1 I- 11 fr. »» ^ringtrU^x. Dvrch btt i-vti tzqvzex stertellLhrtq t l M ft. Oießemr^lyeigtr. Erschein» »äfllich, «t? Bu* nahmr Sonntags Brpkdttton: Eaxzletbtt, ett ® Rr 1. Mnzeige- und Mmlsbtaü für den Kreis Hiessen. Frcitlili Den 29. Mai 1S94 politischer Theil. Rr. 121 vnMflieeöWH Thiers nnd Frankreich. Am 24. ward cs jdbrtfl, daß die französische Nationalversammlung sich von Thiers als dem Präsidenten der Republik losgesagt. Der Schlag warb gegen den vicloerdienten Mann damals nicht um den eigentlichen nnd recht sehr zu Tag tretenden Febler seiner Negierung, 'nicht um seiner verderblichen Schutzzoll- und Steuerpolitik willen geführt, sondern traf ihn allein deshalb, weil er seine Hand nicht znr Wiederaufrichtung eines monarchischen Tbrones bieten wollte. Das übermächtige Geschrei der Monarchisten, welches sich ans den geschiedenen Feldlagern dreier feindlicher Dynastieen wider den gemeinsamen Gegner vereinigte, zwang ihn, vom Sessel des Präsidenten herabzusteigen. Diesen Platz sollte fortan nur ein interimistischer Statthalter des künftigen persönlichen Sonverains einnehmen Die Hartnäckigkeit, welche Thiers, der doch selber einem Könige gedient, vor einem Jallre gezeigt, ward damals auch außerhalb Frankreichs vielfach als unverständlich bezeichnet. Mit Unrecht! Denn Thiers hat niemals mehr gereifte politische Einsicht gezeigt, als im Mat 1873, da er sich weigerte, an der Einführung der Monarchie mitzuwirken. Die seitdem verstrichene Zwischenzeit selber hat die vollgiltigstcn Beweise dafür beigebracht, daß der ehemalige Präsident ein klares und ein richtiges Urtheil über die Lage der Dinge gehabt. Denn, was Thiers, der nicht zu diesem Zwecke in sein Amt eingesetzt war, nicht zu Stande bringen wollte, das bat inzwischen die eigens zn diesem Zwecke eingesetzte Regierung nicht aus führen könne n. Nicht als ob die Republikaner kraft einer gebietenden Majo rität jeden Versuch der Wiederaufrichtung eines monarchischen Tbrones für sich allein zu negiren vermöchten. Die natürliche Uneinigkeit der monarchischen Parteien vielmehr, von welchen, sobald aus der Mitte der einen die ungeduldige Hand nach der Krone greift, die beiden anderen sofort gegen die voreilige Front macheil, ist es, welche die Rückkehr zur monarchischen Staatsform bisher gehindert bat, und durch das Interimistikum des Septenuats, wie es scheint, auf längere Zeit noch hindern wird. Der lctztgedachte Ausweg bedeutet doch am Ende nichts Anderes, als eine Vertagung des Kampfes, den drei jetzt ja sämmtlich „historisch berechtigte" Dynastieen um die Krone führen werden; er ist das einzige Mittel, um dem französischen Volke die benöthigte Ruhe noch zu erhalten und es vor einem Streite der Fürsten zu schützen, aus welchem dem Lande und der Bevölkerung selber doch gewiß nimmer Segen erblühen kann. Ebenso gut aber mag der letzte Ansgang die Errichtung einer neuen, vierten Dynastie unter Proskription der früheren sein, wobei dann wenigstens die Monarchie ohne vorgängige sonstige Opfer des Landes begründet würde. Doch wir wollen zunächst bei der letzten Entwickelung der Dinge in Frankreich stehen bleiben. Sie hat, wie gezeigt, dem alten Thiers Recht gegeben und mit einer schmerzlichen Erinnerung an den Verlust der höchsten Macht mochte sich bei ihm am 24. Mai ein gewisses Gefühl befriedigter Eitelkeit mischen. Dieselbe spricht sich wenigstens reckt deutlich in der Dankrede aus, welche er am Sonntage auf das Geschenk und die Adresse der fünfundzwanzig republikanischen Abgesandten der Gironde — eine Pfingstfrende, die wir dem verdienten Staatsmann sonst wohl gönnen — gehalten. Der Wortlaut dieser durch einen Telegraphen nur abgebrochen wiedergegebenen Rede liegt uns jetzt vor und gut die Hälfte nimmt die Aufzählung der eigenen Verdienste um Frankreich, die Republik und die Freiheit mit dem Ausdrucke der Freude darüber ein, daß er doch Recht gehabt. Aber er hatte, wie gezeigt, auch wirklich Recht und so möge denn immerhin die politische Nutzanwendung, welche er selber aus der jüngsten Entwickelung der Dinge zieht, hier nach dem die Telegramme ergänzenden Wortlaute citirt werden: „Suchen wir — sagt er — in den letzten Ereignissen nicht eine Gelegenheit zn Vorwürfen, sondern eine Lehre. Die Lehre ist folgende: Die Männer, welche mich anklagen, Frankreich der Monarchie nickt zurückgegeben zu haben, hatten während eines Jahres die Regierung, die materielle Gewalt, eine monarchische Majorität in Händen, und sie stellten die Monarchie einzig und allein deshalb nicht her, weil sie es nicht konnten. Aus dieser Lehre hat das Land Nutzen gezogen, und cs giebt dieses mit einer erstaunenswerthen Beharrlichkeit kund. so oft es einen Deputaten zu Nothwendigkeit zulassen wird, das Land zum Richter und souveränen Schieds richter über ihre Zerwürfnisse zu nehmen. Das Land hatte bei ihrer Ernennung weder ihre Mission, noch ihre Dauer begrenzt; es verließ sich auf ihre Vernunft, auf ihre Redlichkeit, auf ihr Zartgefühl, uni die Ausdehnung ihrer Aufgabe und die Zeit, welche sie zn deren Vollbringung nothwendig habe, zu bestimmen. Wenn sie, da sie zn keinem Resultat gelangen kann, darauf beharren sollte, ihr Mandat zu behalten, so würde sie aus den Bedingungen heraus- trcten, welche die Verminst allen berathenden Versammlungen aufzwingt. Sobald sie keine Majorität mehr bilden kann, so hat sie nicht mehr die Mittel, zu regieren, und wenn sie es nicht mehr kann, so hat sie nicht mehr das Recht, es zu wollen. Aber vertrauen wir auf sie, erwarten wir ihrerseits das, was ich einen Act der Vernunft genannt, die sie in den Augen der Nation ehren und ihr die Stimmen zurückgeben wird, die sie sich entfremdet." Von der Form des Ausdruckes muß man den geistigen Gehalt scheiden. Wir meinen, Thiers' Worte dürfen nicht dahin aufgefaßt werden, daß er uns belehren wolle, eine Volksvertretung müsse, uni existenzberechtigt zu sein, eine starke Majorität besitzen, mit welcher eine aus ihrer Mitle hervorgegangene Regierung auch vorwärts kommen könne. Das wäre an sich ein leerer Gemeinplatz Der ausgestellte Satz, der auch in anderen Länderen noch neuerdings in's Land hinausgerufen wurde, ist hier wie dort mit der direclen Absicht gesprochen , daß principaliter die Volksvertretung selber und eventuell erst die Wähler sich daraus selbstständig ihre Consequenzen ziehen. Gerade in Frankreich wäre es bei der Autorität der Regierung fraglich, ob es )o leicht zn Neuwahlen kommen dürfte, noch weit fraglicher, ob die Ergebnisse derselben nicht zu Gunsten und nach dem Willen der Regierung aussallen würden. Wir sehen vielmehr in der Thiers'schen Rede einen Appell an die Mitglieder der Nationalversammlung, an die Republikaner, daß sie sich in festere Phalanx zu- jammenfügen, an die monarchischen Deputaten, soweit dieselben den Vortheil des Landes über den Parteitriumph stellen, daß sie in erster Lime die Ruhe erhalten und dann erst dynastische Pläne verfolgen. Es ist em Aufruf zur Wachsamkeit gegen die Umtriebe zum Sturze der jetzigen Regierung. Ter Zeitpunkt konnte aber niemals besser gewählt werden. Nach den letzten Pariser Posten, welche detaillirte Personalien bringen, gehören die neuen Minister sämmtlich der ultramoiiiaiien Richtung an oder sie sind dock getreue Diener der clericalen Partei; ja Montaignac ist sogar ultra - clerical nnd stimmte für alle Anträge, welche du Temple und Genossen zu Gunsten des Papstes stellten. Tailhand gehört zur nämlichen Schule, während Lu- mont, Grivarl und Cailloux sich zur Farbe der Falloux' bekennen. Fonrtou, Magne nnd Decazes sind kluge Leute und thun mchtS, was den Clericalen mißfallen könnte. Der Erstere, Fourtou, heute Munster des Innern, bewies ohnehin als Unterrichts- nnd Cultusmuiister unter Broglie, daß er den Clericalen nut Leib und Seele ergeben ist. Ter Minister des Aeußern aber, Herzog Decazes, will den Bestrebungen der Ultramontanen höchstens aus äußeren Rücksichten und zur Verhütung von Conflicten entgegemreten. Dieses Ministerium , das also den Ultramomanen bereits viel mehr als einen Finger gereicht hat, wird ihnen bald mit Haut und Haar gehören. Das vorbereitete Unter- richtsgesetz wird davon seine Merkmale tragen nnd nach" anderer uns näher angehender Richtung bin auch die weiteren Militärvorlagen. Der ultramontane Geist kann gar nicht anders, als dem Haß nnd Racheruf gegen das im Kampfe mit Rom stehende Deutschland steigern. Darum zumeist freuen wir uns der Thiers'schen Worte, die dock auch in Frankreicht nicht ungehört verhallen dürftei. Demi immer bleibt Thiers eine Persönlichkeit, deren Sprache schwerer wiegt, als die vieler Anderer. Mag er eitel gescholten werden, seiner Eitelkeit gebricht es nicht an edlenm Ehigeiz und diesem fehlt nicht die Unterlage von Fähigkeit und Verdiensten. Mag leine wirthschaftliche Politik tadelnswert!) erscheinen, im Uebrigen hat er einen klaren und richtigen politischen Blick bewährt und im reineren Patriotismus, in — wir möchten sagen: — materieller Uneigennützigkeit sind ihm in Frankl eich sehr Wenige, auswärts nicht Viele, ebenbürtig. wählen hat. Es hat begriffen, daß, um den Bürgerkrieg zn vermeiden, nnr; zur Ruhe der fruchtbringenden Arbeit zu gelangen, es die Regierung annehmen muß, welche alle Parteien in eine einzige umgestaltet, die aus der Allgemeinheit der guten Büraer bestellt, welche, wie auch ihr Urtlleil und ihre Meinungen fein mögen, sich vereinigen, um Frankreich zu organisiren und so zu sagens einer besseren Zukunft zuzuführen, und diese Regierung — es giebt keine andere — als die der konservativen Republik. Und wenn man heute in der', Nationalversammlung auf so große Schwierigkeiten bei der Zusammensetzung eines Cabinets stößt, das auf die Majorität rechnen kann, so kommt es daher, daß man die von mir hier anseinandergesetzten Wahrheiten nicht anerkennen will. Unglücklicher Weise hat die unsere Spaltungen repräsentirende Nationalversammlung die größte Mühe, eine feste und homogene Majorität zn constitniren. Aber klagen wir sie nicht an; achten wir sie, und warten wir, bis sie weitere Beschlüsse faßt. Hoffen wir, daß sie nach den letzten Ereignissen, wie wir, die Deutschland. Darmstadt, 27. Mai. Bekanntlich hat der Finanz Ausschuß der zwei ten Kammer. laut seinem jetzt über das Nachtrags - Budget vorliegenden Berichte , um die btt einer Reihe von Behörden angestrebte Reorganisation demnächst zu sichern, für die einschlägigen Stellen nur eine Bewilligung „für die dermaligen Inhaber" beantragt, eine Beschränkung, welche die Regierung an sich nicht beanstandet nnd bezüglich deren sie nur gewünscht hat, man möge sie überall nicht für die Erhöhung der Ascendenz-Gellalte gelten lassen, wo Beamte in höhere Gehalts-Claffen vorrückten. Der Ausschuß hat es der Billigkeit entsprechend gefunden, bei der Kammer einen hierauf zielenden Antrag zu stellen; denn jene Beschränkungen sollten mir eine formelle Garantie zur Zusicherung der Regierung, bis zur Entscheidung der Organisations-Frage für die betr. Behörden Dacant werdende Stellen nicht wieder definitiv zu besetzen und die Ge- B-r-'hung d-r °°rg-sch,°g-nen kirchlichen Reformen übergegangen. Anwejend gemacht worden, die Bonn. Ztg »nzeigerE, .Rostocker *, .Krank» In Berlin werden dieselben gegenwärtig dvn einer englischen Gesellschaft fortgesetzt. Die Gesellschaft besitzt zu Dal de Travers in der Schweiz eigene Gruben, wo sie eine vortreffliche bituminöse Ürde gewinnt Diese wird nach durch Bischof Reinkens eröffnet worden. Die vom Constanzer Congreß aufgestellte Synodal- unb Gemeinde - Ordnung wurde angenommen und hieraus zur sind 28 Geistliche und 57 Delegirte von Gemeinden. Bonn, 27. Mai. lieber die erste altkatholische Synode berichtet die 4 Wochen Gefängmß, unb zwar wegen Anmaßung einer Würde und wegen Vergehen gegen $ 147 der Gewerbeordnung. Das königl. Krcisgenckt in Bunztau revurtheilte W.ver jedoch nur wegen des letzteren Vergebens zu 10 Tblr Geldstrafe Beide Parteien tathn appclliri und somit kam die Anklage vor dem Forum des Lrimmaljenats des königl. Appellattonsgcrichte» zu Glogau zur Verhandlung. Dieser Gerichtshof beschloß zunächst, die Ecbtheit des Docior« diplcms festzustellen, unb erbat sich eine desfallsige Auskunft von dem deutschen Generalkonsulat in New'Aork. In einem Schreiben vom 4. April d. I. theilt daffelb« mit, daß die Universität in Philadelphia nickt befugt sei, dir mebicinische Doclvrwürde zu verleihen Dieselbe habe, ohne Recht, Doctordiplome verkauft und eS sei deßbalb im Jahre 1872 die medicinische Kacultat von der Legislatur aufgehoben worden, die Universität ,elbst aber nur durch zufällige Umstände dem gleichen Schicksale entgangen Derartige Diplome seien also völlig werthlcs. In einem in diesen Tagen Statt gefundenen Audienztermtne wurde dieses Aniwert-ckreiben verlesen, I« sehr anzirhen lassen; er hatte !eben war. Der Richter sagte: Andere Zeitungen, wie die .Norddeutsche Zeitung-, .Spenersche Zeitung-, .Koblenzer Zeitung", .Reue freie Preffe", .Binger Anzeiger-, -Baseler Srcnzpost" :c. haben eine bedeutende Ermäßigung der Insertionsgebübr eintreten lasten. Sie alle baben dir gute Sacke nickt wenig gefördert und d.-r Sammlung eine Ausdehnung gegeben, welche di, schönsten Resultate bereits Thlr. event. 3 Wochen Gefängniß zu bestrafen. In dem Erkenntniste soll dem Bardier Mever nun auch ausdrücklich mitgetheilt werden, daß er drn Titel „Doclor medicinae“ nickt führen dürfe, weil das von ihm gekaufte Diplom völlig werthlos und von einer Universität erkbeilt sei, welcke zu dessen Ausstellung nicht berechtigt war. Sollte er dieS dennoch thun, dann müßte er auf Grund des $ 360 Nr. 8 des St.-G.-B- bestraft werden. Berlin, 19. Mai. Gegenüber den Gerüchten über eine mastenhafte Dermebrung der Zeitungen zum neuen Quartal in Folge der Aufhebung der Zeitungsstrurr ist es vielleicht nicht ebne Intereste hervorzuheben, daß nach dem letzten amtlichen Zeitungs«Preiscourant seil dem April d I. 36, schreibe sechsunddreißig hiesige Zeitungen etngegangen sind, die Zahl der ein gegangenen deutschen Zeitungen seit dem 1. Januar d. I. ist auf 200 nicht zu gering taxirt. ES scheint denn doch, daß dieser Vorgang mit der Höhe der Herstellungskosten in Zusammenhang zu bringen ist. (Presse.) — (Die Macadamisirung der Straßen mit Asphalt.) D»e Macadamisirung der Sttaßen mit ASphalt statt der stetS reparaturbedürftigen Steinpfiasterung besteht in den großen amerikanischen Städten schon seit Jahren. Auch in einigen europäischen Hauptstädten wie Pans, Nachricht eine Rede über den Hmgescbiedenen ballen werde. (Sin Verlust fei eingetleten, der famn zu ersetzen sei Crst vor kurzer Zeit habe diese Kammer zwei Mitglieder verloren; nun sei aucv der Präsident, der den Hingeschiedenen den Nachruf hätte widmen sollen, leider nicht mehr unter den Lebenden. Die Kammer genehmigte darauf, daß die heutige Tagesordnung mit Ausnahme der Prüfung der Wahlen der Abgg. Görtz und v. Wedekind bis kommenden Montag ausgesetzt werde. Die Wablen wurden eillstimmig für gültig erklärt und die beiden Abgeordneten vereidigt. Berlin, 28. Mai. Heute Vormittag fanden in der Hedwigs Kirche worauf die königl. Ober-Staatsanwaltschaft den Strafantrag des königl Staatsanwalts ber ersten Instanz aufrecht hielt. TaS königl. Appellationsgericht erkannte, daß der Barbier Meyer Rechts und links wegen Führung des Doctortitels nicht zu bestrafen sei, weil er nicht gewußt habe, daß die Breslau, 27. Mai. Die heutige erste Hauptversammlung des Con- greffes deutscher Lehrer nahm u. A. folgende Resolutionen an : „Die allgemeine deutsche Lchrerversammlung spricht die Ueberzeugung aus, die einheitliche Entwickelung deS deutschen Volkes fordere gebieterisch, daß die Gesetzgebung über das Schulwesen im deutschen Reiche dem deutschen Reichstage zu übertragen sei." Ferner: „Die öffentlichen Gemeindeschulen sind bezüglich der Confession nicht zu trennen/* Bonn, 27. Mai. Die erste altkatboliscke Synode ist heute Morgen üb», hielt Bischof Reinkens die Eröffnungsrede. Sodann ernannte erden Main,, 18. Mai. Wir haben heute wi.derum «32 ft. 27 fr. ,um SB.fi"> "bet Sot». Prof. Rensch zum stellvertretenden Vorsitzenden der Synode nnb es erfolgte leidenden x. IM heiligen Lande an kaS LeniraULomlte zu Amsterdam geschickt. seit dem 15. nun die Annahme der auf dem Konstanzer Congreffe provisorisch aufgestellten April d. I. circa 13,000 fl. — Die sick allseitig bekundende Thcilnadme ist eine höchst erfreu. Synodal- und Gemeinde Ordnung. Ebenso wurde die vorgelegte Geschäfte und w,r» e« bur»fi. unta -°"Uch-m Beistand, .rmigN-d, werden an,an unglückna,', 27 , .x) ,, , ,, ,n 'V . , . GlaubcnSgenoisen m Palästina ausreichende Hilfe zu bnngen Das Lentral-Eomit«, m Amsterdam Ordnung en bloc angenommen. Geh.-Rath v. Lchulte verlaß einen Bericht bat am vorigen Freitag, 15. Mai, wiederum 5000 fl.', also IM Ganzen jetzt 15000 fl über den gegenwärtigen Stand der altkatbolischeu Bewegung. Hieraus reserirte Linderung der Hungersnoth Nack Palästina geschickt. Auch ist es gelungen, durch Kornankäufe Prof. Keusch im Namen der Synodal Repräsentanz über die Grundsätze kirch "n Großen, den Preis des Getreides herabzubrücken, so daß den neuesten Nachrichten zufolge bübren-Kraae einer eingehenden Prüfung und einer Neu-Regulirung zu unter > Heinrich mit Vornamen, hatte sich von dem „ewig Weiblichen» werfen.schaffen, nicht aber dazu dienen, den bermaligen Inhabern der Stellen t tim. auf 5 Jade. 3.».^. die Erhöhung des Ascendenz-Gehaltes im Falle deS Borruckens in eme dvhere - Der ^chles. Ztg. erzählt eu< Glogau die Geickickle thwl »Doetflruiabei GehaltS-Elaffe zu entziehen. Diese Mittheilung wird geeignet sein, gewiffe Be- Im vorigen Jahre enthielten die Zeitungen ein Inserat „Dorior in absentia der Philosophie, türcktunaen welche sich bereits geltend zu machen ansingen, zu bejeitlgen. Medicin u j. w. wird mtt D.acretton vermittelt. Adr. I. Iersep- Der »arbier Guido $ 2h Mill 3 reinen aroh 11 Verlust bat unsere T-tadt und mn)n m Siegersdorf, Kreis Bunzlau, bereits eilf Mal «egen Diebstahls, Fälschung, Betrug JJcai. J 9 p " ’ ' ® und Medicinalpfusckerei bestraft, wandte fick an die genannte Adrefie und erhielt auf ietne Be, bas Laub zu beklagen Der Präsident^ der zweiten Kammer der ^.andstande,.Wt7tzung um den Titel „Doclor medicinae** von dem Dr van der Vyver in Iersev die Anzetae, Hofger -Abvocat Dr. Karl Johan» Hostmann, wurde gesterti Abend, am Vor- daß er, wenn er ho Tblr einsenden wolle. den Titel eines Doctors, Nicht nur der Medicrn, abend des WiederzusammentrtttS der zweiten Kammer, vom Schlag getroffen sondern auch der Jurisprudenz erhalten könne. Der Barbier Mever war, wie es in dem QlV ... . - X ' ,, r .. .-■ / 11L- v„rrL 5-Ln Inserate immer heißt: »gut sittnrf und sandte das Geld und erhielt darauf das Diplom al» und verschied auf der stelle. Er hatte sich um 10 Uhr durch seinen Lohn £0Ct0T bn Ktbkm un68 Iun,p,udenz. ausgestellt von der mediciniichen Facultät der aus einer Vorversammluug abholen lasten und stürzte beim Eintritt in den Universität m Philadelphia. Das Diplom, elegant ausgestattet, befand sich in einer 3 s Meter (Saiten seines Landhauses plötzlich tobt zusammen. Die traurige Nachricht er- langen Büchse von Blech. Nunmehr empfahl sich der Barbier Mever al» Dotter Mever und merft die allaemcinste Tbeilnahme. ' beschäftigte sich besonders mü der Heilung von Frauenkrankheiten. Doch .da» Auge de» roe“ — K ... ... . O1 Onm ^ksetzes wacht." Der amerikanische Dotter Mever hatte im Jahre 18 3 ven Häusler Hahn Darmstadt, 2». Ma» Die beutige (aß) Sitzung der zweiten Kam jn Aegerßdorf ärztl.ck behandelt, und als Hahn verschieden war, von der Wittwe deffelden die mer der Stände eröffnete der zweite Präsident George Mit einem Nachruf an Bezahlung der Lurkosten verlangt. Die königl. Staatsanwaltschaft erhielt von dem Treiben den gestern plötzlich hingeschiedeuln ersten Präsidenten Dr. Karl Johann Host- des^vreyer Kenntniß und beantragte besten ^Bestrafung mit einer Geldbuße von 50 Tblr event. mann. Man könne nicht von ihm erwarten, daß er bri der überraschenden — < * o _ • UUI Ulli v vi VII y icnuy , I **• unui , ivhvhuiii uvw Über den gegenwärtigen Stand der altkatbolischeu Bewegung. Hieraus reserirte Linderung der Hungersnoth nack Palästina geschickt. Auch ist es gelunaen, durch Kornankäufe Pros. Retlsch im Nameti der Svnodal-Repräsentanz Über die Grundsätze kircb "N Großen, den Preis des Getreides herabzudrücken, so daß den neuesten Nachrichten zufolge licher Reform im Allgemeinen. D.e hierüber von der Synodal-Repr-sen.anz " vorgelegten Thesen wurden nach längeren Debatten mit einzelnen UNtcrgcord- Wir haben am IO. Mai in Folge der höchst traurigen Nachrichten m einer Ne.be von neten Modificationen angenommen. Nach dem Vortrag der über die Beichte politischen Zeitungen einen Aufruf erlassen, der Gott sei Dank bereits ganz bedeutende Erfolge einqelaufenen Anträge durch Geh. Rath v. Schiilte reserirte Prof. Reusch über erzielt hat Wir beeilen un« einer ganzen Reibe von Zeitung» Srpeditionen, die den Auruf dir von der Snnodal-Repräsrntanz bezüglich dn-srs Gcgcnstandrd proponittrn “SS™’ — ,, — . — , , . ., v 1 fl ö , < zw . uns das bekannt geworden, machen wir hier namhaft: »Frankiurter Zeitung-, ,.x.nernm< Sätze. Die Debatte hierüber wurde Ul der ersten Sitzung noch Nicht zu Ende Zeitung-, „Neue Frankfurter Preste-, .National-Zeitung- (Berlin), „Gießener * geführt „Wormser Zeitung-, „Alzeyer Zeitung-, „Niederrbeiniscke Kurier" (Straßburg), Bonn, 27. Mai. Jn einer Abendsitzung nahm die altkatholischc Synode Z'Uung-, „Neue Mülhauser Zeitung", „Nordbäuser Zeitung-, ^Badener Wochenblatt die von der Synodal-Repräsentanz ausgestellten Sätze über eine Reform der *urteT 3ournoLW _ .. - - -- - BeichtpraxiS mit unwesentlichen Aenderungen an. Frankreich. , ergeben bat und noch mehr ergeben wirb. Parts, 27. Mai. Der Handelsminister Grivaie erklärte gefterii, der Herr Abraham Rohr, Rittergutsbesitzer auf Langen-Guhle bei Bojanvwo, hat UN» Bonn. Ata.' : Nach der vom Bischof Reinkens celebirten Meffe in der Schloß- der Ankunft am Bahnhofe in Berlin auf 130° R erhitzt und in eigen» hierzu construirten " .. V ■’ „ <<„ ar.,.' ,j,, x.a qKh».,* >, v «Wagen nach der Markgrafenstraße gebracht. Dort ist auf dem Straßenkörper eine fast un» capklle, bet welcher er in einer t »an 2 - 3000 Äiioaramm rarüdn Z>°,. eiunb.n <2 c«j: ra; .. ai oq /u „af; ipater kann die Straße bereits dem Verkehr übergeben werden. Ist diese Asphaltmaste von Weber von Breslau, Lutterbeck voii Gießen u. 21., m. Ganzen 28 Geistliche. finlgeT hält eine solche Straße wenigstens fünfzehn Iabre lang, ohne reparaturbedürftig Außer ihnen waren bereits 57 Laien-Delegirte angemcldct aus der Rhctnprovinz >u werden. Trotz größerer «nlagekosten ist diese Art von Macadamisirung bock billiger al» unb Westfalen, Schlesien, Berlin, Baiern, dcr Pfalz, Baden, Heffen, Olden- Steinpfiasterung, die nur allzu häufig Reparaturen nöthig macht ©taub und Kotb werden auf bürg. Nach brr Verlesung unb Erklärung eines Central Comike's von Mün- f«1*'" Sdah-n «trminbrrt unb ba« W°g.n,-raßd bön auf. In Lonran hnb rnu «bphall , ö /. v ' 7, v ai t v. a ai .-j ;• au» dem Val de Travers bereits über 250,oOO Quadratmeter Strahcn bedeckt In Deutsck chcn über die durck die Verweigerung der Anerkennung des BischosS sur die lanb übeTnimml 6ie gitma Martenstein in Offenbach °. M. Aufträge von Asphalt A,betten baierischen Altkatholikeii sich ergebende besondere Stellung der Synode gegen- jeder Art unter 10—15jähriger Garantie. (Dresdener Gcwerbe»cr..Ztg.) die Exequien für den verstorbenen v. Mallinckrodt statt. Der Sarg war vor dem Hochaltar aufgebahrt, von brennenden Kerzen umgeben. T..!/-- —- --- -- v « , v . , , , des Katafalks stauben viele Mitqlieber ber Centruauf.Fraction, namentlich bcibc >" Ph"-d«l»hia D>pl°m. n,ch. auist.ll.n düife, unb bat buf.lbm brmju. uc» jiui quu I ” o- rm Üch em Trunkenbold gegen den Namensvetter des großen Dichter» Sonntag den3l Ma>. W- Hartmann in der Neustadt, C- Steinberger hatte hmrnßcn lassen und wofür er vorn Richter die gebührende Strafe erhielt. Herr Göthe, in bet Löwengasse, Cht. Faß an der Brandgasse. Ack cc Tonn« S 6 1. Ksa"n yninnt 2 KnliS^k idjlofl1 3. ptranli 4 schlaf 5. Sitittsics anidilo AN tM ^toßhozogi Graösa» ac ^onntrf bie diksji Hl Romania fierei zillillitr Otlitfl! uiitfctn, dtn @roBbon68nid)tei Reit bet Toclvr- en Öeneralconjulat 6a» i>ie Uninerfität «• Dieselbe habe. I 'fticmif^e gacultäi : ^fällige Umstand. rfi>lo8. In einem Rreiben verieini, 'tManwaltS der fl Barbier Meyn H habe, baß die cv bieieiben btm^u-. >en Prch» mit 30 ( >em Barbin Weber f cinae“ nicht sühren |, Universität erteilt j ) thun, bann müßte fte Vermehrung der ist et vielleicht nicht reitcourant seit dem , bie Zahl der eilicht zu gering taxirt. tn in Zusammenhang , nisirung der btraßen den großen amerika- ! labten wie Paris, ? emacht worben, die t en gegenwärtig Mn be Travers in bet ? . Diese wird nach s hierzu construirteii f lörper eine fast un< ' noch ungefähr 100 / te von 5 ßentimeter die Dbnflä^t, in« ir Zwei Etunbe« «sphaltmasse »on i revaraturbebürsiig doch bisti^l als iv Rotb werben aus n iwb 'mit dlsphalt ■ ebedt. > Deutsch- vvn Asphalt N'beil» i gewerbever.'ZtS) tm ,eschickt. seit dem V> ist eine höchst «h® i unfern unglu-kiit» -Comitv in Awstn"' n ;.ht 15000 fl 'n,W*SonmS jl« (4 f’ 48 h' ** Zeitung'. . .»•T ftS* Wochenblatt, -o „ fobltnjn S«*»’ 'b0,uh* *« 4t W* bat nni ■ Vchanetvo- , unlöng^ ^menthal' I fät ■ h um mit" &'«*# ’-5»Ä H«“' > »Mtf iS» • utte an aU' -r'p n ^""^interstük^^ «J**£** "■ 6 abtr 6‘ miethen. Ebr. Hör eyfeck- A. f'anymann St ein ko li len 45 140 16 CQ 551 3 SreiH. Fabrik von E. Brendgen, in Niederdollendorf, bei .^onigswinter. BI Noßmarkt 2, Ecke des Steinwegs, im Gntres-l (U. 61568) Aechte Meapoltr. 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Indem wir insbesondere die jetzt c onfirmirte und neu hier in Dienst und Lehre eintretende Jugend zu zahlreichem Besllche der Schule einlaben, machen^ wir noch darallf aufmerksam, daß nach dem neuen, demnächst in Kraft tretenden Schulgesetze der Besuch der Fortbildungsschule nicht mehr, wie seither, ein sreiwilliger sein wird, sondern daß alle jungen Leute vom 14 bis 17. Jahre, insoweit sie nicht andere Schulanstalten besuchen, gezwungen sind, am Unterricht theilzunehmen und zwar bei Vermeidung bedeutender, für Eltern, Lehr- und Dienstherren in Aussicht gestellten Geldstrafen. Pünktliches und zahlreiches Erscheine» wird erwartet. Der Turnwart Die «ufuatzme der fcbulpflicbtifltn Kind r findet für die Stadt- Mädchenschule Montag den 1. Jnni, un Lokal Radn m der Hinlergasse, Nkorgens von 9—11 Uhr statt. Die Aufnadme für die Stadlknabenschnle kann wegen inzwischen eingetretene, Beurlaubung des Lebrers Schmidt behnfo Besuchs des Zeichencursns in Darmstadt erst 8 Tage später, als Montag den ». Juni, Morgens von 9 Uhr an, erfolgen. Nothwendig für die Aufnahme ist außer der genauen Angabe des Geburtstags und Orts der Kinder und des Standes und Namens des Impfscheins. 1874. Namen des ev. Schulvorstands Gießen: Bit-elius, Großherzoglicher Schnlinspector. 2641) >wei tftchuge Lä'uhmachlrgeseUen 1 werben gesucht von Philipp Kinke, » Annerod. Am zweiten Feiertag ist von Wenzel's (Karten bis auf den Seltersberg eine Agraffe eines goldenen Armbandes verloren ge- gangen. Aückgabe steten Belohnung bei 2 i l- bereisen. (2644) 16 - 16 53 Samstag den 30. d. MtS., AbendS 8'" Uhr: Allgemeine ZcbreiiierVerfnniniluiin bei (Aastwirtb (» r ft n in der Neustadt. Tagesordnung. Besprechung über unsere Lage. (2660 Dr. Wilhelm Gümhcl. praktischer Arzt und Geburtshelfer zu 14 rofd o rf bei Kiesten. (2612) natürlichen Mineralwasser Hermnnnsborner Sprudel, FortbildungSsclmle. Donnerstag den 4. Juni, Abends 8 Uhr, beginnt wieder der Unterricht und damit zugleich ein neues Schuljahr. Der Unterricht wird im Laufe des Sommers nur eine Stunde des Abends in Anspruch nehmen. Alle weiteren Bestimmungen sind in diesem Blatte bereits mehrfach mitgetheilt worden; auch sind sie ans den Prospekten zu ersehen, welche den Schülern beim Eintritt in die Schule eingehändigt s^ergeben haben. Turnverein. Heute, Freitag, Abeuds 8 Uhr: Hermannsborn, bei Driburg. Die Brunttellverwalttttii arm ff Nbenf tcr z» Atzung gtirfi flaum | ttttsckritispartei Bnlnst. »Ml Tamstat ?' iklll im 3 Mtmfod) nut ! tine * NnoUti e« -- in ter . Ä'Rntffl '""W flenog, brichikd Ä“' " OH > |JW bat J ' ~ i" ibn . ^arutfi, ttI .j i ,0Ktn. I — s: 3 2- Ä 3 — 3|3O — g *1R Entlaufen ein fcku arzcr Pin'chcrhund, gekürzte ^hren und Schwanz. Wiederbringer eine Belohnung. Koch. NahrungSberg — ---------- Au, dem Markt Mü- preis fl. fr. Mit- preis fL fr. Sm-- preis Mil. preis fl.’fr. Textor fche Hardt Sonntag den 31 Mai, Nact,mittags: (Conccrt, ausgeführt vo» der diefige» EivilKapelle. Eni ree ä Person 6 Kreuzer. Aufdem Markt 's'Z t Mit. preis fl.Ikr. M- 2' 55 1 1 Normaigm-tch! pet Malter: Waiz-N 200, Jtom IM), Gcrft- 160, Spklj und H-'cr 120, Erbten, Linlkll, Wt-r-n «Illioneln A», Mchl 110 Pfund.___ Aebaetion. Druck und 8erlag der BrühNch« Umr^Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) tn Vielen. g Bei günstiger Witterung Morgen, Samstag den 30. Mai, Abends 6' , Uhr: fl ikr. ti11"1* toJü fr hr Jf.n ■ nWI sSry Eta », Ilm » h-boren,; c Sflne i,. Ju iL'-tz Mil preis fl. fr