eil /i - a Piston töaclu ta?. -schäft ifteten._____ r4: : l° großer Oll, ®' Von 91t _ (41! je von Mark N 10 2C. ic. Lotw »schmidt in M^ ' ii' I dkHeff.^ wiinww , anA"* war, M««4 : wUton*«* 6tr 6*k| berlbkjti' Mendt H1 ' Jli* Ks ir(‘ Wi seif .-*5 ,e Leute'' bis 18 N rndrÄ' fobrilw Wü. <73d)rl1 ;crc ^UV Mrndc I *n @rfi| « eine ty* PreiS vierteljährig 1 st. 12 fr. um Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 st. 29 kr. Gießener AnMger. ckcint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition: Canzletbera, »it. B. Nr. 1. Mnzeige- und Mmlsölatt für den Kreis Kiessen. Üo. 1««. Freillifl den 28. AnMst 1554. Po(tlischer Theil. Morgen geht der König über die Errichtung eines obersten Verwaltuugs Gerichtshofes, ein Entwurf zu! einem Gesetz über die Proviuziat-Fonds und ein Gesetz über die Loslösung Berlins aus dem Provinzial-Verbände der Provinz Brandenburg. Endlich sei eine Reorganisation der Behörden der inneren Landesverwaltung nolhwendig des Innern werden zu der nächsten Landtags-Session Vorlagen vorbereitet über die Organisation der Gemeinde-, Kreis und Provinzial - Verfassung für die Nheiulande, Westfalen, Hessen und Nassau nebst einer Kreisordnung für Posen, ferner ein Ergänzungegesetz zu der Provinzial-Ordnung für die östlichen Provinzen, ein Gesetzentwurf über die Zuständigkeit der Verwaltungs-Gerichtshöfe, ttlrav Sita Pvwi r4ii ii 11 aiiiaä ilfinrfton SltoYWzi T r 1111 .tC? rn I» >a ■><» fv. I — In Bayonne sind 5(0 nichtgebohrte Flintenläufe mit Beschlag belegt worden. Doch wird jetzt in den Zeitungskiosks der Boulevards das Cuartel Real, das officielle Blatt von Don Carlos, verkauft. Ohne polizeiliche Ermächtigung kann bekanntlich ein Kiosk keine Zeitung verkaufen. Paris, 26. August. Ab« nds. Das Feuer gegen Puigcerda war den ganzen Tag sehr lebhaft. Geschosse fielen wiederholt auf französisches Gebiet. Die Carllstcn wurden kräftig zurückgeschlagen und haben zahlreiche Verluste erlitten. — Der Präsident Mac Mahon ist in Nantes angekommen. Paris, 25. August. Der König von Bayern ist heute Nachmittag mit vkm Grafen Holnstein ans Versailles zurückgekommen. Die großen Wasser in i St. Nazaire, 25. August. Bei dem deni Marschall Mac Mahon zu Ehren stattgehabten Banket sagte der Deputirte Simon (von dem linken Centrum): Der Handel und Verkehr sei glücklich, zu wissen, daß der Marschall- Präsident die ihm anverlrauteu Gewalten als Präsident der Republik während der sieben Jahre behaupten werde. Die zukünftige Nationalversannnlung werde tie coustitutionellcn Gesetze votiren, die dem Präsidenten zu geben die gegenwärtige Nationalversammlung zu ohnmächtig gewesen sei. Mac Mahon erwiderte, er werde jederzeit den Befehlen der Nationalversammlung Folge leisten. fjoHanö. Haag, 25. August. Laut Nachrichten aus Atschin vom 17. August haben die holländischen Truppen das befestigte Lager „Poede" und eine andere verschanzte Stellung der Atschinesen mit geringem Verlust genommen. Toekoe- nek ist gestorben. Der Gesundheitszustand ist befriedigend. England. London, 26. August. Der Prinz von Wales ist gestern Abend über Dover und Brüssel nach Potsdam abgereist, nm der Confirmation des ältesten Sohnes des deutschen Kronprinzen beizuwohnen. General Major Probyn, Oberst- lieuteuant Teesdale und jein Secrctär Mr. Knollys begleiten ihn. — Graf Münster und Gräfin Marie Münster sind gestern nach dem Continent abgereist; sie werden am 1. November hier zurückerwartet. Ottilien. Nom, 25. August. Tie Polizeiarbeit der Behörden und die Ausnahme- maßregeln der Regierung für die Sicherstellung der Ruhe und Ordnung ver- anlasien die Clericalen zu Fragen und Antworten, die schließlich zu eben so vielen Anklagen gegen die Liberalen werden. Es sei unter ihnen guter Ton gewesen, katholisch mit unpatriotisch zu identificiren, denn man habe gewähnt, geworden. Pofen, 24. August. Der bekaunte reichs- und staatstreue Vicar Ku- beczak in Boreck veröffentlicht heute in einem hiesigen deutschen Blatt einen „offenen Aufruf" an seine Amtsbrüder, worin er dieselben auffordert, „sich ohne Rückhalt den Maigesetzen zu unterwerfen." München, 25. August. Ein Invalide vom Jahre 1670 äußert sich voller gerechter Entrüstuug über die Frechheit eines Theiles der ullramontanen Presse in den Münchener „Neuesten Nachrichten" folgendermaßen: ..Daß man sich zunächst in München über eine Beschiänkuug dessen, was man Preßfreiheit heißt, zur Zeit nicht beklagen kann, muß Jeder zugeben, der es über sich bringen kann, nur z. B. das bayerische „Vaterland" zu lesen. Wo denn sonst in aller Welt wäre es gestattet und würde es das Volk ruhig hinnehmen, wenn nach einem so gewaltigen Kriege, wie er dem deutschen Volk im Jahre 1870 von Frankreich aufgedrungen worden ist, und welcher, ob er auch noch so ruhmvoll für Deutschland endete, doch mit ungeheuren, schmerzlichen Opfern verbunden war, die heimgekehrten Krieger mit den Mordbrennern des Don Carlos in Spanien auf eine Stufe gestellt würden. Bayerische ultramontane Blätter der schmierigsten Art können solches in neuester Zeit ungestraft verüben ! Dafür haben wir also unsere Schuldigkeit gethan, haben all' das Elend und die Schrecknisse des Krieges durchgemacht und Leben und Gesundheit in die Schanze geschlagen, damit wir uns von jener Presse, welche von dem frommgläubigcn Volke (und von wem noch?) unterstützt wird, ungestraft als Mordbrenner beschimpfen lassen müssen! Und kein Mensch erhebt sich gegen ein solches Gebahren! Wo sind sie denn, die Hüter des Gesetzes? Oder ist es wirklich gesetzlich erlaubt, das deutsche Heer, weil es in den Jahren Deutschland. Aus Hessen, 25. August. Während dieses Landtags sind bei der zweiten Kammer nicht weniger als siebzehn Anträge und Petitionen in Bezug auf Straßen eiugelangt, welche meistens die Neu-Erbauung einzelner Straßen oder die Unterhaltung derselben auf Staatskosten bezweckten. Nach längeren Verhandlungen zwischen dem Finanzausschuß zu eiter Kammer mit der Regie- ruug trat diese bekanntlich mit einer Vorlage an die Stände, wonach 250,000 st., oder jährlich 83,333j/3 st., zur Gewährung von Staatssubventionen an Com- muualcvrporationen zur Erbauung von chaussirten Straßen bewilligt werden, hieraus aber schon jetzt die Summe von 100,000 st., oder jährlich 33,333^ fl., zu genanntem Zwecke der Negierung allein zur Verfügung gestellt werden sollte, jedoch nur für die Fälle, in welchen sonst wegen Abwesenheit der Stände eine nachtheilige Verzögenmg als dringend nothwendig eikannter Straßcnanlagen eintreten müßte. Die zweite Kammer genehmigte zwar diese Vorlage, nicht aber die erste Kammer, indem diese nur ihre Bereitwilligkeit erklärte, auf spc- cielle Vorlage über Verwilligimgen zur Erbauung von Straßen bezw. Subventionen hierauf einzugeheu, weuu sie sich vou der Nützlichkeit überzeuge. Die Negierung, welche bei der Verhandlung in erster Kammer mit dem letzteren Beschlüsse sich wesentlich einverstanden erklärte, zumal er im Erfolge mit dem Beschlüße der zweiten Kammer doch wesentlich zusammenfällt, weil auch nach diesem immer noch eine Vorlage der Negierung erfolgen müßte, ehe eine Verwendung eintreten kann, hat gutem Veruehmeu «ach inzwischen Veranlassung genommen, die einzelnen Eingangs erwähnten Anträge einer sorgfältigen Prüfung zu unterziehen, namentlich haben auch insofern bezüglich einzelner Straßen Erhebungen statlgefunden, ob und inwieweit etwa die behelligten Gemeinden zur theilweisen Tragung per Kosten bereit sind. Als Resultat erwartet man in nächster Zeit einige Regierungsvorlagen bezüglich solcher Straßen, bei welchen die Negierung die Bewilligung von Staatsmitteln für entsprechend hält. (N. Frkftr. Pr.) Berlin, 25. August. Das Polizei-Präsidium macht die von der Naths- kammer des Stadtgerichts ausgesprochene vorläufige Schließung des „Allgemeinen Schuhmacher-VereinS" bekannt. — Der „Kreuz-Zeitung" zufolge findet die Confirmation des Prinzen, Friedrich Wilhelm am 1. September statt. !670 mit, 71 den Turcos den Weg versperrt hat, ihre civilisatorische Mission Innerhalb Deutschlands Grenzen zu erfüllen, mit dem Vorwurfe zu beschimpfen, es sei in mordbrennerischer Weise vorgegangen?" Ob die „Hüter des Gesetzes" gegen das „Vaterland" einzuschreiten Anlaß haben, bleibe dahingestellt. Der mit Recht entrüstete Invalide aber möge in der nahen einmüthigen Feier des „Sedanfestes" durch den gcfammien chrenwerthen Kern der deutschen Ration eine Tröstung finden, gegen welche die Schamlosigkeit jener entarteten Presse nicht in's Gewicht fällt! Aus dem Ober-Elsaß, 24. August. Der Bezirkstag des Ober- Elsasses ist, wie schon bekannt, heute vor acht Tageu in Colmar, und zwar mit 20 Mitgliedern, eröffnet worden. Die erste Sitzung war besonders dadurch merkwürdig, daß in derselben die beiden Bürgermeister von Colmar und Mülhausen, die Herren v. Peyer-Imhof und MiegKöchlin, den gesetzlich vor- geschriebenen Eid auf Kaiser und Verfassung leisteten, was, wenigstens in Bezug auf (extern, vorher einigerniaßen bezweifelt worden war. In den vier folgenden Sitzungen handelte es sich um Tinge? die nicht den mindesten politischen Beigeschmack haben, so daß es nicht gerade sehr zu verwundern ist, wenn die Berathungcn mit Ruhe gepflogen werden. Es ist aber deshalb auch verkehrt und kann nur zu Cuttäuschuugeu führen, wenn von dieser Thaisacke auf einen schon vollzogenen oder wenigstens unmittelbar sich vollziehenden Umschwung der Stimmung des Reichslandes geschlossen werden sollte. Frankreich. Paris, 25. August. Der König von Bayern empfing in Versailles den Herzog v. Decazes in Gegenwart des Fürsten Hohenlohe. Der König sprach aufs Lebhafteste feinen Dank für die ihm gewordene freundliche Aufnahme aus und ersuchte den Herzog., auch dem Marschall-Präsidenten .den Ausdruck seiner wärmsten Sympathie zu übermittelu. — Das neueste Circular-Schreiben des Ministers der auswärtigen Auge- legeuheiteu des Don Carlos behauptet, die Reoeüen feie» die Republikaner unb die den Carlisten vorgeworfenen barbarischen Handlungen seien von diesen selbst begangen. o Ä dad von einer Aüsführungs.In-! Versailles gelten von 11'^ 12 Uhr. Tehr 7ele ^ügie^7ka^n"Nach- structi^chm Livilstands. Gesetz Lefinitio Abstand genommen sei. smittage nach Versailles, als jedoch das Fontainenschauspiel schon vorüber nnd ( t ”c“,n' 2®‘ ^ust- Die „Nordd. Allg- Ztg. meldet, datz der Ge- ter König im Begriff war, die Rückkehr anzntreten. L.r sandte ,n Athen Herr v. Radowitz hier e,»getroffen nnd der Geh. Legat,one- „ach Fvntaineblean, nm sich Schloß unb Wald anznseben. ’ ' rath Bucher nach Varzm abgereist ist. Dre Nachricht, daß Herr v. Radowitz ~ - - - -- ■ ■ - - - - 1 die Functionen des Geh. Rath Aegidi übernehmen werde, erklärt die „Nordd. Allg. Ztg." für ganz unbegründet. — Dasselbe Blatt meldet: Im Ministerium flffflemetner Anzeiger daß diese Eonsession dem Gemeinwohl schade und durch eine besiere zu ersetzen belgischen Regierung und den belgischen Delegirten ein Diner, morgen binnen sei. Gewiß ging man auch hier darin zu weit, denn wer möchte im Hinblick sämmtliche Delegrrte beim König. Ter Tag der nächsten, wahrscheinlich letzten aus die konstitutionellen Katholiken Italiens wie anderer Länder katholisch und Sitzung soll noch heute festgesetzt weiden. und unpatriotisch sür gleich zu erklären wagen? Tie Liberalen hätten dawider Kopenhagen, 26. Aug. General Steinmann ist zum Krieqeminister nichts einzuwenden, beweisen aber, daß der Katholicismus durch das vatica- ernannt Nische Concil zu etwas Anderem gemacht sei, als er zuvor gewesen, da leicht Wiesbaden, 27 Aug. Der französische Pfarrer Augustin Louis nachzuwetsen, daß princlpiell in der Theorie dieser Consession nun Gefahren wurde von der Strafkammer wegen Majestät-Beleidigung zu zwei Monaten für das Staatswohl verborgen sind. Wenn unter den verhafteten Aufständi- Gefänaniß verurtheilt. schon keine Mitglieder frommer katholischer Vereine gefunden würden, so sei Belfast, 27. August. Der Stricke der 40,000 Weber ist nach acht das nur eine natürliche Folge der (Zxclusivität derselben allen anderen Parteien wöchentlicher Tauer durch Annahme der proponirteu Lohn Herabsetzung beendigt, gegenüber, nicht aber eine Folge ihrer Grundsätze, und deshalb sei damit nicht London, 27. Aug. Der deutsche Botschafter, Gras Münster, wird zu prahlen, wie wenn ee sich um ein Heldenthum katholischer Loyalität handle, während seiner Abwesenheit durch den Legationsrath v. d. Briucken vertreten -- Unlängst starb in Frascati, wohin er der Genesung halber gegangen war, .Haag, 27. Aug. Der „Staats-Eourani" veröffentlicht heute die Mi- Joseph v. Hoser, Nachkomme des tyroler Freiheitsmannes Andreas. Die öster- nisterliste, welche solgendermaßcn lautet: Heemskerk, Minister-Präsident und In- reichlichen Generale Johann und Georg v. Hofer sind seine Brüder. Dieser neres ; Toesdewillebois, Auswärtiges; Vanlynden, Justiz; Vaugoetstein, Eolo- Zweig der Familie kommt aus Siebenbürgen. Joseph v. Hofer lebte hier über nie«; Vanderheim, Finanzen; Weitzel, Krieg; Taalmankip, Marine. 40 Jahre in nicht günstigen Verhältnisien; früher österreichischer Ofsicier, dann -- - -- - im "Noviziat der Jesuiten, zuletzt Lehrer, Secretär, Interpret im Staats- Vermischtes. Secretariat und als Stellvertreter Peter Augustin Theiner's Zeitungcmsor im - . __ w , (Ät-neral-Vostamt (St war 68 ^alrre alt als ibn der Schlaa rührte , ßonbon, 20. Ai'gusi Ter Bessemersche Salondampfer, der bekanntlich den Seekrank. General-Postamt. (XT war Jdl)Te nu* 010 lvn ccr Tul)rte- beiten auf dem Canal em ünte macken soll. wird IN etwa drei oder vier Wocken »cllfHneig heraestrllt sein und vielleicht schon um die Mitte September- feine, laßt uns hoffen, segensreiche SnanifIL Miision antreten. Wenn so, dann wird die enfllliche Touriftenichaar, die jepi den Gontment i durchstreift, eine angenehme Rückfahrt genießen und nicht Sefahr laufen , in den fürchterlichen »5 c: x: sä, immer gegen bte Belagerer. Die Besatzung hat Ausfälle gemacht und davet cqäblt das Tageblatt, ein berliner Steinträger an einem Neubau in der Wilbelmstraße 12 Kriegsmaterial erbeutet. — Durch Negierungs-Verfügung ist der Finanzminister schreibe zweiundvierzic,, Mauersteine nach dem vierten Stockwerke, ohne sich unterwegs auszu- Camacho ermächtigt worden, im Wege des öffentlichen Zuschlages 3<'O. Mill, ruhen, und gewann damit eine Wette von fünf Thalern, welche fünf seiner Collegen auf diese- N--l°u »crf.u.fen. Di. Schatzbonds mit dem Coup.» vom Januar 1*74 XIÄÄAÄXS werden zu 44 pCt. in Zahlung angenommen. nach. (Sin-* solche Kraft erfordert aber auch den nöthigen Stoff zu seiner Crholunq. Der Wrthrtme Oß Dir. ans Dlnt herbeiaeschaffte aroße glückliche Sieger in jener Wette hatte nämlich, wie er selbst lächelnd erzählte, an diesem Ta-e «ourg Madame, 26. August, ocmuw yeroetgefcyasstt grope |um Zeiten Frühstück genossen: r.n Brod für zwei gute «röschen, «4 Pfund Speck und .Kanone der Carllsten lst demonttrt worden und bat mehrere Leute der Bedie- Pfunv Wurst, 1 2 Pfund Kümmel mit Rum und so nebenher IM Kaufe des Bormittags hatte nungsmannschaft getödtet. Ueberhaupt haben die Carlisten vor Puycerda ernste cr auck neck 11 Seidel bäuerische- vier getrunken! Verluste erlittest. \n der Festung ist ein Thurm einaestürzt, wobei jedoch nur , , ^asfinirte Boeh-Il hat ein Dienstmädchen au- der Umgegend von Berlin veranlaßt, * «- Mi» ■>» m aaaÄÄ«sfr-’t NN ttr: guug. Der Earlisten-General Trtstauy kommt den Belagerern nut 1000 Mann tragen gab von Anfang an Beranlasjung zu Klagen Seitens ihrer Herrichaft. Als vor Wocken zu Hülse. fccm Habcrecht drei ganz gesunde starke Rinder unter hickst verdächtigenden Umständen fielen, _______ glaubte man, dieselben hätten etwas ihnen Schädliche- gefressen. Man beklaue das schöne “ * Vieh, aber man traute dem Dienstmädchen nicht zu, es vergiftet zu haben. Das Dienstmädchen fuhr, wie die St. Ztg. berichtet, indessen fort, sich durch ihr Betragen immer mehr Scheltworte _ von ihrer Herrschaft zuzuziehen. Um diese Zeit fing sie an, mehrere verdächtige Aeußerungm *v'~u J 7 r / 1 T / «in vrzug auf das Vieh zu tbun, wie unter Anderem: „Das ganze Vieh muß zum Teufel Berlin, 26. Aug. Die „Provinzial-Correspondeuz" widerlegt die in gehen, erst wären die Rinder herangekommcn, dann die Pferde und schließlich die Schweine!" dem Ausschreibru des Bischofs von Mainz für Enihaltunq der Katholiken t>onlunb B-zug «ufdn sch«n-s. s-hr >°n'h°°ll«i „Da« Pfnd muh bod> mPi,m und , _ . 1 , j, ' fe. _ , v 0 uj'l (Vi « . . / v r. wenn auch zehn Thierarzte waren" Eben dasselbe Pferd erkrankte am 11. d. M. und war der Sedan-Feier vorgebrachten Cinwandc, namentlich der Behauptung, daß cinr j(t)on nQd) wenigen Stunden tott. Der Tod desselben war unter zu verdächtigen Umständen künstliche Partei Veranstaltung vorliege, indem sie hervorhcbt, daß die Feier m erfolgt, als daß man in Verbindung mit den Aeußerungen des Dienstmädchens nicht den Ber keinem Zusammenhänge mit den kirchlichen Wirren und den Partei-Kämpfen backt hätte fassen sollen, dieses sei schuld an dem Tode de- Pferdes Man durchsuchte die der Gegenwart stehe, vielmehr ausschließlich der Erinuernng an die Ereignisse Mädchens und fand dann eine Düte mit Arsenik von dem schon eine ganze Menge gewidmet sei, denen Deutschland seine Selbstständigkeit und Glnheit hCTtanff. y?Qnn t angeblich als Mittel gegen Ratten, gekauft zu haben. Nun sollte der Magen des qe- Wer solchem National Feste widerstrebe, stelle sich in den offenbaren Gegensatz fallenen Pferdes des Schlächtermeisters Habereckt Sachverständigen zur Untersuckling Übergeben ilt den reinst»*' und edelsten Gefühlen des deutsche« Volkes. — Dasielbe Blatt werden. Während der Staatsanwaltschaft Anzeige von dem Vorfall gemacht wurde, war die bezeichnet die Gerüchte über Vorbereitungen des Kaisers zu einer Reise nad) n^f5Srt>«men bUMt aufflefunb,n unb Italien für Unbegründet. ) Schweiz. Während de- fürchterlichen Unwetter-, daö am 14. d., Nachmittag-, am Wrnffrf 26 9hm offenschaft) Die Zeichnung für denselben ei folgt Selten« deS Vorst'Nbe« mit rechtlicher Tstir- kung unter obiger ftirino durch 'Nomens- Unterschrift beider Kassebeamten oder eine« derselben und deS Proenristen mit einem die Procura anbeutenbcn Zusatze Hur VerSstentlichung teiner Bekanntmachungen bebient sich ber Verein beS Gießener AnzetgeblotteS Dieselben erfol ^en, sofern sie von» Vorstände auSgeben, in derselben fiorm wie die Zeichnung der Vor- stoiidsbcomten, sofern sie aber voni Ausschüsse i Vermut tungSratd) der- Genossenschaft auSgeben, unter der ftirma : „Der Ausschuß der Gewerbebonk zu ließen" (Cingetragene Genossenschaft» und werden tm letzteren ,^olle von dem Vorsitzenden dcS Ausschusses unter Beifügung diese« seine« Charocter« gezeichnet. Da« Verzeichnist der (Genossenschafter ckann jeder Zeit bei bem unterzeichneten । Wrofel). Stabtgcrichte als Handelsgericht eingesehen werden. Der (^eschästsvertrag ist in doS Genos- senschastsregister eingetragen worden Östestin, ten 23 August 1874. (birostherzoglicheS Stadtgericht Gießen. Bötticher. Cicffcntlidic Aufforderung 4201 ] Im Jahre 1864 erkiesen die Friedrich Schnei>er'S Chelenle von Giestin von der abgeschiedenen Chefrau detz Cmil Müller von bn die Pareellen I 70 unb 73 Mießmer (Gemarkung für ben Preis von 1300 st. unter bir Bedingung, daß von fern Kaufschilünge 500 st. alsbald an Ver käuser unb 800 st. on die ^odannette Vogt von Gießen nach '^jähi igei Künbigung bezahlt werben sollten Der be falisigeKauf vertrag würbe am 29 Avril 1864 gericht lief) bestätigt, noch Anerkennung der Verkäuferin wurden auch 500 st. de« Kaufpreise« alsbald on sie bezahlt, und jetzt soll der Restkaufschilling on Johannette Vogt abgetragen werden- Hierbei ' at sich ober herausgestellt dost ber Kaufbrief in Verlust oerathen unb auf deSfallsigcn Antrag te< Interessenten werben darum olle, welche Ansprüche an den fraglichen Kaufbrief ober dessen Kau'gelb ,u bilden gedenken, hiermit oufgefordert, solche sogewiß binnen 6 Wochen - te nii bei dem uni richte geltend zu machen, al« sonsten nach Ablauf dieser Frist ber Kaufbrief für er« loschen erklärt. für bte Käufer eine neue (^igenthun «urkunde auSgefertigt unb in solcher dieselben angewiesen werben, den noch rückständigen Kaufschillmg von 800 st. an die Ho« annette Vogt in (Ziesten anszu- zahlen. (ließen, en 22 August 1874 (Aroßherzogliche« Stadtgericht Gießen- Bötticher. L)bei hessische (Sifcnbubncn. 4193' Die nachstehend ausgeführtcn (Gegenstände sind auf den Cberbef) Bahn linien gefunden worden Die unbekannten (^igcnthümcr werden aufgefotbert, ihre Ansprüche innerhalb Jahresfrist bei ber unterzeichneten Stelle geltend zu machen, andern soll« zum Verkauf geschritten werden wird 1 llbr, 1 Paar Domenbandschube, 5 Mützen, 5 Stöcke, 1 (sigarrenspttze, 2 Taschentücher, 3 Regenschirme, 1 wollener Shaw!«, 1 Mappe mit Musterungen, 1 Botanisirbüchse, 2 Hüte, 1 Päckchen Sdirtmg, 1 Preise- Gießen, den 28 August 1874. Haupt-Magazinsverwaltung G ü nther. ^erlicigcnmgcii. fflrummetarad Iserftcifiernnflen tm (^rosrher^ogliclrtn Nent» amtsbezirke (Ziesten. 4164)) Da" diesjährige (^rummetgroS der Ofrobberzoglichin Donianialwiesen wird versteigert: 1. Donnerstag den 3. September l I, Vormittags um f) Uhr, in der Gemarkung Vinbcnihutb von 21 Morgen — 5,50 Hectare (bei ben Wie» fen selbst), 2 Vormittag- um 11 Uhr, in ben Gemarkungen Gobelnrod und Saasen von 70 Morgen — 17,50 Hectare (am Moorenfee). 3 Montag den 7 September l. I, Vormittag- um 10 Uhr, in ber Gemarkung Butzbach von 9 Morgen = 2,25 Hectare (bei Gastwstth A Joutz daselbst) 4- fDtitttt’od) ben 9 September 1- I., Vormittag- 9 Uhr, in ben Gemarkungen Leihgestern, Schisten- berg unb Watzenborn von 96 Morgen = 24 Hektare (im Gemeindeha use zu Watzenborn ). 4 Donnerstag den 10 September I I, Vormittag- um 9 Uhr, in ber Gemarkung Alt Bnieck non 22 Morgen = 5,20 Hektare (bei Wirth Krämer Ul. daselbst). 6 Vormittag- um 11 Uhr in ber Gemarkung Staufenberg von 25 Morgen = 6,25 Hektare der Sorauwiese (bei JOiefenroärter Walther zu Daubringen) 7 Freitag den 11. September I I., Vormittag- um 10 Uhr, in ber Gemarkung Grünberg von 45 Morgen = 11,25 Hektare (bet Wirth Batst We. im Taunus) N Nachmittag- um 3 Uhr, in ben Gemarkungen Cuecfborn unb Horbach von 28 Morgen = 7 Hectare (bei der Sommervmühle». 9. Montag den II. September l. I, Vormittag- um 9 Uhr, in der Gemarkung Wiescck von 163 Morgen 353 Klafter = 40,90 Hektare bei Wirth Dorfcld daselbst). Unter diesen Wiesen befinden sich folgende von den Orden detz Gr. Poststallmeifterß Kempst dahier angetanste und in Loose ab« gesteinten Wiesen Morg Klstr. 1. Wiese, die Krummen- morgen ... . 3 245 2. Wiese, daselbst . . 1 297 3. Wiese vor bin stolzen Morgen..... 1 257 4 Wieie an der Herrwicse 3 354 10. Nachmittag- um 3 Uhr, in ber Gemarkung Gießen circa 142 Morgen = 35,50 Hektare der Weid-Burg-Och- w imb ® da ri°u6 ^Tit ; M vor drr '-itßt", Srohhrr I ®enl^ r * d-d * njarieniCP1. q c ’llci ium (fimna Eoi) Ipporaf (VI inn siadrikpr ji -iachstpar KB 58 Huf abfl 'SiwO neuerui Präpai Jetotona, ! Jlettenwu kickt, unb Üllj DOrrötl PI ür Mlballe 4 Hießen zu Lafelrofin Iflfelmanb Tafelseiget Cranflen, Jtal Hase empfii Ick en Irritfn Li ■dn, feinen Rips, II Untetjad tonttollow c 0 IliSirahl, i 3986) iluSrvch i 500 Llück unb bOO Stück 2°° Stück <00 Stück jetzt «l-lifchr i 5fX) Ltück 2» Ä 5}Wfren , ^Merei, Ntn t0| "^ruck, '< unb io/ > dinirkn tieWniftet ei Monaten nach acht- beendiat. Inffer, wird vertreten. Jte die Mj- >enl und In- An, Colo- ,bcn Seekrank, chkn vollständig cni itßensreikhi ben Kontinent n fürchterlichen 'wünschen, ^aft, trug, sg lhelmstraße -12, ^rweg8 auszu- -gin auf dieser !e Gewicht von ™ nicht Jeder Erholung. Dn an diesem Tage Ss-cck und i/j omittags hatte erlin veranlaßt, ■ t trat bei dm ienst. Jbr Bells vor Wecken 1 Händen fielen, flitt das schöne s Dienstmädchen ehr Eckeltworte f ge Aeußerungen ruß zum Teufel die Schweine!' ck crepiren und ö. 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Zur Beralhung und Beschlußfassung darüber, wie eine für unfern Bezirk möglichst günstige Wabl zu erzielen fei, ladeu wir hierdurch alle Wahlberechtigten des III. Wahlbezirks zu einer Bersammlung auf Freitug den 2N, d. M, Abends * Uhr, iu den Saal der Bram machen Wirthschaft in der Neustadt ein. Wir hoffen und wünschen, daß bei der großen Wichtigkeit der Sache sich Niemand ohne die dringendsten Gründe dieser Berathnng entziehen möge, da eö und darum gilt, die Ansicht eines jede» Wahlberechtigten zu hören und eine solche Wahl zu treffen, die möglichst jeden derselben befriedigt. Im Namen und Auftrag einer größere» Anzahl Wahlberechtigter: Emil May. Andr. (Puter. Cour. Simon. 2l"m.: Der III. Wahlbezirk besteht au- den Häusern Lit. C. von Nr. 144 an bis einschl. Nr. 234 und Lit D von Nr 1 an bis einschl. Nr. 225. ' .1 * —--------- ________________ (41 /y 4207) Gastwiitb Fr. Pfaff. Bliargercliib 4198) auf ven 6. Sep- 9 4179) Direktor. T) ladet Attnoneen - Expedition weit zu vernnetbcn. Wild Bali er, nm Lindenvlatz. E n brnues Mädchen, welche.' gründliche Alicenstroße. Lübecker Feuer-B rsicb.-^escllschaft. H. Heß. ^nun wiUtfler 4?ülf»arte’.ter auf Anfang um K Uhr. Der Vorstand vermischte Anzeigen. TucKtige Mascbinenfclilosser werben ui sofortigem Eintritt rcfndit non 4202] Heyligenst aebt & Menges. 2 Hansbülterin Für die Leitung einet Haut hallen, wild ein gewandtes nicht mehr 311 junges Fräulein cmsl gute. /Familie zu enflapirn gesucht Nur solche, welche bereits längere Zeit'elbst- stä .big einem Hauswesen vorgeslnnden nnb 4t H9) Em itnuiuäbdicn, welches voll kündig kochen kann und sich allen Hausarbeiten unterzieht, wird auch Michaeli d Z. gei". l ron Hoi c’. Ado Dr T i11m ar. In meinem neu erbauten Hause an der abaehalken. Grünberge» stroße ist ber unterfte nnb »weite, n Stock vom 1. October an zu vemietben. 4210)H. Vö 1 cker, Weißbinder. Ein tüchtiger Buchhalter mit besten Referenzen, z. Z. in einem größeren Etablissement b. 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Neues Engagement bedeutender hotteten. Zweites Auftreten des grössten Cornet- a Piston irtiioscn (Europa s Herrn Hoch. Anfang; 5 Uhr. 3935] Em Famssienlogis auf beai Seltersberg , Vit. E 34, ist anderweit zu ücc- Mtethen und bi« zu 1. Ostober zu beziehen. 4162] Eine Parterrewobnnug von 7, eu. 5 Zimmern zu neimietbcn. Näherem bei ber Exp. dcrmielhungen. 4203] Ein fast noch neues Scheuern- tbor sowie eine große eichene Treppe zu verkaufen bei Heinemann Hermann Eine 3 stockige Scheuer vor» <^ichenbol; ist fogleicb auf den Abdruck zu verkaufen. Näheres (4i«7 iKastbof zum Prinz o le 11 l'djatt. 4184] Ein reinliche» Mädchen für 4191) Wir bringen hiermit zrr Veröffentlichung, daß wir Herrn Straub, Vaufbienft von emir kleinen H uohaltung Kaufmann, die Agentur für Gießen u d Umgegenb übertragen haben. gesucht Von wem? sagt die Exp. b. Bl Lübeck, den 15. August 1874. «ebflfHon, Tru, 16; Ei s * a a n t h6 be, > Sntereüe