Gießener Anzeiger W für'M- Mnzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen Tonncrftaa >rn 28. Mai Nr. $20 Deutschsand — Die Gesetzsammlung veröffentlicht das Gesetz über die Handelsministerium. istands Eikßetl veröffentlichen. Schweiz. Bern, 26. Mai. Heute Nachmittag ist der portugiesische Gesandte Ont» wtnidjr^rtg 1 fL 13 h ®rwgtrb$n. Durch bh PH- -«-vH« vttttestLhrt- 1 fL « k. Zchaffstadt, zweckmäßig, auf demselben Rechtsgebicte Neichsgesetz und Landesrecht mit lediglich örtlicher Trennung in gleicher Geltung neben einander fortbestehen zu lasten. Zudem sei § 45, demzufolge die Ausführungs-Vorschriften im Vcrord- nungswege zu erlassen sind, ohne Beeinträchtigung der constitutionellen Rechte der Landesvertretnngen nicht ausführbar. Auch der Termin für das Jnkraft- m* lernen rr paffend -dssAr-nH^?' zadttL-E Halts der Gast des Kaisers von Rußland war, ist beute Abend 8 Uhr nach Berlin abgereist Vorher harten die Herrschaften einen Ausflug nach Nassau gemacht ulid das Stein Denkmal besichtigt. Kaiser Alexander begleitete den Kaiser Wilhelm an den Bahnhof und verabschiedete sich von demselben aufs Herzlichste. Limburg, 25. Mai. Am 18. d. Mts. wurde dem Bischof Tr. Blum dahier sein Reisewagen gerichtlich gepfändet. Es bandelt sich um die erste gegm denselben wegen Zuwiderhandlung gegen die Maigesetze erkannte Geldstrafe. Strasburg, 25. Mai. Die kleine Festung Marsal, welche als solche eingeht, wird in diesem Jahre der Schauplatz einer größeren Mineur-Uebung sein, zu welcher die Minenr-Compagnieen des hessischen, badischen und fünfzehnten Pionier-Bataillons herangezogen werden sollen. Bei dieser Uebung sollen die einzelnen Fronten der alten Befestigung mit Pulver auf verschiedene Weise gesprengt werden, während man die kleineren detachirten Forts Harrau- ccurt und Orleans mit Dynamit- und Nitroclycerin-Präparaten zerstören will. /ran&reicö. Paris, 25. Mai. Mac Mahon hatte den General Payow nach Ostende Erscheint täglich, Mtt Km* nah«, Sonntags (tpfbitien: 8U. © Wt. 1. erledigten Bisthümer und das Leclarationsgesetz zu dem Maigesetz über die Vorbildung und Anstellung der Gastlichen. Verlin. Dcm Bundesrathe ist nunnnhr auch der Bericht des Justiz- Ausschusses über den im Reichstag beschlossenen Entwurf des Civilche-Gesetzes zugegangeu. Nach Recapitulinmg der Antecedeutien dieses Entwurfes constatirt der Bericht, der Ausschuß habe zunächst die Vorfrage prüfen muffen, ob ein Dedürfniß zum Erlaß eines Reichsgisetzes auf dieser Grundlage vorhanden sei. Es wurde mit Rücksicht auf die große Mannigfaltigkeit der Systeme und der Anwendung, welche die Gesetzgebungen der Bundesstaaten, in denen die obli- gatorische Civilehe nicht, wie in Preußen. Baden und Elsaß - Lothringen einge- sübrt ist, von der Mehrheit des Ausschusses anerkannt, „daß es wünschens- werth sei, über die Form der Eheschließung und die Beurkundung des Personenstandes zu übereinstimmenden, in allen Bundesstaaten gleich anwendbaren Normen zu gelangen." Zunächst mit Rücksicht darauf, daß die Grundsätze des gemeinsamen Jndigenats und der Freizügigkeit im deutschen Reiche mit der Fortdauer der bestehenden Ungleichheit des Rechts in Bezug auf die Eheschließung je länger um so mehr in Widerspruch treten. Die persönliche Freizügigkeit werte so lange einen wesentlichen Theil ihres Werthes entbehren, als sie nicht in dem Rechte, am Orte der Niederlassung eine Ehe zu schließen, ihre weitere Entwickelung und ihren Abschluß finde. von 10 bis Lbr. In Höhung Berlin, 24. Mai. Wir betrachten eS als ein erfreuliches Zeichen einer zulegen." neu ausgehenden besseren Zeit, in der man auch der Sache der Frauen und Hierzu gab der bayerische Bevollmächtigte folgende Erklärung ab : „daß ihrer Erziehung die berechtigte Beachtung schenkt, daß der Cultusminister er, wenn auch mannigfache und beachtcnswerthe Gründe dafür geltend gemacht Dr. Falk sich über die Konferenz dir Directoren höherer Töchterschulen auch werden können, daß die Einführung der Civilehe und eine Abänderung der Gutachten von Frauen erbeten hat. So wurde Fräulein Luise Büchner in betr. Vorschriften über die Fassung der Personenstands-Register auch in Bayern Darmstadt, bekannt durch ihre Erziehungsschriften, sowie durch vielseitige schwer zu entbehren sei, sich dock nicht in der Lage befinde, dem eben gestellten selbstständige Arbeit zur Hebung des Frauenlooses in materieller, wie geistiger Anträge sofort zuzustimmen, er sich vielmehr für verpflichtet erachte, der baye- Beziehung, um das ihre ersucht und dasselbe der wohlverdienten Berücksichti-'rischen Regierung die definitive Entscheidung über ihre Stellung zu dem An- gung gewürdigt. Wir können nur wünschen, daß die Conscrenzen wie die Gut-trage noch vorzubehalten." achten über das höhere Töchterschulwcsen auck eine wahre Besserung der viel-j Breslau, 27. Mai. Zu der 21. deutschen Lehrerversammlung haben fachen Mängel unserer Töchterschulen herbeiführen. .sich gegen 3000 Theilnehmer eingefunden. In der gestern Abend stattgehabten Berlin, 26. Mai. Der Reichstags- und Landtags-Abgeordnete Mal-!Vorversammlnng wurden zu Präsidenten gewählt: Schulrath Hoffmann aus linckrodt ist heute Morgen an einer Rippenfell-Entzündung gestorben. — Der^Hamburg, Hauptlehrer Sturm ans Breslau und Schuldirector Berthold aus „Reichs-Anz." publicirt die Ernennung des Wirkl. Geh. Ober-Regierungsraths ^Dresden. Heute findet die erste Hauptversammlung statt. Dieselbe wird durch di- ter Wr Couv carte p KE "KZS "ie E Jacobi zum Ministerial - Director der Handels- und Gewerbe - Äbtheilung im|beu Regrerungs Sckulrath Ranke als königlicher Commiffarius, sowie durch den Oberbürgermeister Forckenbeck im Namen der St.adt begrüßt werden. CmS, 26. Mai. Kaiser Wilhelm, der während seines hiesigen Anfent- gesandt, um den russischen Kaiser zu begrüßen. Ein eben so gewichtiges Motiv liege in den Airsprüchen der römischenj Paris, 23. Mai. Das „Journal officiell" veröffentlicht die neue Mini- Curie, daß auch das Gebiet des bürgerlichen Familienrechts sich den Satzungen > sterliste, wie dieselbe bereits mitgetbeilt ist. des canonischen Rechts untcrordncn müsse und welche sie mit Hülfe der ihr; Paris, 25. Mai. Die „Libertö" theilt mit, daß Oberst Stoffel sich ergebenen Geistlichkeit durchzuführen trachte. Ans diesen Bestrebungen, wie aus zur Verbüßung feiner dreimonatlichen Gefängnißstrafe, die er sich bekanntlich in der Schärfung der confessionellen Gegensätze hatten sich Zustände entwickelt, dem Proceß Bazaine's wegen Beleidigung oes Generals Pourcct zugezogen, welche es oft selbst den Angehörigen derselben Confession unmöglich machten, dieser Tage im Gefängniß von Versailles gestellt habe, zur Eheschließung zu gelangen, ohne einem Gewissenszwangs zu unterliegen. — Die Wallfahrten nach Paray-le-Monial, wo bekanntlich das „Sacrö Die längere Dauer und weitere Entwickelung des kirchenpolitischen Kampfes coeur“ verehrt wird, beginnen am 1. Juni, an welchem Tage die Marseiller mache es wahrscheinlich, daß ein gleiches Bedürfniß, wie dasjenige, welches die Pilger erwartet werden. Die von Dijon werden am 2., die von Clermont Einführung der Civilehe in Preußen veranlaßt habe, auch in den Staaten am 4., die von Paris und Lyon am 12., die von Chalons am 15., die von eintreten werde, welche mit den bestehenden Einrichtungen noch auszureichen Orleans am 16., die von Lu^on und Nevers am 18., die von Tours am 21., hofften. die von Montpellier und Nimes am 24., die von Mans und Saint Etienne Die Minorität berief sich auf die in manchen Bundesstaaten bestehende am 25., die von Anrillac am 27. und die von Nantes am 29. Die Organi- entschiedene Abneigung der Bevölkerung gegen die obligatorische Civilehe und sateure dieser Wallfahrten machen ungeheure Anstrengungen. wollte den übrigen Staaten die Einführung derselben auf dcm Wege der Lau- Paris, 26. Mai Der „Gaulois", welcher gestern einen Artikel ver- desgesetzgebung überlassen. Die Majorität bestritt nicht, daß dieser Ausweg öffcnilicht hatte, worin ausgeführt war, daß die Bonapartisteu die Abschaffung principiell zulässig sei Das Betreten dieses Weges ist indessen durch das legis- des Kaiserreichs als null und nichtig betrachten könnten, erhielt heute eine Ver- lative Vorgehen des Reichstages sehr erschwert. Warnung des Inhalts, daß die Regierung keine Zeirungs-Artikel dulden werde, Der Ausschuß sprach sich also in seiner Majorität dafür aus, „daß über die auf eine Schmälerung des Ansehens einer Entscheidung der Nationalver- bie Form der Eheschließung und die Beurkundung des Personenstandes eine ge- sammlung abzielten. __ meinsame Regelung im Wege der Reichsgesetzgebung herbeigeführt werde, war Paris, 27. Mai. Das „Journal officiell" veröffentlicht das ^Leeret, aber der übereinstimmenden Ansicht, daß dem Bundesrathe nicht anempfohlen welches die Auflösung des Generalraths verfügt; ferner ein anderes Leeret, werden könne, den Reichstags-Entwurf zum Gesetz zu erheben. welches die am 15. Mai zwischen Frankreich und Deutschland unterzeichnete Zunächst deshalb, weil dieses Neichsgesetz nach § 49 des Entwurfs auf|Uebereiahinft billigt, wonach das Porto für 50 Gramm schwere, Waarenpro- 2/z des deutschen Reichsgebiets keine Anwendung finden solle; es sei nicht,ben enthalte'de Postsendungen auf 20 Centimes oder 1V2 feststellen wird. ‘ " ---- ----- Versailles, 26. Mai, Abends. Das Ministerium ist nun folgendermaßen constituirt: Cissey, Krieg und Vice-Präsidentschaft des Ministerraths, Deca;es, Auswärtiges,Fonrtou, Inneres, Magne, Finanzen, Caillaux, öffentliche Arbeiten, Grivart, Handel, Cumont^ Unterricht, Tailhaud, Justiz, Mon- taignac, Marine. - Das „Journal officiell" wird morgen die Ernennungen treten des Gesetzes (1. Januar 1875) sei in manchen Bundesstaaten mit Rücksicht auf die noch zu treffenden Verwaltungseinrichtungen entschieden verfrüht. ! s Gemeinde: ersten Juni neu ;u be- schriftliche oemVüreau ersentgegen- 12587 israelitischen >nde Gießen ergec. lackcr Arbeit sucht sofort loder, tirrbenM ge Arbeiter le IIekvhilf- ilthandlung enslei». verker, ihmcn auf Hondollen sich anmelben rumeisier Stiel. tut hie Haiti faftn in »et fnabme für die 1 ßturlaubung chs iu Darm- , Morgens von genauen Angnk ides iinbSauienl politischer Theic obligatorischen Civilehe und die Beurkundung des Personenstandes aufstellen zu lassen und denselben baldthunlichst dem Bundesrathe zur Beschlußfassung vor- Der Antrag des Ausschusses geht demnach dahin: „Dcr Bundesrath wolle dem vom Reichstage beschlossenen Entwurf die m, iuiut. j5>tuic .......... ><- — T—’-o-ri-v- r Zustimmung nicht ertheilen, dagegen den Reichskanzler ersuchen, unter Bethei- de Santa Isabella in Folge eines vorgestern Abend erlittenen Beinbruches lizung der Bundesregierungen einen Gesetzentwurf Über die Einführung der gestorben. Vermischtes. Kleider zu tragen, wenn sie nicht in Function sind Washington 27. Mai. leicht die Tubnntitbftcn Golt gewährt nur denen, die aufbarrcn.* Da» Weller war — Das Hamburger Postoampfichiff „Holsatia", kavt. Barends, von der Linie der Börsenberichte. mit 329'v Lombarden bewegten sich nahe 113 Lrevikactien und 2iaatsba'.>naetien zahlten behauptet, Elisabeth 2 fl. matter Prioritäten preiSbalkend Banken waren wenig animirt und Zentral- Paeisic und San Ioaquin je l°,d höher. Der Preis sei nur Tdlr. 60—66. — Franco Bahnstation. Weitere Anfragen zora veileien, welche besagt, sind, die Roth im Steigen ist Halle er dies Leben beschützt, verlängert, gestärkt, um den Verfolgungen der Kirche und dem Untergang einer Geiclljckafl mit Web ,m Herzen zuzusehen? RicmanD glaubt das Das Leben dieses Mannes ist noch nicht aus, seiner Geschichte fehlen noch einige Seiten, viel- Hamburg-Amerikanischen Packetsahrt Actien Gesellschaft, welches am 6 Mai von Hamburg via Havre abging, ist nach einer schnellen glücklichen Reise von 10 Tagen 2 S:und:n wohlbehalten in New-Zork angetommen. und soltwährend noch Menschen verhungern. Amerika. geeigneter Zeitpunkt gekommen sein, wegen macken vt|». Anträge zu stellen. Gießen, den 15. Mai 1874. Frankfurt a. M., 27. Mai Die fortgesetzte Verstauung deS preußisch-n Bahnen» Marktes, hervorgerufen durch die mehrfachen Geldbedürfnisse ver'chiedcner Babnge'ell'chaften, Die rasche und gioße Veebrc lung liefert übrigens «chon ba5 beste Zeugniß für deren Mistionen. Die Oesterr Bahnen verkehrten meist rüfgängig. Ga'.izier Abbruch thun und hierdurch der von hober Behörde beabsichtigte Zweck, einen höheren Ertrag des Lehrgeldes zu erzielen, geradezu vereitelt werden. Die Einnahme aus dem bisherigen Schulgelde von 24 st jährlich beträgt nach ter jeßigen Schülerfrequenz 5400 st. und können hieraus — ohne daß Staats' oder Stattkasse zu einem höheren Geltbetrag herangezogen werten als der vorjährige betrug — nicht nur nicht ter von ter Regierung für die Lehrer an der Realschule v»rgesehene höhere Iahresgehalt gedeckt werden, sondern es ergiebt sich laut Ausweis ces diesjährigen Budgets für die diesige Realschule nock ein lieber (fcufr von 2625 fl. Voraussichtlich wird sich in den folgenden Jahren die Schülerfrequenz noch vermehren und dadurch auch noch ein Höherer Ertrag es Schulgeldes erzielt werten, was bette* aber bei einer Steigerung ces Sckulgelces ,ns Gegentheil sich kehren wird. In allen Realschulen Süddeutschlands, bi» auf die Real'chule in Stuttgart, in Bayern, Baken, Württemberg und auch in den deutschen Provinzen Oesterreichs ist das Schulgeld noch metnger, als bei der Realschule in Gießen und dürfte gerade bie Rücksicht, möglichst vielen Sckülern aus allen oder doch den meisten Klaffen der B.vöikerung den Zutritt zu ten Realickulen durch em nickt allzuhohes Schulgeld möglich zu machen und dadurch erweiterte Bildung auf Viele zu übertragen, ickwer in's Gewicht fallen Aus allen die,en Gründen schlägt tie Schul ceputation dem Gemeinvetath vor, die angefoimene Erhöhung des Schulgeldes an der hiesigen Realschule nicht beschließen zu wollen resv. abzulehnen. — Nach Vollendung des jetzt neu begonnenen Realschulbaues und nach vollkommener Ausbildung der hiesigen Realschule von einer Realschule II. Ordnung in e'ne Realschule 1. Ordnung, welche der Stadt bedeutende Gelbopfer verursachen werken, möchte wohl ein l,i» ml HlrdmchafllielieN. (Dresch Maschinen.) scheinen sich bi- neuen Dresch Maschinen bec Firma: Ph. Hay farth l«elriIhunhnIfniH# hi,l,T r ,nr,T '......- - - t- a rti i. • c ,, , - - , ... wviu/unv mit ivmtit vimuiiuii t im. DaS Gcichast zeigte wenig Leben (SreDitaelien wichen Borhergesagten durfte es also uon 228 t bis 227'/,. Staatsbahnaetien hielten sich etwaS bester ano bli.ben nock 33 > . von 24 fl. auf 48 Mark ober 28 fl. und der oberen Klaffen „ 24 fl. „ 60 „ 35 fl.. erlaubt fid> ter Unt«iCid>n.te »OT.rft ein« ...... ............ „„ , principielle Frage in Anregung zu bringen. Derselbe kann sich nach Anhörung von Fachmännern Amsterdam uud London etwas theurer, und nach Ansicht der Sckuldeputation nickt damit einverstanden erklären, daß an Den oberen Klaffen ein wesentlich höheres Schulgeld erhoben werden soll als an den unteren Klassen und zwar auS dem gewichtigen Grunde nicht, weil dadurck der Besuch Der oberen Klassen erschwert resv. vermindert und hierdurch der eigentliche Zweck der Realschule verfehlt wird.' , , . , .. « - Es ist eine bekannte Thatsache, daß alle Realschulen in den unteren Klaffen an Schüler- wenigsten- einigermaßen anständiges Pflaster machen zu läster. ka ersten- Die Z it l*on lange Ueberfluß leiden, während in den oberen Klassen Schüler-Mangel eintritt, man |ollte hcrbeigeruckt ,st. und zweitens d.e Ste.ne bald ein ganzes Jahr zum Verarbeiten bahegen. also den Besuch Der oberen Klaffen Den Eltern resp. Deren Kindern durch allzu hohes Schul- Em auswärtiger Pflasterer äußerte sich, day, wenn obengenannte Miststalte Nicht bals in Angeld nicht verleiden, vielmehr diesen Besuch möglichst erleichtern, gewissermaßen prämiiren. — genommen, sein Hammer rostig wurde. Was nun die Erhöhung deS Schulgeldes überhaupt anlangt, so muß sich Die Schuldeputation auS näher zu erörternden Gründen vorerst entschieden Dagegen auSjprechen. I DaS Schulgeld an oev hiesigen Realschule ,st durch Entschließung GroßHerzogl Mini. steriumS deS Innern vom 6. Juni v. I. — also kaum vor etwas mehr als 3 < Jahren — von 12 fl. auf 24 fl.; mithin auf'S Doppelte erhöht worden. Hatte schon diese Erhöhung bei vielen Eltern Mißstimmung erregt und wird Die Zahlung selbst dieseS Betrags einer nicht geringen Zahl von Vätern — die ihren Knaben gern eine ausgedehntere Bildung angedeihen laffen möchten, wie sie die gewöhnliche Volksschule geben kann schon recht sauer und wurde ... diese Erhöhung erst nach jahrelangen SDcratbungen des Gemeinderatbs zum Beschluß erhoben pferdige (^öpclVrcsch-Masclritten abgesetzl und keineswegs mit großer Majorität, so dürfte eine abermalige Erhöhung und zwar in der D-- <-x ----- TUI' angesonnenen Weise dem Besuch der Realschule und besonders in den oberen Klaffen bedeutenden beliebe man birect an obige Firma zu wenden. feit freilich droht Allen, welche ohne deren iNeneyMigung ta» öuvjui uquu;ni, Rom, 14 Mai. Papst Pius IX. trat gestern in da- 83. Jahr; Die Klerikalen begleit mit Excommunication. Der Geistlichkeit ist fernerhin verboten worden, geistliche teten ihn auf Dem Schritte mit einer nicht kurzen Rück- und mit einer noch längeren Vorschau. ■ - * • ”::S. Die Gejchiä)te schwindet den meisten unter Der Feder, die Betrachtung wird zur Musik der Schatzsecre'rär Richardson wird demnächst 3tv(Ic unt beT Schicksalsmann Pmö ist schließlich der Gegenstand Der P/ophezeibung. ..Anderer , . 'T--’I<—, "" c-ix ' t' tfij,!,,» Sterblichen Leben neigen zum Untergänge, dieses bleibt sich selber gleich. Die gewöhnlichen feine Demission geben. Die gegen seine ^lmtsfuhrung beabsichtigt gew sei e i.scheinen verändert Welchen Plan hat Gott mit diesem seltenen Manne? Resolutionen werden in Folge dessen unterbleiben. wähnte Referat der Oeffentlichkeit zu übergeben. Referat: Auf die Verfügung Großherzoglicher OberstnDien. Dircction vom 13. April l. I. „bc. treffend die Erhöhung deS Schulgeldes an den Realschulen des Landes" erlaubt sich der Unterzeichnete al8 Referent der Schuldeputation Nachstehendes vorzutragen. I. Was die vorgeicblagene Erhöhung des Schulgelde« an der Vorschule der Realschule von 12 fl. auf 36 Mark' oder 21 fl. betrifft, so beruht Die Unterstellung hoher Behörde, als sei dieie Schule in Beziehung Ihrer Stellung zur Staatsbehörde gleich zu achten mit der!„^„^ ™ W[WV(Uui|W||C oaungcicunyaHc«, eigentlichen Realschule, auf einem Uedersehen, Da ja GroyherzoglicheS Ministerium des 3n"e”n fangen an jetzt auch die auswärtigen Börsen und besonders die umriqf nachhaltiger als bisher laut seiner Verfügung vom 25. Februar l. I. anerkannt hat, „daß beiagte Vorschule als Volks- - ----- — - - - ■ schule zu betrachten sei und daß bezüglich dieser Schule nach Maßgabe Der Beschlüsse des Gemeinderatbs Der Stadt Gießen vom 5. März v. I. verfahren werden solle." —~ ~ o i H f T fl e m e i u e r ANzklflfr. Sefa it n t m a ch u n q. In Folge ber Einführung bes Sommerfahrplans auf den Oberhessischen Bahnen werben vom 1. Juni b. I. an abgefertigt: 1. die Personenpost von Grünberg Bahnhof nach Nuppeitenrob lv Nachm 2. w w , Lauterbach , Herbstein 8" „ w „ Herbstein w Lauterbach 910 Vorm. 3. „ w Salzschlirf „ Schlitz I 7" „ W W M M , II ll«1 W w „ * ■ • w III 8“ Nachm 4. daS Prioatfuhrwerk aus Homberg a. d Ohm nach Niedergemünden Bahnhof I 11" Lorrn. w „ Niedergemünden Bahnhof nach Homberg a. d. Ohm ls Nachm. 5. die Botenpost auS Grünberg Bahnhof nach Laubach Vorm. - „ „ Laubach , Grünberg Bahnhof 12 6- die Botenpost aus Lauterbach nach Stockhausen 8 Bonn. J ■ - zwischen Zell-Romrod und Zell III !2" Nachm- 8. die Personenpost von Nidda Bahnhof nach Schotten ll 9« „ Gießen, ben 25. Mai 1874. Kaiserliches Postamt. Loch mann- Bekannt m a ch ii ii g. Die Ausloosung ber Haupt- und Grgänzungsgeschwornen für das Schwurgericht der Provinz Oberhcffeu vom 3. Quartal 1874 soll Montag den 1. Juni l. I., Vormittags 11 Ubr, in öffentlicher Sitzung Großherzoglichen Hofgerichtö^ in dem Hofgerichtsgebäude vorgenommen werden. Gießen, am 20. Mai 1874. Der Präsident des Großherzoglichen Hofgerichts der Provinz Oberbeffen. D r. Buff- 2640) vckt. Scharmann. Bckanntmackunq. 2630) Die Verpflichtung zur Abstempelung der RetourbilletS bei Antritt! ber Rückreise zwilchen den Stationen (Mieften und Frankfurt a. M einer- und den Stationen Bremen, Harburg und Hannover andererseits, wird hiermit aufgehoben. Cassel, ben 22. Mai 1874. Königliche Direktion der Main-Weser- vahn. Ft V flontW btu ”rr Uni«1? s % X,au«raiti. W -LZ Aitßen, den Sroßdnzo^ Lüde ,ur Srtmcr Sclierau' AM find in de' zu haben. I Mill bei Aus ! Heuen Fra empfehlen ivi feinstes $ „ A n aub fteben wi Preisen, wie 5 Run iditc Cbmibör off tritt Tic Oräfi 'Uficnbtiih, btn aüv timife Koitus,' kt'-'Vtlaraonun, ri Tutzmb 1 fl llrlaraomtn vn unt» Vantantn p Zlberrl p. Ra Groß »uft(f_ Dickiv- un CpDtrniüi (■laceli m Mtcx Cuali, (1594) ^*25) 3d»öik 8 Plo, ^kthk» Schwirl ll .. ®ro§er 9«U6(n It. Zloit KL-, ’■ * i ß a”ee«l ir». «Vy m ■J'i allen Bürt. ÄMal« 1 Eulern quä e3 ftlfn durch L?iUni °uf ,la9‘bie Sch^ an dn öligen !? Realschule Ä* w°bl ein 5 Erschlage zu Mein. n ohne Debatte k Integrität dir lemncht. delikaten beM nzeren Vorschau. im Musik der Kung. „Anderer Die zerröbnlichen seltenen Mannes r Kirche und dem lubt das..... niye Seiten, viel- Das Wetter »ar nach Mittag trat ■nöle, eine größere ichnung, auch die er eine Feßrete in men des ZchtutS nie der Hamburg- ! Reise via Häore in der Linie der von Hamburg via Mn wohlbehalten mißischm Balmei,- Babngesellschasten, iaitigcr als bisher etc Mchr/cht von Mionen. Die Speculatiousmarkt ic im Lause des revitaetien wichen leben noch 33'.)', üa'Metlen zahlten tgänzrg. Talizier lvcnig animirt und )n deutschen Fonds Loosen Venerianer n amerik. Werthcn ■. Von Wechseln jenen Wi®' fi‘ !- Seit schon lang- erarbeiten daliegen- nickt bald in > t H Üb'.' h !iä(rid)l89(6al,b' El i ein »n» i»1'- I jjeileri «'M««" | 4 Ob-r^ Stalls »Ä»' It. Hail Salzschlirf P h. Schlatter. bei Fer mhrenes Mädchen sucht Frau Professor Weidner (Seltersberg). 2628) Ein Lehrling kann unter gün- stigen Bedingunaen eintreten bei C o nrad B e st, Schreinermeister 2631] Ein Kindermädchen und ein Hausmädchen werden auf sogleich gesucht, 9tät)e- res bei der Exv d. Bl. zu erfragen. 2627] Zum baldigen Antritt ein Kinder- mädchen gesucht, Engelapotheke, Dr. C Laubinger. 2626) Ein braves Dienstmädchen gegen hoben Lohn zu sofortigem Eintritt gesucht. Näheres bei der Exp- d. Bl- 2636) Es wünscht Jemand, 2 möblirte Zimmer auf die Dauer vom 20. Juni bis 20 August zu miethen. Näheres bei Frau A- Koch, Neuenbüuen- Ein ordentliches Mädchen sucht sofort Stellung. Näheres im Land auer'schen Aus der Äunstmühle der Herren Franz Peppler & Co. empfehlen wir in bester Qualität'. 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B- löl.€/io ist eine Wohnung, bestehend aus 4 Znn- mern, Cobinet re. zu vermietben.__ 2636] Das von Frau Georg Ebet We. seither bewohnte Logis ist anderweitig zu vermietben und kann am 15. August, eventuell auch schon früher, bezogen werden- __Zintzer «. hre 3« «n«j n ,ltl«tnti brt ?l,6l«etä । M u »I Aber h dl?