I für bi ^Swann. zu haben WM HLZr te?xäto* ^ofefforBusf. TU 2on$ laoe ich nn'M'che Utbeilüffuna weinen betten Dank und ' aat;n meinen Junten, twohl. ' ^Wenninghofs. '- d- M. wurden auf der ?Qufi« 2 Gewichisteive von trloren. Gegen Belohnung f Web. d. Ms. Hal die Zuckcrmaschine gern mecker, Polizeidiener. ing gesucht. hiesiges FablikgesW kann Stbuljeugniij'en versehener ls Lehrling eintreten. ier Web. d. Bl. vtertelf ihrig 1 fl. 12 kr MU BrKigerlohn. Durch bk Post bezogen vierteljährig 1 sl. 29 fr. Oießemr Anzeiger. Erscheint täglich, aüi 8u6- nähme Sonntag-. Spedition -. Eayzletbergx Rt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen. Nr. 23, Mittwoch den 28. Januar ' 1S74. a m t fi d) er Th eie Nr. 3 des Reichsgesetzblattes, auSgegeben den 21. Januar 1874, enthält: (9?r. 983.) Verordnung, betreffend die Einberufung des Reichstags. Vom 20. Januar 1874. Gießen, den 27. Januar 1873. Großherzogliches Kreisamt Gießen- d Röder. » ■ —» —— ■ > — —- " *<^—»**■ ' । !■»»■ .1—111 ■ ■■IHR ■■ - ■ «I! I ■ ■■■ ■ - —■ - - » !■ - - >> -- ■ ■-..■■■ ■■■ —■■■■—■■......■■■■■■■ ■ ■ II— —— ■ — ■ ————————————— Einladung zur Wahl des Vorstandes der israelitischen Religionsgemeinde Gießen. Es wird hiermit bekannt gemacht, daß in Gemäßheit der §. 1 der Wahlordnung vom 4. August 1871, die Wahl zweier Vorstandsmitglieder der israelitischen Neligionsgcmeinde Gießen an Stelle der Herren Isaac Hanau und Simon Flörsheim, deren Dienstzeit abgelaufen ist, Montag den 2. Februar 1874 in dem Ratbhause dahier stattfinden soll. Sämmtliche nach §. 2 der Wahlordnung stimmberechtigte Mitglieder der israelitischen Neligionsgcmeinde dahier, werden zur Theilnahme an dieser Wahl mit dem Dlmcrken eingcladen, daß die Abstimmung Vormittags von 9—12 Uhr und Nachmittags von 3—5 Uhr stattfinden wird und daß die austretenden Vorstandsmitglieder wieder wählbar sind. Gießen, den 26. Januar 1874. Der Regierungs - Commissär: Spanier, Kreisassessor. Bemerkungen. 1. Wegen V w s.past» M Hundesteuer-Defraudation Octroi-Defraudation Zusammen zy/ / Personen. rflen- Die Auflehnung des bpiscopats gegen das Gesetz jfr 608 54 147 23 11 20 Marg. Meusel vom Burkhardsfelden, zum Tod verurtheilt. 3 hiesige, 48 Fremde. meist Fremde. 4 hiesige, 198 Fremde, (meist Handwerksburschen u. Vagabunden.) reis Fremde. hier wohnende Fremde. meist Fremde, theils b« straft, theils bis zur Nüchternheit eingesperrt Fremde. 31. 32. 33. 34. 35. sctzes Uebertretung, ja die Geistlichen um so höher in der Achtung und Gunst der Bischöfe steigen, je mehr sie sich gegen den Staat austehnen? Die Ant- ' . D urch volle fünfundzwanzig Jahre war es unter Duldung und Connivenz der Negierung, die in der katholischen Abtheilung im Cnltus- Bekanntmachung. Die im Jahr 1873 in der Stadt Gießen angezeigten Verbrechen und Vergehen betreffend. Nachstehende Ucbersicht wird hiermit veröffentlicht: Die Lokal-Polizei der Stadt Gießen hat im Jahr 1873 zur Bestrafung angezeigt^beziehungsweise verhaftet oder ermittelt: Die auf Requisition der Gerichte vorgenommenen Verhaftungen und die Feldstrafen sind hierunter nicht begriffen. Gießen, den 24. Januar 1874. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29- 30. /Jl. CF- i55" . 'Personen. 1 15 3 1 1 7 48 17 24 202 15 11 1 19 6 32 33 9 20 901 8 1 17 228 3 1 92 47 351 Ein hervorragender deutscher Kirchenrechtslehrer schreibt in der „Neuen wort liegt nahe. Fr. Pr." Unzweifelhaft besitzt kein Staat eine kräftigere, energischere und in .....; o - telliaentere Verwaltung, alL. Preußen. Wodurch ist es dort möglich geworden, Ministerium ein Drgan besaß, das, vom Staate bezahlt, sich die Aufgabe daß wir jetzt den gesummten Epwcopat und unter seiner Führung bl Masses stellte, die „Rechte der Kirche" gegen den . protestantischen" Staat durchzu- der Geistlichkeit bis zur offenen Auflehnung gegen das Gesetz vorgehen sehen? setzen, möglich geworden, daß in der Praxis nicht das Staatsgesetz, sondern Daß dort unter Anführung von Geistlichen Exccsse gegen Personen und das das canonische Recht, nach dem ter Staat nur soweit Nechte hat, als sie Nom Eigenthum vorkommen? Daß dort unbedingte Straflosigkeit herrscht für Ge- ihm gibt, zur Geltung kam. In den Volksschulen, die bis auf das verflossene Geschäftsstraße Loßis zum Betreiben einer mieten gesucht. Ein Laden M habet wäre erwünscht- ’hiffre 268 besorgt die Aw al - Agentur von Rndols ibingsselber hier. M ordentlichen Zungen zum Aockwanrrn sucht &. Noll- mtoxW toixb gesucht. r EMb.b. Bl- rndrechsler tice8£r^ltr ftnben a«l» ' „nb Mr l-hn-«» « xÄfe s riisberg) HeinprovG^^^^ «ess sä 5Ä- Art der Verbrechen, Vergehen und Uebertretungen. Majestätsdeleidigung - • • Widersetzung und Verletzung der Dienftehre......... Desertion................ Tödtung Mords Körperverletzung - • Diebstahls............... Betrugs, Unterschlagung, Schriftsälschung und Führung falscher Namen . Beschädigung fremden Ergcnthums und unbefugten Löschens der Straßenlaternen Bettelns................ Landstreicherei ........ Eindringens in fremde Gebäude und Obdachlosigkeit Kuppelei................ gewerbsmäßiger Unzucht Concubinats Völlerei Thierquälerei Hazardspiels Störung der Sonntagsfeier Uebertretung der Feierabendstundc unterlassenen Impfens der Kinder . . • • •...... unterlassener Fleischbeschau und Hetzen des Schlachtviehes. Verfälschung der Lebensmittel (Milch, Butter)........ unterlassener Verwahrung bissiger Hunde • zu leicht gebackenen Brodes. . Führung falscher Maaße......• ..... Vergehen gegen die Feuerordnung und verbotenen Schießens Uebertretung der baupolizeilichen Vorschriften Ruhestörung...... ‘ : • . • • . • Straßenpolizei - Vergehen (Nichtreinigen, Verunreinigen und Veriperren der Straßen, Nichtbel.uchtung der Fuhrwerke, schnelles Fahren und Werfen 2C.) Uebertretung der Marktordnung , unterlassener Fremdenanmeldurg und unterlassener Wohnungsanzeige unerlaubten Gewerbsbetriebs (Gewerbesteuer-Defraudation) . • . Jahr massenhaft in den Händen von Manns- und Frauen-Orden sich befanden, fing man an, den ultramontanen Geist zu nähren; Bruderschaften, Abläsie, Sammlungen für den „Heiligen Vater" zeigten den hierarchisch-staatsfeindlichen Geist. Ohne Controle war der Religions-Unterricht nicht blos, sondern der ganze Unterricht thatsächlich in die Hände des Clerus gelegt. In Gesellen- Vereinen, Sodalitäten, Bruderschaften aller Art unter Direction von Orden wurde über die Schule hinaus dieser Geist fortgepstanzt. Was da noch fehlte, ersetzten die Volksmissionen. Die Macht des Clerus ging so weit, daß ungestraft Einzelne in der Kirche öffentlicher Rüge ausgesetzt waren. Die Orden, massenhaft verbreitet, bildeten ein förmliches Netz, womit das Volk umstrickt war. Die Bildung und Erziehung des Clerus wurde ausschließlich in den Knaben-Seminarien und Clerical-Seminarien betrieben und war eine rein jesuitisch-römische. Kein Geistlicher fand Schutz bei der Regierung. Es war zur Regel geworden, daß man die Pfarrer auf Widerruf anstellte, um sie in der Hand zu behalten. So ist es dahin gekommen, daß die Negierung bei Vorlage des Entwurfes der Gesetze vom Mai 1873 in den Motiven, welche die Praxis seit 1848 darlegen, sagen mußte: „Indessen ist zu erwägen, daß jene Praxis ohne ernste Gefährdung staatlicher Interessen möglich war, so lange dem Staate eine katholische Kirche mit einem selbstständigen Episcopate gegenüberstand. Sie würde aber nicht haben entstehen können, wenn vorauszusehen gewesen wäre, daß die Verfassung der katholischen Kirche, wie durch die vati- canischen Beschlüssen geschehen, eine fundamentale Aenderung erleiden und alle Macht, sowohl die des Regiments als aitch die der Gesetzgebung, auf das für unfehlbar erklärte Oberhaupt der Kirche in Rom übertragen werden würde. . . . Die nahezu absolute Abhängigkeit der katholischen Geistlichen von ihren Oberen wird dadurch noch erhöht, daß es, wo nicht Patronatsrechte in Frage kommen, in dem Belieben des Bischofs steht, ob er ein Pfarr- Beneficium definitiv oder, um den Inhaber beliebig versetzen zu können, nur interimistisch besetzen will." Deutschland. Gießen, 27. Januar. Das Reichsgesetzblatt bringt folgende Kaiserliche Verordnung: V e r o r d n u n g , betreffend die Einberufung des Reichstages. Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preußen rc. verordnen aus Grund des Artikels 12 der Verfassung des Deutschen Reichs, im Namen des Reiches, wie folgt: Der Reichstag wird berufen, am 5. Februar d. Js. in Berlin zusammenzutreten, und beauftragen Wir den Reichskanzler mit den zu diesem Zwecke nöthigen Vorbereitungeli. Urkundlich unter Unserer Höchsteigenhändigen Unterschrift und beizedrück- tem Kaiserlichen Jnsiegel. Gegeben Berlin, den 20. Januar 1874. (L. S.) (gez.) Wilhelm. (ggz.) Fürst von Bismarck. Bekanntmachung. Mit Bezugnahme auf die in Nr. 3 des Reichsgesetzblattes verkündete Kaiserliche Verordnung vom 20. Januar d. Js., durch welche der Reichstag berufen ist, am 5. Februar d. Js. in Berlin zusammenzutreten, wird hierdurch bekannt gemacht, daß die Benachrichtigung über den Ort und die Zeit der Eröffnungs-Sitzung in dem Bureau des Reichstags, Leipziger Straße Nr. 4, am 4. Februar in den Stunden von 9 Uhr Morgens bis 8 Uhr Abends, und am 5. Februar Vormittags, von 8 ab offen liegen wird. In diesem Bureau werden auch die Legitimationskarten für die Eröffnungs-Sitzung ausgegeben und alle sonst erforderlichen Mittheilungen in Bezug auf dieselbe gemacht werden. Berlin, den 22. Januar 1874. Das Reichskanzler - Amt. Delbrück. Darmstadt, 22. Januar. Die Beratungen des Großh. Justizministeriums über den Gesetzentwurf, betr. die Beurkundung des Personenstandes und die Form der Eheschließung in den Provinzen Starkenblirg und Ober- heffen, haben dem Vernehmen nach zu Ende der verfloffenen Woche ihren Anfang genommen. Darmstadt, 23. Januar. Im ganzen Großherzogthum wurden bei der Reichstagswahl rund 118,000 Stimmen abgegeben. Davon fallen aus die Nationalliberalen 75,000, auf die Ultramontanen 27,100, auf die liberale Reichspartei 7000. auf die Socialdemokraten 5600, auf die deutsche Reichspartei 1300 und auf die demakratische Partei 1200 Stimmen. Darmstadt, 24. Januar. Alle umlaufenden Gerüchte über Veschlüffe des Finanzausschusses zweiter Kammer wegen der Wittwengchalte, der Unterscheidung zwischen Wittwen aus älterer und neuerer Zeit u. s. w., sind irrig. Der Finanzausschuß kommt erst an Berathung der Verhältniffe der Wittwen, nachdem die neuen Etats erledigt, und somit die Verhältnisse der Beamten selbst geregelt sind. In letzterer Beziehung steht aus verschiedene Vorschläge des Finanzausschusses die Entschließung des Gesammtministeriums zurück. Mainz, 25. Januar. Die Wahlschlacht ist vorüber. Trotz außerordentlicher Anstrengungen ist die liberale Partei bei der gestrigen Stichwahl den, wenn auch nicht dem Namen nach, so doch thatsächlich vereinigten Ultramontanen, Demokraten und Social-Demokraten unterlegen. Es fielen auf ihren Can- didaten Görz 8419 Stimmen (wovon 3044 in Mainz), also 1051 mehr als bei der ersten Wahl, von welchem Plus 739 auf die Stadt Mainz, 312 auf das Land kommen. Auf Dr. Moufang hingegen vereinigten sich 9251 Stirn- men, wovon 3924 in Mainz, so daß derselbe in der Stadt Mainz zwar 45 Stimmen weniger bekommen hat, als bei der ersten Wahl Moufang, Oechsner (Demokrat) und Johann Jakoby zusammen, auf dem Lande aber 7 16 Stimmen mehr. Eine solche Wahlbetheiligung ist in hiesiger Gegend noch nicht vorgekommen und der Wahlkampf wird tiefgreifende Nachwirkungen haben; nicht nur für die liberale Partei, welche durch ihre Niederlage voraussichtlich zu energischer Thätigkeit emporgcstachelt werd.n wird, sondern auch für die demokratische Partei, welche jetzt als solche vom Schauplatz abgetreten ist, und für die social-demokratische, welche sich mit Recht jetzt als die ausschlaggebende betrachtet und hieraus ohne Zweifel eine große Kräftigung gewinnen wird. Die Social-Demokraten haben fast Mann für Mann ihre Stimmen dem ultramon- nen Candidaten zugewendet, nachdem ihr Führer Most am verfloffenen Donnerstag Abend in einer Versammlung erklärt hatte, für die „Arbeiter" sei es an sich ganz gleichgültig, welcher der beiden Candidaten siege, da beider Grundsätze ihnen gleich feindlich feien, aber Moufang sei der zur Zeit den Arbeiter-Interessen weniger Gefährliche, für ihn müffe man al io stimmen.- Was die „Demokraten" betrifft, so hatten dieselben beschlössen, sich als Partei der Wahl zu enthalten, nachdem ein mit der Fortschrittspartei gepflogener Briefwechsel einen Verlauf genommen, welcher für jeden Unbefangenen das Nichtwollen der demokratischen Führer zweifellos machen muß; in Wirklichkeit aber stimmte die Mehrbeit für Dr. Moufang (auf dnn Lande läßt sich sogar deutlich beobachten, daß hierzu die Parole ausgegeben worden war.) Vielleicht ein Drittel der seitherigen Demokraten hat sich der Wahl enthalten oder für Görz gestimmt. Die Ültramontanen endlich haben in den katholischen Ortschaften um Mainz das Unglaubliche geleistet, um jeden Mann zur Wahlurne herbeizuholen, und gegen diese Massen-Ausgebote konnte die Treue, mit welcher die ohnehin schon aus's Aeußerste angestrengten liberalen (nieift protestantischen) Laud-Orte noch einige weitere Stimmen darzubieten suchten, und mit welcher auch in den katholischen Orten die liberale Partei fest zusammenbielt, nicht kommen. Die liberale Partei ist mit Ehren unterlegen — hat sie doch u. A. diesmal in 4 Bezirken von den 14 Wahlbezirken der Stadt Mainz die absolute Mehrheit erlangt — aber sie ist unterlegen. Aus Hessen sendet das „goldene Mainz" den einzigen ultramontanen Abgeordneten in den Reichstag, und der Rhein fließt nicht von Coblenz, sondern schon von Mainz an din- tenschwarz. . (Frkftr. Journ.) Berlin, 25. Januar. Das Haus der Abgeordneten hat seinen Commissionen, insbesondere seiner Budget-Commission, für morgen einen Arbeitstag ohne Plenarsitzung gewähren müsfeu. Die Berathung des Etats deü Cultus- Ministeriums ist in der Commission noch nicht beendet und die des Eijenbahn- etats noch nicht einmal begonnen. Beim Cultusetat wird die Position für den altkatholischen Bischof Dr. Reinkens ohne Zweifel zu principiellen Erörterungen Veranlassung geben. Die hiesige Volks-Zeitung und demnach wohl überhaupt der linke Flügel der Fortschrittspartei wird dagegen fein, weil er für die sofortige abstracte Trennung von Staat und Kirche schwärmt, und das Centrnm wird dagegen sein, weil es die Altkatholiken überhaupt nicht mehr als Mitglieder der katholischen Kirche anerkennen will. Der Prätention des Centrums steht aber bereits eine rechtskräftige Entscheidung des Ober-Tribunals entgegen. Es gilt in Preußen die Einheit der katholischen Kirche dem Staate gegenüber, also Unterschied des staatlich anerkannten Bekenntnisses nach außen, bei getrennter Religionsübung nach innen. Dieser Rechtslage entspricht der gegenwärtige thatsächliche Besitzstand keineswegs; die Altkatholiken erscheinen unbillig und rechtswidrig benachtheiligt. Allein für eine gründliche gesetzliche Regelung der Vermögensverhältnisse haben bisher die Vorbereitungen noch nicht erledigt werden können, und so bleibt nichts übrig, als ein interimistisches Auskunfts- mirtel, und das ©entrinn sollte die Liberalität des Staates anerkennen, der die Dotation für den Bischof Reinkens nicht aus der Gesammt - Dotation des katholischen Episcopats nimmt, sondern dieselbe aus feinen eigenen anderweiteu Mitteln zuschießt. Vielleicht kommen später vaticanische Minoritäten in dieselbe Lage, in welcher sich jetzt die allkatholischen Minoritäten befinden, und diese lernen dann wohl billiger denken und von dem biblischen Gerechtigkeitsgrimd- satze: „Was ihr nicht wollt, das euch geschehe rc.", auch auf dieses neue Cultus-Schisma Anwendung machen. Die neue kirchenpolitische Vorlage, welche in den Fällen, wo ein staatlich anerkannter Bischof ober Bisthumsverweser nicht existirt, das Recht der Wiederbesetzimg eines erledigten geistlichen Amtes entweder dem bisherigen Patron, resp. sonstigen Patrouatsberechtigten, oder der Pfarrgemeinde überträgt, wird möglicher Weise demnächst vaticanische Minoritäten zur Bildung separatistischer Cultnsgemeindeii veranlaffen, und diese werden alsdann eben dieselben Rechts- und Billigkeitsgrundsätze für sich anrufen, welche jetzt den Schutz der Altkatholiken bilden. Berlin, 27. Januar. Herrenhaus. Nachdem die Constituirung der Commission für d?.s Civilehe Gesetz angezeigt ist, erstattet die Finanz-Commission Bericht über den Gesetzentwurf, betr. die Aushebung der Mahl-Eingangssteuer von Stärke (Kraftmehl) und Stärkepuder. Der Gesetzentwurf wird angenommen. Aus den Bericht der Commission für Handel und Gewerbe über die von dem Handelsminister vorgelegte Uebersicht über die Verwaltung der fiscalischen Bergwerke rc. im Jahre 1872 wird ein Antrag der Commission angenommen, daß der Bergverwaltmig die Anerkennung deS Hauses ansgespiochen werde. Die Petition des Grasen Pinto zu Mettkan um Erlaß eines Allodifications- Uebergangs - Gesetzes für die Lehne wird durch Uebergang zur Tagesordnung erledigt. — Das Abgeordnetenhaus genehmigte in dritter Berathung den Gesetzentwurf, betreffend die Abänderung deS §.125 der hannöverischen bürgerlichen Proceß-Ordnung, fast ohne Debatte, desgleichen den Gesetz-Entwurf, betreffend die Vereinigung des Ober-Äppellationsgerichts mit dem Obcrtribunal. Hieraus sand Die erste Berathung des Gesetz-Entwurfs, betreffend die Ablösung der den Geistlichen und Schiil-Jnstituteu rc. in der Provinz Hannover zustehenden Realberechtignngen, statt, und wurde zweite Lesiuig im Plenum beschlossen. Die Rechnungen der Casse der Oberrechnungskammer für 1872 wurden der Budget- Commission überwiesen. Hierauf wurde die zweite Berathung des Staatshaushalts-Etats für 1874 fortgesetzt. Ein Antrag Kieschke's auf Erlaß einer neuen Städte-Ordnmig wurde abgelehnt, in der Debatte hierüber erklärte der Minister des Innern, auch in der nächsten Session eine solche nicht vorlegen zu können. Die Weiterberathuug des Etats des Ministeriums des Innern erfolgt in der heutigen Abendsitzung. Posen, 25. Januar. Wie die Ostd. Ztg. vernimmt, ist für den Erzbischof nunmehr für den Fall der Sistirung das Gerichtsgefängniß in Frankfurt a O- definitiv in Aussicht angenommen. — Schon wieder sind Briefe an den „Primas" eingelaufen, welche deffen Organ, der Kuryer Poznanski, ver- öffeiulicht. Die Brieffender sind diesmal: der Fürstbischof der Diöcese Seckau (Gratz), Johann Zwerger, Der Primas Belgiens, Erzbischof von Mecheln, und einige Ültramontanen Englands, unter denen auch der Name des Herzogs von Norfolk figurirt. Ans dem Briefe des belgischen Primas an den polnischen ist ersichtlich, daß elfterer schon einige Male an seinen Posener Collegen geschrieben, aber keine Antwort erhalten hat. Aus diesem nun endlich nach Posen gelang» Briefe 6'f^1 nw" Lus“ t El i"' " j göttlic <*■ “ W' jir W »iT ‘ Di' N»l W tie NichliZstik u- W b« Mthc,' M'lcl u> gegen SN wetten Die cn Alands W Patriot^» beut) erirähnrnswerlh;1 AtsMatoren W folgte; W abe -andtt-Mn tn beit bringt, sich 1 träumt unb Gonbt — eine ©omö Gotha, 21 ner an Dr Peter 1873 in der Ä München lin, um im Bund nnitbmen. Mühlha Dnsirnrnlniig hat ausgestellt. Bern, 2 weiteren drei Si marschimi werde daselbst geniefene im Frühjahr v. 5 diesen letzteren Pi Hvser sein Haupt aufgebotenen ßoin ren zwei nach W hat Obers nähme des Ober •N dem in De kenntlich ein ul Ölt genauir ^er Nationalrat! dm Ander Antrags de Mennigen Wtftnott des */• eins dem ftn ei- "Hl beiu f(l“e W N ®ie5tn •irnmen s. toltb- Di. N am"Vr10"* für bie\ Whm »teil fteo'e vtlit" fei I« dn beider 011 a**° ftimm3“1 ben rtei öebffn-,fl 2 der *'fts ;,»Ä tben Ä^1T bel|f‘ * -»'haL L'A ,Ort- Äi,lt Wchlmn- , 7^, mit melcker , ' llnb mit welcher 1 iufMinmibidt, i Mt sie doch u. A i bi- abfo= 1,6 Hess-» feiltet bae "ta « den Reichs^ ICn "ch.z m dj°- (8rkjk. gourn.) E^ii bat fernen Coin- norgcn einen AMstaq M Etats des Mus- ,unb die des Eijenbahn- ird die Position für den rincipiellen Erörterungen dklnnach wohl überhaupt ein, weil er für die so- läimt, und das Centtum 1 r „ beii p°" ^iebe>t fej#* ipt nicht mehr als Mit-' Prätention des Centrnrns Ober-Tribunals entgegen.. ' dem Staate gegenüber, fes nach außen, bei ge-' lge entspricht der gegen- jofifen erscheinen unbillig bliche gesetzliche Regelung äugen noch nicht erledigt mterimistisches Auskunsts- .. Staates anertcnnen, bei Gejammt-Dotation des inen eigenen anbemtitä »Minoritäten in dieselbe . täten dchnden, und diese schen Gerechtigleitsgruck auch auf dieses nm apolitische SBorlagt. . oder BisthnrnS»eri»cht ■lebigten geißlidjen Jlmte» WÄmchtiute», «bt, b" valicamiche Mm»« mlafftn. unb bit[e tuerta e fii sich anrufen, wd* | lffl He gonftituirnng ba -ibs1:: **£M bcr ss'-lisch" »3--F5I used rl-ß tl .„Sr iaae8«bnuni ■Iffi» Berathu"g b» n dritter ^rgel' >er irt&wd & tÄrtribunab t i m't t,bttTeRin „ Ub*“ »inj ^""uAloifeii’ ®“ AK*'" •n für de" n rÄ ; dienst, und zwar kurz vor zwölf Uhr, Statt. Der russische Botschafter Graf London, 27. Januar. Die amtliche Zeitung veröffentlicht eine Pro- Brunnow war zugegen und eben so sehr viele Mitglieder der Botschaft so wie auch sonstige angesehene Gäste. Die Feier begann mit einem über das ferne Brautpaar ausgesprochenen Segen, dem das Te Deum folgte. Als der Gottesdienst beendet war, brachte, wie üblich, der russische Priester das Kreuz rings herum zu den Versammelten, die es andächtig küßten. Dr. Popow und die übrigen Priester trugen die pomphaftesten Gewänder, welche denjenigen Zuschauern , die einem russischen Gottesdienste noch nie beigewohnt hatten, nicht --eine Comödie!" Gotha, 27. Januar. Eine Mittheilung des deutschen Reisenden Brenner an Dr Petermann aus Zanzibar bestätigt, daß Livingstone am 15. August 1873 in der Nähe von Ungangembe gestorben ist. München, 26. Januar. Justizminister Fäustle reist heute nach Berlin, um im Bundesrath persönlich an der Berathung des Preß-Gesetzes thcil- ^''^Mühlhausen i. E., 26. Januar. Eine zahlreich besuchte Arbeiter- Versammlung hat den Social-Demokraten Liebknecht als Reichstags Kandidaten aufgestellt. 111111(1 der Thatjache sei, daß es sich in dem Kampfe nicht um eine Verkümmerung der katholischen Glaubenswahrheiten handele, vielmehr ^urch denselben die Cullur-Interessen und Lebensbedingungen aller civilisirten Staaten berührt .,o,o 1jährige 1013;8 „ 40 o 1jährige 97*/$ Würtemb. 472% Obi. 1015/g Baden 4 '/20/ o Obi. e. E. L. — Gestern Silberrente 653/4 „ Papierrente 61 */4 Spanier, neuest. 30/q 18 li% Amerik. Bonds 1881r 102>/4 n 1882r 987/ „ 1885r 101 Vs „ , 1887r 102 Actiew, FYankf. Bank 1461 2 Frankf. Vereins-Kasse 87l/z Darmst. Bankact. 393 Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bankactien 1019 Gest. Creditact. 250 Galizien — Actieii. 5% östr. F. St. E. B. 3461/2 Lombard. Bahn 165' z Ludwigsh. Bexbach 1793/4 Maxbabn 120l/s Bayer. Ostbahn 1143/4 Rhein-Nahebahn-Act. 31 Hess. Ludwigsb.-Act. 148 Oberhessen „ 7,63/< Wechsel. Amsterdam k. S. 995/g Augsburg k. S. 100 Berlin k. 8 1047/6 Bremen k. 8. 1051/^ Brüssel k. 8. 93^ 4 Hamburg k. 8. 1051,„ Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 118 Lyon k. 8. — Paris k. 8. 93* •> Wien k. 8. 1031/4 ditto m. 8. — ditto 1. S. 103 Disconto 4 •/q Prioritäten. 3% östr. Stsb. Prior. 93'/, 3O/o östr s. Lombard 50 3°/q Livorneser 32J/2 5°/o Toscaner — 5% Elisabeth.-Prior. 923/< do. II. Emiss. — Goldsorten- fl. kr. Pr. Friedrdor 9 57—58 Pistolen 9 38—40 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 31—33 20 Frankenst. 9 20i/2—21*/a Engi. Sover. 11 47—49 Kuss. Imper. 9 40—42 Dollar in Geld 2 241/z—25^ Aiileheiisloose» Darmstädter fl. 50Leose 217 n n 25 „ - Kurh. 40 Thlr. Loose 70 Nassau 25 fl. — Braunschweiger 223/4 30,0 Oldenburg. ä40Thlr. 375/8 40/g bayr. Präm.-Anl. 116 4°/o badische Loose — . Badische fl. 35 Loose — Oestr. fl. 250 v. 1854 93 1858r Prioritätsloose 192 1860r Loose 96^4 1864r „ 1571/2 England. Zur gkfl. Beachtung freudige Hymnen gesungen und zum London, 24. Januar. Die Hochzeit des Herzogs von Edinburg wurde in London so gut gefeiert, als sich, ohne Braut und Bräutigam am Orte zu haben, erwarten ließ. Die Regierungsgebäude flaggten, einige Kirchen des Westends und der City ließen ihre Glocken luftig läuten und die unvermeidlichen Kanonen donnerten im St. James - Parke und vom londoner Tower ihre Fest- grüße In der Westminsterabtei fand vor einer außerordentlich großen Versammlung eine Art Trauungsceremonie Statt. Gebete wurden gesprochen, aus^ dem alten Testamente die Geschichte Jsaak's und Rebekka's und aus dem neuen Testamente die Hochzeit von Kanaan vorgelesen, Psalmen und feierliche wie Portotarife der Kmserl. Post mit Angabe sämmtlicher im Umkreis von 10 geographischen Meilen um Gießen belegenen Postanstalten sind in der Erped. d. Bl. ä 6 fr. pr. vorgelesen, Psalmen und feierliche wie,^ ..^ Schluß wurde der „Hochzeitsmarsch" is^ulU. zU yUPCU» flrfgemeiner flnje 1 ger. Die Balserische Stiftung, Hospitäi für Augenkranke, Krebs- u»d Knochenfraßleidende, wurde den 5. Jnnuar 1874 eröffnet und können von dieser Zeit an Kranke ausgenommen werden. — Unbemittelte, nach vorhergegangener Anmeldung unentgeltlich. Gießen, Wilbelmsstraße. Administrator: Arzt: K- Dornseiff. vr. W i n t h e r. I 8) Zwei noch gute Hinterpflüge mit Eisen, 9) 3^ Eggen und sonstige Oekonomiegc- räthschaften, 10) Eine starke Parthie Speichen und eine Vormitags 9 Uhr, Anzahl Felgen. sollen die dem Ehristian Jughard HL Die Versteigerung geschieht gegen gleich 111 L- fe eil inen 1 fia irt» Qnhfnn.i an Gießen gehörigen 12 ArbeitS-Pferde dahier in dessen Stallung vor dem Wall- baare Zahlung. Ä. 64. srr 24 A. IMckorc (264) Morgens. teilen« (II. 4208.) Geräucherte Lachsforellen Rheinprovinz. E rn i i Fischbach. (5590) empfiehlt (HO) AermijMe Anzeigen. Küfer Ritter, Wetzlar. Die gebeten. 1) -in , Iitalienisch en), welche gleichfalls du ch ?. I infr niD0®cn Zubehör, g txii Buchhandel zu beziehen sind. L. \ Hochachtungsvoll die Expedition des Wetzlarer Anzeigers. 7) Ein C «Häufelpflug, Redaction , Druck uno Verlag der Brühl 'schm Untv.» linderet ( r. 6 dr. Ptet sä) In Gießen. W. Balser, Lindenplatz. am 4. kleinen 32 624 206 170 56 115 6800 noch um wähl bei (334) bei (289) Einsicht offen. Um recht zahlreiches Erscheinen wird Marmor-Wärmsteinc sind wieder angekommen bei Versteigerungen. Mittwoch den 4. Februar 1874, Wilhelm Balser, am Lindenplatz. 2) 3) 4*) 5) Es wird h iklaelitstchcn ^kligii Lefauchenx - Doppelflinten von 40 fl an, Walzen Revolver mit 6 Schuß von 8 fl. 30 fr. an, Jagdrufe, sowie alle zur Jagd nö- thigen Utensilien, billigst bei Ein Wagen gute^ Heu zu ver- Bäcker Röder, Wallthorstraße. Die Annoncen - Expedition von T!e. Dietrich tf Co. in Cassel übernimmt die prompteste und billigste Besorgung von Annoncen in sämmtliche Zeitungen bi§ In - und Auslandes. Ein Paar 4jährige Ochsen in gutem Zustand, Versammlung Februar er, Abends 8 Uhr, im Saale des Herrn C Fuhr im Stern. Tagesordnung liegt daselbst zur C. F. Conrad Friseur. Donnerstag den 29. Januar 1874, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Natbhaus die den Conrad Vogt Ul. Erben gehörigen Immobilien nochnials öffentlich an den Meist bietenden versteigert werden; nachträglich wird noch eine Wiese in Wiesecker Gemarkung mitversteigert: 306 oKlstr. Wiese auf der Speck im Dauben- anger. Gießen, den 26. Januar 1874. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. (350) Wortmann. Jughard. bei 383) kaufen. in btm R-Och 1 - Emmtlich Dahl mit tat Du die aiisintkndkii Ni Gichn, dcl Die Zusammenkunft ist zwischen Zappenau und Mönchköpse, zunächst dem Fürstlichen Häuschen im Graudorn um >/z9 Uhr. Anfang 9 Uhr. Lich, den 26. Januar 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich- I h r i n g. (379) Der Vorstand. Holzversteigerung. 368) Freitag den 30. Januar, Morgens 9 Uhr, soll im Lollarer Grmeindewald, District Pfaffenstrauch nächst der Holzmühle, nach: folgendes Holz zur Versteigerung gebracht werden: 28 Raummeter hiefern-Scbeitholz, 33,8 „ „ P'ügelholz. 20 „ „ Stockholz, 520 Wellen Kiefern Reisholz, 140 Kieserir-Stämme von 15 bis 30Centmtr. Durchmesser und 4 bi?» 16 Mtr. Länge nut 41,10 Eubmtr. Inhalt, 30 Kieiern - Stangen mit 2,64 Eubmtr. Inhalt. Lollar, den 26. Januar 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Lollar. G e i b l e r. Darmstadt «1W: I. Allerhöckstk ttWibms bdiefii 2- Versetzung! W üllergiiädigst ElkMkli ^chsuchen, - her thor öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert werden. Wenn der Taxationspreis erzielt wird, wird die Genehmigung mit dem Zuschlag sofort ertheilt. Gießen, den 22. Januar 1874. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. (329) Wortmann. II. Brennholz. Donnerstag den 5 Februar: Rmtr. Buchen-Scheidholz, „ N P'ügelholz, „ Stockholz, „ Eichen-Prügelholz, „ Weich-Scheit- und Piügelholz, „ Eichen-Weichbolz Stöcke, Wellen Buchen-, Eichen- und Weich- Reis bolz. Glace-Handschuhe zu 30 und 36 Kreuzer, sowie zwei, kuöpfige zu 48 Kreuzer, Kragen zu 3 u. 6 fr., Manschetten 6 bis 10 fr., Lavalliers von 24 fr. an Band u Bouquetts in reicher Auswahl, Herren - Sblipse und Cravatten, das Neueste, empfiehl« H. He«, Zwei nächtige Kühe, Zwei jährige Rinder, ein Ochsenrind und ein Mutteirind, 5> Lämmer, darunter ein Hammellamm, Ein M 'ttersLwein, das in 3 Wochen die dritten Ferkel roh fr, 6) Ein eiserner T ' Mtr joijm W '-‘hi, ant 27. 380) Mittwoch den 4. Februar d. I sollen, wegen ErbvertHeilung, von Morgens 9 Ubr ab, in der Wohnung des Lehrers Rheinländer zu Launspach vn kaust werden: Horndrechsler gesucht. 275) Tüchtige Drechsler finden angenehme Stellung und sehr lohnenden Verdienst bei dem Unterzeichneten. Reisegeld wird nach vierwöckentlicher Arbeit zurückvergütet und jede Auskunft vorher den Sprachen vor (der dänischen, «' V schwedischen, russischen unb Bhine große Verbreitung fizidcn. Sacca ■ CafTee, Caffee-Zusatzmittcl ohne jegliche Beimischung von Cichorie und allen der Gesundheit schädlichen Stoffen. Um die besonderen Vortheile dieses Artikels als Zusatz zu den gebrannten Caffeebohnen richtig zu benutzen, verfahre man bei der Bereitung des Caffee- Getränkes genau nach der Gebrauchs-Anweisung, wodurch eine Er- sparniß von 10 bis 30 fr. an jedem Pfund Caffee erzielt wird. (10t) Vorrathig bei Julius Wallach» 3860) So eben ist erschienen die 33. Aufl. des weltbekannten, lehrreichen , Buchs Der persönliche Schulz : von Laurentius. In Umschlag ver- J siegelt. JTausendfach b e w ä h r te H i l f e und Heilung (20 j ä h r i g e Erfahrung!) von Schwäche- Zuständen des m ä n n l. G es ch lecht s, s)i ervenleiden rc., den Folgen heimlicher Gcwohnhciten und anderer ! Excesse. Durch jede Buchhandlung, in Frankfurt a. M. von der Z Jäger' sch en Buchhan.lung, fon ie 5 von dem Verfasser, Hobestraße, t Le'pzig, zu beziehen. Preis 2 fl. 24 fr. n Vor den ^tachn hm ungen und ÄuS- I Zügen meines Buchs, — kleinen Sude l s ch r i f t en, die unter den Titeln Jugendfreund, Selbsterbaltung und ähnlichen (— denen man schon an ihrem Aeußeren ansscht, daß nichts zu ihnen ist —) in den Zeitungen marktschreierisch ai'geküntligt werden, — wird wohlmeinend gewarnt. Daher achte man darauf, die echte Ausgabe, die j Original-AuSgabe von Laurentius | zu bekommen, welche einen Octav Band von 232 Seiten mit 60 anatom. Abbildungen in Stahlstich bildet u. mit dem Namens- stempel dis Verfassers versiegelt ist. Nota bene. — Von meinem Buche j liegen bereits 4 Ueberfitzungen ui fr tim J Bürger-Club. Außcrordcntlicke General Ieilgebotenes. Masken, billigen Preisen und in großer Aus- MaSken-Garderobe. Zu deu bevorstehenden Maskenbällen halte mich in einer großen Auswahl von Anzügen bestens empfohlen. C. F. Conrad Kaplansgasse. 1 fr- [*« b« Dißri i« _ ft” »litt N'stich H-« “ hier in83- ■’ftanqei, Ltz 18 4t,g>= g '*8 em, "Ichr, Holzversteigerunq. 381) Im Licher Stadtwald, Districten Mönchköpse und Zappenau, soll Mittwoch den 4. u. Donneruag den 5. Februar d. I. nachoerzeichnetes Holz versteigert werden: 1. Bau- und Werkholz. Mittwoch den 4. Februar: 190 Eichenstämme von 15 bis 26 Centmtr Durchmesser und 3 bis 10 Mtr. Länge — 50 Festmtr., dabei 1 alter Stamm von 2,07 Festmtr., 8 Fichtenstämme von 15 bis 22 Centmtr. Durchmesser und 12 vis 18 Mtr. Länge, 20 Birken - und Weichholzstämme von 16 bis 30 Centmtr. Durchmesser und 4 bis 8 Mtr. Länge, 560 Eichen-, Buchen- und Birken Wagner- stangen von 8 bis 14 Centmtr. Durchmesser und 4 bis 10 Mtr. Länge, 200 Fichtenstangen von 7 bis 14 Centmtr. Durchmesser und 10 bis 18 Mtr. Ballbouauets, Silber- und Goldborde, Spitzen, Franzen, Masken und Bärte, sowie Wachsperlen empfiehlt in großer Auswahl (246) Friedrich Rüger, in der Neustadt. (Vf/c Leib. Freitag den 30. Januar: 2. Abonnement, 3. Coneert, auSgesiihrt vom Miisilcorps deö II. Grofch. Hess. Inf. - Reg. Nr. 116, unter Leitung seines Kapellmeisters Herrn Kransse. Z Anfang V28 Ubr. Entree 18 fr. Launspach, den 27. Januar 1874. Rheinländer, Lehrer. | (335)__________________________L 387) Zwei Actcn - Reale stehen zum, Verkauf bei Joh. Hch. Schneider, Asterweg. Aermiethungen. 339) Ein Laden mit Logis, in bester Lage hiesiger Stadt, ist zu vermietken und 1. April zu beziehen. Näheres bei Commissionär I. Blitz. ------------------------------------------1--- 218) Lit. D. Nr. 18 ist eine möblirte Stube an einen ruhigen Herrn zu ver- .niethen. Äeufcliateler-, Holländer-, Emmentlialer- und Rahinkase empfiehlt (5785) ________Fiiiii Irisch hach. 333) Glacehandschuhe und Gummischuhe empfiehlt C. F. Conrad, Friseur. 388) Ein Haufen Mist ist zu veikaufen im früheren B a st'schen Hause auf der Anlage. Z UinfttUidshalber wird ein Pfero verkauft von A- Leitzen, Asistenzarzt in dem Thierspital. Türkische Zwctschenlatwcrgc, Traubengel^c, Apfclkraut, bester Qualität, empfiehlt (382) Carl Hoffmann. 381) Große Lager-Fässer sind zu haben 3221 Das Annoncen Büreau von Rudolph Moste, vertreten durch B. Heidingsfelder, Walllhorstraße 96 in Gießen, ist für die Beförderung von Inseraten jeden Jni-alts, als Empiehlungsanieigen, Kauf- und Verkaufgesuche, Stellengesuche, Familiennachrichten u. s. w. als besonders zuverlässig zu empfehlen. Die Herren Oberförster, Bürgermeister und Ortsvorsteher erlauben wir uns daraus aufmerksam zu machen, daß bei den jetzt beginnenden Holzversteige- Grunge« Inserate in dem Länge. Die Zusammenkunft ist am Diftric Zappenau, nächst der Straße von Lich Gießen um V29 Uhr. Anfang 9 > 386) 1—2 möblirte Zimmer werden im oberen Tb eile der Stadt baldigst zu miethen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl. 370) Gin HauSbursche wird gesucht. Näheres bei der Erped. d. Bl. 311) Einen Jungen sucht in die Lehre F. Weinbardt, Sck reinermeisler, Neustadt 97. 176) Tas Einrabmen von Bildern in ächt vergoldete Rah Nie n, sowie in Gold le ist en, besorgt zu billigen Preisen •J. P. KiiscH. Vergolder, Walllhvr 156. 328) Ein Junge kann in die Lehre treten bei P. Gerh ard, Schreiner. 385) Eine Wohnung von 4—5 Zimmern wird zu miethen gesucht, wo möglich in der Nähe des Bahnhofs und am liebuen gleicher Erde. 9lähcres bei der Exped. d. Bl. $ln einer Geschäftsstraße dahier wird ein Logis zum Betreiben einer Restauration zu miethen gesucht Ein Laden zum Fleischwaarenverkcus dabei wäre erwünscht- Offerten sub Chiffre 2«8 besorgt die Annoncen'General-Agentur von Rudolf R?ofse, B- Heidingsfelder hier. (276) Für Maskenbälle l 299) Besatz-Artikel in Gold und Silber, sowie GefichtS-'ertheilt. " Masken, Papier - Eäppis :c.,i Adolf Ai nsber», Aachen empfiehlt Georg Nöber, lireuz 111.! 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