4frt'\4 1 fL 11 h. Brtngerlohn. D»rch bi« bego-m eieritljibtifl 1 fl. 29 fr. Gikßcncr Anjtigcr. to16)ttnt täglich, «tt «us- nahm* Soimtags Expedition: Lanzletder», fiit V «r 1 *l in NhtJ wyvrk Mnzeige- und Mmtsbtall für den Kreis Kiessen. EU, trpebht bit S^ftrbttral- 6 m 28 Mai. Ur 100, Olifant nJn Hamburg Sinnen 4. te General-Agkii! ■ ^nneliterftr.F Ural - Agent do: :t, 8, Haupt-Agent, y- Nr. 9«. Montag Den 27. April flmtTidjer Sljett i#$a. Bekanntmach n u g. Der Maschinenfabrikant Georg Renzel dahier beabsichtigt in seiner Fabrik noch einen Dampfkessel aufstellen zu lassen. Tie Grund- und Gcbändcbcsitzer der Nachbarschaft werden aufgefvrdert, etwaige Einwendungen dagegen binnen 8 Tagen bei uns vorzubringen. oiqnA bcn 25' 1874‘ Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. l2ldu) Nover. ie. e-Clllsi,s Mi Wer. fit. Gefundene G e f, e n st ander _ Ein Fischkasten, 1 goldene Broche, 1 weißes Taschentuch F. L- 5 gezeichnet, 1 dunkelroihes Schößchen zu einem Kinderkleidchen, 1 gestreiftes Taschentuch, 1 Eiaar- Ime2U 8 r«nb 4 5laaVen’pl??- lm 1 Lachtaube, 1 große Bmdkette, 1 Bleistifthalter, 1 grünes Käppchen, 1 blaues Käppchen, 1 Atolle Glaspapier, 1 Regenschirm (bei Metzger Ga- Sack stehen geblieben). ° v Zug elaufen : 1 ^gelblich weißer Rattenpinscher, 1 brauner Spitzhund. , Die Eigenthümer werden aufgesordert, sich binnen 3 Wochen bet uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückaeaeben oder spater zu Gunsten der Armenkasse werden versteigert werden. 0 0 ö (Äiefivn, den 29. März 1874. Großherzogliche Polizei - Verwaltung der Provinzial - Hauptstadt Gießen. N o o e r. pofitifdjer Sfjeif. Zorfiand i c. Ucbergewicbt über die weltliche Seite; weil der c Abkodmtrlhol- J ©arten f-. n B. Sd)ft.‘ klls. Wahl dkr ß , , - y_. ..... ......Hierdurch wird indessen der Ehe ihr religiöser Charakter nicht benommen. Donicapitular Dr. Moufang aus Mainz, vorgebrachr wurden, etwas näher Tenn die Brautleute werden nicht gehindtrl, die kirchliche Weihe ihres Ehe- in's Auge zu fassen. , Fundes zu erhalten, und wenn es wahr ist, daß das deutsche Volk von tiefer Ij Der Haupteinwurf war, daß die Civilehe gegen die katholische Glau^Neligiösttät durchdrungen ist, so wird es gewiß von dieser frommen Sitte nie- ' ' v nrn r ..... ~ ‘ ‘ ' imalg abkommen. betislehre von dem Wesen der Ehe als einem Sacramcnte verstoße, daß her j Contract sich vom Sacramente nicht trennen lasse, und daß der Papst in autoritativer Weise die Civilehe für unzulässig erklärt habe. ^.u.o... einfach erwidern, daß, wenn die Civilehe mit der katholischen'Glaubenslehre kirchlichen Form der Eingehung der Ehe.' Uiivereinbar wäre, dann in all' denjenigen Ländern, wo die erstere besteht, letz- tere abgeschafft worden sein müßte, was bekanntlich nicht der Fall ist; daß ferner nach der katholischeii Glaubenslehre die bloße Willenseinigung der Braut leute (also der Contract) schon das Sacrament bildet, die sacramentalen Wirkungen folglich nicht von der Person des dieselbe bezeugenden kirchlichen Beamten abhängen; daß endlich die Vorschrift des Trientiner Concils über die Ehe- sckließung vor dem Pfarrer und zwei Zeugen gar kein Glaubenssatz, sondern eine bloße Disciplinar - Vorschrift ist, und daß eine entgegengesetzte Acußerung was ihr beliebt. Staat nur seine eigenen Crgaiie mit der Beurkundung des * • Es ist daher nur ein durch die r . ri. . _____ . 3" den gesellschastlicheii Sitten liegt ferner auch die einzige Gewährschaft Hiegegen läßt sich ftn die Reinhaltung der Ehe und der ihelichen Pstichttn, nicht dagegen in der ... - v , M • ßs ergibt sich dies schon jetzt ans sausenden von Beispielen bei uns wie in anderen Ländertt, wo theils die Civilehe besteht, theils Nicht. "■——————— Die Gegner der Civilehe Wenn nun jetzt, wo die Staaten als die selbstständigen Rechtsordnungen haben in den Reichstagesitzungen vom 24. und 26. März I. I. in der Wuth entwickelt sind, dieselben auch die Ehe in ihr Gebiet ziehen, so handeln sie der Verzweiflung den ganzen Vorraih ihrer Vertheidigungs Waffen spielen lassen, dem Bewußtsein der Völker gemäß, in welchem die Scheidung von Staat und Es verlohnt sich daher wohl der Mühe, die Einwendungen, welche von den immer mehr sich vollzieht. Hauptrednern, Pfarier und getstl. Rath Dr. Westermayer aus München und! reinig aM 5 ,ben 2 und 128 vx )orden und W 3) Weiter wurde eingewendet, die Regelung des Eherechts durch die staatliche Gesetzgebung verletze die Giwissenssreiheit. Hiegegen ist zu erwidern, daß dte Gewistenssrelheit nur darin bestehl, daß der einzelne Staatsangehörige nicht zu religiösen Handlungen gezwungeii, uich daß ihm seine Hansandacht nicht ver- mehlt werden darf; nicht aber darin, daß eine Rcligionsgesellschast thun darf, k Q3 n Ä IV r ■ k £ ' - r VEs würde zur Auflösung jeder staatlichen Ordnung führen, des Papstes Pins LX. gar keine autoritative Kraft für die gesetzgebenden Fac- wenn jebe ltirche die äußeren Lebenseiurichtungen der Menschen beliebig fest- toren in Deutschland, ja nicht einmal eine moralische selbst für die Papstgläu- stellen könnte. Eben deshalb gehört die Gesetzgebung über die Ehe und die bigen haben kann, weil das aiigerufeiie Lchreibeii deö Papstes an König Victor Gerichtsbarkeit über dieselbe dem Staate, weil die Ehe mit ihren Wirkungen Emanuel vom 19. September 1852 keineswegs die Merkmale einer lehramtlichen für die persönliche Freiheit, das Vermögen, die Familie, Verwandtschaft, Erb- Entscheidilng an sich trägt. schäft ein Rechtsinstitut im höchsten Sinne des Wortes ist. Die Staaten'haben 2) Es wurde behauptet, daß die Civilehe ein Scandal sei, daß sie gegen auch bisher schon die Angelegenheiten der Ehe, wenn auch im Anjchlusse an die fromme Sitte des deutschen Volkes verstoße, daß sie die Heilighaltung die kirchliche Gesetzgebung, m ihren Gesetzbüchern behandelt (z. B. bayerisches des ehelichen Lebens und die Hochachtung der ehelichen Pflichten abschwächen Landrecht von 1756, preußisches Landrecht von 1794) und selbst wo das kirch- n'erfce* f c« -i , . .. v liche (sogenannte canomiche) Eherecht gilt und von den geistlichen Gerichten ge- In dieser Beziehung muß emgeraumt werden, daß die Eingehung eines handhabt wird, geschieht dies mir mit Genehmigung der Staatsgewalt Allein Bundes zur dauernden Lebensgemeinschaft und zur Begründung einer Familie das Bcdürfniß des Volkslebens drängt zu einer Revision des ganzen Eherechts allerdings für die Auffasinng und Empfindung eines gesitteten Menschen etwas ui.d zwar durch die Reichsgesetzgebung. Denn nach allgemeiner Einführung der ganz Anderes ist, als der Abschluß eines Kaufvertrages. Allein aus dcr Um Gewisjenssre.heit muß der Staat die Möglichkeit gewähren, daß seine Augehö- glcickchkil der Bedeutung der beiden Handlm.gen folgt noch nicht, daß die Ehe rigen auch ohne kirchliche Vermittlung eine Ehe jchlußen können: die Vmchie- em Vertrag sei. Bildet nicht vielmchk jedes Rechtsgeschäft zugleich eine fitt denheit der Kirchen im Staate und die häufige eheliche Verbindung verschiedei>er liche Handlung welche Pflichten sur, das Gewlffen begründet? Selbst nach KtrchemAnhäuger läßt ferner die Anwendung des Eherechts der einen Kirche der christlichen Weltanlchauung ist ja der Staat mit feiner Rechtsordnung als ungerecht erscheinen; eine Menge canonischer Bestimmungen, wie z. B. eme Einrichtung Gottes. Rur btm irreligiösen Ultramontaniemus konnte cS^über das Ehehinderniß der entfernten Verwandtschaft Schwägerschast, der geist- einfallen, den Staat als das Gebille der menschlichen Willkür und Sündecklchen Verwandtschaft paßt ferner nicht mehr in unsere Zeit; endlich hat die darzustellen. !Erholung der Ehedispensationen aus Rom eine ganz ungehörige Besteuerung Als eine der wichtigsten sittlichen Handlungen erscheint nun allerdings die des Volkes und vielfache Störungen der Eheschließung zur Folge, und vollends Ehe, hauptsächlich deshalb, weil sie in ihren Folgen weit über alle menschliche bildet die ganz willkürliche Rechtsprechung der geistlicheii Ehegerichte einen mit Birechnung und über das Schicksal des Haiidklnden hinausreicht. Darum 'der Rechtsordnung unverträglichen Zustand. Alle duse Uebel lassen sich nur hoben alle Völker dieselbe unter den Schutz ter Gottheit gestellt und mit reli- dadurch heilen, daß der Staat die Ehegesetzgebung gründlich in die Hand !giöser Weihe umgeben. Die katholische Kirche insbesondere hat dieselbe zum nimmt, und zwar für die ganze deutsche Ration gemeinsam, weil das Bedürf- gehelmmßvolleii Gnadenwerke eines Sacramentes erhoben. mß allerwärtö besteht und weil der aeaenwärtiae Verkehr der Brautleute so niß allerwärtö besteht und weil der gegenwärtige Verkehr der Brautleute so Diese religiöse Seite der Ehe erlangte im Mittelalter dadurch, daß d>e häufig aus den verschiedensten Gegenden des Vaterlai^des zusammenführt Wird »Ordnung der menschlichen Gesellschaft fast ganz von der Kirche ausging, das nun aber das materielle Eherecht vom Staate geregelt, so versteht sich, wie h. tV// Übergewicht über die wc.'tl.ckc Seite; das Eherecht wurde von den Päpsten tie ^bschaffiuig ter geistlichen Gerichte, auch die Einführung der Civilehe von .rp. > geregelt^ und endlich wurde durch das Trienter Concil vorgesckrieben, daß die selbst, weit ter ..... O----- * < ™ Slbschließung der Ehe vor dem kirchlichen Beamten geschehen müsse. Tie welt rechtlichen Abichlusjes der Ehe betrauen kann. C, ... ..... Vlll w vlv Obrigkeit aber ließ diesen kirchlichen Act auch für sich gelten und knüpfte kirchlichen Wirren in Preußen unb das gegenwärtige Vedürfnlß der Altkatho- ^cht- 9111 W fllJe ^kchtlichen Wirkungeli. lifen hervorgerufener Zufall, daß noch vor vollständiger Regelung des Ehe- rechte- ein Gesetz über die Form der Eheschließung gegeben wurde, welches jetzt auf das ganze Reich ausgedehnt werden soll. 4) AlS weiterer Grund gegen die Eivilehe wurde geltend gemacht, daß dadurch daS Ansehen und der Einfluß der Geistlichkeit herabgemindert werde. Denn künftig werde der Schullehrer, der Gemeindejchreiber oder sonstige Civil- standSbeamte dastelbe können, was bisher der Pfarrer that, nämlich giltig trauen. Allein war denn bisher der Pfarrer etwas Anderes als bloße Urkunds- Person bei der EonsenSerklärung der Brautleute? Allerdings wurde durch die Abnahme dieser Ehe Erklärung in der Kirche und vor dem Altar im Volke die Vorstellung erweckt, als ob der Priester die Ehe schließe, allein im ReligionS- untcrrricht über das Ehesacramcnt mußte jeder wahrhafte Lehrer diese Vorstellung als irrig beseitigen. An der priesterlichen Mitwirkung bei der Trauung wird dagegen auch jetzt nichts geändert. Denn wenn auch der Geistliche den vorgängigen Act vor dem Eivilstandsbeamten als Ehe-Abschluß anerkennen muß, so bleibt ihm doch wie bisher die Belehrung über die sittliche und religiöse Bedeutung der Ehe, dann daS Gebet und die Einsegnung des Paares. Diese seelsorgerlichc Thätigkeit, welche nicht blos in der flüchtigen Ansprache an ein Brautpaar, sondern bei allen Gelegenheiten auf der Kanzel und in der Schule ihren Ausdruck und in einem würdigen Familienleben des Geistlichen selbst ihre Nutzanwendung zu finden hätte, sichert auch für die Zukunft den Geistlichen den berechtigtet! Einfluß ans die sittliche Erziehung des Volkes voraussichtlich besser als die polizeiliche Stellung, welche der Pfarrer jetzt bei dem Ehe Abschlüsse einnimmt, wo er jedes Paar trauen muß, welches sich bei ihm befindet, und dasselbe höchstens mit unvernünftigen Ehehindernissen oder mit der Vorenthaltung von Dispensen chikaniren kann. Ueberbltckt man vorstehende Erörternngen, so zeigt sich, daß die Einwendungen der Gegner auf schwachen Füßen stehen, und daß die Eivilehe kommen muß, nicht weil sie eine Erfindnng der liberalen Theorie, sondern weil sie ein Bedürfniß des wirklichen Lebens ist. Sie bildet nämlich einen Theil des Eherechtes, dieses aber muß vom Staate geordnet und gehandhabt werden, weil der Staat heutzutage ein von der Kirche unabhängiges Gemeinwesen znr Ver wirklichnng der Rechtsordnung ist. (Für die Einführung der Eivilehe liegt noch ein Grund vor, der bei einem hier in loco vorliegenden Präcedenzfall in Betracht kommt: Ein alt- katholischer Bränttgam will ein protestantisches Mädchen heirathen; das Hess. LandeSgesetz verlangt, daß bei gemischten Ehen der katholische und evangelische Geistliche das Paar proclamirt. Der Bräutigam erkennt nun den katholischen Geistlichen als solchen für nicht competent an, eine Proclamation vorzunehmen, während eine solche das Gesetz doch vorschreibt und ein altkatholischer Geistliche im Großherzogthum sich dermalen noch nicht befindet! Was nun thun? Neber all' dergleichen Hindernisse führt die Eivilehe am leichtesten und sichersten hinweg. Die Red.) Deutfdjfanö. (Hießen, 26. April. Die bereits erwähnte Regierungs-Vorlage wegen Erbauung eines Justiz.Gebäudes dahier ist zwar zunächst nur auf die Zustim mung zur Erwerbung eines geeigneten Bauplatzes von 600 —KOO Oftlafter gerichtet, gleichzeitig ist jedoch bemerkt, daß nach den muthmaßlichen Raumbe dürfnissen die Kosten des Neubaues, abgesehen voni Bauplatz, nach einer vorläufigen Disposition deS Kreisbauamts auf etwa 175,000 fl. zu veranschlagen seien. Bei diesem Anschlag ist daS Bedürfniß schon nach Maßgabe der neuen Justizgesetze bemessen, welche letzere zwar erst im Entwürfe vorliegen, aber in den Punkten, welche gerade hier maßgebend sind, voraussichtlich keine Aende- rnng mehr erleiden. Die Vorlage eines Bauplans mit detaillirtem Voranschlag ist Vorbehalten bis zur Erwerbung des Platzes. Bemerkt sei hierbei, daß die Nothweudigkeit eines Justiz-Gebäudeü dahier ichon auf früheren Landtagen von den Ständen eutschtedeu anerkannt worden ist und insbesondere der 20. Land' tag die Regierung ersucht hat, sobald die Gerichts-Organisation feststehe, eine entsprechende Propositiou eivzubringen. Die Vorlage hebt nun hervor, daß, wenn man mit der Ausführung des Neubaues bis zur definitiven Genehmigung der Procest- und Organisations - Gesetze durch die Faktoren der Reichs - Gesetz gebung warten wollte, bic Einführung der neuen Organisation und die Ausführung des neuen Verfahrens wegen Mangels eines entsprechenden Geländes in der Provinz Oberhessen vielleicht auf Jahre hinaus verschoben werden müßte. Berlin, 24. April. (Schluß der RcichStagssitzung.) Die Abgg. Son- neinami und Träger sprechen gegen Lasker für die Amendements Marqnardsen. Windthorst ist zwar principiell dagegen, will aber wegen der Vorthcile, die daS Gesetz biete, dasselbe nicht scheitern lassen, v. Hoverbeck macht seine Ab stnnmung von den Erklärungen der Regierungen zu den einzelnen entscheldenden Punkten abhängig. Die Generaldebatte wird geschlossen. In der nun folgenden Specialdebatte werden die $$ 1 —24 nach den vereinbarten neuen Amen dements genehmigt, darnnter die Aufrechthaltung deS Zeugnißzwanges. Berlin, 25 April ReichStagsfitzung. (Schluß.) Die Vorlage über den (hm'erb eines DienstgcbäudeS für das Reichseisenbahn Amt wird in dritter Lesung genehmigt. ES folgt die dritte Lesting deS Kirchendiener Gesetzes, dessen einzelne Paragrapheii nach längerer Debatte unverändert angenommen werden. Bei der dann folgenden Schluß Abstimmung über das Prcßgesctz wird dieses gegen die Stimmen der Social Demokraten und der Abgg. Sonnemann, Kroger, Ewald, Adelebseii und Rieper angenommen. Bei der hierauf vorgenom menen namentlichen Schlnß Abstimmung über daS Kirchendiener Gesetz wird dieses mit 214 gegen 108 Stimmen angenommen. Heute Abend findet eine Sitzung der ReichSschulden'Eommission statt. Der Schluß des Reichstages er folgt morgen. Berlin, 25. April. Der Reichstag setzte die dritte Lesung deS Preß gesetzeS fort. $. 24 wurde angenommen mit einem von Ltauffenberg eingebrachten Amendement, betreffend den Ausschluß der Verantwortlichkeit bei dem Nachweis pflichtmäßiger Sorgfalt oder der Umstände, welche die Strafbarkeit aiiSschlleßen. Die Minister Leoubardt und Delbrück erklärten sich gegen das Ameiidement. Der Rest des Gesetzes wurde nach den neuesten Vereinbarungen genehmigt, der von Reichensperger (Crefeld) zu §. 33 eingebrachte Antrag über Fortfall des Frei Exemplars bei 15 Mark kostenden Werken mit 153 gegen 146 Stimmen abgelehnt. Schließlich wurde eine Resolution bezüglich Verweisung der Preßvergehen an die Schwur-Gerichte mit 164 gegen 149 Stimmen angenommen und das Preßgesetz hiermit erledigt. Berlin, 25. April. Der Schltiß des Reichstages ist morgen wahr scheinlich, kann jedoch noch nicht als feststehend betrachtet werden, weil die auf der heutigen Tagesordnung stehende butte Lesung des Klrchendlenergesepeö heute nur erfolgen kann, wenn 15 Mitglieder nicht widersprechen, widrigenfalls die dritte Lesuna erst tioei Tage nach der zweiten Lesung möglich ist. Berlin, 26. April. In ter Abendsitzung des Reichstage- wurden zunächst auf den Antrag Windthorst'» die Abgg. Friedenthal, Benda und Hager per Acclamation zu Mitgliedern der Retchsschulden-Commission gewählt' Es folgte der VerwaltungSbericht über Elsaß-Lothringen. Simonis critlsirte den- selben in einstündiger Rede. Bundes Eommtssär Herzog widerlegte die Vor« würfe Simonis' u.»d vertheidigle die Maßregeln der Regierung, namenklich bezüglich der Ausweisungen: die Regierung habe der Agltatlonspanei energisch entgegentrcten müssen. Redner wies ferner nach, daß die Reichsregierung die übernommenen Steuern weder erhöht noch vermindert habe, wo thunlich, seien Erleichterungen gewährt worden. Hierauf wurde ein Antrag auf Schluß angenommen und beschlossen, daß bind) Vorlegung des Verwaltungsberichtes ben Bestimmungen des Gesetzes genügt sei. Em Abtheilungöberlcht über U iregel- Mäßigkeiten bei den Wahlen wurde dem Reichskanzler behufs Vermeidung der bezcichneien Vorkommnisse überwiesen. Delbrück verliest dann eine kaiserliche Botschaft, wonack) der Kaiser morgen Nachmittag 1 Uhr den Reichstag schließt. Präsident v. Forckenbeck schließt nad) einem kurzen Ueberblid über die erledigten Arbeiten der Session die Sitzung mit einem Hoch auf den Kaiser, worin die Versammlung begeistert einstimmt. Berlin, 26. April. Der von dem Professor Schilling in Dresden gefertigte Entwurf eines National-DenkmalS auf dem Niederwald wurde von der Künstler-Jury für sehr gelungen erklärt und die Ausführung des EutwurfeS vom Eomitö beschlossen. München, 25. April. Die Stadt kann endlich alö cholerafre» be- zeichnet werden. Weder in Militär- oder Civil Spitälern, noch in privatärztlicher Praxis befindet fid) gegenwärtig mehr ein Cholerakranker in Behandlung. Der letzte ErkranknngSfaU kam am 19 April vor.. München, 23. April. Die im Justizministerium zur Berathung über Einführung der Eivilehe inedergesetzte Eommission hat ihre Berathlmgeu ge- schloffen uubjid) für Einführung der Eivilehe ui Bayern ausgesprochen. Straßburg, 25. April. DaS Landgericht von Zabern verurtheilte heute den Bischof von Nancy wegen Veranlasfung deS Pfarrers von Sil« l)eim zur Verlesung eines Hirtenbriefes in contumaciam zu zwei Monaten Festungshaft. /ran&relcO. Paris, 25. April. Die gefammte Preste verlangt den Ausschluß bet Deputaten der See-Alpen, Piccon, aus der National Versammlung wegen der von demselben gehalteiien Banket Rede. Einige Journale fordern sogar die ge richtliche Verfolgung desselben. — Der „Moniteur" erwähnt eines Gerüchtes von der bevorstehende» Ankunft des Grafen Chambord in Versailles. Spanien. Madrid, 23. April. Die Carlisten haben alle von ihnen gemachten Gefangenen frelgegeben. Die Nad)tlcht, daß in Madrid eine Anzahl von al- Carlisteu bekannte Personen verhaftet sei, ist unbegründet. Madrid, 23. April. Die „Gaceta" meldet.' Gestern fand eine leichte Kanonade der Batterien der Regierungs Armee auf die Stellungen der Carlisten vor Bilbao statt. Die Carlisten erwiderten nur durch glintenfeuer. Beider seltö hatte das Feuer fein Resultat. Die Nachricht von der Gefangennahme des Carlistenführers Santes diirch feine eigenen Soldaten wird bestätigt. — Malcampo ist zum Generalcapiiän der Philippinen ernannt worden. Madrid, 24 April. Die Beschießung der carlistischeu Stellungen bei Albanto dauert fort. Die Carlisten antworten nicht. ü p f a 1 । p t i Kiesten, 27 April Heute früh fand man die Leiche de» seit circa 10 Tagen rermiß! werdenden Soldaten Peter Becker I. von Dcrfrnbad), Pt. Alßfetd, in der IV. domp. ta der Lahn bei der Peppler'schen Mühle. Der Bleicher Schürz schaffte die Leiche, welche schon i» Füulniß übergegangen war, an» Ufer. B , r m t f cv l , 6. Schotten, 24 April Gestern Nachmittag gegen 3 Uhr zog, nachdem die Wärme de» Tages auf 2i0 R gestiegen, ein (Äewitter heran, dessen erster Blitz eine hiesige angesehene Bürger»frau, welche sich auf einem Acker befand, traf und sofort tödtete. Die Magd derselbe» saß ihr gegenüber, blieb ober, außer einer momentanen Betäubung, unversehrt und war au*8 blicklich wieder in normalem Zustande. Die Kleider der erschlagenen Frau waren total zerrißen Berlin. In der Roienthalerstraße erblickte dieser Tage em normale» Mädchen dem „Kopfe einer Katze- da» Licht der Welt Der Kopf saß fast ohne jeden Hal» an »<* Körper, die Ohren dingen lang wie Lappen herunter Dal Kind lebte nur 5 Minuten nach der Geburt Der Körper «st der Klinik de» Herrn Professor Ür. Martin übergeben worden. Berlin. Dem Papa Wrangel hat der Berliner «Ulk- zum 90. Geburt»tag sehr gratulirt, nämlich so: „So viel Sck'lachten Du geschlagen, — So viel Orden Du getras«. — Lo viel Pferde Du geritten, — So viel Hurrah» Du erlitten, — So viel Schwerter r« geschliffen, - So viel Backen Du gekniffen, — So viel Toaste Du gered't hast, — He Worte Du verdreht hast, - So viel Kinder Du geküßt hast, — So viel Damen» Du g*^: hast, — So viel Bibeln Du verschenkt hast, — So viel Dativ» Du gekränkt hast, —WW gcbra itt mir, S» viel Grüße send ich Tir Stettin (Nölm) Kürzlich ereignete sich dahier ein ftbr bedauern»werther Lockoü: Sine Mutter suchte sich vor dem Schlafengehen zu überzeugen, ob ihr Kind ordentlich gebettet sei, und beleuchtete dessen Lager mit der Petroleumlampe Da Alle» in Ordnung war, schraubre sie die Lampe zurück und blie» in den Gnllnber. Im selben Mommte erfolgte die Expleüen der Lampe, und da» brennende Oel ward über da» Kind und deffen Bett geschleudert, welche» sofort in Flammen gerietb Die Muttrr, welche da» Feuer zu löschen suchte, hat sich derart verbrannt, daß sie bedenklich darnieder liegt, während da» Kind unter ichrecklichm Kämpfen andern Morgen seinen Brandwunden erlag. ~ . -77- -----!--- - ■ ■■ Landwirthschaftliche» (Mitgrtheilt non der höheren landwirtdsLaftlichen Lehranstalt in Woim» ) ÄQrtPfielöiinnunfl. Au» einer Reihe von Versuchen, die bierüber in England im ver stoffenen Jahre angestellt werten sind, ergaben sich folgende Resultate 1) Auf leichtem Boren erhöhte 1 (Str. Lblorkalium, in zweckentsprechender Weste verwendet, da» Gewicht der Kartoffelernte um 3—9 Ltr. pro Morgen. 2) In gleicher Weise wurde auch die Größe und dsßhat e31>n^r A sin «■ 8'12ir 5fll rJ 6) Ä"" bat. U f* deßn btt i tiuna ot® l/trat tidt ’ etaltniftt Tie | f riHeat tb«! rFrsffl w«a W I G'Diibi Sri Mi ü feilen in bei i(i4ndtn Btt iftlurbidunge; Men btt hiesig auf 2: SüentWn 5i Itn. Die btM lbem oorbndi ffikbl offen Giehrn, be $0 Dom des!ßei Moüffi in bem 'Mritt M bchffebntz, ' 'VNfieisteN W' 18 Xmtr. 3dxitb 104 Rwlr prügel X) Kmtt L. Slockhi »Kn Hellen ______ReiSdol 84 ro ei * Distrikten Holzar buchen wichen Aspen Nabel ui Ü tiftri, ^Üart. Euchen Achen ”*el, U| ■MS »wiaitnj] 30 Eichenstz 38,67 F, 8 Nabelstz 31 81 buchens, ÄH Ü“ 49-1 lidN schach lier । worin bj(: är.*^ di. q I lOt'äenMj bi( | Würben » lb„a -»d H,, - Sil Vnlirirte b»; Ne di. $ot!' "«.Wich b„ Srtti. "'«Äch ^«ätetunj tj i'i'» ’l vchltz aiitei- 'Sdbnicht-s btl 'üb« Uwejd ^erineidung Ui cuA btt Marktwerth der Kartoffeln mit je 1 Str. CblorkaUum derart gesteigert daß der Mebr- erlöS für ein gleiches Quantum pro Morgen 2—10 Mark betrug. 3) Jeder Ltr. Lhlorkalium nböbte so den Bruttoertrag um 6-28 Mark pro Morgen. 4) In Verbindung mlt einer kalben Stallmlstdünqung verwendeter künstlicher Dünger tm Verhaltniß von Ctr. Chlor- r3lium d . Etr. Kochsalz und 1 Ltr. Kalk erhöhte die Ernte quantitativ und qualitativ in der g,t haß der Mehrertrag für je 1 Ctr. obigen Düngers — 12 Ctr. Kartoffeln und der Mehr- wer'tb einer bestimmten Kartoffelmcngc pro Morgen = 17 Mark, der Bruttome^ertrag für leden Ltr. Dünger also mindestens 40 Mark betrug. 5) Als sehr werthvolle Lomposition U sich in Verbindung mit Stallmist 1 Ctr. Lhlorkalium und 1V4 Ctr. SuperphoSphat bewährt. 6) Als Ersan für Stallmist muffen Kalisalze unbedingt noch nut andern künstlichen Düngern vermischt werden. 7» Sedr gut Hot sich besonders folgende Mischung bewahrt: 2 2 Ltr. Lhlorkalium, 6'/, Ctr. Superphosphat und 2'/r schwefeljaures Ammoniak und zwar am wirksamsten da, wo sie in einer Menge von 5—9 Ctr. pro Morgen verwendet wurde. 8) In den unter 6 und 7 bezeichneten Fällen sollte die Menge des verwendeten ChlorkaliumS 2 Ctr. pro Morgen nie übersteigen und tm Falle es als Beigabe oder Ergänzung des Stallmistes zu oiencn bat, ist 1 Ctr. vollständig ausreichend. 9) Auf vielen Böden hat sich schwefeliaures Kali besser bewährt, als Chlorkalium; in allen Fällen zeigten aber diese eine bedeutend hoh«e Wirkung als die geringeren rohen Kalisalze. 10) Was die Haltbarkeit der Kartoffeln anbetrifft sc war diese bei Anwendung künstlicher Dünger, die Chlorkalium enthielten, weit großer, als die Stallmistdüngung; übrigens schützten die Kalisalze in keiner Weise vor ver K-rioffelkrankhett. (E i n g e s a n d t.) Die geehrte Redaetion gestattet dem Einsender Dieses wohl die Anfrage: Welches Pradieat theilt man einem Herrn zu, welcher sich nicht entblodet auf dem Kirchhofe, an einem offenen Grabe, während der Rede de« Geistlichen zu rauchen, ttotzdem derselbe ersucht worden iff dasselbe einzustellen? Die Begleiter des Leichen-Conducts am verflossenen Freitag Nachmittag werden sich ihr Urtheil darüber bi Iben._________ A~ M : 1 Oi cnufri* von der Anglo - Swiss - Condensed - Milk - Comp. in Chan - 6 onocnnitc yj'illüj (Schweiz), pr. Büchse 35 fr., empfiehlt ” Emil Fischback Börscnnachrichlcu. 25. April 1874 Preuss 41 2Ü u Oblig. — Frankf. 3»/,0,0 Oblig. 90^/^ Nass. 3ern veriirtheil" rrers von ch zwei Moilltk: Neuen Caviar, „ Winter-Lachs, italienische Maccaroni, Lyoner Gemüsenudeln, Oporto-Birnen, ital. Apfelspalten, franz. Brünellen, in frischer Waare, empfehlen I. A. Busch Söhne. 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Holz. 20—30 Zentimeter Durchmesser und 10-17 Reisholz. 474 Durchmesser und 5—7 Durchmesser und 5—11 Reitzholz. 20 Reisholz. 1599 meist Stammreiser, 124 8 100 32 Scheitholz, Rmtr Buchen-, Eichen- und prügelholz, Rmtr. Buchen-, Elchen- und Stockholz, Wellen Buchen-, Eichen- und Reisholz,_____________________ lauf Laste Allerlei Holz, , Eichen-Stämme (Bauholz), von 15 Holzart, bis 32 Ctmr mittlerem Durchmesser l und 3 bis 11 Meter Länge, 7,40 14,45 Cbkmtr. enthaltend, Stück Buchen-, Eichen- und Nadel- Stangen, zus 5,26 Cbkmtr. enthaltend. Die Zusammenkunft ist am Wege nach Bersrod im District Wilshäuserwald. Reiskirchen, am 23. April 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Reiskirchen. Jünger. 5,45 Festmeter, Aspenslamm von 20 Eentimeter Durchmesser und 8 Meter Länge mit 0,25 Fest- meter. Eichenstange und 1 Buchevstange. Die Cichea-Prügel und Buchen-Reiser sind tbeilwcise in Schichten avfgearbeitet. Das Holz in den Diftricten Linues, Jonaskopfchen und Eckhardsmahr wird bei der Versteigerung nickt vorgezeigt. Forftwart Stier in Stornfels ertheilt hierüber nähere Auskunft- Derselbe erwartet hie Steiftliesthaber em Ta^e der Versteigerung Morgens 9 Uhr am Schmelzweg, um ihnen das Holz oorzuzeigen. Das Holz aus den Districten Windhöfchenskopf, Eisenkaute, Seekopf und Hai- lob wird gleichfalls bei der Versteigerung nicht vorgezeigt. Forftwart Adolph in Langd ertheilt hierüber nähere Auskunft. Sämmtlickes, bei der Versteigerung nicht oorgezeigt werdende Holz kommt am 8. Mai, Mittags 12 Uhr, im District Hupp -nm Ausgebot. Die Versteigerungen am 4. und 6- Mai beginnen Morgens präcis 9 Uhr, die am 8. Mai jedock schon um 8 Uhr. Der Ort der Zusammenkunft für letzteren Tag wird Donnerstag den 6. Mai am Schluß der Versteigerung mündlich mitgetheilt. Das am 4. und 6- Mai zum Ausgebot kommende Holz sitzt 1V< Stunde von 9 Uhr _________ . .. Lauback, am 25. April 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Lauboch. Holzversteigerung in den Waldungen der Stadt Lanbach. Freitag den 1. Mai I- I. soll in dem District Steinbach, folgendes Holz versteigert werden: 940 Rmtr. Buchenstamm-Prügelbolz, A. Brennholz. Prügelholz. Stocky-olz. Raummeter. 69 6 iu „ „ Reisholz. Die Zusammenkunft ist des Morgens an der Schotter Chaussee. versteigert werden: Rmtr. Buchen rc. Holz. Durchmesser und 2,4—16 Meter Länge Durchmesser und 5—13 Meter Länge der Eisenbahnstation Hungen. Eichelsdorf, 18- April 1874. Großherzogliche Oberförsterei Eichelsdorf. (2123)Heyer. »10 IV. Leiche, welche |t- B. Bau- re. Holz, Durchmesser H v l z v c r st e i g e r u n g c n in dem Domanialwald der Oberförsterei Eichelsdorf. den Districten Hegwald und Hupp. A. Brennholz. Aspen Nadel und Vorwuchs 13®a§5®*en=runb N°del-R-iSh°I, ist in Schichten von 3—5 Meter Länge aufge- arbeitet und finden sich darunter Bohnenstangen rc. Zusammenkunft im District Bieberwald am Canal. hi den Districten Hupp, Windhöich^nskopf? Eisende, Seekopf, H-iloh, Linnes, J°-> 2134, Täglich frische Spnrgc. per Pf°^ nasköpfchen und Eckhardsmahr: 1Z4 rr Dei Partner eqaum Buckenstämme von 45—68 Zentimeter Durchmesser und 5—8,6 Meter Länge mit Bekanntmachuuft. Mi twoch den 29. b M-, Vormittaas 9 Uhr, sollen in dem Geschäftszimmer der unterzeichneten Verwaltung, Grünberger Chaussee Flurdielungs- und Steinplättungs-Arbei- ten der hiesigen Zeughaus-Kaserne, veranschlagt auf 259 Thlr. resp. 123 Thlr. tm öffentlichen Submissionswege vergeben werden. Die bezüglichen Bedingungen liegen in dem vorbezeichneten Geschäftslocal zur Einsicht offen Gießen, den 24. April 1874. (2085] Grotzberzogl- Garnison-Verwaltung. Versteigerungen. Holzversteiqerunq. Donnerstag den 30. d. M-, des Vormittags von 9 Uhr an, sollen in dem Reiskirchener Gemeindewald, District Wilshäuserwald, Reihberg und Scklieberg, nachoerzeichnete Holzsortimente mit 49,11 Festmeter, x n- Nadelftangen von 8—14 Zentimeter Durchmesser und 4—14 Meter Lange mit 3,82 Festmeter. Zusammenkunft im District Bieberwald am Canal. 2- Mittwoch den 6- Mai KäSkuchen, ytadanküchelcken, Scknek» kenkrichen, Bretzeln und Hörnchen, täglich frisch bei [2219) Aug. Noll, Stern. Jeilgebotenes. 2138) Emern verehrlichen Publikum mache ich die ergebene Anzeige, daß ich von jetzt an gute Qualität Steinkohlen in allen Quantitäten zu 42 fr. in die Stadt liefere, für Gewicht wird garantirt. Frankfurterstraße. A. Bel in g Wwe-, _________vormals St Hillen brand. Basaltsteine. 2127) Meinen Abnehmern zur Nachricht, daß aus meinem neu angelegten Steinbruch zwischen Groß-Buseck und der Staatsstraße nack Gießen, Mauer- und Pstastersteine estcr Qualität abgegeben werden. Heinrich Schmidt IV. Pflastermeister, Oppenrod. Es werden versteigert: . 1. Montag den 4. Mai Districten Bieberwald, Vorderstes und Hinterstes Häsels. A. Brennholz. Prügelholz. Stockholz. 2094) Ein gesunder Nustbaumstamm zu verkaufen bei _______A. Rabenau Wsttwe, Beuern. Weisie und farbige Hemden, Kragen, Manschetten und Shlipse, empfiehlt (2125) Aug. Haubach. 2126) Ein Confirmandcnrock zu ver- kaufen bei______Heinrich Sckneider. 2100) 4 Erfcrthüren mit Glasscheiben sind billig zu verkaufen. Carl Berg. i sand eine kii1 ngen der tenfeuer. ■x Gesaiigenii-ii' vird beM' oorbeii- eli Stellungen chd-» n. M x.htt und - »««"’Äi* [int o’w V HANDLUNG IN i ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- -fhiHrtiCircfjes prcfeioictes -ffeisch. Condensirte Milch. | Liebig'a Fleiachextract. Kindcrniclil. Eingemachte Früchte, als: Annsnss, pfirßebe, JTüsse, Reineclauden, Er^eereii, Jokiannisökemi, hlHöEhKEÜ, /iFAICöSEN, Aepfel, Birnen, Mirabellen. Caviar, Sardines ä l’huile, rus*. Sardinen, Sardellen, Hummer in Dosen, Cervelatwurst. Trüffeln, Champignons, Agar Agar, Gelatine, Tslelmsndeln, TatelroPtnrn, Tafelieigsn, ilal Baxelnnut. Storofadf, ffacoigna, Vanille, Thee, Zimmt, Vrrac, Aum, Kognac, MALAGA, MADEiAA, Sherry, Portwein. Emil Fischbach in GIESSEN. Türkische Hffaumen, Bamberger Zwetschen, Brünellen, Hirschen, Apfelspalten, $r6fm -, Sofinrn •*, Jiinfcnmrfif. KeiHNtÄrlAC. I alte n n t. Fechte ZIeap. Waccaroni, Vermicellis, Suppenteige, Eicrgemllse- Ä lEitrfnpptnnubdn. Paniermehl. Blocke Ito entarte» Emmenthaler-Käse. Aad-, Jenller- L 'Uferdeschwämme. PUNSCHBSSENZE. I üIVEÄSE LIQUEURE. NovMtndt Ntztindttink von 6tbr. 'fiotbl in ©tiftnbrim. »—1 O (_) NIEDERLAGE NATUERL. MINERALBRUNNEN. internationale Landwirtschaftliche Ausstellung zu Bremen 8S« i. unter dem Proteclorate Sr Kaiserlich Königl. Hoheit des Kronprinzen des Deutschen Reiches und von Preussen. Grosse I erloosung am 2*2. Juni 1871 mit Genchmigun" sammtlicher Landes-Regierungen des Deutschen Reiches. 1 llauptgewiim im Werthe von ca. Krich. smark 30.000 mark flo.OOO S 1 llaii|H^cuinu im Werthe von ca. Reichs .2 1 do. do. do. 10.000 1 do. do. do. 0.000 fl do. do. do. 5.000 t do. do. do. 4.000 ? llatiptgeM Imie do. do. ä 3.0 0 O S do. do. do. ä 8,00» 40 do. do. do. ä 1.000 •owie 4000 Gewinne, bestehend in landwirtschaftlichen Thieren, Maschinen u. s. w. Das (onüte ist bereit, auf Wunsch der Gewinner, den Vcrloosungsbestimmungea gemäss, obige Hauptgewinne auch in Baar auszuzahlen. Dir officirlle Gewinnliste erscheint nach der Ziehung und wird auf Verlangen jedem Theilnehmer franco übersandt. Loose a 3 Keirlismark (1 Tlilr.) sind zu beziehen durch die Kipeditiou des Giessener Anzeigers. _____________________Uiedenerkaiifer erhallen Rabatt. Nicht 511 übersehen. g 10 Bände verschiedene Romane und No eUen zu nur Thlr. I 25 , „ „ „ 2. ^0 " " " - *ww ,3. 1011 „ „ „ * w „ „5 ' Tämmtliche Bände, keine Lieferungen, sondern starke Bände, sind in 1 , Veherb mh aeblli den, zu bez eben nur non S. Schwelm , Buchhandlung in Frankfurt a M. NB Bei franco Einsendung des Betrages erfolgt die Zusendung der Bücher portofrei! !__u__(2654) Auswanderer Ajs- N'ch Ämenkc Australien ;c. finden mit den besten Dampf- und S ad Säufi n über Brem:i, Hamburg und Liverpool ui den billiqftcn Preisen Besorgerung durch die Agentur Wilb. Balser am Lindcnplatz (1475) piDIENUNO ZeltwuLs Caf»l»ge ' Cmt,«. _ Q Haupt-Armt für Giraten / // afbr rxtartt, Neuenbauen. Uothe 1868r Aechter fratyöllschkr Cognac: Wcißc Dordcaurwciuc: 1 Chau Petit Champagne 2 42 zu oerrnittheu bii Fritz üürft. (2073) ü 11 Schwan. B Heidin asfelder hier. (2021 I (1405> irrin Fürst. 1876- Ein Zunge kann in die. Lehre treten bei (20061 2137) Oin Rcgenichiru, tft in meinem cher mich bei Herrn Lehrer Rödelsperger Jt. H. Keßler, Schreiner in Lollar. Eh Retter- 1 1 1 18 25 1 12 1 16 E Seipp, Schreine'. 3 9 2 12 2 30 1 1 i 1 2 2 2 sich Eeronö Samerneö 1 1 1 2 54 3 6 3 6 3 20 3 48 pr. Flasche fl- fr- !hlr. Sgr. 12 20 23 23 27 5 12 22 die Zimrncr zu mrmicthen. icbtn (Wartens. Cmillion Chnftoly Mouliv 1 15 1 27 1 48 2 3 3 24 pr. Flasche. fl fr. Ltzlr- Sgr- 13 1 1 15 16 17 18 20 21 25 1 5 28 Luplcssis 1869c Pauillac Cameniac 1868c fT. Cognac Vieux „ bots In Körben ab Reims stellen Preise billiger. 1 3 1 27 finden dauernde Bcschä't gung, auch form ein Zunge in die Lehre treten bei V 10. April I Di auf htm vo Hiifantworl Gicßki pr Flasche. fl. fr. Lhtr. Sgr H. Leinweber, Schreinerin il.er i -. Steinbach. 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