• ytril »rertrljLhri- 1 ft 12 fr. nt? Bringerlohn. Durck di« P,st bezogen vierteljährig 1 fl. »S kr. Gießener AWer. »HF* f ■ M. Z » i w mb->—r — vrichetnt täglich, *tt »u» nähme Sonntag-. Expedition: Lanzlettzer«, CiL B. Rr 1. 1 Nachmittag des Kapell Hälfte. meiiqarten. ch MM»- Ä»! n u"b l* Äil* wollt «'n» ol9jiv bgebcn^.—-— £& ^(ueruWL-/ , mgslslh. ZWMU' Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen. Nr. 72. Donnerstag den 26. März flmtsicher TfjetC IMl. B eka n n t m a ch u n g. r. K/°^erzogUches Ministerium des Innern hat zur gleichmäßigen Regelung resp. Erhöhung der Gebühren, welche den Experten für die jährlich in sammtlichen Orlen vorznnehmenden Untersuchungen der Fcuernllgsanlagen und für Untersuchung neu angelegter oder wesentlich veränderter seeuernnaeanlaacn vor bereu Benutzung zu gewahren sind, folgende Bestimmungen getroffen: ” i] Die von den Localpolizeibehörden bei den periodlschen Visitationen der Fcucrungsanlagen (Art. 145 des Polizeistrafgesetzes) zuzuziehenden Sachver- ständigen haben an Gebühren per Tag zu beziehen: 0 ' ' a) bei Visitationen in ihrem Wohnorte 1 fl. 45 kr. (3 Mark) und b) bei Visitationen außerhalb ihres Wohnortes 2 fl. 55 kr. (5 Mark); erfordert das Visitatiousgefchäft einschließlich der Hin- und Herreise der ^Sachverstaiwigen, nur einen halben Tag oder weniger, so kann nur die Hälfte dieser Gebühren in Ansatz gebracht werden. k t°l! tCU ^^spolizeibehörden zu atrestirenden Gebührenverzeichnisse der Sachverständigen sind mit den Visitationsprotocollen dem Kreisamt zur Grtheltting der Ermächtigung zur Zahlungsanweiiung vorzulegeji, auf deren Grund sodann die Decretur auf die Gemeindekasse durch die Burgermeisteret erfolgt. " ' 2) Als Vergütung für die Untersuchung neu angelegter oder wesentlich veränderter Feuerungsanlagen re. vor deren Benutzung (Artikel 138 des Polizei- strafgesttzes) und den über den Befund an die Ortspolizeibehörde zu erstattenden Bericht hat jeder der Sachverständigen zu beziehen: a) für Untersuchungen, welche sie an ihrem Wohnsitze vorgenommen haben, eine Gebühr von 35 kr. (1 Mark) für eine, beziehungsweise die erste Feuerungsanlage, für die folgenden fünf an demselben Tage untersuchten Anlagen je 14 kr. (40 Neichspfennige) und für alle anderen noch an demselben Tage nachgesehenen je 7 kr. (20 Neichspfennige); wenn aber die Untersuchung von drei oder mehr Anlagen nur einen Zeitaufwand von einem halben Tag erforderte, im Ganzen nur eine Gebühr von 42f/2 kr. (1,50 Mark); b) für Untersuchungen außerhalb ihres Wohnsitzes dieselbe Gebühr, wie die für die Falle unter 1 b festgesetzten. f, 3» den Fällen 2 a und b haben die Sachverständigen mit dem Befundbericht ein Verzeichniß ihrer Gebühren, in welchen der Tag der Vornahme des Geschäfts, Die betreffenden Hauseigenthümer und die Zahl der für dieselben untersuchten Feuerungsanlagen anzugeben sind, bei der Ortspolizeibehörde einzureichen, welche dasselbe zu prüfen undnach erfolgter Attestation resp. Berichtigung der Gebührenansätze, zu veranlassen hat, daß deren Betrag zur vorlags- wenen Auszahliing aus der Gemeindekasse angewiesen, ans die betreffenden Hauseigenthümer nach der Zahl der an demselben Tag untersuchten Anlagen aleich- matzig repartier und von denselben zurückerhoben wird. 0 a 1 Werden Nachvisitationen angeordnet, so haben die Sachverständigen dieselben Gebühren, wie in den Fällen einer ersten Untersuchung zu beziehen. Gießen, den 11. März 1874. G>oßherzogliches Kreisamt Gießen. v. N ö d e r. P o f i t i f cfj c r Theis. Dciitfdjfoiiö. Debatte, welcher einige Zeit die Großherzöge von Baden und Weimar Berlin, 24. März. Der Reichstag beendigte nach Erledigimg der Interpellation Hohenlohe die zweite Lesung des Preßgesetzes, wobei der zurück- gestellte § 17, betr. die Befugniß des Reichskanzlers, ausländische Zeitungen a,lf zwei Jahre zu verbieten, nach den Anträgen Cer Commission angenommen, em Antrag Gnerber's, das Zeitungs-Verbot auf 6 Monate zu beschränken, bei namentlichem Aufruf mit 162 gegen 156 Stimmen abgelehnt wurde. Die Debatte über eine Resolution betreffs der Verweisung der Pießvergehen an die Schwurgerichte wurde zur dritten Lesung vertagt. Hierauf kam der Antrag Völk Hinschius' wegen Einführung der Civilehe zur Verathung. Nach längerer giltig und befriedigend löst. Ich glaube indeß dieser Vorlage noch einige Worte vorausschicken zu müssen. Es ist thatsächlich richtig, daß, durch den Umstand veranlaßt, daß Oesterreich Papiervalnta hat, daß also der österreichische Vereins- thaler in Deutschland mehr werth ist, als in Oesterreich, die österreichischen Vereinsthaler fast alle nach Deutschland gekommen sind. Daß sie noch gesetzliches Zahlungsmittel sind, steht außer jedem Zweifel. Mir ist nichts bekannt geworden, daß irgend eine Reichs- oder Staatskasse die Annahme dieser Thaler verweigert hat. Ist eine solche Weigerung, wie Der Herr Interpellant hervor- gehoben hat, von Seiten einer Privatbank geschehen, so ist gewiß von dieser, Die den Charakter eines Staatsinstituts nicht hat, eine gesetzlich nicht zu rechtfertigende Maßregel ausgeübt worden, denn sie ist verpflichtet , Zahlungen in österreichischen Vereinsthalern anzunehmen. Der Herr Interpellant hat darauf hingewiesen, daß der überwiegende Theil dieser jetzt durch eine Panik etwas unsicher gewordenen Münze in den Händen des Publikums sei. Ich kann Sie versichern, daß er sich darin irrt. Der größte Theil ist in den Reichs- und Staatskassen, iverl von dem Augenblicke an, da die Vereinsthaler unsicher wurden, das Publikum alle Zahlungen in österreichischen Vereinsthalern leistete, wissend, daß die öffentlichen Kassen sie nicht zurückweisen konnten. Es ist aber auch von dem Augenblicke an, da die Panik eintrat, den Kassen empfohlen worden, von dem ihlien unzweifelhaft zustehenden Rechte, auch österreichische Thaler auszugeben, dann nicht Gebrauch zu machen, wenn der Empfänger die» selben zurückweist. Also einmal Die Verpflichtung der Kassen, sie anzuuehmen, dann die auferlegte Zurückhaltung bei der Wiederausgabe hat zur Folge gehabt, daß Der größte Theil der Münze in den Staats- und Reichskassen sich befindet. Ich glaube noch eine Thatsache coustatiren zu müssen. Der Herr Interpellant ist zuruckgekommen auf Vorgänge mit den österreichischen Gulden- und Viertelgulden glücken. Diese Münzen haben niemals die Eigenschaften ge Gießen, 24. März. Das augenblicklich im Publikum herrschende Mißtrauen ^egen die österreichischen Vereiiisthaler, welches durch den Mangel einer officiellen Kundgebung und durch den Umstand, daß z. B. die Post einen großen Stbeil ihrer Zahlungen in dieser Münze leistet, noch bestärkt wird, hatte bekanntlich den Reichstags - Abgeordneten Fürsten zu Hohenlohe-Langenburg ver onlaßt, an das Reichskanzler-Amt Die Interpellation zu richten, ob die verbün beten Regierungen beabsichtigten, die österreichischen Vereinsthaler außer Cours zu setzen. In Der heutigen Sitzung des Reichstages, auf deren Tagesordnung die Beantwortung dieser Interpellation stand, motivirte der Interpellant seine Anfrage zunächst mit dem allgemeinen Mißtrauen Er führte dann aus, daß durch den Vertrag vom 24. Januar 1857, Der zwischen Preußen im Namen der Zollvereinsstaaten einerseits und Oesterreich andererseits abgeschlossen worden ist, bestimmt werde, das; die Vereinsthaler österreichischen GeprägeS gleich zuachten seien denen preußischen Gepräges und daß denselben alte Eigenschaften einer gesetzmäßigen Münze beizulegen feien- In Folge des Krieges von 18661 K'urde dieser Vertrag aufgehoben, am 13. Januar 1867 aber durch einen neuen ^ertrag verlängert. Danach waren die Vereinsthaler bis 1870 gesetzliches Zahlungsmittel und da seit jenem Jahre Seitens der verbündeten Negierungen ' dieselben nicht außer Cours gesetzt worden, sei das Publikum vollständig 6c- icdjtigt, sie auch heute noch als gesetzliches Zahlungsmittel anzusehen. Erst tvenn das neue Münzgesctz in Kraft trete, könne eine Außer-Courssetzung erfolgen. Durch die Außer-Courssetzung des österreichischen Gulden habe s. Z. las Publikum enorme Verluste erlitten und es sei sehr tadelnswerth, daß Sei itons der Regierung noch 3 Tage vor der betr. Verordnung Den Beamten ih> Halt vielfach in Gülten ausgezahlt worden sei (Hört! Hört!) Derartige 1 ^lt|c t)aüt.n nltmal8 „l( ö. , lüfte werden vom Publikum mißverstanden und man klage dw Institutionenisetzlicher Zahlungsmittel gehabt. Die Kassen im Norden durften sie nicht au- ; bis Reiches als schuldig an. (Sehr richtig!) Namentlich in Süddeutschlandinehmen und im Allgemeinen sind die österreichischen Guldenstücke zurückgewiesen fei das Mißtrauen gegenwärtig sehr groß und es fänden sich genug unlauterefworden, Viertelguldenstücke allerdings nicht immer. — Diese Erklärung, die Smilitanten, welche aus diesem Mißtrauen Capital zu schlagen wüßten. Ein'wir nach stenographischen Aufzeichnungen wiedergegeben haben, wird hoffentlich fi'iddeutsches Bankinstitut habe bereits die Annahme österreickischer Vereinsthaler das Mißtrauen gegen die österreichischen Vereinsthaler mit Einem Schlage vcrweigert und er (Redner) halte es für die Pflicht des Reichskanzler-Amtes, vernichten. ' ' durch ensprechende Maßregeln einer Entwerthung dieser zum überwiegenden Theil im Besitze des Publikums befindlichen Münze vorzubeugen und dem gegenwärtigen unsicheren Zustande ein Ende zu machen. (Beifall.) Auf diese Ve- fttüi'.dung der Interpellation antwortete der Präsident des Reichskanzler-Amtes, Etaatsminister v. Del.riick: „Die aiigenblickliche Lage ist den verbündeten Regierungen nicht entgangen, sie sind daraus aufmerksam geworden, erstens durch ihr« eigenen Beobachtungen, zweitens in Folge zahlreicher Petitionen, Die aus N Kreisen des Handelsstandes an den BunDcsrath gelangten. Der Bundes rott) hat sich daher seit 14 Tagen eingehend mit der Frage beschäftigt und kV ßlaribe, Ihnen schon morgen ein Gesetz vorlegen zu können, das dieselbe end- Frankreich. gönnen, mehrere Straßen ständen in Flammen, die Vorstadt Albia ans dem Dortmunder und Pourl gut gehalten. Wechsel still 1247) D i e Börsenberichte. Frankfurt a. M., 24. März Die Bör e verkehrte unter rem schlechten Ginbrud ren der heute hier bekannt gewordene Rechnungsabsä luß der Kreditanstalt hervorrief und etr stand durch den starken Rückgang, welchen Lreditactien erfuhren, auch für die andern Spekulation* paviere eine entickiedene Baissebewegung. Die Bilanz ter Ereritanstalt übertraf nocb t' schlimmen Erwartungen, welche man schon vor deren definitiver Veröffentlichung gehegt bat' und zeigt sich, das- tob Institut fast über seine Kräfte engagivt »st. Große Bedenken ernf namentlich der Posten Debitoren, der sich auf 11b Millionen fl. beläuft und welcher ein Zweifel viele höchst dubiöse Posten birgt. Auch von Außen wurden für das genannte stl matte, den Kiesigen eonformc Course gemeldet. Grecilactien büßten gegen gestern ea. 10 —12f- ein. Mit 230 '4 eröffnend wichen sie auf 226 t, hoben sich wieder bis 229 und schlosset 327‘ . Staatsbabnaelien bewegten sich zwischen 330—27«/,- 2H u. 329' , Lombardei Wicken auf 148 Auf den andern Derkehrsgebieten, wo das Geschäft ein ziemlich reduentel war, lagen die Lourse weniger matt. Don österr. Bahnen sind Ungar. Galizische 1 ft. höbet- Galizin verloren, bei guten Umsätzen, 1' fl. Franz Ioieph gaben 2 fl. nach. Banken hieltet sich im Ganzen fest. Würc Pereinsbank Hoben sick 11 tu 0, Nürnberger DereinSbank bcbaupt«- Oesterr. Nationalbank und Darnistädtcr matter. Handelsge'ellsckaft waren zu 114* t gefragt B-rmisctzte-. — Ueber einen entsetzlichen Fall eines Ueberfalls von Wölfen in Rußland wird im „Woroneschskischen Telegraph" berichtet: Der Prediger N. von Werchososensk im Birüijckens- kischen Kreise machte sich kürzlich mit Frau und Kindern auf den Weg nach Birütsch zu Bekannten. Von Werchososensk führt der Weg durch einen Wald, in welchem schon nach alten Gerüchten sich immer Wölfe aufgehalten hatten, und deshalb eilten einzelne reisende Personen stets, um durch diesen Wald hindurchzukommen. So machte es auch jener Prediger, aber zu seinem Unglücke sah er gleich nach seiner Herausfabrt aus dem Walde zwölf Wölfe, welche gerade hier vor den Augen der Dorübersahrenden sich in zwei Partieen trennten. Gine Partie postirte sich vor dem Schlitten auf der einen, die andere auf der andern Seite. Der Pfarrer verlor keine Minute und trieb die erschreckten Pferde an, und als er durch die beiden Wolfsrudel hindurch wollte, stürzten sick letztere auf den Schlitten. Die einen warfen sich von vorn auf die Pferde, die andern von hinten auf die im Schlitten Sitzenden. In dieser Minute fiel cer sich verteidigende Prediger zufällig aus dem Schlitten und so den Wölfen zum Opfer, während die Pferde mit der Frau und den Kindern davonfuhren und sich glücklich von der Verfolgung befreiten. Als von der geretteten Frau den Einwohnern von WerchososenSk die Sache gemeldet und bann eine Nachsuchung angestellt wurde, fand man weder Blutspuren noch irgend welche andere Merkmale mit Ausnahme eines Stiefels. Meid er ich, 18. März. Was es mit den Annoncen „Nebenverdienst wird auch Um bemittelten nachgewiesen u. s. w." auf sich hat, zeigte nach der Rh.- u. R.-Ztg., ein Fall, der hier kürzlich passirte. Jemand schrieb mehr des Spaßes halber auf eine solche Annonce und erhielt dann von einem Herrn C- G. Altmann aus Berlin, Rosenthalerstraße 43 C, Commissions-, Agentur- und Propre - Geschäft ein Anerbieten, das denn doch nicht so ganz »propre unb zweifelsohne'' fein dürfte Herr 6. G. Altmann schrieb nämlich: „Von angesehenen Geschästs- firmen beauftragt, Gefälligkeitsaccepte für dort und Umgegend zu beschaffen, sucke ick eint geeignete Persönlichkeit zur Vermittelung refp. Anschaffung dieser Papiere. Wie schon bemerkt, bekommen nur beste Firmen diese Papiere behändigt, die für prompte Deckung am Verfalltage Sorge zu tragen versprechen; ferner liegt es auch selbstredend im eigensten Interesie des Betreffenden, die Einlösung dieser Papiere aufs Pünktlichste zu bewerkstelligen, weil andernfalls der Diseontocredit der Firmen aufs Aeußerste gefährdet sein dürfte, und endlich sind alle diese Papiere bei angesehenen Bankfirmen zahlbar gemacht, so daß wohl nie oder im Höchstseltene» Fall einmal (recht erfreuliche Aussicht) zu gewärtigen ist, daß ein solches Papier zurück- unb dem Acceptanten wieder zu Gesicht kommt. Sollten Sie demnach geneigt sein, mir Ihre Accepte zu geben oder solche von anderen ansässigen Leuten, deren Vermögensverhältnisie gleichgülti« sind, so bitte rc." Den entstehenden Nebenverdienst veranschlagt Herr E. G. Altmann auf 2- —300 Tbaler, der wahrscheinliche „Reinfall" dürfte sick aber wohl bedeutend höher stellen. — Bisckof Naeß von Straßburg, welcher bekanntlich Urlaub genommen hat, wird noch im Laufe dieser Woche hierher zurückkehren und sich an den Verhandlungen des Reichstages betheiligen. — In Paris fand am 22. März zur Feier des Geburtstages des Deutschen Kaisers ein Festesten statt, an welchem 60 Deutsche, darunter sieben Elsäster, theilnahmen. — Im „Journal de Grand" lesen wir folgende erbauliche Geschichte: In der Nacht vom 20. auf den 21. wurde ein Theil unserer Staot in ziemliche Aufregung versetzt. Franz B., Inhaber einer Boutique, tarn zu sich nach Hause und auf die Weigerung seiner Frau, iba hinein zu lasten, schoß er sich einen Revolverschuß in die linke Brustseitk Er sank nieder unb wurde nach der Polizeiwache gebracht. Es stellte sich denn heraus, daß er in sehr schlechten Verhältniste mit seiner Frau lebte, daß ihr eheliches Glück öfters stark getrübt ist und daß er seinen Hausfrieden auf einige Tage verlassen hatte. Er hatte eigentlich auch gar nicht die Absicht gehabt, sick eine schwere Verwundung beizubringen, er hoffte, daß der Schuß nickt treffen werde, die Idee sich das Leben zu nehmen, hatte ihm sehr [cm gelegen. In der Tbat hat er schon vor einigen Monaten nach einer ähnlichen Abwesenheit von Hause sich von einer Brücke in die Lys gestürzt, und war natürlich gerettet worden. Damals wurde er vom Gericht „wegen Badens an einer verbotenen Stelle" verurtheilt. — Das „Mannh Tagebl." läßt den österreichischen ganzen Viertel Gulden beim Scheidei, Pari-, 23. März. Der „Francis" sagt, der Justizminister und Va- ragnon, der Unter-Staatssccretär des Innern, werden morgen bei der Bera- thung über die Amtsdauer der Gemcindcräthe das Wort ergreifen. Die Annahme des Entwurfs ist nicht zweifelhaft. — Voraussichtlich werden die Debatten über die Pariser Festungswerke stürmisch werden. Thiers will sich an derselben betheiligeu. — Mac Mahon nimmt am Montag seine Wohnung im Elysüe. Paris, 23. März. Aus Marseille, 21. März, wird gemeldet: „Heute wurden verschiedene Verhaftungen und Hausuntersuchungen vorgenommen, die sich auf die Entdeckung einer geheimen Gesellschaft beziehen. Unter den Verhafteten befindet sich ein Generalrath und eine Lehrerin." 4)o(TanD. Rotterdam, 20. Marz. Ein Gerücht, das sich gestern über die vollständige Unterwerfung Atschins verbreitete, reducirte sich auf die Unterwerfung einiger Staaten aus der Westküste vou Sumatra. Zu wünschen wäre eine Beendigung des Krieges allerdings, denn die Opfer an Geld und Menschen, die er bis jetzt gefordert, sind verbältnißmäßig enorm. Nicht weniger alo 70 Osficicre sind außer Gefecht gestellt, d. h. über 17 pCt. der Anzahl aller Offi- ciere; 15 Osficiere fielen oder starben an Wunden und Krankheiten, d. h. 4 pEr.; 23 Öffictere mußten wegen Krankheit den Kriegsschauplatz verlassen. Bei den Unterofficieren und Soldaten betrugen die Verluste an Todten und Verwundeten etwa 800 Mann, d. b. etwa 20 pEt.; an Chollra und anderen Krankheiten starben 500 Mann, d. h. 7 bis 8 pCt. Alles in Allem darf der Gesammtverlust an Todten und Verwundeten auf 17 pCt. gerechnet werden. Die Kosten des Krieges, die erste mißlungene Expedition dabei mitgcrechnet, werden weit über 50 Millionen Gulden betragen. 3. =ÖUid)Td)r Wf-Lichönsarßerki in Darmlldbt empfiehlt dem gcecnen Publikum ihre An'talt mm llirisörben und Walck-n aller^Gar» berobegepenftänbe. Möbel- und Dordangsloffc jeder Art. Moiree auf geeignete Stott- Druckerei nach Wunsch. „ i Die Firma aaiontirt iür schöne und solide Ausführung bei möglichst billigen Preuer« Aufträge für obige Firma übernimmt I. Schlund, Schloßgasse folgendes Trauer-Duett fingen: 1. Ganzer Gulden (Baß.) Muß i denn, muß i denn zum Reichte nauS? Und mancher Lump bleibt hier! Du, o Lump, du, o Lump von Kasienschoin Aus schmutz'gem Löschpapier! — Kehr i Holter hoam nach Oesterreich, Wi will i da blamircn euch, . . . O du Lump, o du Lump von Kasienschoin, Aus sckmutz'gem Löschpapier! 2. Viertelgulden (Diskant.) War i nit, war i nit dein Liebling sonst, Du deutscher Publikus? Ist das Dank, ist das Dank für so viele Freud, Daß i nun wandern muß. Und stimmt' i nit akkrat und foin, Mit Euer Goldmark überoin? Ist das Dank, ist das Dank für so viele Freud, Daß i nun wandern muß!? 3. Ganzer und Viertel (im Duett.) Nun Ade, nun Ade, deutsch Neickle mein, Bleibt mancher Lump au hier! Mancker Lump, mancher Lump von Kasienschoin Aus schmutz'gem Lösckpavier! — Wir aber haben guten Klang, Um Deutschland wird's uns wirklich bang! Nun ade, nun ade, Lump Kasienschoin, Aus schmutz'gem Löschpapier! England. London, 24. März. Das Wochen-Telegramm des indischen Vicekönigs ist hoffnungsvoll gehalten. Der Regen hat an vielen Orten die acute Noth abgewandt; die Frühlingssaaten sind vielversprechend. Die von der Regierung getroffenen Vorkehrungen haben vielen Tausenden Todesfällen vorgebeugt. Die Anschläge des erforderlichen Getraides wurden neuerdings höher normirt, nämlich auf 11 2 statt 1 Pfuud täglich. Die gesammteu vou der Regierung aufge- häuftcn Vorräthe betragen 465,000 Tonnen. — Die Exkaiserin Eugenie hat dem herzoglich edinburghischen Ehepaar einen Bestick im Buckingham Palaste gemacht. empfundener Dank. , Kassel, 25. März. Das Consistorium bat das nut der Unterwerfungs- Anzeige verbundene Gesuch des abzesetzten Pfarrers Klöffler in Wolfhagen um Restitution endgültig abgelehnt. Oesterreich. Wien, 23. März. Die „Deutsche Ztg." schreibt: „Die confessionellen Gesetzentwürfe haben den unlautern Zweck, die Priester zu Staatsbeamten ,her»bzuwürdigen" — so schreien die Ultramontanen und Feudalen. Wie berechtigt derlei Klagen über Eingriffe in das „übernatürliche" Kirchenrecht sind, beweisen zwei Männer, die über den Verdacht des Liberalismus erhaben sind und denen gegenüber sogar Herr Harrant Anstand nehmen würde, den Vorwurf des „Auchkatholicismus" auszusprcchen, nämlich PiuS IX. und Herr Leo Thun. Die Prager Abendpost reproducirt das schreiben, welches Letzterer als Cultusminister gleich nach der Puölication des Concordats an sämmtliche katho lische Erzbischöfe und Bischöfe Oesterreichs gerichtet hat. In demselben heißt es wörtlich: „In dem an Eure .... bereits gelangten päpstlichen Breve wird besonders hervorgehoben, wie wichtig es sei, daß bei Verleihung geistlicher B.- neficien und theologischer Profeffnren nur auf solche Männer Rücksicht genommen werde, gegen welche Se. Majestät in politischer Hinsicht nichts eiuzuwen- den haben. Eure .... wollen daher vor der Besetzung solcher Stellen die Candidaten, die Sie hierfür im Auge haben, dem Landeschef namhaft machen und dem Ansprüche desselben über die Zulässigkeit oder Unzulässigkeit der Anstellung entgegensehen." Allein die Zeiten ändern sich, und was im Jahre 1855 ein anerkanntes, unbestrittenes Recht der Staatsgewalt war, muß jetzt als „Knechtschaft des heiligen Glaubens" verpönt werden." Schweiz. Bern, 24. März. Der Genfer Große Rath beschloß mit 55 gegen 16 Stimmen, die Bundes-Revision anzunehmen, aber keine Proclamation an das Volk zu crlaffen, was den Mitgliedern der Mehrheit und Minderheit unter persönlicher Verantwortlichkeit freigestellt ist. Der Cantonsrath von Ob- walben wird mittelst zu erlassender Proclamation die Verwerfung der Revision empfehlen. uranqo! 3on Anlagepapieren besserten sick 5° 0, Baoiiche 1 Oesterr. Fonds u. Spanier naAgeben- 50 0 Staatsbahn zu 96'/ geiuckt, 5° q Lombardische höher. Kleine Leo« Von amerik. Prioritäten Georgia Aid zu 7 angeboten. Bergwerkspapiere, auß< filW “r berg 5 i'W U daß IW 3. 19,: 4. Gc 5. Lc 1,1! ö-Pb 19 7. flirtl 9. M btr 10. flnö Äß. Lang wähl beritt 11. W w 12. hm 13. Safi 11 3°! W 15.3o. sigt 16. äiii (i)n 17. Hei mai 18. Zoh 19. bit. Ä Äb° 5B. Pai bai 21. «n 22. 3a AB, ctU 6n *3. Jöj M. sitzui 21 M Ni. mir lold aus sitzl Ä. PH 1^8. von in 1 Von nm 26. äo Aß. INctz bau 27- ä°h 1X5 29- dar bt|i in St län IV xn XX htii wer Än der Süti Ötl '19 XV-c N .. M , 4 Mm ,3ZNar ,UI>« linken Ufer des Nervion sei nach lebhaftem Kampfe vou deu Carlisten besetzt worden. London, 25. März. Die Königin wird die Revue über die aus dem Aschantikriege zurückgekehrteu Truppen am 30. März in Windsor abnehmeu. fliucriftcL ?ietVr?)prF, 25. März. Sä-atzsecretär Richardson bat sich zu Gunsten der Verminderung der Greenbacks ausgesprochen, vorausgesetzt, daß das Papier- «frtito M'L> htJa 0 'n r ohne A "S-S — Die Home-Ruler balteu morgen ein cvustituirendes Meeting. Einladungen ergingen an 80 Parlaments-Mitglieder, 58 Iren imb 22 Engländer, j London, 24. März. Dem Rcuter'schen Bureau" wird aus Durango' , gemeldet, die Carlisten hätten die Beschießung Bilbaos mit Brandbomben be> ^eishaltmd. ^Von beiwohnten, wurde zweite Lesung im Plenum beschloffen. — Nächste Sitzung geld der Nationalbanken verbältnißmäßig vermehrt würde. Ein hier stattgebab- Donnerstag. trä Meeting hat beschloffen, den Eongreß zur Berathung der finanziellen Fra» Berlin, 24. März. Der „Reichs-Anz." veröffentlicht einen Erlaß des gen nachdrücklich aufzufordern und gegen die Vermehrung des Papiergeldes zu Kaisers an den Reichskanzlers, worin der Kaiser für die äußerst zahlreichen protestiren. Glückwünsche zu seinem Geburtstage, die ihnr innerhalb und außerhalb des Deutschen Reiches in den mannigfachsten Formen, zum Theil in ftemden Sprachen, zugegangen, seinen Dank ausspricht. Je freudiger dieses Zuströmen liebenswürdiger, von Herzen zu Herzen dringender Beweise froher Theilnahme den Kaiser überrascht habe, um jo mehr habe er sich in frohem Hinblick aus soviel Liebe und Verehrung gehoben gefühlt, desto lebhafter sei sein warm flffflemetner Anzeiger Ocffentliche Aufforderung Dienstag den 31. l. M-, Vormittags 9 Uhr, 1423] Die nachverzeichneten bei jedem Namen mit Flur und Nummer des sollen auf dem hiesigen Rathhause verfiel- terzeichneten eingesehen werden, buchs angegebenen Parcellen sollen veräußert beziehungsweise auf andere Namen 6ert werden : ) ^"tzen, den 24. R^arz 1874. «rieben werden, die Besitzer vermögen aber ihr unbeschränktes Eigenthum an 1- Eine Abtheilung Straßenkehren XV A.: Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. (1401) Vogt. Arbeitsversteigerung und und sollen (1432) 9 17. 3 3 Hardt. (1428) Kleesamen, rothen, weißen und ewigen I. G- D. Bapsi. wird :8? Colnot. (1431) kauft (1435) Freud, Freud, schein 31. großartiger Auswahl, empfiehtl in (1407) Jughard. m versteigert und wenn ein annehmbares [1420] 652 150 Rödelsberger, Lehrer in Lollar. zu Heuchelheim. Mittwoch den 1. April, Nachmittags um 2 Uhr, auf dem Rathhaus zu Heuchelheim empfiehlt (1339) Reisser, Durchforstungs-Reisser, I- A.: Körner, Bezirksbauaufseher. Körner, Bezirksbauaufseher. nachstehende Bauarbeiten durch öffentliche Versteigerung in Akkord gegeben werden, als: 1. Steinhauerarbeit, veranschl. zu 134 fl. 24 fr., 2. Steinbrechen, Fahren und Aufsetzen, veranschl. zu 27 fl. 10 fr. Gießen, den 25. März 1874. Grundbuchs angegebenen _ , v , „ überschrieben werden, die Besitzer vermögen aber ihr unbeschränftes Eigenthum an solchen urkundlich nicht nachzuweisen, nämlich: 1. Heinreich Kolmer von Watzenborn 1X/596 der Gemarkung Watzenborn-Steinberg. 2. Philipp Petri von Hausen 111,44 dasiger Gemarkung. NB. Christian Freitag von Hausen behauptet und hat wahrscheinlich gemacht, daß er diese Parcellc bereits vor langen Jahren durch Kauf erworben und das Holzverkauf. Donnerstag den 2. April c., Morgens 10 Uhr anfangend, bei dem Vorsteher zu Odenhausen Kostenanschlag und Akkordsbedingungen können den 30 und 31. d. M. bei dem Un- Zur gefl. Beachtung! 614) Aus der Kunstmühle der Herren Franz Peppler & Co. empfehlen wir in bester Qualität: Feinstes Blüthenmehl, „ WaizenmehlNr.I, „ h >r 2, und geben wir solches zu denselben Preisen, wie tn der Mühle, ab. I, A. Busch Sohne. Gemarkung Heinrich Engel und Johannes Luh von Lützellinden XIX/83. 84. Gießener Gemarkung. Johannes Heß 11. von Leihgestern XX/13. 339 dahiesiger Gemarkung. die Rothgerber-Zunft zu Gießen 11,3. 4 dasiger Gemarkung. Adolph Goldmann von Groß-Linden 1/113 dasiger Gemarkung. NB. Heinrich Goldmann von da hat glaubhaft bescheinigt, daß er fragliche Parcelle im Jahre 1850 mittelst Kaufs erworben und soll demselben solche mit dem Erwerbtitel „Ersitzung" überschrieben werden. Eichenstämme I. und II Klaffe — 18,89 Festmeter, Eichenstämme III und IV. Klaffe — 2,11 Festmeter, Rmtr. Eichen-Nutzholz. Niedercleen, den 24. März 1874. Das Bürgermeister-Amt. Gebot geschieht, der Zuschlag sogleich er- theilt werden. Gießen, den 25. März 1874. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag: Vergebung vonBauarbeiteu zu Allendorf a./Lahn. Mittwoch den 1. April, Vormittags um 10 Uhr, sollen zu Allendorf a. Lahn nachstehende Bauarbeiten im Wege öffentlicher Submission in Akkord geegeben werden, als: 1. Maurerarbeit, veranschlagt zu 13 fl. Im Gemeindcwald von Lützellinden, Districten Aspenzahl und Hutzburg, sollen am Birnstämmchcn, 80 bis 90 Stück, in chönster Auswahl im Kö r n er'scheu Gar- ten zu beziehen.[1357] Wege und sonstiges unbesteuerbares Gelände nicht eingetragen und soll dieses Gelände nunmehr mit der Bezeichnung I 1610. II 633. 111,224. IV 646. V,385. VI 930. VII 829. VIII/777. IX 832. X 279. Xl/516 XII 554- XIII 474. XIV/462. XV 326. XVI, 245. XVII 459. XVI1H430. XIX/486 katastrirl, auch der Gemeinde Watzenborn-Steinberg, welche dasselbe bescheinigtermaßen seit unverdenklicher Zeil besessen, inr Grundbuche zugeschrieben werden. . Johann Georg Schäfer, G- S- von Wismar I 21 der Gemarkung Launspach- Wismar. Jeilgeöotenes. Weihe Weine: lS72r Markgräfler, per Schoppen 12 fr., ISTOr Marfgräster, per Schoppen 16 fr., in Gebinden genommen billiger, empfehlen 3- A. Busch Söhne. es des Deutschen te thrilnahmen. -eschichte: )n bet M legung versetzt. Franfi eigerung seiner Flnu.U seite. Er sank nicbir s daß er in sehr schlk^ ark getrübt ist und h- entlich auch gar nicht: daß der Schuß nicht tr -gen. In der Tbat k:' aufe sich von einer Sü murbe er vom kir- 18. 19. 20. fundenen Schweissjacken in Seide- und Baumwolle-Filet wurde uns für hier und Umgegend der Alleinverkauf übertragen, und erlauben wir uns, solche bestens zu empfehlen. I. A. Busch Söhne. Freitag den 27. März 1874, Nachmittags 2 Uhr, iollcn auf hiesigem Rath Haus die dem Mriiedrich Willstrumpf gehörigen Wnnobilien nochmals an den Meistbieten- Eigenthum an solcher ersessen 3. Balthasar Schneider, G S von Wismar XLVII/177 Gießener und 1,12. 1/9,2. 1 9,8 und 1/119 Launspach-Wismarer Gemarkung. 4. Georg Stroh von Wismar XLVI 332,5 und XLV1I 225,2 Gießener Gemarkung. 5. Balthasar Adam, Leibs Eidam von Wismar XLVII 167. 216 Gießener 1,154 Launspach-Wismarer Gemarkung. 6. Philipp Forbach von Wismar XLIV/96. XLVI/164. und XLVII/65 Gießener 1,90,2 Launspach-Wismarer Gemarkung 7. Heinrich Schneider, G. S von Wismar XLVI 52 Gießener Gemarkung. 8. Johannes Wagner, B- S- von Wismar I 141 Launspach-Wismarer Gemar- 32. Johannes Schmandt IV. von Steinberg 111,160. VI 488. XVIII,370 der Gemarkung Watzenborn-Steinberg. Es werden darum alle diejenigen, welche Ansprüche irgend welcher Art an vorgedachtes Gelände zu bilden haben, hiermit aufgesordert, solche so gewiß binnen tnit'T Frist von vier Wochen bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, widrigen- stlls ohne Rücksicht auf dieselben in den betreffenden Fällen die Löschung der Bemerkung beschränkt angeordnet, die gerichtlichen Eigenlyumsurkunden ausgesertigt und be- slctigt und die einzelnen Parcellen den neuen Erwerbern und beziehungsweise den bescheinigtermaßen rechtmäßigen Besitzern in den öffentlichen Büchern werden zu und beziehungsweise überschrieben werden Gießen, am 20. März 1874. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Bötticher. 305 „ Kiefern- dergl. Krofdorf, den 23. März 1874. Der Bürgermeister: folgendes Holz aus dem dortigen Gemeindewalde versteigert: 250 Rmtr. Buchm-Scheid-Knüppel, holz, 132 Rmtr. Buchen-Stocke, fung. 9 Philipp Krumbach von Münchholzhausen XI/54 der Gemarkung Allendorf an der Lahn. 10. Andreas Klaums Eheleute von Lang-Göns XXI/592 dasiger Gemarkung. NB. Andreas Klaums Eheleute haben die Parcelle von Wilhelm Jäger von Lang-Göns im Jahre 1861 verkauft, auch die Zahlung des Kaufgelds mit 10 fl. wahrscheinlich gemacht, vermögen aber die zur Löschung der Beschränkung erforderliche Urkund« nicht berzubringen. 11. Johannes Schmandt IV. von Steinberg VI,676. VII/544 der Gemarkung Watzenborn-Steinberg. 12. Heinrich Werner Wallbott von Garbenteich 1/44. 45 Garbenteicher Gemarkung. 13. Jakob Steinmüller VI. von Heuchelheim XIII,468 Gießener Gemarkung. 14. Jakob Steinmüller, Schuhmacher von Heuchelheim 1H/228. XII/306. X1V/453 dasiger Gemarkung. 15. Johannes Steinmüllcr von Heuchelheim 1X/36. 199. XV/399a. XX/38- 11,402 dasiger und X/35. 36. 146,5. X1V/29. 391,3 Gießener Gemarkung. 16. Melchior Wollbott V. von Garbenteich 1/159,4. 159a. 463. 111/477. 477a. dasiger Mittwoch den 1. k. Mts., von Vormittags 3 Uhr ab, verkauft werden: '-'M «L * «'9 4*3 * *ielne ter enbe » rttogi sein, mir Jhre Accefü msverhältnisse gleichzülo« ierr C. ®. Altmann cj bebeutenb höher stellen, ienommen hat, wirb nt: nblungen des Reichst«^ 4 fr, 4. Schlosserarbeit, veranschlagt zu 159 fl. 20 fr., I 5. Weißbinderarbeit, veranschlagt zu 21 fl. 30 fr., 6. Lieferung von 73,5 Ctr. eiserner Balken Nr. 10a, pr. Stück 10,5 Mtr. lang, veranschlagt zu 882 fl Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift Submission auf die betreff. Arbeit an die Gr Bürgermeisterei Allendorf a./Lahn einzureichen. E'mtymmtM, voimals W. Fuhr. Der wohlverdiente Weltruf, den sich die rühmlichst bekannten Stolwerck schen Brustbonbons dauernd erworben und gesichert haben, rief lebhafte Concurrenz - Aten sogar die auf Täuschung abgesehene Nachahmung meiner Verpackung r or Den Eonsumenten kann daher die genaue Beobachtung meiner aus zedem Originalpackcte befindlichen Unterschrift: Franz Stollwerck, Hoflieferant in Cöln. sowie meines Siegels nicht genug empfohlen worden. 2. Zwei Loose Erdauffüllung (1436) 3. Die Lieferung von 300 Eub-Meter i Pflastersteinen 2. Sorte. 4. die Anfertigung eines Straßen-, SprengfafscS Gießen, am 24. März 1874. ill SS «-a! ÄK D.« PS» gegen g l 299 linb LM -W 21. Anton Jung von Hochelheim VII 393 Lang-Gönser Gemarkung. 22. Jakob Ntetzler, Johs. Sohn III. von Heuchelheim XIII 381 dasiger Gemarkung. hB. Johannes Renner 111. von da hat bescheinigt, daß derselbe fragliche Par- ceUe un Jahre 1851 mittelst Kaufs erworben und soll dieselbe ihm jetzt mit dem Erwerbtitel „Ersitzung" zugeschrieben werden. 23. Johannes Amend von Heuchelheim XV1I/148 dasiger Gemarkung. NB. Philipp Jung U. von da hat diese Parcelle bescheinigtermußen schon über 30 Jahre in ungestörtem Besitze und soll dieselbe mit dem Erwerbtitel „Ersitzung" zugeschrieben werden. 24. Johannes Seipp Wittwe von Heuchelheim 1/582 und 583 dasiger Gemarkung. NB. Balthasar Emmerichs Eheleute von Gießen haben diese Parcelle bescheinig- 1 lermaßen im Jahre 1862 käuflich erworben, vermögen aber einen Kaufbrief über solche nicht zu erlangen, da feine Rechtsvorgänger kurz nachher nach Amerika ausgewandert sind und soll dieselbe ihnen nunmehr mit dem Erwerbtitel „Ersitzung" zugeschrieben werden. 25. Philipp Hofmann von Heuchelheim Vz316 dasiger Gemarkung KB. Diese Parcelle hat bescheiniglermaßen die Wittwe des Jakob Krailing II. von da von ihrem Vater Philipp Hofmann bei Verkeilung dessen Vermögens in den 1830ger Jahren zugetheilt erhalten, sie ist aber aus Versehen in deren LooSzettel nicht uufgenommen worden und soÜ derselben nunmehr mit dem Er- werbtitel „Ersitzung" zugefchrieden werden. 26. Konrad Kröck von Heuchelheim XV 471 dasiger Gemarkung. AB. Diese Parcelle hat Philipp Freitag von da bescheinigtermaßen schon vor mehr als 30 Jahren von Konrad Kröck erworben und soll dieselbe nunmehr dem Philipp Freitag mit dem Erwerbtitel „Ersitzung" überschrieben werden. 27. Johannes Weigands Wittwe von Garbenteich VIII 800 dasiger Gemarkung. 28. Melchior Burk von Watzenborn 1,778 783- 1401. 11,3.85- VIIZ549. 462. 698. 1X518. XII 403. XIII,312 der Gemarkung Watzenborn-Steinberg. 29. Die in der Gemarkung Heuchelheim befindlichen Wege und sonstiges unbesteuerbares Gelände ist bis jetzt im Grundbuche der Gemarkung Heuchelheim nicht eingetragen. Die Gemeinde Heuchelheim hat solches seit unvordenklicher Zeit bescheinigteruraßen im Besitz, von denselben auch in der Flur II. 764 Klafter, in der Flur HI. 1349 Klafter und in der Flur IV. 1605 Klafter zur Anlage der Staatsstraße an den Großherzoglichen Bausiscus abgetreten und soll dieses Gelände nunmehr im Grundduche mit der Bezeichnung 1941- II 684 111 763- IV 470. V,338. VI 294. VII, 536 VIII 432. IX/884. X 585. XI/392- XII, 547. XIII 422. XIV/601. XV/508. XV1/796. XVII231. XVIII 270. X1X/228. XX 483 XXI 293. XXI1/2 eingetragen unv mit dem Erwerbtitel „Ersitzung" der Gemeinde Heuchelheim und beziehungsweise dem Großherzoglichen Bausiscus zugeschrieben werden. 30. Wie in dem Grundbuche der Gemarkung Heuchelheim sind auch in demjenigen der Gemarkung Watzenborn-Steinberg die in dieser Gemarkung befindlichcii Gutes Heu und Grummet verkauft (1413) Ph. Vogt's Wittwe Neuenweg. Eine Waschmauge steht zu verkaufen Bei wem? sagt die Exp. d. Bl. (1406) Zur gefl Beachtung In den von den Herren Pro- 17 Ir # - - Kesseren Dr. Oppenheimer und Dr. 2. Steinhauerarbeit, veranschlagt zu 34 fl. ^Fehr (n Heidelberg, sowie von 3. Zimmerarbeit, veranschlagt zu 160 fl. «Herrn Professor Dr. H. Schröder in Mannheim als am besten be- Verkauf von Saatwicken, Crbsen, sowie feinstes Blüthenmehl und Waizenmehl bei M. Rosenthal, (1445) tm Russischen Hof Veredelte Acpfclbäumchcn a 30—40 fr., desgl. Birnbäumchen ä 30—36 fr. ver- >1 den t Kr. en detail. en gfos. Zuspruch. 91 ch tu ngsvoll Handschubfabrikant. (1409) Gießen, 26. März 1874. (1451) (1331) Wilhelm Flett. [1395 Elise Will. Das Fritz Fürst. Ein kräftiger Hausbursche wird gesucht [1383] von W. Hur bild). Exp. d. Bl- (1369) unter Hbreff . E 9 13 [1417] Ein Küfergeselle findet dauernde Beschäf- Küfer Faber. Friedrich Kreuder. (1262) das am Kreuz. [1333] Netm D44SJ Redaktion, Druck und Verlag der Brübliche Univ. Druckerei (Fr. 6bi. Pietsch) in Gnßen Lehrer Bernhard, zu Burkhardsfelden. sucht (1405) ■s TI bet mit ten 137. Zahl gong. tipung bet (1346) (frincm geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich Montag 30. d. Mts. in hiesiger Stadt, Seltersweg Nr. 178, eine Ein Laufmädcheu, für einige Stunden Beschäftigung, wird gesucht. Wo? sagt die Auflage 4100. *4* Wegen meiner baldigen Abreise von hier, wird Jedermann, der eine Forderung an das pathologische Institut, oder mich persönlich zu stellen hat, aufgesordert, dieselbe sofort einzureichen. Boni Grüudonucrstag au bis jnnt dritten ^fterntage bleibt das Schul) - Ocfchaft von Docler (am Krrchenplatz) geschloßen.______u;.' Kietzen- L c 5 — b 4 : hat Gietzen 1441) Leere Kisten verkauft A. Docter. Schwarz. * Mainz. i. i 8 bbfum vor führen zu können. .f)ockachtun''s^oll. Lcovold Püscbcl. Mndchen, welche, demnächst die Schule verlassen. finden schon jetzt stundenw'ise Besck'äf.' gu 'g. 1429t Koch L Patz toU'it flufb( etmn: n) Pint 36t !VLor b Tie Lief Pf! aste 0 Die A, Lprenl wichen, t ^odherzo Zimmer gesucht gefälligen Leuten, in ruhigem Hause, Fernsicht ober Blick ins Grüne. Osser- gef. an die Expedition dieses Blaites Lberhcs 8t Zu btm Atunisch-L fUattrai er ÄTj't tritt Terseibe Renhtrunflt Am immun, I rr Saarn Br die nm o anb @roii-J 8a!)n. titeln, b 111524] eröffnen werde. Die genaueste Kenntnis; der Branche setzt mich in den Stand, ein vorzügliches Fabrikat preiswnrdig zu liefern und bitte daher ein geehrtes hiesiges und auswärtiges Publikum um geneigten Scbacd. (sorrcspondenzpcirtitn. .Hnnsbrrrsche zu alsbaldigem Eintritt gesucht- Koch & Patz. zu verkaufen [1446] (Frag- und Anzcigcblalt) »"gleich Süultlheatcr in Giessen. Freitag den 27. März 1874 : 0. AlounrmcutS Vorstellung Die feböne Kalatkea Operette in 1 Akt von Henryon, Musik ven Suppe. Vorher: Die Slrike der Schniiede, Dramatische Kleinigkeit in 1 Akt, von Ed. Mautner. Zu Anfang: Xiniroil. Posse mit Gesang in 1 Akt von Salin- a r c, Musik von Bial. 3)b IchtMll Birvcri wkrl ^itfren, d 1'4474] ibti 6an Dameukleiderstoffe, rein wollene, in den neuesten Farben, namentlich (Sadjcnitr, NipS, Crois^e :c-, zu billigen und festen Preisen, empfiehlt Vermischte Anzeigen. Bürger-Club. 1425) Die für dieses Winterhalbjahr vorgesehene letzte Tanzunterhaltung fällt bis auf Weiteres aus. Für den Vorstand: Ferber. Weift. I. Gietzen. 3.-- 4 . b 2 - 4. II. Mainz. 4 b 2 — 4. Mit Zug c 5 — b 4 Tafelrosincn, Tafclmandcln, Tafclfcigcn, Orangen, 3tnl Haselnüsse, (1306) empfiehlt Emil Fischbach. 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