k |e ^"'«kästchen, ^gen, berstiften, ?;8en St W-chs-l, n t u’nfr einpitl,It “ni> »blie Sinri^ ^ »* yM11 YveiS vierteljährig 1 fL 12 fr. mit Bringerlohn Durch di« Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 fr. Oießencr AuMger. Täglich, mti *1* nähme t^p«dikr»yr Äouz Biberg, Llt. D. 9ti. 1. Anzeige- und Wnisölatt für den Kreis Hiessen. Mo. 808.Freitag den 25. Demuber_______ in»4. Des 28eihnc,cl)tsfeftes wqeir crfcbcnit die näej)ste stummer Dienstaq den 2N. December. ............. 1 Ll 111'"ll*111 Brodpreife vorn 23. Dec^mb^r 187/4 bis 2. Januar 1875. nach eigener Erklärung der Bäcker: 2 Kilo gemischtes Brod 23 kr. 1 Kilo gemischtes Brod 11 fr. 3 Kilo Roggenbrot»: erste Sorte 19 fr., 1 Kilo do. 9 73 fr. 2 Kilo do. zweite Gorte 16 fr. Amtlicher Tyeil Bekannt m a ch n n g. Das tm Abdruck nachstehende Ansschreiben Großherzoglichen Ministeriums des Innern wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Gießen, den 19. December 1874. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. R ü d o r. Zn Nr. M. d. I. 14542 • Darmstadt, am 10. December 1874. Betreffend: Den Zudrang mittelloser Deutscher nach Frankreich. Das Groß herzogliche Ministerium des Innern SN die Großherzoglichen Kreioämter. In unserem Ausschreiben vom 30. März 1872 z. Nr. M. d. I. 3826 und vom 11. December 1872 z. Nr. M. d. I. 14902 haben wir auf die großen Schwierigkeiten aufmerksam gemacht, die sich Deutschen, die in Frankreich und namentlich in Paris Arbeit suchen, entgegenstellen und Sie angewiesen, bei Ausstellung der Legittmationspapier« an die eine Ueberstedelung dorthin beabsichtigenden Personen dieselben entsprechend zu bedeuten und daß dieses geschehen, jedesmal actenmäßig zu machen. Nach neueren Mtttheilungen hat der Zudr^ug deutscher junger Leute, welche nach Frankreich und besonders nach Paris kommen, um daselbst Beschäftigung zu suchen, in bedenklicher Weise zugenommen. Bet der fortdauernden Uugeneigtheit der Franzosen, deutsche Arbeiter zu beschäftigen, fallen diese Leute, welche meist ohne Existenzmittel und kaum der französischen Sprache mächtig sind, nach wenigen Tagen vergeblichen Suchens den dortigen Behörden oder den Hülfsvereinen zur Last. Wir beauftragen Sie daher, der Übersiedelung von Angehörigen Ihrer Kreise nach Frankreich fortdauernd Ihre voll« Aufmerksamkeit zu schenken, die oben erwähnte Vorschrift genau zu befolgen, den Inhalt dieses Ausschreibens durch Abdruck in Ihren Kreisblättern zu veröffentlichen und die Aufnahme entsprechender Warnung in andere dazu geeignete Localblätter, insbesondere in denjenigen Gegenden, aus denen die deutsche Bevölkerung in Frankreich sich hauptsächlich ergänzt, zu veranlaffen. v. Starck. Zimmermann. B e k a n n t m a ch u n g. In dem Voranschlag des landwirthschaftlichen Bezirksveretns Gießen ist der Betrag von 100 fl. vorgesehen für Verwilltgung von Unterstützungen an junge Hufschmiede des Kreises Gießen, welche sich an dem am 8. Januar k. I. beginnenden Unterricht betheiligen (siehe Anzetgeblatt Nr. 290). Bewerber um eine derartige Unterstützung wollen sich unter Vorlage einer Bescheinigung des Vorstandes der Großh. Veterinäranstalt zu Gießen über ihre Bethetltgung an dem fraglichen Unterricht an den Unterzeichneten wenden. Gießen, den 23. December 1874. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen. v. Röder. B e k a n n t m a ch u n g. Betreffend die Wahlen zu den Kreistagen, insbesondere durch die Hauptbefteuerten. Mit Bezug auf unsere Bekanntmachung vom 3. November l. I, in Nr. 259 des Anzeigers bringen wir zur Kenntniß der Interessenten, daß Seitens des Fabrikanten Karl Kemp ff von Gießen ein Communalsteucrcapital von 872,2 fl. nachgewiesen und auf Grund dessen seine Aufnahme unter die wahlberechtigten 50 Höchstbesteuerten verlangt worden ist. Die bekannt gemachte Liste ist daher dahin berichtigt worden, daß Karl Kemp ff darin Aufnahme gefunden und in Folge davon der Rentner Friedrich Bücking dahier als mit dem geringsten Steuercapital von 785 fl verzeichnet, unter den zur Wahl berufenen 50 Höchstbesteuerten in Wegfall zu kommen hat. Im Uebrigen erleidet das Verzeichniß keine Abänderung. Gießen,'am 23. December 1874. * Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. politischer Theil. DeutfcfjfanD. Darmstadt, 22 December. ! - _ . rungsblatt Nr. 61 enthält die Verordnung, die Eintheilung der Volksschulen in Klaffen und Abteilungen und den Lehrplan für die Volksschule betreffend- Berlin, 21. December. In Folge des schmählichen Angriffes der Car- listen auf die an der biscayischen Küste gestrandete mecklenburgische Brigg „Gustav" hat der Capitän Zcmbsch Weisung empfangen, die deutschen Kano, nenboote Nautilus und Albatros, welche schon Befehl hatten, die spanischen gramm einschließlich 30 Pfg.; das für Waarenproben bis zum Gewichte von 250 Gramm und ohne Unterschied der Entfernung gleichmäßig 10 Pfg.; die Gebübr für Postanweisungen bis 100 Mark 20 Pfg., bis 200 Mark 30 Pfg. und bis 300 Mark 40 Pfg., für die Postaufträge (Postmandate) bis 600 Mark 30 Pfg. Für Sendungen an Einwohner im Orts- oder Landbestellbezirke der Ausgabe-Postanstalt sind fortan zu erheben: für frankirte Briefe, sowie für unfrankirte Dienstbriefe 5 Pfg., für andere unfrankirte Briefe 10 Pfg. Die Postordnung, welche auf Grund der Vorschrift des § 50 des Reichspost- gesetzes vom 28. October 1871 erlassen ist und das jetzige Reglement vom 30. November 1871 aufhebt, zerfällt in vier Abschnitte: 1) Postsendungen, 2) Estafettensendungen, 3) Personenbeförderung mittelst der Posten, 4) Extra- Gewässer zu verlassen, vorerst noch dort zurückzuhalten. Berlin, 22. December. Die „Nordd. Allg. Ztg." erklärt, daß der Staatsanwalt gegen das Urtheil der ersten Instanz im Proteste Arnim's appel- liren werde, da nach den Entscheidungsgründen des Urtheils der öffentliche Dienst, namentlich der diplomatische, jedes strafrechtlichen Schutzes entkleidet sein würde. — Nach einer officiösen Correspondenz der Wiener „Montags-Revue' ist gar nicht daran zu denken, daß der Kaiser in irgend eine Aenderung des Artikels 31 der Reichsverfaffung in dem Sinne der Hoverbeck'schen Resolution willige. Berlin, 22. December. Die neue Postordnung, wie sie vom 1. k. M. für das gesummte Reichspostgebiet in Geltung gesetzt werden soll, ist heute erschienen und bringt manches wesentlich Neues, darunter die vorgeschriebene 'Verdeutschung verschiedener post-technischer Ausdrücke („Recommandirt", „recom- Das heute ausgsgebene Großh. Regie- mandtrte Sendungen" und „Recommandationsgebühr" durch „Einschreiben" ....... ..... bezw. „eingeschrieben", „Einschreibsendungen" und „Einschreibgebühr"; „Post- mandar" durch „Postauftrag"; „Expreßbestellung" „Expreßbote" und „durch Expressen zu bestellen" durch „Eilbestellung", „Eilbote" und „durch Eilboten"; „Briefcouvert" durch „Briefumschlag"; „poste restante* durch „postlagernd"; „Paflagierbillet" durch „Fahrschein" u. s. w.) Das Porto für Drucksachen soll betragen: bis 50 Gramm einschließlich 3 Pfg Reichs-Währung, bis 250 Gramm 10 Pfg., biS 500 Gramm 20 und über 500 Gramm bis 1 Kilo- post- und Courierbesörderung. DaS Meistgewicht eines Briefes beträgt 250 Gramm, das eines Pakets 50 Kiligramm. — Heute wurde hier im Haupt-Postgebäude der erste Consumverein für die Mitglieder des Post - SparvereiuS eröffnet und diese vcue Einrichtung namentlich Seiten- der unteren und mittleren Beamten durch fleißigen Einkauf freudig begrüßt. Berlin, 22. December. Graf Arnim hat seine Caution von 100,000 Thlrn. zurückerhalten, hat aber 3000 Thlr. Gerichtskosten zahlen müffen. WaS den Fall Majunke betrifft, jo irren sich diejenigen Blätter gar sehr, welche berichteten, der preußische Ministerrath habe sich schon geeinigt über eine dem Bundesrath zu empfehlende Abänderung deS Art. 31 der NeichSverfassung, wonach auch eine Verhaftung zur Strafvollstreckung nur mit Bewilligung deS Reichstags stattfinden könne. Rach der Stimmung unserer höchsten Kreise ist an eine solche Ausdehnung der Prärogative deS Parlaments jetzt nicht zu denken. Nach der dort herrschenden Auffasiung muß die Autorität des Gerichts Allem vorgehiuij die Reichetage-Abgeordneten dürfen nicht über das Gesetz gestellt werden, und wie eine officiöse Korrespondenz der Wiener „Montags-Revue" sich ausdrückt: „Dergleichen wird nie acccptirt werden, so lange die deutsche Kaiserwürde bei der königlichen Krone von Preußen ruht." Darüber kann gestritten werden, aber augenblicklich würde es Thorheit sein, den Streit auf die Spitze zu treiben. Die Fortschritts-Fraction beabsichtigt freilich, einen Antrag im Sinne der Hoverbeck'schen Resolution zu stellen; doch kann ein solcher Antrag keine Folgen haben, wenigstens keine erfreulichen. Die „Germania" versichert, Herr Majunke habe keineswegs beabsichtigt, sich um seine Hast zu drücken, vielmehr schon seine Wäsche für das im Gesängniß zu verlebende Jahr sich angeschafft. Er hat daran sehr wohl gethan, denn er ist bereits zun» Ge- fängniß am Plötzensee abgeführt und wird voraussichtlich vor dein December 1875 nicht wieder herauskommen. föetlta, 23. December. Der „Prov -Lorresp." zufolge wird der preußische Landtag vermuthlich auf den 14. Januar einberufen werden und etwa noch 10 Tage gleichzeitig mit dem Reichstag tagen- BeBltu, 13. Docemb«. Der amtlichen Bekanntmachung zufolge werden vom 1. Januar au die Zwei- und Vierpfennigstücke, die Achthellerstücke Hannovers, sowie verschiedene der altschlesischen und altsächsischen Münzen außer Cours gesetzt; die Einlösung erfolgt bis Ende März. , 23. December. Der Justiz-Ausschuß des Bundesrathes bat die Zustimmung des Bundesrathes zu dem aufgestellten Gesetzentwürfe über die Beurkundung des Personenstandes und die Eheschließung beantragt. Der Entwurf enthält allgemeine Bestimmungen über die Ersorderniffe der Eheschließung und begründet die ausschließliche Zuständigkeit der bürgerlichen Gerichte in streitigen Ehe- und Verlöbnißsachen. Das Gesetz, welches sich im Uebrigen dem preußischen Gesetze anschließt, soll mit Neujahr 1876 in Kraft treten. Berlin, 23. December. Die von hier englischen Blättern gemeldete Nachricht, daß die deutschen Kanonenboote „Albatros" und „Nautilus", aus Veranlassung der angeblichen Beschießung des deutschen SchiffeS „Gustav" durch die Carlisten, Ordre erhalten hätten, an der spanischen Küste zu bleiben und Genugthuung zu fordern, ist vollkommen unbegründet. Vielmehr bleibt es bei den -etrcffenen Dispositionen und haben demgemäß die Kanonenboote Santander bereits am 19. resp. 20. d. verlassen. Posen, 33 December. Auch der Decan Repomucen Sondrocki aue Jutroschtn erhielt heute vom Kreisgericht in Rawicz eine Zwangs-Vorladung, um den Namen des apostolischen Delegaten zu nennen, und wurde, da er Auskunft verweigerte, sofort verhaftet und in'S Gefängniß abgeführt. Näpfen, 23 December. Decan Sanchokl ist auf Requisition des Krets- gerichtS in Rawicz wegen verweigerter Zeugen - Aussage über die Person des päpstlichen Delegaten inhaftirt worden. EtrrttgSVt, 23. December. Der Vorstand der wnrttembergischen CommissionSbank, Fr. Graf, sowie die Procuristen Kühne und Blum sind gestern vorhaftet worden. Gleichzeitig wurden sämmtliche Bücher und Papiere des Instituts auf das Stadtgericht verbracht. Der Grund der Verhaftung ist unbekannt. Die Beamten de/ Bank wurden heute gerichtlicherseits salarirt. •OcIlciTeidj. Wien, 19. December. Am Schluffe der heutigen Herrenhaussitzung gab Minister-Präsident Fürst Adolph Auersperg mit gehobener Stimme Folgendes kund: „Ich beehre mich, dem hohen Hause die Mittheilung zu machen, daß der Reichsrath im Allerhöchsten Auftrage biS zum 20. Januar k. Js. vertagt wird." Wien, 23. December. Die amtliche „Wiener Zeitung* veröffentlicht das sanctionirte Finanzgesetz für 1875, wonach die Deckung des Deficits von 82/io Mill, durch Rente-Verkauf zu erfolgen hat. dem Art. 1 desselben angenommen, kündigte Goblet von der Linken die Absicht an, daS Cabinet zu iuterpelltren, welche Folge eS der am 8. Juni Übernom. mene» Verpflichtung zur Verfolgung deS ComitöS deS „Appells an's Volk" zu geben gedenke. Der Justizmmistcr verlangte, daß die Interpellation bis nach Vorlage deS Benchtes über bie Wahl im Nievre - Departement vertagt werde Gambetta beantragte, die DiScussion der Wahl aus morgen festzusetzen Die Versammlung beschloß, daß die Interpellation nach der Vorlage des diesbezüglichen Berichtes diöcutirt werde. Wie man versichert, wird der Bericht morgen vorgelegt werden. — Das Journal „Pays" ist wegen eineS gestern gebrachten Artikels über die Fortschritte deS Bonapartismus auf 14 Tage suspendirt worden. — Emil Pereire ist bedenklich erkrankt. (EiiQfnnö. London, 21. December. Die konservative „Hour" weist die Annahme zurück, als ob die Abdankung des Fürsten Bismarck in den letzten Tagen ein bloßeS Manöver gewesen sei. „Es könne kein Zweifel darüber obwalten", sagt das Blatt, „daß es dem Fürsten mit seinem Rücktritt voller Ernst war'. CS ist, wie wir nach bester Quelle mittheilen können, nur dem zeitigen Da« zwischentreten des Kronprinzen zu danken, daß der Kanzler seinen Entschluß nicht zur Ausführung brachte." fcptmtCTL ötabrib, 21. December. Nach (artistischen Angaben aus Hcndaye vom 20. d. soll es in Navarra schon zu einem Zusammenstoß« gekommen sein. Serrano, fo wird erzählt, hatte Befehl gegeben, die Höhen von Casedo, Ta- salla gegenüber, zu befestigen, um den Angriff auf Carrascal zu erleichtern. Diese mit 3000 Mann Infanterie besetzten Verschanzungen griff General Men- diri am 14. d. mit zwei navarresischen und zwei castilffchen Bataillonen an und eroberte sie mit dem Bayonnet. Die Republikaner erlitten schwere Verluste und Mendiri machte viele Gefangene. Selbstverständlich maß man auch die andere Seite hören, ehe man ein Urtheil fällt, zumal da die carlistischeu Nachrichten fortfahren, ihre Unzuverlässigkeit zu bezeigen. So meldete die „Union" gestern, daß das Ministerium in Madrid in voller Auflösung und Serrano gestürzt sei. Die Widerlegung dieser falschen Nachricht hat nicht auf sich warten lösten. Eingesanbt. In Norwegen und Schweden herricht ein schöner Wethnachtsbrauch, den wir auch hin befürworten möchten. AIS einen ErweiS seiner Dankbarkeit für die geleisteten Dienste stellt jedermann den Vögeln in den Feiertagen die besten (Sarben seiner Aernte au«, darnit sie sich in den kalten, für sie so ververbltchen Schneetagen einmal recht satt fresien können. Wir möchten darum die armen Vögel auch einer kleinen WeihnachtSbescheeruna bet un8 empfehlen und glauben, daß, wer einmal angefangen hattzdie zutraulichen Thierchen zu füttern, waS an Fenstern, auf Dachrinnen und erhöhten, trockenen Plänen in Höfen geschehen kann diese dankbare Arbeit nicht wieder aufgeben wird. * V wäre unsre schöne Umgegend ohne die Vögel! (Ein Mitglied des ThierschutzveretnS.) I Kirchliche Anzeige I dcr evangelischen Gemeinde zv Gießen. I Gottesbienst. Am L Weihnachtsfesttage, 25. December: Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Mitprediger Drescher. Am II. WeihnachtSfefttage, 26. December: Morgens: Pfarrer Dr. Seel. Nachmittags: Pfarrvicar Schlosser. (Collecte für die Stadtarmen ) ns Am 27. December: Morgens: Pfarrer Land mann. Nachmittags: Pfarrvicar Schlosier. Die Pfarrgefchäfte für die Woche vom 27. December 1874 biS 2. Januar 1875 besorgt Pfarrer Landmann. bbihihhhhhhmhbhbbbmhhBII Auszug aus ben Airchrnbüchern brr Stadt Girhrn. Evangelische Gemeinde. Schweiz. Bern, 23. December. Die Diöcesan-Eouferenz des BistbumS Basel beschloß die Aushebung deS DomcapitelS in Solothurn und Liquidation deS Vermögens des BiSthums. /raitkleich. , 21. December. Die „Gazette de France", bekanntlich dao älteste Blatt deS ganzen Landes (denn sie existirt seit 1630), wird Donnerstag den 31. December öffentlich versteigert tverden. Der Zuschlag wirb auf ein Gebot von 25,000 FrcS erfolgen — Der „Gaulois" versichert, daß die Seine-Präfectur bcschloffen habe, die Statue der Jungfrau von Orleans, die vor einem Jahre den Tuilerieen! gegenüber ausgestellt wurde, entfernen zu lasten. Bekanntlich hatte sich das Werk des Bildhauers Fr^miet nicht einer besonder- günstigen Kiitik zu erfreuen. SPariö, 33. December. Nach einer der peruanischen Gesandtschaft aus Lima zugegangenen Depesche vom 17. d. sind die dortigen Insurgenten voll- ständig geschlagen worden; ihr Anführer, Pierola, nach Bolivia geflüchtet und die Ordnung daraus wieder bergestellt. — Der „Gauleis" theilt mit, daß der Priuz von Asturien vor Kurzem von der Kaiserin Engenie in der Kriegsschule von Sandhurst besucht worden sei und einiae Tage daraus in Ehiselhurst diuirl habe. DersmÜeS, 22. December. Die Natwnal- Versammlung fuhr in der Berathung über den Gesetzeickwurf, betr. den höheren Unterricht, fort. Nach- tSetauftr. Den 23. Decembcr. Dem Bürger und Schutzmann, Georg Schneider, ein Sohn, Friedrich Georg, geboren den 23. September. Berrd igte. Den 21. December. Adolfine Theodore Friederike Schneider, des verstorbenen Bürgers und Gastwirtbs, Eberhard Schneider, ehelich ledige Tochter, alt 50 I. 2 M 10 T., gestorben bni 20. Deccmber. Den 22 December Ludwig Karl Müller, deS FuhrniannS, Gottfried Müller von Günderoth, ehelicher Sohn, alt 3 M. 2 T, gestorben den 21. December. Mein nnb ohne Kosten durch die Heilnahrung: KMtBiä. Seit 28 Jabrea bat keine Krankheit dieser angenehmen GksandheitSspeise widerstanden und bewährt sich dieselbe bei (^noaebfenm uns ohne Medicin und ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven-, Brust-. Lungen . Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Athem-, Blasen- und Nrerenlnden, Tube.ckulose indsucht. Asthma, Husten, Unverdaulichkeit, Berstoviung, Diarrhöen, Schlastofigke: Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutaufstcigcn, Obrenb en, Uebdfrit und Erbrechen selbst während der Schwängerst ift, Diabetes, Mela !1e, Abmagerung, RheunmtiSmus, Gicht, Bleich- sucht: auch ist sie als Nahrung f Säugl.nge selbst der Ammenmilch varzuziehen. — Ein Autzzug aus 80,00Eertificatm über Genesungen, die aller Medicin widcrftMldcn, worunter Eerttficate vom Profestor Dr. Wurzec, Herrn F. W Bcncke, ordentlicher Professor der Medicin an der Universität Marburg, Medicinalrath Dr Angelst Die Revalesoiere ist vier Mal so nahrhaft als Fleisch und erspart bet Erwach uul Hr vt.1 «VUIHIU Ol IIIHJU/LH <ÜUU/III| VV . I v- ***• i • «viuivp.iviv IJt Vltl -UlUl ]U HUyi^UJl Ul9 Xjin|(y UNO kl ipart etz nie oeracfftn, daß ich die Erhaltung eines meiner^Kinder der fogenaunten „Revidcnta jenen und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. Arabien“ (Kevalceciörej verdanke. Das Kind litt im 4. Lebensmonate an gänzlicher« ßu beziehen durch Du Barry u. Co. in Berlin,W. 28—29 Pas 9Thmnnrrimn imh f nvlTnSfirimhpm ffrrhrrrfirn mrlrfie llpfiel Allen fiWt'htrnmriitfi] trnktm:? ‘ (SnlTeni'^ itn o ~ 5. 7 o | =3=3' B S‘5 j.” 2 -r — •■» *2 tA L 5? §< „ -S 2., * J ß Rheinische Wnllnüsse per Hundert 12 fr. cmsfk< _________Eg. Wilh. Weidig. 6201) Ein Lchrctbpult, ganz neu und sehr fem, ist zu verkaufen, event. gegen ein Comvtoirvult zu vertauschen. Näheres bei der Exped. d. Bl-______________ Vellclienbouqiiets in jeder Größe bei Karl T eines, 5819)_______________ S»ulftraße. Brauerei u. ”I Kellerei- 1 Gerätbe. Gummi - lKautschuck -) Schläuche für Wein, Bier, Branntwein, Essig, Oel, Heike Flüssigkeiten, Gas rc-, Mcssing- Berschraudungen, Hahnen , Pumpen, WcinkFiltrtrapparate, Zieher ^Syphon») Ventil-Spuntln rc. Preislisten zu Dienst. Gebr. Schieber, Eßlingen lWürttemb ) Die Kaiferl und Königl. 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