Preis vierteljährig 1 fl. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. Gichemr Anzeiger. Erscheint täglich, mit «us» nähme Montag-. Expedition- Eanzleiberg, Ltt. B. Nr. 1. Mnzeige- und Mmtsökatt für den Kreis Hiessen. No. WO, Samstag den 25. Juli 1874. Amtlicher Theil. Polizeiliche B c k n n »r »> a ch n u g. Das mittclrheinische Turnfest, insbesondere den freien Verkehr auf den Straßen betreffend. Bei dem bevorstehenden Turnfeste werden viele Fremde, therls mir Fuhrwerken, in die Stadt kommen. Damit nun der freie Verkehr nicht gestört werde und eine ungehinderte Bewegung der Festzüge möglich sei, wird nachstehendes angeordnet: 1) In den Hauptstraßen dürfen keine Fuhrwerke aufgestellt werden. Soweit sie nicht in den Höfen der Wirthschaften eingestellt werden können, müssen sie seitwärts, auf Platzen wo sie nicht hindern, unrergebracht werden. Als solche Plätze werden bezeichnet: a) Der Brandptatz, vom Hofgerlchtsgebäude an bis an die Braugasse; jedoch müssen die Straßenmündungen und die Eingänge in die Häuser und Höfe offen gehalten werden — und b) der Hof zwischen dem Schloß und Rentamt; sodann können c) hinter der Kirche einige Wagen stehen. Wo sonst noch einzelne Fuhrwerke untergebracht werden können, werden die Polizei-Osfieianten auf Befragen angeben. Die deßfallsigen Weisungen der Polizei-Osficianten und Schutzmänner müssen unweigerlich befolgt werden. Die Herren Wirthe werden ersucht, die mit Fuhrwerk ankommenden Fremden hiernach zu bedeuten. 2) Die gründliche Reinigung der Straßen muß Samstag Abend zwischen 6 und 8 Uhr — nicht früher ~ vorgenommen werden. — Da sich im Menschengedränge die Straßen nicht reinigen lasten, so ist die auf den Dienstag Nachmittag fallende Reinigung Morgens zwischen 6 und 7 Uhr vorzunehmen. Wollen die Bewohner der Stadt die Straßen auch am Montag früh sauber machen lasten, so wird es einen besseren Eindruck machen. Gießen', den 22. Juli 1874. Großherzogliche Polizei Verwaltung der Provinzial-Hauptstadt Gießen. Nove r. Polizeiliche Bekanntmachung. Das Turnfest betreffend. Nach dem Beschlüsse des Fest-Comitö's werden sich die Festzüge durch nachgenannte Straßen bewegen: 1) Am Sonntag den 26., von Rachmittags 3 Uhr an: Von der Marburger Chaussee durch die Wallthorstraße, über den Linden-, Kirchen-, Markt- und Kreuzplatz, den Seltersweg, die Neue Anlage, den Neuen Weg, den Kreuz- und Marktplatz, durch die Neustadt nach der Festhalle> 2) Am Montag den 27., von Rachmittags 3 Uhr an: Von der Alicenstraße aus über den Seltersweg, den Neuen Weg, durch die Neuebäue, über den Brand, durch die Brandgaste, Wallthorstraße, Linden-, Kirchen- und Marktplatz, durch die Neustadt nach der Festhalle. Da der Zug sich durch viele Straßen bewegt, kann er von allen Zuschauern bequem gesehen werden, wenm sie sich angemessen vertheilen. Es ist räthlich, sich nicht in die engen, sondern in die breiteren Straßen zu stellen, wenn man den Zug sehen will. Ein Nachdrängen muß vermieden werden. Tie Eltern werden dafür zu sorgen haben, daß kleine Kinder sich nicht in die größeren Menschenmassen mischen. Ein störendes Umlagern des Festplatzes und der Festhalle ist zu vermeiden. Den Anordnungen der Festordner und der zur Führung der Aufsicht bestellten Männer muß willig Folge geleistet werden. Zwischen dem Schulhause am Oswald'schen Garten und dem Gallischen Garten ist eine zweite Kasse errichtet, an welcher man auch Einlaß-Billete zur Festhalle erhalten kann. Für das übrige Publikum ist jener Weg während der Festtage versperrt. Gießen, den 24. Juli 1874 Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzial-Hauptstadt Gießen. • Nover. Polizeiliche Bekanntmachung. Vorräthe an Brod und Wecken betr. Nach einer Bekanntmachung der Bäcker sollen am Samstag nur drei Backer backen. Voraussichtlich werden die Festtage mehrere tausend Fremde die Stadt besuchen, das Bedürfniß an Brod und Wecken wird also noch einmal so groß werden als sonst. Soll nun kein Mangel an Brod und Wecken entstehen, so werden alle Tage — folglich auch am Samstag — scimmtliche Backer backen müssen. Man hofft, daß sie sich nicht nachsagen lassen werden: sie hätten es an den nöthigsten Nahrungsmitteln fehlen lasten. Gießen, den 24. Juli 1874. Großherzogliche Polizei-Verwaltung. __Nove r.______________________________________________ Polizeiliche Bekanntmachung. Das Hinhalten der Hunde zur Nachtzeit betreffend. Mehrere Hunde-Besitzer lassen fast jede Nacht ihre Hunde frei auf den Straßen umherlaufen, wo diese durch ihr anhaltendes Bellen die Einwohner in ihrer nächtlichen Ruhe stören. Wir haben schon oft darauf aufmerksam gemacht, daß die Hunde zur Nachtzeit, bei Vermeidung einer Strafe bis zu 2 fl., in den Hofraithen eingehalten werden müssen. Bleiben Warnungen und Strafen fernerhin wirkungslos, so wären wir in die Nothwendigkeit versetzt, die Nachts frei herumlaufenden Hunde von einem Wasenmeister einfangen zu lasten. Gießen, den 24. Juli 1874. Großherzogliche Polizei-Verwaltung. Nover. Politischer Theil. Reihe von Negierungsvorlagen im Sinne der Negierung bezw. der Beschlüsse der zweiten Kammer, namentlich die Propositionen wegen Erhebung der Steuern in sechs zweimonatlichen Zielen, wegen des Justizgebäudes in Gießen, wegen der Erhöhung der Hundesteuer, wegen Errichtnng einer Güterstation in Arheil gen und einer Güterhalle in Zwingenberg, wegen Ankaufs eines Kreisamts-Ge- amten und Bediensteten der Main-Neckarbahu um ein Sechstheil ihrer Gehalte bäudes in Worms, wegen Verwendung der Denunciations - Gebühren und-pro 1873. Die Anträge von Greim und Consorten wegen Gründung einer 'Rpiiffrfi Trinh Strafanthe'le, wegen baulicher Herstellung im früheren Kriegsministerial-Gebäude UtlUfUJumiL |zur Verwendung als Stadt- und Landgericht, wegen der Rheincorrection zwi- Darmstadt, 22. Juli. Heute genehmigte die erste Kammer eine ganze scheu Mainz und Bingen, wegen der Erhöhung der Beamten-Wittwen- und ~~ Waisen - Pensionen resp. wegen des einschlägigen Antrags der Abgg. Stüber, Küchler, Heinzerling und Theobald, wegen der Erhöhung der Minrmalgehalte der definitiv angestellten evangelischen und katholischen Geistlichen auf den Betrag von 1000 fl., endlich wegen einer Gehaltsaufbesserung der diesseitigen Be- Spanien. Die Anklagen welche der Carlisten - General Dorregaray ui dem An die ciöilif^nen Nationen der ganzen Erde" hervor« Als (Entschuldigung für diesen Ge» Lokal-Notiz. /ranftreidj. % daß er Concha's Artillerie in der Schlacht befehligt habe. Nichts aber ist lächerlicher als diese Beschnloigung. Dem zuvörderst ist die spanische Artillerie vortrefflich und würde fein sp Mischer Artillerie- Officier sich unter die Leitung eines Ausländers stellen. UnD dann kann ich und die übrigen Correspondenten bezeugen, daß er weder einen directcn, noih einen in» directen Antbeil an dem Kampfe nahm und ivg ir diejenigen unter seinen Lands« leuten, welche sich dazi: verleiten ließen, offen tadelte. Umgekehrt ist es bekannt, daß unter den carlistischen Ossieleren viele Franzosen, Deutsche und leider auch einige Engländer sich befinden, und Dorregaray also nicht das heilige Recht der Gerechtigkeit für seine Unkhat anrufeu kann. Was die Anklage der Mord» breiinerci betrifft, welche Dorregaray den Republikanern ur Last legt, so be- Rath in Darmstadt, Hofmann, Professor in Darmstadt. In der am 1b. d Unterstützungskaste für verunglückte Feuerwehrleute oder deren Hinterbliebene ein 350 Kilometer langer, 60 Kilometer breiter Binnensee geschaffen werden und von Dernburg wegen Erhöhung der Gehalte der Forstwarte pro 1b72 Lesseps veranschlagt die Kosten auf circa 12 Millionen Frcs. Die Anefüh« wurden abgelehnt, wie dies auch in der zweiten Kammer geschehen war. Die ruug des Projects würde dem Aufblühen Algiers in hohem Grade förder« wenigsten Angelegenheiten veraiilaßten eine Debatte. uch jein. Darmstadt, 22. Juli. In diesen Tagen ist der Vorstand des römisch. Paris, 23. Juli. Deputirtenkreise veranschlagen die Zahl derjenigen germanischen Museums in Mainz durch eine Reihe von auswärtigen Mitglie- Deputirtcn, welche für den Antrag Christopble auf Auflösung der National- dern erweitert worden, deren Ramen uns zugehen. Es sind folgende: v. &o- Versammlung stimmen dürften, die Bonapartsten eingerechnet nicht über 320 Hausen, Oberst in Wiesbaden, Dr. Grotefend, Geh. Archivrath ui Hannover, Die äußerste Rechte will geschloffen gegen die Auflösung und gegen den An' Dr. Köchly, Profeffor in Heidelberg, v Ledebur, Director der Sammlung für trag Pener's stimmen. Gerüchtweise verlautet, das linke Centrum bereite eine vaterländische Alterthümer in Berlin. Dr. Müller, Studienrath in Hannover. Interpellation vor, in w.lcher über das politische Programm des Ministeriums Paulus, Finauzrath in Stuttgart, v. Quast. Geh. Regierungsrath in Berlin, Auskunft verlangt wird. Schaafhausen, Geh. Medicinalrath und Professor in Bonn, Dr. Walther. Geh. iiiid ein EiiculaV vernichten werde, das ihn mir ewiger Schmach brandmarken ivlid. Carliftische Gefangene werden von den Raiional Gaidisten sehr human behandelt. Roch gestern sah ich an der E jei.bahnsiatlon von Logrono ihrer zwei, welche gemüthlich ranchteu und mit ihrem Loose ganz zufrieden schienen.^ Gießen, 23. £ >-t auch im Monat H «< fiel höhne, noch ni ^iben im Ganzen - 1111 3- und gegen 3( «’ ^ngenschwindiucht । JWj, L'zen 31 im 8(11 im n ' NM eine öt öörmonat. . !» an Keuchhchn 3. a ♦""Heber 3, an Role 8mcn,n- gegen 44 jn -ngeborne Mißbilv Herzkrnn 'N 31) Fäll mmui un0 ur'»' 6|< gelingst F*» ^.(10« bringt/1” “ Liblif «"■ jujeiiblidltd) l40 Haag, " Lirliaz mit benl btn am 21. d- J) Posen, * mW1 ominljtili- z,urde durch dru r ;,I teil Snt/eu jfrol Petersbur ejlon\ ist zum Öd nut Poläpow erjet rinjui. ©eiutal^it lOmiral Posfiet ist München, ;it Berufung gkgei Lncheiibali Mlerie ünpnDen muß. Paris, 24. iimmtui für Den Ä ioiiie Blanc, Pcvr DhifllicDer, welche Lieseloeii halten Di ei daher der Anti liiflojmiß ftuninifii ilitDer des linken 6 ne Auflösung (iimii vürden. In der : M der Discusst Berlin, 23. Juli. Die „Nord. Allg. Ztg." bespricht die Ermordung des Hauptmanns a. D- Schmidt durch die Carlisten und schreibt: Es bedurfte £2. beo Vorfalls nicht, um das Urtheil Deutschlands über die Carlisten und bereu überfüllt, Kriegführung festzustellen. P' zu Mainz in Gemeiiischaft mit dem Localvorstand abgehalteueii Sitzung wurd, Madrid, 22. Juli. Ueber die Grausamkeit der Carlisten und die Er» insbesondere über den Fortgang der Museumsarbeiten und die zunächst vor- mordung des Hauptmanns Schmidt entnehmen wir einem Artikel des Special- liegenden weiteren Aufgaben des Museums Bericht erstattet und Beschluß Correspondenten der „Times" auf dem Kriegeschauplatze vom 14. Juli Folgen» gefgfit des: „Die Ankläger ------< ----— Darmstadt, 23. Juli. e>e. Königl. Hoheit der Großherzog. in Be berüchtigten Circular: v»c uviiquiu. vtuuuuui vu baHäu» uivt hervor» gleitung des Großherzoglichen Hofmarschalls, Majors und Flügel-Adjutanten hebt, beruhen auf böswilligen Lügen. Es beginnt mit d r Behauptung, daß v. Küchler, haben Sich heute Vormittag zu einem längeren Aufenthalt nach ein Zehntel der von den Carlisten in der letzten Schlacht gemachte., Gefange» Friedberg begeben. neu als Mordbrenner erschossen worden seien. Jndeß beträgt die wirkliche Zahl Berlin, 22. Juli. Die „Prov.-Corresp." enthält einen Leitartikel mit der Füsiltrten weit mehr als ein Zehntel, und dazu kommt noch der deutiche der Unterschrift: Das öffentliche Urtheil über den Mordanfall auf den Reiche Correipondeut, Hauptmann Schmidt, der. beiläufig gesagt, zu seinen Lebzeiten kanzler. welcher namentlich die Haltung der „Germania" beleuchtet und einen nie glauben wollte, daß die Cailisten so schwa.z seien, wie sie gemalt würden, zweiten Artikel, welcher die Maßregeln rechtfertigt, die von den Behörden zi.r und deshalb weit mehr zu ih.en Gunsten schrieb, als sie verdienten. Uebru Überwachung der ultramontanen Blätter umveber schon ergriffen ober in bei genS verurtheilte Dorregaray Anfangs alle Gefa genen zum Tobe; erst in der nächsten Zeit zu erwarten fmb. Die Leistungen ber ultramontanen Presse finb eilften Stunbe gab er neun Zehnteln ber gemeinen Solbaten, aber keinem zu bekannt, als baß es nöthig wäre, bte Auslassungen ber „Prov.-Corresp." Osficiere, Pardon. Auch weiß ich auf sehr gute Autorität hin, baß man dem zu wieberholen. Von größerer Bedeutung ist besonders den mitgetheilten Maß Hauptmann Schmidt starke Hoffnung auf Schonung, die fast einer Versicherung regeln gegenüber, was über die Vereine gesagt wird. In dieser Beziehung gleichkam, machte, wenn er seine Religion nufgeben und Katholik werben wollte, heißt es: Als er aber getauft war unb einem Priester gebeichtet hatte [?J. würbe er mit In neuester Zeil hat bie ultramontane Parket besonders dem katholische,, den Andern unbarmherzig abg.schlachtet. *...... Vereinöwesen eine große Verbreitung gegeben unb barauf hingewirkt. dasselbe waltact führte man an, durch sorgsame Gliederung und straffe Leitung für den Krieg gegen die Staats- ' gemalt nutzbar zu machen. Die katholischen Vereine haben unter verschiedenen, oft harmlosen Namen einen Boden für ihre Wirksamkeit gesucht; aber sie haben in der Mehrzahl einen politischen Charakter angenommen unb finb vielfach zu Heerben staatsgefährlicher Wühlereien geworben. Auch auf biefem Gebiete finb die Behörden verpflichtet, strenge Aufsicht zu üben, unb die volle Schärfe bes Gesetzes zur Anwenbung zu bringen. Nach bem Vereinsgesetze unterliegen der Polizeiaufsicht alle Vereine, die eine Einwirkung auf öffentliche Angelegenheiten bezwecken. Wenn dieser Zweck auch nicht ausdrücklich in den Statuten ausgesprochen ist, so greift die Ueberwachungspflicht der Behörde dennoch Platz, ____________o_v .... „..r............. _ ........ w fall« ein Verein durch fein thatsächliches Verhalten erkennen läßt, daß er eine zieht dieselbe sich auf bie Ausschreitungen einiger National-Gardisten bei der Einwirkung auf öffentliche Angelegenheiten auszuiiben sucht. Ganz besonders Belagerling von Abarzuza, Villatuerta und Zurucnaiii, welche aber dafür schon wirb darauf zu achten sein, daß die Bettimmung deS Vereinsgesetzes, welche bestraft wurden. Dorregaray behauptet auch, man habe carl stljche Soldaten den Vereinen von politischem Charakter jede Verbindung unter einander unter in'ö Fe.uer geworfen. Aber Die einzigen Überbleibsel menschlicher Gebeine, sagt, zur vollen Geltung komme. Eine Umgehung deS Gesetzes, wie dies von welche in der Asche gefunden ivuibeji, stellten sich durch Uniformeren, die ihnen Seiten des Mainzer KatholikeuvereinS unb anderweitig versucht worben ist anklebten, als bie repulikanischer Nalional-Gaidisten heraus. Letztere betrugen kann nicht gebulbet werben. Vielmehr stehen sog. locale Vereinigungen von sich gegen bie Einw.hner eroberter Plätze immer sehr mild und nachgiebig. Mitgliedern eines CentralvereinS auf gleicher Linie mit eigentlichen Localvereinen Oteiza war bie einzige Stadl. in weicher einige Bewohner zurückblieben; und und fallen unter bie Vorschriften des Gesetzes. von ihnen nahm man keinen Brodlaib, noch ein Glas Wein, ohne dafür zu Alle aufrichtigen VaterlanbSfreiinbe können nur wünschen, baß es bei bezahlen. In anderen Siäcten war es unmöglich sein Geld für Die confiscir« Staatoobrigkeit gelingen möge, Durch strenge Handhabung ber Gesetze Dem ver ten Sachen anznbriugen, weil eben Niemand Da war an den man hätte zahlen werflichen Treiben der ultramontanen Blätter unb Vereine heilsame Schranken können. Dagegen sah ,ch. wie LclDake,,, bie Möbel aus einem Hause weg 811 fcbe2b schleppten, von ihren Osfici re., streng beftrafi winden. Diese Thatsachen kann Berlin, 22. Juli. Nach den amtlichen Ermittelungen in Salzwedel — Cer Corresvoment Der „Köln. Ztg.", Dr. Mohr, welcher nut mir zur selben schreibt die „Prov.-Corresp." — hat Kullmann währenD seines Dortigen Aiifeui Zeit in obigem Hanse war, bekräftigen, uuD ich hoffe, Datz Dorregaray auf I^alteö im vorigen Jahre dem damals unter Leitung des katholischen Missious Die Aussagen unparteiischer Augenzeugen hin seine Angen der Wahrheit öffnen Pfarrers Stoermann stehenden katholischen Männerverein augehork und dessen v Versammlungen, sowie die Kirche regelmäßig besucht. Sein Name steht in der Mitgliederliste. Er gibt dieS auch selbst zu. Seit dem Besuch diewö Vereins ist, wie fein Meister an ihm wahrgenommen hat, aisbald eine völlige AeuDe- rung mit ihm vorgegangen unb er aus einem sonst religiös uich politisch u,-- bifferenten Menschen zu einem religiösen Fanatiker geworden. Er hat am lieb sten von Religionssachen, namentlich von Verfolgungen der Katholiken, gesprochen A» M w ™ . unb einen alsbaldigen Religiansk.ieg herbeigewünscht. Nach'tc,, Montag Morgen Wirb - Der Bischof von Limburg har .in neues «erfahren eingeschlagen, ten ,U« U-bung zusammen, i-achengesehen zu trotzen. Wenn die welti.che Mach, einen sc.uer Pfaner ote, machr d.eraus aus.nerk,am. damit CaplLne sperrt, besuch, er fleißig die oerwalsteu Gemeinten, predig-, kauf, <£l«lial beu..r„„i.;t u-cr&c._______________ und traut. Cefeijrnpljilcljc Oipcfdjcii. Versailles, 23. I ii. Nationalversammlung. Die Tribünen sink . _____ , die Liploniatcii-Voge dicht b.s.tzt. Lambert St. Croix vom rechten . - .. auf rohen Fanalisuuls gestützte, nur in ultra Centrum b.gründet j< inen Antiag zu den conftitnliondlrn Vorlagen; derselbk montanen Verschwörungen unb (Komplotten ihreii eigentlichen Verbündeten will die jetzige Regteru>.g o/gjjuuren unter b keine gewähr gegen Den Bonapartismue Der F hier der Republik fei, daß sie nicht ungestraft bleibt. _ das Staats-Dberhaupt mit Den Parteien m Berührung bringe. Mac Madon , "* i Staatsstleich fei von ihm nicht zu befürchten- Die hohen Gäste wurden Nachdem noch Dufanre gesprochen, verlieft General Ciffey im Namen der Re- mit lauten itunDgebungci. gierung eine Erklärung, wonach diese den Antrag Per.er ablehnt und sagt: die Annahme dieses Antrags würde so angesehen werten, als hätte sie keinen anbe- ren Zweck, als Die Piocl mirung Der definitiv»n R»publik. Dw di«gierung oq n. r- m 1 m v 3 meine nicht, baß das H.ilmitt»! für die bestehenden Biilnrnhigunaen in einer aicr in b n Canales und eines Binnensees ui Aussicht, der Gewalten Mac Mahons. Wir erwarten von Ihnen ein Gesetz, welches „h J "a*.Vn Entwürfen von Leffeps in einer Breite von 15 Kilo- die erste Kammer ernch.»t, bas Recht ber Auflösung unb das Wahlaefetz nuh dem ^übe!i^vnn"^ V'T ^cteTIL ÜU^ ^ni von ^^bes Lasten Sie uns für sieben Jahre orgamfiren. Später bleibt das Land Herr, nach dem Silben von Tunis unb Constantine geführt und hier in der Wüste, um feine Geschicke selbst zu ordnen. Die General-Discussion wird geschlossen. (Soburfl, 22. Juli. Der Herzog und die Herzogin von Ediitburgh sei ein loyaler Soldat; em sind beute Nachmittag um 6 Uhr hier eingetroffen. 10 krtkan i CK Z _• ..«.k — I 'V > <4\h .»m nn Ax bei der Fahrt durch bie Stadt von Der Bevölkerung begrüßt. Un D« bei Un Dü! Un Dat De 4 Hie, ^on d bei De ®an 3it 311 Hei Hvcj • •* Hi Wq nid)‘ uber 320. 9kgen ben j 'tum bereit, 2. be6 MiHeri^m Morge» w«1 iita Sm«- ** rde. N und die ffr, * l-'ew r‘53"h Hu- ”'R in dem Hetvo" Mauptaj, M *"*• ©efange fcle wirkliche Zch M der beiilch !“ lemen Lebzeiten le Mail würden Renten. Uebw! E; erst üi bn lteni aber keinen M/ ^aß mau den einer Lersicherunz olik werbe» wollle wurde er mit für diese» Te schlacht besehet! Dem zuvörbech i|i Ärnllerie»Ossiciei faufi ich u»b die te», »och einen in« rnter feine» Landskehrt ist es bekannt, he und leider auch das heilige Reibt Anklage der Mark- : Last legt, st be-1 - Gardisten bei der f e aber dafür schon । irl stijche Soldaten | ijd)lid)er Gebeine, k ■rntyen, bie ihnen Letztere betrugen und nachgiebig. AÜdbliebeu;, Md u, ohne dasür zu für die coiisiecir-- man halte zahlen einem Hause weg-, re WW» !j" I mit mir jut ielben . jj Sorrcjaro« «H er Ahlheit °ß«! dmuch bwi** „tüten lehr bu* ooii Logro"« ib’« yipieM | jtibünen N I ■ «*? 5 « | 5-Z s&a. inäAt i i nicht i“ tet S' \i im«:» *ÄÜ** h»"° L 8Mi,r* | ine Äd ne die y »fti > düö r. ’ fiert' jammlunz wird mit 369 gegen 340 Stimmen abgelehnt, woraus die Sitzung Vermischtes Jia rhafter als Fleisch, erspart die Revalesciere bei Erwachseyen und Kindern 50 D armstadt In MedibÜGbien von Vz Pfund 18 Sgr., 1 Pfund 1 Thlr. 5 Sgr.. 2 Pfund 1 Thlr. 27 Sgr., 5 Pfund 4 Thlr- 20 Sgr-, 12 Pfund 9 Thlr. 15 Sgr-, 24 Pfund 18 Thlr. — Revalesciere Biscuiten : Büchsen ä 1 Thlr. 5 Sgr. und 1 Thlr. 27 Sgr., — das letztere rührt von Dietz in Dresden her. Wat fick tau Zrisfingen taudragen hatt. Fürst Bismarck satt vergnäugt im Bad Un plegt sin'n kahlen Kopp, De Hoar güng'n ut dörch Sorg' för'n Staat, Bloß dree hett hei noch d'ropp. Hei treckt sick an en flicht Mondur, Sett op fin'n ollen Haut, Un fohrt nah t Soolbad in de Cur, Dat Water deht ehm gaut. Da kümmt so n Kirl mit 'n Murdgewehr Zur gefl. Bcachlung. Portotarife der Kaiser!. Poft mit Angabe sämmtlicher im Umkreis von 10 geographischen Meilen um Gießen belegenen Postanstalten sind in der Erepd. d. Bl. ä 6 fr. pr. Stück zu haben. Zum Feste. Ein Jeder, der gestern gegen Abend die Hauptstraßen unserer Stadt passirte, muß hoch erfreut gewefen sein über den Schmuck der Häuser und Straßen, wozu die Einwohner alle Mühe aufgeboten, um die Bedeutung des Festes dadurch zu erhöhen. Leider wird aber in einem Haupttheile der Stadt, am ^eltersweg, dadurch ein fchlcchter Eindruck hervorgerufen, daß ein Bewohner der Straße beim Abbruch seines Hauses beschäftigt ist, desien Unmenge Schutt nicht bloß auf die Passage störend einwirkt, sondern auch die Dekorationen der Häuser und Straße verunreinigt und dieselben dadurch ihren Glanz verlieren, worüber Schreiber dieses von den Nachbarn bittere Klagen vernommen. —. Allen Fdrauke» Äraft und Gesundheit ohne Medicin und ohne Kosten. „Revalesciere Du Barry vom London.“ Bei allen Krankheiten bewährt sich ohne Medicin und ohne Kosten die vorzüg liche Gesundheitsspeise Revalesciere du Barry von London, die bei Erwachsenen und Kindern ihre Kosten 50fach in andern Mitteln und Speisen erspart- Auszug aus 80,000 Genesungen an Magen-, Nerven-, Unterleibs-, Brust-, Lungen-, Hals-, Stimm-, Athem- Drüsen-, Nieren- und Blasenleiden — wovon auf Verlangen Copien gratis und franco gesendet werden: Certificat Nr. 73 968. Mitrowitz, 30. April 1871. Dank dem vortrefflichen Farina ist meine Schwester, die an nervöser Kopfkrankheit und Schlaflosigkeit gelitten hat, nach Verbrauch von 3 Pfund am Wege der guten Besserung. Zugleich erlaube ich mir, Sie höflichst zu bitten, mir gegen Postnachnahme 1 Pfund Revalesciere gewöhnlicher Sorte nebst ausführlicher Gebrauchsanweisung des Farina bei Kindern von 8 Wochen zukommen zu lassen. Mit aller Achtung Nicolaus G- Kostits. Warming vor Taschendieben! Auf allen großen Volksfesten finden sich Taschendiebe ein, die im Gedränge, bas sie oft künstlich verursachen, Beute machen. Bis sich der Gepackte durch Den Menschenknäuel gewunden hat, ist ihm die Uhr abgehängt, oder das Portemonnaie aus der Tasche gezogen. So sind z B- bei Enthüllung des Luther- Denkmals zu Worms mehrere Hundert Personen bestohlen worden; der Werth der damals gestohlenen Uhren, Brochen, Ketten und Börsen belief sich auf viele Tausend Gulden. Möge bei dem bevorstehenden Fiste Jeder möglichst vorsichtig sein, damit die Taschendiebe nickt so viel forttragen können. Auch in den Häusern möge man aufmerksamer fein als sonst, weil es an Volksfesten selten an einschleichenden fremden Gaunern fehlt. Ecrtificat Nr. 73,704. Prilep, Post Holleschau in Mähren, 7. Mai 1871. Indem mir schon die von Ihnen längst bezogene R evalesciöre du Barry ausging und für meine Magenschwäche und Unverdaulichkeit ein gutes und wirksames Mittel ist, so ersuche ich Sie höflichst, mir noch von der echten Revalescirde 2 Pfund gegen Nachnahme so bald als möglich zu übersenden. Achtungsvoll erbgebenst Josef Rauaczek, Förster. Certificat Nr. 73,928 Waldegg, Steiermark, 3. April 1872. Durch Ihre Revalesciere, die ich - 50 Jahr alter Mann — zwei Jahre un- btn ich von meinem zehnjährigen Leiden: Lahnung an aufgehoben wird. Madrid, 23. Juli. Dem „Jmparcial" zufolge erklärte der Fiuauz- minister im Mimsterrathe, er verfüge über die zur Ausrüstung der neuen Reserve von 125,000 Manu erforderlichen Mittel und könne biS zum nächsten September alle lausenden StaalS-Auögaben bestreiten. Der Staatsschatz besitze augenblicklich 140 Mill. Realen und erhalte täglich 3 Mill, zugeführt. Haag, 23. Juli. Die Ratifications-Urkunden über den holländischen Vertrag mu deut Deutschen Reiche wegen Auslieferung von Verbrechern wurden am 21. d. Mts. ausgetauscht. Posen, 23. Juli. Der Domherr Korytkowski in Guesen wurde wegen unbefugter Ausübung der Functionen des Officials zu 9 Monaten Gefäugnch verurtheill. - Dem im Kozmyner Gefängniß inhaftirten Geistlichen Loltynski wurde durch den Ober-Präsidenten nach Verbüßung der Haft der Aufenthalt in Den Kreisen Krotoschm, Pieschen,Schrimm und Kröbeu verboten. Petersburg, 24. Juli. Der Chef der Geusd'armerie, Graf Schuwalow, ift zum Botschafter in London ernannt und wird durch General-Lieutenant Potapow ersetzt. Der ehemalige General-Gouverneur der baltischen Provinzen, General-Lieutenant Albedinsky, geht an Stelle Potapow's nach Wilna. Admiral Pojsiet ist zum Verkehrs-Minister ernannt. München, 24. Juli. Das Appellationsgericht von Ober-Bayern hat die Berufung gegen das Erkenntniß des Bezirksgerichts betreffs der Giesinger Kirchenbau-Lotlerie verworfen und damit ausgesprochen, daß eine neue Ziehung statt finden muß. Paris, 24. Juli. In der gestrigen Sitzung der National-Versammluug stimmten für den Antrag Perier alle Gruppen der Linken außer Ledru Rollm, Louis Blanc, Pevrat und Quinet. Gegen den Antrag stimmten auch die 33 Mitglieder, welche am 15. Juni die Dringlichkeit deö Antrages votirt hatten. Dieselben halten Die von den Bonapartisteu drohende Gefahr für beseitigt und sei daher der Antrag Perier nicht mehr nothwendig. Für den Antrag auf Aiiflöjuug stimmten das linfe Centrum und die Bonapartisteu. Einige Mitglieder des linken Ceutrums stimmten nicht mit und erklärten, sie würden für die Auflösung stimmen, wenn die übrigen konstitutionellen Gesetze abgelehnt würden. In der heutigen Sitzung wird wahrscheinlich ein Antrag auf Ver- tagung der Discussioii der constltillioueUen Vorlagen gestellt werden. Gießen, 23. Juli. Die Sterblichkeit in den größten Gemeinden deS Großherzogthums war auch im Monat Juni l. I. eine geringe und erreichte, obgleich die Volkszahl gegenwärtig eine viel höhere, noch nicht einmal diejenige des correspondirenden Monats des Vorjahres. Es verstorben im Ganzen — unter Anschluß der Todtgeborenen — 376 Personen, gegen 373 im Mai l. I. und gegen 388 Personen im Juni v. I. Die meisten Todesfälle, welche gewöhnlich auf Lungenjchwind|ucht treffen, ergaben sich dicßmal an Durchfall und Brechdurchfall mit 48 Personen, gegen 31 im Vormonat. Dagegen ist die Sterblichkeit an Schwindsucht von 64 im Mai auf 39 im Juni zurückgetreten- Entzündung der Luftröhre, der Lungen und des Brustfells zeigen gleichfalls eene verminderte Sterblichkeit; es verstarben hieran 35 Personen, gegen 57 im Vormonat. Was die sonstigen Todesursachen betrifft, so verstarben an Scharlach 9, an Masern 5, an Keuchhusten 3, an heutiger Bräune und Diphtheritis 14, an Ruhr 2, an Typhus 6, an Eilersieber 3, an Rose 3, an Rheuma 3 Personen. Mithin an epidemischen Krankheiten 48 Per|onen, gegen 44 im Vormonat. Ferner nahmen einen tödtltchen Ausgang: Lebensschwäche und angeborne Mißbildung in 8, Altersschwäche 16, Wochenbeltkrankhciten 9, Kcebskrankheiten - ~ - - .... . o . . . 18, organische Herzkrankheiten 17, Schlaafluß 15, Gehirnkrankheiten 25, Krämpfe und Krampf- unterbrochen genossen habe, bin ich von meinem zehnjährigen Leiden . frajifbeiten in 30 Fällen. Andere entzündliche Krankheiten erforderten 47, andere chronische Händen und Füßen, beinahe vollkommen hergestellt und «ehe wieder, wem den besten Krankheiten 31 Opfer- Den Tod durch Selbstmord gaben sich 9 Personen, in Mainz allein ö.lfeiten meiner Beschäftigung nach Für diese mir erwiesene große WohUhat Iprete ich Mord kam einmal und zwar in Darmstadt vor. Durch Unglücksfälle verloren 4, aus unbe-' Ihnen hiermit den herzlichsten Dank aus. Br- i ßmo. kannter Todesursache 22 Personen das Leben. Die größte Sterblichkeitsziffer zeigt Bensheim: ——————— , , mit 27,45, die geringste Lampertheim mit 13,21 Todesfälle auf 10,000 Lebende. Für die' - . . , « übrigen Gemeinden ergiebt sich in absteigender Linie folgende Reihenfolge: Heppenheim 27,28, Mal ihren L reis m anderen Mitteln und Spei,en. o . Slzey 26,42, Friedberg 22,73, Offenbach 21,67, Bingen 21,31, Darmstadt 20,83, Gießen 20,80,' 1ti 1 1 ™r R ^rtT 9 1 Mainz 20,36, Bcssungen 19,5, Worms 17,42. Für sämmtliche Gemeinden stellt sich die Mortalitätsziffer auf 20,78, gegen 20,62 im Vormonat. Thlr- - Revalesciere Biscuiten: Büchsen ä 1 Thlr. 5 Sgr. UN0 Darmstadt, 21. Juli. Das Preisgericht hat nach zweitägiger Prüfung der eingc- Revalesciöre Chocolat.e sur 12 Tassen 18 Sgr., 24 Tassen 1 Thlr. 5 Sgr-, 4v Tassen sandten Concurrenz Modelle für das Landes-Kriegerdenkmal feinen Spruch gefällt. Der erste 1 Thlr. 27 Sgr., 12>> Tassen 4 Thlr. 20 Sgr., 288 Tassen 9 Thlr. 15 Sgr., 57b Tasten Preis ist der Arbeit Nr. 16 mit dem Motto „1870/71" zuerkannt; dieselbe stellt eine fast frei 18 Thlr. — Zu beziehe- durch Barry du Barry & Corn p. in Berlin, 178 Friedrrchs- nnpor- und vorwärlsschwebende Victoria dar, welche je einen Kranz dem neben ihr mit der ftraße, und in allen Städten bei guten Apothekern. Droguen-, Svecerei- und Deucatessen- Fahne vorstürmenden und dem auf der anderen Seite fallenden Krieger reicht. Die Eröffnung s Händlern. In Gießen bet Müller & Schwager. de« versiegelten Motto s hat den Namen Herzig in Dresden als Einsender ergeben und ist dieses '--------—-------------------—------------ Werk von Dem gestern zusammengetretenen Landes-Comits auch zur Ausführung bestimmt worden.1 Der zweite Preis fiel der Doppelarbeit Nr. 8 „Durch Blut und Sieg zur Einheit", der dritte dem Bildwerk „Siegreich gefallen" dem Nr. 5 zu. Das erstere rührt von Schubert, Wallou brurnt ein Amendement auf Regelung der Gewalten des Präsidenten' - Das «m 3 d. M. von hier ab-egangene Post-Dampfschiff „Schiller", Lapt. Thomas, k M Cf t inirb mit 637 aeaeii 33 Stimmen abaelelmt Dar- bet txanfiatlautii^en Dampfichistsahrl«' Ge|clljchi»ft I.sidler-Lype) ist ayl/Dienstag, der Republik ein. Dasselbe wird mu od/ gegen do stimmen aDgeuynr. 4jair ^en 14. Juli er., 1 Uhr Nachmittags, wohlbehalten in New-Lork angeLommen. auf wird über den Antrag Perter abgestimmt und derselbe nut 374 gegen ddö Der „Herder", von der Deulichen Transallanti,chen Darnpfichifffahrts-Gesellschaft Stimmen verworfeii. Der Deputirte Malleville bringt sodann einen von 300 (Adler-Linie), welcher, wie bereits gemeldet, von New-Uork kommend, am 11. d. M. Plymouth Devunrtcn unterzeichneten Antrag auf Äuflösittig der Nalioimlversammlimg ein »-isirt«, l»s in d-r s°lg-n°-n N°cht um i uhi °uch Ch.rb°ur, »or unb traf st.ru Ruch. t j Q ihr Wntmnnhiprinmmhinrt jMittag 6 Uhr auf der Elbe ein. — Post und Passagiere desielben wurden durch den Dampfer ÄersatüeÄ, 23. Juli, Abends 9 ut)r. Jiationalüerjamnu ng. T) l^^oboten" übernommen, der solche am Schuppen der Gesellschaft am Gratzbrook landete. Dringlichkeit für den Antrag Malleville'S wegen Auflösung der Dlationalver-^ — Das Hamburger Postdampfschiff „Thuringia", Capt. Meyer, von der Linie der c..— QßQ «Abu Ätimmpn nRnolphnf mnrniif die Sikuua 'Hamburg-Umerlkanljchen Packelfahrt'Aetien-Gesellschaft, trat am 15. Juli wiederum eine Reise via Hüvre nach New Jork an. — Das Hamburger Postdampfschiff „Hammonia", Capt. Voß, von obiger Linie, welches am 1. Juli von Hamburg via Havre abging, ist nach einer schnellen glücklichen Reise, von 10 Tagen — Stunden wohlbehalten in New Uork anqcfommcn. Un will ehm scheelen dod, Dat sull gescheihn „tau Gottes Ehr." De Ehr verbeet sick Gott. Son Mann, de so veel dahn op Jrd'n, Den will hei noch nich droben, Hier unn en möt't noch säubert weer'n Von Krebsen un von Roaben. De Böttcher wör'n Schapskopp man, Dem Bree woar smert um’t Muhl, Hei säh sick schon als heilig an; De Sak wör aber fühl. So'n Mann, wie Bismarck, de mot leven Ganz Dütschland stecht op Wacht; Ji künnt uns keinen Annern geven, Ji Sliker bi der Nacht. Drum, Dütschland, stimm en Hoch jetzt an, Hei lev' noch veele Joahr! * Hoch! Bismarck hoch! et lev' de Mann Sammt sin dree einzig'n Hoar! Mülheim a. d. Ruhr. Johanna Giers. Kirchliche Anzeige der cvaugclischen Gemeinde zn Gießen Gottesdienst. Sonntag den 26. Juli. Morgens: Pfarrer Landmann. , Nachmittags: Pfarrvikar Schlosser. Der Nachmittags-Gottesdienst beginnt um halb 2 Uhr. Künftigen Sonntag Feier des heiligen Abendmahls- Die PfarrgeschäfteZfür die Woche vom 26. Juli bis 1. August besorgt Pfarrer Landmann. 29. Juli. fllTflemeiner Anzeiger Versteigerungen. Wcjoiiöcre Bckaiiutniachuugeir. Edictalladuuq CO 11. Zugleich soll in diesem Termin ein Ar rannen ent »«ersucht und eoemuell ein Gläu- 155. - Emil Fischbach. 8 36.- 2ßcift; inberarbcitcn daselbst, veran 6. 48 vermittelt I Hanste fn. V.o» 2A3 813 -Icker 992 io Juli 1874. Gi«ßen, den 18. Die Bewohner uuscirr Stadt crstichen wir hicidurch Entgrgenkvinnien zu Orwilfcn und das Fest zu verherrlichen Hierzu eine Belage mellen Eoncursproceß erkannt hat, werden hierdurch alle diejenigen, ivelche Forde» un- 335 749 das.l lt, das.lbst, daselbst, In Auftrag: Müll er. 288 524 Wiese Wiese Acker Acker Acker Acker FeLnste tdvtkaer t^ervelat- wurst empffellt am Hegstrauch, daselbst am Hohenrain, vor de» Wartb, das.lbst, 32. 3a 4V, 50# 51 19 5?# 53» M 1368 592 Wirse in den Weiden, Acker hinter den Schieß- pälter an der NodHei nur Straße, Acker am Wetzlarer We . Acker am Steinborn aus d.n ^'eihg.sterner Weg, Wiese daselbst, 61- *2# 61# W' 65 1539 438 350 1298 Acker am Aulweg recht-, Ack.r am Altenteld auf bad Bruch, tie hiesigen Einwohner hiervon einstweilen benachrichtigen, ben Quartierträgcrn nach § 10 des Gesetzes vom 25. Juni ihre Verbindlichkeit auch durch Gestellung andnwcitcr Quar Donnerstag den 30. Juli, Nachmittags 2 Uhr. sollen aus dahiesigem WaiHjaii* die Grundstücke des Großherzoglichen Bürge»meisterS Bogt nochn,altz versteigert werden mit den» löeme»Tn, daß wenn ein ann.hmbares Gebot erfolgt, die Genehmigung sogleich er- iheilt wird: Flur Nr. Dfilftn Indem n«ir bemerken wir, daß gestattet ist, ttere zu erfüllen. Damit aber von Offieieren bei Doinnstag bei» 3. September d. I, Morgens 9 Uhr, entweder in Selbstperson, oder durch ge 3672) Ein Kätzchen am 11. Jnli zuze laufen. Auskunft Stltersweg E. 184. Willk hn Gästen allen, etabt! Eine schi Bereitung mif all' unb nut Fmibe u 3n Kfttsschmnck gnin belaubter St jur Ausnahme Lai brr ecbaaren von ’ wollen von bnitschl in unseren Kräften bes yestes eine He gastsreuntlicher Au^ Eierbältiiisse manch, lichk.it geboten wei unb ivenigstlns bii 6labl herzlich will l^chkeit größerer So möge beim uns w Jebermaiin in b ®ir nochmals imjer, Der Bormund Dr Ernst äIc in, Hofqerichtsrat b. ^lrbeitsverfteigenuig Donnerstag den 30. Juli l. I-, Nachn ittags 1 Uhr, 3674) Ein schwarzes Damenmäntelchen ist am Dienstag Abend vom Felsenkeller b»S an Seltersweg verloren worden, der redliche Finder wird gebeten, solches gegen Belohnung an der Erp b. Bl a mgebm big.iaus'chuß und Massecurator g.wahlt weiden, wobei alle nicht ersch'enenen, oder i'id)t gehörig vertretene, (»laubiger als den Beschlüsien b.r Mehrzahl der erschienenen beiqttret.il oi gesehen werden sollen Der — unbekannt wo — abwesende Eri da» wird von dieser Beriügung hierdurch in Kenmniß gesetzt und ihm uufgeaeben, in dem anberaumleu Lermin seine Rechte zu wahren, widi i. enfallS er damit auügeschlos fen werden würde Vid). den 24. Juni 1874. Groh Herzog l'cheS Landgericht Lich. _______________ W e y e r. ( ' «V'H l'l VVUIIIUU/H^I« F Klein, cand. mcd. ; (fborlotte Klein Für die mmd rjöhrt. en Kinder: zu 7 kr. die Flasche, empfiehlt M o r i z W a l l e n s e l - Sei tersberp • viernljäbriz p önngchohn- M bezogen vit 1 fi. 2S N/«t « 252, 11/iu k, « «"r Ä pA« fe Pie r rsizrichrn für „Turner" sind gegen Vorzeigung der Festkaueu in der Tnrnballe in Empfang zu nehmen. K CO Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ___N o g t. 3436] Zur (ftnpfangnabn e von Anfos' derungen, sowie von Zahlungen an Vv Erben von l>r med. Ferdinand .Mkln ist Akihautl."^ kille c 1 bei Groß!) Hofoe« .Advokat T h. Barst Him,^ "'6- h«hier ! U|um . d hem Philipp Ebe» Hardt Mu» k deis Vermögen ohne (Kaution au-gelie'ert meinen Gießen den 13. Juni 1874. Großheizogliches Landgericht Gi«ßen E r d m u ii n Edietallrwlliig. Nachdem Graßhei zoglicheS Hofgericht der P'0»'inz Oberbessen über das um 374 fl.39k> überschuldete Vermögen des Jo riirne- P t u ii ii C u ■»> von Ettlnashauu n d.n for ,bl»f ; 6tS * r°i c ^’Tei 1L ble $er Oppenrod, den 24. Juli 1874. Großberzogliche Bürgermeisterei Oppenrod- I- A- St. S ch ö r. solche Wünsche und etwa gewünscht werdende Zutheilung dem Schrelven der Billete berücksichtigt werden können, er scheint^es nötlng, daß tie betreffenden O.uartieiträger uns hiervon alsbald fcbrifthcbc Anzeige machen. Bemerkt wird, daß nur fefiriffliehe 2lnicißcn berücksichtigt werden. Gießen, am 23 )nli 1^74. »re; Preuneen 1 n Frankfurt Naeeau Kiirlif-RHCii Oldenburg Bayern Würtlciiib Baden Cona. Obligationen Obligationen . do. . . do. . . do. do. do. do. . . do. Ijahrig do. do. do. . . do. . . do. . do. . . do. . . do. 4'/r 4'/r 4 3«/2 4 1 1 1' 2 4 5 47r 4 5 4'2 1 106'4P6G IOOV.PI/aG 90' J’3 n0 9H3/4bG 93’AG 99' J.G 99'/,G 1O27f.bG 973 XV- hG 1O5'/4P 101P 105«/tP 10ia/4P 9H'/2I’'/4G Gr. Hessen n Luxcmb. n Oeslerr. Ungarn Belgien Italien n Kusslund Finnland Obligationen . . do. do. . - do. Silbern» te Papierrente - Eisenbahnanl. . S. Obligationen Tabaksobligat. Bente . Venetianer . Obligat v.1862 Lei. Cona. Oblig. 1870 do. 1871 do. 1X72 Oblig. Thlr. ä 105 l'2 *5 *5 ) i 99J#G 983 p 993/4P'/2G 68 ’ 6Pi/,G 64- tP64G 73' P',G 103P 99 G 90P 100b lol'4G 99'/2b(; 99' 2bG 106 /„G Finnland Oblig. Thlr a 1ü5 1 Schweden do. do. 1 n , do Lst • fl 12 Spanien Ausl. Schuld . . 3 Schweiz Berner Staatsobl. 1 n bG 99'aP8 ,G 102 J*' tG 103', J*'/ G 103 4P 9xi p. j; 'reum. Prämien Anleihe Thlr 100 liöln-.Mindt-n Prämien „ 100 Bayerische Pramicn-Loose „ 100 Badische Prämien-Loose n 100 Badische Loose fl. 35 Braunschweiger Thlr. 20 Gross. Hess. Loose fl. 50 •I" il 25 Kurhessischc .... Thlr. 40 Nassauer ... fl. 25 Meint) Pram -Pfandbriefe Thlr. 100 Meinningcr Loose ... fl 7 Oldenburger . Thlr. 40 Oesterreicher von 1839 U 250 do. n 1854 fl 250 do. „ 1X60 fl 500 do. n 1864 fl 100 do. „ 1858 Crcd 11. 100 Ungarische Staats-Loose fl. 100 Finnländische .... Thlr 10 Schwedische .... „ 10 nn lv**i wi *i 11 i i i 102'.P».6 1163 6P' G 114 hP14G 72 J’ 72 /2bG 46G 98« 4 « ,bG 8« ,G 40* 4b 102«,P 105b. bG 161’ . P /kG 18Mb 93'2bG IP SP' ,G Baycrifuhc llypollickcnb. Frankfurter do. do. do do. do. Hheirilcho llypotliekenb. do do. Bayi-riHclie Oulbalm BergiHch-MtirkiHche VII. . Ik-Hü. Ludwb. Thlr. » 105 do. do. do. in Gulden do. Thlr. ü 105 Pfuk. Ludwb. (Bexbach) do. PfülziHche Nord . do. Max 4 5 4-/2 1 5 4V- 4'/2 5 । 4'2 4 5 4Vt 4 4'/ 472 & p 5*, ? 5» 5? s- i. 2ÄZ 1^1 1 e o jc o < > Süd Lomb -Bi. I *-74 do. Süd St.Lomb Pi in s>iih do. in Fr. do. Ern v. 1871 „ Oest.Fr Staats!), in S. 11.200 im 5 5 5 5 5 5 5 5 6 5 3 5 <1 Hrlorlt i X7' P867 hG 84 G X8'/2I)G 93'/z P 93'/2P3/8G 993/4 P 96P 1 - 89b 74«/3bG 86’; sbG I9b |49bG I97'/Zb Hen. Li vorn. Lil. (’, 1) u 1) ‘2 Fr. 3 Toscanische Central n 5 Frankfurter Bank 11. 500 3 Darmstadter Bank 11. 250 4 Mitleid. Creditb. Thlr. 10" 4 Oes» Nationalbank . . 3 n Credit. If. 160 ö. W. 5 „ Unionbank fl. 2' 0 5 Rhein. Crcdilbank fl. 35h 5 Süddeutsche Bank 11. 250 4 (’öln-.Mind.Sl. L.A.Thlr.2OO 4 do. B. „ 200 5 Hess. Ludwigsbahn „ 200 4 Ludwigsh. Bexb. fl. 00 4 Rhein-Nahebahn Thlr. 200 — Rheinische St. „ 250 4 do. Lil. B. „ 250 4 36' ,bG 60' J.G 1 171 P .17 II. iG G 104 ' K -/.b( 1O36I.G 241 42'/,l 100 J” ,( 108' 4PX(, 137P6'/teG 184bG 1 34\ftP 933/4P' 2G Geld-Sorten. I föppelte Pistolen..... Pistolen ........ Holländische fl. 10-Stuckc Dukaten..... 20 Franken-Stücke Englische Souvercign* Russische Impcriiilcs 5 Franken-Thaler..... Dollars in Gold...... Holl. Silbergeld pCt. N.-Oesterr. fl.-St. 1' R pCt. Amerikanische Silberdollars . 9 42—44 9 35-37 9 45—47 5 32-34 9 26' ,- 27' 11 52—54 9 43—45 2 21'AG 2 25' a— 26', 99 91« fcG 2 14G