u Eltern >ltz. • geb. gga irrem rc:,._ MS e Hin,,'. !'a"9 "’>» * n lllllt" im $>* I» <*ntO virrkljäyUz 1 fl. 12 fr. Brlngerlohn. Durch bk 'fcßf! öezogm vierteljährig 1 st. 29 fr. Gießent^AWger. Erscheint täglich, alt Phi» nahm« SonntagS. Expedition: Cauzletbrra, fiit V. Rr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen. Nr. Hl. Mittwoch den 25. Fcbrnar R8V4l. » " ^ilr- — Unenh 9-io Ubi nbii. ^schuß-kaffe wirb rr Montag fe|tdeic^t. gleich bemerkt, baß jor ' j11 haben sind nnb Zer Größe und zwar t: >es in ihren Gemein!! Der Rechner: Bieber. r HM iei F. Te;tor. ^ständigen jyütoir. it ßairibafaö wl n -urchaus bm f. t Bl. (18 t-Agent für Giessen ji alber yeueobäaen. ediknüM6* L eltu IDlEt •itufl^en derzeit ’IL -MWOg urean'i'FriiLurt * V [perikanischc f Bz.Wasdierei| von m? lart.Och^ inkfur1 a. ■ . ««■en und T Ll«Fr „n,| Dj für Herren und 2 Stellt- Muster^ steUeinG'e c"’ k wird"«*'- ßel"Cx< U£S* welche II« Li , am**n5 ms gelang®^ Aintsicher TheiC Bekannt in a ch u n g. Betreffend: Das Kreis - brfatz - Geschäft für 187/1, hier die Zurückstellung der Reservisten, Landwehrleute und Grsatz-Reservisten hinter den ältesten Jahrgang ihrer Klaffe. Diejenigen Reservisten und Wehrleute, welche auf Grund häuslicher oder gewerblicher Verbältnisse eine Zurückstellung hinter den ältesten Jahrgang ihrer Klaffe beanspruchen zu können glauben, haben ihre bezüglichen Gesuche alsbald, jedenfalls vor dem 1. Marz l. bei den Großherzoglichen Bürgermeistereien vorzubringen. Gleiches gilt von den Erfatzrefervisten I. Klaffe, bezw. denjenigen im 3. Cencurrenzjahre stehenden Militärpflichtigen, welche beim Ersatz- gcschäfte des laufenden Jahres voraussichtlich der Ersatzreserve 1. erlasse zugetheilt werden, indem diesen Personen zufolge höchsten Orts getroffener neuerer Anordnungen die Theilnahme an dem für Reservisten und Landwehrleute vorgcschriebenen Klassificationsvnfahren gestattet worden ist. Znr Beachtung bei Vorbringung solcher Gesuche wird bemerkt, daß eine Berücksichtigung derselben nur dantt zulässig ist: 1) wenn ein Mann als der einzige Ernährer seilles arbeitsunfähigen Vaters oder seiner Mutter mit denen er die nämliche Feuerstelle bewohnt, zu betrachten ist, und ein Knecht oder Geselle nicht gehalten werden kann, auch durch die den Familien der Reserven- und Landwebrmann- schaften 2c. zu gewährender' Unterstützungen der dauernde Ruin des elterlichen Hausstands bei der Entfernung des Sohnes nicht zu beseitigen ist. 2) Wenn ein Mann, der das dreißigste Lebensjahr vollendet hat, als Grundbesitzer, Pächter oder Gewerbtreibender, oder als Ernährer einer zahlreichen Familie, selbst bei dem Genüsse der gesetzlichen Unterstützung, seinen Hausstand und seine Angehörigen durch die Entfernung dem gänzlicherr Verfall und dem Elende Preis geben würde. 3) Wenn in einzelnen dringenden Fällen die Zurückstellung eines Mannes, dessen geeignete Vertretung auf keine Weise zu ermöglichen ist, im Jliteresse der allgemeinen Landeskultur und der NationallOekonomie für unabweiölich nothwendig erachtet wird. Mannschafren, weiche wegen Comrol-Entziebung nachdienen nrüssen, haben auch in den vorgenannten Fällen keinerlei Anspruch auf Berücksichtigung. Begründete Anträge finden jedoch stets nur Ein Jahr Berücksichtigung und sind eintretenden Falls zu erneuern. Gießen, den 7. Februar 1874. Der Civilvorsitzende Großhcrzoglicher Kreis-Ersatz-Commission Gießen. » . S 33.: Gros, Kreisassessör. Polizeiliche Bekanntmachung. Das unbefugte Betreten der Eisenbahnen und das Kohienlesen (Kohlenstehlen) daselbst betreffend. Es ist die Wahrnehmung gemacht worden, daß sich fast täglich erwachsene Personen und Kinder an den Lagerplätzen für Steinkohlen einfinden, um dort die Kohlen aufzulesen, welche beim Ausladen von den Wagen und Schöpfschippen der Arbeiter herabfallen und daß die Fuhrleute treulos genug sind, diese tiebereien ruhig geschehen zu lassen. Wie groß der Nachtheil für die Kohlenkäufer ist, ergiebt sich daraus, daß einzelne Personen schon mehrere Centner gelesen — d. h. gestohlen — haben. Ein solcher Unfug kann nicht länger geduldet werden. Es wird daher Folgendes bekannt gemacht: 1) Das unbefugte Betreten der Eisenbahnen ist nach §.52 und 68 des Bahn-Reglements vom 3. Juni 1870 bei einer Strafe bis zu 10 Thaler verboten. 2) Wer künftig auf den Bahnen oder neben denselben Kohlen liest (stiehlt), wird noch besonders wegen Diebstahls in Untersuchung gezogen. 3) Diejenigen Fuhrleute, Knechte rc., welche dulden, daß bei ihren Fuhrwerken Kohlen von Unbefugten aufgelesen werden, haben zu gewärtigen, daß auch sie, und zwar wegen Diebstahlsbegünstigung, in Untersuchung gezogen werden. Gießen, den 24. Februar 1874. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinztalhauptstadt Gießen. Nove r. Bekannt m a ch u n g. Mit Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 16. December v. I. bringen wir hiermit weiter zur Kenntniß der Betheiltgten, daß die nächsten Prüfungen in folgender Weise vorgenommen werden: Montag den 2. März d. I. und die folgenden Tage: für diejenigen, welche im Jahre 1854 geboren sind. Donnerstag den 3. März d. I. und folgende Tage: für diejenigen, welche im Jahre 1855 geboren sind. Samstag den März d. I. und folgende Tage: für diejenigen, welche in den Jahren 1856 und 1857 geboren sind. Die Prüfungen beginnen an jedem Tage Morgens 8 Uhr dahier in der alten Kanzlei, Louisenplatz 2. Darmstadt, den 10. Februar 1874. Großherzogliche Prüfung^ Commission für einjährig Freiwillige. Pabst. Strecker. politischer Theis. 2. Übersicht der für das Jahr 1874 von Großherzoglichem Ministerium DcutfcfifQIlöe ^es Innern genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Communal-Bedürfnisie in den Gemeinden des Kreises Friedberg. Darmstadt, 21. Februar Se. Excellenz der Minister des Großher-: 3. Uebersicht der für das Jahr 1874 genehmigten Umlagen zur Be- ztglichen Hauses und des Aenßern und Präsident des Gesammt - Ministeriums streitung der Bedürfnisse der israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises Hofmann hat sich heute behufs Theilnahme an den Sitzungen des Bundesrathsj Bensheim. str einige Wochen nach Berlin begeben. \ 4. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen fremder Orden. Se. Darmstadt, 23. Februar. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 8 König!. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 25. Januar enthält: !dem Commerzienrath Julins Mölich in Offenbach die Erlaubniß znr Annahme 1. Gesetz, den Gewerbsteuer-Tarif betreffend. 'und zum Tragen des ihm von Sr. Majestät dem Kaiser von Oesterreich ver- liehenen Ordens der eisernen Krone dritter Classe und am 26. Januar dem Geh. Regierungsrath Fink zu Darmstadt die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des ihm von Sr. Majestät dem Deutschen Kaiser, König von Preußen, verliehenen Kronen-Ordens zweiter Classe zu ertheilen. 5. Charakterertheilungen. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 28. Januar dem Seconde-Lieutenant a. D. Anton den Charakter als Premier-Lieutenant und am 29. Januar dem Ministerial- Protokollisten i. P. vom früheren Kriegslninisterium, Mahr den Titel Ministe- rial-Registrator zu verleihen. 6. Concurrenzeröffuungen. Erledigt sind: die dritte evangelische Schuld stelle zu Höchst, im Kreise Neustadt, mit einem jährlichen Gehalt von 480 fl.; dem Herrn Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg unb dem Herrn Grafen zu Erbach-Schönberg steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die obere Knabenschulstelle des Schulbezirks St. Stephaii zu Maiiiz mit einem jährlichen Gehalt von 750 fl.; die evangelische Schulstelle zu Fischbach, im Kreise Alsfeld, mit einem jährlichen Gehalt von 400 fl. 7. Sterbefälle. Gestorben sind: am 9. Januar der Steueraufsehcr Klauß zu Bingen; am 14. Januar der Oberst i. P. Ludwig Adolph Westerweller von Anthoni zu Darmstadt; am 20. Januar der Kretsveterinärarzt des Kreisveterinäramts Friedberg, Johann Peter Vorn zu Friedberg; am 23. Januar der pensionirte Gerichtsvollzieher Peter Claß zu Vtngen; am 27. Januar der Landgerichts-Assessor und Bezirksstrafrichter, Justizrath Klingelhöffer zu Gießen; am 2. Februar der Hauptstaatskasse-Bnchhalter Georg Schneidmüller zu Darmstadt; am 17. Februar der Advocat - Anwalt Johann Baptist Krämer zu Alzey. Darmstadt, 24. Februar. In Folge des gestern erfolgten Todes des Landtags-Abgeordneten Metz wird der baldige Zusammentritt der zweiten Kammer mindestens für einen Tag zu gewärtigen sein. Metz war Präsident des Finanz-Ausschusses und hatte zugleich eine Reihe der wichtigsten, diesem Ausschuß obliegenden Referate, z. V. auch das über den Wiederaufbau des hiesigen Hoftheaters. Da viele der einschlägigen Angelegenheiten eilender Natur sind, so kann von einer schleunigen Ergänzung des Ausschusses, der bei der Abwesenheit Welcker's und Martin's beim Reichstag jetzt auf 4 Mitglieder reducirt ist, kaum abgesehen werden, lieber den so plötzlich erfolgten Tod von Metz erfährt man, daß der Genannte, während er mit seinem Sohne gegen halb 12 Uhr Morgens nach dem Main-Neckar-Bahnhof ging, in der Anlage, nicht weit von seinem Hause und in nächster Nähe der Güter-Expedition der Main- Neckar-Bahn, völlig unerwartet einen so heftigen Blutsturz bekam, daß er jo- fort zusammensank und in die Güter-Expedition, von wo sofort Hülse kam, getragen werden mußte. Trotz ärztlichen Beistands gab er hier in wenigen Minuten seinen Geist auf. Er stand im 56. Lebensjahr. (Frkstr. Journ.) Mainz, 20. Februar. Das Ministerium hat in jüngster Zeit eine nicht unwichtige principielle Entscheidung bezüglich der Friedhöfe getroffen. Das napoleonische Deeret vom Jahre XU, welches die Kirchhöfe als Leichen-Gründe zu schließen befahl und dafür gemeinschaftliche Gottesäcker in einer Entfernung von mindestens einem Kilometer nördlich der Umfassung der Städte anordnete, wurde seither von einer Seite dahin interpretirt, als sei damit auch die ausschließliche Confessionalität der Friedhöfe ausgesprochen. Diese Tendenz wurdr von Eiferern so weit ausgedehnt, daß auch die Leichenhäuser als ausschließlich confessionelle Anstalten betrachtet werden sollten. Der hiesige Friedhof ist nach diesem Gesichtspunkte für die christlichen Confessionen durch einen Weg geschieden. Die Israeliten besitzen einen besonderen Friedhof. Dieser fällt in die Stadterweiterung und muß demgemäß geschloffen werden. In der oben berührten Entscheidung der Negierung sind die Friedhöfe als allgemeine, dem politischen Bürgerverband gemeinsame bezeichnet und wir werden nun auf dem großen zu diesem Zweck neben dem alten Friedhof erworbenen Grundstück einen interconfessionellen Friedhof entstehen sehen, wie ihn z. B. die Stadt Alzey längst für ihre Bürger aller Confessionen besitzt. Berlin, 22. Februar. Es laufen noch neuere Nachrichten über die verheerenden Wirklingen des letzten Sturmes ein. Namentlich ist die kleine Insel Rüden, bekannt durch die Landung Gustav Adolphes und den auf derselben errichteten Leuchtthurm, arg beschädigt und zerrissen worden. Die Bewohner haben sich meistelis nach Rügen geflüchtet, weil die Brunilen mit Salzwasser gefüllt worden sind. Von Zingst hat sich das Waffer verlaufen; aber die armen Bewohner sehen ihrer Zliknnft muthlos entgegeil. Ein kräftiges An greifen der beabsichtigten Schutzbauten wird sie hoffentlich wieder ermuthigen. Uebrigens widmete bei Gelegenheit der Stürme, durch welche zahllose Telegraphenstangen eingeriffen waren, die „Volkszeitung" unserem Telegraphenwesen einen Leitartikel, in welchem sie mit dem größten Rechte nach unterirdischen Leitungen verlangt Berlin, 23. Februar. Der „Reichs-Anz." veröffentlicht eine Verfügung des Cliltusministers vom 20. d. Mts. an den Ober-Präsidenten der Provinz Posen, wonach die Studirenden der katholischen Theologie, welche ganz oder theilweise in Innsbruck ihre Studien absolviren, für eine Anstellung in einem inländischen geistlichen Amte auf eine Dispensation von dem Erforderniß eines dreijährigen Studiums auf einer deutschen Staats-Universität llichr zu rechnen haben. Die Fakllltäts - Einrichtungen in Innsbruck böten weder betreffs der Lebensweise der Studirenden, noch hinsichtlich des Inhalts und der Tendenz des Unterrichts einen Ersatz des gesetzlich vorgeschriebenen Stlldiums auf einer deutschen Staats-Universität. Berlin, 23. Februar. Reichstagssitzung. Der Nürllberger Staatsanwalt sucht die Ernlächtignug zur gerichtlichen Verfolgung denlokratischer Blätter, welche der Beleidigung des Reichstags beschuldigt werben, nach. Das Gesuch geht an die Geschäftsordnungs-Commission, ebenso eine Mittheilung des Bundesraths über die Behandlung früherer Beschlüffe des Reichstags. Auf die Interpellation Minnigerode's erwidert Delbrück, daß ein Reichseisenbahn- Gesetz, wenn irgend möglich, in der Herbst-Session vorgelegt werden soll. Der Gesetz-Entwurf über die Verwaltung der Einnahmen und Ausgaben des Reiches, sowie der Gesetz-Entwurf, betr. die Einrichtung und die Befugniffe des Rechnungshofes, gehen an eine Commission von 14, die allgemeinen Rechnungen über den Haushalt des norddeutschen Bundes für 2. Sem. 1867 —1870 an eine Commission von 7 Mitgliedern. Der Gesetz-Entwurf, betr. ine, einer besonderen Genehmigung bedürfenden, gewerblichen Anlagen, wird in dritter Be- rathnng ohne Debatte angenommen. — General - Arzt Löffler ist gestern am Herzschlag gestorben. Berlin, 24. Februar. Der gestern von dem Abgeordneten Guerber und Genoffen im Reichstage gestellte Antrag , betr. Aufhebung der discretionä- reii Befugnisse des Oberpräsidenten von Elsaß - Lothringen, ist von 15 Ultra- montanen und einem Polen unterstützt. Kiel, 23. Februar. Die „Kieler Ztg." meldet: Vice-Adimra. Jach, manu ist unter Verleihung des Adler-Ordens i. Classe mit der aeseklicken Pension zur Disposition gestellt. Posen, 24. Februar. Der Erzbischof Ledochowski ist heute wegen Übertretung der kirchen-politischen Gesetze in acht verschiedenen Fällen zu einer Geldstrafe von 8000 Thlrn. vernrtheilt worden. Straßburg, 23. Februar. Das „Elsäffer Journal" enthält eine Zuschrift des Abgeordneten Guerber aus Berlin, worin dieser im eigenen und im Namen von sechs anderen eliaß-lothringischen Abgeordneten die Solidarität mit dcr Erklärung des Bischofs Räß in der Reichstags-Sitzung vom 10. Februar ablehnt. Eine Anzahl hiesiger katholischer Einwohner fordert den Bischof auf, sein Mandat niederzulegen und verheißt eine fernere Agitation zu diesem Zwecke. Schweiz. Bern, 24. Februar. Da die Ruhe und Orduiing im Jura zurückge- kchrt zu sein scheinen, beschloß die Regierung, das noch dort befindliche Mili- tär zurückzuziehen. iranftueicQ. Paris, 21. Februar. Laut „La Preffe" erhielt der Marquis v No- ailles von Decazes genaue Weisungen über ein versöhnliches Auftreten gegen die italienische Regierung. Der Minister empfahl ebenfalls achtnngsvollste Zurückhaltung in Bezug auf den Papst. - Der Bericht des Ausschusses, welcher die Angelegenheit des Abgeordneten Moncourt zu untersuchen hatte, spricht sich für die Verfolgung deö Ge- nannten aus; der Ausschuß für Amnestie hat sich aus Antrag Preffens^'s gegen die Verfolgung erklärt. — Die Nachricht des bonapartistischen „Ordre", Chambord habe die dreifarbige Fahne angenommen, ist ohne Begründung. — Die Marschallin Bazaine hat nur zeitweilige Ermächtigung erhalten, bei ihrem Manne zu verweilen. — Der Contre-Admiral Bruart und der im Departement Pas de Calais gewählte Deputirte Paris (linkes Centrum) finb gestorben. Paris, 22. Februar. Aus Toulon, 20. Februar, wird berichtet: Die Segelfregatte Alceste hat den Befehl erhalten, sich sofort seebereit zu halten, um den Gefangenen-Transport der „Sibylle", die sich in einen algerischen Hafen flüchtete, da sie auf hoher See einen Leck bekommen, zu übernehmen und nach Neu-Caledonien zu überführeii. Der Dampfer Ardüche wird aus Algier erwartet. An dessen Bord befinden sich 800 spanische Gefangene, die in einem hiesigen Fort untergebracht werden sollen. Es sollen sich einige französische Emigranten darunter befinden, die sich unter der Commune stark compromittirt hätten. Es wird eine specielle Commission ernannt werden, um deren Personalien festzust^llen. Spanien Madrid, 23 Februar. Ein Decret der Madrider Regierung führt eine Progressiv - Stempelsteuer auf Eisenbahn-Obligationen ein. — General Moriones wartet in Castro günstigeres Wetter zur Fortsetzung seiner Operationen ab. England. Loudon, 23. Februar. Der deutsche Botschafter Graf Münster überreichte dem Earl Russell ein eigenhändiges Schreiben des deutschen Kaisers, in welchem er Russell und Murray für die warmen Sympathien Englands für Deutschland im Kampfe mit dem Ultramontanismus dankt. Es heißt, eine Deputation britischer Protestanten werde in allernächster Zeit nach Berlin gehen und dem Kaiser für das an den jüngst stattgefundenen Protestanten-Meetings genommene Interesse zu danken und ihre Genugthuinig über das Reciprocitäts- Meeting in Berlin auszudrücken. JiußCanö. Moskau, 23. Februar, Abends. Der Kaiser von Oesterreich ist soeben hier eingetroffen und auf dem festlichst geschmückten Bahnhofe von den Spitzen der Behörden empfangen worden. Ganz Moskau ist beflaggt und aufs Glänzendste illnminirt. Vermischte-. Berlin. In der Familie eines Rentiers fingen die beiden Töchter an zu kränkeln. Nach dem der Arzt untersucht, beobachtet und eine kurze Zeit Medikamente verordnet hatte, m klärte er rund heraus, er sei fest überzeugt, daß der Kopfschmerz der Damen sich stetig steigem und ihnen ihr späteres Leben zur Last machen werde, falls sie sich nicht entschlössen, den Wulst von falschen Zöpfen, Haaren und selbst ekelerregenden Materialien abzulegcn, mit denen sie die längste Zeit ihre- jungfräulichen Leben- das Haupt schmückten! Der verständige Doctor fügte noch hinzu, daß die Damen, wenn sie immer wüßten, was sie auf ihrem Kopf herumtrügen, vies bald lassen würden; seiner Meinung nach hätten die seit Jahren überhandnebmenden Kopfkrankheiten beim weiblichen Geschlecht zumeist ihren Grund in der angeregten Verunzierung des Kopfes. Altenburg. Am Samstag wurde in den Felsenkcllcr einer Brauerei durch einen 60 Fuß tiefen Schacht Eis eingebracht und war hernack versäumt worben, denselben zu übtr decken. Am Sonntag Abend gegen 10 Uhr suchte ein Pärchen unter der Halle, welche über Dem Felsenkeller steht, ein ruhiges Plänchen; diese war aber mit Lagerfässern besetzt, nur »o der Schacht in den Keller führt, ist noch Raum für ein verliebtes Paar, und daß Unglück will, daß Bursche und Mädchen in die Tiefe stürzen. Der erstere ist mit einem Beinbruch, die letztere (16 Jahre alt, — auch ein Zeichen der Zeit —) mit einem Loch im Kopf und einigen Quetschungen davongekommen, nachdem sie biS zum anderen Morgen auf dem Eise abgekübll worden waren und beim Schein einiger Zündhölzchen um das zersplitterte Bein einen noth- dürftigen Verband mit einem Sacktuche angelegt hatten. Aus Lemberg, 18. d., wird der „92. fr. Pr." geschrieben: Die hiesige Jesuitenkirche war gestern der Schauplatz eines schreeklichen Ereignisies, welches allgemeine Bestürzung unter der hiesigen Bevölkerung hervorgerufen hat. In der prächtig ausgestatteten und qiänzend beleuchteten Kirche fand nämlich auch gestern, wie dieß sckwn seit Jabren an diesem Tage zu gesckehen pflegt, aus Anlaß der herannahenden Fastenzeit ein feierlicher Gottesdienst statt, welchem eine ungewöhnlich zahlreicke Menge beiwohnte. Kaum hatte der seiner oratorischtn Begabung wegen bekannte Jesuiten-Pater Krechowiecki seine zumeist für eine weibliche Zuhörer- scbaft bestimmte Predigt beendigt, als plötzlich der Ruf: „Feuer — es brennt!" erscholl. T't Seenc die hierauf folgte, spottet jeder Beschreibung. Trotz aller Beschwichtigungen seitens des Börsenberichte. Action. Wechsel, k. 8. 995/8 8. 100 k. k. 8 104% 2 k. 8. 105% Ermächtigung erhck 0, 4 r> 2 1864r 160' < flrrflemeiner Anzeiger Holzversteiqerung an den Meistbietenden versteigert werden, ' ' z-2 un^ ^mnr wit dem Bemerken, wenn die lm Gießener ^Ltadtwalde. ^bation erreic$t die Genehmigung erteilt öffent- von 66 1 1 1 oMgt worden. 102 520 Wellen. Aersteigerungen. 68 Donnerstag den 26. Februar 1874, SürtfGmtHnna *) 1Tk*- 6300 @k§en, den 21. Februar 1874. arsiattttt" urfr* 18 1714 9 57 Spanier, Amerik. 2782 52 126 43 26 {Hamburg {Leipzig {London ILyon Paris Wien ditto ditto Disconto k. 8. k. 8. k. 8. k. 8. Darmst. Bankact. 390 Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bankactien 1022 Oest. Creditaot. 254 ILudwigsh. Bexbach 181 ’ Maxbahn 119 h Bayer. Ostbahn 112 Rhein-Nahebahn-Act. — Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel k. 8. — k. 8. 93% k. 8. 105% m. 8. 105% 1. 8. 105% % Papierrente 63% neuest. 3% 18% Bonds 1881r 103 „ 1882r 99% „ 1885r 102 „ 1887r 102% 3% öO/o 50/0 2 3 128 16 67 37 1920 1080 300 12 B. 125 Bayer. 5% „ _ n 4%0/0 1jährige 101% „ 40 o 1jährige 97% Baden 4%% Obi. e. E. L. 101% Oesterr. Silberrente 66% Prioritäten. östr. Stsb. Prior. 62% rtuzunehmkn. '4Jcr Rassee t|t gut, Die r/caume sino elegant unD lustig und so hatten Die beibenlö“ 4 , , ,, v --- v*aitv Hknen nichts zu wünschen übrig, wenn nicht ihr frommes Gemüth durch die Menge der libe-I^'ll'h^rathssitzung auf Grund ihrer jüngsten Bilanz, i . ei • i ... . .. r> i ... i ... .-v - L . r -i f. n. ...so. m r v < ■' «... . - < « Tl/r W.iorHaFrtMKfi («ff Iv. cm ■, 0 ' Holzversteigerung. Montag den 2. März d. I., kommen im Staufenberger Gemeindewald, Districten Schwalbengraben und Strackeloh nachverzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung : lie Großherzoglichen Bürgermeister er slutk, dies in chren Gemeinden bekannt Unter dem Einfluß der fühlbar werdenden die Tendenz der heutigen Börse weniger (rnnflitU .t__ei.. r . o — DaS Deutsche Dampfschiff „Schiller", Capitän ThomaS, von der Adler-Linie in Hamburg, welches am 5. d. M. von Hamburg abgegangen, ist laut Kabel-Depesche am 19. b. M. wohlbehalten in New-Jork angekommen. An Bord Alles wohl. — „Das der Deutschen Transatlantischen Dampfschifffahrts-Gesellschaft (Adler-Linie) in Hamburg gehörende Dampfschiff „Herder", Capitän Fischer, trat am 19. Februar seine zweite j dltSjä'hrige Neise mit Passagieren und voller Ladung von Hamburg direct, ohne Zwischenhäfen! mzulaufen, nach New-Jork an." W, den 24. Februar 1874. W Wimmenauer. 93% 105% 105 118% .^er Marquis v % lches Auftreten w U9 achtungsvollste z legenheit des aBgeor. 1C Verfolgung des ft ltrQ9 Prestenfs's rhambordhabediek 3O/o 3% Die Zusammenkunft und der Anfang ist an .jedem Tage Morgens 9 Uhr, und zwar am ersten Tage im District Schwalbengraben, am zweiten Tage im Schwabenberg, wo das Eichen-Bauholz gegen %11 Uhr zur Versteigerung kommt Staufenberg, den 21. Februar 1874. Großherzogl. Bürgermeisterei Staufenberg. (752) Vogel. o ^herzogliches Ortsgericht Gießen. I. E. d. V.: Iughard. 40/o n 99% 3%% n 97 Hess. Ludwigsb.-Act. 141 Oberhessen „ 78% Montag den 2. März 1874, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadwalde, District Hangelstein, nachverzeichnetes Holz lich versteigert werden, als: odann Dienstag den 3. März d. I., in den Districten Schabenberg und Mark: Actieiu Frankf. Bank 146% Frankf. Vereins-Kasse 861 Vcsondere Vekanntmachungen. Fristablauf. Fürstlichen Rentei Lich A. Brennholz Rmtr. Buchen-Scheitholz, „ Eichen-Scheitholz, „ Buchen-Prügelholz, „ Eichen-Prügelholz, , Buchen-Stockholz, „ Eichen-Stockholz, Wellen Buchen-Reisholz, „ Eichen-Reisholz, ,, Nadel-Reisholz, Laste Allerlei-Holz. Bau- Werk- und Nutzholz. Eichen-Stämme von 14 bis 37 Centi- meter Durchmesser und 3 bis 10 Mtr. Länge mit 23,80 Cub.-Mtr. 23 Haufen Kiefern-Stangen zu Latten, 19 Eichen-Baustämme von 24 bis 56 Centimtr. Durchmesser und 6 bis 14 Mtr. Länge, Buchen-Stamm von 62 Centimtr. Durchmesser und 7 Mtr. Länge, Raummtr. Buchen-und Eichen-Prügelh., Raummtr. Buchen- und Eichen-Stock- holz, Würtemb. 4%°/o Obi. 101 % 20 Franken^. 9 21%—22% Engi. Sover. 11 49—51 Ruse. Imper. 9 37—39 Dollar in Gold 2 25 26 Kurhess. 4% „ 99 Gr. Hess. 5% Obi. — Eichen-Stämme von 24 bis 62 Ctmtr. Durchmesser und 2,4 bis 15 Mtr. Länge, zusammen 89,28 Cub.-Mtr. haltend, Fichtm-Stangen 17,77 Cub.-Mtr., Raummtr. Eichew Scheidholz, „ Eichen- und Nadel-Prügel- Holz, Raummtr. Eichen- und Nadel-Stockbolz, Wellen Buchen-, Eichen- und Nadel- Reisholz. Driber Regierung ft icn ein. - rtsetzung seiner ft» Ttement Pas de te !N. r, wird berichtet:^ 'ort seebereit zu jck in einen algeG en. zu übemhim 12: deche wird aus Mjie befangene, die in eins sich einige ftanM une stark comproimtr: ben, um bereu Pch Anlehensfloose. Darmstädter fl. 50Loose 218 r> n 25 n — Kurh. 40 Thlr. Loose 718, Nassau 25 fl. 45 Braunschweiger 22% 3% Oldenburg, ä 4OThlr. — 4°/'o bayr. Präm.-Anl. — 4% badische Loose 114% Badische fl. 35 Loose 71% Oestr. fl. 250 v. 1854 94 östr s. Lombard 49% Livorneser 34% Toscaner 54 Elisabeth.-Prior. 92% - •io. II. Emiss. — 1858r Prioritätsloose 192% 1860r Loose 96% ^"nÄäaa't und°^ z M non-den. Zahltage : Dienstags Mittel ist l>est W t Hrf), Donnerstag Eichen Stangen mit 1,42 Cub.-Mtr. Nadel-Stangen , 7,10 „ 1387 Fichten-Stangen „ 7,08 Die Zusammenkunft ist auf dem Wege nach Daubringen in der Nähe des Steinbruchs. 166,2 Raummtr. Buchen-Scheidholz, Buchen-Prügelholz, Buchen-Stockholz, Nadel-Prügelholr, 3020 Wellen Buchen- und Nadel-Reisholz, 1 Cichen-Stamm 0,98 Cub.-Mtr., onno Buchen-Stamm 1,27 Cub -Mtr., und 2008 Fichten-Stangen 21,55 Cub -Meter haltend, er ®raj Wi. jfti: IBncu die Martinitag v. I. fällig gewese- t Oesterrk'U/ i Holz-, Gras- und Pachtgelder nur noch Miibese Oi|Uin 10. März ohne Gerichtskosten be^ sofort herbeigeeilten Jesmten-Rcctors Pater Kammski und der übrigen Jesuiten-Paters begann im Besitze einer eigenen Buchdruckerei mit Dampf- und -n «m - lin hie versammelte Menge, welche nunmehr einen dichten Knäuel bildete, unter einem Herz, stehen mit dem «nnoncenbureau Messe in geschäftlicher Lerbinku«^ ’t1' ~ W «rschütternden Toden und Schreien sich zu den Ausgangsthoren hinauszudrängen. Dieser Lor- feiner Reeüität und prompten Geschäftsführung^dem inserirend.n fonnen, toeflen soll hat zahlreiche Opfer gefordert. Drei Leichen, welche später in der Kirche aufgefunden empfehlen. R-Üt bie 9^.»^, SnlSen, MeV^rS s^n1 wurden, gewahrten einen schrecklichen Anblick; dieselben waren nicht nur bis zur Unkenntlichkeit Bayern ist das Bureau Mosse s in Frankfurt a. M. die vcrmUt,^?Ä. n ^°U unb 92iebeTl zerdrückt, sondern es wurden sogar an denselben einzelne Gliedmaßen vermißt. Außerdem — ■ — n c wurden dreizehn Personen, die lebensgefährliche Verletzungen erhielten und des Bewußtseins^ - beraubt in der Kirche lagen, naä) den öffentlichen Spitälern überführt; fünf derselben liegen; ' hoffnungsvoll darnieder. Die Gesammtzahl der Verletzten und Verwundeten kann heute nochj D- Frankfurt a. M., 24. Februar. nicht mit Bestimmtheit festgestellt werden, da die meisten derselben sofort in Privathäusern unter- Sistirung der Berliner Deckungskäufe gestaltete sich *tHUCU6 vet oeunqen v gebracht wurden. Der Feuerlärm soll nach der einen Version durch den in Folge der Ohn- ler als gestern. Auch die Liebhaberei scheint in ihrer Kauflust etwas ermattet iu fein uuh macht einer Frauensperson gethanen Ruf: „®ebet Waffer her!" entstanden sein. Nach einer toatcn ^aher wenig Kaufordres am Platze, so daß das Geschäft einen ruhigeren Charakter al« anderen Version hingegen soll der Feuerlärm von Strolchen, welche diese Gelegenheit für sich Vortagen trug. Tiefer liegenden Gründen, als den erwähnten, dürften die kleinen arisbeuten wollten, ausgegangen sein. Auf die erste Nachricht von diesem fürchterlichem Ereigniffe k^"^ange der Course am Speeulationsmarkte wohl kaum beizumessen sein. Creditactien hielten waren die freiwillige unb stäbtische Feuerwehr, eine Jnfanterie-Abtheilung, bet Bürgermeister!9^ "w Ganzen fest unb behaupteten ihren gestrigen Abenbcours, währenb Staatsbahn und JasinSki, Polizeidireetor Smibki:Smibowiez unb zahlreiche Aerzte erschienen, bereu vereinten unb|~.ornbar^en patter waren. Crebitactien variirten zwischen 254%__ö3> ,—54 unb 253< energischen Bemühungen es gelang, noch größeres Unglück hintanzuhalten. Staatsbahn schlossen nach 339' 4 mit 333%. Lombarben blieben stationär iu 166 nefterr Berlin, 20. Februar. Unter bem Titel „Auch ein Martyrthum" erzählt biel Zehrten mit Ausnahme Weniger, wie z. B. Galizier, Vorarlberger, Dniester Albrecht „Spen. Ztg."-. „Währenb ber gegenwärtigen Session beS Reichstag- pflegen zwei bekanntekS'O'ulM) nachgebcnb. Von beutschen Bahnen sind heff. Lubwigsbahn matter. Banken weisen Mitglieber bes CentrnmS nach bem Diner ben Kaffee in einer Conbitorei ber Leipziger Straßelöum Theil etwaS anziehenbe Course auf; in besonbers guter Nachfrage waren HanbelSaesellsclwft tinzunehmen. Der Kaffee ist gut, bie Räume ftnb elegant unb luftig unb so hätten bie bciben|8u J20% unb Schistbank zu 215—16. Erstere ergiebt, nach Mittheilungen aus ber gefltiacn girren nichts zu wünschen übrig, wenn nicht ihr frommes Gemüth burch bie Menge ber libe-!Ausstchtsrathssttzung auf Grunb ihrer jüngsten Bilanz, eine Divibenbe pro 1873 von 13» o raten Zeitungen verstimmt würbe, welche daselbst ausliegen. Besonders bereitet die KölnischeIDer Reservefonds soll in reichlicher Weise botirt werden. Die deutsche Handelsgesellschaft darf Z'itung den beiden strenggläubigen Söhnen des Rheinlandes arge Pein. Täglich müssen fie|,m Gegensatz zu vielen andern Banken bezüglich ihrer bedeutenden Geschäftsresultate in dem leben, wie groß bie Nachfrage nach biesem Schanbblatte ist, unb doch können sie nichts thun,I"^^>^8on Vorjahre als ein Unicum dastehen. In Betreff der Schiffbank ist zu bemerken um baS liberale Gift von ben Gemüthern ber Leser fernzuhalten. Am vergangenen SonntagFaP bcrc,n neuerliche Beliebtheit auf bem Umstanb basirt, baß dieselbe sich während ber für behritt der Eine wieber bie Conditorei, um feinen Mokka zu schlürfen. War das'Menu deljeiöSF^re österr. Banken so verhängnißvollen Krisis sehr gut gehalten hat und ferner Hcwpt- unb ber Hochheimer Domdechant erquifit gewesen, so mundeten der braune Trank unb die!A'ti>etheiligte bei der rasch vergriffenen neuen Wiener Communalanleihe ist die den emittlrenben duÄige Havannah nicht minder. Behaglich lehnt er sich in das Sopha zurück, um der Siesta ^^en einen erheblichen Gewinn gebracht hat. Meininger beliebt. Von Staatsfonds blieben zu pflegen, unb läßt zerstreut bie Blicke burch bas Zimmer schweifen- O weh, mit ber beschau- Renten, Spanier unb 1881er unb 1882er etwas niedriger, Prioritäten theilweise gesucht lichen Ruhe ist's vorbei! Ihm schräg gegenüber sitzt ein Individuum, versteckt hinter einemInamentlich 5%ige neue Staatsbahn, Theißbahn, Rudolf III. Em. und Ung. Ostbahn. Von großen Zeitungsblatt, unb bieses Blatt ist kein anbereS, als die verruchte Kölnische. Wie invp00'ceffectcn toaren Neuchateler u. kl. Mailänder gefragt, kl. Freiburger offerirt. Von Vera- angenehm ihm doch die großen Buchstaben des Titels inS Auge leuchten! Er dreht sich rechts, Iwerksaetien König Wilhelm u. Harzer besser. Wechsel still, er dreht sich links, ia, er vertauscht daS schwellende Sopha mit einem dürren Rohrgeflecht — --------------—--- DerjfbenS! Wie gebannt ist sein Blick auf den höhnisch grinsenden Titel. Wie lange'denn nur ber Mensch bie Zeitung stubiren wirb! Alle fünf Minuten kommt irgenb ein Gast mit ter höflichen Bitte um bas Zeitungsblatt; ein bumpfeS Grunzen ist die einzige Antwort, unbl ter Mensch liest ruhig weiter. Es ist klar, ber Mensch lernt ben giftgeschwollenen Leitartikel auswendig! Das ist denn doch dem heiligen Streiter für Papst und Peterspfennig zu viel; tnhüflet erhebt er sich zur Thür doch kann er sich's nicht versagen, jenem Ruchlosen ins Gesicht zu blicken. Mit einer fast unhöflichen Ungenirtheit beugt er sich über das Blatt hinüber und . . . „Wie, Herr Rath, Sie sind es! Sie vertiefen sich hier über eine Stunde lang in das I Schmutzblatt? Wenn das am grünen Holze geschieht ..." „St, nicht so laut, lieber Freund; Taktik, eitel Parteitaktik! Mir schadet das Gift nicht, wohl aber anderen Leuten. Sehen! Sie, so lange ick die Zeitung lese, kann sie kein Anderer lesen, und manches Gemüth lernt so ben Unhold nicht kennen." Worauf der Andere mit gerührter Stimme: „Eine richtige Antwort ist frie ein lieblicher Kuß." Sprüche Salomonis, 24, 26." Gießen, den 25. Februar 1874. Großherzogliches Orttzgericht Gießen- I. E- d- V-: [79*]__________Iughard. ___________ Holzverfteigerung. Donnerstag den 5. März l. I., sollen im Gemeinde- und Markwald Bettenhausen nachstehendes Holz versteigert werdm: Dir „Nstdtr. Ztg." schreibt unterm 13. Februar a. c.: Vor uns liegt der reich aus- tfeftattk’ie JnsertionStarif (Zeitungs-Katalog) des Annoneenbureau s von Rudolf Mosse, eines Mtitrits, welches zu Anfang der Sechziger Jahre gegründet, alle übrigen derartigen Anstalten in Matten stellen zu wollen scheint. Nack Ausweis des Tarifs ist Rudolf Mosse nicht nur m all-en Hauptplatzen des Handels unb ber Jnbustrie burch eigene Häuser vertreten, er hat auch ön >mh»ezu 100 Hauptorten Europa's Agenturen errichtet, welche ben Interessen bes inserirenben SPubhf uni« zu bienen bestimmt sinb. Von 13 ber bebcutcnbjlen Blätter des In- unb Auslanbes Galizien — git M Annoncenbureau Mosse ben alleinigen Jnseraten-Pacht erworben, um bem annonclrenben ■ “—----- Wlik.um größere Vortheile zu gewähren. — Der JnsertionStarif giebt ein vollstänbiges ißerJ=== __________ jtlinifi aller Zeitungen ber Welt, Afrika unb Australien nicht ausgenommen, mit Angabe ber- 322) Das Annoncen - Büreau von Rudolvb Mosse vertrete hurrt $» *9e unb bes Zeilenpreises ber einzelnen Blätter, unb bietet so Allen, welche bie Annonce! Heidingsfelder, Wallthorftraß? 96 in öle n i t -als Hilfsmittel für ihren Geschäftsbetrieb antoenben wollen, alle möglichen Anhaltspunkte fürl Inseraten jeden Inhalts, als Empfehlungsanzeigen Kauf - und^ Verkauf^esucke w°ll«n wir nur noch, daß daS genannte Etabliss°m°nt! Stellengesuche, Familiennachrichten u s m. als b-^ndcrs zuoerlSM ,u -mpscSlm^ Borsennachrichten. 24. Februar 1874. Preuss. 41/2% Oblig. — Frankf. 3 %% Oblig. 90% Nass. 3i/2o,o Obi. 93% Der Anfang ist Morgens 9 Uhr an den Kiefern-Stangen am Buchenacker gleich bei Bettenhausen. Bettenhausen, den 21. Februar 1874. NMerz°gl. Bürgermeisterei Bettenhausen. |788j__________Müller._______ Freitag den 27. Februar und Montag den 2. März d. I, jedesmal von Morgens 9 Uhr an, sollen aus dahiesigem Rathhaus Frauen- und Kinderkleider, worunter zwei seidene Kleider, Glas und Porcellan, worunter 2 Lermcsen, silberne Löffelchen, Leuchtern Vasen, Muscheln, Bettwerk, Weißzeug rc. meistbietend versteigert werden. Gießen, den 25. Februar 1874. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. (792) Jughard. Semmler. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. September 1874 gestattet Gießen, den 17. Februar 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. (790)__________Vogt._______________ Montag den 2. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhaus die zum Nachlaß ^der Christian JugHardt I. Wwe. gehörigen Jm.uobilitn nochmals öffentlich b"Ns> bct jS.H eine 5,. ** biel, WZQj ’t ’ vtpvyviiw iN Wjjeuß, Bettzeug und sonstigem Hausge- ' öffentlich gegen gleich baare Zah- »zu Christian G. Eckel. Straße. Auskunft ertheilt (720) (785) Fr. Bieler am Kreuz. 1797] hiNj vermischte "Anzeigen. Seine Freund-. [801] Anfang 7?8 Uhr: (802) st en Fayontz. [782j A- Fa ngman n. «et 786) wozu Dic Wirthschast auf der Hnrdt ss. Tcxtor. Redac.ion. Druck und Verlag der Brühl scken Univ -Druckerei (fir. 6br. Piet sch) In Gießen. zwei gute ling von Das Lampus'schc HauS am Kreuz, nebst Nebeuhaus, Scheuer und Stallung ist billig zu verkaufen. Näheres bei Ein schöner Garten im Neustädter Feld, mit einem neuen Häuschen ist zu verkaufen. Carl Hardt, i Nahrungsberg. Ein Haufen Mist. sowie eine Parthie Mehtsäcke sind zu verkaufen bei Meine Wiesen, sowie ein großes Stück Grabland vor dein Neuenweger Thor sind zu verpachten. Durchmesser und bis 13 Mtr. Länge, Nadel Stämme, Eichen-Stangen. ist anbenveitifl zu vergebe». Näheres daselbst bei 760) Marmor-Wärmstciiie sind wieder angekommen bei Einen Schuhmacher sucht [767]Wild Wilhelm Balser, am Lindenplatz. Nmtr. Buchen-Sckeidholz, „ Buchen-.Prtlg''ll)olj, Frtthlattig in der Handelsgärtneret von 1f- ■ Holzversteiqerung. t. Freitag den 27. b. M, von Morgens 9 Uhr an, soll in dem Beueiuer Gemeindewalb, District Strauchhang rc. nachoerzeichnetes Holz versteigert werden: des Glockenvirtuosen Ringe aus Breslc auf dem Euphonion, 66 Glasglocken un einem Pedalharfenbaß. Ein größeres Tttetngcschäfti Mainz sucht für den Verkauf seimr sJU)ein: und Moselweine, egen Hobe Pro« Vision tüchtige Agenten. Nef renzrn unk» Adr. an I. Dicmer in Mainz. p86] im vorderen Lokale. Mittwoch den 25. Februar von 7,8 Uhr e? A ' hoffen t I laubt o fie Sie: 1^74 am Di La I Weinen 207 26 162 9 19 21 317 209 „ Buchen-Prügelholz, „ Eichen Prügelholz, „ Nadel Prügelhvlz, „ Buchen Stockholz, „ Eichen-Stockholz, „ Aspen-Stockholz, „ Buchen-Reisholz, „ Eichen-Neisholz, w Nadel-Neisholz. Anfang ist am Weg nach 402) Getragene Kleider und andere gt brauchte Gegenstände kauft Louis Rothenberger, ; Neuenwea 193. Unserem lieben Freunde, Georg A und seiner Geliebten Käihchen H.....i Ihrem beiderseitigen heute stattfindeim Wiegenfeste die herzlichsten Glückwünsche ftciqci'iinfl. Samstag den 28. d. M, Nachmittags von 1 Uhr an, sollen in der Freiherrlich von Milchling'- schen Mitgebrauchswaldung Oberseilbach —, Oberförsterei Treis a./Lda. — nochmals versteigert werden 90 Stück Eichen Bau-, Werk- und Nutz Holz-Stämme von 4 bis 12 Mtr. Länge und 20 bis 44 Eentimtr. Durchmesser. Kauflustige wollen sich zur bezeichneten Stunde an Ort und Stelle einsinden. Wallthorstraße Nr. 96. Bitte genau auf Firma zu achten. HolzversteiqenlNfl. Donnerstag den 5. Marz 1874, von Vormittags 9 Uhr an, soll in der Ztmmer'schen Fölsterei Winnerod, Districten Buchwald und Langenbuchen nachoerzeichnetes Holz versteigert werden: 13 339 46 37 83 90 2 61 8 Zur grfl. Beachtung. Portotarife der Kaiser!. Poft mit Angabe f00 Clavton'sche Darnpfdreschma fcbiiicit geliefert und besagen diese Ziffern gewiß mehr als alle 8 Anpreisungen. Auf allen bedeutenden Ausstellungen der letzten 20 Jahre, I an welchen Clayton 6i Slmttleworth sich beseitigten, er-! hielten ste erste Preise, auf der Wiener Wellaiisstellung I8J8 stud denselben die höchsten 2lus;cichnnnften zu Theil ge-^ worden. Die diesjährigen Maschinen sind abermals mit sehr v wesentlichen Verbeffernngen versehen und werden von' Unterzeichnetem auf gefl. Anfragen prompt alle näheren Auskünfte 'i ertheilt und illustrirte Cataloge zugesendet. (588) (H. 6065».) Heinrich l^anz in Mannheim. Zur selbstständigen Fnbrnn< eines kleinen HanSkaltcS wie? auf sofort ein durchaus brav^ Madct en gesucht. Nähert- bei der (5xp. d. Bl. (74l> werden zuni Waschen und Faqonniren angenommen und baldigst besorgt. ■tk; j ««>« 1 Soniitaa den 1. März 1874, Nachmittags 4 Uhr: General-Versammlung drr fcid)rnItaiTr-(6cl"cllfd)aft ,in Saale deö Hrn. Bromm in der Neustadt, die Mitglieder höflichst eingeladen werden. Tagesordnung: 1) Abhör der Rechnung für 1873, 2) Ergänznngöwahl des Vorstandes. Donnerstag den 26. Februar 1874: Euphonisches Emiccrt des Glockenoirluosen Ringe 2413 Fichten-Stangcn (vorzüglich zu Spalieren geeignet- mit 80,36 Cab-Mtr. Inhalt Der Anfang ist ebenfalls am Weg nach Geilshausen. I Beuern, den 24. Februar 1874. | Grosjherzogliche Bürgermeisterei Beuern. [791] Otto- Strohhüte werden zum Waschen, Färben und Fa^on- niren angenommen und erhalten die neue Ein braves Mädchen wird am 2\ Mänl in T ienft gesucht Ausverkauf. Wegen Aufgabe meines Ladengeschäfts verkaufe ich meine vorräthigen Schreibntatcrialien, Portefeuille- und Galauteriewaareu zu herabgesetzten Preisen. Um möglichst schnell damit zu räumen bewillige ich bei Abnahme von 5 st. einen Rabatt von 15 fr. NB. Die Ruchbinderei besteht fort und werde ich das mir seither geschenkte Vertrauen durch gute und solide Arbeit zu erhallen und vermehren suchen. Zn zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein Vutenfm Wurme*. 234) Ein möblirtes Zimmer mit Kabinet zu vermiethen bei Julius Mallach. ‘SA® lrung: 118 ( Hermielhungen. 748) Ein Familienlogis von 5 Zimmern mit allem Zubehör in einem neuerbauten Hause ist vom 1. März » <•. zu vermiethen. Näheres bei Commissionär I. Blitz. In Lit. A. Asterweg Nr. 111 ist eine Scheuer, auch als Lagerraum sich eignend, Freitag, den 20. d. M-, Abends, ist in der Brauerei des Herrn Weidig ein Rohr-,':-------— ------..... Eine ordentliche Person für einen £7it 'dienst gesucht. Zu erfragen in der §r:e' b. Blattes. [» 20 25 Morgen Ackerland werben im Wolltborer Feld zu pachten gc sucht. Näheres bei Commissionär [717]____________________I KU* ---- 370) Gin HauSbnrsche wird gesucht. Ift? Näheres bei rer Exved. d. Bl.__ 403) Lumpen - und Knochen-, fonit Metall-Ankauf bei Louis Rothenberger, Neuenweg 193. 307a Der ______________ - i hausen. Treis a/y., am 19. Fkbruar 1H74. IL Sodann Montag den 2. März d. I., [778] Xicbr^j von Morgens 9 Uhr an, ,komnlt folgendes Bauholz zur Versteige- (rnuhriliirh' QlDtfrfi von der Inido-Swhs-Condensed-MUk-Corap. in Cham 3 VXUIIUUI|IUI JJllinj (Schweiz), pr. Büchse 38 kr., empfiehlt Emil Fischbach Eine trächtige Nappenstute, mittlerer Grötze, zu oerfoufen bei 1770] E m i l Dörr, am Marktplatz. tocröud)crtc ^acbsforclle» Jeilgetiotenes. Türkische Zwetschenlatwerge, Tronbcnpflec, Apfel kraut, bester Qualität, empfiehlt (382) Carl Hoffmann. Ein gut erhaltenes Klavier ist billig zu verkaufen. Weidgasse Lit. B. 98. [762] stock mit Elfenbeingriff verloren gegangen. 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