Gichemr IWW Mnzeige- und Mmtsßlatt für den Kreis Kiessen Wo. Kit) Freitag den 24. Juli 1874 Gießen, am 21. Juli 1874. Betreffend: Die Ortstafeln und Grenztafeln. 'hnnljcim. Röder. v. u Übr. Pf icsk erfolgt bei ette arlsruhe, $tei ttgart nnb Bas< p "L Pret« vierteljährig 1 fl. 12 fr. mir Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 fr. > uiifiiitbdr. Pn > Jahn ii tmch $c= Til und t Ctkbr und Tegel LG» ßrciien WW rindenplah. (l4,D der israelitischen Religions-Gemeinde zu Bobenhausen für 1874 betreffend. 5. Ordensverleihungen. 6. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen fremder Orden. , , 7- Ramensveränderung. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben aller- gnädigst geruht: am 4. Juli dem Johannes Friedrich Gärtner von Offenbach | I“ gestatten, daß derselbe künftig statt des bisherigen den Familiennamen 1 Käst führe. Deulfdjlaiid. Darmstadt, 21. Juli. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 37 enthält: 1. Bekanntmachung Großberzoglichen Ministeriums des Großherzoglichen Hauses und des Aeußern, die Abänderung der Polizei- und Gebühren-Ordnung für den Hafen zu Worms betrtffend. 2. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, die Organisation der Ersatzbehörden betreffeno. 3. Summarische Uebersicht der Rechnung Großherzoglicher Landes-Waisen- Anstalt zu Darmstadt für 1873. ISmdjant täglich, mit AuS- nähme MontagS. Expedition: Canzleibera. Lit. B. Nr. 1. 6 Häufst lM2' E.N 8t . . .. , w .... . ----- -------------------v«.v.B hflUim von Mm '5l^Ild)cn Meit™ bld Beginn der in der Kürze stattfindenden Manöver vollendet sein werden Das Großherzogliche Krcisamt Gießen an die Großhrr)ogtichen Bürgermkistereien des Kreises. In Folge ber jieränberten Kreisei,itheilimg ist auch eine Sorrectur der Ortstafeln in den betreffenden Gemeinden erforderlich geworden. Wir fordern sie auf, dafür zu formen, daß diese Abänderungen, wo solches erforderlich, baldigst vorgenommen werden; besonders erwarten wir, iraalicken Arbeite,, biä um, D'Apntnn her in Our,» \ . ______v ° .vn, tenbesoldungen um ein Sechstel in der Hauptsache genehmigt. Eine Abweichung von den Beschlüssen der zweiten Kammer trat nur ein bezüglich des vom Abg. Heiuzerling gestellten Antrags, bei Gymnasien und Realschulen das Schulgeld für das zweite Kind auf drei Viertel, für das dritte und alle folgenden auf die Hälfte tes für ein einzelnes Kind zu zahlenden Betrags festzusetzen, indem die erste Kammer diesen von der zweiten Kammer angenommenen Antrag nach kurzer Debatte ablehnte, und bezüglich der Bewilligung der Gehalte derKreis- schulinspectoren, indem die erste Kammer diese Bewilligung nur unter der Voraussetzung eintreten ließ, „daß die Negierung bedacht sein wolle, zu untersuchen^ ob nicht eine geringere Zahl von Schulinspectoren durch Bestellung eines SchulinspectorS für mehrere Kreise anzustellen und darum für die laufende * «•>>< J ‘"Mw«»,. ^amniknlunfi j, ^fominlunjJ WafF n '« biftrr ?» 3n|o>vett in den Gemeinbe.Bubgets Die nötigen Fonds nicht bereits vorgesehen sind, werden Sie wegen deren Beschaffung die Gemeinderäthe vernehmen. °^d ÄVhn unrerbaltende,, Grenztafeln der Kreise das Erforderliche durch die Großherzoglichen Kreisbaiiäntter veranstaltet vird. io emvheblt es fi*. .n hm Wreff.,„h,n „h.,,. wo derartige neue Grenztafeln erforderlich werden, auch die Ortstafeln ic. durch Ver- I U T W **’*♦*•»♦ *** w w »» *5» . , c m k o Mittwoch den 29. Juli 1874, Vormittags 11 Uhr, ,.ntö , m u- k1 ^ukschen Gewerbeordnung und des § 14 der Großherzoglichen Verordnung vom 1. November 1869 eine öffentliche Sitzung ter unterzeichneten Behörde im Negierungsgebäude dahier stattfiuden. 11 p 8 Gießen, am 21. Juli 1874. Großherzogliche Provinzial-Direction Oberhessen. ■> , v. Röder- ult ist die Winh jng zum Turnscd Junker^ ii [336' a-Baiihi Schluß wurde ein Antrag Wernher's: „Die Erhöhung der Beamtenbesoldungen über die Besoldungsbeträge von 1872 vorerst nur als Theuerungszu- lage für die laiifende Periode zu gewähren und kommenden Ständeversammlungen das Recht vorzubehalten, bei veränderten Verhältniffen der Staatsfinanzen und der Preise des Lebensbedarfs, Reductionen der decrerirten Besoldungen ans die Betrage des Jahres 1872 vorznnehmen, jedoch ohne alle rückwirkende Kraft", trotz längerer Deductionen des Antragstellers mit allen gegen die Stimme des letzteren abgelehnt. Darmstadt, 22. Juli. Der Herzog und die Herzogin von Edinburg sind heute Morgen nach Coburg abgereist. Die Kaiserin von Rußland hat sich Nachmittags von der Großherzoglichen Familie verabschiedet und Jugenheim verlassen. ctrirbkpcllcn beM werden wird, so empfiehlt es sich, in den betreffenden Gemeinden, ivv vcmiuyt neue ^renzrasein ersoroerum wei mtteluug der Kreisbauämter herstellen zu lassen und zu dem Zweck an diese sofort das nöthige Ersuchen zu richten. 0, Sblr. 500, Zk" - M " c 1 Berlin, 22. Juli. Die „Prov.-Corresp." hebt den herzlichen Charakter hervor, den die Zusammenkunft des Kaisers Wilhelm mit dem Könige von Bayern getragen habe, und fügt hinzu: Der nationale Sinn des Königs Ludwig, der ans hochherzigem Antrieb zur Aufrichtung des deutschen Reiches die Hand geboten, habe sich in allen Prüfungen bewährt und verbürge vollständig, daß Bayern sich immer bereit finden werde, die Ausgaben der deutschen Politik zu fördern. Dasselbe Blatt meldet: Auf die Eröffnungen der englischen Regierung über die Nichtbetheiligung an der Brüsseler Conferenz für den Fall, daß daselbst über die Fragen des See-Kriegs-Rechtes Erörterungen stattfänden, solle ans Petersburg eine Antwort erfolgt sein, in der Gortschakoff bemüht . ö r zre r ... f., - m ° a Bedenken der brittischen Staatsmänner zu beseitigen und die Mitwir- tm Kreise Gießen, mit einem jährlichen Gehalt von 450 fl.; kunq Englands bei der Conferenz zu sickern »' -Die „Prov.-Cvrresp." bespricht bie auf Grund der bestehenden Ge- ♦ 8- Ertheilung von Erfindungspatenten. . 9- Dienstnachrickten. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben aller- al Zkruht: am 25. Juni dem Sckullehrer an der evang Schule zu Geln- Sier» wav, Georg Kammer, die evang. Schulstelle zu Albach zu übertragen; am ‘9- Juni den Schulamtsaspiranten Heinrich Kolb aus Pfaffen Schwabenheim in der Eigenschaft als Volksschullehrer zum Lehrer an der Realschule zu Alzey, 'tiiiift- am 1 3«H ben Sergeanten in der Reserve Adam Götz aus Laudenau zum Nkl der rllM Zeiten Kauzleidieuer bei der Directiou der Main-Neckar-Eise-ckalm zu ernennen; ^sKestbeE 4- Juli dem iLchulamtsaspiranten Philipp Frietrich Walther aus Langen- vergheim die evang. Schulstelle zu Hoch-Weisel zu übertragen; am 7. Juli c ^^bgraphisten bei der Main-Neckar-Eisenbahn, Georg Philipp Hauser, zum ^pcditor bei der Station Darmstadt dieser Eisenbahn, und den Portier auf ir Station Darmstadt der Main-Neckar-Eisenbahn, Conrad Walther, zum ^schllll ^legraphisten bei dieser Eisenbahn zu ernennen. 10. Charakterertheilungen. 11. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die zweite evang. Scknlstelle Holzheim, iü. Kinsr Girpri», mit einen. Vvu — fl. , ^5 Die evfte kath. Schulstelle zu Ober-Wöllstadt, im Kreise Friedberg, mit einem ; der kath Pfarrer und der Gemeinderach zu setze zu führende"Üebeiw'achnng Vex 'idtramontanen"'®Idtter ‘ nnb 'Fereine' 7nd ^ikntatianSrp^^ -JLi ln au^ Ausübung des ihnen zustehenden Pra-^meint, alle aufrichtigen Freunde des Vaterlandes könnten nur wünschen, daß fl!*1 12 C a c r s. aA m , ... , 'die Gesetze mit Strenge gehandhabt würden, und dem verwerflichen Treiben ,, Lnn, ”• Rabenau bezüglich beffelben Gegenstanbes und die sonst et-ffchlägi- verein nebst dem zu ihm gehörigen „Süddeutschen Bonifaciusverein", dem St. Anträge »nd Petitionen zur Berathung. Das Plen»m trat Bouifacmeverein selbstständiger Katholiken und dem Verein zur Ehre der heil. rLbCU ai'tragen femeö auö|d)uffeö Bet, welcher in allen Hauptrichtnugen Familie, sowie endlich der Piusverein Hierselbst sind durch Verfügung des bie= G t“ be.r Swett-" Kammer beantragt Hatte, und erscheint sigen Polizei-Präsidiums mit dem heutigen Tage vorläufig geschloffen worden, »mach das Nachtrags-Budget mit der dann vorgesehenen Erhöhung dir Beam- Wenn man bedenkt, daß der vor zwei Jahren verstorbene bei jhofe in hoher London, 23. Juli. Bei dem gestern vom Lotdinayor zu Ehren des erwidernd, eine Rede, worin er sagte: "Angesichts des allgemeinen Conflictes Die poli' Lokal» 9t otiz. treten angesehen wer Ii L den 11 Zuni 187 ßroßherzogliches Lai Ätyer, «franfucidj. alfc der Sackse gar nod> gegen seinen Begleiter fortfubr: „'n eeniges leit'ches Reich haben nur jetzt, aber ist das 'ne teilsche Hauptstadt, wo man sich die Tajcben zuhaiten mufc?“ Da sagte sich der Moskowiter das kann kein Bauernfänger sein. (Sx mischte sich in das Gespräch, und bald schlossen die drei einen Freundsckaflsbund, der über Preußen und Bismarck einerlei Meinung war und der dann ein Programm vcrabredete, auf welchem man die dauernfangerlsche „teitsche Hauptstadt gemeinsam sich einen Tag lang ansehrn wolite. Zuerst ging es nach dem botaniickcn Garten, iäs war aber -wischen 12 und 2 Ubr, und der Garten war verichlosien. Man.schlenderte daher nach Schöneberg und f-ühstückte im „Adler.- Hier kam das alte Lied, nämlich Kümmelblättchen oder etwas Aehnliches Aber dabet sielen denn doch dem Rusien die Warnungen der berliner „Pr.sie" ein, und als er 24 sJivbel verloren, sprang er auf und empfahl sich dem Pseudo Sachsen und seinem Gefährten. (Trib.) in den Reichsdienst. Denn gewiß ist es richtig, eine theologische unb kirchliche Wirksamkeit im Reichslande so anzutretcn, daß man frei ist von jeder direkten Fesselung an eine Partei. Der lleberzeugung des Mannes geschieht dadurch kein Abbruch, wenn er durch solche Handlungsweise zu erkennen gibt, daß er unbefangen in den neuen Wirkungskreis eintreten will. Bekanntlich sind die kirchlichen Perhältnisie des Landes nicht frei von Zerwüifnissen. Eine fest ge- Wien, 22. Juli. Der Berliner „Tribüne ' wurde auf Grund eines Feuilletons, welches die kaiserliche Familie tlnebrerbiekig bebandelt, auf Antrag des Preß-Ministers der Post-Debit in Oesterreich Ungarn entzogen. Wien, 22. Juli. Der „Wiener Abendvost" zufolge ist die Behauptung einiger Blätter, daß der Capitän deS egyptischen Schiffes „Behera", ein Dalmatiner Namens Leva. anläßlich des Zusammenstoßes mit dem Schiffe „Kars" Seitens der türkischen Behörden in Untersiichnngsbaft gehalten werde, vollkommen rinwabr. Leva ist auf die Reclamation der österreichischen Botschaft sogleich aiisgeliefert worden und befindet sich seitbcr in der Botschaft, um bei der Untersuchung über den Zusammenstoß Auskunft zu ertheiler,. Bern, 22. Juli. Der Bundesrath ertbeiltc beute dem Obersten Ham- PariS, 21. Juli. Die „Semaine Religieuse" erfahrt durch ihren türkischen Correspondenten, daß die hochwürdigsten Patres der Gesellschaft Jesu, sowie die Patres Lazaristen, die der deutschen Nationalität angehören und wegen ihrer geistlichen Eigenschaft aus ihrem Paterlande vertrieben wurden, ui der Türkei, hauptsächlich in Konstantinopel, Smyrna, Jernsalem u. s. w. gastfreundliche Aufnahme gefunden und ihr geistliches Wirken unter dem Schutze des Halbmondes fortjetzen werde»!. Dänemark. Kopenhagen, 22. Juli. Das Geschwader, welches den König und den Prinzen Waldemar behufs Theilnahme an dem 1000jährigen Jubiläum Islands dahin überbringt, ist deute Mitternacht von Friedrichshaven ab gegaiigen. nichts als b,elfische Kroßmeiligkeit ." Diese Worte weckten das Vertrauen des Rusien, und Mül bau, en, 17. Juli (im junges Mädchen von Mctz, welches kein Wort Deutsch versteht, hat sich, wie dem „Ind. nlioc." berichtet wird, mit einem hiesigen Telegrapbendeamten Je verbenathet, der kein Wort Französisch versteht. schlossene lntherische Partei steht mit einem Fuße in, mit dem anderen schon außerhalb der Landeskirche, während diese selbst ihrer großen Majorität nach dem mächtigen Impulse folgt, den ihr freidenkcude Männer wie Bruch, Renß und Baum gegeben haben. Aber die Kraft der Führer ist durch Alter und Krankheit geschwächt und so fährt das Schiff wohl noch im Strome weiter, aber es bedarf rühriger Thätigkeit, nm ihm einen Anstoß zu ersparen Je verbenathkl, der kein Wort Französisch versteht. Um sich verständlich und den Akt gilltg zu zarter unsere Lage ist, desto vorsichtiger will natürlich die kirchliche Frage an- machen, mußte dn Civilstandsbeamte zweimal von vorn anfangen und die Handlung in deutscher gefaßt werden. Eine Entscheidung über deii künftigen Porort des Protestanten- und franzosiicher Sprache vornehmen. Vereins ist livch Nicht getroffen. Heidelberg ixiio cs Nicht nuhr bleiben, da zu bc^oi^t e übliche Goinloifte, seine Gäste in der Uniform des fremden Landls zu begrüßen, gleicher Zeit auch Bluntschli und Hörnig ihre stellen im Vorstände nieterge- Bor Kurzem sollte aus ähnlichem Anlässe zu liner ausländischen Uniform des Monarchen eine legt haben. Möglich, daß die ganze Organisation dadurch in alldere Bahnen neue Ho>e anqeftriigt werden und dies genau nach dem Muster der vorjährigen Hose. Der aelenkt lvird Hofsckneider ist bcstellt und harrt im Vorzimmer der Musterhaft, der Kammervlener aber, welcher o ' sie herbeiholcn soll, läßt lanae auf sich warten. Endlich erscheint er, dock ohne das gewünschte Ho scninodelt. „Was ist denn bas?- ftagt erstaunt der Regent. — "Entschuldigung, Majestät," stottert verlegen der Kammerdiener, „die Motten haben die Hose zerfrrsien. . . .- — „Sv bringen Sie dieselbe nur in weickem Zustande immer, ganz weiden die Motten doch nickt die Hose gefressen haben?" — „Entickulkiqung, Majestät," spricht der Kammerdiener, seiner Logik kaum mehr mächtig, „sie baden sie wirklich ganz gefresien!" ... Da wendet sich der Monarch lachend zu dem Hofickneidir und sagt ihm: „Macken Sie mir jetzt lieber zwei solcher Hosen, damit mir, wenn die wütbrnden Molken wieder eine fresien sollten, wenigstens noch eine Reserve -um Anziehen bleibt!" tfin gnädiges Inquisitorium des Kammerdieners förderte übrft , gens die Tbatsacke zu Tage, daß die reclamirte Hose voriges Jahr ehrlich, aber unwiderruflich auf einer Bahnstation vergessen worden sei. Man erinnert sich dabei unwillkürlich einer ähnlichen Anekdote vom Kaiser Ferdinand Der Kaiser, welcher früher ein leidenicheftlicher Liebhaber von Fischen gewesen, wollte an einem Fasttage, nackbem er etn Stück Hecht verzehrt hatte, noch ein zweite» zu sich nehmen. „Majestät", hieß es, „es ist nichts mehr 6a — ..So, und wie viel , wirb denn gewöhnlich für tte Tafel eingekauft?" — „Zwei (Zentner", ist die erschrockene Aniwort. — „Scbr ckön", sagte der Kaiser ganz trocken, „da kaufen Sie nächstens um ein halbe- Pfund mebr, damit deck etwa» für mich übrig bleibt!" (R Fr. Pr) Rew- Zort. Der Lircus Robinson und die mit dcm'elben verbundene Menagerie wurden vor Kurzem auf den drei Dampfern Erie, Cbampion und Argoly eir.qeschifft, um nach Wvandc'te in West > Vi'ginirn hanepettirt zu werden Auf dem Eile befanden sich außer anderen Thicrm auch dcr große Slepbant und ein zweihörnigeS Rhinozeros. Letzterem gelang e» als seinem Käfige zu entkommen unb den Elcphanren anzugretfen. Der Kampf nahm sofort einen äußerst heftigen Cdarakter an. Auf die von dem Erie gegebenen Nothsignale näherten sick die beiden anderen Dampfer, auf welche sämmtlicke Pasiagiere sofort überführt > wurden. Rcckkem an die Mannschaften der drei Schiffe Waffen vrrtheiU worden waren, wurden Derßiche gemacht, die kämpfenden Thiere zu trennen, allein ver eblich, so daß Herr | Robinson, der der Sacke um jeden Preis ern Ende macken wollte, da die Thier« Alles, was sick in idrer Nähe befand, -„störten oder in s Master warfen, endlich auf beide Thiere eine Salve geben ticß Aber die Kugeln wurden auf der tirf-n Haut der beiden Duellanten flach gedrückt und der Kampf wurde mit nock größerer Heftigkeit fortgeführt. Da verfiel Herr Robinson auf den Getanken, Ströme heißen Dampf.» auf die Kämpfer leiten zu lasten. Die : Wirkung war eine wahrdaft magiicke Der Eicphant stieß sofort den kigenthümlicken Schrei aus. welcken iian bei wilden Elepdanken bört, sobald sie einsehen, daß ihre Fluchtversuche vergeblich sind, wrd das Rbinozeros stürzte, am ganzen Leibe zitternd, in seinen Käfig zurück. Beide Tbiere waren übrigens nickt gcfährlick verletzt, dagegen waren 8 Pferde durch sie grtödtet und 4 derartig verletzt worden, daß sie total unbrauchbar waren. Landrichter- ßi Paris, 23. Juli. Dos „Journal osficiel" veröffenrlicht ein Decret, durch welches die im Departement Calvados erforderliche Ersatzwahl aus den 16. Äligllst anberaumt wird. Santander, 23. Juli. Ein carllstisches Corps, welches mir zahlreicher Artillerie ausgerüstet ist, har die Defileen in Biscaya und Alava besetzt. Gunst gestandene General-Director v. Olfers ein eifriges Mitglied und steter mer Instructionen für den am 27. Juli in Brüssel beginnenden international Förderer gerade des Piusvereins gewesen ist, so muß man sich in der That len Congreß. über die Wandlung wundern. Die endgültige Schließung der Vereine kann! Paris, 22. Juli. Die National - Versammlung nahm in der heu- nur durch ein gerichtliches Urtheil erfolgen, so baß also die Erhebung einer tigen Sitzung das Ausgabe Budget für Algier und für den öffentlichen Unter» Anklage bevorsteht. ,richt an. — Das königl. Consistorium in Königsberg hat, um die Bedeutung des Madrid, 22. Juli. Brigade General Lopez hat die ganze in Cuenza Gesetzes vom 9. März über die „Civilehe" dem noch vielfach unklaren und ge->on den Carlisten gefangen genommene Division Regierungs-Truppen befreit radezu unwissenden Volke klar zu machen, an die Mitglieder der evangelischen^und dabei zugleich einen größeren Theil der carltstischen BewachungS-Mann» Gemeinden der Provinz Preußen eine Ansprache gerichtet, welche folgender- schäften gefangen genommen. Der Gouverneur von Catalonien berichtete, daß maßen schließt: „Der Staat hat in jenem Gesetze nichts weiter verlangt, als,die Carlisten 160 Gesangene füfilirt haben. Der Kriegsminister hat darauf wozu er ein Recht hat, daß nämlich die Brautleute vor feinen Beamten die,hin besohlen, daß der Gouverneur eine aiißerordentliche Contribution von allen Erklärung abgeben, sich ehelich verbinden zu wollen, damit die Ehe von ihm Carlisten erheben soll, zur Entschädigung für die Familiender füsilirten Republikaner, als eine rechtlich gültige anerkannt werde, was für das Vermögensrecht, das Madrid, 22. Juli. Eine osficielle Depeiche bestätigt den Sieg des Familien- und Erbrecht von höchster Wichtigkeit ist. Danebeli verbleibt der Generals Lopez und die Befreiung von 700 Mann Regieruilgs-Truppen, die bei Kirche unverändert das Recht unb die Pflicht, den göttlichen Segen für die,Cuenza von den Carlisten gefangen genommen waren. Unter den gefangen ge- Brautleute zu erflehen, ihnen ihre Pflichten als christliche Eheleute vorznhaltenniominenen Carlisten befinden sich sieben Officierc und der Commandenr der * ~ " *" "* «-.ix."i- o---- -f-......c Carlisten-Abtheilung. Es wurden viele Waffen, Munition, Pferde und Kriegs- Material erbeutet tiefaiuitmi .'n jsirmkN-Register ist Halle Jolgei .«n worden: calomon Golde unb Aron Markt W |u Gießen wohn. 1 M zu Gießen u .Goldenberg 4 öandluntz. J.der t zu jtidintn. (Mtn, den 18. Großherzogin & ______Bötti Sffdnntn > S-rmkn-Register r^t9 >st heute folg. i'd zwar um 12 Uhr von (besten ab. letztere Berufung wird in Breslau vorn Fürstbischof mit ungünstigen Augen - - ----------- --------------■■■■ angesehen, nach der bekannten Meinung, als ob jeder Katholik ein unzuver-. Vermischtes. lässiges Glied der Kirche sein müsse, der vom Staate angestellt wird. Für Berlin, 19. Juli. Sestern sah sich ein Russe, nämlich der Kaufmann Sch—k au« Bo Schulze's Verlust wird die hiesige Fakultät getröstet durch die schon vorher ein- garotzki bei Moskau, der Berlin passtrte, die Siegeöfäule an und wurde dadei von einem Herrn Geleitete Berufung Holtzmanu's aus Heidelberg. Derselbe hat seine Stelle im angeredet, der ein unübertreffliches Sächsisch sprach. Der vo.sichtige Rusie merkte Lunte und wandte sich ab. Der Pseudo Sachie ließ sich dadurch nicht absckrecken. Huf der andern Seite Vorstand des Protestanten- Vereins medergelegt, und mir glauben nicht zu bc- ^oßamfnt8 fam er Dem Russen wieder näher, dieses Mal mit einem Begleiter, gegen den irren, wenn wir dieses Verfahren in Verbindung bringen mit seinem Eintritt fT( QUf- ^ie Reliefs hinzeigend, halblaut die Worte ausiprach- „Ra, was sehen mer hier? Tue W Mi -'»'".““„»im« . Mr3pro«6. :i)jrd) alle Diejenige „T ober Ansprüche : ’n/affe bdben zu konn> friert, solche s°M rannet|tag den H- Morgens 9 * In S*rl»' r Seiollaiachllgte d unter Angabe der dnben, als sie W. iH von der Rasse aut Lien gleich soll in diesen r;meni versucht und er ,Ausschuß und Mas rrien, wobei alle nicht t ^chörig vertretenen rilüfltn der Mehrzah >>«- auf" tter p 1 or gut flffflemeiner Anzeiger Warnung vor Taschendieben! und Prima Emil Fischbach Kirchenplatz (3598) — rigen Local- ken, daß in beschlossen \ abzutaffen Glas. Thonröhrcn für Wasserleitungen empfiehlt 3298) 3654) Eine fette Kuh ist zu verkaufen. Reustadt T- 153 Schweizer Käse Holländer- „ Rahm ,» im Jutcrche wirrnng besinb- ötellnng und ihr Versteigerungen. Die Bergwerks-Gesellschaft Germania, Abtheilung III. zu Ehren des as Ministerum inen Eonflictes 1 Millionen, tm. Die pvli' laaten sich ent- 3643) Gute Frühkartoffeln bei ’ Gartner S ckaum. 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Aug. d. vormittags li Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs-Inspection zu Frankfurt a. M- em- mreichen, woselbst die Bedingungen, sowte die Zeichnung unb der Kostena-ifchlag ein- zuseden und die Submissions-Formulare m Empfang enonnnen werden können. Frankfurt « M-, den 21 Juli 1874- Königliche Betriebs-Jnspection. H e y l- ______________ 775) Von höchster Wichtigkeit für die Autzcn Jedermanns. Mein echt Dr Wbite's Augenwasser hat sich seiner unübertrefflich guten Eigenschaften wegen seit 1822 einen großen Welt rühm erworben: Es ist concessionirt, und als bestes Hausmittel — nicht Medicin — in allen Welttheilen bekannt und berühmt, worüber viele Tausende von Bescheinigungen sprechen- Bestellungen Fla 9011 10 Sgr werden mir durch Herrn Fr. Bieler am Kreuz in lKießen zuge- sandt. Traugott Ehrhardt in Großbreitenbach in Thüringen. Herrn Traugott Ehrhardt in Großbreitenbach in Thüringen. Ich befinde mich sehr gut auf Ihr Dr. White's Augenwasser, und habe noch kein besseres Mittel für meine Augen gefunden als dasselbe; aber auch diejenigen, welchen ich aus Freundschaft davon abgegeben habe, können es nicht genug loben. Schicken Sie mir deßbalb wieder (folgt Auftrag). Main; August 73. M. Naystoll. Ferner: Daß das Fläschchen Ihres Dr. White's Augenwasser, welches ich an meiner alten Mutter verbiaucht habe, nicht ohne guten Erfolg geblieben ist, merkten wir sogleich beim Eintropfeln, als die Linderung sofort eintrat Da aber em Fläschchen nicht genügt, so ersuche ich Sie olgt Auftrag). Willmanns b Vacha. Juni 73 Jacob Dietzel._____________ n Ech-k aus 8fr i von einem Hem merkte Lunte und der andern Seite zleit.r, gegen den ! sehen nur ^ier? des Russen, unb Rech bM alten D° ; In Gespräch, i Bismarck nnnlti ,it dauernsänzwiche 1 ging cö nach btm m war verschißen. kam das alte Red, Doch dem Russen die er aus und empsahi " 1 (Trib.) fein Wv't Deutsch Telearapbendeamlen a dm Akt gV andlung in * ,e Fürsten einpsänz'. Lande« i« begrüßen- dci Monarchen^ ’1’ .MchOi,"» hi lieber z . eine IrrtuH •> „ « Nusch Söhne, brennholz, meistbietend zu versteigern. : 2-L '---------------------------- Dieses Holzquantum besteht meistens aus tffttrflie. Stücken von 6 Meter Länge, so daß sich m »„kaufen dasselbe auch zu Bauholz und Stutzstangen 3517) Große Itf$e aui nerfo f n für Obstbäume sehr gut eignet. (3637i I. Rothenberger S Bekanntmachung. Firmen-Register des unterzeichneten Gerichts ist heute folgender Eintrag volllogen worden: .. Valentin Fießer von Lörzweiler und Franz Jacob Lütticken von . Wittlich. beide jetzt zu Gießen wohnhaft, betreiben dahier seit heute unter der Firma: „Fießer & Lütticken" eine Cigarrenfabrik. Jeder von ihnen hat das Rellck, die Firma zu vertreten und zu zeichnen. Gießen, den 21. Juli 1874 Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Bottiche r.__ $ Frische Hefe gjl I L cur,, Asterweg. 3641) Prima Cervelatwurst bei Carl Schneider, Wir müssen dringend das Publikum ersuchen den Besuch der Fcsthalle einzustellen, indem dieses zu störend auf Die Arbeiten 'n derselben einwirkt. . , s Das Comtle. 36311 Für die Dauer des festes werden 2 Buf- fetmadchen gesucht. 9?öbc- res bei st l an Fried erforderlichen eisernen Tragbalken, Fich Ludwig Eich von Lich den tormei:j2InPcr Schrauben, Schienen, Klammern, |(n Concursproceß erkannt hat. werden A^sputzschieber unb Abtrittsrohre auf bem Bürgermeisterei einzureichen. Voranschläge unb Lieserungsbebingungen können vom 27. b. Mts an bei unserm Stabtbaumeister eingesehen werden. Gießen, ben 23 Juli 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 3650) Vogt. Jeiltzeöotenes. Haus verkauf. Feslhalle. IX. itiittrlrlii'imlifir-? Surnfdl, Gießen IS71 l-df n«f<‘ii6"’ „„ $eP W” 1p9h Speisenkarle: Nheinsalm ä la Vinaigrette Ein junger Hahn Eine Portion gefüllte GanS Eine Portion gefüllte Ente Beefsteak........... Rumpsteak Roastbeef Gulasch Saurer Rindsbraten Eotelettes........... Schinken Zungenwurst Würstchen . . . . Käs und Butter........ Salat Kartoffeln fr. 48 ii ii ii ii ii ii ii ii ii H ii ii ii ii ii 48 42 36 36 30 30 24 24 24 24 24 12 12 6 6 Weinkarte: Fenr/irfwi, durch Gutachten rinra verehr!. tUirthlchäfta-Lomitea beiter Wein anerkannt. per Liter: Laubenheimer.........st. 48 fr. Bodenheimer u \ per Sclilegelflasclte x Ober-Jngekheimer........fl. i fr Moselblümchcn f/ t 12 Bordeaux: St. Julien, Original . . . „ 1 18 Rüdesheimer Berg........„ 1 48 Rauenthaler-Berg ,, 2 Hochheimer lHousseuuc $ Grün Etiquettc ........fl. 3 fr. Roth Etiquette 2 48 Champagner : Chanoin freres Epernay......ff. 3 48 fr. Moet & Chandon....... 4 30 II uu n ata Um atlen Anforderungen entgegen zu fomme», ist ein Eis-t/ieeiiic-Buffet "richtet, in welchem einem Verehrl. Publikum Gefrorenes, Torte, Kuchen, Confituren, Soda- Wasser im Glas, Idinonade (Himbeer), C’alfce und alle Sorten feine Liqueure und feinste II« v « tt n a - C ifj