Gießener Anzeiger H Anzeige- und Amtsßtatl für den Kreis Hiessen Freitag den 24. April 9tr 071 einer Deutfdjfanö. 1729) mite. alle U H her Schan!- NroßheW Berlin, 23. April. lieber den Schluß des Reichstages verlautet aus Reichstagskreiscn, daß der Kaiser wünsche, den Reichstag persönlich zu schließen. »uirtel3ä^dg 1 st. 12 K w, Thlnyerlohn. Durch bi< Vvtz hezogen vterteljübrt- 1 st. 29 ft. Erscheint täglich, «u Hut- nähme Sanntagl Expet-tNon: Lanzlet^rrg, 8it «. 1h. 1. Darmstadt, 22. April. Das Großhcrzogliche Regierungsblatt Nr. 2l Sollte sich dieser Wunsch realisiren lassen, würde der Schluß am Sonntag im enthält: weißen Saale des Schlosses, andernfalls durch Delbrück am Sonnabend im Heuberger, weisen fort. »rg. jdenkupfer- -2 Sgr- und Kandah B enlhahend. Schnitt"1115'^ für Weisssl^ 10 Uhr, hierml ein. »ii um von . Kreises Büdingen. y 8. Uebersicht der Umlagen zur Bestreitung der Communal Bedürfnisse der israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises Oppenheim pro 1874. 9. Charakterertheilungen. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben allergnätigst geruht: am 16. Marz den Tünchern Kaspar und Heinrich Nover ui Darmstadt den Charakter als „Hoftüncher", am 30. Marz dem Vergolder Georg Zaun zu Darmstadt den Charakter als „Hofvergolder" zu verleihen. 10. Versetzungen in den Ruhestand- Se. ^iönigl. Hoheit der Großherzog habcil allergnädigst geruht: am 26. März den Schullehrer an der israelitischen Elementarschule zu Auerbach, Abraham Koschland, aus sein Nachsuchen, am 27. März den Schullehrer an der zweiten evang. Schule zu Bechtheim, Christoph Goll, auf sein Nachsuchcn, am 31. März den Rentamtsdiener bei dem Rentamte Lindenfels, Georg Seeger, auf sein Nachsuchen imb mit Wirkung vom 1. April l. I. an, und'am 4. April den Canzlei-Jnspector bei dem Ober- appcllalious- und Cassationsgericht, Friedrich Müller, auf sein Nachsuchen, in Anerkennung seiner mehr als 50jährigen treu geleisteten Dienste, in den Ruhe ienkupf011, lr. 5 88' , Obigem',, ) bisl°riscbtf erhält keine Gefangenenkost, sondern wird mit Genehnligung der Gesäugnißbe- hörde durch den Probst v. Choinski beköstigt. Sein Nachfolger in Gnesen ist der Domherr Korreutkowski. Aus Baden, 22. April. In lllberlingen am Ried (See-Kreis) ist der eigenthümliche Fall vorgekommen, daß ein katholischer Priester sein Amt niederlegte, weil ihm das Gewissen verbiete, die Lehre der päpstlichen Unfehlbarkeit anzlierkenuen und er die Kirche nicht entweihen wolle, indem er anders lehre, als er glaube. Die „Freie Stimme", das ultramontane Organ in jener Gegend, begleitet diesen Schritt mit der Bemerkung, daß er unter den 1300 Priestern Badens der erste und hoffentlich auch der letzte sei — Für den tiefen Eindruck und das große Interesse, welches die Verhandlungen in dem Sckeuerpurztl-Proceß gefunden haben, spricht der Umstand, daß in der kurzen Zeit schon die dritte Auflage des stenographischen Berichts gedruckt werden mußte. /ranftretdj. Paris, 19. April. Die Citation des Bischofs von Nancy vor das Gericht von Zabern erregt hier bedeutende Aufregung. Auffallend ist die Ueber- einstimmung, womit die Organe der verschiedensten Parteien ihre schiefe Auffassung der Sachlage kundgcben. Einestheils sehen sie in der Vorladung des Bischofs nur eine „anticlericale" Handlung der deutschen Staatsanwaltschaft, andercutheils behaupten sie, die französische Regierung sei durch das Concordat gesetzlich verhindert, ihre Vermittelung in der Weise, wie sie Statt gefunden hat, zu leihen. Der Fall des. Bischofs von Nancy steht aber zunächst außerhalb des Rahmens, in de,n die einfach ultramontanen Demonstrationen des Hrn. Plantier und Genossen sich bewegten. Er ist ein französischer Unterthan, der Untergebene in Deutschland besitzt, und diese Untergebenen in seiner Eigenschaft als ihr Vorgesetzter zu öffentlicher Agitation gegen das Reich veranlaßt hat. Daß seine Autorität zufällig eine geistliche ist, kommt erst in zweiter Linie in Betracht. Der Fall würde ganz ähnlich liegen, wenn etwa eine französische Eisenbahn Dircctien eine Strecke im Elsaß besäße und ihre Schaffner dienstlich wänge, auf dieser Strecke laudesverrätherische Handlungen gegen Deutschland vorzunehmen. Im Frankfurter Frieden hat Frankreich die Verpflichtung übernommen, vor kommenden Falles die Communication zwischen den deutschen Behörden und den französischen Untcrthanen zu vermitteln, nach Maßgabe einer französisch-badischen Convention vom 16. April 1846. Diese Convention sagt aus, daß die betheiligten Regierungen sich gegenseitig verpflichten, gerichtliche Vorladungen rustellen zu lassen, so lange die Landesgesetze sich dem nicht entgegen stellen. Hierauf gestützt, hat die deutsche Regierung den Herzog Tecazes ersucht, dem Bischof von Nancy ihre Vorladung zu insinuiren Ties ist geschehen; der B'schof aber erklärt, er sei seiner Regierung gegenüber nur an das Concordat von 1801 gebunden. Dies gestatte die Strafe des Tadels, und den Tadel habe er im November 1873 erhalten; er weigert sich aber der Vorladung Folge zu leisten. Er wird sich also nicht in Zabern stellen und ohne Zweifel in contumaciam verurtheilt werden. Der Conflict besteht also im Grünte nicht zwischen dem Bischof und der deutschen Staatsanwaltschaft, sondern zwischen ihm und dem französischen Ministerium. Deutschland bat unstreitig das Recht, einen Proceß gegen denjenigen anzustrengen, der auf seinem Gebiet gegen die Integrität seines Belitzes agitirt; es hat auch nach dem Frankfurter Frieden das Recht, die französische Regierung um ihre Mitwirkung zu 'ersuchen. Für diese ist die Sache dann zunächst ein Fall des inneren Staats- lodenweit, e Zeitung für Tort Handarbeiter mimt-Auflage in Dculscbland 180,001). 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, die Be- Saale des Reichtetages erfolgen. stätigung von Stiftungen und Vermächtnissen betreffend. AuS Trier, 19. Aprtl, schreibt man der „Germania": „Den heute 2. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Justiz, betreffend hier aus dem Gefängnisse entlassenen gesperrten Geistlichen Pohle, Krämer und die Einverleibung des Ludwigsbrunnens bei Groß-Karben in das Familien- Stölben ist vom Strafanstalts-Inspektor erklärt worden, nach höherer Anwci- Fideicommiß der Freiherrn v Leonhardi. sung werde ihnen bei ihrer nächsten Haft die Selbstbeköstigung nicht mehr ge- 3. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, den stattet werden, wenn sie nicht jetzt bei der Rückkehr in die Heimuth jede Verkehr zwischen dem Großherzogthum Hessen und dem Königreich Bayern nut Empfängst'icrlicbkei sich verbäten und wenn sie nicht zum Antritt der nächsten steuerpflichtigen Getränken betreffend. Haft sich freiwillig stellten. Die Herren erklärten, sie seien nicht in der Lage, 4. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Darmstadt, die Erhebung ihren Pfarrkmdern hierin Vorschriften zu machen, und sie seien der Ueberzeu- einer Umlage zur Bestreitung der' Gemeinde-Bedürfnisse in der Haupt- und gung, daß ihr eigenes Urtheil über die Maigesetze sie nöthige, nur in Folge Residenzstadt Darmstadt für'1874 betreffend. gewaltsamer Wegführung durch die Polizei den Weg zum Gefängnisse zu 5. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Mainz, die Umlagen der machen." israelitischen Religions-Gemeinde Bntzenhtirn nut Finthen für 1873 betreffend.! Bromber^, 18. April. Der Domherr und Osficial Woyciechowski 6. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Offenbach, den Stener- aus Gnesin, Vertreter Ledochowski's in der Diöcese Gnesen, ist gestern Nach- ausscklag zur Bezahlung des GehaltS des Nabbinen zu Offenbach für das Zmittag gegen 5 Uhr durch einen Gnesener Gefängnißbeamtcn dem hiesigen Kreis- Jahr 1874 betreffend. >gertchtsgefängnisse zur Abbüßung einer Gefängniststrafe von 4 Monaten über- 7. Uebersicht der für das Jahr 1874 genehmigten Umlagen zur Bcstrei-Iliefert worden. Er wurde schon am Vormittag erwartet, da seine Abfahrt tung der Communal-Bedürfnisse der israelitischen ReligionS- Gemeinden des'.von Gnesen um 6 Uhr Morgens signalisirt worden war. Wie die „Bromb. — ' !Ztg." hört, ist derselbe auch schon Vormittags hier eingetroffen, bis zu seiner Jnternirung aber bei dem hiesigen Probste v. Choinski verblieben. Woyciechowski ist in einer Gcfangenenzelle des 3. Stocks untergebracht worden. Er stand zu versetzen. 11. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind : die erste evang. Schulstelle zu Geinsheim, im Kreize Groß-Gerau, mit einem jährlichen Gehalt von 500 fl.; dem Herrn Fürsten zu Usenburg-Birstein steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu; die evang. Schulstclle zu Gonterskirchen, im Kreise Schotten, mit einem jährlichen Gehalt von 400 fl.; die zweite evang. Schulstelle zu Klein- Karben, im Kreise Vilbel, mit einem jährlichen Gehalt von 450 fl.; die zweite evang. Schulstclle zu Brandau, im Kreise Dieburg, mit einem Gehalt von 400 fl. jährlich; eine Schulstelle der Gemeinde Arheilgcn. im Kreise Darmstadt, mit einem Gehalt von 800 fl. und einer Wohnungsvergütung von 100 fl., falls eine Dienstwohnung nicht gegeben werden sollte. Darmstadt, 22. April. Gestern und vorgestern hielt der Gesetzgebungs- Ausschuß Sitzungen, welche namentlich dem den Stäi den vorgclegten neuen Pensionsgesctz bezüglich der Civilstands - Beamten gewidmet waren und denen am 24. d. ei: e weitere mit dem Ministerium gemeinschaftlich abznhaltende Sitzung folgen wird. — Am 25. d. tritt nunmehr auch der vierte Ausschuß zusammen. Als Gegenstände der Derathung hört man bezeichnen: den Antrag der Abgg Dumont und Oechsner auf Errichtung einer Handels-Akademie in Mainz, den Antrag der Abgg. Goldmann, Küäler, Edinger und Heinzerling wegen Aufhebung des Octrois, den Antrag des Abg. Heidenreich betreffs der Abgabe von Waldstreu aus Communal - Waldungen. Berlin, 22. April. Die „Prov.-Corresp." bespricht die Absetzung des Grafen Lcdochowski und hebt hervor, daß es vor Allem darauf ankomme, der unbefugten Fortsetzung der Amtsthätigkeit Seitens der abgesetztcn Bischöfe wirksam entgegenzutreten. Der Artikel schließt: „Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß die Vertretung des Reichs und die preußische Landesvertretung bereitwilligst die Mittel an die Hand geben werden, um den Kampf gegen die geistlichen Verächter der Staatsgesetze durchzusühren und ihren revolutionären Widerstand erfolgreich zu brechen. Je früher die Regierung in den Stand gesetzt wird, mit bestimmten Maßregeln vorzugehen, desto mehr wird sie der äußeren Verwirrung und Zerrüttung einigermaßen vorbeugen können, welche durch das Auftreten der katholischen Bischöfe immer entschiedener in die ge- sammten Verhältiliffe der katholischen Kirche gebracht wird." — Daffelbe Blatt schreibt: Der Kaiser erfreut sich einer fortschreitenden Stärkung seines Befindens, konnte Sonntag dem Gottesdienste im Dom wieder beiwohnen und wird bis gegen Mitte Mai in Berlin und Schloß Babelsberg verweilen. -- Das Befinden des Reichskanzlers hat fick im Laufe der Woche sichtlich gebessert. Die Betheiligung an den laufenden Geschäften ist auch jetzt noch ausgeschlossen. rechts; Herr Decazes hat denselben einstweilen so entschieden, daß er seine Mitwirkung geliehen hat; der Bischof bestreitet ihm das Recht dazu, und es bleibt erst abznwarten, wie die Beiden sich weiter auseinandersetzen werden. Kommt es zur Executionssrage, so würden wir persönlich uns freuen, wenn auf die Wünsche der französischen Negierung möglichste Rücksicht genommen würde. In jedem Fall ist die Sache ein neuer Grund, die baldige Erledigung der Grenzfrage zu erstreben. Pari- , 21. April. Laut „Moniteur" wird das Urtheil des Zaber- ner Gerichts gegen den Bischof von Nancy nicht vor 14 Tagen verkündigt werden, während welcher Zeit die Frage betreffs der neuen Abgrenzung der Grenzdiöcesen entschieden sein werde. — Die osficiöse „Presse" versichert, Broglie werde, falls das Rundschreiben Depeyre's in der Donnerstags - Sitzung des ständigen Ausschuffes zur Sprache komme, sich darauf beschränken, zu erwidern, daß das Circular vom Ministcrrathe berathen, vom Staatsoberhaupte gebilligt worden sei und die Regierung ihre Vollmachten nicht überschritten habe, als sie es an den General« Procurator richtete. Pari-, 22. April. Von gut unterrichteter Seite wird versichert, daß Gras Chanlbord darauf verzichtet haöe, im nächsten Monat nach Frankreich zu kommen. — Am Sonntag fand ein Banket der Actionäre der Nizza-Cunco-Eisen- bahn-Gesellschaft statt, wobei der Deputirte des Departements der See-Alpen, Piccon, eine italienische Rede hielt und enthusiastisch den Augenblick als nahe bevorstehend darstellte, welcher Nizza, „die Italiens Unabhängigkeit geopferte Iphigenie", seinem wahren Vaterlande zurückgeben würde- In der hiesigen Presse erregte diese Rede die größte Sensation — Nachrichten von der spanischen Grenze zufolge hat der carliftische Commandant von Guipuzcoa die Städte San Sebastian, Renteria und Jrun in Blokade-Zustand erklärt und Jeden, welcher Lebensmittel dahin führe, mit Todesstrafe bedroht. 4joffanD. Haag, 22. April. Eine osficielle Depesche aus Atschin vom 17. April meldet: Eine starke Patrouille recognoscirte eine 1500 Schritt südlich vom Kraton belegene feindliche Position, mußte sich jedoch vor dem Feuer des Feindes zurückziehen. Nach dem Eintreffen von Verstärkungen wurde ein Angriff auf die Position versucht, jedoch mit einem Verlust von 8 Torten und 9 Verwundeten zurückgewiesen. Drei Staaten der Westküste unterzeichneten eine Acte, worin sie die holländische Oberhoheit anerkennen. (EnflCanö. Loudon, 21. April. Ein Berichterstatter der „Daily News" telegra- phirt aus Kalkutta vom 18. April, daß er mit der Untersuchung des Zustandes der von der Hungersnoth am meisten bedrohten Bezirke zu Ende gekommen. Seiner Meinung nach ist es der Regierung gelungen, das ultramontaue Werk zu Ende zu bringen gerade noch zur rechten Zeit, da die Noth bereits einen hohen Grad erreicht hatte. Lord Northbrook's Schweigen über die Reißein- käufe, welche die Regierung gemacht hatte, trugen viel dazu bei, den Transport und hauptsächlich auch die Organisation von Hülfscomites zu verzögern. Ehe die Regierung helfend eingreifen konnte, waren die Leiden der Bevölkerung sehr groß, insbesondere in den Unter-Divisionen Durbangah und Ramnuggur. Die Sterblichkeit war dort eine sehr große, und es ist geradezu lächerlich, wenn man die Behauptung aufstellt, daß nicht mehr als 12 Todesfälle vorgekommen seien. An eine genaue Statistik über dieselben barf nicht gedacht werden ; lim so mehr als durch die Drohung, die Beamten für die einzelnen Todesfälle verantwortlich machen zu wollen, dem System der Vertuschung geradezu in die Hände gearbeitet wird. Der Berichterstatter glaubt jedoch, daß das Schlimmste überstanden und die leider au spät organisirte Hülfe im Stande sein werde, dem Unglück die Spitze zu bieten, vorausgesetzt, daß sie kräftig genug, um auch außergewöhnlichen Ansprüchen im Nothfalle Genüge leisten zu köimen. Er schätzt die Zahl der Hülfsbedürfrigen in den von ihm bereisten Districten auf 3 Millionen, welche während dreier Monate auf die Hülfe der Regierung angewiesen seien. flmeriftcL New - Aork, 22. April. Eine bedeutende Ukbersckwemmung in Louisiana hat die Felder von l 1 Gemeinden, die vorzugsweise Baumwolle bauen, und von 14 Gemeinden, die Zucker cultiviren, unter Waffer gesetzt. Durch die Ueberschwemniung sind 250,000 Acres Baumwollpflanzungeu, 100,000 Acres Getraide und 500,000 Acres Zuckerfelder zerstört. Der Schaden, der den Gemeinde,' von Louisiana durch die Zerstörung erwächst, ist sehr beträchtlich. 25,000 Personen sind vollkommen ruinirt, sehr viele sind sogar aller Lebensmittel entblößt. Die diesjährige Erndte ist vollständig zerstört. Der Con- greß hat bewilligt, daß für die nothleidenden Armen Nationen vertheilt werden. dann braucht 6r ja nur zum Fenster hinauS zu sehen! Adieu! — Damit ritt der König davon und der Reserveschafttopf Hane da« Nachsehen! Wien, 16. April. Da» Unwetter, welche- Dienstaa Abends und Nachts sich über Wien entlud, war wahrhaft mörderisch. Die ersten Aprilwochen find, wie e» tm Lclktmunde beißt, die Flitterwochen der Sparen: fie versammeln sich bei ihren Shefesten tn Gärten iu Tausenden. So wurde denn auch der Esterhazy Garten in Mariahtlf von den befiederten Humoristen der Luft massenhaft besucht. Gestern früh war der Garten em Leichenfeld, besäet von den durch den Hagel erschlagenen Sparen, die haufenweise Herumlagen. Der Park blieb deßhalb und sonstiger Verwüstungen wegen m den Lormuragostundrn gesperrt, und als t\t Opfer deS Wetter« gezählt wurden, ergab sich, daß es zweitausend sechshundert waren. ---- , Laudwirthschaftlicdes (Mitgetheilt von der höheren landwitthschafilichen Lehranstalt in Worms.) Lelkuchellverfalschung. Die erhöhte Wichtigkeit, welche miUL und Fle.ichproductio» in neuerer Zeit gewonnen Haden, macht natürlich auch die Verwendung von »raftfuttermitteli in größerem Umfange nothwendig. Der starke Absah, den diese in Folge dessen gefunden baden, hat eine ziemlich allgemein verbreitete Verfälschung ms Leben gerufen,' auf die wiederholt hiw zuweisen um so wichtiger ist, als man sein theures Geld da nicht nur für em Nahrungsmittel ausgiebt, das an und für sich wenig Werth besitzt, sondern oft geradezu die Gesundheit ter Thiere in hohem Grade gefährdet. Besonder« sind es die Oelkuchen, denen der Landwind «eine specieüe Aufmerksamkeit zuzuwenden hat Zu den nachtheiligstcn Beimengungen gehören die Senfarten, die wir gewöhnlich in den importirten, indischen Rapskuchen vorfinden, welche deßhalb nur mit äußerster Vorsicht verfüttert werden dürfen, da mehrfache Fälle »orgekommen sind, daß damit gefütterte Thiere erkrankten und starben. So theili z. B. Profe,,or Völck-r in London mit, daß manche dieser Rapskuchen soviel Senf enthalten, daß ein Kuchen schon hinretcke, um das Leben eines jungen Maß- ochsen in Gefahr zu bringen. Bei dieser Gelegenheit dürfen wir nicht Unterlasten, abermal« darauf aufmerksam za machen, daß oft schimmlige Oelkuchen, die in diesem Zustande ganz unverkäuflich sind, zerkleinert und auf's Neue gepreßt werben, um lbnen da« Au-schcn unverdorbener Waare zu geben, wäb» Ttnt im Grunde genommen, die Wirkung derselben noch ebenso nachtheilig ist wie zuvor und beiondcrs die Verfütterung derselben an trächtige Thiere entschieden unterlassen werden muß, da Fehlgeburten die häufige Folge sind. Da« beste Erkennung-mittel für dergleichen verdorbene Waare ist die Loupe, mit der die Pilzfäden im Innern der Kuchen deutlich wahrgenommen werden können und die deßhalb zu dieser, wie auch zu andern Untersuchungen bei keinem Land wirth fehlen sollte. Jede Verfälschung sofort zu erkennen, hält natürlich schwer und ist hier auch der Raum nicht dazu, die einzelnen Kennzeichen der Reihe nach aufzuführen. Viel ist jedoch schon gewonnen, wenn nur die Aufmerksamkeit der Lanbwirthe einmal auf den Gegenstand gelenkt ist. Darauf sollte wenigstens gesehen werden, daß man womöglich nur hellfarbige Raps« kuchen verwendet, da man damit zugleich auch eine Garantie hat, daß sie nicht zu heiß gepreßt wurden. Bei dieser Gelegenheit wollen wir nicht unterlasten, darauf hinzuweisen, daß nach btn Mittheilungen Professor Anderson s im letzten Jahre eine Dcsterung eingelreten sein soll, ta absichtliche Verfälschungen von Oelkuchen in geringerem Umfange zu seiner Kenntniß famrr dleußerst wichtig ist dabei, daß der geringe Werth vieler Oelkuchenproben seinen Grund cann hatte, daß der ursprüngliche Lein oder Rap« mit Unkrautsamen stark verunreinigt war. Die Schuld würde hier also auf die Landwirlhe selbst wieder zurückfallen und hätten fie da ecr Allem bei sich selbst mit der Besterung anzufangen. Verunreinigung des Kleesamens mit Flachsskide. Der Futterbau auf den Feldern gewinnt immer mehr an Bedeutung und besonder« ist e« hier der Klee, von dem ta« Gedeihen unseres ViehstandeS zum großen Theile abhangt. Um so betrübender ist es deßhalb, wahrzu nehmen, wie die obengenannte, so verderbliche Schmarotzerpflanze von Jahr zu Jahr an lut brdtung gewinnt und bald in allen Theilen unsere« Vaterlandes festen Boden gewonnen baden wird. Unzählige Mittel sind schon dagegen in Anwendung gebracht worvcn, ohne daß der Erfolg bi« jetzt ein durchgreifender gewesen wäre. Auch greifen alle diese Mittel, wenigsten» theilweise, die Sache am verkehrten Ende an; denn was nützt e«, die Kleeseibe gegen den Herb-: hin unterdrückt zu haben, wenn an den betreffenden Stellen den ganzen Sommer über nicbtt gewonnen werden konnte und nun das Feld zum Umbrechen bestimmt ist? Bei der AuSwabl deS Samens müsten die Augen offen gehalten werden, damit nicht seidehaltiger Samen zur Aussaat kommt.' Wer Unkraut säet, wird Unkraut ernten! 6« bat hier der Landwirth um so vorsichtiger zu sein, als eö gewistenlose Händler genug giebt, die so verunreinigten Samen al« reine Waare verkaufen, trotzdem ihnen bas Gegentheil bekannt ist. Freilich, nicht jeder Landwirth besitzt Zeit und Kenntnisse genug, um einen Samen auf Reinheit untersuchen zu können Dafür haben wir aber unsere Versuchsstationen, deren wichtige Bedeutung der deutsche Vant wirth, der in dieser Beziehung von allen Landwirthen der Welt am günstigsten gestellt ist, noA lange nicht in ihrem ganzen Umfange erkannt hat Ist die von einem Einzelnen benitbigtt Kleesamenmenqe »erbältnißmäßlg zu gering, so vereinigen sich mehrere zu gemeinschaftliche.: Bezug und sichern sich, durch Untersuchenlaffen einer Probe auf Reinheit, Keimfähigkeit re., gegen nachherigen bedeutenden materiellen Schaden und eine ganze Reihe von Verdrießlichkeiten Am erfolgreichsten erweisen sich hier, wie auch beim Bezug von künstlichem Dünger und anterr Materialien die Eonsumvereine, denen zur Hebung der Landwirthichast und zur Förderung tct materiellen Wohl« der Landwirthe noch eine große Zukunft bevorstebt. Schutz der Saaten gegen Krähen. Wohl die mnsten Landwirtbe haben in Mein Beziehung schon unangenehme Erfahrungen gemacht und manche, sonst mit größter Sorgfalt aui> geführte Saat ist der Krähen wegen mißlungen. Die meisten der bi« jetzt bekannten Mittel, die den Thieren die Körner ungenießbar machen sollen, haben sich al« mehr oder weniger n folglos bewiesen. Am sichersten war immer noch die Bewachung einer Saat unter Anwevbuog von Schießwaffen, freilich ein theurer Schutz, wenn man wollte, daß er von «ßrfolg btglrim sei. So erwähnte jüngst ein befreundeter Gutsbesitzer, daß ihn die Abhaltung der Krähen von einem Felde auf 15 Tbaler zu stehen gekommen sei. Ein sichere« und einfache« Mittel soll, »sch den Erfahrungen engliscker Farmer, Theer fein. Zu diesem Zwecke wird eine mäßige Cuennüt desselben mit etwa« heißem Waffer verdünnt und narb dem Erkalten nut dem Samen vermischt. Um zu vermeiden, daß die Körner aneinander haften, werden sie mit Aube, Kalk oder dgl. tüchtig durcheinander gearbeitet und dann ausgesäet Man hat so gleichjeiNg neeb den Vortbeil einer guten Samendüngnng. Es ist durchau« nicht nothwendig, daß dKt derartigen Präpcnaticn gleich die Aussaat folgt, man bat Beispiele, daß der Same »och 6 Monate »o aufbewahrt werden mußte, ohne baß deßbalb inne Keimfähigkeit im GerinßßM Roth gelitten hätte. F r i s ch d ä di t r j u Gieße». Sonntaa den 26. April D- Rühl am Markt, I. Vogt in der Wallthor- strafie und Chr Lampus auf dem Seitenweg. Vermischte-. — Am Alexanderplatze in Berlin, zwischen der neuen Königs« und der Landsbergerstraße, steht ein Hau«, daS jedem Dorüberaebenden auffällt. Im Volke ist es unter dem Rainen „das Hau« mit den 99 Schafsköpfen" bekannt. Seine Gerichte ist so curios wie sein Nam>. Der alte Fritz hatte einem in der Landsbergerstraße wohnenden Bürger ein hübsches Häuschen geschenkt und der Nachbar de« Glücklichen sab die« mit neidischen Au len an. Sein Dichten und Trachten ging nach einer ähnlichen königlichen Gnade. Nicht daß er « gerade nöthia gehabt * hatte, nein, der Mann hatte Geld, e« war ihm bloß um die Ehre zu tbun. Da machte er nun reiche Schenkungen an die Armen und tbat sich so hervor, daß der König auf den Edlen aufmerksam werden sollte. Und richtig, der opferfreudige Mann erhielt vom König die Erlaubniß, sich eine Gnade auszubitten, und er bat um ein Hau«. Wenige Monate zogen vorüber und ein schöne« Hau« stand da und der glückliche Besitzer zog ein. Glücklich? nein, da« war er nicht, die Statuen am Hause des Nachbar« ließen ihn vor Neid nicht schlafen. Al« einmal der alte Fritz vorüberritt und ihn fragte: Ist Er nun zufrieden? antwortete er: Ja, aber wenn doch Majestät mein Haus auch wie das des Nachbar- mit Statuen und Frescobilde.n schmücken wollten! — Soll Er haben! sagte der König, ritt davon und nahm sich vor, den Nimmersatt mit seiner Eitelkeit zu strafen. Er ließ daher das Haus nut steinernen Sinnbildern zieren, und zwar mit 99 Schassköpsen. (Etwa 15 davon sind noch beule vorhanden.) Man denke sich den Schrecken de« armen ManncS, der, als der König zum zweiten Mal vordeirttt, diesem unter Zittern und Zagen sein Leid klagte und sich über den Svott böser Nachbarn beklagte, welche den sonderbaren Hausschmuck als Anspielung auf den Besitzer betrachteten. — Aber Er hat ja nur seinen Willen gehabt! — Ach, Majestät, freilich, indessen — die Schafsköpfe. — Nun, allerdings es sind nur 99, aber wenn Er eine runde Zahl und da- Hundert voll haben will,' 1671) Die Mineralwaffer-Handlunq von Chnil Fischbach, S^lterSweg, empfiehlt nachverzeichnete Sorten in stets ftischer Füllung: 2ldelheidsquelle, LudwigSbrunnen, Appollinarisbrunnen, Marienbader Kreuz- Carlsbader Mühl- und brunnen. Dchlofibrunnen, Crmfcr Keffel- und Krän- chesbrunnen, F^rchinger, Friedrichshaller Bitter- waffer, Salzhausener, Salzschlirser Bonisacius« brunnen, Schwalbacher Stahl- und Weinbrunnen, Schwalheimer, Homburger Elisabethen- Selterser (Naffau), brunnen, Wildunger, Kissinger Rakoczv, (karlsbader Salz, Karlsbader Sprudelseise, b'inser Pastillen, Soda- und Selterwaffer. .c »rwnb V: BüMlW 23. « Silbe Pipi vAiiiei. Deu< voertk. Bon< V- Jl>‘* *• ' ' 3'.? 1C Krwkf- iiKüt VrtnlL Veieu uruuL W* IheiM« Hj \\ !,u ßinkNc'.i Lwl CrediUct Uihiien — Hol im Gieß Montai von B M in btm G chongtlsitin, n sich veihtitzM A. 6 Rmtr. 3 o a 24 , 3 60 , 3 32 . 31 22iD Lrllen 2 «0 . B. Bau-/ 112 Mtl-Si tinflt ur messe: mi 9 Xabelrgt Tie Zusam öorfc ^lungSfnst I am ®ro^trP0ii «ein 3M4) Dir s Uitnfilien, 2 Gerüste ‘V Scheine^ 2 Schränl Girren J Stufen 7 Daschts N im Subr oen. Entaec tnnin aus San »Nb ließen, öei Hol . Dann, fUlai nt5v$0t ^4’2 18 «fe’J '-Nr stzi. (MN-Q bis Oberhtißden 77V< |Galizien — 1864r 159 flr(flemeiner Anzeiger em- 2200 Wellen Buchen-Reisholz, 950 (2086) bei t in her* len, 1 Hauptgewinn im Werlhe von 1 m (2007)।£ des Vormittags von 9 Uhr an, in I. 21. Herold, Hanau. Nortis Nadel- und 18 do. 5 Nadel- und 104 Nadel- und 30 und Nadel: 'N' 5100 15 47 70 2 1 7 Ltiefellager pfehle bestens 2 119 4 24 60 32 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Mein reichhaltiges Schuh - und BörstMiiuH bricht en. 23. April 1874 Nadel- „ Buchen-Prügelholz, Eichen- „ Nadel- Buchen-Stockholz, Nadel- Priorhätcn. östr. Stab. Prior. 61 */t östr t. Lombard 491 -t Livfirneeer 35'/« Tuscaner 57 Elisabeth.-Prior. 90*/b 3°, o 3°o 3% 5°u 5% Holzversteigerung. Donnerstag den 30. d. M., a 3,000 a 3,000 ä 1,000 i5 Maschinen u. ». w. A, llwcter am Kirchenplatz. Artikel für Buchbinderei: Buntpapier, Pappendeckel Campric, Plattgold re. Bestellungen nach Maaß, sowie Reparaturen, werden besorgt. (1060) Die Zusammenkunft ist am Steinbruch. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird ' t bis 1 Deccinber 1874 gestattet. kn, daß nad) tt ctkn fein foU, Kennlniß kann inen Grund dir einigt war. t halten fie da k rungsstücken, Schemel ohne Lehne, Schränke -um Aufbewahren von Geschirren, Stufentritt und Waschtische, auf den gelten rem da8 deßhalb, to zu Jahr «i L n gewonnen lic cn, ohne Mi is Mittel, wenW e gegen den Heck mmer über nifc Sei der tiger Samen zr ir Landwilih m wnden muß, v, lkichen Deiooibs1 [ B. Bau-, Werk- und Nutzholz: 119 Nadel-Stämme von 4 bis 17 Meter Länge und 12 bis 39 Cntmtr. Durchmesser mit 55,03 Cubmtr., 9 Nadel-Stangen mit 0,98 Cubmtr. (Helles und dunkeletz) Original-Gebinden bei Damen-, Herren- und Knabenhüte,Iin sämmt- lichen Geflechten empfiehlt sehr billig (2088) 4. J'flitfJHlflitn. h wahrgenomra? bei keinem 8m hwer und ist n 'führen. $it[ j\ I uf den GezenstL'4. hellfarbige Aul fe zu heiß gisch V S- Bekanntmachun g. Mi'twoch den 29. b. M-, Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Geschäftszimmer der unterzeichneten Verwaltung, Grünberger Chaussee, Flurdielungs- und Steinplättangs-Arbei- ten der hiesigen Zeughaus-Kaserne, veranschlagt auf 259 Thlr. resp. 123 Thlr. itn öffentlichen Submissionswege vergeben werden. Die bezüglichen Bedingungen liegen in dein vorbezeichneten Geschäftslocal zur Einsicht offen Gießen, den 24. April 1874. [2085] Großherzogl. Garnison-Verwaltung. 45 Nadel - Stämme (Bauholz), von 15 bis 51 Cmtr. mittlerem Durchmesser und 6 bis 16 Meter Länge, zus. 14,45 Cbkmtr enthaltend, 186 Stück Buchen-, Eichen- und Nadel- Stangen, zus 5,26 Cbkmtr. enthaltend. Die Zusammenkunft ist am Wege nach Bersrod im District Wilshäuserwald. Reiskirchen, am 23. April 1873. Großherzogliche Bürgermeisterei Reiskirchen. Jünger. ner Anzeigers. Wiederverkär.fer erhalten Rabatt. -d du 6*t ijtilt l«t ** p geben, wil-l 1 wie zuvvi at .J Are« Bekanntmachung. 2014) Die Lieferung verschiedener Kaser- nen-Utensilten, als: 2 Gerüste und 1 Schrank zu Monti- Hoslieserant, Köln, Hochstraße 9, für die Vorzüglichkeit ihrer Fabrikate: Brust Bonbons, Chocoladen und Zuckerwaaren zu Theil, welcher höchsten Auszeichnung zahlreiche frühere Prämiirungen vorangingen. 1991) Verschiedene Oeconomte-Gegen- stände, bestehend in 1'Wagen, 1 Pflug, 1 Eage, 1 Zuggeschirr u. dgl., bin ich willens zu verkaufen. A. Weidig, Bierbrauer. ! wiener Ilteü-Ausficffimg IS73. Die Fortschritts-MedMe wurde der Firma Ieilgebotenes. Neuen Caviar, „ Winter-Lachs, italienische Maccaryni, Lyoner Gemüsenudeln, Oporto-Birnen, ital. Apfelspalten, franz. Brünellen, in frischer Waare, empfehlen I. A. Busch Söhne. 5,000 4,000 Rmtr. Buchen-, Eichen - Scheitholz. Rm'.r Buchen-, Eichen - Prügelholz, Rmtr. Buchen-, Eichen- Stockbolz, Wellen Buchen-, Eichen VÄll-rlei H-lz. (S-rbfer.reifet Eichen - Stämme (Bauholz), von 15 lu k)aben bei bis 32 Ctmr. mittlerem Durchmesser ' 4.< « ft r « ir de und 3 bis 11 Meter Länße, 7,40 Th. Nautenstrauch. Cbkmtr. enthaltend, (2009) CL b. Echoor. _ soll im Submissionswege verdungen werden. Zur Entgegennahme von Offerten ist ein Termin auf Samstag den 25. d. M., Vormittags 9 Uhr, im Geschäftszimmer der unterzeichneten Verwaltung anberaumt, woselbst auch die Lieferungsbedingungen einzusehen sind. Gießen, den 21. April 1874. Großherzogliche Garnisons-Verwaltung. Lorins.) iAproduclinD a^u'temiitteh I haben I 1 ber ßanbbj L .^Knlich |ni5J Ulcht betfüttr.1 tTlranh6l "tftt 91apg|u4,|, jungen A»' uufmerffam gT ' swb, jerfleinitil je haben in U', ö^terSorgfalt"* j t bekannten M • n ober wechktt t unter oon ^rfßlg,^' m9 d« »*: „ewiti*'-' e mW . d,-> «»*!*■' )erben sie ^enfeib 5 US?“* ireinigitn Sm’ iN, i fiuchen zu fiirr . bet brutfche 8aö en gestellt ifl, * ;injelnen benej i gemeinfchafttl- , KeimfähiglkU-> E 21. A-r» 187, jur gorbenm. Großherzogliche Bürgermelfferet Greßen. ' Vogt- sollen in dem Reiskirchener Gemeindewald, Districk Wtlshäuserwald, Reitzberg und Schlieberg, nachaerzeichnete Holzsorffmente versteigert «erden: Versteigerungen. Holzversteigemnq im Gießener Stadtwalde. £ Montag den 27. April 1874, S von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, District Hangklstein, nachoerzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: A. Brennholz: 6 Rmtr. Buchen-Scheitholz, 1 do. 1 do. 1 do. 1 do. 2 Hauptgewinne mit Genehmigung sämmllicher Landes-Regierungen des Deutschen Reiches. 1 Hauptgewinn im Werlhe von ca. Reichsmark 30,000 ca. Reichsmark A5 000 fl 0.000 6,000 Nadel- „ (392) €1. Iffland, Weißadlergasse 10, Frankfurt a/M- Niederlage von Kitzing?r Bier Internationale Landwirthschaflliche Ausstellung zu Bremen 18J4, unter dem Prolectorate Sr. Kaiserlich Königl. Hoheit des Kronprinzen des Deutschen Reiches und von Preussen. Grosse Verloosuny am 22. Juni 1874 (■ohhoHen. fl. kr. Pr. Friedrdor — — Pistolen . 9 35—37 Holl. fl. 10 St. 9 45—47 Ducaten . 5 30 —33 20 Frankemt. 9 25—26 Engi. Sover. 11 50—52 Ruhs. Imper. 9 40—42 Dollar in (MI<1 2 25—26 40 do. do. d°- . sowie 4000 Gewinne, bestehend in landwirthschaftlichen Liieren. ”2045) Eine Ladenthckc mit Glasschrank, Das ComiW ist bereit, auf Wunsch der Gewinner, den Verloosungsbestimmungen sowie -in Kindcrwaaelchen, zu oerkaufen gemäss obige Hauptgewinne auch in Baar -a-ruaahien. Verlangen jedem (^br. Kermes Neustadt. ' Die officielle Gewinnliste erscheint nach der z-ienung unu wiru ÄriD#tÄ'iter fl. 5ULooee — „ „ 25 „ 56 % K urh. 40 Thlr. Loose 72 Mhhhmu 25 fl. 45’/< Braunschweiger 22*/g 30 0 Oldenburg, ä 4()l’hlr. 397/. 40,0 bayr. Präm.-Anl. — 4°/u badische Looho 1121 Badische fl. 35 Loose 697 6 Oestr. fl. 250 v. 1M54 943 6 1 85mr Prioritätslo.ise — 1860r Loose 96’ h 5P/o östr. F. St. E. k. 335'/ Lombard. Bahn 148'/, Lu-iwigsh. Buxhaoh 177' , Max bahn 1193 b Bayer. Oslbahu 11O'/4 Rhein-Nahebahn-Act. — liess. Lndwigsb.-Act. 137'/2 Preus* 4' ,0 0 Oblig. — Frankf. 3«/,° 0 Oblig. 905 . Nm. 3'/?° u Obi. 92'/| Kurhes». 4U 0 „ 98’ g ■ ,r Hess. 5uz0 Obi. — . „ 40,0 w 997/h w . 3',,O/o „ 97'/. Bayer. 50,0 w — n 4' ,0 0 1jährige 101 ie cont«* 4 % 04 Die Wirlhschail auf der Textor'scheu Hardl ist vom nach len «r 9< (2087, onntag, den 26. April, nn eröffnet HANDLUNG IN u< flufii-rtfifcfjes prcfeioirtcs Misch. Liebig's Flelnohextraot. Condonsirte Milch. Amerika. Hliidcrinelil Trüffeln. Champignons. I Emil in I I 2071) Ein Hautzbursche wird gesucht. Gießen. Engelapotheke, Wad-, Zenller- & Wferdeschwämme. DlVEnSE LiQÜEURE. PUNSCHESSENZE. ftn Das provisorische (Sotiiit6 befördert (2062) empfehlen wir zum Anzeigen 1976) Ein Junge kann in Jbie Lehi c treten bei welche Hfl M},1 Redaktion, Druck und Verlag der 8iü:bpd)e Univ. Druckerei (Fr. Lbr. Pietscd) in^Oießen. e e tp p , chreiner Annoncen- Expedilion. (1630) Georg rt in Bkttirb Öinwe Hl Wiff‘ i V Blocke ho coloile. Emmcnthalcr-Käse. 2090) Der llnt»ricidjncte fertigt edhO ten in außergerichtlichen und Gnadensachen Ernst Euler. Bürgermeistereigehilfe. 1928) 20 bis 30 grobe WirthschaftS- tische, sowie eine Parthie Banke zu verkaufen bet I- Rothenberger, Lindenplatz. Zechte 'glenp. Kaccaroni. Vermicollis. Suppontoigo, (Eicrucmüfe- k 6ier(upptnnnbtln. Aptelspalteo. (Ertfcn -. -ßofincn -, EmfcnmcfiL , i Türkische Pssaumen. Bamberger Zwetschen, lafelmanbeln, Tutelrollnrn, TafeHeijsn, ilal. Hisilauöt. fiocotade, Sacoigna, Vanille, Thee, Zimmt, Tu vermieihen bei Fritz Fürst, leuiu-hw-n, welch- berettw.ll,« u. ira..co 2079) Ein« kleine Familirnwohnung isl zugesan^werdcn uria zu ütvmietben und kann gleich bezogen Spiro Ar < o., werden. Neustadt Ni. 19.»---„ AdmiralitiitMMtr, llauihurs 2083) Ein möblirtcs Zimmer zu oer- General-Agenten der Allan-Linie. miethcn. Neuendäuen B. 7.8.-------------- Agenten werden gesucht, "v t Ein Logis von 5 Zimmern Kammern nud--------------------—- Zubel.ör zu vermiethen bei | SdirCtllCrßCtCllCIt <1733) V ' kib a m dauernde Beschästigung, auch kann 2020) Ein gut möbhrteö Znnmer mit iin ^unge ux die Lehre treten bei Cabinet zu vermiethen bei (2006) H Leinweber, Carl Bruck, Schreinermcister in Steinbach- Gold- und Silberarbeiter, Kreuz --------------------------------------- T‘)99) Vit. E- 30, Frankfurter Stratze,! Ein braves Mädchen wird für Hausar- ist eine Familienwobnung, 6 Zimmer nebst beit bald in Dienst gebucht. Näheres bei Zubehör, zu vermiethen und am 15. Juli der Ezp d. Bl. beziehbar. -----------------------------1 Einen Tapezier - 2073) Die illcccxnbtc meines an der ßcbrlinfl fud)t Stcinkant gelegenen, 4 Morgen haltenden ^405) Ackers, ist ganz ober in fleimren Ablhet- i—--- 2047) Die lln eruicbihte wünkcht noch einige Kunden im Bügeln in und außer dem Haufe M. H ö p s n er, Frankfurter Hof 2016) Arbeiter gesucht von F. H a b e n i ch t, Varrp