Gießener Alyeiaer Mnzeige- und Mnrtsötaii für den Kreis Hiessen i’'Ä»l"tkr: 70 Dienstag den 24. März ®äB . ■ i]t der Mann des E in (jjfjSM1 hangt worden, daß ’S - hören, die hier noch anwesenden Abgeordneten für Elsaß-Lothringeu bereits nach Hanse geschrieben und die in ihre Heimath abgereisten Collegen ersucht haben, Walt einer do. do. do. do. do. do. folgende Punkte: 1J Will das Ministerium, entsprechend seiner Erklärung, daß die Ge- des Marschall-Präsidenten nicht angefochten werden dürfe, jedem Versuch monarchischen Restauration entgegentreten? 2) Ist die Regierung entschlossen, jeden Act, welcher eine Aenderung der ener Anzeigers. ML ttrd« tzi^teljährtg 1 fL 13 h. «it Brtngerlohn. Durch bk bezogen vierteljährig 1 fL 29 fr gegenwärtigen Staatsform bezweckt, zu unterdrücken? Wir wiederholen hier, daß nach vorausgegangenen Erklärungen des De- einander in Verbindung mit der immer zunehmenden Verbreitung der republikanischen Gesinnung in Frankreich, in Verbindung mit dem Wachsihum der republikanischen Partei in der Nationalversammlung muß das Septennat, wenn es überhaupt bestehen will, die Republik werden. Lothringen in der nächsten Wocke zur Discussion kommt. Dieser Bericht wird voraussichtlich zu recht ammirten Debatten Veranlassung geben, da, wie wir lß!)ri$?eljrere Theateckcul DeuMland. Darmstadt, 21. März. Nach dem jetzt ausgegebenen Bericht des vierten Ausschusses der ersten Kammer, erstattet von dem früheren Ober-Con- sistorial'Präsidenten v. Starck, beantragt der genannte Ausschuß, im Einklang mit dem Beschlüsse der zweiten Kammer, dem Anträge des Abg. Hcinzerling auf Aufhebung der in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen noch be- Srschelnt täglich, mir flu* nähme Sonntag- Expedition: Lanzleidrr», L,t. B. Rr. 1 Republik bedeutet. Von diesem Standpunkt ausgehend, verlangt die Linke zur Klärung der Situation und zur Beruhigung des Landes bestimmte Auskunft über “ Ludwig. 1. »*‘f, Nr. 9 des Neichsgesetzblattes, ansqegeben den 17. März 1874, enthält: (Nr. 992.) Bekanntmachung, betreffend die Außerkurssetzung der Kronenthaler, sowie von Münzen des Conventionsfußes. Vom 7. Märr 1874. Gießen, den 21. März 1874. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v Röder. ■ ^eibt Mitten Challemel die Linke das Septennat der republikanischen Staatsform K gleichstellt; an sich erscheint die Beantwortung der zwei gestellten Fragen sehr -j leicht und die Fragen selbst harmlos, steht doch die Regierung nach ihren bis- hengen Aeußerungen fest auf dem Standpunkt, daß das Septennat unter allen /zeitun^en- Schwierigkeiten. । «H«5 * oieuen ^Neuenbäu^__ üLJSSL^hitt. fl3 e ~ ~- AussteJJiiDn, iSU, 1 OOSUHl 74 * des Deutschen Reiches. stehenden Beschränkungen bezw. Privilegien der Frauenzimmer bezüglich der -Uebernahme von Bürgschaften stattzugeben. Da sich auch die Regierung mit aies che '"d ^emie ° wbettn Art' Die Regierung, welche ihre Majoritäten der Rechten und dem rechten Zentrum vorzugsweise verdankt, welche also noch immer und nach den geschei- dem Anträge einverstanden erklärt bat, so ist die Beseitigung der einschlägigen, taten Fusionsversuchen der beiden Centren mehr als je ihre Stütze bei den in den meisten anderen deutschen Staaten bereits verlassenen römisch-rechtlichen Wnarchisch.en Parteien der Nationalversammlung suchen muß, kann sich unmög-,Bestimmungen wohl in Kürze zu erwarten. Ich ofsiciell für das mit Republik gleich bedeutende Septennat aussprechen. Das! Berlin, 22. März, lieber die Dauer der gegenwärtigen Reickstaqs- Septennat selbst ist aber gerade die von der monarchischen Majorität einge->Session, resp. darüber, daß dieselbe sich noch über das Osterfest hinaus aus- (efte Staatsform, das Septennat gilt den Monarchisten als eine politische ^dehnen werde, besteht gegenwärtig in allen Kreisen, sowohl bei dem Bundesrath Versuchsstation, in welcher die einzelnen Prätendenten ihre Thronbesteigungs- als auch bei den Abgeordneten gar kein Zweifel. Nach der jetzt obwaltenden versuche vorbereiten und machen sollen. Durch diese widersprechenden Ansichten Idee liegt es in der Absicht des Reichstags-Präsidiums, die Sitzungen am ift der Mann des Septennats in die schon mehrfach besprochene Stellung ge- 28 d. Mts. zu unterbrechen und die Osterferien bis zum 8. April andauern v er das Septennat als eine siebenjährige Civilversorgung zu lassen, so daß die erste Sitzung nach dem Osterfeste am 9. Avril stattfinden für sich selbst ansieht, welche weder Fleisch noch Fisch, weder Republik noch würde. Präsident von Forckcnbeck hatte allerdings die Absicht, die Vertagung Monarchie bedeutet, an der aber unter keinen Umständen mit gewöhnlichen erst mit dem 1. April eintreten zu lasten, es ist ihm jedoch von verschiedenen Mitteln, wie sie sonst in constitutionellen Staaten vorkommen, gerüttelt wer- Seiten angedeutet worden, daß dann die Abgeordneten auch ohne die Ferien hn darf. Wenn ein monarchischer Deputirter der Nationalversammlung, wie in die Heimath reisen und die Sitzungen nicht ein beschlußfähiges Haus erhalten Cozenooe de Pradine in der Mittwochs-Sitzung, die Befugniß beigelegt wissen würden. In Betreff der Arbeiten, die noch vor dem Fest in den Plenar- will, daß die Assemblee über eine Veränderung der Staatsform beschließen beratbungen zur Erledigung gelangen werden, hörte die D- R. E-", daß neben darf, so wird das nur als eine persönliche Auffassung angesehen, ebenso wenig mehreren Peritionsberichteu auch der Bericht uber^ die Verwaltung^vou Elsaß- abcr theilt die Regierung die republikanische Auslegung des Septennats. Keiner hr beiden Parteien jedoch darf direct widersprochen werden. Dieser Schablone durchaus getreu, hat der Minister des Innern, der Herzog von Broglie, die beiden verfänglichen Fragen beantwortet. Die Ratio- v v nalversammlung bat dem Marschall Mac Mahon die Executivgewalt unab- wieder hierher zu kommen, um bei Gelegenheit der Berathung dieses Berichts Lchukmackttgcs« f dauernde Arb"! Georg Welle in Wiesel!. Das interpcllirte Septennat. 5"d-rlich auf sieben Jahre übertragen folglich ist während dieses Zeitraums die Discussion darüber ausgeschlossen. Es ist auch recht hübsch, daß der Her- Augestchts der kritischen Lage, in welcher sich gegenwärtig die französische zog von Broglie glaubt, daß durch Errichtung des Septennats aller Macht- teichsmark "nb fcie Nationalversammlung zu einander befinden, ist cs erklärlich, streitigkeit im gesegneten Frankreich der Boden genommen sei, es ist nicht min- Reichsmark «M n 6 Verhandlung in der Assemblöe, welche bestinimt ist, eine gewisse Klä- der edel vom Herzog von Broglie, daß er die Person seines Herrn und Mei- io.UUIIriin/j und Reserve tractirt wird, fn bnü der einentiirfip ^meck her ftprä bra SWAvf<4A,-.n - ___ .... in 5 ebene AnfMlie. v , . . , riHrfmrtfn * Verlage sich bewußt und legten deshalb auch nur geringen Werth auf die Jn- Kratioualversammlunq iten'Xbettter btx % tempfi/ltinn fefftfl- VnÄFirpnh ftp burrh bitp QiifAbfi-primin iVTseipr CtrAAPn dia iieractiflcn Oper: »Lohrf e, btiroobnten, ricfcten_r I6-r£nS^ »Ortung auch nur mit wenigen Worten, legt dagegen den Schwerpunkt auf;' ' " Sieben Jahre, ein langer Zeitraum! Trotz der Versicherungen des Mar- M Her jur »übrir bie Definition des Septennats, wie sie die Interpellanten durch Stellung der schall-Präsidenten und seines Ministers erscheint es uns nicht glücklich, daß das m MsWks H«vs ml zwei Fragen erniren wollen. i Septennat seinen Namen rechtfertigt, lieber das unruhige Frankreich sollten Die republikanische Linke ist natürlich der Ansicht, daß das Septennat dieisixben Jahre hingehen, ohne daß eine vis major alle politischen Berechnungen .t.r "> ...a-.t....s, -f . k" °™t" '"" über den Haufen wirft? Die Uneinigkeit der monarchischen Parteien unter m imnr""3 unb Reserve tractirt wird, so daß der eigentliche Zweck der Interpellation sters, des Marschall - Dictators in den Vordergrund schickt, indem er sagt: ß nnn ober ^"^*9'” Kundgebung eines Mitgliedes der Versammlung vollständig ver- Europa hat die Versicherung, daß es während 7 Jahren niit einem Manne'zu o,UV» i0K" geht. Die Dunkelheit besteht fort. So stand auf der Tagesordnung der thun hat, dessen Loyalität unbestreitbar ist. Diese Thatsache hat eine höhere inM Mittwochs-Sitzung in letzter Woche der französischen Siationalvcrsammiung end- Bedeutung, als die „platonische Proclamation der Republik." Der Marschall- 4.M« M bie vielbesprochene Interpellation von Lepere und Gambetta, bctr. das Präsident hat sich nachträglich mit der von seinem-Minister des Innern abge- a e.'ooe des Herzogs von Broglie an die Präfekten über die Ernennung gcbcuen Erklärungen ganz einverstanden erklärt und ausdrücklich hinzugefügt: > <;»0» des Maires. „3d) werde nicht zugeben, daß das Septennat in irgend welcher anderen Weise liehen Thieren, Maschinen u.v Bei der intimen, wenn auch erzwungenen Freundschaft zwischen Regie-gedeutet wird." , den Veri«Mm8Sbesiim™Iling und Majori,ät der Nationalversammlung konnte die Linke sich wohl keinen ' Es ist ersichtlich, die Interpellanten von der republikanischen Linken haben c und Wird«!Verlangjt®ll8enblld tcr Erwartung hingeben, daß die erwähnte Interpellation zu einer ihre Absicht, über die staatsrechtliche Natur des Septennats aufgeklärt zu wcr- ' -niderlage der Regierung fuhren werde. Sowohl das von der Linken bean-den, nicht erreicht, das Septennat ist eben das Septennat. Wie wir schon [ (1 Tlllr3 Mißtrauensvotum, als auch ein modificirtes vom linken Een,rum ans-oben andeutetcn, mit gewöhnlichen Mitteln darf an dieser undefinirbaren ■ «chendes Tadelsvolum waren nur parlamentarische Reguisitcn. Die Pappen-1 Staatsform nicht gerütteit werden; durch die verheißene Creirung einer zweiten hkimcr des Herzogs von Broglle brachten eine Tagesordnung für die Regierung Kammer wird der Regierung die Gelegenheit geboten, die beliebte Staatsform mtt einer Majorität von 62 stimmen durch. zu befu?..gen; die Zusammensetzung dieser zweiten Kammer, im Gegensatz zu Die Interpellanten Lepere und Gambetta waren ihrer ^bevorstehenden Nie-^dem französischen Volkshause, der aus allgemeinen Wahlen hervorg^gangenen .—y- „„„ ..v, —' ..... o»....öv.. .V , vimtviimvci |umimunvj, muß ein er Pairskammer ätzulich möglichst auf cvuferva- terpcllation selbst, während sic durch die Zusatzstellung zweier Fragen die Regie-!,ioer Grundlage geschehen; conservativ bedeutet jetzt in Frankreich siebenjährig nmg aus ihrem Hinterhalle zu locken bemüht waren. Der telegraphische und so wird sich die Regiernng in der zweiten Kammer schon eine neue Stütze Bericht über die Mittwochs-Sitzung erwähnter Interpellation und ihrer Bcant-,schaffen. 7 W reich ihre Besorguiffe für die spanischen Freunde nicht verhehlen. Amerika. rnppcn -Abtbeilungen und Tie Carlisten ihrerseits hätten, um fei« ecrrano kündeten. Dieses Gefühl gibt mir Muth zur Ausdauer auch jetzt, denn nicht um Kriege herbeizuführen, sondern um den europäischen Frieden zu sichern, halte ich an dem Bewährten fest. Leisten Sie mir dazu auch weiter wie bis her Beistand durch Ihre so pflichtgetreue Thätigkeit." Berlin, 23. März. Der Reichskanzler Fürst Bismarck hat die vergangene Nacht in Folge der genommenen Mittel den ersten wirklich erquickenden Schlaf gehabt. Die Schmerzen sind nur noch geringe und treten bei jeder Bewegung hervor. Der Appetit hat sich gebessert, die Kräfte nehmen langsam Urne BörsrnMung in Berlin. Cmcbeint täglich, Abonnement 1 Tblr. 20 Sgr. pro Quartal. Ertbeilt nntntgtlülich Ratü für Börsengeschäfte in ausführlichen Briefen. Aucb werden Börsengeschäfte billigst besorgt. Berlin, Kommandantenstraße 88. thung der confessionellen Gesetze gebildete Commission des Herrenhauses nahm mit geringen Modifikationen die Gesetzvorlage über die Außenrechte der katholischen Kirche in der Fassung des Abgeordnetenhauses an. Zum Berichterstatter wurde Hasner erwählt. Möglicher Weise wird diese Gesetzvorlage bereits Donnerstag im H^rrenhause zur Verhandlung kommen. Dollarn). Haag, 21. März. In der zweiten Kammer intcrpellirte der Abg. Meschert die Negierung betreffs des atschinesischen Krieges. Der Minister für Colonien antwortete: Die Regierung könne die Bedürfuiffe des Krieges bestreiten, es seien 28 Millionen disponibel von den für 1874 bewilligten Beträgen. Die Fortsetzung des Krieges sei nothwendig, bis Holland ein befriedigendes Resultat erlangt habe. Die Absichten der Regierung seien, sich dauernd in Atschin fcstzusetzen und die Vasallenstaaten zu zwingen, die niederländische Oberhoheit anzuerkennen, die gegenwärtigen Verträge seien unzureichend. Der Minister legte sodann die als geheim bezeichneten Actenstücke der Kammer vor und wurde die Discussion der Interpellation auf unbestimmte Zeit vertagt. Frankreich. Bayonne, 22. März. Pfarrer Santa Cruz ist au der Grenze durch die französische Behörde verhaftet und hierher gebracht worden. atalien. Rom, 22 März.ss. Der König empfängt heute anläßlich der Jubelfeier das diplomatische Corps und nimmt eigenhändig Beglückwünschungs - Schreiben der Königin Victoria, der Kaiser von Oesterreich, Deutschland und Rußland und des Dcarschall - Präsidenten Mac Mahon, sowie eine Depesche Grant's entgegen. Zahlreiche Glückwnnsch-Deputationcn sind hier eingetroffen. Spanten. Aecht kölnisches Wasser von Jean Maria Darina. Meine Niederlage davon in der Expedition de6 Giestener Anzeigers tr pfeble ich zu 8 st. per Dutzend, i fl per halbes Dutzend und 45 fr. per Glas gehorsamst. Johann Maria Farina in Köln. Ue!?[01""n ;Ufcjij6tr*W M$ii Di« - Don 9 £ 'm Ob» t':01 öon bflr f b«," «Ul , Ml*] der Direction ist bevorstehend. ßellerretcQ. Wien , 23. März. Die „Montags - Revue" meldet: K,b SR' 161 41^ ® V. Bai 652 Äci ui'f «nH iiVjDiai W t'bai tzkgkN DO MungSl'ri pilchcN, ( und Zinsen berechneten Interessen jener Wucherer sind geradezu unglaublich, nirgend unter 50 4Jrocent und oft über 200 Procent im Jahre, und es gelingt ihnen trotzdem, fortwährend noch eine große Menge Unerfahrener in ihre Netze »u locken. Namentlich ist es die vereinigte Artillerie, und Ingenieurschule, zu welcher im jährlichen Turnus mehrer« Hundert ganz junger Ofsiciere Die zur Bera- oornrnandirt sind und hier unter der doppelten Versuchung, wie sie die bisher unbekannten Lockungen der Hauptstadt und das vcrhältnißmäßig ungebundene, dem akademischen ähnliche Leben, fern von ocm moralischen Halt des eigenen Ofsiciercorps, bieten, am leichtesten erliegen Alljährlich haben eine Menge junger, hoffnungsvoller, in jener Anstalt commandirter Ofsiciere sich sinanziel durch jene Halsabschneider ruinirt und entweder den Ihrigen schwere Opfer auf* erlegt oder die ganze Saniere sich für immer zerstört. Seit der Abschaffung der Wuchergeseye ist mit gerichtlichen Mitteln jenem Unwesen nicht zu steuern. Das Kriegs Ministerium hat sich deßhalb an daS königliche Polizei-Präsidium mit der Bitte gewandt, ihm eine Liste jener Industriellen Behufs Warnung der Offieiere zugehen zu lasten. DaS Polizei - Präsidium hat dem Wunsche auf das Bereitwilligste entsprochen und nicht nur ein über hundert Namen zählendes Verzeichniß der Industriellen selbst, in welchem auch eine der ersten hiesigen Militäreffecten- Handlungen, mehrere höhere Beamten a. D. und ein Graf figurfren, eingesandt, sondern außer» dem auch ein sehr ausführliches Verzeichniß der Schlepper, von denen einer sogar den Xitel dneS Obersten führt, so wie Angabe über die von diesen besonders freguentirten Locale — Tattersall, GircuS, verschiedene Tanzlocale (speciell eines in der Dorotheenstraße) In der letzteren Liste befanden sich auch mehrere nicht der eigentlichen Demimonde angehörige Damen von scheinbar vollständiger Achtbarkeit. Das Kriegs-Ministerium hat aus dem gebotenen Material jetzt dnen Auszug machen lasten und ihn an alle Truppentheile zur vertraulichen Kenntnißnahme gesandt." höchstens die Mitglieder der Commifsioiicn ihre Arbeiten sortjetzen. — Der erste Erlaß des Ministers des Innern zur Ausführung des Gesetzes über die Civilehe ist an die Provinzialbehörden ergangen. Derselbe bezieht sich in erster Linie aus die vorbereitenden Maßregeln für die Abgrenzung der Cwilstands - Pezirke und auf die Stellung der Civilstands-Beamren. Nach den Bestimmungen Mes Gesetzes sind die Geschäfte dieser Beamten in den Stadtgemeinden von den Bürgermeistern wahrzunehmen; doch ist dieser befugt, die Geschäfte widerruflich einem Mngliede des Gemeinde-Vorstandes zu übertragen. Auch können die Gemeinde-Behörden die Anstellung eines besonderen Civilstands- Beamteu beschließen Es handelt sich also nun darum, zu entscheiden, welche Form gewählt werden wird; ferner um die Entscheidung darüber, ob die Stadtgemeiuden in Bezug aus die Beurkundung des Personenstandes in mehrere Bezirke getheilt werden sollen. Berlin, 22. März. Auf die Anrede des General-Feldmarschalls Gra-. Lokal« Noti fen v. Wrangel beim Empfang der Gratulation der Generalität erwiderte ber ■ s * 1 Kaiser . „Nehmen Sie meinen Dank für die Wünsche, welche Sie für diel .. ^eßen, 24. Marz. Gestern Vormittag wurde ein Bursche von Wicseck hier dngebracht, Kräftigung meiner Gesundheit ai.sgesprochen. Ich nehme sie in diesem Sabrejbic (SingewciTcCßcrX^Ueri.“eß’M besonders gern an und glaube auf ihre Erfüllung hoffen zu dürfen/ Zu alleni --Don dem s. Z. als verschwunden bezeichneten jungen Mann von hier, welcher in Generalen gewendet, sagte sodann der Kaiser: „Auch Ihnen sage ich für als Einjähriger canfcitirte, fehlt bis Dato noch jeve Spur. Gesinnungen meinen Dank, welche der General-Feldmarschall soeben in Ihrem ...... . New-Aork, 4. März Der Kreuzzug der Weiber gegen die alkoholhaltigen Getränke tauen fort, ist aber schon in der Abnahme begriffen. In großen Städten, wie Chicago, schlug jeder Angriff fehl; man lachte die Betenden einfach aus, und diese fühlten sich in ihrer Eitelkeit zu gekränkt, um Uch noch länger zn opfern. Uebrigens treten jetzt auch Frauen gegen die Bewegung aus und erklären das Gebühren ihrer Gescklechtsgenossiunen als albern, unweiblich und nutzlos. Man tröstet sich mit der profanen Hoffnung,' daß die Gekntsenche, wie im Jahre lb72 die Pferdeseuche, nur sechs Wochen an jedem Orte dauern werde. 9^elv-^ork, 23. Dtärz. Ans Mexico wird gemeldet, daß in Puebla eine Volksmeuge die proltstantische Kirche angegriffen und die Geistlichen mißhandelt hat. zu und ist dauernde Ruhe im Bett noch nöthig. Pofen, 21. März. Im hiesigen katholischen Lehrer-Seminar findet seit gestern eine ailßerordentliche Revision durch den Geheimenrath Wetzel aus dem, ° — —, W|IIVIVU unv unter »n Cilltils-Ministerium Statt. Ein allgemeiner Wechsel des Lehrerpersona.ls und ^ske der Kameradschaft Ihren Lohngebern zuzuschieppen wissen. Die als Spesen, Provision — Als Curiosum wird uns aus der Mailänder Zeitung „II Sole" folgende telegraphische Depesche der „Agenzia Stefani" mitgetheilt: „Berlin, 12 März 1H74. Der Reichstag ver» warf in heutiger Sitzung den Antrag auf Freilassung des Abgeordneten Liebknecht Bebel, Lecretärs des Bischofs Ermeland, welcher sich in Foige seiner Weigerung, alS Zeuge vor Gericht zu erscheinen, in Haft befindet." Greifswald, lt<. März. Der Hofgänger Fritz Schütt, wegen MordeS an der Anna Böckler zu 15 Jahren Gefängniß verurtheilt, batte gegen daS Erkenntniß deS diesigen Kreisgerichts vom 6. Deeember v I. das Rechtsmittel der Appellation eingelegt. Jetzt ist durch Erkenntniß des hiesigen AppellationSgericdtS daS erste Urtheil unter Verurtheilung des Appellanten in die Kosten der II. Instanz bestätigt. London, 20. März. Auf ganz eigenthümliche Art brachte gestern ein alter indischer Major seine Beschwerden gegen die undankbare Regierung zum AuSdruck. Wie so mancher ausgedienter Ofsieier siebt er sich schon lange vergeblich nach Versorgung um, zumal er nicht Cfftcier der königlichen Armee war, sondern im Sold der Indischen Compagnie stand. A2e seine Gesuche sind indeffen vergeblich gewesen. In seiner Verzwdflung zog er sich gestern eine neue Uniform an, geschmückt mit drei Ehrenzeichen aus den indischen Kriegen, schulterte einen — Bden und zog so vor das Unterhaus. In London pstegt das Straßenkehren als letzte Za- iluckt eines ratb- und hülflosen Menschen zu gelten. Major Iobnkon, einst von der bengalischen Armee, fegte flottweg den schmutzigen Uebergang von Parlament Street nach Palais Aard. Narürlich bildete sich em Auflauf und schließlich wurde der Maior von einem Polizisten abgeführt, ta der Sergeant al Arms die Parlaments Privilegien durch ihn für verletzt erachtete, indem er sich mit seinem Fegen den Blicken der Parlaments-Mitglieder aufzuvrängen wünschte. Madrid, 18. März. Der Civllgouverneur der Hauptstadt hat auf Befehl des Ministers des Innern den Zeitungen strengstens untersagt, Nach richten über Truppen-Bewegungeu, über Stärke und Stellung ter Streitkräfte zu bringen oder den Feldzngsplan gegen die Carlisten zu erörtern. An Nach druck fehlt cs diesem Verbote nicht; den zuwiderhandelnden Blättern kann so- fort das Lebenslicht ausgeblasen werden Einer der angesehensten und ältesten Zeitungen, dem Diario de Barcelona, tfl dies Mißgeschick kürzlich widerfahren; , *r catalvmsche General - Capitän Izquierdo hat sie unterdrückt. Möglich ist jedoch, daß der erwartete Nachfolger Irquierdo's dem Blatte noch einmal am Auferstehung verhilft. Madrid, 21. März In Madrid hat man sich eines Gerüchtes ex freut, das; die Carlisten sich j vx zu schwach fühlen, dem Angriffe des Marschalls Lerrano zn widerstehen und deshalb die Belagerung Bilbaos aufgehoben ihren Beschwerden Ausdruck zu geben. Nach dem Feste werden dann die hätten. Aus Santander aber hört man ungefähr das Gegentheil: übrigen noch vorliegenden Gegenstände zur Berathung gelangen; die hervor-.habe erkannt, daß die carttstischen Stellungen vor Somcrrostro zu starkU ragendsten von ihnen sind das Militär-Gesetz und die Gewerbe-Novelle. Es ihn seien, und versuche sich deshalb auf dem Wege über Valmaseda der umist selbstverständlich, daß alle diese Arbeiten noch nicht beendet sein können bis zmgclten Stadt zu nähern; schon sende er große T ----- ' zu dem Tage, an welchem das Abgeordnetenhaus wieder zusammen tritt; ja viele Artillerie in dieser Richtung ab. Ci. 2. ___ man macht sich jetzt in Reichstagskreijen schon mit der Ansicht vertraut, daß neu Plan zu vereiteln, sechs frische Bataillone mit Artillerie entgegen' geschickt, die gegenwärtige Session sich bis gegen Ende April hinziehen werde. Dadurch Das Wahre an der Sachlage ist, daß beide kriegführende Parteien den ä'-»aupt- wird allerdings ein gleichzeitiges Tagen von Reichstag unt) Landtag unver- schlag vorbeieiten, in den letzten Tagen haben sich vor Bilbao kleine Erfolge meidlich, es soll jedoch, wie wir höien, möglichst vermieden weiden, daß durch und kleine Schlappen auf beiden Setten die Waage gehalten. Als cm unginu die Sitzungen des Landtages die Thätigkeit der Abgeordneten zu sehr angestrengt^stjges Zeichen für die Carlisten dürfte es gelten, daß die Legitimisten in Frank- werde und beabsichtigt deshalb der Präsident des Abgeordnetenhauses Herr —iu— m-r-----:fr- £A- w-- -• j v. Bennigsen in der am 13. April stattfindenden ersten Sitzung des Abgeordnetenhauses die Arbeiten des Plenums auf unbestimmte Zeit zu vertagen, so daß Fre s 'eilen im i | fltnM polj e tu) Rrntr 6 , 37U , 2- 3 $90 M. 3. 360 Rrnlr 43*.)U Stück -odn ■ DX) Stück $ouq l 16 S E Ötfhn Ter No 1 6d)lag, N 1 llUor. IxtA 1 [ Hol ' in den Dl sö ÄI ! 8 erben im C Stunde tiunoc do < tigert ; kpchm 'Erichen ’ »iotn Tas tolj IW gut Sufamme Jianntem X F® icinol[p{Q( I k auf i ■t11 »erben Namen ausgesprochen. Da Sie als Repräsentanten meiner Armee vor mir, Verwischte-. erscheinen, darf ich Ihnen nicht verschweigen, daß abermals eine Krisis über! ~ n 17 o _ * . , r berfelben zu schweben scheint. Was ich damals vier Jahre lang aus W-WW, gehör, auch ricani^e °ch-V"°h"S»,uß"' Ngm°r°gJ fühl und Ueberzeugung etstrebte, ausrechterhielt und erreichte, sand feinen Lohn nach dem Anatvmiegebäude gebracht, dort wurde er geöffnet Behufs der durch Profeffo, in den über alle Erwartung großen Erfolgen der Armee und der meiner Ber-I^^^^.'^ein vorzunehmenden Untersuchung der Eingeweide, und sind focann alle Biutg.fäße ' ~ ' mit gefärbtem Gyps ausgefüllt worden, da man beabsichtigt, den Leichnam in conserviitem Zustande neben dem im anatomischen Museum schon vorhandenen Bären aufzubewabren. Neuerdings sind noch andere werthvolle Thiere des Gartens erkrankt. Diesmal ist e8 nicht das bereits hart mitgenommene Naubthierhaus, sondern das noch reicher auSgestattete Antilopen. Haus, welches von einem schlimmen, vielleicht noch abzuwendenven Verluste bedroht ist. ~ Man schreibt der Ostsee-Ztg. aus Berlin: „Der Wucher mit Offieierwechsekn und lLhrenichclnen hat in der letzten Zeit in Berlin sehr überhand genommen und wird gegenwärtig von einer großen Zahl zum Thell scheinbar ganz respcetabler Firmen völlig ungescheut getrieben, ^id)! nur daß fortwährend in fast allen Zeitungen durch Inserate Officieren in diScreter Weise (Seit offerirt wird, neuerdings senden and) die meisten jener Geschäfte, ähnlich zudringlichen Lotterie-Colleeteurcn, ihre Adressen, ja, selbst unausgefüllte Wechselformulare, genau nach der Rangliste, allen jüngeren Officieren per Post zu. Außerdem unterhalten die schwunghaftesten Geschäfte einige Commis Voyageurs, fast durchweg ehemalige Offieiere und heruntergekommene Herren vom Adel, welche fid) an junge, unerfahrene Offieiere heranzumachen und unter der in großartiger Auswahl, empfiehlt (1407) 1 ln,e tf*. cs. . : Mai, r..f. 9“ Wilhelm Orbig Wellen (J33U Wilhelm Flett. [909] C o r 1 Bern- [1276] H. E- Ju cr Hard. [1173] H. M. Jug Hard t. Vormittags 9 Uhr anfangend, (1372) ten zu beziehen. [1357] Straße Die Zusammenkunft ist an der 1. Im Scklast Aspenstrauch Abthl. a : [1395 (Mife Will. Schulz & Wehrenbold. am Kreuz. £1333] 390 [1394] T l>. Vogt in der Löwengasse sich zu H. M- Ju gh ard. 11160] 3000 zu 3 16 [1403] L. H artmann, Schanz. L. Hartmann, Schanz. [1404] Reish. 55 16 suchen kicken, Birken 4 C Hensel. [1282] 9 150 181 Großh. Oberförsterei Nieder-Ohmen. -[1386] Hüter. Vogt- UO1) Th. Loos, Neuenweg. empfiehlt 1. Emil Fischbach. (1304) erhalten zu suchen. 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Ketten und sonstige Oeco- nomicgerält'schaiten, sodann circa 4 Fuder Kornstroh, 5 Fuder Ha- ferst roh, 5 Fuder Wuizenstroh, 10 Fuder Ger stenstroh, eine Quantität Spreu, 40 bis 50 Oentner Heu und 20 bis 30 Centner Grummet, Mehrere Wagen Kuhmist sind zu Der kaufen bei Ein linker Gossenstein, 1 rechts gewun dene Treppe, 1 Regeuiaß und 3 Sprung herdchen zu verkaufen bei 5*7,000 Feldbrandbackstetne am Krofdorfer Weg zu verkaufen bet (1323) Georg Abel, Krofdorf. 350 43D0 kiccnalwegs von Merlau mit dem alten Weg von fiieder-Ohmen. Grünberg, den 23. März Fußbodcil-Anstrich. Fusibodenlack, sofort trocknend, Leinölsiccatif, zum Einölen, Oclfarbe, fertig zum Anstrich, rasch und hart trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum An- sireichen und Wichsen der Fußböden empfiehlt per 1. Juni zu vermiethen. [920] f meistbietend verstrigert werden. Allendorf a./Lda, am 23 März 1874. Donnerstag den 20. Marz l. I., von Morgens 9 Uhr an, 'sollen in der Wohnung der Bürgermeister «Wagner Wittwe dauer: 3« Vermietheu ein Familienlogis mit Zubehör, Lindenplatz A. 28. [1361] dermiethuugen. In meinem Nebenhaus, im 2. Stock, ein Faiw-'fnlogis bestehend aus 5 Zimmern nebst ^Zubehör und allen Bequemlichkeiten Jeilgebotenes. Kleefamen, rothen, weißen und ewigen, Holzversteifierunq. Freitag den 27. März d I. sollen im Treffer Mitgebrauchs-Walde fol- gklide Holzsortimente an Ort und Stelle mcistbietend verlaust werden. Damenkleiderstoffe, rein wollene, in den neuesten Farben, namentlich Eachcmir, RipS, Croisee re., zu billigen und festen Preisen, empfiehlt Zusammenkunft Morgens 9 Uhr in genanntem District auf der “ W hin eitgebrathl ln Leib stack, M erleben. in von hin, welcher ii Bobnenstangen, Stück Nadelstangen, eignen sich Baumstützen: 4. Im Schlag Buchwald: Siämme Eichen-Bauholz bis zu «'S 4" fleigert : Scheith. Prügelh. Stockh. Raummeter. Pekrvlcum-Kochapparatt (1378) bei Garten jüngst gesalli, urbe vor einigen Tag« S dn durch Professor« sodann alle Blutgesäst ichnam in conservirte« Bären auszubewahm. . Diesmal ist c8 nicht - ausgestattete Antilopen- - sie bedroht ist. nit Officierwechseln ob | i und wird gegenwärtig llig ungescheut getrieben, eieren in diScreter Weise te, ähnlich-gudringliä!!: miliare, genau nach ta ten bie fln-ungl)* und Heruntn4ekomnini! umaijtxv Mb unter e dti Siefen, $rowk ' Mich, nirgck mn bl otzdem, fortwahm noch bie vereinigte Artillmo rt ganz junger OfM die bisher unbmnM : m akademischen ähnlich« | i, am leichtesten * t eommanbirter Ossi«'" vgen schwere Opfer hassung der Wucher« eas-Ministenuin hüt/- tbm eine Liste 1« s Polizei-ProstbM- hundert Namen z°h>^ /die,IM ** #einer j ftequentirien 8” hnriqe Damen von «9 Lenen toli*« «-*** Festmlr. Inhalt. Der Anfang ist im zuerst genannten kchlag, Aspenstrauch Abth. a Morgens 9 llür. Treis a. L-, den 21. März 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Treis a./L. (1389) Berghöfer. Dienstag den 31. l. M-, Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhause verftei- |erl werden: 1. Eine Abtheilung Straßenkehren- 2. Zwei Loose Erdauflüllung 3. Die Lieferung von 300 Eub.-Meter I Pflastersteinen 2. Sorte. Gießen, am 24. März 1874. ßiroßherzogliche Bürgermeisterei Gießen. MT&T;6 bi819 mtt' tiängc,i Holzvorstetgerunq >044 9?abd=Stanflin mit 129,13 Gfrmtr. j (ÄfMl'indeWaldUNaeN Di- Zusammenkunft ist auf der Schiffen-!'" 1111 yHUll UlVnVUI VillllJCll icincr (Sljaufiee .... I Leid0Nl)0fi'N. Gegen vorschrrstsma^tge Burüschaft wird! ' , ZahlungSsrm bis 1. A'oobr. 1874 gestattet.^ Freitag den 27. Marz I. I., " Gießen, am 24. März 1874. Vormtttags 9 Uhr anfangend, Grobherjo^che Bürgermeisterei Gi-bcm 'fo(kn jn Waldungen der (Semeinbe e Leidenhofen, District „Altenhcege," sol- Zwei möblirte Zimmer zu vermietben und sofort beziehbar. Wallthorftr aße A 241.[1290 Dec den Fr. Berg's Erben gehörige Garten, hinter den Eichen, ist zu verpachten. 3 M e schulterte - Wf' '’S le« rastens" einst vo l-is §5 Cichknholzversteigerung. • Dienstag den 31. d. M-, von Vormittags 9 Uhr an, olle ii im Obernmlgerner Walde, nur 20 Mimen von der Eisenbahnstation Fronhausen tfernt, 340 Stück gefällte Eichenstämme, täf-'.tentheils astfrei, zu Schreiner, Bau-, Mer-, Geschirr- und Eisenbahnschwellen- ol; sehr gut geeignet, öffentlich versteigert BJi'ben. Oberwalgern, den 21. März 1874. 1 , Anfl, „„ i,“ di, WflCToffiniien ali, "’f“« ^ffmiiiq, 4 11111 l'chs : llt Gnstlichm miß- Rmtr- Bucken-Scheidholz, „ Eicken- „ „ Buchen-Zopsreis; 2. Jrn Schlag Neuenwald: Rmtr. Buchen-Stanuineis: 3. Jrn Schlag Alteoner: Rmtr diadelzopfreis. Stück Nadelstangen, eignen von Vormittags 9 Uhr an, sl»ll in dem Gießener großen Stadtwalde, -2)i ft riet en Sandkoute und Unterhag, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: Holz-Lersteigerung - in "ben Domanialwaldungen der Oberförsterei Nieder-Ohmen. Mittwoch den 1. April werben im District Nieder Ohmen, Linnes (1 Stunde vom Bahnhof Grünberg, Vz ttnnbe von Station Mücke entfernt) ver- B. Bau-, Werk- und 9tutzholz: Großh. Ortsgericht Allendorf a./Lda. -652 Nadel-Stämme von 15 bis 34 Centn..c 1 • uiuyui. nen Beschäftigung bei uns erhalten. H. Becker, Anlage. [1120] Gail 'sche Wollenspinnerei. ,'gende Holzsortimente veisteigert werden: '418 Rmtr. Buchen Scheidholz, 112 „ „ Prügelholz, 77',2 „ , Stockholz, 375 „ „ Neisholz, Carl Frech hat 2 Ladentische (Theken) zu verkaufen.(1334) Aechiin Pfalzer Nothklcc-Saame n, frei von Unkraut, pr. Pfund 20 fr. bei Dunggyps. sowie rother, weißer und Luzerner Klccsaamen billigst bei [1281]_________________(£■ Hensel Tafelrosinen, Tafclmandeln, Tafelfeigcn, Orangen, Ital Hafelnüffe, (1306) empfiehlt Emil Fischbach. Schöne Schießerstangen, Fischbügel, gelbe Weidenstämmchen und Bindweiden bei Einladung zum Abouuemcnt auf die ^Offknbachrr Zeitung/ Mit dem I. April 1874 beginnt ein neues Abonnement auf die täglich, mit Ausnahme Montags, erscheinende Offenbacher Zeitung. Dieselbe ist amtliches Organ für die Bekanntmachungen der Behörden des Kreises und wird, wie seither, in möglichst objektiver Weise die wichtigsten politischen Nachrichten schnellstens ihren Lesern vorführen. Insbesondere wird sie auch fortdauernd die Verhandlungen der Hess, ersten und zweiten Kammer der Landstände, sowie ferner das Wichtigste aus den Verhandlungen im preußischen Abgeordneten- und Herrenhause, im Bundesrathe und im Reichstage mittheilen. Den Interessen des engeren und weiteren Vaterlandes, sowie den localen Angelegenheiten der Stadt und Umgegend, wird sie besondere Beachtung widmen, und die Course und Ziehungen aller Staatspapiere, sowie Wechsel- und Geldcourse rasch und vollständig mittheilen, auch täglich einen Börsenbericht bringen. Das Htnterhaltungsblatt wird fortwährend anziehende Original-Erzählungen und Novellen, gediegene Aufsätze belletristischen, biographischen, historischen und naturwissenschaftlichen Inhalts, interessante Miscellen und die Theater-Anzeige der Frankfurter Bühne enthalten- Wer Interesse hat an all' den wichtigen Vorgängen auf dem Gebiete des politischen, religiösen und socialen Lebens und nicht geneigt ist, täglich größere Zeitungen oder einseitige Partei-Organe zu lesen, dem bietet die Offenbacher Zeitung gegen billigen Preis voll ständigen Ersatz. Der vierteljährliche Abonnements-PreiS beträgt nämlich bei ihrem reichen Inhalte in der Stadt nur 1 fl 12 fr.; außerhalb durch die Post bezogen erhöht sich dieser um den Betrag des Postausschlags. Die Offenbacher Zeitung erfreut sich in Offenbach selbst, sowie in den Orten des Kreises und der weiteren Umgegend, allgemeiner Verbreitung und eignet sich, da sie das einzige hier erscheinende Blatt ist, zur Aufnahme von Inseraten aller Art unter billigster Berechnung. Unsere auswärtigen Abonnenten, sowie diejenigen, welche auf unser Blatt neu abonniren wollen, ersuchen wir, dies sofort bei der nächsten Postanstalt zu thun. Offenbach a. M., im März 1873. _________________________Die Expedition der Offenbacher Zeitung. Geschäfts-Eröffnung. Einem hiesigen und auswärtigen Pubilkum mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mit dem heutigen Tage am hiesigen Platze in einem der neu erbauten Läden des Herrn Alexander Mayer, ^chulstraße Nr. 1», ein Putz-, Mode- und' Kuazwaareugeschäft eröffnet habe. Mein Bestreben wird dahin gehen, mir das Vertrauen des geehrten hiesigen und auswärtigen Publikums durch reelle Bedienung zu errweben und Aechtc Ncapolit. Maccaroni, Eicrgcmüscnudeln, Türkische und Bamberger Zwetfchen Apfelspalten, Brünellen, RcineclaudS, Birnen, (1305) empfiehlt Emil Fischbach. Eine gut in Eichenholz stehende Scheuer 32 Fuß lang und 32 Fuß breit ist auf den Abbruch zu uerfaufen. Näheres Sonnenstraße B. 104. [1356] Neue Patenthcerde, Regulir-Füllofen, Wormser Säulen- und Kochöfcn, Spar- und Sprungheerde, Nohrfutter, Kaminschieber, Abtrittsrohre, Wafferleitungörohre, sowie Säulen, Träger und Eisenbahnschienen empfiehlt zu billigsten Preisen [1283] C Hensel Sämereien L. Wol f, - - - [1388] am Wallthor. empfiehlt -----—— --------------------------- (1339) I. G. D- Bapst. - Eine Waschmange steht zu verfaufen. ann r ;—^7777----— Bei wem? sagt die Exp. d. Bl. (1406) 250 Stuck hochstämmige Obstbaumchen: Amorellen- und Weichselfirschen, Aepfel, Eierzwetschen, gewöhnliche Zwetfchen, dicke Mirabellen und Reineclauden bei _____________Ioh Müller Wittwe. Laden mit Wohnung zu vemuethen. Emil Kreiling Wittwe Ein Grab-Garten mit guten Obstbäumen am Seltersberg ist ganz oder auch getrennt zu verpachten. Näheres bei ,1262) Friedrich Krender. 1337) Mein Laden in dec Wallthorstraße ist wegen Aufgabe des Geschäfts zu vermiethen. Hlace - Handschuh sabrik A chtunqsvoll (1409) Handschuhfabrikant. Einem geehrten hiesigen nnd auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich Montag f den 30. d. Mts. in hiesiger Stadt, Seltersweg Nr. 178, eine W Shlips- Frip FüjjL xViatircr und Ltoinhauer finden Sladllhealer in Giessen. Mittwoch den 25. März 1874: 5. Abonnements Vorstellung Neu Dos TtiftUttgsfcst Puftfpicl in 3 Aufzügen, von (A. o. Mosu Zum Schluß: Bcckcr's (Scfcbicfitc, Cpentte in 1 Akt von Jacobson, Mr'l von Conradi. Cinen Scbreiner und einige Arbeiter C [13851 sucht Andr. Euler 5tii die Tbeater-Direetion Wann wird uns Herr Director Püschel die veriprocheue große Operette: „Vebem gelb" voifübren? [1391] ist onberiveitiß zu vtrgeben. Näheres daselbst. (1313)Jyr* Tcxtor finden Beschäftigung bei A u g. N a u h e i m e r. 322) Das Annoncen Büreau von Rudolpb Mosse, vertreten durch d Heidingsfelder, Walltborstraße 96 in K ießen, ist für die Beförderung t'T Inseraten jeden Inhalts, als Empfehlungsanieigen, Kauf- und Betkousgriuc» Stellenaesuche, Familiennackrichten u. s w als besonders »uverlässia ni ewi ieblen daue'nde Arbeit bei [J344]Cbr. Hauboch. * << --.tioung bei ,Maurergesellen unb!(,34fi' m. < vitlh um rtMifr C 11 b t C tt pDCtfcil Agenten gegen gute Provision ge- 2cribonten flieh f zu in so sucht. fortiften Eintritt Emen fluten Arbeiter sucht H Haßler, Sä . > Ein kräftiger Haus bursche wird gesucht [1383] von______________W- Zurb u ch. Ein möblirtes Zimmer ist zu vermtetben bei sind in dtr E.rp. d. BL unter den «x Buchsfcbt n A. 8. schletminsf ab:n- Cassa Oeffnung 6' 2 Uhr. Anfang 7'r Hofgcrrckt advocat.%/^.,. (13301 [1395] ! Rtdaction, Druck und Berloy Oer Brübl'sch- Unn. Druckerei (Fr. Chr. Pisetsch) in Gießen. D- eutMit: , ti E'Nttga b, den tz: 1 s