&rVeitWl KJSJSB’jSi ?*«£?■ enbauen. •^»«rtenj * I£^ukg. M'L -taot. Nühttes bei Kn keiuät in M. A. 5j tternde Ersolz it l E. Gerdts Wrschemt tätlich, !« bncjm 1 st. 29 it. Ur. Ä« Dienstag bcn 24. Februar 48W. 72WW»e.ilL«Z^,lilMrA^WWM8tMWkELlVl«82SMSL8?f5177'^üWSWö?L.^.ti., .^7^" - --7-7- Amtsicher Th eie (Iren Betreffend: Frühjahrs-Controlversammlungen pro 1874. Gießen, am 9. Februar 1874. 5 a e Grohher) ogliche Krrioamt Gießen an die Großher^oglichen Bürgermeistereien. .^ie nachstebende Bekanntinachung des Großherzoglichen Landwehr - Bezirks - Comnrando's Gießen wollen Sie in Ihren Gemeinden ortsüblich publi- Wn, herzoglichen Regierung inerfmt. v. Röder. Großherzogliches Landwehr-Bezirks-Commando Gießen. Gießen, den 8. Februar 1874. B eka n n t m a ch u n g. Die diesjährigen Frühjahrs-Control-Versammlungen im Kreise Gieße» werden, wie folgt, abgehalten werden: : !>i »äii8aitl 11 -V lIW. ©raf Franz zu Stolberg - Wernigerode, Freiherr v. Tettau, v. Uhden, v. We- dell. Und worauf zielt^der Antrag dieser hocharistokratischen und oberaltcon- servativen Gesellschaft? „Tas Herrenhaus woüe, nnter Ablehnung des Gesetzentwurfs über die Beurkundung des Personenstandes und die Form der Eheschließung beschließen: Die königliche Staatsregierung zu ersuchen, dem Landtage schleunigst ein Gesetz vcrzulegen über Aufhebung des Gesetzes über die Vor- F r er n ck, Major und Bezirks-Commandeur. regelt sie mit M-E rbongstaW" Albach, Annerod, Burkhardsfelden, Dorf-Gill, Ettingshausen, Garbentcich, Hattenrod, Hausen, Lich, Münster, Nieder - Bessinaeu, Ober- Bessingen, Oppenrod, Reiskirchen, Steinbach, Watzenborn mit Steinberg und Winnerod. Es haben aus diesen Ortschaften zur bestimmten Stunde sämmtliche im betreffenden Bezirke wohnenden beurlaubten Militärs aller Wcheu des Deutschen Reichs zu erscheinen, welche zur Reserve gehören, zur Disposition der Trnppentheile beur- r a e 1*4. .xS/!«• !*>**. ■* £14-1 S«.. ZÄ-.£ _ 1- . K. « . .14. kfurt zu reisen, von einem Schlagflusse getroffen und sofort todt ge- H.itbeu. 2 das i-:r i ^unbriW^ ’dtänen ‘j{y 1 h',r 0* »t/ Die L mdwehr-Mannschasteii und Ersatz-Reserviffen haben nicht zu erscheinen. Dispensationen können nur in ganz dringenden Fällen eint«teil und müssen darauf bezügliche Gesuche bis spätestens den 5 März '”jb'1874 auf dem Dienstwege eingereicht werden. 1 ' 6 Die ohne Entschuldigung fehlenden Mannschaften haben die gesetzliche Strafe zu erwarten. Schließlich wird noch bemerkt, daß die Leute mit dem Militär-Paß und Führungs-Attest versehen, in bürgerlicher Kleidung zu er* qtj||||]M scheinen haben und vor dem Beginn der Control-Bersammlung Schirme, Stöcke und Pfeifen abzulegen sind. iMtü* iä bei __________________________ :r..'°rd !’ ^sflöhlstei^i nt>ei r'. s(li. * ®orn,un*' “rL LabkE II. Zu Lusrg-Göus den 9. März 1874, Nachmittags V2I Uhr, am Bahnhof. Hierzu gehören die Orte: Allendorf a. d. Lahn, Eberstadt mit Arnsburg, Groß-Linden, Groningen, Holzheim, Klein-Linden, Lang-Göns, Leihgestern und Ober-Hörgern. , IM. Zu Giesterr den 10. März 1874, Nachmittags l‘/4 Uhr, am Bahnhof. Hierzu gehören die Orte: den 10. M ärz 1874 im Oswald'schen Garten zwar Vormittags 7y2 Uhr für die Infanterie und Vormittags 9 Uhr für die übrigen Waffengattungen in der Stadt Gießen, dem Dorfe tzkiichclheim, und in den dazu gehörigen Mühlen und Höfen. 1 fen p. Ritsert jolbci, rahmen »en Sill'-1 -aphi-n mild F auiiiikfiihch____ - - -- — _ ........ ....... 0-- —- iaubt oder zur Disposition der Ersatz - Behörden entlassen sind. ; it'-’i* Die L-mdwehr-Manuschasten und Ersatz-Reservisten haben nicht zu erst eSd 49,7 < I */ I- ! :V mit M? Vf i: den 43 niederhesstschcn Pastoren, welche evangelische Gesammt-Eonsistorium Dabicr i'hr. ,.:i: Lluipttch 1'thltwl I" laiteiuid ÖnW lozzi' geprüft totere Manul! iw |ur 6r»i leitet m Burd) C fieber lid) zw Lind ur ^tirtu ertheilt, diese Herren im Vetretungsfalle sofort zu verhaften. — Das „Journal de Genöve" bezeichnet in Folge eingezogencr Eckuiidi- gnng die Nachricht, die Stadt Genf beabsichtige, die vom Herzog Karl von Braunschweig bei seiner Flucht mitgenommenen, dem Staate zugehörigen Kost« barkeiten (Onyx-Vafe, Siegel der Maria Stuart rc. rc) an Braunschweig zurückzuerstatten, als jeder Begründung entbehrend. 2t Lk° jlte n1 .,,.n 9Äabtib, 20. Februar. Die Carlisten haben Vinaroz, an der Eisen bahn lind der Küste zwischen Tortosa und Castellon de la Plana, nacb sechs: stündigem Kampfe genommen und die 200 Mann der Besatzung zu Gefangener gemacht. Man schreibt die Eroberung dem Verrathe eines Sergeanten zu, der dem Feinde das Thor Calig überlieferte. Die Carlisten unter Santes in der Provinz Valencia werden von verschiedenen Truppenabtheilungcn eifrig verfolgt. Moriones steht in Castro Urdiales; seine Avantgarde zwischen Önton und Somorrostro. Das schlechte Wetter dauert fort. werden in der zweiten Fastenwochc — die erste beginnt nächsten Montag nach England abreisen. L o k a l - R v t i z. Gießen, 24. Februar. Gestern Mittag erschoß sich in Wiescck ein schon bejahrlcr I Weisibindermeister. Neber das Motiv herrscht noch Dunkel. erschienen. Kassel, 21. Februar. Von den bekannten Juliprotest gegen das Reiches deutscher Nation beehrt. Richard Löwcnherz, von Heinrich VI. gefangen gehalten. n schien vor einem deutschen Reichstags im Hagenau bt keinen .Qricg des Vl oder 18. Jahrhunderts zwischen Frankreich und Deutschland, in welchem die Stadt Hagena nicht den traurigen Vorzug genossen hätte, mehrmals belagert, erobert, verbrannt, gevlüntir: entvölkert zu werden. Die stolzen Stadtherrcn, die sieben Klöster, der kriegerische 91 Del, ct berühmten Buchdrucker und Schriftsteller, die Oberhoheit über Wasier und Wald int (5lfap, das ist in Kriegen und Umwälzungen untergegangen. Was noch vorhanden war an Kraft un: Edelsinn, hat im Jahre 1 «*71 für Frankreich optirt. sDiese Liebenswürdigkeit trifft zugleich tr H2 Bürger Hagenau'S, welche für Herrn Hartmann gestimmt haben. Denn auch sie habe' nicht für Frankreich optirt und gehören somit nacb der Äst. Rat zu dem „traurigen Rest*, je in Hagenau zurückgeblieben tst. Daran ändert auch das Folgende nichts.] Wir reden von te- bedeutenden Familien. Die gute Bourgeoisie klebt um ihrer Interessen nnficn am Boden, ’* fristet daselbst ein Dasein ohne Ordnung, ohne politische Führung, ohne sittliche Sclbstäntigkklt Damit wollen wir nun freilich nicht sagen, daß Hagenau heutzutage gänzlich ebne hervorragend«! Männer «st. Vielmehr giebt es dort recht fähige Leute, aber die große Menge hat kein ständniß für große Dinge. Die Fragen der Landwirthscbaft, des Handels, des Hopfengeschaft^ drängen alles Ucbrige in den Hintergrund. Die französische Krappfärberci ist im Sinken K- griffen, und der Hopfen ist teutonischer Race! Der Hovfen ist das sociale Capital DtutM lands; er regiert dort die Herzen und die Köpfe. Im Bocke des Äambrmus ersäufen I« all' ihre Streitigkeiten, all' ihre Klagen! Und die Autonomisten von Hagenau möchten cbea gern die ersten Hopfenhändler des Deutschen Reiches werden!" . . — Die Heff. Morg. Ztg. erzählt wunderbare Dinge von dem Landrath des reift Eschwege, Groß. Derselbe lebt im Conflict mit dem Bürgermeister Brandau zu Schemmern und als sie nenlid) in Streit geriethen, stieß der Landrath den Bürgermeister mit solcher v'ctra gegen die Brust, daß dieser gegen den Schreibtisch de8 daneben arblitcnden Kreis-Set-retor taumelte und zu Boden gefallen wäre, wenn er sich nicht bter festgchaltcn hätte. Daraus e* zweiter Stoß auf die Brust und Schlag auf den Leib und die vor die-en gehaltenen •V*" stark genug, um dem Getroffenen Schmerz tu verursachen. Dann ließ der Landralh Gendarmen kommen und durch diesen den Bürgermeister B. ins Gefängniß abführm, *’• 1 unterzeichnet haben, waren bereits zwei znrückgetrcten nnb hatten „nach erlangter besserer Ueberzcugung" ihre vollständige Unterwerfung angezeigt. Diesen Beidell ist jetzt der Pfarrer Klöffler in Wolfhagen, einer der Intelligentesten unter den Protestpastoren, llachgesolgt. Derselbe wurde daher wieder in fein Amt eingesetzt. Als Vierter wird möglicher Weise noch der Pfarrer Roux in Schnellerode folgen, welcher die bereits kürzlich pnblicirte „Oeffentliche Erkla rung" der Renitenten zn unterzeichnen sich weigerte. Straßburg, 21. Februar. Das „Elsässer Journal" erfahrt, daß die Straßburger Wähler eine Protestation gegen die Erklärung des Bischofs Räß Uliterzeichnen; ein Gleiches wurde aus Wangenheim gemeldet Die nachträglichen Einzelheiten über die Mittwochs - Sitzung hätten die Aufregung der Ge müther noch vermehrt. Das „Elsässer Journal" ist sachlich mit Deutsch unzu frieden, aber peinlich berührt von der Haltung eines Theiles der deutschen Presse, protestirt auch gegen den dem Abg. Deutsch vom Reichstag gemachten Empfang. Die bischöfliche Erklärung, gegen die Pougnet allein protestirt, bleibe eine Thalsache von außerordentlicher Tragweite. Lauth und Deutsch sind hier angekommen. Luglauv. London, 23. Februar. „Standard" meldet: Der Friedens-Vertrag dem König der Aschantis ist unterzeichnet. elillßklli). JcniuirncQ. PariÄ, 23. Februar. Die „Agence Havas" bementirt auf das Ent schiedenste das Gerücht von monarchischen Nestanrationsversuchen. Bayonne, 23. Februar. Bon gut unterrichteter Seite wird gemeldet, die Carlisten hätten Portugalete wieder geräumt. r geeignet urt Unter. - ^liptkchcii •heje Ungl 1 Mr tüijei ibnen m < \v üchen. sehl Schweiz. Bern, 18. Februar.. In Seignelegicr haben es die Ultramontanen letzten Sonntag so arg getricven, daß das ganze Bataillon Scharfschützen, wcl ches sich noch im Jnra befindet, am Montag dorthin verlegt worden ist. Auch der Regierungs-Commissär Kuhn hat sich an Ort und Stelle begeben. Als Sendlinge der nach Frankreich geflüchteten renitenten Pfarrer kommen jetzt ihre Collegcn aus den französischen Grenzorten nach dem Jnra, um statt ihrer römischen Gottesdienst zu halten und die Bevölkerung im Namen des unfehlbaren Gerichtshofs für kirchliche Angelegenheiten vom 12. Mai, des Gesetzes über die Grenzen des Rechts zum Gebrauche kirchlicher Straf- und Znchtmittel vom 13. Mai, des Gesetzes, betr. den Austritt aus der Kirche, vom 14. Mai v. I." Dieser Antrag ist ein „alter", obschon kein „couservativer" Bekannter. Es ist ja wörtlich das Attentat der Ultramontanen im Hause der Abgeordneten auf die Staatsgesetze vom Mai v. I. Was dort der Trias Mallinckrodt- Windthorst-Reichensperger recht war, das ist den Hochconsero.itiven des Herren hauseS nicht mehr wie billig. Ein umgekehrter „Wolf im Schafspelz!" Da mißtraue man sich noch einmal, ob es eine unbewiesene Behauptung sei, daß die Crüme der preußischen Ritterschast dem Papstthum die Pferde ausspannt und nun selber die römische Karre zieht! Als das Schulaufsichtsgesetz vorlag. da beschönigte das Junkerthum seinen Widerstand damit, daß es von der Regierung im Dunkeln gelassen worden, dieweil nicht jeder Minister mit jedem der Herren unter vier Augen die Ma terie verhandelt und sich jeder einzelnen Stimme pflichtschuldigst vergewissert habe. 9hm, dieser Patriarch eines Vorwands hat sich seither überlebt. An der wünschenswcrthen Klärung der Verhältnisse fehlt es nicht: Herr v. Mallinckrodt und Herr v. Le Coq, Herr Wiudthorst und Graf zur Lippe, Herr Reichensperger und Herr v. Uhden sind einander vorgestellt. Die Verhandlungen im Hause der Abgeordneten haben den betr. Antrag der Römlinge zur Genüge illustrirt. Und nun setzt die Elite des preußischen Herrenhauses ihre Namen darunter. Damit ist Notorität erlangt für die Handlangerdienste, welche die preußischen Feudalen der römischen Tonsurpartei leisten. Es ist gut, daß die Spreu sich selbst absondert. Aber es hat nichts Ueberraschendes. In dem alten Kampf der Welfen und Ghibellinen, der Hohenstaufen und der Päpste stand der richtige Junker immer als Widerpart des deutschen Königthums. Er hat die gehörige Ahnenreihe; in dirccter Abkunft stammt er von jenem Heinrich dem Löwen, dem gewaltigen Mitglied des deu'.- scheu Herrenhauses, dessen Prätensionen an dem Felsen der Autorität seines Königs und Herrn zerschellten. Dieses große Junkerthum entartete mit bin Jahrhunderten zu der Gestalt eines Quitzow. Der Epigone des Quitzow ist aber hent zu Tage eine koulische Figur, die auf das Theater gehört, nicht ans die Weltbühne. Mallinckrodt ist sein Stichwort; dann tritt er aus den Coii- lissen hervor mit 9ir. 64 der Drucksachen dis Herrenhauses." Köln, 21, Februar. Der Erzbischof Melchers wurde heute wegen gesetzwidriger Anstellung von Geistlichen in zwei Fällen weiter zu je 200 Thlrn. oder je zwei Monaten Gefängniß, und ferner wegen einer jüngst vollzogenen Amtsübertragung nach dem ersten gegen ihn gefällten Urtheil zu 1000 Thlrn., eventuell 10 Monaten Gefängniß verurtheilt. Bonn, 21. Februar. Die „Unbrauchbarmachung der Kirchhof-Kapelle" und „Hinausstoßung der 20,000 Katholiken" ist heute Vormittag durch den Bischof Neinkens ausgeführt worden. Jnfallibilistischer Mob hatte den Weg Von der Kirchhofmauer bis zur Kapelle dicht besetzt und ließ es an Verwünschungen und Drohungen nicht fehlen. Im Angesicht der aufgebotenen Polizeimacht hielt er jedoch mit Thätlichkeiten zurück. Auch fand eine Störung des Gottesdienstes der Altkatholiken nicht statt. <§oblenz, 22. Februar. Caplan Lehnen von hier stand kürzlich vor der Strafkammer des Kreisgerichts zu 9temvieb unter der Anklage, im vergangenen Jahre auf einer Katholiken-Versammlung zu Vallendar in einer Rede den Fürsten Bismarck dadurch beleidigt zu haben, daß er behauptete, Bismarck habe vor Ausbruch des preußisch-österreichischen Krieges deutsches Land an Frank reich versprochen. Der Angeklagte wurde für überführt erklärt und zu sechs Wochen Gefängnißstrafe verurtheilt. Gegen dieses Urtheil hatte der Angeklagte sowohl als die Staatsbehörde Berufung eingelegt, und gestern kam die Sache in der Appell-Instanz in Ehrenbreitstein zur Verhandlung. Das Gericht ver- urtheilte den Caplan Lehnen in eine Gefängnißstrafe von drei Monaten; gegen dieses Urtheil will derselbe indeß die 9hchtigkeitS-Veschwerde beim Obertribunal einlegen. Kaifev-lautern, 23 Februar. In der heutigen Sitzung des Zucht Polizeigerichts, in welcher die Sache der Eheleute Martin aus Kusel gegen den Speyerer Bischof (Anklage wegen Verleumdung) zur Verhandlung stand, wurde von der Staatsanwaltschaft das Schuldig beantragt, das Urtheil von dem Gerichte indeß auf den 3. März d. I. vertagt. Der Bischof war nicht A "nnkrj gchj Petersburg, 17. Februar. Die Toaste, welche bei der vorgestriger Hoftafel zwischen den beiden Kaisern gewechselt wurden, hatten nach teni „Regier -Anz." folgenden Wortlaut. Der Kaiser Alexander sprach : „Ich trinke auf die Gesundheit Meines Freundes, des Kaisers Franz Joseph, den in unfern Mitte zu sehen wir uns freuen. In der Freundschaft, die Uns Beide mit bein Kaiser Wilhelm und der Königin Virtoria verbindet, erblicke ich die sicherstk Bürgschaft für den Frieden in Europa, der von Allen so sehr gewünscht wirk und für Alle so nothwendig ist." Hierauf erwiderte der Kaiser von Oesterreich, König von Ungar i: „Erfüllt von Dankbarkeit für den freundschaftlichen Empfang, den Ich hier gefilnden, theile Ich aufrichtig die Ueberzeugungen mit Gefühle, die so eben von Meinem erhabenen Freunde ausgesprochen worben sind, und trinke auf die Gesundheit Sr. Majestät des Kaisers, Ihrer Majestät der Kaiserin und des ganzen kaiserlichen Hauses. Möge Gottes Segen über ihnen walten l" ] — Wie „Grashdanin" meldet, wird der Kaiser Alexander im April f« ine I Tochter in London besuchen, hierauf zur Vermählung der Großfürstin rd Konstantinowna nach Stuttgart reifen und dann zur Cur nach Ems gehen. Das neuvermahlte Paar, der Herzog von Edinburgh und seine Gemahlin, e v tn i f db t e 0. —r Der Times wird aus Philadelphia gemeldet: Die Todtensckau der siamesische'. I pvillingc crgtebt, daß keinerlei anatomische Ursache vorliegt, welche zu dem Glauben veranlaße I könnte, eine Trennung hätte den Tob zur Folge baden müssen. Das Band enthielt vir I membranösc Säcke, Fortsetzungen des Bauchfelles. Die Säcke befanden sich in solch einer La^i I daß sie durch einen Schnitt im Centrum hätten getbeilr werben können. Solch cm Ltnschnu I wäre zwar gefährlich, aber nicht nothwendig tödtlich gewesen. Mehrere Unterleibsorgane laß“ I den Säcken sehr nahe, ragten aber nicht in diese hinein. — Dem variscr Blatte Affemblve Nationale, legitimistisch - ultramontaner Richtung, tn: I nimmt die Straßb. Z. folgende französische Liebenswürdigkeiten gegen die liberalen Elsässer un:c 6ct Überschrift: „Die Wahlen in Hagenau": „Einer unserer elsässischen Berichterstatter bi 3® Willj i IIV’ Hand ' Ak AHvccke * auf d । ’ « uhditm iMkiißani IpftU!, eisi zeugt uns seinen Schmerz und sein (^-staunen über oicAbstimmung in Hagenau. 900 Stimirr für Herrn Nessel, den autonomistischen Bürgermeister dieser Stabt! sHcrr Nestel erhielt in et Stadt Hagenau 991 Stimmen gegen. 4*2, die auf den ultramontanen Candtdatcn sitler Akhnlich in Bischweiler 686 gegen 115 Stimmen., Das ist zu viel für Bürger, welche ter ersten Besten gegenüber mit ihrer Vaterlandsliebe zu prahlen pflegten! Sie verdienen, auf tiri ihren neuen Liebhabern überlassen zu werden! Aber wir rvollen nicht die Einzclnbeitm de Strafe mittheilen, welche Ihr entrüsteter Landömann über sie verhängen möchte, wir wolle- vielmehr für die Parteigänger des Herrn Nessel mildernde Uniständc geltend machen. Hagena. I war einst eine berühmte und ansehnliche Stabt. Als Sih der kaiserlichen Landvogtei der zeh: I freien Reichsstädte des Elsaß wurde sie oft durch den Besuch der Kaiser des heiligen römischer Tt'M, I bis Ife K ’bt, - -j ' blldunfl und Anstellung der Geistlichen vom 11. Mai, des Gesetzes Noms nicht zur Ruhe kommen zu lasten. Die Berner Negierung hat Ordre über die kirchliche Dieciplinargewalt und die Errichtung des königlichen ertheilt, diese Herren im Betrelungsfalle sofort zu verhaften. ( 1 Ausruf Sobald wir über einen entsprechenden Stiftungsfond verfügen können, . glieder im Sinne Diesterweg's feierte. Erst im Jahre 1864 ist es mir mög- i v i miv -uiivi. in" u 1 । > — uw Micke ich die W KecLgnct ist, die das ganze Leben hindurch schwer auf ihnen lastet und sie bis Essenheim. r - < . . ah b a& rWraf-* TipaTnt+of • a« ift bar toabAiif n ibrav 0 tnbar fXtofrF «*» FvnFtoiit CCY) - — jigii das Grab begleitet: es ist der Gedanke, ihrer Kinder Geschick bei frühem ni so sehr gewünscht WeHasel k. S. L-95/g k. 8. 105 jOberhessen 783-, !3c, 4' ?o,ü 1jährige 101 ; wv , c* ' I !'^ löfter, ccTgjjJiD im N d) vorhand " I j ßsi 18 ,, iu «»Atetu«' I M EekannNnachttnq. nröem. Kehr. 28,78 III 8,11 IV. 1,45 [758] Frank f. Frankf. Darmst. k. k k. 8. 100 8 1047e 8. 1057. k. 8. 933/4 k. 8. 1057, |30. 's t5u k. 8. 1186/ k. 8. — k. 8. 9376 ActScßju Bank 146 Vereins-Kass© 87 Der Bürgermeister: Schaefer. I. E. b. V-: Iuahard. 8. 1057. 8. 105i < 8. 1051 , bei Kaiser von Ochm 'en ftenndscbastlichm & ; die Ueberzengnngkn r !de ausgesprochen W s Kaisers, Ihrer Mair flöge Gottes Segen c Zur Entgegennahme und Weiterbeförderung von Gaben zu gedachtem Zwecke sind ferner sämmtliche Lehrer gern bereit. 21 Stunden sitzen mußte. Nach deren Verlauf wurde er auS dem Gefängniß durch die Stadt dem Landrathsamte geführt, von wo er nach weiteren Verhandlungen über Gcmeinde- Ängelegenhcitcn endlich entlassen wurde. Herr Bürgermeister Brandau erklärt sich bereit, dies ÄUcs eidlich zu erhärten. — Daß Blatt versichert im Stande zu sein, weitere Geschichten dieser Art zu erzählen. Weigerung von Pcrppel- r stammen und Reisern. Mittwoch den 25. März 1874, . Vormittags 11 Uhr, ju Friedberg im Trapp'fchen Gasthofe, öffentlich versteigert werden. Das Schälen, Trocknen und Aufbinden der Rinden wird auf Kosten der Wald- eigenthümer besorgt. 90 Stück Eichen-Bau-, Werk- und Nutz. Holz-Stämme von 4 bis 12 Mtr. Länge und 20 bis 44 Centimtr. Durchmesser. Kauflustige wollen _sich zur bezeichneten aus Domanial-, Gemeinde- und Privat- Waldungen, welche sämmtlich in der Nähe In Nr. 2 des vorigen Jahrgangs des Schulbotcn für Hessen erließ der Unterzeichnete Obmann des Landeslehrervereins nachfolgenden Aufruf zur Gründung eines Hess. Lehrerwaisenstiftes: „Das würdigste, vom reichsten Segen begleitete Denkmal, das der deutsche Lehrerstand bei Gelegenheit und , ließen, den 21. Februar 1874. I Grobherzogliches Ortsgericht Gießen. besondere auch zur Anlage einer Bierbrauerei und Wirthschaft. 991 Die Bedingungen liegen bei mir zur Einsicht offen. Dillenburg, den 18. Februar 1874. rAlexander im Aprils ng der GroWrstin! ur r »ach Ems: $ unb feine tonnt näch^n Mm" Verloosungen. Darmstadt, 20. Februar. Hauptgewinne der vom 16. bis 19. Februar 1874 statt- - efundcnen Ziehung der Großh. Hcsi. 25-fl.-Loose: Nr. 85,927 25,000 fl., Nr. 62,306 5 000 fl., Nr. 6500 2000 fl., Nr. 93,811 1000 fl., Nr. 1687 und 86,640 400 fl., Jr. 49,772 und 47,158 200 ft., Nr. 4238 und 39,60s 100 fl. iMffchciden nicht sichern, Nichts ihnen hinterlassen, ihnen oft nicht einmal eine Zuflucht bei vermögenden, liebenden und theilnehmeuden Anverwandten bereiten zu können. Das wahrhaft traurige, tieferschütternde Loos der Kost'scheu Unterbliebenen ist nicht ein vereinzelter Fall, der mehr als alle beredten Worte ■ da-? Gesagte bestätigen dürfte. Mit mir werden meine Kollegen vielfach die vLa hrnehmung zu machen Gelegenheit haben, daß arme Lehrerwaisen in der tiamrigsten Lage sich befinden, zu gewöhnlichen Dienstboten herabsinkcn und mit dki'en nicht selten deren Roheiten und Lasten theilen und so nach und nach, lein Gifte der Verführung, dem Stachel der Nolh erliegend, ihren sittlichen ll ic rgang finden. Allen diesen Unglücklichen kann nicht durch ein- oder mebr- malllge Gaben an Geld, sondern am wirksamsten und dauernd duich Erziehung unb Unterricht und spätere Ausbildung zu einem ihren Anlagen und Fähigkeiten entsprechenden Berufe geholfen werden. An uns, Freunde und Kollegen, sind diese Unglücklichen verstorbener Amtsgenossen zunächst gewiesen, wir können, wir dürfen uns der Pflicht nicht entziehen, an ihnen Vaterstelle zu vertreten, ihnen in der Gründung eines Waiscustiftes helfend und rettend zur Seite. |ii stehen. Solcher Asyle erfreuen sich bereits unsere Kollegen in Preußen, Lachsen, Bayern u. s. w. und auch unserem Unternehmen wird das Gelingen nicht fehlen, wenn unser Laudeslehrerverein, der bereits eine namhafte Einuahme- qnelle zu diesem Zwecke in dem Selbstverläge der Schulbücher ic- besitzt, durch Beschluß der nächsten Generalversammlung die Sache ernst und beharrlich in die Hand nimmt. An Unterstützung von gemeinnützigen Fonds, von Schulend Lehrerfreunden wird es uns nicht fehlen. Bereits sind mir zu gedachtem Lvecke * Thlr. zur Verfügung gestellt. Der Vater der Armen und Waisen, Akt muf das Scherslein von nur 4 Thlrn., die einem Hermann Franke zu »dbnlüdjem Zwecke gegeben wurden, solches Gedeihen legte, daß das größte Fnüienbaus Deutschlands daraus hervorgiug, möge und wird anch unfern Uincinfamen Bestrebungen zur Gründung eines Lehrer-Waisen stiftest fl. kr. Pr. Friedrdor 9 55—56 «Ludwigsh. Bexbach 181 Vj pJaxbahn 119 ’/6 ? Bayer. Ostbahn 112 Rhein-Nahebahn-Act. — [Hess. Ludwigsb.-Act. 143 »do. II. Em iss. — j ARfilehensioose. (Darmstädter fl. 50Loose 218 D«r Frirdens-Bq Gießen, den 23 Februar 1874. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. In Vertretung: [749] Schäcker, Kreisbauaufseher. {Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London ' Lyon Paris Wien ditto ditto ' o j'o % Vo gsiahlgen Burgen zu stellen,! oder sich in sonstiger glaubhafter Weise j zu legittmiren. k. m. [Kurh. 40 Thlr. Loose 71 [Nassau 25 fl. — b. im District Eichwald : 20 Eichenstämme 1 Klasse = 7,61 Fstmtr. II. im Gemeindewald von Reiskirchen, District Nassestrauch 6b : 6 Eichenstämme I Klasse ~ 17,85 Fstmtr. 16 „ JI. „ — 28,78 „ Priori täten» östr. Stab. Prior. 623,4 östr e. Lombard 497,0 Livorneser 33 7/e Toscaner 5 4 ’/4 Elisabeth.-Prior. 891 • Samstag den 28. d. M., j Nachmittags von 1 Uhr an, sollen in der Freiherrlich von Milchling'- schen Mitgebrauchswaldung Obrrseilbach — Oberförsterei Treis a./Lda. — nochmals versteigert werden Niedercleen, den 21. Februar 1874. Das Bürgermeister-Amt. (761) Hardt. ü-o |Hol). fl. 10 St. 9 52—54 eDucaien . . 5 30—32 ■ "AH5'"^ ■ic.) Wien Bankactien 1023 Oest. Creditact. 255 2 Galizien — Baden4*/2o G Obi. e. E. L. 1011 Oesterr. Silberrente 67 „ Papierrente 63 7$ Spanier, neuest. 3% 187g Amerik. Bonds 1881r 103' ° Bankact. 3917z Rheinische Hyp.-Bank — Freitag den 27. d. M , ■ Wen auf der Staatsstraße von Gießen |«jin Reiskirchen 17 Schwarzvappclstämme von vorzüg- liier Qualität, 5 bis 10 Mtr. Länge || unb 30 bis 59 Centmtr. Durchmesser, zu- M inen 61,69 Cub-Mtr. haltend und Haufeil Reiser - iiMi gert we. den. I -Ünftflnfl Morgens .10 Uhr bei Abthei- - I«iübnulmner 31 in der Nähe der Gänsen- 11 im.. Donnerstag den 26. Februar 1874, Nachmittags 2 Uhr, Julien die zu^dem Nachlaß des Heinrich Mol ti gehörigen Mobilien, bestehend in Wiß^eug, Bettzeug und sonstigem Hausge- ‘«öe v öffentlich gegen gleich baare Zah- an den Meistbietenden versteigert ^■»sprechender Reorganisation m noch erhöhtcrem Maße allen bedrängten I. ©mitt in Darmstadt, Obmann. ©. Krauß in Großumstadt, Stell. Vertreter. Heinrich iu Dienheim, Schriftführer. Hasenzahl in Mörfelden, Rechner. Adam in Lindheim. Blank in Lindenfels. Büttner in Kling eilst ein in Obcringelheim. Krug in Heldenbergen. Marbach in Offenbach. Marx in Alsheim. Schäffer in Alzei. ‘ ÄS' d-- ä 5?“ fc, nad) f J .11165 L-rgkmtui ju, 5*8? k'frig srtft: llbe iraiWcn Önton t jUisconte ^oidsortcii. P». ‘^40•/;(Amsterdam ^Augsburg i Berlin Tie Todtenickau bei M lebe zu dem Glauben en. - 6 (Tsn= Raub ent it-1 fien. T" ,r... -e*ä«3, MN, Preoss. 4i/zO/o Oblig. — frankf. 37a°/o Oblig. 907» Nass. 37zv/g Obi. 93% Kurbess. 4° 0 „ 99 Gr. Hess. 5u/0 Obi. — „ » 40/0 n 997 n r> 31/20/0 n 97 Bayer. 50/0 „ — auf hiesigem Rathhause versteigert. ^valdungen, welche sämmtlich in der Nähe Die Gebäude eignen sich ihrer günstigen von Friedberg, meist auf dem Taunus unb*iv Lage wegen zu jedem Geschäftsbetrieb, ins- 7-fuwetse auch in der Wetterau liegen,>12 ''...... • - ^en: | 6 ,, ... , — ,,w „ loder im Ganzen 80 Eichenstämme mit 103,79 Festmtr Inhalt und außerdem ca. 30 Raummtr. Eichrn-Nutz-, Scheit- und Knüppelholz. : Nähere Auskunft ertheilt die unterzeichnete Stelle. ! Friedberg, den 21. Februar 1874. ' Großherzogliches Forstamt Friedberg. 1/29]________Herpel._______________ Eichennutzholzverfteigemng. Am Donnerstag den 5. März d. I., sollen nachbezeichnete Hölzer an Ort und Stelle öffentlich versteigert werden: I. im Gemeindewald von Volpertshausen von Vormittags präcis 10 Uhr ab, a. im District Fuchsbau: 6 Eichenstämme I. Kläffe — 19,81 Fstmtr. 6 „ II. „ — 11,59 „ 10 „ IH. „ — 8,30 „ 1 „ IV. „ = 0,29 „ 11 I nte"'LiiltnflnI I 4 .g |d1 1 M uni welche bei der vorge^ urden, hatten nch: ^nder strach : unviy.wm(wnvn Ml nvuj uyvi/uuu nu Joseph, den "in uni- ^ebrerwitcwen Hilfe und Unterstützung gewähren. Noch aber ist es eine '/die Uns Beide mit ! lkor0e' Lehrern unseres Landes den Blick in die Zukunft zu trüben '20 Frankenst. 9 217z—227 i3% Oldenburg. ^40Thlr. 38V !?n8L ®0Ter- 11 49-51 !4«/0 bayr. Präm.-Anl. 115 ’ “n“' ImPer' 9 37“39 4% badische Loose 114' 2 :1 ),,llar ln Geld 2 25-26 Badische fl. 35 Loose 72 l Oestr. fl. 250 v. 1854 93-^/g ' 185r^r Prioritätsloose 193 j 1860r Loose 963/4 Borseniiaciirkhiiii. Ln/ .. ^ctien 23. Februar 1874. £ fo ostr F St. L. ___ _________Lombard. Bahn 167 Die Concurrenten haben auf Verlangen } einen mhlungssähigen Bürgen zu stellen,s ÖiUHinii/vly Steigerung. Auf freiwilliges Anstehen der Wittwe und Kinder de- Bcrgwerks-Directors Fried- __________ ,lu, f'ch dahier wird die densel- Stunde an Ort und Stelle cinfinden. den zusteheude an der Bahnhorsltrallc da-1 Treis a/L., am 19. Februar 1874. h"r belegene Hofraithe, bestehend in einem [778] ° zweistöckigen Wohnbause, Scheune, Remise ---- ----- Sch. Garttn, 'am^ 1 ^org- 54 Rrh- 27 11260 CeUtNkr Elchmlch- Mittwoch den 23. März d. I, tillbc bei 1874t (STtlbtC Morgens 11 Uhr, !U cl 71C verdiene". - K -“«S-J anü- li-htn Landvogt" ^.4 | faT « bei «di ■ in ■ «*« ' Durch diesen Aufruf angeregt, faßte die am 1. Juli v. I. in Gießen tagende Generalversammlung des L.-L.-Vereins auf Antrag des Vorsitzendell den einstimmigen Beschluß, auch für das Großherzogthum Hessen ein Lebrer- waffenstifd ins Leben zu rufen und dem unterzeichneten Vereinsvorstand das werter Geeignete zur Ausführung der Sache zu überlassen. So sehr wir nun auch gewünscht hätten, dressm Mandate alsbald nachkommen zu können, so nahmen doch die anderweitigen Neformbestrebungen auf dem Gebiete des vaterländischen Schulwesens unsere volle Thätigkeit bisher so in Anspruch, daß wir es im Interesse der projektirten Anstalt für bester hielten, erst jetzt in der Sache vorzugehen. Und so wenden wir uns dann an alle gemeinsinnige und wohlthätige Menschen-, Schul- und Lehrerfreunde, an alle unsere Kollegen in Stadt und Land mit der eben so dringenden als herzlichen Bitte, uns in Ausführung unseres Werkes durch Wort und That, insbesondere aber durch Darreichung und Sammlung von Gaben zur Bildung eines Stiftungsfonds unterstützen zu wollen. Wir wenden uns insbesondere auch an alle verehrlichen Vorstände der Spar- und Leihkassen, der Vorschuß- und Kreditvereine und -lozz.'s, des Schöpfers und Begründers dcr modernen Volksschule, des v,el- waisenstifts gedenken zu wollen. ' 9 grprürten und getauschten, aber an den Menschenherzen nie irregewordenen Sobald wir über einen entsprechenden Stiftungsfond verfügen können, Laters der Armen und Waise», in den verschiedenen Gauen errichtete, find wird die Art und Weise der Ausführung der Anstalt, die Feststellung der iikaniitlich die von Dwsterweg in Vorschlag gebrachten Pestalozzi-Vereu.e und Statuten, die Wahl des Vorstandes w. der Berathung und B schlußfassu. g Postallozzi-Stiftungen zur Unterstutzimg hilfvbedur tiger Lehrer-Wutwen und ciner b bcfonbc^ berufenen Generalversammlung unterbreitet werden^ Z r I d"ch Gründung Unterstützungskasse für die Hinterbliebenen ihrer Mit- &tü 9in bem Schulboten für Hessen und 'anSrn geM^ rÄÄ'Ä4»1»4« S"™ -&*- «*• e- * <**«4 IjLamd umfassenden Veranstaltung unter dem Namen Ludwig- und Alice- ? _ Q_Q Stiftung zu geben. Dieselbe hat während der kurzen Zeit ihres Bestehens Darmstadt, am 12. Januar 1S7Ö. Manche Noth gelindert, manche Thräue getrocknet und wird auch feruerhin bei Der Ausschuß des L.-L.-Vereins: IQ unb von I)r. Spa liier Muschenheim bei Viel). (746) Carl Frech. (696) F. Textor 760) faßt die Exp. d. Bl, [764] bei der Exp. d. Bl. Näheres bei der Eiched- b. Bl. 20 25 Morgen Ackerland i von der Großherzoglichen Negierung (569) anerkannt. Gesucht 73. yu. Bvd . [775] Zwei Ladentische (Theke) zu Carl Frech Einen Schuhmacher sucht [767] Wilh elm Euler. Hofger.-Adv. taxier 1774) [7'21] Moritz Heichelheim. Das Lampus 'sche Haus am Kreuz, nebst Ncbcnhaus, Scheuer imb Stallung ist billig zu verkaufen. Näheres bei zwei Rute ling von 1768] Ein Mädchen, welches bür icrltcf) kochen kann, wird zu miethen gesucht von verkaufen bei ,773) Haupt-Agent für Giessen L. /’f rittatll, Neucnbäucn. Der Rechner: Bieber. 9täheres (741) Schreinergesellen unb ein Lehr-, Wilhelm Althaus, in G oft Buseck. 1 st. an gemacht werden können. Die Herren Bürgermeister werden gebeten, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekanut machen zu lasten. Mendorf a. d. Lumda, am 16. Februar 1874. augenpflaster bei [773]_______ ^Prompte .discrete und . -----billig* — Bedienung. . Z e 11 u n £$ Catjlege phelkrankbeit an Augenschwache, welche ipäter noch so uinobm, boft ich befürchten mutzte, mein Augenlicht gäuzlich zu verlie- Von höchster Wichtigkeit für die Angcn Jcdclmanns. Mein echt Dr Wbite's Augenwasser hat sich seiner vortrefflich guten Eigenschaf teil wegen seit 1822 einen großen Welt- rühm erworben: Es ist concOsionnt, unb als beftcS Hausmittel — nicht Mebicin — in allen Äeltthcilen bekannt und berühmt, worüber viele Tausende von Bescheinigungen sprechen. Bestellungen ä Flacon 1U Sgr. werden mir durch Herrn Fr. Bieler am Kre z in Gießen zuge- sandt Ti augott Ehrhardt in Großbreitenbach in Thüringen. Minnschte Anzeigen. Freitag, den 20. d. M., Abends, ist inber Brauerei des Herrn Wei big ein Nohr- ren. Obwohl ich viele Mittel brauchte, so fuiib ich doch fein betend als Ihr Ilr.i White'S Augeuwaffer, welches so außer- oibcntlid) Diel zur Stärkung meiner Augen beituig, baß ich es jeden Augenlet- dcnden mit bester Uebcrzeugung empfehlen kann. Sibbcffc in Hannover Januar Herrn Traugott Ehrhardt in Großbrei-j ttnbach in Thüringen Bon meiner frühesten Kindheit an litt ich in Folge der Sero-' Mannheimer Haupt-Pferde- und Rindviehmärtte im Frühjahr 1874 RcdactU'u. Druck unb Aettug 5 SiHefjels Pfeiler-, Sopha- & ovale Spiegel, ConsoltiscL'e mit Marmor- platten, Norhangstariqcn mit und ohne Verzierungen fertigt zu billigen Preisen stotternde behandelt mit Erfolg Sprachrug A. E. Gerdts Die LLirthschast auf ber Hardt ist anderweitig zu vergeben. Näheres daselbst bei Corsetten ä 48 fr., Netzen ä 4 fr., Handschuhe ä 36 fr., so- ir Krügen 4 fr., Herrenkragen 9 fr., Shlipse 6 fr., Cattnn- Jacken, Unterröcke und sonstige Artikel in großer Auswahl billigst bei 776) B. Landauer, am Kreuz. Spar- miii Vorschuß-Kasse Allendorf und Gehirn-) Krankheiten (Krämpfe, Lähmungen, Nervenschmerzen :c.), sowie Ein Laden nebst Wohnung in bester ffir Kehlkopf!ciden (Halsleiden) niederqelasien. Meine Wohnung bi sinter sich aen'bd”« «r»?“. y,iyuct6tn" °709)!vorerst im Hause von I. A. Busch Sövne auf dem Kreuz, Eingang neben —---------—-— ---;--- Goldarbeiter Loos. Bestellungen in Abwesenheit beliebe man unten im Hause Die Wohn- und Wirthjchaftvraume oder auf der Tafel an der Thür zu notiren. auf dem Lahnstem sind zn vermiethen, ' Sprechstunden 11 —12y2 Uhr und Abends von 6-7 Uhr. — Unentt mit wird Auskunft darüber auf meinemzeitliche Behandlung von Kranken obenbezeichneter Art Morgens 9 10 Uhr Comptoir ertheilt. | Gießen, am 16. Februar 1874. (676) (560)Gg. PH. Gall. ° - ('M Univ «Drucke,!'! ( / r. § ) Piet sch) !n Gießen. .ü. I*. Ritsert, Vergolder, Wallthor 156. Das Einrahmen von Bildern und Photographien wird prompt und^ billigst ansgeführt. Ein Pferdeknecht zu baldiglm Eintritt Lchippen, Spaten, Heugabeln, Karste, Strohmefser, Sensen, .ßu-ifetten, Bindket ten, Siallketten, unb sonstige Eisenwaaren finb billig zu haben bei -716> I. Rothenberger, Lindenplatz Ligroiue, Zahnmundwasser von Hück- staebt, Tmte von A- ^eonardi, Hühner- Keibsuiiieii^ M ä u s b u r g- 9, einzusehen. — Bemerkt wird noch, dass Sendungen, welche Montags eingc- liefert werden, am folgenden Sonntag oruck. ’zur Ablieferung gelangen. werden im Wallkhorer Feld zu pachten ge sucht. Näheres bei Cornmissionär ' [747]I BUtz. j:; j Ein goldenes Mebaillon ist gefunb-itt ' ^worden. Don wem? sagt die Expedition I dieses Blattes.___________________________[771]! Ein braves Mädchen wird am 25. März'! in Tienst gesucht [779]Co nr- Weidig. • Sttvhhütc werden zum Waschen unb F'wonniren an- __Eine Wohnung von 3 bis 4 Zimmern, V^ädcden gesucht. 370) Ein ^anSbursche wird gesucht, sucht eine stille kleine Familie, womöglich ~ - — - • • ■ in Mitte ber Stabt. Näheres bet ber • ----- —----— Exv. b. Bl [745] 4 Zimmern mit Zubehör ist zu vermiethen. i Wo? sagt bie Exp- b. Bl.(468■ Der mittlere S ock meines Hauses, be-‘ stehend aus 6 ineinanbergehenben Zimmerns nebst allem Zubehör ist zu vermiethen uiib, am 1. April beziehbar. [777]_________Volk, Grünbergerstraße. In Lit- A. Asterweg Nr. 111 ist eine Scheuer, auch als Lagerraum sich eignenb, zu vermiethen. [763] stock mit Elfenbeingriff verloren gegangen. Derjenige, welcher ihn wahischeinlich mit- ■ genommen hat, wirb höflichst gebeten, ihn [ 1 dastlbst w'eder abgcben zu wollen. [751] Der zum Hospitalgut gehörige Acker, Flur 5 Nr. 349 = 458 Klftr. in ber Neustäb ter Au am Hadbersgraben, sowie die zum Pfarrgut gehö.ige Wiese Flur 28 Nr- 28 = 968 Klslr. Wiese in ber Stockwiese, Wiesecker Gemarkung, sollen wegen Ableben bes Pächters auf den Rest Pachtzeit für 1874 bis incl. 1877 verpachtet werden. Das Nähere bei Rechner Wittich. Ein Waschtisch, em Kmdertischchen, ein Schreibpultaufsatz und verschiedene verschließbare Kisten billig abzugeben. Wo? wiro gesucht von (699) G. CH. 597) Zn meinem Hause (im Gartield, ist per 1. Mai d. I. ein Logis, bestehend aus 2 Zimmern mit Kabinetten, Küche, Kammer, Keller, Bodenraum, sowie Mitbenutz des , . •,,; Vx c - v „ r Blttchplatzes, zu vermiethen. W bts emschließlkch November I. I. auf reden Montag festgesetzt. _____________________Julius Notb. Dich zur öffentlichen Kenntniß bringend, wird zugleich bemerkt, daß fort- Ein freundliches kleines Familienlogis von während, adev ItUT an fenein Tag . 1) Darlehen gegen 5 % in beliebiger Größe zn haben sind und 2) Einlagen gegen 4 °/0 ebenfalls in beliebiger Größe und zwar von ruchtmärtte. Seit. 28ai;en. Zkorn. 1 Gerste. Svel;. 1 ä>afer. Erbsen. 1 Linsen. Wicken. irtotfeln. i Weiß- 1 mrhl. Aus dem Markt Mtt preis Auf dem Markt Mit. ureis Auf dem Markt Mit- preis Auf dem Markt Mit- preis Markt Mit. preis Aus dem Markt Mr- preis Markt Mit- preis Auf dem Markt Mit r preis Auf dem Markt preis c o ? st ft | auf- 1 gcf- verk. st- fr. | auf- ! gef. st. ", a ex •j.ua I fr. auf: gef- ! ,1 verk- ’h auf: i gcf. ft. fr. 1 gcs. i D r fL fr. .. auf- gef. = ft. fr. auf: 1 ges. ! «u st. fr. ! aus. gef. i Q st- 'fr. fL Ließen Alsfeld — M- M. M. M- M- M. M- M. - M. M- - M. M. M. in- M- llf. M- M- - — A r ü n b e r g 21. —. 153 16 4(i — 18 13 7 — 27 10 9 — _ — 6 8, 16 12 11 -, 2 12 24 _ — _ — 23 3 2 — — — — C a u t e r I) a d) 21. —. 12 15 — — 4 12 — 5 9l 50 — _ - 6 6 - - __ _ — - . - — — _ 3 3 _ 1 — — Mainz 20. — 14 17113 — 7 14 6 — — -1 — — — — 10 55 — — - - — — — — — 3 — — -1 — —1