?*’**.«. »ft. Unh in g d-s &J. 'Cr> tM °°VndigeT ’6 8e,«e« i« 15, | "Mch- Bett«, * Betten, £ 'Men' d»s Stüif k cy V ' ÖMnB für )tvtt< 2 brann, « 50 fr. 3 ' 6 fr. an. H ^'das Dtzd.ft.L M fc ätif- ft 1. 45. ff. 2 % [«tiiiM fl.1.24. s togtn a 16 fr. • r gköleichte unb gefärbte * p erhalten. (318) m Mlfdbirfit Senf bei »ernzerlingLTnbus - srmals G. C. Windkcker.) 25 Gtntmr schöne rolhe uns In sind zu verkaufen. Wo! . b. 9L teler-, Hollander-, der- und RahnikaNt (5785; Emil Fischbach. i fyoUänbüße DoWringk, arDclicn empfdfrn sernzerlingLTrr'bus oimaß G C. hi (MM Gräflichen Hos^.r 1 n schöne ftischmelkmde Mt i um verkauf- 120. Januar 1874. | Hubenthal. h ff Co. in Cassel über- "en in sämmtliche 2)W »O. rgrt'.fl tieritbShrig 1 ft 13 fr. tr.-i Brtngerlohn. Durch die Post bezogen vterteljL'hriq 1 st. 29 K. Eleßemr Alyngtr. Erscheint täglich, mit Ausnahme SonntagS. Expedition: Canzletberg, At. D. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen. 9h?. 20 Samstag den 24. Januar 88V4.. Brodprerfe vom 23. bis 30. Januar 1874, nach eigener Erklärung der Bäcker: 2 Kilo gemischtes Brod 24 fr. 1 Kilo gemischtes Brod 12 fr. 2 Kilo Noggenbrod: erste Sorte 21 fr., zweite Sorte 17 fr. zu Berlin, 17. Januar 1874. (gez) Wilhelm. gen Sie erinnern Berlin, 22. Januar. An den fatholischen Bischof Herrn Dr- Joseph Hubert Reinkens in Bonn. Düsseldorf, 23. Januar. In der engeren Neichstagswahl in Solin- Gotha, 22. Januar- Dr. Petermann hat Berichte des Afrika-Reisen- den Rohlfs vom 5. d. Mts. erhalten, wonach dieser mit einer Expedition von 90 Mann und 100 Kameelen in der Oase Farasreh in der lydischen Wüste, 35 Meilen westlich vom Nil, angekommen ist. Wiesbaden, 21. Januar. Den: „Katholik" wird aus Bayern ge- marmora mitgetheilten Depeschen Govone's von Anfang bis Ende gefälscht oder gar völlig erfunden seien. In Folge dessen sei an die italienische Negierung Die Anfrage gerichtet, ob die fraglichen Depeschen sich in deren Besitz befinden und ob sie an der Hand der Originale das Maaß Der Fälschungen in dem Lamarmora'schen Buche eonstatiren wolle. Berlin, 22. Januar. Bis zum 28. December v. I. waren in den Münzstätten des Reichs in Zwanzig-Markstücken 818,879,420 Mark und in Zehn-Markstücken 196,957,600 Mark ausgeprägt worden. An Reichs - Silber- münzen, und zwar in Ein - Markstücken waren bis zum 28. December v. I. 1,167,733 Mark und in Zwanzig-Pfennigstücken 1,182,562 Mark ausgeprägt worden An Reichs-Nickelmünzen, und zwar in Zehn-Pfennigstücken waren bis zum 28. L ecember v. I. 307,838 Mark 10 Pf. ausgeprägt worden. An Reichs-Kupfermünzen waren bis zum 28. December v. I., und zwar in Zwei- Pfennigstücken 26,257 Mark 90 Pf. und in Em-Pfennigstücken 2794 Mark 30 Pf ausgeprägt worden. Berlin, 23. Januar. Das Abgeordnetenhaus nahm heute bei nochmaliger Abstimmung den Petri'schen Antrag betreffs Einführung der vollstän- Digen Ehescheidung anstatt der seitherigen Scheidung von Tisch und Bett wegen des Religionsbekenntnisses eines oder beider Ehegatten an, und genehmigte in definitiver Schlußabstimmung bei namentlichem Aufruf mit 284 gegen 95 Stimmen das ganze Civilehe-Gesetz. Gegen das Gesetz stimmten das Centrum und- die Polen. Berlin, 23. Januar. Die 7. Deputation des Stadtgerichts verur- theilte heute den Redacteur der „Germania", Majunke, wegen Majestäts-Beleidigung und Beleidigung des Reichskanzlers, des Staatsministeriums und des Reichs-Anzeigers" als öffentlicher Behörde zu einjährigem Gefängniß und 200 Thlr. Geldbuße. Es lagen 11 einzelne Anklagefälle vor. Der Staatsanwalt hatte dreijähriges Gefängniß, 500 Thlr. Geldbuße und Verlust des Reichstags-Mandats beantragt. Bonn, 21. Januar. Bischof Reinkens hat von dem Kaiser das nachstehende huldvolle Schreiben erhalten: Hochwüidiger Herr Bischof! Ich danke Ihnen für die herzlichen Glückwünsche, welche Sie Mir aus Anlaß des Jahreswechsels ausgesprochen haben. Möge Gottes Segen das in Seinem Namen von Ihnen begonnene Werk auch im neuen Jahre fördern I Möge die von Ihnen getheilte, unzweifelhaft richtige Ueberzeugung in immer weitere Kreise dringen, daß in Meinen Staaten die Achtung vor dem Gesetz mit der Religionsübung einer jeden Gemeinschaft wohl vereinbar ist, welche keine irdischen Zwecke, sondern nur den Einen verfolgt: des Menschen Frieden suchen mit Gott. erhielt der Redacteur Klöppel (Fortschrittspartei) 9525, v. Schorlemer- Älst (ultramontan) 6063 Stimmen. Die Social - Demokraten stimmten größ- tentheils mit den Ultramontanen. Deutfd) Canö. Darmstadt, 20. Januar. Auf Grund einer entsprechenden Vorlage der Regierung und verschiedener Anträge hat der Finanz-Ausschuß der zweiten Kammer beantragt: „Die Kammer wolle zu Verhülfen für bedürftige Jnvalrden und Hinterbliebene im Kriege gefallener oder in Folge des Kriegs verstorbener Militärpersonen, soweit das laufende Bedürfniß es erheischt und in so lange von Seiten des Reichs für dieses Bedürfniß nicht ausreichende Vorkehrungen getroffen weiden, vom 1. Januar 1874 an einen jährlichen Betrag bis zu 10,060 fl. und außerdem bewilligen, daß die von jenem Zeitpunkt an sich ergebenden Ueberscküsse des Staatsverlags hierzu verwendet werden." — Tie Annahme dieses Antrags im Plenum der Kammer ist zweifellos. Aus Rheinhessen. Wir entnehmen öffentlichen Blättern die Nachricht, daß der jetzt — und zwar glanzvoll — Durchgefallene clericale Candidat bei der Neichstagswahl für den Wahlbezirk Friedberg rc., Oberrechnungsrath Backe zu Darmstadt, wegen verschiedener Auslassungen bei seinen Wahlversammlungen zur Untersuchung gezogen werden solle. Wir finden dies nicht nur ganz in Ordnung, sondern halten es als eine Pflicht der Staatsbehörde- Hier zu Laude, in der hessischen Nheinprovinz, sind wir im höchsten Grade empört über eine Aeußerung von Backe in der Wahlversammlung zu Rocken berg bei Butzbach, „die Civiltrauung sei nichts anders als ein Vieh Han del." Seit fast 3/4 Jahrhundert ist die Civiltrauung bei uns eingeführt und in Uebrmg, eine vom Staat augeordnete, überwachte mit) geschätzte Institution. — Wir, alle Verheiratheten dieser Provinz, sind civiliter getraut worden. Und nun kommt Herr Vack6 und bezeichnet uns als verhandeltes Vieh; die Schließung des heiligsten, ehrwürdigsten Bundes, Der jedem vernünftigen, christlichen Menschen so unendlich wichtig und achtungswerth erscheint, wird mit den verächtlichsten Namen belegt. Dürfen wir nicht mit Recht verlangen, daß Die Staatsbehörde solche Angriffe auf eine öffentliche Institution, die Der Staat anordnet und darum schützen muß, streng ahndet? — Schon wurde an mehreren Orten Der Vorschlag gemacht dieserbalb Massenbeschwerden an Großherzogliches Ministerium zu richten. Wir hoffen inDeß von seiner Gerechtigkeit, Daß es auch ohne solche Anregung uns Genngthuung verschaffe. (Neue Frkftr. Pr.) Berlin, 22. Januar. Wunder und Zeichen. Ans Breslau, 21. Jan. berichtet Die klerikale „Schles. Volks ztg.: Heute in der 10 Morgenstunde fand sich wiederum ein Executions-Jnspector mit 2 Exekutoren in der für ft- bischöflichen Residenz ein, stellte zunächst Seiner fürstlichen Gnaden einige Schuldscheine und Actien, Die bei der Execution am vorigen Donnerstage im Geldschrank vorgefunden worden waren, im Gesammtbetrage von mehr als 7000 Thlr. zurück und suchte für diese Summe Deckung. Sofort ging man nun an Die Aufzeichnung sämmtlicher Sachen, die noch die erste Execution verschont hatte; kein Raum des Palais blieb unbesucht; das Schreibpult des Herrn Fürstbischofs wurde einer sehr genauen Revision unterworfen, und daselbst auch die Börse, die Der Herr Fürstbischof, Der gerade unpäßlich war, vorher im Sekretär hatte liegen lassen, und die er sonst in der Tasche zu tragen pflegt, ihres Inhalts entledigt. Auch Die Muttergottesstatue aus gebranntem Thon, die im Treppenhause auf einem Postamente steht und vor welcher Tag und Nacht eine Lampe brennt, wurde für die Pfändung notirt; bei der Abschätzung derselben klopfte der eine Execntor mit seinem Mützenschilde daran, nm zu untersuchen, ob dieselbe hohl sei. Bereits batte sich die Executions- Commission aus dem Treppenhause entfernt und Niemand befand sich in diesem Raume, als die Statue plötzlich von Dem Postamente, auf dem sie mehr als schrieben: „Gelegentlich der' Neichstagswahlen wurde dem unerfahrenen Volke ein Decennium gestanden hatte, herabstürzte und in tausend Stücke zerschellte, insbesondere Die Civilehe als das Schrecklichste der schrecklichen Dinge vor- Ein Diener äußerte: „Die Mutter Gottes läßt sich nicht pfänden." gemalt. Tie Einsegnung, sagte jüngst ein Pfarrer, der jährlich schon an Berlin, 21. Januar. Tie Nachrichten über das Befinden des Kaisers Zehentrenten mehrere tausend Guldei? einheimst, höre nun ganz auf, von einer lauten andauernd günstig. Wie die „N. Pr. Ztg." hört, macht Die Wieder- Kindstaufe sei künftig keine Rede mehr u. s. w. Mir wundern uns Angesichts genesung regelmäßige Fortschritte. Seit mehreren Tagen hat Der Kaiser wieder Der lendenlalmien Haltung der Negierung und der Thätigkeit Der Reichsmaul- Uniform angelegt. Mittags finden in der Regel Spazierfahrten statt. Doch würfe gar nicht, wenn das Centrnm ansehnlich verstärkt wird. Aber möge die werden, zumal bei dem ungünstigen Wetter, noch fortdauernd Schonungsrück- Negierung durch diese hohlen Erfolge sich nicht täuschen lassen. Sie erinnern flchken empfohlen. uns an jene Sorte Schwämme, die ihrem Aeußern nach etwas vorsteüen, aber uns an jene Sorte Schwämme, die ihrem Aeußern nach etwas vorstellen, aber Das Befinden Kaiser Wilhelm's ist jetzt wie- in eitel Staub sich anflösen, sowie man sie kräftig packt." Hierzu bemerkt die der völlig befriedigend. Es haben sich nicht nur alle Krankheits-Ersckeinungen - Redaction des „Katholik": „Das einzige durchschlagende Mittel gegen solchen verloren, sondern seine alte Arbeitskraft und Arbeitslust haben sich wieder ein- Negierungstyphus dürfte wohl Die Uebernahme Der Kultussachen aufs Reich gestellt. Seine Thätigkeit ist fast ununterbrochen, und wenn auf irgend einen bilden. Hierauf deutete vor Kurzem auch eine officiöse Berliner Notiz, daß Regenten, so paßt aus ihn das Wort Friedrich's des Großen, er sehe sich der Bundesrath geneigt sei, die Ordnung der kirchenvermögensrechtlichen Ver- nur für Den, ersten Beamten seines Staates an. AllerDings verlangen Die hältuisse mit Dem jetzt übernommenen Civilrechte vor Den Reichstag zu bringen. Aerzte noch Vorsicht und Schonung, und es ist mit Rücksicht auf das Befinden Zu diesem Ausgange drängen auch die vielfachen Schwierigkeiten, welche auf Sr. Majestät geschehen, Daß Die Hoftrauer um 14 Tage verlängert wnrDe. Diesem Gebiete Die ersten Kammern Den Regierungen zu machen pflegen, sowie Berlin, 22. Januar. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt officiös: Tie^die notorische Zaghaftigkeit mancher Staatsmänner vor der Scheinmacht des Discussion über das Buch Lamarmora's in dem Abgeordnetenhause habe zur Ultramontanismus. Was jedoch die deutsche Hauptmacht geradezu zwingen Prüfung jenes Buches Anlaß gegeben. Dabei sei constatirt, daß die von La- wird, das ganze Reich gegen Rom zu engagiren, dürfte Ledochowski's eventuelle Landesverweisung sein. Da nämlich die Maigesetze lediglich preußische sind, so steht dem renitenten Erzbischof nichts entgegen, von Sachsen oder Bayern aus seine Agitation gegen Preichen nngeschwächt fortzusetzen und von seinem event. Lutz'schen „Asyl" ä la Lachat seine Diöcese im Geheimen weiter zu regieren. Straßburg, 22. Januar. Advccat-Al'.walt Schneegans, die von der elsässischen Partei ihm angebotene Reichstags-Kandidatur annehmend, erklärt, Bergmann'- Programm sei das seinige. In weiterer Ausführung tritt derselbe „der zum Untergange führenden Politik des reinen Grolles und jener rückwärts schreitenden Partei' entgegen, „die eine ewige Feindin des Fortschritts, unsere Sehnsucht und unser Bedauern für ihre eigenen Jnteresien ausben- ten will." (fjoffanö. Haag, 22. Januar. Officiell wird aus Penang gemeldet: Die At- schinescu griffen die holländische Hauptposition an, wurden indeß zurückgeschla- gen. Die Atschineseu hatten 44 Todte, die Holländer 6. Die Holländer verstärkten ihre Hauptposition und ließen während dieser Arbeit dem Feinde Ruhe. Zur Wegnahme des Kraton ist eine vollständige Einschließung uothwendig, deshalb wird die zweite Reserve-Hälfte von Panang herberbeordert. Die Atschi- nesen bestehen aus der Fortsetzung des Kampfes. Der Sultan ist machtlos. Spaiüfft Madrid, 20. Januar. Der General Moriones steht nach den letzten Mittheilungen vom nordischen Kriegsschauplätze noch in Miranda. Es ist hohe Zett, daß ein energischer Schritt geschehe, um Bilbao Hülfe zu bringen; denn Carlisten schließen die Stadt immer enger ein. Die „Pall Mall Gazette" erhält folgende Meldung ans Santander vom 11. Januar: „Heute Nachmittag, als Tausende von Spaziergängern am Gestade lustwandelten, fuhren zwei verkrüppelte Kriegsschiffe in den Hafen ein, wie verwundete Soldaten, Otc vom Schlachtselde fort kriechen. Es waren die spanischen Kanonenboote Buenaventura und Gaoitaua. Sie hatten die Ria de Bilbao vor dem Geschützfeuer der Carlisten, welche jetzt den Fluß ganz beherrschen und alle ihre Anstrengungen gegen die Festung Portugalete concentriren, verlassen müssen. Der Stern der Buenaventura war ganz und gar zerschossen; die Gaditana hatte acht Kanonen- kugeln in ihren Rumpf erhalten, und beide gewährten mit ihrem zerfetzten Segelwerk und geknickten Masten einen Mitleid erregenden Anblick. Leider brachtet» sie auch eine Anzahl Verwundeter mit Jetzt bestätigt sich, wie ich höre, kein einziges Schiff mehr in der Rio de Bilbao." Es war das Gerücht ver- breitet, in Vera sei die Patronenfabrik der Carlisten in die ßnft geflogen, und es seien viele Menschen dabei ums Leben geiommen. England. London, 21. Januar. Der Western Morning News geht von ihrem Correspondenten die Nachricht zn, daß die Schiffe Encounter und Merlin die Stadt Chamah unseligen Angedenkens nun bis auf den Grund zerstört haben. Unter dem Schutze der Schiffe hatten sich die Verbündeten Englands, die gam tis, der Stadt bemächtigt. Kaum waren die Schiffe indessen anßer Sicht, als die ursprünglichen Einwohner die Fantis wieder vertriebe»!. Die Schiffe kehrten um und machten die widerspenstige Stadt dem Boden gleich. — An der Goldküste ging am 3. d., wie dem „Daily Telegraph" gemeldet wird, das Gerücht, der König der Aschantis habe eine Deputation an den General Wolselcy gesandt, welche um den Frieden unterhandeln solle und eine sehr große Kriegsentschädignng anzubieten ermächtigt sei. Die Bestätigung dieser Angabe ist jedoch ebenso nöthig, wie sie erfreulich wäre. — Die „Pall Mall Gazette" veröffentlicht ein Schreiben Earl Russel's, welches sein Ausbleiben von dem Meeting am 27. d. wegen Krankheit bestimmt ankündigt. Earl Rüssel beantwortet zugleich schlagend Erzbischof Manning's Brief, welcher die Suprematie der Kirche beansprucht. Sein Leben lang habe er die geistige Emancipation gefordert, erst der Katholiken, dann der Dissenter, dann der Inden; deshalb müsse er auch heute einer Verschwörung widerstehen, welche das Deutsche Reich aus immer tu despotische Fesseln schlagen wolle. Seine Liebe zu bürgerlicher und religiöser Freiheit zwilige ihn, mit der Majorität des englische»! Volts seine Sympathie für Deutschland auszusprechen. Deutschlands Siche sei die Sache der Freiheit, des Papstes Sache sei die Sache der Sclaverei. — Die „Times" theilt mit, daß die deutsche Negierung zwei Millionen Pfund Sterling in Fünf - Frankenstücken verkauft habe, was die Ursache der gegenwärtigen Goldausfuhr sei. Lokal-Notiz. Gieße»», 22. Januar. Der Schwurgerichtshof der Provinz Oberhessen vom 1 Quartal b. I., welcher seine Sitzungen in der vorigen Woche beendigte, hat in den nachfolgenden Antlageiachen erkannt: Den 5. Januar gegen Margaretha Köhler von Frcien-Stcinau, wegen Urkundenfälschung, auf Gefängniß von 1 Wochen. Denselben, 1) gegen Peter Gvid von Stockbeim, wegen schweren und einfachen Diebstahls, auf Gefängniß von 1 Jahr 9 Mo»»., an welcher Strafe 2 Monate der von demselben erlittenen Untersuchungshaft in Abzug kommen; dagegen wurde 2) Jobonnes Loos von Ober Nosbach, auf Grund des von den Geschworenen abgegebenen, auf „Nichtschuldig" lautende»» Nerdiets von der Anklage wegen Hehlerei freigesprochen. Den 7. Januar wurde Ionas Stern von Fauerbach v. d. H. in Folge des von den Geschwornen abgegebene»» Vcrdicts von einer angekiagten Urkundenfälschung freigesprochen; dagegen vernrtheilt: 1) wegen einer weiteren Urkundenfälschung, sowie wegen Meineid- auf 3 Jahr und 6 Mo»». Zuchthaus, an weicher Strafe jedoch 3 Mon. der erlittenen Untersuchungshaft in Abzug fommen, 2) gegen Samuel Stern vo»» da, Wege»» Meineids, auf Gefängniß von 1 Jahr, woran ebenfalls 3 Monate der erlittenen Untersuchungshaft in Aufrechnung kommen. Endlich wurde Beide»» die Fähigkeit abgesprochen, fernerhin als Zeuge oder Sachverständige vernommen zu werben. Den 8. Januar, gegen Caroline BöSwald von Ulfa, wegen einfachen Diebstahls, au Gefängnis» von 3 Monaten. Denselben, gegen Johannes Groth von Burkhards, Wege»» Verbrechens wider die Sittlichkeit, auf Gefängnis» von 6 Monaten. De,» 9. Januar, 1) gegen Ludwig Schmidt vo»» Nidda, wegen Unterschlagung, auf Zuchthaus vo»» 4 Jahren, an welcher Strafe jedoch 3 Monate der erlittenen Untersuchungshaft in Anrechnung kommen, sowie Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 4 Jahren, 2) gegen Elisabeth« Petermann vo»» da, wegen Urkundenfälschung, auf Gefängniß von 1 Jahr. Den 10. Januar, gegen Christian Fritz von Schwickartshausen, wegen schweren Diebstahls, auf Gefängniß von 1 Jahr. Den 13. Januar, gegen Johannes Jung von Endbach, Königlich Preußischen Amtsgerichts Gladenbach, wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg, auf Gefängniß von 8 Mon., an welcher Strafe 2 Mon. der erlittenen UntersuchungSbakt in Abzug kommen. Den 14. Januar, gegen Philipp Jockel von Melbach, wegen Versuchs der Notbzucht, auf Gefängniß von 9 Monaten, an welcher Strafe 2 Mon. der von demselben erstandenen Untersuchungshaft in Abzug kommen. Den 17. Januar, wegen gewerbmäßiger Hehlerei wurden freigesprochen: Katharina, Adam Heim 11. Wittwe von Holzheim, Christine Mack von Hörnsheim, Christine, Conrad Burks Ehefrau von Garbenteich; dagegen wegen desselben Verbrechens verurtheilt: 1) Elisabetha, Heinrich Jung's Ehefrau von Holzheim zu Zuchthaus von 1 Jahr 6 Monaten, 2) Katharina, Heinrich Reinhard I. Wittwe von Groß Linden, y» Zuchthaus von 1 Jahr, 3) Katharina Gilbert von da, Zuchthaus von 1 Jahr 2 Monaten, 4) Marie, Heinrich Keßler's Wittwe von do, Zuchthaus von 1 Jabr 2 Monaten, 5) Eki'abetha Schneider ledig von da, Zuchthaus von 1 Jahr 2 Monaten, 6) Katharina, Johannes Velten V. Ehefrau von da, Zuchthaus von 1 Jahr 2 Monaten, 7) Marie Christine Größer von da, Zuchthaus von 1 Jahr 8 Monaten, 8) Conrad Müller XIX. -von Lang-Göns, Zuchthaus von 1 Jahr 4 Monaten, sowie Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 2 Jahren, 9) Elisabetha, dessen Ehefrau, Zuchthaus von 1 Jahr 3 Monaten, 10) Katharina, Conrad Ruhl IV. Ehefrau von Garbenteich, Zuchthaus von 1 Jahr 3 Monaten, 11) Margaretha, Philipp Viehmann's Ehefrau von Groß-Linden, zu Gefängniß von 2 Monaten, 12) Marie, Johannes Velten X. Ehefrau von da, zu Gefängniß von 1 Monat. Vsruriscbte-. Friedberg. 21. Januar. Soeben durchläuft die Trauerkunde unsere Stadt, daß der allgemein beliebte Kreisthierarzt Born heute Nacht verunglückt ist. Born fuhr gestern Abend auf die Praxis nach Altenstadt und Umgegend. Als Holzarbeiter heute früh durch den Alten- lädter Wald gingen, fände,» sie Born unter seiner umgestürzten Chaise tobt liegen. Ein Mann spannte eins der Pferde aus und ritt sogleich hierher, um die Nachricht zu überbringen. Die Beerdigung wird Freitag Nachmittag stattfiuden. " — In dem Dorfe Münchhausen, Kreis Marburg, fand sich der protestantische Pfarrer K. veranlaßt, einem dortigen Einwohner, der für die Wahl des soeialdemokratiichen Candi- daten Schuhmacher V. Schneider in Marburg agitirte, eine Slrafpredigt zu halten und die Drohung damit zu verbinden, wenn er noch ferner für Den soeialDemokratischen „Schuster" agi tire, weroe er (der Pfarrer) ihm kein Kino mehr taufen und ihn auch aus der Kirchen Gemeinde auSstoßen! Es ist dies nicht etwa eine „Müuchhausiade," sondern eine wahre Geschichte, die Id) zugetragen hat im Jahre des Heils 18711! Ron», 17. Januar. Die „Doee della Veritü" erzählt: „Der ConsistoriumS - Saal im Vatiean bot diesen Vormittag ein herzerhebendes Schauspiel dar: Guirlanden und Blumen schmückten ihi» und über 250 Kinoer aus den gewähltesten Kreisen der römischen Bürgerschaft erfüllten ihn mit ihren Eltern und Geschwistern; sie waren gekommen, um den heiligen Vater zu besuchen u»»d ihm nach der Feier des Epiphaniafestes ihrerseits ihre Gabe darzubringen und seinen apostolischen Segen dafür z», empfangen. AlS der heilige Vater in den Saal trat, klatschten die Kleinen mit den Händchen und begrüßten ihn mit ihren kindliche», Evvlvas, und nachdem Seine Heiligkeit auf den» Thron Platz genommen hatte, trat ei.» kleines Mädchen an den Thron, sagte einige Verse her und überreichte Pius IX. die Gabe nebst einem Lilienstrauße. Der heilige Vater sagte darauf, daß ihm die Gabe sehr lieb und angenehm sei, daß er aber den kindlichen Ausdruck ihrer Liebe und Verehrung viel höher schätze, weil er aus unschuldigen Herzen komme; sie möchten aber ihre Unschuld recht sorgfältig bewahren. Hierauf empfabl er den Kindern die Keuschheit und setzte hinzu, daß Gott diese vor allen anderen Tugenden liebe, so daß er sie schon bei den alten Heiden ganz besonders belohnt habe, wie die Geschichte von der Vestali,» beweise, die zum Beweise ihrer Unschuld ein fdnvcr bcladeneS Schiff rückwärts den Tiberstrom hinauf gesteuert habe. Daun führte der Papst eine ganze Reibe von römischen Jungfrauen an, die den Glauben an Jesum Christum mit ihrem Blute besiegelt hätten. Er thne dieses aber nicht, setzte er hinzu, weil er wünsche, das, seine kleinen lieben Gäste auch Märtyrerinnen würden, sondern well er ihnen auch diese christliche Tugend wünsche, wie überhaupt alles mögliche Liebe und Gute, und zum Beweise dafür gebe er ihnen und ihre»» Familien seinen apostolische»» Segen. Nachdem hierauf ein paar andere Kinder einen Dialog Tccitirt und mehr als fünfzig den sublimen Chor aus Moses mit Harmoniumbegleitung gelungen hatten, verließ Se. Heiligkeit den Saal unter dem Beifallsklatschen und Eovivarufen der Kleinen und der Großen, der Jungen und der Alten." ........ n im 11 Kirchliche Anzeige der evangelischen Gemeinde zu Gießen. 05 o t t e 6 b i c n ft. Sonntag hen 25 Januar 1874: Morgens: Pfarrer Landnrann. Nachmiltags: Mitpred'ger Frcienschner. (Sonntag den 1. Februar soll das heilige Abendmahl gefeiert werden.) Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 25. bis 31. Januar 1874 besorgt Pfarrer Landmann Auszug aus den Kirchenbüchem der Stadt Giesse». Evangelische Genreinde. (Gelauste. Den 1 9. Januar. Dem Bürger zu Romrod, Kreis Alsfeld, und Schriftsetzer dahier, Gustav Stock, ein Sohu, Karl, geböte»» den 23. November 1873. Denselben. Dem Bürger zu Spotten und Magazinsdiener an der Ober- hessischei» Bah»» dahier, Karl Hüttenberger, em Sohn, Johann Heinrich Eduard Her- »nann, geboren b i» 21. Decembre 1873. Denselben Dem Bürger und Sattlermeister, Christian Horcyscck, ein Sohn, Karl Christian, geboren den 8. Dcc»»nber 1873. Derr 2 2. December. Dem Bürger zu Büdingen und Heizer auf der Obcrhessischen Bah»» dabier, Heinrich Waag, eine Tochter, Elise Clara Louise Marie, geboren deir 18. Dece»nber 1873. Denselben Dein Bürger und Loh»»kutscher, Heinrich Huhn, eine Tochter, Wilhelmine Sophie, geboren den 5. December 1873 Denselben Dem Bürger und Bierbrauenneister, Cbristian Lovy, eine Tochter, jtaioliiie Hermine Apollonie, geboren oen 24. December 1873. Beerdigte. De»» 19. Januar. Konrad Jacob Uhl, Musketier im II Grosth. Hess. Jnf.- Regiinent Nr. 116 dahter, aus Unterschmitten, alt 22 I. 11 T., gest den 17. Januar. D e i» 21. Januar. Marie Elstabcth Schmidt, geborene Kretschmer, Wittwe des verstorbenen Bürgers und Taglöhners zu Lich, Johann Konrad Schmidt, alt 67 I. 3 T-, gestorben den 19. Januar .*. (rin amtlich beglaubigtes Schreiben aus der Feder eines Arztes ist »ins, wie folgt, zur Veröffentlichung zugegangen und empfehlen wir besten weiteste Verbreitung: , Wenn eS die Pflicht jedeS gewistenhaften Arztes ist, bas Publikum »m Allgemeinen vor Iben» Gebrauch ber von unwistendei, Charlatanen angefertigten Geheimmittel zu warnen, insbesondere vor denjenigen, die alö sogenannte Universalmittel gegen alle nur benkbaren, meist schweren, Krankheiten ganz verschiedener Natur angepriesen werden und Hülse leisten sollen; so 1 Nuta k ' l'Htn: ie * b"i5 ftfe 3*u8‘»«>w5 t"1' * Nnjw t0R iten, 'Sä*. »«Sü^J#iwS *^**k8fe taten, *' Zuchthaus von 1 ■inbfn, zu Eefängmß von "k von 1 Monat. "Mm 6t.il, Mte , J™. * «'!>--» N,»d ,E A dimh btn äfttn, y tobt liegen. Ein Manu chricht zu überbringen. Die IV. ige 'U Gießen. sich bet protestantische Pfar- ' ic'cialbemokratiichen Canbi- fvreLigt zu halten unb die nokratischen „Schusttt" agU $ aus bet Kirchen-Temeinbe eine wahre Geschichte, die 'et ConsistorklmS-Saul im ©uirlanben und Blumen der römischen Bürgerichast men, um bcu heiligen Vater ihre Gabe barzubringen unb e Vater in den Saal trat, hren kindlichen Evvivas, unb lat ein kleines Mädchen an ibe nebst einem Lilienstrauße. ' angenehm sei, daß er aber ,t, weil er aus unschuldigen mehren. Hinauf empsabl er allen anderen Tugenden liebe, iahe, wie bk Geschichte von >/adenes Schiff rückwärts den qonze Reibe von römischen Blute besiegelt hätten. & M Ihm Vttbew lMe au« , Tugend tvMiche, wie Üben ! er ihnen unb ihren Familnn der einen Dialog rccitiit unb mbegleitung gelungen hatten, Eovivarufen der Klemen unb ckbner- > ,hl gefeiert werden-) zww 1874 betöret M GieM- nde. .»«“H ggember 1^ ber gdn- *nb ®tP ***-**-d ' . „ eilte®*' ’miIoN 873- bann " ^-s--s-^7^rrtes Ass" vvitb er qern auch wiederum em Heilmittel empfehlen, welches auf rationeller Basis ruht, nach wisiensckaftlichcn Principien zusammengesetzt ist und-mit Fachkenntniß von geprüften und appro- birten Medicinalpersoncn bereitet wird. Ein solches ist das von dem Konrgl. Preuß. Apotheker I Kl Herrn Dr. Ludwig Tiedemann combintrte stärkende Elixir und der dazu gehörige Balsam, welcke beiden Mittel sich unter dem Namen „Pen-tsao- Vra^drnte gegen Schwache- auftinbe"*) bereits einen Weltruf erworben haben. Wir halten die Dr. Ludwig Tiedemann - schon Heilmittel für eine Errungenschaft der Medicin, welche die höchste Anerkennung verdienen und von ärztlicher Seite jedem Hülfssuchenden aus innerster Ueberzeugung empfohlen werden können. Dr med He Oeltze, Stettin. ♦) In Betreff der Bezugsquelle verweisen wir auf den Znseratentheil der heutigen Zeitung __ Allen Kranke» Kraft und Gesundheit ohne Medicin und ohne Kosten. Verdauung, fortwährende Schlaflosigkeit und war in einer steten Nervcnaufregung, die mich hin und hertrieb und mir keinen Augenblick der Ruhe ließ, dabei im höchsten Grade melancholisch. Viele Aerzte hatten ihre Kunst erschöpft, ohne Linderung meiner Leiden. In völliger Verzweiflung habe ich Ihre Kevalesciere versucht und jetzt sage ich dem lieben Gott Dank. Die Kevalesciere verdient das höchste Lob, sie hat mir die Gesundheit völlig hergestellt und mich in den Stand gesetzt, meine gesellschaftliche Stellung wieder einzunehmen. Mit innigster Dankbarkeit und vollkommener Hochachtung Marquise de Brehan. tSertificot Rr. 63,810. Neufchateau (Vogesen), 23. December 1862. Meine Tochter, 17 Jahr alt, litt durch Ausbleiben ihrer Regel an der furchtbarsten aller Nervenzerrüttungen, genannt St. Vitus Tanz, im höchsten Grade und alle Aerzte zweifelten an der Möglichkeit irgend einer Hülfe. Seitdem habe ich sie, auf Anrathen eines Freundes, mit Kevalesciere genährt, und dieses köstliche Nahrungsmittel hat sie zum Erstaunen Aller, die die Leidende kennen, gänzlich hergestellt; sie ist vollkommen gesund. Diese Genesung hat viel Aufsehen hier gemacht und viele Aerzte, die alle dieses liebel als unheilbar erklärt hatten, sind jetzt erstaunt, mein Kind stark, frisch und voller Gesundheit zu sehen. Martin, Ofifcier Comptable en retraite. „Kevalesciere Du Barry von London.44 Bei allen Krankheiten bewährt sich ohne Medicin und ohne Kosten die vorzüg- licke Gesundhei-sspeise Kevalesciere du Barry von London, die bet Erwachsenen und Kindern ihre Kosten 50sach in andern Mitteln und Speisen erspart. Auszug aus 80,000 Genesungen an Magen-, Nerven-, Unterleibs-, Brust-, Lungen-, Hals-, Stimm-, Athem- Drüsen-, Nieren- und Blasenleiden - wovon auf Verlangen Copien gratis und franco gesendet werden: bertificat Nr. 64,210. Neapel, 17. April 1862. Mein Herr! In Folge einer Leberkrankbeit war ich seit sieben Jahren in einem furchtbaren Zustande von Abmagerung und Leiden aller Art. Ich war außer Stand, zu lesen ober zu schreiben, hatte ein Zittern aller Nerven im ganzen Körper, schlecht' Nahrhafter als Fleisch, ersparh die Revalebcibre bei Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. In Blechbüchsen von V2 Pfund 18 Sgr., 1 Pfund 1 Thlr. 5 Sgr., 2 Pfund 1 Thlr. 27 Sgr., 5 Pfund 4 Thlr. 20 Sgr., 12 Pfund 9 Thlr. 15 Sgr., 24 Pfund 18 Thlr. — Kevalesciere Biscuiten: Büchsen ä 1 Thlr. 5 Sgr. und 1 Thlr. 27 Sgr., — Revalesciöre Chocolat^e in Pulver für 12 Tassen 18 Sgr., 24 Tassen 1 Thlr. 5 Sgr., 48 Tassen 1 Thlr. 27 Sgr., 120 Tassen 4 Thlr. 20 Sgr., 288 Tassen 9 Thlr. 15 Sgr., 57b Tassen 18 Thlr.; in Tabletten für 12 Tassen 18 Sgr., 24 Tassen 1 Thlr. 5 Sgr., 48 Tassen 1 Thlr. 27ASgr. — Zu beziehen durch Barry du Barry & Cornp. in Berlin, 178 Friedrichsstraßeh und in allen Städten bei guten Apothekern, Droguen-, Specerei- und Delicatessenhändlern. In Gießen bet Müller L Schwager. (2036) flffgemeiner Anzelger. Wien Cassel 1870. IPreisl 1873. i Auszug 16/iee A. Dickere, (264) Auswahl von Anzügen bestens empfohlen. (335) am Kreuz. (341) A. 64 Wortmann. (329) Flur Nr. 24/220 Wittemberg Ä 1869. Muslrirle Areisöücher gratis. g-ram'J.Wb >>n I '^2 Neueste, eApstehlt CO CD i 312) Grünen und schwarzen Thee, vorzüglicher Qualität, empfehlen zu billigen Heinzerling & Tribus (vormals G. C Windecker.) 326) In das Firmenregister des unterzeichneten Gerichts ist in Bezug auf die Firma Gebrüder Buderus zur Main-Weser-Hütte bei Lollar rc heute folgender Eintrag vollzogen worden: Der Gesellschafter Bergrath Georg Buderus zu Hirzenhain ist gestorben und treten an besten Stelle: a. seine Wittwe, Frau Bergrath Georg Buderus, Margarethe, geborene Hillen zu Hirzenhain bei Ortenberg in Oberhessen, b. sein Sohn Georg Buderus zur Main-Weser-Hütte bei Lollar. Das Recht zur Vertretung der Gesellschaft steht ausschließlich dem Gesellschafter Georg Buderus zur Main- Weser-Hütte bet Lollar zu, welcher zeichnen wirb: „(Sehr. Buderus." Gießen, den 21. Januar 1874. Großherzogliches Landgericht Gießen. Erdmann- dahier in dessen Stallung vor dem Wall- thor öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung versteigert werden. Wenn der Taxationspreis erzielt wird, wird die Genehmigung mit dem Zuschlag sofort ertheilt. Gießen, den 22. Januar 1874. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. zum dritten und letztenmal meistbietend versteigert werden. Gießen, den 18. Januar 1874. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Wo rtmann. Versteigerungen. Mittwoch den 4. Februar 1874, Vormitags 9 Uhr, Hollen die dem Christian Jughard III. $it Gießen gehörigen 12 ArbeitS-Pferde aus dem SitzuuaFpiolacoll bei Großh. Handelskammer zu Gießen. S i tz u n g vom 20. Januar 1874. Gegenwärtig die Mitglieder der Handelskammer Karl Gail, Meyer Hom- oerger, Eduard SNbereisen, Wilhelm Liebrich, Fritz Koch, Karl Diery (Das Mitglied Adolph Ni .l ist von hier abwesend). 1) Zum Präsidenten der Handelskammer für das Jahr 1874 wird Herr Commerzten- rath Gail und zum Stellvertreter desselben Herr Homberg er erwählt. 2) Die Wirtdschaftsrechnung über die Kanzleikosten ber Handelskammer vom Jahr 1872 wirb vorgelegt und genehmigt, desgleichen die Voranschläge für 1873 und 1874. 3) In Folge eines Rescripts Großh. Ministeriums der Justiz, betr. die Führung ber Handelsregister und Publication ber in denselben erfolgenden Einträge, wirb Bericht an dieses Ministerium beschlossen, worin die Handelskammer die Veröffentlichung sämmtlicher Handelsregistereinträge in dem deutschen Reichs- anf Emballage wieder herabzusitzen. 6) Zum Secretär der Handelskammer wurde Gerichtsaccessist Metz dahier ernannt. Gießen, den 22. Januar 1874. Das Sekretariat der Handelskammer. Glace-Handschuhe zu 30 unv 36 Kreuzer, sowie zwer- knöpfige zu 48 Kreuzer, Kragen zu 3 u. 6 fr., Manschetten 6 bis 40 fr., Lavalliers von 24 fr. an, Band u. Bouquetts m reicher Auswahl, Herren - Shlipse und Cravatten, das Masken-Garderobe. Zu den bevorstehenden Maskenbällen halte mich in einer großen Sultan- oder Saeea-Maffee von Gebrüder S^efeldt in Hamburg □ftlftr. 432 Acker hinter dem Steinbrunnen auf dem Stum- psenweg, 294 Acker auf der Hohleiche, zur Backsteinfabrikation geeignet, Feuerfester Kassen von VALENTIN HAMMERAN Frankfurt a. Main. Lieferant der kgl. prenss. Bank, der kgl, preuss. Münze und der bedeutendsten Bankinstitute. Jeugebotenes. i Lefaucheux - Doppelflinten von 40 fl an, , Walzen-Revolver mit 6 Schuß von 8 fl. 30 fr. an, Iagdrufe, sowie alle zur Jagd uö- I thigen Utensilien, billigst bei C. F. Conrad Kaplansgasse. 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Handelskammer zu Darmstadt ist hiernach von der Handels- und Gewerbe-^ fnmmer für Oestreich unter der Ens um Angabe der sämmtlichen in Hessen" bestehenden kaufmännische : Vereine, Korporationen und Genossenschaften ersucht, werden, da diese Handels- und Gewerbekammer sich mit denselben wegen Ein-Z sührimg einer allgemeinen einheitlichen Nummerirung aller Sorten Gespinnste empfehlen unter Hinweisung auf den Artikel in der Gartenlanbe Nr. 46 für alle Länder der Erde, wie sie auf dem internationalen Eongreß zu Wien' ö beschlossen wurde, ins Einvernehmen setzen will und hat sich die Handelskammer Jm Nervensystem Zerrüttete und Gt- sck>f. achte finden Trost und tRdtung durch da» Buch: „Dr. Ketau’s Selbetbewahmng." Mit 27 Abbildungen. Pr. 1 fl. 4b kr. Bisheriger Absatz: 74 Auflagen oder 225,000 dkremplare! Verlag von G. Poe- nicket Schulbuchhandlung in Lriprig. (Gegen Einsendung vou 2 fl. erfolgt Francotusen- dung in Couvert). Zu beziehen durch ^de Baqhandtung. 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Februar 1874. Zwei tüchtige Schlosser werden gesucht 38) Den a.chrten Damen zur Nachricht' daß ick mit Anfang Februar inen Eursus im Anmessen, Zuschneiden und Anfertigen von Damenkleidern dahier eröffnen werde- Anmeldungen werden im Geschäfte von Herrn Fuhr, Sonnenstraße, entgegen genommen. C- Schneider. 280) Ein Zapfjunge wird gesucht in der Resta ration Busch. Karten sind zu haben in der Restauration Spieß, Neustadt ä t fl. Iler Vor -tfaml. Das wirklich Gule findet immer seihe Anerkennung. 5724) Dieser Satz findet die vollste [ Anwendung auf den Oaubitz - Liqueui^ der sich nun bcrcils feit 12 Jahren überall einer günstigen Aufnahme erfreut, bei so vielen Comumenten als unentbehrliches Hausmittel eingebürgert hat uiv zu haben ist bei Julius Wallach. 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