nirnif urnsest. Turu. wollen, und Noch,^ °°» beute bi« itte" °->ch.m ti, sirssü SS»» 6,431.288 J " 1 W7„ " ken anftelt^n Fonds |Kit die vvWndiMe ividende an die Vn- aste Maß her Btlliz-! Vtrsicherungs^uinmm^ ) Versicherungen W ns besliiumten Lebens Prei- vierteljährig 1 fl. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, mit Ausnahme MontagS. Expedition Eanzletbsrg, Sht. B- Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen. Tonnerstag den 23. Juli 1S74. No. 1<»S O3K flmtHdjer Theil. Gießen, am 21. Juli 1874. Betreffend: Die Ortstafeln und Grenztafeln. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grichhrrzogiichrn Bürgermeistereien des Kreises. In Folge der veränderten Kreiseintheilung ist auch eine Correctur der Ortstafeln in den betreffenden Gemeinden erforderlich geworden. Wir fordern Sie auf, dafür zu sorgen, daß diese Abänderungen, wo solches erforderlich, baldigst vorgenommen werden; besonders erwarten wir, daß die fraglichen Arbeiten bis zum Beginn der in der Kürze stattfindenden Manöver vollendet fein werden. Jnfowert m den Gemeinde Budgets die nöthigen Fonds nicht bereits vorgesehen sind, werden Sie wegen deren Beschaffung die Gemeinderäthe vernehmen. Da bezüglich der aus Staatskosten zu unterhaltenden Grenztafeln der Kreise das Erforderliche durch die Großherzoglichen Kreisämter veranstaltet werden wird, so empfiehlt es sich, in den betreffenden Gemeinden, wo derartige neue Grenztafeln erforderlich werden, auch die Ortstafeln rc. durch Vermittelung der Kreisbauämter Herstellen zu lassen und zu dem Zweck au diese sofort das nöthige Ersuchen zu richten. v Röder- in Gießen. 'urnstll. teil. irten rarauf aus 'rschemen des Fa- Fainilienmitglik- neldeter auswär- Eßplatz und die >n Bestimmungen t in die unange- (f oder auswkisen Polizeiliche B e k a n n t m a ch u n g. Das mittelrheinische Turnfest, insbesondere den freien Verkehr auf den Straßen betreffend. Bei dem bevorstehenden Turnfeste werden viele Fremde, thells mit Fuhrwerken, in die Stadt kommen. Damit nun der freie Verkehr nicht gestört werde und eine ungehinderte Bewegung der Festzüge möglich sei, wird nachstehendes angeordnet: 1) In den Hauptstraßen dürfen keine Fuhrwerke ausgestellt werden. Soweit sie nicht in den Höfen der Wirthschafteii eingestellt werden köiluen, müssen sie seitwärts, auf Platzen wo sie nicht hindern, uurergebracht werden. Als solche Plätze werden bezeichnet: a) Der Brand^latz, vom Hofgerichtsgebaude an bis an die Brangaffe; jeboch muffen die Straßenmündungen und die Eingänge in dieHän- ser und Höfe offen gehalten werden — und b) der Hof zwischen dem Schloß und Rentamt; sodann können c) hinter der Kirche einige Wagen stehen. Wo >onst noch einzelne Fuhrwerke untergebracht werden können, werden die Polizei-Officianten auf Befragen angeben. Die deßfallsigen Weisungen der Polizei-Offieianien und Schutzmänner müssen unweigerlich befolgt werden. Die Herren Wirthe werden ersucht, die mit Fuhrwerk ankommenden Fremden hiernach zu bedeuten. 2) Die gründliche Reinigung der Straßen muß Samstag Abend zwischen 6 und 8 Uhr — nicht früher — vorgenommen werden. — Da sich im Menschenzedränge die Straßen nicht reiiiigen lassen, so ist die auf den Dienstag Nachmittag fallende Neiiiigung Morgens zwischen 6 und 7 Uhr vorzunehmen. Wollen die Bewohner der Stadt die Straßen auch am Montag früh sauber machen lasten, so wird es einen besseren Eindruck machen. Gießen, den 22. Juli 1874. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzial-Hauptstadt Gießen. WlUC,e teil. politischer Theis. Deutschland. von weitergehendem Interesse ist, da damit der Abschluß von Gegenständen vorbereitet ist, die schon längere Zeit schweben. Der Ausschuß befürwortet zunächst die Regierungsvorlage wegen Erwerbung eines geeigneten Bauplatzes für ein in Gießen zu errichtendes Justizgebaude, ferner das Gesetz wegen Erhöhung der Hundesteuer und bezw. wegen Zulassung einer weiteren Communal-Hunde- stener, weiter die Vorlagen wegen Errichtung einer Güterstation an der Station Arheiligen und einer Güteihalle auf der Station Zwingenberg der Main Neckar-Bahn, endlich die Regierungsproposition wegen Beschaffung emeS geeig' neten und bleibenden AmtslocalS nebst Dienstwohnung für das Kreisamt Worms. In allen diesen Puukteii hat bereits die zweite Kammer ihre Zustimmung ausgesprochen. — Gutem Vernehmen nach wird daS Plenum mehrere Sitzungen halten, um nicht b!os das Nachtrags Budget, sondern auch die obenerwähiiteil und noch weitere Angelegenheiten zu erledigen Zu den letzteren zählt man auch deii Antrag der Abgg. Goldmann, Edinger, Heinzerling und Küchler auf Aufhebung des Octrois. Dieser ui zweiter Kammer angenommene Antrag hat sich übrigens nicht des Beifalls deS einschlägigen Ausschusses zu erfreuen gehabt, vielmehr tragt derselbe auf Ablehnung an. Mainz, 20. Juli, Abends. Wie das „Mainzer Tageblatt" meldet, hat die Directivn der Ludwigsbahn die Umführung der Hessischen Ludwigsbahn um die Stadt im Vrincip zugestimmt. Die Umführung erscheint demnach gesichert Nover. Gefundene G e g e n ft a n d e: Ein Portmonnaie mit 1 Pfennig und 2 Farbzeichen, 1 Portmonnaie mit l8‘/2 fr., 2 Kragen, 1 Spazierstock mit Geweihgriff (im Philosophenwald gefunden), 1 Peitsche, 1 Portmonnaie mit 7 fr. Die Eigenthümer werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der Armenkasse werden oe>steigert werden. Gießen, den 21. Juli 1874. Großherzogliche Polizei - Verwaltung der Provinzial - Hauptstadt Gießen. Nover. Kaisers auf das Gesuch des Bisthumsverwesers Hahne in Fulda um Freilassung der gefangenen Bischöfe eingegangen sei, erschien in mehreren Blättern eine Inhaltsangabe jener Antwort, wonach der in dem Gesuch ausgesprochene Wunsch als nicht erfüllbar bezeichnet worden wäre. Es handle sich hier nicht um ten Erlaß einer Strafe für eine einmalige Gesetzübetretung, sondern um das Verhalten gegenüber den Bischöfen und Priestern, welche den Gesetzen grundsätzlich Hohn sprächen und deren Anerkennung verweigerten. Hier könne also, bevor der Widerstand gebrochen sei, kein Widerstand eintreten. Die „Hess. M-Ztg." bemerkt hierzu: „Das könnte allerdings vielleicht m des Kaisers Antwort gestanden haben, hat aber, wie uns von Fulda gemeldet wird, nicht darin gestanden." — lieber den Aufenthalt des Kaisers in Gastein theilt man mit, daß die Zeiteiinheilung ganz wie in den früheren Jahren geregelt ist. Nach der Rückkehr ans dem Bade nimmt der Kaiser das Frühstück ein, macht dann seine Promenade zu Fuß, erledigt später Negierungsgeschäfte und nimmt Vorträge entgegen. Um 4 Uhr Nachmittags findet regelmäßig ein Diner statt. Berlin, 20. Juli. Dem Vernehmen nach ist es Thatsache, daß Briefschaften, welche aus Kissingen unmittelbar nach dem Attentat im Auftrage des Reichskanzlers hierher expedirt^worden, in auffälliger Weise verspätet und das eine Schreiben mit verletztem Siegel hier eingegangen ist. Die in dieser Ver- anlafjung eingeleitete Untersuchung ist im vollen Gange. Berlin, 20. Juli. Wie der „Karlsr. Ztg." aus dem Unter-Elsaß geschrieben wird, ist man auch in diesem Jahre genöthigt, die Kriegergräber bei Wörth und Weißenburg gründlichen Wiederherstellungs-Arbeiten zu iinterstellen, ' welche bereits ihren Anfang genommen haben. Die klimatischen und Witterungs- rfllllllC- Einflüsse würden ohne alljährlich wiederkehrende Pflege die Ruhestätten der geliebten Todten bald dem gänzlichen Verfalle zuführen, so daß die bestehende Darmstadt, 21. Juli. In den letzten Tagen sind eine Reihe von Bc- Vorsorge gewiß allgemein dankbar anerkannt werden wird. Der Gräber sind richten des Finanzausschusses erster Kammer im Druck erschienen, deren Inhalt es im Ganzen etwa 1000 und die für deren Unterhalt verwendete Summe ist verbältnißmäßig unbeträchtlich und nur deshalb ausreichend, weil zu der öffentlichen Pflege noch militärische Beihülfc, sowie die Privatthätigkeit zahlreicher Angehörigen der Gefallenen hinzutritt. Berlin, 20. Jiili. Kurz nach der Mittheilung, daß die Antwort des r 4..$^ *jSSr ! tagt werden. Telegraphische Depclrtjen. Walz irmUucid). Paris, 19. Juli. Von der spanischen Grenze Sonntag den 26. Juli findet kein Frischbacken statt. Negierung annehmen, spanljchcn Verlegung nur unter ff ff :,h mit s»l w». n-ie m - Älbcilövt Mittwoch den Vormiit^ .Ikn iolgende Arbeit 1 cdimnciaibdl, 2 Etblo^rarbtil, 3 W 'ihbiliderarbeil ' hrm 5d)lo|)ßcbäi »in den alsdann bi kn ötdmgungen, wer K:btn. 23nbotf, am 20 I Der iöiiui Un 13 Stuilden unter vollem Dampf und legte mit Leichtigkeit trotz des jungen, ungeübten Heizerpersonalö 14 Knoten per Stunde zurück. Wir hatten Helgoland bald erreicht und kreuzten in den ocischudeusten Richtungen in der Nord see umher. Alle mit dem Schiffe vorgenonnnenen Manöver legten von der Bortresflichleit desselben Zengntß ab und nach Aussage des Commandanten des ar ff erlegt. Bern, 21 Juli. Die Berner Negierung hat in Folge der neuesten Berichte aus dem Jura neuerdings Maßregeln für die Erhaltung der Nuhe angeordnet. Hypothekenbank erhobene Forderung von 24 Millionen Realen feine Entschadi« gimg zu bewilligen. Madrid, 21. Juli. Nach einem osficiellen Berichte erfolgte die lieber gäbe von Cuenca nach 56stündiger Beschießung. Die Zahl der Todten betrug 150, der Verwundeten 700. Man schätzt die Stärkendes carlistifchen CorpS, welches Cnenca genommen, auf 11,000 Mann. Es heißt, die Carlisten hatten in Cuenca geplündert und mehrere Häuser in Brand gesetzt; auch soll eine Anzahl von Einwohnern von ihnen grtödtet lein. um Paris, 22. Juli Die „Agence Havas" meldet ; Die Gruppen der Was werden t>,nFfn Ammeln eifrig Unterschriften für erneu Antrag ans Auflösung der Na- f tional Versammlung für den Fall der Verwerfung des Antrages Perier. Ä)kadrid, 22. Juli. Der Staatsrath hat beschloffen, auf die von der Lvndon, 21 Juli. Oberhaus. Der Minister des Aeußeru erwidert auf eine Interpellation Hampdens: Die Verhandliingen der spanischen Negie „z |„o, ™ ng mit den Inhabern von Obligationen der auswärtigen Schuld über die Artillerieschiffes „Nenown", Capitän zur See Grasen v. Monts, welcher der Kohlung der fälligen Coupons durch Anweisungen ans die Niotinto Minen feien Probes.ihrt beiwohnte, ist das Schiff auch in artilleristischer Beziehung in einem Amtlich ihm noch nicht mitgetheilt. Das Verfahren der spanischen " solchen Zustande, daß daffelbe in allerkürzester Zeit gefechtsbereit sein kann.^ine indeffen ein sehr ungewöhnliches zu |eui. Der Minister müsse .daß Spanien neue Vorschläge machen werde. England könne der Negierung nur freundschaftliche Vorstellungen machen. Folge der ihrer finanziellen Verbindlichkeiten sei, daß die Gläubiger zukünftig erschwerenden Bedingungen sich zu einer Anleihe verstehen werden. Versailles, 21. Juli. Die Natioiialversammluug genehmigte das Bud get der Ausgaben für die öffentliche Schuld pro 1875, desgleichen das der Ausgaben für das Ministerium des Aeußeru. Hierbei erklärt der Minister des Aeußeru, Herzog v. Decazes, auf eine Anfrage Brunet'S bezüglich des Brüste' ler Cougreffes: Die französische Negierung, ohne gegen die Gesinnungen der Courtoiste und Nücksicht, welche sie dem Kaiser von Nußland schuldet, zu ver stoßen, wird ihren Delegirteu besondere Weisungen geben, welche den Schutz unserer Rechte bei der Abfassung gewisser auf KnegSzeiten anwendbarer Regeln bezwecken Die Frage des EigenthumS zur See werde von den Berathnngen des Cougreffes ausgeschlossen sein Bayonne, 21. Juli. Ein vom 16. Juli datines Manifest von Don Carlos an die spanische Nation erklärt: Sein Glaube an die Macht des Rech teS habe ihm nunmehr das Recht der Macht gegeben, so daß er im Staude lei, seine Versprechungen zu halten, den Ausstand zu nnterdeücken und dem Volke die wahre Freiheit zu geben. Die Proclamattou verheißt die Besriedi gung der religiösen und monarchischen Gesinnungen der Spanier, verspricht die ttänfer von Kirchengütern zu schützen und die Cortes aufrecht z»i halten Der Aufruf schließt mit der Androhung, daß die Rebellen bei Nichtaunahme der angebotenen Versöhnung nui Waffengewalr unterworfen werden sollen. — Don Alphous hat bei Cuenca 4 Kanonen genommen und gegen 1000 Gefangene gemacht. Der Stadt wurde eine Coutrlbution von drei Millionen Realen parlufltiL Lissabon, 21. Juli. Die hiesigen Journale dementiren die Nachricht deS „Jmparcial" von einer spanischen Thiou Kandidatur eines Mitgliedes der portugiesischen Königsfamilie und betonen Portugals Selbstständigkeit. Berlin, 21. Juli. Das Polizei Präsidium hat heute den katholischen französische Handhabung der Neutralität werfen wurde. Ein Paragraph des Gesellen-Verein den Bonifacius-Verein mit fämmtlichen zugehörigen Vereinen Code verbietet nämlich französischen Unterthanen, in fremden Armeen Dienste und den Pius-Verein, sammtlich hier, unter Hinweis auf die Verordnung über > zu nehmen. Es soll nun den f "' ~ - - - den Mißbrauch des Vereinsrechtes und auf die dort für Zuwiderhandlungen > viduen französischen Ursprungs angedrohten Strafen vorläufig geschlossen. J u ‘ " Mßeii ;il Hol Montag vc Mittag 11 Lokal» Vtotiz. ldiestcn, 22. Juli. Die Oberhcss. Sistnbahnen halten im Monat Juni einen Mehr- ertrag von 6/59 st. 49 ft. pegen den Juni 1673. Der Gejammtmehrertraa bi6 1. ^uh 1 k74 gegen das Vorjahr beträgt 20164 st. 18 fr. --Am kommenden Sonntag, Abends 11 Uhr, wird von Gießen ab ein Extrazug der Cöln-Tießeuer Bahn bis Dillenburg und ein Extrazug der Oberhess. Bahn b,S Nidda abgelasten. Dieselben halten auf allen Stationen gedachter Linien. Durch diese Reiiiltate sind wohl am besten alle Gerüchte von Verhandlung rc.j deS „Königs Wilhelm" als müßige Erfindungen gekennzeichnet worden. Aus Bayern. Aus München wird uns geschrieben: Zn der Jiiter pellation, welche der Abgeordnete Freytag wegen deS in Betreff der Ausspeu- dniig der Firmung durch ben Bischof Reinkens in Kempten von der schwäbischen Kreisregierung ergangenen Bescheides an den CultuSminister Dr Lutz gestellt hat, bemerkt der „Deutsche Merkur", das Organ der Altkatholiken: „Nach der unmaßgeblichen Meinung der iiltramoutanen Herren ist der Bischof von AugSbnrg in feiner Dtöcese allein zur Spendung der Firmung berechtigt; unter „Diöceie" wird aber nach ächt römischer Lehre nicht etwa blos die einem vati *, ,4 °16 ■ । jjiaintrdvbeib 2 ZLrrmnarbtit u dkstzl- 4. Dritzdindttarvl 5 edjloivrorod . * mir dm x abtn amom. Heber i di-iollsiflen Äoil 6(i uns abjrtrti am 20. Zi yiobbtriodlidie^ii f tfrtilafl ben Mmitta la tu Sli'btr von iliiabdbe 3nflb' i ajaijen. paser uni •r'uijert nurbai. I 3i iß eit(fer ißtfl- öitiuii, Den 21. 3* 3» Ä Mü Straßburg, 2t. Juli. Heute Mittag verschied »ach langem Leide» Profestor Dr. Bruch, Nestor der hiesigen Universität 1 * " derselben. nut' der Hauptmann Schmidt zum Opfer fielen, nach verläßlichen Nachrichten * kn ^^st anbesohlen worden sei. Zugleich erwähnt er ein Ge rudH, desteu Bestätigung denn dock ein gar intereffantes Streiflicht auf die Es soll nun den spanischen B. Hörden, als sie gegen einige Jndi- - - «die unter Don Carlos dienen, auf Grund des til , . . , - - '""w bei dem ehemaligen Feld- genannten Gesetzes reclamirten, von Seiten eines Präfekten erwidert trotten probst^amsczauowski haben Hauss.ichu..gen stattgefunden. fein: Der betr. Paragraph finde auf die Anhänger Carlos' VII. keine Amren- Pofe«, 1J. Juli. Die geistlichen Beamten des Cousistoriums in Gne- düng, weil dessen Soldaten knie regelmäßige „Armee" bilden (Köln Rta ) ;bekanntlich abg.lednt, ihre Functionen unter dem königl.chen Pari», 20. Jul» Der B>,ch°s von Orleans hat eine kirchliche Com Diöcesan Atimmstrator Nollan zu erfüllen, beanspruchten aber trotzdem den Mission ernannt, welche unter seiner Leitung, und daü ohne »kitoerföumniB die etatsmäßig zustehendeu Gehalt vom 1. t. Mts. ab. Sie irendeten sich deshalb ersten vorbereitenden canonischen Proceduren zur Heiliasprechuua von Johanna an den Landrath Nollan, der sie selbstverständlich abschlägig beschied. Auch d'Ärc beginnen soll. * "drecyung von Johanna der Domherr Dorszewöki in (Suefen, der eigentlich Official des dortigen Con- Paris, 21. Jul». Wie die „Agence HavaS" meldet wird sich die sistonnms ist, steift sich gegen den derzeitigen Administrator. Dieser sandte Negierung bei der am Donnerstag staktfintenden Discussioii über den Antraa nämlich zur Unterschrift eine Quittung zu, welche die Kasse, aus der der PrÜ Perier'S gegen ten,eiben erklären. Derselbe hat a>. Chancen für die Annahme lat sein Gehalt beziehen sollte, als „königliche Kasse der Administration des welentlich verloren. Man glaubt, daß im Falle einer Verwersnua des Au Gnesener Eonsistoriums" bezeichnete. Der Prälat sandte diese Quittung, ohne trags Perier's die anderen constitutionellen Anträge bis zum November und die sie zu miterichreiben, zurück und schickte gleichzeitig eine Quittung früheren For Sitzungen der Nationalversammlung wahrscheinlich m der nächsten Blocke ver mnlars ein, welche einfach zurückgewiesen wurde. Wie sich herausstellt, werden w w auch Privatsendungen, welche an den stcllvertretendeii Official Domherrn Koryt- kowski in Gneseu gelangen, vom Gerichte geöffnet, und soll es sogar vorge- kommen sein, daß ein von dein Weihbischof Cybichowoli an ihn adressirtes Paket derselben Maßregel unterlag. ^horn, 17. Juli. Der Caplan Gcretzki, welcher der au ihn ergangenen Aufforderung den Regierungsbezirk Marienwerder innerhalb dreier Tage zu verlassen, bisher Trotz geboten und Culrnsee nicht verlassen hat, ist heute mit dem NachmittagSzuge in Begleitung zweier Gensd'arrnen über die Grenze deü gedachten Bezirks nach Bromberg gebracht worden. (Th. Ztg.) Hamburg, 20. Juli. Ans Wilhelmshaven schreibt man der „Weser- Ztg.": Am 15. o. Mts. verließ Sr. Majestät Schiff ...König Wilhelm" unter dem Commando des Capitäns zur See Przewisinski den Binnenhafen von Wilhelmshaven unter Dampf, ankerte auf der Rhede und ging Tags darauf circa 4 Uhr früh bei Hochwasser durch die Jahde au Waugeroog vorbei in See. Das Niesenschiff mit seiner Batterie von 24 Centimeter Kanonen blieb kanischen Bischöfe folgende Heerde verstanden, vielmehr gehört zu derselben jegliche im Herrschaftsgebiete eines VicariuS des Unfehlbaren geborene und ge taufte Creatur, mithin auch jeder Altkatholik. Ein solcher darf zwar weder noch will er von einem insallibilistischen Bischof gefirmt werden; aber was thut das? ein altkatholischer Bischof soll ihn erst recht nicht firmen ; ja, eigentlich dürfen überhaupt keine Allkatholiken, namentlich nicht in Bayern, existire'n; vielmehr muffen sie schleunigst auSgerottet werden. Dr. v. Lutz wies auf den Präcedenzsall der Firmung durch den Utrechter Erzbischof, die damalige Herz'scke Interpellation und die Abiveisung der Beschwerden des Münchener Erzbischofs hin; zu einer veränderten Stellung der Staatsregierung den Altkatholiken gegenüber liege kein Anlaß vor. Wenn übrigens der Minister die Bekannt machnng des Augsburger Erlaffeö nicht am Platze fand, so ist dagegen zu be inerten, daß ein Erlaß von so allgemeiner Tragweite schon darum veröffentlicht werden mußte, weil es mit der Würde unseres Bischoss unvereinbar gewesen wäre, nach Verweigerung seiner Anerkenuung durch die bayerische Regierung im Laude bischöfliche Functionen anszuüben, zu welchen dem Anscheine nach Herr v. Lutz einfach nur die Augen zugedrückt hätte. ES mußte der Stand punkt der Regierung öffentlich constatirt werden." (Ellwangen, IH. Juli. Die „Germania" schreibt: „Stadtpsarm Dr. Schwarz ist als Dccan des Capitels Ellwangen vom Bischof Hesele nicht bestätigt worden. Da der mit großer Majorität (28 Stimmen gegen 5) er folgten Wahl eine principielle Bedeutung zukam, insofern Schwarz als ein eis riger und kluger Vertreter der katholischen Sache — heute Ultramontanismus genannt gilt und als solcher lange Zeit viele Gegner auch da hatte, wo sie nicht sein sollten; und da außerdem eine Zurückweisung deS Millens so vieler Concirciilareu in der Rottenbnrger Diöcese fast unerhört ist, so überraschte, nur das erste Gefühl zu bezeichnen, di.se Nachricht gewaltig, ^vao werdet die Wahlberechtigten bei der auf den 30. d. festgesetzten Neuwahl tbuu ? JGer den die Hetzereien in national liberalen und Judenblättern sie wankend machen?" Das ist selbst der „N. Pr. Ztg zu stark. Diese bemerkt dazu treffend genug „Danach scheint mau dem Bischof die Bestätigung in ähnlicher Weise abzwin gen zu sollen, wie etwa eine liberale Stadtverordneten Versammlung einen nicht ' bestätigten Gemeiude-Beamten von Neuem wählte. Den Iiltramoutanen würde Der mischte-. hUtOn h! , Tk l«fcl in " Holla. •A1 Wthi,nlöe" 9« 161 einen Mehv IQ8 M t. >li U74 rd von Gießen al ei" Extrazug bei *'1 allen Stationen !! bti **Äf «i ®tä Ä % , wln. 9h) le k^chlich-D "8»«»3»s; *' wird ßch bi| l!bet den Antrag " a"n* N""S M Sln= Jioöeniber und bit * Woche Der fTLbie Nachricht Mitgliedes btt Aenßern erwidert r spanischen Regie- i Schuld über tie ^otinto-Minrn seien attischen Neßiemz r muffe aiuichM, ine der spaiiischtn ge der Lerltznnz ukünftig nur unter 'rden. iichmigte das Bnd- sgletchet, das der t her Äifter des tglt'ch des Brüffe- ' Gestnnuiigen der Mdet.^ver- = seiche den Schuß ' wendbarer Regeln den Berathungen panisch von Don e Macht des M saß er un Stande rdeücken und dem )fiBt di° »j* miet, »etipndilto )t >ii bähen « gWtumN'1,1 £n sollen. - „ iooo (M«*1 Millionen N11 w >''*5 .h/iitmia der w bei Zotten * carliff*1 6’ die Bnrliffen.t« oi,ch !°° «•* Di-ML rfl0 .7 bie von w Versteigerungen. 3 Arbeitsversteignnng zu Holzheim. Montag den 27. Juli, Mittags um 11 Uhr, lggen im Pfarrhause dahier nachverzeich- nete Bauarbeiten an unserer Kirche durch öffentliche Versteigerung in Accord gegeben werden, als: fl. fr. 1. Maui erarbeit, veranschl. zu 31 20 2 Schreinerarbeit, „ ,, 76 — 3. deSgl. „ „ 25 36 4. Weihbinderarbeit, „ „ 30 18 5. Schlosseraroeit, „ „ 28 — Holzheim, den 21. Juli 1874. Für den Kirchenvorstand: Hofmann, Pimrer, Ohly, ausführen de^ weltt Vtitglied ■"359t)) Dao Fahren de-) von der Statt Gießen angeschafflen 2. Gießsaßes soll ver- geben weroen- Uebernehmer hierfür wollen ihre desfnllsigen Foideiungen binnen 8 Laken bei uns abgeben. Gießen, am 20. Juli 1874. Grodhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen Vogl._________ § Fteitag den 24. Juli, ro ^Nachmittags 2 Uhr, soll die Gimbte von den Grundstücken der, Elisabeth e Jnghard gehörig, b.uehend in Waizen, Hafer und Erbsen, meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist am W esecker Weg. Giegen, den 21. Juli 1874. In Auftrag: __________ M ü l l e v._________________ i Arbeitsverfteigerung. Mittwoch den 29. Juli d. I., Vormittags 10 Uhr, sollen folgende Arbeiten, als: 1. Schrcinerarbeit, veranschl- zu 221 fl. 2. Schlosserarbeit, „ „ 70 „ 3. W'ihbinderarbeit, „ ,, 43 „ in dem Schlosigebäude zu Grosi-Buscck, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, wenigstnehmend versteigert weiden- ' Londorf, am 20 Juli 1874 Der Bauverwaltcr: ____U n _ Iieilgebotenes. | Frische Hefe bet___________Carl Heil, Schlohgasse. &3614) Eine neue Nähmaschine ist billig abzugeben bei Georg Jung, Schneider, Leihgestern.__________ Ans der Kunstmuhle der Herren Franz Peppler & Co empfehlen wir in bester Dualität: Feinstes Blüthenniehl, „ WaizenmehlNr.1, „ ,, >r 2, und geben wir solches zu denselben Preisen, wie in der Mnhle, ab. I A. Busch Söhne. Wurzelscbrubber, Borstenfchrnbber, Wurzetbürsten, Abfcifbürsten, Glanzbürsten. Anstrcich bürsten, Pinsel in allen Sorten empfiehlt Crrnft Hermes, 3270). Materialist. Prima Schweizer Käse, ,, Holländer- „ „ Nahm „ empfiehlt 3298) Gmil Fischbach. Weihe Weine: 1872t Markgräfler, per Schoppen 12 kr., 18701* Markgräfler, per Schoppen 16 kr., in Gebinden genommen billiger, empfehlen I. A Busch Söhne. ^Ncnc holl. VoWringc empfiehlt Emil Fischbach. fl f f g e m e i n e r fl n /, 11 g f r Cafe Ebel. Zudem ich meinen Wcinvcrkauf iilicr die Strasse für die bevorstehenden Festtage hiermit in empfeblende Erinnerung bringe, lasse ich untenstehend Preiscourant folgen und bemerke gleichzeitig, daß bei Abnahme von 12 Flaschen entsprechende Preiöer- 36241 Gin Schuhmacherlehiling hat am verflossenen Samstag Abeud einen Damen- - stiefel verloren. Man bittet denselben bei 'der Exped. d Bl. abzugeben. 3619) Ein Handwagclchcn oder Stoß- frttren, noch in gutem Zustande befindlich, zu kauten gesucht. Von roem ? sagt die Gyp b Bl___________________________ । 3627) Einen tüchtigen, zuverlässigen Pferdeknecht sucht zum baldigen Ointiitt „Actien Brauei ei" Gießen. 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Linsen Äartofttln Auf dem Mit. Se Mark! fl.fr fl. fr. M. M. 6 13 12 45 11 14 h 6 55 7 4.5 4 6 Auf dem Markt In Fol^e b( Wir [ordern üt die sr^liche» Ar Insoweit m Da bezüglich 0 2 Auf dem Mark« Auf dem Markt 1. Scfteytfa, Giessen, Schlossgasse A. 258. , zur Einrichtung von Massenquarticren unsere Zuflucht Mit.- preis vreiv fl. fr- Darmstadt. erthLlt: Nach vielfach wiederholten dringenden Bitten sind wir leider immer noch nicht in der Lage, der Ankunft unserer Festgaste mit Ruhe und festlicher Stimmung entgegensehen zu können, denn noch wissen wir nicht, wohin wir eine größere Anzahl derselben schicken sollen, um ein Plätzchen zu finden, ihr Haupt niederzulegen, und doch ist die Sorge für die Fremden, für die Gaste das Wichtigste, was uns als den Festgebcrn obliegt! Hätten wir nur noch über 200 Quartiere mehr zu verfügen, als uns zu Gebote stehen, so wären wir der peinlichen Nothwendig- nd auf lJfuyd des . unterbieten Bk Gießen, a Bezugnehmend aus vorstehende Bekanntmachung, halte ich mich dem verehr!. inserirenden Publikum bestens empfohlen und lade zu reckt zahlreichen Aufträgen höflichst ein, unter Zusicherung prompter und reeller B'dienung. Prospekte und Zeitungsverzeichnisse tbcile ich gratis und franco mit. Hochachtungsvoll Willi. Ferber, Buchhändler, Carl Lony 8i Conip., Ph. Seli lat ter und Carl Wenzel, immer noch gern bereit sind, Anerbietungen von Quartieren Dank entgegenzunehmen. | litis Fesfcotn ite» M. M Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntniß, daß wir Heitn A« <• ft <* y <1 <1 in Giessen Wir wollen diese Angelegenheit nochmals dem gastfreundlichen Sinne der hiesigen Bewohner dringend empfohlen haben und möchten Diejenigen, die sich durch diesen unseren letzten Hilferuf noch bewegen lassen sollten, uns in dieser Noch zu unterstützen, darauf aufmerksam machen, daß die Herren: Bille an eüle Miulchkun runde. Em hiesiger Eiuwobuer, welcher durch Krankheit total erblindet ist, befindet fick mit Frau und 4 kleinen unerzogenen Kindern in der größten Noth. Edle Menschen, welche ein Sckerflein zur Linderung der 9icib dieser Armen beitragen wollen, erfahren bei der Ezp. d. Bl. das Nähere und nimmt dieselbe auch milde Gaben an. Die Karpe di U oh des Giessener An sei gers. o unkündbare Pfandbriefe M- M. 8 Coiuj’s Nieilrellei ist von beute ab nur TonntagS geöffnet. und Reclame für alle Zeitungen und sonstige Publikations - O aller Länder unter gleichen Bedingungen, wie wir selbst, besorgt. Frankfurt a. M, 1. Juli 1874. IlaaseiiNlein «fe Vogler, Annoncen-Expedilion. i fL 29 ft- I Textvr s Hardt. $'en heute au bis incl. Montag den 27. Juli ist die Wirth schäft auf der Tertor'schen Hardt wegen Vorbereitung zum Durnfcikt geschlossen. E. Junker. Die Pfandbriefe zerfallen in Stücke von 2blr. 1000, Tblr. 500, 3Mr. 200, Thlr. 100. Sie sind bis zum 1. Octeber 1876 unküi dbar. Pein 1. October 1876 an werden die Pfanlbrnfe innerhalb 36 Jahrin durch Ber- loosung amortisirt. Die Pfandbriefe sind mit Halbjährlichen am 1. April und 1. Octcbrr zahlbaren Zins-Eoi pons versehen. Die Pfandbriefe können von der Bai k und ihren Betriibestellen bezogen tnt(n wirfc' 1° fmPt pilxlllll * K.1V ß'VAtfl ti * ZI- - i- „ 2 — 6. K" , . L Belannimakd ?,u^ 'Md tes Aeui ** Häsin zu - 21 Uumtnad der Trubel Iä**- 4 -ubr"' dki der ^rheinischen Hypothelren-Bank ni Mannheim. Nach Erlaß bi 6 Grofh. Babisctcu MmifterirmS des Eressh. Hausis der Justiz und des Auswärtig«n d. d. 1. August 1872, G. Bl Nr XXXII. S 308, sind die Pfandbriefe für die Anliguug von Mun delgeldern geiignet. Auswanderer n'ch Amerika, Australien rc. finden mit den besten Dampf- und Leget Lchifi n über Bremen, Hamburg und Liverpool tu den billigsten Preisen Beförderung nirck die Agentur Wilh. Balfer am Lindenplatz. (1475 Mit. pre's fl. fr. Aorma'.gew'chl per Matter JBaiien 21*». .^m 18«), erste 16t1. Loel, und Yafer 120, Erbsen. Linken, A 220. 206, Mebl 14" P^und Hierzu eine Belage. Mil. preis, fl. fr. IX.MiltelrheinischegTuriM Wir bknachrichtigkn Sie hirrmit, daß für unser Corps noch folgenkc zwei Zusammenkünfie abgehalion werden: Donnerstag, Bcra,bung im Cafe Au/tfinann, pracis 9 Ubr; Freitag Abend, xräeis 7 Uhr, Zusammenkunft ig der Keitbahn ;u Pferde. Diejenigen Herren, welche bei einer dieser Bersammlungeg fehlen, sind beim Festzug ausgeschlossen. | Der Obmann Her Heiter, Durch das Vermittcluugsgr^chaf^ von Turnftst-Lomitk..... I I 9. ^iena ""Ö ,Vv Versainmlung in derRcftmiration 511111 „Stern“ i Donnerstag bett 23. Juli, 1 29 Uhr. 1 Äanin,fb DageSoiduung. - hrr 1) Bfrichleislaltin-fl sammtlicher Obmänner. der Ausschüffk. 4: crbcin Ciicfirtl ssch beschaffen lassen? -ernannt. P’ r™ Sollten nicht manche der Einwohner, die sich bereit erklärt! I» ■■ • < ■ ■ ■> haben, einen Gast zu beherbergen, sich leicht einrichten können, in' *