Wwtmn der K- 5 Nr. ii6 fr au fff. 8 Ihr. scheu und den. »tmann. Wtnttljibrlg 1 |L 13 h «I Durch bi« V-?ß b«tz»gru »iedtlilbrie 1 JL M ft. Gießener AiUigcr. •Tl*ehtt taflti*, «nii Wu*- nahm« Sonntags dlpfbition: Lanz leibst,. Bit. V «r 1 Anzeige- und Mmtsklatt für den Kreis Hiessen. Sh». VJ2 ~ Dicnstnsi neu 23. Innl «knr-it. auf den GieHener Anzeiger Derselbe erscheint vom 1. Juli an in den Vormittagsstunden täglich, mit, Ausnahme Montags, und kostet für die Abonnenten in der Stadt Gießen vierteljährlich nur I st. 12 fr., frei in s Haus geliefert. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch im III. Quartal 1874 zusendcn und den Abonnemcntsbetrag durch Quittung erheben lassen. Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonncmcntsprcis 1 fl. 29 fr. incl. Postaufschlags. Dieselben können nur bei der Post oder den Landpostboten abonniren. — Damit wir nun in den Stand gesetzt sind, die Auflage des Blattes bestimmen zu fönncn, ersuchen wir Alle, welche auf den Gießener Anzeiger abonniren wollen, dies sofort bei der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen können, vollständige Eremplare zu liefern. Die Redaction. politischer Th eil. । eiMnb sch en Volkes. Deutschland Darmstadt, 20. Juni. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben Aus dem Großherzogthum Hessen, 21. Juni. Wie verlautet, wird die erste Kammer im Laufe des künftigen Monats zur Berathung über daö Nachtrag-Budget u. ). w. zusammentreten. Vor der Beschlußfassung der scheu Katholikenvereins am vorigen Mittwoch in Mainz gefaßt hat. In der Jetztzeit ■— das muß man den Katholiken lassen — treten die Herren, wo es sich um bau deS Rechtsstaates bezwecken, geradezu in's Gesicht geschlagen. In dem Passus über die Rechte der Kirche heißt es: das Lehr-, Priester- und Hirtenamt des Papstes und der Bischöfe kann durch kein Staatsgcsetz aufgehoben oder beschrankt werden, daS kircheupolitische Svstcm der kirchenfeindlichen Parteien steht im Widerspruch mit der Verfassung der katholischen Kirche. Im Sinne des Katholiken Vereins sind die liberalen Parteien, welche für den Rechtsstaat kämpf«"' die kirchenfeindlichen. Die Resolutionen kennzeichnen also die bei den Ultramontauen stellenweise aufgetrcteueu verdächtigen liberalen und radicalcn Symptome durchaus als trügerisch, die Ultramontauen können nach diesen Resolutionen mit keiner Partei znsammengehen, ihre Ziele sind rein egoistische, welche bei eventuellem Gelingen in der Omnipotenz Roms gipfeln würden. Eigenthümlich bleibt es immerhin, daß eine besondere Resolution und zwar die dritte, dem Arbeiterstande gewidmet ist. In derselben kommt nichts von der Kirche, vom Papste, von den Bischöfen, vor, dieser Beschliiß befaßt sich mit wirklichen Vorschlägen, die zlim Theil gar iiicht verwerflich sind, um die Unzufriedenheit in den Arbeiterkrelsen zu bannen. Es ist aber kaum anzunehmen, daß die Arbeiter im Hinblick auf die übrigen Resolutioneii sich durch die Ehre saugeu lassen, einer besonderen Resolution gewürdigt wordeli zu sein. Was will nun der deutsche Katholiken-Verein? Was ist seine Aufgabe? Er will, daß alle Katholiken sich der Organisation des Vereins anschließen, das ist zwar recht schön gedacht, hat aber keine Hoffnung auf Realisirnng. Heuchlerischerweise nennt eS der Verein seine Aufgabe, die natürlicheu Rechte der Person und der Kirche, sowie des deutschen Volkes zu vertheidigen. Hierin muß man eine sich selbst widersprechende Aufgabe erblicken, dum die Rechte der ultramontanen Kirche beeinträchtigen die Rechte der Person und des deut- Opposition gegen Fortschritte auf dem Gebiete des Rechtsstaates handelt, offen hervor; sie fügen dem turiierischen Wahrspruch: „Frisch, frei, fröhlich, fromm", noch ein fünftes F durch das Wort „frech" hinzu. Die gefaßten Resolutionen sind — so kann man wohl mit Recht behaupten — in einer Hinsicht ganz bedeutungslos, weil ihnen eben die Kraft zur Ausführung mangelt. Es kann eigentlich nur einen erheiternden Eindruck rnachen, wenn es in der ersten Resolution heißt: „die moderne Civilisation ist mit der Kirche unverträglich; die Folge wird die Auflösung der gegenwärtigen socialen imb politischen Ordnung jein." Doch Muth, gläubige Christenheit! es giebt ein Mittel, den drohenden Verfall abzuwenden, dem päpstlichen Stuhle braucht nur die politische Selbstständigkeit wiedergegeben zu werden. Das hilft unfehlbar. Weiland Stahl und das protestantische Mitglied der katholischen Centrnmsfraction Herr v. Gerlach werden in dieser Resolution Anklänge an das berüchtigte Dictum finden: „Die Wiffenschaft muß nmkehren." Die Resolution verlangt aber auch, daß die Weltgeschichte umkehrt, daß das weltliche Papstthum wieder eingesetzt wird. In Berücksichtigung dieses Punktes muß man eS lobend anerkennen, daß die frommen Kathouken für die Erheiterung der bösen Liberalen gesorgt haben. Von der Wirkiingslosigkeit der Beschlüffe an sich abgesehen, müssen wir denselben doch in doppelter Beziehung eilte Bedeutung vindiciren. Es ist noch nicht lange her, daß Befürchtungen laut wurden, die Kirche, durchdrungen von dem Bewußtsein der Aussichtslosigkeit eines ferneren Kampfes, scheine zum Ausgleich geneigt; daß der Staat seinen alten Bundesgenoffen in Beherrschung der Uuterthanen nicht von der Thür weisen werde, war ebenfalls wahrscheinlich. Freue dich, Deutsches Reich, der deutsche Katholiken-Verein wird dich nicht mit dem Steinchen oder einer Lawine der Neaction zertrümmern, er begnügt sich llkckt sucht Süfl kann । Hause, Pt’iUngirr । laben werben- finden wir in den Resolutionen untrügliche Anhaltspunkte. Die in der fünften Resolution enthaltene Beschränkung der Gcwiffens- sreiheit kann ihren reactionären Charakter nicht verleugnen, es verspricht den _ iffabrt. w« isen, Me, jedes ton Muff, r I, Wmm. ftatt- * Pr.M 4S. I wie St Annen 4. I I allcrgnädigst geruht: „ Am 19. Juni den Oberconsistorial - Secretär bei dem Oberconsijtortum, Ludwig Achenbach, zum Ministerial-Secretär erster Classe bei dem Ministerium des Innern, — den zweiten Ministerial - Registrator bei dem Ministerium des Innern, Julius Köhler, zum Ministerial Secretär zweiter Classe und Vorstand der Mini- sterial-Registratnr des Ministeriums des Innern, — den Registrator bei dem Oberappellations- und Cassationsgericht, Justiz- Secretär Gustav v. Zangen, zum Kreisaffessor bei dem Kreisamte Alzey, den Kreisasfissor bei dem KreiSamte Lauterbach, Wilhelm Justus Jost, zum Oberconsistorial-Secretär bei dem Oberconsistorinm, den Regieruugsaccessisten Ludwig Freiherrn Senarclens von Grancy zum Kreisassessor bei dem Kreisamte Lauterbach, den RegiernngSaccessisten Adolph de Beauclair aus Bensheim zum zweiten Ministerial Registrator bei dem Ministerium des Innern — zu ernennen. Posen, lV Juni. Die katholisch - polnischen Mitglieder des Provin- Die Mainzer Katholikcn-Versamnilnng. radhcale» Tendenzen sehr wenig, wenn die Gcwisscnsfre,heil den Porschrsste' Der Telegraph bat bereits nach allen Richtungen und auch mit ziemlicherer Kirche und dem Ermessen der B,sch°f° unt-rg°°rdnet werden s°- Durch Denan.gkeit die Beichlnsse verbreitet, weiche d,e General-Lersammlnng des de»l->d.e v.erte Nc,°l>M°n wurden tu liberalen Pnncipie>>, welch d n «e.teren Au« " cwvx.. , • (X ■ i hmi htd ''Vprhtttftnritpd Tirnnrrfen nprrtbran in S CS) e Halt ae mlaaen. Ul oenr L'S anker woi ;SS> iflben ••"‘SÄ** *5?, uiibeM' '.’tS»», damit, daS neue Deutsche Reich einfach zu perhorresciren; der Katholiken- Verein verwirft die Verfassung des Deutschen Reichs, das Jesuitengesetz, die Eutchristlichnug deS Schulunterrichts, die Schulen unter Aufsicht des Staates, er perhorrescirt die liberale Presse und vor Allem Deutschlands auswärtige^. , v , . , .... - Politik, namentlich dem päpstlichen Stuhle gegenüber. Wo es sich um Feind-«ersten Kammer können z. B. die Kreis-Schulinspectoren und technischen Rathe seligkeit gegen das Deutsche Reich, gegen die in demselben geschaffenen Jnstitn- für das Schulwesen im Ministerium nicht ernannt werden. — Aus tionen gegen die in demselben giltigen Gesetze handelt, verstehen unsere Behör-Iund Westhofen sind mit zahlreichen Unterschriften bedeckte Gesuche um Cmsuy- den keinen Spaß. Man darf in der That der General-Versammlung dankbar ^rung zeitgemäßer Kirchengesetze an das Ministerium abgegaugen. sein, daß sie sich so offen auf ein Terrain begeben hat, auf welchem eine Versöhnung zwischen Staat und Kirche nicht denkbar ist. Hierin liegt gewiß eine Bedeutsamkeit der an sich erfolglosen Resolutionen. Wir deuten auf einen zweiten Punkt in den Resolutionen hin, welcher uns von Wichtigkeit erscheint. Bekanntlich haben nicht nur die ultramontauen Capacitäten in unseren parlamentarischen Körperschaften vielfach mit liberalen und — man' kann mit Recht sagen — mit rechtsstaatlichen Tendenzen coquet- tirt, auch das Gros der Partei hat eine bedenkliche Hinneigung zu radikalen socialistischen Principien an den Tag gelegt. Jeder Einsichtige konnte sich wohl sagen, daß die ultramontane Freundschaft für Liberalismus nur ein Deckmantel sei, daß die ultra montane Schwachheit für die Socialdemokraten nur auf dem wohl verstandenen Jntereffe der Zusammengehörigkeit beider Parteien in Bezug auf ihre Stellung zum Deutschen Re.che basire. Es ist aber immerhin gut, wenn nun der deutsche Katholiken-Verein die Maske selbst abwirft. Auch hierfür zial-Landtages begaben sich heute Nackmittag 2 Uhr in corpore zu dem Weihbischof Ianiszewski und erklärten demselben durch den Herrn Franz v. Zoltowski, daß sie als Repräsentanten aller Stände des Großberzogthums Posen erschienen seien, um ihre Treue für die Kirche auszudrücken. Weihbischof JaniSzewski dankte in herzlichen Worten für diese Beweise der Anhänglichkeit und des Gehorsams gegen die Kirche, an welchen Gefühlen er nie gezweifelt habe. Posen, 22. Juni. Der Eultusminister hat. der ^Posener Ztg." zufolge, für die Diöcese Posen den Landrath Frhrn. v. Massenbach, für die Diöcese Gnesen den Landrath Nollau zum königl. Administrator ernannt. Köln, 22. Juni Die „Kölnische Zeitung" läßt sich aus Fulda berichten, die preußischen Bischöfe gedächten bei der bevorstehenden Zusammenkunft in Fulda die Möglichkeit einer Sistirung ihres Kampfes gegen die Staatsregierung zu berathen. Selbstverständlich bleibe die Bestätigung und Genaueres hierüber abzuwarten Kassel, 20. Juni. Bei der kommenden Mittwoch und Donnerstag in Fulda stattfindenden Conferenz preußischer Bischöfe führt der Fürstbischof von Breslau den Vorsitz. Es ist dies die achte Conferenz seit dem 15. October 18^7. Bremen, 20. Juni. Gestern war Empfang des Bremer Senats durch den deutschen Kronprinzen; heute Morgen besuchte der Kronprinz die landwirth- schastlichen Maschinen und das Nennen. Um 51/2 Uhr gibt der Senat ein Banket im Rathhaussaale von 50 Couverrs, Abends folgt ein Besuch im Rathhauskeller. Morgen um 10y2 Uhr, nach dem Gottesdienste im Dom, er folgt die Abreise des Kronprinzen. München, 22. Juni. Auf Befehl des Königs sind heute Equipagen Pferde und Dienerschaft aus der königlichen Hofhaltung nach Kissingen abge- gangen, um daselbst dem Fürsten Bismarck zur Verfügung gestellt zu werden. franäretcO. Paris, 19. Juni. Vier geheime Polizei-Agenten sind nach London ab gesandt worden, um Rochefort zu überwachen. Es fällt allgemein auf, daß dieser Flüchtling, der hier doch wahrlich kein besonderes Ansehen mehr har, von der Regierung so sehr gefürchtet wird. Paris, 20. Juni. Die „Patrie" zeigt an. daß Herr Pascal Duprat nächstens in der National-Versammlung eine mit 18,000 Unterschriften bedeckte Petition einreichen werde, welche dahin ginge, die Einkommensteuer wieder einzuführen. Versailles, 20. Juni. Nationalversammlung. Der Minister des Innern stimmt dem Anträge Clapier's bei, der die Gültigkeit des Gesetzes, wonach der Regierung die Ernennung der Maires zusteht, auf zwei Jahre verlängert wissen will. Der Minister erklärt, das Gesetz sei im allgemeinen wie im socialen Interesse nothwendig und fügt hinzu, man muffe das Princip der Autorität wieder Inehr zur Geltung bringen. Der Antrag wird nach lebhafter Bekämpfung Seitens der Linken mit 358 gegen 329, einer Majorität von 29 Stimmen, angenommen. Alle Gruppen der Rechten und die Bonapartisten stimmten für den Antrag. Italien. Nom, 22. Juni. Gestern Abend fand zu Ehren des Jahrestages der Thronbesteigung des Papstes ein Tedeum in der Peterskirche statt Der Papst erschien daraus an einem Fenster des Vaticans. Die ehemaligen päpstlichen GenSd'armen riesen: „drr Papst König lebe", die Volksmenge erwiderte den Zu ruf mit Pfeifen. Zur Aufrechterhaltung der Ordnung erschien ein Detachement Bersaglieris, welches die Gcnsd'armen verhaftete. Die Volksmenge ging dann ruhig auseinander. Spanien Santanber, 10. Juni. Bedeutende Verstärkungen und Proviant werden fortdauernd der Armee des Generals Concha zugeführt. Der General marschirt auf Lerin. (fiiQlanö. Manchester, 21. Juni. Gestern fand hier eine Manifestation für strikende Land-Arbeiter statt. Zwanzigtausend Arbeiter, worunter Mitglieder der Trade-Union, zogen processionsweise nach Pomagardens, nahmen daselbst Resolutionen für die Zwecke des Arbeiter-Verbandes an und unterzeichneten Geldbeiträge. Türkei. Konstantinopel, 20. Juni. Das türkische Sä) ff „Kars' ist auf der Reise nach Saloniki) gestern Abend im Marmora-Meer durch das von Alexandrien kommende ägvptische Schiff „Bekcra" zum Sinken gebracht wor den. Von den 350 Reisenden und der Bemannung des „Kars" wurden 30 Personen durch das ägvptische Schiff gerettet, welches selbst starke Havarien erlitten hatte. ____________________________________________________________________ Lokal» Notiz. Gießen, 23. Juni. (Gestern Abend wurde auf dem Neuenweg ein Knecht von feinem eigenen, mit Backsteinen beladenen, Fuhrwerk überfahren und schwer verletzt. Der Unglücklicke wurde in die Klinik gedruckt. Vermischtes. 'S i e^ en. Nack Beschluß de- Zentralausschusses der Gesellschaft für Verbreitung von Volk-bildung ist die vierte ordentliche Generalversammlung der Gesellschaft auf Sonnabend den 4., Sonntag den 5. und Montag den 6. Juli zu Bonn alS dem Vororte der Bildungsvereine Rheinland- und Westfalens angesetzt. Die zur Verhanblung kommenden Gegenstände sind bis setzt bestimmt wie folgt: I. Vorlegung des Jahresberichtes durch den Generalsekretär Herrn Dr. Setbing. U Vorlegung des Kassenberichtes durch den Schatzmeister Herrn Franz Duncker. UI. Neuwabl des Zentralaussckusses IV. Vorlegung eines Sialutenentwurss behuss Umleitung der Gesellschaft m eine juristische Person. Berichterstatter: Herr Oberbürgermeister a D. Mi quäl. V Vortrag des Herrn Privatdocenten Dr. Julius Post aus Göttingen über Einige durch die Erfahrung bewahrte Mittel, Sinn und Empfänglichkeit für Fortbildung zu erwecken. VI. lieber die Grundsätze für Anlage und Benutzung von Volksbibliotbeken Berichterstatter: Herr Professor Dr. Jürgen, Bona Meyer aus Bonn. VII. lieber Vorträge und die Organisation von Wandervortragen in Bildungsvereinen. Berichterstatter. Herr August Heine aus Halberstadt. VIII. In wie weit dürfen edlere Vergnügungen in die Bildnngsvereine ausgenommen werden? Berichterstatter: Herr Grubendireetor Knops aus Siegen. Der Vor- trag des Henm Dr. Post findet bereits am Sonnabend Abend 7 Uhr im Gartenbause des Hotel Kley statt. DaS gemeinsame Festessen beginnt am Sonntag Nachmittag um 5 Uhr im Hotel Blmzler zu Godesberg, wohin die Theilnebmer mit einem Sonderzug der Rheinischen Eisenbahn geführt werden. Für Montag wird nach der W8orgenft|ung eine Ausfahrt mit Dampfschiff oder Eisenbahn nach Rolandseck vorgeschlagen mit gemeinsamem Mittagessen daselbst im Garten des Herrn Groyen. Literarische». Das soeben erschienene fünfzehnte Heft von „Illustrirte Welt", (Stuttgart, Verlag von Eduard Hallberger), hat nachstehenden mannigfaltigen und interessanten Inhalt: Text: Vermißt. Eine Erzählung von Johannes »an Dewall. Die heutige Photographie. Von Paul Kummer. Der fliegende Holländer. Bon F. Meister. Kurt Kollermann. Ein heilere« Gedicht von Ludwig Kiekens. Fortsetzung. Falkenjagden in Japan. Cousine AgneS. Novelle von Carlott. Schluß. Theatererinnerungen aus Alt Wien. Memoirenbruchstücke von Franz Wallner. Jüdische Historien. Von Karl Emil Franzos. 111. Reb Mendel» Braut. Aus Wissenschaft und Leben. Aus Kaiser Wilbelm's Schublade. — Zur Ernährung der Kinder be, Verdauungs-Störungen. — Ersatz für Cichorien. — König Koffee s Regenschirm. — Ein Central Friedhof bei Pari». Interessante Bücher Weltpost und Luftschifffahrt. Unsere Bilder. — Rälhsel. — Bilderräthsel. — Rösselsprung. — Kleine Korrespondenz. Illustrationen: Verwittwet und kinderlos. Gemälde der Kronprinzessin von Preußen. Der Elfenbeinmarkt in Grahamstown. Frühstück im Atelier. Sine Falkenjagd in Japan. Aus dem Prachtwerk „Japan" von W. Heine. Eine Poststation in einem steierischen Gebirgsdorfe. Ein verhängnißvoller Augenblick. Maigeister. Die Entführung der Europa. Neun humoristische Bilder von W. Meyer. Die „Allgemeine Illustrirte Industrie, und Kunst-Zeitung" von Dr. Ferd. Svring. 'nühl enthält in ihren neuesten Nummern 25, 26 und 27 u. a. folgende Illustrationen und Artikel: Catarina Cornaro, Gemälde von H. Makart. — Tafelaufsatz mit den 3 Künsten. — Das Testament des Eudamide», Gemälde von Poussm. — Raffaels Parzen, aus den Fresken im Vatikan zu Rom. — Die beiden Concurrenten nach E. Bosch. — Mondschein landschaft, Gemälde v Aart v. d. Neer. — Spiegelrahmen in Holz mit vergoldeten Ornamenten. — Bad Flinsberg am Isargebirge. — Fächer v. Guerin Brechenx. — Tintenfaß in Bronze v. Lerolle in Paris. — Bad Wildungen. — Armleuchter, Entwurf v. Jul. Ma eß, Modell v. Hugo Nick. — Landschaft, Gemälde v. Salvator Rosa — Die Maler des 17. Jahrhundert». — Patent-Sttaßen-Dampswalze, von leeling 4 Porter. — Pumpe mit Riemenbetrieb auf Brett montirt. — Pumpe im Brunnen montirt. — Doppel- luühle. — Kukuruzmühle. — Doppel-Kornmühle von einer Locomobile getrieben, v. Ransome, Sims ck Head in Ipswich. — Wiesenbespritzungs-Maschine unter Anwendung einer neuen Schlauch- und Rohr-Verkuppelung von Schäffer ck Budenberg in Buckau-Magdeburg. — Ueber die Gewinnung des Terpentins und anderer Forstproducte in den Staatswaldungen Portugals. — Der Einfluß »er Tarif-Politik der Eisenbahnen auf die Handels Bilanz. — Deutsche Bade- und Curorte. — Ueber Nickel, seine Production und seine Verwendung. — Ueber DachdcckungSmaterialien. — Moderne Kaffeeversälschungen. Ueber Fleisck-Eonservirung für den Armee-Gebrauch. — Das Heerwesen auf der Wiener Weltausstellung 1873. - Di« Transfusion deS Blutes. — Glasuren für ordinäre Töpferwaaren. — Das Vernickeln. — Feuilleton. — Kleine Mittheilungen. Ilkbkrlichl drr Grmrindrn drg Groljhtrrvgilsuin tjrllrn nach der Kreiseintheilnng vom 11. Juni 1874. (Wir heben hier nur die Provinz Oberhessen hervor. D- Red.) Kreis Gießen. Alback, Allendorf a. d. Lahn, Aüendorf a. d. Lumda, Allertshausen, Alt-Buscck, Annerod, Arnsburg, Bellersheim, Beltershain, Bersrod, Beuern, Bettenhausen, Birklar, Burkhardsfelden, Climbach, Daubringen, Dorf-Güll, Eberstadt, Ettingshausen, Garben» teich, Geilshausen, Gießen, Göbelnrod, Groß-Buseck, Groß Linden, Grünberg, Grüningen, Har» bach, Hattenrod, Hauken, Heuchelheim, Holzheim, Hungen, Inheiden, Kesselbach, Klein-Lindeiy Lang Göns, Langd, Langsdorf, Lauter, Leihgestern, Lich, Lindenstruth, Lollar, Londorf, Lumca, (Groß- und Klein-Lumda), Mainzlar, Münster, Muichenheim, Nieder - Bessingen, Nonnenrotb, Obbornhofen, Ober Bessingen, Ober Hörgern, Odenhausen, Oppenrod, Queckborn. Rabertshausen, Reinhardsdam, Reiskirchen, Rodheim, Rödgen, RöthgeS, Rübingshausen, Ruttershausen mit Kirchberg, Saasen mit Bollnbach re., Stangenrod, Staufenberg, Steinbach, Steinheim, Stock» bausen, Trais-Horloff, Treis a. d. Lumda, Trohe, Utphe, Dtllingen, Watzenborn mü Steinberg, Weickartshain, Wiejeck, Winnerod. .KreiS AlSreld. Alsfeld, Altenburg, Angenrod, Appenrod, Arnshain, Atzenhain, Vernsburg, Bernsfeld, Bieben, Billertshausen mit Gcthürms, Bleidenrod, Brauerschwend, Buß» seid, Burg-Gemünden, Dannenrod mit Reu Ulrichstein, Deckenbach, Ehringshausen mit Odern» dorf, Eifa, Elbenrod, Elpenrod, Erbenhausen, Ermenrod, Eudorf mit Dotzelrode, Eulersdorf, Ftschbati^ Flensungen, Gleimenhain, Gontershausen, Grebenau, Groß-Felda mit Klein Felda und Schelln» Kausen, HaarKausen, Hainbach, Heidelbach, Heimertshausen, Hergersdorf, Höingen, Homberg Hopfgarten, IlSdorf, Kestrich, Kirichgarten, Kirtorf, Lehnheim, Lehrbach mit Schmitthos, Leujeh Liederbach, Maulbach, Mertau, Münch «Leusel, Rieder - Breidenbach, Nieder-Gemünden, Rieder» Ofleiden, Nicder»Ohmen, Ober-Breidenbach, Ober Gleen, Ober-Ofleiden, Ober-Ohmen, Oder» Sorg, Ohmes, Otterbach, Rainrod, Reibertenrod, Reimenrod, Renzendorf, Romrod, Rülfenror, Ruklkircken, Ruppertenrod, Schadenback, Schwabenrod, Schwarz, Seibelsdorf, Stomdor', Strebendorf, Udenhausen, Unter-Sorg, Vadenrod, Dockenrode, Wahlen, Wallersdorf Weitef bain, Wettsaasen, Windhausen, Zeilback, Zell. KreiS Budinacu. Altenstadt, Altwiederinus, Aulen«Dieback, Bellmuth mit Bieber berg und Steinkaute, Bergheim, Berstadt, Bindsachsen, Bingenheim, Bisses, Bleichenbach, Ble- feld, Böß-Gesäß, Bobenbausen 1, Borsdorf mit Hof Glaubzahl, Büches, Büdingen, Burqdrach^ Palbad), Dauernbenn, Dieback am Haag, Dudenrod mit Ehnstinenhof und Pferdsdack, Dübels- 1 beim, Eckzell, Eckartoborn, Eckartshausen, Effolderbach, Engelthal, Fauerbach bei Ridba, Geis« • jibaar, Gettenau, Glauberg, Hamchen, Ham Gründau, Heegheim, Heuchelheim, Him« ibacb, Hirzenhain, Hitzkirchen, Höchst a. d Ridver, Illnbaosen, Kefenrod, Kohden mit Salzhauser, Langenbergbeim, Leidhecken, Lindbeim mit Enzheim, Lißberg mit Hof Breitenhaide, Vorbad) mit Herrnbaag, Merkenfritz, Michelau, Michelnau, Mittel-Gründau, Rieder«Mockstadt, Ridda, Oberau, Ober Mockstadt, Ober Widdersbetm, Orleshauien, Ortenbera, Ranstadt, Rmderbügen, Rodenbach, Robrback, Rommelhausen, Schwickartshausen, Selters, Stockberm, Unter« Schmitten, Unter» Widdersbeim, Usenborn mit Hof Luisenlust und Stollberger Wald, Lonhauien, Wallernhauser mit Hof Finkenlock, Wenings, Wippenbach, Wolf. KrciS Friedberg. Assenheim, Bad Rauheim, Bauernherm, Bevenbetm, Bodenrod, Bönstadt, Bruckenbrücken, Büdesheim, Burg-Gräfenrode, Butzbach, Dorheim, Dorn-Assenheim, Dortelweil, Fauerbach b. Fdbg., Fauerbach v. d. Höhe, Fnedderg, Gambach, ©rubel, Groß- Karben, Harbern,, Hausen, Heldenbergen, Hock Weiiel, Holzhauien, Ilbenstadt, Kaichen, Kleir- Karben, Kuck Göns. Klcvpenbeim, Langenhain mit Ziegenberg, Maibach, Massenbeim, Melback, Münster, Münzenberg, Rieder - Erlenbach, Nieder - Eichbach, Rieder« Florstadt, Nieder - Mörlen, Rieder Rosbach, Rieder'Wei'el, Nieter-Wöllstadt, Ober-Erlenbach, Ober-Eichbach, Ober-Florstadt, Ober-Mörlen, Ober Nosbach, Ober Wöllstadt, Ockstadt. Oes, Okarben, Oppershofen, Ossenbeun., Ostbeim, Petterweil, Pohl-Göns, Rnchelsbeim, Rendel, Rockenberg, Rodheim, Rödgen, Sckwitl» heim, Södel, Staden. Stammheim, Stemfurth, Trais Münzenberg, Vilbel, Weckesbeim, Wick- stadt, Disselsbeim, Dölfersbeim, Wohnbach. SiretS Vautcrbad). 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