f ^^ifdcinig »trndjA^rig 1112 h. «4. S^ririgerlohn. Dtrrtfc dk i<»Ö le-cgrn vtertelfährig 1 A 29 fr. Giefimer Anzeiger. ^schrmt täglich, «xv. Wu# »ahm«- Soimtag- tpfbttion: Lanzletderg, 8tL e 5h 1 ;** >» t, Mau), Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen. %r. 93 Donnerstag öch 23. April klfe, ( £ Der Bedarf für die Erbauung und Ausrüstung der projectirten Fort- etzger, ,r ...-mPtlhfll- Stuttgart, 21. April. Professor Gustav Bläser aus Berlin ist gestern Cannstatt gestorben. C. Seip, Scbremer. v. NÜder. Hardt gibt Retcheusperger gegenüber zu, daß die Vorlage ein Ausnahmegesetz sei, dasselbe passe aber für den bestehenden Ausnahmezustand. Die Regierung wäre gern der Verpflichtung überhoben, derartige Gesetze vorzulegen, werde aber erforderlichenfalls dergleichen weiter einbringen. Im ferneren Verlause der Debatte sprechen Schulte, Sancken und Graf Frankenberg für, Buß und Davrhammer gegen die Vorlage. Hierauf wird die erste Lesung geschlossen und die Vorlage zur zweiten Lesung im Plenum gestellt. Dagegen stimmten das Centrum und die SocralDemokraten. Morgen kommt eine Interpellation von Schultze - Delitzsch über die Hülfs- und Unterstützungs-Kasten der Arbeiter zur Verhandlung. Berlin, 22. April. Reichstagssitzung. Auf die Interpellation von Schulze-Delitzsch, betreffend die eventuelle Vorlage über die Hülfs- und Unter- siützunge-Kasten der Arbeiter, erklärt der Präsident des Reichskanzler-Amtes Delbrück: Das Reichskanzler-Amt werde sein Möglichstes thun, um in der nächsten Session eine bezügliche Vorlage zu machen und bis zur gesetzlichen Regelung der Frage, betreffs deren noch die erforderlichen Erhebungen statt- fiudeu, für die Anerkennung der bestehenden Kaffen eintreten. Eine Interpellation von Söhnliu betreffs des Baues einer Eisenbahn zwischen Colmar und Breisach beantwortet der Bundeecommistär dahin, daß die Verständigung mit Baden über den Bahnbau wegen finanzieller Bedenken noch ausstehe, nach den neuesten Verhandlungen sei jedoch zu erwarten, der Bahnbau werde alsdann sofort beginnen und voraussichtlich zwei Jahre dauern. Es folgen Petitionen. — Die nächste Sitzung des preußischen Abgeordnetenhauses findet am 27. April statt. Auf der Tagesordnung derselben steht das Expropriationsgesetz. Rach Erledigung von Petitionen wurde das Reichs-Kastenscheingesetz in dritter Lesung fast ohne Debatte angenommen. Nächste Sitzung morgen. Auf der Tagesordnung steht die zweite Berathung des Bischofs-Gesetzes und die dritte Lesung des Preß-Gesetzes. tlM rs- .fehlen sich- „iv.-BuchhandlM g. Ricker^, MH btm Tage der Kündigung an zurückzuzahlen. Diese zweite Million Thaler soll zu 3 pCt. verzinst werden. Dabei wurde weiter bedungen, daß das Verhältnis btr neuen Unternehmung zu der oberhessischen Eisenbahn-Gesellschaft in einer Weise geordnet werden muß, daß die Zinsgarantie der Staatsregierui'.g für facher genehmigte Actien der oberhessischen Eisenbahn-Gesellschaft in keiner Weise eine Erschwerung erleiden kann. Wenn die zweite Million Thaler zur Iiückzahlung gekündigt wird, soll eine in dem gleichen Nominalbetrag an deren Stelle tretende Prioritäts-Anleihe den gleichen Rang mit der ersten Million behalten. Das Opfer, welches durch die beabsichtigte finanzielle Unterstützung des fraglichen Unternehmens dem Großherzogthum auferlegt wird, berechnet sich r- unter der Unterstellung, daß die zur Verfügung stehenden Mittel sonst zu '■ „iß, auch 11 4 pCt. nutzbar gemacht werden könnten, auf 1 pCt. jährlich von 3,500,000 fl. i bd Nährend 6 Jahre und unter der Voraiissetzung einer dreijährigen Bauzeit auf eiSteins 1 j>®t- jährlich von 1,750,000 fl. während weiterer 7 Jahre. cbicß» .<«» y ,i K« * f MS- enttie 9tr 29 ilt: fetzung ist durch speciellen Voranschlag auf rund 5,470,000 Thaler mit) zwar Roman von «ns 4,375,000 Thaler auf Königlich Preußischem und auf 1,095,000 Thaler - Die socialiMoflllj ztouiglich Bayerischem Gebiete berechnet und in dieser Höhe voii dem 4 _ SefieJu M preußisch en Handelsminister genehmigt worden. Dabei wird prepßischerseitö ündcr und Häiiple^dupgen werden, daß sofort das sämmtliche für zwei Geleise erforterliche Ter- n Partei7-Äendrain erworben werde, daß die Herstellung aller Klinstbauten, Tniinels, Brücken einem süddeuWdergleichen ebenfalls sofort für zwei Geleise erfolge und hierbei nur der U' den" ckü Eiserne Nebenbau der Brücken für das zweite Geleise foitaelassen werden dürfe, Pon I- und daß die Beschaffung von Betriebsmitteln zur Höhe des im Kosten-Voran- Bild'e von W ftblage mit 403,500 Thaler vorgesehenen Betrages fattisch bewirkt werde. Von xer BettklmönchB Gesammtbedarf wird die Summe von 3,470,000 Thaler durch die im .........■' — - nb andere Ungar __ Christian Dai«! zwischen dem Tage der ersten und dem der letzten darauf zu leistenden Raten- z,ahlung in der Mitte liegt, unkündbar gewährt werden. Nach Eintritt dieses «Zeitpunktes kann dieser Theil des Darlehens ganz ober theilweise sowohl von verwendur^ |£(r G^^ßh. Staatsregierung, als von dem Verwaltungsrath der oberhessischen Eseiibahn-Gesellschaft gekündigt werden und ist dann binnen eines Jahres von en finden bei hohen rnde Beschäftigung __ Dniffrfifrtnh Darmstadt, 22. April. Mit Allerhöchster Genehmigung Sr. König!. [d)t DOn jJCUUUJiUllU. Hoheit des Großherzogs ist den Ständen eine Proposition, die Erwerbung F. Habenickit, Darmstadt. Wie bekannt, ist den Ständen eine Vorlage wegen Fort- eines Bauplatzes zur Errichtuug eines Justizgebäudes in der Provinzial-Hanpt- Lampembrik. Ichting der cberhessischen Eisenbahn von Gelnhausen irach Partenstein unter-stadt Gießen betreffend, zugegangen. kann in die 2ebrr6rdtet llnb bcr Staat zu diesem Zweck der genannten Gesellschaft ein Berlin, 21. April. Der Reichstag ist geneigt, das Kirchendienergesetz Tö. Stohr, ' genug verzinsliches Prioritäts-Anlehen im Betrag von 31/2 Millionen Gulden im Sinne der ursprünglich preußischen Vorlage herzustellen, unterstützt durch Schuhmacher. gewähren. Eine Entschließung über diesen in mehrfacher Beziehung wicktigen die preußische Regierung. — Die Chancen des Preßgesetzes steigen. Der —Gegenstand ist zwar noch nicht getroffen, dürfte aber in nicht allzu ferner Zeit Reichstag wird die uneing.eschränkte polizeiliche Beschlagnahme verwerfen, aber zu gewärtigen sein, zumal das Gutachten der Techniker die Frage, ob die ober-die Regierungen, mit Einschluß der preußischen, sind geneigt, die Beschlag- hessischen Bahnen überhaupt darnach angelegt seien, nm dem.durchgehenden nähme auf gewisse Fälle zu beschränken, worüber Erklärung im Reichstage zu E? Verkehr, den die projectirte Fortsetzung erschließen soll, zu dienen, im Wesent-^erwarten ist. » lichen bejaht haben. Da sich unter diesen Verhältnissen die Aufmerksamkeit des ' Berlin, 21. April. Reichstagssitzung. (Schluß.) Justizminister Dr. Leon- Schweiz. Bern, 21. April. Der Bundesrath hat aus Washington, Rom, Frankfurt a. M., Stuttgart, Bremen und anderen Städten telegraphische Beglückwünschungen zur Annahme der Bundesrevision erhalten. /ran&reid). Paris, 20. April. Vor das Zuchtpolizeigericht von Saint-Brieux kommt dieser Tage ein Proceß, bei dem es sich um zwei Eisenbahn-Beamte handelt, die auf einem Zug, der von Guiugamp nach Saint-Brieux fuhr, in heftigen Streit geriethen und den Zug anhalten ließen, um ihren Streit auszufechten. Paris, 20. April. Daß die Statuen und Kunstwerke, die sich auf den öffentlichen Plätzen und Promenaden in Paris befinden, Anstoß bei frommen Seelen erregt und Veränderungen im Luxembourg- und Tuilerien-Garten veranlaßt haben, ist bekannt. Nun meldet aber die Corresp. „Havas", „daß das Domcapitel von Saint Denis auf die Entfernung der Statue „Marie Nntoinetten's" dringt, die nun schon über 55 Jahre sich in der Basilika von Saint Denis befindet. Als Grund dieser Entfernung wird angegeben, daß die Königin zu sehr „ausgeschnitten" sei. Die Statue stellt die Königin in großer Toilette mit tief ausgeschnittener Robe dar; dieselbe soll jetzt in den Louvre gebracht werden." — In Lyon ist außer dem Schuhflicker Baudy, welcher sich in seiner Eigenschaft als Polizei-Director von Lyon während des Krieges durch seine maßlosen Verhaftungen anszeichnete, auch der Ex-Central-Polizei-Jnspector, der Ex-GesangenhauS Director, sowie ein Caföwirth Namens Russin, der sich besonders als Denunciant ausgezeichnet, verhaftet worden. Paris, 20. April. Eines der ersten Werke, welche für die Verthei- digung errichtet werden, ist das Fort Cormeilles. Es kommt in die Nähe des Dorfes dieses Namens auf die Hochebene zu liegen, welche die Hügelkette bildet, die das Seine-Thal von dem Thal von Montmorency trennt. Von dieser Hochebene aus hat man eine prachtvolle Aussicht. Man sieht von dort ganz Paris, den Lauf der Seine, den Wald von St. Germain, Constans-Saint- Honorine, wo die Oise in die Seine fließt, das ganze Thal von Montmo rency und weiterhin die Normandie. Genie Officiere sind bereits in Cormeilles angekommen. — 15 Mitglieder des Generalraths der Vogesen haben an Thiers folgendes Telegramm gerichtet: Die unterzeichneten republikanischen Generalräthe feiern den Jahrestag Ihrer Geburt. Frankreich wird Ihrer noch bedürfen. Thiers antwortete sofort; An Herrn Jules Fcrry, Mitglied des Generalraths der Vogesen. Ich danke Ihnen und bitte Sie, den Mitgliedern des Generalraths zu danken, welche am 15. April sich meiner erinnern wollten. Ich bin Ihnen dafür tief erkenntlich. A. Thiers. Die meisten Generalräthe haben ihre Session bereits geschlosien. Die Session der Generalräthe der Rhone und Gironde beginnt erst morgen. Jia Ciert Rom, 18. April. Heute wurde das Kircher'sche Museum im ehemaligen römischen Collegium von der dazu ernannten Commission entsiegelt und sein Inventar ausgenommen. Die von unserem Landsmann Athanasius Kircher von der Gesellschaft Jesu im 17. Jahrhundert mit bewundernswerthem Fleiße und mit noch mehr Kenntniß geschaffene Sammlung antiker Denkmäler gehört zu den merkwürdigsten. Wer kennt nicht ihre Schätze des altitalischen Schwergeldes, die Graphite und die Monumente aus den christlichen Katakomben? Es wäre ein unersetzlicher Verlust, wenn diese Kostbarkeiten da und dorthin vertheilt würden; man sollte an der Sammlung nichts ändern und sie dem Lyceum Ennio Quirino Visconti im alten Local überlasten. Spanien Madrid, 21. April. Die Carlisten verlasten Santurce und Portuga lete, welch letzteres durch die Regierungs-Flotte beschossen wird. Dieselben haben ihre Verwundeten nach Amurrio geschafft. In Bilbao herrscht großer Mangel an Lebensmitteln, so daß man sich dortselbst genöthigt sieht, die Pferde zu schlachten. — (Vom Spanischen Kriegsschauplatz). Einem Englischen Blatte wird von feinem Corresponoenten auf dem Spanischen Kriegsschauplätze geschrieben: „Die vorgerückten Linien der Kriegführenden sind nicht mehr als 500 Meter von einander entfernt, an vielen Orten sogar viel näher, und von Schanze zu Schanze werden zwischen den Soldaten der zwei Armeen die ergötzlichsten au Scherz und Witz reichen Zwiegespräche gehalten. Zu anderen Zeiten, und dies noch öfter ist der neutrale Boden zwischen den feindlichen Linien mit Chefs, Officieren und Soldaten beider Armeen gefüllt, die sich mit einander freundschaftlich unterhalten, gegenseitig sich zum Essen einladen, zusammen Kaffee trinken, und sich selbst auf eine Parthie Trefillo einlasten. Nichts ist allgemeiner, als daß Je nand von den entgegengesetzten Linien ankommt, und den Namen eines Freundes, Verwandten oder Bruders, dessen Rang und Regi ment bekannt sind, ausruft, und das Wort macht die Runde bis die gesuchte Person gefunden ist, nach der Front kommt, und dann — welche Ausbrüche von Herzlichkeit! Carlos Calderon z. B., ein Mitglied der Madrider beau monde, nunmehr Oberst in der Carlisten-Armee, verlangt nach dem Marquis von Ahumada, iLerrano's Adjutant. General Elio, der Carlistenführer, wünscht seinen Vetter, Brigadier Dana, zu sehen, während die carlistischen Margiiis von Hernazas und Villadarias die Brigadiers Blanco und Monte.^rego in freundschaftlichen Botschaften um Unterredungen ersuchen. Alle kommen zur Front geritten und nach herzlichen Umarmungen entspinnen sich lange Gespräche zwischen den langgetrennten Freunden, in denen nicht ein Wort über Politik vcr nominell wird, ausgenommen vielleicht die Klage, sich auf entgegensetzten Seiten zu finden, während ihre Herzen so eng verbunden sind. Sie esten und trinken zusammen, tauschen Cigarren aus, vertheileu Charpie und Balsam aus ihren Privat Vorräthen und trennen sich dann, stoische Ruhe simulirend, selbst wenn sie wissen, daß ihre nächste Begegnung im Dickicht der Schlacht, bewaffnet mit dem tödtlichen Stahl und der mörderischen Kugel, gegen einander stattfi.den kann. Zlmci'ifta. New-Bork, 22. April. Die Demokraten und Republikaner in Ar- causas geriethen in ein Handgemenge, wobei einer getödtet und mehrere Men scheu erheblich verwundet wurden. Unions-Truppen brachten die Kämpfenden auseinander. Rio de Janeiro, 24. März. Da der Bischof von Olinda gegen das auf 4 Jahre Zuchthaus lautende Urtheil keine Berufung eingelegt hatte und der oberste Gerichtshof dastelbe am 11. d. bestätigte, so wurde der Vollstreckungsbefehl am letztgenannten Tage erlassen. Sofort aber machte der Kaiser von seinem Milderungsrechte Gebrauch und verwandelte die Zuchthaus strafe in einfache Haft, indem er dem Bischof die Festung Santa Cruz im *Vafen DDn Rio als Aufenthaltsort anivies. Dort soll er mit aller Rücksicht behandelt werden, nur daß er das Fort nicht verlasten darf. Es muß dem Verurtheilten sehr erwünscht gewesen sein, daß die Umwandlung der Strafe unverzüglich erfolgte, denn andernfalls hätte er sich dem bei Zuchthausinsasten vorgeschriebenen Scheningsproceste unterwerfen müssen, und wie em brasilisches Dlatt bemerkt, „den prächtigen Bart verloren, der jein hübsches und muntere- Gesicht ziert." Vorläufig befindet sich der Bischof, bis seine Wohnung in Santa Cruz eingerichtet sein wird, in der Festung S. Jogao. Daß die Vor- ' gänge eine besondere Aufregung im Volke Hervorgerufen hätten, wird nicht bemerkt. — Der neue Zolltarif wird am 1. Juli in Kraft treten. Verein für „Hebung von Volksbildung" in Gießen. Die auffallende THeilnaHmlosigkeit deS Publikums den Bestrebungen dieses Verein- gegen' über, die sich insbeiondere durck einen äußerst geringen Besuch ter allgemeinen Vcrsammlunaen dokumentirl. läßt es uns nicht unzweckmäßig erscheinen, einen AuSzug aus dem Protokolle der vorletzten Versammlung, wenn auch schon etwas verspätet, zu veröffentlichen, um vielleicht cuf diesem Wege einige Kenntniß über die Thätigkeit deS genannten Vereins und seiner Fortbiltungs- schule „unter die Leute zu bringen." In der am 3. December v. I abgehaltenen Jahresversammlung gab der Vorsitzende des Ausschusses, Semeinderathsmitglied Hanstein, in längerer Rede ein Bild von der Entstehung, Organisation und Thätigkeit des berliner Centralverein- „für Hebung von Volksbildung", der sich im Juni 1*71 konstrturrt und dann einen Aufruf durch ganz Deut'chland dabe ergehe» laffcu, zum Zwecke der Gründung von Zweigverrtnen. An der Spitze jene» CcntralvereinS stehe ein Ausschuß von 36 Mitgliedern, Männern von Bedeutung und mit allgemein bekannte» Namen, wie Sckultze-Del tzsck und andere. Der Centralvercm habe bereit» einige große Wander, Versammlungen abgehalten, so im Jahre 72 zu Darmstadt und 73 zu Leipzig, um überall da» Interesse für die Sacke zu wecken und insbesondere zur Gründung von Fortbildungsschulen, Volksdibliotbeken rc., als wichtigstes Mittel für Hebung der Volksbildung, Anregung zu geben. Diese Agitation deS Centralvereins sei denn auck nicht vergebens gewesen, weil man eben im ganzen Daterlande etnsche, daß eine viel gründlichere Bildung als die Volksschule unter den seitherigen Verbältniffen sie geben könne, der großen Masse unseres Volkes noth thue, um mit Ehren die Stellung cinzunehmen, die eS sich durch die glorreichen Kämpfe der Jahre 70 und 71 erworben habe. In den meisten Städten Deutschlands batten sich zum Zwecke der Hebung ter Volksbildung Vereine gebildet, die meist auch dem berliner Centralverein als Zweigvercme bei- getreten seien, und auch Gießen sei in dieser Beziehung nicht zurückgeblieben Eine Anzahl hiesiger Lehrer habe auS eigenem Antrieb und vom Stadtvorstande durch bereitwillige G -Währung von Local, nebst Heizung und Beleuchtung deffelben unterstützt, schon im Herbste 7 l eine Fort ; bildungSschule ins Leben gerufen, welche am 16. November genannten Jahre- feierlich eröffnet worden sei. Darauf sei nach einer bald darauf im Gasthaus zum Rappen staitgefundene» Vorberathung einer größeren Anzahl von als Vertrauensmänner eingeladenrn Herren die Kow stituirung eines VolksbildungSvereinS beschloffen, und dieser Beschluß auch durch cie am 27. Januar 72 stattgchabte allgemeine Bürgerversammlung zur Ausführung gebracht weiden. Unser hiesiger VolkSbildungsvcrcin sei ebenfalls dem berliner Centra'verein als korporative» Mitglied beigetreten, habe seine Statuten nach denen des Centralverems ausgearbeitet und stehe nun unter der Leitung eines aus zwölf Mitgliedern bestehenden Ausschüsse». Die Zal l der Vercinsmitglieder habe im vergangenen Jahre 274 betragen, und obgleich der geringste Jabres beitrag auf einen Gulden festgesetzt gewesen, so habe dock die Sammlung der Beiträge die Summe von 585 fl. ergeben. Die Beiträge für daS laufende Jahr seien noch nicht ni-eben worden, da man im Frühjahre mit den zu Gunsten der Ostsee "Ueberichwemmten veianstalteten Sammlungen nicht habe collidiren wollen. Redner spricht ivciter über die Thätigkeit unsere» Localvercins, und daß diese bis jetzt nur auf Erhaltung und Förderung der hiesigen Fortbildung»- I schule sich concentrirt habe, über welch letztere der derzeitige Director derselben, Lehrer Müller, j nachher Bericht erstatten werde. Dann theilt der Vorsitzende noch mit, daß der Verein vo» verschiedenen hiesigen Instituten und Korporationen durck Bewilligung von Beiträgen amel.nlich * i unterstützt worden sei, und müsse da in erster Linie die Spark»sse genannt werden, die im vorige» Jahre die Summe von 600 fl. gegeben und für dieses Jahr wieder einen Üreoit von 400 fl. dem Vereine eröffnet habe. Außerdem seien Beiträge gegeben worden von cet Gewerbebank, der Freimaurer-Loge, dem Handelsverein und Bücker von der naturwissenschaftlichen Gesellschaft, nur die Bank-Filiale für Süddeutschland habe eine Ansnahine gemacht und selbst auf eine ü;n gäbe an die Direetion derselben in Darmstadt die Gewährung eines Beitrag- abgelehnt. Nach diesen Mittbeilungen ertheilt der Vorsitzende dem Director der Fortbildungsschule das Wort zur Berichterstattung über diese Anstalt. Derselbe spricht zunächst über die innere . Ginricktunq: die Schule sei für einen zweijährigen Kurius eingnichtel und zwar in der Wei'e, daß die zu Pfingsten die Volksschule verlaffenden und in die Fortbildungsschule eintTettnten Jünglinge die zweite Abtheilung, die aber bereits ein Jabr lang anwesend gewe'cne Schüler Cie erste Abtheilung bilden sollten, io daß also mit dem 16. Jahre der Austritt aus der Schule stattfinden könne. Es sei diese Einrichtung bis jetzt leider nicht durchführbar gewesen, da ter Besuch der Schule noch ein freiwilliger sei, und junge Leute vom 14 bi» über 20 Jahren, vo» mannigfaltigstem Bildungsgrade und viele erst Dann einträten, nachdem sie schon ane Reihe e;n Jahren keinen Unterricht mehr genossen hätten. DaS sei ein Uebel, daS die Leistungen der Schule sehr beeinträchtige und dessen Heilung man nur von der Zeit und der Einfüoru»ß darauf bezügliche Gesetze erwarten könne'). Die UnterricktSfacker für die II Abtheilung seien: i Deutsch, Rechnen, Geographie, Geschichte, orthographische Hebungen; für die I Äbtbalun| kommen noch hinzu: Geometrie, Physik und Technologie, Aufsatz Im Winter sei der Unter richt an allen Wochentagen mit AuSnahme de- Sonnabend» zwei-, im Sommer einftürti»- Zur Erleichterung deS Schulbesuch- sei die Einrichtung getroffen, daß unbemittelten S^.üerr. die nötbigen Bücher leihweiie gegeben würden; auch könnten solche durck den Au-schuß »ei Entrichtung des geringen Sckulgelde- di-pensirt werden. Als neue Einrichtungen seien ii Aussicht genommen die Anschaffung von physikalischen und chemischen Apparaten und die führung von Leseabendcn an jedem Samstag unter Leitung und Aufsicht eineß Lehrer». I« j Zahl der an der Fortbildungsschule beschäftigten Lehrer sei acht bi- zehn. Neber Den Be>uck der Fortbildungsschule berichtet Redner Folgende» Im D^-ee 1871 72, also nach Eröffnung der Schule stieg die Zahl der Anmeldungen nach und nack -ui 113 Scküler im Alter von 14 bi- 22 Jahren, von Denen etwa Die Hälfte einheimische waren. Dieser Zahl Der Anmeldungen entsprach aber keineswegs Der Sckulbeiuch für Die Dauer Es war der Reiz Der Neuheit und Der Umstand, daß der Unterricht und in den meisten Fällen a 4 Bücher Die Scküler nicht- kostete, der viele herbeiführte, Die theil» in Wirklichkeit gar rid>l eintralen oder sehr bald wieder wegblieben. Die Unregelmäßigkeit Del Schulbesuch» übert---1 beeinträchtigte Die Leistungen Der Schule umsomehr, da derselben keinerlei Zwangsmittel Gebote stehen. So verminderte sick die Zahl der Schüler bald auf etwa 40, und ift t,# Schülerzahl bi- jetzt auf dieser Höhe geblieben. Dabei muß bemerkt werden, dop e» tm Die besseren der Scküler waren, die auSgeholrcn haben, und konnten darum auch die Ltiüve,» der Schule allmählig befriedigender werden. Am 23. März d. I bericktet Redner «eiter - habe ein öffentliches Eramen mit Prämienertbeilung stattgefunden, und wenn e- ihm auch nicht zukomme, die Resultate dieser Prüfung rühmend hervorzubeben, io dürfe er doch erwäbacli, Daß viele anwesend gewesene Herren ihm ihre volle Zufriedenheit darüber ausgesprochen Hätten Redner schließt seinen Bericht mit ter Klage, daß immerhin eine noch viel sorgfält aere Unterstützung der Schule leiten» der Eltern, Lehr unb Dienstherren sehr zu wünschen sei einmal Versäumnisse des Unterricht- sehr häufig vorkämen, ohne der Schulordnung "m-ß gerechtfertigt zu werden, und da in-besondere auch die Vortheile der Fortbildungsschule viel größeren Anzahl junaer Leute zu Gute kommen müßten, al- Die» in der That bcr Fall 'ck 6» wurde daraufhin »on der Versammlung beschlossen, nicht nur die Mitglieder tt» Verein-, sondern alle Eltern, Lehr und Dienstherren wiederholt unb dringend durck einen Artikel im Anzeigeblatt zu ersuchen, die ihnen unterstellten Jünglinge zum Besuche der ^crt» bildungSschule aufs Strengste anzuhalten, Hinderniffe de- Schulbesuch» soviel al- möglick |1 beseitigen und so Die Thätigkeit Des Verein- und der Schule ihrerseit- nach besten Kräften tu unterstützen. Damit feQ zugleich Die Aufforderung verbunden werden an Alle, die bis jetzt richt Mitglieder deS Verein» sind, aber Jntereffe für Die Zwecke deffelben, für Hebung und Lerbreitun- von Volksbildung haben, dem Verein als Mitglieder beizutreten. Anknüpfend an den Bericht de» DirectorS Der Fortbildungsschule spricht sich der Dor» •) Das Demnächst in Kraft tretende neue Sckulgeietz wird durch Einführung der obliga» I torischen Fortbildungsschule diesem Uebelstande bald ein Ende machen. r-«3 SchlW- C.1" Ä . '.X >I( Nalbvl 3>xunbbud)t > b'gtnlhull Dtrmöglli, N an dick M« hinnen stcks A>lüilf bid'f i urü.:, tzitim S.rfaiMM j. ßhnstoph 1 V. Mer Stil & Philipp Ho 4 ^ohaimts l ->. V'lb-lm r 6 stlicdrilb $ 7. Konrad 8 Philipp Kr 9 Konrad !0. Heinrich Wl 11 Heinrich S 12 veu.rich S ti Katzpar Al 14 Union Hü 16. Johannes 1’6 Viibwifl A 17. Moses Ra 1K Kaspar Kc !'S- Isaak M '*)• ^l'sabetha Philipp S £ Philipp S 3 Konrad 4 Philipp Sl 5 Vilbelm C Dien •‘tOfn; 4) f.'s »uff . [«nbrrä ö ben : »ittWD ® Philipp S 2’ )°h°nnetz g «rt S,ra ° «ndreas ( Hieße (1718] fl f (fl e m e i n e r Anzeiger Utltz" 5- den Eine änn: vin' uüjöi »villizr G.-wäbi^ 71 .>». L.» XIX HO. Lollar Weidgasse. [1723] 22. Philipp Georg Nenzel. Gießen. 23. Konrad Emil Fischba ch. (1304) [1718] verkauft P- [2069] bei In Auftrag: Jughard. Carl Faber, Seltersweg. 15. 16. 17. 1) 2) 3) 2068) Ein Confirmandenrock zu otr? kaufen bei Schneiderin. Eise, Neustadt " e s ch w a n d n e r, der Pulvermühle gegenüber. Bekanntmachung. Mittwoch den 29. d. M, 13. 14. Johannes Hels Wittwe daselbst: XXIV/111. Ludwig Wagner daselbst: 1 444 445,7 Dtoses Katz und Frau geb Berlin daselbst: die Räumung des Stadtringgrabens, das Aufschlagen des Lahn - Badegeländers, das Aufräumen von Fluthgräben- 2200 fl. sind bei der evang. Kirche zu Gießen auszuleihen. Das Nähere bei Rechner Wittich. He 71 fine jyoit i feierlid) erössu besten ’___.... ..... auf dem Bureau des unterzeichneten OrtS- । 2008) Ein zweispänniger Oekonomie- ! Wagen, sowie gute Kartoffeln sind zu I verkaufen in dem „Gasthaus zur Sonne." unsere Bestrebungen unterstützt und gefördert habe, und man solle darauf hinwirken, auch andere auswärtige Kreisblättcr zu gleicher Thätigkeit, in gleichem Sinne zu ermuntern. Hierauf erfolgte Schluß der Generalversammlung. 1928) 20 bis 30 große Wirthschafts- tische, sowie eine Parthie Bänke zu ver- kaufen bei I. Rothenberger, Lindenplatz. Lokal-Notiz. Gießen, 23. April. Unsere in. Nr. 86 enthaltene Localnotiz betr. eine- Diebstahls bei einem Telegraphen Beamten müssen wir dahin rectificiren, daß ein solcher nicht stattfand, sondern ein böswillig auSgesprengtcs Gerücht war. Die Verhaftung eines hiesigen Dachdeckers fand ebenfalls nicht statt. Versteigerungen. Dienstag den 28. I. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhause versteigert Gemarkung Kaspar Körner in Lollar: 1/79. 1/143. Gießen, am 1. April 1874. Großherzogliches Landgericht Gießen. Erdmann. Gemarkung Mainzlar. Simon in Mainzlar: I 274. 11/143 1V/376 Gemarkung Reiskirchen. Scheuer und Stallung, di; sogenannte Langwiesenmühle, welche dicht neben der Oderhessischen Eisenbahn Gießen-Fulda, 10 Miauten von der Haltestelle Nieder-Ohmen■ entfernt am Ohmfluß liegt, nebst den um die Müble herum liegenden 6 Morgen der 1 235 . 236.692. XVI/160. XVI/16,3 16,5.209.679. HI/840. XIV/73. 11/379 I 1582. XIII, 38. XXIV, 27. XXVz489.609. XXVIII/261. Herren-W äsche9 als: weiße und bunte Hemden, Kragen, Manschetten, Chemisetten, sowie Shlipse und Cravatten, Kragen- und Manschetten-Knöpse, Glace-, Wildleder- u. Sommer-Handschuhe, Hosenträger, Socken, Unterhosen u. -Jacken, wollene Hemden, empfiehlt in reicher Auswahl zu billigen Preisen s II. If übsamen. Aeilgebotenes. 1967) Aechte TüllshwalS und Schleier Oeffeutliche Aufforderung. Nachverzeichnete Personen wollen die ihren Namen beigesetzten, ihnen in dem Grundbuche und bczw- Flurbuche vor Namen stehenden Pa.celttn veräußern Da sie ihr Eigenthum rei'p. die erfolgte Zahlung der Kaufschillinge nicht genügend nachzuweisen vermögen, so werden alle Diejenigen, welche irgend welche Rechte oder Forderungen an diese Parcellen bilden zu fönmn glauben, hiermit aufgefordert diese ihre Ansprüche binnen sechs Wochen bei -em unterzeichneten Gerichte anzumelden, als sonst nach Ablauf dieser Frist, da wo dies erforderlich, die Löschung der Bemerkung „beschränkt" verfügt, die neuen Eigenthumsurkunden gerichtlich bestätigt und die Uebcrschreibung der Verkaufsgegenstände auf die Nanren der neu n Erwerber wird verfügt werden. Gemarkung Alleudorf a. b. Lda. 1. Christoph Petri von Allendorf a. d. Lda.: X, 116. 2. Meyer Stiebe! und Frau geb. Berlin das lbst: II 418 IV 273. XI 324. XIII, 150. Gemarkung Annerod. 3. Philipp Hammel III. von Annerod: 1/308. 11/123. II 340. Gemarkung Beuern. 4. Johannes Otto und Frau von Beuern: VII/94 XXI 9. XXI 36. V/559. XXI91 V, 155. V, 589. XX 331. Ilie lindernde Wirkung, gegen leichtere katarrhalische Beschwerden, Rauheit im Halse, Heiserkeit u. s. w., deren sich die rühmlichst bekannten Stollwerck’schen Brust-Bonbons aus der Fabrik von Franz $tnüiuerdi, Hoflieferant, Köln, Hochstraße 9, erfreuen, hat selbige als beliebtes Hausmittel in allen Kreisen bauend eingeführt. [856] 18. 19. 20. 21. 5) — —.... Gießen, den 23 April 1874. Grobherzogliche Bürgermeiftcrei Gießen. (2066)Vogt- ••»i bi® ü" Strafe SjyWnfch bie ' '°>rd ich Fußtiodcn-Austrich. Tuffbodcnlack, sofort trocknend, Leiuölsiccatif, zum Einölen, Oelfarbe, fertig zum Anstrich, rasch und hart trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum Anstreichen und Wichsen der Fußböden empfiehlt Isaak Goldschmidt daselbst: I 53. Elisabetha Margaretha Schupp daselbst: 1/536.536,5. Philipp Schmidt II von Lollar, wohnhaft in Wehrda: XI 58-59- IV/161. VII/226V1. gerichts wiederholt einer öffentlichen Ver steiaerung ausgesetzt werden- Die Mühle hat zwei unteeschlächtige Mahlgänge mit ausgezeichnet guter Wasserkraft. Das sämmtliche Triebwerk ist neu angelegt und befindet sich gleich den Gebäuden in recht gutem Zustande. Nieder-Ohmen, den 19. April 1874. Großherzogl. Ortsgericht Nieder-Ohmen. [2035] Ohnacker. Montag den 27. April 1874, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhaus die den Joseph H ass en teufe l's Erben gehörigen Immobilien nochmals versteigert werden, und wenn ein annehmbares Gebot erfolgt, der Zuschlag alsbald ertheilt werden. Gießen, den 23. April 1874. werden: Ein Loos Straßenkehren (wiederholt). Durch -us Vcrmittelungsgeschäft von Elias Ifleier in Giessen sind verschiedene Häuser, zu jedem Geschäfte geeignet, in den Haupt- und Nebenstraßen gelegen, preiswürvig zu verkaufen; sowie Bauplätze in bester Lage. Auch vermittelt derselbe jede Größe von Kapitalien auf Hypotheken (2050) Gemarkung Ruttershausen. 25. Wilhelm Schwarz und Frau geb. Schreiner in Ruttershausen: 1'120. V/351. IV/209.646 647 ' II 142.250. IV/88. V/157. IV/197. IV/328.565- H/126. IV/210. Gemarkung Wieseck. 26. Philipp Schäfer II und Frau geb. Freund in Wieseck: XVI/109. Gemarkung Steinbach. 27. Johannes Schmitt in Ste:nbach: VI11/107. 28. Karl Strauch daselbst: V/224. VII/452 a. 29. Andreas Gerhard, Kasv. S- II. daselbst: XIV/176. ________ Spaar in Groß-Buseck: XV/105 XVI/17. 24. Philipp Stumpf I in Reiskirchen: XII/297 Nachmittags um 2 Uhr, soll die zum Schuldenwesen des I. Prell von hier gehörige Mühle mit sivende Haustein dahin au«, daß das im Frühjahr stattgefundene Examen sehr gut ausgefallen sei; daß er auch einige Male dem Unterrichte in der Fortbildungs chule beiqewohnt und die Ordnung und Einrichtung derselben ganz vorzüglich und vollkommen ihrem Zwecke entsprechend gefunden habe. Hierauf folgt Nechnungsablage und Ergänzunqswahl des Ausschußes. Schließlich cntspinnt sich noch eine längere Diskussion über die Frage, wie der Volks- bildung-verein noch in anderer Weise a!8 durch Erhaltung und Unterstützung der Fortbildungsschule seine Thätigkeit entfalten könne, und man einigt sich in der Ansicht, daß vor der Hand etwa nur die Preße zu benutzen sei, um Anregung zur Gründung von Fortbildungsschulen und VolkSbibliotheken auch für das Land zu geben. Der Vorsitzende hebt bei dieser Gelegenheit besonde^ hervor, daß der Nebacteur unseres hiesigen Anzeigeblatts stets in liberalster Weise 7. Konrad Bellos III und Frau geb. Wolf daselbst: III 120. IX/318. XVIII/56. XXI/65. Gemarkung Bersrod. 8. Philipp Kutscher, PH- S- und Frau geb Spaar in Brrsrod: II 736. VI1/592. Gemarkung Grofi-Bufeck 9 Konrad Schmidt II. in Groß-Buseck: 1I/39D. XXVIII 304(693/35). XXVI1I/197 (644 23). XIII 395 (1569/81 b) 10. Heinrich Wagner II und Frau geb. Constanz daselbst: XIII 412. XXI 442. XXVII/332. XXV / 28. Wilhelm Volkmann II. daselbst: 1/257. III 262 1X 565 6 Friedrich Weimar daselbst: II 358. II 360. II 361. 11,363. II/372. VIII,242. VIII, 243. XI 62. tn siattgefunbcn i Herren die fioi ch durch die öt gekracht Mei als lovpowtiNi eardeltet und 0 !§. Die Zall ta t geringste M ; der Beich ht noch nicht rtitti imten veraiMn Thätigkeit veind jigtn Forkbildiirrr n, Lehrer Müiln 5 der Wertin de iträgen anit^nlii -n, Die im vorige redil von 400 k ttx Gmnbü-?. Irchen GesiW M auf kine lüi i abgelchnl. Fortbildung^!^ chst über die irr- jwaT in der fif1 zschule einixtt«-3 ?n)t|ent 6^:j itt aus Der St iat gewesen^ b a -n 20 gfj; hon eine ■ Die 8ei|W s und der W 1 Abthcilung r die I- W Sinter fei in » tzoinnm bemittelt^’f/ d itn W ni^tungen K eine# M“* nal unt> ► ] i )ulbe|u^X lvo 40, . ß I i auch Dlc t(t jprochtU P -‘Ä d» 7 j «? ÄA ‘llZ| !g Vereins ' n Dersainknluz-, 1 ,m Protokolle^ i , um vielleichi i S Fortbildung !r der Lorfineni, 3n der Gnlflebim ' olksbildung^ ix ? ud habe ergehn ^lralvereinö sich ^mein bekannte! W tzroße Wander । um überall vrtbildungh'chula luregung zu 9I-C 'Util nian eben i , ilssckulc unter V ! °ih thue, um ® Jahre 70 und ü b der Hebung in Zweigvmme be; 2034) Eine frischmelkende Ziege steht zu verkaufen. Riegclviad Lit. E Nr. 10- 2060) Bei Heinemann Hermann auf dem Neuenweg sind schöne Weinflaschen, ver Stück 3 fr., zu verkaufen. 11. Heinrich Schmidt III daselbst: XI 161. XIX 343 12 Heinrich Schäfer II in Rödgen: XVII, 391,5. Kaspar Althaus und Frau geb. Hahn in Groß-Buseck: V 572 Anton Huber und Frau geb. Pitz daselblt: XXI, 308,5.309. XXIV/200. XXIV/294. (Srbfettreifer find zu haben bei Th. Rautenstrauch, (2009) a. d. Schoor._______ Zu verkaufen: 1 runder Tisch von Mah igoniholz, 1 gewöhnlicher Tisch, 1 Bücherschrank, 1 Speiseschränkchen. Näheres zu erfragen beim Diener des Forstinstituts Balth. Dick hinter der Kirche.[2029] Rechte Nrapolit. Maccaroni, Eiergemüsenudeln, Türkische und Bamberger Zwetschen, Apfelspalten, Brünetten, Reineclauds, Birnen, (1305) empfiehlt Emil Fischbach. 2038) Ein zweijähriger Pudel, schwarz, Weibchen, sehr wachsam, billig zu verkaufen Tafelroflnen, Tafelmandeln, Tafelfeigen, Orangen, Jtal Haselnüffe, 11306) empfiehlt Emil Fischbach. Ein noch gut erhaltener Flügel ist billig zu verkaufen oder zu vcrmiethen bei Dr. Weiffenbach, 2051) Eine frischmelkende Ziege steht zu verkaufen. Bei wem? sagt die Exped. d. Bltts_____________________________________ Zur gefl. Beachtung! Baumwollene Damen - und Kinderstrümpfe von acht engl. Baumwolle, glatt und gerippt, sowie alle Sorten wollene Strümpfe, werden durch unsere Strickmaschinen auf das Schönste, wie mit der Hand gestrickt, angefertigt. Desgleichen Strümpfe zum Anstricke« sofort besorgt. Bon baumwollenen und wollenen Garnen halten wir stets großes Lager, welches wir bestens empfehlen. I. A. Busch Söhne. uuie ijcruin ucgcnucn v -uivi^ch uti - ' ,.n. t,,; Wiesen und 5 Morgen Ackerland, werden billig verkauft bet * - I. Rothenberger, Lmdenplatz. 2000) Ein leichter Wagen zu verkaufen. Näheres bei der Exp. d. Bl.______________ Zu verkaufen: 2 fahrbare Dreschmaschinen, eine größere und eine kleinere, sind ohne Locomobile zu verkaufen. Dieselben eignen sich sehr zum Betrieb mit Wasserkraft. Angekommen jPferde-Loose bei I. Roloff. Z'ehung Mittwoch den 29 April. [2070] 2046) Mehrere Wagen Mist sind abzu- geben. Brandgasse Lit- A. Nr. 202._______ 2056) Dickwnrz verkauft Karl Malkomesius, _____________________Neuenweg._______ 2058j 70—80 Elr- Dickwurz verkauft . ______________H Vogt, Neuenweg. 2059) Emige Malter rothe Kartoffeln sind zu verkaufen. Neuenbäuen Lit. B- Nr. 84, im dritten Stock-_______________________ 2064) 5—6 Malter sehr gute Kartoffeln prompten und reellen Bedienung. H o ck a cb t u n q s v o l l 66 (1729) Fritz Fürft. Ferdinand Hoibery (2054) 1725) Eine flute, wenn auch zweitstillende |2Imme wird zum sofortigen Eintritt gesucht- 'Wo'? sogt die Exped. d. Bl. E. Seipp, Das provisorische Eomit^ dem House. Erscheint wöchentlich. Erscheint alle 14 Ta je. 24 24 12 12 48 Die Fcrbcr’sche Univ.-Buchhandlung nimmt jederzeit Bestellungen an. empfehlen wir zum Anzeigen Entlaufen Redaktion, Druck und Verlag der BrL'hlfche Univ.'Druckerci (Fr. Ehr. Pietsch) tn'Oiepm. 12 24 M- Höpsner, jvranksurter Hof- Haupt-Agent für Giessen / llatbemtadt, Neuenbauen. Mein Ausverkauf im Laden des Herrn I. Rothenberger, Lindenplatz, dauert nach wie vor mit den billigsten Preisen fort. Illustrirte Fiaiieii-Zeitung. Ausg. der n Ein Logts zu vermiethen bei I. Rothenberger, Lindcuplatz. Grosse Ausgabe. Pro Quartal 1 Thlr. 1212 Sgr. Jährlich, äusser Obigem: noch 36 Grosse colorirte Modenkupfer, darunter 12 Blatter mit etwa 150 historischen und Volks-Trachten. welches bet der Verbreitung des Blattes (Auflage 750) stets von gutem br- I folge ist. Tie Einrückungsgebübr beträgt 1 Sgr. für die kleine Zeile, wovon ein großer schwarzer Hund mit weißer wir bei 3- und mehrmaliger Gmrückung einer Anzeige entsprechenden Nada Brust. Vor Ankau' wud gewarnt. gewähren. Tas streisblatt erscheint zweimal wöchentlich und kostet nebst tu Wiederbring^ erkält eine gute Belohnung Unterhaltungsbetlage — 10 Sgr. pro Quartal. tm Landauer lchen Harne om Marktplatz. ' ’ ö cw-Xrtrfton 2 Treppcn doch [2049] Dillenburg. Die ^rcvacnon. Ausgabe ohne Modenkupfer. Pro Quartal 12* 2 Sgr. Jährlich : Nummern mit Moden und Ilan dar beiten, gegen 2000 Abbildungen enthaltend. Beilagen mit etwa 200 Schnittmuster# 6* alle Gegenstände der Toilette und etwa 400 Muslerzeichnungen für Wcissslickcröi Sou lache etc. Ausgabe mit Modenkupforn. Pro Quartal 1 Thlr. 5 Sgr. Jährlich, äusser Obigem: Grosse colorirte Modenkupfer, darunter 13 Blatter mit etwa 150 historischen Volks-Trachten. Gründlichkeit und Cnabhangigkeit sind die leitenden Principien des Finanzwochenbialtes BCEsgr2- .-Der Kapitalist“! zugleich Allgemeiner Vcrloosungs - Anzeiger, von dein soeben ein neues Quartal beginnt. Preis pro Quartal nur ’/a Tlinler. Man abonnirc bei der nächsten Buchhandlung oder Postanstalt Probe- Nummern umtiM! Verlag von Eduard Hallberger in Stuttgart. und Brauer. Zur Bercthimq der Schritte wegen d i Beschränkung de, Schankgefäße laden wir alle Wirtke, Brauer und Zapfer des Großderzog. lhums zu einer Versammlung auf Donnerstag den 30. April, Vorniittags 10 Uhr, in bas Gasthaus ui Pro*npte „disczeta und-^ -billige-- Bedienunö - CeUlege dE'- Anzei^ Strohhüte werden zum Waschen und Faeonniren an genommen und baldigst be'oiflt- [765] Louis Gail Das Kreisblatt für den Dillkreis (Amt Dillenburg) : : m1993) Ein möblirtes Zimmer zu ucr- iethen. Mäusburg 8.__________________ 1844) Ein möblirtes Zimmtr bis 1. Juni zu vermiethen i^i Frttz Füi it. Betreff der kleinen Haus eben in Staufenberg. 2055) Wir bringen hiermit dem Publi-- kum zur öffentlichen Kenntnitz, daß der Ein sinder der Annonce Nr. 1427 Lidmann Rothickild von Alt Buseck ist. Dersrlbe hat sich bis jetzt noch nicht geäußert, warum er nieder Herr" vor einem kleinen Häuschen in Staufenberg warnt. Wir werden ihn jetzt gerichtlich belangen w d den Ausoang der Sacke im Gießener Anzeiger vcrösfcnt lichen. Sämmtliche Besitzer der kleinen Häuschen in Staufenberg. 2065) Ein städtischer Beamte sucht eine Familienwohnung. Näheres bei der Exp- dieses Blattes._____________________________ 2071) Ein Hausbu-scke wird gesucht. Gießen. Engelapcnheke, kann sofort eintreten. B. 73, Sonnenstraße. ^062) -037 > Eine rrfohrene Kindcrwärterin unter günstigen Bedingungen gesucht- Osser-1 ten mit Zeugnissen unter G. W. 14 poste, restante Dillenburg erbeten._________________ 2047) Die Unterzeichnete wünscht noch einige Kunden im Bügeln in und außer " .nut), V’ Zeitungen derWelt * V G.L.DAUBE&€fr. 5 ntr.l-Hufcjn in t rinkt utS M. i Hermischte Anzeigen. § Lehrlings Gesuch- * Zwei mit den nötblgen Schulkennlnffsen versehene junge Leute föiucn in die Lehre treten bei Carl Lony & Com p , Cigarrepfabr.k 2067) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen, Kreuz, B- 204.__ Ein Logis von 5 Zimmern Kammern nud Zubehör zu vermiethen bei (1733 -_______E- Pitthan- Zu Vermietheu: der 3. Stock, bestehend aus 5 geräumigen Zimmern mit allem Zubehör, am 1. Juli beziehbar. [1793]________________Dr. D ornse iff 2023) Ein Zimmer mit zwei Betten ist zu vermiethen bei M- Weiner, Waa ( btiege i och. ______________________________Schreiner. 2016) 2lrbtiter gesucht von F. H a b e n i ch t, __________________________Lampcniabrik. 2025) Ein Junge kann in die Lehre treten bei Th. Stohr, _____________________Schuhmacher-______ 2030) Ein sind. phil. ober theol. wird zur Unterrichtertheilung gesucht- Näheres bei dir Exp- d. Bl- ____________ 2033) Ein ordentliches Kindermädchen 2020) Ein gut möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen bei Carl Brück, .------=----------------------------- Gold- und Silberarbeiter, Kreuzt 1976) Ein Junge kann in die Lehre ” ~ treten bei C- Seipp, Ein braves Mädchen wird für Hausar beit bald in Dienst gesucht. Näheres bei der Exp d. Bl. [1536] r tz-t W® 1 V - 0 c Nr 9 lärm fctbdlt: 1. Deka' ßätizlmg von 2. Beka dir Vinvnllib fotticommiB' 3. M Itoftbr vriid -tiim-tlbtige 4. Bell einer Umlage -itiitenchadl ö. Bck.i israelitischen s ausschlag zur Jahr lb74 bi tvng tu Co' Äietjes Mi V 8. Utb btf ijiatlitij 9. Cht »llergnätigst jit I aimstad Heori jann 10. Bei Men allngu ^I'Mentaischi! März bc ßoph Gell, Xmiamtt Lin rem I. tipm ürpillaiions- inhftnnung hnb vi vcrsi H. (So bkinehkiin, i Henn 5 ^ulle zu; t «nun jäbtlid iM j 2* Echp! *» «■ ich hw» mit '00 ft. faß dnifionsaesc «n 24. v soll Mammen. ' > chjh von ,7,fl,9ira $ 'iqÄ"1 .k/ tvhb r fc® «en bas z, JÄS