$ werden Itn. Die Fchlichkeit rli s l I 3 cn, 8 I xmtWrtg 1 n ft. *t: ®rtag«I»^K. D»rch bi« PvK bqng« »ifttellS^rtg 1 ft W h. trf^nni täglich, mit $xt- nahmt Sonntaqt <6$pfbltton ttanileibite, Alt ® 9h 1 "Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen. Str, j ’i 8__________________________Montag Den 22 Juni____________________________Imvi. . iKar Einladung mm Abonnement -^rr auf den Gießener Anzeiger. Derselbe erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags, und kostet für die Abonnenten in der Stadt Gießen vierteljährlich nur l ft. 12 fr., frei ins Haus geliefert. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch im III. Quartal 1874 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lasten. Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementsprcis 1 ft. 29 fr. incl. Postaufschlags. Dieselben fönnen nur bei der Post oder den Landpostboten abonniren. — Damit wir nun in den Stand gesetzt sind, die Auflage des ^latteö bestimmen zu können, ersuchen wir Alle, welche auf den Gießener Anzeiger abonniren wollen, dies sofort bei der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen können, vollständige Cremplare zu liefern. Die Redactiou. Amtlicher Theiü Bekannt in a ch u n g. Zu Vilbel, Provinz Oberhessen, wird am l. Juli eine Telegraphen-Station mit beschränktem Dienst (op. §. 4 der Telegraphen-Ordnung für das Deutsche Reich) eröffnet werden. Frankfurt a. M., den 16. Juni 1874. Kaiserliche Telegraphen - Direktion. politischer Theil. Steuerzahler und die anderen heule nicht verhandelten Kategorien von Pcnsio- 2 Q 9 A v e * A « e jQ u Stände hätten das Interesse, daß der Staatsdienst gut versehen werde; dieses werde durch eine allzugroße Herabsetzung der Pensionen gefährdet. Durch den, Möllinger'schen Antrag würden die Beamten empfindlich geschädigt. Er bestreif tet, daß durch die Regierungsvorlage eine Erhöhung der Summe für Ruhege-' halte stattfindeu werde. Edinger ist für die Regierungsvorlage, die Anträge^ gehoben, die Preise wären bereits zum Theil zurückgegangen. Wir erhielten von Preußen die hohen Gehalte und behielten die hohen hessischen Pensionen. Er verliest einige Berechnungen, wonach die Beamten durchaus nicht in schlim- jmere Lage kommen als seither. Nur die gering bezahlten Beamten, die in den ersten Jahren pensionirt werden müßten, seien schlecht bedacht und würde er berücksichtigt werden können. Die Kammer sei in einer Zwangslage, die Regierung sei durch die unbedingte Verwilligung des Nachtrag-Budgets berechtigt, nach den neuen Gchaltsverhältnissen zu pensioniren. Schaum glaubt, eö sei ein Fehler, daß wir nicht das Pensionsgcsetz vor dem Nachtrag-Budget berathen hätten. Wir dürsten im Interesse der Steuerzahler nicht mehr geben als das Nöthige. Tie Theuerungsverhältnisse würden in übertriebener Weise hervor- und Schröder eingebracht, den Wittwen und Waisen der Lehrer für 1873 und sionssätze enthalte. Er verthcidigt die Regierungsvorlage. — Welcker bält die 1874 die Zulagen zu den Pensionen nachzahlen zu lassen. Dernburg fragt,Pensionen, wie sie letztere Vorschläge, für zu hoch, er sei mit dem Möllinger'- ob der oberhessischen Eisenbahngesellschaft vor Beendigung der schwebenden Ber-j scheu Vorschlag einverstanden, namentlich daß man die Pensionen nach dem Handlungen eine Tariferhöhung gestattet worden sei. Ministerialdirector Schleier-40. Tienstjahr nicht mehr steigen lasse. Küchler will den finanziellen Gesichtsmacher erklärt, es sei noch kein Beschluß gefaßt. Pfannstiel fragt, wie es mit!punkt nicht als maßgebend angesehen haben, das Staats- und Landeswohl Vorlage einer Gesindcordnung stehe, worauf Ministenaldirector Kempff bemerkt, müsse entscheiden Tic gesicherte Existenz sei der Hauptgrund, warum sich Leute es seien Vorbereitungen im Gange. Die am 16. d. abgebrochenen Verhand-jnoch dem Staatsdienst widmen; lege man daran die Hand, so gefährde man lüngen über das Pensionsgesetz wurden darauf wieder ausgenommen. Abg.>das öffentliche Wohl. Goldmann führt aus, daß nicht die Höhe der Pensionen MöÜinger stellt und begründet den Antrag, daß bei Pensioniruugen nach zurück-'Anstoß erregt habe, sondern die Pensionirung noch dienstfähiger Beamten und gelegtem fünften Dienstjahr 50 pCt. des Gehalts als Pension gegeben werden, die unrichtige Scala. In verschiedenen früheren Landtagen wäre derselbe Ent- der Ruhegehalt dann je nach dem Dienstalter bis 85 pEt. steigen soll. Er Wurf, der jetzt vorliege, gewünscht worden. Die Gehaltserhöhungen dürsten weist aus Bercchuungen nach, daß dieser Antrag allen Anforderungen der Bil kein Grund sein, eine andere Scala bei der Pensionirung einzusühren. Stüber ligkeit und Gerechtigkeit entsprechen würde. Heinzerling zieht seinen Antrag! will, wenn die Regierungsvorlage fallen sollte, lieber, daß das seitherige Gesetz auf Rückwirkung der Gehaltserhöhungen auf die Pensionen, weil er sich keinen, beibchalteu werde. Büchner glaubt, man könne durch gute Pensionen weitere Erfolg davon verspricht, obwohl er ihn nach wie vor für geiechlfertigt hält, zurck.i Gehaltserhöhungen abschneiden. Buff führt aus, daß das preußische System Miuisterialpräsideut Hofmann erklärt sich gegen den Antrag Möllinger's, will'unsere Staatskasse weil stärker belasten würde. Er beantragt, daß nur mit insbesondere die Pensionen bis zu 90 pCt. erhöht haben. Regierung und! Zustimmung der Stände spätere Gehaltserhöhungen bei der Pensionsbercchnung 9 * L o ? . 'S den Staat nicht erhalten könnten. " Es bestreite Buffs Ansicht, wir feien in einer Zwangslage; der 1871 gemachte Vorbehalt bei Bewilligung der Gehaltszulagen sei noch' vollständig in Kraft; Buff habe der Negierung einen gefährlichen Rath gegeben; jedenfalls werde derjenige der Regierung einen besseren Rath geben, der sie warne, diesen Boden zu betreten. Auch der Rath, den Stüber gegeben habe, im Fall der Ablehnung der Vorlage das alte Pensions- g0'etz beizubehalten, könne nicht im Jntereffe der Negierung liegen. — Heinzerling erklärt sich für die Regierungsvorlage. Goldmann und Buff replictren auf vs. ©eutflfifanb. nären bedenken. — Ministerialdirector Kempff glaubt nicht, daß er mit den Darmstadt, 18. Juni. In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer Ansichten, die er früher als Abgeordneter geäußert, iii Widerspruch gerathen wurden einige neue Eingaben verlesen und darauf ein Antrag der Abgg. Matthä sei, da ja die jetzige Regierungsvorlage eine theilweise Herabsetzung der Pen- 2 u << 3» 6 M s g® 5 v p 5 ä ° ■8 8.5 _ V c, -Ke V . CP V"» 5 S e- ZZ'L pS*0 5 2 «* Tfi p ?? v v W 5^ > p 5 U ''(#5 p z schlag, die Pensionen nicht höher als 85 pCt. steigen zu lassen, sei rationell, da Beamte nach zurückgelegtem 40. Dienstjahr eine Steigerung der Pension , nicht mehr bedürften. Der jetzige Ministerialdirector Kempff habe im Jahre wünschen, daß für diese die Ruhegehalte erhöht würden. Ministerpräsident 1872 als Abgeordneter sich gegen die Erhöhung der Pensionen erklärt. Der Hofmann läugnet, daß wir in das System der hohen Besoldungen übergegan- Möllinger'sche Antrag enthalte eine genügende Erhöhung der Pensionen, wie er gen seien; weitere Gehaltserhöhungen seien von der Negierung nicht in's Auge näher durch Vergleichung mit den früheren Pensionssätzen nachweist. Die Kam-'gefaßt; der Abstrich von 5 pCr. sei für die älteren Beamten allerdings von mer müsse einmal einhalten auf dem Wege der Verwilligungen, das liege im Belang, die Scala müsse mindestens bis 90 pCt. gehen. Namspeck ist für den wahren Staatsinteresse, das man nicht einem einzelneii Staude zu lieb gesähr- Möllinger'schen Antrag. Dernburg glaubt, daß irir, mit ^dem gutenHerzen den dürfe. Ministerialdirector Schleiermacher berichtigt einige Zahlenangaben Ternburg's. Schröder zieht seinen am 16. d. gestellten Antrag zu Gunsten des Möllinger'schen zurück. Wir seien in unserem Lande bereits in das System der hohen Gehalte getreten, wir müßten daher, wie die Reichsgesetzgebung, auf die niedrigeren Pensionen kommen. Uebrigens wären die Pensionen nach dem i Möllinger'schen Antrag factisch so hoch, als seither; er trage den Verhältnissen , vollkommen Rechnung. Wolle man den Beamten über 50 Dienstjahrc den hohen Gehalt geben, so würde er nichts dagegen haben. Man müsse auch die p z p p fp. p P5 rP Möllinger's würden die Beamten sehr benachtheiligcn. Er stellt mit dem Abg. Greim einen eventuellen Antrag, wonach die Steigerung der Pensionen vom 5. bis 40. Dienstjahr 2 pCt., vom 40. Tienstjahr 1 pCt. betragen soll. Dern- , bürg will die Frage auf zahlenmäßigem Boden entschieden wissen. Der Vor- wordene Reform des indirecten Steuer»S ystems ist durch das mit Ihnen vermäße Regelung erhalten. Die Entwickelung der land- und forstwirthschastlichen Cultur wurde gefördert durch das Gesetz über die Ausübung und Ablösung der Waide- und Landstreurechte. Außer den genannten Gegenständen haben noch zahlreiche andere Vorlagen ihre Erledigung gefunden. Für den Elfer und die Hingebung, womit Sie Ihre Arbeiten tum Ziele führten, spreche id) meinen das jetzige Gesetz nicht zu Stande, nach den neuen Besoldungen pensioniren. Dadurch werde man jedenfalls in keine schlimmere Lage kommen, als durch den Antrag des Ausschusses. Letzterer wurde darauf mit 13 gegen 24 Stimmen abgelehnt. ebenso der Antrag Edinger Greim's, dagegen der Antrag Möüin- ger's mit 26 gegen 16 Stimmen angenommen. Franck erklärt, daß für den Antrag keine Mehrheit von zwei Dritteln erlangt worden sei, wie dieses für Verfastungsabänderungen nöthig, daß also die ganze Vorlage abgelehnt sei. Nach einer zwischen Goldman«, Dernburg und Dumont geführten erregten Debatte über letztere Ansicht wird die Verhandlung auf eine halbe Stunde königlichen Dank aus. Die Ergebnisse Ihrer Verhandlungen werden dem Lande zum Segen gereichen. Möge unser geliebtes Württemberg und das ganze deutsche Vaterland sich mit Gottes Hülse des Glückes ungestörten Friedens, steigender Wohlfahrt und Gesittung dauernd erfreuen! Ich erkläre den Landtag für geschlosien. Aeußerungen Dernburg's, List verliest einige vergleichende Zahlen, Dumont Iwiederholt zu Theil gewordene Gebaltserböbung. Dem volkswirthsch. Bedürfnifle als Berichterstatter empfiehlt den Ausschußantrag unter Recapitulirung der ver- einer weiteren Ausdehnung des Eisenbahn - Netzes ist meine Regierung im Ein- jchiedenen für denselben sprechenden Gründe und sucht die Zahlenangaben klang mit vielfach kundgegebenen Wünschen bereitwilligst nachgekommen; durch Möllinger's und Dernburg's zu widerlegen. Der Antrag Möllingrr's führe die von Ihnen gefaßten Defchlüsie haben Sie das Ihrige zur gedeihlichen Ent- zu Ungerechtigkeiten, Schaum habe sich aus den Standpunkt der grasiesten ma- Wickelung dieses wichtigen Verkehrs-Mittels beigetragen. Die unabweisbar ge- teriellen Jnteresien gestellt, dadurch werde man zur Corrumpirung des Beam- wordene Reform des indirecten Steuer-Svstcms ist durch das mit Ihnen ver- tenstandes gelangen. Auch der Antrag Greim Edmger's, obwohl bester als der abschiedete Gesetz in umfastender Weise eingeleitet. Durch die neue allgemeine Möllinger'sche, sei nicht zu empfehlen. Die Kammer habe unbedingt bas Sech- ,Bau-Ordnung hat das Verfahren in Hochbaujachen eine durchgreifende zeitge* stel Gehaltszulagen bewilligt, die Regierung könne also unbestritten, komme mäße Regelung erhalten. Die Entwickelung der land- und forstwirthschastlichen vertagt. In der fortgesetzten Sitzung der zweiten Kammer erklärt der Ministerpräsident Hofmann, daß die Regierung unter den obwaltenden Umständen den Gesetzesentwurf über die Ruhegehalte zurückzieht und sich vorbehält, das Gesetz in veränderter Fassung demnächst abermals vorzulegen. Buff bittet dann, Vorlage von genauen Berechnungen über die dem Land erwachsenden Pensions- lasten zu machen. Schröder wünscht dabei die Verhältnisse der seither roiber ruflich angestellten Beamten geordnet zu sehen. Die Erhöhung der Minimalge- halte der evangelischen und katholischen Geistlichen auf den Betrag von 100U.fi. wird ohne Debatte genehmigt, ebenso eine Vorlage über anderweitige Verwendung einer für bauliche Zwecke verwilligten Summe. Eine Abänderung des Gesetzesentwurfes, welcher den Uebergang zum Reichsstrafgesetze regelt und dahin geht, daß die Uebertretungen der Forst- und Feldstrafgesetze, welche von Kindern begangen werden, die Eltern strafbar sind, wird von Schröder befürwortet und zugleich die Frage angeregt, ob nicht Besserungsanstalten für Kinder von Staatswegen gegründet werden sollen. Die Vorlage wird darauf angenommen , der Zusatz wegen der Besserungsanstalten dagegen abgelehnt. Schröder und Landmann bringen einen Antrag auf mögliche Beschleunigung der Ordnung der Verhältniffe der widerruflichen Beamten ein und werden darauf die Mittel zum Ankauf des dermaligen Kreisamtsgebäudes in Worms, welches der Stadt gehört, nach einer Befürwortung durch den Referenten, einer längeren Erörterung der einschlagenden Verhältnisse durch den Abg. Edinger, der die Vorlage abgelehnt und das Gebäude nur gemiethet haben will, einer Entgegnung deü Ministerialdirectors v. Starck und einer Bemerkung des Abg. Möllinger über die bezüglich der Amtswohnungen bestehenden Ungleich« heiten mit großer Mehrheit bewilligt. Die diesmalige Session der Kammer wird darauf geschlossen und werden die Sitzungeii voraussichtlich erst im September, nachdem die Ausschußanträge über die neuen Kirchengesetze vorliegen, wieder aufgenommen werden. Darurstadt, 19. Juni. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 34 enthält: 1. Gesetz, die landständische Geschäftsordnung betreffend. 2. Uebersicht der für das Jahr 1874 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen Religions - Gemeinden des Kreises Darnistadt. Berlin, 20. Juni. Der „Börsen-Kurier" schreibt: Von der am 1. Juli eintretenden Gütertarif-Erhöhung bleiben vorläufig (wahrscheinlich bis Ende des Jahres) Frachtsätze in directem Verkehr mit österreichischen, holländischen, englischen und französischen Stationen ausgeschloffen, nicht dagegen im Verkehr mit der Warschau-Wiener Bahn. Posen, 19. Juni. „Kuryer Poznans!!" veröffentlicht ein Schreiben des Posener Domcapitels, in welchem gegen die Aufforderung, einen General- vicar für die Erzdiöcese zu wählen, protestirt wird, weil das Capital die Sedisvacanz des erzbischöflichen Stuhles nicht anerkennen könne, ohne sein Ge- wiffen zu belasten und meineidig zu werden, und zur Wahl weder schreiten könne noch wolle. Fulda, 19. Juni. Wie verlautet, werden die preußischen Bischöfe am 23. d. MtS. hier zusammenkommen. Stuttgart, 20. Juni. Der König hat den Landtag mit folgender Thronrede geschlossen: Liebe, Getreue! Der Landtag, welcher heute abschließt, hervorragend durch Wichtigkeit und Zahl seiner Ergebniffe, hat in denkwürdiger, von weltgeschichtlichen Ereignissen bewegter Zeit begonnen! Schon bei seiner Eröffnung konnte ich die bedeutendste Frucht der nationalen Elemente — die Verträge, abgeschloffen zur Herstellung eines durch Kaiser und Reich neu geeinigten Deutschlands — als den wichtigsten Gegenstand Ihrer Berathungen bezeichnen. Sie haben in patriotischem Sinne diesen Verträgen Ihre Zustimmung ertheilt. DaS hierdurch begründete neue staatsrechtliche Verhältnch gab verstärkten Anlaß, die früher begonnene Verfaffungsresorm auf einige weitere Punkte zu erstrecken, welche einer zeitgemäßen Abänderung zunächst bedürftig erschienen. Das erzielte Ergebniß berechtigt zu der Hoffnung, daß es im Wege des stetigen und besonnenen Fortschrittes geling-n werde, künftige weitere Reformen in gleich befriedigender Weise durchzuführe«. Der Stellung Württembergs im deutschen Reiche hatte auch die Staatsverwaltung in verschiedenen Beziehungen sich anzupaffen. Die Einführung reichsgesetzlicher Einrichtungen erforderte manche zum Theil tiefgreifende Aenderungen des bestehenden Rechts, welche Ihre Mitwirkung in Anspruch nehmen. Die Ordnung des Staatshaushalts war bet den erhöhten Anforderungen an die Staatskaffe mit Schwierig- keiteit verbunden. Durch die Zunahme der ordentlichen Staats-Einnahmen und durch den Zufluß der Kriegs Entschädigungs-Gelder kam die Finanzverwaltung in die günstige Lage, ohne Erhöhung der Steuern über ausreichende Mittel auch für eine Reihe von außerordentlichen StaatS-Ausgaben, insbesondere für die Herstellung der Kriegstüchtigkeit meines Arniee-Corps, zu verfügen. Mit einer Bereitwilligkeit, welcher ich gerne meine Anerkennung zolle, haben Sie die Befriedigung des Staatsbedarfs die Mittel verwilligt und dabei die Interessen des Unterrichts und der Bildung in reichlichem Maße bedacht. Ihrer gerechten und einsichtsvollen Würdigung der Vorschläge meiner Regierung zur Verbesserung der Lage ter öffentlichen Diener verdanken dieselben die ihnen /ranireidj. PariÄ, 19. Juni. Der Akademiker Jules Janin ist gestorben. — Die „Agence Havas" dementirt die Nachricht von der Ankunft der Herzogin von Madrid in Paris und fügt hinzu, die Herzogin halte sich bei ihrem Gemahl in Navarra auf. Schweiz. Basel, 20. Juni. Den „Basler Nachr." wird aus Gens gemeldet: Heute ist hier die erste Nummer von Henn Rocheforter „Laterne" erschienen. Dieselbe, bei Veresoff gedruckt, wird in den Straßen massenhaft verkauft. Otafien. Nom, 17. Juni. Die amerikanischen Pilger haben dem Präsidenten des Vereins für katholische Interessen, Cardinal Borromeo, geloben müffen, überall in den Vereinigten Staaten Zweigoereine zu gründen und dafür zu sorgen, daß regelmäßige Dampfschiffs-Wallfahrten von Amerika nach Italien organisirt werden. Diese werden den Photographen sehr zu Statten kommen. Die schlauen Dankees haben beinahe alle Photographieen von Pio Nono in Rom angekauft, um sie in den Vereinigten Staaten mit Gewinn wieder zu verkaufen. Sie haben überhaupt ausfindig gemacht, daß Wallfahrten nach Rom zu herabgesetzten Paffagepreisen auch aus öconomischen Gründen zu em* pfehlen sind. — Das disciplinarische Vorgehen der deutschen Regierungen wider renitente Eleriker, zumal wider den Erzbischof von ©liefen und Posen, macht dem Papste trübe Stunden. Er äußerte sich eben gegen einen fremden Cardinal über die Haltung des Erzbischofs Ledochowski eingehend und schloß mit der Bemerkung, er wünsche nur, daß der verfolgte Prälat fortfahre, den Künstlern der Staatspolitik mit der schlichten, einfältigen Währung wie bisher auch ferner zu begegnen, dann würden sie mit allen ihren großen Stücken Fiasco machen. Er habe nicht Hochverrath an der Kirche üben wollen, nur deshalb hätte man de- Hochverraths am Staate ihn bezüchtigt. Da- war eben so drastisch als absolut gesprochen. (EnoCunD. London, 19. Juni. In der Sitzung des Unterhauses antwortete Unter- staats-Secretär Bourke auf eine Anfrage O'Brien's, daß weder Brasilien noch die argentinische Republik die Vermittlung Englands in Anspruch genommen hätten, daß aber England bereit sei, die Vermittlung zu übernehmen, wenn seine guten Dienste verlangt würden. Türkei. Konstantinopel, 20. Juni. Der Großvezier übergab heute früh unter Entfaltung einer ansehnlichen bewaffneten Polizeimacht die Kirche des heiligen Erlösers den Kupelianisten. Lwerika. Washington, 19. Juni. Der Präsident der Republik ernannte den Consul Kreißmami in Berlin zum General Consul des dortigen neu errichteten General-Consulats. Seitens des Senats wurde die Ernennung bestätigt. Vermischtes. Mainz, 15. Juni. In einem Hause in der Nähe der Xtntengafle spielte sich heute Morgen ein interesiantes Schauspiel ab. Ein Ehepaar gerieth in Streit, wobei der Mann seine Frau so schlug, daß sie in Ohnmacht siel. Die Nachbarweiber ließen sich jedoch solche Verunehrung ihres Geschlechts nicht gefallen, fielen zu sechs über den ungalanten jungen Ehemann her, zerzausten und zerschlugen ihm derart bas Gesicht, daß er bluttriefend in seine Schlaf» stude flüchten mußte. Mainz, 17. Juni. Am Montag sprang in der Mittagsstunde tin hiesiger Schreiner an der Brücke in s Wasier. Der Mann hatte sich einen tüchtigen Kausch angetrunken und schien »n diesem Zustand das Leben nicht mehr als der „Güter höchstes" anzuieben. Ein Arbeiter I. N. band sofort einen Nachen los, und es gelang ihm, den mit ven Dellen Nmgenden dem Lode tu entreißen Nach vollbrachter Rettung, wofür der Schreiner nicht nur nicht dankt«, sondern tüchtig schimpfte, suchte N. dem den Wellen entriffenen dadurch einen richtigen Begriff von dem Werthe des Daseins beizubringen, daß er ihn tüchtig durchblaute, und dann nach Hause schaffte, wo die Frau des Lebensmüden sich durch Wort und That dankbarer erwies, als der „Gerettete.- Schreiben der Eonfecttonsdame Paula Erbswurst an die Frau Arbeiterfrauenvereinspräsidentin Stegemann. („Ulf.") Berlin, 18. Juni 1874. Liebe geehrte Frau! Also der Herr Staatsanwalt hat bn Sie eine HauSbesuchung anbefohlen! O, wenn er mir doch auch dieses würdigte! Wenn man noch so wenig ist, oder auch zu bedeuten hat, und das Ganze eigentlich nur Spielerei und Nicht» dahinter, und nur wir Frauen- und Madchenspersonen unter sich und sonst Niemand, und aar fern Aufhebens werth, und es würde kein Hahn über Einem krähen, und Alles b'.os man so thun, und weil es Mode ist, und die Manner lachen Einen aus, und man ärgert sich, ad), dann ist es doch eine wahre Herzensfreude, wenn einem der Herr Staats» anwalt das Haus durchsuchen, und nach Papiere, und es steht den andern Lag in allen Zeitungen, und jeder liest es und denkt bei sich: Ei, das muß dach eine dolle Person sein, deck ich will nicht vorgreifen. 0,»' . [n L-»< Ä M! * Dan b wal‘ «i -a» ™ jas mi Dta n ««lrritHcr und Mn t 'i an 1 z. bat, unt ch tul W «an ttnninwb b «ber l 12t# mit W Mch'tN • gdi ltiin hab' ai wi haben ± fr a h r l Heug! Donnerst, V Suinbtdi 2 Plaickar otranid 3- Pflastern lieferun 1 Choussm oeransch *■ vteinbrec Aufseher derselbe! der Stri Ä'n,Iar’b dMrrzoglichi i Arbc N V. 'eOtn auf de latiDtTjridmth Uzedm werden 13 das Heugr ktäserei • Ges, Kloster balle Leide, in der len Gießen, den ? Hittw Tonn, t.n Nl auf bm lfl4folger.bt j werde Planirart 1 -«!! -•S* „SS , n*dm lt U ®<, 7. S»), “"'keift J? Aanze [!en Wm ate ^en H. -ün9 tm Mar gilt Anea X gemeine Ablösung bet noch 5lh und die l 'ch meinen orben. - Die Herzogin von hrm Gemahl M gemeldet: ne" erschienen, t verkauft. m Präsidenten jeloben müssen, und dafür ju l nach Italien tatten kommen. Pio Dno in inn wieder zu allsahrten nach ründen zu ringen wider w >|en, macht bem mden Cardis schloß mit der ben Künstlern Her auch jev Wen Masco nur deshalb war eben ntwortete Unter- r Brasilien noch >ruch genomrn rnehmen, wtim raab heute H die Kirche bli! ew«n"'e “ .n neu enHi»° g - „ Alhltintt in »'£,» u«d '* ’ S«. »* Ä«w yi *8’4' , , 0, " e««i< *8/ Jeder kennt. -. -- — .. auf beT^a^Vin^fblirfin, mdem sie 'sich Mbir lustig machen , daß man bet Sie die Liebet- brirfe aus früherer Zeit und sonstige PostscriptumS confi«cltt hat, mbefien geschieht bte« theiis flllÄ wns. tbeils aus Schiechtig. und theiis aus Leichtsinn. Man bat doch bei Sie nach aufrührerischen Schriften gesucht?! Nun, ,ch> mochte wohl wissen, was aufrührerischer ist al« ein L.ebesbrief^ So einer kann Emen ehr au rühren namentlich wenn« hinterher Nickt« ist, und »orber Alle« versprochen, und - ach her je, wer weß was Alle«! na und nachher doch mit einer Anderen. Oder "roeniT man von den Herzensangelegenheiten gänzlich °bstrmrt und^sich nur auf dem Materiellen versetzt^ wo dock am Ende die ZeitungSherren auck wtt Bescheio wiffen sollttn, da sind die anderen Papiere, die man bei Sie vorgefunden hat, doch gewiß auch sehr auf "?b^ete'?ielletcht in früherer - doch ich will nicht vorgreifen. Denn ich sehe es • (Eine Instruction.) Wie die „Str. Ztg." schreibt, sollte eine sehr nervöse, ewig kränkelnde Dame Dad Ems besuchen, verlangte aber von ihrem Hau«arzte, daß derselbe den Emser Badearzt auf'« Genaueste über ihre Krankheit instruire. Der Hausarzt gehorchte und händigte der Dame bei ihrer Abreise einen Brief an den Kurarzt ein. Unterwegs konnte die Kranke der Versuchung nicht widerstehen, den wirklichen Grund ihrer Leiden zu erfahren, und erbrach den Brief. Derselbe enthielt Folgendes: „Lieber Herr College! Ich schicke Ihnen hier einen weiblichen verschrobenen Pavian mit allen Untugenden seiner Race ausgcstattet. Nehmen Sie diesen Quälgeist tüchtlg in« Gebet. Sie hat eine Gesundheit wie ein Rhinozero« und einen enormen Geldbeutel." Die Gesellschafterin der Dame, welche das Gesicht derselben während de« Lesens beobachtete, fiel in Ohnmacht. — Das Hamburger Postdampfschiff „Holsatia" Capttän Barends, von der Linie der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft, trat am 17. Juni wiederum «ine Reise via Hsvre nach New-Jork an. — Da« Hamburger Postdampfschiff „Westphalia", Capttän Stahl, von der Linie der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft, welche« am 3. Juni von Hamburg via Hävre abging, ist nach einer schnellen glücklichen Reise von 10 Tagen — Stunden wohlbehalten in New-York angekommen. *“ an ’n1 ® .in« Schnndm-chnung, h-mptsächlich im unquittirt.n Zustand«, wenn man fein • Hb hZ' unb b« Ät «in solch.« Halloh. und mein Juliu, ha. gerade auch r«me-, nbeTortißVUnme« vorher bei die Schneider und Schuster confisciren, daß sie nicht erst au«getragen werden, nicht aber nachher, bei wo es gar keinen Zweck hat.^ Staetsanwalt scheint sich ja jetzt ein förmliche«'Geschäft daraus zu ob ,r denn sonst qar Nicht« andere« zu thun hat? Blo« HauSsucken und Einen All!« mit ^Beschlag belegen? Und was ist das Ende vom Zwecke ? Er macht einen gewaltsam zum Mördthierer, und man steht in achtungsvoller Wicktigkett noch einmal so groß da. Ick habe auch einmal waS mit einem Staatsanwalt gehabt, aber nicht amtlich, und — ach wo- Haden sie mich dan.ai« alle beneide.. Seschweige denn Paula Erbswurst, Hausvogteiplatz, links. . , , e, . ,r . . . a , .fi. — Die Redensart vom Brennen. Die Leichenverbrennung ist ein würdiger, O, wie beneide ich Ihnen um diese«. Mw , n un'b öinen dannlharmonischer Abschluß unsere« Leben«. Denn da« Leben ist nicht« al« ein Berbrennungsproceß. doch sehr angenehm ist, auf d,eser Art in der Oeffentltchke» j g g , n umgeben mit brennenden Fragen. Man wird angefcuert. Man fängt Feuer. Man ( . « c. bötmiscken Spott'ist Feuer und Flamme. Man hat seine Flamme. Man verzehrt sich in Liebksgluthen. Man fagen^M die Zeitungen mtt einem^g^ ff 'A, steht tm Feuer mit Gott für König und Vaterland. Man geht für den Freund durch « Feuer. Man dreht sick um die Brennpunkte des Leben«. Man wird warm im Feuer der Leidenschaft. Man brennt vor Lust und Begierde. Man wird in flagranti betroffen. Man holt die Kastanien au« dem Feuer. Man fürchtet sich al« Gebrannter vor dem Feuer. Man wird hart im Feuer der Erfahrung. Man läuft gebrandmarkt umher. Man steht auf Kohlen. Man sammelt glühende Koblen auf sein Haupt. Man trinkt gebrannte Wäffcr. E« wird einem Ein« auf den Pelz gebrannt. Man sucht sich in’« beste Licht zu setzen. Man leidet alle Augenblicke an einer andern Entzündung. Man versichert sich bei den besten Feueraffekuranzen. Man ist ein Mann bei der Spritze. Man verbrennt sich die Finger. Man verbrennt sich den Mund. Man brennt ab. Man brennt durch. Man flackert schließlich noch einmal auf, ehe da« Licht ausgeht, und — verpufft. Und der au«gebrannte Leib wird von Siemen« verbrannt, um ihn dem Fegfeuer zu entziehen, und die fromme Welt sagt- Amen, Ruhe seiner Asche! H (f 0 e m e i n e r Anzeiger. 2924) Eine freundliche Wohnung von 3 Zimmern, oder 2 Zimmern mit Cabinet, nebst dem nöthigen Zubehör, wird von einer kleinen Familie ohneKinern gesucht. Offerten beliebe man bei der Exped. d. Bl- abzugeben. Einen kräftigen Arbeiter auf sofort gesucht in der Brüh l'schen Universitäts- Druckerei. Versteigerungen, i Heugrasversteigerung. Donnerstag den 25. Juni d. I-, Abends 7 Uor, soll das Heugras vor der, der Neustadter Schäferei - Gesellschaft gehörenden, 1393 OKlafter haltenden Wiese, auf der kleinen Weide, in der Pulvermühle versteigert werden. Gießen, den 22. Juni 1874. ______________ K- Simon. § Arbeilsverstetgerung. Freitag den 26. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Mainzlar nach verzeichnete Arbeiten öffentlich in Akkord gegeben werden: fl fr. 1. Steindeckerarbeit an dem Kirchendach, veranschl. zu 20 — 2. Planirarbeit am Riedenweg, veranschlagt zu ... . 44 48 3. Pflasterarbeit incl Materiallieferung, veranschlagt zu 220 40 4. Chaussirarbeit am Eichweg, veranschl. zu 184 42 5. Steinbrechen, Steinfahren, Aufsetzen und Zerschlagen derselben zur Unterhaltung der Straßen, veranschl. zu 295 Mainzlar, den 19. Juni 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Mamzlar. I. A. : L. Hahn, Bezirksbauaufsteber. | Arbeitsversteigerung. Donnerstag den 25. d. M., Nachmittags 5 Uhr, sollen auf dem Gemeindehaus zu Annerod nachfolgende Arbeiten öffentlich in Akkord gegeben werden : 1. Planirarbeit an dem Weg nach Hausen, veranschl. zu 38 — 2. Chaussirarbeit daselbst, veranschlagt zu.....126 — 3. Liefern der Ehaussirsteine daselbst, veranschlagt zu . • 119 — 4. Planir- und Chaussirarbeit bei der Sandgrube, veranschlagt zu ...... 300 — 5. Unterhaltung der Gemeindewiesen re, veranschlagt zu 96 — 6. Unterhaltung der Straßen und Wege (Steinliefern, Steinsetzen und Stein- klvpfen), veranschlagt zu . 333 25 7. Weißbinderarbeit im Schulhause, veranschlagt zu . - 13 30 Annerod, den 19. Juni 1874. Großherzogl. Bürgermeisterei Annerod. I. A. : L. Hahn, ____________Bezirksbauaufseher.___________ 2 Mittwoch den 24. I. M-, g Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhause versteigert werden: fl. fr. 1. Erdarbeit und Fuhrlohn, veranschlagt zu.....821 30 2. Lieferung von behauenen Lungsteinen, veranschl. zu 370 54 3. Zimmerarbeit, veranschl. zu 26 53 4 Pflästererarbeit, veranschl. zu 776 — Gießen den 19. Juni 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Jeilgebotenes. Fußlwdcn-Anstrich. Fußbodenlack, sofort trocknend, Letnölsiccattf, zum Einölen, Oelfarbe, fertig zum Anstrich, rasch und hart trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum An-1 streichen und Wichsen der Fußböden empfiehlt (1304)___________Emil Fischbach. Zur gefl. Beachtung! Baumwollene Damen - und Kinderstrümpfe von acht engl. Baumwolle, glatt und gerippt, sowie alle Sorten wollene Strümpfe, werden durch unsere Strickmaschinen auf das Schönste, wie mit der Hand gestrickt, angefertigt. Desgleichen Strümpfe zum Anstricken sofort besorgt. Von baumwollenen und wollenen Garnen halten wir stets großes Lager, welches wir bestens empfehlen. I. A. Busch Söhue. Herren-Wäsche, als: weiße und bunte Hemden, Kragen, Dlanfehetten, Chemisetten, sowie Shlipse und Cravatten, Kragen- und Manschetten-Knöpfe, Glace-, Wildleder- u. 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Busch Söhne. zum Badegebrauch empfiehlt 2943) Julius Wallach- Frische Seezungen in EiL bei Backer Vogt, Wallthor. (3059 alsbald zu beziehen. Friedr- Kreuder. den höchsten Preis, die „Goldene Medaille“ allein von allen Nähmaschinen-Ausstellern, unter specieller Motivirung für ausgezeichnete Nähmaschinen zu den verschiedensten Zwecken. E« Elchenberg, Giessen. Aechte Neapolit. Maccaroni, Etcraemüsenudeln, Türkische und Bamberger Zwetfchen, Apfelfpalten, Brünellen, ReineclaudS, Birnen, (1305) empfiehlt Emil Fischbach. 1 2985) Ein tüchtiges Mädchen, womög- . , ^ich etwas im Kochen bewandert, wird gegm 2993) Eine Scheuer mit Stallung nn! hOkcn ^ohn gesucht. Näheres bei Herrn ,n,w" ............. Wilh. Flett, Neustadt. Tiirnßr.in7iio*p ieic »rt8tnal="t<,»n,oia>u,CH Illllll l- IIIMN 5i|]ger .TKdimfflctuniig tCo. Nemyork, UUb Stoffe bei erhielten von der Jury der internationalen Ausstellung in Bremen 1874 | Glaser ober Schreiner finden gegen hohen Lohn oder Accord Arbeit bei H- Keck- 2996) Ein braves Dienstmädchen wird bei hohem Lohn sofort zu miethen gesucht. Bei wem? sagt die Exp d. Bl- 2833] Mehrere Bauplätze sind noch zu verkaufen bet F 3uhi, _________________(Katzenstein'sche Besitzung). 2928) Jedes Quantum feinstes prima Winter-Malz liefert billigst (H- 32842.) A. JBL«üeAer in Leipzig. Wermischte Mnzeigen. Tafelroflnen, । , , Tafelmandeln, I 2747) Ein gut beleumundeter Arbeiter, Tafelfeigen, der sofort eintreten kann, gesucht. Näheres Orangen, 'Kanzleiberg B- 68, ebener Erde. ciZs"' «WE''Emil F.Ichb°ch. : W2) ^ei^rbeit«! rönnen Logis er- 2812) Eine kleine Comode, ein Küchen- J G. H. Ledermann, Kaplavsgaffe. fchrank mit Glasaufsatz, ein kleines---' Köfferchen, stehen zu verkaufen bei ! H. Werner, Kaplansgafie 227 noch «r. > Thym Achtungsvoll (2920) Der Hauptmann n kr. Ferner erscheinen daselbst Fr Unkel* ) Uhr) per (V21 ä la jede. carle zu Der Welterauer Bote II erscheint auch im nächsten Quartal in scitbkriaer Weise und Gestalt und wird Rcingchaltsne Weine und Aepfelwein. ' FrimUriirtpr E^nürt-Bier. '^ctaction, Truck^nnd L erlaq der 93 r’ü b P;d?86 - Für eine Ende September m besetzende (sommis Stelle auf einem b e sigen Eomptoir nimmt die Erpcd d $M unter Nr. 3(>66 portofreie Anerbietungiv zur Weiterbeförderung entgegen. Sichere Hülfe für Sfctbrnbc. Meine in -l' jähriger Praxis gefnmm^- ten ^rfabrungen, Maaenkrampf, Unter- leibsbcsckwerdrn, Drusen, FlcchteO, Scropheln, offene TViinden. Nhea- matiSmus, (Hitbf, (Epilepsie, Band Annoncen für den (Hiestener Anzeiger, Alabberabdtfd), ^kiegenbe Blatter, Berliner Tageblatt, >24,000 Abonnenten), sowie alle anderen ^ritnnoen Deutschlands und des Auhlandcs befördert täglich prompt und zu tilligstcn P> eisen Rudolf Mossc. Frankfurt a. M. Vertreter für (ließen: 1774) (B. Heidingsfelder.) I'ruiikhirter llof. her nut einer bewährt n Heilmethode Infannt gemacht zu haben Ärdrefse: V. Wundram, Ä ?kh. 21 >90) Ter Unterzeichnete fertigt Schrch ten in außergerichtlichen und (Mnabenfacbe«. ^rnft Euler, Büraermeisteigehilit. 2974) Hum (Hnnäfoen von (5orsettschlitße» erhalten Arbeiterinnen dauernde Beschäftigung im Hause. Koch S‘ Patz. 34X4 • (fin Mädcl en zur täglichen Beschäftigung an der Nähmaschine, wird gesucht Von cem ? sagt die (Frp. d. Bl- 3'69) Tem Uebersender eines Stabt» briefcS (vor etwa 10 Tagen) zur Nachricht^ daß er sich, wie ich hoffe unbewußt, zu« Boten einer ganz frech - gemeinen Verleumdung gebrauchen lteß. Nähere Auskunft kann er erhalten; allein Plaudereiea in obigem Sinne sind ebenfalls Verleumdung und ich werde mich, wenn andern Schritten gezwungen, auf diese Mittheilung beziehen- von