Oichtmr AWger Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen Io. 166 Dienstag den 21. Inti ö Ä politischer Theis. $ Berlin, 19. Juli. Die „Voss. Ztg." schreibt aus Calahorra über die theilt. Die zu Leu einzi unter Anwendung eines impermeablen Schutzverbandes der Frankreich. 17. Juli. Die officiöse „Presse" bestätigt, daß Matthieu Bo- TZ Von der Aufschwellung . Die Heilung der in befriedigender Weise fort. Gestern wurde wieder ein Sool- -Z 2,2 ft 5* n 0 2 5*» s % H cf ^scheint täglich, mit «ul- nakmc MontagH. Expedition Lanzleib.r«, L.t. B. Nr. 1. langen, Don Carlos VII. auf dem Boden der spanischen Republik den Krieg *>rFI‘1vpn j aber i" mer von Neuem werden wir die Forderung wiederholen, aus daß es eine der vornehmlichsteu Aufgaben des Brüfseler Congrefses wäre — unb es käme der deutschen Negierung zu, die Initiative zu ergreifen —, das gemeingefährliche Banditenwesen der Carlisten, denen kein Gesetz des Völker- rechts mit) der Menschlichkeit heilig ist, ziir Sprache zu bringen. Wenn der Brüsseler Congreß es bei seinen eigenen Theilnehmern, und zwar in erster Virne bei Frankreich nicht diirchsetzen kann, daß es den Carlisten nicht mehr Munition, Waffen und sonstige Unterstützung zukommen läßt, so wäre es besser, er bliebe überhaupt zu Hause Denn daß man sich sonst nicht viel von dem Brüsseler Congreß zu versprechen hat, und daß er, genau genommen, nicht - „ v^l mehr als eine Parodie auf die kriegerischen Neigungen der heutigen Zeit '• Der Mol- ist, darüber sind alle ulibesangenen Urtheile so ziemlich einig." . Berlin, 18. Juli. Die „Nordd. Allg. Ztg." bestätigt, daß der Justizminister wegen strenger Ueberwachung der ultramontanen Presse ein Rundschrei- IW 5-4. 2 ® »3 3b im Alter von 14 bB lernte Arbeit in bn uffmann & (Jonr cen raße, Ziehen. «esetzte Münzen in fer kauft beraer, Lindenplcs Snbe Sevtember;i stelle auf einem l? t bie stxped. b. t ifreie Aiierbietungu 10 entgegen. ■ Nr. 21 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 10. Juli 1874 enthält: ( T‘ 10W?‘ knMeUt"7B-kmtm^P°m^ M Auswärtigen Amt-, bei der Verwaltung des Reichs-Jnoalidenfands und fm Bureau des Reichstags (Rr. 1011). B-kanntMo°chung^detreffend das Verdat des Umlaufs der niederländischen Halbguld-nsiück-, sowie der österreichischen und ungarischen Viertelgulden- . Bekanntmachung betreffend die Autzereourssetzung der Zweiguldenstücke süddeutscher Währung. Vom 2. Juli 1874. l t, B c n DlTl 1 ö- x)Ult 1Ö/4. Großherzogliches Kreisamt Gießen. . . ______________ v. Röder. Prnö vierteljährig 1 fl. 12 fr. rrnr Biüngrrkohn. Durch die Post bezogen vierteljährig - 1 fl. 29 fr. dem Reichskanzler Fürsten v. Bismarck wegen der glücklichen Rettung drohender Lebensgefahr telegraphisch Seinen Glückwunsch übermittelt. Darmstadt, 18. Juli, lieber die neue Regierungsvorlage des neuen Beamten-Pensions-Gesetzes entnehmen wir den Motiven: Der vorige (bekanntlich zurückgezogene) Regierungsentivurf wollte die als Pension zu verabreichende Gehaltsquote nach vollendetem fünften Dienstjahre mit 50 pCt beginnen, nach vollendetem zehnten Dienstjahre 60 pCt-, nach vollendetem zwanzigsten Tienst- jahre 70 pCt., nach vollendetem dreißigsten Dienstjahre 80 pCt., nach vollendetem vierzigsten Dienstjahre 90 pCt. erreichen und für jedes weitere Tienst- jahr um ein weiteres Procent steigen lassen, bis mit dem fünfzigsten Dienstjahre der Anspruch auf den vollen penstonsfähigeu Gehalt erlangt wird. D.. linger'sche Antrag wollte zwar auch mit 50 pCt. nach vollendetem fünften. b-gmuen, aber für jedes weitere Dienstjahr nur um 1 pCt. anfstei-> vcl u.uumv.uuuu, vltnC -m veuno,cure,- g , so daß „ach vollendetem vierzigsten -Elenstjahre 85 pCt. erreicht würden, ben an die Staatsanwaltschaften erlassen habe; in demselben sei ausdrücklich i eine vettere Steigerung nicht erfahre» sollte,,. Der von der Regierung auf Eie Wahrnehmung Bezug genommen, daß gesetzwidrige Handlmigen selbst früher gemachte und m den neuen Entwurf aufgenommene Bermitrlungsvor- schwere Verbrechen wie das Kissinger Attentat, auf den verderbllche» Einschlag will dagegen nachg^en, daß die Pension nach vollendetem fünften Dienst-fluß der uliraniontanen Agitation, namentlich in der Presse zurückzuführen Mre , pCt. des Gehaltes beginne, verlangt aber, daß dieselbe vom seien. Dasselbe Biait hört von entschiedene» Weisungen, die auf Grund der sechsten bis zehnten Sienstzahre um ;e 2 pCt., vom elften bis dreißigsten Dienst- stattgehabien Minister - Berathmigen betreffs der äaandhabung der Vereins- und erst vom emnnddreißigste» Dwnstjohre weiter „m-polize, gegenüber den Katholiken - Vereinen in den letzten Tagen ergangen feien. ‘ wachse. Danach wurde erst nach zehn Tumstiahren 50 pCt, München, 17. Jul,. Nach dem „Bayer. Kurier» verlanttt daß der 5 rei 9 ? b5 ??n Erft JLad) Dlenstiahren tie Hohe des Kaiser von Deutschland auf seiner Rückkehr von Gastein abermals München be- vorige» Entwurfs mit 80 pCt. erreicht werden. Außerdem wird auf weitere rühren und von hier dem König von Bauern in Schloß Berg, resp. in Hohm- Steigerimg vom vierzigsten Jahre verzichtet, nur soll nach vollen fünfzig Dienst- schwaugau, einen Besuch abstatten werde fahren der volle yensionsfähige Gehalt gegeben werden. Kissingen, 18 Juli. Tas von dem behandelnde,. Aerzte des Fürsten ^»errrn, 19. „jult. Großes Auf,ehe» hat der von dem Kreisgerichte Bismarck beute ausgegebene Bulletin lautet: Das Allgemeinbefinden des Reichste L m L'1 bcr Untersuchungs-Sache wider Den Bischof von Paderborn kanzlers ist durch eine besser verbrachte Nacht gekräftigt. ' ~ 9elapte «eichluß erregt, nach welchem für zulässig erachtet worden ist, daß die des Gelenkes ist nur „och ein unbedeutender Rest vorhanden, gegen Den Bischof erkannte Geldstrafe nicht lediglich von dem Verurtheilten zu Wunde schreitet ' ' zahlen sei, sondern auch von einem Dritten — selbst gegen den Willen des bad genommen Verurtheilten — gezahlt werden könne, und daß durch eine derartige Berichti- Wunde, gung der erkannten Geldstrafe die eoeut. substituirte Haftstrafe wegfalle. Aeußerem Vernehmen nach findet diese Anschauung, welcher auch das, Appellations-Gericht in Paderborn beigetreten war, an höherer Stelle keine Paris, n. ^uu. V||iuvjc utnungi, 6iüigung. Wie wir hören, sind die Beamten der Staatsanwaltschaft ange-det (geheimer Vouapartist) zum Finanzminister ernannt ist. tt)iejen worden, im Wege der Beschwerde die Abänderung derartiger Beschlüsse, — Fourtou, der aus dem Cabinet austreten will, hatte den Rücktritt - p 2 5^ CP #* ♦ iS ■ff. „ SrH’1' r» i« 1*1 x car16 3 * unf ’Tniet' DeUtfcfifüllö !welche der gegenwärtig geltenden Auffassung Über die Natur und den Ziheck der T « n „ r „ < „ iStrafe nicht entsprechen dürste, zu beantragen. Darmstadt, 18. Jul» Bericht des ersten Ausschuffes der ersten, — Es ist feiner Zeit mttgctheilt worden, daß der Bisthums-Verweser Kammer über das Nachttags-Budget, erstattet von den, Freiherrn Schenck zu Hahne in Fulda am 5. v. Mts" an de» Kaffer ein Immediatgesuch um Krei- ’fi n"'" mkkschwnen. Wir entnehmen Jaffung der inhastttten Priester und namentlich der Bischöfe gerechtet hat. Auf ,Ausschuß den Beschlüssen der zweiten Kammer, msbeson-zdas Gesuch selbst ist jetzt nach dem „Hamb. Corresp.» eine Antwort de-Kaisers derc anch den bewilligten Besoldu.igs-Erhohungeii von einem Sechstel im Ei»-!erfolgt, in der, wie wir vernehmen, cer ausgesprochene Wunsch als'nickt er- ^nCÄyerUi? e." bean(tr,?3t’ ,®1C Bewilligung der Regierungsanforderimg fürjsüllbar bezeichnet wffd- Es handle sich hier ittckt um den Erlaß einer Strafe die Schnlinffrectoren soll nach dem Anträge des Ausschnsses au die Voraus- !für eine einmalige Gesetzübertretung, sondern nm das Verhalten gegenüber den setznng geknüpft werden, daß die Regierung bedach, sei» wolle, zu untersuchen,jBischöfen und Priestern, welche de» Gesetzen grundsätzlich Hohi?sprächen und ob ncht eme geringere Zahl von Schulinspectoren durch Bestellung eines Schul-cheren Anerkennung verweigerten. Hier könne also, bevor der Widerstand ae- mspectorS für mehrere Kreise anznstellen Und darum für die lai.sende Finanz- brochen sei, kein Gnadenaet eintreten. ® pericbe möglichst die Anstellung von 18 Jnspectorcn z>i vermeiden sei. £cmj Berlin, 19. Juli. Die „Nordd. Allg. Ztg." meldet die Rückkehr der ^Eage des Heir» Wernher: „diese Erhöhung nber die Besoldungsbe>t,äge^um Ucbungölager in Jönköping (Schweden) «mmaubirt gewesenen preußischen »Äfcr1872 ,Ull',a ^el^tl,n.0 iUla8e fu\ble k""kende Periode zu ge-!Officiere und hebt die große^Hnld und Auszeichnung,^die der König von wahren, und kommenden Standeversammlungen das Recht vorzubehalten, beisSchweden denselben bewiesen, „iid das cameradschaftliche Entgegenkomnicii Sei- veranderten Verhältnissen der Staatssiiianzen und der Preise des Lebensbedarfs, .tei.s aller schwedischeii Officiere hervor. Sie rühmt die nnübertrefsticke Lei- Rednet.oi.en der deeret.rten Besoldungen auf d.e Beträge des Jahres 1872-stungssähigk/tt der schqedischen Truppen, 7°nstatttt di- besten^^erf.r.llichsten ruckhatende Kraft» rst die Majorität des Ans-! Eindrücke, welche die Osfieiere ans jene», Lande zurückgebracht, de sie» ruhm- Im.ckt ^"S.Ureten. El,WM Antrag des Grafen zu Solms-Laubach, Ei Polle Ucberlieferungen und hoffnungsreiche Gegenwart jeden Deutschen ansneh- laucht, „die Erhöhungen der Besoldungen zu bewilligen, jedoch unter Wahrung!meud intereffiren. bee» Rechts, bei der deninächstigeu Vorlage des Pensiolisgesetzes innerhalb der Berlin, 19. Juli. Die Don. durch diese Erhöhung bewirkten Vermehrung der Pensionsansprüche über die Ermordung des Hauptmannes Schmidt' selben Beschlüsse zu fasten", «»«**..* .....- r-— ........... -«■ - - -- - - 7 v.v cw.,arX11fi k ’ ' c . '' rVcv 'iZV«'”77ö ™ : „Welche Qualen und Grausamkeiten PI,.X. eLW dag'g-» se>u- Zust'mmi.ng er- muffen diese Bandtteii für Thron u,.b Altar an ihrem Schlachtopfer erst ver- » k -4,c ■ . Budget - Positionen gestellte» speeielle» Anträge ubt haben, ehe sie die Tanf-Operation an ihm vollziehen komtten' Wir Kammer^Er.vä^hmnm^findend^^^^^^^""^ ^U"9 iug°ndlich° Heißsporne, daß wir von der deutschen Regierung Darniftad/ t« 4.rti s» ffö ' . r , k an9cn' ®on EarloS 1II. auf dem Boden der spanischen Revublck den 1 4jarmltapt, 18. Juli. ^e. König!. Hoheit der Großherzog haben zu erklären; Geldc* frru^“ Baden do. s M Herzog Max Emanuel in Ccrtificat Nr. 75 877. 589 Wienenborgasse, Ofen sehr gefährlichen Lungen- und Luftröhren - Katarrh, von Kopfschwindel und Brustbe* Florian Köller, gerathen werden. Mal fnnkfurt in Gulc Thlr. ä Familie dem protestantischen Gottesdienste bei. Bayern ist heute Mittag eingetroffen. |ifbes>en i'Hikobur? jayem puNlemb. do. do. K K- Militärverwalter in Pension. Na. rhaster als Fleisch, erspart die Revalescitre bet Erwachsenen und Kindern 50 ihren t reiS in anderen Mitteln und Speisen. 28. Februar 1872. Seit 26 Tagen habe ich die Gottgesandtc Revalescifcrc allein genossen. Liese göttliche Gabe der Natur hat bei mir, in meiner verzweifelten Lage, Wunder gewirkt weshalb ich keinen Anstand nebme, dieses Heilnahrunpsmittel die zweite Offenbarung für die leidende Menschheit zu nennen. Diöe köstliche Rwaleecicre hat mich von einem Helft'ngborg, 19. Juli. Prinz Friedrich Karl von Preußen traf gestern mit der Corvette „Nymphe" hier ein und stattete alsbald dem in So« phiero weilenden Könige einen Besuch ab, welchen der König Abends erwledene. Die Corvette ist heute früh nordwärts abgesegelt. do. do. f&hische Nord . . do. Max . ■ Telegraphische Depeschen. Wien, 19. Juli. Trotz der Derby'scheu Protest-Depesche hat England seine Thcilnahme an dem KriegSrechts-Cougreffe angekündigt, Frankreich ernannte den Baron Bande zu seinem diplomatischen, den General Chaurand zum militärischen Bevollmächtigten. Kissingen, 19. Juli. Der preußische Minister des Innern, Graf Eulenburg, ist gestern wieder von hier abgereist — Fürst Bismarck unternahm gestern einen größeren Ausflug nach Klaushof und wohnte heute mit seiuer Obligatio1 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. In Blechbüchsen von '/, Pfund 18 Sgr., 1 Pfund 1 Thlr. 5 Sgr., 2 Pfund 1 Thlr. 27 Sgr., 5 Pfund 4 Thlr. 20 Sgr., 12 Pfund 9 Thlr. 15 Sgr, 24 Pfund 18 Thlr — Revalesciere Biscuilen : Büchsen a 1 Thlr. 5 Sgr. und 1 Tblr. 27 Sgr., — Revaleatiere ChoculaUe für 12 Tasten 18 Sgr., 24 Tassen 1 Thlr. 5 Sgr., 48 Tassen 1 Thlr. 27 Sgr., 12 » Tassen 4 Thlr. 20 Sgr., 288 Tasten 9 Thlr. 15 Sgr., 57b Tassen 18 Tblr. — Zu beziehen durch BarryduBarry LEomp. in Berlin, 178.Friedrichs- stratze, und in allen Städten bei guten Apothekern, Droguen-, Specerei- und Delikatessen- Händlern. In Gietzen bei Müller * Schwager. des Polizei-Präfekten verlangt, worauf denn auch Decazes hätte abtreten müffen. Mac Mahon aber, der durch de Samt Paul und aiidere Bonapartisten bereits stark compromittiri ist, wagte auf die Entlastung des Polizei-Präfekten nicht einzugehen. Zourtou hatte aber auch im Ministerrath nicht durchsetzen können, daß die Negierung erkläre, die Republik werde nicht zum Nachlheil der Royalisten und Imperialisten begünstigt. Die Mehrzahl der Minister soll eben nicht abgeneigt sein, den Antrag Perier's atizunehmen, falls derselbe, wie es fast sicher ist, von der Kammer mit 30 bis 40 Stimmen Majorität angenom men wird. — Der Minister Decazes hat von Spanien eine längere Note wegen der Begünstigung der spanischen Carlisten durch die französischen Behörden erhalten. Die Note weist mir Bitterkeit darauf hin, daß dieser schreckliche Bürgerkrieg ohne französische Unterstützung schon tätigst beendet sein würde; und macht zugleich Frankreich für alles Geschehene verantwortlich. Der officiöje „Moniteur" enthält einen Artikel, der darzuthun jucht, daß die Regierung nicht gegen die völkerrechtlichen Gesetze verstoßen habe, der Regierung aber doch den Rath gibt, weitere Maßregeln zu ergreifen und den bezüglichen Präfekten abzusetzen. Paris, 16. Juli. Die Eorrejp. „Havas" meldet: „Unter Napoleon l. erfand man die Degenstöcke, unter d-r dritten Republik haben ivir Kerzenstöcke Dieselben sind wie die gewöhnlichen Spazierstöcke, und man braucht nur an einer Feder zu drücken, so springt die sich selbst anzündende Kerze heraus, die auf die mittlere Dauer einer Procession hergerichtet ist." Paris, 18. Juli. Die „Agence Haoas" meldet: Gerüchtweise verlautet, daß alle Minister ihre Demission gegeben haben. Es wird versichert, der Herzog v. Broglie sei mit der Bildung eines neuen CabinetS betraut. Andererseits sagt man, der Herzog v. Broglie habe die Neubildung des CabinetS zurückgewiejen, und wäre der Herzog v. Decazes damit beauftragt. In parlamentarischen Kreisen heißt es, daß Marthieu Bodet zum Finanzminister ernannt sei. Wahrscheinlich wird der Antrag auf Vertagung der DiScussion über die constitutionellen Vorlagen btS zum Winter eingebracht werben. (Engfanb. London, 18. Juli. Ein Gerücht besagt, Rußland hätte mit Kaschgar ein geheimes Bündiuß geschlossen zum Schutze Kajchgar'S gegen China und zur Sicherung neuer Handelsstraßen für Rußland, doch wäre Landerwerb dabei nicht beabsichtigt. Hier befürchtet man, daß das Gerücht wahr spreche. Der englische Handelsvertrag mit Kaschgar läßt Waffenhülfe ganz unerwähnt. — Die Nachricht, daß ein englisches Schiff kürzlich den Carlisten in Spanien eine Ladung Kmpp'jcher Geschütze geliefert habe, ist, obschon sie bestritten worden, gut verbürgt tlnd richtig. Es war auch ein größeres Quantum Munition dabei — In Manchester und anderen Orten tritt fühlbarer Wassermangel auf. — Nach Brüssel soll, dem Vernehmeu nach, eveneuell ein Militär-Attachö zur Berichterstattung abgehen. Einem Gerüchte zufolge wäre General Walker dazu auserseben. London, 18. Juli. Der Herzog v. Edinburgh ist nach Darmstadt abgereist. — Die Kohlengruben-Besitzer der schottischen Grafschaften Tifl und Clack- manan beabsichtigen, in 14 Tagen den Arbeitslohn um 15 pCt herabzusetzen. Schweinfurt, 19. Juli. Die Entlassung des Pfarrers Hauthaler aus der Haft erfolgte auf Grund günstiger Zeugnisse seiner geistlichen Oberen, der österreichischen Behörden und seiner Heimaths - Gemeinde. Es ist übrigens durch eidliches Zeugniß von Augenzeugen festgestellt worden, daß Hauthaler kurz vor dem Attentate mit Kullmann gesprochen hat. Madrid, 19. Juli. Tie CarÜsten haben, laut ofsicieller Mittheilung, Cuenca genommen. Die amtliche Zeitung veröffentlicht ein Teeret, durch welches in ganz Spanien der Belagernngs-Zustand eingeführt wild, ein zweites, welches die Beschlagnahme carlistischer Besitzungen verfügt, um daraus die Familien der fürstlichen Ofsiciere und Soldaten entschädigen zu können, ein drittes, welches eine außerordentliche Äiishehung von 125,000 Mann bis zum 23. August anordnet. — Die „Epoca" dementirt die Gerüchte, daß die Königin Isabella beabsichtige, ihre Abdankung zu Gunsten des Prinzen Asturien zu- rückzuziehen. Paris, 19. Juli. Das neue Ministerium ist noch nicht gebildet. Der Herzog v. Decazes ist bemüht, die Krisis zum Abschluß zu bringen. An der hartnäckigen Weigerung der äußersten Rechten, sich an der Organisation der Gewalten Mac Mahon'S zu beteiligen, sind die Versuche Broglie's zur Cabi netsbildimg gescheitert. Paris, 19. Juli. Das „Journal officiel" meldet: Fourtou hat feine Demission als Minister des Innern gegeben, welche von dem Präsidenten der Republik angenommen ist. Der Kriegsminister Ciffey ist interimistisch mit dem Ministerium des Innern betraut worden. Darmstadt, 20. Juli. Das Preisrichter-Collegium für das Landes Denkmal empfiehlt einstimmig zur Ausführung den Entwurf von August Herzig in Dresden; den ersten Preis erhielt Hermann Schubert in Dresden; den zweiten Robert Diez in Dresden. Außerdem viele Belobungen. Königsberg, 20. Juli. Die „Ostpreußische Zeitung" meldet: Kurz vor dem Quednauer Tummult wurden folgende social-demokratische Schriften unter der Landbevölkerung verbreitet: ein Joh. Most unterzeichneter, in Chemnitz gedruckter „Mahnruf an die Feldarbeiter" und in Zürch gedruckte „social- demokratische Arbeiter-Lieder." Stuttgart, 20. Juli. Dem „Schwäbischen Merkur" wird ans Hei delberg geschrieben: „Profeffor Schultz in Straßburg, welcher einen Ruf nach Heidelberg erhalten hatte, hat sich für Heidelberg entschieden und wird im Wintersemester seine theologischen Vorlesungen als Nachfolger Holtzmann's beginnen. do flili. Lodwb. (Bexba ' W) Mit Bema , ^Diente für die I 'L.°'rd zur Äm: CT1' nach (fr ur Handel, Mer u,,tn Dom 8. d 1 MrfJ akn diäten r. ?r °dn Bahn zu .„ ; VU Mur a Weiw H'llwoch b’ auf ^°rgens ben i68e,l'n cn» Den »V1 do. d\ do * ßaierbcho 0 Gentner, wozu im Ganzen 198 Arbeiter erforderlich waren. Darmstadt. Daß es mit der Schulbildung im Großherzogthum nicht schlecht bestellt ist, hat sich durch die im Ersatz Jahre 1873 74 bei der Großh. Heft. 25. Division angefleUten heisiichen Untertanen abermal» gezeigt. Gingestellt wurden aus der Provinz Starkenburg H34 Mann, wovon 3 ohne Schulbildung; aut Oberheften 1103 Mann, dabei 5 ohne Schulbildung, aus Rheinheften 678 Mann, dabei 2 ohne Schulbildung. Während der lebten 6 Ersatzjahre wurden im Ganzen 17,907 Mann eingestellt, wovon nur 76, oder 0,43 Procent keine Schulbildung genoßen hatten. — Im Piötzensee bei Berlin ertrank jüngst ein Mann beim Baden. Die Tribüne schildert den Unglücksfall, der durch einen Nebenumstand merkwürdig ist, wie folgt: Während der Unglückliche noch mit den Fluchen rang, eilte ein in der Rahe ftationtrier Hnglet herbei, um Den Ertrinkenden mittels der Angelruthe zu retten. Aber kaum hatte der Angler die Angel, ruthe in den Sce hinabge,endet, ai6 zwei am Ufer stehende Hunde des Verunglückten den Angler wüchend anfielen und ihm die Kleider zerrissen. Erschreckt ließ dieser die «ngelruthe los und der Badende ertrank vor feinen Augen. Die Hunde hatten in den Bewegungen des Anglers eine Scfahr für ihren Herrn gewittert und bereiteten demselben durch ihren treuen Uebcreifer em frühes Grab. Frankfurt, 18. Juli. Bor einigen Tagen gelang es einem der neu angekommenen jungen Leoparden des zoologischen GartenS, sich zwischen den oberen Gitterstäben, welche die Bedachung des Käsig» bilden, hmourchzuzwängen und in einen über dem Raubthierhause hin ziehenden Hohlbaum zu kriechen. G« wurden sofort die umfaftendsten Vorkehrungen getroffen, um Dem Thiere das B erlass en seines Zufluchtsoctes unmöglich zu machen, und mittelst einer entsprechenden Falle gelang es am Abend, dasselbe wieder einzufangen. Die zum Schuge des Publikums getroffenen Sicherheitsmaßregeln waren derart, daß Die Besucher, deren Zahl sich am Rachrnsstage auf einige Tausend belaufen mochte, sich mit völliger Ruhe im ganzen Garten bewegen konnten. (5m Kommando Soldaten war schnell an Ort und Stelle und umstellte mit geladcnem Gewehr den bedrohten Punkt. Am Nachmittag kam noch eine Anzahl Jäger, welche, wenn es dazu kommen sollte, mit an der Jagdparthie Theil nehmen wollten. Kurz nachdem die vermeinte Flucht des Raubthieres bekannt wurde, stürzte Alles dem Ausgange des Gartens zu mit dem Rufe: „Der Leopard kommt l" Die Angrenzer an der Pfingstweide schlossen die Thüren und erst allgemach kehrte auch bei ihnen die frühere Ruhe und Sicherheit zurück. — (Zur Sittengeschichte des Clerus.) In der am 3. d. M. stattgehabten Sitzung der bayerischen Kammer, gelegentlich der Berathung über eine Forderung für Den Religions unterricht, gab Dr. Volk einige erbauliche Exempel, wie Die Pfarrer Den Religions Unterricht handhaben. Wir entnehmen den Ausführungen de» genannten Abgeordneten: Im Mai 1872 habe derselbe Pfarrer, von dem er schon Etliches erzählte, bei der Erklärung des Kindeomordes zu Bethlehem zu den Kindern gesagt: „Kinder, der Herodes war wie der Bismarck. Dieser Viechkerl will auch Alles aus dem Wege räumen, was ihm nicht paßt!" (Gelächter.) Am 17. Mai habe dieser würdige Herr weiter gesagt: „Ihr Liberalen mit euerem Bismarck! Da ist mir der bayerische Hiesel noch lieber als dieser Biechkerl!" (Gelächter. Rufe rechtS: Wo? Namen.') Der Name komme schon noch. Am 16. Mcü habe der Pfarrer den Kindern beim Communtonv Unterrichte von Dem Könige Pharao erzählt, der auf dm frommen Joseph gefolgt sei und die Israeliten gedrückt bebe; dabei sei dem ReligionSlehrer dcr Verglttch eingefallen: „Einst war eS bei uns auch besser; bann ist dieser Bismarck gekommen, und gerade so, wie jetzt dieser Saurüpel die Religion m Posen ausrotten will, so wollte der neue König von Aegypten auch Die Juden auSrotten." (Rufe rechts: Namen!) Ein anderesmal jagte der nämliche Pfarrer zu einem Kinde: „Du Ochs, du machst gerade ein Gesicht wie dem Älter, der ist ein Liberaler!" (Rufe rechts: Namen!) Er (Redner) werde sogleich einen bezüglichen Brief dem Herrn Minister v. Lutz übergeben, damit dieser wisse, mit welchem Pfarrer er es zu thun habe, und damit der Herr Bischof von Augsburg auf Befragen den nöthigen Aufschluß geben könne. Schloß Heiligenberg bei Jugenheim an der Bergstraße, 13. Juli. Heute Nachmittag, 5 Minuten vor 4 Uhr, sehr heftig auftretender Erdstoß, verbunden mit donnerähnlichem dumpfen Getöse, etliche Sekunden anhaltend. Hemmung befreit, die allen Medicinen Jahre lang getrotzt. Diese Wunderaade der Natur verdient sonach das höchste Lod und kann der leidenden Menschheit bestens an- (Eingesandt.) Die vorgestrige Einweihung des Wenzel'schen Saales verlief in schönster Weise, nur war zu bedauern, daß daS Orchester so schwach besetzt war. In der Ankündigung als Große- E^tra Eoncert hieß es, daß das ganze Musikcorps spielen würde und doch waren im Garten kaum die Hälfte der Musiker; es ist dies eine eigentümliche Art das Publikum heranzuziehen. Nachdem das Eoncert im Garten vorbei, wurde ein Tänzchen in dem prachtvoll erleuchteten Saal arrangirt, welches Alt und Jung animirte. Herr Wenzel credenzte seinen Gästen zur Einweihung aus einer riesigen Flasche em ächtes Glas Rheingauer und hielt eine kurze Am spräche, worin er für die Sympathie seiner Gäste dankte und bemerkte zum Schlufte noch; daß er, da er seither wegen seiner kleinen Schoppen öfters in Mißkredit gebracht worden sei, in Zukunft einen Schoppen geben würde, wie et eben einen in bie Höhe hielte, nämlich eine ganz kolossale Flasche, von riesigem Gebalte. Die späte Nacht trennte die munteren Gäste.__________ Wien Giranten Straft und Gesundheit ohne Mediciu und ohne Aoftcn. „Revalesciere Du Barr) vou London.“ Seitdem viele Aerzte und Hospitäler die Wirkung bei belicaten Rcxalesciere du Barry anerkannt, wirb Niernanb mehr bie Kraft bieser köstlichen Heilnahrung bezweifeln, und führen wir die folgenden Krankheiten an, bet denen sie sich ohne Anwendung von Medicin und obne Kosten bewähr : Mapen-, Nerven-, Brust, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Äthern-. Blaien- und Nierenleiden, Tuberculose, Schwindsucht, Astbma, Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Härnorrboiden, Wassersucht. Fieber, Schwindel, Blutaufsteigen, Lhren- braufcu, Uebelkett und Erbrechen selbst während der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht- — Auszug aus 80,000 Certisicaten Über c^enesunaen. die aller Medicin widerstanden: Ans allen gro sie oft ffinfilid :ni Menjchenknäuel tonnaie aus der T ( jiifmafö zu Worn in damals gchohl ntle Tausend 1 nUchtiz (ein, dam Auch in den; ^l-scheu selten ai MM öu bringen zur daß Hnn u WM befftlli tzrn-aml v 'nen rooibtn \\\. ^'eßcn, am 18. droßherzoglickk Bi tieldcourse des Wechselmakler-Syndicats zu Frankfurt a. M., vom 80. Juli 1874 Anleliene-Doo*e, SlaatwpHpicre Preuss. Prämien Anleihe Thlr 100 IOOPd^G IGr. Hessen Obligationen Cons. Obligationen 4'/2 Preussen ;3* 2l97bG Schweden Obligationen . Lu vein b. 17 »Ab Oeslerr. Bds. rückz. 18^1 Nordamer. . Thlr. Meinn. Pram.-Pfandbriefe Württemb. Russland Baden 94'/4P 106 />,G Finnland Pfandbriefe, Actien und Prioritäten. Bayerische Hypolhekenb. Staats-Loose fl. 1001— Oest. Nationalbank Ostbahn 5 Bergisch-.narKiscne vji. . d ivi-2u Hess. Ludwb Thlr. ä 105 j.5 11O45/6P‘/2G do. do. 4« 2 100zu 2 fl. das Paar, für Herren, bei iß 1. florier 335 749 Köln-Minden Prämien Bayerische Pramien-Loose Badische Prämien-Loose Badische Loose Braunschweiger Gross. Hess. Loose do. . . Warnung vor Taschendieben! Auf allen großen Volksfesten finden sich Taschendiebe ein, die im Gedränge, das sie ost künstlich verursachen, Beute machen. Bis sich der Gepackte durch den Menschenknänel gewunden hat, ist ihm die Uhr abgehängt, oder das Portemonnaie aus der Tasche gezogen. So sind z. B- bei Enthüllung des Luther- Denkmals zu Worms mehrere Hundert Personen bestohlen worden; der Werth der damals gestohlenen Uhren, Brochen, Ketten und Börsen belief sich auf viele Tausend Gulden. Möge bei dem bevorstehenden Feste Jeder möglichst vorsichtig sein, damit die Taschendiebe nicht so viel forttragen können. Auch in den Häusern möge man aufmerksamer sein als sonst, weil es an Volksfesten selten an einschleichenden fremden Gaunern fehlt. Ieilgebotenes. 3426) Aechte französische, zuchtfähige Kaninchen, von der empfehlenswerthesten Race zur Fleischproduction, besitzen in großer Auswahl und versenden unter Garantie lebender Ankunft Morsch Meyer, Kaninchenzüchteret zum Hasenstein, Herr en-W äsche, als: weiße und bunte Hemden, Kragen, Manschetten, Chemisetten, sowie Shlipse und Cravatten, Kragen- und Manschetten-Knöpfe, Glace-, Wildleder- u. Sommer-Handschuhe, Hosenträaer, Socken, Unterhosen u. -Jacken, wollene Hemden, empfiehlt in reicher Auswahl ^u billigen Preisen. Ü ff. Kubx am en. Staalsobl. 4i/2 — von 1874 4t/2 97'/6b 723/4P’/2G 46' 2b 97 */4b 8i/2G 40 V,I) Kurhessen Oldenburg Baycrn do. do. do. do. do. do. do. 4'/r 4 • - -4'/2 .>4'/2 3460) Mein Lager in reingehaltenen Weinen, Mouffeux und ächtern Champagner bringe ich in Erinnerung, besonders erlaube ich mir einen guten Schoppen Deidesheimer a 18 fr., Niersteiner ä 24 fr. bestens zu empfehlen. | Gg. Willi. Weidig. .472 4 5 .4*2 I05P 1013/4bG '9S7 fiP 103' 2bG 97 7> in "ba fieberte.’ sSat «3 k' je dn. U “» L-tth, üjQitn. ÄS ÄC öe"‘, Die Tribüne folgt: Währ^ "" Angler hnbki ,^"gler Die 8n0e[l oerunglückttn den ie ^lngelrutht leg "fl M angletg ktutn Übereifer neu angdommtnen Höben । totldjt Du laubthlnhaufl Ehrungen getioffen, und mittelst einet e jum Schutze bei '»en Zahl sich am ganjen Gatten be- : und umstellte mit zahl Zaget, welche, en. Kutz nachdem jungt beg Galten! ingi’twtibe schlossen -ichrrheit zurück, habten Sitzung der ieligionS-Untmichi, itenicht handhaim. 1872 habe derselbe >rbes zu Bethlehem ließt Aiechlerl will Am 17. Mai habt I Da ist mir der ts: Wo? Namen.'s beim Kommunion^ gefolgt sei und bit ifltn: //Einst war ,, wie jeßt titln on Aegypten auch nämliche fPfarra ist ein Libnaln!" ;m hem Mich« ie, uni) tanut btt heute Mmütag, it bvnnerähnlichm do. do. do. Lst ä fl 12 Ausl. Schuld . . do. 4 3'/r! ~ 3* 2 1018 eb cw I Häringe und Sardellen empfiehlt I. A. Busch, Sohne. '3462)Gg. Wilh. Weidig. Flur-Nr. OKlftr. 288 . 4 i99J 4P'/2G IFinnland Oblig. Thlr. ä 105 4*/2 961 2G fl. 100 — 1858 Cred. fl. 100 — sier W-iit, M M tifliing oii b waren im W ihm •aitwll erkuebuten ’ seinen Gäste" |« ielt eine kurze Schlüsse noch, bas achten'-"» , nämlich eine gW Credit. ff. 160 o. W. 5 Unionbank fl. 2 >0 5 . . 4 19 4G . .4 j 94 */2G ■ - 4* 5i68'/4P5/8G . .4'/5 64'/4b Rhein. Creditbank fl. 35ü|5 Süddeutsche Bank fl. 250 4 Coln-Mind.St. L.A.Thlr.200'4 do. B. --- do. Eni v. 1862 do. Ein. v. 1872 do. Eni. v. Ih73 Franz-Joseph do. v. 1873 do ...... - ---1- Pfälz. Ludwb. (Bexbach) 5 M/264 24/265 2^/32/ 33 2S 49/ 50/ 51 ■en R=*ciir,te iden. A^sig- ft. 80,00° W6 ** r Diel' . IW Ä $>• v, M 3562) Mit Bezug auf §57 des Betriebs-, Reglements für die Eisenbahnen Deutschlands , wird zur Kenntniß des Publikumsl gebracht, daß nach Erlaß des Herrn Ministers für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten vom 8. d. Mts. genehmigt ift, daß in allen directen Verkehren und im! Verkehr von Bahn zu Bohn, die Lieferfrist für die zu Frankfurt a. M. nach und von der Nassauischen-, Main-Neckar-, Frankfurt- Bebraer- und Hessischen Ludwigs Bahn übergehenden Eil- und Frachtgüter "•** einen Tag verlängert wird. Cassel, am 15. Juli 1874. Königliche Direction der Main-Weser-Bahn. Böhmische West 11. Elisabeth I. Emission . 9 42—44 '9 35-37 J9 45 — 47 . 5 32—34 . 9 26'/-- 27i/3 .111 51—53 .9 43—45 -2 21VsG .2 25’ 2— 261/, ■ 99VbG . 943/4G .2 14G Gal.Karl-Lud.v.1863 fl. 300 do II. Em. v. 1867 fl.300 do.IIl. Em. v. 1871 fl.300 Oeslerr. Mordwestb. 11.200 do. Lil. B. fl. 200 Oest. Süd-Lomb.-Bs. 1874 do. Süd St. Lomb.Pr.in Silb. 1839 1854 1X60 1864 100 100 100 35 20 50 25 40 25 100 7 40 250 250 500 41/2!973/ I. Blitz, ra iie lebmdcr Ankunft ——-------— — ----7=5.---- 0 i e p b Munk, Staufenberg. Die erwartete Sendung Som-_--------- merschuhe in Plüsch, Stramiu! Tiirnscliiilie Livorn. Lil. C, D u. D 2 Fr. 3 36'/4(i Toscanische Central „ |5 l597 8G | Erndteverstelgerung. Künftigen Samstag, den 25. L Mts, Vormittags 11 Uhr, < soll in dem Unioersitats - Canzleigebaude (auf dem Brand) die Erndte von einem Morgen Hafer des landwirthschafllichen Versuchsfeldes öffentlich versteigert werden. Der Flurschütze Völker dahier ist beauftragt, den Stetgliebhabern auf Verlangen die Erndte vorher zu zeigen. Gießen, den 20. Juli 1874. Großherzogliches Universitäts-Rentamt. Schmidt. Mittwoch den 22. d. M., K Nachmittags 2 Uhr, soll die Hafererndte von 6 Morgen, dem Heinrich Becker gehörig, an den Meistbietenden versteigert werden. Die Zusammenkunft ist am Neustädter Thor bestimmt. Gießen, den 17. Juli 1874. Müller. Rheinische St. do. Lit. B. Mbodcil-Aiistrich. Fußbodenlack, sofort trocknend, Leinö'lsiccatif, zum Einölen, Oelfar-be, fertig zum Anstrich, rasch unb hart trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum Anstreichen und Wichsen der Fußböden empfiehlt (1304)__________Emil Fischbach Gothaer Cervelatwurst, Prima Schweizerkäs, L IX.Mittelrheinisthes Lurnfefl. Äv ziehbar. L. Kauf Kreuzer Vo. 16?» u K Häuser, 3530) 30 Ein Kreuzer Setreff m 24 berechtigen und 3564) Ein Schmetterlingskasten wird zu und kräsd en auf dauernde Arbeit gesucht tritt während Gg V ölckner. von I. ?L Busch Löhne von heute bis entlaufenes Wilh. Klee Preis von Turnverein -4 iO in Gießen Juli. nie trauernde Gattin. Redact-on, fcruf unb Verlag der Brühl slben Umv.-Druckrrei (Fr. Lhr Pietsch) ,n Sichen. lb 36 fnr dem Ein ii ii 15 Alle Mitglieder des Turnvereins werden ersucht, in ihren freien Stunden beim Decoriren in der Festhalle zu helfen. fl. Hortei am Kirchenplatz. an, 18. d. Mts. nach langem schweren Leiden durch einen sanften Tod erlöst worden ist. 3544) Eine Familienwohnung, sogleich beziehbar hat zu vermiethen P h- Schmoll, Mühlgasse. 3527] Die Waizen- und Kartoff. lerndte von einigen Grundstücken ist zu verkaufen. Näheres bei der Exp. d. Bl. Dienstag den 21. Juli, präcis 9 Uhr: Generalversammlung „ „ und zur Festhalle . . zur Festhalle allein (nachträglich zu bezahlen, wenn Festplatzkarten schon gelöst sind) 3533] Der von wir bewohnte Parterre- Stock ist zu vermiethen und 1. October bt- __ 3576) Auskunft über ein der Heerde in 3569; rtampcn-BaUonS in große, und Groß Buseck am 16. b. M. schönster Auswahl bei Zn der Ze «genanntm Kelterei »rüi'bttg, Jpunpen, • Zur möglid ßinlichst "bzuernttei hon von Weitem e Sodann wi nzütel werben föm .'tstandenen Äecker d. Sie wollen 3554) Tu aiiVaesctzte Tanzq.sellschast findet Mittwoch den 22. d. M. definitiv im Wcu/crsclini (»arten statt. der 6nrl1 Mm, fit tin ";!r k'e Hälfte des ^mmer abgelehnt. Medicii.alwefen ’animer, ohne bie: s®t5touer Mnn'ä Darmstadt «npsirhlt einftir UfDen erste N in , Berlin, 20. nv unkt t t** '^berg *;*>*'■ 1-11 S[j|t" Ci)<« löem Ä »» d, 1-lHau Q“8 d°' bw, bmmt *1X11 4 t'e nh;„ ti $ vert $ t.n >> ?b «iuit U|. k»th I&“ I" J1* ! Lnne. ualfen 0( iK« rQ,llQ" ßTr ini fata "d. ’“I ’8 i___________________Der FiNtUU-AuMnh.