$retl xtextdjä^rig 1 st. H k n’t Vringerlohn. Durch dir vost bezogen vierteljährig 1 k. 29 h. Oießemr Alyeigtr. Srichemt täglich, mit Au» nab-- MontagS. Expedition. Lanzletberg. »it. B. «r 1 Anzeige- und Amtsölaü für dm Kreis Kiessen. iiluno i® in ««le bei $t* R-rcitnfl heu 20. November politischer gtjeiL IHM. ^hnungsnoth unb: rMand. chem nnb Muller. !mbrr gesetzlichen Organisation derselben bestehen. Die Fraction werde für die Ver- London, 17. November. Aus Alexandria wird der Untergang der • ■ ■. eoiii ganz vom die in der nächsten Woche stattfindet, wird dieses dem linken Centrum ein Programm vorlegen, von welchem man erwartet, daß es sehr versöhnlich sein wird. — Heute war eine Versammlung der CorpS - Commandanten, um die Classeneintheilung der Jnfanterie-Osficiere vorzunehmen. Der Herzog v. Aumale wohnte derselben an. — Cs scheint sicher zu sein, daß Prinz Joinville trotz seiner Taubheit zum Ober-Commandanten der Mittelmeerflotte ernannt werden wird. Paris, 18. November. Der frühere Präsident des linken Centrnmß, Christophle, erklärt in einer Zuschrift an die Journale, das linke Centrum könne sich nicht mit ber faktischen Republik begnügen, sondern müsie auf der ds 8 Uhr. differenten oder abgeneigten Katholiken auszubeuten. — „Morning Post" ist amtlich zur Widerlegung der Gerüchte über den unbefriedigten Fortgang der Werbungen beauftragt; die Recrutirunz, sagt sie, liefert mehr und beffere Leute, als in den früheren Jahren, die Friedensstärke Secretären 44 und von den Unter-Präfekten HO unter Napoleon im Dienst befördert wurden, unter der Republik des Herrn Thiers dagegen nur 4 Präfekten , 2 General-Secretäre und 75 Unter-Präfekten, und unter Mac Mahon 6 Präfekten, 20 General Secretäre und 78 Unter-Präfekten. Von den jetzt im Amte Stehenden 451 gebören 194 dem Kaiserthum, 28 der Negierung der National-Vertheidigung, 133 der von Thiers und 106 der von Mac Mahon an. Der Schluß auf Richtung und Thätigkeit jener 194 Beamten ist leicht zu ziehen. — Die Streitigkeiten unter den Calvinisten geben bem „Univers" Gelegenheit, ein wüthenbes Verbammungsurtheil gegen bcn Protestantismus unb bie freie Forschung auszusprechen. Wer wisien will, was den Protestanten blüht, unb zwar den orthodoxen, wie den liberalen, sobald die Jesuiten einmal Beschlag belegt. — Bazaine ist in Madrid eingetroffen. (Eiißfanö. in Frankreich Herren des weltlichen Armes sind, der lese das „Univers" 17. November. Paris, 17. November. Morgen findet ein Ministerrath statt, in wel- über die allgemeinen politischen Fragen berathen werden soll, . — Laut .. Moniteur" dauern die Verhandlungen zwischen dem rechten dem linken Centrum fort. Nach der Versammlung des rechten Centrums, Deutsch tank. Darmstadt, 18. November. Des Großherzogs König!. Hoheit haben em Heutigen Allergnädtgst geruht: dem Stabtrichter bes Stadtgerichts Darmstadt, Carl Pistor, in Anerkennung seiner fünfzigjährigen mit Eifer unb Treue geleisteten ausgezeichneten Dienste ben Charakter als „Geheimer Justizrath" zu verleihen. Berlin, 16. November. Die aus Spanien neuerbings eingetroffene Molbung, baß bie republikanische Armee bereits wieder den Rückmarsch von Irun nach Santander angetreten habe, kann nicht gerade ermuthigend wirken. Da.s fortwährende Preisgeben der Folgen eines Sieges muß naturgemäß die 6vmpathie für den Sieger allmälig schwächen. Nachdem die Entsetzung Jruno gelungen war, hatte man als natürliche Folge das Abdrängen der Carlisten von ihren Verbindungen mit Frankreich, sowie von dem in unmittelbarer Nähe gelegenen Vera, dem Hauptstützpunkt ihrer Armee erwartet. Erst wenn dies beides geschah, konnte der Erfolg von Jrun nach den hier herrschenden Anstalten eine Bedeutung haben. Die Carlisten würden dann von jedem freien Op-erationsfelbe abgeschnitten und genöthigt gewesen sein, den Kampf in den Lcrgen sortzusetzen. Der Abmarsch der Entsetzungsarmee hat die Erreichung Htjer Vortheile unmöglich gemacht und muß dcßhalb sehr mißfällig be- urtheilt werden. Berlin, 17. November. Die Meininger haben weit mehr Unterstützungs- pefber erhalten, als ihre kühnsten Hoffnungen wohl geträumt haben; nun geht nbrr auch ber Streit barum los, wer von bem Gelbe unb wie viel ein Jeber i M & hatte Scinbia wohlweislich eine so starke Bedeckung von Cavallerie mitgenommen, baß Nena sich fügen mußte. Noch überrajchenber war ihm der Befehl bes Generals Bright, ihn in Ketten zu legen. Bei bieser Gelegenheit zog er sein Jbentitäts-Geständniß zurück unb nannte sich „einen bloßen Fakir " Doch wiederholte er diese Behauptung nach deren Bestreitung nickt. Durch Färbung des Haares unb Abmagerung bes Körpers (sein Gesicht ist indessen rund) ist er gänzlich entstellt, unb bie Jbentttätsfrage wirb sich erst lösen lasten, wenn sein natürliches Aussehen wieder hergestellt ist. Die neuesten Telegramme sprecken nickt sehr für bie Bejahung ber Frage. London, 17. November. Weil bie Kaiserin von Nußlanb sich nicht ganz wohl befinbet, wirb bie Taufe des kleinen Prinzen von Edinburgh, Albert Alexander, im Buckingham-Palast vollzogen. Patben find die Königin Victoria, der Deutsche Kaiser unb Kaiser Alexanber. Letzterer wirb vertreten durch seinen ältesten Sohn, ben Großfürsten Thronfolger. — Erzbischof Manninz ist gestern nach Rom abgereist. Die Homeruler suchen das Buch Gladstone's zur Sicherung unb Unterstützung der bisher in- I« > reiJ”9 oiicH ss. 3kW xn tz. Ml1 18 ft. OumlM d ji «H? ^-nlickcn Dkvutirlcu naben der Verstorbenen das letzte Geleite. Victor Hugo!gerettet worden. — Minder glücklich lief der Scbistbruch der Brigg Friends lEt'Tm Grab- -ine Rede. Angesichts der Küste von Eornwallis ab. Das Geschrei und di- Signale der »Paris, 47. November. Die gesammte hiesige Presie begleitet das Zu-! Untersinkenden lockten die Küstenwache herbei, und man versuchte mit Hülfe bet tüfEebwi der 'spanischen Regierungs-Truppen mit höhnischen Bemerkungen und'Raketenapparate die Unglücklichen zu retten; leider aber wußten diese von der weist auf den Gegensatz hin, der sich in dieser Schwäche gegenüber der in der.Vorrichtung keinen Gebrauch zu machen, und Stunde auf Stunde verging, zwte gebrauchten energischen Sprache offenbare. während das Wasser immer hoher stieg. Entsetzlich war das Hülfsgeschrei der Paris 17 November. Die Bonapartisten fühlen sich. Aus einer Ta-Armen; mehrere Männer erboten sich, an das Schiff zu schwimmen, und ver- tim, b-z Figaro» über die höheren Verwaltungsbeamten erhellt, daß von den langten von der Küstenwache, daß ihnen die Korkjacken geliehen werden sollten, tot ter der jetzigen Republik im Amte stehenden Präfekten 40, von den General- Dieses Verlangen wurde abgelehnt und das Rettungsboot vom Stapel gelaflen, /ranfirdcQ. spatt6, 17. November. Ter Unterrichts-Minister eröffnete gestern die C-ssion deS Ober-Unterrichtsrathes mit einer Rede über die Lage des öffent. lichen Unterrichts, die er als befriedigend schilderte, lieber die letzten Unruhen ja der Ecole de mädecine berichtet der Minister nichts, doch soll diese Angelegenheit die officiellen Kreise noch immer stark beschäftigen, und cs wäre nicht unmöglich daß der von mehreren Blättern in Vorschlag gebrachte Plan, die Studenten in caserutren, in ernstliche Erwägung gezogen werden würde. — Cie bei der Verhaftung d-S Obersten Villekte mit Beschlag belegten Papiere iinb als militärische, also dem Staat angehörende Toeumente zuruckgehalten worden. Dieselben werfen jedoch fein neues Licht auf die militärifchen (Steig*, ilffie vor und in Metz — Gestern wurde die Gemahlin deS bekannten Schrift- ist das ganze Jahr hindurch complet gewesen, »e-lleis und Mitarbeiters am Rappel, Paul Meurice, ohne geistlichen Beistand London, 17. November. Aus Alexandria wird der Untergang der 6cernten. Unaefäbr 2000 Personen, darunter alle in Paris anwesenden republt.,„D-Lpatch" aus Dundee gemeldet. Die Mannschaft, zwanzig an der Zahl, ist _ 0.. —s. «■ I CIA n. t. Tnktn fvlnl AY (ShAa! AoToHot VIA nlncFf Itofr PT FF fl T1 hpT STArtAA 9-rtPnbS t e r r ic. 3'*’”' 1 Co. unb Ch. L; ns- *5$ esen taT2, ME" SSL--' ftanco- bekommen soll. Mit bem, was aus Amerika noch in Aussicht steht, dürfte sich ter Gesammtvetrag wohl auf mehr als eine halbe Million Gulden belaufen, und bei so bewanbten Umstäuben hat es beim auch bie städtische Verwaltung richt für unangemeffen gehalten, ein Sümmchen für sich zu beanspruchen. Aber He Lokalpresse legt hiergegen ganz entschiebenen Protest ein, bie Geber hätten offenbar ben Armen helfen wollen unb nicht ber städtischen Verwaltung. Jeden- , , , _ „ , [tiflg aber ist mehr Gelb ba, als baß auch bie freigebigste Entschädigung ber söhmmg bes Septennats mit ber organisirten Republik eintreten, anbernfalls tvirklich erlittenen Verluste ben Fond erschöpfen könnte, unb so wirb benn bie Auflösung bei National-Versammlnng votiren. Christophle wieberholt dann schließlich auch bas öffentliche Gemeinwesen bei ber Vertheilung nicht ganz leer nochmals bie Bereitwilligkeit des linken CentrumS zur Aussöhnung mit bem Utlb LiebeÄM ausgehen. — Mit ber Prüfung bes Meiningischen Staatshaushalts-Etats ist Septennat. 'a'] ~ ■ ■ pr .....c-x —x -n* k..... — In mehreren Stäbtcn würben repubblikanische Wahl-Manifeste mit Wien, 15. November. Das „Vaterlanb" eifert: ni^t Italien, nicht einmal bie Revolution sinb bie ersten unb gefährlichsten Seinbe des alten katholischen unb barum einstmals mächtigen unb ruhmvollen Oesterreichs. Eie nützen nur bie Sachlage mit raffinirter Schlauheit ans, lorlche ihnen die inneren Feinde Oesterreichs bewußt unb unbewußt, wiffentlich mb unwiffentlich zurichten. Die Feinbe Oestericichs sind bie beiben geistesver- manbten Vettern, ber Liberalismus unb ber Josephinismus, welche bieselben Principien unb dieselbe Praxis befolgen, ber erstere auf politischem, ber zweite allf kirchlichem Boden. Der Ausgang ber Thätigkeit der beiden Vettern ist aber berselbe: bas kirchliche unb politische Sabowa Oesterreichs." ter Lanbtag sehr zufrieben unb hat auch alle Ursache dazu; bie Finanzperiobe 1869 bis 1871 hat für bie Lanbeskasse einen Ueberschuß von 674,000, für bie . Domänen einen solchen von über eine Million ergeben; von bem Letzteren erhalten Herzog unb Staatsfiskus je bie Hälfte. Breslau, 18. November. In Neurobe ist ber katholische Gesellender-^ London, 17. November. Die „Times of Jnbia" vom 26. October cin unb daö katholische Casino polizeilich geschlossen worben. jenthält nähere Mittheilung über bie Gefangennahme bes angeblichen Nena Sa- -- !hib. Das genannte Blatt glaubt stark an bie Jbentität bes Gefangenen unb UCJtßn'CUy» verklärt, baß auch dieselbe Ansicht unter ber englischen Bevölkerung in Jnbien .Nicht Preußen j herrsche. Dem Nena kam bie Gefangennahme durch Scinbia, an welchen er v —sich mit ber Bitte um Unterstützung gewandt, g^nz nnvermuthet. Indessen das indessen zu spät ankam. Eine halbe Stunde, bevor das Boot ankam, neigte sich der Mast, auf dessen äußerste Spitze die Bedrohten sich geflüchtet hatten, und die Unglücklichen ertranken. — Die Zion-Capelle zu Nottingham war letzten Sonntag der Schauplatz einer Scene, wie sie glücklicher Weise selten vorkommt. Ein Theil der 5hr= chengemeinde war mit der Wahl des neuen Geistlichen nicht zufrieden und be- schloß, diesem alle mögliche Opposition zu machen. Als der neue Geistliche am Sonntag Vormittag den Gottesdienst abhielt, protestirte die Opposition in einer dem Orte nicht angemessenen Weise Der Geistliche ließ sich nicht abschrecken, und seine Gegner beschlossen, ein anderes Mittel zu ergreifen. Zum Abendgottesdienste waren sie zeitiger in der Kirche und hatten einen Geistlichen nach ihrem Gefchmacke auf die Kanzel gesetzt. Nichts desto weniger beschloß der zu spät angekommene Herr den Gottesdienst abzuhalten. Er ließ einen Choral singen, die Gegenpartei sang einen anderen. Er verlas einen Psalm, dieweil der andere Kandidat eine Predigt hielt. Je nach ihren Sympathieen mit dem einen oder anderen Seelenhirten lauschten die einen Diesem, die anderen Jenem, sangen sie den einen oder anderen Hymnus. Das wenig erbauliche Schauspiel dauerte den ganzen Gottesdienst hindurch in Gegenwart einer hochwohllöblichen Polizei, die sich wohlweislich des Einschreitens enthielt, weil die andächtigen Gemeinde-Mitglieder sich keine offenen Gewaltthätigkeiten zu Schulden kommen ließen. Jlußlünö. Petersburg, 18. November. Die Nachricht, daß der Khan von Khiwa die russische Negierung ersucht habe, ihm gegen einen Aufstand seiner Unterthanen zu Hülfe zu kommen, ist gänzlich erfunden. — Die Nachrichten einzelner deutschen Zeitungen von einer hier entdeckten Verschwörung und massenhaften Verhaftungen sind, sicherem Vernehmen nach, durchaus grundlos. Es sind weder einflußreiche Personen verhaftet, noch größere Vermözens-Sequestrirungen vollzogen worden. Betreffs der angeblichen Untersuchungs-Commission in jener Angelegenheit liegt wahrscheinlich eine Verwechslung mit der Disciplinar-Commission zur Untersuchung der unruhigen Auftritte in der medicinischen Akademie und dem technologischen Institut vor. w L ') Obgleich wir vor einiger Zeit eine kurze Noti, über diese« großartige Journal ver- )arsür besetzt batten und der Sultan von Darfür n*1, X0,* ' bcl allgemeinen Aussehen, welches dasselbe erregt , lM ' Interesse unsere« Leserkreise« für geboten, einen ausführlicheren Artikel darüber folgen ;u lassen. Die Redaction. $on Mio Por der 3 The J glH Nächste lifct die Borgern : Diuiterläir rchafe, ju ‘W, mti Pl i’ub W, pletc ( ClKtin L 314) öffi larauf au «Her anti 'önigereiei 'i slbiue •] linde, sic ßcgenstäNi .^nslgeget etilen Be 'eainitn. Zriedber re » Zeucht- 1 Pt D Sier .He -ie|cn, ^rotzhe Lokal-Notiz. Gießen, 19. Nov Von geschälter Hand gehr uns nachfolgender Artikel zu, welchem wir im Interesse der Allgemeinheit gern Raum gewähren: „Ö8 wäre wünschenswerth, wenn von Rechtskundigen die Geschäftötreibendcn, welche borgen , über Die Nachtheile aufgeklärt würden, welchen sie sich aussetzcn, wenn sie nicht sofort mit dem neuen Jahr ihre Geschäfte in der Reichsmarkrechnung führen und die crebitirten Bc träge in Mark und Pfennigen ins Buch schreiben. Die Fragen würden wohl sein: Sind Forderungen, die nach dem 1. Januar 1875 in Gulden und Kreuzer contrahirt und gebucht wurden, überhaupt bei Gericht einklagbar^ — Und wenn dieses mit „Ja" beantwortet wird, kann der Gläubiger Zahlung in Mark und Pfennig verlangen, wenn alles alte Geld aufgehört hat gesetzliches Zahlungsmittel zu jein, ocer muß er sich Zahlung in altem Geld auch bann noch zum Nennmerlh gefallen taffen, wenn es von den öffentlichen Lassen nicht mehr genommen wird und nur noch zu geringerem Cours oder gar nur zum Metallwerth zu verwcchSlen ist " Z rie in ton pe IVoDihn fcpftdrfltor iienl (Eelegrapljildje Depejctjeu. Vcrlin, 18. Nov. Die Führer sämmtlicher Fractionen sind schon heute einig, Forckenbeck morgen mit Acciamation wiederzuwählen. Die Accla- mation wird Windthorst beantragen. Berlin, 18. Nov. Reichstag. Fortsetzung der Vankgesetz - Debatte. Reichscommissär Michaelis rechtfertigt den Entwurf, der an die bestehenden Verhältnisse anknüpfe, eine Umwälzung des Verkehrs bei dem Uebergang der Silber-Wahrung in die Gold-Währung verhindern und dem schwankenden Bedarf nach Zahlungsmitteln genügen solle. Kardorff bedauert, daß der Bundes rath den Antrag des Reichstages auf Errichtung einer Reichsbank nicht mehr berücksichtigt habe. Staatsminister Delbrück erwidert, baß aus der vorjährigen Münzdebatte die Stimmung des Reichstages für eine Reichsbank nicht wie heute hervorgegangen sei. Der dem Finanzminister Camphausen gemachte Vorwurf des PartiknlarlSmus sei unbegründet, da sich nur das Reichökanzler- Amt mit der Frage befaßt habe. Unruh befürwortet den Anschluß an das englische System, Camphausen bezeichnet die Besorgntffe wegen der im Ent würfe vorgeschlagenen Notensteuer als unbegründet, rechtfertigt nochmals die Contingentirungsbestimmung des Entwurfs und hebt hervor, daß der Entwurf Deutschland die großen Vortheile der englischen Peel-Acte sichern und es zugleich vor deren Schattenseiten bewahren sollte. Einem Bankgesetze mit einer unmodificirten Peel-Acte würde er niemals zustinimen, die bezüglichen Vorschläge des Entwurf« würden auf das gejammte Bankwesen Europas reformi- rcnd einwirken. Camphaujen weist den Entwurf des Partikularismus zurück. Siemens erklärt, er und seine Freunde ständen vollständig auf dem Boden des Entwurfs, hielten aber eine Reichsbank für dessen nothwendige Consequenz. Nach der Rede Siemens bringt Valentin einen Schlußantrag ein. Vor der Abstimmung findet eine zweistündige Debatte zur Geschäftsordnung darüber statt, ob der Antrag Lasker auf motivirte Ueberweisung des Bankgesetzes an eine Commission zulässig oder nach dem Antrag Windthorst's abzuweiscn war Diese Frage wird mit 138 gegen 148 Stimmen verneint Präsident v. Forcken deck erklärt hierauf : Ich hatte als Präsident meine Absicht dahin geäußert, das; der Antrag Lasker geschästordnungsmäßig zälässig sei. Da das HauS dagegen entschieden, so lege ich hiermit mein PräsidenteN'Arnt nied er." (Große Sensation) Viceprästdent v. Stauffenberg übernimmt den Vorsitz. Die Frage: „Soll der Bank Gesetz-Entwurf an eine Commission gehen" , wird durch eine ilio in partes mit 158 gegen 127 Stimmen bejaht. Die Vorlage geht an eine Commission von 21 Mitgliedern. Schluß der Sitzung um 43/t Ubr. Nächste Sitzung morgen Nachmittag 2 Uhr. In derselben findet die Wahl eines ersten Präsidenten statt. — Bei den heutigen Stadtverordneten-Wablen in 14 Bezirken wurden sechs Mitglieder der sogenannten Bergpartei gewählt und vier bisherige Sthdtverordnete, darunter ein Angehöriger der Bergpartei, wiederqewählt. Bern, 18. Nov. Die altkatlwliscke theologische Facnltät der kiesigen Universität bat sich constituirt. Tecan derselben ist Profeffor Dr. Friedrich. Die Vorlesungen beginnen am 23. November. Der Inhalt einer jeden Nummer diese« Riesenjournal« zerfällt neben den prachtvollsten Illustrationen in fortlaufende böckst spannende größere Romane au« den Federn der derühm testen und beliebtesten deutschen Schriftsteller, sowie kleinere interessante Erzählungen, populär - wissenschaftlicke und zeitgeschichtliche gediegene Schilderungen und Aufsätze, deren jede j; .immer mehrere enthält, und am Schluß eine Serie Miscellen, eine Chronik der Gegenwart, Hnefccten, Dilderräthsel, Charaden ?c., so baß die „Allgemeine Familien-Zeitung" an Größe uno Reich baltigteit beS UnterbaltungSstoffeS alle anderen Journale weit übertrifft und auch an €diCnbnt unb Gelegenheit keinem derselben nachsteht. Dabei bietet aber dieses Riesen-Unterhaltung« Journal auch noch ben großen Bort hei!, daß eine jede Nummer desselben ein viel griene« ®tu“ bfr fortlaufenden Romane auf einmal bringt, al- die- naturgemäß in den anderen fit* neren Journalen der Fall sein kann. Man braucht hier nicht, kaum mit Lesen begonnen, wieder abzubrechen, um sofort den kaum aufgenommenen Faden der Erzählung wieder zu verlieren, ttn Umstand, der bisher so häufig Aversion gegen da« Lesen größerer Romane in Wochenjournalen erzeugt hat. Die Bedeutung diesed Dortheils dürfte umsomehr schon in den ersten Nummem ^kannt worden fein, al« dieser Jahrgang mit zwei äußerst spannenden Romanen: „Auf der Bahn deS Verbrechen«" von Ewald August König, ein Kriminal-Roman au« der moOernen Gesellschaft — und „Graf Ketlan der Rebell" von Max v. Schlägel, zu welchem der berühmte Verfasser seinen Stoff au« ungarischen Magnatenkreisen geschöpft bat, beginnt £tt Hauptscenen de« erstem Roman« find außerdem von Künstlerhand 'in Abbildungen dargestellt. Eine weitere Frage war die, wie da« »inbtnben eine« so großen Journale« Überfluß gemacht werden kann, denn schon die bi-ber üblichen größeren Journale ergaben, wenn ringe» bunten, einen höchst unbequemen schwerfälligen Kvlost, der dann nur noch als Bilderbuch zr dienen pflegte, weil er zum Leien zu unhandlich wurde. Die iflufhirte „Allgemeine Familien» Zeitung" soll aber in erster Linie ein Unterhaltungs-Journal sein, in dem man auch später noch mit Vergnügen liest. Zu diesem Zwecke will die DerlaqShandlung keine Einbanddecken. (erben für jeben 3al>rgang sehr billige prachtvoll gepreßte Snveloppen' in englischer Leinwand ta der Gro«e de« gebrochenen, also halben Format«, offeriren, in welche die Nummern alSdann i» 3h trockenem Zustande lofe bineingelegt werden. Will man spater in einer oder der andern 9fr*- mer Nachlesen, so nimmt man die betreffende Nummer einzeln au« der Enveloppe heran« fann sie in jeder Stellung und Lage bequem handhaben. Nach allem Diesem ist e« wohl unzweifelhaft, daß ein Unternehmen, welche« in fo eminenter Weife allen Anforderungen gerecht wird, sich auch bei un« rasch einbürgern und stck allerorts Freunde erwerben werde, denn Dank bet in der aanzen Welt einzig dastehenden eluifr liehen Organisation deS deutschen Buchhandel« kann fick Jedermann diese« großartige Ieurnal auf da« Leichteste verschaffen; man braucht fick nur an eine beliebige näckstgelegene vuchb-wid- lung ju menten, denn bekanntlich führt jede Buchhandlung Bestellungen auf alle in Deutschland erscheinenden Journale auS , weil jede Duckbandlung wieder mit allen einzelnen Journal ver- legem In Verbindung steht. Probe Nummern kann man sich ebenfalls auf gleichem Wege verschaffen; biefelbm hat jeder Buchhändler in der Regel vorräthig. So ist der prompte Journal- bezug Jedermann unb überall ermöglicht, wozu ja auch noch kommt, daß sämmtlicke Postämter allerort« Abbnnement« auf Journale annehmtn Öerabe diese beiden gemeinnützigen Crganh iatiomen find -um großen Tbei! der mächtige Hebel zur Verbreitung der Presse geworden und haben damit die Volksbildung in die entfernteren Gauen getragen; sie find die kräftigen Förderer deutscher Kultur, deren Errungenschaften fick schon jetzt so glänzend bewährt haben und :’ni unt h Hlpsl P*« in tnrrun8. obtr 1 [11b erhielt ^abmäschj, r Dich -Drittel be !)ti Tänzer ai Eirktich^ Varis, 18. Nov. Nachdem die Armeecorps-Ches« eine starke Abnahme der Armeestärke in Folge der Entlassung der Altersclaffe von constatirt baben, ist von dem Kriegsminister, der „Agence Havas" zufolge d-e Besttmmung getroffen worden, daß das Contingent von 1870 nach Euistellun- der Altersclaffe von 1873 entlaffen werden soll. Die Einstellung aefchte'.t wahrscheinlich im nächsten Februar. Literarisches. C Das Stuttgarter Riesen-Journal. Es ist ein höchst interessantes Sulturbilo, die Entwickelung der periodischen Literatur» verfolgen, denn in ^ spiegelte sich zu aller Zeit am deutlichsten der Fortgang menicblthi ? hT9 arnb J<0en Wissensdrangs. Arn raschesten in steigender Progression 'sind in ^eubeb lanb die Wandlungen in der poltttschen Presse vor sich gegangen, während die Unterhaltung 3°umale hi« vor Kurzem noch immer in verhältnißmäßig engen Ärenzen bewegten. T\-. lern Herbste endlich war es hcschieden, auch sie um einen bedeutenden Schritt weiter >u führen ndem sich die in Stuttgart erscheinende ittuftrirte „Allgemeine Familien Zeitung» zu ewcw ?Jn^°?Tn.Q • ®oIße bTn r,e' «"ragen durch bte gediegenste Redacii " unb brillanteste Ausstattung, nunmehr ben ersten Rang unter allen deut.chen Unterhaltun-z. 3ourna en etnnimmt, |o baß btcse Neuerung ohne Zweifel al6 Epoche machend in der ber periobiichcn Unterhaltungsliteratur bezeichnet werden muß Tie leitenden Momente bei dieser neuen großartigen Schöpfung sind kurz in vier Worte zuiammen-ufassen: viel, gut schön und billig, unb e« muß Staunen erregen, w.e et ' b-n anspruchsvollen Bedingungen in so wahrhaft eminenter Seif, öMjeltig zu erfüllen Nur ein energischer Sprung aus dem Alltäglichen heraus und wenn auf der Bahn des Fortschritt« konnte zu solch überraschendem Erfolge führen, wie ihn die „Allgemeine Familien-Zeitung" auiweist. Dennoch kann der Gedanke nur in Deutschland neu genannt werben, benn im Auslaß« cricheinen Unterhaltungs - Journale in so großem ZeitungSsormat schon feit längerer >{nt uni zwar unter enormem AnNang; ja auch in Deutschland haben die p o 11 ttf zu lesen als die anderen größeren Journale, welche man nicht brechen darf, weil sonst m Illustrationen rühmt würden. Auch ist bei der dreiwöchentlichen Lieferungsausgabe de, ,8!; gemeinen Familien-Zeitung" die Einrichtung getroffen, daß die darin besindlichcn Wochm '..um mern nickt an die Umschläge festgeklebt werden, so daß man sie einzeln au8 denselben nehmen ,n Mitte brechen und so auf weit geschicktere Art handhaben und lesen kann, als du« V»' einem ganzen Hefte der bisherigen großen Journale möglich ist. Wurde auf diese Weise für die schöne und praktische äußere Einrichtung und AuSsiatiung E?^^sen-Journals Sorge getragen, so muß man doch vor Allem über die Reickh htiqkei! und Mannigfaltigkeit des Gebotenen am meisten erstaunen, denn „jede einzelne der nöhentht erscheinenden Nummern dieses Riesen. Journals" gibt „an Inhalt ben Umfang eines vellstän. bigen mittleren Romanbanbes", so daß also der ganze aus 52 Nummern bestehende Jahrgang — 52 solcher Bände füllen würde, und dieß Alles bei einem Subscr,ptionSprei« een viertel, iäljrlidj 15 Sgr. — 51 kr rhein. ober 4 Sgr. — 14 fr. rhein. pro dreiwöchentlicke Lufirung. em PreiS, ber ohne Zweifel al« nahezu unglaublich in be« Worte- vollster Bedeutung de- zeichnet werden muß. Vermischtes. , , t2 Nov. Heute früh brach eine furchtbare FeuerSbrunst in der DosfiiL» Hof.Eonbitoret auf ter «nhaltstraße au«. Fünf Mäocken, Hausgenosfinnen. sind verii.nn auck ein Feuerwehrmann ist umgekommen. Die EntstehungSuriacke lag bei ber Bäckerei. h c. ^^Enach. Nov. Von ben meisten deutschen Universitäten sind jetzt «epräfintaihe ber burschenschaftlichen Verbindungen zu einem ttongrej hier versammelt. Die Verhandlun-n gelten der ichon lange erstrebten Einigung aller Burschenschaften gegenüber ben 6oro«.®erbi» bungen. Wie wir Horen, sollen die Verhandlungen dieSmal mehr Aussicht auf Erfolg bittm ?Qbcn 8U bem Kongreß Studenten au« Berlin, Bonn, Breslau, Hrlle, Omfen>ji>, ^^rburg, Gießen, Heidelberg, Jena, Erlangen und München eingefunben. &aaa, 18. Nov. Die zweite Stammet genehmigte mit 40 aeaen 20 ten Gcs.^twurf. welcher die Regierung ermäch^t. die Befugniß der Privatlente zur Ausprägung von Münzen zeitweillg zu suspendrren. v 1 H Konftantiuopel, 18. Nov. Aus Cbartum wird gemeldet, daß die egvptiscden Truppen D " ' fallen sei. Emil Fischbach- n (5386 Schafversteigerung BrüncUen, Emil Fisch bach. llllb f 5303) Markt- uud Schulstraßen-Ecke. [2133 im erung. Carlßbader Sala, Emser Pastillen, künetL Soda- und Selterswasser. 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Tie zu dem Nachlaß der Frau Theresie von Herz in Bad Nauheim gehörigen Mobilien werden durch Großherzoglichen hoftaxator Schwarz in Friedberg Dienstag den 1 December L I, Vormittags 9 Uhr anfangend, und Mittwoch den 2. December l I-, en gros en detail Pariser Pcndulcs, Regulateurs, Reise-, Racht- Wandubren, Wecker, Candelabres, Bronce, com- ptete Garnituren. (H 62^72) Jean Eck, RofimarktZL, Ecke deS Steinweges, Frankfurt a. M. rnal. er HQn9 menidl- 1 e|l'on !>nd In r,. *Tenb di'Unters. rf nJfn bkwtgk^ ? ! weiter zu ii ■. ' ^-ZtitUNg" zu!> Die S^ltgenfte Ufa, DcutiAen Unterbot in der @rc. Ilie Singer ilauiifaciuriiig Co.. Kew-York,i größte Nähmaschincn-Fabrik der Welt, 1 verkaufte im vorigen Jahre 232,OM Nähmaschinen nüier 113,254 Stück mehr als irgend eine andere Fabrik Ht> erhielt auf der internationalen Ausstelluug ;u Bremen allein von allen rckhmaschmcu-Ausstellcrii die goldene Medaille für ausgezeichnete Mähmaschinen iu den verschiedensten Zwecken. Diese neue Auszeichnung, sowie der enorme Umsatz, welcher wett übet ein drittel der Gesammtfabrikation Amerikas beträgt, geben nicht allein wieder aläntenbde Zengmß für die Güte der Origiurl-Siuger-Maschtiten, sondern foci en and), daß diese, gegenüber andern Svstemen und Nachahmungen ein »irllicher Bedarfsartikel sowohl für den Haushalt, als für alle gewerblichen Zwecke geworden sind. JE. Eichenberg m Giessen, General-Aqent für die Provinz Oberhessen und Nassau. EMIL FISCHBACH empfiehlt nachverzeichnete Sotten in stets frischer Füllung: jnb kurz in vier ^iaunen erregen, r, ^hlhüfl emintnln & «Heil beraub uni S(r lc führen, wie ih: ^en, denn im >n feit längerer ja, n iH(eben ^oumile,: dichten", „ßreiijjtitn- . ! mit Raum- uni fr. nd es war eigenllii r. z k-Journale onjunetni waren, la Uhu-; ochsten Ünfcrlmr.ii ; galt nicht nur aOin n, sondern e8 fac x i nicht beschäch, sjua zu können, ih: ?. lien-Zeitung" Im 0 :• mr im Gering.-! der Hand zu bi^m >en darf, trii: ini: trunflgfluSgakNi.L ’finblidjcn auS benfefcda I ifen kann, als * ■ ichlmtz und Murn übet die W~’ : einzelne der itii«-- j Umfang ein«1 nem bestehende Md'1 riptionSpreis w^> ireiwöchenlluie^^ 8 vollster M-'- ■ t neben den den geben mW ite Erzählunzn.«^ q-, pr Aeaentvart, N 1 / an Größe t und auch °n k^ ses Rielei'-Untch>- Üelben ein vA K !m°ß in den ■*% gtLesen begonnen.-; Mr zu Ul»®« „mb™«*5.. »ßen J £ ’naI< Siim':-1 'VlaemeineK irte , .M. englischer; ZM M W W :r>' I Nächsten Montag den 23. November ätzt die Schäseret'.Gesellschaft zu Ober-iempfiebtt Hörgern 150 Stück Hammellämmer, 20 e Nutterlämmer erster Qualität und 50 Stück S Strickwolle Schafe, zur Zucht und zum Schlachten ge- Z ™ X dfliret, meistmetend versteigern. in fdjöncr Auswahl ernpfiehtt [,628) Der Vorstand: Müller. 5363) Carl Hoffmafnn. 4534)____________-___ ----reich affortirtes Lager in: Lamas zu Kletdern, Hem- in und Unterröcken, la Gesillldlieitsflanell zu Unterjacken, Flockinqu6s von den billigsten bts zu den fctnsten, Rlnsbarchenten zu Unterhosen, extra la. Zwillichen int Barclienten, unirochem Federleinen, Barchenten und Zwillichen, baumwollenem Damast zu Ueber- «en in U/s, 6A und <0/4 Breite, achtem '^ breiten Bielefelder LeillCIl zu Betttüchern ohne Naht, bringe tn empfehlende Er- Sardellen, Häringe, Sardinen, Sardinen a 1’hnile, Caviar, Blasenschinken, Cervelatwurst, Hummer in Dosen, empfiehlt in frischer Waare 5334) Emil Fischbach. | Spiegel^ Pfeiler-, Sopha-& ovale Spiegel, Consoltische mit Marmorplatten, Vorhangstangen mit und ohne Verzierungen fertigt zu billigen Preisen J. P. Ritsert, Vergolder, Wallthor 156. Das Einrahmen von Bildern und Photographien wird prompt und billigst ausgeführt. äffgemeiner Anzeiger. Iseilgebotenes. Extrafeines Birnen-Gelee Chätcaa Larose, Blockchocolade. wrar.ee; pünirmchl. Rhein wein-Mousscux. Getrocknete Obstsorten, als: Baile-, Fenster u. Pferdeschvväinine? fffiompignons, Citronen, Aechte Neapolitaner i?Iaccaronh Sier - Gemiisenndeln. / Null. Snrbtnen, SnrdineHM’huile, Sardellen, Pnnsch - Esicnze und L i g u e u r e. „ Ausbruch, \ Bunter Ausbruch, VifCanger. * / und Blasenschinken , / geräucherte LecbeforeUen. / Caeiar, Lummer in Aosen alle Sorten Gewürze. C’ondensirte Milch. Eingemachte Erbsen. xEmmenthaler, Rahm- \unb Holländer Räse. \ Tafelmandeln, • \ Tafelrosinen, Niederlage natürl. Ntineraldrunnen. \ Eingemachte Früchte, als: / Liebigs FleiscbeiiracL \ Kindcrmchl. / Rehmtarke ^5^. XNeis'U.Weizen- / \ Puder. / &5Ä) \ t» 3 nac/ \ Zamaica-X Arrac de BatnvIaÄ Ausl. Weine: i IRnfagn, Sf)ern),\ Portwein rothu.wetß.X Madeira, Marsala, \ Bordeaux St. Estbphe, VOt u fir W , Ment , Alten- , Vtllri . Belke , Taut . Tors , ÖbtT| , btrin , (i'arb , Göbe , Greß , Grün Grün , Hanse * w , w , Klein « Langt - Lang- „ Laute < Lick: * Vmtfi « Mar G Da ' ^ra'.nnugs 1 Innen Cberjc Der 'Kbi.srnkart •^tfn Skssj am jfty Ta!« I ^ägkordnet, I kAe XuejtfO M. ** Reifem ti ‘i M» ist, zu ’f im $ot( 21lj auf Gi **"" l» « Ti. :b,f °A tu'ch E?‘s 1"" c Dem Man annonrirt am McknWnAndftm, LSL- gesucht von I- Bernhard. |ur MergW, bie nur bk Criginalprrtfe jeher 3eituna berechn, auch für Off.rten.Aniwhme ie- keinerlei Webuhren in Susa« bringt. 5634) Zwei tüchtige Schuhmacher wer- den gesucht von W- Euler. 5576) Damenmäntel, neueste Fasans, empfehle in großer Auswahl von 5 ft an bis zu den feinsten. Mori tz Hei che lheim, Seltersweg C. 185. Stadt Cassel Heute, Freitag den 20. November r Musik- und Gesangs- Vorträge । von der Gesellschaft Nudler aus Böhmen Ein Herr und fünf Damen. Samstag den 21. November r Darmstädter Haus. Anfang 7'/r Uhr. 5610) Eine kinderlose Familie sucht auf sogleich oder Weihnachten ein sittliches Dienstmädchen, welches zu kochen rc. oer- steht. Näheres bei der Erp. d. Bl. rtTTMUftrn of-! der Eorresponden; mit den ein«, Utl|IlUll|llli, ^titungcn überhoben ist, auch nur eine- 8Ran ' scripteS bedarf, und MUlstflkN, doito Postvorschutz-. Siadmeil, r; — vf ^.alle anderen Gebühren und Spesen erspart wenn man eine Anzeige, statt sie den Zeitungen direct zu behändigen, der Annoiu-kn-Sxpkdition v. fjaafrnllcinMloglrr, Frankfurt a.M Vertreter in Gießen: Z. tzcheydn, Schloßgaffe 258, V Qi £>V mlH A f It M a A I« A« aL i kl. ...... Kl ff • . » weil man sich bei Auswahl der Blätter der f- h?n nngqctgtm Zweck wirksamsten und des vr^ •r.-, ; Arrangements jeder Anzeige er sichert halten darf, weil man der Eorresponden, mit den etnzel»- dermiethungen. 5633) Eine möblirte Stube zu verrnie- then. Näheres bei der Exp. d. Bl._______ 5608) Ein Familienlogis im 3. Stock ist zu vermicthen und kann bald bezogen werden. W- Krämer, Reichensandstraß-. 5510) Ter zweite Stock im Herbert'- schen Hause am Nahrungöberg ist zu ver- miethen und sogleich zu beziehen; auch ist daselbst ein möblirteS Zimmer zu v-r- miethen.___________________________________ 5278) In Vit E- 81 am Seltersberg ist im Vorderhaus eine aus zwei geräumigen Zimmern, Eabinet, Küche und Speisekan»- mer bestehende Parterre-Wohnung nebst Dachkammer, Keller rc. auf den 1. Decem- ber oder 1. Januar an eine stille Familie zu vermiethen.__ 6330) Eine Mansarden-Wohnung mit Zubehör zu vermiethen. Näheres Anlage 5421) Eine geräumige Famtlienwohnung zu vermiethen. Lindenplatz A. 29. 5503) In Folge Versetzung des Herrn Hofgenchts-Directors Dr. Zimmermann ist die am Celtersberg gelegene Wohnung mit Garten zum 1. Febr. kJ. oder auch früher u. c»i. anderweit zu vermiethen Nähere Auskunft “5605) Ein Dienstmädchen "zum sofortigen ert^eilt__________________________I- Blitz. Eintritt gesucht. Näheres bei der Exp. d. Bl. 3935] Sm Familienlogis auf de- Sel-, 5566) Ein Herr kann Anthe'l an einem tersberg, Lit. & 34, ist anderweit zu Der« Zimmer haben, Bett allein. Neuenbäuen mtethen. 84 im Laden zu erfragen- Vermischte "Anzeigen. 5637) Ein ordentliches Mädchen für Hausarbeit auf Weihnachten oder auch frü^ her gesucht. Von wem? sagt die Erp, d. Bl- 5636) Einen Schweizer und einen.Pferde- knecht sucht auf Weihnachten ______________________________F- Kempff. 5638) Tüchtige Cigarrensortirer werden Giessener akademischer üiucerj-Verein. - mann akademischen 1. J. Haydn. von 4: 5. reicher 5627) Geld-CourS. 1 al eiche m (- Gasfabrik zu haben sind. Giessener Gaswerk. 2. 3. Hängelampen, Doppelarme, CQ CO IO H. Vieuxtemps. J. Rietz. Liistcr (Kronleuchter), Ampeln, Lvren, 5521) Emen braven Lehrling sucht Julius S krack, Möbelfabrik. Freunden unb Bekannten, denen aus Versehen eine be- fondere Mittheilung nicht rukommeu sollte, machen wir auf diesem Wege die Anzeige von dem gestern Nachmittag, nach ganz kurzem Kranksein, erfolgten Hinscheiden unserer theueren Gattin, Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, der Iran llofger.-zidvorat Rosenberg I., Margaretha, geb. Hornberger. Die Beerdigung wird am Freitag den 20. d M, Rach- mittags 2 Uhr, stattfinden. Gießen, den 19. November 1874. Gas-Kocb- und .Heizapparate für alle büus- licben und tecbnifchen Zwecke, als: Kochapparate für ein nnd mehrere Feuer, Kaffee, Röster, Löth- und Brennapparate, Leimpfanne», Bunsenbrenner, Filetenwärmer rc. Willi. Ilnlser. Erste* AiMtmiemeiti - Concert, im Wintersemester 1874—75, Samstag <8en 9fl. November unterhält, wo dieselben Icicbcm greife wie in Vislolcn, dopvklka ' . .> 9» 46-^V Piftolm 9' 40-42 Holländische fl. ly-Stück«. 9 49-51 5632) Ein Stock ist gefunden worden tnr kann in Empfang genommen werden. I- e Abends präcis '/2® Uhr, im Club-Saale Largo. Allegro. Adagio. Menuclto (Allegro). Presto. Violinconcert (E-dur), erster Satz, v Concert-Ouverture (A-dur) von . (Zum ersten Male). der Ducaten . ... 20 Francs-Stücke in ' Englische SouvereignS Nussische JmvcrialeS Dollars in Gold 5279) Hiermit die Anzeige, daß mir von hiefigem Gaswerk ein Commissionslager von allen zur Gasbeleuchtung u. Gasheizung erforderlichen Gegenständen übergeben wurde, und empfehle bei Bi> datf folgende Artikel aus den renommirtesten Fabriken in Auswahl: 5301) Wir machen hiermit bekannt, daß Herr Fnül l*i- slor ein Lager unserer Cokes Ntdo.cn>« ^rurf unb Verlag rer B r uhl'ichea Unro -Onirt.rn (gr. iS ar. ^,«rs cd) m Wiegen. Gkneräi-Uersammluna Samstag den 21. November, Abends präcis 8 Ubt im Saale des Promenadenhaufes. Tagesordnung: Wahl eines Präfidenten. Atte Herrenhüte werden zu Damenhüte uach den neue- sten Formen umgeändert. Muster liegen zur Ansicht bereit. I Eoui* Mail. unter freundlicher Mitwirkung des Violin-Virluosen Herrn Hugo ~ uns Frankfurt a M. und unter Leitung des directors Adolf Folchner. Diejenigen Herren, welche bis zum 17. d. M. angemeldet waren lud aufgenommen und stimmberechtigt. öer Vorstand. Saal-Eröffnung 5 Uhr. — Der Eintritt ist nur gegen Vor- zeiguni» der belr. Karten gestattet. Ta^esikarteii für ^iclitaboniienten sind in der Kicker schen Buchhandlung ä 2 Mark und Sperrsitze« soweit deren verfügbar sind, ü 50 Pfennige zu haben. Die Vereins-Direclion. Programm Symphonie (B-dur) Nr. 12 von . . Heer- Musik- . . 5 34-36 . . 9 3O‘/s—311 ■ t . 9 30'/,—31«» . 111 57-59 . .! 9 49-51 Wandarme, Transportable Tteblampen, feruer alle Sorten Brenner, Schlauche, Glas-, Alabaster- und Krv- stallkugeln, Glocken, Schirme, Cvlinder rc. Jbr Leutcben vom narrischen Regiment t^*rlt schnell in die Promenade; lst da zu Wahlen der Präsident Und das ist nicht so pure Pomade. Mann sein von Geist und Gemütb, Don Publicität und von achtem Geblüt, Als Starr eine wahre Perle, Drum eilt zum adligen Kerle, Restauration zum „Stern.*6 (Carl Fuhr). Heute, Freitag den 20. November, Abends 8 Hbr: Concerti Our QTntotF. , bcr v^ktärkten hiesigen Ctvilcapelle. s kommen unter Anderem: GrotzeS Eoncsrt für Cello v Eoltermam. sowie^itere SoliS für^VtMine, Clarinetten uno Trompete. a) Romanze (G-dur) von L. v. Beethoven, b) Träumerei (F-dur) von R. Schumann. J ubel-Ouverlure von C. M. v. Weber.