ff« btt, Bork er “m 3. 6t)lt| 1 wwie m St. Annen 4, a'lanlic, Hamburg«, I [^Dtt Gntnal-A^ 'eliterstraße 8 Md Se^l-Lchisfc ■teilen Beftrdemi lndechich. (147$' Hfl. iifiue Wohnung:: 205 in New.-Uor! ger^ B|?r. tiiffl? beb W zeiLvelkn Bodei itmtitibe», Sitdjti i jUßdolfen. für bie Provi« ld in CM Griefe beauM pditbank' ^enbei*'45' gefellfM M rau Prris viertrljnhrig 1 fl. 12 kr. mir Bringerlohn. Durch die Poft bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. Gitßcmr AiiWtr. ^i'cbeint täglich, mit Äus- nabmc MontagS. Expedition: Canzleiberq, Ltt. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kressen. Äo. Iö5. Sountlig den 19. Juli ' politischer Theis. Deutschland. Berlin, 15. Juli. Die Unruhen in Ostpreußen bilden heute den Gegenstand einer längeren Betrachtung der „Prov.-Corresp." ES wird darin hervor< gehoben, daß, wenn auch die bewegenden Ursachen und der innere Zusammenhang der Unruhen bisher noch nicht völlig klar gelegt sind, der thatsächliche Anlaß zu denselben jedenfalls dem Umstande zuzuschreiben sei, daß die Amtsvorsteher mit der ihnen übertragenen Besugniß zur Handhabung der ländlichen Polizei, namentlich der Willkür des ländlichen Gesindels gegenüber, Ernst gemacht haben. Damit aber würde, führt daS halbamtliche Blatt weiter aus, gerade eine der au die neue Kreisordnung geknüpften Erwartungen, die Herstellung einer rascheren und wirksameren ländlichen Polizei zur Elfülluug gelangen. Keinem verständigen Politiker könne es ernstlich in den Sinn kommen, aus deu unverstandeuen wirren Aeußerungen, welche auf Grund mancherlei Einflüsterungen von den Unruhstiftern zur Bemäntelung ihrer Ausschreitungen vorgebracht worden sind, Schlüsse gegen die Wirksamkeit der neuen Etnrichtungen zu ziehen. — Das Reichkanzleramt hatte allen Grund, öffentlich bekannt zu machen, daß alle an den Reichskanzler gerichteten Prioalschreiben und Gesuche uneröffnet hierher ziirückgingen und ressortmäßig erledigt würden, denn in Barzin wie in Kissingen liefen täglich nicht weniger als circa 150 Schriftstücke ein. Biele derselben ertrageli allerdings eilte ressortmäßige Erledigung nicht, denn mit lyrischen Dichtern, welche den Begründer des Reiches ansingen, concurriren Quacksalber, welche Mittel zitr Entferunng von Nervenpflanzen angreifen. Richt wenige begehren Vorschüsse in Höhe von zehn bis zu einigen Tausettd Thaiern, wieder Andere scheinen nur Autographensammler zu seiu, denn sie erbitten nichts als eine Antwort mit des Fürsten eigener Unterschrift. Kurz Blödsinn, Eitelkeit und Dreistigkeit wetteifern mit einander und die gesammte einlausende Cor- respondenz könnte ohne Schaden auch unbeachtet in den Papierkorb geworftn werden. — Dtr Exkönig Georg von Hannover soll sich in Folge der Operation eines Unterleibsgeschwüres in einem hoffnungslosen Zustand befinden. Bereits Anfang d. MtS coursirte daS Gerücht einer heftigen Erkrankung des Exkönigs unter den den Hietzinger Hofkreifen nahestehenden Personen, indessen wurde die Gefahr, in welcher das Lebet» des Königs schwebte, übertreibend geschildert. Die kürzlich erfolgte Operalion soll heftige innere Blutungen erzeugt mtd dadurch die Krise beschleunigt haben. Berlin, 16. Juli. Das Kriegsmiuisterium hat die General-Comman- doS abermals ermächtigt, den einzelne»» Truppet»:Commandeuren anheimzustellen, auch in diesem Jahre Beurlaubungen von Militärmannschafte»» zun» Zwecke der Aushülfe bei den Erndtearbeiten, soweit die örtlichen und Dienstverhältnisse zulasten, z»» gewähren. Die etwaige»» Anträge um Beurlaubungen sind demnach an die Triippentheil-BefehlShaber zu richten, welchen die Entscheidu»»g in jedem und für jeden einzelnen Fall zusteht, und welche die Beurlaubung auch zu jeder Zeit zurücknehmen können, wobei es sich vo»i selbst versteht, baß sie auch die Bedingungen stellen, unter welchen die Beurlaubilngen allein in Kraft treten. Posen, 16. Juli. „Kuryer Poznanski" bringt aus sicherster Quelle die Nachricht, daß daS KreiSgericht in Gnesen auf Antrag deS Staatsanwalts die Vollmacht erhalten, Briefe an den Domherrti Korytowski in Empfang zu nehme»» und z»r öffnen. Kissingen, 16. Juli. Ueber de»» Verlauf der nun eingeleitete»» gerichtlichen Untersuchung gegen den Attentäter verlautet nichts Neues. Der inhaftirte Vicar Hanthaler stellt jede Mitschuld au dem Attentate entschieden in Abrede und behauptet, daß er, auf seiner jährliche»» Ausflugsreise begriffen, einen Abstecker von Schweinfurt nach Kissingen machte, um den Fürste»» Reichs- kanzler zu sehen. Wie die „Wien. Pr." erfährt, wurde»» bei dem inhaftirte»» Priester die namhafte Baarsumme von 5000 fl. und zwei Fläschche»» mit einer eigenthümlich riechenden Flüssigkeit — der Beschuldigte bezeichnet sie als geweihtes Margarethenöl — gefunden. Die Flüssigkeit wurde einem Chemtker zur Untersuchung übergebe»». Kissingen, 17. Juli. Ueber das Befinde»» deS Fürsten Bismarck wird gemeldet: Die Heilung der Verletzung schreitet fort und ist die Bewegung des Handgelenks abermals freier. Seit gestern konnte»» die Eisumschläge weg- gelassei» werden. Die anstrengende mündliche und schriftliche Beantwortung der in großer Zahl eingehende»» Theilnahms-Bezeuguugen ist dem Fürsten ärztlich verboten. Stuttgart, 17. Juli. Gestern Abend conpituirte sich hier ei»» Verein für Leichen-Verbrennung nut mehr als 300 Mitgliedern, worunter auch viele Familien-Väter, unter dem Vorsitz deS Rectors des Polytechnikums, Professors Zech. Frankreich. Paris, 16. Juli. Das Kriegsgericht von Bourges hat in dem Proteste gegen die Garibaldianischen Franctireurs, welche unter dem Vorwande. nach Waffe»» zu suchen, nächtlicherweile in den bischöflichen Palast voi» Äutun eingebrungeii sind und denselben ausgeplündert haben, sei»» Urtbeil gesprochen. Alle Angeklagte»» mit Ausnahme voi» zweien wurden unter Zulassung nnldern- der Umstände für schuldig erklärt und verurtheilt: der Haupimaun und Rädelsführer Miet zu fünfzehnjähriger, die Lieutenants Paget und Concety zu zehnjähriger Zwangsarbeit, die Unterofficiere und Gemeinen Richard, Auffan, Le- cusso»» und Nicolle zu fünfjähriger Einschließung. Paris, 16. Juli. DaS „Journ. officicl" bringt zwei Bekanntmachungen deS Ministeriums des Innern, wovor» die eine anzeigt, daß mit dem 4. Juli der Paßzwang zwischen Frankreich und Nordamerika abgeschafft tst; künftighin habet» die Bürger beider Staaten nur einfach ihre Namen abzugeben, wen»» sie um dieselbe»» befragt werden. Die zweite Bekanntmachung betrifft die Auswanderung und lautet: Schon zu wiederholte»» Maleu hat sich die Negier»»ug veranlaßt gefühlt, die ländlicher» Arbeiter auf die Gefahren eines VerdingenS nach Nordanrerika aufmerksam zu machen. Es wurden zu diesem Behufe besondere AriSkunftS- Blireaux zu Paris, in Havre, in Belfort, sowie in allen Präfekturen und Unter-Präfekturen errichtet. Diese Maßregel hat trotzdem nicht die gehofften Erfolge gehabt, denn täglich laufen bei der Regierung Repatriationsgesuche von solche»» Arbeitern und hauptsächlich von Elsaß-Lothringer»», die für Frankreich optirt haben, ein. Hauptsächlich kommen diese Gesuche aus der Gegend von Philadelphia, wo das LooS der verlockten La»»dbebauer ein sehr klägliches zu sein scheint. Paris, 16. Juli. National - Versammlung. Duprat stellt an die Negierung die Frage, wie es mit den Franzose»» in Aegypten stände bei der den dortigen Europäern zugemutheten Steuerüberlastung, gegen welche der französische Consul Verwahrung eingelegt habe, weil sie gesetzwidrig sei und den Capitiilationen zuwiderlaufe. Duprat betont d»e Nothwenoigkeir, daß d»e Beob- aästnng der (Kapitulation überwacht werde; man könne dem Khedive ja geradezu sagen, daß unser Markt, dessen et bedürfe, ihm werde verschlossen werden, wenn er nicht von bei» uns zu lästigen Maßnahmen Abstand nehme. Decazes antwortete: Allerdings hat der Khedive sich zu einer Steuer genöthigt gesehen, welche Eiligeborette und Ausländer trifft. Erstaunt über die Höhe gewisser Steuersätze, machten wir freundschaftliche Vorstellungen, aber wir hatte»» uns doch zu fragen, ob der Khedive das Recht habe oder nicht, neue Steuern auszulegen. Wir haben uns mit den Interesse»» unserer Landsleute eingehend beschäftigt, eine Untersuchung eingeleitel und mit den anderen Nationen Unterhandlungen angeknüpft, welche noch schweben. Die National-Ver- fammhuig kann versichert fein, daß wir die Rechte, welche die Capitnlatip- nen unS gegeben, vertheidigen und die Interessen unserer Landsleute wahren werden. Darauf entwickelt Gonin sein Amendement, welches das Deficit durch die Ausgabe von Obligationen auf dreißig Jahre gedeckt wissen will, deren Ertrag von der Zahlung der garantirten Elsenbahn;»nsen entbinden würde. Der Minister der öffentlichen Arbeite»» erklärt sich gegen dieses, sowie auch gegen das ähnliche Amendement voi» Pouyer - Quertier. Letzteres wird, nachdem Goui»» daS feiuige zurückgezogen hat, mit 424 gegen 205 Stimmen verworfen. Paris, 16. Juli. Zwischen Mac Mahon und der National-Versamm- hing, herrscht große Spannung. Ersterer will letztere keine außerordentlichen Maßregel»» zu ihrer Sicherung ergreifen und kein Trnppencorps unter den Befehl ihrer Quästoren stellen lassen. Auch die gestrige Niederlage Magne's hat ihn aufgebracht. Da Magne durchaus abtrete»» will, weil er :u sehr mißfallen hat, wurde daS Finanz-Ministeriuln Mathie»» Bodet angeboten, dieser will aber ii» kein antiparlamentarisches Cabinet eintreten. Ventavon's Bericht und Antrag haben allgemein, selbst vielen Mitgliedern der Rechteii und des rechten CentrumS, mißfallen, so daß die Annahme nicht zu erwarten steht. Dagegen hat Perier's Antrag neue Anhänger gewonnen und man glaubt, daß er mit 30 Stimmen Majorität durchgehen werde, da viele Orleaniften, selbst Lambert de St. Croix, sich demselben anschließen wollen. Casimir Perier und seine Freunde neriammeltei» sich heute bei Dufaure, um sich über den Feldzugs- plan für den nächsten Montag zu berathen. — Laut „Presse", dauerte der heutige Ministerrath von halb 7 Uhr Nachmittags bis Mitternacht. Die äußerste Linke hat beschlossen, vor bei» con- stitutionellen Gesetzen bie Abschaffung bes Gesetzes von» 20. November zu beantragen. England. London, 16. Juli. Gestern fanb ein Diner beim benlschen Botschafter zil Ehren bes beutschen kronprinzlichen PaareS statt. Zugegen waren Prinz und Prinzessin voii Wales, Prinzessin Louise, Marquis von Korne, .Disraeli, Gladstone, Musurus Pascha und andere hervorragende Persönlichkeiten. Nach dem Diner war großes Concerr, welchem auch der Herzog von Edinburgh und eine zahlreiche Gesellschaft anwobnte. Die Arrangements waren sehr glänzend. Das kronprinzliche Paar verblieb b»S halb 1 Uhr Morgens. London, 17. Juli. Der deutsche Kronprinz und der Prinz von Wa-> les nahmen gestern an den Truppen - Manövern bei Aldershott Theil. Tas> Pferd des Prinzen von Wales stürzte, doch blieb der Prinz unbeschädigt. Ter Herzog von Edinburgh besuchte gestern das deutsche Kronprinzen-Paar, welches Abends einem Diner bei Lord Granville beiwohnte. Spanien. Madrid, 16. Juli. Es geht das Gerücht, eine Ministerkrisis stehe nahe bevor ; Zabala, der krank sei, werde nebst Camacho abtreten. Die Carlisten fahren fort, sich bei Bilbao zu concentriren.- Madrid, 16. Juli. Der Berichterstatter der „Times" telegraphirt aus Santander vom 14. Juli: „Dorregaray's barbarisches Rundschreiben, worin er Krieg ohne Pardon ankündigt, hat großen Unwillen erregt, und car- listische Parteigänger seichen deshalb dessen Strenge damit zu eittschuldigeu, daß Marschall Concha allen carlistischen Städten den Untergang ohne Gnade geschworen. Letzteres ist univahr. Concha drohte mir, alle Städte, welche ihm widerständen, zu bombardiren, im Uebrigen ihnen aber nur eine den carlistischen Zahlungen gleiche Brandschatzung anfzuerlegen. Tie republikanischen Truppen betragen sich mit großer Milde in den Städten; sic nehmen kein Brod und kein Glas Wein, ohne dafür zu zahlen. Ebenso unwahr ist, datz Gefangene in's Feuer geworfen wurden. — Das Gerücht, als sei Miranda von den Carlisten genommen worden, ist unbegründet." Madrid, 16. Juli. Die Bande Marco Bello's ist vollständig zersprengt. Cuenca vertheidigt sich energisch und wird morgen beträchtliche Verstärkungen erhalten. Dorregaray gibt zu^ daß er die gefangenen Soldaten dcci- miren und alle Osficiere, welche in seine Hande gefallen sind, erschießen ließ; darunter auch den Hauptmann Schmidt. Hier herrscht darüber eine große Entrüstung. Madrid, 17. Juli. Regierungsnachrichten melden die Niederlage einer Carlisten-Abtheilung bei Marce Bello. Luenca vertheidigt sich energisch gegen die Carlisten. Morgen gehen Ersatztruppen dorthin ab. züzlich des Verhaltens hinsichtli.'l der Bona^artisten ui Meinungs Lerschleden- beit. Man versichert, daß Mac Mahon die Genehmigung des Entlaffungs Gesuches Fourtou's verweigert habe. Madrid, 17. Juli. Es heißt, die Carlisten hätten 1000 Personen fortgeführt, in der Absicht, diese zu erschießen, wenn sie angegriffen würden. „Jmparcial" sagt, es sei die Rede von einer neuen Aushebung von 100,000 Mann, welche aus der Alters-Clasie Lerer, welche 23 bis 35 Jahre zählen, genommen werden sollen. London, 17. Juli. Unterhaus. Sheridan bringt den Vorfall eines in Aegypten geschehenen Angriffs auf zwei Engländer durch angeblich von einem Verwandten des Khedive befehligte Araber zur Sprache. Unrer-Staatsfecretär des Aeußern, Bourke, bezeichnet die Darlegung, soweit sie die Personen der Angreifer b.treffe, als unrichtig und tbeilr mit, daß Die Schuldigen vor Gericht gestellt und zlir Zwangs-Arbeit verurtheilt seien; mehr könne England nicht verlangen. Haag, 17. Juli. Heemskerk, Mitglied deS StaatsratheS, ist vom König mit der Bildung eines neuen Cabinets beauftragt worden. Bern, 17. Juli Das Buudesgericht wird am 15. December d I feine Residenz im alten Casino in Lausanne aufschlagen. Schweinfurt, 18 Juli. Das hiesige „Tageblatt" meldet, daß der von Kijsingen in das Schweinfurter Bezirksgefängniß eingelieferte Pfarrer Hauthaler gestern Vormitiag bereits wieder als völlig unbelheiligt an dem Attentate gegen den Fürsten Bismaiek freigelaffen worden ist. Kiffingen, 17. Juli. Fürst Bismarck fuhr in Begleitung des gestern hier angekommenen preußischen Ministers des Innern, Grafen Eulenburg, auf die Saline und wurde von allen Seiten enthusiastisch begrüßt. London, 17. Juli. Unterhaus. Der Unter-StaatSsecretär der Co Ionien, Lord Carnarvon, theilt mit, daß England bereit sei, die ihm angebo teile Abtretung der Fidschi-Inseln anzunehmen, aber auf keinerlei Bedingungen eingehen könne. Die Bedingungen, welche gestellt worden, seien für England unannehmbar. Der Gouverneur von Neusüdwales sei beauftragt, Die Ansick - Lokal-Notiz. Gießen, 18. Juli. Der Schwurgerichtshof der Provinz Oberhessen vom III. Quartal teil Englands den Bewohnern der Fidschi-Inseln kundzuthun. =sng= -ij Auszug aus drn Kirchenbüchern der Stadl Gieren. I. I. hat in den nachbemerkten Anklagefachen wettererkannt: Den 13. Juli, gegen Georg Gruner von Heldenbergen, wegen Urkundenfälschung, Gefängniß von 9 Monaten. Den 14. Juli, gegen Regina Rhein von Mendorf, königlich Preußischen Kreises Kirchhain, wegen vorsätzlicher Kindcstödtung, Zuchthaus von 4 Jahren. Den 15. Juli, gegen Georg Wilhelm Weil von Echzell, wegen Meineids, Gefängniß von 9 Monaten, unter Aufrechnung von 2 Monaten Untersuchungshaft sowie Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 2 Jahren. Denselben, gegen Avam von der Lehr von Bellmuth, wegen Verbrechens wider die Sittlichkeit, Gefängniß von 6 Monaten. Den 16. Juli, gegen Conrad Müller von Oberlemp, im Königreich Preußen, wegen unternommener Verleitung zur Begehung eines Meineids, Zuchthaus von 1 Jahr, Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 3 Jahren und dauernde Unfähigkeit desselben als Zeuge oder Sachverständiger vernommen zu werden. Den 17. und 18. Juli, gegen Andreas Simon und Consortcn von Lauterbach, wurde wegen der auf Meineids gerichteten Anklage, nachdem das Verdict der Geschworenen auf „Nichtschuldig" lautete, auf Freisprechung erkannt. Evangelische Gemeinde. Getaufte. Den 12. Juli Dem Bürger in Bersrod und Taglöhner dahier, Johannes Sommerlad, eine Tochter, Elisabeth Karolme, geboren den 20. Juni Denselben. Dem Bürger und Weißdindeimeister, Hermann Emil Völker, eine Tochter, Dorothea Sophie Johanna Wilhelmine, geboren ben 19 Juni. Denselben. Dem Bürger in Hausen und Kutscher dahier, Wilhelm Lich, ein Sohn, Wilhelm Konrad Eberhard, geboren den 17. Juni. Denselben Dem Bürger in Alt-Buseck und Rangirmeister dahier, Balthasar Wisker, eine Tochter, Katharine Theodore, geboten den 4. Juni Denselben Dem Bürger und Buchbinder Heinrich Bourgois, ein Sohn, Karl Theodor Heinrich, geboren den 22. Juni. Den 14. 3ult Dem Locomotioiührer an der Oberhessischen Bahn dahier, Peter Gernand aus Griesheim, eine Tochter, Jobanna, geboren den 29 Mai Den 16. Juli Dem Bürger und Wirth dahier, Karl Jakob Schmidt, ein Sohn, Karl Jakob, geboren den 3 Juli In der dritten Woche endlich, werden noch folgende Fälle verhandelt werden: Den 20. Juli, Vormittags 9 Uhr, gegen Johann Heinrich Jungkuhrt von Hausen, im Königreich Preußen, wegen Brandstiftung', Vertheid.: Großh. Hofger Advocat Briet. Denselben, Nachmittags 3 Uhr, gegen Wilhelm Scheerer von Alt Buseck, wegen Urkundenfälschung Vertheid.: Großh. Hofger -Advocat Thorwart. Den 21. Juli, Vormittags 8 Uhr, gegen Johann Conrad Silz und Ludwig Walther von Laubach, wegen Verbrechens wider die Sitilichkclt, Bertheid.: die Großh. Hofgcr.-Advocaten Barth und Kraft. Den 22. Juli, Vormittags 8 Uhr, gegen Elisabctha Kleinschmidt von Leisewald, wegen Kindeömords; Vcrthcid.: Großh. Hofger.-Advocat Dr. Schwarz. Den 23. Juli, Vormittags 8 Uhr, gegen Elisabctha Formhals von Allendorf a. d. Lumda, wegen Diebstahls und Betrugs; Bertheid.: Großh. Hofger-Advocat Kraft. — — Der Proccß Stammler Simon vor dem hiesigen Schwurgericht hat eine große Aufregung im hiesigen Publikum sowie in der Provinz und namentlich in Lauterbach hervor gerufen Nachdem man einen Zeugen in dieser Proccßangelegenheit (Struth von Lauterbach) gestern Morgen in einer hiesigen Wirtschaft an die Luft gesetzt^ versammelte sich gestern Abend zwischen 8 und 9 Uhr eine große Menschenmenge vor dem Gasthof zum „Prinz Carl", wo dieselbe den einen fragt. Zeugen mit Pfeifen, Schreien u. dcrgl. empfing, um bald darauf in Thätlichkeiten derart übcrzugchen, daß sich der Bedrängte genöthigt sah, im Hause des Herrn Hofgerichts Präsidenten Buff Zuflucht zu suchen. Dieser requirirte Gendarmerie und Polizei, welche den Zeugen nach seinem Quartier auf dem Neuen Weg verbringen sollten. Dortselbst wurde der Tumult aber so arg, daß die 5 Gendarmen und zwei Polizeidiener alle Energie entwickeln mußten, um zu verhüten, daß der betr. Zeuge nicht gelyncht worden wäre. Ein später von Lauterbach eingetroffeneS Telegramm drückte den Gästen der Lvtz'schen Wirthsckaft, sowie überhaupt den Bewohnern von Gießen, den lebhaftesten Dank für die Sympathie ihres Assessors aus. Der Zeuge Strutb scheint in Lauterbach nicht sehr beliebt zu sein. — Wie wir soeben erfahren, sind sämmtliche Angeklagte für nicht schuldig befunden und sofort in Freiheit gesetzi worden. ~ — Gestern Nachmittag kam ein Bauernbursche von Hochelheim in ein hiesiges Eisenwaarengeschaft, um dort Einiges zu kaufen. Er legte während deS Kaufs sein mit 7 Tblr. gefüllte^ Portemonnaie auf den Ladentisch und als er sich umwandte, war dasselbe verschwunden. Das Portemonnaie wurde später von dcm Bauernbursche bei einem hiesigen Einwohner wieder abgeholt, desien Frau dasselbe in dem Laden gefunden haben will — — Daß man einen Bock zum Gärtner macht, soll schon öfters dagewesen sein, aber daß ein Ochse die Stelle einc8 Gärtners versieht, war gestern Nachmittag einem Garten am Oswaldsberg Vorbehalten Derselbe, ein Schlachtochse sollte seinen letzten Gang thun, entsprang aber seinen Henkern, rannte durch die Hintergasie nach dem Oswaldsberge, warf einen Soldaten mit einem Korb voll Wäsche über den Haufcn, besichtigte auf der Höhe des Schul bergeS ben Bau der Festballen und that sich dann L6ne im Garten des Herrn Dr. W., wo ihn feine Peiniger wieder einfingen und zur Schlachtbank führten. — — Heute Nachmitlernacht sind an mehreren Häusern Beschädigungen mit An« Wendung großer Gewalt begangen worden Die Tbäter — ein Musenso^n und ein junger Kaufmann - sind ermittelt und haben sich darauf beeilt, den Schaden zu ersetzen, um eine gerichtliche Bestrafung zu verhindern. Jeder derselben batte sich schon früher Aehnliches zu Schulden kommen lassen. Vorerst sollen die Namen der Helden hier nicht öffentlich genannt werden. Telegraphisidj e Drpc sch en. Paris, 17. Juli. Tie „Agence HavaS" bestätigt, daß Fourtou in Folge der Meinungv - Verschiedenheiten innerhalb des Cabinets feine Demission gegeben habe; man hoffe indeffen, daß derselbe sein Vorhaben nicht vor der TiScüssion am Montag auSführen werde. Paris, 17. Juli. Einige Journale behaupten, daß die Demission des Ministers deS Innern , Fourtou , dadurch berbeigeführt worden sei, daß derselbe sich mit den andern Ministern über die Haltung, welcke das Cabinet bei der Diskussion der constitutionellen Gesetze zu beobachten habe, nickt habe einigen können. Nach einem anderen Gerüchte befände sich Fourtou auch be- Beerdigte. Den 12. Juli. Eine todtgeborne Tochter des Bürgers und Metzgcimeisters Balthasar Malkomesius, geboren den 11. Juli. Den 13. Juli Jeremias Andreas Griebel, Bürger und Schuhmacheimeister dahier, alt 56 I 10. M, gestorben den 12. Juli. Den 14. Juli- Friederike Hardt, geborene Hoffmann, bts Bürgers in Rödgen und Kutschers dahier, Heinrich Hardt, Ehefrau, alt 34 I. 8 M. 25 T , gestoiben den 12. Juli. Den 15. Juli. Johannette Pauline Emma .Neinhai bt, des Bürgeis in Eedern und Gastwirths dahier, Christoph Reinhardt, eheliche Tochter, all 2 M 17 T, gestorben den 13. Juli. Den 16. Juli. Kaspar Speitel, Mühlauffeder in Hermannstein, des verstorbenen Bürgers und Schubmackermeisters in Biedenkopf, Konrad Speitel, ehelicher Sohn, alt 49 I 10 M, geuorben den 15. Juli. Den 17. Juli. Katharine bverlach, geborene Gelzenleuchler, des Bürgers in Fellingshausen und Bahnarbeiters dabicr. Philipp Gerlach, Ehefrau, alt 24 I., t-efterben ben 18. Juli Stimmen des Lobes über i>r. Tiedemann'- Pentvao-'Draparate ) kören wir von allen Seiten und zwar in Uebercinstiinmung des größten Th.iles der Presse mit unseren eisten Autoritäten der Medicin. Wenn sich die jfiitif so überaus günstig über ein neucS Hausmittel aussprickt, so muß darin doch wobl eine Bürgschaft liegen für den wahren inneren Werth dieser Mittel und gerade aus diesem Grunde verdienen dierelben auch feitens der Presse eine immer wertere Verbreitung. Nachstehendes Urtheil eines vereidet'N Chemikers entnehmen wir dein redaktionellen Therle d Bresl Int. Bl.: „Wohl selten hat ein Hausmittel in verbältnißmäßig kurzer Zeit einen fo großen Ruf erlangt, wie „Dr. L Tredeinunn's ?«nt^»«»-Prnparate." — Tie Combination ist tief durchdacht; Zrisammens.tzung und Zuvereitung icugen von großer Fachk^nntniß Der Preis muß als mäßig bezeichnet werden. Tie von m"*!; , un» K 1 im railur" 5)« 8o,u,ll" tu 8'*; ”, fett««? in ilin» l,i *^',11 »ort’« ,1°.8 '•J „ »ufenib«1« m »itnOm ben; SU brr U„ *11^ 1 Wem «.Lh« 18. >,N'i»e 0rti Derlönlidl n 2-2^ L?7""" stituts und jreslau- er rßer§ in Gedern 17 2 , gestorben in, des verstor- peitel, ehelicher des Bürgers m qu, alt 24 3'- * li*li & IW s“ 11« 1 ff nto)1- n"’ ben W •pftS Sfl ssd-4: IX 'Mittelrbeiniidei Zurnftlt. — Da« Programm dts IX Mitt-lrh-m. Xutiifefte« ifli Programm. Ta« Gomite Hal nach mtmet gründUch-n B-Obachtung, bie ihm gestellte ^»irrige „an fertig und sind bie Festtage auf ben 26., 27. unt> 28. Juli 1'74 festgesetzt. Die Fest i Hufgabe bi» jetzt mit nn°r Snergie unb ta»aucr fielet, bii eine öffentliche Anerkennung Und stimmung ist im reichen Sternen, die ersten Wagen voll Moos UNO Fichtenreiier jur Deeoration Lob «erbient, und ich vertraue auf ben guten Sinn btt übrigen Renten Gomitbmitglteber, Lifabren T)ie ffnaben. Stombom« haben sich bereit« ichon burd) eie Stabt giebenb birenlbarin mit mir ubeeemzusttinmen, bast v«?«nt ich bie 4°r«n I. Hoch «arl Müller, lasteii. Durch Lorurtheit zuruckgehaltene Quartiere werben freiwillig angeboten unb man wein,E. Schwarz, I)r Weiffenbach unb ^arl ^Cl?ut^ außergewöhnliche S^atigfeit unb eifert die Fremden unb von weit ber kommenden Taste, in entsprechende Quartiere zu bringen Tüchtigkeit entfaltet haben. Möge nun meine iboraubiagung, bah Da« Fest al« ba« solideste Hur Berherrlichung de« Feste«, werden bie Festoamen, bie bei, Siegern Die Gichenktänze auf. I unb gediegenste verlausen wird, was je in den Mauern Gießen« gehalten wurde, sich bewahren. imen'uriD ein vorher organifiriee Zug Festreiter, auch ba« Ihrige dazu beitragen. Ebenso half Mit einem dreifachen Gut Heils , ter Festwirth W. Wenzel seine Halle gehörig bestellt und wirb da« ihm geschenkte so große. ®,n a,le.6 ®!',8lietl ‘,8 ®!'|,n,r Turiwerein«. Bertrauen in seine, bekannten, raschen Weite recht,artigen. So sehen wir denn einem Feste HK Im Vertrauen auf Den guten Sinn der hiesigen Anwohner, erlaubt sich der Eintender noch entgegen, wie e« in den Annalen der HreiSfefte noch nicht verzeichnet ist D,e fetibenge Witte, mit der Bitte vorzugehen daß bie Deeoration ber Statt ""t allgemeine wird und selbst da« »ng ist al« Vorbote so günstig, wie e« seit Jahren nicht gewesen, indem durch eie halhtropische kleinste Häubchen tm Festjchmiick prangt. - E« gilt die Ehre Gießen«, und hoffentlich werden Wärm der Aufenthalt in der gedeckten kühlen Halle, Abend« sowie Nacht«, für ben Empfind- die bekannten Ja neu Fichtenbaume und Gu>rlanden allerwart« zu fetjen |nn. gaffet unsere «en zuträglich sein wird. Da« Fest beginnt mit einem Conrert, Samstag Abend 8 Uhr, in werthen Gaste keinen bofen Eindruck von hier mitnehmen, wie e« in der letzten Zeit «I ßener der Ftsthalle. Sonntag den 26. und Montag den 27. folgen nun die Üblichen Fahrten laut Festesten in anderen Statten ergangen ist. C. (. allgemeiner Anzeiger. theilen u. Brocküre v. Medicinalrath Dr. I. Die Parai’schen Klostermittkl Prima ^mil Fischback 3288) Jedes Quantum feines prima Spiegel^ W oepp er, Preiscourant Dauhilz-liiineiir*) Versteigerung sofor- 3408) 156. Bilvern prompt Carl Blaniel, Frankfurt a. M. Dir Gr- lunoheil ist daz röfi- lichstr Aul deS Mrnichrn. io n soll ben Vergolder, Wallthor Das Einrahmen von und Photographien wird und billigst ausgeführt. Schweizer Käse, Holländer- „ Rahm „ Linderung, Hettnng, Gesundheit für Alle! Alle! Zu bezichci durch alle Buchhand-I '.ungcn de-;In- und ÄuslandeLl •oidu direcll unter I Artujbanbl ^Hincu Körper ftu- dirl, geht an mancher Klippe vorbei. Cherwp. sie bereits besonders gestärkt worden ist" rc. Herr Küpperbusch auf der Schmachten- burg bei Langenberg berichtet unter'm 16 /2. 73. über die Parai'schen Klostermittel: „Die Patientin hat bis jetzt keinen Anfall mehr gehabt und hoffen wir, daß die Parai'schen Klostermittel dos Leiden heben werden" rc. I Liiic*-. 'ins- und Hüllt* dem Greise. »ersteigert werden. Gießen, am 17. Juli 1874. Grohherzogliches Kreisbauamt Gießen. In Vertretung: M. Wahl, proo. Kreisbauaufseher. Versteigerungen. Dienstag den 21. Juli, Nachmittags 4 Uhr, ein Ofen Backsteine 58000 Stück an Meistbietenden versteigert werden. Dieselben sitzen am Wißmarer Weg. Gießen, den 18 Juli 1874. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. M ü l l l e r. Reue Matjes-Häringe find eingetroffen bei I. A. Busch Sohne. Müller 7 Mark. Nur g. Einzahl, des Betr. pr. Postai'weis zu beziehen durch (133) ■>r. Ludwig Tiedemann. König!. Preuß. Apotheker I Cl. in Stralsund a. d. Ostsee, Königr. Preuß. ß Bekanntmachung. Wir bringen zur Kenntniß des hiesigen Publicums, daß Heinrich Balser dahier als Holzmesser bestellt und von Großher zoglichem Kreisamt in Pflichten angenommen worden ist. Gießen, am 18. Juli 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. erworben und begründen nach dem übereinstimmenden Urtheil unserer ersten Autoritäten der Medicin eine neue Aera auf dem Gebiete der Zerrüttungen des Nervensystems, bei Schwächezuständen, Anämie, Blutarmuth rc. Ihre ''ast wunderbaren Erfolge erregten mit Recht unter den Aerzten nicht nur das größte Aufsehen, sondern sie räumten ihnen auch 3143) Mehrere Gärten am Nahrungs»!--------—--------—------ berg zu verkaufen durch I. Blitz. HuNge LttPtNs, ' ■ das Paar zu 2 Thlr., empfiehlt unter Ga- Kesonöere Bekanntmachung Oberhessische Eisenbahnen. Bekanntmachung. 3559) Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß in dem Tarif für ben Transport von Gütern, Fahrzeugen, Thie- nn und sonstigen Gegenständen auf den Bahnen des Mitteldeutschen Eisenbahn-Verbandes vom 1. August 1872 ein elfter Nachtrag erschienen ist, welcher directe Güler-Tarifsätze zwischen unseren Stationen Gießen, Grünbcrg, Alsfeld und Lauterbach einerseits und sämnttlichen Verband- Stationen der Werra-Bahn, der Thüringischen Bahn, der Leipzig-Dresdener Bahn, der Sächsischen L>taatsbahn, der Halle-So- rau-Gubener und Märkisch-Pofcner Bahn, der Magdeburg-Leipziger Bahn, der Berlin Anhaltischen und der Berlin-Stettiner Bahn andererseits via Fulda-Bebra enthält und mit b in 20. Juli b. I. in Kraft tritt Bon gleichem Tage an wirb ber durch diese directe Verkehrs-Einrichtung überflüssig ge worb en e 4. Nachtrag zu unserem Local- Gütertarif, welcher Tiansitsätze für die Stücke Gicßen-Fulda enthält, aufgehoben. Für Gießen sind die neum directen Tarifsätze via Fulda den bereits bestehenden Tarifsätzen des Rheinisch-Mitteldeutschen Verbandes via Guntershausen vollständig gliich gestellt. Der Haupt-Tarif für den Mitteldeutschen Verband kann durch unsere Drucksachen - Verwaltung und unsere Güter-Expeditionen zum Preis von 10Sgr. bezogen weiden. Der elfte Nachtrag wird, soweit der Vorrath reicht, auf oben genannten Stationen gratis an die Interessenten abgegeben und daselbst jede gewünschte Auskunft ertheilt werden. Di« Erhöhung um 20% tritt auch für diesen Verkehr vom 1. August a. c. ab in Kraft. Gießen, ben 18. Juli 1874. D i e Direction. Winter-Mal; liefert billigst (sofort ober successife vr. 3uli; August) A. Kätscher in Leipzig- (H 33147) versteigern. Heuchelheim, ben 18. Juli 1874. Wil Helm Steinmüller. ohne Verzierungen fertigt zu billi gen Preisen J. P. Ritsert, Holl. Vollhäringe liefert prompt und nach Marktpreis billigst in Tonncken von 25—50 Stück g«gcn Ein- icndungvon K Sgr. in Brirfmar- feii durch .dikBrrlagS- mandlungv. |C. " inter- meyer inDuisdura d R l» Die vom theilweisen Abbruch des Oeco- nomiegebäudes der Oberförsters-Wohnung m Treis an der Lumda erübrigten Gegenstände als: 1 Scheuernthor mit Beschlag, mehrere Lattenspaliertheile mit Thüren, Dachlatten, Ziegel , eine große Quantität brauchbaren Bauholzes, Stückstecken, und eine Parthie Brennholz sollen Mittwoch den 22. d. M, Nachmittags 1 Uhr, ♦) Zu haben bei Julius Wallach. im Hofe gedachter Wohnung gegen , , tige Baarzahlung an die Meistbietenden ß. Schwächezuständen, ^nach eigener Methode ei- gestellt a. d. echten Ginseng- Wurzel, die als unvergleich- -----! zu jedem Geschäftsbetrieb eignet, öffentlich 857) So eben ist erschienen die 34. i Aust, des weltbekannten, lehrreichen 3 Buchs Der persönliche Schutz Rathgeber f. Manerjeben Alters von Laurentius. In Umschlag versiegelt. Tausenbfach bewährteHilfe nub Heilung (25 jährige Erfah- run gl) von Sckwädte- zustande« bes männl. Gesch lecht s, « Nerv en leib en rc., den Folgen zerüt- g tenderOnanieundgeschlechtlicherEx- | cefs e. — Durch jede Buchhandlung, k in F r a n k f u r t a. M- von der Jäger- schen Buchhandlung, sowie von dem Ver fasser, Hohestraße, Leipzig, zu beziehen. Preis V/a Thlr. Vor den Nachahmungen und Auszügen meines Buchs, — kleinen Sudelschriften, die unter den Titeln Jugendfreund, Selbsterhaltung und ähnlichen in den Zeitungen marktschreierifch angefünbigt werden, — wirb wo hlmeinenb gewarnt. Daher achte man barauf, bie echte Ausgabe, bie I Original-AuSgabe von Laurentius zu bekommen, welche einen Octav-Banb von 232 Seiten mit 60 anatom. Abbildungen in Stahlstich bildet u. mit dem Namensstempel des Verfassers versiegelt ist. Nota bene. — Von meinem Buche 'i liegen bereits 4 Uebersetzungen in fremden Sprachen vor (der dänischen, ^schwedischen, russischen und y it ali eni sch en), welche gleichfalls durch * ben Buchhandel zu beziehen sind. L. »n .. -■ . j am Lindenplatz. Pfeiler-, Sopha-& ovale Spiegel, Consoltische mit Marmorplat-, M Ul ten, Vorhanastanqen mit und zu 2 fl. das Paar, für Herren, Bet - “ A. »oder. KpIIuii? der 'i'-sii dheii u. Krall dem Mannr Zur Tagedgeschichte der Parai'schkn Klostermittel. 3551) Herr Jean Carl, Rue Pont Leopold Nr 18 Verviers berichtet unter’m 12./2. 73. über die Parai'schen Klostermittel: „Meine Gesundheit hat sich schon bedeutend gebessert und ich hoffe, durch eine sechswöchentliche Cur, wieder ganz hergestellt zu werden. Dank dem Erfinder, Dank Ihnen, ach Herren!" rc. ^teilgebotenes. 3558 Schwarze Fracks und Jäckchen für Kellner, können solche, um das Turnfest würdig zu begehen, billig kaufen und leihen bei_______L. H osch, Sonnenstraße iyüt Wirthe 3541) Zum bevorstehenden ^efte empfehle ich zur Beleuchtung und Deeoration eine Parthie Transparente, bunte Lampen, Windlampen, Blechlichtchen, zwei noch neue Fahnen mit Stangen billigst Frau Pipp, Neuenwegerthor. 3542) Eine Henne mit 9 Jungen zu verkaufen bei A u g. N o l l, Judengasse. rantie lebender Ankunft _______Josepb Munk, Ctauienberg. 3514) Direct von »oi'alvaii» besorgt Weine, Cognak, Rum und Ar- magnak nach vorliegenden Proben und Sichere Hülfe für Leidende. Meine in 4t)jähriger Praxis gesammelten Erfahrungen, Magenkrampf, Unter- lcibSbefchwerben, Drusen, Flechten, Scropheln, z ostene Wunden, Rheumatismus, Kicht, Epilepsie, Band wurm, Syphilis und ähnliche Krankheiten gründlich zu heilen, tbeile ich auf frankirte Anfragen nnentgeltlich mit Es sollte kein Kranker die Hoffnung aufgeben, geheilt zu werden, ohne sich vorher mit einer bewährten Heilmethode bekannt gemacht zu haben Ardresse: (39) L. Wundram, Cöln a Rh. empfiehlt Fahnen, Fahnen, Fahnen, 32981 waschecht, Ballons, Lampions, Feuerwerks- —!—------------—— körper. Bonner F a h n en - F a b r i k, 3465) Ein kleines Gartenhaus aus den (3186) in Bonn Abbruch zu verkaufen- Näheres bet ------------------------------—|I I u tz i. All rwärtö von segensreichem Erfolge. 3538) Herrn 2L- H- Zicken heim er in Mainz Gernsbach, (Baden) 11. Juni 1874. Die mir vor Kurzem gesandte Kiste Tra u b en-Bru st - H o n i g ist bereits ausvei kauft und findet der Saft hierselbst Anklang, weßhalb Sie ersuche, mir sofort wieder 50 Flaschen zuzu'euden. Ich selbst habe mich von der Gute überzeugt, denn ich hatte einen so fürchterlichen Husten namentlich deS Nachts, dasi ich nicht schlafen konnte und nach Verbrauch einer Flasche war ich von der Qual wieder ganz befreit rc. rc. Jean Gcrlach, Kaufmann. Perkaufsstelle in 3 Flasckenfüllungen in Gießen bei I. A. Busch Söhne. ssNcllc holl. Bollhärmge empfiehlt________Emil Fif chbach 3527] Die Waizen- und Kartoffelerndte von einigen Grundstücken ist zu verkaufen. Näheres bei der Exp- d. Bl- %ür Wirthe 3517) Große Tische zu verkaufen I. Rothenberger. IfcS- als eine Panacec der Wiffen- ------ j schäft unbestreitbar den ersten Platz Herr I. Buscher in Elle bei Rheine!unter allen bisher bekannten Prae- beridjtet unter'm 11/2. 73 über die Parai'- paraten dieser Gattung ein. Preis incl. fdben Klostermittel: „Meine Frau wünscht Verpack., ausführl. Gcbr. Anw , medicin. Ur- auck noch den ferneren Gebrauch, wovon f " « 3530) O i Turnverein 3450 ■l*e ICarpefoo! ______________ Sctulbnuicher. MMW Kr Inserate WüPWLNi-" -mzrrlobn. T tot W * 1 fl. 29 h. ______________________Anzeiger** Z«r gefl. Beachtung für die Wahl der evangelischen Gemeinde-llertre- tilng in Gießen. o 3539) Um den stimmberechtigten Männern unserer Stadt einen Dienste zu erweisen unb zu verhüten daß die Wahl nicht allzuviel zersplittert werde,! lst von einigen Wählern ein Stimmzettel vereinbart worden, welcher in der er ber schen Buchhandlung am nächsten Montag uiid Dienstag einzusehen lmd zu bekommen ist und nach Belieben unveräiidert abgegeben, oder auch als Miister benutzt werden kann. [848] FlechtrnkrRnke un4 Brütet leide mir heilt iJr Juchheim n Darmstadt, Elisabethen - Slnwe 1. 3547) Unserem lieben (Bharti ein drei» fick donnerndes Hoch zu seinem beute statt- finbenben 24 Wiegenfeste. Hei rt.Lury. Bezugnehmend auf vorstehende Bekanntmachung, halte ich dem verehr!, inserirenden Publikum bestens empfohlen und lade zu zahlreichen Aufträgen höflickst ein, unter Zusickerung prompter reeller Bedienung. Prospecte und Zeitungeverzeichnisie tbeile ich gratis und franco mit. j vvtMhNn, jedoch 'N beiaetie | Nt, „tit ,ä Recht-, bei der M diese Erhöh»» I ,lbm Be,chlü!se tu ! Ehtilt. Die , ? zu teil öfrCfn demnächst bl »ammer Gr.räbnung . -^armsta-e fei i 1,1 ps' """J ich, um . t« inl '" tof|tett8 Kersch! de» Dienjahr. k> rö® 1> ’ l‘e< eit, ® nT' * *< i :;b,( »m je fr'" T Alen ytyo J SV< ? "kauur b°!«i H>§ere*1 « ^iüi Qt*°ne - fü x'ef|ie 1"" Sß Bitte an edle Menschenfreunde. 3234) Zu v-rmie.h-n: Der untere Stock bcfinbeT'n*»fr’4" fir,lllfbcit total erblindet ist, in meinem Hause A. 166, Marburger Straße «7 ‘7r $rau . J* "einen unerzogenen Kindern in der größten Noth. sogleich und Nebengebäude auf Oktober. ^le Menschen, welche ein Sckcrflein zur Linderung dcr Noth dieser Armen bei- ------------------(5 h 1 stian G. Eckel tragen wollen, erfahren bei der Gxp. d. Bl. das Nähere und nimmt dieselbe 323b) Eine größere Wobnung im inttt- auch milde Gaben an. ter en (ötoef nebst allem Zubehör am l.Oc- — * 3505) Das von Herrn I. G. Küchle r bewohnte Logis ist anderweit zu vermie- then.______________________Z. Alker 3267) Eine schöne Parterre-Wohnung, bestehend aus 5 Zimmern, 2 Kammern und sonstigem Zubehör, ist in der Nähe des Seltersberges zu vermiethen. Näheres bei der Exp. d. Bl. _______________________ 3466) Ein kleines Familienlogts im Ü? Nebenhaus zu vermiethen bei Z. Iutzi. vermischte Anzeigen. 3543) Einen Arbeiter sucht gegen hohen Lohn Balth. Euler, Schneidmüller. Maurer u. .Haudtauger Aut). jVauheimer. 3534) Ersucht ein Dienstmädchen bisj -um 18. August auf den Felsenkeller von Louis Lenz. —--j 3523) Ein braves solides Mädchen,! welkes Nähen und Bügeln kann und mit, guten Zengnissen versehen ist, sucht Stelle. Auskunft ertheilt Frau Tienstmann Müllers, Löwengasse 106. 3515) Die zu meinem demnächst beginnenden 9/eubau erforderlichen: Grd-, Maurer- Steinhaner, 3tnr mer und Dachdeckerarbeiten bin ich Willens zu vergeben. Offerten werden bis zum 22. d. M. entgegengenommen E m i l F i s ch b a ch. 3491) Ein anständiges Dienstmädchen, zur selbstständigen Führung des HauSmesenS eines einzelnen Herrn, gesucht. Wo'/ sagt die Exp. 0 Bl___________________________ 3442) Bierflaschen kauft LouiS Rothenberger. 3469) Ein braves Mädchen wird zum sofortigen Eintritt von einer stillen Beam- tensamilie zu miethen gesucht. Zu erfragen bei der Exp. d. Bl. 3192) Für das academische Hospital in 6 tefeen wird ein Hausknecht gegen hoben Lobn zu sofortigem Eintritt gesucht. Die H 0 s p i t a l v e r w a l t u n g. Zermiethungen. 3548) Zwei, neu eingerichtete Familien Wohnungen, jede bestehend aus 4 Zimmern nebst 2 Eabineten, Küche, Keller rc. sind zu vermiethen. Näheres bei der Exp. d. Bl. 3549) Frankfurter Straße E. 41 im Vorderhauses, ein möblirtes Zimmer mit Cabinet vom 1. August an zu vermiethen, 3544) Eine Familienwohnung, sogleich beziehbar hat zu vermiethen __Ph- Schmoll, Mühlgasse 3540) Ein Logis für einen Arbeiter ist frei. Lit. C 168. __________________ 3526) In meinem neuerbauten Hause, schone Aussicht, sind Mitte August zwei Fannlienwohnungen zu vermiethen. , _________E. Haas, Kalkbrenner. 3521) Ein möblirtes Zimmer zu oer- miethen und gleich zu beziehen. B. 130. 3508) Das von Hern Dr. Klein seither bewohnte Logis, sowie einige Logis in der Gartenstraße sind Mitte August ober 1. October b. I. zu vermiethen. L ck„,t„.. Gold, Silber und Kupfer kauft . e ^chulmspectoren Gießen I Rothenberger, Lindenplatz Atzung ^w^\\ weü "" ' " ] ob nicht eine gering) ......- ~ teile aus einem bie- lnsdectors für nictire Tißen Eomptoir nimmt die Erpcd. d H Friede L unter Nr 3066 portofreie Anerbietungm ! .7,'? ®le unttr Weitei besörderung entgegen. «ntiage deö Hemi