Bl ml) ernt«» JW* In Frankfurt*1 für Giessen ertladb )äuen. __ W>e—T iMrro-. s Calabge A atis- J ^olSä'1"’ j** ntmmt c. & ’äi'res b« dnK ’l'ftrc ^Qtben unk » 1 Mül»™«!«. . in Giessen. 10. Mir, 1874: kn M-l- &elb. W. Slnf*l> 11 gesucht ■m,b ™ dMN,^ ÜLmmGnii - sucht ^chuhmachn. Ww Kd» Wann L Camp. Lande vünscht An! ^bchm oder Beamte htung in aßen leldungen nimmt bii __(M 'd Arbeiterinnen för- uns erhalten. Öe Wollenspinnerei. d Knochen >/ sowi! Rothenberger, ieuenweg 193 anische ascherei Rl ::ochs,i urt a. M. reu und Man- lerren und Damen leilldcii, werder l. Muster sind bei in Giessen: H, [äusburg9,fl//- , kl wird noch, dass ■ : Montags einge- ’ anblunä«1 W1, ll-ne18 fr' ■XPE0, yrr.6 vierteljährig 1 fl. 12 kr. wi Brtngerlohn. Durck di« frofi bezogen vierteljährig 1 si. 29 kr. GießenerAlyeiger. ^scheint täglich, Mi: Hu*, nähme SonntagS (Stpfbition: 5a nj leib er«, Ltt. B. Rr. 1. Anzeige- und Amtsblati für den Kreis Liessen. Rr. 67 Freitag den 20. März isn KSKHeBl HfifflSMSlSIgB flmtsicher Theil Betreffend: Die Beschaffenheit der Schankgefäße, — hier die Verwendung des.% Liter Gefäßes. Gießen, den 14. März 1874. an Von dem instruiren. Das Grotzhrrzogltchc Kreioaml Girhen Großherzoqliche Polizeiverwaltung dahier und die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Inhalt nachstehenden Ansschreibens wollen Sie die Interessenten zu ihrem B-m-ffen in K-nntniß setzen und das Aufsichtspersonal geeignet Zn 9ir. M. d. I. 233. Betreffend: Wie oben. M i v. Röder. Darmstadt, am 5. März 1874. Das Großherzoglichc it t ft e r i u m d c s Innern an die Großherzoglichen Kreisämter. Aus Anlaß verschiedener an uns gerichteten Anfragen und Gesuche im Betreff der Zulässigkeit von % Liter-Gefäßen bei dem Ausschank von Wein und Bier in den Wirthschaften eröffnen wir Ihnen, nachdem wir uns darüber verlässigt haben, wie die in der Verordnung vom- 10. October 1871 enthalte- neu Vorschriften in den an das Großherzogthum angränzenden Ländern, in welchen dieselben Vorschriften gleichmäßig erlassen sind, in Anwendung kommen das Folgende: Da im §. 1 der Verordnung vom 10. October 1871 unter Verweisung auf §. 5 der Eichordnung vom 16. Juli 1869 (Regbl- Nr. 63 von 1870 «'"age 4 S. 3) ausdrücklich bestimmt ist, daß nur solche Schankgefäße zulässig sind, deren Soll-Inhalt einer der von der Maß- und Gewichtsordnnna für den öffentlichen Berkebr zugelassenen Maßgrößcn entspricht, % Liter oder % Schoppen aber nicht zu diesen Maßgrößen gehören, so ist der Gebrauch von Schankgefäßen mit % Liter Inhalt allgemein unzulässig, und zwar nicht nur wenn dieselben durch den ihren Soll-Inhalt bcgränzendcn Strich als 3/„ Liter- l°nbctn «ach dann, wenn sie dlirch diesen Strich als >/, Litergefäße bezeichnet ftnb Es sind daher alle Gläser dieser Art in den Wirthschaften außer Gebrauch zu stellen. Da indessen vor dein Erlaß der Verordnung vom 10. Oktober 1871 der Gebrauch von % Schoppen- (oder 3/8 Liter-Mäsern im Großherzogthum gestattet war uub tu Rücksicht auf den hiernach in vielen Wirthschaften vorhandenen großen Vorrath an solchen Gläsern der fernere Gebrauch derselben bisher dann nachgesehen wurde, wenn sie durch den ihren Soll-Jnhali begränzenden Strich als '/« Liter-Gefäße bezeichnet waren, so wollen wir gestatten, daß dergleichen Glaser auch nod) weiterhin und zwar bis zu Ei,de des laiifenden Jahres zum Ausschank von Weiii und Bier in bett Wirthschaften benutzt werden wöbet es sich jedoch von selbst versteht, daß dieselben nur nach Maßgabe des den Soll-Inhalt bezeichnenden Strichs zum Ausschank von Liter beuntzt werden, ividrigenfalls ihre Verwendung eine strafbare Umgehung der Verordnnng vom 10. Oktober 1871 enthalten würde. Mit Ablauf dieses Jahres sind alsdann diese Gläser ebenso, wie schon jetzt die etwa vorhandenen Gläser, deren Soll-Inhalt mit dem vorgeschriebenen Strich als 3/= Liter bezeichnet ist in den Wirthschaften zum Ausschank von Wein und Bier nicht mehr znznlassen. 8 6 ; 1' Wir beauftragen Sie, hiervon den Interessenten zu ihrem Bemessen Kenntniß zu geben und das Anfsichtspersonal geeignet zu instruiren. v. Starck. Zimmermann. p o f 11 i f rfj e r Theil. Deutschland. Aus dem Großherzogthum Hessen. Bei der am 9. April stattfindenden Conserenz zu Friedberg (evangelische Mittelpartei) wird über den Theologenmangel in unseren Tagen verhandelt werden. Referent ist der geistliche Synodal-Abgeordnete für das Dekanat Umstadt, Pfarrer Wiener daselbst. Derselbe hat den Inhalt seines Vortrags in folgende Thesen formulirt: 1) Die Abnahme der Zahl Derer, welche Theologie studiren, hängt zunächst mit der Verminderung der Studirenden überhaupt zusammen. Diese Verminderung trat seit 1830 von Jahrzehnt zu Jahrzehnt mehr hervor, und hängt mit dem sich steigernden Industrialismus (Werthlegung auf Handwerk und Handel) zusammen. 2) Da am meisten die Zahl Derer, welche nicht-realistischen Studien oblagen, zusammenschwand, so mußte vor Allem die theologische Fakultät von dem Ausfall betroffen werden. 3) Die besonderen Gründe des Theologenmangels find (um von den mehr in die Augen fallenden zu den verborgener liegenden vorzuschreiten) : a. die unzeitgemäße Bezahlung der Pfarrer, b. der Andrang der Bevölkerung nach den Centren des Verkehrs, den Städten, in Folge der Freizügigkeit, e. das numerische Vorwalten der Realschulen vor den humanistischen Vil- dungsanstalten, 6. das Aufgehen vieler theologischen Kräfte in dem materiell lohnenderen Schulamt, o. die moderne sociale Stellung der Pfarrer, wie sie besonders in der Tagespresse hervortritt, f. die Seltenheit schöpferischer Geister auf den theologischen Lehrstühlen leit Sckleiermacher, g. der Streit der Staatsgewalt mit der Demokratie um den Hauptein- sluß bei Besetzung der Pfarrstellen, h. vor Allem die auf Erwerb und Genuß gehende Zeitrichtung. 4) Die theologischen Richtungen (Liberalismus, Orthodoxismus), dic neuen Kirchengesetze (Kanzel-Paragraph, Forderung eines allgemein wissenschaftlichen Schlußexamens allein von den Theologen) können bis jetzt nicht als Hauptgründe für den Theologenmangel anerkannt werden. 5) Die Folgen des Theologenmangels sind: a. das Schwinden der kirchlichen Sitte, b. der Verlust des heilsamen Einflusses, welcher von dem normalen Pfarrhaus auf die Gemeinde auszugehen pflegt, e. die Verminderung der mit der Sitte zusammenhängenden Sittlichkeit und somit durch Schädigung der Kirche Schädigung des Staates. 6) Entgegenzuwirken ist dem Theologenmangel: a. durch eine zeitgemäße Höhe und Weise der Besoldung, b. durch Betonung der Annehmlichkeiten des pastoralen Berufs von Seiten der Pfarrer, c. durch Anregung und Vorbildung junger Talente, welche ihnen in ihren Gemeinden entgegentreten, d) durch gleichgroße Werthlegung und Aufmerksamkeit auf die Person, wie auf das Amt des Seelsorgers, e. zumeist durch Ueberwindung des Materialismus im eigenen Haus und Herzen. 7) Das Nützliche der besprochenen Zeiterscheinung wird darin zu suchen sein, daß die Gemeinden wieder den Werth der geistlichen Wirksamkeit schätzen lernen, baß die Theologie weniger als Brodstudium mißbraucht wird, und daß endlich die Besprechung der Angelegenheit in geistlichen und nichtgeistlichen Kreisen eine gewisse Vertiefung erzeugen muß. Berlin, 18. März. Das Reichskanzler-Amt ersieht aus Anftagen, welche ihm in den letzten Tagen zugegangen sind, daß die von dem Bundesrath über die Außercourssetzung der Landesgoidmünzen getroffenen, in der Bekanntmachung vom 6. December v. I. (R-Ges.-Dl. S- 375) veröffentlichten Bestimmungen vielfach einer irrigen Auffaffung unterliegen. Diese Bestimmungen setzen zwar fest, daß die Landesgoldmünzen vom 1. k. Mts. nicht ferner als gesetzliches Zahlungsmittel gelten, sie ordnen aber zugleich an, daß diese Münzen während der drei Monate April, Mai und Juni d. I. von den durch die Landesregierungen dazu bestimmten Kaffen sowohl in Zahlung genommen, als« auch gegen Reichsgoldmünzen oder Landessilbermünzen unigewecksclt werden. Es folgt hieraus, daß Jedermann, welcher solche Münzen am 31. d. MlS. besitzt, noch drei Monate Zeit hat, um sich derselben zu den in der Bekanntmachung vom 6. December v- I. bezeichneten Werthen, sei es bei Zahlungen an die Kassen der betreffenden Staaten, sei es durch Umwechselung bei diesen Kaffen zu entäußern. Berlin, den 15. März 1874. Das Reichskanzler-Amr. Delbrück. Berlin, 18. März. Der „Reichs.Anz." schreibt: „Die Einlösung der preußischen Friedrichsd'or erfolgt in Gemäßheit der Bestimmungen in den §§ 3 und 5 der Bekanntmachung deS Reichskanzlers vom 6. December 1873 zu dem Werthe von 5 Thlrn. 20 Sgr., sofern sie vollwichtig sind oder das Pajsirge- wicht haben. Zu demselben Werthe werden auch noch diejenigen durch den Umlauf am Gewicht verringerten haben, einfachen und doppelten Friedrichsd'or eingelöft, bei denen das Mindergewicht nicht mehr als resp. 1, 2 und 3 Aß gegen die betr. Passirgewichte der älteren, vor dem Jahre 1821 geprägten Friedrichsd'or und nicht mehr als resp. lq und 2 Aß gegen die betr. Pajsir- gewichte der neuereil, seit dem Jahre 1821 geprägten Friedrichsd'or beträgt, während bei einem größeren Mindergewicht der einzelnen Stücke nach dem dritten Absätze des § 5 der Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 6. December v. I. nur deren Metallwerth nach Maßgabe der Bestimmung im ersten Absätze des § 4 ibid. vergütet wird. Der Finanzminister beabsichtigt, mit der Einlösung der Landesgoldmünzen während der drei Monate April, Mai und Juni d. I. die hiesige General * Staatskasse, die Regierungs-Hauptkassen, die Bezirks Hauptkaffen in der Provinz Hannover, die Landes-Hanptkaffe in Sig maringen und die königliche Kreiskaffe in Frankfurt a. M. zu beauftragen mit) in der nächsten Zeit darüber eine öffentliche Bekanntmachung ergehell zu lassen." Berlin, 18. März. Die Ausprägung der Reichsgoldmüiizen hatte be kanntlich zu vielfachen Beniängeliingen im Reichstage geführt. Dieselben sind nicht unbeachtet geblieben, und es ist eine neue Ausmünzung angeordnet worden, bei welcher man alle technischen Vorschläge berücksichtigt hat. Die Vorderseite zeigt die matte Ausprägung des Bildes auf blank polirtem Grunde, die Rückseite den Reichsadler in kleinem Maßstabe, darunter die Bezeichnung „20 Mark" (nicht mehr: 20 M.), wogegen der Eichenzweig fortgesallen ist. In voriger Woche coursirtcn bereits die ersten neu ausgeprägten Zwanzig Markstücke im Reichstage. Berlin, 18. März. Zur Feier des Geburtstages des Kaisers werden am Freitag der König und die Königin von Sachsen hier eintreffen. Berlin, 18. März, Abends, lieber das Befinden des Reichskanzlers verlautet, daß der Fürst bis 2 Uhr gut geschlafen hat und eine abermalige Verminderung der Schmerzen zu constatiren ist. Der Patient ist im Ganzen ruhiger und etwas mehr bei Kräften. Berlin, 19. März. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt über das Befinden des Reichskanzlers vom heutigen Nachmittag: Der Fürst hat bis 1 Uhr gut geschlafen, die Schmerzen sind erträglich. Die Zunahme der Kräfte ist, wenn auch keine große, so doch eine stetige, Appetit fehlt noch sehr. Bonn, 18. März. Nach einer Meldung des hiesigen Organs der Ultramontanen wäre der Verhaftobesehl gegen den Kölner Erzbischof bereits ansgesertigt. Bonn, 19. März. Das hiesige Zuchtpolizeigericht verurteilte den Redacteur der „Reichs-Ztg.", Schuhmachermeister Emons, wegen öffentlicher Verleumdung und Beleidigung des Bischofs Reinkens zu 5 Monaten Gesäug niß, den Verleger Hauptmann zu 500 Thlrn. Geldbuße, event. 4 Monaten Gefängniß. Ofkrowo, 16. März. Erzbischof Ledochowski ist im Ganzen bereits zu 50,000 Thlr. Strafe verurteilt worden, wie er selbst gesprächsweise einem hiesigen Beamten mitgetheill. Auf desjen Frage, warum er denn dem Gesetze nicht Folge leiste, um der Strafe zu entgehen, erwiderte er, daß er „nicht dürfe." Ist dieses „nicht dürfen" dahin zu interpretiren, daß es ihm sein Ge- wiffen nicht erlaube, oder so zu verstehen, daß er dein Gesetze des Papstes gehorchen müsse? Das letztere dürste wohl eher anzunehmen sein. Die Besuche zu ihm, die anfänglich höchst zahlreich waren, haben gänzlich ausgehört. In Sachen des Erzbischofs Grafen Ledochowski wird die öffentliche Ver haiidlung des kirchlicheii Gerichtshofs am 15. April stattfinden. Wie die „Pos. Ztg." meldet, hätte der Erzbischof nunmehr seinen Trotz gegenüber den Gerichtsbehörden wenigstens soweit überwunden, daß, nachdem das Posener Appellationsgericht es abgelehnt hat, fernerweit mit dem Dekan Fabisz, welcher Namens des Erzbischofs die Eingaben uni Zulassung eines Caplans und sonstige Anliegen unterzeichnete, zu correspondiren, er nun ein Schreiben an den Minister um Gewährung seiner Wünsche selbst unterschrieben hat. iranärelcQ. Versailles, 18. März. Nationalversammlung. Ehallemel Lacour sor dert den Minister des Innern, Herzog v. Broglie, auf, daß er seine früheren Erklärungen über das Septennat bekräftige, uni das erregte Land zu beruhigen. Er führt aus, daß der wahre Charakter des Septennats die Republik sei und richtet an das Ministerium die Frage: 1) ob eS, indem es erklärte, daß die Amtsgewalt Mac Mahon's über jeder Anfechtung stehe, jeden monarchistischen Versuch untersagen wollte; ob es die Absicht habe, jeden Act, der darauf ab zielte, die Form der errichteten Regierung zu ändern, zu unterdrücken. Die Sitzung wird darauf suspendirt. Nach der Wiederaufnahme derselben erklärt der Herzog v. Broglie: Die Nationalversammlung habe Mac Mahon die Gewalt in einer unentziehbaren Form verlieben. Diese Dauer sei über jeden nur möglichen Streit erhaben. Die Nationalversammlung habe Frankreich versichern wollen, daß es während sieben Jahren keine Mitbewerber um die Gewalt sehen werde, und habe ebenso Europa versichern wollen, daß es während sieben Jahren mit einem Manne zu verhandeln haben werde, deffen Loyalität unbestreitbar sei. Die Regierung werde die Gewalt Mac Mahon's gegen alle! Angriffe, woher sie auch kommen mögen, zu schützen wiffen. Ein Antrag auf liebergang zur einfachen Tagesordnung wird darauf mit 380 gegen 31S Stimmen, also einer Majorität von 62 Stimmen für die Regierung, angenommen. Paris, 17. März. Der gestrige Tag ist m ganz Frankreich ohne jegliche Ruhestörung vorübergegangen. Nirgends fanden bonapartistiscke Kundgebungen statt. In den Pariser Faubourgs wurden einige mit Veilchen geschmückte Leute durchgeprügelt. Spanien. Madrid, 17 März. Dor Bilbao muß es nun täglich zur Schlacht kommen. Marschall Serrano plant einen Angriff auf die schwer zugänglichen und tüchtig verschanzten Stellungen der Earlisten bei Somorrostro von zwei Zeiten aus. Die größere HeereSabtheilung wird wieder wie im Februar den Stier bei den Hörnern faffen rind bei der Brücke von Abanto auf die Earlisten losgehen. Eine zweite Abtheilung dagegen soll von Süden her über Balmaseda vordringen und derart den Gegner im Rücken faffen. Starke Jnsanterie- Colonnen mit Artillerie sind in jener Richtung abgegangen. Die Earlisten ihrerseits kennen bereits die Gefahr, welche ihnen von dem Flankenmanöver droht, und haben 6 frische Bataillone nut mehreren Geschützen zur Vermittlung desselben detachirt. Eine leichte Aufgabe wird jedenfalls auch die zweite Abtheilung der Republikaner nicht vorfinden. Auch der Weg von Balmaseda aus führt durch sehr schwieriges Terrain und die Erfahrung'hat gelehrt, daß die Earlisten ihre Stellungen zu vertheidigen wiffen. Vermischte-. Mainz, 16. Marz. Hebet den Brand vom 15. d. M. entnehmen wir noch einiges Mainzer Blättern. Der „M. A." schreibt: „In der Nacht vom lebten Samstag auf Sonntag erdröhnten kurz nach 2 Uhr die Sturmglocken und der starke Südwestwind leitete die Klänge über die Stadt hin. Ein in der Dampfmühle des Herrn Hemrick Schäfer am Eingänge zur Zuchthausgasse in der Nähe der Augustinerstraße, gegenüber dem ,og. Stein aus- gebrocheneS Feuer griff mit rapider Schnelle um sich unc- bald stand daS ganze Wd-antc m Flammen. Die zunächst liegenden Gebäude der Hrn. Busch, K.mbel, Stollberg und Bernd in der Holzstraße wurden alsbald auf den Hinterseiten, jenes des Herrn Bogner in der Augustiner straße, auf der Vorderseite von den Flammen ergriffen. DaS Feuer wüihete biS b Uhr früh, wo daffelbe vollständig bewältigt und weitere Gefahr beteiligt war. Der Schaden ist sehr beträchtlich. Das Dampfmühlgebäude ist bis auf den Grund abgebrannt, von den übrigen Gebäuden sind die Dachstühle und theilweise die oberen Stockwerke zerstört und ist man mit deren Abtragung heute noch beschäftigt. Die Dampfmaschine ist gleichfalls zerstört, die Eisen- trümmer liegen wirr durcheinander. An dem Bogner'schen Hause standen eine größere Anzahl Tüncherstangcn, welche von den herüberschlängelnden Flammenzungen ergriffen wurden und den Brandstoff alsbald dem Dachstuhl mittheilten " 4-ie Löschthätigkeit war durch den Mangel an Wasser in den Brunnen und durch die Erschwerung deö Zugangs naeh dem Rheine gehemmt. Die Feuerwehr wurde nur mit Hilfe des Militärs des Elementes Herr. Der ,,M. A." schreibt: „Die Thätigkeil der Löschmannschaft verdient auch diesmal wieder lobend erwähnt zu werden, allein ohne die Hilfe des Militärs hätten wir wahrscheinlich ein weiteres Umsichgreifen zu constatiren. Auf Befehl des Herrn Festungscommandanten wurden die Löschapparate der preußischen Artillerie (Die 6 schwere und d leichte Batterie) sofort in Bewegung gesetzt und nur aur diese Weise war dem Waffermangel abzuhelfen. Mit militärischer Raschheit und Präetston waren in erstaunlich kurzer geit die ' Fässer der Artillerie und eben so die gewandten Pioniere von Laste! zur Stelle, uno wohl wird man sich zum Ausdrucke des Dankes gegenüber der Militärbehörde verpflichtet fühlen müssen." Ueber den Tod der zwei seit dem Brand vermißten Personen lesen wir noch keine authentische Bestätigung, er scheint aber nicht zu bezweifeln zu fein. Die Zahl der durch Brand ganz oder theilweise beschädigten Wohnhäuser berechnen die Blätter auf 9. 28 Familien sind nach denselben obdachlos und verloren den größten Stbeil ihrer Habseligkeiten, ohne in der Mehrzahl versichert zu sein. Dieselben befinden sich meist in einer sehr peinlichen Lage. Pest, i" März. Ueber die am Sonntag erfolgten Excesse m Neupest bringen die hefigen Blätter noch einige Details, die dem Bild einig wahr! jfi Man schreibt darüber: jn dem Gemeindehaus waren, wie bereits gemeldet, bloß vier Tra bauten. Der nach Tausenden zählenden Menge konnten sie keinen nennenswerthen leisten. Sie mußten auf ihre eigene Rettung bedacht fein Dem Trabanten.Korporal MefzaroS gelang es, die Mauern zu durchbrechen, sich auf baö Dach zu retten, worauf er über die angrenzenden Häuser zu entfliehen suchte. Die Menge bemerkte und verfolgte ihn, und derselbe hatte das Unglück, von einem Dach m den Hof der Gebrüder Kardos zu stürzen. Er wurde spgleich ergrifft n und auf daS Gräßlichste mißhandelt. Siner der Wütheriche ging sogar so weit, dem am Boden Liegenden ein Ange auszi'stechen Nur dem energischen Dazwischentreten deS Hrn. KardoS gelang es, den bereits Bewußtlosen den Händen der Wütberiche zu entreißen, dock dürfte er schwerlich mit dem Leben davon kommen, da die Hirnschale gespalten ist. Herr KardoS zeichnete sich überhaupt durch seltenen Muth bei dieser Revolte auS. 'Auch der Notar B- fand bei ihm eine Zufluchtsstätte und versteckte sich in einem Heuschober, wo er biS zur Ankunft des Militär- verblieb. Ebenso versteckte sich der Neupester Lommissär Reinprccht in grübe und verdankten ferner noch zwei Ortsgeschworne Hrn. Kardos ihr Leben. Daß bei dieier Revolte planmäßig gehandelt wurde, ist evident, da die Menge den Rufen einzelner Individuen stets Folge leistete. Ein interessantes Moment bildet auch "folgende Episode: Alder Dachstuhl des Gemeindehauses bereits in Flammen stand, waren die umliegenden Häuser der größten FeuerSgefahr auSgesetzt. Da pollirten sich einzelne Huf rühret aus die Dächer der umliegenden Häuser , und riefen den Eigentümern die Worte zu: „Fürchtet nicktS — eS geschieht euren Häusern nichts; nur das Gemeindehaus allein muß zu Grunde geben.* Bemerkcnswerth ist ferner der Umstand, daß die Steine, die zum Fenstereinwerfen dienten, Schottersteine sind, die sich in den betreffenden Gassen gar nicht vorfinden und von den Aufrührern also schon mitgebxacht wurden. Der Zweck der Revolte, anfangs unklar, manifestirt« sich später in dem Bestreben die Steuerbücher zu vernichten, waS aber nicht gelang, da rwei Trabanten das betreffende Gemach biS zur Ankunft des Militärs heroisch vertheidigten. Auch Rufe: »Jetzt kommt'S über die Fuden^, sollen, wie man versichert, gehört worden sein. Der Schauplatz der Revolte selbst bildet em ergreifendes Bild der Zerstörung. Von dem Gemeindehaus stehen nur noch die kahlen Mauern, der Plafond ist durchgebranm und theilweise ein« gestürzt. Der Boden ist mit verbrannten Resten von Aktenstücken, Fascikeln u. f w. bedeckt, die noch vorhandenen Kasten erbrochen, die Schlöffet al-gedreht, der Inhalt auf dem Boden -»streut. In einer Ecke des Kassezimmers befindet sich die Wiese'sche feuerfeste Kaffe halb mit Schutt und brennenden Balken bedeckl. LinkS befindet sich das Zimmer von wo sich der Korporal Meszaros geflüchtet bat. Die Wand zeigt in halber Manncsböbe das Loch, welche» der Bedauernswertbe in Die Mauer gemacht, indem er mit großer Mühe mit seinem Bajonnet die einzelnen Ziegelsteine berauShob. Auch die Gaffe zeigt deutliche Spuren der verübte» Gewaltthaten. Hier liegen einzelne Tasten von dem 6 la vier de» Hrn Deniezkv, das man Zuerst .Ium Fenster hinauswarf, don einzelne Tbeile von Bettstellen, hier ein gebrochener Wandspiegel, dort wieder verkohlte Reste eines Sopha S. Dazwischen Bettfedern, Roßhaar. Kückengeschirr :m bunten Gewirre. — lieber das Ergebmß der Secirung deS Selbstmörders ist eine vositive Mittheilung dis zur Stunde noch nickt in die OeffentUckkeit gelangt. Während noch vorgestern zivi'chen den drei Neuvester Aerzien wesentliche Meinungsuntersckiede darüber obwalteten, ob und unter welchen Umständen Michael Imre al» Selbstmörder feinen Tod gefunden, bat eine nachträglich von den erwähnten drei Aerzten gemeinsam vorgenommene Untersuchung tel Gefängnisses und der Leiche zur llebcreinflimmung in der Annahme geführt: daß Imre sick unter allerdings merkwürdigen Umständen selbst den Tod gegeben Gestern Morgen ei stattet^ wie das „N. P. I." meldet, der Obergespan des Pester Comitats persönlich beim Präsidenten deS Pesfir königlichen Gerickts die Anzeige über die Vorfälle in Neupest, worauf sick der königliche Vice Anwalt Toih und der Untersuchungsrichter Matavov'zkv sogleich an den THatort verfügten. Der Bezirksstuhlrickter hatte inzwischen bereits an zwölf Verhaftungen vornehmen taffen, welchen im Lause des Tages noch mehrere folgten. Die Gerichts Eommission selbst vernahm drei nachträglich Verhaftete, darunter einen Schankwirth und Hausbesitzer, welcher der moralischen llrbcbericbaft der Vorfälle bezichtigt wird. Um 1 Uhr Nachmittags begab sick der UntersuckungSrickter Matavovszkv mit dem Eomttats - PHvsieus Emerich Gottfried nach ter Todtenkammer, um die Leichen der beiden Ersckoffenen zu agnoicircn." -BÄ tßw* Mdtt fit Hoi;v «rfttrci 2- ■fl MVNUA1 iMdMtmt ätofobtnoflli n,Mltt, von Morgens 9 Uhr an, soll in dem Watzenborner und Steinberger Gemeindewald, District Trisch, nachoerzeich- netes Holz versteigert werden: Pferden, Kühen, Rindern, Reit- und Fahrrequisiten, gewerblichen Gegenständen Montag den 23. d. M- sollen auf der Grünberger Straße, jenseits der Wieseckbrücke, 12 Stück Ahorn- und Platanenbäume, vor der Kiesgrube am Lu- therbcrg, 13 Lärchenbäume und in dem Bosquct gegenüber dem Zörb'schen Hause die daselbst aufgearbeitcten Ausputzreiser meistbietend versteigert werden. Anfang Morgens y210 Uhr an der Kiesgrube am Lutherberg. Gießen, den 19. März 1874. Großherw'gliches Kreisbauamt Gießen. [1311] Sch äcker, Kreisbauaufseher. Ni n '^r noch einigt auf Sonn- Winb leitete $ am W fm sog. Stein aufe J ganze Gebäude in "berg und Bernd in n in der Augustiner-. bis 8 Uhr früh, Schaden ist sehr be- j nvn den übrigen M und ist man mit 1 zerstört, die Eisen- e»tc größere Anzahl sen wurden und den Das Eicheu-Stammholz ist durch seine gute Beschaffenheit zu jedem Gebrauchszweck vorzüglich geeignet und befinden sich hierbei 5 Stück zu Mühlwellen taugliche Stämme. Die Versteigerung beginnt Morgens prä- ciS V29 Uhr im District Struth unmittelbar bei Beuern. Treis a./Lda., den 14. März 1874. Länae saamen empfehlen [(1264J Heinzerling L Tribus Backsteinen, die Lieferung von 800 Cntr. Luftkalk und die Lieferung von 16 Ctr. Gußwaarcn. >i- Eieilch,^ Holzverstkigerunq in der Fürstl. Oberförsterei Lich. Montag den 23- März soll in den Dtstrtcten Graudorn, Konzebühl und Breuerberg nachverzeichnetes Holz versteigert werden: bildeten, welches da8 Publikum nicht aus der Heiterkeit kommen ließ. Dem Lustspiel folgte die melodiöse Operette: „Der Liebestrank", worin Frl. Ziegler sich alS reizende, Üimmbegabre Operetten Soubrette im Verein mit Herrn Lang, welcher eine wohlklingende, geschulte Tenor- stimmc und dcftinguirtes Spiel besitzt, rasch die Gunst des Publikums erwarben, denen sich Hr. Bellardi als „Clstcrwitz" würdig anschloß. Schließlich müssen wir noch des Orchesterö, unter des umsichtigen Dirigenten Herrn Dessau gedenken. Von früheren Direetoren her waren wir nur eine spärliche Besetzung der Musik gewöhnt, um so mehr erfreut eS uns, daß die Dircction ein vollständiges Orchester für die Operette gewonnen hat. Wünschen wir Herrn Director Püschel für die vielen Kosten, welche derselbe aufbietct, um unS waS Gutes zu liefern, daß ein reger Zuspruch von Seiten des Publikums ihn für Alles reichlich entschädigt. v. Stadttheater in Gießen. «m Mittwoch fand die endliche, lang erwartete Eröffnung der Theater-Saison der (Heiellichaft des Herrn Püschel, unter Leitung dcS Herrn Dessau, statt, und hinterließ den nfinftinftrn Eindruck. Kleine Mängel, welche bei einer ersten Vorstellung, vor einem fremden Äubltkuin und wo die Gesellschaft erst Tag'S zuvor cintraf, unausbleiblich sind, wollen wir, da dieselben überhaupt zu geringfügig waren, vollständig übersehen und vor allen Dingen des brillanten Enscmble's und Spiels der einzelnen Mitglieder gedenken. Beginnen wir. der Höflichkeit weaen zuerst mit den Damen; so zeigten sich im ersten Lustspiel die Damen: Völker, Hirt, Unaar und Eschve als ganz vorzügliche Vertreterinnen ihrer Fächer, während von dem männlichen Personal, namentlich die Herren: Lang, Freitag und Dessau ein Trifolium °»ch bit Mte °« «almchd, lal Wit, daß Rmtr. Buchen-Scheidholz, „ Eichen- „ Buchen-Prügelholz, „ Eichen - „ Buchen-Stockholz, „ Eichen rc. rc. Erste Ziehung am 8. April 1874, Zweite Ziehung am 6. Ma: 1874. IcdeH LooS kostet 1 fl. und berechtigt zur Thcilnahme an beiden Verloosungen. Wiedcrverkäufer belieben sich wegen der näheren Bedingungen an unfern Cassirer Herrn Friedrich Nestler dahier zu wenden. Das Nähere besagen die Programme. Der landwirthfchastliche Bezirksvercin. Ein Haufen Mist ist zu verkaufen bei Wellen Neisholz, Eichen-Stämme — 2,67 Rmtr. „ Stangen — 1,19 „ Nadel-Stämme — 47,24 „ „ Stangen — 5,19 „ dnt * (in «lich sich J -zl-'ch n ■6*™ fit? " _ _ Lin- nenstruth (*/2 und 1 Stunde von der Ei srnbahn-Station Mücke, wohin versteinter Vicinalweg führt): Eichen-Stämme von 15—43 Centimtr. Lumda, von wo versteinler Vicinalweg nach Giünderg führt): 403 Eichen-Stämme von 16—70 Centimtr. Durchmesser und 2—10 Mtr. Länge = 119 Cub. Mtr., 21 Kiefern-Stämme von 18—44 Centimtr. Durchmesser und 4—13 Mtr. Länge — 8 Cub.-Mtr., 1 Linden-Stamm von 29 Cmtr. Durchmesser und 6—13 Mtr. Länge — 0,40 Cub.-Mtr., 135 Eichen-Wagner-Stangen. Zusammenkunft am ersten Tage im District Alter Zwilling, am zweiten im District Steinberg, jedesmal Morgens 9 Uhr bei Stamm Wr. 1. Grimberg, den 18. März 1874. Wroßhcrzogl. Oberförsterei Nieder-Ohmen. (1237) Hüter. 1 (1229) Freitag den 27. d. M in den Districten Alter Zwilling und Die Holrversteigerung in der Ober- försterei Schissenbcrg vom 18. L M. ist genehmigt worden Die Abgabe der Alnuhrscheine kann vom 24 l. M. an durch Großherzogliches Rentamt Gicßen geschehen. Utberltescrung des Holzes, sowie ersten Ab- 1900 fuhrtag Mittwoch den 25 I. M ließen, den 20. März 1874. Großberzogliche Oberförsterei Schiffenberg. [1310] Georgi Jeitgeöotenes. Tafelrosinen, Tafelmandeln, Tafelfetgen, Orangen, Ital Haselnüsse, (1306) empfiehlt Emil Fischbach. Eine frtschgebesserte gute Milchkuh mit Kalb, letzteres 3 Tage alt, steht zu ver- Versteigerungen. Holzversteiqerunq Gießener Stadtwalde. Montag den 23. März 1874, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener großen Stadtwalde, District Sandkaute, nachverzeichnetes Holz Öfjentlid) versteigert werden, als: Ausverkauf, wegen Ladenveränderung. Auf folgende Artikel mache besonders aufmerksam: Strickgarne: wollene und baumwollene, Einschlagsgarne, weiße und farbige Flanelle, Hosenzeuge, Zoppelzeuge, wollene u baumwollene Unterjacken, Unterhosen, Kattune, Druckzeuge und sonstige in dieses Fach em- schlagende Artikel. ,, Ferdinand Holberg, [1301] Kitchenplatz. Bauplätze. Von meiner Besitzung beabsichtige inehrere Bauplätze zu billigem Preise abzugeben . F I u tz i, [1093] frühere Katzenstein'sche Besitzung. Aechte Ncapolit. Maccaroni, Gicrgcmuscnudcln, Türkische unb Bamberger Zwctschen, Apfelspaltcn, BrnncUen, NeincclandS, Birnen, (1305) empfiehlt Emil Fischb ach. Älle Morien künstliche Mine ralwasser auö der Anstalt des Herrn Dr. A. Mettenheimer enipfehlen en gros dc en detail I. A B n sch Söhne. Besten rothen, weifien und Luzerner ftIccfanmcn empfiehlt billigst [13021 C- W- Dletz am Markt. Ein Bursche der localkundig ist, wird als Droschken-Kutscher in Dienst genommen. [4284]__K Huhn. Ewigen und rothen Klee- ig feiten, ohne in in ilid/en Sage. Ncupest bringen tit : M, bloß wr £tt nöwcrtheii :en:6orpcral Mispul j orauf er über bi! uv alt ihn, um bersilte !, stürzen. Er Mb« je ging sogar s° * Davvisedentreten W ;Ae zu entreißen, N j ilten ifl. M«" 4 da !>!->»> i ,o er biii«,W5 einpre# d, » jfu Beben. * Den $ufen -'»!» >läente drehtet tu»18 ,u ®runte „fird-wf™* 5 U«f* S J, M t- ! jbi te» Jung, Bürgermeister. Dienstag den 24. l. M-, Vormittags 9 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ziathhause für den Ncalschul-Neubau versteigert werden: Große außerordentliche trJ fyiftt r 3 Br' (1304) Emtl Fischbach. Aermiethungen. Oll bl Gy. Wille. Weidiy, Markt. (1139) Neuenweg B- 177. Art 3 Frankfurt «• HI Das die die Amtliches Organ für Stadt und Kreis Darinfta)t kann das in Friedberg wöchentlich dreimal erscheinende Blatt V/ d. Bl. (1316) 11282) (?• Hensel. Hensel. (*> c o r ß Leib. 1(1315) Rcdaction, Druck und Verlag der Brüdl'jcke Univ.-Druckerei (fir. Ebr. Pietsck) in Gießen. sagt ist. angkwiesei @iri Dienstmädchen wird auf alsbaldigen Eintritt gesucht Zu erfragen bei der Erp. Tüchtige Arbeiter gesucht von Auflage 1100. (5 Mi Nur Sonntag den 22. März: 137. Iah: gong Abonnementspreis durch die Post bezogen 59 fr. pr. Quartal. Die Expedition. Stcingutrokre für Abtritte und Wasser leitungen, sowie bement in frischer Ser düng, in ganzen und halben rönnen, verkauft zu billigen Preisen Die Expedition des b erhessi sch en Anzeigers. Der den Fr. Berg's Erben gehörige 0233) (Worten, hinter den Eichen, ist zu verpachten.j sW91 Carl Berg, i Am Dienstag, den 17., ist ein 7 Woche» altes Sckweinchen entlausen Wer flufr kunft darüber ertbeilt, erhält eine gute lohnuug auf der Gänsmühlc b. Wieseck.(13"3 Gießen, den 18. März 1874. Im Namen des ev. Schulvorstands Gießen: Bigelius, Groß!)- Schnliitspector. Der Unterzeichnete besorgt gegen Provision von Crüt» vom Tausend: ten An und $etf auf von Bierth papieren per comptant nnb aus Zeit zu d-m genauesten Tagescoursen, die Belehnung von Werthpapieren, den Incasso und die Bcrwerthnng aller (Coupon-, den An- und Berkans von Wechseln, den Jncaffo und daS Di-Scontiren derselben zum billigsten BörsendiScontosatze. Joii.Tliom. Schwalm Solin. Samstag den 28. März, Morgens 10—12, die VI., Nachmittags 2 — die VII. Klasse. Freitag den 27. Mär;, Morgens von 9—12 die IV, Nachmittags 2—5, die V. Klasse. Montag den 23. März, Nachmittags 2—5, die Fortbildungsklasse. Dienstag den 24. März, Morgens lü>/2—12, Nachmittags 2—5, I. lk lasse. Mittwoch den 25. März, Morgens um 11, Nachmittags von 2—5, 11. Masse. Donnerstag den 26. März, um dieselbe Zeit, die III. jilaste. empfohlen werden, da es das verbreitetste, am meisten gelesene Blatt in s)?et,c Vatentheerde, Oberhessen, vornämlich aber in der W etterau ist. Negulir F-ttUofen, Ein fleißiges Mädchen sucht zum sosor- tigen Eintritt Prof. Dr. La Spey res, (Frag- und Anzcigcblatt) zugleich •8"' crfulnrcimcii Sctbrciluim von Wiijcijtn w _ ,6„ 1,1 bcfbcffflt, liche Prüfung. namentl ich^ilnter^der wohlhabenden Bevölkernngder Wetterau, (1307) Dieckmann. Kernuschte 'Unzeigen. Gesucht. 1 In ein hiesiges Engrosgeschäft kann ein junger Mann, mit guten Schulkenntnissen, als Lehrling eintreten. Off. Sch. 320 lies, ibie Annoncen (Äeneralagentur von Rudolf Mofse, B- Heidingsfelder dah. [1272 Die rühmlichst bekannten St oll merck'schon Brult-Baniians aus der Fabrik von Dir Wtrthschnst n. d. Hardt '11 ailderweiliq zu vergeben. Näheres daselbst. (>313) Xt. Tcrtc ^Specialaytvi.Kirchhlisser .ftoft und Logis für einen Gymnasiasten^ ober Nealschüler kann abgegeben werden. ((“IfofO heilt Impotenz, nächtliches Näheres bei der Exp. d. Bl.|1285] Bettnässen, Pollutionen. (11-32-Q) ^nßliodcn-Anstrich. Fustbodcnlack, sofort trocknend, Vcinolficcatif, zum Einölen, Oclfarbc, fertig zum Anstrich, rasch und hart trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum An- strelchen und Wichsen der Fußböden empfiehlt (1262) Friedrich Kreuder Wir ersuchen hierdurch unsere Mitbürger, zum Kaisers Geburtstag, am ®oinitafl dc» 22 Marz, ihre Hauser festlich zu beflaggen, um so unsere Achtung und Ehrerbietung dem Heldenkaiser acaen' ub" kund ,n Mm. ______ ___ Mehrer. Bürger Zu pachte» gesucht <^itt Grab-(^arten mit guten! l^—l^ Morgen Ackerland in dem Neuen- Obstbau.,.«-.. an. Sclterobera ^ A Bli'tz. Commisstonär tft ganz oder auch getrennt zu---------------------------- verpachten. Näheres bei Hoflieferant, Köln, Hochstraße 9, auf fast allen Industrie-Ausstellungen bereits prämiirt, so wie auf jüngster Wiener 1873 durch die Fortschritts - Medaille ausgezeichnet, finden nicht minder Seitens der (Konsumenten die ihnen gebührende, stets wachsende Anerkennung als vorzügliches Hausmittel gegen Husten, Heiserkeit, Brust- und Halsbeschwerden. In i riginal Packeten ä 4 Sg käuflich in (Yiesten bei 3 A Busch Sohne, LoniS Frohnhäuser, (Christ Arn niet a. Babnhof, (r Lind, Eotr., Robert Sattler, Edlr; in AUendorf a d Lda bei E V Harb, Apoth ; in Friedberg bei Wilh Fertsch; in Hungen bei A Buch; in Vid) bei H C Bingemann; in Nauheim bei ^ph Iac Weiß. [1288] Der dritte Stock meines Hauses im Gart-' seid, bestehend aus 3 Zimmerr, 3 Cabmets, Küche, Badeiikammer, Keller, Niitaebrauch der Waschküche und des Bleichplatzes, fo:' aÄTb*? ifUU mmie,5enUTl\Unferem lieben Wilhelm K.....n zu' [12891 ' Böger, Hofger. Protocoll'st. sÄ?m ^u"geU20. Wiegenfeste die herz- 1 ■----------——----------------- lichsten Glückwünsche und em dreifach don- Zwei möblirte Zimmer zu vennietpen und nerndeS Hoch, daß die ganze Kneipe wackelt, sofort beziehbar. Wallthorstraße A 241.(1290 (1314) Gesellschaft „Fröhlichkeit" Itycniy, f'nfia JpiTiirra,*10 VN -1. »LM :ini .., $0i ■rQ ■ Don • ® L°«° ist von allen in Darmstadt nnb Umgebung erscheinenden Blättern e b?. älteste so auch das gelescnste in allen Kreisen der Gesellschaft. Es i': gleichzeitig das Organ für die amtlichen Bekanntmachungen des Großherzogl Kreisamts nnb eignet es sich durch seine Verbreitung zu Inseraten jeder Art <7V er' . -t c. .. ö . t c k . «V) , . welchen es durch feinen großen Leserkreis den besten Erfolg sichert. Unterhal ?*' p Montag den 23. März tnng wird durch spannende Novellen von anerkannt tüchtigen Schriftstellern gc^ ')Tp|/ptiITi l’v bllte£C ^krÄnt' boten, wie auch den localen Nachrichten eine ganz besondre Sorgfalt \t ?h tern und Freunde der Schule werden hiermit freundlichst emgeladen. widmet wird. Annoncen werden von der Expedition, sowie von allen solider Annoncen Bnreaus entgegengenommen. Pesond Ze . b«:8dfin0{, Jon Haufl t ?rr b'a-urch 1 .»«"lut l"H. bl,; ft ®olonialwaarcn- und Cignrrengescbäft eine Weiu- naudlung* errichtet habe. Durch vortheilhafte Einkäufe in den >^tand gesetzt, bei billigem Preise eine reelle nnb gute Waare zu bieten, wirb es mein Bestreben sein, bas Pertranen meiner geehrten Abnehmer zu erwerben iinb zu erhalten. Ein Mädchen empfiehlt sich im Kleider- macken und We-ßzeupnähen auf der Ma- sckine unr> verspricht reelle Bedienung erfragen Neustadt, D. 193 (1300) | DunggnpS, sowie rokher, weißer und Luzerner Zrleesaamen billigst bei [1*81] (5 Hensel Die große Verbreitung dieses Blattes sichert ben durch dasselbe veröffent Spar- und Sprungheerde, lichten Anzeigen einen erwünschten Erfolg; die Inseratgebühren sind billig, nur Rohrfutter, Kamtnscbieber, 1 kr. für die kleine Zeile. Bei größeren Aufträgen entsprechender Rabatt. AbtrittSrohre, Wafserleitungsrohre, „ In Frankfurt nehmen Aufträge au die Herren: G. L. Daube *.<_• feic Fäulen, Träger und Eisenbahn' T"mp., »naseusteiu * Bögler, Rudolf Moffe, Hermann'che v^T 1 Aucdkaudluug, Iager'fcttc Buchhandlung. Friedberg. IN«