Ufr: " Bg »icd 16. d K* Schl«ßz«j, 1* Pk-'ut. "Eben meinm t fine Wein- 1 EixkSlife in ben d Ute Sßaare i# ■n lneiner gee^rtei Uff, 'Matti. efdURfrii die ttoq 2 Uhr rmutter unb Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen. Rr ««________________________Donnerstag den 19. März 8^-4. Einladung Mm Abonnement -sesr auf den Gießener Anzeiger. Derselbe erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags, und kostet trotz des bedeutenden Aufschlags an Papier und Arbeitslohn für die Abonnenten in der Stadt Gießen vierteljährlich nur i fl. 12 kr., frei ins Haus geliefert. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch im II. Quartal 1874 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen. Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementspreis 1 fl. 29 kr. incl. Postaufschlags, ^selben können nur bei der Post ober den Landpostboten abonniren. — Damit wir nun in den Stand gesetzt sind, die Auflage des Alattes bestimmen zu können, ersuchen wir Alle, welche auf den Gießener Anzeiger abonniren wollen, dies sofort bei der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen können, vollständige Exemplare zu liefern. Die Redaction. flmtsicher Theil. Hier, 'II Hl. 11111 Wem. tag bell 19. Betreffend: Die Vertilgung der Raupennester. Gießen, am 19. März 1874. Da» Grotzherzogliche Kreisamt Gießen an die Groscherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. tuo^cn alsb.ald öffentlich bekannt machen lassen, daß innerhalb 14 Tagen alle Bäume, Zäune und Gesträuche gründlich von Naupenuestern zu stiwern femi, bei Vermeidung der in Art. 80 des Feldstrafgesetzes angedrohten Strafe von zwei Kreuzern für jedes nach Ablauf der Frist sich vorfindeude Nach Ablauf der Frist wollen Sie durch die Feldschützen eine Visitation vornehmen lassen und nicht nur de Schuldigen zur Bestrafung angebeu, sondern auch auf deren Kosten die erforderliche Säuberung der Bäume rc. vornehmen lassen. v. Röder. & Po Mischer Theis. DcutfcOCanö. Aus Oberhessen, 16. März. Mit Einführung der neuen Verwal- timgsgesetze wird sich bezüglich der Erwerbung des Ortsbürgerrechts durch Aufnahme eine nicht unerhebliche Aenderung vollziehen. Es wird nämlich dann nicht mehr im Willen der Stadt- und bezw. Landgemeinden liegen, die Auf. nähme als Ortsbürger von dem Nachweis eines bestimmten Vermögens (Infe- rmdums) abhängig zu machen, da die Stände seiner Zeit einen hierauf bezüglichen Vorbehalt des Regierungs-Entwurfs gestrichen haben. Die Befestigung dieser Beschränkung wird im Laude sicherlich Beifall finden. Andererseits bleibt freilich das Recht der Gemeinden bestehen, die Zahlung eines Einzugsgcldes mit Genehmigung des Ministeriums festzusetzen, und zwar kann dieses Einzugsgeld für naturalisirte Ausländer höher bestimmt werden, als für Hessen oder für Deutsche, welchen von der Negierung mittels Aufnahme-Urkunde die Staatsangehörigkeit in Hessen ertheilt worden ist. Ueber die Einführung der neuen Städte-Ordnung sind vielfach irrige Meinungen verbreitet, welche um so mehr berichtigt zu werden verdienen, als dadurch den Gemeinden von 3000 bis zu 10,000 Seelen, welchen bekanntlich die Wahl gelassen ist, ob sie die Städte-Ordnung auf sich angewendet wissen oder die Landgemeinde-Ordnung wählen wollen, die Entscheidung wesentlich erschwert ist. Einer der Hauptirrthümer besteht darin, daß Viele glauben, die Städte-Ordnung erfordere neben dem Bürgermeister und der Stadtverordneten- Versammlung noch einen dem ersteren an der Seite stehenden Magistrat. Dies ist unrichtig und zwar in doppelter Hinsicht, denn einmal ist von einem Magistrat überhaupt nur bei den Orten von 10,000 und mehr Seelen die Rede und sodann ist die Ernennung eines solchen selbst da nicht einmal obligatorisch, sondern nur facultativ. Die vor die Wahl der Städte-Ordnung gestellten Orte brauchen also in dieser Richtung vor derselben nicht zurückzuschrecken. Darmstadt, 16. März. Der Kaiser von Rußland wird im Mai hier erwartet. Berlin, 17. März. Ueber das Schicksal des Capitän Werner herrscht noch eine große Unklarheit. Während einerseits versichert wird, daß die Untersuchung gegen ihn beendet und er nicht vollständig freigesprochen sei, bringt die „Mont.-Ztg." die etwas unwahrscheinliche Mittheilung, daß man in Hofkreisen von der bevorstehenden Ernennung des Capitäns zum Nachfolger des Vice-Admirals Jachmann spreche. Berlin, 17. März. Der Zustand des Fürsten Bismarck ist im Ver- hältniß zu gestern nicht wesentlich verändert. Die Kräfte nehmen langsam zu. Fast unverkennbar erscheint die gichtische Ursache des Leidens. — Die „Kreuz- Zeitung" sagt, man spreche davon, daß der Reichstag aufgelöst werden solle, falls der § 1 des Militär-Gesetzes verworfen würde. — Die „Börsen-Zeitung" schreibt: Die beabsichtigte Erhöhung der Eisenbahn-Tarife dürfte 20 pCt. betragen , indem die Umwandlung der Duodecimal-Psennige in Decimal-Pfennige 162/3 pCt. ausmacht und außerdem noch eine 3procentige Erhöhung eingeführt werden soll. Die Transporte durchgehenden Verkehrs mit langsamer Geschwindigkeit bleiben von letzterer Erhöhung ausgeschlossen. Berlin, 17. März. Der Bundesrath genehmigte in seiner heutigen von fld SCII" effa". Si«.** K-n', (immer uhigkN Nlf; »5 -rmM ob« ^ß-rb-lb bcr * iwig Slaltes unter »ft cTiHi^ „ (8. $äriJ87*' Eder Buh»-' “"von Seutner. j'/i M KMj üW' Bekanntmachung. Betreffend: Die Ausführung von Bauten in der Stadt Gießen. Bis jetzt sind bei Aufführung der Neubauten, namentlich an Stellen, wo die Straßen noch nicht hergestellt sind, — nicht immer die Höhepunkte und Etraßenrichtungen eingehalten worden. Da solche Bauten mißständig erscheinen und mitunter nicht unbedeutende Nachtheile für die Bauenden im Gefolge haben müssen, so hat der Stadtvorstand beschlossen, daß bei jedem Neubau und zwar vor Beginn der Maurerarbeit, eine Prüfung des Schnurgerüftes durch ten Herrn Stadtbaumeister Stief stattfinden soll. Wir bringen dies im Interesse der Einwohner hiermit zur allgemeinen Kenntniß. Gießen, den 13. März 1874. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzial-Hauptstadt Gießen. In Vertretung: Wagner. Frankreich. Das bonapartistlsche „Ordre" brachte um halb gegenwärtigen Augenblick, wo der Batican mit der halben Welt im Streite nicht entschließen, das wichtige aus Mexico zufolge sind dort-. Priester aufgeregte Volksmenge Brrurischte-. hat mit Victoria und der Herzog von gerem Aufenthalt erwartet. Er- des Anzahl mit Veilchen geschmückte Frauen und Männer. — Capitän Brion, Commandaut des Orönoque, hat seine clericalcn Freunde in Versailles benachrichtigt, daß der Or^noque nach Ostern Civita- Vecchia verlasicn soll, ohne durch ein anderes Kriegsschiff ersetzt zu werden. — Die äußerste Rechte hielt heute Abend eine Sitzung. Bis jetzt ist sie fest entschlossen, gegen die Regierung zu stimmen, falls diese bei der Interpellation Gambetta's keine genügende Erklärung über das Septen- nium gibt. mein überschätzt, indem man darin eine principielle Opposition gegen die Regie- Brand-ünaiück'erleben rung erblicken will 11wU-a —M k**—*- K— ------ * - — Literarisches. Die Allg. Jllustr. Industrie- und Kunst-Zeitung Nr. 10811 enthält u. a. folgende Illustrationen und Artikel! Die Verkehrswege dcS Handels mit Asien, Fayencekamin, Barytgrün, der Welthandel, Prüfung des franz. RothwcineS auf die Echtheit seiner Farbe, Dampf- dreschmaschine, die Sclavin- Statue, Spitzenindustrie, Rufs. Juwelcnschmuck, übenbolzjckrank, Italienische Kinder und ihre Maler, Kriegerdenkmal in Breslau, Dampfmaschine, Pauken mit äußerer Mechanik, Feuilleton, kl. Mittheilungen re. die ihm vom Papste augetragene Präfektur der Propaganda. Congiegation der Enlschuldiguug abgelehut, daß er sich dem schweren Amte nicht gewachsen fühle. Als sich der Papst daraus von Neuem an den Cardinal Bilio wandte, lehnte auch dieser ab, indem er Gesundheitsrücksichten vorschützte. Ter wahre Grund der Ablehnung ist aber, daß die Präfektur der Propaganda bei ihrem Verkehr mit der ganzen Christenheit nicht allein sehr mühsam, sondern im ^itt®oi n die $ Ur w;* »Ä 8r°to«9li ■s^ia Paris, 16. März. 3 Uhr die Rede des kaiserlichen Prinzen. Dieselbe wurde stark gekauft und gelesen, erregte jedoch vielfach Gelächter mit ihrer Anspielung auf einen rühmlichen Tag für Napoleon III. Auf dem Vastilleuplatze verbrannte man ungefähr WO Exemplare des „Ordre", die man bei Zeitnngshändlern gekaiift. Vonapartistische Kunegebnngen fanden nirgend statt, nur sah man eine gewisse Obstbau der i Sumfti von V'BItn aus den MO iepftb, 100 dirn-1 '0 Rrintcll . chkn Ertlich Dtrfli J wird «Iblingt aus a-3(8tb(n wn am Sln,oaii Sitzung mit großer Majorität den Gesetzentwurf über den Verlust der Staats- Prinz Jerome kommt nicht, um seinem kaiserlichen Vetter zu huldigen, nach Angehörigkeit bestrafter Kirchendiener nach den Anträgen deS Justiz-Ausschusses, Chiselhnrst. In Worten erkennt der rothe Prinz Napoleon IV. als rcchtmäßi- wonach über Geistliche, welche der gerichtlich gegen sie erkannten Amts-Ent- gen Erben der Bonaparte's an, nach seinen Thaten zu urtheilen, will er den lassung keine Folge leisten, Jnternirung event. Verlust der Staats-Angehörigkeit Philipp Egalttö der Bonaparte's spielen. Auch Frankreich selbst beleidigt das und Verweisung aus dem Bundesgebiet durch Beschluß der Central-Behörde „Kind Frankreichs." Die französische Regierung hat bekanntlich den Ofsicieren des Heimaths Staates verhängt werden kann. des Heeres und den öffentlichen Functionären untersagt, zwischen dem 12. und Wöllstein, 16. März An Stelle des verstorbenen Abgeordneten Metz 20. d. Mts. in England zu sein, um ihre Gegenwart bei der imperialistischen ist Obergerichtsrath Görz in Mainz von 27 Wahlmännern einstimmig in den Kundgebung in Chiselhnrst zu verhindern. Der nächste Schritt der Regierung hessischen Landtag gewählt worden. wird, dem Pariser Correspondenten des „Daily Telegraph" zufolge, die Aus- Düffeldorf, 15. März. Die Vorstände der Altkatholiken - Vereine zu sendung zweier oder dreier Kriegsschiffe auf eine Kreuzungstour im Canal mit Düsseldorf, Lennep und Solingen bejchloffen in gemeinschaftlicher Versammlung Befehlen, Napoleon IV. gefangen zu nehmen, wenn er iiach Frankreich segeln die Constituirung einer aus den genannten drei Vereinen zi> bildenden altkatho- sollte, sein. lischen Pfarr-Gemeinde und die Anstellung eines Pfarrers mit dem Sitze in Pari-, 17. März. Ein großer Theil der hiesigen Blätter sieht in dem Düsseldorf. Widerstand, der sich in der Militär-Commission gegen das deutsche Militär- Coburg, 16. März. Dahier wird im Laufe des Mai die Königin gesetz findet, ein Anzeichen der bevorstehenden Auflösung des Deutschen Reichs. Edinburgh mit seiner jungen Gemahlin zu län- Die „Libertä" meint, der Widerstand Deutschlands gegen die preußische oberung hat begonnen; mögen Moltke und Bismarck über die Ursache Falles der Reiche nachdenken. aiiilieiL Rom. Die „Jtal. Nacht." schreiben: „Der Cardinal de Luca die katholischen Satzungen in's Gedächtuiß zu rufen, in welchen die sog. Frei' maurer Gesellschaften von dem heil Stuhle verurtheilt und ihre Theilnehmer mit sehr schweren Strafen bedroht werden. Wir können, verehrter Bruder, den Ihres bischöflichen Amtes höchst würdigen Eifer, welchen Sie bei dieser Gelegenheit entwickelt haben, nicht genug loben. Wir beklagen auch, verehrter Bruder, daß uns derselben Quelle dieser verurtheilten Sccten eine andere für das Heil der Seelen verderbliche Gesellschaft mit dem 9t am en: „Unterrichts- liga" hervorgegangen ist, welche namentlich aus den Gemüthem der Kinder den katholischen Glauben auszurotten und ihre schändliche Wirksamkeit über ganz Frankreich zu erstrecken trachtet Obgleich es uns bewußt ist, daß Sie sich in Ihrer Diöcese beeilt haben, mit allem Eifer Ihres Hirtenamtes dieses Uebel zu bekämpfen, wollen wir Sie doch im Hinblick auf den Ernst der Gefahr noch einmal in dem Herrn ausstacheln, in Ihren Bemühungen für die Hut unserer Heerde fortzusahren, die Wachsamkeit Ihrer Gläubigen rege zu halten und aus dem Ihnen anvertrauten Felde die jammervolle Saat, welche die Kinder der Finsterniß in dasselbe streuen, mit unermüdlichem Eifer auszujäten. PiuS IX., Papst. Pari-, 16. März. Deutschland und sein Reichskanzler gehen dem Untergang entgegen! Die „Liberty" weiß es und sagt es- Nichts ist so ungewiß wie der Sieg! Diesen tiefsinnigen Gedanken führt sie aus und belegt ihn mit Beispielen. Alle großen Eroberer und Reformatoren müffen ihren Sieg oder ihr Werk unvollendet laffcn, und sie haben meistens keine Naä fol- m ta»cn flD ” .. tu I 5*-Jt 8W zu iX' ‘vifilt ist, 5 tinbt w Qg bet snncr u«n Lc'bint s-utitn, i«' tuw tyW önitiK. - mit tn Di h mit tzchach t.rt tit Wczr liolichste Liad fiining tiefe« Näudi, sich an tarb, feflen bi tx«C(n. liegt, auch mit großer Verantwortlichkeit verbunden ist, und diese mag ein vorsichtiger Mann nicht gern übernehmen. Deshalb scheuen sich die Herren Car- dinäle, an das Steuerruder des Schisfleins Petri in den ivild bewegten frem den Meeren zu treten. Die Ablehnung der Cardiuäle de Luca und Bilio hat iu. r, , , r den Papst tief betrübt und er "kann sich noch PavlS, 16. März. Der Bischof von Angers, Herr Freppel, hat als 5llllt ant,ercn Cardinälen anzutragen." Anerkennung für seinen famosen Hirtenbrief, in welchem er Deutschland mit Schmähungen überhäufte, vom Papste folgendes, auch sonst beachtenswerthes flniCVi&Q ,.. * »Ä «V - »Ä’SS'«.“ ÄTÄ1S Stt sä!**...... **•"**** ■* Encyclika zur Kenntniß Ihrer Psarrkinder brachten, es für nöthig hielten, ihnen ' ' _________ einen leinen Leistungen entsprechenden zahlreichen Besuch wünschen." — . _ Zusage kann, wie wir hören, Herr Prof. Massa nur die eine, hier ange» Wucht seiner Unternehmungen zusammen; die letzte Abstimmung im Reichstage kündigte, Vorstellung geben und nach ben auch sonst uns bekannt gkworvenen Berichten glauben hat ihm den Rest gegeben. Herr v. Moltke bekommt seine 400,000 Mann ^nferöt im°3n?eTat%tVerinall9CmeinCn St^lInal?mc M Publikums empfehlen zu dürfen, nicht dkl Widerstand Deutschlands gegen die prenstische Eroberung hat begon- ' - «,,f dem A°-r°nenp,<>b in fflnhn befindet sich ein S,find,v,rmi,ihunq«^°mdi°ir^ neu! Möge der Reichskanzler und möge Herr v. Moltke die „Ruinen" von dort hat sich in den Naä,Mittagsstunden ein förmlicher „Mägdcmarkk" gebildet. Ein bekannter, Volney lesen und über die Ursachen nachdenken, welche den Sturz der Reiche Dem $umor ergebener Friseur paisirte Montag Nackmiktag diesen originellen ^Stapelplatz für herbeisichren ; mögen sie denken, wie lange die Reiche eines Cäsar, eines Aleian- untl .X,,< v .. .K a m . f n k . L r e J .. c c. f diese Frage erledigt war, fragte die Fee zuruck, was sur em Geichaft der Herr habe, ob em ber, eiueö Karl . und eines .Napoleon gedauert haben u. s. w. Und diesen Hausdiener, der bas Holz klein mache und herauftrage, da sei, ob sie ihr „apartes" Zimmer GalliMatbiaS tischt die „Llbertö" dem französischen Publikum als einen Leit- habe und Nachmittags eine Stunde schlafen dürfe, auch ihr Bräutigam sie täglich befutben artifel auf, und das nennt man hier ailölvärtige Politik behandeln! Da ist (onne- ~~ ..Versteht sich!" antwortete unser Humorist. „Sie werden sogar bei mir auch Fräuleiii es fürwahr kein Wunder, wenn die öffentliche Meinung in Paris zuweilen alle “ 4?eind 7^" Sie Grenzen des gesunden Verstandes ilberschreltet. Man Ultereifirt sich hier ili Sie den Herrsckaften Ihre Bedingungen," schloß ber Spaßvogel, der laut gesprochen hatte und der That sehr für die augenblicklich laufenden Verhandlungen im deutschen unter allgemeinem Gelächter der Umstehenden verschwand. Der Scherz ist zwar nicht ganz neu, Reichstag, und es scheint, daß man die Tragweite des letzten VotumS allge- übcr dock wenigstens zeitgemäß. ..... ' * ... - - Mainz, 15. Marz Seit langen Jahren sollte heute Nacht unsere Stadt ein größereß^ . _ • K 2 1, '' . •’ <3iun‘u Unglua mrbai. Sin in der Schäfer scheu Dampfmühle und Brod Fabrik, wahrscheinlich D och wird sich dieses Urtbcil wohl durch den Fortgang schon kurz nach Mitternacht im unteren Raume auSgebrochener, aber erst nach 2 Uhr für die der Debatte von selbst ändern, ehe eS sich festsetzen kann. Fcuerwächter signalfäbig gewordener Brand zerstörte dieses große ötabliffement ganz bis auf Paris, 16. März. Heute ist der große bonapartistische Reclame-Taa tfn -- r‘ V a" ' J • ? ornem^alv.j^ Spur von ihnen fehlt , ebenso wird bis jetzt die Schwester des Besitzers vermißt , dieselbe ' reut* welcher Zeit die Führer der Partei jtL hd) bemüht waren, scheint das gleiche Loos betroffen zu haben Auch der Schaden an verbranntem Mobiliar, Vas verloren gegangene Terrain wieder zu erobern, erhalt heute tte republika- welches größtentheils unversicherten Leuten gehörte, syll nicht unbeträchtlich fein. Ulslhe Partei ciif neues Haupt, welches allerdings aus den Schitltern eines 91 uS bem Großberzogthum Hessen, 14. März. Endlich bat die in Hessen so nach bürgerlichen Rechtsbegriffcn ned) uninnndigen Knaben sitzt. den «ren- Yfnt,l,Tte W üb^ di- Hnwentun« .DrEnn, Sch-»»-» 0/^W«r )«i-i-^ « 1511t -<< , .6 v x o Wirtbsbau ern re. durch eine Mtnistertal Verfügung ihre Erledigung gefunden, und zwar in einer Of,lt)fd)cr deute dem neuen Oberhaupt auch mancher Wermuthstropscn. Weise, daß sich die Wirthe k. im Allgemeinen damit zufrieden geben können. Die Verfügung — Herr Professor Massa aus München, der rühmlichst bekannte Magier, aus dem Jahre 1872 noch in gutem Gedächtniß bei uns, welcher feit etwa einem Monat nur noch in den gewähltesten Privat - Cirkeln Frankfurt's seine Vorstellungen in der höheren Magie, Physik und Chemie mit großem Beifall giebt, hatte vorher daselbst einen EyeluS von 12 Vorstellungen im großen Saale des Kaufmännijchen Vereins gegeben. Die Berichte in den Frankfurter Blättern waren voll beß Lobes über die außerordentlichen Leistungen des Künstlers. WaS Herrn Massa übereinstimmend nachgerühmt wird, ist, daß er sich jeglicher Eharlatanerie fernzuhalten liebt. . Herr Massa ist wirklich ein Zauberer", schreibt z. B. der bemer „Bund", „ja wir möchten ihn seines vernünftigen, ansprechenden, fast vertraulichen und aller Eharlatanerie entkleideten Vortrags halber den Magier des Salons nennen; seit des alten Bosco Zeiten bat keiner seiner vielen Nachfolger unS so gut unterhalten, wie Herr Massa." Ebenso idjreiben die Didaskalia unter dem k. Februar d. I.: „Die Samstag und Sonntag gegebenen Vorstellungen des Herrn Prof. Massa in der indischen Magie im großen Saale des Kaufmännischen Vereins zeichneten sich bei einem raschen und reichen Wechsel der einzelnen Productionen noch besonders durch die Sicherheit, Gewandtheit und überraschende Fertigkeit des Künstlers aus, welcher auch durch einen - - zn r , r • y» • < v xrx- n ftQTCn» leichten und lebhaften Vortrag seine Zauberspiele in gefälliger Weise zu commentiren gcr, Feine Sauber. Alexander ber Große vermachte fein Reich dem Würdigsten, weiß. Kein geringer Vorzug der ganzen Vorstellung war das Fernhalten aller gespreizten und Cäsar, JesuS, Mahomet, Cäsar Borgia, Richelieu, Friedrich ber Große, Ca markschreierischen Zulhaten, welche so oft den Mangel an wirklichem Werth decken sollen. Die vour starben ohne Kinder! Nichts ist ungewister als der Sieg: Fürst Bis- ““T = Uxä)^l und (olioe lu nenntn, und li^en baru.n nn.n hichl> marck sitzt jetzt zu Hause und hat Gelegenheit, über den ^atz nachzudenkeu. Sonnlags-Vorstelluna ' - - -• - - - - -- Nach den Depeschen, die von allen Seiten herbeiströmen, biicht er unter der Wegen anderweiter Z> Ieügebotenes. Dungghpö bei [1079] I. G- D Bapft. Börsenberichte. Frankfurt a. M., 18. März. Die Börse eröffnete heute in recht matter Haltung, lind dakcr alle ISiaiet vieler All in een lusiuyicyujitii uuprr zu ftruril iricn. xju ui> <» ■ —“"O- ytuir m itu;i Iiiuiitv ^»uiiuiig, hXn vor dem Erlaß der Verordnung vom 10. October 1871 3 ^L.ter'Gläser gestattet gewesen, die hauptiachlich großen illlmitirten Verkaufßordres von außerhalb zuzuschreibcn war. Später v - ä.l k«» i.in iiieion STRirthir(inFf«•» hnriirtnhi>ti»n Arnb.n FJinrrrtfh inslcn iedoci) besserten fid' Tenbenr und Eourie, als die Berliner (SDntreminr uniert tiiphriflprpn (Sourfp feit dem Kriege ist das Wort „Regeneration". Wechsel Amsteidam Oberhessen 781'8 4 1864r 156rms der französische Student bekncipt sich nicht, wie cs der deutsche oft thut, in großen Quantitäten Bieres, er paukt sich auch nicht, höchstens, daß er das Floret (Stoßrapp,er) führt? denn die lateinischen Völker stechen lieber, während der Germanc mit Vorliebe haut. Dafür bat aber der französische Student sich gewisse Geschicklichkeiten angeeignet, z. B. die, mit der Faust einen raschen und betäubenden Hieb in's Gesicht oder mit dem Absätze einen vernichtenden Tritt gegen ocn Unterleib des Gegners zu führen. Was sagt der deutsche Bruder Studio zu solchem Comment? — Auf deutschen Universitäten wird mancher Vor- und Nachmittag dem „Pauken" gewidmet und es gehört zum guten Ton, mit großmöglichster Geschicklichkeit dem Lommilitonen das Antlitz durch eine geschickt durchgezogene Quart zu zerfetzen, blos weil dieser Musensohn ein anderes Band trägt als Studio selber. Sogar dem Darwinismus huldigt mit Vorliebe der beut'cke Student, wenn auch einseitig, da er die Umbiloung des „Affen" in einen Kater" häufig an sich selbst zu beobachten Gelegenheit nimmt, aber trotz alledem bleibt sein Lreiben der Ausdruck einer gesunden übcrquellcnden Kraftfülle, das Verbindungswesen wird zur Pflanzstätte eines kräftigen Gemcingeistes, der Zusammenhalt auch der NichtverbindungS- fiubenten — Kamee! c nennt man's nach dem Comment oder auch Finken — wird zum Boden emeS durch Freundschaft, und gesellige Tugenden erhobenen Lebens. Ein imponirender Gcrnein- gkist, ein chevalcresker Hauch durchweht das deutsche Studcntenwesen und macht noch im spätesten Alter die Zeit des Studiums zu einer der angenehmsten und theuersten Erinnerungen. Ob sich wohl auch der französische Student in späteren Jahren noch begeistern kann für die Zeit, wo er seine Jugendkraft vergeudete und seine besten Jahre verbrachte in der Gesellschaft einer Dirne? — Der deutsche „Philister" aber wird nunmehr wohl mit weniger krauser Stirne auf die akademische Jugend seines Vaterlandes schauen, die ihre Vollkraft und ihren Uebermuth auf dem Fechtboden und beim Trinkgelage auötobt es steckt doch noch Kern darin I London, 13. März. Prof. Ruskin macht augenblicklich durch eine neue barocke Idee wieder von fick) reden. Acrgerlich über den Zeitverlust, der durck) Ballspielen, Rudern und ber gleichen Vergnügungen, dir er selbstsüchtig nennt, entsteht, und doch wohl wissend, daß die Studenten einige Hebungen im Freien haben müssen, hat er vorgeschlagen , daß die Studenten sich mit der Verschönerung des Städtchens Hincksey amüsiren sollen. Die jungen Leute sollen sich mit Schaufeln, Aexten, Spaten u. bergt m. Instrumenten bewaffnen, nach Hincksey gehen, dort bie Wege in Orbnung bringen unb bie ganze Umgebung so Herstellen, wie sie sich für „bie lieblichste Stabt in Englanb" schickt. ES haben sich bereits 50 bis 60 Stubenten zur Ausführung bieses Planes'gemeldet, und Ruskin selbst will, so bald sein Gesundheitszustand es ihm erlaubt, sich an die Spitze dieser kleinen Armee stellen. Für den Fall, daß der Professor gesund wird, sollen die Arbeiten sofort, wo nicht, erst im nächsten Semester in Angriff genommen Acllen. 5°/o östr. F. St. E. B. 334 */2 Lombard. Bahn 1511 2 Ludwigsh. Bexbach 1781/, Maxbahn 119i/2 Bayer. Ostbahn lll‘/4 Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. 140 1« .?'* »A& 12. 4 n»* 2la* s-z-d! k'W in dm > MAG "LH* fc ^le Ursache des l*Lal de Luca h ^»giegatiou mit b/'A.gewaG .'w Bilio ivanbltj Der wahrt bei ihrem M ionbem im ‘ Welt im Streik diese mag ein vor - die Herren Car GoldsoHen. fl. kr. Pr. Friedrdor — — Pistolen . 9 34—36 Holl. fl. 10 St. 9 45—47 Ducaten . . 5 31—33 20 Franken»!. 9 23—24 Engi. Sover. 11 50 — 52 Russ. Imper. 9 39 — 41 Dollar in Gold 2 25—26 jedoch besserten sich Tendenz unb Course, als bie Berliner Gcntreminc unsere niedrigeren Course zu Deckungen benutzte, die — da auch der hies. Platz zu solchen schritt — alSbald größere Dimensionen annahmen. Am mattesten lagen Lombarden, die bis 148i/4 heruntergeworfen nv »ui «... wlV|V1 ............ wurden und sich mit Mühe wieder bis 151 erholten. Das alte Dividendenspiel verfehlt auch geatkyt Studenten und französische' ^tudiants.)* ein Lieblingswort der Franzosen dieses Jahr seine Wirkung nicht. Augenblicklich ist die Loosung für den Maicoupon 15 Frs. (,if bfin ff/jege ist das Wort „Regeneration". Von einer Wiedergeburt des Volkes erwartet und daraufhin wirft man das Effect. Bis zur wirklichen Erklärung der Dividende werden n aIi0 die deiemstiae Rache, für welche das gegenwärtige Geschlecht zu schwach sich fühlt, noch manche Strömungen und Gegenströmungen zur Geltung gelangen. Creditactien schwankten Run tollte man meinen, daß die Heranwachsende Jugend vor Allem darauf bedacht wäre, Geist zwischen 2331/2-5-4> 2, Staatsbahn zwilchen ?32’2—4»/b—4 DaS gestern betreffs letzterer und Körver au stählen für die künftigen Tage des Kampfes unb baß insbcsonbere bie stubirenbe colportirte unsinnige Geruckt von einem kolossalen Verlust im Kostgeschafte ist heute natürlich "v Frankreichs, die Blüthe der Nation, in solchem Streben vorangehen müßte. Aber weit wieder ganz verstummt, wie cs denn vor Monaten schon widerlegt wurde. Von deutschen «.kehlt' Während bei uns der junge akademische Staatsbürger die Hoffnung und der Stolz Bahnen bayer. Ostbahn niedriger, von österreichischen, ungar.galizische etwas hoher. Von ? 8 Vaterlandes und in der besseren wohlanständigen Gesellschaft eine durchaus geachtete Per- Banken, Effcctenbank Darmstädter und Provinzial bester, Bankverein etwas matter. Staats- önlickkeit ist erfreut sich dagegen der französische Student eines sehr zweifelhaften Ansehens fonds fest, mit Ausnahme von Silbcrrente unb Spaniern, bie billiger zu haben waren. Wiener .„h bleibt von Ivcblacfittcten Familien unb Gesellschaftskreisen völlig ausgeschlossen. — Unb Kommunal zu 91',2 gesucht. baö hat seinen guten Grunb. Der französische Stubent wohnt im quartier latin. Er gehört j — ° Preuss. 41,2° 0 Oblig. — b'rankf. 3V3°/o Oblig. 90J/8 Nass. 3'/zv 0 Obi. 93 Kurhess. 4° 0 n 99 Gr. Hess. 5% Obi. — „ H 4O/o r „ n 31/2«/o „ 971/4 Bayer. 50/0 „ — « 41,2°,o 1jährige 1013/4 n 40 0 1jährige 98‘/2 Würtemb. 4*,2% Obi. 1011/4 Baden 4,/2o/o ObL e. E. L. 1003 Gestern Silberrente 665/s r Papierrente 623^ Spanier, neuest. 3% 18' r Amerik. Bonds 1881r 103*/6 „ n 1882r 98'z4 „ 1885r 101< 4 „ n 1887r 1023/4 do. II. Etniss. — Ajileliensloose» Darmstädter fl. SOLoose — n n 25 n 563/4 Kurh. 40 Thlr. Loose 717/b Nassau 25 fl. — Braunschweiger 22 '/2 3°,q Oldenburg, ä 40Thlr. 385/g 40,0 bayr. Präm.-Anl. 1135/b 4% badische Loose 113'/2 Badische fl. 35 Loose 70 Oestr. fl. 250 v. 1854 92 1858r Prioritätsloose 193 1860r Loose 95i/t werben. Allgemeiner Anzeiger von 15 bis 33 Cmtr. mittlerem Durch- Friedrich ...W i l lttrump f .gehörigen Messer und von 4 bis 13 Mlr. Länge Immobilien offenltch an den Metstbtetenden versteigert werden: Jughard 1295] v. Rubarth. (1279) bei 96 pro 36 80 1400 3400 50 55 2405 72 Prügel^olz, 160 400 800 30 ö5c/10 2 666/10 3 181 11 Hofraithe in der Sonne, Garten am Nahrungsberg, hinter dem Dorchslischen Garten. Holzversteigerung. Montag den 23. d. M., lHKlstr 3 781 821 Holz-Versteigerung im Bersröder Gemeindewald. Montag den 23. und Dienstag den 24. d. M., jedesmal von Morgens 9 Uhr an, kommt in verschiedenen Districten folgendeS Lolz zur Versteigerung: Stück Eichcn-Stämme von 15 bis 64 Ccntimtr. Dnrchmesser, 5 bis 17 Mtr. Länge von 0,18 bis 2,95 Cub.-Mtr. enthaltend, zusammen 53,56 Cub.-Mtt. Stück Nadel-Stämme 19,03 Cub -Mtr. zusammen 54 Cub -Mtr. haltend, 52 Eichen-, 15 Buchen- und 2926 Fichtenstangen zusammen 58,74 Cub.-Mtr. Holzversteigerung der Stadt Allendors a. d. Lumda. Freitag den 20. März L I-, Vormittags 8 Uhr anfangend, enthaltend. s Bemerkt wird, daß sich das Fichtenstangenholz zu Rüststangen und Wagnerarbeit u. dgl. eignet. Die Zusammenkunft ist im District Wilshäuserwald am Wege nach Bersrod. Reiskirchen, am 6 März 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Reiskirchen- (1257) Jüng er. Montag den 23. März 1874, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhaus die dem Grobherzogliche Bürgermeisterei Bersrod. [1270] Böcher. vinzial - Arresthaus 1874,75. Mittwoch den 25. März 1874, Vormittags 10 Uhr, et die Vergebung des Bedarfs 2 9 43 33 Holzversteigerung. In dem Freiherrlich v. Schwertzell'schen Forstreviere Willingshausen, eine Stunde von der Matn-Weser-Bahn-Station Neustadt, soll Donnerstag den 26. d. M. in den Schlägen: Langenburgshege, Dörner und Scheere nachbenanntes Holz auf das Meistgebot verkauft werden: ! Großh. Bürgermeisterei Allendorf a./Lmda 54 Rmtr. Buchen-, Eichen- und Nadel- Der Großh. Beigeordnete: Stockholz, :[1256] Wallenfels. | Maurerarbeiten, veranschl. zu 55 Thlr. Pflasterarbeiten, „ „ 184 „ Die betreffenden Offerten sind portofrei und versiegelt mit entsprechender Aufschrift versehen bis spätestens zum Submissionstermin Dienstag den 31. März ca., Vormittags 10 Uhr, im Kreisbüreau hier einzureichen, an welchem Tage die Eröffnung desselben in Gegenwart der erschienenen Submittenten erfolgt. Die Bedingungen sind im bezeichneten Büreau einzusehen, auch können dieselben gegen Erstattung der Copialicn von dort bezogen werden. Biedenkopf, den 17. März 1874. Der commissarische Kreisbaumeister: Flur Nr. V750 53 186 37/16S Gießen, den 18. März 1874. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. I. E. d. V.: Stockholz, 21900 Wellen Eichen- und Nadel-Reisholz, 8000 „ Buchen-Reisholz. II. Bau-, Werk- u. Nutzholz. Buchen-Wcrkholz Abschnitte von 32 bis 64 Cmtr. Dicke, Eichen-Werkholr- Abschnitte für Wagner von 14 bis 20 Cmtr. mitte- lerem Durchmesser, Stück Eichen- und Buchen-Deich- seln, Rmtr Buchen-Scheidholz, , desgleichen Stammprügelholz, Rmtr. desgl. Zopfreis- und „ Eichen-Prügelholz. Buchen-Prügclholz, Eichen- „ Nadel- Buchen-, Eichen- und Nadelforstung), o . Fichten-Stangen, zu Spalier-Latten, Baumstangen rc. sich eignend. Zusammenkunft ist im Ort. Bersrod, den 17. März 3874. Agier, auö bmW iat nur noch in ttn $ rtn Magie, PM^ on 12 Borstellungen t m Frankfurter Blatttu cs. WaS Herrn inie fernzuhalten N -- „ja wir möchten >.' tie entkleideten 'i!orw- bat keiner seiner M >n vie Didaskalia W lungen des weins zeichneten pj •• nocrs durch wj* sicher auch durch m Weise zu comment^ en aller gelten t erth decken \M M darum einen ■ ■» ®* ' ,nr die eine, y>er . ! i"1 **l! W am f« Stii« ,at W«l0%b(r£ wn "Xn batte c tn würben I. tzataillo"«/ gMi en Hiersteigerungen. Obstbaumversteigerung bei der Stadt Giesten. Samstag den 21. März 1874, von Morgens 11 Uhr an, sollen auf dem Platze vor dem Rathhaus 100 Aepfel-, 100 Birn- und 70 Reineclauden-und Mirabellenstämm- chen öffentlich versteigert werden. i Auch wird bemerkt, daß mehrere Hundert Weißdorn- Heckensitzlinge und Birn- wildlinge aus dem städtischen Pflanzgarten abgegeben werden können. Gießen, am 19. März 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. (1293)___________Vogt.________________ Betr.: Die Lieferung des Brennholzes und der Braunkohlen für das hiesige Pro- an ennholz und Braunkohlen für das hiesige Provinzial'Arresthaus an den Wenigst- Mhmenden statt und werden Steiglustige ringeladen sich im Termine im Vorhaus des Arresthauses einzufinden. Gießen, am 10. März 1874 Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Bötticher, Ouvrier, 1149] Stadtrichter. Stadtgerichts-Assessor. deS Vormittags von 9 Uhr an, soll in dem Reiskirchner Gemeindewald,Stück Nadel-Stangen 659 Cub.-Mtr. Disttict WilshSus-rwald .>ach°c.ze>chnttes Stuck Rmtt°Buch-n-°"Eich-n- und Nadel-wüh-°^°d°r 'm oben genannten District 89 Rmtr. Buchen. Eichen- und Nadel-' Allendorf a./Ldm, den 16. März 1874 12850 Wellen Buchen-, Eichen- und Nadel- Reisholz, 65 Eichen- und 155 Nadel-Baustämme sollen in den hiesigen Stadtwaldungen, Districten Homberg, Stemwald, Lehmgrube rc. folgende Holzsortimente versteigert werden. I. Brennholz. 13 Rmtr. Eichen-Scheidholz, Sämmtliches Holz lagert in der Nähe der von AWfeld nach Willingshausen führenden Straße und ist die Zusammenkunft um 9 Uhr früh auf dieser, am WillingShäuser Feld. Bei ungünstiger Witterung bei Herrn Gastwirth Heruffe zu Willingshausen. Forsthof, am 14. März 1874. Die Revierverwaltung. [1280]____________Hücker.______________ Die nachstehenden Arbeiten incl. Materiallieferungen zum Neubau des Förster- Etablissements bei Bieber sollen im Submissionswege vergeben werden: Rmtr. Buchen-Scheidholz, v Elchen- „ „ Buchen-Prügelholz, „ Eichen „ Buchen-Stockholz, „ Eichen- und Nadel-Stock- Wellen Buchen-Reisholz (Durch» WellenO^Nadel-Reisholz (Durch- Wellm^^Aspen-Reisholz (Durch- [1173] H. M. Jughardt. werden zum Waschen, Färben und Fa^on- I an 1—2 Herren zu vermiethen, im Becker'- A. Fa ngmann. (TSS) Rt. । Näheres bei der Exp. d. Bl- [1299] A. Kusch Söhne, Gießen, der [1270] I Blitz, Kommissionär K Huhn. [4284] [1243] Kauffmann & Comp. [1286] [I12o] n 11 'sche Wollenspinneret. fi 1 n 1 ft Acchter französischer Cognac: 1 8 Chnu Uhr) per Couv. (V21 ä la carte zu jeder und Aepfelwcin. [lOtOJ I. G- D. Bapst. (1222) L. Bersch. der Erp, d. Bl. abzugeben. [1298] [1297] Neuwied. Ph. Ciies. (C. 513.] Orangen und Citronen d. Bl. [1141] Schack. Für Bierbraner — s b 8 — c 6. 1205) Sitzung Montag Abend. [765] 1246) Earl Berg. t orStellung fundenen Sckweistjackcn in Revacnon, Druck und Lerlag^ver Brühl'jche Uni-.Druckerei (gT. Cbr. Pietsch) in Gießen. ff tt 18 25 Ein Knecht, der mit einem Plerd fahren kann, sofort gesucht Wo? sagt die Exped- it ir 2 30 2 54 3 6 3 6 3 20 3 48 2 12 2 30 1 12 1 16 In meinem neuerbauten Hause, Schiffen- berger-Straße sind zwei Logis, bestehend aus 5Zimmern und allen Beauemlichkeiten Ein braves Dienstmädchen wird gegen hoben Lohn auf sofortigen Eintritt! gesucht Meine Wohnung befindet sich in der Schloßgasse bei Herrn Buchbinder S tohr. von Frau Steinfels, Neuenbäuen Nr. 86. Serons Sauternes 1 3 1 27 1 1 1 1 1 2 2 2 Louis (Größer, Herren-Kleidermacher unb Bier ntn Pvrjkl las gcly Esteßen. L f 8 — c 5. sondern ai i-u Mn. gattet iTii kann nach zltichen Gli robei es 1 »nten, roi' iletann di, den Wirths« Vincent Bcychcvelle Giscours Nauzan Lafitte pr Flasche, fl. fr. Thlr. Sgr. 12 20 23 23 27 5 12 22 die Anlage 4 den offen! Zur gefl Beacdtuug. In den von den Herren Professoren Dr. Oppenheimer und Dr. Fehr in Heidelberg, sowie von Herrn Professor Dr. H. Schröder in Mannheim als am besten be- pfichlt (1147) Gg. Willi. Wcitli Ein schönes Logis im Borderbause. bestehend aus 2 Zimmern, Cabinet, abgeschlossenem Korridor, Köche, Kammer?c, ist an eine stille Familie zu oermiethen und sogleich zu beziehen. Mittagstisch 24 fr. Nesiaucalion Tageszeit. 13 14 15 16 17 18 20 21 25 1 5 28 Zli Nr. T 8tHi Z» pachte» gesucht 12—15 Morgen Ackerland in dem Neuenwegerfeld. Nähere- btt Vermischte Anzeigen. Ein Bursche der localkundig ist, wird als Droschfen-Kutscher in Dienst genommen. Cognac Vieux „ bois B- v. S ck u l e r, Darmstadt, Blechstraße *29. Einem geehrten Publifum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich mich dahier als Herren Kleibermacber etablirt habe und werde ich durch prompte und reelle Bedienung das mir geschenkt werdende Zutrauen meiner geehrten Gönner zu erwerben und zu erhalten suchen. Ein Logis im Hinterhaus, bestehend ans 4 Zimmern nebst Zubehör ist an eine stille »zamilie zu vermiethen lU60]H. M- Jugbard. Sillery, 1. Dualität Carte Noire ' „ Blanche Try Verzenay (herb) Favori Grand Cremant Rose Ein größeres W e i n g e s ch ä ft in Mainz sucht sirr den Verkauf seiner Rhein- und Moselweine gegen Hobe Provision tüchtige Agenten. Res renzen und Adr. an I. Diemcr in Mainz. [780] StadUheater in Giessen. Freitag den 20. März 1874: 2. Abonnements Vorstellung Zum ersten Male Klein 401) Altertbümliche Möbel, sowie Münzen Porzellan rc. rc., kauft Louis Rothenberger, Neu en weg 193. 402) Getragene Kleider und andere gebrauchte Gegenstände kaust Louis Rothenberger, Neuenwea 193. St. ff Waltthorstraße Nr. 96. Bitte genau auf Firma zu achten. Mein großes Lager in ächt englischem Brauerpech, Primaqualitäten, Halle bestens empfohlen. Frankfurter Hof. 1Fränkel.) $ injhunen. Tuss-Schwmmsteine- und Kaminrohrfabrik. 271) Rechts - und linksrheinisch. zu oermiethen und bis Juni zu beziehen. [1239] I. A. Singer, Neuenweg. ^in Grab-Garten mit guten , , , Obstbäumcn am Seltersberg mehl, sowie alle Sorten 6aty vder auch getrennt zu seines Waizeumehl, billigst M'*^Fri-Lch Kreuder. Vertreter der vereinigten Weingutsbesitzer in Bordeaux und des Hanfes Herrn Gustavs Gibert in Reims, Champagne. 3u Körben ab Reims stellen sich Preise billiger. Nur Sonntag den 22. Mätz: im CI11 bsaale: Große außerordentliche am«. Zeitungen dtrWelf ~ GJL.DAUBxjC*. Eine Frau die sehr gut kochen kann, wünscht auszuhelfen, auch nimmt sie Stelle an auf kürzere Zeit. Näheres bei der Exp. d. Bl.[1117] Preiscourante der Originalpreise in Fässern in 1/4, y2 und Vi Oxhoft ab Bordeaux genommen werden vierteljährig von uns ansgegeben und liegen bei uns zur Einsicht jeder Zeit offen. PreiscuurM von Champagner- und Bordeaux-Weinen Louis Gail. LossaOeffnung 6'r Uhr. Anfang 7', Uhr- — 45 — 48 — 52 — 56 1 — 1 3 : 1 9 1 15 1 27 1 48 2 3 3 24 I. Gießen. 2-- 3 . L f 1 — c 4. II Mainz. 3 . L f 1 — c 4. llotlje Bordeauxweine: pr. Flasche I fl. fr. Thlr. Sgr. Reingchaltene Weine Frankfurter Export-Bier. Frische Saamen und Leinkuchen, Roggenkleie, Waizenschalen, Mutter Cstephe 1869t Chan Duplessis 1869t „ Pauillac „ Camensac 1868t Weiße Dordeaurweine: pr. Flasche, fl. fr. Thlr. Sgr. Champagner: pr. Flasche, fl. fr. Thlr. Sgr. der indischen Magie, Physik nnd G’btmie, componirt und gegeben in einer besonderen Art von Ludwig iUaIfa, Professor der Magie aus München. Entree ä Person 36 fr., Kinder die Hälfte, Gallerie 18 fr. Kassenoffnung 7 Uhr, Anfang 1/28 Uhr. Billets a 30 fr. sind bis Nachmittags 5 Uhr in den Buchhandlungen der Herren Ferber, Heinemann und Ricker zu haben. Programme an der Kaffe. NB. Auch Nichtmitglieder des Gesellschaftsvereins haben Zutritt. (1287) Eine Wohnung von 4 Zimmern rc. ist lauf 1. Juni l. I. zu vermiethen. Schloß- gasse B. 6.(1159 r '.“Prompte .disciete und-'^j > ----billige--- pEDIENUNÖ. . ZelfunO Citelo§e werden zum Waschen und Fa?onniren an-!^roße Posse mit Gesang und Tanz in 6 fleroninien und baldigst beioigt. Bildern von E. Pohl, Musif vou Eonradi. Ausverkauf. Wegen Aufgabe meines Ladengeschäfts verfaufe ich meine vorräthigen Schreibmaterialien, Portefeuille- und Galanteriewaaren zu herabgesetzten Preisen. Um möglichst schnell damit ;u räumen bewillige ich bei Abnahme von 5 fl. einen Rabatt von 15 fr. NB. Die Buchbinderei besteht fort und werde ich das mir seither geschenkte Vertrauen durch gute und solide Arbeit zu erhalten und vermehren suchen. Zu zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein Valentin Wurme*. „ pclit Champagne 2 42 .niren angenommen und erhalten die neue» Ein gut möblirtes Zimmer mit Eabinet sten Faeons. r 1—9 fSerrpn in nermi^tFien im TO » e- die Mrefie f fit 2.,bie i 74,,iern fit 3: d . _v_, . füllofen, Wormscrofen, AbtrittSrohre/ Ztamtnschieber, Rohrfutter, Feuer- c^UUVU/UltyUl. gestelle, Röste, Ccmcnt, gebrannten! Der obere Stock meines Hauses in der GypS, sowie Baugegenstände verschiedener, Alicenstraße, bestehend aus 6 Zimmern mit Art, zu den billigsten Preisen ^empfiehlt j Zubehör ist zu vermiethen und 1. Juli zu beziehen. Der dritte Stock meines Hauses im Gart-, l'cstebeud aus 3 Zimmern, 3Eob nets, Kucke, Bodenkammer, Keller, Mißbrauch der Waschküche und des Bleichplatzes, so- wie Gartenantheil rc., ist zu vermieihen und — ---------- '.alsbald zu beziehen. ^Dkldc. UndBaunnrollc ^tlctwurdesil^Q] Böger, Hofger.-Protocollist. uns für hier und Umgegend Ritter für die Färberei benutzt.» VlLiinücrfauf übertragen, und er- Nauine mit Kessel, Wasserleitung und lauben f n . !Trockenboden sind zu vermietbcn. empfehlen ' fcf|lrni 5“ H 3»- Iu«b°rd. Eine Familicnwohnung zu vermiethen bei Q. u. ^uj cb eobne. 's 12^W. Pfeil, Sandgasse „ „ du Roi 4 12 ,, Imperial 4 48 Hause, Anlage 4. Stock rechts. [980] Zwei möblirte Zimmer zu vermietben und sofort beziehbar. Wallthorstraße A 241.[1290 Eine große freundliche Wobnung von 7 Zimmern rc. mit Garten zu vermietben. Berg's Erben gehörige ItUtllOI• Garten, hinter den Eichen, ist zu verpachten. Ein unmöblirtes Zimmer, Canzlciberg B. 68 ebener Erde, zu vermiethen. [993 Kost und Logis für einen Gymnasiasten oder Realschüler kann abgegeben werden. Näheres bei der Exp. d. Bl. [1285' Cmillion 1868c Christoly „ MouliS „ Einen guten Arbeiter sucht [1241] G g Appel, Schuhmacher. Junge Leute vou 14—18 Jahren finden dauernde Beschäftigung bei Ein Mädchen vom Lande wünscht Aus nähme in einer bürgerlichen oder Beamten- Familie, und Unterrrchtung in allen häuslichen Arbeiten. Anmeldungen nimmt die Exp. d. Bl. entgegen. (1193 Mehrere Arbeiter und Arbeiterinnen können Beschäftigung bei uns erhalten. Hedeciite Asphalt-Kegetbahn 1187)___________täglich gebeizt.______________ fmi jennhe von 13 Jahren, der von Ostern an eine biesioe höhere Lehranstalt besucht, soll in Pension gegeben werden. Deßfallsige Anerbietungen bittet man bei Ein Familienlogts im 1. Stock, bestehend aus 6 Zimmern mit allem Zubehör im em5 Möhl'scheu Garten ist pr. 1. Juni; eine Scheuer und Pserdestall für 2 Pferde pr. 1. April zu vermiethen. Näheres bei [1736]_________________Fr. Kreuder. Eine Wohnung von 5 geräumigen Zimmern und Zubehör ist zu vermiethen bei [ 1186]W- Ferber, Buchb ändler. Haopt-Affmi Nir Giemen L. Halbrratadl, Neuenbäuen. 403) Lumpen - und Knochen», sowie Metall-Ankauf bei Louis Rothenberger, Neuenweg 193 Amerikanische d i Glanz-Wascherei von •J. iVIart. OcIim« Frankfurt a M. 413) Kragen und iVIaii» sclietteii für Herren und Damen, sowie Herrenlieindcii, werden wie neu hergestellt. Muster sind bet der^ Annahmestelle in Giessen llühsaiiicn^ Mäusburg 9, ein- zusehen — Bemerkt wird noch, dasi Sendungen, welche Montags eingeliefert werden, am folgenden Sonntag zur Ablieferung gelangen.