M°rM 9-10*5* • Spanier.66 <6. iar: ybuiunqen V? lHalsleiden^?." ach von I. A U otet °"s d°r 4!| Mert, U. M 34-H itttn Krausse. 18 fr. i. in Gothif. nimr 1829, 84,007200 r 7,816000 , . . 20,690000 , . . 28,031800 . . 1WTO- . 36,, W . . 37 . ijnete Agenten * Mtxtd}5^ng 1 fl. 12 ft. BrLng«7lshn. Duvch bk 4'ost bezogen vinteljährtq 1 fi. 29 fr. scheint täglich, mit AuS» nähme Sonntags. Expedition: Canzletber,, Lit. D. Rr. 1 Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kiessen. Mr. «2._____ Donnerstag den 19. Februar W flmtsicher TheiC Bekannt in a ch u n g. Betreffend: Das Kreis - Crfatz - Geschäft für IST'i, hier die Zurückstellung der Skefervisten, Land- wehrleute und Crfatz-Referviften hinter den älteste« Jahrgang ihrer Klaffe. .... „ i^iemgen Reservisten »ich Wehrleute, welche auf Grund häuslicher oder gewerblicher Verhältnisse eine Zurückstellung hinter den ältesten Jahrgang ihrer Klaste beanspruche» zu können glauben, habe» ihre bezüglichen Gesuche alsbald, jedenfalls vor dem 1. Märr I I., bei den Großherzoglichen Bürgermeistereien vorzubringen. x ® ..... ®l^eg gilt voll den t^rsahreservistc» E. Klasse, bezw. denjenigen im 3. Conciirrenzjahre stehenden Militärpflichtiaen, welche beim Ersatz- geichaste des lausenden Jahres voraussichtlich der Ersatzreserve I. Klasse zugelhcili werden, indem diesen Personen znsolgc höchste» Olts getroffener neuerer llnordnungen die Thcllnahine an dem für Reservisten nnd Landwchrlente vorgeschiiebemii Klasstficationsverfahren gestattet'worden ist. Zur Beachtung bei Vorbriugung solcher Gesuche wird bemerkt, daß eine Berücksichtigung derselben mir dann zulässig ift: 0 wenn ei» Mann als der einzige Ernährer seines arbeitsnnsähigen Vaters oder seiner Mnttcr, mit teilen er die nämliche Fenerstelle bewohnt zu betrachten ist, unfc et» Knecht oder Geselle nicht gehalten werden kann, auch durch die bin Familien der Reserven- nnd Landwehrmailn- seiüg n ist' 5U ^twahrenden Unterstützungen der dauernde Ruin des elterliche» Hausstands bei der Emfernnng des Sohnes nicht zu be- 2) Wenn ein Manu, der das dreißigste Lebensjahr vollendet hat, als Grundbesitzer, Pächter oder Gewerblre>bender, oder als Ernäbrcr einer zahlreichen Familie, selbst bei dem Genüsse der gesetzlichen Unterstützung, seinen Hausstand nnd seine Angehörigen durch die Entfernuna dem gänzlichen Verfall nnd dem Elende Preis geben würbe. ' _ 3) Wen» iu einzelnen dringenden Fällen die Znrückstclliing eines Mannes, dessen geeignete Vertretung ans keine Weise zu ermöglichen ist im Jiitereste der allgemeinen Landeskultur und der National Oekouomie für »nabweislich nothwcudig erachtet wird. Mannschaften, welche wegen Control Eiitziehuug iiachdieueu müssen, haben auch in den vorgenannten Fällen keinerlei Anspruch auf Berücksichtigung. Begründete Anträge finden jedoch stets nur Ein Jahr Berücksichtignng und sind eintretenden Falls zu erneuern. Gießen, den 7. Februar 1874. Der Civilvorsitzende Großheizoglicher Kreis-Ersatz-Commission Gießen. I. V.: Gros, Kreisassessor. Politischer Theil. 2) Der veterinärärztliche Wahlberechtigte füllt den Stimmzettel mit viptN' ,111* SB 3) Uni Uebrigen gelten für die Wahl die obigen Bestimmungen unter pos. 2, 3, 4, 5 und 6. Ten Veteriuärarztes, und der Apotheker oder Verwalter einer Apotheke mit dem Namen eines mit ihm in einer Provinz wohnenden wählbaren Apothekers oder Apolheken-Verwalters aus. 4)- Die Berathung mit den Gewählten findet nach Abschluß der Be- rathmig mit den Aerzten für jeden der beiden Geschäftszweige besonders statt und erstreckt sich auf die jeden derselben speciell berührenden Materien. Die Einladung geschieht gemäß obiger pos. 7. Berlin, IG. Februar. Am Freitag hielt der Gerichtshof für kirchliche Angelegenheiten eine Spruchsitzung. Den Hauptgegenstand dieser Sitzung bildete die Frage: Ob, nachdem die Boruntersnchung wider den Erzbischof Grafen Ledochowoki einstweilen abgeschlossen, mit Rücksicht auf den Ausfall derselben gemäß § 28 des Gesetzes vom 12. Mai 1873 das Verfahren einzustellen, oder ob nach § 29 der Angeschuldigte zu mündlicher Verhandlung vorzuladen sei. Das Resultat der Verathung war, daß das letztere einzutreten habe, und wird demgemäß der Erzbischof unter Mittheilung der von dem Beamten der Staatsanwaltschaft anznfertigenden Anschuldigungsschrift zur mündlichen Verhandlung vorgeladen werden. Dieselbe wird aber wegen mehrerer Umstände nicht vor Mitte April stattfinden können, und es ist dann wohl laut dem publicirten Re- giilativ zu erwarten, daß dieselben Mitglieder des Gerichtshofes, welche an der Sitzung Antheil genommen haben, die Sache bis zum Schlüsse fortführen. Eine schnellere Erledigung läßt das Gesetz nicht zu. Berlin, 16. Februar. Gestern fand ein großes Ballsest beim franzö- sichen Botschafter statt. Die Kaiserin, der Kronprinz, die Kronprinzessin, Prinz -und Prinzessin Karl, Friedrich Karl, die Prinzessinnen Marie und Elisabeth, mW 06* kauf 2 -w - yuu,lt:i1 t^eivuijuen iveiufii in vvi acainqiaurer ^zeuung oer-iuno Prinzeß nn stari, Friedrich Karl, die Prinzessinnen lUtarie uilD iLUlaoeth, 3lerunflflll6?tF außerdem gibt die Ober-Medicinal-Direction jedem der Gewählten,>Prinz Alexander, die Prinzen August und Wilbelm von Würtemberg, die jQof: i' “O1 u,tex Uebersendung eines Exemplars der von ihr entworfenen Grundzüge, von chargen, Minister und Generale, im Ganzen 300 Personen, waren anwesend; bi" $r ihn gefallenen Wahl Nachricht. >as Fest war glänzend. '‘üt011 0[ 7) Die Ober - Medicinal - Direction setzt Tag, Stunde und Ort der Be- Berlin, 17 Februar. Die „Nordd. Allg. Ztg." kommt auf die Pole- E)lmg fest und ladet hierzu die Gewählten ein. Der Tag der Berathung mik über das französische Proteetorat im Orient gegen die „Assembl. nationale" fr ' trird so bestimmt, daß zwischen ihm und dem Tage der Absendung der Grund-zurück und persiflirt die Romantik der Beweisführung aus dem Mittelalter mindestens eine Frist von 14 Tagen bleibt. ! für einen mit dem Pariser Vertrag unvereinbaren Anspruch. Das Blatt vcr- Gleichzeitig nut der Wahl der Delegirten der Aerzte findet auch die Wahl spricht, diese Unvereinbarkeit morgen nachzuweisen. Gießen. Iflrbt in ««»*»’» Für die Wahl derselben ist Folgendes bestimmt worden: 1) Wähler und wählbar ist jeder approbirte Arzt in der Provinz, in welcher er wohnt, sofern er die Vorschrift des § 14 der deutschen Gewerbe- ♦lAfltHfl Dldmmg Genüge geleistet hat. 1/lllUy* 2) Mit gegenwärtiger, als Einladung der Wahl geltender, Venachrichti- fl. tuif ■]( W6 schickt die Ober-Medicinal-Direetion zugleich jedem Wähler einen Stimm- A O<0|t , 8"tel und ein nmnerirtes leeres Couvert. Der Wähler füllt den Stimmzettel . 10 0' ^en Namen derjenigen zwei approbirten in der betr. Provinz wohnenden ([0 VVH qi Arzte, welche er wählen will, aus und sendet dann den Stimmzettel in dem [ ,fpQf|{fir+^rb mlgetheilten, nach Anleitung des Vordrucks unterzeichlieteu, Couvert verschlossen * ft ! 0» die Großherzogliche Ober-Medicinal-Directiou ein. 3) Die Einsendung der ausgesüüten Stimmzettel muß längstens bis zum 25. Februar 1874 erfolgt sein. Stimmzettel, welche nach beendigtem Scruti- nium einlaufen, werden nicht berücksichtigt. u„v 4) Alsbald nach Ablauf vorstehender Frist schreitet die Ober-Medicinal- bei uheubtl^ Direction zum Scrutinium. Nach Oeffmmg und Beseitigung aller Couverts „is^ 193U entfaltet sie die Stimmzettel, trägt die darin verzeichneten Nanren in die J-/ xf Sijie ein, nimmt dann die Zählung der Stimmen vor und stellt das Wahl- 1?^' C(illltat sbst- Von lve» 5) Hat ein Gewählter nicht die absolute Stimmenmehrheit erhalten, so /’ entscheidet die relative, bei Stimmengleichheit das Loos. ' -- ^0) Die Namen der Gewählten^werden ii^der Darmstädter Zeitung ver- ^von je einem Delegirten der approbirten Veterinärärzte und je einem Dele- DeuiHQianö* :girten der Apotheker für jede Provinz unter folgenden Bestimmungen statt: Ts a. er < r- . ' O Wähler und wählbar ist jeder nach der Vorschrift des S 14 der Th- ÄQrr cecitenß Großherzoglicher Ober-Medicmal-Deutschen Gewerbe-Ordnung angemcldete approbirte Veterinärarzt, bezw. jeder Ktttthon ist die uachst-h-nde Etuladmig zur Wahl von Delegirten für die Vor- Apotheker, Vorstand oder Verwalter einer Apotheke iu der Provinz, in welcher mathmig der beabsichtigten neuen Medicinal-Organisation für das Großher- er wohnt. z 7 rerSa"0e": . 2) Der veterinärärztliche Wahlberechtigte füllt de» Stimmzettel mit ^"*'öung Großherzogltchen Muusteriums _be8 J»»ern hat dtechem Namen eines i» der Provinz, i» welcher er wohnt, wohnenden wählba- Moßherzogliche Ober-Medicinal-Direction beschloßen, daß zu der gutachtlichen!""" -• • - - 7 Aorberathmlg über die von ihr entworfenen Grundzüge einer neuen Medicinal- Lrganisation für das Großherzogthum, auch sechs approbirte Aerzre und zwar Mö jeder Provinz zwei zugezogen werden sollen. m u Amcigcn M Berlin, 17. Februar. Hebet die Dauer der von dem Erzbischof Le- dochowski zu verbüßenden Strafe sind in der clericalen Presse vielfach irrige Angaben verbreitet. So rechnet z. B. das bayerische „Vaterland" aus, daß Graf Ledochowski nach den gegen ihn ausgesprochenen Geldstrafen 33 Jahre gefangen sitzen müßte. Nach § 78 deS deutschen Reichs-Strafgesetzes ist aber bei Umwandlung mehrerer Geldstrafen das Maximum der an die Stelle derselben tretenden Freiheitsstrafe auf zwei Jahre Gefängnis; .fixirt. — Das „D. Wochenbl." schreibt: „Ueber das Gesetz hinsichtlich des Verfahrens gegen verurtheilte Bischöfe hören wir, daß dasselbe, soweit in dem jetzigen vorbereitenden Stadium die Absichten sich festgestellt haben, dahin gehen dürfte, den Verurtheilten den Aufenthalt in gewissen deutschen Staaten uitb Provinzen zu untersagen, resp. ihnen einen solchen in anderen Staaten und Provinzen anzuweisen. Es ist dies eine Analogie des Reichsgesetzes über die Jesuiten, so weit es sich bei diesen um Inländer handelt " Berlin, 17. Februar. Der französische Botschafter soll bald eine kurze Urlaubsreife unternehmen wollen. Sein vorgestriges Ballfest war sehr- besucht. Frau Fürstin Bismarck und Tochter ließen sich wegen des Sonntags entschuldigen. Berlin, 18. Februar. Der Kaiser wohnte dem gestrigen Subscrip- tions-Balle im Opernhause einige Zeit von der Zuschauer-Loge aus bei. Pelplin, 13. Februar. Gestern erschien hier ein Executor ans Pr. Stargardt, wandte sich zunächst an einen Schlossermeister und forderte ihn auf, ihm bei der Execution in der bischöflichen Wohnung behilflich zu sein. Dieser jedoch, ein Katholik, weigerte sich, der Anforderung nachznkommen. Seine Mitwirkung war auch überflüssig. Denn nach Vorzeigung oes Mandates auf Execution von 225 Thalern schritt der Beamte selbst zum Spinde, nahm das dort befindliche Geld, etwa 73 Thaler, an sich nut' belegte außerdem mehrere Möbelstücke nnb einen Verdeckwagen mit Arrest. So ist denn auch — klagt die „Germania" — der Senior des preußischen Episcopats bereits ausgepfändet worden. Sdjiue^. Bern, 18. Februar. Den Pfarrern der französischen Grenzorte ist die Abhaltung von Gottesdiensten im Jura an Stelle der ausgewiesenen Geistlichen unter Androhung der Verhaftung untersagt worden. — Der Vundesrath hat das „Comile Suisse et international du Simplen“ und im Falle dieses verzichten sollte, die „Serietö financiere Vaudoise“, vereinigt mit den westjchweizeri- schen Bahnen, als Käufer zu der zweiten Versteigerung der Ligne d'Ilalic zugelassen. Frankreich. Paris, 17. Februar. Die Vonapartisten wachsen. „P.iys" bietet heute stolz der Rechten die Hand zum Bunde gegen die Republikaner; das Kaiser- thum sei im September 1870 „mehr unglücklich als schuldig" gewesen, und man habe damals einen Fehler gemacht, es den Republikanern zu opfern. Die jetzigen Kammer-Debatten der National-Versammlung kommen der Sehnsucht nach dem Kaiserthum sehr zu Hülfe. Welche Nahrungslosigkeit und Steuerlast jetzt im Vergleich mit jenen fetten Jahren, und man hat geklagt! Gegen die Steuern der Frachtgüter wird eingewendet, die französischen Frachtsätze seien schon so doch, daß bereits jetzt der auswärtige Handel die französischen Bahnen vermeide, wo er könne. In der National-Versammlung ist man außerdem stark gegen die Salzsteuer, aber das Gesetz wegen Erhöhung der Zuckersteuer will t>en Dcputirten auch nicht behagen Kurz, die officiellen und officiösen Kreise sind übel daran. Die unglückliche' Stimmung nach dem Kriege bricht jetzt erst recht hervor und wird durch die täglich erscheinenden Proscriptiono- listen gegen die Maires, durch die schonungslosen Verfolgungen der liberalen Blätter, deren angendienerischen Generale und Präfekten förmlich aufpassen, um die Gelegenheit zur Unterdrückung zu ergreifen, und durch den Druck, den der übermüthige Clerus übt, noch mehr zum Bewußtsein gebracht. 3 lallen. Rom, 14. Februar. Der Zustand des neuernannten Cardinals Tarquini ist so bedenklich, daß die Aerzte ihm nur noch wenige Lebenstage zusprechen ; Capalti's Herstellung ist gleichfalls unwahrscheinlich. Rom, 15. Februar. Cardinal Tarquini ist heute gestorben. lielflien. Brussel, 18. Februar. Ein Telegramm der „Jndep. belge" aus S. Jean de Lnz von gestern meldet: Moriones und Primo Rivero haben Castro und die anderen Höhen vor Somorrostro (Küstenpnnkt zwischen Santona und Bilbao) mit 16,000 Mann besetzt. Die Carlisten stehen ihnen mit 20 Bataillonen gegenüber. Die Eröffnung der Feindseligkeiten steht bevor. (fnfllanö. London, 17. Februar. Die „Times" bespricht den Toast des Kaisers von Rußland auf den Kaiser von Oesterreich und erklärt sich mit der darin angedentcten Quadrupel Allianz in dem Sinne einverstanden, daß sich England bestreben werde, den friedlichen Ausgleich der Differenzen der continentalen Staaten berbeiznführen. Jede andere Auffassung der Allianz, insbesondere die Voraussetzung, England werde eine antagonistische Haltung gegen Frankreich einnehmen, würde allen bisherigen Grundsätzen der englischen Politik widersprechen. - Einem Telegramm desselben Blattes aus Petersburg zufolge wird der Czar England wahrscheinlich am 1. Mai besuchen. London, 18. Februar. Die Königin hat die Demission des Cabinets Gladstone angenommen und Disraeli auf heute nach Windsor berufen. Tie, Ernennung mehrerer hervorragenden Liberalen zu Pairs steht, wie die Blätter melden, bevor. Amerika. Rew-Zjork, 16. Februar. Die „New - Jork Tribüne" vom 31. Januar enthalt folgende Stelle: Gestern wurden uns gewisse entsetzliche Docn- mente vorgelegt, die hohe Beamte schwer graviren. Die Veröffentlichung der- selbetl scheint für uns eine unzweifelhafte Pflicht zu sein; aber wir wollen nicht gerne unsere Spalten zur Veröffentlichung von Briefschaften, die Schmach auf den amerikanischen Namen bringen müssen, benutzen lassen, so lange noch eine entfernte Möglichkeit ist, ihre Unächtheit scstznstellen. Wir haben daher eine gründliche Nachforschung ungeordnet, die schnell die Sache entscheiden wird. New-Aork, 17. Februar. Nachrichten aus Havannah zufolge hat bei Narangs im Central-Departement eine siebeustündige Schlackt stattgefunden, in welcher General Bascomes mit 3000Spanieru eine 5000 Manu starke Jnsur- genten-Abtheilung ipiter Befehl des Marquis de Santa Lucia geschlagen bat. Die Spanier verloren 50 Todte und 180 Verwundete. Die Verluste der Insurgenten sind noch unbekannt. L o k a l - R o t i z. Gießen, den 19. Februar 1874. Ein im Provinzial - Arresthaus sitzender Gefangener — Johann Hartmetz von Daubringcn — hat sich gestern Mittag erbangt. Er harte hier und in der Umgegend 17 Diebstähle begangen und erhielt gestern die Anklageschrift, die ibm etwas zu „graulich" vorgekommcn sein mag. --In Gießen sind seit Kurzem einige vagabundirende Gauner aufgegriffen worden, »die falsche Legitimationen besaßen, versehen mit dem, der Großherzogl. Bürgermeisterei zu Liß- berg gestohlenen Siegel. Es hat sich nun ergeben, daß der Siegeldieb sich zu Frankfurt in einer Herberge niedergelassen, wo er den Stromern falsche, theilö Bettelbriefe nützliche, Schriften, das Stück für einen Gulden gefertigt hatte. Der Paßsavrikant^st jetzt auch gegriffen. Verwischte-. — Auch eines deutschen Königs Brief tbcilt die National Ztg. mit folgenden Worten mit: Am 24. Januar dieses Jahres erneute sich, zum nun bald achthundertsten Male, der Jahrestag einer der vielen Versammlungen in Worms, die, zwar nicht so folgenreich wie die I aus der Rcformationszeit, doch in dem heutigen Kampfe des Staats und der Kirche von großem I Interesse ist. Berufen waren dorthin auf den 24. Januar 1076 von dem König Heinrich IV. I oic geistlichen Würdenträger Germaniens, die freilich nicht wie die heutigen Bischöfe Kämpen des unfehlbaren Papstlhums waren, sondern über die Absetzung Gregor'ö VII., dcö größten I aller Päpste, berathen sollten. Der Papst hatte seinerseits Heinrich zuvor nach Rom citirt, um I sich am Montag der zweiten Fastenwoche bei Vermeidung des apostolischen Fluches vor einer I Synode wegen der ihm zur Last gelegten Vergehen zu vcrtheidigen. Und in Worms, der I prächtigen Stadt, erachteten die Acbte und Bischöfe Deutschlands Gregor Vll. für nicht würdig fernerhin auf dem Stuhle Pciri zu sitzen, da er sich der Zauberei, Nachstellun i nach dcm Leben Heinrich s, Anbetung des Teufels und ähnlicher Verbrechen schuldig gemacht habe. Be sonders Sigfried, Erzbischof von Mainz, der Vorgänger unseres streitbaren Kettelcr, war ein feuriger Redner gegen den nach jetziger Lehre nie fehlenden Papst. Nachdem darauf Ober Italiens Kirchenhirtcn zu Piacenza den Wormser Beschluß unterschrieben und, treu an ibm zu halten, mit einem Eide aufs Evangelium geschworen hatten, lheilte der König von Deutschland die Beschlüsse beider Synoden dem Oberhaupte der katholischen Christenheit durch folgendes Schrciben mit, das er durch einen Geistlichen der Kirche von Parma Namens Roland kurz vor der Versammlung, auf der er sich selbst rechtfertigen sollte, im Lateran den versammelten Biichöfen vorlesen ließ: „Heinrich, König, nicht durch Anmaßung, sondern durch die heilige Einsetzuung Gottes, an Hildebrand, der nicht mehr Papst, sond'rn ein betrügerischer Mönch ist." Hierauf folgt die Begründung dieser Anrede, die Gregor dadurch verdient habe, daß er 0;t Erzbischöfe, Bischöfe und Priester, von denen er annehme, sic wüßten Nichts und er allein Alles, wie seine Sclaven mit Füßen getreten habe ; dann fährt der Brief fort: „Und Wir staben dies Alles geduldet, um die Ehre des apostolischen Stu! les zu wahren. Du aber hast Unsere Unterwürfigkeit für Furcht gehalten und hast selbst Unsere von Golt erhaltene königliciit Gewalt anzugrcifen Dich nicht gescheut, welche Du wagtest cs — Uns zu entreißen Tu gedroht hast, als ob Wir von Dir die Negierung erhalten hätten, als ob Reick) und Herrschaft in Deiner und nicht in Gottes Hand lägen; dieser Unser Herr Jesus Christus hat Uns zum ' Regiment, Dich aber nicht zum Priesterthum berufen. Denn Du bist auf diesen Stufen empor gestiegen: durch List hast Du Dir Geld, durch Geld Gunst, durch Gunst die Gewalt dcS Schwertes uno durch diese den Sitz des Friedens errungen, von dem herab Du den Frieden aus der Welt gebannt hast. Der wahre Papst, der st. Petrus, sagt: Fürchtet Gott und ehret den König. Du aber, der Du Gott nicht fürchtest, ehrest auch mich nicht, den er eingesetzt lat. Du, der Du durch diesen Fluch (des Apostels Paulus wegen falscher Lehre des Evangelii) nach Unser aller Bischöfe und Unserem eigenen Urtheil verdammt bist, steige herab, verlaß den apostolischen Stuhl, den Du Dir angemaßt hast. Ein Anderer soll den Sessel des heiligen i Petrus besteigen, der die Religion durch keine Gc»-altthat erbleichen macht, der die reine Lehre des heiligen Petrus lehrt. Wir, Heinrich, König durch Gottes Gnade, rufen Dir mit allen Unseren Bischöfen zu: steige herab, steige herab!" Genau ein Jahr später stand, wie Jeder^ mann weiß, derselbe Heinrich vor demselben Gregor als Büßer im leinenen Hemd im Burghof zu Canossa; im Kampfe mit der Kirche ist er erlegen, die Stürme seiner Tage brausen aber heute noch nno wettern durch die deutschen Lande, nachdem bereits das achte Jahrhundert seit jener Zeit sich seinem Ende zuneigt. Der jüngste Brief eines deutschen Herrschers an den In Haber des römischen Stuhles ist würdig und edler, erhabener und gedankenvoller, als der Heinrich's an Gregor. Muß sich aber auch in ihm nicht Germaniens Herrscher gegen die An- maßung der Curie verwahren? ftlingt nicht auch etwaS wie: „Der wahre Papst, der heilige Petrus sagt: Fürckttet Gott und ehret den König! Tu aber, der D°u Gott nicht fürchtest ehrest auch mich nicht, den er eingesetzt hat" durch die Zeilen dieses herrlichen Schreibens^ Unsere Ahnen n?arcn aus gröberem Holze geschnitzt, nervig war ihr Schwerthieb, markig ihr Federzug. Wir wollen nicht minder fest sein, als sie, und mit besserem Erfolge als sic gegen Pfaffentrug und römischen Hvchmuth streiten. — Die Verwandten der siamesischen Zwillinge wollen noch nach deren Tode aus ihnen Capital schlagen und die beiden Leichen für 10,000 Dollars verkaufen. An Abnehmern wirL cs ihnen nicht fehlen, denn eine große Anzahl von Aerzten, wissenscbaftlichen Vereinen und vcn „Ausstellern" bewirbt sich um die Rarität. Wahrscheinlich wird cs etner Vereinigung von I Aerzten aus New - Jork und Philadelphia gelingen, die Leichen im Interesse der Wisjcnfibaft I anzukaufen. Die Zeitungen sind natürlich voll von Details über das Leben der Zwillinge, I und einiges nicht allgemein Bekannte sei stier wiedergegeben. Die Mutter der siamesischm I Zwillinge, welche im.Jahre 1805 zu Maklcng geboren worden, hat nur Zwillingen und einmal I Drillingen das Leben geschenkt. Im Jahre 1M6 kaufte das berühmte Paar, nachdem cs vcn I 1820 bis 1846 durch beinahe alle Länder gereist war, eine Farm in Nord Carolina und beite I heirat beten zwei in diesem Staate geborene Schwestern Namens Pates, die zwar keine Bilcung I aber einen gesunden Menschenverstand besaßen, stark und gesund waren. Die Mutter dieses I Schwesterpaarcs war eine außerordentlich korpulente Frau, und das so sehr, daß die Thür rhrrs I Hauses erweitert werden mußte, um die Fortschaffung ihrer Leiche zu ermöglichen. Am Donnerstage vor dem Tode klagte Chang über Kalte, wahrend Eng murrte, daß er mit seinem Partner vor dem Feuer sitzen mußte Am Freitag fühlte er sich besser, wurde aber später ruhelos und zwang seinen Bruder noch nach Mitternacht aufzustehen. Sie legten sich ind«ssen bald hin, um nie wieder aufzustehen. CS ist bereits bekannt, wie furchtbar die Kunde von Changs Tod auf Eng wirkte und dessen Tod nach zwei Stunden zur Folge hatte. Man behauptet, I daß einige Zeit vor ihrem Tod in dem Flcischbandc feine Bewegung verspürt wurde, und will I wissen, daß Eng an Blutverlust gestorben sei, da all sein Blut in den Körper des tobten Chang I geflossen. Chang sah nach dem Tode etwas schwarz aus, namentlich im Gesichte, waS aus einen schweren Todeskampf deutet, während Eng wie im Schlafe ruht. Nach vyrangcganacner I Berathung mit den älteren Kindern wurde beschlossen, den Todlcn em vorläufiges Degräbniß in I Eng'S Hause zu bereiten. Die Leichen wurden in einen Blechkasten gelegt, dieser hermeliskb I verschlossen, in einen Holzkasten gestellt und in einer dritten Kiste nach dem Keller gebracht und I mit Kohle bis zu einer Höhe von zwei Fuß bedeckt. Die siamesischen Zwillinge staben nur I selten in ihrem Leben einem Gottesdienste beigewohnt und gehörten zu keinem besonderen | Religionsverband. Die eine Frau war eine Baptistin, die andere Quäkerin; die Kinder und I sämmtlick Baptisten und beklagen sich zum Tsteil über daS unchristliche Bcgräbntß thrcrs Vaiers I ebir Oheim. Chang hinterläßt ein Vermögen von 32,000 Dollars, Eug eins von 17,000 1 Dollars. Militär - Wochenblatt. Wie wir erfahren, wird vom 1. April d. I. ab dieser verbrei- 1 tetstcn militärischen Zeitschrift eine Inseraten-Beilage unter dem Titel: „Allgemeiner Militär-Anzeiger" beigegeben werden. Tic bekannte Firma Rudolf Mosse hat auch bei diesem Blatte die alleinige Annoneen-Rcgie übernommen. Augsburg Oberhessen 783/4 Börsenberichte 4 1864r 158% K2i«n anziehend. '■VJ4C7-;SE7ÄtSLTrt ' 100 36 6 10 500 3 1 »ries Holz öffentlich versteigert werden Rothe Bordeauxweine: 8 3 28 n Stück Buchen-Wellen, Aechter französischer Cognac: Weiße Bordeaurwcine: Th au (698) Hopps. bois Petit Champagne 2 42 Dildort Gebrande am breiten Wege nach- M Naummtr. Kiefern-Prügel, vormals SieVCl'S k Co. 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Eichen-Stammholz, meistens zu Wagnerholz geeignet. Die Zusammenkunft ist im Eichwald, unten an den Wiesen %9 Uhr Morgens. Kesselbach, am 18. Februar 1874. Freiherrlich von Nabenau'sche Oberförstcrei Rabenau. — 45 — 48 — 52 — 56 1 — 1 3 : 1 9 1 15 1 27 1 48 2 3 3 24 Eichen-Wellen, Nadel-Wellen, Linden-Wellen. Sillery, 1. Qualität Carte Noire „ Blanche Dry Verzenay (herb) Favori Grand Cremant Rose pr Flasche, fl. fr. Thlr. Sgr. >stricten Buchwald, Wellhau und Hubbach%" Inachverzeichnete Holzsortimente versteigert 5 werden: I k. 8. 93% k. 8. 104% m. 8. — 1. 8. 104% °/o Jeilgebotenes. Gesiebte Steinkohlen (meist Stücke) Bayer. Ostbahn 112% Uhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. 145 tzlrUningen den 17. Februar 1874. tzlchherzogliche Bürgermeisterei Grüningen. fosß) Leidich. 12 20 23 23 27 5 12 22 die i'tutzholz mit 85,56 Cub.-Mtr., Radel Stämme mit 10,17 Cub.-Mtr., In Körben ab Nemrs stellen sich Preise billiger. D. Frankfurt a. M., den 18. Februar 1874. Die feste und steigende Tendenz der Börse ieit Montag hielt auch heute an und zeigte sich unter dem Einfluß derselben rege Kauflust. Von den Spcculationseffecten blieben CrcdUactien andauernd das favorisirte Papier und waren besonders durch Deckungskäufe der Contremine, die bei der wachsenden Vorwärts- bkwcgung ihre Sicherheit verliert, belebt. Der Abschluß des vsterr. Staatsanlehens ist nach btn neuesten Meldungen noch nicht erfolgt, doch liefen wieder Gerüchte an der Börse über den bevorstehenden Abschluß mit der Creditanstaltsgruppe um, welche zur Befestigung der Stimmung beitrugen. Crcditactien bewegten sich, mit 251 eröffnend bis 250%, hoben sich dann bis 252% und schlossen 252. Staatsbahnactien gingen von 340% bis 341%. Lombarden waren - heute wieder mehr vernachlässigt und notirten schließlich 166%. Oesterr. Bahnen fanden fast durchgehends Käufer zu festen oder höheren Coursen. Ungarisch-Galizische avancirten bis 104. Tonau-Drau sind 1% fl hoher; Buschtiehradcr, Galizier und Elisabeth und Dniester ebenfalls besser. Bayer. Ostbabn beliebt. Staatsfonds fest. Oesterr. Renten höher. Von Russischen Fonds, die heute etwas billiger verkehrten, Neueste Anleihe gefragt. Prioritäten wurden theil- wrise besser bezahlt. 5'% Staatsbahn zu 95%, Staatsbahn - Ergänzungsnetz zu 59% lebhaft umgesetzt. Von Banken, die heute etwas belebter waren, sind Darmstädter Wechslerbank und Meininger höher. Handelsgesellschaft fest zu 118%. Von Looseeffccten Neuchatelcr, Mailänder und Dcnetianer besser. Stadt Barletta gefragt. Lütticher 80 FrS. - Loose 2 fl. niedriger. Von vmerik. Werthen Alte Missouri höher. St. Louis und South Eastern matter. Von Wechseln Aecht kölnisches Wasser von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ich zu 8 fl- per Dutzend, 4 ff per halbes Dutzend und 45 kr. per Glas gehorsamst Johann Maria Farina in Köln. Brauerei - Inventar - Versteigerung. 595) Das gesummte Inventar der hiesigen Gräflichen Brauerei, wobei 118 Lager- und circa 550 Transportfässer, neues Kühlschiff, neue Malzdarre u. s. w., soll am Donnerstag den 26. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr an, einer öffentlichen Versteiger.ng, unter den alsdann bekannt zu gebenden Bedingungen, ausgesetzt werden. Laubach, am 7. Februar 1874. Gräfliche Rentkammer. Weber. pr. Flasche j fl. kr. Thlr. Sgr. „ Estöphe 1869c Chau Duplessis 1869t Länge. 2) Donnerstag den 26. Februar: 142 Eichen-Stämme von 21 bis 48 Centi- Prrisrouräiit von Champagner - lind Bordeaux - Weiuen der.5. 1. Hutsch Söhne, Gießen, Vertreter der vereinigte» Weingutsbesitzer in Bordeaux und des Hauses Herrn Gustavs Gibert in Reims, Champagne. Seit mehr denn 30 Jahren haben die rühmlichst bekannten Stollwerck'schen Brust-Bonbons __[Lombard. Bahn 166 % iLudwigsh. Bexbach 181% IMaxbabn 119% !it AcÜeih Prankf. Bank 146% Frankf. Vereins-Kasso 85 \ Lärmst. Bankact. 388 Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bankactien 1024 Oest. Creditact. 252 (Galizien — Bayer. 5% „ - r> 4%° 0 1jährige 101% r. 4°,0 1jährige 97% Würtemb. 4'/2% Obi. 101% Baden 4%% Ob!, c. E. L. 101 % Oesterr. Bilberrente 66% „ Papierrente 62% Spanier, neuest. 3% 17% Amerik. Bonds 1881r 102% , n 1882r 99% , n !L85r 1021/4 „ „ 1887r 102% aus der Fabrik von FraiBÄ Stolhverck Hoflieferant, Köln, Hochstraße 9, trotz der zahlreichsten Concurrenz sowie mannichfacher, auf Täuschung berechneter Nachahmungen der Verpackung, ihr Absatzgebiet einer fortwährenden Erweiterung ertgegengeführt und nehmen in der That, unter sämmtlichen erdenklichen Hausmitteln gegen Husten, Heiserkeit u- s. w, den ersten Rang ein. Original- Packete 5 4 Sgr. auf Lager in: Gießen, bei I. A. Busch Söhne, LouiS Frohnhäuser, Christ. Kraemer am Bahnhof, E- öind, Conditor, Robert Sattler, Conditor; Allendorf a. d. Lda, bei C- L Harb, Apoth; Friedberg, bei Wilh Fertsch z Hungen, bei A- Buch; Lich, bei H. C. Bingmann; Nauheim, bei Ph. Iac- Weiß. (662) -soll Mrkwald District Danielkopf nachoerzeich- Krsteigerungen. Arbeitsversteigerung. Samstag den 21. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen auf dem Rathhause zu Allendorf a. d- Lumda nachverzeichnete Arbeiten öffentlich wenigstnehmend in Ackord gegeben wer>en: 1. Aufbrechen, Planiren, Chaussiren, Pfla- fitrn, Steinfahren, Steinsctzen, Sand- fahren vor dem Oderthor, veranschlagt z« 70 ) fl. 2. Chaussiren des Weg? an der Pfingstge- meinde, veranschlagt zu 224 fl. Allendorf den 17. Februar 1874. Großh. Bürgerin. Allendorf a. d. Lumda. I. A. (681 > L. Hahn, Bezirksbauaufseher. PriorKä^en. 3% östr. Stsb.-Prior. 62% 3% östr s. Lombard 49% 3° q Livorneser 32% 5% Toscaner 52% 5°/q Elisabeth.-Prior. 89’,4 do. II. Emiss. — den er eingtwp falscher Lehre des H )ift, steige herab, icH den Sessel des ff ; macht, der die reine V Anade, rufen Dir nnt^ abt später stand, leinenen Hemd im W ne seiner Tage bjwM i das achte i4tn HmIchnS -» „8 H-nW 7 L« M wtfri b-nli-d-" E t|imm6rWali| 60 56 Nadel-Stangenholz mit 4,24 Cub.-Mtr-, II» Brennholz. 800 Raummtr Buchen-Scheidholz, Eichen Scheidholz, Buchen-Prügelholz, Buchen-Stockholz, Buchen-Neisholz, g- mi folgenden $$Ortrt $al0l '5 ; l^twcid) nie di, unt khchr ton «oh 6I!6cm König Heinrich IV heutigen Bischöfe VIL, des * W nach Rom citirt t- Widjtn MiboriK en- Und in Woms, tjr eZer Vll. für nicht wurcu rn, Nachstellung nach ttr chuldig gemacht habe. J, 'eitbam Ketteler, niatic t- Nachdem darauf Oi« ben und, treu an 'M;. der König von Deutsch!:-- hnstenhcit durch folgte 1 Namens Roland kurz Lateran den versannnLe g, sondern durch die brr- in betrügerischer Möiub ü1 verdient habe, daheri? rßicn Nichts und er c? der Bnef fort: „Hub l zu rvahren. Du aber t< on Gott erhaltene könizli:- : - Uns zu entreisiii t 1I8 ob Reick und Hm:.' esus Christus hat 11« 1; ist auf diesen Stufen er iirf) &unß bic Säwll t in hnvd Dv den W. •_ Mchtet Gott un .' Holzversteigerung. Mittwoch den 25. Februar, Morgens 9 Uhr anfangend, rltiir demHassenhäuserJnteressenten-Wald, Aiilehensivosc. Darmstädter fl. 50Loose 217 n n 25 n - ; Kurh. 40 Thlr. Loose — Nassau 25 fl. — Braunschweiger 22% 3°/q Oldenburg, k 40Thlr. 38% 4°/'o bayr. Präm.-Anl. 115 ’/j 4% badische Loose — Badische fl. 35 Loose 71% Oestr. fl. 250 v. 1854 91 1858r Prioritätsloose IDO1/» 1860r Loose 96% ft s*.s 1 - Eichen-Stämme von 21 bis 52 Centime ter Durchmesser und 3 bis 12 Mtr. Länge, Eichen-Stämme von 18 bis 32 Centi- meter Durchmesser und 2 bis 6 Mtr. Länge, Buchen-Stämme von 37 bis 58 Centi- nieter Durchmesser und 2 bis 10 Mtr. Länge, Fichten-Stämme von 16 bis 18 Centi- meter Dmchmeffer und 12 bis 19 Mtr- Länge, Fichten-Strangen von 8 bis 14 Centi- meter Durchmesser und 10 bis 18 Mtr. Champagner: pr- Flasche. Goldsorten, fl. kr. Pr. Friedrdor 9 56%—57% Pistolen . . 9 37—39 Holl. fl. 10 St. 9 52—54 Ducaten . . 5 30—32 20 Frankensl. 9 22—23 Engi. Sover. 11 49—51 Russ. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 24%—25% 50I9C 9*.. h,L Waidort Gebrande am breiten Wege nach- jn5 u todtt"L;; ^^Mndes Holz zur Versteigerung gebracht * fllacö EW Kiefern-Stämme von 5 bis 13 Hess. " 3oll Durchmesser und 16 bis 65 Fuß f*1 dieser 2cmge, 0( lJL SR-ft-ftummtr. ^TPfprn^riTrt#*! iftte« »L, ti! „ „ du Rvl4 12 „ Imperial 4 48 üd)t y, v 9« des Ä1;,: die S* k fl. kr. Thlr. Sgr. 2 30 ‘ •" pr- Flasche. fl. fr. Thlr. Sgr. Cognac vieux I. Bauholz. W Stämme-Eichen Bau-, Werk- und ^5 So ■f$5 Cmillion 1868r Christoly „ Mpulis „ i , .. teilen. < Wecliscl 5 /o östr. F. St. E. B. 341%|Am»terdam Lombard. Rahn 1 Rßt’ i____i flt“ I 3? „ Kiefcrn-Stöcke, 30 „ Reiser. SW A’Sgjt’l Preiscourante der Originalpreise in Fässern in y4, J/2 und Vi Oxhoft ab Bordeaux genommen werden vierteljährig von uns ausgegeben uich liegen bei uns zur Einsicht jeder Zeit offen. BKUplatze zu Kalk bei Deutz s. Rhein. In der Humboldt-Colonie an der Straße von Kalk nach Rolshofen und dicht an den Ort Kalk anschließend gelegen, haben wir noch mehrere Bauplätze an den Straßenecken und den Hauptstraßen zu verkaufen. Es sind in der Colonie bereits 56 größere und kleinere Wohnbäuser neu erbaut und bewohnt, und besiuden sich in diesem Augenblick bereits wieder 16 Häuser im Neubau. Wir liefern den Bauunternehmern die Ziegelsteine zu Thlr. 8; den erforderlichen Mauersand finden sie beim Abschachten der Keller auf der Baustelle. Die Ankaufs - und Baubedingungen sind auf unserem Vau-Büreau zu erfahren. Für Handwerker und Geschäftstreibende bietet sich hier eine günstige Gelegenheit zur Niederlassung. (598) Maschinenbau - Actien - Gesellschaft Humboldt, BörseDuachrichtcn. 18. Februar 1874. Preuss. 4%0/0 Oblig. 103 Frankf. 3%<% Oblig. 90' 3 .Nass. 3%% Obi. 941/2 Kurhess. 4° 0 „ 99% Gr. Hess. 5% Obi. — „ , 40,0 „ 99% n n 31/2% n 97 Hnsfenhausen den 18. Februar 1874. . Aerwaltcr des Jntercssenten-Waldes: lW)_________I. Will 11.__________ Dtammholz-Versteigerung 1) Mittwoch den 25. Februar d. I., !^rr «x in dem Stadtwald zu Hungen, Di-!(652) Dan. Wtrth's Nachf. Der Anfang ist jedesmal Morgens 9Uhr, am ersten Tag im DN'trict Buchwald, am zweiten Tag im District Hubbach. Grosiherzogliche Bürgermeisterei Hungen. (687) I. E. d. St.: Bender, Beigeordneter. Holzverkauf. Montag den 9. und Mittwoch den 11. März 1874 kommen in der Oberförsterei Nabenau, District Eichwald, nachstehende Holzsortimente zur Versteigerung: r:®* A. Activa. fl. 51938 39. st. 51938 39. t Der Controleur: Rr. 'I (663) Soldaten ir (696) Die (697) Eleorg Bölckner. der führten S J. A. II86 s c li S ö h 88 e (690) •-> zu Dresden. erlaubt sich hiermit Dr. O- Buchner. (694)___ IIIIOIICTII aigc und auswärtige Zeitungen (691) abzugebcn (499 Rcuwicd. Pli. <■ le*. (C. 513 Campric, Blattgold rc Emil Fischbach. G- Cb- Svruck. (699) Redaktion, Druck und Verlag der Brüchl'srhen Umv »Druckerei (Fr. 6 b r Piet sä) in Gießen. 1. Caffa-Conto 2. Ausstände-Contis 3. Mobilten-Conto 4. Staatspapieren-Conto Ein Pferdeknecht zu baldigem Eintritt wird gesucht von Ma. «i kn güNj 16. 4. 20. 59. Der Rechner: Hch. Seuling I, Lehre treten. (613) s (teil empfiehlt Carl Stückrath, Sandgasse. Der Rechner: Bieber. Vergolder, Wallthor 156. Da6 Einrahmen von Bilden und Photographien wird prompt und.billigst ausgeführt. bücher etc. besorgt tu Orlglsin „ neu und ohne Porto - und Speien-8* Wr man v ku Itify fl n Feinste Göttinger Mettwurst, Gothaer Cervelatwurst und Schinken, geräucherter Speck und Schweine- schmalz. Französische Liqueure, Holländischen Genever, Absynth, fciitsteS Kirsch- waffer, Nun» de Jamaica, Arrae und Cognac, Hamburger Magenbitter, Ananaö , Portwein-. Burgunder-, Rum- u. Arrae-Punfch- effcttze, vom Hause bc*5 Herrn I o h. Adam N ö d er in Düsseldorf unb Cöln. Lager in Bordeauxweinen, Mouffcux nud achtem Champagner, Madeira und altem Malaga, direct bezogen, Sherry, Portwein und Tokaycr, verschiedenen Sorten Nheinweinen. Niederlage des ächten Licbig'S FleischextractS von der Fray - Bentos - Compagnie in Südamerika. Riihsaincii} M ä u s b u r g 9, eii> zusehen. . fl. 44955 34y5 - „ 5375 - • .. 1608 41/. ? ' "««ich« der S. D Brfifungtn Ein ganz neues Klnderbettchen zu verkaufen. Reichensand C. 132 1. St (693)' Ein elfenbeineneS Cigarrenetui mit erhabenem Wappen und Namenszug ist ani Sonntag Abend in der Nähe des ^Marktplatzes verloren morden. Gegen gute Belohnung in der Expedition dieses Blattes befttnö zu Emmenthaler und Rahmkäse in Stanniol, Kräuter- und Limburger, sowie Parmefankäfe. empfohlen. Levante- und Zamokca- Badeschwamme, Stearinkerzen. B. Passiva 1. Diverse Creditorcu-Contts . 2. Vereins-Mitglieder Conto . 3. Reservefond-Eonto Alt-Buseck, den 14. Februar 1874. Der Vorsitzende: I. Wagenbach All. Tuss-Schwemmltein- und Kaminrohrfabrik. 271) Rechts - und linksrheinisch, Eingemachte Früchte, Ananaserdbeeren, Stachelbeeren, Reineclauden, Pfirsiche, Russe, Aprikosen. Kirschen, Birnen u./g Packung. Vanille. -Handlung Kaffee in Mocca, Mcnado, Pcrlceylon, Ceylon, Java und litt tiuayra, sowie frisch gebrannten. Bilanz des Spar- und varschuh-vereins ;u Att-Buück am 1. Januar 1874 Cacoigna feinstes entöltes Cacaopulver in Büchsen, Chocolade und Malz-, Rettig-, Brust- und AlthvbonbonS, Vlockchocolade, per Pfd. 28 fr. Caviar, Genueser Sardetteu, Holländische Vollhäringe, russische Sardinen, Sardine* a l'liuile, Mixed- PickleS, Trüffeln, Oliven, Capern und Champignons. rechn ung die Aiiiionccu-Expedition von Th. Dietrich & Co., Cnnnel, untere Königestraeeo 54. Donnerstag den 19. Febrnar: 6. u. h'bti'o i Abonnrmkntg-Cl'ntert, ausgeführt vom Musifcorps des II. Grosih. Hess. Inf. - Reg. Nr. 116, unter Leitung seines Capellmeisters Herrn Krausse. Anfang V28 Uhr. Entree 18 fr. Buchhalter, Comptoiristen, ■J Reisende, Lageristen und Verkäufer '. aller Branchen werden iederZcit placirt j durch das kaufm. Bureau : ^Germania^ I 601) Ein Schweitzer wird in Dienst ! gesucht. ! Näheres bei der Exped. d. Bl.__________ 668) Eine einzelne Dame sucht ein un- möbltrtes Zimmer in der Nähe des Selters- wegs oder Löwengasse. Näheres bei der Exped. d. Bl. § Mehlwürmer werden augekauft. Von wem? sagt tit । Exped. d. Blattes. ! Ein Arbeitsbursche willig und kräftig, auf dauernd gesucht von I875' n hrM ( 31r'6‘ntteuri E’ii X QU p Bkvöik tHlf iie an ( bet (392) <*. Il*n and, Weißadler ässe 10, Frankfurt a M. Ein sind. phil. ertheilt Privatstunden im Latein, und Griech. Wo? sagt die Exped. d. Blatts.(689) Ein braves Dienstntädchen sucht 641) Ein Kindermädchen wird soglelS zu einem kleinen Kinde gesucht. Nähere Asterweg Nr. 99.______________________ 640) Born 1. März an wird guter Mtttagstisch auf Abonnement für 20 kr abgegeben; auf Wunsch auch Abendessen Wo':' sagt d. Erped. d. Bl. Ein zuverlässiger Arbeiter für Hausarbeit, gegen Tagelohn, dauernd gesucht. Von wem? sagt die Exp. b. Bl.(692) Ein kleines Mutter-Schwein ist in der Nähe von Sichertshausen entlaufen und bei Treis a. d. Lda. gesehen worden. Dem Wiederbringer eine Belohnung bei Uferwärter (Hilber t in Sichertshausen. (695) C4croiid)crtc Vndn’forcllcn (5590) empfiehlt (5 in i l Fischbach. Acker an der Heuchelheimer Chaussee über V4 Morgen (zur Backsteir.fabrikat'vn geeignet) zu verkaufen oder zu verpachten. Näheres bei (700)Labr 0 isse, Hofger-Adv. Spiegel^ Mädchen, Pfeiler-, Sopha- & ovale Spiegel nen cintnt