N""« ct7T*\ Lw Wc' Deutschland. t AuÄ Oberheffen, 17. Nov. XII. In der Kammerdebatte vom 24 und 25. März 1868 finden wir erstens bestätigt, daß an der Intention, btn Oberhessischen Eisenbahnactieu einen Bezug von mindestens 3^/, Procent ju gewähren, Niemand gezweifelt hat. Diese Intention hatte schon vorher U)H geführt, daß für den Fall des Ankaufs der Bahnen für den Staat in § 18 der Concession auf Antrag der ConcessionSbewerber bestimmt worden Var, daß als Grundlage der Preisberechnung „die von der Großherzoglichen Staatsregierung garantuten 3*/2 Procent als Minimal-Reiuertrag angenommen werben sollen." Dies Preisverhältniß der Actien beleuchtend, äußert Finanz- mmijtcr Frhr. v. Schenck in der Kammer: „denn 3y2 Proeent ertragen sie m. te Abonnenten^.' richt pattpnbfli , AbenSS 6 k mn Hugo t bie vereHr/ichkf!' e (gefangen Directorialwohnung zu entfallen habe, nicht beigetreten wurde, vielmehr in Uebereinstimmung mit der Regierung beschlossen wurde: für alsbaldige Erwerbung eines Bauplatzes 8000 fi. zu bewilligen und die Bereilwilligkell auszu- ~ Gesammt- ieseiii^ m Beweis, daß auf Seiten der Factoren des Staates (Regierung und turnet) an die Möglichkeit, es könnte je die Einnahme zur Deckung der Betriebskosten nicht hinreichen, nicht im Entferntesten gedacht, also auch die: Möglichkeit nach ihren Folgen nicht in Betracht gezogen worden ist. Tie - Nutzanwendung, daß, wenn die Einnahmen die Betriebskosten nicht deckten, das Deficit aus dem Staatszuschuß (dieser auf 9940013/4 st. beschränkt verstanden) fteeft werden müsse und die Actionäre weniger Zinsen erhielten, hat auf jener -Seite Niemand gezogen, ebensowenig wie die, daß in einem solchen Falle der Staat das Fehlende ganz zuzufchießen habe. Daß eine Spur des Gedankens, v könne jemals an den Betriebskosten fehlen, absolut nicht vorkommt. ist um je befremdender, als von mehreren Abgeordneten (Dumont und Zentgraf) tr Fall, daß etwa schlechte Verhältnisse des Betriebs eintreten können, daß das Geschäft schlecht gehe, ausdrücklich berührt, aber nur insofern erörtert »orten ist, als dadurch die Gesellschaft zur Creirung von Prioritäten genörhigt Verden könnte und die Zinsen dieser dem Staate nickt zur Last fallen sollten. Daß Prioritäten nicht zur Deckung eines Betriebsdeficits aufgenommen werden tonnen und dürfen, bedarf keiner näheren Begründung. Auf Seiten des Staates tyt man sich nicht klar gemacht, was es bedeutet, eine Garantie für einen Hemertag zu übernehmen; man hat gerechnet, Bahnen von mittlerer Ertrags- Higkeit erheischen etwa halb so viel Kosten, als sie cinbringen, du andere hälfte ist der Reinertrag und dieser wird garantirt; daß aber nicht einmal Vt Kostenhälfte aufkommen könne, und welche Folge dann die Gewährleistung eines bestimmten Reinertrags habe, daran hat Niemand gedacht. Darmstadt, 14. November. Die Tagesordnung der heutigen (26.) Sitzung der ersten Kammer der Stände umfaßte die Berathung und Ab- 6) die Bewilliguna einer Localzulage für den bermaligen Jnspector des zweiten Rheinschifffahrtsbezirks betreffend; 7) die Erhöhung der Gehalte der diesseitigen Beamten und Bediensteten bei der Main-Neckar-Eisenbahu für das Jahr 1874 und eventuell für das Jahr 1875 um ein Sechstheil betreffend; 8) die Verwendung des für das Jahr 1875 für den Staatsrath bewilligten Credits von 4369 fL für die Bedürfnisse des Verwaltungsgerichtshofs betreffend: 9) die baulichen Herstellungen und Ausführung einer Wafferleitung in dem Main-Neckar-Bahnhof zu Darmstadt betreffend; 10) den Neubau eines Gymnasiums zu Gießen betreffend; 11) dis Errichtung einer Remise bei der Veterinär-Anstalt zu Gießen 'l W stiminung über: 1) den Gesetzesentwurf, das oberste Perwaltungsgericht betreffend; ■ 2) den Gesetzesentwurf, die Einführung der Reichsmarkrechnung im Groß- ' herzogthmn betreffend; 3) die Rechenschaftsablage über die Großherzoglich Hessische Mlitärver- Wtung für das Jahr 1868 betreffend; 4) die Rechenschaftsablage über die Großherzoglich Hessische Müttarver- valtung für das Jahr 1869 betreffend; , • 5) den Wiederaufbau des abgebrannten Hoftheaters, sowie die Erbauung. Ms Magazins für Decorationen rc. betreffend; wegen der Garantie wenigstens." Niemand war anderer Meinung, und wie sehr man allgemein von der „vollkommenen Sicherheit" der Actien über- V\x ^iwtiuuny, ^lyuuuny unv vv*- um jtugt war, beweisen die veröffentlichten v. B e ch t o l d' scheu Schreiben, wonach'.dem Hofe Iben bei Fürfeld, im Kreise Alzey, aus Staatsmitteln betreffend; ül!e Ministerien nicht das mindeste Bedenken trugen, diesen Actien pupilla-' 13) dis Gewährung einer Subvention aus Staatsmitteln für die Gemeinde chche u. s. w. Sicherheit zuzuerkennen. Wir ersehen aus der Kammerdebatre Partenheim zur Restaurirung der evang. Kirche daselbst rc. betreffend; chche u. s. w. Sicherheit zuzuerkennen. Wir ersehen aus der Kammerdebatre zveitens, daß sowohl bei dem Ministerium wie bei den Kammermitgliedem allgemein die Vorstellung verbreitet war, über den Betrag der garantirten Rcinerträgnisse, und zwar der Hessischen Ludwigsbahn ebenso wie die der Lberhessischen Bahnen, könne die Leistung des Staates nicht hinausgehen. Man rechnete die garantirten Reinertragösummen beider Eisenbahngesellschaften zusammen, um die Totalhöhe der Last des Staates zu ermeffen; der Abg. vmwuuh«;» ... Mernher meinte, „die volle größte Summe in der ungünstigsten Lage ifhfcer zweiten Kammer erledigt. Eine Ausnahme bildete die Vorlage, betreffend 1,794,000 Gulden"; und der Berichterstatter Zentgraf erklärte: „es stehtchen Neubau eines Gymnasiums zu Gießen, bei welcher oem Beschluß der zwei- diernach schon fest, daß keinenfalls direct unser Staatsbeitrag mehr role;ten Kammer, eine Summe bis zu 115,000 fl. alsbald zu bewilligen, jedoch 1)94000 Gulden betragen Fann/ Aber drittens liefert die Kammerdebatte!vorbehaltlich späterer Rechenschaftsablage und mir der Maßgabe, daß eine münzen-Bestandes in den Banken 150 Millionen Thaler. Lon dem Restbestande Tung aufmerksam gemacht habe. de iS» Prascüuran ijrnl p. t*5 groi waarenjl darf in decken Hannover wegen Beleidigung de« Reichstage« an die Ccschäfts.Lommission vei> Broschüre. Das „WeeNy Reaister' bebauvtet bafi der n,6,TtriH k., ®. wiesen worden, folgt di- erst. Lesung des Bank-Gesetz-s. Der P.ä.weu, de- liste,, zum Al.kachol.e.smus beoorstebe 6 $lh Reichskanzler-Amtes, StaalSmimster Delbrück, weist zunächst auf die früheren f — England. London, 14. November. Don Gladstone's Buch über die vaticanischen Decrete wird schon die 10. Auflage gedruckt. Der „New-Dork Herald" ver öffentlicht ein Schreiben Manning'S, welches nachzuweisen sucht, daß die alte katholische Glaubenslehre von den vaticanischen Decreten unberührt geblieben sei; die Bürgerpflichten der Staatsuntertbanen seien im vaticanischen Eoncil •efoi et)tt sei die Auslösung der circulirenden Münzen mit 30,800,000 Thalern zu bestreiten. Nach allen Abzügen verbleibe eine Summe an Goldmünzen von 105 Millionen Thalern. Redner erörtert die Nothwendigkeit der Erhaltung des Lorralhes an Goldmünzen und glaubt nicht an eine Beeinträchtigung desselben durch den Export. Betreffs der Noten - Ausgabe bezeichnet Delbrück es für wünschenswert!), daß die Regierungcii schleunigst den Uebergang zu dem neuen Notenverkehr vorbereiten, wie daL Seitens Preußens und einiger auccur Regierungen geschehen sei. Dazu eine Haiidhabc zu bieren, sei die Aufgabe des jetzt vorgelegten Gesetzes, welche den viclbeklagtcn Uebelsländen abheifen solle. Delbrück betont das Verlangen der Handels-Organe nach einer Reichs' bank. Demselben habe das Reichskanzler-Amt nickt antipathisch gegenüber ge standen, habe jedoch die Schwierigkeiten bei der hierdurch geborenen Umwandlung der prerißischen Bank in eine Reichsbank nicht lösen können. Nicht nur der Entschädigung der wohlerworbenen Rechte, sondern auch den Gewohnheiten des Verkehrs wäre Rechnung zu tragen. Dies habe dahin geführt, daß das Gesetz, welches für das nächste Jahr erforderlich sei, von der Nelchsbank absah, ohne sie principiell für die Zukunft zu verwerfen. Redner erläutert sodann einzelne Theile der Vorlage. Die Notcusteuer werde ihr wohl die zahlreichsten Gegner zuführen, weil man darin eine Vertheuerung des Geldes erblicke, dieses sei jedoch unbegründet. Durch Papier sei eine allgemeine Wohlfeilheit nicht erreichbar (Nein), nur durch Fleiß und Sparsamkeit. (Sehr wahr.) Die preußische Bank habe die Credit Gewährung durch ihre Filialen erleichtert; das sei eine Stütze der Jndustiie. Schließlich bezeichnet Redner alS Hauptpunkte des Entwurfs: Beseitigung der Hindernisse, welche bcr freien Noten-Eirculation entgegenstehen, Beschränkung der Emission durch die Steuer und Vorbereitung für die Staats-Regierung, um freie Hand zu gewinnen zur gesetzlichen Umgestaltung des Bankwesens nach kurzer Frist durch Beseitigung der bestehenden Concessionen. : iffi W> rjr 'J* 3: 55000 3SJ0 l Kol irden in i nckunzrn D.r «uff* Lchwell« ß tem au Zamsta Dor> anbettumiei vertofai 6' elnzusrndrn itn ÜCT(frn(ld) Jfinet. Dir Ar rinstttt tritrselbst z aulb von srnkunq di iZopidl-lIel Kassel, < •ft 52;,6 hMe" m kett!- ° Beur yfttCU: Anträge des Reich-ra^S hin, welche das Bankg-sctz forderten, und geht sodann Auslegungen der von £,eraeli in ^Gmldhall achaltnien^Re^ wmm» " Sur Beleuchtun, der B-dürfnißsrage Angesichts der Goldwährung und des neuen j„ derselben eine «nspi.lung aus den Grofc» Ar"m sehen wollt Vfi M.nzgesetzes über. Die H.Ntptaufgab- der Regwrnng sei, für einen starken! ermächtigt, m.tznthe.len, daß T.sraeli täbei M Dorrath an G°ldmün;en, sowie für die näthtze Beschaffung kleiner Münze ln habe und mcht gedenken konnte, da das Verfahren gcacn deuselbe» k^e starkem Umfange zu sorgen. Die Summe de- ausgeptäg.en Goldes betrag- willkürlich, sondern gesetzlich f,. Die ffl- «TÄ W 362 Mill.onen Thaler, wovon 40 M.llwuen un Krwg-jchatz se.nu Der Ge- während des vatieamschen Cone.Is der danml.ae ZfS.Ä sammlvorrath betrug 2s9 Millionen, der regelmäßige Durchschnitt des Golt- den Erzbischof Mannu.g ans d,c verderblichen «°lge,? ter Ähtät» ffirfiT münren-Bestandes in den Banken 150 Millionen Tbaler. ^on bem iHpfthdtfliibp nmn **;,%** ------j.* i..l. o ß o faUibiutate Gif,;. — Nächste Woche halten das linke Centrum und die gemäßigte Linke in Versailles gemeinschaftliche Versammlungen ab, um über ihren FeldzugSplan für die bevorstehende Session zu berathen. — Wie verlautet, wird Mac Mahon bis nach dem 1. Januar im Elyfae wohnen und dort den Neujahrsempfang abhalten. — Für die neuen Forts, die gegenwärtig um Paris gebaut werden, ist em eigener GenSd'armeriedicnst errichtet worden, um Neugierige nicht in die Nähe kommen zu lasten. — Mehrere Führer der Bonapartisten sind gestern nach Ehiselhurst gereist, um die Ex-Kaiserin zu ihrem NamcnStage zu beglückwünschen. Italien. Atom, 16. November. Bei den gestrigen Nachwahlen wurde in Rom Garibaldi in zwei Kollegien gewählt, in den übrigen drei Eollegien wurden 2 Candidaten der Linken, 1 der Rechten gewählt. In Florenz, Mailand, Genua, Livorno und Turin wurden sämmtliche von der Rechten aufgestellten Candidaten, in Venedig 2 der Rechten, 1 der Linken, ebenso in Bologna 2 Candidaten der Rechten, 1 von der Linken gewählt. In Neapel erhielten 1 Candidat der Rechten 7, der Linken die Majorität, eine Wahl fiel auf einen Cmdidaten, besten Parteirichtung ungewiß ist. In Mailand fiel Garibaldi dnrck, ebenso der in Lugo, Forli und Verona ausgestellte Republikaner Schasfi. Ricasoli, Peruzzi und Lamarmora wurden wiedergewählt. Von den biS jetzt bekannten Wahlen fielen 101 zu Gunsten der Rechten, 44 zu Gunsten der Linken auS. gar nickt besprochen worden, mithin sei Gladstone'S ganzes Argument hinfällig. Gladstone, der offenbar übermäßiges Vertrauen in Döllinger setze und irregeleitet sei, huvr dudutch uiv nfle Störung seiner 45jähriger» Freundschaft Mit Manning berbeigeführt und voraussichtlich mehr zerstört, als er in seinem gau«j 8en erfolgreich tdätigen Leben ausqebaut babe. __ rar.kn™ k , .Tagung unter ocm xuci »Zwots '.WtUipncn* im neuesten Jahrgang brt Hamuui ® dstonc übersandte Bismarck eines der ersten Exemplare seiner nalS „Illuwtrirte Welt“, Stuttgart, Verlag von Eduard Hallberger. im tdmbf । L’.%ri5ent dew itutre» par Emile (iaborian „Man tollte daS nachßklevtki Werk deS viel zu früh gestorbenen RomaneierS, der mit einer tiefen Kenntniß der Schattevieuf unserer modernen soetalen Zustände eine bewundcrnswkrthe Kunst in der Durchführung r-t-k legifcher Motive verband, allen jenen kleinen Kapitalisten in die Hand geben, welche den Kurt- -ettel vor Augen und den sauer verdienten Groschen in der Laiche auf B-rienabenleuer aut ju’ben, und für welche daö Wort „Dti Ilion* gleich cem (Aesange der Sirenen ist. der ste in tr unberechenbaren Strudeln der Speeulation rettungAlcs zu Grunde geben laßt. Der Verein Hebung der Volksbildung sollte den Gabortan'schen Roman in Tausenden ten Gremplaren drucken lassen und für seine Verbreitung mit demselben E'fer Sorge träger mit dem er sich die Popularist-.ung der Wifienschaften angelt:en sein läßt. Der kleine Äctionät insbesondere, der Mann, der txi glaubt, toafc geschrieben ist, und der darauf schwört, irafi gf trueft ist der „gläubige* Provinziale, der auf den Poiaunenruf der Börsen- und Gründerprei't den Geldbeutel autz 6em Schrank hervorlangt und ihn auf dem Altar des Jupiter Mamrno' opfert, er sollte stet- einen Band von „L'Argenl des autres“ bei sich tragen, sollte die tt?i±' . , . f ’ y**°* | ^opitel desielben auswendig lernen und sie bei Gelegenbeit reritiren, um sich gegen all- habe dadurch die erste Storung seiner 4ajähngen Freundschaft mit Lerfübruni qroßgedruckker «ründungsannoneen mit souveräner Gleichgültigkeit zu wappnen." ej-r. • Brl***' * r ’ So schreibt A Nutenberg in Nr. -<3 der Gegenwart. dieser ausgezeichnete Nornan erscheint soeben in autorisirter deutscher Ueber» jtragung unter dem Titel .Zwölf Millionen^ im neuesten Jahrgang deS Familien-Jour- t hnn Rhnnrh fTfl tT. icanärdcö. Pari-, 14. November. Nus Lyon, 13 Novbr., berichtet die „Corresp. Havas" : „Vor einigen Tagen entleibte sich ein armer Soldat aus Kummer über seine zerrütteten Familienverhältniffe. Die Geistlichkeit verweigerte ein christltckcs Leichenbegängniß. Um ihrem Kameraden die letzte Ehre zu erweisen, begleitete eine Abrhcckung Soldaten den Verstorbenen auf seinem letzten Gange und ein K-nnerad trug dem Zuge ein hölzernes Kreuz voraus, während die Anderen das Miserere sangen. Auf dem Friedhöfe .'ngekommen, widersetzte sich die Geistlichkeit der Beisetzung in dem katholischen Theile, obgleich das Grab schon gegraben und bezahlt war- Wohl oder übel sahen sicks die Soldaten gezwungen, in einem für die Protestanten und Selbstmörder bestimmten Theile des Friedhofes ein Grab zu graben und den Verstorbenen daselbst beizusetzen. DaS Auftreten der Geistlichkeit har unter der Garnison viel böses Blut gemacht, zudem man sich nur zu gut erinnerte, daß bei Gelegenheit des BegräbniffeS des ehemaligen Ministers Beulä die Geistlichkeit weniger Scrvpet gezeigt hatte." Pari», 14. November. Der Präfekt Nadaillac ist in Paris, um dem Minister des Auswärtigen für die Beantwortung des spanischen Memorandums Auskunft und Anhaltspunkte zu geben- Vor 12 Tagen wird das Schriftstück nicht fertiggestellt sein. Lokal-Notiz. Gießen, 17. Nov Dorgestern waren 40 Mann der diesigen frei», stäkt, fr.uttto* ui Grünberg zum Besuch der in diesem Jahr dort neu gegründeten freiw. Feuerwehr Lcctere führte eine Schulübung vor, welche in Anbetracht der kurzen Lehrzeit Der iunaa Mannschaft alle Ehre machte. ’ (ß. .^7 höher alS diese Leistung ist der tüchtige Seist zu rühmen, weichen d e der bt-'u, Bürgerschaft angehörigen Leute autznahmSioS bewähren. Solch guter Bürqersinn findet frtill nach bei Bürgermeister und Gememderath die rechte Pflege, die nicht bloö dem jungen 6^ bereitwillig die durch die Ausrüstung bedingte Unterstützung leisteten, sondern tbr Ritterefit fr dad dem Gemeinwohl dienende Institut auch durch persönliches Erscheinen be. ivichen Der-» Haltungen, tote die vorgestrige, und durch freundliche Anerkennung und Aufmunterung bttbätne So hielt Herr Bürgermeister Pracht bet dem auf die Uebung folgenden gemeinsamen Ätn* cj|en eine liebenswürdige Ansprache, und selbst ältere Männer, wie Hr. SUoneif f. »djeuten t<| jtarf pulstrende Leben einer so großen Versammlung nicht, um den Mannsckafk.n ihr ®ohk wollen zu beweisen. Die Gießener Gaste sind allesammt voll Lob über die ihnen gewordene freunticfcaftliäe Ausnahme zuruckgckommen und hoffen, daß gute Kameradschaftlichkeit die beiden Nawdaiccr l allezeit verbunden crbaltcn werde. Daß solche Veranstaltungen, tote dieser Besuch, nach beiden Seiten hin anregend wirf« und somit die gute Sache fördern, liegt wohl klar, und eS bedarf der Verwabrung nicht, ta man den Ernst der Sache deßhalb nicht schwächt und in den Hintergrund schiebt wenn die »ei', weise auch den guten Tropfen festlich genießen , welche jederzeit gefaßt fein muffen, den fct’.ixr mcn Tropfen hinzunehmen. ,. 7--3n der Nachr von Samstag auf Sonntag fand in der Schulstraße und Reutr bauen eine umfangreiche Keilerei zwischen 5 Bäckergesellen und Studenten ?c statt Es nut- bcr Kampf mit Backjcheitern ausgefochten, wobei ein Polizeidiener auch einen Schlag auf d bandlungen über die Reichsba.ik werde davon abhängcn, wie weit man dal Princip der Centingentiruug acceptire; die Contingentirung schädige zwar d.il Bankgeschäft. Er (Redner) sei aber nicht dagegen, weil das öffenllick: Jntereffe concurrire. Eamphausen wünscht vor Allem Vorschläge, wie b? Reichsbank zu gründen sei, auf Grund deren würde Preußen unterhandell. Redner schließt: „Vor Allem thun Sie Eins, sammeln Sie eine Majoruck nickt um einen Namen, sondern um eine Sache." Die Sitzung wird bo morgen Vormittag 11 Uhr vertagt. London, 16. Nov. Lord Äcton desavouirt das Gerücht von seine' angeblichen Betheiligung an einem Plane behufs Gründung einer altkatholistbei Gemeinde in England. Pari-s, 16. Nov. Eine Depesche der „Vi&ertö" aus Montevideo me det unter Reserve, daß dem Vernehmen nach zwischen dem Jnsurgenten-Fübre: Mitre und dem Präsidenten Avellaneda eine Vereinbarung getroffen sei, ironac Avellaneda die Präsidentschaft niederlegen werde und demnächst Reuwahle: erfolgen sollten. 9)?abrib, 16 Nov Bazaine wirb Donnerstag hier erwartet. Di iwuerdings wieder anfiretende Nachricht, daß er der spanischen Regierung sein Dienste augcboten habe, wird abermals von competenter Seite als unrichu. bezeichnet. Bazaine wird als einfacher Privatmann hier leben. Nom, 16. Nov. Das bisherige L^ahl-Resultat und das Resultat tr Nachwahlen ergeben 271 Wablen für die Rechte, 195 far die Link 42 Dah !en üeben noch aus. L i t e r a r i sch e ö. Assq«meiner Lnzeiper s Schulstraße 30. empfiehlt (Lmtl Fischbach. Das jein müssen, bin Unwiderruflich! guter Waare für weniges Geld M. ube und Stiefel jeder Art zu noch nicht daftewesenen Preßen 5d) Blonden, Tüll, Bänder, Stoffe, Blumen, federn und L am Kircbenplatz. 5606) I ' Echulstiofi und üi. nten ic (lolt ör c: iich einen Schkg o.:. huf in nur , decken J" der Herren-Filzhiite (neueste Hede). Hochachtungsvoll ff, WillsiuAt, aus Frankfurt a. Main-Weser- Bahn. Bekanntmachmlg. Fa^ons außer dem Hause verkaufe zu außergewöhnlich billigen Preisen Ä. ^ngmniiii Durch directen billigen Einkauf und in steter Verbindung mit den größten ^utfabriken bin ich im Staude zu den billigsten Preisen zu verkaufen. J. I Veitsen/torti. Mute, Mittwoch Abend den 18. November: ü! 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Die Vcreins-Direclion. attfarton, i[?iud unt <3erlag Der Brühl 'schen Die Pfandbriefe können von der Bank und chren Betriebsstellen bezogen werden. Die Pfandbriefe zerfallen in Stücke von Mk. 3000, Mk. 1500, Mk. 600, Mk. 3()0 und Mk. 100. Sie sind bis zum 1. October 1876 unkündbar. Vom 1. October 1876 an werden die Pfandbriefe innerhalb 36 Jahren durch Verloosung amortisirt. Die Pfandbriefe sind mit halbjährlichen am 1 April und 1. Oktober zahlbaren Zins-Coupons versehen. Die Zahlung der Zinsen und der verloosten Pfandbriefe erfolgt bei allen Vertriebsstellen, insbesondere aber in Mannheim, Heidelberg, Carlsruhe, Freiburg i. Br., Constanz, Frankfurt a. M, Stuttgart und Basel (zum Tagescourse der Gulden.) Zur Vertriebsstelle haben wir die Gewerbe-Bank in Gießen i Ai kch fintrjeiti eu'chuhjumir u ' Gch. 6oi ÄDHifijionät Herstellung, Granne ne sprech xni irir wi fliil aus de Baien auöge näie überha pf|tbfn wort ll.'. kfiiionäre tte Krage ni mhrlth wen ^jbmmuiiß g rcril'.egenben «ko chende ' II Kl wenn i kichcheinlic! 'ta dasselbe •i.iiung der Uk Mich u Kulten Erle «Lären. L Lirantwortli itlam das A'Wahrheit" ^otsichllich y, !dl! Zeit bei iliitr - Uj 5503) Zn Folge Versetzung deS Herrn HofgerlchtS-Direktors Dr. Zimmermann ist die am Seltertzberg gelegene Wohnung mit -- • - - -......®l Die soeben erschienene dtr- 8 ß-A KA enthält: "tf® Wetterwolken. Roman auS der vaterländischen Geschichte von Georg Hiltl- (Fort- sttzung). — Erinnerungen an Hans Eonon von der Gavelenz. Bon Karl Andree. Mit Portrait. — Dte Darwinsche Entwicklungstheorie, ihre Anhänger und ihre Kritiker. Bon Prof. Dr. Zöckler. IIL Mit 5 Illustrationen. — Dte deutschen Herbstmanöver- Don L Herwarth von Btttenfeld L — Am Familtentischc: Eine Familienfeier am deutschen Kaiserhofe. Mit Originalzetchnung von Fritz Schulz: Die Konfirmation deS Prinzen Friedrich Wilhelm am 1. Septbr. 1874. — Zwei deutsche Kriegsschiffe tn den spanischen Gewässern. Mit Origtnalzeich- 5330) Eine Mansarden-Wohnung mit Zubeyor zu vermiethen. Näheres Anlage (£ 25.__________ 5421) Eine geräumige Fmntlienwvhnung zu vermiethen. Ltndenplatz A- 29. Ge^en hohen Lohn wird ein Mädchen, welches die Hausarbeit verficht, auf sofort oder später gesucht Näheres bei der b. Bl- (5491 5610) Eine kinderlose Familie sucht auf'^o ■ ■ • ■ ▲ 1' e Giessener akademischer Concerti ereln Kaufmännischer Verein. Dortrag des Herrn Professor Dr. Zimmermann über den zweiten Theil des tiöthe*schen FauM statt Donnerstag den 19. Mittwoch den 18. <1. M. im Saale der Restauration „Lahnstein.“ gebende elegant uröblirte Zimmer in Monster Sofie der Stadt, tonne em Ka- Mittagstisch v>i Uhr. 4960) LouiS Kuhlmann. 5592) Ein mit guten Zeugnissen versehe-i ner junger Mairn wünscht Beschäftigung', auf einem Comptoir, am liebsten auf einem, Verwaltungs-Bureau- Gefl. Offerten be- liebe man bei der Exp. d. Bl- abzugeben. 5567) Unterzeichnete beabsichtigt, das seit längeren Jahren mit gutem Erfolg betriebene Wirlyschaftsgebäude mit daran liegendem Garten und Kegelbahn, unter günstigen Bedingungen zu verkaufen oder zu verpachten Grünberg, den 14. Oct- 1874. P h. Baist Wwe. 'Lf’ ii L’1' Nm 324 fibt “ ft. It r itnt b-Stzr E?' ■» 5 omf, j geriet 1 A i,. der - steht. Näheres bei der Exp. d. Bl. 55$7) Ein braves Dienstmädchen kann Erstes Abonnement - Concer/, fofort eintreten. Sonnenftroße B. 73, J jw Wintersemester 1874-75, Samstag den 9fl. Äovciuber« Aht-nds priieis 'M» Uhr, im Club-Saale» ^icherhm i jtott zuin A I ist selbst «Twn auch £l,nnf gelten ®'I S» wirf I tptldeutign 2,r»« ton anq Meile" IA 2(Kjo + 5510) Der zweite Stock im Herbert'- schen Hause am RahrungSberg ist zu ver- mtethen und sogleich zu beziehen; auch ist daselbst ein möblirteS Zimmer zu ixr« mtethrn.__________________________________ 5278) In Lit- E- 81 am Seltersbers ist im Vorderhaus eine aus zwei geräumigen Zimmern, Eabinet, Küche und Speisekammer bestehende Parrerre-Wohnung nebst Dachkammer, Keller rc. aus den 1. Decem- ber oder 1 Januar an eine stille Familie zu vermiethen._____________________________ Jermiethungm. Ö612) Ein möblirtes Zimmer ist zu oer- miethen bei Wittwe Hanitsch.__________ 5609) Die Bel-Etage meines Hauses am Selterkberg ist per 1. Januar 1875 zu 2°!» unkündbare Pfandbriefe der Rheinischen Hypntheken-Mnk $u Mannheim milieulo^is, zu vermiethen. Näheres bei der^xp.d. Bl. 5125) Getragene Kleider, Stiesel Betten und Actenpapier, Noßlmare und sonstige Gegenstände kaust und verkauft i^ouis Rothenberger, Neuenweg 193. 5605) Ein Dienstmädchen zum sofortigen! ' Eintritt gesucht. Näberes bei der Exv-d. Bl- karten erhalten zu 24 kr. 6 Person. 5608) Ein Familienlogis im 3. Stock ist zu vermiethen und kann bald bezogen werden. W- Krämer, Neichensandstraße. 5563) Ein kleines FamiltenlogtS zu oer- miethen und sogleich zu beziehen bei _6ar I Sch midt, Schlosser, Löwengasse. 5524) Eine große Stube zu vermiethen. Nähere Auskunft Sandgasse 177. 5521) Einen braven Lehrling sucht ______Ju lius Strack, Möbelfabrik. 5562) Ein braves Mädchen, das kochen kann und alle Hausarbett versteht, wird gegen hohen Lohn von einer kleinen, ruhigen Familie auf Weihnachten oder früher zu rmethen gesucht. Näheres bei F. W- v. Gehren, Reichensand E. 121.i dermischd Anzeigen. | Stadt Mainz Heute, Mittwoch den IS Nov.: Mieds-Coiml der beliebten Tyroler Sänger Clemeul H Gasser. 5616)_______Anfang 8 Uhr-_____________ 5615) Ein junger brauner Hühnerbund entlaufen. Dem Wiederbringer eine Be- lohnung bei j^erd. Schmidt. 5617) Le Normand Wahrsage - Karteo wieder augekommen bei ____W Dietz, am Markt. 5604) Täglich frisch abgekochter Schinken bet ___________Adolf Weidi g. 5614) Salalkartoffeln (Russen) oerkausi H. Ock e l, Sandgasse. Z Lyoner Loug-Shawls sind billig zu haben bei ____________K. Grünebaum Bienexhonig, Traubengelre, (5611 Zwetschenlatwerge, türkische, Apfelkraut. empfiehlt Carl Hoffmann. Lahrer hinkender Bote, Hess. Hausfreund, Gustav AdolphSkalrnder, Landkalender, Deutscher NeichSbote, 5432) bei Wilhelm Klee. M. Waizen. Storr i. Gerste. Spelz. 1 Hafer. ®rbfm. Linsen. Wicken. Auf dem •DfiT Aus dem llitL' Auf Sem W- 21 uP Sem »Mit. Auf Sem Mit- jTuf dem tMit- AuHem dem Mit.- Rov. 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