'rein. jonbetn b'^vleißer. stand. MM >s in betebr.- t,n't ttjthf Mdjjten Dvii- 't ftcituidigeii n wird. Ji>- »hlwollm der wir zugleich, i Beiträge im mite. iH. MU. II. M YW, hr. foroie über bit lieber des Tm»' (2988) kstaii^ Ä Imifl ttn $h.’* w#Thit<^ng 1 i- 18 h. *? ®wr* H« Vf*e^f». »lerteljlhrtg IIHh. Gicßmtr Anzeigtr. »scheint täglich, tfiti Kus nahm« Sonntag- Expedition: Lanzletder,. Ltt. B. 9h. 1 Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Hiessen. Nr. 138_________________________Donncrstllg den 18. Juni___________________________«884. «rar Einladung )UM Abonnement auf den Gietzener Mir zeige r. Derselbe erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags, und kostet für die Abonnenten in der Stadt Gießen vierteljährlich nur 1 fl. 12 fr., frei ins Haus geliefert. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch im III. Quartal 1874 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen. Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementspreis 1 fl. 29 fr. ine!. Postaufschlags. Dieselben können nur bei der Post oder den Landpostboten abonniren. — Damit wir nun in den Stand gesetzt sind, die Auflage des Blattes bestimmen zu können, ersuchen wir Alle, welche auf den Gießener Anzeiger abonniren wollen, dies sofort bei der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen können, vollständige Exemplare zu liefern. Die Redaction. Amtlicher Lheil. G ießen, am 16. Juni 1874. Betreffend: Die Vorschriften zur Vollziehung des Reglements vom 5. October 1854 über Verpflegung der Rekruten, Reservisten :c. bei Einziehung resp. Entlassung. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die GroschrrMlichm Bürgermeistereien des Kreises. Bei der Intendantur der Großherzoglichen (25.) Division, Avwickelnngs-Abtheilung, sollen noch immer Nachweisungen der Gemeinden über an einbe- rnfene HeereSpflichtige vorschußweise gezahlte Marschcompetenzen aus den Jahren 1869, 1870 und 1871 behufs Ersatzleistung aus der Großberzoglicheu Kriegscasse einlaufen. Mit Rücksicht auf die Rechnungsstellung der Kriegscasse und auf die dcmnächstige Beendigung der Abwickelungsarbeiten beauftragen wir Sie, zufolge Verfügung Großberzoglicheu Ministeriums des Innern, die Gemeindeeinwohner anzuweisen, etwa noch rückständige Nachweisungen der fraglichen Art aus den Jahren 1869, 1870 und 1871 bis längstens Ende Juli b. I. bei uns zur Prüfung und Visirung nach Maßgabe der Bestimmungen des MinistcrialamtS- blattes Nr. 7 von 1868 bei Vermeidung der Nichtberücksichtigung euizureichen und sofort nach Nückempfang derselben die darin von uns sestglstellten Beträge bei der betreffenden Großherzoglichen Districtseinnehmerei zu erheben. v. Röder. B e k n n n t m a ch u u g. Sämmtliche im dieffeitigen Bezirk domicilirenden Invaliden aus dem Feldzuge 1870/71, welche nicht in der Controle des Vezirks-Commando's stehen, werden hiermit aufgesotdert, ihre Ansprüche, die ihnen nach dem Gesetz vom 4. April 1874: „Abänderungen und Zusätze zu dem Pensionsgejetz vom 27. Juni 1871" zustehln, bei dem Bezirksfeldwcbel in Gießen alsbald anzumelden. Großherzogliches Bezirks-Commando Gießen. Franck, Major. politischer Theil. Deutschland. Darrnftadt, 16. Juni. Nach Verlesung einiger neuen Eingaben und Anträge ging die Kammer in ihrer heutigen Sitzung auf die Berathung einiger Petitionen auf Gehaltserhöhung der Bauaufseher und Steuerpfandn.elfter über, die durch die allgemeine Besoldungserhöhung als erledigt erklärt wurden. Der Antrag Dumont's auf die Einführung von Servisgeldern für die Beamten in größe ren Städten wurde von diesem dahin erläutert, daß er die Einführung erst für das nächste Budget in Aussicht nehme und darauf abgelehnt. Eine Regierungsvorlage über Ankauf eines Bauplatzes für ein Justizgebäude in Gießen veranlaßt Heinzerling, sich dafür zu erklären, daß auch das Amtsgericht in das pro- jectirte neue Justizgebäude verlegt werde. Ministerialdirector Kempff gibt es der Kammer anheim, sich dafür zu entscheiden. Buff setzt die Nothwendigkeir eines neuen Justizgebäudes auseinander. Er glaubt, daß man nach Einführung der neuen Organisation einen Assisenhof für das ganze Land einführen und dadurch sparen könne. Eine Zusammenlegung aller Gerichte in das neue Ge bäude sei nicht rathsam, das Amtsgericht könne in das jetzige Hofgerichtsgebäude kommen. Dernburg will eine specificirte Vorlage über die ganzen Ver- hältniffe haben, ehe man auf die Einzelnheiten eingehe und erklärt sich gegen den Antrag Heinzerling's. Letzterer zieht seinen Antrag zurück. Schaum will nicht eher einen Bauplatz gekauft haben, ehe man wisse, was die Gebäude kosten sollten. Man könne vielleicht die Aula in ein Justizgebäude umwandeln. Nachdem der Regierungscommiffär die Vorlage nochmals vertheidigt, Schröder auf die großen Anforderungen für Gießen aufmerksam gemacht und bemerkt hat, daß er sich durch die heutige Abstimmung nicht für gebunden halte, und später für den Bau selbst zu stimmen und Buff nachmals den Ankauf, der eine Folge der neuen Justizorganisation sei, befürwortet, wird dieser einstimmig genehmigt. Der nächste Gegenstand der Tagesordnung ist die Vorlage der Regierung über eine Revision der Bestimmungen über Versetzung der Civilbeamten in den Ruhestand. Dernburg hält es für nicht richtig, daß die Vorlagen bezüglich der Beamtenverhältntsse stückweise und ohne System an die Kammer kommen und eine Ucbersicht dadurch unmöglich werde. Er hätte gewünscht, daß man das Reichsbeamtengesetz zu Grund gelegt und unsern Beamten ein bestimmtes Recht auf ihre Stellen gewährt hätte. Ten höheren Gehalten mußten niedrigere Pensionssätze gegenübersteheu. Wir mußten auf der Bahn der Bewilligungen für die Beamten einmal einhalten. Der Artikel des Gesetzes, wonach jeder Beamte während der ersten fünf Jahre seiner Anstellung ohne Ruhegehalt entlassen werden kann, wird nach einer eingehenden Befürwortung seitens des Referenten Dumont mit dem vom Ausschuß beantragten Zusatz, daß die Mitglieder eines Justizcollegs von dieser Enrlaßbarkeit ausgenommen sind, und daß eine Verlängerung der Widerruflichkeit auf höchstens zwei Jahre zulässig sei, einstimmig angenommen. Der zweite Artikel handelt über die Höhe der Pensionen. Abg. Schröder will für die ersten Dienstjahre auf einen niedrigeren Pensionsjatz zurückgegangen haben; er will nach dem zurückgelegten fünften Tienstjahre 40 pCt. festgesetzt haben und aufgestiegen bis zu 90 pCt. des Geholtes. Welcker hat, um die Verhältnisse klar zu stellen, eine Tabelle angefer- ligt, in welcher die verschiedenen Ansätze nebeneinander gestelli sind. Er ist für die Regierungsvorlage, welche die seitherigen Zustände wesentlich verbessert. In Preußen seien die Gehalte weit größer, man nutze die Beamten aus und werfe sie dann weg mit kleinen Ruhegehalten. Er ziehe das bei uns geltende System mäßiger Gehalte und höherer Pensionen vor. Heinzerling beantragt, daß rückwirkende Gehaltserhöhungen bei Pensionirungen berücksichtigt werden sollen. Ministerpräsident Hofmann erklärt sich für das bei uns herrschende Systeni. Die pragmatischen Rechte der Beamten, die Sicherung ihrer Stellung und Zukunft mache es dem Staat allein möglich, die Beamten zu erhalten und mit Privatgesellschaften zu concurriren. Er bittet, den Ausschnßantrag anzunehmen. Dernburg hebt hervor, daß unsere Officiere und Lehrer bereits von einem internationalen Zug ergriffen seien, nach der neuen Organisation würden JtloHl rückgeschlagen Die gekommen. Die des enthält: t. sührung H-sie». 2. führiuig Deutschen Reiches beherbergt, so erzählt die Tribüne, befindet sich auch ein solcher Streber Diesenigen, welche vor einigen Jahren zwischen 2 und 3 Uyr Nachmittags die Letpzigerftraße passirten, trafen an einer bestimmten Stelle einen nicht mehr jungen Mann mit buschigem ichwarzem Bart, welcher, die Augen nach allen Seiten umherwersend, lange Zeit »or einem Hause auf- und abging. An dem Schaufenster eines dort befindlichen Buchhändlerladens fand sich nämlich die photographische Abbildung eines Pocals, welchen laut Unterschrift Herr Chevalier N. N. von einem landwirthschaftlichen Verein wegen seiner großen Verdienste um die Land- wirthschaft des Kreises erhalten halte, und daneben stand eine Photographie des Herrn Chevalier, welche das Portrait des räthselhaften SpazirgänzerS zeigte. Seit jener Entveckung sind 10 Jahre vcrganaen; wir haben inzwischen so manche komische Anekvote über die Sucht des Herrn Chevalier, sich auf irgend welche Weise vor seinen Mitmenschen auszuzetchnen — eine Sucht, welche im Jahre la-H so weit gegangen sein soll, daß er sich Visitenkarten mit der Inschrift morgen, 17. Juni. Darmstadt, 17. Juni. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 33 Allerhöchste Verordnung vom 13. Juni 1874, betreffend die Aus- Gesetzes über die Städte-Ordnung für das Großherzogthum l'Lk Zu t m. AH, der Iq. Maiii-Wi Xcfour&iQ Schüler-- billete« u W* Ergänzm allen B Weser-B hmmenfl DL Äusla tn zum \ 1 Kreuzer Kassel, fio 9 Vermischtes. Berlin, 16. Juni. Nicht nur in der Provinz, sondern auch in der großstädtischen V b-lar f»ö »'N P E?.1 1. D'e run St t voll 9U Ldic! lidi Po im öfient mtrbm Tit i ©ddiäfr » 2W) ! grbfi«n h Muunp ei Station G miision ve Tit Zti die Utbtrn Vürtau b speclion zi bi( Subn (htpfang sind porto schrift : ,®ubi «ui S bi! spölefl Sa mbtstichnc tmiuitnben Zranksur 5 thum Hessen. Darmstadt, 17. Juni. Bei der Ersatzwahl für den verstorbenen Hoffmann wurde der fortschrittliche Handelskammer-Präsident, Franz Weber, mit 35 Stimmen zum Abgeordneten gewählt. Sein conscrvativ liberaler Gegen- Candidat Buchner erhtelt 24 Stimmen. Berlin, 16. Juni. Der BnndeSrath genehmigte in seiner heutigen Die jüngst erschienene Nr. 5 vom ,Dattcrid)* begrüßt zuerst Pnnqsten das .liebliche- Fest, bespricht sodann mit dem ihr eigentümlichen Humor die brennendm Fragen 4. armstadt I, beleuchtet den .bolidische" Horizont und bringt, nach einer Krink der Leichen Verbrennung re. auS Frau Bennelbächer's scharfem Mund, allerlei dem Leben entnommenen Schnurren und «nek. dcten. Von Persönlichkeiten aus Darmstadt s Vergangenheit zeigt sie uns in Bild und Tert den dicken .Monreck-, die .Mehllohre-, den .Sckrwanzklebba* und den -Schröpsa^- Sine jrde Nr. vom -I'attericM kostet 6 Kreuzer, und erpedirt die Derlagsbandlug, CL W. Vr6ft in Darmstadt, gegen Sinsendung dieses Preise« (in Briefmarken), die gewünschte Nummer franro. Allerhöchste Veroduung vom 15. Juni 1874 betreffend die Aus- des Gesetzes über die Landgemeinde - Ordnung für daS Großherzog- „sous-lieulenant de la gardc nationale“ anfertigen ließ —, gehört, und wir haben auch er ahrrn, daß ihn nichts von seiner Ehrsucht heilen kann- Er hat in dieser Beziehung schon so manche Enttäuschung erfahren ', oft glaubte er am Ziele seiner Wünsche angelanzt zu fein, ja, als ihm endlich die ersehnte Kunde von einem Orden kam, mußte er zu seinem Schmerze büren, daß nicht er, sondern sein Bruder, der vor einigen Jabren »erstorbene Commerztenrath, den Orden erhielt. Hopfen und Malz war verloren, und nun gar sein Schmerz, als sein Bruoer die dritte Classe des Ordens erhielt! „Was thut denn eigentlich Jemand mit dem Orden dritter Elaste, wenn er schon die vierte hat?" fragte er mit einem höhnischen Lächeln und erhielt prompt die Antwort: „Er borgt ihn seinem Bruder bei feierlichen Gelegenheiten zum Tragen.“ Lor mehreren Jahren erhielt er den obenerwähnten Pocal, weil er sich für die Einbürgerung eines Gewächses in der Provinz bemüht hat. Das ist aber schon lange her, und seine Seele dürstete nach einem neuen Becher, indeß keiner der vielen landwirthschaftlicken Vereine und Ausstellungen wollte sich seiner erbarmen. Da entschloß er sich zu einem entscheidenden Coup; er entschloß sich, ein G.'lvopfer zu bringen, um jetzt auf der landwirthschaftlichen Ausstellung zu Bremen endlich einen Ehrenpreis zu ergattern, und wir sind überzeugt, daß sich diesmal fein Name unter den Prämiirten befinden wird. Unser Chevalier hat sehr schlau operirr, und wir möchten nur wissen, wer ihm die geniale Idee zu bie-em Manöver angegeben hat Er hat nämlich ganz einfach 25 Thalcr genommen, ist damit zu einem Gold und Silberarbeiter gegangen und hat einen silbernen Pocal gekauft. Diesen Pocal hat unter Ritter sehr sorgsam emgevackt und an das (Somite der internationalen landwirthschaftlichen Ausstellung nach Bremen mit einem Begleit schreiben geschickt, in dem er das (Sornitz bittet, diesen Pocal als Prämie demjenigen zu geben, welcher sich in der Ausstellung der von ihm besonders in Protection genommenen Pstanze aus- zeichnet. Das Jntereste, welches der Ehevalier aufs Neue für die Cultur jener Pstanze an den Tag legt, ist gewiß anerkennenswerth, und wie uns genaue Kenner dieser Cuirur versichern, ist Hundert gegen E'ns zu wetten, daß sich unter sämmtlichen Ausstellern nur em einziger bennbet, welcher alle gestellten Bedingungen erfüllt, und dieser einzige de. Herr Chevalier ist, welcher so seinen selbst bezahlten Becher als Ehrengeschenk erhalten wird. — Das Dampfschiff „Göthe", Capitän Wilson, »en der Adler-Linie am 2. dieses Monats von New Aork abgegangen, ist nach einer Reiie von 9 Tagen 2 Stunden am 12. dieses Monats Morgens 8 Uhr, in Plvrnoulh angekernmen, und bat nach Landung der Vereinigten Staaten Pest und der für England bestimmten Passagiere, die Rene via Cherbourg nach Hamburg fongesetzt. : Dasselbe überbringt: litt Pasiagiere, 13 Briefsäcke, volle Ladung und Contanten. — Das der Deutschen Transatlantischen DampfschifffahNs - Gesellschaft (Adler Vinte) in Hamburg gehörende Pest - Damvfschiff „Herder-, Capitän Fischer, trat am 11. Juni feine zweite diesjährige Reife mit 36 Cajüts« und 233 Zwischendecks Passagieren, sowie Post und i Labung von Hamburg direct ohne Zwischenhäfen anzulaufen nach New-A^k an. i — Das der Deutschen Transatlantischen Damvfschifffabrts Gesellschaft (rklex Linie) , in Hamburg gehörende Post - Dampfschiff „Lessing", Capitän Toosbuy, am 28. Mai von hier abgegangen, ist nack einer Reise von 12 Tagen 17 Stunden von Cuxhaven, und 10 Tage» 1 15 Stunden von Lizard am 10. Juni 10 Uhr Vormittag« wohlbehalten in New - Pork an» Plenarsitzung die Entwürfe uer Strasproceß und Civilproceß-Ordnung des Gerichtsverfaffnngs.Gesetzes nach den Anträgen deS Justiz Än-schusies unter Ablehnung der von Einzel Regierungen gestellten Abänderungs-Anträge und nahm den bereits gemeldeten Antrag Preußens betreffs Einrichtung von Polizei- Gerichten an. Posen, 16. Juni. Der „Pos. Ztg." wird aus Gnesen gemeldet: Das Metropolitan-Capitel lehnte, mit Ausnahme des Tomberrn Dulinski, die Wahl eines Capitel-Bicars ab. Außer der Consistonal-Kaffe und dem Seminar-Ge- bäude sind die Fonds des fad). Hospitals mit Beschlag belegt worden. Letzteres , sowie die bisher unter barmherzigen Schwestern stehende Waisen-Anstalt wurden unter die Aussicht des Regierungs - Commiffärs gestellt. Die Lorenz- Kirche wurde geschloffen, da kein Geistlicher die Vertretung des früheren Psar- Vormittag 10 Uhr nach Eoblcnz gefahren, um der Kaiserin Augusta einen 3nferatm jeden Inhalts, als Empfehlungsanzcigen, Kauf- und Perkaufaesuche. Gegenbesuch zu machen. Stellenaesuche, Familiennachrichten u. s. w. alS besonders zuverlässig zu empfehlen. Resident gicbt es Leute, welche den Ehrgeiz haben, bei allen Thier- und landwirthschaftlichen Ausstellungen genannt zu werden und en tous ras ihre Anstrengungen auf ein Ehrendiplom oder einen Ehrenbecher richten. Unter den vielen komischen Personen, welche die Hauptstadt des c bi bknleicher Di iur Verst« 1er Mim Bttbmitif J^rbtni lHki C bc5 j • Ro • Q U'bittn Nen, ^30^ auch die Justizbeamten dieser Strömung folgen, man muffe daher mit den Jrnnfirpfffi allgemeinen Verhältniffen rechnen und sich, wie es mit den Gehalten geschehen , tiuiiaiciuj. werbe, auch bezüglich de. Pensionen dem Reichsgesetz anjchließen. Schröder ParzH, 15. Juni. Gestern, wo der Tag des „Sacre coeur- in Paris rechtfertigt nochmals seinen Antrag aus Herabgehen auf 40 pCt. nach den gefeiert wird, fanden wieder zahlreiche Procefsionen statt. In der Madelaine ersten fünf Dienstjahren. Möllinger bringt einen Antrag, wonach mir 40 pCt. ging dieselbe mit großem Prunk vor sich. Die Zipfel der Baldachins^ wurden angesangen und bis zu 100 pCt ' gegangen wird, em. Wolz will, wie man von vier Mitgliedern der Kirchensabrik, darunter der Marquis d'Audiffret und ja alles, was von Preußen komme, ohne weiteres als gut annehme, auch die der Deputirtc Lezazneur, gehalten. Die Processiou der Kirche St. Thomas dortigen'Pensionkgesetze acceptirt haben. Man muffe auch an die Steuerzahler d'Aquin begab sich wieder in den Hof des Artillerie Museums, wo man einen beiden und sieht voraus, daß bie Steuerzettel 1876 bedeutend höher lauten wür Altar errichtet hatte, an dessen vier Ecken vier Mitrailleusen und vier Mörser den. Er stimmt für den Antrag, der am wenigsten bewilligen will. Welcker ausgesahreu waren. Das Militär war mit seiner Musik, wie sich von selbst erklärt sich gegen den Antrag Möllinger's. Greim hält es für unbillig, daß versteht, zur Processiou commaudirt. — Weil auf einem Jahrmarkt zu Lune- Beamte, die das Unglück haben, sich schon in den ersten zehn Jahren pensioni ville ein Diorama Bilder gezeigt hat, auf welchen die Marter-Executionen der ren müssen zu laffeu, mit so ganz geringen, für die nöthigsten LebenSbedürs- Inquisitionen zum Haarsträuben des Publikums veraugenscheinlicht sind, schlägt niffe nicht auürelchenvcu Beträgen zu pensioniren. Die Lehrer würden früher das „Univers" heute großen Lärm und fordert vom Cultus Ministerium ein angestellt und seien daher die Verhältniffe dieser nicht maßgebend für die an- strenges Verbot solcher Schaustellungen. deren Beamten. Die Sache habe aber auch eine politische Seite, bei uns sei Paris, 16. Juni. Der französische Gesandte in London, Herzog das Recht der Beamten auf ihre Stellungen nicht sestgestellt; bei der Macht, v. La Rochefoucauld, hat seine Demission gegeben. welche die Regierung, die ja wechseln könne, in der Hand habe, tolle man die /wITnilh politische Unabhängigkeit der Beamten wenigstens dadurch schützen, daß man ™ UUI Ue ihnen einen annehmbaren Ruhegehalt sichere. Dernburg schließt sich dem An- Haag, 16. Juni. Der über Penang eingegangenen amtlichen Meldung trag Schröder'S an und zieht Möllinger den von ihm gestellten zurück. Mini- des Eommandanten in Atschin, Obersten Peel, zufolge griffen am 10. d. Mts. sterialrath v. Starck erklärt sich gegen den Antrag Schröder'S. Es würde eine zahlreiche atschinesischc Truppen die holländischen Verschanzungen, namentlich große Verantwortlichkeit sein, auf solche Anträge ohne weiteres einzuzehen. Er bei Blangoe, an. Der Angriff wurde nach heftigem Kampfe, bei dem die will die academisch gebildeten Beamten nicht nach geringeren Verhältnissen pen- Atschinesen zahlreiche Verluste hatten, zurückgewiesen. Der Gesundheitszustand sionirt wissen, als die Lehrer. Auch die von Heuizerliug beantragte Rückwir- der holländischen Truppen wird als wenig besriedigenb bezeichnet. kung von Gehaltserhöhungen auf die Pensiouirung sei unannehmbar. Rach ver- (FiinCnnh schievenen von Greim, Heinzerling, Muiisterialdirector v. Starck. Dernburg gemachten Bemerkungen erklärt sich Edinger gegen den Antrag Schröder'S, den Queenstown, 16. Juni. Rochefort ist hier eingetroffen und nach jetzigen Beamten seien ihre Peusionsgehalte zugesichert. Dumont als Bericht- Dublin weiter gereist. Eine zahlreich versammelte Volksmenge vor dem Hotel erstatter erklärt sich im Allgemeinen für geringe Pensionsjätze für junge, und und Bahnhof rief: „Nieder mit Rochefort!" für hohe für ältere Beamten. Die Neichsverhaltniffe paßten nicht für unser Land; wir seien selbstständig und sollten wir aus der Reichsgesetzgebung nur öDimiffl herübernchmen, was für uns paffe. Wolle man die dortigen Pensionen, jo Barcelona, 16. Juni. Ein Angriff des Carlisten-Führers Saballs müffe man auch die dortigen Gehalte bezahlen; für bas in dem Reichsbeamten- allf esiw Abtheilnng Regierungs - Truppen unter Gixols würbe vollständig zu- gesetz geltende Prinzip fehlten bei uns die Voraussetzungen. Der Antrag - * - < Schröder's werde auf der einen „.ringe, auf der anderen zu hohe Pensionsgehalte ergeben. Die Regierungsvorlage und der Ausschußantrag träfen das Richtige und bitte er um die Annahme derselben. Der Antrag Heinzerling's sei nicht zu empfehlen. Die Gerechtigkeit verlange eine Berücksichtigung der Beamten, b.e Herabsetzung der Anfangspensionen auf 40 pCt werbe keine große Erleichterung der Finanzen verursachen. Ministerialpräsident wünscht Zurückoerweisung der Anträge an den Ausschuß, damit sich vielleicht eine Verstänbigtiug erzielen lasse. Dernburg schließt sich dem an, wogegen die Herren Dumont, Küchler erklären, der Ausschuß würde bei seinen Anträgen beharren. Schröder erklärt die Verschiedenheit der Ansichten des Ausschusses da durch, daß er und Dernburg nicht bei den Beralhungen zugegen gewesen seien. Die Kammer beschließt, die' Verhandlung über den Antrag abzubrechen und morgen fortzusetzen. Eine Vorlage der Regierung über eine Gehaltsaufbesserung der Bediensteten der Main-Neckarbahn um ein sechstel ihrer Gehalte, wozu eine Summe von etwa 21,000 st. erforderlich ist, wird genehmigt. Eme Vorlage der Regierung und em Antrag verschiedener Kammermitglieder beabsichtigt eine Erhöhung der Pensionen für Wittwen und Waisen und werden die im Ganzen der Regierungsvorlage zustimmenden Anträge des AuSjchusses^nach einer kurzen Debatte, in der namentlich Dernburg sich für die niederen Forst- bedienstete verwendet, einstimmig angenommen, mit dem Zusatz, daß die seit herige Bestimmung, wonach im Fall der Wiederverehelichunz em abermaliges Eintrittsgeld bezahlt werden mußte, in Wegfall kommt. Die Regierung bringt den Entwurf eineS Berggesetzes ein Der Präsident macht den Vorschlag, einen besonderen Ausschuß für die angekündigten Kirchengesetze zu wghlen. Dumont will bie Vorlage abgewartet haben, Greim und Dernburg sprechen für die Wahl eines besonderen Ausschusses. Goldmann kann nicht einsehen, warum man bas Gesetz nicht dem i-odteu Ausschuß zuweisen solle. Die Kammer beschließt, einen besonderen Ausschuß zu wählen, der aus 8 Milgl'.edern bestehen soll. Die Wahl fällt auf die Herren v. Wedekind (Darmstadt), George, Küchler, Oechsner, Stüber, Landmann, Schröder und Heinzerling. Nächste Sitzung H-Pg ’* in Ni Ans wurden eÄ-nb A r?,et M°-s„ ’V*' ielift ?arft.iu Sunt- Editionen der schlägt Mttium ein ftdjen Meldung aih 10. d.M. M' namentlich _e' bei dem die sundheitszustand ^ssen und nach e vor dem Hotel Führers Saballs vollständig zu- Nebliä>i krsÄ vunb do0 *w* n der groMbtijchm | landwirthichafllichen uf ein S^enbiplom s die Hrapchadt bei ! ein solcher Strebn. zS die Leipjigechch Wann mit bujchizm ' lange Zeit vor einem , ichhänbierlabenS fmt t schuft Hm Chevalier . ienste um bie Lanb- oes Hem Chevalier, 6ntudung fint> 10 i ic Such- oeS Herrn nen - eint Sucht, -n mit btt wir hoben auch er- ; De^ehMz ichon so mzelanzt zu sein, ja, intrn Schmerze Horen, Commerzienrath, bin uq, «18 * ®*" Md mit °» °‘k “ a W” “k ; nbiitm i« feine 6«h »“* ül Md «*«»"«' itn Soup; « «"#♦ Ä'(u9S i4 di-i»-'S* ■ B' h«, it« l ter