r»<‘hr v>»m" r‘ n. XSrtfS viertel jährig 1 fl. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die t'öft bezogen vierteljährig 1 fl. 29 k. Gitßtmr AWW Sricbcint mii Aus- nab— MontlgS. ^xpeduw^ (San jleib er«, *t. ©. Nr 1. Anzeige- und Amtsölalt für den Kreis Kiessen. H'o. «4« Samstag dcu 17. Octobcr WM. k's Apotheke, tv> Oießen: Posen, 13 October. Die Regierung hi Bromberg hat die Schließung gen in der Kasse der barmherzigen chwestern in Gnesen ist höheren Orts München, 13. October. Der Ucbertritt der Königin-Mutter zur Da die protestantische ruflich anaestelltcn Beamten, wird von Ellenbcrger begründet. Ministerialdirector Schleiermacker schon (Qtifie 5«! ■ bmährt tot, Bl' Ruf zu tthallni ii! 8 >ch unter’m fr fa Sorten meiner FranW, ; 9 ” i 10^': , • ■ 19,211-^1 [ft < in / rialt8 tober zu erwartende Rückkehr des Kaisers von Baden-Baden nach Berlin, die am 21. October erfolgende Abreise nach Mecklenburg, von wo dann die Rück- kehr nach Berlin am 24. October stattfindet und fügt hinzu: „Vor der Fest stelluug dieser Bestimmungen hatte der Kaiser nochmals die Möglichkeit eines Besuches bei dem König von Italien in Erwägung genommen. So sehr es dem Kaiser am Herzen lag, nicht blos den vorjährigen freundschaftlichen Besuch des Königs Victor Emanuel zu erwiedern, sondern auch von Neuem zu bekunden, welchen Werth die deutsche Regierung auf die bestehenden engen Beziehungen zwischen den beiden Neichen legt, so hat der Kaiser doch dem dringenden Abrathen der Aerzte nachgeben zu müssen geglaubt, welche nach dem vorjährigen schweren Krankheitsfall, ungeachtet der erfreulichen Wiederkräftigung des Kaisers, die Verantwortung für eine Reise über die Alpen und für die voraussichtlich damit verki'.üpfte schroffe Luftveränderung im Spätherbst nicht übernehmen wollen. Der Kaiser verzichtete für jetzt demzufolge auf die Reise '"enden Anzeiger- gnädigst geruht: am 14 September dem evang. Pfarrer zu Hahnheim Peter Georg Moxter, die evang. Pfarrstelle zu Wöllstein, am 1K September dem evang. Pfarrer Georg Wilhelm Hermann Siebert zu Münster die evang. Pfarrstelle zu Ober-Eschbach, am 21. September dem Schulamts-Aspiranten Jacob Steil aus Dittelsheim die fünfte Lehrerstelle an der Communalschule zu Osthosen, und am 22. September dem Schulamts-Aspiranten Heinrich Schreiber aus Wackernheim die sechste Lehrerstelle an der Communalschule zu Osthofen, zu übertragen; am 28. September den Stcueraufseher Gg. Lauckhard zum Stcuerpfandmeister bei der Obereinnehmerei Alzey zu ernennen. t). Dienstentlassung. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben allergnä- digst geruht: am 30. September den außerordentlichen Professor bei der philosophischen Fakultät der Landes-Univerfität, Dr. Paul Gorban, auf sein Nachsuchen von seiner Dienststelle zu entlasten. 7. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die erste kath. Schulstelle zu Mosbach, im Kreise Dieburg, mit einem jährlichen Gehalte von 500 fl.; dem Pfarrer und dem Gemeinderath zu Mosbach steht das Präsentationsrecht für diese Stelle zu; die evang. Schulstelle zu Gelnhaar, im Kreise Büdingen, nut einem Gehalte von 400 fl. jährlich. 8. Sterbesälle. Gestorben sind: am 22. August der pensionirte evang. Schullehrer Philipp Weber zu Fränkisch-Crumbach; am 6. Septeniber der Pension irte Landgerichtsdiener Johannes Steuernazel zu Bieber; am 11- September der Schullehrer Ludwig Wilhelm Bormann zu Wallertheim; am 18. Sep teyiber der Hofger.-Advocat Wolf zu Gießen; am 19. September der zweite evang. Pfarrer Ludwig Bauer zu Mainz; an demselben Tage der evang. Pfarrer Philipp Karl Paul zu Zotzenheim; am 20. September der Oberstabsarzt i. P. Or. August Strecker zu Darmstadt; am 21. September der Oberappcüations- und Cassationsgerichts Kanzlist Wilhelm Römer zu Darmstadt; am 25. September der vierte evang. Stadtpfarrer, Oberconsistorialrath Dr. Julius Göring zu Darmstadt; am 28. September der evang. Pfarrer Karl Wilhelm August Kraus zu Ginsbemi; am 30. September der Kreisarzt des Kreisrnedicinalamts Pfeddersheim, Medicinalrath Dr. Karl Rayß daselbst; am 7. October der pensionirte Ober-Rechnungskammcr-Kanzlist Ludwig Merkel zu Darinstadt. Berlin, 14. October. Die „Prov.-Corresp." meldet die am 20. Oc- 55S ----I 7--y- -——7 ... Q..., die Münchener Localpreffe je nach" dem Parteistandpunkte diesen rein dem Privar- gewiffen der Königin anheimgegebenen Schritt tagtäglich zum Gegenstände der Besprechung und Kritik machte und zu politischem Capital zu verwerthen suchte, da ferner die protestantische Geistlichkeit, um diesen Schritt zu verhindern, zu verschiedenen Mitteln ihre Zuflucht nahm, andererseits der Entschluß als unabänderlich und fest von Seiten der convertirenden Königin gefaßt war, so fand man sich in Hohenschwangau zum beschleunigten Vollzüge dieses Actes veranlaßt, und wählte, wohl auch aus Rücksicht für die protestantische Gemeinde in München, statt, wie Anfangs bestimmt war, den 15. October, den Geburtstag der Königin, den 12. October, den Namenstag des Königs Mar II. und zugleich Hochzeitstag mit demselben, als den Tag der Conversion. Bereits 32 Jahre liegen dazwischen, seitdem die damals jugendliche 17jährige Prinzessin mit dem Kronprinzen und nachmaligen Könige Max in der katholischen Kirche am Traualtäre stand; welche Gefühle mögen gestern ihr Gemüth bewegt haben, als sie vor dem Altäre stehend das Glaubensbekenntniß in die Hände des Bischofs Haneberg, welcher schon als Abt von St. Bonifaz vielfach ihr mthält: 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, den Verkehr zwischen dem Großherzogthnm Hessen und den angrenzenden Verems- staaten mit steuerpflichtigen Getränken betreffend. 2. Bekanntmachung desselben Ministeriums, die neue Organisation der Oberförstereien Kalkofen, Koberstadt, Steinbrückerteich und Bessungen, Forsts Darmstadt, der Oberförsterei Mörfelden, Forsts Groß-Gerau, und der Ober- fprstereieu Groß-Steinheim, Heusenstamm, Zellhausen, Dodenhausen und Duden- ljvsen, Forsts Seligenstadt, betreffend. 3. Ordensverleihungen. Deutschland. Darmstadt, 15. Oct. In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer kommt wieder emc Reihe von Adressen gegen die Kirckengcsetze zur Anzeige. Onckcn fragt wie es mit dem Neubau des Gymnasiums und der Aula in Gießen stehe. Ministerialdirektor v. Starck bemerkt, daß bezüglich des Gymnasiums demnächst eine Vorlage an die Stande kommen werde, bezüglich vrr Aula seien die Pläne noch nicht so weit gediehen, um in der nächsten Zeit eine Vorlage machen zu können. Pfannstiel fragt nack dem Schicksal der Gcsindeordnung; Ministerialdircc: :tr Kempff antwortet, eine solckc sei ausgearbcitet und werde demnächst vorgelegt werden. (Sine Bcalzulage für den zweiten Rheinaufsichrsinspcctor wirb bewilligt. Die Bcrathung des Bcrgge- jktzcs wird darauf fortgesetzt. Der fünfte Titel handelt von den Rechtsverbältnissen den Berg- ! > titrcibcnden und den Grundbesitzern und erörtert der Berichterstatter Buff die allgemeinen Ge sichtspunkte und Rechtsgrundsätze; cs werden darauf die sämmtlichen Artikel dieses Titels noch, Den Ausschuß-Anträgen ohne Debatte angenommen, ebenso die Bestimmungen über den Sckaden- Ecsatz für Beschädigungen des Grundcigcnthums, über daS Vcrhältniß des Bergbaues zu den Lerkchrsanstaltenüber die Aufhebung des Bergwcrk-Eigcnthums, über die Knappschaftsvercine, i er die Bergbehörden, die Vcrgpolizei, das Verfahren bei Unglücksfällen und die UeberUetung birgpolizeilicher Vorschriften. Zu den Uebergangs- und Schlußbestimmungcn bemerkt Referent Vuff, es sei die Ueberleitung aus den seitherigen in die neuen gesetzlichen Verhältniiffe von besonderer Wichtigkeit. Schürfscheine, die vor Publicirung des Gesetzes ertheilt worden seien, müßten gültig bleiben; an Stelle der seitherigen Concession trete für die Folge daS Bergwerks- rigenthum. Bezüglich der Gültigkeit der Verleibungsgesuche werde durch das Gesetz nichts geordert. Bezüglich bereits erthei>ter Muthungen beantragt der Ausschuß, daß sie einen Anspruch auf Verleihung des Bergwerk-Eigenthums begründen, und zwar in denselben Grenzen, für welckc die Muthung ertheilt sei. Ministerialdirector Schleiermacher erklärt seine Uebereinstimmnng mit ttm Ausschußantrag, und wird dieser, sowie die folgenden Uebergangsbestimmungen in der Fassung und mit den Zusätzen des Ausschusses, nach verschiedenen Erläuterungen des Berichterstatters und der Ministerial-Dir. Kempff und v. Starck, und nachdem Dcrnburg den Wunsch einer 2. Lesung der Uebergangsbestimmungen ausgesprochen hat, einstimmig angenommen, ebenso, daß eine tHeilweise zweite Lesung des Gesetzes stattfindet. Art. 197, welcher von der Bevor- lechtung der Standesherrn bezüglich des Bergbaues innerbalb ihrer Standesherrsckaft bandelt und eine gesetzliche Begrenzung dieser Vorrechte auösprickt, veranlaßt den Ausschuß zu einer Aeihe von Zusätzen, durch welche die Art der Anwendung des standesherrlichen Privilegs genauer präcisirt wird. Nach einer im Ganzen zustimmenden Erklärung das Ministerialdirektors v. Starck werden die Ausschußanträge angenommen, ebenso der Schlußartikel, nack welchem der Regierung überlassen wird, mit welchem Termin das Gesetz in Kraft treten soll, woran der Ausschuß jedoch die Erwartung knüpft, daß es baldmöglichst geschehe. Ein Gesetzesentwurf über die polizeiliche Aufsicht über Zuzüge und Wegzüge, wonach eine Controle über letztere her- gestellt und llebertretungen mit Geldstrafen von 2 bis 30 Mark bestraft werden sollen- Schröter will keine Beschränkungen der Freizügigkeit und wünscht Strich der Bestimmung, welche Vorlegung der an dem früheren Wohnort ertheilten Abmeldebescheinigung verlangt. Ministerial- ttrector v. Starck sucht diese Einwände zu widerlegen; die Polizei müsse wiffen, wo btr Zu- stchende vorher gewohnt habe, um nvthigenfalls die erforderliche Auskunft über denselben fick verschaffen zu können. Das Freizügigkeilsgesetz habe den LandeSgesetzen die Bestimmungen über tos Anmeldewesen Abziehender und Zuziehender anheim gegeben. Küchler hält nun eine gesetz lid e Regelung für durchaus nölhig, namentlich sei die Abmeldung, wenn sie auch in dem Frei- zügigkcitsgcsetz nicht ausdrücklich vorgesehen sei, eine nothwendige Folge der vorgeschriebcnen ?lnmeldung. Ministerialdirector v. Starck führt an, daß in Preußen dieselbe Bestimmung gelte und dort mit dem Freizügigkeitsgesetz nicht in Widerspruch gehalten werde. Welcker hält da» Gesetz besonders der Steucrverbältniffe halber für nöthtg. In unseren Fabrikorten zögen die keute ab und zu und würden Tausende von Gulden an Steuern uneinbringlich; das werde sich ändern, wenn die Ab- und Anmeldung eingefübrt würde. Die ersten sechs Artikel des Gesetzes werden darauf, nachdem ein Antrag List's, wonach die Polizei verpflichtet sein soll, der Polizei •, ; 56^ 4. Namensveränderungen. . . . . , -- —,.vr.o iyi. 5. Dienstnachrichten. Se. König!- Hoheit der Großherzog haben aller--Gewlpenerath war, ablegte. Die Königin-Mutter, deren Haare gebleicht sind, •Mal amenbütcn r- f Gail» fyat M E für den WM i wie: t. :Ten VW/ \ W.e 4''' x feithnlAe Achtt: ificationen m: V5 t«81® itfte des 'S®**' Behörde des Orts, wohin der Abziehende ziehen will, abgelehnt ist, angenommen. Bei Art. 7 wird von Abg. Schaum bemerkt, daß die den Dienstherrschaften angesonnene Anmeldung, bezüglich des Ein- und Austritts von Dienstboten, die seitherigen Polizeivorschriften noch verschärfe und glaubt derselbe, man solle es bei den seitherigen Bestimmungen lassen. Ministerialdirector t. Starck vertheidigt die Regierungsvorlage, ebenso Goltmann, Wolz und Weicker und wird dieselbe darauf einstimmig angenommen, ein Antrag Dernburgs auf eine zweite Lesung des! . • - • , - - , Gesetzes dagcgen abgelehnt. Eine Vorlage der Regierung über die Sterbquartale der Civil- UllD ließ Dem König Von Italien sein lebhaftes Bedauern Über diese NothwkN- fceamten wird angenommen, womit ein dasselbe bezweckender Antrag Heinzerling's erledigt ist. digkeit anssprechen." Die Anträge der Abgg. Ellcnbergcr, Landmann, Mattv und Schaub auf Revision des Gesetzes ~ HÄ UÄ der Kl-inkmd-rb-wahr - Anstalt in Gnesen, welche von barniherzigen Schw^rn hgltnisse der Landlehrer, sowie die der Lehrer der zweiten Gehaltsklaffe ein. Landmann glaubt, geleitet wurde, angeordnet. Eine nochmalige Untersuchung wegen Unordnun- man müsse das Princip, daß die Größe der Besoldungen nach der Größe der Orte geregeltj gen ill der Kasse der barmherzigen Schwestern m Gnesen ist höheren Orts werde, ganz verlaffen. Schröder macht darauf aufmerksam, daß die an höheren Lehranstalten i ^geordnet, mgestellten seminaristisch gebildeten Lehrer bedeutend bester besoldet seien, als gleichalterige tüch-! " vge Volksschullehrer, und deshalb schon eine neue Regelung der Besoldungen nötbig sei. Die .. ______o... ________ Kammer beschließt darauf, die Regierung um eine Gesetzesvorlage zu ersuchen. Ein Antrag der katholischen Religion wurde gestern, an dem Erinnerunqstaae an weiland Könia 8bflg. Landman» und Schröder auf Borlag- -m-s G-,.x-S über di- P-nsionir.mg der wider- M 11., in der Pfarrkircbe zu Waltenhofen vollwacn tC’Ä Ä’OK ÄÄ Ä Machens welche in der Königin Marke ihre Protector.n erkannt^ «ine Vorlage demgemäß gemacht werden. Schröder erinnert an seinen Antrag über die Stellung diesen beabsichtigten schritt m ziemlich unfreundlicher Weise beurtheilte. t' der widerruflich angestellten Beamten und. empfiehlt ih^r nochmals der Erwägung der Negierung, ----- o-._r—g- ---‘ 1 ' * ~ Torauf Ministerialdirector Schleiermacher erklärt, auch diese Frage werde mit dem Pennous- gksetz ihre Erledigung finden. Der Antrag wird damit als erledigt erklärt. Die Kammer wird Darauf vertagt, um voraussichtlich gegen Ende dieses Monats nochmal« zu einer kurzen Session zusammenzukommen (-^ ) Darinstadt, 14. Octbr. Das Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 49 sich alte, halbverwitterte Grabsteine alter, längst ausgestorbener Nittergeschlech- ter, vorfinden. /cankreich. Paris, 13. October. Der carlistische General Dorregaray befindet London, 15. Oct. Die Kaiserin von Rußland ist heute hier ange- kommen. La Guardia an der Straße von Logronno nach Estella, enthält die amtliche Zeitung folgenden Bericht des Ober-Befehlshabers der Nordarmee vom gestrigen Tage: „Nachdem ich die Verschanzungen, welche der Es soll für diese Provinz der Belagerungs- Die Absetzung deS Präfekten und die Er. gleichen, be- denen manche noch zu viel dige und ehrbare Männer wie Döllinger und Andere, die ihm willkommnen, Männer, die sich Jrrthümern entrissen haben, mit unserer eigenen Glaubensgenossen zu unserem Bedauern nur sympathisiren. soll, ganz schwarz gekleidet, tief gerührt und bewegt gewesen sein. Die Handlung geschah in der Pfarrkirche zu Waltenhofen, da Hohenschwangau in den Pfarrsprengel gehört. Diese ganz nahe am Lechufer gelegene Kirche ist eine der ältesten Kirchen Bayerns, da dort am Fuße des Sailmgö die ersten christ lichen Glaubensboten, Colomann, Gallus, Magnus rc., sich niederließen; aber auch historisch interesiant, in dem sowohl im Innern wie an den Außenwänden Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 18. bis 24. October besorgt Pfarrer Sandmann. . K,r m)On»nJar? L"°ber. Chr. Noll Wwe. in der Neustadt, H. Röder in der Wallthorstrahe. Zülch Wwe. auf dem Selterswea. Stfoiil Oeffe ■öirtÄi iftflütfli tr , Ul Spanien» Madrid, 9. October, lieber die Wiedereroberung von Telegraphische Depeschen. Berlin, 15. Oct. Die „Times" publicirt eine Correfpondenz zwischen dem Fürsten Bismarck und Regnier, dem bekannten Unterhändler bei der Metzer Kirchliche Anzeige der evangelischen Gcmcindc zu Gießen. Gottesdienst. Sonntag den 18. October. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Pfarrvicar Schlosser. 8chweiz. Bern, 15. October. Der Nationalrath fixirte bei der weiteren rathung der Militär-Organisation die Auszugs-Dienstpflicht auf 12 Jahre, 20. bis 32. Lebensjahre, die Landwehrdienstpflicht ebenfalls auf 12 Jahre, 32. bis 44. Lebensjahre. Amerika. Neiv-Uvrk, 14. Oktober. Bei den Congreß Wahlen wurden in Ohio 12 Demokraten und 8 Republikaner gewählt. In Indiana ist das Resultat der Wahlen noch zweifelhaft. In West-Pirginien sind alle republikanischen, in Nebraska alle demokratischen Candidaten gewählt. Arcansas wählte ebenfalls demokratisch. Washington 15. October. Bei den Congreß - Wahlen in Indiana wurden 8 Demokraten und 5 Republikaner gewählt. — Die Convention von Chattanooga beschloß, den Beistand der Bundes-Regierung für die Republikaner des Südens anzurufen und eine Enquöte-Commission einzusetzen zur Berichterstattung über die Gewaltthaten. Feind auf der den Weg von Logronno nach La Guardia beherrschenden Höhe angelegt, beschosien und den Feind daraus verdrängt hatte, kam ich vor La Guardia an, und als ich die Schützenlinien entfalten ließ, nahmen die Car listen eiligst die Flucht auf der Straße nach Pennacerrada. Die Einwohnerschaft steckte Parlamentärflaggen aus und ich rückte an der Spitze meiner Truppen in den Ort ein." Durch diese Besetzung La Guardias haben die Republikaner den Carlisten die Angriffe auf die Eisenbahn von Mirando nach Logronno bedeutend erschwert. Die Carlisten^ verschanzen sich bei Pennacerrada. ^General Moriones ist in Viana, Belagerung. Ter vom 2. October datirte Bries des Fürsten Bismarck besagt: er glaube nicht, daß sein Zeugniß Regnier in Frankreich nützen könne, da die Franzosen ihn verleumdeten und ungerechkerwelje als einen Feind Frankreicks oarstellten. Nichtsdestoweniger wiederhole er, daß er m Regnier's Schritten nur Beweise muthiger Ergebenheit gegen deffen Vaterland erblickt und die Plane deffelben begünstigt habe, rocil er den Abschluß des Friedens dadurch w Ä n f ~ . - beschleunigen geglaubt. Der Dries schließt mit der Erklärung, daß Regnier wie die der Schwangauer, aus dem Mittelalter bis m die spätere Zeit deutscherseits niemals persönliche Vortheile verlangt oder erhalten habe. Karlsruhe, 15. Oct. Der „Karlsr. Ztg." zufolge wird der Kaiser morgen Mittag von Baden-Baden hierherkommen und Abends dorthin rurück- fcbrcii. 'Ne x Di« « nA'i ich im j V. lide QU i IIf) cii d»cn, Thürei ft Gaschkes' ripöffl, 1 } [leim, 1 Rc sonstige ließen, bei Hagenau, 12. Oct. Zu der kürzlich hier eröffneten mternationalen Hopfen-Auöstel ung - so scherzt Die „Bert. Mtgsztg.- - haben sich auch die technischen Leiter einiger Der lincr Actien-Brauereien eingcfunden, um jene interessante Pflanze, den Hopfen den mehrere bc reits dem Namen nach kannten, nun auch von Angesicht zu Angesicht zu sehen. Wie wir au6 sicherer Quelle vernehmen, hat einer der erwähnten Brauerei-Dirigenten bereits zwei oder bi.- Stück Hopfenkeime käuflich an sich gebracht, um dieselben versuchsweise dem nächsten Gebräu zuzusetzen. cinmarschirt. Bayonne, 13. October, zustand bald erklärt werden. Bayonne, 14. Oktober. klärung des Belagerungszustandes ist bereits 'erfolgt. Die Carlisten vor Jrun verhalten sich ruhig. Von hier sind Truppen an die Grenze abgezangen. hib. Ri kg j^fliment I '4 In V, S^ifn ) £.; >tl 3? M L.°°n l 1 ./urch , tief >itin, h ‘Mo*?* iS? & £ Nie, — (Ein päpstlicher Kammcrherr unter Räubern.) Die italienischen Blätter geben nnt Details über die durch den Telegraphen gemeldete Gefangennahme deS Monsignore Thcodoli eines der Kammerer des Papstes, durch Briganten. Thcodoli hielt sich in dem Kloster von Trisulti.auf. Nach guter alter Sitte der römischen Prälaten machte cr nach dem Diner einen Spaziergang. Als er auf einer neu construirten Straße durch cm benachbartes Gehölz schien derte, kamen fünf Männer, dem Anscheine nach Bergbewobner, auf ihn zu. Weder Monsiqnor Thcodoli noch die beiden Mönche und der Diener, welche ihn begleiteten, faßten irgend welchen Verdacht, bis einer der Männer auf den Kämmerer losging und ihm sagte: „Euer'Hochwürden kommen Sie sofort mit uns und sprechen Sie kein Wort." Die Mönche zitterten das Antliv des Prälaten entfärbte sich, da er sofort die Absicht der Fremdlinge errieth. Es würbe zwecklos gewesen sein, Widerstand zu leisten, Theodoli folgte daher den Briganten nach. Der Diener flehte bei Letzteren um Freigebung seines Herrn; aber einer der Räuber ltgte eine Pistole auf ihn an, befahl ihm ebenfalls mitzukommen und rief den Mönchen zu, sie sollten dem Papst er zählen, das Löscgeld für ihren Gefangenen sei 50,000 Lire Die Räuber zogen alSdann nut ihren Gefangenen unbehelligt davon; die Mönche eilten in daS Kloster zurück/wo aber Niemand den Muth hatte, sich auf die Verfolgung aufzumachen, trotzdem, daß mehr als 50 Mönche und Laienbrüder zur Hand waren. Bald darauf kam ein Landmann zum Kloster. Die Briganten hatten ihn eine Zeit lang festgehalten, weil er ihnen als Bote dienen sollte. Monsignor Theo- doli hatte ihm gesagt, er solle seinen Freunden mittheilen, daß daS Lösegeld für ihn 5uiKH) Lire betrüge. Einer der Räuber hatte hinzugefügt: das Selb müffe in kleinen Banknoten'ent- richtet werden, da sie große Noten nur schwer los würden ; wenn die Freunde des Prälaten Lärm schlügen, würde man ihn ermorden. Die Mönche entschlosien sich, die Familie dcS Sr.- fangcnen von dem Vorgefallenen zu benachrichtigen, im Uebrigen aber strenge das Geheimniß zu bewahren. Die Familie, obgleich reich, hatte den verlangten Betrag nicht verfügbar brachte aber doch rasch 10,000 Lire zusammen. Sic machte Niemanden Mittheilung von der Sache um das Leben des Prälaten nicht zu gefährden. Der Landmann trug die genannte Summe zu den Räubern; aber letztere waren damit nicht zufrieden. Sie verlangten 50,0k tm üancubinat leben, melden sich jetzt auf den Standesämtern, um ibn Eheschließung iu veranlassen unb lhre Kinder zu legalisiren. Die Gründe für diese Erscheinung sind leicht erkennbar, ibtill idirecfte diese Leute bl-her der Kostenpunkt vor der Eingehung einer Ehe zurück, größtentheilS ^äiteten htfdben, von dem Geistlichen, an den sie sich hätten wenden müssen , für ibr bisherige« Verhalten getadelt zu werden, oder bei der Trauung gewiffe Dernüthigunqen, i B. 008 n9<' 8U "dulden Jetzt, wo die Eheschließungen kostenfrei und in amtlicher Gc ichastösorm vollzogen werden, bringen besonder« die Frauen darauf, daß sie selbst öbefiauen, 'bre Kinder eheliche Kinder werden. Aus diesen Gründen erklärt eS sich auch, daß die Standes beamten, trotz der maffenbaften kirchlichen Trauungen in den letzten Tagen des September doch schon in den erKen drei Tagen ihres Bestehen« mehrere Hundert Aufgebote, also weit mehr all man nach den statistischen Berechnungen erwarten durfte, veranlaßt hab,n. (ßngfanb. London, 14. October. Der französische Botschafter, Graf Jarnac, hat sich gestern auf etwa eine Woche nach Irland begeben, um dem Begräbntffe seines Oheims, des Herzogs von Leicester, beizuwohneu. London, 15. October. Die Herzogin von Edinburgh ist heute Morgen 23/4 Uhr von einem Prinzen entbunden worden. — Der „Times" zufolge ist die englische Negierung geneigt, das Anerbieten Mexicos wegen Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern anzunehmen. London, 15. October. Bezüglich der Bonner Konferenz und des Brightoner ^irchen-Congresses schreibt der Bischof von Winchester an den von Melbourne: Döllinger's Vorschläge bezweckten nicht, die darin ausgesproche neu Grundsätze sämmtlichen anderen christlichen Confessionen aufzudrängen, sondern nur ein besseres Einverständniß zwischen den bisher durch eine so tiefe Kluft getrennten christlichen Confessionen anzubahnen und allmählig weiter aus- zubilden. Die Schwester-Kirchen brauchen nicht äußerlich, sondern nur dem Geiste nach vereinigt zu sein. Die Propositionen Döllinger's, welche die Tradition beträfen, iviederholten nur das, was schon Tertullian gesagt habe, daß nämlich die ältesten und ursprünglichen Ueberlieferungen wahr seien, daß aber später manches Unrecht hinzugekommen sei. Diese Ansichten stimmten mit der Traditionslehre der englischen Kirche vollkommen überein. Ueberhaupt, schließt der Bischof von Winchester feinen Brief, ist in manchen protestantischen Secten mehr, was mir fremd ist, als im Altkatholicismus. Mit Freude würde ich zur Vereinigung, zu einer allgemeinen christlichen Brüderschaft so liebenswür- ei.«.: tiQfoitr ( -< iminb, 1 ’* 1 Schafe, '■fi werben. -gestern, bi Sroßh. ( - Heß, ^$ont ^imfta, I . von 9?atf ^lainm. sich seit fünf Tagen in Paris. — Der Prinz von Wales ist heute Morgen um 11 Uhr hier angekom- _________ men und im Hotel Brighton abgestiegen. Er geht morgen oder übermorgen^ BermischteS in der morgigen Sitzung der Permanenz-Commission außer einer Anfrage be- ® ei feier,.58 Stimmen erhielt. züglich des Verhaltens des Präfekten von Nizza keine Interpellation an bie*- Münster bei Lich, IO. Oct. Bei der heutigen Bürgcrmeisterwahl würbe der feitherige Regierung zu richten, die übrigen schwebenden Fragen der National-Versamni ^^n^bicie^Wab? Ves Dw Gemcinbc begrüßte freudig am lung vorzubehalten. Man glaubt, der Minister des Auswärtigen werde eineMohnung, nachdem sie ihm einige Fichten mit Kran^gestlckn ' enne bUTd> ®,|an9 ti0T ’,infT eventuelle Interpellation der Rechten über die auswärtige Politik nicht beant-.' , Hattenrod, 13. Oct. Bei der heute stattgefundenen Bürgermeisterwahl wurde der Worten und die Erörterung derselben als lediglich der National- Versammlungr^^Eri^e Bürgermeister Menge! wtedergewählt. Gewiß ein ehrendes Zeugniß für denseiben zustehend bezeichnend. r^^bcnb wurden ibm vers^ebene Ehrenbezeugungen dargcbracht, worauf er bankte unb die Paris, 15. October. Nach Depeschen aus Santander haben neuc'giößtc Thcil 'der^Bürgn^ in" verfch^dcnm^ oca'ien* Unterwerfungen von Carlisten stattgefunden und die baskischen Städte Durango munternj>ibenb. und Guernica sich gegen Don Carlos ausgesprochen. Obbor L k Oct. Bei der gestern dahier stattgehabten Bürgermeister wähl ^wurde der seitherige Bürgermeister Lcschhom mit großer Majorität wtedergewählt. Bon J20 Stlminbcrcchtigtcn stimmten ab 108. Bürgermeister Leschhorn erhielt 72 unb der Gegen >canbibat 36 stimmen.* . Darmstadt 10. Oct. Im Jahre 1873 wurbcn tm Großherzogthum im Ganzen in vorn 1 .,m betrieb gewesenen Bierbrauereien 769,738 Hectoltter Bier, 292,219 H. mehr als IM vonj?-'?^0^ cr8!Ufl? 2n erster Linie steht bet Hauptsteueramts Bezirk Mainz mit 332,761 H., ihm voin »folgt Darnistabl mit 17«,065 H, bann Gießen mit 113,*35 H !. Hagenau, 12. Oct. Zu bet kürzlich hier eröffneten internationalen Hopfen-Ausstel flirt vom ijnben Hai MN itDti 1 des hd bcs üi Loge, dw unlerj« 2iren. SU; weit' f.jßtfn weck iMcpen, bt ^roBbtri» -ötti^ : Zi L; dr, «dgab jn btn 1 firüerti Ni' i ißtictm ’l kapf, Mittel 1, bi« l'.i ft. Honen E |i nmen im Ackern Star |K ffällung, r :. vergebe tuittragenl be flebote f 1'1. franco Wrihiberg, MV 0 5074) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen und gleich zu beziehen. Neuenweg B 130. Zjermiethungen. 5088) Zwei Arbeiter können Schlafstelle erhalten. Mühlgasse D- 68. 5089) Das seither von Herrn Professor Gorban bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen. Siegmund Heichelheim, neue Anlage C- 32. arfflcmeiner Anzeiger. A. Dorier! A. Dorier! Gß Gleesen! Kirchenplfttz! Strickwolle 4510] in Lich. (rother und (Cap der guten Chateau La- Fabrications-Specialität Lersteigerungs Anzeige 1 1 Jeilgebotenes. (2456) (4888 iett. Gicßc»- tober I- A. Busch Söhne. 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I. erhoben habe, und ihm aufgegeben, sich bin- nen zwei Monaten bei Mcidung der Annahme des Zugeständnisses des Klaginhalts unr des Ausschlusses mit Einreden auf die Klage, deren Einsicht in der Registratur del unterzeichneten Gerichts freisteht zu er- . klären. Alle weiteren Verfügungen für den Beklagten werden nur durch An heften an das rSkrichtsbrett bekannt gemacht. (Sieben, den 13. Octbr. 1874. Grotzherzogliches Stadtgericht Gießen. { BöNi cher. Oppermann. in allen Farben Lf Qualitäten, das Pfund von st. 2 an, empfiehlt _________J. //. Fuhr, Sonnenstrasse Ludwig Laug, Marktstraße t Wetteraasse) Nr 25 Wiener Bier F. Nassauer, „Darmstädter Haus. " -1028) Das Rahn-Mundwasser von E *------- ~~ 1 ™ , ist stets oor- 4537) KiDderkleidcheD und «Jäckchen^ Bashliks» Seelen warmer, Shaw 1s, Frauen- unb Kind erst rümpfe in ganz neuer Sendung und großer Auswahl, empfiehlt billigst J. II. 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Heinrich Fink, _________________________Staufenberg >033) Abzugshalber ist auf dem Hof- ßi.4 Londorf eine große Ouantität Spreu Vw großer Fulterkcrb 8 fr, und vom, 20 October ab Haferstroh, mit der Ma-, fcüiiie gedroschen, per Fuder zu 8 fl. zu! hocl>kn. i Üonborf, am 12. OcL 1874. Gebrüd er Puth. 'Weriieigerungen. Z Dienstag den 20. Octbr., Vormittags 10 Uhr, werbe ich im Hause des Herrn Chr. Wallenfels an der Mäusburg (vormals W- Plank) eine Partie Bauholz, Fenster, Ädca, Thüren, 1 Treppe, 1 »roßen fupf er- »en Waschkessel, 1 eisernen Sredfessel, 2 Krippen, 1 Psuhlpumpe, 1 Wasserpumpe, 1 Ofen, 1 Rolle zum Aufziehen des Vrehs und sonstige Gegenstände öffentlich versteigern. Gießen, den 16. October 1874. ___________ M Pilger. Z Riontag den 19. Octbr., s Vormittags 9 Uhr, sollen m der Wohnung der Adam Faber n. Srben dahier ein Paar Ochsen, 2 Kühe, 1 Dlutterrinb, 1 Mutterschwetn mit 8 ferkeln. 5 Schafe, 1 Wagen, Pflug und Egge, sowie eine Quantität Heu und Stroh versteigert werden. Leihgestern, den 15. Oct 1874. Großh. Ortsgericht Leihgestern. _£ej?, Ortsger.-'Vorsteher. t Freunde des Pülm bi e Familie des S^ renae das ©tbeimni? j. nicht verfügbar, W Heilung von ter w m die genannte s angten 50,0(19 ft« * 5000 Lire Untnu'K re Wind bekomm^ ! jndeß nicht wW bezahlt worden W- m der deutschen TM Gnb ftc der neuen»« " Schlagsertigkei' »erben W «... «3*?' S# ntnfttrett« („ l-h- f( t »Ä sh- m» senden Mssen-1 , ww, ^us, ----- st Deinüth>gn"3 / °z. 4Mtädt Wwe. in Berlin, tei und riäthig bei I. Wallach am Marft. daß sie >7'!j,Ei^ Ä75) Ein guter Uniformsrock, vom h auch, lliicst^n Regiment, ist billig zu verlausen, lgen des ^^u M. C. 177._______________ bote, allo 5j/8) Prima Steinkohlen, sowie Nußkohlen für Füllöfen in großen und klemen Quantitäten. (Seo r g Unverzagt. ____Solide Wahren I Wer Geld beim Einkauf seiner Fußbekleidung sparen will, find t beste Gelegenheit, wenn er seinen Bedarf bei mir einkauft. 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Indem das unterzeichnete (Soniite sich erlaubt, Obiges zur allgemein Kcnntniß zu bringe», fühlt es sich nach Erledigung seiner Aufgaben gedrmi.'r nochmals verehrlicher Einwohnerschaft seinen tiefgefühltesten Dank auszuspreä-r für den opferwilligen Sinn und die thatkraftige Unterstützung, welche cs i.'> und während Abhaltung des Festes allenthalben in so reichem Maße gcsiiiit Beides im Verein mit dem freundlichen Entgegenkommen der städtischen v t Wenzels (lallen. Salon mit Cabinet und möblirte Zimmer zu vorbei Carl Fuhr im „Stern." Tagesordnung: Schlußübung; Grünberg; Untcrhaltungsabende. Der Norstand. Schulgeldes. vorstehende Erhöhung tritt mit dem 1. Oktober d. I , also mit dem vierten Quartal 1874, in fteaft Gießett, den 14. Qctober 1874. Im Namen des cv. Schulvorstandes in Gießen: Nigelius, Großh. Sckulinspector. fribct sich Srirtiiming Den 19. d. M. findet die Bürgermeister Wahl statt. Bürger.' eo ist jetz: ? min, unb Mai IfnbfT Pbil ;rotfjtöiih|d „Öen: iu i; zu roerfi n^idrion, t r Vante H -nstlchkeit 'iiholische E -tu Bezieh ,;tv- Benis, jTinlitben B Verli wichen Reg! Seßimmiiiig iiän <: beiterscit w sich verp| intan. Berli r:ccn 12, ^wasser, Ha, Rasta 7 ^etg Ulm "tknhosei,, ^erli § Mittagstisch zu 20 und 27 fr. empsieblt W Hofmann, Gasthaus zu Löwen. ^tiner i * k- ,tti" * unter t(id) »it s l?*11 »«(1 l 'S U t i’Sen i ('ntm hj ,Tl,a 6-' Doch treten bei dieser Erhöhung folgende Modisicationen ein: Wennvon Staatspapieren, Actien, Loosen, zwei Kinder ans einer Familie die Schule besuchen, so bezahlt das zweite Kind^ Eoupons k. k. empfiehlt sich zwei Drittel des gewöhnlichen Ansatzes. Wenn drei Geschwister zugleich die ' Schule besuchen, so bezahlt das dritte Kind die Hälfte des gewöhnlichen Zeit, einen Mann zu wählen, der das wahre Interesse der Gemeinde im Wvi ; üon hat. Laßt Erich nicht von einer Persönlichkeit bethöreu, um diktatorisch zu o» Burg len, sondern wählt nack freier Ueberzeugung, wie cs der Zeitgeist Acherd ii Gruppe Und als solchen schlagen wir Euch vor Johannes Schneider 1., der si : von allem Eigennutz ist, und in jeder Beziehung tüchtige Kenntnisse besitzt, im : (jni ge||U| ches ihm Niemand abstreiten kann. Wer es gut meint, wählt Johann Mittagstiscli von IS bis 21 fr., in und außer W Hause, empsiehlt A. A dolp h* 4845) Neuenbäucn 5$. Madt Cassel. 4638) Mittagstisch zu 16—24 fr. emp;<' Jean Weber* ^tter bks ( ^mkn, ein ^öln, q , ^kit m 3* B,ß Ehar ton 6 «Porten. 1 dem 3. rcsp. 18. Juni d. I. beantragten Weise genehmigt. Darnach beträgt das Schulgeld für die vier unteren Klassen (Klasse 8, 7, 6, 5) 16 Gulden für das Jahr; an den vier oberen Klassen (Klasse 4, 3, 2, 1) 24 Gulden. Für die Fortbildungskasse bleibt der seitherige Ansatz von! 25 Gulden bestehen. "9 46^48 9. 40-42 9 49-51 | 5 37—39 j 9 29’ r—3- '' 9291.-3^ 11 56—5' 9 16—481 2,26’ 2-27ji WoHnnngs-Veränderung. Meine Wohnung befindet sich von heute an bei Kauftnan: Spruck, Marktplatz. Giessen, den 15. October 1874. s l>r. II 1 ii in . Ich beschranke mich vorläufig auf obige Mittheilung und erwähne nur noch, daß es stets mein eifrigstes Bestreben sein wird, mir das Vertrauen der Bewohner Gießens und der Umgegend nichtigchneider I. des luclt6criifjiiitcn Msinzrr Schuhwaarrn-Fillirilials von Marlin Willslädt aus Frankfurt a. 11. Ich habe die Ehre den geehrten Bewohnern tiiesseiis und der Umgegend die ergebene Anzeige zu machen, daß ich am 27. Oktober wiederholt auf hiesigem Platze einen Peelten Ausverkauf meines seit Reihen von Jahren in Frankfurt bestehenden Schuhwaaren-Geschäftes En (letait Ejcjpot't En gro* verbunden mit einer Fabrik nach neuestem Systeme, eröffnet habe. 5094) Auf dem Seltersberg ist eine milienwohnung von 5 Zimmern nebst behör zu vermiethen. Näheres beider« d. Bl. __________________________ blos zu erwerben, sondern auch für immer zu bewahren. Indem ich schließlich die Bitte ausspreche, es möge Niemand versäumen sich selbst von der großartigen Auswahl und Güte der Waaren, sowie seltenen Billigkeit der Preise zu überzeugen, zeichne ich Hochachtungsvoll Martin 11 iiBstädt« Das Vcrkaufslocal befindet sich LAnilenplatz LAI. A. 2L3 im Hause des Herrn I. vkothenberger, meinem früheren Locale schräg gegenüber. (5018 • Ein Aapfjunge wird zu miethen gesucht un> kann sogleich ——— K , . mc . eintreten im „Promenadenhaus" 5042) Ein Pferdeknecht bet em Pferd 5071) zu Gießen. 'gesucht- Näheres bei der Exp. d- Bl. 4582) Tas seither von Frau Ur. Will- linger und Frau Franz bewohnte Logis ist zu vermiethen-___________Aug. Noll. ~3390) Ein schön möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Neucnweg 134. Dermischke Anzeigen. :^|_38®8> 3«’ißicfetf wirb prejstädt. Feuerwehr Erp 6,C.J3<“ttfc,fC Montag den 19. d. M., Abend» präciS ' 9 Uhr: __merfterwayl zu 1 |i. h fr. f 5069) Eine Werkstatt, welche sich auch S Lagerraum eignet, zu vermiethen- U ' 7 5091) Zur BUrgermeiUerwahl tn Lollar verdient wohl noch, im Anschluss! : den Artikel in Nr- 239 des Gießener Anzeigers erwähnt zu werden, daß der seith t Bürgermeister Geißler, noch einer mit anerkewnenöwerthen Gewissenhaftigkeit o lendete.« 22jährigen Dienstfüdrung , eine Wiederwahl Qbpclebnt hatte , und daß r 130 Abstimmenden 58 Wähler — unbeirrt um die gegnerischen lebhaften Anstrengu l und Agitationen — für Herrn Carl Geißler Sohn des seitherigen Herrn Bü'- nteisters, ihre Siimmen abgegeben haben, gewiß ein ehrendes Zeugniß in Anbet al seines noch jugendlichen Alters.___________________________________________________ , 1941) Unterzeichnete empfiehlt fich M im Verändern und Rcparlren von allen "v • • ■ ■ Pistolen, dovvelte • • Pistolen....... Holländische st 10-Stücke Ducalen...... i 20 Francs-Stücke do in ' r - Englische Souvereigns Russische Imperiales . - Dollars in Gold - . - Neuenweg B- 116.__ 5077) Frankfurter Straße E- 41 im 3. Stock vom 1. Noobr- ab ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. 5085) In Lik. B- 151,? tst ein Logts an eine stille Familie zu vermiethen. 5083) E'n möblirtes Zimmer und eine kleine FaMlenwohnung zu vermiethen. Zu erfragen Seltersweg C- 185. 5466) In meinem Hinterhaus Schloßgasse sind zwei Logis zu vermiethen. dos eine sogleich beziehbar, das andere später. _____________Martin Lenz-V 5065) Ein großetz möblirtes Zimmer zu vermiethen. Schloßgasse B- 6. 5039) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. 2J?arft T 19 Die Herren Taubenliebhaber sind zu einer Besprechung auf heute Abend 8 Uhr in's CaftConcordia eingeladen. (5073 - -----meister H. Schäfer. 4998)Der Vorstand. Gänse-Kegeln Samstag, Sonntag, und Montag Abend 5071)___________im „Promenadenbaus." Anzeige für Damen. 4943) Hiermit den geehrten Domen zur Nachricht, daß wir von heute an jedes zur Damengarderobe gehörige Kleidungsstück uach Maaß auf's Neueste und Passendste anfertigen. Unter Zusicherung reeller Bedienung zeichnen achtungsvoll Gesch wister Rothenberger, Lindenplatz A. 243. 5054) Großherzogliches Ministerium des Innern hat durch Entschließung vom 30. Juli d. I. die Erhöhung des Schillgcldes für den Besuch der^^ "-^ höheren Mädchenschule in der von dem Schulvorstand unb Gemeindcrath unter fein werdet staatlichen Behörden hat allein die Abhaltung eines Festes ermöglicht, btU - . Verlaus zu allgemeinster Besriedigilng ausgefallen und unserer gastlichen St t ( weithin einen ehrenden Namen gemacht bat. (5093 .,7. 'w Das Festcomite des IX. Mittelrheiiiisrlien kreistiirnem . um' " 4994) Ein Mädchen für Haus- und Küchenarbetl gesucht von Engelapotheke. vr. (5. Laubin ger. 5061) Es werden einige starke Standkisten mit Teckel zu kaufen sucht. Von wem? sagt die E;p- d. Bl. Gesangverein „Harmonie“. Sonntag den 18. Oct. 7V2 Uhr: Abeudunterhaltung im Leib "scheu Saale. Karten ä 30 fr. sind zu haben bei Herrn Balth. Schwan und Drechsler-