Gitßmtr Anzcigkr Anzeige- und Mnlsl'latl für den Kreis Kiessen Kr Dienstag den 17. März 1S74 1 Vorstand. politischer Theil. DcutfcfiCanö. z-reitag * Welt. tl in de, mb flute Maare i mtinet qeeijtiti ! tflilh Markt. \ MerklJi^Tfg 1 fL 13 h. *< i Brtngerlohn. Duikch dir Pol! bezeflen vtkrtklfäbrifl 1 fL 29 fr. Uhr, Leib. Berlin, 16 März. Fürst Bismarck, dessen Leiden in einer Neuralgie der Nerven des rechten Schenkels besteht, befindet sich aus dem Wege der Besserung. Die Mittheilung, daß der Fürst einen Vortrag des Staatssecre- tärs des auswärtigen Ministeriums entgegen genommen habe, ist indeß unbegründet. Die Entgegennahme von Vorträgen, sowie die Betheiligung an den Geschäften ist durch den leidenden Zustand des Fürsten ausgeschlossen. Aus Hessen, 13. März. Sobald die neuen Derwaltungsgesetze in Kraft treten, werden in den verschiedenen Städten und Landgemeinden die „Wahlen der Stadtverordneten, bezw. des Gemeinderaths und des Bürgermeisters vollzogen werden. Zur Wahl sind aber nur solche Personen berechtigt, welche, von andern bekannten Erfordernissen abgesehen, entweder Ortsbürger sind, oder vier Jahre in der betreffenden Gemeinde wohnen. Die letztere, die active und gleichzeitig auch passive Wahlfähigkeit im Verhältniß zu dem bisherigen Zustand sehr erheblich beschränkende Norm wurde von den Ständen deßhalb beliebt, um der flottirenden Bevölkerung in größeren Städten kein zu großes Uebergewicht einzuräumen; damit indessen aus der Bestimmung keine zu großen Mißstände entstünden, wurde weiter eine im Regierungsentwurf nicht vorgesehene Bestimmung ausgenommen, wonach durch Localstatuten in den einzelnen Gemeinden bestimmt werden kann, daß Ortsbürger, welche das Bürgerrecht nicht vermöge der Geburt in Anspruch zu nehmen haben, bei ihrer Aufnahme auf den Brtsbürgernutzen für mehrere Jahre vom Augenblicke an, in welchem sie sonst in denselben eingetreten wären, verzichten und dadurch sich von Bezahlung des außerordentlichen Einzugsgeldes befreien können. Man kann nicht frühe und nicht eindringlich genug auf dieses Sachverhältniß und insbesondere die letztere Bestimmung Hinweisen. Unseres Erachtens ist es Pflicht aller Gemeindevertretungen, unverzüglich nach Inkrafttreten der neuen lUNg. ich hiermit die ergeben ^atze in einem der nti öchchrch, Nr. 17 ei net habe. t trauen des geehrten bi nng zu erwerbe» und j wchachtungsvoll . Übl ich. ^scheint täglich, mH Hut nahm« Sonntag- Expedition Canileibtte, Lit. B Rr. 1. „Kreuz-Ztg." sind von competenter Seite autorisirt, die Gerüchte über eine von dem Prinzen Friedrich Karl projectirte größere Reise zu dementiren. — Das Civilehe-Gesetz ist in der heute erschienenen Nummer der „Gesetz-Samm- lttng" publicirt. Maschine”bnu • en- und Eisen- w lereitungsachule men. Pension, rs 15. October. r gen und p tii L- echnicum. M'ergend verhalte, worauf Delbrück erklärt, daß die Bundes-Regierungen die Gesetze Localstatuten im letzteren Sinne zu entwerfen, um auf diese Weise die ^»Missions-Beschlüsse nicht zum Gegenstände von Entschließungen machen könn-»Härte des Gesetzes in Bezug auf Personen zu mildern, welche in Wahrheit !en, indeß regelgemäß ihre den Beschlüssen der zweiten Lesung gegenüber ein-,'dadurch nicht getroffen werden sollten, oder mindestens die Frage ernstlichst in Nehmende Stellung präcisiren würden. Hierauf werden die §§ 1—5 nach Berathnng zu nehmen. Sollte dies aber wider Erwarten nicht geschehen, so längerer Debatte in der Fassung der Commission angenommen. Die Debattehaben die durch das Gesetz wahlunfähig gemachten Einwohner alle Veranlassung, Hrb Mittwoch fortgesetzt. durch schleunigstes Vorgehen beim Gemeinderath und bezw. der höhern Ver- 6 Ktbei1»erlitt, 16. März. Die „Nordd. Allg. Ztg " erfährt, daß Fürst Bis- waltungsbehörde auf Localstatute in jenem Sinne hinzuwirken, zumal an solchen Antritt 0eI p mck den größten Theil der letzten Nacht schlafend zugebracht habe und die Orten, wo die Ortsbürgerqualität, von der Erwerbung durch Geburt abgesehen, krvenschmerzen allnächtlich abnehmen. — Die „Nordd. Allg. Ztg." und die nur durch hohes Einzugsgeld erlangt werden kann. (N. Frkf. Pr.) Berlin, 16. März. Wie das Reichs-Generalpostamt schon in dem bekannten Bescheide kund gegeben hat, ist nun durch Erlaß vom 7. d. M. das Formular der Postpaket,Adresse geändert und mit etwas vergrößertem und im Vordruck geänderten Coupon hergestellt worden; es ist 184 Millimeter breit und 112 Millimeter hoch, 100 Stück dürfen nicht unter 380 Gramm wiegen. Die jetzt vorhandenen Formulare sind aufzubrauchen und die neuen vor dem jl k. M. an das Publikum überhaupt nicht zu verabfolgen. Vom letzterwähnten Tage ab haben dagegen sämmtliche Postanstalten einen angemessenen Vorrath von den neuen Formularen bereit zu halten und dieselben mit Freimarken zu 21/2, bez. 5 Sgr. (9, bez. 18 Kr.) gegen Einziehung des Nennwerthes der Freimarken an das Publikum auszugeben, so daß eine besondere Gebühr für derartige Paket-Adressen nicht erhoben wird. Die neuen Formulare sind bekanntlich durch Abdruck des Annahmestempels, Notirung der Francobeträge und B e k a n n t m a ch n n g. Betreffend: Die Ausführung von Ba ten in der Stadt Gießen. L , ie^ |lnb b« Slufftibrung der Neubauten, namentlich an Stellen, wo die Straßen noch nicht heraestellt sind, — nicht immer die ^>öbevunkte lind ungehalten worden. Da solche Bauten mißständig erscheinen und mitunter nicht unbedeutende Rachtheile für die Bauenden im Gefolae Wir bringen dies im Interesse der Einwohner hiermit zur allgemeiuen Kenntniß. Gießen, den 13. März 1874. Mde das Jmpsgesetz in definitiver Abstimmung angenommen. In definitiver iiCUTttW . Slbluß - Abstimmnng wird angenommen die Strandungs - Ordnung, desgleichen ^rru r- + >ir dritter Lesung der Gesetz-Entwurf über die Einschränkung der Gerichtsbar- M । leit der deutschen Consuln in Aegypten. Es folgt die zweite Lesung des Preß- ' l§in Antrag von Hasselmann, alle Preßeinschränkungen aufzuheben ... blos die Verleumdung durch die Presse auf den Antrag dadurch Geschä- k, fincni llll btgter mit einer Geldbuße bis zu 5000 Mark zu bestrafen, wird abgelehnt, ^altnaer- . Windthorst bedauert im Laufe der Debatte über § 1, daß die Regierung sich ®‘l Much * | ‘ r ........ ... - . -- Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzial-Hauptstadt Gießen. In Vertretung: Wagner. Köln, 15. März. Gestern erfolgte von Seiten der hiesigen Strafkasse die Arrestanlage auf das am 1. April fällige Gehalt des Herrn Erzbischofs PauluS MelcherS. Magdeburg, 16. März. Bei der heutigen Ersatzwahl für den Reichstag wurde nach ossicieller Meldung der Professor v. Subel auö Bonn einstimmig gewählt. , u Hamburg, 14. März. Ein Nassirn eines bedeutenden Viehhändlers tn Hmnburg ist mit 40,000 Mark flüchtig geworden. (Auch aus Leipzig ist dieser Tage ein Kajsirer mit 10,000 Thlr. durchgegangen. Die Unterschlagungen von Itassirern scheinen heute an der Tagesordnung zu sein.) — In Hambiirg haben die Streiks wieder begonnen. Neulich haben die Bäckergesellen die Arbeit niedergelcgt, und ein Streik der Maler und Töpfer wird in beii nächsten Tagen erwartet. Größere Dimensionen wird wahrscheinlich die begonnene Arbeitseinstellung der Ewerführerknechte annehmen. Die Forderung der Streikenden geht aus eine Lohnerhöhung von 1 Vs Thlr. aus 1% Thlr- pro Tag und von l3/s auf 2 Thlr. für Sonntagsarbeilcn, gleich diel', ob eine Stunde oder den ganzen Tag gearbeitet wird. Eine große Anzahl von Kaufleuten hat sich in einer Erklärung gegen die Bewilligung der geforderten Lohnerhöhung ausgesprochen, da die Forderung durch die derzeitige Geschäftslage nicht motivirt und gegen das Interesse aller Betheiligteu sei. Nach einer in Hamburg gemachten Ausstellung verdienen die Ewerführerknechte ohne die nicht ganz unbedeutenden Trinkgelder die Woche im Durchschnitt 8 bis 8Vz Thlr. Oesterreich. — Der Proceß Stoffel's soll wegen Mangels an Beweisen nicht statt- finden. Paris, 15. März. Der osficiöse „Fran^ais" ist in einen Federkrieg mit dem clericaleu „Monde" verwickelt, dem tie Regierung immer noch nicht katholisch genug ist; nicht blos jeder Franzose soll katholisch sein, sondern mehr noch, die Nation soll katholisch werden und der Staat soll die Kirche verthei- digen; es sei nicht genug, die Religion in die Sacristei zu veibannen, ihr müßten die Thüren aller Häuser offen stehen und nicht minder die Thore der Parlamente; es sei überflüssig, ein politisches Programm aufzustellen, „ein katholisches Programm" und „die katholische Fahne", das genüge! Paris, 16. März. Daö „Pays" veröffentlicht eine Korrespondenz aus Chiselhurst, wonach zwischen der Kaiserin, dem kaiserlichen Prinzen und ccm Prinzen Napoleon ein vollständiger Bruch eingelrcten sei, da Letzterer seine persönliche Theilnahme au der Volljährigkeits-Feier des kaiserlichen Prinzen abgelehnt habe. Paris, 16. März. Wie der „Agence Havas" aus Figueras vom ' 5. d. gemeldet wird, hat der Carlistensührer Saballs eine Abtheilung republikanischer Truppen unter Führung des Generals Nouvilao, welche auf dem Marsche zur Unterstützung deü Generals Ollot begriffen war, überfallen und dieselbe, sowie ihren Führer gefangen genommen. Bayonne, 16. März. Seirano verfügt dem Vernehmen nach über 34,000 Mann und 90 Geschütze. Die (artistischen Streitkräfte sollen 35,000 Mann betragen. Die Stärke der carlistischen Artillerie ist unbekannt. General Loma hat 8000 Mann bei Miranda concentrirt und beabsichtigt von der Rück« leite einen Angriff auf die Carlisten. Wien, 14. März. Daö Abgeordnetenhaus beendigte heute die zweite Lesung des consessionellen Gesetzes und nahm dasselbe, gleichwie das Emsüh rungsgesetz, nach den Ausschuß-Anträgen an. Zu Art. 60 wurde eine Resolu tion genehmigt, welche die Negierung zu veranlassen auffordert, daß die in dem vorliegenden Gesetze geregelten Angelegenheiten in den Wirkungskreis des Verwaltungö Gerichtshofes einbczogen werden. Der zu dem Einführungsgesctz beantragte Zusatz, welcher besagt, daß die rechtlichen Verhältnisse der Allkatho- liken und "ihre etwaigen Ansprüche an die katholischen Kirchen, Pfründen, Fonds und Stiftungen durch daö beschlossene Gesetz unberührt bleiben, wurde abgelehnt. Eine vom Abgeordneten Heinz beantragte Resolution, betr. die Los- trennung deS österreichischen Thetles der Breslauer Diöcese, wurde angenom men. Auf der Tagesoidnung der zunächst anberaumten Sitzung steht die dritte Lesung deö heute beschlossenen Gesetzes und die zweite Lesung deö Gesetzes, betr. die Regelung der Beiträge zum Religionssondö. Wien, 14. März. Der Heilige Vater, der Stellvertreter Christi au Erden, schlägt nun auch die Ausruhrtrommel für die Bischöfe Cisleithanienö. Ein Päpstliches Breve fordert den dortigen Epiöcopat auf, den confessionellen Gesetzen den Gehorsam zu verweigern und den Widerstand zu organisiren. Dem Befehle deö Unfehlbaren willfahren die Bischöfe gern. Seit Donnerstag finden in Wien bei dem Cardinal Rauscher Bischossconserenzen statt. Ver sammelt sind sämmtliche Bischöfe CiSletthaniens, der Fürstbischof von Breslau und der Lemberger Griechisch katholische Erzbischof Sembratowicz. In gut unterrichteten Kreisen wird behauptet, eö sei dem Cardinal Erzbischof von Prag gelungen, eine Intervention des Heiligen Stuhles herbeizusühreu, welche geeignet ist, auf die gemäßigten, Oesterreichijch gesinnten Bischöfe einen so intensiven Druck auszuüben, daß dieselben in der That nur die Wahl zwischen ihrem Patriotismus und ihrem Bischofsstäbe haben. Als ein charakteristisches Zeichen der in dieser Confereuz vorwaltenden Tendenzen führt das „Neue Wiener Tagblatt" das Factum an, daß Erzbischof Sembratowicz die Ruthenischen Abgeordneten (worunter viele dem geistlichen Stande angehören) um sich ver sammelte, ihnen einen Verweis wegen ihrer Abstimmung für das confessionelle Gesetz ertheilte und sie in herben Worten aufforderte, fortab gegen das Gesetz zii stimmen. Die Ruthenischen Abgeordneten haben dem Bischof erwidert, daß ihre Ueberzeugnug ihnen nur die Abgabe ihrer Stimme für das Gesetz gestatte und daß sie allen Berathiingen mit ihrem bisherigen Pflichteifer beiwohnen werden. Frankreich. Paris, 14. März. Der „Ordre" zeigt au, daß es ihm unmöglich sei, die Hunderte von Adressen zu veröffentlichen, die jeden Tag bei ihm für den kaiserlichen Prinzen einlaufen; er verspricht jedoch, dieselben alle an ihren Bestimmllngsort zu bringen. Dasselbe Blatt nennt sich berechtigt, miltheilen zu können, daß nicht daran zu denken wäre, daß man dem Herzog v. Aumale eine außerordentliche militärische Stelle einräumen werde, obgleich die Prinzen von Orleans nicht versäumten, sich an die Fersen des Marschalls Mac Mahon anzuhesten. Ferner bringt es die Nachricht, daß seine Partei für die bevorstehenden Wahlen in der Gironde ihren eigenen Candidaten ausgestellt habe, nämlich den General Berlrand, dessen Name genüge, um seine politischen Ansichten kund zu geben. Paris, 15. März. Daß der deutsche Militär Gesetzentwurf auf so viele Schwierigkeiten stößt und so starke Opposition findet, erregt hier givße Besriediguug. Die ultramontane Partei, hört man hier, hat von Rom Weisung erhalten, Alles aufzubieten, damit daö Gesetz nicht angenommen werde. Daö osficiöse Blatt „La Presse" freut sich, daß Bismarck durch seine Krankheit verhindert fei, für das Militärgesetz einzutreten und daß letzteres unter diesen Umständen wahrscheinlich nicht zu Stande kommen werde. — Die Einjährig - Freiwilligen, welche über ihr Jahr hinaus dienen, um Osficier in der Territorial Armee zu werden, gehen ztir Ausbildung in das Lager von Avor. Marschall, Marschallin Mac Mahon und die Miiiister wohnen heute dem Diner zu Ehren Victor Emanuel's an. — Die Behörden in Bordeaux haben eine Wahlversammlung verboten, welche am letzten Donnerstag dort stattfinden sollte. Der Pariser Pascal will Alles aufbieten, um den couservativen Caudidateu durchzubriugeu — Corcelle, der französische Botschafter beim päpstlichen Stuhle, ist ui Betreff der französisch deutschen Grenz Bisthümer bereits mit dem Datican in üffietö|e Unterredungen getreten. Da Frankreich sich im Frankfurter Vertrag verpflichtet hat, die Angelegenheit zu regeln, so bat Corcelle den Cardinal An tonelli, ihm die Ausgabe leicht zu machen. Spanien. Madrid, 14. März. Auf der Bahn nach Santander ist einem Militärzüge daö Unglück zugestoßen, daß er durch den Anprall einiger Wagen, die sich von einem Güterzug abgelöst hatten, entgleiste; 9 Soldaten kamen um's Leben und 24 wurden verletzt. — Die in Madrid ansässigen Franzosen haben Sammlungen zilr Unterstützung der Verwundeten des Bürgerkrieges eröffnet. (Engranö. London, 14. März. Nachrichten aus Cape-Coastcastle vom 22. Fcbr. zufolge waren an diesem Tage fast alle Truppen eingeschifft, General Wolseley sollte sich am 7. März einschiffen und erwartete den neuen Gonverneiir Ber celey Die Truppen hatten auf dem Rückmärsche von Cumassi mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen, da in Folge von Regengüssen alle Flüffe auge- schwollen waren. Londoiß, 16. März. Die gestern stattgehabte Demonstration im Hude- park zu Gunsten der Amnestirung der gefangenen genier verlief ohne alle Ruhestörung. BeruKtscdteS. Gießen, 16. März. Von Setten der hiesigen C4a8fabrif geht uns Folgende- zu- „3m Gießener Anzeiger vom 12. d. M findet sich eine ZuiammenstcUuug der Gaspreise verschiedener Städte, deren beabsichtigte oder unbeabsichtigte Folge nur die sein kann, bei solchen vie Die Verhältnisse nicht überlegen, die Meinung zu erwecken, alö sei der Preis veS Aases tn hiesiger Staat ein besonders hoher, denn etwas anderes kann die Vergleichung Gießens tn dieser Hinsicht mit Großstädten nicht bezwecken. Jeder, der die Verhältnisse einigermaßen kennt, weiß, daß die Möglichkeit das Gas billig zu liefern, hauptsächlich von der Größe der Stadt, resp. der Größe des Gasverbrauchs tn cer Ieiben abhängt und unter den angeführten Städten ist nicht eine, die nicht etwa 3mal so groß wie Gießen ist, die meisten sind Großstädte mit Hunderttausenden von Einwohnern ; in einigen derselben, tote Wien und Berlin, wird in einem Tage soviel Gas verbraucht, wie tn Gießen in einem ganzen Jahre und solche mit Gießen zu vergleichen ist mehr wie unbillig. — 15:8 ist klar, daß, wenn in Braunschweig oder Bremen der Cublkmeter GaS 25 Pfennige kostet, dies verhältniß' mäßig rin weit höherer Preis ist, als wenn er in Gießen 30 Pfennige kostet, da einestheilS die Kosten i ei der Production so großer Massen 1 die Verzinsung des Anlagekapitals in einer großen Stavt auf die 1000 Üubikfuß Gas wenige Kreuzer erfordert, während sie in einer kleinen Stadt wie Gießen über einen Gulcen biS einen Thaler beträgt und Gießen ist in dieser Hinsicht wegen seiner zerstreuten Bauart tn besonders ungünstigen Verhältnissen. Fast sämmtliche Städte von der ungefähren Größe Gießens haben weit höhere Gaspreise als Der hiesige und ist nachstehend eine Reihe von nach Bevölkerungszahl und sonstigen Ver» hältnissen Gießen näher stehenden Städten mit ihren Preisen nach der lebten vfsteiellen Statistik von 1H6H aufgeführt, aus welcher Zusammenstellung ein richtigeres Urtbeil gebildet werden kann. Die meisten dieser Städte sind größer als Gießen, fast keine derselben bat so große Opfer für Die Straßenbeleuchtung zu bringen. Der Preis für 1000 engl. 6ubikfuß Gas beträgt nach der» selben in Amberg 5 fi., Ansbach 5 st. 40 fr., Baden 6 fl., Bern 5 st. 56' , fr., Bruchsal 5 ff., Chur 7 fi, Constanz 6 st., trger 6 st. 42 fr., St. Gallen 5 fl. 36 fr., Göppingen 6 st , Hall st., Homburg I" fl , Ingolstadt fl 30 fr., Kempten ä st. 30 fr., ?abr 6 st , Vai bad) 6 st., Vandshut 5 fl. 30 fr., Linz 6 fl. 50 fr., Luzern 6 fl. 46 fr., Meiningen 6 fl. 20 fr., Memmingen 5 st. 30 fr., Naumburg 5 ff. 15 fr., Offenburg 6 st., Rattbor 5 st 15 fr, Rastadt 5 fl , N eichenberg 5 fl. 5' fr., Neutlingen 5 fl. tO fr., Salzburg 6 fl. 32 fr, Solothurn 6 fk 46 fr, Schwabach 5 ff. 4M fr., Saarlouis 5 fi. 15 fr., Ztpliy 7 st., Tübingen 5 fl., Winterthur 5 st. 36 fr. und in Gießen 5 fl. — BiS vor kurzer Zett, bis die Kohlenpretse auf das 3fache gestiegen waren, betrug der PreiS hier sogar nahezu soviel wie jept in dem erwähnten Bremen mit dem 12fachen Consum und es würde niemand mehr wuntchen als fabrik selbst, daß es die Preisverbältnisie des Robmaterials u. s. to. wieder ermöglichen würden, auch wieder mit dem GaspreiS berabgeben zu können. WaS endlich die freundliche Schlußbemerkung bezüglich der Qualität, die sich nicht nach dem Brennen einer einzelnen vielleicht vernachlässigecn Lampe, sondern durch sorgfältige Proben beurtbeilen laßt, betrifft, so weiß über diese die Direction der diesigen Gasfabrik sich mit andern zu trösten, da — troh aller Bemühungen, eine derartige öffentliche Interessen berührende Anstalt zur allgemeinen Zufriedenheit zu leiten — ein Lob in dieser Hinsicht nur selten einem Dirigenten zu Theil wird. Tic Direktion deS Gießener Gaswerks. Zur gtfi. Beachtung. Portotnrife der Kaiferl. Poft mit An- flabc fämmCltd)er im Umkreis von 10 geo- graphischen Meilen nm Gießen belcgenen Poftan- stalten sind in der Erped. d. Bl. A 6 fr. pr. Stuck zu haben. SS- Dine laflfl- P« §ran 5*. tv.A LnUuß gnhnn ß°u' turben zu « ! Innen 'M'01 B3? । und urukit-t. € Daiffe >n 6r< intw fot Sahl". cji langl'M» »rlt-chn G i Lünern! lebt ton 131' ircrititen ftst- Dwl B74 nebst aller Znter stchcrs offei Gieß (1254) M 581) Ko mi ij bt v . am im lau ztchhaltcn: Jnbtm wir tf mmih brin Markipias Ui: ^ahnhosr D'arftage ein la'^wirlhschaf Wieber:(üfni Bürgt Mittwoch U. 9/01 btö H u,6'1,3'nniot ” -""ibieltn •^.m, den 1 I ^°öherjogli 2:. Hol;, XJ» borgen dem f ^mir. $Qt :e r. I. ””,r- j ig »‘iimtr* 1^2 ; 3 ''ftn nt [i|itn su,,.. n, WJ?. Oesterr. 1864r 158 Allgemeiner Anzeiger und Streitwalswasen nachverzeichnetes Holz, Holzversteigerung werden: lungm jur Unter» 4850 Wellen Buchen-Reisholz, (1254) verlies ohne aßt1 30 3 35 61236] Wagner. und im 21 1 135 243 121 Jughard. 1210] (1240) Amendt, Oberförster. sollen 20 Verdienst-Medaille in Wien. in soll husten 45,67 Festmtr. Eichen-Stammholz, H9 BONBONS wird 5 Di- stricte. Rothebusch, Junkernzipfen, Stamm öffentlich meistbietend versteigert 35 Rmtr- Buchen-Scheidholz, Prügelholz, Stockholz, Reisholz, 8 46 368 6440 57 2 38 2 120 20 Spanier, Ainerik. ir P einem Mili. >"ger Wagen, bit Wen kamen um'i 28 25 20 1660 ' 10 54 27 Der Vorstand der israel. Religionsgemeinde Gießen 210 4 60 6 85 4 2800 200 7750 3 5 1 664 Geilshausen, am 14. März 1874. Großherzogl. Bürgermeisterei Geilshausen. 44 „ 29 5070 Wellen Prioritäten, ößtr. Stsb.-Prior. 62 östr a. Lombard 497/( Livorneser 335/e Toscaner — Elisabeth.-Prior. 91 Holz-Lersteiqerung. Montag den 23. März 1874, Vormittags 9 Uhr anfangend, ollen im Geilshäuser Gemeindewald "W verlas, ^eibannen ;l Holzversteigerung. Donnerstag den 19. d. M-, von Morgens 9 Uhr an, Buchen-Prügelholz, Eichen- „ Buchen-Stockholz, Eichen Eichen Stämme von 15 bis 44 Centi- meter Durchmesser und 2 bis 14 Mtr. Länge, Eichen-Stangen von 10 bis 14 Centi- meter Durchmesser und 4 bis 10 Mtr. Länge, aus achtem Malz - Extract bereitet, i sind in Paketen zu 2 Sgr. zu haben in Gießen bei Herrn EmilFischbach. I landwirthschaftlichen Geräthschaften statt- fmbet. Rieder-Gemünden, am 10. Februar 1874. Hroßh. Bürgermeisterei Otieder-Gemünden. B ü n d i n g. He vorn 22. FcK General Wolseln Gouverneur Bel nassl mit großen alle Zlüssr angr Rödgen, am 14. März 1874. Großherzogltche Bürgermeisterei Rödgen. ♦(1125) Jnderthal. „ dergl. Stockholz, Wellen dergl. Reisholz, Eichen-Stämme von 15 bis 61 Centi- Eichen- „ Buchen-Prügelholz, Eichen- „ Nadel- Buchen-Stockbolz, Durchmesser und 6—17 Mtr. Länge = 135 Cub.-Mtr., Buchen-Stämme von 29—43 Centimtr. Durchmesset und 4—8 Mtr. Länge = 17 Cub^-Mtr., Birken-Stämme von 23—27 Centimtr. Durchmesser und 4 Mtr. Länge —<>,60 Cub.-Mtr., 56 >/r Hundert BuchemReisholz-Wellen, 27 „ Eichen- 243/a , Aspen rc. „ sowie 45 Stück Eichenstämme von 41—65 Cmtr. Durchmesser und 10—17 Meter Länge mit 103,34 Cub.-Mtr. Inhalt. Das Eichen-Stammholz ist durch seine gute Beschaffenheit zu jedem Gebrauchszweck vorzüglich geeignet und befinden sich hierbei 5 Stück zu Mühlwellen taugliche Stämme. Die Versteigerung beginnt Morgens prä- cis 1/28 Uhr im District Struth unmittelbar bei Beuern. Treis a./Lda., den 14. März 1874. 3% 3% 3% 50/o 5% Durchmesser und 2—10 Mtr. Länge = 119 Cub. Mtr., Kiefern-Stämme von 18—44 Centimtr. Durchmesser und 4—13 Mtr. Länge — 8 Cub.-Mtr., Linden-Stamm von 29 Cmtr. Durchmesser und 6—13 Mtr. Länge = 0,40 Cub.-Mtr., Eichen-Wagner-Stangen. Holzversteigernnq der Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms. Montag den 23. d. M-, Zusammenkunft am ersten Tage im District Alter Zwilling, am zweiten im District Steinberg, jedesmal Morgens 9 Uhr uei Stamm Nr. 1. Grünberg, den 18. März 1874. Großherzogl. Oberförsterei Nteder-Ohwen- (1237) Hüter. Ein Haufen Mist zu verkaufen bei (987) Bäcker Kuh.n- Holzversteiqerung in den Waldungen des Groß- herzoglichen Rittmeisters Freiherrn Ferdinand von Nordeck zur Rabenau in der Oberförsterei Treis a./L. Forsts Gießen. Donnerstag den 26. d. M. werden in den Districten Struth und Monchwald bei Beuern, etwa 1 Stunde welches sich zu Bau- und Wagnerholz eignet. Der Anfang ist des Morgens präcis 9 Uhr im District Struth am Fußpfad von Freienseen nach Stockhausen. Freienseen, den 14. März 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Freiensecn. (1238)Jmmelt. Actien. 50/o östr. F. St. E. B. 338 Lombard. Bahn 156’/, Ludwigsh. Bexbach 179 Maxbahn H9’/8 Bayer. Ostbahn 1113/* Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. 1393/4 Oberhessen „ 7 8 */4 Prügelholz, .....Stockholz, ,1359 Wellen „ Reisholz, 8 Rmtr. Nadel-Scheidholz, versteigert werden. Groß-Buseck, am 14. Merz 1874. Großherzogl. Bürgermeisterei Groß-Buseck. (1235) Wagner. Holzversteigerung. Donnerstag den 19. März l. I, des Morgens um 9 Ubr^ anfangend, ioHen in dem hiesigen Gemeindewald folgende Holzsortimente versteigert werden, als: Beta n n t m a ch u n g. Der Voranschlag der Einnahmen und Ausgaben für das Jahr 1874 nebst Beilagen und dem Berathungsprotocoll liegt zur Einsicht aller Interessenten acht Tage lang auf dem Bureau des ersten Vorstehers offen. Gießen, den 17. März 1874. meler Durchmesser und 5 bis 10 Mtr. Länge mit 25,79 Festmtr-, starke Buchen-Stämme bis zu 71 Cmtr. Durchmesser mit 10,77Festmtr. Hohensolms am 13. März 1874. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. (1232) D ö r m e r, Reoierförster. Aecht kölnisches Wnsser von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle tck ku 8 fl. per Dutzend, 4 sl per halbes Dutzend und 45 fr. per Glas gehorsamst. Johann Maria Fartna in Köln. . 5,65 „ „ Stangenholz, 37,86 „ Nadel-Stammholz, ; 5,92 „ „ Stangenholz. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft _____ .Zahlungsfrist bis 1. Juli d. I. gestattet. Die Zusammenkunft ist auf der Anlage *4rn District Bergwald Versteigerungen. Mittwoch den 18. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Nathhaus die zu dem Nachlaß des Heinrich Chr. Nolti gehörigen Immobilien nochmals öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen, den 14. März 1874. Grobherzogliches Ortsgericht Gießen. I. E. d. V. : in den Domanialwaldungen der Oberförsterei Nieder-Ohmen. • Es werden versteigert Freitag den 27. d. M- in den Districten Alter Zwilling und Lin- menstruth (Vr und 1 Stunde von der Et- .'senbahn-Station Mücke, wohin versteinter Vicinalweg führt) : I 89 Eichen-Stämme von 15—43 Centimtr. Durchmesser und 4-11 Mtr. Länge — 22 Cub.-Mtr., 315 Kiefern-Stämme von 16—40 Centimtr. 322) Das Annoncen - Büreau von Rudolph Mosse, vertreten durch B. Heidingsfelder, Wallihorstraße 96 in Gießen, ist für die Beförderung von Inseraten jeden Inhalts, als Empfehlungsanzeigen, Kauf- und Verkaufgesuche. Stellengesuche, Familiennachrichten u. s w. als besonders zuverlässig zu empfehlen. von den Bahnstationen Reiskirchen Groß-Buseck entfernt, versteigert: 28 Rmtr. Buchen-Scheidholz, 26 v Eichen „ Eichen-Wagner-Stangen und 53 Kie- fern-Stangen, zu Sparren geeignet. Samstag den 28. d M. District Steinberg (10 Minuten von Lumda, von wo versteinter Vicinalweg nach Grünberg führt): 403 Eichen-Stämme von 16—70 Centimtr. Holzversteigerunq. In dem Gemeindewald der Gemeinde Fretenseen, District Struth und Elmersberg soll Dienstag den 24. März folgendes Holz versteigert werden; District Struth: 331 Eichen-Stämme von 15 bis 72 Centi- meter Durchmesser und 2 bis 19 Mtr. Länge, 7 Buchen-«! ämme von 30 bis 44 Centi- meter Durchmesser und 3 bis 7 Mtr- Länge, welches sich zu Bau- und Schnittholz eigne«; bemerkt wird, daß sich auch ein Stamm darunter befindet, der sich zu einer Mühlwelle eignet, 273 Rmtr. Buchen-Scheidholz 1. Classe, 185 „ Buchen- und Eichen-Prügel- Ä holz, Morgens 9 Uhr, in dem District „Helfholz" in dem Dachsboden anfangend, folgendes Gehölz versteigert werden. in dem hiesigen Gemeinde-District Schlieberg: Silberrente 66s/& Papierrente 623 4 neuest. 3°/0 18 7, Bonds 1881r 1O3'/S „ 1882r 987/h „ 1885r 101o/6 » 1887r 102’/, Eichenstämme von 15 bis 70 Cmtr. Durchmesser und 3 bis 10 Mtr. Länge, zusammen 10,35 Cub.-/ tr. Rmtr. Buchen-Scheidholz, „ Eichen- „ Buchen-Prügelholz, „ Eichen- „ Buchen-Stockholz, „ Eichen- Wellen Buchen-Reisholz, , Nadel- „ Jeil'geöotenes. Säulen, Träger, Patentherde, Regulir- fullofen, Wormscrofen, AbtrittSrohre, Kaminschieber, Nohrfutter, Fener- gestelle, Roste, Cement, gebrannten GypS, sowie Baugegenstände verschiedener Art, zu den billigsten Preisen empfiehlt [1080] I. G- D. Bapst Actien« Frankf. Bank 147’/, Fraukf. Vereins-Kasse 813/4 Darmst. Bankact. 363 Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bankactien 1014 Oest. Creditaot. 237’/, jGalizien — LÖFLUND Mn/ ** * i ((« $e" feien ui, (>=ra8 Do,, 'epeilung np.G «Hf d« uteifaUen nni fen ««ch 66(t l*e Men 35,0« efnnnt. von der Rn5 s ffolgtiM zu: Mung der Gchru'i sm tann, beiden! x Preis des A-S i"' Jjunfi Gicfins in W' stjchkrit das Sa? ich Gasverbrauchs in den cht etwa 3mal so O imohncrn; in miz-’ icht, wie in Gießen nbillig. - Es iR kostet, dies verhal f . kostet, da cinesi n verringern, ameA : Cubikfaß Gas wen>7 •inen Gulcen ' | !n Bauart in besonda» I , weit höhere GaspB M offi»”01" j, «bittet »frt« f® Hf» rt'S ! ■ L-LS l' 5 i tx SolothlNi . L Aohlen?re>se,a^ r as erwab" V ie alg cie IN vurch ißI?L juit antn* asiabnk Börsenberichte. Frankfurt a. M., 16. März. Die Börse setzte im heutigen Geschäft zu sehr matten Coursen, namentlich für Crcditactien, ein, für welche starke VerkaufSordreS Vorlagen. Im weiteren Verlaufe des Geschäfts wurde die Tendenz wieder eine bessere, theüs in Folge festerer Berliner Coursk, the,ls von DeckungSkäufen. Die Ltquidatioh verlief sehr leicht Prolongationen wurden zu ea 3' ,o/0 bewerkstelligt. Der Deport in Crcditactien verwandelte sich rasch in einen kleinen Report und zeigten sich schließlich Stücke übrig. Creditacticn, anfangs 2363/4, gingen bis 237’ . und blieben 236'/,. Lombarden wurden zwischen 154»/4— 155’ 2— 1543/, und 1553 4 unrgesetzt. Staatsbahnactien hielten sich sehr fest und avancirten von 337'/, bis 338'Die Baisse in Creditacticn influirte heute weniger auf die übrigen Wcrthgebiete als an den Vortagen, indem Bahnen und Banken im Ganzen gut behauptet blieben. Von Oesterr. Babnen sind Galizier, wegen ihrer äußerst günstigen Einnahmen sehr gesucht und in successivem, wenn auch langsamen Steigen begriffen, heute wieder ’/, fl. höher. Von den anderen östcrr. Bahnen verkehrten Elisabeth und Nordwest matter. Von Banken wichen Prov.-Disconto n .%, Brüssel Würtemb. Vereinsbank l5/^/q. Die deutsche Effecten- und Wechselbank zahlt eine Dividende von 13*/.% und legt 100/0 vom Reingewinn in den Reservefonds. Staatsfonds und Prioritäten fest.' Von Loosen 18ö4er und 1864er matter. Wechsel still. „ Nadel- Stück Eichen-Stämme, „ Nadel- „ w Eichen-Stange und „ Fichten-Stangen, welche sich zu Sparren und Latten eignen. fl. kr. Pr. Friedrdor — — Pistolen . . 9 34—36 Holl. fl. 10 St. 9 45-47 Ducaten . . 5 31—33 20 Franken«!. 9 22'23’/, Engi. Sover. 11 49—51 Kuss. Imper. 9 39 — 41 Dollar in Geld 2 25—26 Rmtr. Buchen-Scheidholz, „ „ Prügelholz, „ „ Stockholz, Wellen „ Reisholz, Rmtr. Eichen Scheidholz, Marktanzeige. 581) Von Großh. Ministerium des Innern ist der hiesigen Gemeinde gestattet worden im laufenden Jahre folgende Märkte abzuhalten: 1) den 31 März, 2) „ 11. Mai, 3) „ 24. August, 4) „ 12. October, jedesmal Vieh- und Krämermarkt. Indem wir dieses hiermit zur öffentlichen Akimlnitz bringen, bemerken wir noch, daß Itr Marktplatz geräumig und ganz nahe do. II. Emiss. — Aiilelieiisioose. Darmstädter fl. 50Loose 221 n n 25 n - Kurh. 40 Thlr. Loose 717/fc Nassau 25 fl. — Braunschweiger 22’/, 3° o Oldenburg, ä 4OThlr. 385/s 4°,o bayr. Präm.-Anl. H35/b 4°/q badische Loose 114 Badische fl. 35 Loose 70’/. Oestr. fl. 250 v. 1854 — 1858r Prioritätsloose 193 1860r Loose 958/4 Börsennaihrichlcu. 16. März 1874 Preuss. 4’/,o 0 Oblig. — Frankf. 3’/zu,o Oblig. 90'/4 Nass. 3’/2°,0 Obi. — Kurhess. 4U 0 n 98’,, Gr. Hess. 5% Obi. — n „ 4U.O „ 100 » n 3’ 2Ü,O „ 971/4 Bayer. 50/0 n - „ 4' o 1 jährige 102 7, 4u 0 1jährige 983/, Würtemb. 4’/20,q Obi. 101 Baden 4«/,0 „ Obi. c. E. L. 101 Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr ■ auf der Grenze des Vicinalwegs zwischen^ Geilshausen und Beuern und Nachmittags 1 Uhr im District Stamin bei dem Buchen- Scheidholz Nr. 3, wo auch die Fichtenstan-1 gen zum Äusgebot kommen. Mi Bahnhofe gelegen ist, und daß am 1. Mittage eine Verloosung von Vieh und 9 26 Wechsel. Amsterdam k. 8. 99’ , Augsburg k. 8. 100 Berlin k 8 1047h Bremen k. 3. 105' , Brüssel k. 8. 93’/„ Hamburg k. S. 105' , Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 118 , Lyon k. 8. - Paris k. 8. 94 Wien k. 8. 105 ' b ditto m. 3. - ditto l. 8. — Disconto 4 o,o__________ Die Ausverkauf 1247) (785) Bitte genau auf Firma zu achten. Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. 8t. t (1174) Neustadt D. 49. z. B- für eine 25 [909] Carl Berg. H- M Ju gh ard. [1160] Christian G. Eckel. mehl Betr $01 I. G D- Bap st. deuniethungen. ... Ein mit der kaufmännischen Buchführung [1120] l «ne Familienwohnung zu vermiethen bet DCrtrautcr ilinaer Mann sucht Relchästiauna ------ al l 'sehe Wollenspinnerei. I 1218) W. Pfeil, Sandgasse. Spieyelv E n großer Keller zu vermielhe . <919) H. Becker, Anlage. Gi I. Bra u n. < ^’^cnten rfn. Wir h Ltotternde Frucht- und Mchlpreise m verstossenek^Wocve von nacbbenannten Orten und Fruchlmarkten. Walzen Atorn Wcrfte Kartoffeln. I Auf dem Mit. «? Markt preis S 5 x Linsen Wicken Mit. Auf dem ür.id'tmnrftc. Markt preis März. Markt 1)11'16 preis nJfr. fr- fl.|fr |L|rr rL.fr M- M- M- M. M- M- M- M. M. M. M- M- M. M- M- M. M- 14 18 "1 16 12 24 2 ö 13. 14 13 Normalgewich» ver Malter: 481) Zu vermiethen: Der untere Stock in meinem Hause A- 166, Marburger 16 15 17 iÜIb preis Bäcker Röder, Wallthorstraße. Auf dem Markt 18 4 7 Auf dem Markt 10 9 9 50 ^Maltet i tälrnntjam ^halten \w\\ Auf deut Markt empfohlen. 1205) verpachten- [1250] preis •*i 14 i e I b G. a.,berg Ü i :it rbach tL'l ii '> z 37 6 4 Mil. preis Markt Auf dem Markt 12 14 50jährige Person 31. $Ü1 Dieselben I : Hatte# be gelegenen'] Derse ßr die Ab De Mit- preis Mit' preis B- ö. Schuler, Darmstadt, Bleichstraße 29. vertrauter junger Mann sucht Beschäftigung — für einige Stunden des Tags Näheres £ Schloßga sse A. 257. [907] werden in kurzer Zeit in meiner Anstalt gekeilt. Prospectus. Attest-Auszug gratil- B urg steinfurt in Westfalen. (N. 4341.) K. Vellrnp. Ein Zimmer 'mit Cabinet, gut möblirt fOttXC ÄllC zu vermiethen und Anfangs April zu be: Dadurch, daß der Bersicheite bie Dividende vom 6ten Jahr ab voll erhält, ist er in der Vage, seine Versicherungssumme um etwa 13 zu erhöben, odne weiler als vorher zahlen zu müssen. Der Versicherte (Banktheilbaber) kann seine Dividenden aber auch bei der Bark gegen Verzinsung stehen lassen; bei Erreichung eines höheren Alters kann sich hiedurch die Versicherungs-Summe verdoppeln Die stehengelanene Dividende kann weiter belieb'g erhoben oder im späteren Lebensalter theilweiie zur Prämienzahlung verwendet werden, so daß der Versicherte sich prämienfrei macht Statuten, Prosp-cte rc. sind unentgeltlich m baden bei dem Agenten: (£mtl Gail, Hntmacher in Gießen. gesprochen von Herrn Dessau. Hierauf: Kaizen 200, .'körn 180, berste 160, Snelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund. Redaktion, Druck und Verlag der Brühl'schr Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pich sch) in Sießen. Ull Hi non und 1 -^messend, | Bfcbren tnil dl Dunggyps bei [1079] 12 11 23 3 vorläufige Anzeige. Stadltheater in Giessen. Mittwoch den 18. März 1874: Eröffnung der Bühne. Prolog von 3. Blnch'kche Hüf-Schönfärberei in Darmftabt . stehlt deüi geehrten Publikum ihre Anstalt zum Umjärben und Waschen aller Gar- derobegegenftände, Möbel- und Vorhangstoffe je'er Art- Moirve auf geeignete Stoffe Druckerei nach Wunsch. Für Bierbrauer. Mein großes Lager in ächt englischem Brauerpech, Primaqualitälen, halte bestens Lebeusversicberungs- uud Ersparniss-Bank | in Stuttgart. Stand am 31. Dez. 1873. — Versicherte: 22,094 mit Mark 80,463,000. Eingekommcn im Janr. u. Fcbr. - Anträge: 556 ,, „ 2,576,300. Der Zugang ist Heuer bis jetzt ein wesentlich größerer, als in allen voran gegangen en Jahren. Alle Prämien, somit auch die während der ersten 5 Jahren zu entrichtenden — haben Anspruch nur Dividende W Spielt nicht mit dem Feuer! Prcis-Concurrenz-Lustspiel in 3 Aufzügen von G. zu Puttlitz. Zum Schluß: Dor Liebestrank, Operette in einem Akt von F. Gumbert. 3 3 3 Bauplätze. Von meiner Besitzung beabsichtige mehrere Bauplätze zu billigem Preise abzugeben F- I u tz i, [1093] frühere Katzenstein'sche Besitzung. Hi schönes Logis im Vorderhause, be- Mittwoch den 18. März, Abends i/,8 Uhr: stehend auS 2 Zimmer,', Cabinet, abge- rp x schiosfenen, Korridor, Köche, Kammer rc., ist kl nnccvL au eine stille Familie zu vermiethen und * * * sogleich zu beziehen. ausgeführt von einer tüchtigen Streichmusik. [ 117 <] H. M. Jughardt. [1251] . Karl Fuhr. 30 35 40 45 In meinem Nebenhaus, im 2. ©foef, ein F innltenlogis bestehend aus 5 Zimmern n• M. Jughard. ^lUUwen, im JUN. e&ws-s s» Ä-5W Ä-G r--.... .............. ....... *a,,t,G 1,ll",ll‘l" s Wichtig für Ohmilcidcndc! Holz zu Thlr. 27 pr. 100 Ctr. fr. Station Eichen zu haben bet Ferdinand Keiffenrath, (1249) Neukirchen, Deutz Gießener Bahn zu vermiethen und bltz Juni zu beziehen. .Leuten tn einem rühmen Hause. Fenster [1219] j. A. Singer, nach der Süd- und Westseite oder einer Neuenweg ' ron beiden. Mit Fernsicht oder Blick ins ----Grüne; womöglich außerhalb der Stadt. auf ff 14 V* 15'/. 172 3. 20' ,. 25. Erbsen. i Mit^ Rimmer qesucht. platten, Norhangstangen mit meinem neucrbauten Hause, Schiffen-! ■’ ’ ~ und ohne Berrierunaen fertiat ru berge. Straße sind zwei Logis, bestehend Man wünscht em Zimmer mit Cabinet oder , y y 6 aus 5Zimmern und allen Beauemlichkeitcn ein einziges größeres Zimmer bei gefälligen vtUlgen prellen J. P. Ritsert. Oranaen und Citronen, em . Pfiehlt ______________________________________ (1147) Gg. Willi. Weldis.i Em elegant möblirtes Zimmer mit Ca- ------------------------------------------- binet ist vom 1. April an anderweitig zu Frische Saamen- unt»;»«mieten. Hpelz. | Hafer. 21 u 1 dem Mit Auf dem - Wegen Aufgabe meines Ladengeschäfts verkaufe ich meine vorräthigen Schreibmaterialien, Portefeuille- und Galanteriewaaren $u herabgesetzten Preisen. Um möglichst schnell damit zu räumen bewillige ich Die Firma garantirt für schöne und solide Ausführung bei möglichst billigen Preisen, bei Abnahme von 5 st. einen Rabatt von 15 fr. I Aufträge für obige Firma übernimmt I Schlund, Sckloßgasse. NB. Die Buchbinderei besteht fort unb werde ich das mir seit-, her geschenkte Vertrauen durch gute und solide Arbeit zu erhalten und vermehren suchen. Zu zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein Valentin Wurme*, Wallthorstraße Nr. 96. .®ie ^cilfraft bc