Gießener AWer Mnzeige- und MnlsUatt für den Kreis Kiessen w. Donnerstag dcn 16. Juli Abdruck: Hahn. Deutschland (K. H-Ztg) Moment die Kuirassiere ein. deutschen Volkes. In dieser Hoffnung bitte ich mit mir ein Hoch zu bringen te med.; Charlotte Klein derjöhützen hinter : Dr. Crnsl Klein, irichlsiath. Pret8 vierteljährig 1 fl. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. Erscheint täglich, mit AuS- nähme MontagS. Expedition: Lanzleiberg, Ltt. B- Nr. 1. er Anzeigers empfehle ich r, per W gehorsamst, ftariM 'n ftpln Eisenach, 13. Juli. Gestern Abend ist Fritz Reuter an einem Schlagflusse plötzlich gestorben. Siiffmgen, 14. Juli, Morgens. Der in Schweinfurt Verhaftete, der intellectnellen Urheberschaft des Attentats gegen den Fürsten Bismarck Bezüch- tigte ist Pliester Hanthaler aus Walchsee bei Kufstein. Fürst Bismarck hatte ein gute Nacht und wollte die Knr heute weiter brauchen. Kissingen, 14. Jnli. Bei dem gestern Abend dem Fürsten Bismarck dargcbrachten Fackelzuge erschien Fürst Bismarck auf dem Baicon und hielt folgende Rede: „Meine Herren! Ich danke Ihnen für Ihre Theilnahme. Danken Sie mit mir Gott, daß seine Hand mich so sichtbar geschützt hat. Weiter Aus Allerhöchstem Auftrage: Großherzogliches Ministerium der Finanzen. Schleiermacher. nung essen und trinken möchte, was ihr beliebe. Sie war eben dabei, die dazu erforderliche schriftliche Autorisation anszufertigen, als sich der Bande ein eigen- thümliches verdächtiges Geklirre bemerkbar machte und dieselbe sehr rasch die Helme der Kuirassiere blitzen sahen. Gerade noch rechtzeitig rückten in diesem Nachstehender ^Abdruck ^der^in Nr. 36 des Großh. Regierungsblattes erschienenen Bekanntmachung wird zur allgemeinen Kcnntniß gebracht. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Röder Die nachträgliche Einlösung der Grundrentenseheine betreffend. Auf Autrag der Stände haben Seine Königliche Hoheit der Großherzog zu genehmigen geriilyt, daß zur Einlösung der Grundrentenscheine bei Groß- iadt begleitet hat. Königsberg, 11. Juli. Bei der Quednauer Revolte zog die Meute-; nbande auch vor das Haus eines Gutsbesitzers. Dasselbe war verschlossen, :ie Ehefrau aber lag im Fenster und fragte die Anstürmeuden nach ihrem Ver- rngen. „Wo ist der Herr?" war die fast einstimmige Frage, und ans die Acgeufrage der Frau, was sie von ihm haben wollten, die einstimmige Ant- vort: „Wir wollen ihn aufhängen!" Die erschreckte Frau faßte sich rasch, rgte den Kerlen, daß ihr Mann nicht zu Hause sei, sie aber warten möchten, >is er zurückkehre, worauf die Bande allgemeine gute Bewirthuug verlangte. Die Frau wandte begütigend dagegen ein, daß sie Alle ans einmal doch nicht »elfen könne; doch der Einwand fand kein Gehör, dagegen der Vorschlag, den :ie Dame machte, daß die Bande nach dem Gasthause gehen und auf ihre Rech- Berlin, 13. Juli. Die „Nordd. Allg. Ztg." verkündigt heute Abend nr Hauptstadt, daß in Kissingen heute Mittag ein Mordversuch auf den Für i > ' hu Bismarck stattgefunden. An der Spitze ihres Blattes meldet sie in fetter> Schrift: „Zum zweiten Male hat Gott der Allmächtige den Fürsten Reichs- pnzler vor Mörderhand glücklich behüttt. Soeben, am Schluß der Redactrou, . >eht uns aus Kissingen folgendes Telegramm zu: Kissingen, 13. Juli, 1 Uhr MN bilstll llllstlkts Min. Soeben, 1 Uhr 30 Min, geschah ein Mordversuch auf Fürst Bis- löchen auferin Quetä BchlMdluntz auf das geeinigte deutsche Volk und feine verbündeten Fürsten!" Stuttgart, 14. Juli. Der „Staats - Anzeiger" meldet, daß der König und die Königin dem Fürsten Bismarck telegraphisch ihre aufrichtige Freude über die Errettung aus dringender Lebensgefahr ausgesprochen haben. Frankreich. Paris, 13. Juli. Es bestätigt sich, daß die bonapartistischen Depu- tirten, welche in die imperialistische Verschwörung verwickelt waren, nicht verfolgt werden sollen. Der „Soir" meldet darüber, wie folgt: „Wir sind im Stande, zu versickern, daß die von einem Gerichts-Journal angekündigten Verfolgungen gegen gewisse Tepntirle der Gruppe der „Berufung an das Volk" nicht stattfinden. Es ist richtig, daß der Bericht des Untersuchungsrichters an den Justizminister gesandt wurde; nachdem der Minister aber Kenntniß von dem Aktenstücke genommen, hielt er es nicht für nothwendig, Verfolgungen einzuleiten. Die Note des Droit, in welcher die Verfolgung gegen Herrn Rouher angekündigt wurde, hatte in der Kammer hingereicht, nm nach dem Ursprung derselben zu suchen. In Folge der angestellten Untersuchung soll einer der Substitute bei dem Seine-Tribunal seine Entlastung eingereicht haben." Es scheint also, daß nicht die bonapartistischen Verschwörer, sondern die, welche ^dieselben bloßstellten, bestraft werden sollen. Paris, 14. Juli. Aus Autun, 9. Juli, meldet die Corresp. „Havas": „Msgr. Perraud, der erst kürzlich unter außergewöhnlichen Feierlichkeiten vom '•UW* Ö5«aii abiu0ebtn h-rottn' 3tai> tiungi— 'a*nÄV"1"1 —ir——1^29 erteilt nrlitTtn für ll!!!kleilarck. Im Moment, wo derselbe seine Wohnung in einer Equipage des • sv i von Bayern verlassen wollte, um uach den Soolbädern zu fahren, schoß gl'lllMk ^,hjyjh„um, angeblich Rheinländer, nach ihm. Der Fürst hatte die Hand llläst tflildl'C Vtllum Grüßen erhoben und so streifte die Kugel glücklicher Weife nur die rechte ' . I <*)anb au der Verbindung des Daumballens mit der Handwurzel. Der Mör- 11111 die Hmstr tmirbe im Moment gefaßt und nur mit 9ioth der Wuth des Publikums । HOWntriffen. Der Fürst zeigte sich unter dem Hoch des Publikums mehrmals am 1, . (Die übrigen Abendblätter, auch der „Reichs-Anz.", enthalten noch vieftNtN W'l™” von dem A...........) 3.......... ■■ - - - jjjillgCtlhn Ztg." über den Verbrecher schon Näheres, ein Wort über die Sache zu reden, geziemt sich nicht mir; sie ist dem Urtheil des Richters übergeben. Das aber darf ich wohl sagen, daß der Schlag, der Attentate.) In einem späteren Extrablatte weiß die gegen mich gerichtet war, nicht meiner Person gilt, sondern der Sache, der ich Blllkj^ A. Ztg." über den Verbrecher schon Näheres, — nämlich daß derselbe feinImein Leben gewidmet habe, der Einheit und Freiheit Deutschlands. Und wenn s» Ul llll^'Ueinländer", sondern ein 19jähriger Böttchergeselle aus Neustadt-Magdeburg'ich auch für die große Sache hätte sterben müssen, was wäre es weiter ge- 1 , ’ MMd Mttgli^d eines katholischen Vereins in Salzwedel, und ferner, daß der-lwesen, als was Tausenden unserer Landsleute passirt ist, die vor drei Jahren 'hfl! lllstlkl' vul itbe in „verdächtiger Gesellschaft eines katholischen Geistlichen gesehen worden." ihr Blut und Leben auf dem Schlachtfelde ließen? Das große Werk aber, ll M ÜHlWiel Wahrscheinlichkeit spricht gewiß dafür, daß in dem leider so lange leicht-!das ich mit meinen schwachen Kräften habe mitbeginnen helfen, wird nicht durch lu, [ v inseitig gelchürteu „Religionsversolgungs-Wahue" die Triebfeder des Verbrechens lsolche Mittel zu Grund gerichtet werden, wie das ist, wovor mich Gott gnä- rjebHl 01^* ' suchen ist, und es ist die Psticht der Polizei- und Crimiualbehörden, jeder ipiglich bewahrt hat; es wird vollendet werden durch die Kraft des geeinten ^schäst in Wthlar roirb • v< v.-.j " O ----•/•■-’ v V ‘ ‘ *v* L» *73‘* 0*** »»■* vs<*Hiiviviuni|uyiuii vv i xy/t 'Kls Lehrling gesuchi Möglicher Staatsschulden Tilginigskasse, welche nach Ablauf der in der Bekanntmachung vom 10. November 1871 verlängerten Präclnsivsrist, gemäß Art. 4 2« besorgt H. Bour res Gesetzes vom 26. April 1864, die Einziehung der Grundrentenscheine nnd die Ausgabe eines neuen Staatspapiergeldes betreffend, seit dem letzten Februar dlung (3. Schnitzln)>872 nicht mehr stattfinden konnte, abermals eine Frist eröffnet werde. ---- Die Großherzogliche Staatsschulden - Tilgnugskasse ist demgemäß ermächtigt und beauftragt worden, Großherzoglich Hessische Grundrentenscheine, piangnahme von Ansor »klche bis zum 31. December 1875 bei ihr präfeutirt werden, nachträglich einzulöjen, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. von Zahlungen an bit Vom 1. Januar 1876 an hört diese Ermächtigung auf und verbleibt es bei der Bestimmung des gedachten Gesetzes, wonach eine Einlösung jener gewordeneu Schei..° mch. mehr zulässig ist. jgt ‘ ^“lf‘ Darmstadt, den 27. Juni 1874. lltVM» u vlv v -b V“OV...... ......... 7------/ ry l Spur etwa vorhandener Mitschuldigen sorgfältig nachzugehen. Aber zugleich es die aller besonueuen und gerechtigkeitsliebenden Männer, jeden jähen p Verdachts- und Verdächtigungseifer von sich fern zu halten, und wo solcher lltfll Wdklt etwa öffentlich in ihrer Gegenwart sich zeigen möchte, demselben entgegen zn c frt jinb i^lrderi. Die freisinnige Presse wird sich erinnern, was sie gegen sich und ihre shMklh ' Parteifreunde nach dem Attentate des Unterofficiers Seseloge aus den König "Friedrich Wilhelm IV. für Schamlosigkeiten von den Gödsches und Genoffeu ^WMehmen hatte. Für's Erste ist das allgemeine Gefühl Dank für die glück- t W RettunA Bismarck's. Angenehm berührt hier die vom Telegraphen aus München gemeldete Nachricht, daß König Ludwig unfern Kaiser in Kaufering «egmßt und persönlich denselben mehrere Stationen nach und von seiner Haupt- Lokal-Notiz. ®ie»cn, la. Juli. Heute NackmUtag ivurtc von Herrn Turnlebrer Nübsamen ein die Lösckappaiate zur richtigen Stelle gelangen und wenn sie zu wirken beginnen, muß eft d* u Kn X)On Jahren an der Bärrn sehen Bleiche aus der Lahn gezogen, nachdem es sckonlso bedeutende Wasiermasse in den vom Feuer ergriffenen Raum geschleudert werden, baß tut^ im Keime zu ersticken, wenn nickt der undurchdringliche Rauch, der gewöbnlicke Berrälbn eines Feuers, namentlich da, wo große Massen von Waarenvorrathen auigebäusr sind, wies Lager, Fabrik und Schiffsräumen, es unmöglich machte unverzüglich den eigentlichen Herd res Feuers aufzusucken und dann letzteres mit Erfolg zu bekämpfen. Es vergebt kostbare Zeit eie Ti die: audi an btt" t>it allein txltii einigen Jahren t HuiNrtiibmaslhi 3«ar ha Inhtbhmyn tn1 irfbiil unt tntl 8rcfi ütnli-bkm Al» taittno; dir L aickqtführi Äu auf ttm st, Hk unt angtjü tjr» tit Frust" H i" dirsrm gtutr mittelst ti trirf fam |u V*8' - Der .Unter dem Tc iiisährlicbe Rrar Fli'genstilde, 6 lelchen ist, hicrn 6in Postnperiie zrlagen, sich aul Tit beiden flein jchinr zermalmt — Dab h«mb.ez gehö < bieSjädiize Reise ton Hamburg di - DaS HemburzAmerik h-°re nach New - Dab im 24. Juni vi 9 Ta-en — 6l donner durch die prachtvoll geschmückte Stadt zur Kathedrale, wo er feierlich von dem Bischossstuhle Besitz nahm Msgr Perraud verdankt seine Ernennung besonderer Huld, da bis jetzt noch kein Doctor der Sorbonne einen Bischofsstuhl so leicht erhalten konnte, und namentlich war Msgr. Perraud Doctor der Sarbonne." Paris, 14. Juli. Aus Lille, 12. Juli, meldet die Corresp. „Havas": „Der Ex Pfarrer und Condottiere, Santa Cruz, führt hier ein gar beschauliches Leben und würde kein Mensch, der das kleine, dicke, untersetzte, gut- müthig dreinschauende Männlein sicht, glauben, daß dies der berüchtigte Santa Cruz sei. Alle Monate begibt sich Santa Crnz auf das Central-Polizeibürcau, um seinen Sold entgegenzunehmen, den ihm die Regierung ausgesetzt hat. Im Uebrigen lebt er keineswegs in schlechten Verhältnissen, denn er empfängt von seiner Familie reichliche Geldsendungen." jjolTniiö. Amsterdam, 12. Juli. Im Priester-Seminar zu Warmond bei Leyden ist ein Prophet erschienen in der Person eines I. de Bruyn, der seine Weissagungen in der Zeitschrift „Onze Wachter" veröffentlicht. Er prophezciht nichts Geringeres, als daß der Kaiser von Deutschland von „den Männern der Fortschrittspartei und von den Altkatholiken" gestürzt werden würde. Man sollte diesem verrückten Seminaristen allstündlich einen Eimer eiskaltes Wasser über den Schädel stürzen. 3302) Vax tie Xl < ^kieshxj^ •?/Qurerarl '^tfinbauei Änifratf Dachdkffkrc Jfoeiikrat Flössern! L^'erarbei iPe'B6inber ^pknglerar ^d- imb f ftrt arbei ^nei^6ei Vermischtes. Darmstadt. Es wird uns ein komischer Streitfall mitgetheilt, den i»ir uninr g"hrten Lesern nicht vorenthalten wollen. Ein im östlichen Stadtviertel belegenes gavf. « Ofengeschäft hat sich zum Transport seiner Waaren ein EielSsuhnverk angeschafft und fübri t* edle Zugthier den sonst ganz ehrbaren Ramen „Fritz.- An einem der letzten Tage erklärt r.t\ der mit dem Fuhrwerk zurückkehrenbe Häfnerbursche protestirenb, daß er den ^Fritz- nickt wein die Stadt führe, denn ein gewishr Hr. M., den sein Beruf oft durch die dortige €n:< führt, nehme immer vor ihnen ehrerbietig den Hut eb, mit dem Gruß „Guten Tag «tut Herren.» Die Sache wurde tndeß glücklicher Weise verglicken, so dap ein Präjudizfall nich daraus erwachsen ist Tetegiaphische Depeschen. München, 14. Juli. Abgeordnetenkammer. Freytag verliest eineIi terpellation wegen einer Mittheilung der „AUg. Zeitung" bezüglich der Crklö rnng der Regierung von Schwaben und Reuburg, daß der Firmungsreise tu Bischofs Reinkcns nach Kempten Seitens der Regierung nicht entgegengetreta werde, und fragt an, ob der Cnltnsminister die gleiche Auffassung habe kerpellant findet dieses im Widerspruche mit der Entscheidung des oberstq Gerichtshofes, daß Rcinkens nickt als Bischof a 11311erLniien fei. Der Cultut rninister erklärt, diese Frage sei schon oft behandelt worden. Der Erzbischil von München habe schon 1872 ersucht, die Firmungs-Reise des damaligen Ul rechter Erzbischofs nicht zu gestatten und habe nach der geschehenen Reise Beschwerde gegen die Gestattung eingegeben. Die damals von der Regieri!r- angegebenen Gründe beständen auch heute noch. Die Regierung könne ei« solche Firmungs-Reise weder erlauben noch verhindern. Sie sei nicht verpflichtet ja nicht einmal berechtigt, den weltlichen Arm der Kirche in den Conflict leihen, der durch ein in Mißachtung des königlichen Placets proclamirtes neud Dogma entstanden sei. Zwischen dem damaligen Utrechter Erzbischof Loos uni Dem Bischof Reinkens bestehe für Die Regierung kein Unterschied und erfabn Die Frage deshalb auch gleiche Behandlung. Bei der Entscheidung, daß Rci» kens für Bayern nicht als Bischof anerkannt wurde, habe eS fick um h bischöfliche Jurisdiction gehandelt, welche allerdings nicht bewilligt werd» könnte. Weshalb er (der Minister) nun aber den Regierungs-Präsidenten vci Schwaben und Reuburg die unveränderte Stellung Der Staatsregwrung zu tc. Angelegenheit auf Befragen nicht mittheilen sollte, vermöge er nicht elnzusebeit Paderborn, 14. Juli. Der Bischof Martin ist wegen Richt Besctzii^ von sechs Pfarreien im Kreise Brilon neuerdings zu 18,000 Thlr. Geldstrait unb außerdem noch zu einigen kleineren Strafen verurtheilt worden. Ob sei- frommer Verehrer auch diese Summe für ihn bezahlen wird? Kissingen, 14 Juli. Gestern wurde Der in Schweinfurt verhaftete Der Mitschuld an Dem Attentat verdächtige Geistliche auf Die hiesige Frohnfch ei'.igcbracht. Ischl, 14. Juli. Der Kaiser Wilhelm und Franz Joseph trafen heut! Nachmittag 23/4 Uhr hier ein. Kronprinz Rudolf in preußischer Uniform, bi- Ober-Hofmeister Fürst Hohenlohe und Ropcsa sammt Gefolge erwarteten bi? Majestäten im Hotel „Elisabeth", welches mit Blumen und Fahnen gefchniü^ war. Kaiser Wilhelm wurde vom Kaiser von Oesterreich, vom Kronprinz« Rudolf und dem Gefolge in seine Appartements geleitet- Eine ungemein greß! Volksmenge harrte der Ankunft der Monarchen seit Stunden in der Unigtbii :. des Hotels und deii angrenzenden Straßen. Versailles, 14. Juli. Die Rationalversammlnng verwarf beute c geheimer Abstimmung die Erhöhung der Salzsteuer mit 362 gegen 256 Stim meiu Es ist noch unbekannt, ob der junge Finanzminister seine Demissior geben wird. Nom, 14. Juli. Der Ministerpräsident sandte heute Rarnenö der gierung ein Telegramm an den Fürsten Bismarck, in welchem er das Atteilt« beklagt iiild den Fürsten zu seiner Rettung beglückwünscht. — Als Vertreis Italiens bei dem Brüsseler Congreß werben der Gesandte Blanc und Obetj Lanza fuugiren. Santander, 14. Juli. DaS Hauptquartier Zabala's ist noch-in 310110. General Moriones hat sich in Folge unter den Truppen auSgebroct» nee Krankheiten mehr gegen den Ebroflaß ziirückgezogen. Die Wiederausuab« der Operationen ist vor drei Wochen unmöglich. Ein carlistisches Hauptcord nebst Dem carlistischen Generalstab ist in BiScava eingerückt. Die Schifffabt auf dem Rervioufl iß ist durch die Carlisteu ernstlich bedroht. Ischl, 15. Juli. Kaiser Franz Joseph hat heute Morgens dem dcu scheu Stiller einen halbstündigen Besuch abgestattet. Straßburg, 15. Juli. Die „Straßburger Zeitung" meldet, t: durch kaiserliche Verordnung das Metzer S)andelsgencht mit dem 1. Octeb d- I- aufgehoben und die Function desselben dem Dortigen Landgericht übr tragen ist. Braunschweig, 15. Juli. Durch herzogliche Verordnung wird t Reichsmark-Rechuung im Herzogthum Braunschweig mit dem I Januar 187 eiugeführt. Wechsel Oberhessen 77’/. Landwirtschaftliches Actleii Hast'sche Stiftung 295602 fl. ii ii ii H ii ii I Buch zu Hungen II II II „ „ Zkocyyeroen von „ /; so llen im Submissionswege event. auch der ganze Bau rm General- (.3476) Garantie geleistet und - ii n H ti ii n 25933 97122 42374 32858 31282 13665 30946 8258 1830 33443 180 261 3034 3946 1306 ii ii 1882r 99 1885r 1021 4 1887r 102’/,, in großer Auswahl deutscher, englische, und schweizer Fabri kation. Körsennachrichteu. 15. Juli 1874 aus den ersten und besten Fabriken. zu ii ii ii Prioritäten, östr. Stab. Prior. 63’/. östr s. Lombard 49 Livorneser 365/g Toscaner 603/g Elisabeth.-Prior. 86 ranz Joseph trafen V preußischer Uniform, Gefolge erwarteten. i und Phnen ge|d)n’ ereich, vom KroiiM :• Eine ungemein gr tunben in der UnigtK Steinhauerarbeiten Zimmerarbeiten Dachdeckerarbeiten Schreinerarbeiten Schlosserarbeiten Glaserarbeiten Weißbinderarbeiten Spenglerarbeiten Tapezierarbeiten Pflasterarbeiten Erd- und Planir- arbeiten empfiehlt ihr Lager: Getreide-Mähmaschinen, Gras-Mähmaschinen, Heuwender u. Pferderechen, Hand Dresch Maschinen Göpel hierzu für i Zugthier, ilunfl vmvnrs beut! r 362 gegen 256 et-j linißer feine Demijf -.............., -.r nur einigermaßen zu dreschen hat, nur empfehlen und was das Fabrikat betrifft, so habe ich mich überzeugt, haß die Lanz'scken Ma- schinen (in Gießen bei Flick de Kröll zu haben! die besten und solidesten sind. — Der Reichs-Anz. veröffentlicht d. d. Berlin, 12. Juli, nachstehende Warnung: „Unter dem Dammwildstande des Gruncwaldcs ist der Milzbrand ausgebrochen. Diese höchst gefährliche Krankheit überträgt sich auf Thiere und Menschen, auf letztere namentlich auch durch Fliegenstiche. Es wird daher vor dem Verweilen im Grunewaldc, bis die Mtlzbrandseuche erloschen ist, hiermit gewarnt. Der Landrath des teltowschen Kreises Prinz Handjery." — Ein trauriges Ercigniß vollzog sich dieser Tage auf der Hannoverschen Staatsbahn. Ein Postexpediteur Namens Kruse wollte seine drei Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren zwingen, sich auf die Schienen zu legen und gemeinschaftlich den Tod mit dem Vater zu suchen. Die beiden kleineren Kinder entflohen, während der ältere Knabe und der Vater mit der Maschine zermalmt wurden. — Das der Deutschen Transatlantischen Dampfschifffahrt« Gesellschaft (Adler-Linie) in Hamburg gehö ende Postdampfschiff „Göthe", Capitän Wilson, trat am 9. Juli seine vierte diesjährige Reise mit 15 Cajuts- und 125 Zwischendecks-Passagieren, sowie Post und Ladung von Hamburg direct ohne Zwischenhäfen anzulaufen nach New.York an. — Das Hamburger Postdampfschiff „Frisia", Capitän Badenhausen, von der Linie der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft trat am 8. Juli wiederum eine Reise via Hävre nach New-Jork an. — Das Hamburger Postdampfschiff „Silesia", Capitän Hcbich, von obiger Linie, welches am 24. Juni von Hamburg via Hävre abging, ist nach einer schnellen glücklichen Reise von 9 Tagen — Stunden wohlbehalten in New-Jork angekommen. Dreschmaschinen mit Säulengöpel für 1 und 2 Pferde, Fruchtreinigun^s Maschinen, ^ntterschneid-Maschinen in 12 verschiedenen Constructionen von bis zum 22. l. M. bei uns anzumelden. Gießen, den 15. Juli 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. für die XI. Feld Artillerie Brigade auf dem Artillerie-Schießplatz bei Griesheim erforderlichen Maurerarbeiten inclusive Materialienlieferung, veranschlagt Spanier, neuest. 3°/o 17 Vs Amerik. Bonds 1881r 1031/2 30/0 30/o 30,o 5% 5% Artleii. 5% östr. F. St. E. B. 3301/2 Lombard. Bahn 143i/2 Ludwigsh. Bexbach 1841/2 Maxbahn — Bayer. Ostbahn 111 Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. 1191 /2 35 fl. per Stück, NB. Für sämmtliche Maschinen wird erfolgt die Lieferung franco jeder Station der Oberhess. Bahn. Literarisches. Der Grotesche illustrirte deutsche Shakespeare schreitet rüstig voran, so daß wir heute schon im Stande sind über 15 uns vorliegende Lieferungen berichten zu können. Wir muffen bekennen, daß dieser deutsche Shakespeare uns in hohem Grade interessirt ja befriedigt durch die Eigenart der Leistung, die die Derlagshandlung hier bietet Die Illustration ist offenbar tüchtigen Kräften anvertraut, denn Blätter wie Thumann« Darstellungen zum Sommernacktstraum, Pilotv's Zeichnungen zu Romeo und Julie, Grot Johann's Zeichnungen zu den Königsdramen, Klimsch's Compofltionen zu Othello gehören zu dem Besten, was deutsche Kunst im Fache der Holzzeichnung und des Holzschnittes zu Wege gebracht hat. Der Text, in den Händen Richard Gosche's und Benno Tschtschwitz's ist ein Stück deutschen Gelehrtenfleißes. Der der Scklegel'ichen Uebersetzungen ist wie der eines classiscken Autors mit philologischer Strenge behandelt, während der der Tieckscken eine ebenso geistvolle wie frische Fortbildung erfahren hat. Dem Texte sind erklärende Anmerkungen beigegeben, die uns geradezu unentbehrlich dünken, da so Manches au8 Shakespeare's Zeit uns jetzt dunkel geworden ist. Jedem Stück sind Einleitungen vorangestellt, die uns in die Zeit, die Verhältnisse und Handlungen der Dichtung einführen. Alles in Allem haben wir eine sehr verdienstvolle Leistung vor uns, die wir unfern Lesern nur auf« Wärmste empfehlen können. hellte Namens der'? Üchem er das ÄttC - W Verl« Me Blanc unb Lbi zabiü-'s ist »°ch i" tn Tnypm auäjtte „ DieMdmchM 1 c°llistijch-s HM'-- gerütt. Di- L-ch» lecro^t. | mte İrg-»S dw> ßeitung" 4t mit ->«> irtigen W*1 le SeiorW * X bem Häfnerarbeiten „ 'n Lieferung von Eisenzeug und Kessel zu Kochherden Pferdekrippen und Gußeisen Kochherden von Eisen -»! > j>„b , bf«'*8 “"ifm111 L * Wird aber selbst dieses Quantum nicht erreicht und z. B. nur 6 Fuder gedroschen so ist dieser Erfolg immer noch bedeutend billiger, als das Dreschen mit dem Flegel. Man bedenke nur, daß beim Flegeldrusck mehr ihm Stroh stecken bleibt, als die Zinsen der Maschine ausmachen, denn eine Maschine kostet ja nach Ausstattung 95 — 160 fl., die Zinsen zu 50/0 aIfo nur 5 — 8 fl. £ !> ben. Der dmA Äbenen Rxjsi T"°"ter Äe™'8 föiuic , «lese, nich, '111 be" Ha . Ot»c,amilM w f'r®ri6'lN 8oos !llirWei> imb ctit sntf^eibung, daß K * <« stch um | W bewilligt wert ^ungs-Präßdenten t ^taatsregieMg j ei nicht ein^lft ist Migm Richt Bch,i 18,000 Thlr. ®,i» theilt worden. ü k wird? Schweinfurt verh^i >vs die hiesige groji# Entreprise au einen Unternehmer an die Mwdestfordernden vergeben werden und ist hierzu ein Termin auf Dienstag den 21. Juli c., Vormittags 10 Uhr, im Bureau der unterzeichneten Garnison-Verwaltung, Alexanderstraße 10, anberaumt, bis zu welchem cautions- und leistungsfähige Untemebmer, nach Einsicht der dort ausliegenden Kostenanschläge, Zeichnungen und ihre versiegelten, mit entsprechender Aufschrift versehenen Offerten daselbst em- reichen wollen. Nockgebote werden nickt angenommen. Darmstadt, den 2. Juli 1874. Grofchkrzogliche ©arnilon-Verroaltung. Bekauntmachung. In unserem Firmen - Register ist heute folgender Eintrag vollzogen worden. Die Firma „F Holberg" zu Gießen ist mit allen Activen und Passiven auf Gustav Holberg und Jacob Bärmann zu Gießen übergegangen. Jeder dieser beiden ist befugt, dieselbe zu vertreten und zu zeichnen. Gießen, den 13. Juli 1874. Großherzoglickes Stadtgericht Gießen. Bötticher. plrt , '?l verjt^ D» die Zeit wieder da ist, wo man an die Ernte denkt und deren viele Arbeit, so möge es auch an der Zeit sein, eines Hülfsmittels zu gedenken, welches die Arbeit des Landmannes nicht allem erleichtert, sondern auch Ersparniß an Zeit und Geld bringt. ES ist dies die seit einigen Jahren erst bekannte Dreschmaschine und zwar die jedem Bauersmann leicht erwerbliche Handdreschmaschine __ Zwar hat dieselbe, wie eben alles Reue schon vielfache Anfechtung durchmacken muffen.. * ' w"7 Anfechtungen entstanden durch Unkenntniß der Behandlung der Maschine; entstanden durch Vor- ' Verein, Kah2h0 85i 9 urtheil und endlich entstanden dadurch, daß viele sich einbilden, daß eine Maschine gleich alles . ' R , . 367 leisten müsse; nicht allein dreschen, sondern auch gleich putzen und wohl auch sortiren, wie blc, Rheiniflche Hyp.-Bank — großen Dampfdreschmalchinen. , Wien RankpctiAn 1033 Die Handdreschmasckine leistet, wie ich selbst versucht, alles das, was man vernünftiger Croditaot 245 Weise von ihr verlangen kann, d. h sie drischt bei mäßiger Arbeitskraft von 2 , höchstens 3 GaHzien _ Personen zum Drehen, einer Person zum Einlegen Preuss. 41 2° u Oblig — Frankf. Oblig. 9O3 3 Nass. 31/2° 0 Obi. 94 Kurhess. 4° 0 „ 9S3/e Gr. Hess. 5° 0 Obi. — „ , 40/o „ 993/4 n n 31/a0/0 „ 97 Bayer. 5% „ — „ 4> ,.o 0 1jährige 102Vs „ 4° 0 1jährige 971/2 Würtemb. 4*/2°/o Obi. 101 t/g Baden 4V2°/o ObL o. E. L. — Oesterr. Silberrente 68 V2 n Papierrente 63Vg biete in der Regel wenigstens ein eben so großer Schaden angerichtet wird wie durch daS Getreides und deS Strohes, bei richtiger Behandlung aicht allein vollständig rein, sondern man Feuer, tat vielle cht mit ihr gelöscht zu werden ge wgt. Diesen bekannlen sehr empstndlichen kann, wenn es richtig angefaßt wird, in einem Arbeitstag von 10 Stunden ohne besondere An- Uebelständen wird durch diese beiden Apparate abgeholfen. Die Rauchhaube ist ein kleiner Leder- strengungen 8 bis 10 Fuder Frucht dreschen. ö ¥ l n Helm, der mit Gummibändern und einem Gummischlauchringe auf dem Kopfe und vor dem Gesicht möglichst dicht schließend befestigt wird. Sie ist mit 2 koneav-konvexen blauen Brillengläsern vor den Augen versehen und mit einer länglichen eylindrischen Kapsel von Weißblech vor dem Munde, welche an ihren beiden Enden durch Neusilberdrahtgewebe abgeschlossen und innen, von 2 Päckchen Watte (auch Schwamm) begrenzt, mit Holzkohlenstücken angefüllt ist. Indem die Kohle bis sie gesättigt ist, hauptsächlich nur den Sauerstoff hindurchläßt, Kohlensäure und SRem das Dreschen lästig sein syllte, dem ist, vorausgesetzt, daß er den Raum taiu hat ^0^1^10^908 aber in ihr festgehalten werden wirkt sie hier, wie in vielen ähnlichen Fallen, auch Gelegenheit dazu geboten, daß er sein Pferd oder Kühe ^um Drehen benutzen kann, selbst- als Distillirmatenal und gestattet )e nach dem Rauminhalt der Respiratorbuchse acht, zehn bis.verständlich kostet dies noch einmal eine Maschine, es kann aber dann auch noch einmal so viel zwanzig Minuten und langer einem Menschen auch in dem vom dichtesten Rauche ex-werden. füllten Säumen enthalten zu können, ohne Athmungibeschwerden zu füllen. Eine Pfeife °n den, Gmfenbcr hat j. SB. mit einer Handdreicbmafckine. weiche «n einem Göpel anaebracht R'sp'r-tor ,week,nl,prechend angebracht, fetz, >hn zugleich in den Stand, sich durch Signale ^ar, mit 2 Kühen in drei Tagen 42 Fader Gerste, Walzen und Hafer gedrofchen und zwar äußerl,atb bedndtiche» Perfonen verständlich za machen. - Der ffirtmeteur ist em Apparat, Art, dah felbst feuchte und ichwer zu drefchende Frucht vollständig rein abgedroschen war. welcher wie ein Tornister aus den Rucken genommen wird und bet einem Inhalt von 25 re,p.^ch fann bi( Anschaffung federn Landmann, der ' ' 35 Liter in Thätigkeit gesetzt, einen Wasserstrahl von etwa 4 Millimetern versendet, der wohl r " 1 - - ....... weniger durch seine Masse als vielmehr durch seine wegblasende Kraft, vielleicht auch durch die sreiwerdende Kohlensäure, welche im Wasser enthalten ist, erstickend wirkt und das Feuer löscht. (Dieser Extincteur ist bereits durch C. H. Findeiien in Chemnitz wefentlich verbessert worden). Der erste Versuch des Herrn Loeb war die Löschung eines 12 Fuß langen, 3 Fuß breiten aus 3 Etagen bestehenden mit Pech, Hobelspänen und Petroleum getränkten leichten Holzwerkes. Das Feuer schlug 1 Mal 40 Fuß in die Höhe, die Löschung erfolgte nach Verlauf von 5 Min. Im zweiten Fall? wurde die Löschung eines 12 Fuß lanaen, 3 Fuß breiten mit Pech, Hobelspänen und Theer gefüllten Kastens in einer halben Minute vollzogen. Der dritte Versuch mit ähnlichem Kasten dauerte etwas über eine Minute Der Erfolg wirkte auf das Publikum über raschend; die Löschung wurde von Hrn. Loeb selbst mit Unterstützung nur eines Gehülfen ausgeführt Nun verfügte man sick nach einem nahe stehenden Gebäude. Im Erdgeschoß wurde auf dem Holzfußboden eine Lehmichicht gelegt, daraus ein Faß mit Hobelspänen und Pech gestellt und angezündet, dann Fenster und Thüren geschloffen. Der Qualm war so groß, daß durch die Fensterscheibe das Innere des Zimmers nicht übersehen werden konnte. Herr Loeb blieb in diesem keineswegs anmuthigen Aufenthalte etwa 15 Minuten und löschte dann das Feuer mittelst der Patentgasspritze. Jedenfalls hat es Herr Loeb verstanden, sein System sehr wirksam zu zeigen. („Post") l 3482] Di- Zinsen aus d-r „orbemerften 3302) Die bei der Erbauung eines Baracken-KasernementsjStiftung kommen am 28. d. M. zur 93er» ~ VL ~ "" ™ 1 ^^i theilung. Bewerber um dieselben haben sich do. II. Ennss. — AnleheiiNloose» Darmstädter fl. 50Loose — n n 25 n - Karh. 40 Thlr. Loose 73 Nassau 25 fl. 46 Braunschweiger 23 3° g Oldenburg, ä 4OThir. 4O'/< 4v o bayr. Präm.-Anl. 116 4% badisihe Loose — Badische fl. 35 Loose 72 Oestr. fl. 250 v. 1854 98‘/2 1854f Prioritätsloose 98^ 1860r Loose 104’,< !864r (woldNorteii. fl. kr. Pr. Friedrdor — — Pistolen 9 34—36 Holl. fl. 10 St. 9 45—47 Ducaten . . 5 32—34 20 Frankens. 9 26-27 , Engi. Sover. 11 51 — 53 4 Kuss. Imper. 9 42 — 44 Dollar in Geld 2 25’/2—26 1! II II Amsterdam k. S. 1001/* Augsburg k 8. 100 Berlin k. 8. 104’ h Bremen k. S. 105t/d Brüssel k. 8. 94 >/z Hamburg k. 8. 105'/tz Ijeipzig k. 8. 105 London k. 8. 119 Lyon k. 8. — Paris k. 8. 94 V- Wien k. 8. 1053/4 ditto m. 3. — ditto I. 8. 105’/8 Disconto 3hft6 Waschmittel ist eine wdhlrtechende Asenz, deren Beftand-!j„ einfm CoIoria[; ,c ^efd)äft sich au§JUJ bilden Offerten unter W B Nr. .36 be- forgt H. Borrrqnet 's Buchhandlung (F. Schnitzler) Wetzlar. 3357) In em leb', altes Celoniol- und Speeerei-Waaren Geschäft in Wetzlar wird ein junger Mann als Lehrling gesucht. Overten unter A 27 besorgt H. B our- guet's Buchbandlung (F. Schnitzler) Wetzlar.____________________________ 3364) Ein HauSbursche gesucht von _________C. Hensel. 3465) Em junger Jagdhund entlaufen. Dem Wiederbringer eine Belohnung. Sonnenschirme und Bii-.vj i] Fei int en Bieneirbonig, ver Pfd. 32 fr., empfiehlt G g. Wild. W e i b i g. Gebrauchte Model werden aus freur Hand verkauft bei A. 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Almnnkments - Cmirnt, ansgeführt vom Musikcorps deS II. Großh. Hess. Inf. - Regiments Rr. 116, unter Leitung siines Capellmeisters Herrn Krausse. -Infang 6 llbr. Sntr^e 18 fr. [3479 Erwiderung. 3481) Ter fromme Einsender eines Artikels im Ortenberger VolkSfreund, der Kartoffelnzucht, Kirchlichkeit und Wohlthätigkeit des Ortes H ...... . lufommen vermischt, wird für feine Person noch nie Ursache gehabt haben, sich über Unsicherheit bei feinem Gang über die Straße ,u beklagen, und die Hauptstädte Teutfchlands werden gewiß auf das Kompliment ihrer zunehmenden Verwild»rung Berückt leisten- Was den Scandolproceß onbelangt, so ist dieser bei den höheren Behörden bereits entschieden und ist gcs'tzliche BeUrofung erfolgt, gehört alio^nicht zur.Hritif eines Privaten: auch ift zu sehr bekannt, baß es unter jeher Heerde Schmutzige giebt Bezüglich des fritblid) nach Haufe gebenden Jünglings wird bemerkt, daß dieser die Veranlassung seiner Verfolgung gegeben hat. — Was die Sckutzversagung der Ortspolizei anbelangt, »o müssen wir diese Behauptung io lange Lüge strafen, bis sie uns wahr gemacht wird. — Schließlich wollen wir noch darauf aufmerksam macken, daß es dem Einen mit seinen Bielen, roenn’a ihnen in H.......nickt mehr gefällt, kraft des Freizügigkeits- Ge'etzes freiftebt, sick an irgend einem anderen Punkte des Deutschen Ncicks häuslich niederzulaffen, und eine ersprießlickeie und segensreichere Thätigkeit zu tuchen, als derartige Artikel in die Oeffentlickkeit zu bringen. — Tadeln ist leickter, als besser macken und gute Beispiele wiiken mehr, als harte Reben und mit Raiionniren wird auch Nickts gut gemockt- — Jeder mag erst vor seiner eigenen Thüre kehren, und er wird daselbst Koth genug vor finden. Für Viele: Holzheim, 13. Juli 1874. Die OrtSvolizei daselbst. Hierzu eine Beilage. toi Mir' Bet Auch Vezirkverein g I für Lich, Ekttß für Steinbach, i Sie wo ietrit halten, ur Giefien Mg der Reicht 1873 soll der : (kbikl in Kraft xtbt?, angevro t.i vor bifjem k« ter gegemr emtu nah *n Ncichegkbiki I dert en, weil i »übrung verschi ^uzieheii sind «ber in den Vdi J^rnng überzin 2 ch x । ^balenvahru einer nem | {!' ^zisehen voi ; \ fc0Tt seither ! ^«ntniiini einer 5 5* "'mal b ^psernünze ®ani anbe: b,e 'üdden ft "nt 6-fi, ter Tb- 1 tes Sü K, i bleißen fi6(n. ui > N"'"« Durch Achten, I*1 Wiirb/Sf Serben ° -e,l,e ir 6tun tf)?e ^rd