Gitßmer Aiytigcr Mnzeige- und Wmtsötati für den Kreis Kiessen 8tr. H2 Samstag den 16. Mai IS74I politischer Theis. Deutschland. Berlin, 12. Mai. 03 .f f r I y---7 - u---7*’* "»/‘»■•«•IQ UVl ipvtuuuyv vto a Bisher fehlte es immer noch an Nothsignalen, und Vereinigungs-Rechts in den Anklagestand versetzt worden U n hsinanii- Dänenintk n Samstag bei nb kittgelawi^ en). Bobenerzengiussi jeii. Die Cliö ite sachmäimislb scststellnng vol U»«s inwNl^ria 1 |L 11 h. *t- DrÄzerlvh». Dwech bii Irvkt bktzvIM fctatetytytig 1 I- W h. ihriger, von 4°; en zu beiiftltr. d Hafer, mb persönlichem. lanbwirthschaftV i Darmstadt; ihlerXl. i8 p Ruiupi „Ich schwöre und verspreche bei den heiligen Evangelien Gottes Seiner königlichen Hoheit dem Großherzog Leopold von Baden und Allerhöchstdessen Nachfolgern in der Regierung, sowie den Gesetzen des Staates Gehorsam und Treue. „Ferner verspreche ich, kein Einverständniß zu unterhalten, an keiner Berathschlagung Theil zu nehmen, und weder im In- noch ,ini Auslande Verbindungen einzugehen, welche die öffentliche Ruhe gefährden, vielmehr, wenn ich von irgend einem Anschlag zum Nachtheil des Staates, sei es in meiner Diöcese oder anderswo, Kunde erhalten sollte, solche Seiner Königlichen Hoheit zu eröffnen, so wahr mir Gott helfe und sein heiliges Evangelium!" Vorgelesen und durch Unterschrift anerkannt. f Dr. Hermann von Vicari, 1,8 des Inne,, Mlen Boden "de-, Knchenl stiassen. "e Provinz in Giessen gegen die Verordnung vom 11. Mai 1850 über bie Verhütung eines die gesetzliche Freiheit und Ordnung gefährdenden Mißbrauchs des Versammlnngs- annd welche aus den Eisenbahnwagen heraus bei eintretender Gefahr gegeben werden können, namentlich an solchen, die ein sofortiges Anhalten des Zuges möglich machen. Gegenwärtig ist Seitens zweier oberen Eisenbahn-Beamten dem Handelsministerium der Vorschlag zu einer Vorrichtung eingereicht, welche, im Wagen angebracht, von den Reisenden mit Leichtigkeit in Bewegung gesetzt werden kann und den Locomotivführer auf der Stelle verständigt. Es wird sich nun zeigen, ob dieser Vorschlag zur Aus- und Einführung geeignet erachtet werden wird. (tf. Ztg.) Berlin, 12. Mai. Neuerdings ist in Betreff der Verbefferung der Lage der Unterofficiere der Armee und Marine eine Bestimmung erlassen, nach welcher bei allen Kasernen-Nenbauten, und wo es die localen Verhältniffe sonst irgendwie gestatten, auch bei den vorhandenen älteren Kasernen, die Zahl der Wohnungen sür verheiratbete Unterofficiere exclusive der Feldwebel auf mindestens 3 per Compagnie, und die Zahl der besonderen kleineren Extrastuben für Vice-Feldwebel und Sergeanten rc. ebenfalls 3 per Compagnie festzustellen ist. In jeder Compagnie soll außerdem eine besondere Stube für 3 bis 4 ältere, sowie möglichst gesonderte Schlaf- und Ausenthaltsstellen für die Corporal- schafts - Unterofficiere und eine besondere Unterofficiers - Menage eingerichtet werden. Eia. liefe**1 vtg Hst« j w* «rodpreise vom 9. bis 16. April 1S74, nach eigener Erklärung der Bäcker: 2 gemischtes Brod 24 kr. 1 Kilo gemischtes Brod 12 fr. 2 Kilo Roggenbrod: erste Sorte 21 kr., zweite Sorte 18 fr. ", werben tW ^paatcn entsprechen würde. Ilsttlbt nitm* fr*n a». 1 f ^scheint täglich, mit lab nahm, Sonntags Exp^ttton: 6anx Ittbete, Ltt. «. Rt. 1 präconisirter Erzbischof." Man sollte glauben, dieser Eid genüge, um den Beweis zu liefern, um welchen es sich handelte, daß nämlich nicht die badische Gesetzgebung der Grund war, aus welchem der kirchliche Conflict gerade und zunächst im Großherzog- thum Baden begonnen wurde. Denn wäre die badische Gesetzgebung in der Tbat so kirchenfeindlich gewesen, als später vom Beginne des Conflictes an vorgegeben wurde, so würde der Herr Erzbischof derselben nicht so rückhaltlos Treue und Gehorsam geschworen haben. An demselben Tage legte der Herr Erzbischof vor dem Bischof von Rot- tenburg, Johann Baptist von Keller, den Eid des Gehorsams gegen den Papst mit folgendem Zusatze ab: „Haec omnia et singula eo inviolabilius observabo, quo „cerlior sum, nihil in eis contineri, quod juramento meo fideli- „tatis erga Serenissimum Badarum Magnum Ducem Leopoldum „ejusque ad thronum Successores debitae adversari posset.“ Zu Deutsch: „Dieses Alles und das Einzelne werde ich um so unverbrüch- _ (Heff. Mrgztg.) Straßburg, 15. Mai. Der „Niederrh. Kurier" stellt in einem eingehend begründeten Artikel an diejenigen elsaß-lothringischen Reichstags-Abgeordneten, welche den Sitzungen principiell ferngeblieben sind, die Forderung, zurückzutreten. Karlsruhe, 14. Mai. Die „Karlsr. Ztg." schreibt: Clericale Blätter bezweifeln die Nichtigkeit einiger Aeußerungen, mit welchen der badische Bevollmächtigte zum Bundesrathe, Herr von Freydorf, in den letzten Sitzungen des deutschen Reichstags die Angriffe der Abgg. Windthorst, Lender und v. Mallinckrodt zurückwies, und fordern insbesondere den Abdruck der Protokolle über die Eidesleistung und die angezogene Erklärung des verstorbenen Erzbischofs. Der am 26. März 1843 vor dem Präsidenten des Ministeriums des Innern, Freiherrn von Rüdt, abgelegte Eid lautet: * 5? ,vclien. „licher befolgen, je sicherer ich bin, daß darin nichts enthalten ist, „was mit meinem, dem durchlauchtigsten Großherzog Leopold von „Baden und seinen Regierungs-Nachfolgern geleisteten Eide schuldi- „gen Treue in Widerspruch stehen könnte." Zwischen dem 26. März 1843 und dem Ausbruch des kirchlichen Con- flicts hat sich an der badischen Gesetzgebung über das Verhältniß des Staats zur katholischen Kirche nichts geändert. Karlsruhe, 14. Mai. In der gestrigen Abend-Sitzung der zweiten Kammer wurde die Special-Berathuug des Altkatholiken-Gesetzes beendet. Vor „ , der Schluß-Abstimmung protestirte der Abg. Lender Namens der Ultramontanen land thatiachlich an der Friedenspolitik, welche in den letzten Jahren Deutsch-!gegen das Gesetz, das wider die Verfaffung und die völkerrechtlichen Verträge land ^mit den ihm befreundeten Mächten anstrebte. Ruffel erwarb sich durchs verstoße. Staatsminister Jollv bezeichnete den Protest als bedeutungslos. Die die Provocirung dieser Erklärung ein Verdienst um die Sicherung des euro-iUltramontanen verließen den Sitzungs-Saal und wurde darauf das Gesetz ein- päischen Friedens. _ ! stimmig angenommen. , Mai, Mittags. Nach den bis jetzt getroffenen Bestimmun- Baden-Baden, 15. Mai. Der vormalige deutsche Gesandte in gen wird Fürst Bismarck morgen früh nach Varün abreisen. .Konstantinopel, Graf Keyserling, ist hier plötzlich gestorben. ^»ulda, 12. Mai. Welchen Eifer die Polizei an den Tag legt, um der Wiederkehr jener demonstrativen Kundgebungen zu Gunsten der gesperrten Geistlichen die Spitze abznbrechen, geht daraus hervor, daß selbst die zwölf Kopenhagen, 12. Mai. Nach Meldungen der nordischen Telegraphenweißgekleideten 13jährigen Mädchen, die den Domcapl.m Weber am Schulthore Gesellschaft aus Schanghai vom 11. d. Mts. sind weitere Störungen der Ord- empfingen lind nach seiner Wohnung geleiteten, zur Bestrafung herangezogen nung durch die Chiuesen nicht vorgekommen; in der französischen Colonie herrscht Worden sind. Dieselben sind nämlich insgesammt wegen der Zuwiderhandlung die vollständigste Ruhe. Berlin, 13. Mai. Dem Vernehmen nach wird der Bericht des hanseatischen Gesandten, Ministers Krüger, wegen des Reichs Civilehegesetzes gemäß den schon gemeldeten Beschlüssen des Justiz-Ausschusses in einer der nächsten Sitzungen des Bundesraths erstattet werden und dahm gehen, der Reichskanzler solle aufgefordert werden zur Vorlage eines Reichsgesetzes, bei dessen Ab- faffung die Bundesstaaten betheiligt wären und das den Bedürfnissen der Ein« ipTftflrttm pnthvrrdttm toflrhp. Das bereits angenommene neue Eisenbahn-Reglement soll am kommenden 1. Juli in Kraft treten. Berlin, 13. Mai. Wie wir hören, gedenkt der Reichskanzler Fürst Bismarck Ende dieser Woche oder spätestens im Laufe der nächsten Woche sich nach seiner Besitzung Varzin zu begeben, die Reise hängt einzig und allein von der Temperatur ab. Fürst Bismarck ist auf wiederholtes Auratheu seines Arztes, entweder Teplitz oder Gastein zu besuchen, nicht zu bewegen gewesen, er hat vielmehr daraus bestanden, die Ruhe und gesunde Luft Varzins, statt der aufregenden Atmosphäre eines Badeortes, vorzuziehen. Selbst die persönliche Einladung König Ludwigs von Bayern für einen längeren Aufenthalt in Kissingen, woselbst der König von Bayern dem Reichskanzler allen Comsort, u A. auch Wagen und Pferde, zur Disposition stellte, hat Fürst Bismarck bankend abgelehut. Tn °d-r Qucfc äfe'äs Ö'Ä IIS:®nocat d, [24« .....: ->»«- tta Uli'.J rson mjT ' Wlrb iutn Berlin, 13. Mai. Die „Prov.-Corresp.", die Antwort Derby's aus Russcl's im Oberhause gestellte Anfrage betreffs der allgemeinen politischel, Lage besprechend, meint: die Antwort werde trotz der Zurückhaltung Derbys gewisse leichtfertige, beunruhigende Berichte zum Schweigen bringen. Die „Prov.- Corresp." hebt hervor, daß nach den übereinstimmenden Erklärungen der beiden Staatsmäniier Frankreich als der Herd der vorhandenen Kriegsbesorgmffe bezeichnet werde, betont die große praktische Bedeutung der Derby'schen Erklärung betreffs der bindenden Kraft der eingegangenen Verträge, womit augenscheinlich auf die Neutralität Luxembirrgs lind Belgien hingewiesen sei. Der Artikel schließt: seitdem Metz und Straßburg sich in unseren Händen befinden, ist Frankreich ein Angriffskrieg sehr erschwert. Ein überraschender Angriff könnte nur über Luxemburg mid Belgien versucht werdeii. Jiisoferu die französische Kriegspartei sich der Täuschung hingeben sollte, unter Nichtachtung der Neutralität von Luxemburg und Belgien vorgehen zu können, ist es hoch bedeutsam, daß England den festen Entschluß bekundet, für die Aufrechthaltung der Verträge seines Theils einzustehcn. Durch diese Erklärung betheiligte sich Eng-l land thatsächlich an der Friedenspolitik, welche in den letzten Jahren Deutsch-! itbank. chWst England. London, 12. Mai. Die „Pall Mall Gazette" schreibt, laut heute eingetroffener Nachricht aus Petersburg sei der Großfürst Nikolaus, Neffe des Kaisers und ältester Sohn des Großfürsten Konstantin, des Oberbefehls über die beabsichtigte Oxus Expedition (welche bekanntlich rückgängig gemacht worden ist) entheben worden und habe Arrest in seinem Hause erhalten, wo die Polizei Nachsuchungen unter seinen Papieren veranstalte. (Ob die ganze Angabe sich bestätigt, wird abzuwarten sein.) JlußfanD. Petersburg, 14. Mai. Das „Journal de St. Petersbourg" führt aus, daß der von der „Nordd. Allg. Ztg." am 10. Mai gegen die „Times" gerichtete Artikel betreffs der Unterredung des Königs von Italien mit dem Fürsten Bismarck über die Wiedererwerbung von Savoyen und Nizza in durchaus friedlichem Sinne aufzufaffen sei. Jrantiretct). Pari-, 13. Mat. Die Regierung wird, wie die „Agence Havas" meldet, den Antrag stellen, daß die Nationalversammlung das Wahlgesetz zuerst berathe und diesen Antrag zur Cabinetsfrage mache. Das rechte Centrum und die gemäßigte Rechte haben einstimmig beschloffen, die Regierung zu unterstützen. In der heutigen Sitzung der Nationalversammlung wurde Buffet mit 360 von 387 abgegebenen Stimmen zum Präsidenten wiedergewählt. Die Linke enthielt sich der Abstimmung. Paris, 14. Mai. Die „Jndöpendance Bretonne" versichert, Gras Chambord werde seine Reise nach Paris ganz aufgeben. SuanifiL Bilbao, 14. Mai. General Concha verweilte die letzte Nacht in Balmaseda. Ein Armee-Corps ist auf Leodia, eine Division gegen den Ebro vorgeschoben. In Bilbao wird eine neue Einschließung befürchtet. General Morales errichtet Verschanzungen aus dem rechten User des Nervion. Auf dem linken Ufer finden täglich Scharmützel mit den Carlisten statt. Vermischtes. Mieten, 7. Mat Man schreibt der E. Z. von hier: „Ein recht betrübender Unglück- fall ereignete sich bei Gelegenheit eines Umzuges von Köln nach hier. Ein Beamter, welcher sich dort hatte pensioniren lagen, wollte mit seiner Familie eine ländliche Wohnung an der Ruhr in der Nähe von Witten beziehen und hatte die Hausgeräthe in einen großen Möbelwagen verpacken lassen, der von vier Pferden gezogen wurde. Einer der Söhne, ein 1 /jähriger Jüngling, erhielt auf wiederholte- Bitten schließlich die Erlaubniß, die Reise, anstatt per Eisenbahn mit der Familie, zu Fuße mit dem Möbelwagen zu machen. In der Nähe von Langerfelo machte sich der junge Mann, ohne daß der Fuhrmann es bemerkte, bei voller Fahrt an den, Schiffchen unter dem Wagen zu thun, wahrscheinlich, um einen Gegenstand hineinzulegcn oder herauszunehmen. Bei dieser Gelegenheit muß er gestrauchelt und vom Hinterrade erfaßt worden sein. Als der Fuhrmann die Gefahr erkannte, war es zu spät; das Rad des schwer beladenen Wagen- hatte dem Unglücklichen den Kopf überfahren, so daß augenblicklich der Tod eintrat. Der junge Mann war die Freude der Eltern gewesen und hatte sich bereits als Techniker vor- gebildet — Der Rechenschaftsbericht der Lebensversicherung-- und Ersparniß-Bank in Stuttgart pro 1871 ist erschienen. Laut demselben ist die schwere Krisis, welche über d»e Börsen herein- brach und welche auch den weiteren geschäftlichen Verkehr so wesentlich beeinträchtigte, auf diese Bank nicht nur ohne allen nachtheiligen Einfluß geblieben, sondern dieselbe hatte sich vielmehr etneS Zugangs an neuen Versicherungen in einem Maße zu erfreuen, der alle bisherigen Jahrgänge übertraf. Auch die Rechnungs-Ergebnisse sind äußerst günstig ausgefallen. (58 sind 3081 Anträge mit 7,817,984 eingegangen, wovon 2663 Anträge mit 6,382,078 fl. berücksichtigt werden konnten; nach Abrechnung des Abgangs durch Tod und Löschung hob sich der Versicherungsstand von 22,276 Policen für 20,340 Personen mit 41,739,673 fl. auf 24,249 „ „ 22,091 „ „ 46,933,346 „ Die Prämienetnnahme stieg von 1,394,386 fl auf 1,574,979 fl. Nachdem für das Deckung-kapital (Prämienreserve) die rechnungsmäßige Zuschreibung gemacht und solche- einschließlich der Ucberträge bei den beiden Versicherungsbranchen von 5,703,500 fl. auf 6,593,601 fl. erhöht, bezw. um 890,101 fl. vermehrt ist, und für die im Jahre 1873 eingetretenen 232 Stcrbfällc 411,002 fl. 28 kr. in Rechnung gestellt sind rc., verbleibt der Lebensversicherung-branche für da- Jabr 1873 cm reiner Ueberschuß von 526,496 fl. 11 kr. = 39,80/0 der Prämie und den Alter-vcrsicherten ein solcher von 7,677 fl 9 kr. Der sehr günstige Abschluß des vorigen Jahres, welcher 39,4<>/0 ergab, wurde sonach durch da- Jahr 1873 sogar noch übertroffen. Der Dividendenfonds der Lebensversicherten hat dadurch pr. 31. Dcc. 1^73 die Höhe von 1,914,536 fl. 41 kr. erlangt. Die- entspricht einer Durckschnittsvividende von 37,2o/o und kommen demgemäß in dem nächsten Dividendenjahr vom 1 Juli 1874 bis 30. Juni 1875 37 Procent unter die in diesem Jahr zum Dividendenbezug berechtigten Versicherten nach Maßgabe ihrer Prämien je am Fälligkeitstermin zur Vertheilung. Vom 1. Januar bis 30. Juni d. I beträgt die Dividendenauszahlung 36° 0 der Prämie — 198,063 fl. 43 kr. und vom 1. Juli bis Ende d. I. ä 37% 151,543 fl. 49 kr., somit zusammen in diesem Jabr 349,607 fl. 32 kr. Die Dividenden werden den Versicherten je nach deren Belieben an der nächst fällig werdenden Prämie abgerechnet, oder gegen Verzinsung gutgesckrieben. Heber die gutgebracklen Dividenden können die Versicherten zu jeder Zeit frei verfügen, und sind dieselben dadurch in der Lage sich für die spätere Lebenszeit jede (Erleichterung in der Prämienzahlung durch Ver Wendung der angeiammelten Dividenden zu verschaffen. Die Sterblichkeit bat sich wiederum äußerst günstig gestellt, welchem Ergebniß nebst den sehr mäßigen Verwaltungskosten, 5,16 Procent der Jahre-einnahme einschließlich der Agentur pravtsionen und Organisalion-spesen, bauptsäcklich der große Ueberschuß zu verdanken ist. ES starben 50 Personen — 18<> 0 weniger al- die Wahrscheinlichkeitsrechnung erwarten ließ, und auch die dadurch angefollene Summe blieb weit hinter der Erwartung zurück. Die Srsparniß an Sterbfällen berechnet stch auf ca. 254,664 fl. Die Fonds der Versicherungsbranche stiegen pr. 31. Dec. 1873 von.............7,94-^.815 fl. auf 8,998,655 fl. Berlin. „Sin jedenfalls sebr seltenes Schauspiel", so erzäblt die Tnbüne, „em'eye am Sonntag Vormittag viele Besucher der reizenden Havelparticcn bmter Moorlakc bci Potsdam in Aufregung. Eine prächtige Gabelweibe, die (eben längere Zeit an einer bestimmen Stelle über dem Wasser geschwebt batte, schoß mit emem Male auf den Wasserspiegel herab und krallte sich in einen vom Ufer nicht sichtbaren Gegenstand — nach der AuSsage von Schiffern, in einen firmen Hecht. Vergeblich aber machte daS Thier die größten Anstrengungen, sich nut ferner ©eutc wieder in die Höbe zu heben, und augknsckemlich konnte cs auch die Fang« auS der Maste, die c- gepackt, nicht wieder herauSzicben. Der nun folgende Kampf zwischen Fisch und Vogel währte ungefähr eine Minute, während welcher Unterer sich durch verzweifeltes Flügel- li-u fT ^"lle Anqsttöne erschallen ließ, vergeblich zu retten versuchtem der Fisch'b- Yte t schließlich Vie Oberhand rind riß seinen Gegner jählingS m die Tiefe." 9* acht Tagen leuchten allmäblig auf ben Abhängen und im m_._ ... AUen ThaleS, in dem Meran liegt, zahllose Feuer, und ich mußte unwillkürlich an X; nü * ^aben Verglich- denken. - „Unb wenn die Erurmglock' einst erschallt, — alS am Vorabend deS h. Pancratius um 10 Uhr x. die große Glocke der Kirche zu Meran durch die Nacht tönte, um den Wembauern mit- zutheilen, daß im Bozener Kalender (!) starker Seif anzesagt sei Richtig blitzte eS bald darauf an allen Ecken auf und dichter Rauch lagerte sich über die Weinberge DaS Thermometer zeigt': aber ruhiß -f- 8® E-, also keine Gefahr, die Dauern aber meinten ganz richtig, .bester Vorsorge wie Nachsorge." Der durch die zahllosten Feuer erzeugte Rauch soll nämlich daS Erfrieren, oder wie der Tyroler sagt, das Verbrennen der jungen Triebe verhindern. Der Rauch schlägt sich nämlich nieder und verhindert zuerst die zu ra'che Wärmeausstrahlung der Erde. ES bleibt also dem Weinberge und somit den einzelnen Reben eine größere Summe Wärme, alS wenn der Rauch nicht da wäre. Der Rauch verhindert bann an zweiter Stelle am Morgen, wenn die Sonne kommt, das zu rasche Durchdringen der Strahlen auf die zarten Scheine; die Wärme kann sich nur nach und nach den Trieben mittheilen, der Unterschied zwischen der höheren und niederen Temperatur gleicht sich nur ganz langsam aus und Hiermit ist auch die Gefahr abge» wendet. Wenn die Reben mit ihren jungen Trieben nämlich während der Nacht in einer Temperatur von etwa 0^ bis — 1“ C standen, so schadet das an lind für sich noch nichts Nun tritt aber am Morgen die Sonne mit ziemlicher Kraft auf, der Eontrast ist zu groß, die zarten Triebe können den schroffen Uebergang von der niederen Temperatur zu der relativ ziemlich hohen nicht ertragen und — verbrennen in des Worte- strenger Bedeutung. Der Weingut» besitzer, dem ich diese Belehrung verdanke, wendete das Rauchen vor einigen Jahren zuerst an. Die Bauern lachten, der Weingutbesitzer auch, aber zuletzt, und da soll man am besten lachen. Er rettete nämlich durch seine Neuerung ein ganzes Drittel der Ernte, wogegen die Bauern kaum ein Sechstel erzielten Wir Hatten in den letzten Tagen Schnee und Hagel, da- Thermometer fiel in einem Tage von 26® auf 8® CL Bis jetzt bat die kalte Witterung noch nichtgeschadet. Der Wein steht in einer Fülle, wie seit Jahren nicht mehr, und wenn die Elemente günstig find, bekommen wir Heuer ein Weinjahr wie lange nickt. kirchliche Anzeige der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Sonntag den 17. Mai. Morgens: Pfarrer Landmann. Nachmittags: Mitprediger Freiensehner. (Von Sonntag den 17. Mai an beginnt der Morgengottesdienst wieder um 9 Uhr.) Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 17. bis 23. Mai besorgt Pfarrer Landmann. Auszug ans den Kirchenbüchern der Stadt Giehen. Evangelische Gemeinde. Äot>ulirtf. Den 9. Mai. Karl Johann Emil Heil, Bürger und Kaufmann dahier, des hiesigen Bürgers, Küfermeisters und Wirths Karl Christian Heil, ehelicher Sohn; und Elise Karolme Arnold, des verstorbenen Bürgers in Grog-Buseck und Postillons dahier, Heinrich Arnold, eheliche Tochter. Den 10. Mai Adam Sckeyda, Geschäftsführer der Brübrichen Univ.» Druckerei dahier, des königl. BauaufseherS zu Ä tzlar, Samuel Martin Scheyda, ehelicher Sohn; und Auguste Justine Henriette (^lifab tb Dorothea Möser, des Bürgerund Schuhmachermeisters Ernst Möser eheliche Tochter. Den 12. Mai. Philipp Friedrich Hoffmann, Oberstlieutenant in 2. Grostb. Hess. Infanterie-Regiment Nr. 116 dahier, ein Wittwer; und Marie Sophie Clara Lotz, des verstorbenen Fabrikbesitzers zu Dderfeld, Ferdinand Lotz, eheliche Tochter. Denselben. Friedrich Heinrich Zimmermann Bürger und Uhrmacher dahier, des Grofih. ersten Unioersitälsdieners Johann Heinrich Ehnstiau Zimmermann ehel. Sohu; und Margarethe Christiane Leib, des Bürgers und Grstwirths Philipp Leib eheliche Tochter. Den 14. Mai. Pbtl'vp Christian August Emil Friebel, Bürger^und Lohn- diener dahier, des verstorbenen Bürgers Philipp Heinnch Friebel ehelicher Sohn; und Louise Friebel, Wittwe des verstorbenen Bürgers und Lohndieners Albert Theodor Friebel, geb. Emrich. Getaufte. Den 9. M a t Dem Bürger und Lackirer an der Köln- Gieher - Bahn, Karl Schmoll, ein Sohn, Daniel Karl, geboren den 4 April Den 10. M a i Dem Bürger und Metzgermeister Johannes Lang-dorf eine Tochter, Katharine Robertine, geboren den 15. April Denselben. Dem Bürger zu Zwesten und Cigarrenfabrikanten dahier, Johann August Ackermann, ein Sohn, Otto Karl Andreas, geboren den 23 März Denselben. Dem Bürger zu Climbach und Weichenwärter auf der Main- Weser-Bahn dahier, Heinrich Lotz, ein Sohn, Johann Friedrich, geboren den 9. April. Beerdigte. Den 10. Mai. Anna Katharina Pcier, des TeleqraphenausseberS dahier, Konrad Peter, eheliche Tochter, alt 10 Monat 11 Tage, gestorben den 8. Mai. Den 11. M a i. Ludwig Philipp Jacob Herbert, Bürger und Küfermeister dahier, alt 79 Jahr 9 Monat 8 Tage, gestorben den 9 Mai. Denselben. Karl Grieb aus Holzheim, ttreis Giehen, alt 72 I ahr, gestorben den 9. Mai Denselben. Daniel Karl Schwall, des Bürgers und Lackirers an der Köln-Giefiener-Bahn Karl Schmall ehelicher Sohn, alt 1 Monat 6 Tage, gestorben den 10. Mai. Denselben. Elisabeth Johanna Justine Peil, des Bürger« zu Bellnhausen und Hausknechts dahier, Konrad Peil eheliche Tochter, alt 2 Jihr weniger 7 läge, gestorben den 9. Mat. Denselben. Karl Ohr, deS Bürgers und Schubmachermeisters Emil Ohr ehelicher Sohn, alt 1 Jahr 4 Monat 5 Tage, gestorben den 8 Mat Den 13. Mai. Eine todtgeborne Tochter des Chemikers zu Mannheim, Dr. Wilhelm Dickore, geboren dm 12. Mai. Den 14. M a i Katharina Schwarz, geb Freitag, Eh.ffrau des Grohberzogl. Universttättzkanzleidieners Johann Peter Schwarz, alt 58 Jahr 6 Monat 7 Tage, gestorben den 12. Mai. Denselben Hemrick Dörr, Bürger und Schuhmachermeister dabier, alt 64 Jahr 3 Monat 4 Tage, gestorben den 11 Ma,. 322) Das Annoncen Büreau von Rudolph Mosse, vertretm durch Heidingsfelder, Wallthorstrahe 96 in Giehen, ist für die Beförderung von Jnseratm jeden Inhalt-, als Empfehlungsanzeigen, Kau'- und Berkaufgeiuche, Stellengesuche, Familimnackrichten u. f w als besonders zuverlässig zu empfehlm- Zur gcfl. Bcachlung. Portotnrife der Kaiser!. Poft mit Angabe sämmtlicber im Umkreis von 10 geographischen Meilen um Gießen belegencn Poftan- stalten sind in der Erped. d. Bl. A 6 fr. pr. Stück zn haben. Irin eiiigesans b Lähttnd dts Mcvalicntn W btm Wcklc jut chMN sich bis Wtr 'Uniprüfflt h.l sich biilbifll bet uii6 zu nult Hicßm, btn li Hroßhcrzoglii (2476) fdonbtrt ßdic Der scbon '* fldam W " W 70. Ltbms dessen etaMt foröert, Vermögen bteit zsienllichcn iu nehmen, gemeldet habe" kigt werde. ji.lb »cn « (1937)__ Srfai Z Mistlvoc 5 ooii Mo sollen auf btm £ otridiubtnt unb filia, a!8: Suischöpskelltr napft Bll nruuschippm, Itnlöfttl und breitet unb poljäpt, «egen ßleich baa. vatauji werben, labtn werben. Gießen, den 16 Gloßbkizogliche Ardens Tonnnsta , n '-ßorn foflen jur (frba nachstehenbe 8ai nteifterei öffentlü Den, als: 6trinbauerarbeit zu . . Maurerarbeit, D< .limmnarbett, ^Jdiberftrarbdr, ^rtI"uenn die i ffiÄen und lf,®eMt abge. Tem- N'chts. Nun N?" garten ^ahö ziemlich Weingut- zuerst an. m Mm lachen. Dauern ! ' Thermv-. Iun9 noch nicht- ?nn ^ie Elemente eßen. Gieren. -drr um 9 Uhr.) sorgt inn dahier, bei cher Sohn; und Postillons da- rbl'schen Univ.- a Scheyda, ehe- r, des Bürgest at im 2. Grohd. e Sophie 6Iüh liche Tochter, jrmacher dabier, nmermann ehel. )5 Philipp Leib ItQtr und Lohn: tcher Sohn; und Adert Theodor eßer-Bahn, N es Langsdorf ei« brikanten dahin den 23- Marz, r auf her «5 ren den 9. ÄV - iaufftber? * tt 8. Mal. unb SM«111’11"’ 2 3* e*'11 s-y-: ■ weniger < i'Utrf ^1C" ;31« # •"*" * arfgemetner Snzeiger. Besondere Bekanntmachungen. (5 d i c t a l l a d u n g. Der schon seit mehr als 50 Jahre mit unbekanntem Aufenthaltsorte abwesende Adam Buß von Holzhein, der nunmehr das 70. Lebensjahr zurückgelegt H it, oder dessen etwaige Leibeserben, werden aufgefordert, sein seither curalorisch verwaltetes Vermögen binnen 90 Tagen vom Tage an gerechnet, an welchem, wo diese Aufforderung das erste Mal in den öffentlichen Blättern erscheint, in Empfang zu nehmen, widrigenfalls dasselbe den sich gemeld-t habenden Inlestaterbcn ausgehan- digt werde. Lich den 9. April 1874. Groß^erzogliches Landgericht Lich. (1937)__________Weyer.______________ Polizeiliche Bekanntmachung Ein etngefangeneS herrnloseS Kalb betretend: Während des letzten, am 13. d. M. hier abgehaltenen Vrehma kies ist ein Kalb aus dem Markte zurückgeblieben, dessen Eigen- thümer sich bis jetzt nicht gemeldet hat — Wer Ansprüche an dasselbe machen will, hat sich baldigst mündlich oder schriftlich bei uns zu melden. Gießen, den 16. Mai 1874. Großhcrzogliche Polizei Verwaltung. (2476) Nover. Werfteigerungen. B e k a n n t m a ch u n g. Z Mittwoch den 20. d. M-, von Morgens 9 Uhr an, sollen auf dem Hofe der Zeughaus-Kaserne verschiedene unbrauchbare Kasernen-Utcn- silien, als: Ausschöpfkellen, Gießkannen und Speisenäpfe von Blech, Brennmaterialienkasten, Feuerschippcn, Kessel, Kesseldcckcl, Kohlenlöffel und Oefen von Eisen, Kammbretter und Waffenleisten von Holz, Holzäxte, Mäntel rc, sowie altes Eisen, gegen gleich baare Bezahlung meistbietend verkauft werden, wozu Kauflustige eingc- laden werden. Gießen, den 16. Mai 1874. Großherzogliche Garnison-Verwaltung. Ardeitsverstelgerunq. Donnerstag den 21. Mai l. I., Vormittags 11 Uyr, sollen zur Erbauung eines Schulhauses nachstehende Bauarbeiten auf hies. Bürgermeisterei öffentlich in Akkord gegeben wer- Donnerstag den 21. Mai, Anfang Morgens 9 Uhr, jenseits der Labnbrücke an der Ziegelei 5. Auf der Straße von Gießen gegen Grünberg: Freitag den 22. Mai, Anfang Morgens 8'/r Uhr, bei dem Zörb'schen Hause. Sollte an einem dieser Tage Regenwetter eintrctm, so fällt die an diesem Tage ab- zuhallende Versteigerung aus und wird dafür ein anderer Termin anderaumt. Gießen, den 14. Mai 1874. Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. In Vertretung: (2442) Schäcker, Kreisbuuaufseher. Jeilgebotenes. Loose zur Bremer Ausstellung ä i Thlr., „ Wetterauer „ ä 36 kr., „ Marburg-Kirchhainer Ausstellung ä 36 kr. find in der Exped. d. Bltts. zu haben. Pflasterstein-Verkauf. 60 Cubmtr. 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Grasversteigerung. Die diesjährigen Grasnutzungen von der Gräben und Böschungen nachbenannten Straßen sollen in den dabei bemerkten Terminen an Ort und Stelle meistbietend verpachtet werden und zwar: 1. Auf der Straße von Gießen gegen Marburg: Montag den 18. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr, bei dem Gasthaus zum Pfau gegen Lollar hin, Morgens 10', Uhr, jenseits Lollar gegen Kirchberg rc. 2. Auf der Straße von Gießen bis Lang- Göns und von Klein-Linden gegen Wetzlar Dienstag der 19. Mai, Anfang Morgens 8 Uhr, auf dem Seltersberg bei dem von Ra- benau'fchen Hofe gegen Klein- und Groß- Linden, Morgens 10 Uhr, jenseits Groß-Linden gegen Lang-Göns. 3. Auf der Straße von Lang-Göns bis Butzbach und von Pohl-Göns gegen Wetzlar : Mittwoch den 20. Mai, Anfang Nachmittags 12V, Uhr, jenseits Lang-Göns gegen Kirch-Göns und Pohl-GönS, um IV, Uhr, von Pohl-Göns gege.i Wetzlar, um 2 Uhr, jenseits Pohl-Göns gegen Butzbach. 4. Auf der StNche von Gießen gegen Rodheim: ist nicht theurer aber feiner als von Kietz (t Comp, m Duisburg um Rhein Sau de Cologne. Verkaufsstelle in Giessen bei Friseur Conrad (141) Kaplansgasse. Für Wirthe. 2397) Die Export-Bier-Handlung von H. Schmält (Frankfurter Hof) liefert nachstehende Biere zu denselben Preisen wie bei direktem Bezug, stets in bester Qualität: Frankfurter < Bairisch s sowie alle gewünschten Biere Wiener i im Faß, Dortmunder auch in Flaschen frei in'S HauS gelte- fert zu nachstehenden Preisen: per Flasche Vr Flasche kr. kr. Frankfurter.....8 4V, Bairisch......9 5 Wiener ......12 6 Dortmunder (Feldschlößchen) .....12 6 Wiederverkäufer erhalten Rabatt. Ziegelsteine, l im Ofen gebrannt, empfiehlt I JL» Wolshofer. 12335] Weilburg a. d.Lahn. (1894 gutes und billiges Del, sowie Zwirn für Weißzeug und in Gießen, 91 ft e r ro e fl 103. 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Als reiner Ueberschuß ergeben sich für das Jahr 1873 zu Gunsten der Lebensversicherten fl. 526,497. = 39,8 % der Prämie. Ter Bankfonds stieg von fl. 7,948,815- aus fl. 8,998,6-5-5., hierunter sind als Dividendenfonds die Überschüsse des Jahres 1869—73 mit fl 1,914,536. begriffen, welche in diesem und den nächsten 4 Jahren unter die Lebensversicherten zur Verthei- lung gelangen. Die im Jahre 1874 zur Austbeilung kommende Dividende beträgt fl. 349,607. Vom 1. Jan. bis 30. Juni werden 36 % und vom 1- Juli bis 31. Dec. 37% der Prämie v ertheilt Zu weiterem Beitritt laden ein: Die Vertreter: E. Gail in Gießen. Lebensvcrsicherungs- ck Ersparniss-B;uik in Stuttgart. Der NecherrschaftS-BerLcht des JahreS 1873 ist erschienen und steht solcher Allen, die sich dafür interessiren, unentgeltlich zu Diensten. Derselbe weist, wie alle seine Vorgänger, wiederum äußerst günstige Ersparnisse nach. Filiale für Westdeutschland M. Fccht, Friedrichstraße 36, Mannheim. Vrospecte und alle weiteren Aufschlüsse werden ertheilt von der General-Agentur jiir das Großherzogthmu Hessen: ljCO|M&fid MÜSItM') D»irmstc,dt, Lildwigsstrafi-. Steinkohlen in bester Qualität liefert zum Zecbenpreis Carl Demuth, unter den Preisen, gegen Baarzahlunq, bitte beachten. Rechenschaftsbericht vom l.Juli 1872 bis incl.30. Juni 1873. Aktiva Frs. 47,174,842. Jahreseinkommen aus Prämien und Zinsen . . . Fcs 11,332,856. Gcsammtv.rsicherungssumme am 30. Juni 1873 . Fcs. 253,736,050. Auszahlungen auf Versicherungs- inib Neutenvcrträge bis zum 30. Juni 1873 ....'. Fcs. 45,918,484. Die Gesellschaft übernimmt zu festen Prämien Versichernngen auf .... Todesfall mit 80% Gewinnantheil oder auch ohne Antheil am Gewinn, ferner gemischte und auf verbundene Leben; schließt Renten- und Ausstattnngsverträge ab; gewährt nach dreijährigem Bestehen der Policen den Rücklauf oder stellt reducirte Policen aus, für welche dann keine weiteren Zahlungen zw leisten sind. 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Ebendaselbst erhalten Nichtabonnenten Eintrittskarten ä 1 fl. 2455) Ein grober starker Wolfshund (grau mit weibem Streifen über der Nase) ist am verflossenen Sonntag von Hörnsheim entlaufen. Wer nähere Auskunft er- im Sommer 1874 Donnerstag den 21. Mai. Abends im Clubsaale, Leitung des academischen Musikdirectors und unter gefälliger Mitwirkung der ^klligst, Behandlung anerkannt reell. N»«chsel, sind stets zu haben. Ban(ecliiiiker, empfiehlt sich zur Anfertigung von Bauplänen, Kosten-Anschlägen, Revision von Baurechnungen, ü'vernimmt die Leitung und Aussicht bei Bauaussührungen jeder Art, nimmt Bestellungen auf Werkstücke aus dichtem, sowie fein porösem Lung- fleine entgegen und versichert gewisienhafte und prompte Bedienung, auch bei den kleinsten Aufträgen. Alles Nähere auf besten Bureau Lindcnplatz A. 28, 1 Treppe hock. Todesanzeige. Allen Freunden und Bekanulen bk traurige daß unser Vater, Großvater nnd Urgroßvater Andreas Grab im 93. Lebensjahre sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen Die Beeidigung findet Sonntag den 17. Mai, Morgens 1 11 Uhr statt. [2463] '5. Ouvertüre zu „Ruy Blas“ von Frau Pauline Freudenberg aus Wiesbaden. Zur prompten Besorgung des An- und Verkaufs von Staatspapieren, Actien, Loosen, Coupons rc. rc. empfiehlt fick 1 A. Süskind in Frankfurt a/Main. Tnrnfest-Iusscliuss. Lersammliinq Montag den IS. d. SW., Abends Uhr, auf dem „Lahnstein". Tagesordnung: Vergebunq der FestwirlhschasI refp. Wahl deS FesiwirlheS. § Der engere Ausschuß. a. David Riccio’s letztes Lied (aus dem Cyclns „Maria Stuart“) v. J. b. die Lotosblume von . . . . R. c. der Knabe mit dem Wunderhorn von........R. Coiiij’s -Mirrfifffcr. x Sonntag den 17. Mai: Uisrliieils - (’oncerl imil Vorstellung gegeben von dem renommirten Sänger nnd flomifer Ferd. Greif und seiner Gesellschaft. Anfang !l und 8 Uhr. — Entree ldulicit9i|rnnlTcii! 3n Palästina ringen 14,000 jüdische Seelen mit dem Hungcrtode. Tic Preftc der nothwendigsten Lebensmittel sind auf das Dreifache gestiegen. Tie, dortige arme isr. Bevölkerung hat bereits alles Entbehrliche versetzt oder ver-j kaust, um fick vor dem Hungertode zu schützen. Wohl sind von den Israeliten Englands 20,000 fl. nnd von denen in Deutschland 10,000 fl. zur Linderung des furchtbaren Elends abgcschickt worden; doch, was will das heißen, da es die Errettung einer Bevölkerung von 14,000 Seelen gilt? Deßhalb eilet, bek fet, rettet! Namentlich an die Herren Nabbincn, Lehrer und Vorsteher in allen Gemeinden der Diaspora geht unsere dringende Bitte, Sammlungen zu veranstalten und das Ergebniß an die Vorsteher der Armen-Cafien für Palästina oder an das Eentral-Eomite zu Amsterdam (Adresse.- Hollander und Lehren) zu befördern. Auch die Unterzeichnete ist gern bereit, die Spenden entgegen- zunehmen und zu übermitteln. Die Gaben werden im „Israelit" ver- offentlrcht. Nochmals bitten wir Euch, Ihr Edlen, Wohlthätigen in Israel, säumet nicht. Der Allerbarmer wird Ener edles Thun verzeichnen im Buche seuies Gedenkens und Euch segnen in allen Euren Unternehmungen. Mainz, den 10. Mai 1874. 1. Symphonie Nr. 8 (F-dur) von . L. v. Beethoven. Allegro con brio. Allegretlo scherzando. Menuetlo. Finale. Die Reduktion des „Israelit." _________________l>r. Lebmann._______ Ferdinand JUroel, 1763) Die Haupt-Agentur von C. W. D ietz i Passagiere und^Gütc? mit' dc^vvrzüzlick^,^ D"ampf-'"tmd Segel-^vlillnäeV gCgC" Vorzei*un* dcr belr Kartcn kl,nn der Antritt ^dntten über Bremen und Hamburg nach Amerika und Australien. PreiseI fabricirt vom Apotheker H F. Dnuhltz. Berlin, Vteuenburaerstraste 28 Herrn B. F. Daubiiz. Nachdem ich die vor einiger Zett erhaltenen 10 Flaschen Ihres LiqueurS zur Crzielung körperlichen Wobl- befindenS sehr erprobt befunden habe, ersuche ich Sie um fernere 10 Flaschen deUelben. @r. Mosty p. Lemberg. Clementine v. Hagen. Herrn R. F. Duubiiz. Emer meiner Freunde verehrte mir vor einiger Zeit eine Flasche IhieS berühmten Liqueurs, welcher meiue Gesundheit so außerordentlich gute Dienfte geleistet hat, datz ick mich veranlaßt sehe, Sie hierdurch zu ersuchen (folgt Best ) Graz, Steiermark. Franz Sparl. •) zu haben bei: (^)_____ Julius Wallach 11,500 fl. können zusammen oder auch getrennt pegen doppelte hypothekarische Sicherheit und gegen 5*. Zinsen ausgelie, Yen werden. 2381) Einen Jungen suckt in die Lehre F. Meinhardt, __Schrein ermeister. 2379) Einen Schlosserlehiling sucht . Carl Wiegandt, Neuenweg. Ein braves Mädchen wird für Hausarbeit bald in Dienst geiucht. Näheres bet der Erv. d. Bl._______________________[1536 Einen Schreiner-Lehrling sucht ___Fritz Fürst. 2447) Eine brave Person wird zum Wccktragen gesucht bei Bäcker Faß, vonnals Wilh. Löber. . 3t'nfc6rn von Handschuhen halte mick) bestens empfohlen K. F. Riekau. Nachricht, v ***** r. w* 1 V w ! « C7 Die 2Fenn Jem kme Eilekmiie. j löbliche, für die kr nitt eine lau zrn. Wenn er I er wirt' höchlich feinem junnn vc -ui Erhbiiisse ve Einklang zu brin, Eorpoiation, n?eb unt Absichten fiil Südftbr nicht foi I m einer neuen S Eonskgncnz hält, ntn, welche — pm enktgifchen £ 3ni 12. M. germ yerienpauie «reiche un Lepteir miehte, steht he mttrn Mchtrn ruicbtet heule, h ttaateform in chre noihirendtgst i btjhmmt [in i EknigsiküS so lang Lis das Le - im tz »«ttel gegen die $ ^1. Monarchisten I Ich meinten, fie ■ Wege zur pichen den drei < ,nt- Qb(i auch g ! S"""-nchaftlich ei| i jeglich enriefen ’hr S ,nt8rr.nfre ^^bonen nn l*QI,ri openw i?™' s« ist ql, CCn inner ?(,' uchen Unb 111 lpnj *'■ foui. sb L-jg^'drn ■" 6rn ' *■ Ti, !"o 9 finn ti, ' ntif „ VlQ^fntJ H bk j Uten 8 ttihi|