?fv 4, Banern 1,090,436, Sachsen 305,341, Württemberg 626, 461, Vaden 625.546, Hessen 538,885, Hamburg 879,392. Bremen 257,850, Lübeck 51,914, Braunschweig 120 238, Oldenburg 64,986, in den beiden Mecklenburg 117,720, in den Thüringi'chen Großberzog» und und Hcrzogthümern 147,647 Thaler je. rc. Die Geiammtsummc der Baareinnahme betrug 12,978,688 Thlr Tie Naturalien-Spenden an für bte Heilpflege geeigneten Gegenständen, welche den Vereinszwecken zugewendet worden sind, besaßen einen veranschlagten Geldwcrth von 5,258 492 Thalern. Die Vereine haben, nach Geld berechnet, eingenommen an Natura'ien: Preußen 1,738.603 Bayern 625,773, Sachsen 104,788, Württemberg 309,827, Baden 564,014, Heften 396,663, Braunschweig, 95,675, Hamburg 157,3u6, Bremen 63,050, in den betd.n Mecklenburg 57,077, tn den Thüringischen Großherzogthümern 127,910 Thlr. rc. Nach der s. Z. unter Leitung des Herrn Oberrechnungsratd Heß für das deutsche Len- halcomüt auf S Sorafältigste, namentlich unter genauester Ausscheidung durchlaufender und doppelter Posten, aufgestellten Statistik bet Gelb» und Naturalgaben aur Hessen haben diese in der Periode von Beginn des Krieges bis Ende Mat 1871 einen Gesammtgeldwerth von 1,289,992 fl. 7 kr — 706,566 2L : 10 - Pf.) reprLsrntlrt, c:cr aus tm Kopf ter ortsanwesenden Bevölkerung mach der Zählung von 1867 bei 823,138 Seelen) 1 fl. 301 4 h. (— 25 Sgr. 10 Pf.) Wie sich das Verhältniß nur der haaren Geldemnahmen in Heften zu den inzwischen ebenfalls publictrten Ziffern anderer deutscher Länder stellt, erhellt aus folgender Berechnung. Die in dem Bericht des 6mtraleomit^s angegebenen baaren Einnahmen deS Kcntralcomites und ber Vereine ergeben auf den Kopf der Bevölkerung der betreffenden Staaten tn Sgr für die Einnahme aus den Staaten selbst in Preußen 6,00, in Bauern 5,94, tn Sacd'en 2,30, in Württemberg 7,94, in Baden 10,47, in Heften 13,18; für die gejammten Einnahmen, mithin auch diejenigen aus andern deutschen Staaten und aus dem Auslände je 1034, 7,14, 386, 11,28, 13.-1, 22,27. Im Jahre 1873 zählte der hesfiiche Verein 34 Zweigvereine mit 4973 Mitgliedern und 3735 fl 6 kr. jährliche Beiträge (eine Verminderung von 866 Mitgliedern gegen 1872). Zweigvereine bennben sich tn allen Städten von einiger Bedeutung, außer auffallender Weise in Mainz und Butzbach, waö um so mehr zu bedauern ist, als namentlich die Einwohner von Mainz in der Lage waren Erhebliche- zur Unterstützung der Opfer deS Rattonalkrteges beizu» tragen und es sich, was vielfach nicht genügend erkannt wirb, bei den Unterstützungen deS Hülfs- veretns nur um Ausgleichung der bet der Staatshülse unvermeidlichen Härten und um Berück» fein ganz richtiges Bild. — Elsaß-Lothringer, die für Frankreich optirt hatten und doch Lande geblieben sind, haben, um sich ihrer Militärpflicht zu entziehen, Schweizer Blättern zufolge das Gemeinderecht in diesem oder jenem Canton erworben, wodurch sie tn der Schweiz neutralisirt erscheinen. Daraus könnten Wciterun- „ , --------- gen entstehen, welchen da- vom Bundesrarh gemäß der neuen Verfassung in.Franken behufs Deckung der Ausgaben für lb<4 und 1875 zu ermächtigen. Angriff genommene neue Gesetz über Erwerbung des Bürgerrechts für die Zu- T^er für Universitätszwecke geforderte Betrag von P/j Millionen Thalern fünft ohne Zweifel vorbeugen wird. jwurde in der An bewilligt, daß in Höhe dieses Betrages Reichs Schatzschetne — Nach sicherstem Vernehmen ist der königlich preußische Justizministeriausgegebeu werden dürfen. Dr. Leonhardt, und zwar lediglich aus Gesundheitsrücksichten, entschloffen, das 1 '-J-ii^Oburß, 13. xec. Eine Privatdepesche der „Ällg. Ztg." aus Portefeuille niederzulegen, ob, um gänzlich tu den Ruhestand zu treten oder .Bayonne vom 12 mdbjet, daß General Loma gestern seinen am b. bei Uriiiefa später einen anderen Posten zu übernehmen, sei dahin gestellt; diese Verände- Erhaltenen Wunden in sis-aii Sebastian erlegen ist. General Blanco hat das rung wird schon für die nächste Zeit zu erwarten sein. Als Nachfolger des ^Commando der Truppen übernommen. Der Carlisten-Gencral Magrovejo ist Iustizministers nennt man den Cultnsminister Dr. Falk oder den Unter-Staats-schwer verwundet. secretär im Justiz-Ministerium, Dr. Friedberg. I Berlin, 13. ^eccmber l Proccß Arnim, i 3n fttstrigen geheimen Posen, 12. December. Der Decan Tafelski in Kröben wurde heute ZRachmittags - Sitzung wurden zunächst die sechs kitchen - politischen Actenstücke von der Kreisaerichts - Deputation in Gostyn zu sechsmonatlicher Haft verur- verlesen. Arnim hielt hierauf eine längere Rede, worin er die Gründe aus- - Dkl jur dru anMt^ hrtninf jjattwoa; sonnet st Zamstag Dimstail MiNwoc Donners Tienstas -iHittwod D onncrs sowie Zamflag x-enstag jihtiwöii Donnerst Die Unteres fordert, die t jtiqunfl der £ MMch w Donntrslag jnkitilenten die übrigen f benimmt sind Die prrrcn dicsts in ihr Wc"'e bekannt Gießen, der Ter Rechner Ar Mobiliti M)nfa- M'tta werden auf b schiebeneMobi Fässtr, Gülten lederne Körbe baare Znbluni Ai W Zum feste buVm nAt ieintzchohk Rosmm ^ttronat, in drkanr Maare eir V 2Wtit Kunem r ^ÖOCOlflb: ^osen hn bei h Dwl i® T.“nb llt5nn- ®oa"e (6019i He Kind lifffrt durch Mi Euope beka ?^"kl zu er ^nualinqeu K b°b-v b ließen. «o : “ii 'V'8 eljat.. ®fflionen «mätae» *4rn ne 3f0'" wz ’■ bei Urnietg 7° hÄ to ^tagrovejo ist “itn geheime» he» 'iltten|lü(fe 'Gründe ali8= Lichiv Mückzeben Wtycibigung 1 "icht einmal Die Sihung ifls-Ordnungsr ssungs-Antrag aste. einen am 5. ^ebtuaT i/ daß der Aust 'n des Kriegs» übmiralität als irneistenvabl wurde aller Bemühungen indlung gekommen, . Am Vormittage dem Dorfe Menz Das Gesicht war chaft des Mordes Louise Holz, geb. aber den Ruvolph hiedenste, die That n ganz genau mit iette Holz) indessen uder am 27. Juni irutrt gewesen, am 'arten, bis sie mit Later bereits einer f/inaufytga ngtn. t oen Äruder flt M in den Kopf t an den ftopf ge- men See grworsen. nichts zu venathen, men mit den Statt ■(tätigte die Anklage iten Schuldfragen, Drohungen, welche ib oder Leben ihrer . Der Gerichtsho! Rechenschnstsbericht ie und UnterMung «•-‘Ä Mich»««120 nften ©egen^ äÄ? j'ii” ^»«16 ion w 5 h C, > i fl. 3°‘‘h' >i'w) in Lch" i" rtn 6J””, 6M1I® bi««'”6 5 84, I” 1 73 *2T1Ä M Keise111 $»■*-» ttn»” w 1Sä£ SÄ1 bejondtl^ afll WV volh^ us bltl fl ([ g e m e i n e t Anzeige r. cc A« FaiigEsiaim ec 1874, 1875, Januar II. 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Qu haben bei Emil Fischbach in Gießen. (5369 ff. Perl- und Eiergraupen, fowie sämmtliche Suppensachen in frischer, schöner Waare bei Heinzerling & Trib us, (6019) vorm. G C. Windecker. 6048) Das untrüglichste Hausmittel bei Hamorrhoidal-Beschwerden, Magenschwäche, Appetitlosigkeit, Stuhlvcrftopfung u. dergl.Uebcl ist der 16. December 17. 19 22. 23 21. ii 29. 30. 31. Die Interessenten --- . fordert, die Zahlung an diesen Tagen m Empfang zu nehmen und hterzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitinuren äugletch wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage nir bie Interessenten der Stadt Kietzen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen Catharina Pflaumen, Bamberger Zwctschcn, Brünellen, empfiehlt Em il Fisch bach. 5850) Filzschuhe mit und ohne Besatz, Filzsohlen, sowie Wollen-Waaren, emvsiehlt Fr. Rüger, Neustadt. 6022) Alle Sorten Bürstenwaaren, äH Besm und Handbesen, Borst- und Wurzelschrupper, MirzTMiinilnnTii in schöner Auswahl, empfiehlt | II. Kiebsamett) Mausbura. | Gy. Wllh. lltidiy empstchlt sein Lager in liheinneth. Mousseiix und sowie Bordeaux, Portweiu, Sherry, Tokayer, >Ia§aga unb _____Madeira.______ Aecht kölnisches Master von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl per halbes Dutzend und 45 fr. per Glas gehorsamst. Johann Maria Farina in Köln. 6029) Fri'cbe Sendungen in grünem S schwarzem Thee K Chocoladen trafen ein bei . Heinzerling « Tri bus, vorm. G- C. Windecker. & ' 4028^ Das Zahn-Mundwasser von E- Hückstädt Wwe. in Berlin, ist stets Por^ räthig bei I. Wallach am Markt- ^Italienische Maccaroni, Band- und Fadennudeln, la. Tafelreis, in großer Auswahl empfiehlt (5872 ______________P/h Seldidter. Frielendorfer Briquettes, bester und angenehmster Zimmer- und Herdbraud, auch fite alle Oefen brauchbar. Allein zu haben bei |Augn^f Sclalessinger. Sr>ürnften®Ur"3eIi®‘6eUer6Ürfim' ! 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Russische Imperiales Wo? faot die ffrrch. b. Bltts.' Dollars in Gold ». der Großb. Hofgerichtsadvokat Karl Doru sei ff und der Grcßh. Professor Geh. Justtzrath Dr. Hermann Wasserschleben, und zu ihren Ltellvertretern der Luchdruckerei - Besitzer Wilhelm Keller und der Rentner Louis Bücking gewählt. Einsprachen gegen die Wahl können bis zum 28. December bei 57-59 51-63 26-27 dem Dekanatsauö chuß vorgebracht werden. G. Landmann, Pfarrer. ^ennifdjte HLnzeigen. 5963) Für ein hiesiges Comptoir wird Georg Feldbaus, Wctzsteinsgassc A. 40, 4S-57 41-43 50-62 35-37 t5888) (Hn ^apijunge auf sofort ge- such i n die N.' 9, S- 9 9, 11 2 Lvbensvei'sicbernngs- d- Erspaniiss-Baak in Stuttgart. Ter Zugang neuer Anträge im laufenden Satire beträgt bis jetzt 3323 Anträge mit R. M. 15,306,990. von Louis Gail. Mausburg D. 8, empfiehlt die neuefieu Fa^o> s in Seiden-, ^ilj- Knaben- Hüten. 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Man bittet, den- Gc'ckevke einer Lebensversickernngs - Police, wodurch die Zukunft von O^attin und selben daselbst abiuaeben. Kindern gesickert wird, ihren glücklichsten Ausdruck. -------------£. Dnrck die geaenwärtig zur Vertheilung Fomn-enbe Dividende wird die tarif- 6039) Ein kleiner gelber Hund mit rotbem mäßige Prämie um 37 Procent vermindert. 2 gu weiterem Beitritt labet ein laufen. Dan wurde der L hty ernannt Darm «WWMt lm ölt, (Di "irdttste Clas ^u^wohnrrn. jchullebrer m dkfiu.iiv ang ebne Rlicksich Einwohner u , Dan bk"te den vo gesandten m ©fbtimfratfi fflne« SBtjU| «riet Kimmen worden. «erli ^uzeuhst^ । L'st'l» ftnb, y™"« lief, "M bett pd’ «" ben , ."“Men w* ein . ft"1 Raffte ft’»» ?„**,*• we 6 ^ben(t bedlM 254 bf^rn*ä Halle fLCode ßein. T b,st U,b,r»5" i-r “"lafiu $“"9 ",’tf b?Si ihziich LS« «neV 6 St, toerb, ®ftäffent?'l'6n Ti., 1 k>009) Mn ;ungcs Tiätdicn vom Lande biti,r Ä%ÜA® a.I?Q^r'wird zu mk.b' ürd vruMei: vor Sck'lusi dcS TtalircS zur Bibliothek ^nbe 6ciU Dr joefcbcim in Darmstadt, \ lurücfiulitfcm und ^lisabethenstrahc I. Für Jugdfieuudc bringen wir unser Lager in Jagd • Uten silicn, alS: Feinstes Jagd Scheibenpulver, Tcbrote in allen Nummern, Vc-- faucheux bi ^enträtselter - Patronenhülsen , Filzpfropfen, Zündhütchen, Zündhütchensetzer, Nevoiver bi Ne volver - Patronen, Terzcrvle, Pulver Hörnchen rc. in entpfcblenbc tfrinr.ciung. press», eine Schneidbank, eine Part hie ikti- querttn rc. werden billig abgegeben. Näheres bei der (fo-peb. d. Bl__, 973) Ein Die.istmädchen gegen beben i Türkische Zwctschen, empfiehlt Vobn auf sofort oder Weihnachten gesucht.! Gg. Wilh Wei big. ! Näheres bei der Exped. d. 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Ftafcbenbier, , Den.selben mhb bei genügenden Vor- ^ianeure, jfennhiiffen sofortiger Gehalt und herabge- C^inarrrn sttzte Lehrzeit gewahrt. v Hurrni, . i Der Eintritt hat ehestens zu geschehen, fvtaruiirtc Harm^e u. s. w., ! - - • • - L empsiehlt M. Hertlein, 'zu erfahren.__ (6049) Neuenweg B. 134. 6ÜÖ2) Untereichnere empfiehlt fick im ^111^ etca'rin- S'IäläfcüFtb Unfertigen von Kleidern und Weißzeug- «hristbaumlichtchen u. die dazu passinden, naherei in und ^?^bem Hause. Ehristbaumtullen, empfehlen .... Frau Hilgürtner, Heinzerling L Tribus 6026) voiin- G Wiirdecker. ---;—— --— ----:—— --V^VII^'UHV vu ()uuimuiuivß( Ulli Viunii n viw Jiuiuvuv eint^cine Fam„l7°g'g°n Mm°L?h" As um. c8 d,c Besitzer ausqelooster Schuld,chei..e zur Emksang Weihnachten gesucht. Wo? sagt die E^ed. navnle chrcS Guthabens zu veranlassen. 6064) Oin orde- tliches DienNmädchen auf Weihnachten zu miethen gesucht von ___________________Emil Fischbach._ 6058) Ein Mädchen sucht Monat- Stellen. Nenenwea 182. vis-ä-vis Herrn Dr. Weber, v w., empsiehlt sich zur Anfertigung aller Polsterarbettcn. Ganze Äusstaltungtn, sowie Das Nähere ift bei der Exped. d. Bltts.Einzelne Bestandtbeile einer solchen, werden übernommen und auf Grund der Jermiethungen. 6055) Ein Mansardenstübchen mit zwei Betten auf sofort zu vermiethen. Kanzlei- berg B- 67.__ 6044) Eine kleine Stube mit Küche rc. zu ’ vermiethen. arl Zwes ch, Rrickensand. 6046) Zwei Fainilienloxiitz sind ru ver- miethen bei K Haas, WaUtborstrafte 6066) Asterwcg A 110 ist eine große Stube zu vermietben._____________________ 6030) Ein möblirtcS Zimmer nebst öa. bintt ist zu vermiethen in der Stadt Mainz 5831) Zwei Familienwohnimgen zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. d. Bl. 2731) Mansarden Wohnung zu ver- mirtben. Alicenstrnße E. 100. 5983) Ein Zimmer mit Eabimt, elegant möbliit, ist zu vermiethen und gleich zu Meßmer Anzeiger Anzeige- und Amisöültt für den Kreis Hiessen N<». TV» Mittwoch den 16. Dccember 1^4 srers politischer Theis. se 104, Volksschullehrer nach dem neuen Gesetze in drei Claffen getheilt, je nachdem -er nie auf längere Zeit genommen. Der Zeuge wird vereidigt, worauf der der Ort, woselbst die Lehrer wirken, mehr oder weniger bevölkert ist. Die ^Vorsitzende die Beweisaufnahme für geschloffen erklärt. Derselbe bringt eine niederste Classe von 400 bis 600 st. gilt in Orten von weniger als 2000 Erklärung des Untersuchungsrichters Pescatore zur Kenntniß, worin alle gegen Einwohnern. Wie wir hören, wird auf eine Beschwerdeschrift der Volks-Pescatore erhobenen Beschuldigungen zurückgewiesen werden und ein großeS schullehrer mit dem Jahre 1876 diese dritte Classe wegfallen und dann jeder Detail von Thatsachen angeführt ist, welche eine übergroße Nachsicht gegen (Nr. 1026.) Gießen, attuWn, sowie auf Grund der ste ausgesührt. Netten, sowohl Geschmaä stets (6059) -staild Nachdem der Staatsanwalt alsdann deducirt, daß Arnim auch nach seiner Stellung zur Tisvosition noch der Disciplinargewalt des auswärtigen Amtes untetworfen war, und daß Gesandte sowohl völkerrechtlich, wie nach dem preußischen Landrecht ihren Gerichtsstand im Heimathlande haben, führt Redner aus, daß es sich um Urkunden im criminalistischen Sinne handelt. Endlich wird hervorgeboben, daß bei der That keine Milderungs«-, wohl aber Erschwerungs- 1 ®n°6cn: Sohlen. Ff vierteljährig 1 fl 12 fr. u. : Bringerlohn. Durch die ^4 ost bezogen vierteljährig 1 fl. 29 fr. Detail von Thatsachen angeführt ist, welche eine übergroße Nachsicht gegen Arnim nachweisen. Rechtsanwalt Munckel protestirt gegen die Annahme, als habe er Pescatore beschuldigt- Hierauf folgt das Plaidoyer des StaatSan- lirung von Hinterlassenschaften; ebenso einen Additional-Artikel des deutsch- belgischen Vertrages über den Austausch von Packeten und Geldsendungen. Es folgt die Etatsberatbung. Der Etat des allgemeinen Pensionsfonds wird nach den Anträgen der Commission angenommen. Berlin, 14. December. Se. Majestät der Kaiser hat, wie wir hören, unmittelbar nach der Sitzung des Reichstages am Freitag an den Fürsten Bismarck ein sehr huldvolles Handschreiben gerichtet, in welchem er für den Eifer dankt, mit welchem der Fürst für einige der gefährdeten Positionen des Militär-Etats eingetreren ist. Auch Se. Majestät der König von Sachsen hat dem Fürsten Reichskanzler für sein Eintreten bei der Resolution über die butget- mäßige Behandlung der Ausgaben für das sächsische Armee-Corps (in derselben Sitzung des Reichtages) durch ein Telegramm seinen wärmsten Dank ausgesprochen. walts. Nachdem derselbe die Verhaftung des Angeklagten gerechtfertigt, indem er auf die Gefahr einer Verdunkelung des Thatbestandes hinweist und anführt, daß das muthmaßliche Strafmaß einjähriges Gefängniß überschreite, wirft er folgende Fragen auf: Was that der Angeschuldigte? Wie charakterisirt sich seine That vor Gericht? Wie ist die That zu ahnden? Der Staatsanwalt deducirt sodann aus den in der Anklageschrift erwähnten drei Gruppen von Schriftstücken, daß Angeklagter nicht aus Versehen, sondern absichtlich verfuhr, daß er auch die Rückgabe der verschiedenen Aktenstücke nicht vergessen, sondern erst verweigerte oder auf wiederholte Aufforderung bewirkte. Der Staatsanwalt widerlegt alsdann die Behauptung des Angeklagten, daß verschiedene Actenstücke sein Privat-Eigenthum seien, und sucht den dolus in seiner Handlungsweise darzuthun, indem er die Motive des Angeklagten erörtert und dabei hervorhebt, daß Arnim auf Fürst Bismarck einen Druck habe auSüben wollen. Darmstadt, 13. December. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben heute den von Seiner Majestät dem König von Sachsen zum außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister am hiesigen Hofe ernannten wirklichen Geheimerath und Kammerherrn, Freiherrn von Fabrice, behufs Ueberreichung seines Beglaubigungs-Schreibens in besonderer Audienz zu empfangen geruht. Friedberg, 14. December. Soeben ist Buchhändler Karl Scriba mit 15 Stimmen von 18 Abstimmenden zum Landtags-Abgeordneten wieder gewählt worden. itirf roerbcnbcu ch \\\ bemerken, Enchng- Nr. 27 des Reichs - Gesetzblatts, ausgegeben den 4. December 1874, enthält: Gesetz über Markenschutz. Vom 30. November 1874. den 14. December 1874 Großherzogliches Kretsamt Gießen. ____ _ v. Röder. Oesterreich. Wien, 14. Decernber. Das Abgeordnetenhaus erledigte das Budget iBSig, r Loze. Deulfcflfnnö habe im Januar 1874, als ihm Landsberg mittheilte, Arnim habe gesagt, Bis- ' ’ * marck scheine einen neuen Krieg mit Frankreich zu wollen, dies einem Bekann- Darmstadt, 15. December. Durch Allerhöchstes Decret vom 10. l. M- ten in Berlin geschrieben mit dem Auftrage, Bismarck diesen Brief vorzulegen, wurde der Landrichter zu Hirschhorn, Otto Pistor, zum Landrichter in Fried-'Der Vorsitzende resümirt das Verhör dahin, daß er den ihm gemachten Vorberg eniamit. wurf der Zwischenträgerei widerlege; Zeuge wiederholt, daß er nur diesen ~ , 12. December. Bekanntlich wurden die Gehälter der Brief habe Bismarck mittheilen lassen, Actenstücke aus dem Archivschranke habe Lvscheint täglich, mit Aufnahme MvntagS. Sxpedrtiov: Sanzleiber-, Ltt. v. Nr. 1. ' des 3nneni Mn $oben< Kirchen. elchn. Ie Provinz u Giessen definitiv angestellte Lehrer mit einem Anfangsgebalte von 600 fl. beginnen, ohne Rücksicht darauf, ob der betreffende Ort mehr oder weniger als 2000 Einwohner zählt. Nr. 26 des Reichs - Gesetzblatts, ausgegebr-n den 28. November 1874, enthält: (Nr. 1025.) Verordnung, betreffend die Zuständigkeit der Retchsbehörden zur Ausführung deS Gesetzes vom 31. März 1873 und die Anstellung der Reichsbebeamten. Vom 23. November 1874. . .. . Gießen, am 14. December 1874. Betreffend: Die Landwehr-Bezirks Emthellung. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir beauftragen Sie, die Bekanntmachung des Großherzoglichen Landwehr-Bezirks-Commando's vom 24. November l. I., welche in Nr. 286 des Anzeigers veröffentlicht worden ist, noch in ortsüblicher Weise in Ihren Gemeinden bekannt machen zu laffen, damit dieselbe überall zur Kenntniß der Mannschaften des Veurlaubtenstandes gelangt. v. Röder. nU«’”'1 imln . Berlin, 13. December. Daß die Recherchen in der Arnim'schen Angelegenheit lrotz der vorgeschrittenen Proceßverhandlung noch immer nickt eingestellt sind, dafür mag der nachstehende authentische Vorfall einen sprechenden Beweis liefern. In der Nacht zu gestern wollte ein Diener des Baron v. Arnim-Scklagenthin, Sohn des Exbotschafters, von Königs-Wusterhausen mittelst der Görlitzer Bahn nach Berlin zurückkehren. Er hatte den Personenzug verabsäumt und kam in seiner Bedrängniß auf den unglückseligen Gedanken, sich an den eben passirenden Güterzug anzuhängen, um rechtzeitig in Berlin eintreffen zu können. Er verunglückte aber leider bei diesem Versuch derartig, daß ihm ein Arm verstümmelt und einige Rippen eingedrückt wurden. Todt- ..u ________ K . ... ________ __________o, , .....______o, wund schaffte man den Aermsten nach Berlin, wo er sick als Diener des ^Gründe vorliegen. Der Staatanwalt beantragte eine 2^/zjährige Gefängniß- Grafen Arnim bezeichnete Bald darauf stellten sich aber schon polizeiliche Or-^ strafe; von der Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte steht er ab, weil er gane bei ihm ein, welche den Schwerverwundeten in's Verhör darüber nahmen,reine gewinnsüchtige Absicht nicht behaupten wolle. ob er irgend einen Arnim'schen Auftrag auszuführen gehabt, ob er Papiere; Berlin, 14. December. Die gestrige Berathung der Geschäfts-Com- oder Briefe befördert oder Derartiges zurückgebracht habe. Der unglückliche Emission des Ateichstags über den Fall Majunke's blieb bei Ablehnung aller ge- Diener ist gestern im Krankenhaus Bethanien amputirt worden. Nach aufge-. stellten Anträge ohne Resultat. Der Reichstag genehmigte in erster und hobener Sitzung statteten ihm sofort Graf Harry v. Arnim, sowie dessen Sohn zweiter Lesung die Convention zwischen Deutschland und Rußland betreffs Regu- Hennig v. Arnim, einen Besuch ab. " ' ~ " " - - ■ — - ~ p Berlin, 14. December. (Proceß Arnim.) Der Präsident theilt mit, daß nach amtlicher Auskunft des französischen Justizministeriums und der hiesigen französischen Botschaft die von der Anklage angezogenen §§ 173 und 254 des Code pönal in Frankreich in voller Geltung seien. Die Vertheidigung hatte dies bestritten. Es folgt die Vernehmung des Botschafts-Secretärs Holstein. Der schwer verständliche Zeuge deponirt: er habe keinerlei Auftrag zur Ueberwachung Arnim's von Bismarck, noch von irgend Jemand auf dessen Veranlassung erhalten. Arnim gegenüber habe er nur gesagt, er habe politische Correspondenzen mit Berlin, mit alten Bekannten in den Ministerien; conve- nire das Arnim nicht, so wolle er (Zeuge) seine Versetzung nack'uchen. Bezüglich des Sturzes Thiers' habe er Arnim nichts vorzuwerfen. Zeuge führt eine Aeußerung Arnim's an: „feine Demission werde er nicht geben, auch werde man ihn nicht zur Disposition stellen, denn er besitze Schriftstücke, deren Veröffentlichung Bismarck compromittiren würde." Diese Asußerung that Ar-i nim gegen Beckmann, der sie dem Botschafts - Personale mittheilte. Zeuge •I n i p* ul ? D I Ql 91 01 . Ibank. iezier, Nsolldtlt Telegraphische Df’pcfdjrn. 14. December. (Proceß Arni m.) Nachmittags-Sitzung. Rom an Brust und cornmandiren. der Deputirtenkammer mir 58 gegen 29 Panama wird gemeldet, daß die Negierungen 9) Tir Wlagt 10) 3n 1873 wi lutircnbrn Jugend, auf der (N Fr. Pr.) auf eine Anfrage Franclieu's, daß der Entwurf eines Paßgesetzes demnächst vorgelegt werden solle. — Die in dem Berliner Stadtgerichte verlesenen diplomatischen Documente machen in den parlamentarischen Kreisen großes Aufsehen. Bayonne, 14. December. Die spanischen Regierungstruppen cantoniren bei Reuterla und Hernani. Bayonne, 14. December. Die Nachricht von dem Tode Loma's nach dessen Verwundung bei Urniera wird dementirt; eine Depesche auS Can Se- bastian meldet, daß in dem Gesundheitszustand des Verwunderen eine Besserung eingetrercn sei. San Sebastian, 14. December. Die Wiederherstellung des Generals ^oma ist nach dem Aussprnche der Aerztc bereits in acht Tagen zu erwarten. — Der Neffe Serrano's, Cano, Adjutant Blanco's, ist gestorben. 0068) Di wddx Der viupt Obenech io^tnbt Multat 1) Die auSgtlit 2) In 1873 wi 3) Davon ab 1 Kapitalin 4) Das Guth fiapitaliti 5) Äüfinwnfltl 6) l'fqutbirte 3 7) Guthaben a die cufßt 8) Werth an t Bern, 14. Dec. Der Nationalrath hat mit 79 gegen 37 Stimmen die Eompetenz des Bundes zur Aufstellung gesetzgeberischer Vorschriften, betreffend die Eheschließung, ausgesprochen. London, 14 Dec. Es wird eine allgemeine Arbeitseinstellung der Köhlen-Grubenarbeiter in den Distrikten Newdley und Deansorest (Grafschaft Lancaster) erwartet. — Ein Telegramm der „Daily News" aus Calcutta vom heutigen Tage meldet die Freilassung Jacub Khan's, der nach Beilegung der Differenzen mit seinem Vater auf seinen Gouverneurposten nach Herat zurückkehrte. wurde vom Senate abzelehnt, von Stimmen angenommen. — AuS von Honduras und San Salvador Widerstande gegen die klerikalen von Guatemala wird eingeladen. theidigung. Derselbe versichert, daß letztere von der politischen Sette des Prvceßganges absehen und nur eine streng juristische Prüfung und Entscheidung verlangen wolle. Er (Holtzendorff) sei nur wissenschaftlicher Begutachter, die übrige Verteidigung seinen Collegen überlassend. Er wolle Nachweisen, daß selbst, wenn die Ankiage völlig zugegeben würde, der Angeklagte aus juristischen Gründen sreiznsprechen sei Der Vertheidiger hebt hervor, daß wegen des Mangels eines Reichscivilrechtes das Reichscigenthum an Schriftstücken objcctiv mcht feststellbar sei; er glaubt ferner, daß dieselben keine .Urkunden" seien; von einem Beiseiteschaffen, einer Unterschlagung nnd einem Dolus könne in keinem Halle die Rede sein. Der Mangel an Ordnungsliebe und Sorgfalt bei Arnim müsse allerdings getadelt werden. Seme Fahrlässigkeit falle aber lediglich unter verwaltungsrechtliche nicht unter strafgesetzliche Bestimmungen, Angeklagter habe sich im Ehrgefühl verletzt geglaubt; die Klarheit seines Geistes sei durch tragische Schicksalsschläge getrübt gewesen; er habe geglaubt, sich int Stande einer gewissen Ehrennothweh, zu befinden. Der Vertheidiger beantragt schließlich unter Berufung auf den altpreußischen Wahlsprnch „Suum cuique“ das Nichtschuldig. Berlin, 14. December. Der „Staats Anzeiger" veröffentlicht die Ernennung deö Grafen Arnim-Boytzenburg zum Ober-Präsidenten der Provinz Schlesien. Jiaitfucidj. Pari-, 12. December. Die „R^publique Fran^aise" vertheidlgt Garibaldi gegen die Angriffe des Perrot'schen Berichts, der den italienischen General als eine Art von Vazaine darstellt. Das Gambetta'sche Organ nennt das Auftreten des Berichterstatters und der Commission ein unwürdiges, findet, daß London, 14. December. Der Vertreter Perus für Deutschland und Rußland ist in Plymouth eingetroffen. — Aus Valparaiso wird vom 1. December gemeldet i Die Deputirtenkammer genehmigte ein Gesetz, welches die AuSführuiig von Anordnungen der päpstlichen Curie, 'falls sie dte Unabhängig- kelt und Sicherheit des Landes gefährden, mit Gesängnißstrafe bedroht. Ein Gesetz, betreffend die Befugnisse des Clerus, Schweigen über die Aushebung der diplomatischen Vertretung Deutschlands am päpstlichen Hofe, aber der „Osservatore" fährt in einer so frechen Weise los, daß seine Aeußerungen wohl für beide gelten mögen. AlS Beweis für die Gemeinheit, in welche diese Spielart clericaler Presse auch hier sinkt, mag der Anfang seines Artikels wörtlich wiedergegeben werden. „Mehrmals", sagt das Blatt, „haben die Zeitungen die Notiz gebracht, daß Fürst Bismarck vom delirium tremens gequält werde. Jetzt kann kein Zweifel mehr obwalten, daß er an Delirium leidet; das beweisen die Worte, welche er in der Reichstags- Sitzung ausgesprochen hat. Dann führt der „Osservatore" in Uebereinstim- mung mit einem jüngst im Wiener „Vaterland* erschienenen Artikel aus, daß das Papstthiim keine Diplomatie nöthig habe (desto besser!), daß es,, unter Gottes Schutz gestellt, wie ein Thurm im Meere fcststehk gegen den Andrang der Wellen rc. Beide Parteiblätter haben Festartikel zu der morgen stattfindenden zwanzigsten Jahresfeier der Verkündigung des Marien-Dogmas. Jlußlnni). Petersburg, 14. December. Auf der russischen Station Nertschinsk wurden bei Beobachtung de- Venus - Durchganges drei Contacte, acht Durchmesser uiid dreißig Abstände am Heliometer gemessen. In Teheran ist die Be» obachtung vollkommen geglückt. Auch in Theben war die Wittening bcn Beob« achtnngen günstig. In Kiachta und Possiel wurden mehrere Photographieen aufgcu omni en.____________________________________ klagen des Berichts schlagend widerlegt werden würden. Schließlich tröstet sich die „Nüpublique Fran^aise" darüber, daß Garibaldi, welcher nach dem Kriege nicht allein in Paris, sondern auch in der Cote d'or, die ihn am Werke gesehen, znm Volksvertreter gewählt worden, Frankreich kenne und dieses nicht mit denen verwechsele, welche vor nichts zurückschrccken, um ihrem Haß und ihrem Groll Besriedigiing zu verschaffen. Von den übrigen Blättern ist bis jetzt keine- für Garibaldi eingetreten; im Gegentheil stößt der größte Theil in den Ton ein, welchen Herr Perrot angeschlagen. Man kann deshalb wohl ämiehrnen, daß der italienische General und seine Landsleute nicht sehr erbaut sein werden. Pari-, 12. December. Das „Univers" sagt heute mit dürren Worten, weshalb die Kirche den Unterricht wieder ganz beherrschen müsse und welchen Unterricht sic zu ertheilen habe. „Unser Jahrhundert liebt sein Unheil; man ist gegen dasselbe, wenn man es heilen will- Ehe es den Syllabus als sociale Regel annirnrnt, ist eine neue Erziehung nothwendig. Die Köpfe sind verkehrt, die Unordnung der Ideen ist ungeheuer. Es gehört eine unermeßliche Arbeit dazu, um den Menschenverstand herzustellen und Alles in's Wahre zu lenken; selbst die Grundfesten des öffentlichen Geistes müssen umgebaut werden, gu dieser Umgestaltung ist die Freiheit des katholischen Unterrichts nöthig." Ist das deutlich V Die Ungeheuerlichkeiten der rothen Commune sind Kindereien gegen das, was die schwarzen Brüder, die jetzt auch in den Arbeiterklassen sich ihre Heerschaaren ausbilden, wollen; aber die Communards schickte Frankreich nach Neu-Caledonien, während es den Jesuiten die Universitäten überantwortete. übereingekommen sind, sich gegenseitig im Ucbergriffe zu unterstützen. Die Regierung sich der Uebereinkunft anzuschließen. Versailles, 14. December. Die heutige Sitzung der National-Ver- sammlung war kurz und ohne Interesse. Der Ministee des Innern erklärte Cngfanb. London, 13. December. Ein unbekanntes Schiff scheiterte am 12. d Morgens, bei Woolwich in der Themse. Spanten. Madrid, 13. December. Eine carlistische Depesche aus Bayonne vom 12. d. meldet: „Die Nachricht, daß Loma gestorben und Blanco verwundet worden, wird heute durch die Republikaner selbst bestätigt. Ihr Rückzug am 8. d. war so eilig, daß wir eine große Anzahl ihrer Verwundeten auf dem Schlachtselde auflesen mußten, welche nun in unserem Lazareth zu Tolosa sorgsame Pflege erhalten." Die republikanischen Berichte lauten bekanntlich in Bezug auf den AnSgaug des Kampfes anders; doch scheint eS, daß der nach San Sebastian zurückgekehrte General Loma, dessen Verwundung ja von keiner Seite in Abrede gestellt war, jetzt wirklich gestorben ist. Es wäre dies ein großer Verlust für die Regierung- Truppen. Ob sein Unterbefehlshrber Blanco von seiner Wunde, welche freilich leicht sein soll, so weit hergestellt ist, daß er schon an Loma's Stelle das Commando übernehmen könnte, geht aus den neuesten Berichten noch nicht hervor. Der carlistische General Mogrovejo ist Vermischtes. — Im Borzimmer de- kaiterltchen Palastes -u Petersburg standen wahrend eines Hoffestes die Diener mit Mänteln und Pelzen über den Lrmen, um auf ihre Herrschaften zu warten. Hie der Ball zu ünde ging, die geladenen sich nach und nodb entfernten und der Fürst iS. in den ihm hmgehaltenen Pelz fuhr, btmrrftf er, daß der Aufschlag des rechten Aermels abgejchnitten war Das mußte ein Dieb gethan haben, und so wenig oirser auch scheinbar gestohlen, so gut hatte er sich doch auf seinen Bortheil verstanden, denn der Pelz war von schwarzem Zobel, dem allertheuersten Rauchwerf, und der gestohlene Auficklag wenigstens tausend Rubel werlh. Den Schaden zu ersehen wurde der Pelz am nächsten Morgen sogleich zu des Fürsten Schneiver geschickt; noch hatte dieser aber das fehlende Stück schwarzen Zobel in ganz Petersburg nicht aufsinden können, als ein Lakar in der Livree des Fürsten (*. erschien, den abgcschnittenen Aermel Auf'chlog brachte, trmmphirend erzählte, daß die Polizei den Dieb entdeckt hätte und dann sagte, daß er gleich auf das Annähen warten wolle, da der Fürst den Pelz noch an demselben Bormittag anziehen müsie. Der Schneider hielt den Lakai durch den Aufschlag für hinreichend accreditirt, verrichtete die Arbeit und übergab ibm den Pelz. Wie sollte er aber erstaunen, als gegen Mittag der Kammerdiener des Fürsten G. kam, um den Pelz zu holen, und es sich nun berausstellte, daß der Dieb den gestohlenen Aermel-Auflchlag nur benutzt hatte, um den ganzen Pelz zu bekommen! Dieser war und blieb übrigens verschwunden (B. Frdbl.) — Im Frühjahr wird Wien einen seltenen fürstlichen OaR zu begrüßen Haden, gleichsam einen Nachzügler zur begrabenen Weltausstellung. Den Sultan von Zanzibar, einen gewaltigen Herrn unter den schwarzen Söhnen Homs im lüdöstlichen Hfnco. haben dte Reise Lorbern des Schab» von Persien nicht schlafen lasten, und er hat demzufolge betchlosten, Europa einen Besuch zu machen Drn Großstädte bat sich Se. Majestät dazu erlesen London, PartS und Wien. Die englische Regierung bat wichtige Intereflen dort unten jenseit deS Aequators zu wahren und glaubte dem Reger-Sultan eine besondere Anigkeit mit einer t-inladung nach Europa zu erweisen. Sie har ibm vollständige kaiierlicke Ehrenbezeigungen mit der ganzen dazu gehörigen englischen Ianitscharenmusik versprochen. Damit erwachst für Pans und Wien der moralische Zwang, ein Aebnltches zu tdun. Das arabische Blatt Al'Iawatb erwähnt^ daß der Sultan von Zanzibar in Wien Station zu machm gedenke, um den „Europäischen Orient* kennen zu Imun. Ueder diesen kleinen peogravbiscken Schnitzer wird Se. Majestät sich hier an Orr und Stelle aufklären können. Zur Beruhigung nervö'er Äemülher wird übrigens ver- sichen, daß dir Anthropophagie im Reiche von Zanzibar langst zu den überwundenen Stand- punctrn zählt und man dorr ichon weit über das Feigenblatt-Eostüm sich heraneivilisirt bat. Selbst tiefer im Innern wohnende Häuptlinge jener Race tragen außer einer Schürze längst schon Epauletten und an Festtagen sogar einen Admirals-Dreimaster. Arm verwundet; wie es heißt wird für ihn jetzt wohl Egana (Vergl. Tel. Depeschen.) aitifieiL 7. December. Die „Voce della Veritä" hüllt sich noch in qur WW h,„ bd bn b'cy ^tlaiint xonnrlM Samstag Ticnstafl ■IMtTDod) Tonnerstag Tirnftag Mlwock Donnerstag sowie___ - j btn 'S>a Mf P*I| ttwa so kn,. NÄH Lokal-Notiz. Äießen, 15. Dec. Bor einigen Tagen fanden sich die Herren Oberschulrath Becker, Mintsterialrath Knorr und Oberbauratb Müller hier nn, um tm Verein mit dem Director des (stnmnafiums und dem skreisbauamt zu einer Eonserenz behufs Feststellung deS Gvmnasial« Neubaues zusammenzutreten. Nach den voraußgegangenen Kammerverhandlungen mußte man auf eine Ausführung nach den ursprünglichen Maßverhältmsien verzichten, was bn der Erwägung , daß ein derartiges Vebäude für eine lange Reihe von Jahren und auf eine immer wachsende Schülerzahl berechnet sein muß, nur bedauert werden kann Neben einer Vereinfachung wurde auch eme veränderte Stellung des Gebäudes deschlosien, das nun mit seiner Fronte der Straße sich zuwenden soll. Der Baiiplatz an der Ostseite der Stadt, neben der städtischen Turnhalle gelegen und von allen Seiten bequem zu erreichen, wurde in einer auch am selben Abend abgesaltenen Sitzung des GemeinderatbS für die Summe von 800 « Gulden definitiv an den Staat abgetreten So ksnnte denn in Bälde der Bau beginnen und damit einem der dringendsten Bedürfniffe abgeholfen werden. «Aanz in der Räbe des projectirten Dymnasiums erhebt sich schon der auf zwei Stockwerk gediehene, imposante Bau der städtischen ~ Angelegenheit der llniversttätsaula scheint von der Regierung jetzt ernstlich in Angriff genommen werden zu sollen, wenigstens nahm das Mitglied der Oberbau, dirrction eine eingehende Besichtigung eines schon mehrfach in Vorschlag gebrachten Terrains pro 1875 nach den Anträgen de- Allsschnsses. Der Resolutions-Antrag, bet vor. — Während seiner Anwesenheit entwarf Herr Oberschulrath B. die hiesige höhere Töchter- Festsetzung der gemeinsamen Erfordernisse der Ftnan-lage Rechnung zu tragen, $ aV v°"uszegangener Verhandlungen wird dem Budgct-Aurschusse jugeroiefen. Der Finanzminister erklärte, daß die tlt 6lclal,f an8ti, enfi.nJiif, «n i*”i aiaträif* Herstellung der Valuta zu den ersten Ausgaben der Regierung gehöre. geknüpft ist. — Wie ferner verlautet, sollen in einer Besprechung mit verschiedenen Profchoren der philosophischen Facultät die Grundzüge einer Prüfungsordnung für die Eandidaten des 'Köhnen SckulfachS endgültig festgestellt sein, was im Interesse der sti die seitherige Unsicherheit drückens lastete, nur zu begrüßen ist. 11) Caoonabbii 12) Die Schuld! also End« 13) Hierzu kom nicht in (5 Die iMamn 6nbr 1873 Nach der Ri Tkyrlbe hat Aus btn Jahr 1873 broil 1) Zur llnlnha 3) ; 4) , b) Der Mothild Drm tacalflt rer Äinntim bhnbtn ■ r??”1« 3) tm $rtm 5 fj"" !*• 16) einen «'tStn, - ^Seii n1 !n b W Zd- höchsten Unglück befunden, zu Hülfe geeilt sei, und kund.gt an daß alle An - tbcitiauna. Derselbe versickert. bnfc irhtrr, Mn brr ■JL Fr. Pr.) ^6-Sihlina. «r der ' ^ite des Scheidung ul*t, di? M«r daß g lunstischen . ^egen dr8 [l&n objectiv nbm“ (den; >ls könne in »'d Sorgfalt it falle aber dhmmuiigcn, eines Geistes E, sich im &et beantragt uum cuique“ Glicht die Erder Provinz 37 Stimmen Triften, be» instellung der st sGraffchaft Ealciitta vom Beilegung der h Herat zu. utfchland und vird vom L tz, welches die ! Unabhängig- bedroht. Ein tbaelehnt, von ien. - M M Salvador die Malen ;b eingeladen, National-Ber- mierii erklärte ges demnächst chte verlesenen hei|en großes «I während eines -u» ** «Ifll wflt 1)0 s «8*-^ u s™1 b,„ »f> Äg”* Ä) . »“‘"'Luigi" »l 6"Zi6 mit Paris UL raß Ä iin ” F- L •" ü” et“"1’ Ää pm cantoi'i«1’ e gönn’« «"ch «u8 ee‘ eine Beffermg p,z WnalS , ju entart111' en. und 00 Pfennige pro Stück ausgegeben. § Weinsclwne vorzügliche, in 24 Stunden glanzhell klärend unter Garantie, per Flasche 42 fr. • WeinbonqnetH, Weintannin, Wein Ul uc 11 , uit ^uyiutnj i ..... Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitimsten Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag faücnbcn Zahltage iür bie Interessenten der Stadt Gießen, dagegen bie übrigen Zahltage für die Auswärtigen Davon ab die im Jahr 1873 zurückbezahlten Einlagen 207,787 5 Die Schulden der Kasse an Einlagen betragen al|o Eno- 1873 . • ■ ■ ■ • 1,078,649 31 Hierzu kommen die bis zum Rechnungsabschluß nicht in Empfang genommenen Zinsen . . 46 1/ Die Gcsammlschulden der Anstalt betragen also Ende 1873 ^ 1.0,8,69^48 Veralichen, so ergibt sich Ueberschuß, als Reservefonds Ende 1873 75,016 43-/< Nach der Rechnung für 1872 betrug der Reservefonds . • 70,183 11 Derselbe hat sich somit in 1873 vermehrt um • • • • »333 2Iuf den Grund der Statuten wurden aus den Ueberschüssen der Anstalt tm quetten 2c. werden billig abgegeben. Näheres bei der Exped. d. Bl._______________________ 6065) ^WachSftöcke K WeihnachtS- lichter empfiehlt Emil Fischbach. 57 13‘/8 ---- 1,153,712 313/4 1) Die ausgeliehenen Kapitalien betrugen Ende 1872 889,413 57 2) In 1873 wurden ausgeliehen .... 347,492 3U Summa 1,236,906 27 Bekanntmachung 6068) Die Rechnung der hiesigen Spar- und Leihkasse für das Jahr 1873, welche der Hauptversammlung der Vereinsmitglieder vorgelegen hat und nunmehr an Großh. Oberrechnungskammer zu Darmstadt zur Revision abgegeben worden ist, hat folgende Resultate geliefert, welche in nachstehender Ueberstcht bekannt gemacht werden. A. Vermögen. fl. fr. fl- Jahr 1873 bewilligt: 1) Qur Unterhaltung der Industrieschulen - • • ; 2) „ „ Fortbildungsschule zu Heuchelheim • 3) * „ „ n Le,Haestern 6A " ' " „ n Groß-Linden . . 5) Der Mathildenstiftung für die Provinz Oberhessen • Dem Localgewerdeverein zu Gießen Der Kleinkinderschule zu Gießen • Dem blinden Heinrich Rtohr zu Daubrmgeu Dem Gießener Frauenverein für Krankenpflege Dem Verein für Volksbildung in Gießen Dem Hülfsverein der Kaiser-Wilhelm-Stiftung • • Dem Verein zur Unterstützung der Invaliden von 1866 . • • Dem Verein zur Gründ ng einer Anstalt für Blödsinnige m Darmstadt Dem Schulvorstand zu Gießen für die SchuUesebibliothek . • 3) Davon ab die im Jahr 1873 zurückempfangenen Kapitalien 4) Das Guthaben der Kasse an ausgeliehenen Kapitalien beträgt also Ende 1873 5) Kassevorrath nach S-ite 30 der Rechnung 6) Liquidirte Ausstände . • • • • • 7) Guthaben an noch nicht fälligen Stückzinsen, sowie die ausgewachsenen Zinsen von oO fl.-Loosen 8) Werth an Mobilien 11. Schulden. Felfinq, couleurS rc., in brillanten Qualitäten. !()0771 iBctÄCOtÖncfCt. l>r. Gustav Heyer, '_____2______________ (II. 6392) ehern. Fabrik in Zahlbach b. Mainz. , g y $nr diaarrciifübrifrtnten' Witlcv & «V « .Tr T ; * ist von Morgens 8 Uhr an nunmehr auch M57) Verschiedene GerathAaftcni Trocken- für nid)t tätliche Kundschaft zu gestelle un1) ^®ün_bdmafc6lncn,• bab£„ Bachgassc Lil ®. 217, Herrn .......... Messerschmied Schwan gegenüber. Niederlage nntürl. 9J?incrfllbrunuen. Erdbeeren, ParmcsanRäse. Dlockchocolade. Panirmrhl. Ovndetisirtti Milch. Rhein wcin-Mousscux. Getrocknete Obstsorten, als: iruen, Bade-, lenzer n. Pferdesclnvärnmc Aechte Neapolitaner WaccaroDii, Eier • Gemüsenudeln. Pmisch - Esienze und L i q u e u r e. Tafelrosinen, Tafelfeigen, Ital. Haselnüsse, Tliee, Wanille Cognac, \ \ Jamaica- \ ' Bl uni) \ C Arrac de Balavla.\ Ausl. 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(Sras, MechanicuS Grünbergerstraße. 5125) Getragene Kleider, Stiefel, Betten und Actenpapier, Roßhaare und sonstige Gegenstände kaust und verkauft LoutS Rothenberger, Neuenweg 193. täglich ei Neulich । und jofe viele ln| Lohn aui sofort oder We'bnachlen gesucht. Näheres bei der Exved. d. Bl. 5763) Um schnell mit meinen modernen feinen Blumen zu räumen, verkaufe solche zu 18 und 30 fr., sowie Kntfa^on-zu 12 fr, ächte Federn und ^gretö zu sehr herabgesetzten Preisen. zu vermiethen und auf Verlangen gleich beziehbar. E. V o a e l. NB. Auch kann auf Verlangen ein Pferdestall dazu abgegeben werden. stallen b B 10 Uhr besser be! Miiinkel gen der anwalt, den gelte Jahren ei nicht begr könne, w verwahrt ten anschn eine solch Zuber, Brenken, Butterfässer, (Eimer, Kübel re rc, Geräuch. Lachs, Neunaugen, Geräuch. Lachsforcllcn empfiehlt Englische SouvereignS Russische Imperiales Dollars in Gold . . Wein, Bier, Billard. Mittags tisch V>1 Uhr. Loui- Kuhlmann. Sei ter* treff IVr» 194 9 empfiehlt einem hwsigtn uno auswärtigen Publikum fein reich affortirtes Pelzwaarcn-Lager in allen Sorten Garnituren, sowie eine große Auswahl in Winter-, Jagd-, Reise- und Kwde-nutzen. Französische Long-Shawls sind billig z» haben bet (hinein t>erc6rlid)cn Publikum mache hiermit die ergebene Anzeige, dast ich mit dem Heutigen mein Tabak-, Cigarren-, Uqueur- 64) Ein ordentliches Tien^mädchen auf Weihnachten zu mietben griu<,t von Emil Fischbach. (5618 ömtl Fischbach. Frischgcdranutcr Kalk zu feder Zeit. Haas'sch e Kalkbrennerei. 6082) Karten zum Backerball auf Sylvester nacht sind zu haben bei Bfftolen, doppelte . . . Pistolen....... Holländische fl. 10-Stückc Ducaten....... 20 Francs-Stücke . . . 6073) Am 13. d. M. ist auf der Stratzc < zwischen Gießen und Lich ein Pferde Teppich V V IHlt UFIllil vielfach (l bayerischki persöiilichr wolle er rechtliche H Platvoyrr nctisiäst s i trohdem ei minanten s ^6 Sßoxi zelnen M diotiz i »drtige A, f* verwunl nnem bei sii perfid u ,-Nf" 61 °»g h-be, hl« $ilb tw. fltrab,, W Irrten , ^^^Qnnx, 3 »°-d° t ÄL'° FÄi Ar ttn A »"n, t ^ort. Wügt ,'r t *tn J”eit i t>’^88) Ein Zapsfunge auf sofort gesucht in die Restauration .Labnstein “ (>007) Unterzeichnete empfiehlt sich 5973 > Em Dienstmädchen gegen hoben 9 9 9, 9 9 11 9 Ä 5851) Fa^onS, Blumen, Federn, Lackbütchen, bacbemir- (^apuzen, Band, Kinderbütchcn, ioirie fertige Puppen Hütchen, empfiehlt ___________________________f'r. Rilger. Neustadt. Wollene Hemden, Unterjacken, Unterhosen, Leibbinden sowie stetö daS Neueste in Halsbinden, empfiehlt in großer Auswahl 57 2] II. Kubsamen 5963) Für ein diesiges Comptoir wird ein Lehrling gesucht. Demselben wird bei genügenden Dor- kenntnisien sofortiger Gehalt und herabge- • s.hte Lehrzeit gewährt Der Eintritt bat ehestens zu geschehen. Das Nähere ist bei der Erpcd. d. Bltts. I zu erfahren. 6071) 59HK) I Nähmaschinen aller Systen^, werden schnell und gut repa- rirt Bestellungen beliebe man bei Herrn E. Eichen berg, Neustadt abzugeben. vermischte Anzeigen. 6072) Eine Lauffrau gesucht. C. 76. 6075) In der Kirchen fasse zu Groß Lin- ber liegt ein Kapital von 600 fl per 1 Januar 1875 zum Ausleihen bereit. Näheres bei Kirchenrechner Hinrich Goldmann. 6081) Am Dienstag Nachmittag wurde ein Notizbuch mit 26 Thlr. Inhalt in hiesiger Stadt verloren. Der redliche Finder wird gebeten, dasselbe gegen gute Belsh- nung auf der Exp d. Bl. abzugeben. Kapital - Otückzahlung. 6078) Bet her am 19 Juni d I«. statt- i gehabten Au^lov'ung sind die Schuldscheine ; der hirsigen Freimaurerloge Nr 17, 20, 32 | und 67 aus den 1. Januar 1875 zur Rück- | zahlung bestimmt worden und können die l Beträge bei der Logencasse von diesem Tage b’ an in Empfang genommen werden. Vom 1 Januar 1875 an werden die er- I wähnten Schuldscheine nicht mehr verzinst. I| Gießen, 6cn 12. Decew.ber 1874. In Auftrag: 9t e u n t n g. I* 6079) JJOOO ü)tnrk gegen 5 Procen t fc*1 und doppelte Hypothek. Versicherung auSzu- 1 leiben. Zu erfragen auf dem Felsenkeller !' bei L. Lenz. Mein Lager enthalt in großer Auswahl: Wasch- bi Badebütten, ttocoSläufer, Drahtgeflechte, Tehubkarrcn, ^ocoSmatten, Drahtgewebe, Hackbretter, TeegraSmatten, Seidemüllergaze, Kleischbretter, Holzkrahnen, Wollebeuteltuch, (stcwürzkastcn, Hohlmaafie, Flieaenschränke, Salz- K Mehlfäffer, Strohmatten, Siebe rc. rc., Holzlöffel rc. rc. :c. M. Ueiw^häckef, Wallthorstrßßc. 6062) Unterzeichnete empfiehlt sich tm Anfertigen von Äleidern und Tveißzeug- näherei in und außcr dem Hause. Frau Hilgärtner, im Haute des Hrn. Drechsler Möhl, Neustadt. 6010) Ein Hautzburschc wird gesucht __________________________________________________ _ ______________________lWo? sagt die Erpcd d. Bltts.___________ Für bevorstehende Weihnachten empfehle ich meine zu Geschenken sich nanmben Artikel, als: Schreib K» Photo- araphte-ÄlbumS mit und ob re Spielwerk, Schreib«, Musik- & Zeichen-Mappen, Doesiebücher, Brieftaschen, Portemonnaies, Figarreu, Brillen., Schlussel- EtuiS und Notizbücher, alles mit oder ohne Stickerei, Bilderbogen 'ckwar, und colorirt. — Bild rbucher — Buckertraaer; (Vortonngen, als: Bonbonnir-ren, , , ■ Handschuh - und ÄrdettSk.rften, Schablonen, Bilderr.ihmen rn.nolz, $anpe ' ^n allen Metall unb Sammet, Papeterien von 6 fr. an, Tuschkasten von 4'kr. an Alle ^t^ken Delzwaaren. Neue Garnituren Sorten Briefpapiere, dieselben in eleganten Eaito'-S mit EoueertS,3O kr Französische^»^? aur weftfimacf notllte und und englische Billetpapieee, deutsche und französische Tinte, tiefschwarz, veücken- ”,Ul6ftc auSgeruhrt blau, carmin, auch in e'cc.M ter Fac n unb wohlrrechmd , Frau S. De 1 z. Gesangbücher, Federkasten, Federbaltcr. m^neÄ7 Au he, dem werden alle Arten Stickereien eingezogen und garnirt. Preise billigst, woselbff ich jeden Mittwoch anwesend Bedienung prompt. sein werde. PflUt A