•Wen, Uf*r, Preis vierteljährig 1 st. 12 kr bitt Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 st. 29 kr. Oießtmr Anzeiger. vricbemt tüftli*), mit Ausnahme 2)? Expedition: Canzletbera, ^t. B. Nr. 1 1 'kN unb grau WlgeibeTS Hosfmanp. f von ftetragenen Wißen ßebrauch- othenbergn uenroep 193 Dienstmädchen m kann sich im { 1 Treppe mM rchreinermrd gezei Andr. Euler ädchen gegen sehr em Eintritt gesucht 31 ren an NöhmoG geführt bei i. Eichenberg aljer in Giesen - ;rcn Fabrikpreim wütigen Sortn Bahnt, m Saarbrücker i Den Hem 6ctiii#- Iser. _ eschaft «t» D>'t, Öaupt5 uni t in H« ft l die LieM ;n während d>- ir Nr'$Ä igen, * J .tilt «lsbaldj» Anzeige- und Wntssilntt für den Kreis Hiessen. fro. ISS Samstag den 15. Ansinst 1SM. Ü8ro0pre,(e vo,n 13. bis 21. August 1874, nach eigener Erklärung der Bäcker: 2 Kilo qcmischtes Brod 23 kr. 1 Kilo gemischtes Brod 11 f f .... _ 1 Va« Ai kU L . I, - . I . . , . * . A 44 V n rv ZV * - ... - .--In den letzten Tagen haben sich drei hiesige Kaufleute von einem Soldaten, de, sich fälschlich für den Bedienten de» Hrn. MajorS v. S. auSgegeben, tüchtig beschwindel» lasten, indem ste ihm werthvolle Kleider borgten. Der Betrüger hatte die auSgeschwindelten Maaren vor der Stadt in ein HauS niedergelegt. Doch ist er jetzt ermittelt, nachdem sich di, Kleider aufgefunden hatten. Er soll schon früher wegen Diebstahl» Strafe erlitten haben und dürfte dieSmal einer schweren Strafe entgegensehen. zwei Abtheilungen enthielt. — Kurz vor 11 Uhr war da» Eoncert zu Ende. — Gemüthlicher, im wahren Sinne dcS Wort-, läßt sich kaum ein Abend verbringen — Dank den jungen Männern für den gebotenen Genuß I Mögen sie un» recht bald mit einer Wiederbolung er freuen. An Gelegenheit, den Erlös zu wohlthätigen Zwecken zu verwenden, fehlt eS ja nie. Regierung erst nach Erwählung und Zusammentritt der National-Versammlung anerkannt hätten. in Spaa eingetroffen sei. Paris, 13. Ang. vereinigt. Bologna. Betreffs der Unruhen in Mittel Italien bringt die „Neue Fr. Pr." folgende Notizen ans Bologna, 9. August. Ueber den Versuch einer Bande „Internationaler", den heute Nacht von Imola abgeganzenen Eilzug zu thun. In Folge dessen verlangte der hiesige Vertreter Spaniens schon seine Beglaubigungsschreiben in Madrid. Der „Moniteur" meldet ebenfalls den H) erkennung beschäftigt. Madrid, 13. Ang. Die Vertreter Amerika's Belgiens, Holland-, Italiens, Englands und Deutschlands haben den Minister des Äenßern, Ulloa, wegen der Anerkennung der spanischen Regierung und der Einnabme Oteiza's beglückwünscht. — Ulloa hat dem deutschen Kaiser ein Dankschreiben wegen der von ihm ergriffenen Initiative zu der Anerkennung der spanischen Regierung gesandt. Nom, 14. Äug. Der Deputirte Maffari wurde auf der Straße an- gefallen und leicht verwundet. Der Tbäter wurde verhaktet. Sein Motiv ist Privat-Rache. ____________ ________________ Obliga dc dc dt dc dc dc dc dc dc ' di d. d d _ di Vermischtes. Butzbach, 13. August. Da nufere Statt Vorort be« Hess. Feuerwebrverbande- iß, wird Sonntag den 30 August, Nachmittags 2 Ubr, im Gartrnjaale te» „Hess. Hofe»" die Deleqirten Versammlung desielben abgehalten werden und stehen die jetzt folgenden Anträge auf der Tagesordnung: 1 j Berichterstattung über den Stand der UnterstützungSfrage Vorlage einer Petition an da» Ministerium in dieser Ungelegenbeit. Berichterstatter: Iustu» Darmstadt. 2) Durch GesetzeSvorlage od.r Ueberetnfunft, die Beförderung der Feuerwehren durch die Eisenbahn bet telegraphischer Hülfeforderung von auswärts per Ertrazug zu erlangen. Derselbe Berichterstatter. 3) Normalgewinde. Einführung desielben im Großberzogthum. Berichterstatter: Ohne au '' '"' Kritik üi (EeregrapOifcfjc Depeschen. Kopenhagen, 13. Aug. Nach hier eingelangten Berichten aus IS- land war der König am 30. Juli dort eingetroffcn und mit großem Enthusiasmus empfangen worden. Vom 3. bis zum 7. August wurde der Geyser und Thingvalla besucht; am 9. August sollte Ball in Rcikjavik stattfinden, am 10. die Rückreise angetreten werden. Paris, 13. Aug. In Regierunskreisen verlautet, England habe die Madrider Negierung bereits anerkannt. — Die Neffe des Marschalls Mae Mahon in die Bretagne ist auf den 16. d. M. festgesetzt und soll 10 Tage dauern. Brüssel, 13. August. Frau Bazaine hat ihre Kinder in Spaa gelassen und ist unter Ankündigung baldiger Rückkehr abgereist. Brüssel, 13. August. Bazaine soll hier in Brüffel sein. Bestätigung ist abzuwarten. Sicher ist indeß, daß Frau Bazaiue seit Wochen schon Wohnung in der Rue Luxembourg gemiethet hat. Madrid, 13. August. Reisende melden, daß Don Alphonso in von ihm beunruhigten Provinzen folgende Anordnungen erlassen hat: 1) Anordnung, betr. die Eonfiscation der Güter von Anhängern der Regierung; 2) eine Anordnung, nach welcher für jeden Soldaten, den ein Ort zur Regie- rungs Armee stellen würde, eine Geldbuße von 2500 Frcs. zu zahlen ist; 3) eine Anordnung, nach welcher diejenigen gefangenen Regierungs Soldaten, die binnen Monatsfrist nicht in die carlistische Armee emtrelen, erschossen werden sollen. Die Divisionen Zabala und Laserna haben sich bei Miranda Dem „Soir" zufolge hat sich der Gefängniß - Di- rector auf St. Marguerite beim Verhör widersprochen und stark compromittirt. Ferner wurden Schriftstücke aufgefunden, wodurch die Mitschuld dritter Personen wahrscheinlich gemacht ist. — Die französische Regierung hat das spa- nische Gouvernement noch nicht anerkannt, ist aber mit der Redaction der Än- Äladrid, 13. Aug. Die Carlisten haben einen vergeblichen Versuch gemacht, den Ebro zu überschreiten. Die carlistische Abtheiluug unter Saballs soll in Folge zahlreicher Desertionen gelichtet sein. Rom, 13. Aug. Dee „Opinione" meldet: Der Minister des Aeußern erklärte in Folge des Rundschreibens der deutschen Negierung, Italien sei bereit, die Negierung in Madrid officiell anzuerkennen. Berlin, 14. Aug. Fürst BiSrnarck begab sich heute Mittags 12 Uhr nach Schloß Babelsberg. Brüffel, 14. Aug. — Nach der „Presse" sind für die Flucht Bazaine's in Paris seit mehreren Wochen Vorbereitungen getroffen worden. Nach der „Gazette de France" hat man Grund anzunehmen, daß ein Theil des Personals der Festung die Flucht begünstigt habe. Im Gefängniß habe man das Gepäck Bazaine's gesunden, das er nicht habe mitnehmen können. „Gaulois" meldet: Bazaine landete an der italienischen Küste bei San Nemo und begab sich mit dem Turin-Baseler Zug nach Brüssel, wo er gestern eintraf. Bazaine war von seiner Fran und deren Bruder begleitet. — Laut „Rappel" soll wegen Bazaine's Flucht der ständige Ausschuß der Kammer sofort zusammenberufen werden. — Laut „Gaulois" geht eine größere Anzahl Bonapartisten nach Arenenberg, um der Exkaiserin und dem kaiserlichen Prinzen ihre Aufwartung zu machen. — Der „Rappel" versichert, daß cs officiell constatirt worden sei, daß in den ersten sechs Monaten dieses Jahres in Paris 42 Personen buchstäblich Hungers gestorben seien. Aber in den meisten Fällen läßt sich das gar nicht nachweisen. Paris, 12. August. Der General Chanzy ist heute aus Algier in Marseille angelangt und wird heute Abend nach Paris weiter reisen. Paris, 12. August. Aus Tarbes, 10. August, wird gemeldet: Das benachbarte Lager von Launemezan, das 4 Jahre verödet gestanden, wird jetzt wieder bezogen werden. Die in Toulouse garnisonirten Artillerie-Regimenter werden daselbst erwartet. Man wird dort Schießversuche mit den Reffye- Kanonen anstellcn. ^Marseiile, 11. August, Abends. In der vergangenen Nacht wurden gegen 80 Personen zur Haft gebracht, die bei dem Aufstand der Commune im Jahre 1870 betheiligt gewesen sein sollen. Scfjmeij. Bern, 11. August. Gestern Morgen 3 Uhr hat man am Diablerets einen starken Erdstoß verspürt. Die Schwingung war horizontal. «Belgien. I t-'ti dn * -3« Mt- ,-t Da-»'" r:.:= * 6 'rltnaski, Ln: ,8m i° Lu. Tabti •: f ‘T feint h *;3( nflättt t ichustk'S' tait 3»* mt, nicht vl 'iijn S" Ki iaebtn pl M u I tinmaebttn, I Dill I iber ten Bra I jefrtfai/n ll I ;irtrttn ietiätijtn. — «rh>lhaftltchk flirten. Da c einer wahn *8 schon in ■:Än badurch Berlin . Hundtsitu ifft. Bcrlli :i in lern fön klachtn. '<) entnehmt! « Stoft D01 . Einen wir J «ümiwtise i ’ razezen L :.\:en anspo akex würden i:!chen nach fielen hab bti brtrifft, j v.t Berbtsse j *:a gabrifen । hr:et, die d ■ iwen, die gün l« ju feiern, »re, und dn - (ßinci i « Daltre(jt, In tat er !' den z dn Geis bMizn, „bt - 8in J-" mtlttl, । 'itwößtm dich - 'Jiad '•r-nbtn dieser der S jEttln, verlii •jn liefe Trau, f*' Vorjahre I '. lene trauern! 4 k do. *" do. den, Bresche gelegt worden. Zwei ausgewiesene Geistliche der Provinz Posen,laufzuhalten, verlautet nach zuverlässigen Mittheilungen Folgende-- Einige 60 der Decan Michalak in Droszew und Probst Schaust in Skrzebani, haben, wohlbewaffnete Individuen hoben mehrere Bahnwächter auf der Linie von wie bereits gemeldet worden, ihren Protest gegen die staatliche Diöeefan-ver- Imola bis Castel San Pietro auf, plünderten letztere Station, zerstörten bte waltung zurückgenommen und es ist in Folge dessen die gegen sie verfügte Aus- Telegraphen-Apparate und nahmen die Beamten gefangen. Als der Aua her- Weisungs-Maßregel wieder aufgehoben. Hier wäre also der Fall einer wirk-ankam, gaben einige wn der Bande Haltsignale; allein der Maschinenführer lichen Anerkennung einer auf den Maigesetzen beruhenden Einrichtung. Die schöpfte Verdacht und führte, anstatt zu halten, den Zug nach Imola zurück, ultramontanen Blätter spotten so eben darüber, daß ebenfalls in der Provinz Nachdem er eine Anzahl Militär ausgenommen, trat der Zug, von CarabinierZ Posen ein Patron die Bewerbung um eine durch Sperrung eines gesetzwidrig und Cavallerie escortirt, seine Fahrt zum zweiten Male an und traf mit einer angestellten Geistlichen erledigte Pfarrstelle ausgeschrieben hat. Selbstverständ- Verspätung von drei und einer halben Stunde in Bologna ein Bei seinem lich sind sie überzeugt, daß fein katholischer Priester auf dieses durch die Mai- Herannahen entließ die Bande die Gefangenen und flüchtete vom Militär ver gesetzgebung veranlaßte Anerbieten eingehen werde. Ob sich diese Zuversicht folgt. Ob es die Absicht der Bande war, den Bahnzug anzubalten und die nach dem eben Gesagten aber vollauf bewähren wird, bleibt doch noch sehr Reffenden zu plündern, oder ob sie glaubte, daß sich die in Runini Verhafteten abzuwarten. auf dem Zuge befänden, und ihre Befreiung bewerkstelligen wollte" darüber Kiel, 12. August. Der Chef der Admiralität, General Stosch, ist hier herrscht vollständige Ungewißheit. Von den Ruhestörern wurden noch im Laufe eingetroffen und wohnte heute in Friedrichsort einer Schießübung bei. Er in- der Nacht 32 eingefangen. Hier selbst wurden beute Waffen und Munition spicirte die Ellerbecker Marine - Etablissements. Das Uebungs-Geschwader ist confiscirt. Die 32 Verhafteten besaßen zusammen nur 18 Lire. Zwischen Pagestern nach Danzig zu Schießübungen abgegangen. derno und Casalechio verfolgen die Behörden eine zweite, etwa 200 Köpfe BraunSberg, 11. Aug. Der Unterrichts Minister Dr. Falk hat die starke Bande. Die Verfolgten scheinen entmutigt unb werfen die Waffen wea Aufnahme neuer Zöglwge in das^hiesige Convicl unter Androhung der sofor- In der Romagna herrscht allerorten die größte Aufregung, indeß iverden energische Maßregeln zur Ausrechthaltung der Ordnung getroffen. (Erml. Volksbl.) { Mittags wurden 11 weitere Individuen ter ersten Bande arretirt. Nachmittags um 4 Uhr wurden unweit des Wildbaches Ravone 5 Waffenkisten (XTX, „ epp aufgefunden, von denen jedoch 4 bereits geleert worden. Große Truppenver- Wten, 12. August. Die „Wiener Zeitung" veröffentlicht ein kaiser- stärkungen sind hier eingetroffen. liches Patent, welches die Landtage von Istrien und Görz - Gradiska auf deni ,ß 19. d., von Triest auf den 29. d. und die Übrigen Landtage auf den 15. StP-) tilllCrtKQ. tember einberuft. • Washington^, 13. August. Die Ruhestörungen in Austin haben /rtinfircidje gänzlich aufgehört. Die bewaffneten Banden sind freiwillig zur Ordnung Paris, 12. August. Heute fand ein Ministerrath im Elysöe statt. M'" '—~ _____ beriet!) über Bazaine's Flucht und die Reise Mac Mahon's, der am Sonntag. Lokal-Notiz. in die Bretagne gehen und die Städte le Mans, Laval, Rennes, St. Brienr,'- n m Brest, Quimper, C-'orteilt, Nantes und «iMrs besuchen foü. Laut „Libertn" 'gknuß Sebot(n. '®tr' «ui in”eaä" ‘sontaMu diira beschloß der Ministerrath ferner, die Madrider Regierung anzuerkennen, wohlthätigen Zwecke. Die allzu bescheiveae Ankündigung Im »ikßener Anzeiger mag die Ursache „Temps" sagt in dieser Beziehung, da England erklärt habe, die Regierung zweien sein, daß der Besuch nur ein mäßiger war, denn der Saal und die angrenzenden Serrano's anerkennen zu wollen, so erkläre das Versailler Cabinet, dasselbe 0efotfn- Man ist eben bier ***"" cv" ®n,np W hi-finp Diprlr.ter da« Publikum durch In 6er Tbat m-lßnhas,rn L°-^nft^d,«°OuEl,"'"»,r Dultt! und Solovorträgc. Die Ueberraschung stieg bei Nr. 3 beS Programm» - Lied, „das einsame Röslein im Thal", Sesang».Quartett, wo sich die Cither Künstler auch als wohlgeschulte 8r.; i pto» bi btt- «« lyv.-j “Witte unb dj, X®etHtrtw W batüitt no^ im Lach Munition t Elchen Pg- "0 Köpsr Achen weg. i' l,M tonben n. wietitt. NG 5 Wchchstm 'p Trnppmte Austin haben M Ordnung «n selten» Auch ' Concert zu einen er mag die Ursache >b die angrenzender Man ist eben hier lentber übenasch! rtctti, der Duetie ied, „das einsam als mohlgeschul» m der Zuhöin uni « Vortrags, zeigt, I Programm 10 h s. - Gemüthlichn Dank den junge r Wiederholung er fehlt es ja nie. - r. um Soldaten, dn iichtig beschmindeli i ausgeschwindelte» , nachdem sich die erlitten Eiben und iä)ten aus A- chemWustas- der Geystr und chnden, am 10. iqlanb $abe die Marschalls Mac ib soll 10 Tage Mw AB j unter ®dallio» drr SZ SS* *fc durch bl< D> Hfl' * Branddirektor Weiser in Mainz. 4) DaS Lärmen der Signalisten und Tamboure einzelner Eorps bei Fruerwrhrtagrn resp. Abstellung destelben. Berichterstatter i Weiser. 5) Beisteuer zu den Kosten der Feuerwehrtage. (War bei der vorjährigen Versammlung unerledigt geblieben.) E, werden voraussichtlich noch andere Anträge von den übrigen Hess. Feuerwehren Eingehen. __ In einem Postwagen, der zwischen einer größeren Kreisstadt der Mark und einem benachbarten Städtchen fährt, erlebten die Passagiere vor Kurzem folgenden ergötzlichen Vorfall. Eine Dame mit augenscheinlichem Selbstbewußtsein saß still in einer Ecke und streichelte ihr Sckooßhündchen. Ihr gegenüber I'uß sich ein kräftiger Landwirth oder Gutsbesitzer kurz vor Abfahrt nieder. Er war eben bemüht, c8 sich bequem zu machen und zur Vermehrung seiner Behaglichkeit die Pfeife in Brand zu setzen, als die Dame auffuhr: „Ich kann das Rauchen nicht vertragen; in einer kaiserlich deutschen Post darf nicht geraucht werden!" Sie sagte daS mit entschlossener Geberde, und daS Hündchen knurrte dazu. Der Mann achtete das Gesetz und steckte die Pfeife ein. Bald darauf rief er den Postillon mit kräftiger Stimme an und gebot: Halt: „Bin ich hier in einer kaiserlich deutschen Post, oder in einem Hundestalle?" fragte der Mann. Dabei zeigte er auf den Schooßhund und verlangte die Aussetzung des Thieres. Der Schwager begütigte, die Dame bat, — Alles vergebens. „In einer kaiserlich deutschen Post dürfen keine Hunde sein, und ich kann den Geruch nicht vertragen", sagte der Mann. Die Dame erklärte, sich von ihrem „Thierchen" nicht trennen zu können, und empfing den Rath mit auszusteigen. Natürlich hatte sie nach weniger Lust zu einer Fußwanderung auf der Landstraße. In dieser kritischen Lage aber kam ihr ein versöhnlicher Gedanke: „Würden Sie, mein Herr, nicht von ihrer Forderung zurücktreten, wenn ich Ihnen erlaube zu rauchen?", fragte sie mit süßer Stimme. Der Mann machte ein ernste« Gesicht, während die übrigen Paffagiere vor Lachen platzen wollten, dann sagte er: „Da« wäre freilich eine andere Sache!" Er griff nach Pfeife und Zündhalz, der Postlllon schwang sich auf den Bock, und die Fahrt ging ohne Ohnmächten, aber in wohlthuendster innerer Heiterkeit weiter. Wittgenstein. Nach einem ausführlichen Bericht in dem „Wlttgensteiner KreiSblatt" über den Brand in Berleburg am 21. und 22. Juli ist die Roth und da« Elend der schwer Getroffenen sehr groß und soll rasche und nachdrückliche Hülfe hier nothwendig sein. Dem be- aüterten Menschenfreunde erschließt sich hier ein dankbares Feld, seinen WohltbätigkeitSsinn zu bethätigen. — 110 Gebäude, darunter 17 Wohnhäuser, eine große Maffe Mobilien und land- wirthjchaftltche Geräthe, sowie 6—8000 Ctr. Heu, Stroh rc. sind ein Raub der Flammen geworden. Das Feuer soll aller Dermuthung nach durch ruchlose Hände entstanden sein und mit einer wahren Wuth sucht man den Brandstifter zu entlarven. Mildthätige Gaben sind in- desten schon in erfreulicher Weise etngegangen aus nächster und weiterer Entfernung, ohne daß indessen dadurch die Noth gestillt wäre. Berlin. Ebarlottenburg, die Nachbarstadt der Metropole der Intelligenz, erfreut sich eine« Hundesteuerreglements, das ein wahre« Meisterstück von redaktioneller Arbeit zu sein scheint. Wörtlich (§ 10) heißt es darin: „Persönlich befreit von der Hundesteuer sind nur die bet dem königlichen Hofe accreditirten fremden Botschafter, Gesandten, Geschäftsträger rc." Aachen. Dem Jahresberichte der Handelskammer für Aachen und Burtscheidt für 1873 entnehmen wir Folgendes: Wenn in anderen Fabrikorten Ausdrücke der Rohheit in dnem Maße vorgekommen sind, daß sie Stoff zu einer förmlichen Brutalitätsstatistik dargeboten, so können wir zur Ehre unserer zahlreichen «rbeiterbevölkerung sagen, daß derartige Exceffe nur «usnahmswerse hier Statt gefunden haben, da« Messer wenigsten« nicht an der Tagesordnung ist. Dagegen hätte man erwarten dürfen, daß die eingetretenen höheren Löhne auch zu befferen Leistungen anspornen, vor allen Dingen aber, daß die Arbeiter die guten Zeiten zu benutzen trackten würden, um ihre Lage zu verbessern, zu sparen, sich besser zu nähren und zu kleiden und solchen nackzueifern, die unter weniger günstigen Verhältnissen aus ihren Kreisen sich empor- geschwungen haben. Dies ist jedoch nur ausnahmsweise der Fall gewesen. Was die bessere Arbeit betrifft, so versichern die Arbeitgeber, daß gerade das Gegentheil Statt gefunden, und wa« die Verbesserung ihrer eigenen Lage anlangt, so mögen allerdings manche unter den ständig in den Fabriken beschäftigten Arbeitern hierauf bedacht gewesen sein; dagegen haben solche Arbeiter, die durch Conjuncturen nur zu gewissen Jahreszeiten die höchsten Löhne erzwingen konnten, die günstige Lage blos benutzt, um weniger zu arbeiten, das heißt einen oder mehrere Tage zu feiern, und wie der Müssiggang aller Laster Anfang ist, so haben sie dem Trünke sich ersetzen, und der Polizeibehörde mehr al« genug zu schaffen gemacht." — (Einer, der sich nicht fürchtet.) Einst hatte ein Herzog von Würtemberg angeordnet, seine Mattresse, die Grävenitz, in's Kirchengetzet einzuschließen; es wurde nicht beachtet. „Warum bat er nicht befohlenermaßen auch die Grävenitz in's Gebet eingeschlossen?" herrschte der Fürst den zur Audienz befohlenen Hofprediger an. „Ist ja geschehen, Durchlaucht", erwiderte der Geistliche. — „Wo? Wann?" rief der Herzog. — „Im Vaterunser", versetzte der Hofprediger, „bei der Stelle: erlöse uns von dem Uebel!" , , - Ein schwieriger Auftrag. In Heidelberg hält sich gegenwärtig. wie die „Heidelb. Ztg." meldet, ein Gelehrter aus Nordamerika auf, der von der Negierung der Vereinigten Staaten den Auftrag hat, Deutschland und die Schweiz zu bereisen und alle Fische, die in den Gewässern dieser Länder vorkommen, zu sammeln und in Spiritus nach Hause zu schicken. — Nachstehende Todesanzeige ist wörtlich dem „Ratibvrer Kreisblatt" entnommen: „In Stunden dieses Monats entschlief nach schweren Leiden unser vielgeliebter Sohn, Vater und Bruder, der Schneidermeister Richard Jakutsch zu Natibor. In hochedler Moral seine« Daseins wandeln, verlieh er auf Gefallen deS Herrn sein 34steS LetzenSjahr für du Zeit de« Jenseits. Der tiefe Trauerschmerz von die ©einigen möge die Kunde an die Verwandten und Freunde seine Vorjahre beflügeln zum treu und unermeßlichen Andenken seineS Scheiden«. Der hinter, bli eben e trauern de Familienkreis." Es ist von Seiten der Minorität mit allen Kräften und den ihr zu Gebote stehenden I Mitteln die Beseitigung der Folgen des zweiten GemeinderathßbeschlusseS, welcher die Bestim« lmung des vorhergegangenen, daß der Platz dem botanischen Garten gegenüber, zwischen Wall« jthor und Neuenwegerthor für den Bau der Aula definitiv bestimmt sein solle, wieder aufhob, angestrebt worden; sie hat nicht nur bei den höchsten Vorgesetzten und maßgebenden Behörden das Verderbliche der Erbauung dieser für die gedeihliche Fortentwickelung der Innern Stadt mit bestimmende Anstalt in ein mit dieser noch nicht verbundene«, noch wenig bebautes Terrain dargethan, sondern auch die an die betreffenden Stellen gerichtete Eingabe mit einem damit ver« bundenen energischen Protest in das Archiv der Großherzogl. Bürgermeisterei niedergelegt. Eingesandt. Verehrliche Redaction wird wohl die Freundlichkeit haben und einem kleinen Artikel, welcher abermals in reinem Interesse unserer Stadt mit ein paar Worten die bekannte, fatale Wasserangelegenheit bespricht, die Aufnahme nicht versagen. In Nr. 183 des Gießener Anzeigers finden wir eine Bekanntmachung der Großherzogl. Bürgermeisterei in dieser Angelegenheit, und wir freuen uns, daraus zu vernehmen, daß der verehrliche Magistrat mit uns der Ansicht ist, daß der durchfließende Bach eine wahre Wohlthat für die Bewohner Gießen« , und daß der regelmäßige, ungestörte und reichliche Durchfluß de« Wasser« von hoher Bedeutung, sowohl in sanitätlicher wie feuerpolizeilicher Hinsicht ist. Wenn aber in dieser Bekanntmachung behauptet wird, daß das Ausbleiben des Wassers hauptsächlich darin begründet sei, daß von Seiten der Anwohner dieses Baches zu viel Schmutz in den Stadtgraben geworfen werde, so müssen wir dieser Behauptung doch einigen Widerspruck ent« gegensetzen. Wir geben zwar zu, daß viel Unrath frevelnder Weise sich in dem Graben angehäuft, und daß dieser Schmutz das Wasser hemmen kann, allein das gänzliche Ausbleiben de« Wassers kann der angehäufte Schlamm unmöglich verschulden. Einsender dieies hat sich die Mühe genommen und hat seit Montag dieser Woche der Schleußt, durch welche das Wasser in die Stadt fließt, jeden Tag einen Besuch abgestattet, und kann in Wahrheit versichern, daß während dieser ganzen Zeit aber auch kein Tropfen Wasser durch dieselbe geflossen ist, und daß das unmittelbar unter dieser Schleuße stehende Wasser so pfuhlig und riechend geworden, daß die armen Fische darin ihr Leben nicht mehr fristen konnten und zu Dutzenden tobt dorten liegen. Durch besagte, aufgezogene Schleuße fließt also kein Wasser in den Stadtgraben, und daran kann doch unmöglich der Schmutz in demselben schuld sein, denn wo kein Wasser fließt, da kann auch keins zurückgehalten werden, und die Ursache, welche das gänzliche Ausbleiben des Wassers verhindert, kann demnach nicht innerhalb der Stadt, sondern muß außerhalb derselben gesucht werden. Wo nun dieselbe steckt, daS können wir freilich nicht untersuchen, allein wir hoffen zuversichtlich von verehrlichem Stadt« vorstand, der gewiß auch mit uns der Meinung ist, daß die Stadt ein Recht auf besagte« Wasser hat, daß derselbe alle Mittel anwendet, welche dahin führen, daß den Bewohnern bitte« Recht nicht mehr länger verkümmert wird. Die verehrlichen Vertreter unserer Stadt haben ja selbst in ihrer Bekanntmachung die Gründe bezeichnet, welche sehr dringend die schleunigste Beseitigung diese« Mißstandes fordern, und wir erwarten daher, daß dieselben mit aller Energie diese hochwichtige Sache in die Hand nehmen, da sie gewiß nicht verschulden wollen, daß namentlich der gesundheitliche Ruf unserer Stadt, welche eben so prächtig in ihrer Weiterentwickelung begriffen ist, dadurch gefährdet wird. Literarisches. Wir erlauben uns, auf die im Großherzoglichen Staatsverlage zu Darmstadt erschienenen handlichen, billigen Ausgaben folgender Gesetze aufmerksam zu machen: Die neuen Verwaltungsgesetze, die Landgemeindeordnung, die Städteordnung, das Volksschulgesetz, Anleitung zur Wahl de« Gemeinderaths rc. für die Landgemeinden, Anleitung zu Wahl tzes GemeinderathS rc. für die Stadtgemeinden. Wir können deren Anschaffung im Interesse der Sache nur empfehlen. Die Gesetze sollten in keinem Hause fehlen. Frischbäcker Gießen. Sonntag den 16. August. Chr. Noll Wwe. in der Neustadt, H. Röder in der Wallthorstraße, Zülch Wwe. auf dem Seltersweg. Kirchliche Anzeige deMevangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Sonntag den 16. August Morgens: Pfarrvicar Schlosser. Nachmittags: Schulinspector Vigelius. Künftigen Sonntag Feier des heiligen Abendmahls. Eingesandt. Ohne auf die in dem ,,Eingesandt" vom 11. August im Gießener Anzeiger Nr. 185 beliebte Kritik über die Wirksamkeit unseres Gemeinderaths näher einzugehen, fühlt man sich veranlaßt, eine der Wahrheit zuwiderlaufende Behauptung zu berichtigen. ______ Die Pfarrgeschäfte für die Wocke vom 16. bis 22. August besorgt Pfarrvikar Schlosser. Geldcourse des Wechselniakler-Syndicats zu JFrankturt a. JM., vom 14. Awgust StAatapapiere ’reussen »ankfurl ’iassau iurhessen lldenburg fayern Wurttcmb. faden Cons. Obligationen Obligationen . do. . . do. . . do. . . do. . . do. . . do. . . do. Ijährig do. do. do. . • do. . . do. . . do. . . do. . . do. • . 41/2 47z 4 37z 4 3'/r 4 4 41/2 4 5 4Vz 4 5 41 2 4 90? 991/z? 93i febG 99‘/4Pi/eG 99 * /2G 1017/8?3 */4G 975/,? 1043 46 1016 98bG 105b 10114g 983/4Pi/4G 6r. Hessen Luxemb. Oesterr. Ungarn Belgien Italien Russland Finnland Obligationen . . 4 do. . .iZi/r do. . .4 do. . .4 Silberrente . . 4* 5 Papierrente . .47s Eisenbahnanl. . S. 5 Obligationen . . 41/2 Tabaksobligat. . 6 Rente .... 5 Venetianer . . 5 Obligat.v.l862Lst. 5 Cons. Oblig. 1870 5 do. 1871 5 do. 18725 Oblig. Thlr. ä 105 6 99’/.? 95' zd 69i/bb6 66V8b 77? 103i/;P23/4 993/6?i/4G 903/4P'/2G 99' 26 1003/8b 997bb6 993,4?5/86 107? Finnland Schweden n Spanien Schweiz Nord amen Oblig. Thlr. ä 105 do. do. do. Lst. ä fl. 12 Ausl. Schuld . . Berner Staatsobi. do. von 1874 do. von 1861 Genfer Staatsobi. Bds. rückz. 1881 do. III. Serie 1882 do. IV. Serie 1882 Bds. rückz. 1885 do. 1887 do. 1888 do. 1904 ------------— Pfandbriefe, Aetlen und Prioritäten. Bayerische Hypothekenb. Frankfurter do. do. do. do. do. Rheinische Hypothekenb. do do. Bayerische Ostbahn Bergisch-Märkische VII. . Hess. Ludwb Thlr. i 105 do. do. do. in Gulden do. Thlr. ä 105 Pfalz. Ludwb. (Bexbach) do. do. Pfälzische Nord . . . . de. Max . . 5 4Vr 4 5 4Vr 4'/r 5 5 4'r 4 ’/t 4 5 4Vt 4 4Vr 47- 953/8P’/4G 102b 98P973/ G 1021/26 961466 ioiv4pP5/sG 4 , - 5 — 6 104V,P3/6G 6 981/f.G 6 .98«/2P3/8G 6 102%P‘/8G 6 104? 6 i — 5 IOOV4? 37i 2bG 626 1473 4bG 386b 108bG 1050 49b 255i/28i/27i/2b 1043/^6 108’ 4b 134? 1103/j? 1401 8L6 184b 287/8 i/jb6 AnleheaiM-Loose. Preuss. Prämien -Anleihe Thlr. 100 3i/o 1296 Köln-Minden Prämien 100 372 103b bayerische Prämien-Loose 100 4 I16i/4P1/8G Badische Prämien-Loose 100 4 1153/.P Badische Loose fl. 35 1— 73*/4Pi/gG Braunschweiger Thlr. 20 —- 237^6" Cross. Hess. Loose . fl. 50 — _ do. . . fl. 25 _ _ Kurhessische .... Thlr. 40 — _ Nassauer ...... fl. 25 —. _ Meinn. Präm.-Pfandbriefe Thlr. 100 4 98'/2bG Meinninger Loose . fl. 7 — 8VaG Oldenburger . . . . Thlr. 40 3 413/8b Oesterreicher von 1839 fl. 250 — do. „ 1854 fl. 250 4 IO21/4!) do. „ 1860 fl. 500 5 104'AP Vfi« do. „ 1864 fl. 100 — 164'/zP do. „ 1858 Cred. fl. 100 -- 192G Ungarische Staats-Loose fl. 100 — — Finnländische . . . . Thlr. 10 — — Schwedische .... 10 — 153/4G Geld-Sorten. Doppelte Pistolen . . . Pistolen ...... Holländische fl. 10-Stücke Dukaten...... 20 Franfcen-Stücke . . Englische Souvereigns . . Russische Imperiale« . • 5 Franken-Thaler . . . Dollars in 6old .... Holl. Silbergeld pCt. . . N.-Oesterr. fl.-St. 11/6 pCt. Amerikanische Silberdollars 9 45—47 9 40-42 9 48 50 5 34-36 9 28i/3 — 29i/t 11 55—57 9 47—4» 2 2D/26 2 26—27 993/46 951/36 4 126 3930 Edictalladung 8 1 Bekanntmachung sollen (rolher und tie Bilbui (Cap der guten Estcplie Chateau Ca- Manschetten-Knöpfe , Glace-, Wildleder- u. Sommer-Hand- schuhe, Hosenträger, Socken, Unterhosenu.-Jacken, wollene K„“ier ^usm-iicn, l^ßÄer Büdesheimer. Emil Fischbach. Natürliche QO CQ Carl Auy. Faber9 am Markt. bei Mainzer V.lTTl; (■'.Oll I. A. Dusch Söhne f nnignnß t hdien-Di ^genheite W über üben, ,ve W Prüf ritt, daß Samstag den 15. d. Mts Auf keinen Fall länger* Da Mir: Iwj Unfc Unkree L Imming: bchcht: $or P daher | nen übertr Ihein ic. Wir wie folgt 00 cn linear. Den Herren Wirthen empfehlen wir unsere rein gehaltenen Weine in: Bei Lösung eineS Ausstellungsbillcts ä 30 fr. gewahren die Hess. L ud wigvbahn und die vereinigten Pfälzer Bahnen vom 16. d. M 3 auf einfacher Bill et freie Rückfahrt. vermischte Anzeigen. 4015) Ein Regenschirm ist vor meinen Hause stehen geblieben. Carl Kaspar. Madeira, Marsala, Constancia Hoffnung), Bordeaux 4000) Für mein Manufacturwaarei- geschäft suche ick einen tüchtigen Mom von angenehmem Aeußeren, der sowohl mit dem Verkauf völlig betraut ist, fcr. e auck sammtliche^omptoirarbeiten selbst» ständig besorgen kann, gegen anstandi-r» Salair zum baldigen Eintritt. Hieraif Reslektirende wollen sich direct an btn Unterzeichneten wenden. Friedberg (Hessen), im August 1R74 M ayer I. Hirsch, i Nachdem die Mehrzahl der bekannten un- bevorzugten Gläubiger der Firma N- Klege l von Lich mit derselben ein Arrangement abgeschlossen haben, dessen Einsicht dahier offen liegt, werden deren nnbekonnte Gläubiger aurgefordert, umsogewisser binnen 14 Tagen ihre Forderungen anzumelden und rechtsbegründete Einwendungen gegen den Beitritt zum Arrangement vorzubringen, als sonst letzteres bestätigt und vollstreckt würde. Lich, den 7. August 1874. Grobherzogliches Landgericht Lich. Weyer. [4009 Versteigerungen. des )iuii 2) /»Cher jd. IN 16 'M scyuye, Hosenträger, bocken, Unterhosen u. -Jacken, wollen Hemden, empfiehlt in reicher Auswahl ju billigen Preisen, ß KK. Kiebsametu Der Urifuiul her ßiffigen Sdjreiömnlrriiifini Schulstlnßc, im Hause des Herrn Alexander Jia ff er dauert nur noch bis tdrofiherzogliche Bürgermeisterei Gießen Vogt 'l'rlrali'iiiiikiirlMiiiiiiriilr Malaga, Sherry (Xeres), Moscalel de San Tinto de Bota, Vinho do Porto weisser Portwein), Aecht foüitfd)Cö BZofser von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ick -u 8 fl. per Dutzend, 4 sl. per halbes Dutzend und 45 fr. per Glas gehorsamst ___Hobann Maria Darina in Köln_____J Wcltie. Für die Tafel. — Für Kranke und Genesende zur Stärkung. (AeehUieU yarantirt.) Mineralwasser! in allen gangbaren Sorten, sind in frisier Sendung stets vorräthig bei »Julia* Wallach. Irris« virfrii toO Freitag, den 21. August l. I., Vormittags 10 Uhr, in dem hiesigen Landgerichts-Local 9 Gentner ausgeschiedener Acten gegen gleich baare Zahlung zum Einstampfen versteigert werden. Tafelroflneai, Tafelmandeln, Tafelfeigen, Orangen, Ital. Haselnüffe, (1306) empfiehlt Emil Fischbach. Bekanntmachung. Nach einer uns gewordenen Benachrichtigung werden BKithroeh den 19. d. BK. auf der Militärschiefibahn an der Grünbergerstraste rechts Belehrungsscbießen auf weite Distancen statt- flnden. Wir bringen dies zur allgemeinen Kenntnist und bemerken, dafi an diesem Tage die Abfuhr des Holzes aus den in der Nähe gelegenen Distrikten Zoll stockswäldchen, Lichteneichen, Wanne und Hölle sowie das Begehen dieser Bezirke nicht gestattet ist. Gtesten, den 1/4. August 187/1 Herren-Wäsche, als: weife und bunte Hemden, Kragen, Manschetten, 7 Chemisetten, sowie Shlipse und Cravatten, Kragen- und ______ Markgräfler pr. Hektoliter = 100 Liter zu /15 st.,! ~ Eröffnung am 15. August 1874; Ha vserst Uhler — nt HS tT Verlooeuny bietet Gewinne im ungefähren Wertbe von Mark 3D» JV,. , ' V .. '' ’u zweimal 2500, 2000, zweimal 1500, 12"0, 800, 700, zweimal 600, 5>0<) rc. -c Looit III ^lalcnen gefüllt, gelackt mit v'tlguetten verleben. • fl. 1 45 fr. zu haben hd barlebacb 6i Gähn und David Goldschmidt in SV/ir3 Bei Abnahme von weniger als 25 Flaschen mit ge- ^oro,c ~ .e°I?.lc blT Ausstellung J ringer Preiserhöhung. Sermielhungen. 4008) Der 3. Stock, sowie ein Manstn denlogiS ist zu rermietben. —-__Obr- Petri E. 225 3926) Der untere Stocf meines n