Gießener Anzeiger Anzeige- und Amtsklati für den Kreis Hiessen IHM srr. 133 Gießen, am 12. Juni 1874. Betreffend: Die Reinigung der Schullokale. Bekannt in a ch n n g. ßefleii für dieses Jahr nachstehende, Morgens um 8 Uhr beginnende Märkte anberaumt worden, und jroat: den 3. Juli in Alsfelv, den 20. Juli i „ 13. „ „ Sich, n 21. „ , in H II 22. ii n 23. ii den 18. Juli in Groß Bieberau. I politischer Theil Bickenbach, Groß-Gerau, Goddelau, Gernsheim, Quittung sofort baar bezahlt. vom Verkäufer gegen Erstattung des Kaufpreises und »tKfcljifrit 1 |L i3h. »ii Drt»gerL»h«. Durch di« VH Vqogtn vterteljährsz 1 W h. mee. blufftr, dck DrfftMnf >»n- nie aud) imS Darmstadt, 12. Juni. In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer wurde eine Petition von Lehrern, betr. Revision des Lehrerbesoldungsgesetzes, und mehrere weitere Eingaben verlesen und darauf die Berathung des Nachtrag- Budgets fortgesetzt. Wir heben in unserem Berichte nur die Punkte hervor, die zu einer Debatte Anlaß geben. Heinzerling macht darauf aufmerksam, daß die Kosten für den Administrativ Justizhof und die Oberstudien-Direclion in dem Budget in Voraussicht einer Reorganisation abgcsetzt seien, daß letztere aber noch nicht erfolgt sei. Ministerialdirector v. Starck entgegnet, daß der Budget- posten bis zum Eintritt der neuen Organisation selbstverständlich bestehen bleiben müsse. Dumont fragt, wie es mit seinem Antrag auf Reorgaiiisation des Medicinalwesens stehe, v. Starck erwidert, daß die Regierung die Initiative ergriffen, die Sache aber durch Erkrankung des Referenten Verzögerung erlitten habe, die neue Organisation werde jedenfalls mit dem nächsten Budget vorgc- legt werdeu. Schröder wünscht, daß der Posten für das Oberconsistorium bald ganz aus dem Budget verschwinde, vorerst aber, daß man die Stellen in diesem Colleg nicht als Ruheposten für rcmovirte Beamten betrachte. Schaub will wiffen, welche Stellung die Kreisschulinspectoren gegenüber den Kreisräthen einnehmen sollen. Ministerialdirector v. Starck erklärt die Kreisschulinspectoren und die Kreisräthe seien Mitglieder eines Collegs, letzterer wünschte an den Schulvisiiationen Theil zu nehmen, dadurch weide nur die Autorität der Schul- inspectoren gestärkt. Schaub will keine Einmischung der Kreisräthe in die Schulvisitationen, wogegen Dumont glaubt, jedes Mitglied des Schulvorstandes oder Gemeinderaths habe das Recht, daran Theil zu nehmen und Fragen zu stellen. Abg. Welckcr beantragt, die beiden Justificaturcn der Oberrechnungskammer zu einer Behörde zu vereinigen. Regierungscommissär v. Starck hält die Sache für wenig bedeutend; die gegenseitige Verwendung der Beamten sei bereits angeordnet. Ternburg beantragt, um dem Wunsch der Kammer noch mehr Nachdruck zu geben, die Besoldungsznlage für einen Revisor nur für den Erscheint täglich, mü Vu* uahm« Sonntags Expedition Eanzletdor». 8it ® M 1. gemäß. Bei dem Posten über die Landes-Universität betont Abg. Oncken, da ß man in dln akademischen Streifen über den diesmaligen Bericht des Finanzausschusses mehr befriedigt sei, als über seinen Vorgänger. Der von der Negierung acceptirte Vorschlag, die Zulagen nicht gleichmäßig zu vertheilen, sei nicht zu beanstanden, insbesondere im Angesicht unserer so widersprechend geschilderten Finanzlage. Die Ungleichheit der Zulage müsse aber eine planmäßige werden, damit nicht Zurücksetzungen und Bevorzugungen unterstellt werden könnten. Der vom Finanzausschuß aufgestellte Gesichtspunkt der Anciennetät sei anerken- nenswerth, aber nicht allgemein anwendbar; die Verträge mit den Professoren Montag den 15. Jnni ■J.'JiJURWJiWMIMMm— IIIIH IM Die von der Militär-Commission erkauften Pferde werden zur Stelle abgenommen und gegen Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den Kauf rückgängig machen, sind der sämmtlichen Unkosten zurückzunehmen; auch sind Krippensetzer vom Kaufe ausgeschlossen. Die Verkäufer sind ferner verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke rindlcderne Trense mit starkem Gebiß und Ringen versehen, eine starke Kopshalster von Leder oder Hanf mit zwei, mindestens zwei Meter langen, starken Hanfstricken — ohne besondere Vergütung — mitzugeben. Königlich Preußisches Kriegs-Ministerium. Abtheilung für das Remonte - Wesen. Nr. 19 des Reichs-Gch'tzblalles, ausgegeben ben 5. Juni 1874, enthält: (Nr. 1007,i. Uebereinkunst zwischen dem Deutschen Reich und den Niederlanden, betreffend die gegenseitige Zulassung der in den Grenzgemeinden wohnhaften Aerzte, Wundärzte und Hebammen zur Ausübung der Praxis. Vom 11. December 1873. Gießen, den 11. Juni 1874. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v Röder. v. Schön. v. Klüber. TmNQrl n? if iu *8 M *11 'N ßMptonarbeitv ii, der eine coM Stift nimti an die Grohhcyvglichcn Bürgkrmristcrrirn des Kreises. Wiederholt bei uns eingelaufene Beschwerden veranlasicn uns, Ihnen unsere Verfügung vom 15. November v. I. (Anzeigeblatt Nr. 270) einzuschärfcn. v. Röder. ▼V , M 6lü|t,t Rotten H Betreffend den Remonte - Ankauf pro 1874. Zum Ankauf von Remonten im Alter von vorzugsweise drei und ausnahmsweise vier und fünf Jahren sind im Bereich des Großherzogthnms ^ker. ^nbel^r. seien meistens in früherer Zeit geschloffen, aber heute könnten diese nicht als alleiniger Rechtsboden betrachtet werden. Er möchte Vorschlägen, ein Minimum von etwa j/4 festzustellen, die Ersparungen, die dadurch erzielt würden, dann als Alterszulagen zu verwenden. Ministerialdirector v. Starck bemerkt, daß eine allseitig als gerecht anerkannte Dertheilung der Zulage so schwierig sei, daß er wünschen müsse, daß die Professoren ebenso wie die anderen Staatsdiener behandelt würden, auch müsse dem Dispositionssond das Sechstel zuge- theilt werden, womit nicht gesagt fei, daß er vollständig verwendet werden muffe, wie seither schon nicht geschehen sei. Dernburg glaubt nicht, daß man das Profefforenthum, das eine Art freier Kunst sei, wie die übrigen Staatsdiener behandeln könne, um so mehr, als die Professoren auch Colleggelder bezögen. Es könnten allerdings Professoren, deren Leistungen mehr solid als glänzend seien, zurückbleiben, und diesen müsse geholfen werden. Die Regierung sei sehr wohl in der Lage, in der Vertheilung der Zulagen das Rechte zu treffen. Buff erkennt an, daß die Verhältniffe der Professoren nicht mit den anderen Staatsdienern zu vergleichen, und die Vorschläge des Ananzausschuffes die richtigen feien. Nicht das von Herrn Oncken vor,chlagene Siebentel werde der Ungleichheit steuern, man müsse die Dertheilung dem pflichtgemäßen Er- ! messen der Regierung überlasten. Oechsner hebt hervor, daß auch an anderen gegenwärtigen"Jnhaber'der Stellt zu verwillig^n.^Die Kammer beschließt dem-! Anstalten, z. B. dem Polytechnikum, Berufungen stattfanden, es fehle ein Ni f wichen bei W bezi^rn. JNluinyt. Nüitriööitii 1 ^1/^fktschmiü, l^Neustadt. Z'mnier ml?(fo itnroeg 134 Man bringt zur öffentlichen Kenntniß, daß im Laufe dieses Jahres dahier noch folgende Märkte abgehalten werden: den 6. Juli Viehmarkt, | den 5. October Viehmarkt, den 3. August Vieh- und Krämermarkt, den 6. October Krämermarkt und den 14. September Viehmarkt, I den 2. November Viehmarkt. Lau terbach, den 1. Juni 1874. Großherzogliches Kreisamt Lauterbach. v. Kopp. ii ii ii ferner noch ein Nachmittags 2 Uhr beginnender Markt Panrrre-Zirnrnir, Wort zu oer: ; Ilckrrmann, flieg. "i erbauten We er obere Stock ai. en. ftoU, Gärtner. iwohnungtst;u vn- ust beziehbar bei nk, ^olfenfloiie. : Ter untere Stck Rarbursier Etias' stian G- Eckel ner zu vermiethn __M 1 Stube zn oermi» hen. lins Wallach. 14. „ „ Nidda. 15 „ „ Nieder-Wöllstadt, 18. „ „ Groß-Umstadt, Wie bisher so künftig unverändert. Kreise. Meilen. 1871.) 24,949 249951 Stloiiö, 20. 21. 22. 23. 24. 87357 35854 31800 41626 53314 N htBchli Mainz Alzey Bingen Oppenheim Worms__________ Provinz Rheinhessen 6t ktthtn au Bod)t teil oblag und toemger all iß in toQti - ! tuf Warten ind) r«hni 3,582 5,663 3,558 6,055 6,091 L find 6i iti Jtrfi’tli til auf ttr umtntiid) taturd) nh mittag und MknitenlN! ttm Sefud Lirth M eurüt und ehfditn. Wlorgt wir Btnn auch bnitbt ntch v« ter Di 8dud)tr M tu Inerfeni Biel) in Dr ßine grat !:nntt. Da fclfhbung \ 2914) Z lotter Ho, ®nt werbe -ollen sich melde, Tiehtn, ^ohhnz M u- nifr tti'st Ditrjnt i Princip, wie ältere Lehrer, solchen durch Verträge gewonnenen Kräften gegen« über, behandelt werden sollten, v. Starck erklärt sich wiederholt für gleichmäßige Behandlung der Professoren mit den anderen Staatsdienern. Oncken bemerkt, daß er seinen Vorschlag nur gemacht habe, um etwaiger Willkür vor« zubeugen. Die bevorstehenden Veränderungen und Verbesserungen an der Universität, namentlich in Folge der neuen Prüfungsordnung, würden erhöhte Mittel nöthig machen und bitte er deshalb, den gejammten DiepositiionSfond zu bewilligen. Dernburg hält die Gründe des Ausschusses für die richtigen und beantragt, den geforderten Betrag als Pausch - Summe zu bewilligen, alle Besoldungen unter 1000 fl. um ein Sechstel, die übrigen nach Er- mesien der Regierung zu erhöhen. Goldmann ist für die allgemeine Erhöhung der Prosesioren - Gehalte, da die Zulage um ein Sechstel nur eine Ausgleichung sei. Dumont führt aus, daß wir bei Professoren - Gehalten keine festen Etats hätten und bei den hier vorliegenden ganz abnormen Verhältnissen es ungerecht sei, aus Staatsmitteln hier hohe Gehalte noch zu vermehren. Er bittet den Antrag Dernburg's anzunehmen, was mit Einstimmigkeit geschieht. Bei den Anforderungen für die Gymnasien hebt Dumont hervor, daß das Gymnasium in Mainz im Staatsbudget nicht vorkomme, da sämmtliche Kosten aus dem Universitätsfond bestritten wurden, trotzdem fei das Schulgeld erhöht worden, was jedenfalls ein Unrecht gegen die Bevölkerung von Mainz sei und dort große Aufregung hervorgerufen habe. Er tadelt, daß man die Befreiung von Kindern der Lehrer vom Schulgeld aufgehoben habe. Ministe- rialrath Knorr führt aus, daß im Interesse der Gleichheit das Schulgeld au allen Anstalten dasselbe sein müsse. Schröder führt aus, daß die etatmäßigen Besoldungen vielfach nicht ausgezahlt und dadurch Ungleichheiten hervorgerufen worden seien. Das Gymnasium in Büdingen werde aus verschiedenen Klassen, so zum Theil aus der Präsenskasse dotirt; letztere bestehe aus standesherrlichcn Stiftungen und sei deshalb die Besetzung der Lehrerstellen zwischen Staat und dem Standes-Herrn vertheilt worden. Jetzt, da der Staat bei weitem die größere Summe zuschieße, läge» die Verhältnisse anders und könne es unmög lich dabei bleiben, daß die Standesherrschaft für die Hälfte der Lebrerstellen das Präsentationsrecht behalte, v. Starck erklärt, es sei die Absicht der Regierung, eine Veränderung bezüglich dieser in Büdingen bestehenden Verhältnisse herbeizuführen. Edinger hält die Erhöhung des Schulgelds an den höheren Schulen für einen großen Fehler. Eine Befreiung der Lehrerkinder vom Schulgeld würde er dagegen für ein ungerechtes Privilegium halten. Greim bemerkt, daß die Schulgelder in andern Staaten viel höher seien, als bei uns. Du-! mont kommt nochmals auf die Mainzer Verhältnisse zurück und fragt, ob die Gehaltsverhältnisse der Gymnasiallehrer in Mainz gleichmäßig geordnet werden sollten. Wolz will keine commumstische Tendenzen befolgt haben, welche er in Erhebung eines Schulgeldes in Mainz, wo Stiftungen der Voreltern vorhanden seien, findet. Die Kammer genehmigt den Antrag Heinzerliug's, nach welchem, wenn mehrere Geschwister ein Gymnasium besuchen, eine Herabsetzung dcS Schulgeldes eintrcten soll. Die Posten für Gymnasien, Lehrer-Seminarien Roöunn S'M«« ’kn bitte bit| ärtifd ."l-ffe 7'°bri b|t "•’bm »t i .«ff Teilen ir >n8 d S d! fg?S » 'M 2 Davie Union, einigt,^ lit-ks § Flächeninhalt nach I Einwohnerzahl geograph. Quadrat- .(Zählung vom 1 Dec. und das Prediger-Seminar werden darauf einstimmig bewilligt, ebenso die für Besoldungen der Geistlichen, für das Museum und den botanischen Garten. Bei dem Posten für das Polytechnikum macht Abg. v. Wedekind (Darmstadt) , darauf aufmerksam, daß die älteren Lehrer gegen die mit hoben Gebalten »reise Lilles»um Qu6 bcT ^uthellung de- Orte- Steinbach im jetzige» später Berufenen sehr benachtheiligt seien und wird darauf der Ausschußantrag: Berlin 13 \iini Der ehernem, Amib#r<8 „„h a e*» * .. 2000 l - dn S.chj.l «*•*.' * «4 6*4. b. ÄtÄÄT"* " Summe zur besonderen Aufbefserung für die alteren Mehrer zu verwenden, an- l»uiS, 13. -du » Rum Beiiicke bfdffaifVrÄ in h.......... 8;"°'''"""- den. Posten für die Realschule» führt Greim aus, daß die fürst Rieolai Nikolajewitsch^von Rußland hie. en'g.tröffen. Besoldungen ter Directoren nut denen der Gymnasien gleichgestellt und auch Bremen 1 z Di- J«. „n n «S (■>। a|hm ')/py111 11111i’ii11f tnhehan 91 Mtmtnii tw QIaTaa nnmum . ohue besondere Feierlichkeit dem Programme geinäß eröffnet^ Die es sei eine -Norm aufgestellt worden, Aenderungen konnten in Folge gewonnener Preisrichter beendigen erst heute Abend ihre Arbeiten. Erfahrungen später eintreten. Schröder macht darauf aufmerksam, daß die seminaristisch gebildeten Lehrer an Realschulen mit den anderen Volksschullehrern drailftrC itfi bezüglich des Gehalts nicht gleichgestellt seien, auch bezüglich ihrer Stellnug s" eine bestimmte Regelung nöthig. Ministerialrat!) Knorr bestreitet, daß diese Paris, 13. Juni. Auf dem Bahnhofe von Saint Lazare haben heute Lehrer schlechter gestellt, als die Volksschullehrcr seien; bezüglich ihrer Stellung keine weiteren Ruhestörungen stattgesunden. — Der Graf von Sainte Eroir, verblieben dieselben in der Kategorie der Volksschullehrer. George spricht sich Angreifer Gambetta'S, wurde zu 6 Monaten Gefängniß und in die Kosten zu gegen das hohe Schulgeld an Realschulen aus und fragt über den Grund der 200 Frcs. verurtheilt. Er lehnte die Vertheidigung durch einen Anwalt ab. Ungleichheit des Staatszuschusses zu den einzelnen Realschulen, worauf Mini- Die andern zur Hast gebrachten Individuen würden in Freiheitsstrafen von sterialrath Knorr die Grundsätze, von denen man ausging, erläuterte, und er- 8 Tagen bis zu einem Monat verurtheilt. klärte, es werde eine Regulirung der Gehalte der seminaristisch gebildeten Paris, 13. Juni. Abends. Die „Agence Havas" meldet: Das linke Lehrer 1876 erfolgen. Matty führt ans, daß meistens junge Elementarlehrer Centrum wird Montag einen Antrag auf Proclamtruug der Republik mit der an Realschulen berufen würden, diese dürfe man nicht gegen ältere verdiente siebenjährigen Präsidentschaft Mac Mahon's einbringen. Der Antrag läßt eine Volksschullebrer bevorzugen. Greim berichtigt die Aeußerungen einiger Vorred- gänzliche oder theilweise Revision der republikanischen Verfassung zu. Das ncr; die Vorschulen seien des Lehrplanes und des Zieles der Realschulen Hal- linke Centrum wird die dringliche Berathung verlangen. — Das Gerücht, daß ber nötkig. Buff bemerkt, daß an anderen Anstalten, z. B. am Polytechnikum, der Minister des Aenßern, Herzog v. Decazes, seine Demission zu geben ge« sehr verschiedene Gehalte bezahlt würden, sie müßten also auch an den Real- denke, wird dementirt. schulen nicht gleich sein. Oncken erklärt sich gegen eine abermalige Erhöhung — Der carlistische General Elio ist hier augekommen. des Schulgeldes an der Realschule in Gießen, mindestens solle man eine Frist Versailles, 12. Juni. Nationalversammlung. Das Municipal-Wahl« eintreten lassen. Ministerialrath Knorr erklärt, es würde dadurch eine Ungleich gesetz wird ui zweiter Lesung genehmigt. Seitens der Linken wird eine Inter« heit entstehen, die ganz unzulässig sei. Bei der Realschule in Offenbach will pellaNon angekündigt darüber, welche Haltung die Regierung bezüglich einer der Reglernngs Commissär den gestrichenen Posten für katholischen Religions Partei zu beobachten gedenke, die gegen eine souveräne Entscheidung der Nativ« unterricht wieder hergestellt haben. In demselben Sinn erklären sich Greim, nalversammlung Mißachtung und Trotz an den Tag lege Der Minister deS Frank und Dumont und werden darauf sämmtliche Anforderungen für die Innern erklärt sich bereit, die Interpellation zu beantworten. Der Dcputirte Realschulen bewilligt und die daran geknüpften Anträge des Ausschusses geneh- Bethmont tadelt die in der gestrigen Sitzung vom Minister des Innern gege- migt. Nächste Sitzung Montag, 15. Juni. denen Erklärungen und klagt denselben an, daß er die Rechte der Deputlrten Darmstadt, 13. Juni. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben nicht genügend schütze. Er wirft ferner dem Ministerium vor, daß es mit den allergnadigst geruht. Bonapartisten gemeinsame Sache mache und seine Pflicht vernachlässige. Der Am 9. Mal den Prlvatdocenten und Prosector des pathologisch anatomi Minister des Innern erwidert, er habe an den von ihm gestern gesagten Worten scheu Instituts an der Universität Königsberg, Dr. Max Perls, zum ordent- nichts zu ändern, die Organe der öffentlichen Gewalt hätten ihre Schuldigkeit lichen Professor in der medicinlschen Fakultät der LaudcS Universität, iusbeson- getdan. Der gestern auf Gambetta gemachte Angriff erkläre sich bis zu einem dere für das Fach der pathologischen Anatomie und allgemeinen Pathologie zu gewissen Punkte aus den unseligen Worten die bicr gefallen seien. Der Mini« ernennen nnd in der gedachten Eigenschaft zu berufen. ster schließt: „Als Minister Mac Mahon's werde ick auch der Gewalt deS Darmstadt, 13. Ium. Das gestern ausgegebenc Regierungsblatt Marschall^Prä .deuten Ächtung zu verschaffen wissen. Ich werde die Mitte! zu ?ir. 28 enthält die Verordnung über die veränderte Eintheiluug des Großher- finden wissen, den Frieden zu schützen gegen alle Versuche, denselben zu stören, zogthums in Kreise. Von den bisher bestandenen 24 Kreisen werden hiernach Wer es wagen sollte, sich gegen die Gewalten des Marschalls aufzulehnen, mit dem 1. Juli 1874 sechs Kreise aufgelöst, nämlich: Lindenfels, Neustadt, wird iins bereit finden, ihn zu bekämpfen." Picard erklärt, die Worte des Pimpfen, Grünberg, Nidda und Vilbel — wodurch sich die Zahl der Kreise Ministers verschlimmerten nur seine gestern abgegebene Erklärung, er (Picard) in der Provinz Starkenburg von 10 auf 7, und in der Provinz Oberhessen fordere, daß die Nationalversammlung ihrer Souveränetät Achtung verschaffe von . aus 6 vermindert. Die Eintdeiluung der Provinz Rheinhessen in.und beantrage gegen den Minister deS Innern ein Mißtrauens-Votum. Die 5 Kreise bleibt unverändert. Nachstehend geben wir eine Vergleichung der bis Linke beantragt eine Tagesordnung, welche die Erklärungen des Ministers für tjerivvii und der künftigen Kreiseintheilung nach Flächeninhalt und Ein- ungenügend bezeichne. Die Versammlung nimmt indessen mit 377 gegen 326 wohnerzayl: Stimmen die einfache Tagesordnung an. Kreise. bisher künftig Flächeninhalt nach geograph. Quadratmeilen. Einwohnerzahl (Zählung vom 1. Dec. 1871.) Flächeninhalt nach geograph Quadratmeilen. Einwohner-z zahl (Zählung vom 1. Dec. 1871,) 1. Darmstadt 2. Benshelm 3. Dieburg 4. Erbach 5. Groß-Gerau 6. Heppenheim (7. Lindenfels) (8. Neustadt) 9. Offenbach (10. Wimpfen) 5,393 4,475 8,960 6,322 7,503 5,453 5,838 3,513 6,766 0,509 67014 29116 5035 t 24005 31408 30248 30671 18063 64620 3801 5,411 7,103 9,145 1.-771 8,158 7,375 6,842 67182 43775 50974 46945 35027 40774 — 65224 — Provinz Starkenburg 11. Gießen 12. Alsfeld 13. Büdingen 14. Friedberg (15. Grünberg) 16. Lauterbach (17. Nidda) 18. Schotten (19 Vilbel.) __________ 54,732* 6,339 10 374 4,485 7,356 4,278 9,779 7,781 5,849 3,487 349297f 43658 33568 17475 40828 17491 29012 32568 18232 20814 54,805* 10,779 11,447 8,917 10,412 8,779 8,359 349901s 62692 37814 37606 58793 29012 27125 Provinz Oberheflen 59,728* 253646f 59,693* 25j042f 67182 ®nMnw JA ' Wun» v°m 1. 1871,) 43775 50974 46945 35027 40774 ' । 65224 | !rp4990i[| ! i 62692 1 37814 37606 i 58793 I 1 ! 29012 9 j 27125 3*~i 253042s unverändert. -i ntvohnerzahl Jung vom i. Dec. 1871.) 87357 35854 31800 41626 53314 249951 ■ Wad) im jtfigm I Mister! ii. ist heute Groß- | tlche Ausstellung! ß eröffnet. Die J zare haben heute g >n Sainte Cr^ I in die Kosten j« I »inen Anwalt al. f iheitsstrasen m dbet: D-- tok i Republik mittn - ilnttog -ßmg !“■ ®‘. | )a8 Gerücht. M I ton j« S-b-» «v wirb eine 3* h wt« r/Seputiiti” ’Ä- "ünW-rt«- Äul* \ <•;& iu eine^ oe Jie stöB tie Worte W s-*,? hat 25,856 Württembergische Fuß; eine Quadratmeile hat 668' 2 Millionen Quadratfuß. Der Bodensee ohne den Untersee hat 8*/? Quadratmeilen oder 5682 Millionen Quadratfuß; eS hätten somit sämmtliche Bewohner deS Erdballs, 1430 Millionen, auf dem Bodensee Platz, indem für jeden 3,974 oder rund 1 Quadratfuß Raum bliebe." Der See müßte natürlich überfroren sein, und zwar dick genug. Würde die Eisdecke einbrechen und die ganze Menschheit verschwinden, so würde der Wasserspiegel kaum um einen* halben Fuß sich heben. Um die ganze Menschheit einzupökeln, brauchte man also nur ein Faß, daS halb so viel Wasser hält, als nothwendig ist, um den Bodensee um einen Fuß steigen zu machen. lichen kleinen Gewässer hat ein Fuhr Herr Kupsch Behufs der Fischerei gepachtet und den Arbeiter Schadow aus Mariendorf als Wächter darüber bestellt. Die polnischen Arbeiter, welche auf Südende in dem Hause de- Schachtmeisters Strauß wohnen, batten öfter Reusen in den Teich > ausgelegt, um Fische zu fangen, welche Schadow, so oft er dieselben gefunden, confiscirt hatte. Hiedurch war bti den Polen ein Groll gegen Schadow entstanden und sie hatten demselben schon öfters gedroht, daß sie ihn todtschlagen würden. Am Samstag Abend begab sich Schadow wieder, um die unbefugte Fischerei zu verhindern, auf einen Pairouillengang und kam hierbei in Die auf Süoende befindliche Schankbude des Restaurateurs Pohl, wo er die sieben jetzt in . Haft befindlichen Personen traf. Hier kam es zu einem Wortwechsel zwischen ihnen und Schadow. Zwar wurde der Ausbruch von Thätlichkeiten durch Pohl's Dazwischenkunft hintertrieben, konnte aber leider nicht für die Dauer verhindert werden; denn als Schadow später die Bude verließ und sich auf den Weg begeben hatte, wurde er von den Arbeitern überfallen. Um etwa 11 Uhr Nachts fand der Fuhrherr Kupsch die gänzlich verstümmelte Leiche auf dem Felde, lud sie auf seinen Wagen und brachte sie nach Martendorf. Der von dem Vorfall in Kenntniß gesetzte Gendarm Mielentz begab sich mit mehreren Personen aus Mariendorf um 12 Uhr Mitternacht nach dem Strauß'schen Hause und besetzte dasielbe, so daß Niemand herauskommen und entfliehen konnte. Anfangs wurde auf sein Klopfen nicht geöffnet und als dies schließlich geschah, wurde sofort aus der Hausthür nach ihm mit einem Spaten geschlagen, ohne daß er indessen getroffen worden wäre. Gleichzeitig wurde aus den Fenstern mit Knüppeln auf die Civilpersonen geschlagen. Erst nach längerem Kampf gelang es dem Gendarm und den Eivtl- Personen, in das HauS einzudrtngen und die sieben Personen, die sämmtlich bei dem mitverhafteten Arbeiter Reinhard in Schlafstelle lagen, zu bewältigen und zu binden, so daß ihr Transport nach Mariendorf noch in der Nacht erfolgen konnte, von wo sie am Sonntag zum Unter- suchungSarrest abgeliefert wurden. Nach den inzwischen fortgesetzten Ermittelungen hat der Arbeiter Karl Kothe den tödtlichen Hieb mit der Axt nach dem Kopfe des Schadow geführt, wodurch höchst wahrscheinlich der Tod sofort eintrat, da der Schädel fast völlig gespalten ist. Außerdem sind an der Leiche sieben Stiche im Rücken und in der Seite, so wie ein solcher unter dem linken Arm vorgefunden. Die rechte Hälfte des Backenbartes ist dem Schadow vollständig au-gerissen. Es ist hiernach anzunehmen, daß, bevor der töbtliche Schlag mit der Axt geführt worden, ein heftiger Kampf Statt gefunden hat; hiefür sprechen auch die zahlreichen am Körper befindlichen Blutunterlaufungen. Die Stiche hat, den Angaben der übrigen Verhafteten nach, der Bruder des Arbeiters Kothe, Friedrich Kothe, dem Schadow beigebracht. Die Volkswuth in Mariendorf war so groß, daß man die Mörder mittels Wagen geschloffen nach Berlin transportirte, weil mit Steinen nach ihnen geworfen wurde. — Ein fürchterliches Verbrechen hat in Turin stattgefunden. Am 3. Juni fand man im zweiten Stockwerke des Hauses Nr. 13 in Via San Maurizio in zwei Zimmern die ganze Familie des pensionirten Capitains Josef Dalessina, bestehend aus seiner Gattin, zwei Töchtern und einem Sohne, in zwei Betten mit unzähligen Wunden, die mit einem stumpfen Messer beigebracht waren, ermordet. Nicht eines der Opfer hatte sich vertheidigen, nicht eines die mörderische Hand aufhalten können. Das Familienhaupt selbst, von finanziellen Sorgen bedrängt, war der Henker der ©einigen geworden und entfloh, nachdem er unter Begünstigung der Dunkelheit da- höllische Werk vollbracht hatte, aus dem Hause des Schreckens, nachdem er auf einem Zettel feine Absicht kundgegeben hatte, sich selbst das Leben zu nehmen. Bis jetzt hat man noch keine Nachricht von dem Unglücklichen. — Folgendes Curiosum ist dem „Gewerbeblatt auö Württemberg", jedenfalls von einem, der ungeheuer viel Zeit übrig hat, von Heilbronn eingesandt: „(Sine Deutsche Meile Lokal- Notiz. Gießen, 15. Juni. Die gestrige Sängerfahrt deS Lahnthal-SängerbundeS verlief trotz petz zweifelhaften Wetters in recht günstiger Weise. Der geräumige Wenzel'sche Garten war biS auf den letzten Platz besetzt. Die Leistungen der Sänger waren recht gut und wurden namentlich die beiden ersten Chöre sehr sauber und exaet durchgeführt. Die Einzelvortrage waren für den entfernter Sitzenden, des windigen Wetters wegen, weniger zu Horen und büßten dadurch erheblich an Wirkung ein. Es war trotzdem aber doch ein recht gemuthlicher Nachmittag und unsere fremden Gäste amüsirten sich sehr. Der Abend vereinigte noch eine große Menschenmasse zum fröhlichen Bankett und unter Gesang und guten Musikvortragen verschwanden dem Besucher rasch die Stunden. Es darf hier noch hinzugefügt werden, daß dadurch, daß der Wirth des Gartens Flaschenbier verabfolgte, ein wesentlicher Theil der Gaste herangezogen wurde und wäre ein ferneres Verabreichen von Bier, auch bei sonstigen Gelegenheiten zu wünschen. Ueberhaupt muß man dem Wirthe nachsagen, daß das, was er unternimmt, auch gut besorgt wird. Die rnaffenhaften Gäste wurden vollständig befriedigt in Speisen und Getränken. Wenn auch zu später Nachtstunde die Speisen fehlten, so läßt sich dieses bei einem solchen Ansprüche nicht ändern und wenn gestern im Garten ca. 4000 Flaschen Bier getrunken wurden, so war der Durst der Gäste noch ein recht gesunder. Es war gestern alles vereinigt, um dem Besucher die Sängerfahrt angenehm zu machen; Sängern, Musik, Wirth und Wirthin gebührt die Anerkennung hierfür. --Gestern Abend gerieth auf dem Main-Weser-Dahnhof ein Waggon mit 10 Stuck Vieh in Brand und wurde vollständig zerstört. Schauderhaft soll das Gebrüll der armen Thiere gewesen sein, welche in den Flammen standen und denen keine Rettung gebracht werden konnte. DaS Vieh war mit noch anderem zur Ausstellung nach Bremen bestimmt, lieber die Entstehung des Feuers ist man noch im Dunkeln. England. London, 13. Juni. Dkl Herzog und die Herzogin von Edinburgh sind heule zum Besuch der russischen Kaisersamilie nach Ems abgerelsi. 3 lullen. Rom, 13. Juni. Aus zuverlässiger Quelle erhalte ich die Mittheilung, daß daS Befinden des PapsteS gegenwärtig seiner Umgebung keinerlei Besorg- niß einflößt. Die Aerzte hoffen nach Analogie früherer Jahre, daß die L>om- merzei! ohne wesentliche Störung der Gesundheit vorübergehen werde. fepamen. Madrid, 13. Juni. „Jmparcial" will wiffen, die spanische. Regierung beabsichtige, beim Ableben des Papsies das Einspruchsrecht der früheren spa. Nischen Könige gegen die Papstwahl zu beanspruchen. flmeri&a. Washington, 12. Juni. Der Senat hat die Ernennung Bancroft Davis zum Gesandten der Union in Berlin bestätigt. Alle Plätze der Union, an denen Baumwolle marktmäßig gehandelt wird, haben sich d")M geeinigt eine einzige nationale Baumwollenbörse zu gründen und ern gleichhett- liches System für die Elassificirung der Baumwolle sestzustellen.________________ Vermischtes. Straßburg, 10. Juni. Der Straßb. Ztg. zufolge ist man hier wieder einem Verbrechen auf die Spur gekommen, das allgemeine Entrüstung hervorruft. Ende der vorigen Woche verhaftete man eine Weibsperson, welche als Kostfrau der gewerbsmäßigen Kinderpflege oblag und in dem dringenden Verdacht der „Engelmacherei" steht. Seit Neujahr sollen nicht weniger als vier der dieser Person anvertrauten Kostkinder „gestorben" sein. Die Untersuchung ist in vollem Gange. — Der Mord, welcher in der Nacht zum Sonntag auf dem Bauterrain Südende, nicht auf Martenhöhe bei B erlin verübt worden, ist, wie der „Trib." zuverlässig mitgetheilt wird, nach vorheriger Uebcrlcgung mit ruhigem Blute verübt worden. Die dort in der Nähe befind- — Die „Illustration" in Paris bringt ein schönes Bild, welches ein altes Kreuz auf einem Soldatengrab in der Nähe der Französischen Hauptstadt zeigt und die Unterschrift trägt: „Fut-il Allemand? FuUil Fran^ais?" In den Erläuterungsworten, die diesem Bilde beigefügt sind, heißt es u. A. • „Die meisten Gräber auf den Schlachtfeldern um Paris sind Überwachsen. Aber das große Holzkreuz auf diesem Grabe verräth ihre Anwesenheit und zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Man bleibt nachdenklich an dem bescheidenen Hügel stehen, unter welchem den letzten Schlaf schläft — wer? War er ein Deutscher? War er ein Franzose? Niemand weiß das heute mehr; denn das Kreuz trägt keine Inschrift. Ader was liegt daran! Der hier ruht, ist gefallen, indem er seine Pflicht that, ist gestorben als ein Tapferer, und deshalb hat er, wer er auch sei, sicher das Recht auf einen Gruß." — Ein schönes Wort, daS um so wohlthuender berührt, als es vom „Feinde" gesprochen wird. HffAemetner ä 114eiper Fußlwdell-Anstrich Fußbodenlack, sofort trocknend, Leinölficcatif, zum Einölen, Bekanntmachung. then und den 15. September zu Näheres bei der Exp. d. Bl- Gußeisen billig zu verkaufen. I. Rothenberger, Lindenplatz Damenkleidern eröffnen werde. Theilneh- bestens empfehlen. jerlteigeiungen. 2930) Wegen Versetzung will ich Freitag den 19. d. Mts., Morgens gegen 10 Uhr, 1 August d. I. ab tritt eine Erhöhung der Localfrachtsätze der Main- Weser-Bahn und deren Frachtantheile aus allen directen Gütertarifen um 20 pCt. ein. Von dieser Tariferhöhung werden jedoch die Artikel Getreide, Hülsenfrüchte, : Kartoffeln, Salz, Mehl und Mühlenfabrikate, für welche in allen Verkehren die jetzt bestehenden Frachtsätze fort erhoben werden, nicht betroffen. Die Minimalsätze werden allgemein für Eilgut auf 6 Silbergroschen, für Frachtgut auf 4 Silbergroschen festgesetzt. Cassel, den 12. Juni 1874. Königliche Direction der Main-Weser-Bahn. Besondere Bekanntmachungen. Bekanntmachung. 2914) Für die Stadt Gießen soll ein zweiter Holz- und Kohlenmesser angenommen werden. Bewerber um diese Stelle wollen sich in den nächsten acht Tagen bei uns melden. Gießen, am 9. Juni 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen V o flL Zur gefi. Beachtung! Baumwollene Damen - und Kinderftrümpfe von ächt engl. Baumwolle, glatt und gerippt, sowie alle Sorten wollene Strümpfe, werden durch unsere Strickmaschinen auf das Schönste, wie mit der Hand gestrickt, angefertigt. Desgleichen Strümpfe zum Anstricken sofort besorgt. Von baumwollenen und wollenen Garnen halten wir der Wäsche, empfiehlt ,(2134)Emil Fischbach. Aechte Neapoltt. Maccaroni, Etergemüsenudeln, Türkische und Bamberger Zwetsche«, Apfelfpaltcn, Brünellen, ReineclaudS, Birnen, (1305) empfiehlt Emil Fischbach. Aeilgeöotenes. 2928) Jedes Quantum feinstes prima Winter-Malz Versteigerung. Z Dienstag den 23. d. M., von Morgens 10 Uhr an, laßt die Unterzeichnete gegen gleich baare Zahlung versteigern: 3 Kühe, darunter 2 frischmelkende, 3 Rinder, Heu und Stroh, 1 Wagen, 2 Eggen, mehrere Pflüge, 3 ftf merinnen werden um baldige Meldung ge- . 21. Busch «oyue beten. C. Schneider. 2898) Vier 5—6Ohm haltende Fässer lP2;plp zu Pfuhlfässern geeignet, billig zu verkauf en uezieyen. hart trocknend, Anstr,ch, rasch unb^ IermieLhungen. sowie alle sonnigen Ingredienzien zum An-^ _ , , streichen und Wichsen der Fußböden empfiehlt, Das seither VON Herrn FabN- __________Gmii Fischbach. Georgi bewohnte Logis im 2901) Mehrere Wagen Kuhmist werden B r ü h l'schen Hause ist zu vermie- bllllg abgegeben del L. Wolf, WaUthor. - * 0 :311m Badegebrauch empfiehlt 1(2943) Julius Wallach. Königs-Reisstärke. Unübertroffenes Fabrikat zum Stärken Exped. d. Bl.____ 2924] Eine freundliche Wohnung von 3 Zimmern, oder 2 Zimmern mit Cabinet nebst dem nöthigen Zubehör, wird von einer kleinen Familie ohne Kindern gesucht- Offerten beliebe man bei der Exp- d. Bl- abzugeben. f Eine Lokalität an frequenter Straße, am liebsten EckhauS, zur Wirtschaft geeignet, wird zu miethe» gefucht Offerten sub Chiffre 401 besorgt die Annoncen-General-Agentur von Rudolf Mosse, B. Heidingsfelder in Gießen. Main-Weser-Bahn. ^S£^nonm8cr5t^d,aftcn ber 2944) Die Ausführung der sämmtlichen Grünberg, den 14. Juni 1874. Arbeiten incl. Material-Lieferungen bei Er- Ehr. Pfeffer Wwe. bauung eines Retiradengebäudes auf der Station Gießen soll in öffentlicher Sub-, Mission verdungen werden. * in Gießener Gemarkung (Lichtenam auf drei Dienstgrundstücken Weizen meistbietend gegen baare Zahlung verkaufen. Bad Nauheim, am 14. Juni 1874. Der Bahnwärter: Siebe rt 2942) Ein möbliries Zimmer an einen 2748, Em Treppengeländer 73 Släbe ,ohben rußigen Herrn bei einer stillen Familie - - -ö - zu vermrethen Aus Wunsch kann auch Kost beigegeben werden. Näheres bei der Samstag den 27. Juni er., j 2935) Mchlsäcke werden billig abge- Vormittags 11 Uhr, geben._____ Röder, Wallthorstraße. einzusenden. anberaumten Termine g DjÄttttirZpftaNZeN Frankfurt, den 12. Juni 1874. |Lei A. Gut dan, Neustadt. Königliche Betriebs-Jnspection. ------------------------------------------- H e y l. I,at sclienkiefer-E xtract Die Zeichnung, der Kostenanschlag und die Uebernahme-Bedingungen sind auf dem Büreau der unterzeichneten Betriebs - In-; spection zur Einsicht aufgelegt und können billiast hl 32842.) die Submissions-Formulare daselbst in Kot,,her in Leipzig. Empfang genommen werden. DteOfferten—----c---777-—-—-— .- — sind portofrei und versiegelt mit der Auf-, ^39) Eme frischmelkende Ziege 1 8 schrot: verkaufen. Bet wem? sagt die Exped. d. Bl- „Submission auf das Retiradengebäudk: 2833] Mehrere Bauplätze sind noch zu auf Station Gießen" ^verkaufen bei F Jutzi, bis spätestens zu dem auf \ (Katzenstein'sche Besitzung). 2921] Hierdurch die Nachricht, daß ich « n mit dem 22. d M- wieder einen Cursus im stets großes lager, weiches wir Anmessen, Zuschneiden und Anfertigen von Myerische Sensen, Sicheln und Mrohmesser unter Garantie bei lleinzerliiig d- Trilius. (2909)_________vormals G. C. Windecker» Ilie II. Molph'sche HiisikalieiihaiKlhiiig empfiehlt ihr reichhaltiges Lager von JPlaalnon und TafelelavleretG aus den renommirlen Fabriken von Stein wefff ^a<*lif oL. Sch wecll- ten. Biese, Weumeyer, Schledinayer de Söhne. Bcrdux ä? Knick, Uehel de I^echleiter etc., zu 190 bis 400 Thaler. 2— 5jährige Garantieleistung. Gespielte Pianos werden im Tausch angenommen. Teiftannfalf für IfliiMlkallen und Piano*. Lager von Streich-, Blech- und llolzblaNlimtrumenten , deren Bestandteilen und allen Sorten Salten. . Reichhaltiges VIiirtlkallcn-SortInient und Lager der billigen Editionen von Peter*, Ijltolfl* etc. IXotcnpapier in allen Sorten. Kataloge, Preiscourante und Abonnemenlsprospecle gratis.(2933) Bekanntmachung. Mittwoch den 8. Juli l. I., Vormittags um 10 Uhr, oll die dem Konrad Schudt, jetzt Georg Philipp Eheleute, zu König- aasen gehörige Mühle mit Scheune und Stallung, 25 Morgen Ackerland und 10 Morgen Wiesen, auf dcm Bureau des unterzeichneten Drtsgcrich!? ver- eigert werden. Die Mühle hat zwei oberschlächttge Mahlgänge und einen Schlaggang mit ausgezeichneter Wasserkraft. Nieder-Ohrnen, am 20 Mai 1874. Großherzoglicbes Ortögericht Nieder-Ohrnen. (2701)__O h n a ck e r._________________ _____________ 2937) Die Waarcnvrrftcigrrunq von (5arl Frccl» wird Dienstag, N csimittags um 2 Ubr, fortgesetzt. 290») Wir sind im Begriff, neben unserem Colonialwaareiigescliaft, unser Lager in allen Lorten Eisen waareu auf- Steue rcicllbaltigst pi sortiren und kalten daffelbe unter Zusicherung reeller Bedienung angelegentlichst empfohlen. Heiaserliny 4* Tribun* vo mals G. C. Windecker. lliiiiiiifiiii'iilsUiiK'rrli'. Die Kapelle des II. Großherzoglich Hessischen Infanterie-Regiments Nr. 116 (Großherzog) beabsichtigt während des Sommers einen Cyklus von 6 Abonnements Eoncerten in dem Wenzel'schen Garten zu geben und erlaubt sich hiermit zur Subscription einzuladen. Der Preis beträgt für ein Familienbillet 3 fl., für ein Personenbillet 1 fl. 30 fr. Der Anfang der Concerte wird durch den „Gießener Anzeiger" bekannt gemacht. Die Liste cireulirt. Gießen, im Juni 1874. (2892) Die Kapelle des II. Großherzogl. Heff.-Jnfant.-R>g. Nr. 116. JKrausse, ____________________________________________ Kapellmeister.__________________________ National Hypotheken Crcdit Gesellschaft, eingetragene Genossenschaft zu Stettin. |lfdniihricfc. privilcgirt durch Aller höchste (^abinetS-Ordre vom 30. October 1871 in Apoints von 1000 — 5u0 — 200 — 100 und 50 Thlr. 50/gtge werden zum Nominalbeträge 412° o'fle werden mit 10° 0 Zuschlag, mithin ä 110 zurückbezablt. ftftr dieselben haften nicht allein die dafür erworbenen und im Tresor unter Staattzkontrolc befindlichen sicheren Hypotheken Obligationen von mindestens dem gleichen Betrage, sondern auch das Gesellschafts-Vermögen und über 1000 Genossenschafts-Mitglieder solidarisch mit ihrem ganzen Vermögen. Yapitolisten finden somit Gelegenheit, ihre Kapitalien hierin pupillarisch und unzweifelhast sicher airzulegen (2926) De» Verkauf obiger Pfandbriefe habeu wir dem Herr» S. Reiillingei* in Hiessen übertrage«. Der Vorstand. Von Norcke. Uhsadcl._____Thym.______ 3044) Dulch Verfügung Großderzogl. Ministeriums des Innern vom 6. Mat a. c. sind die Pfandbriefe des unterzeichneten Loden credit-JnstitutS nunmehr auch zur Anlegung von Gemeinde-, Kirchen und StittungScapltalien im Grosiheizoqthum Hessen zugelaffeu. Wir beehren uns bekannt zu geben, daß wir für die Provinz Dberbeffen die: Agentur der Bank für Sfiddeiilscliland in Giessen mit dem Verkauf unserer 4 y2 und 4 Pfandbriefe beauftrag! haben München, im Juni 1873. _____Süddeutsche Bodencrcdilbaiik« IX.MMklchkinischrs Lurnsell. «Ti rufest-Codi llt. Dersammlnna auf dem I^ahnsteiu Montag den 15. d. M., präcis 9 llbr 2lbend6. Tagesordnung : 1. Berichterstattung über die Arbeiten der einzelnen Ausschüsse. 2. Sammlung von freiwilligen Beiträgen. 3 Festkarten. Der engere Ausschuß Kiieiiania, Unfall-Md Transpott-Vcrsichcrunks-Alticn-Gcscllschast in Cöln. Zur Uebernahme von Persicheruugsanträgen gegen Schaden durch Um fälle in Fabriken und sonstigen gewerblich hi Etablissement», welche den Unternehmern (Arbeitgebern) durch die ihnen gesetzlich obliegende Entschädigungs-Verpflichtung .verursacht werden, sowie Unfälle einzelner Personen in und außer dem Berufe und auf Reisen zu billigen, festen Prämien Hält sich bestens empfohlen und ist zu jeder Auskunft gern bereit, der Vertreter für Gießen: Carl Helr» Secretär.(2461) Wütlmarlit su Frankfurt a. M Wir zeigen Hiermit an, datz untei Mitwir kung dry landwirthafilichen Vereins in dessen Halle und dem daran gelegenen großen Meicbflartcn am 7. und 8. Juli d. Js. der hiesige Wollmarkt ftattfinbet, zu welchem wir Verkäufer und Käufer ergcbrnst mit (SantcSc wurde vom Wall- 2747) (Sin gut beleumundeter Arbeiter, teinhauer einladen „ Für den Markt bestimmten Wollen nelmcn w>r schon 14 Tage vor dessen Beginn auf Lager, ohne dafür Lagergeld zu berechnen. Unverkauft giterrichts-Alizclgc.!Spelttil-iy>t>r.Kirchh°ffrr 2941) Damen, welche das Zuscirncidcn 5; ||1 Mralnnirg und Anfcrtigcn von Tamenkleidern er- heilt Impotenz, nächtliches lernen wollen, können täglich emtreten. Bettnässen, Pollutionen tH-32-Q) 5L ^iVbenDlah18^' ' 28,81 8ür ein Frankfurter WeltzwaoreL ---------------------------------—7— Geschäft wirb em junges Mädchen zum 2936) Gin GlaiergescUe kann gegen dohen^ . nigen Eintritt gesucht, welche- mit bm Vobn Arbeit erhalten. Wo i sagt 6iei roifon m(nben SlrbuKn ctnfpnmofet, ver- (fopeb. b. Bl._________traut ist Kost unb LogiS m Hause- 293^) Gl« aoldencr Rina Näheres bei I. Rothenberger, ....... Vtnbfnplal-__ ---- -------- , yni flui onrumunonri wipruri, thor bis auf den Marktplatz vtk' der sofort eintreten kann, gefucht. Näheres loten. Slbzugebeu g.gen Beloh- «°nu.ib-r« b. Bl. | 2bWj (Sm 2640) (Sin Unternehmer nun Pflaster^ it Tfe 1*1'1 fteinDauen wirb gefu*^ , Jt Ulf ll|V i _________________net,en der Actrenbrauern. gU olebalbißem Eintritt in Wetz' 2929) Eine tüchtige sdöchm, ein Dienst' lar gesucht. Nur solche, welche sichsge- müdchen und ein .Kellner werden gesucht, nügend über ihre Solidität und Dualr» Cffrrten s. lh. 402 bciörbtrt die Annoncnr- ausweisen könnetr, wollen sich General-Agentur von Nudolf Moffe ' . (B Heidingsfelder) hier. bet der E^p d. Bl. melden. 2912, Schuhmacher sucht finden Beschäftigung bei [2878] 2l Docter. (Christian Haubach. \ • 2824) Alte Tandfteinplatte« ober x V5/11UllVirH . ähnliches Material wirb ZU kaufen gesucht. Ein golbenes Mebaillon, abzuholen bei Cfferten beliebe man in bet Expeb. d. Bl. Stationsvorsteher Müller (Bahnhof.) abzugeben. 2896) Eine gesunbe Schenkamme wirb 2895) Es wirb ein Local zu rniethm nach Bab-Erns gesucht. yesucht, welches sich für eint Schlosterwerk- Abreise- Ehr. Linkenbach, Natte eignet. Offerten bittet man bei der weißes Rotz - in Ems. — Expeb. b- Bltts. abgeben zu wollen. Redaction, Druck und Verlag der Brühl scheu Univ.'Druckerei (Fr. Sbr. Pietsch) in Ließen. fr‘ *9*' »! i -rr. enthält: 1. B Srbfhiikj ( mIaeli “ 2. Ui jibr 1874 t. ten Äei 3. C 4. E 5. N pM ge iß gchaiten Cito, und 25 dikselb X Ludwi, Ickherigen b E iazog hab ci Dannst schretbung iections ■-') zu ftarlsr nung und (©irrere/ mftilttn \ »fjeiirr Eh fei fünf Z lk? 6)roß! 7.2 zeigst gi Mflinj jun tn Zufi'sii •-nten evc *°n llibkti Itfanate s Dienst Bernie La «nb "er-Glee «üfrira öttntir.btj nstm Utt ütextro^i mte kaih. kdang. g ®Uni aus 7.2- Ai »> g»st U ;u j <4l|f tu Jhhn ."""iritn, £”9 i» - 2? hl Qn/ ^',3ohar