ÄSS; --«8-z Nte-üfl •irrttljtyrig 1 fL 12 h er vrlngerlohn. Der* btt **«8 kejcgcn vierteljährig 1 st. 29 kr. Gießener Alycher. Erscheint täglich, mit 8u, ,. . - - ... , . o - ------------ Kaminfeger Zwesitkrs Herrn Anwendung von den feigen Mierhlingen ------vntu,, iduo , / V ' — "7.....n l. UHU UU ^.von ij Thlr. und sil das fast ausschließtich deshalb, weil der Bischof den von ihm ausersehenen ßienit aeiudif iKnnhiX««-«»» fr»». .»> — x. v— m . , . <. . .. . —- . ' ।r .| \7' -------" I”1 "•* yvi|4.4li^tv «UH VCIH OtUXUVl U( tt Mheili dn Exped.d: bezeichnen sich nicht bewogen fühlt, wie dies doch fast r>«hen: „Gehet hin in alle Welt und lehret alle Völker _lv V1H1, 1A/luuu bic obigen gesetzlichen Normen dazu mißbrauchen, in den Herzen der Gläubigen einen fanatischen Haß gegen die Staatsgewalt und gegen die Obrigkeit zu entflammen , wie Taufende und Tausende ihnen willenlos folgen in diesem Haß, o^iie auch nur einen Augenblick sich die Frage vorzulegen: warum? wie durch biefc Zustände die Grundvesteu des Staatswesens in bedenkliche Gefahr qera-- tien und eine unheimliche, finstere Gährung die Gemüther ergreift. Und all' 13 ^nL Reichstags,ihuug. (Fortsetzung.) Bennigsen em- Pfteblt leinen Antrag in längerer Rede. Derselbe schließe sich an die Grund- Entwurfs an und lasse die Bildung der Cadres unberührt Die Rothwcndl.ckeit der siebenjährigen Bewilligung der Friedenspräsenzstärke sei be- die Stellung der deutschen Nation nach Außen; die Behauptung, # das Budgetrecht existire nicht bei Fixirung der Präsenzstärke, sei eine arge Ucbcrtreibnng, sein Antrag stelle das volle Budgetrecht nach siebenjähriger Frist her und fei mit der Reichsverfassuug vollkommen vereinbar. Eine Verftändi- gung mir der Reichsregierung sei unter den vorliegenden Umständen umsomehr geboten gewesen, als der § 1 der Regierungsvorlage ohne Aenderung keine genügende oder doch nur eine geringe Majorität im Reichstage gefunden haben imirbe. Auch die Regierung müsse die Hand dazu bieten, die Rechte des Reichstages uich: länger, als dringend nölhig fei, zu beschränken und ein Verstäuduiß mit den ihre Politik mit rstützenden Parteien anbahnen. Redner erinnert an Die großen dem Reiche noch gestellten Aufgaben, appellirt an die Parteien, * , 7„..................... ................ F_piiwt„ s ft Jen (W [ > ^us dem Princip, daß dem Staate kraft eigenen Rechtes die Regelung Ab die jlN 5u6eren Rechtsverhältnisse der innerhalb seines Territoriums bestehenden > ^^ö^"^^^llschaften zustehe; auch im Einzelnen ist das Princip fast ganz in ?, r" E - 8ikicL;er Weise durchgeführt. Gleichwohl erklärt der Episcopat in Oesterreich : 9 ' ften Mle. k £tü(l . crr. .Hiev--- ■ ^uch der Grund, daß die preußischen Gesetze aus eigener Initiative der- '^atsregierung hervorgegaugen und ohne jegliche Vereinbarung mit der Kirche! nlUCU '• geordnet worden sind, kann den Bischöfen nicht als Rechtfertigung dienen;' E wurttembergischen Gesetze, gegen welches niemals ein fanatischer Wider- | B'.d in Scene gesetzt werde, ist dies ebenso, und eben erst haben die katholi- fi’fn Bischöfe Oesterreichs erklärt: daß sie, falls die daselbst projectirten und i leni Episcopat heftig bekämpften confessionellen Vorlagen zu Gesetzen werden , Mrden, dennoch jeden Conflict mit der Staatsgewalt vermeiden wollen. Diese ißtfUrung des österreichischen Episcopates ist, wie uns bedtmkt, von der Höch 16 «'Atm f“ Bedeutung für die Charakteristik der Verhältuisie und scheint uns in dieser . d?',sOpkl^V'khung nicht hinreichend beachtet worden zu fein. Die österreichischen Ent- . . ,/i mfufe sind bekanntlich aus demselben Princip gcfloffen, wie die preußischen Mai < DeÄrten : n offen. enD^ennur^ weihen. °°nch J?ont«b 1 lönnter Beamter mütk ** ti r Ekped. d. Bl. jObs. Becker, T. 31 Ncustadl. 6(6ult6ei5 im "^.Rechte besetzt, und bei den Pfarreien freier bischöflicher Kollation jeben WtX « ’Tfr1« en bffugt ,st, den sie nicht für genehm erachtet, und zwar ohne alle ------------- Md jede Angabe eines Grundes („personis Majestati Suae gratis.“ Conc. Icfteljiilhie KlcX1, 2 unb 0.) Dies ist in Bayern Rechtens, um von andern Ebel (!• ändern abzujehenund in Preußen weigern sich die Bischöfe der einfachen An- *au cielem im W^ ^b^prasidenten welche in den weitaus meisten Fällen jeden Streit mmchm aus « ^^'Ubern wurde ondern lasten lieber sich in'ö Gefängniß werfen und absetzen, ja das ganze katholische Kirchenwesen zertrümmern. Aus sie findet das Wort teS Herrn Anwendung von den feigen Mierhlingen, die ihre Heerde verlassen denn jeder ehrliche und unbefangene Mensch muß zugeben, daß die geforderte ' K Anzeige bei Oberprasidenten — und wir wiederholen dies: in weitaus den , misten Fällen wäre damit jede Veranlassung zu einem Conflict beseitigt — DU den tan fc* Jj11 ^kchifertigeuder Grund nicht sein kann, seine Heerde zu Verlusten, und in UnbeiM Ndl die Gläubigen jeden geistlichen Beistandes zu berauben und jppenpeinii schließlich die völlige Zertrümmerung der katholischen Kirche in Preußen zu ttdelverg, sM D verursachen. Das wagen die katholischen Kirchensursten ihren Gläubigen zu ssor Dl. H. M bieten, ohne daß die Volksstimme mit gewaltiger Kraft sich erhebt, um sie an 11 als am bchl! I |IC Schwere ihrer Verschuldung zu mahnen, die zu erkennen sie selbst zu stolz ^h"nd in andern Staaten die Bischöfe dem Kaiser ein weit höhe- res Maß von Berechtigung zugestehen, als man in Preußen es von ihnen lUMNMeLlieiM Ordert, weigern sie sich hier dem Kaiser zu geben, was des Kaisers ist und f und Umgkgcnv t verbergen sich im furchtbaren Hochmuth hinter das Wort der Schrift: „Man übcrtraqen, unb muß Gott mehr gehorchen als den Menschen", das ihnen doch nimmermehr , t. ^ßelli 5ur Rechtfertigung dienen kann. un$' 10 Oder verharren die Bischöfe nur deshalb in sündhaftem Widerstände gegen die Obrigkeit, der unterthan zu fein doch der Apostel Paulus für jeder- [ Husch nunn gebietet, weil an der Spitze Preußens ein protestantisches Staats-Ober- ----^$55»' 'oou1)t ^an Flinte angesichts der jüngsten Eiklärung des österreichischen untcrin HB A'Mopats wohl auf diese Vermuthung kommen, wenn dem nicht die Art. 3 mdStuMchlemnrs ur.D 4 des württembergischeii Gesetzes vom 30. Januar 1862, betreffend die um Mig'en ZuM jjegelung des Verhältnisses der Staatsgewalt zur katholischen Kirche, entgegen- , Meinhardt, u -nnden. Danach ist die Zulastnug zu einem Kirchenamt ebenfalls von dem TieftnE__—- Schweis einer vom Staat für entsprechend erkannten wissenschaftlichen Vor- ?lbllll9 bediiigt (Art. 3), und nach Art. 4 dürfen die Kirchenänuer nur an jlof III fl!che verliehen werden, welche nicht von der Staatsregiermig unter Anführung f>en 14 E teil Thatsachen als ihr in bürgerlicher oder politischer Beziehung mißfällig er- . |Drobe iur OP(retlt ptt werden. Ueberdies hat ja Bischof Martin von Paderborn erklärt, daß Lfet reden" '«in Betreff der zu seiner Diöcese gehörigen oldenburgischen Pfarreien der Mne gkschioff^ Regierung von Oldenburg die Rechte nicht bestreitet, welche er der preußischen , d-ii 15- April M licgierung zuzuerkennen, entschieden sich weigern müsse. Oldenburg aber und 5 l .„cnenda. Württemberg haben protestantische Regenten. D" preuss.lche bpiscopat und die Staatsgewalt. daß -r jede» Conflict mit der Staatsregierung in Folge jener Gesetze ocrmei° (Schluß.) werde, wahrend er in Preußen erklärt: das Gewisien und die Lehren Ein Gefühl tief schmerzlichen Erstaunens und ernster Wehmuih erareift!qefefee WttÄ ab.r'n.V "",Cr f°'d,e S'-ats- d«n ruhigen Beobachter dieser Dinge, der darüber nachdenkt, wie es möglich ^anders achorcknm.lle a s n , Oeftcrtcid) ^"z ist, daß die Männer, die sich göttlicher Weihe rühmen die ihr foirtpimmt hnn^iA.^»nä Jru mia n ^lcu6cn» daß die Forderungeii des katholischen wesens fuhren müß. w ' cmuu) des Heilandes vergessen und verrathen ihre Heerde ohne rechtfertigenden Grund als feige Miethlinge. JladLllX fcer ch^'^lchkn Kirche muß jeder Mensch am jüngsten Tage l oen ,6le bes Allmächtigen Rechenschaft ablegen über sein Thun uni) Lassen. Wie wollen die preußischen Bischöfe und die Obersten in Rom vor diesem Gerichte Gottes bestehen? Lokal-Notiz. Gießen, 15. April. In der Nacht von Montag auf Dienstag soll in der Dobnung Dienerschaft der Kutscher des Freiherrn von Rabenau sein 25jähriges Dienstjublläum und wurde seiner Herrschaft reichlich mit Geschenken bedacht. von sich, wie Lich. In der Nacht vom 2. auf den 3. Osterfeiertag wurde mit bedeutender Gewalt- denn die Andern stürzten sich über sie her und zwangen sie durch Messerstiche und Knittelsckläqi, mit Genehmigung säminllicher Landes-Regierungen des Deutschen Reiches. Werlhe von ca Reichsmark 30.000 Werlhe von im 8 1,000 Unterrichtsstunden für stimmliche Dlnncn-Glirdcrobt. schnitt, statt im Kleid, rmachm biete. , ebüßt, aber Durch langjährige praktische Erfahrung als Klcidcrmachenn in granrpnw (Rat - ZI Friedberg und hier bin ich in Den Stand gesetzt, nicht nur den xamen et gute M thode im Maßnehmeu. Zuschneiden, Modellzeichnen rc., sondern aur, eine richtige Anw.isu.ig im Fertigen der Kleidungsstücke zu geben. sich zu Concessionen herbeizulasten, bei denen nur sie selbst eingebüßt nichts gewonnen hätte. /raukreich. (1666) 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 180 150 120 105 90 75 60 30 1 Hauptgewinn im fl Hauptgewinn — Das Hamburger Postdampfschiff „Frisia", Hamburg - Amerikanischen Packetfahrt - Actien - Gesellschaft, das Nebenzimmer nicht anders als im Nohrstuhl erreichen. Berlin, 14. April. Der Reichstag setzte die Debatte über das Reichs- Bayonne, 14. April. Die Verhandlungen vor Bilbao sind gescheitert und steht der Wiederbeginn der Feindseligkeiten bevor. JesuitiömuS befinden, und ferner, wie weise es von unserer Regierung war, daß sie das Tafeltuch zwischen sich und den Ultramoutaueu entzwcischnitt, statt stärke der übrigen europäischen Machte, unter denen Deutschland erst die dritte Stufe einnehme, und sagt zum Schluß: „Wir brauchen eine starke Armee, um eine kräftige Politik zti führen, wir brauchen eine gefürchtete Armee, nm den Frieden zn erhalten. Das werden Sie nicht erreichen, wenn Sie den Bestand der Armee jährlich in Frage stellen. Deßhalb bitte ich, verwerfen Sie die Amendements der Abgeordneten Ausfeld und v. Mallinckrodt". (Beifall.) Zeige hiermit den geehrten Damen hiesiger Stadt und Umgegend gcbenst an, daß ich vom I. Mai l. I. an GelegcnHeik zur gründlichen Erleriiuig seine Veute. Lange genug waren wir Zeuge des wildesten Uebermutbes und — der tiefttm Niedertracht. Mögen die Knechte noch ein letztes Mal den Geburtstag ihres Götzen feiern verdächtig ist am Montag Abend zwischen 5 und 6 Uhr in Oswald s Garten an, einem resp. an 3 Kindern unzücktige Handlungen verübt zu haben --Gine großartige Keilerei zwischen gamiliengliedern in der Nähe der Neustadt wurde auf gütlichem Wege erledigt. Internationale Land wirtschaftliche Ausstellung zu Bremen IS«4. 522) Dos Annoncen Büreau von Rudolph Mossc, vertreten durch » Heidingsfelder Walltborstraße 96 in Gtesten, ist für die Beförderung Inseraten jeden Inhalts. als Gmvfehlungsanteigen, Kauf - und Berkauf^esua!. Stellengesuche, Familiennachrichten u. s w als besonders zuverlässig zu empfehlen Um geneigten Zuspruch bittet Frau Julie PliU, im Eduard Stra ck'scheu Hause in der Neustadt. 20,842 335,161. 167,719. 286,303. 472,098. 653,4*5 94,976. 8,527. Eapitän Men er, von der Linie der trat am 8. April wiederum eine Reif» dem bischöflichem Verbot der Ablegung der Staatsprüfung erwachsen würden und ein wirklicher weißer Rabe — den Satz liberlas in dubiis ausstellt. Flugs schleudert ihm das Jesuitenblatt, genannt „Pfälzer Bote", den „Staatspfaffen" ins Gesicht und ratb ihm und der katholischen Volkspartei, sich sammt der liberlas in dubiis begraben zu lasten. Der „Beobachter", auch nicht faul, straft heute den bisherigen Mitkämpfer mit „tiefster Verachtung" und verbittet sich besten „Maulfaustrecht . Hicratts ersehen wir, wie wenig die Windthorst und Genosten mit freiheitlichen Forderungen sich in Uebereinstimmung mit dem Grosse Verloosuny am 22. Juni 1874 Vermischtes. Friedel Hausen. Am 11. April feierte im Kreiie seiner Familie und der sämmtliche. Zeitung" zufolge, der Pfarrer Stabik und der Caplan Sauiparekt Wegen gemäss, obige Hauptgewinne auch in Baar ausiuzahlen Aufreizung und acht Männer und zwei Frauen wegen Landfriedensbruchs ver- Die ofßc,e,le Gewinnliste erscheint nach der Ziehung und Wird auf Verlangen je t* haftet worden Theilnchmer franco übersandt. Aus Baden, 9. April. Unsere Ultramontanen liegen sich ein wenig liOOSC il 3 Rcl( llSIllftl k (1 Hl!p«) in den Haaren. Kommt da ein geistlicher Correspondcnt, der in dem Haupt- sind zu beziehe*» durch die Kipedition des <*Icnsc- organ der sogenannten „katholischen Volkspartei" Badens, dem „Bad Bcob- »er Anzeigers. achter", in ruhiger Weise und warnend auf die mißlichen Folgen aufmerksani Wiederverkäufer erhalten Rabatt, zu machen sich erkühnt, welche der katholischen Kirche und Priestcrschaft aus ------— — • ■ ----- Militärgesetz fort. Graf Vethusy-Huc motivirt die Zustimmung der deutschen Reichspartei zu dem Beunigsen'schen Compromiß, die ui dem Bestreben, Kaiser und Reichskanzler zu unterstützen, das eigene Amendement ausgebe. Abg. Richter legt den Standpunkt der Fortschrittspartei dar, die eventuell für den Antrag unler dem Protectorate Sr. Kaiserlich Königl. Hoheit des Kronprinzen des Bennigsen stimmen werde. Freiherr von Maltzahn erklärt Seitens der Con- Deutschen Reiches und von Preussen servativcu die Zustimmung zu dem Compromiß. Hasenclever spricht für den Antrag der Socialisten. Bundes - Commissär General v. Voigts-Rhetz spricht gegen die Anträge der Fortschrittspartei und des Centrums auf jährliche Feststellung des Contingents durch das Budget. Er weist aus den dem Reichstage zustchenden weiten Spielraum bei der Berathung des Budgets des Heeres und auf die Höhe der Militärbudgets der übrigen europäischen Großstaaten hin, gegen welche das deutsche relativ sehr niedrig sei, und betont, daß die Präsenzstärke nicht zu hoch gegriffen sei. Rediier giebt einen Ueberblick über die Knegs- welche die eigenen Jnteresten dem allgemeinen Jntereste und dem Jntereste des Vaterlandes unterordnen müßten. Das Zusammenhalten aller nationalen Par- _ e .... tden sei geboten gegenüber Denen, welchen die Politik der Jahre 1866 und eines Telegraphen - Beamten eingebrochen und demselben 65 Thlr. gestohlen worden sein 25 1870 Thorheit sei, es sei geboten, so lange der von der römischen Curie und wurde in Folge dessen ein hiesiger Dachdecker verhaftet. von ben brutto« Bischösen ter Reichsregierung oufgedrungene Kampf dauere. .1 raulCLrin »■>- dem (4*™ »erb-,.«, weiter Die Reichsregierung werde dem Volke niemals zu große Opfer auferlegen, son- dem stets den Verhältniffen Rechnung tragen. (Stürmischer Beifall. Zischen im Centrum.) Kriegsminister Kameke verliest folgende Erklärung: „Bei § 1 der Vorlage ist nicht die leitende Absicht gewesen, eine ewige Präsenz-Ziffer zu bestimmen oder die verfaffungsmäßigen Befugnisse des Reichstages bei Feststellung des Reichshaushalts-Etats zu verkümmern. Der § 1 bezwecke nach der Ueberzeugung der Regierung bei der gegenwärtgen Lage von Europa, für die Erhaltung des Friedens und die Abwehr eines Angriffes die unbedingt erforderliche Stärke des deutschen Heeres bis dahin festzuhalten, daß eine Aenderung zwischen dem Bundesrath und dem Reichstag vereinbart werde. Das Amendement Bennigsen anerkennt die Nothwcndigkeit dieser Stärke für die nächsten sieben Jahre, will aber über diese Zeit hinaus die legislativen Factoren nicht verpflichten. Die verbündeten Regierungen haben cs der Sachlage entsprechend erachtet, das Amendement Bennigsen schon vor der Beschlußfaffung des Hauses gemeinschaftlich zu erwägen. Sie anerkennen die Bedenken, wodurch die Ablehnung einer längeren Verpflichtung motivirt wird. Sie sind wie im vorigen Jahre auch heute überzeugt, daß die Verringerung der im §. 1 anSgedrückteu Heeresstärke mit der bewährten Ein- richtung des deutschen Heeres nicht vereinbarlich sein würde. Sie können in- -a nQd) New-I.rk -n. deß den Unterschied zwischen ihrer Vorlage und dem Amendement in seiner — Das Hamburger Postdampfschiff „Holsatia", Capitän Barends, von der Linie praktischen Tragweite nicht derartig ansehen, um eine Verständigung auf Grund- ver Hamburg-Amerikanischen Packeifabrt Actien-Gesellschaft, welches am 25. Mörz von Hamburg läge des letzteren zurückzuweisen, weil sie überzeugt sind, daß nach'sieben Jahren via Havre abging, ist nach einer glücklichen Reise von 10 Tagen - Stunden wohlbehalten ii die gewonnenen Erfahrungen dahin geführt haben werden, daß die heute ge- ^Koise^rSlautern. Bei einer hier vorgenommenen Wurst-Visitation wurden mehrere forderte Stärke dauernd erforderlich sei und daß deßhalb nach Ablauf der hiesige Metzger, welche unter ihr Fabrikat circa 20 Procent Stärkemehl gemischt hatten, zu |e siebenjährigen Frist die nothwendige Stärke dauernd oder doch wieder für län- 10 Tbaler Strafe verurtheilt. «re Reit bewilligt werden wird.' Die verbündeten Regierungen sind, indem Lich In d-r Nacht vom 2. auf ben 3. ORerfrietia« ®u,b. mit b.b.ut.nt« »mal., sie dem Bedenken gerecht werden, welche ein Theil des Reichstages aus seiner / fl/fntn?cnbfL Der oder die frechen Diebe haben sich aber insofern betrogen, als der Opfer: verfassungsmäßigen Stellung hergenommen, zu der Erwartung berechtigt, daß kgstxn bereits am Gründonnerstag seine- Inhaltes von 130 fl. von der Stift-Verwaltung ent: her Reichstag bei der künftigen Berathung des Militär-Etats ein gleiches leert worden ist. Der Spitzbubenweg führte durch ein erbrochene« Fenster. Eutqeqcnkommeu ze.geu werde. Ich erkläre daher Namens der verbündeten -Di-Ostvr. Ztgm,I°-t°u« Königs b.rg vom 7 «pril: „a-st-rn ,°llt-n m-br-n -P . , i. al • r . „ /nr schiffe beladen werden, und es boten die betreffenden Kaufleute den Arbeitern zu dem lebe* Regierungen, daß fte das Amendement Bennigsen annehmen werden. lLeb- ^ßen Verdienst noch eine sehr erhebliche Zulage. Diese war denn auch io verlockend, Hafter Beifall.) Reichensperger empfiehlt hiernächst den Antrag Mallinckrodt s, $ieie sich anschickten, die Arbeit zu beginnen. Doch sie sollten^nicht lange dabei verbleibe«, woraus das Haus die weitere Debatte bis morgen vertagt. Breslau, 13. April. In Folge der am Sonnabend dnrch dentale ,owie 4OOO Gewinne,'b=.lehend in lendwirth^h.toichen'Thieren, M.,cLnen u * Agitationen veranlaßten Unruhen in Laurahütte sind gestern, der „Breslauer Das Conlius ist bereit, auf Wunsch der Gewinner, den Verloosungsbcstimmunr« Berlin, 13. April. Dem Vernehmen nach beabsichtigen Löwe (Calbe), Berger (Eilten), Spielberg und die sechs fortschrittlichen Uiiterzeichner des Haupt nur dazu verstehen würden, wenn sie einen täglichen Verdienst von 5 Thalern erhielten.* Bennigsen'schen Compromiß-Antrages, aus der Fortschrittspartei auszutreten. - Ein ultramontanes Blatt in Heidelberg, der »Pfalzer Bote", spricht sich folgen c» <• * o ni. x cts » eia c < . a) v.., der Maßen über die Krankheit Bismarck'S aus: „Die schrecklichste Geißel de- Iahrhundent Berlin, i 3. April. Das Befinden des Reichskanzlers hat sich, ter ^j(n Orkus znzueilen — und wir athmeten freier .... Der gähnende Abgrund forter „Nordd. Allg. Ztg." zufolge, insofern gebessert, als ihm mündliche Verhand- ~ - ■ * ■ - ...... hingen die Kenntmßnahme der Geschäfte möglich machen. Derselbe wird aber das Zimmer voraussichtlich nicht so bald verlaffen können. Er brachte zwar wir vertrauen dem gerechten Gotte - er wird unser Gebet erhören." in den letzten Tagen jedesmal einige Stunden außer dem Bette zu, konnte aber Lahr. Die Prämien des „Lahrer Hinkenden Boten" für 1874 vertheilen folgt: 1. Prämie 300 Mark — Nr. 541,630. ca. Reichsmark 15.000 10.000 0,000 5.000 4.000 ä 3,000 ä 9,000 1 do. do. do. 1 do. do. do. 1 do. do. do. 1 do. do. do. ? llAiiptKewlnne do. do. 5 do. do. do. 40 do. do. do. “™ b" 9«ü h! 11 tol,b«um eine » von ber ßni"* ’ • von Hmbuy ’^tn wvhlbthaltrn ü 'itation tourbtn mtb> 1 gemischt hatten, zu j mit bebeuttnbtr >umme @tlbt8 von ltB| öehogen, als bet typ !I Stlftiverwaltu« e= Her- ffÖfjlmt sollten ntehnt Arbeitern zu bem benn auch so terloito, 4 lange babei verbleit!-, :rstiche unbAnitteM. , denjenigen ins auch, baß sie sich iil- )n 5 Thalern erhielle ote*, spricht sich schleißet des $«btb!fö zähnende Abgrund f« cheS und - der lii ltag ihrei Göxen s(e\W les Kronpw n W«l mischen Reiches. mark 16.00» 10.00» OiOOO 5,000 1.00 a3,0°° Äooo a 1,000 ***ta5* Verloos«»S!te" ,kd aufVerlangenj* Thlr.) . 8t|oubert Bekanntmachungen. Otffentliche Aufforderung. 1866) Der Bürger und Kaufmann Marrin Müller I. von Gießen ist am 4. November 1N7" kinderlos veritorben und bat in einem von ihm znrückg'lassenen Testamente die Kinder seines Schwagers "eorg Grieb von Güßen zu Erben s ines Nack lassetz ernannt. Dersrlb« war nack den statt- gehabten Ermittelungen ein Sohn der E l i ia- kerhe Müller, Tochter des Schweivhirten cl^eorg Müller von Hutten, Amts, erichts Schlüchrer ', und hatte bine M rter außer c-nderen Kindern, die in jugendlichem Alter gestorben, auch noch einen Sohn Johann Nicola ue Müller, von dem unbekannt, ob er noch lebt, oder Erben turüct-elaffen. Da auch ferner nicht zu ermitteln war, ob die Mutter Müller's noch weitere K-nder geboren, überhaupt wer außer deut Johann ticolaus Müller von Hutten nach dem Gesetze zu der Erbschaft des Martin Müller l berufen, das von solchem zurück gelassene Testament aber nunmehr in 23oLL jug geletzt werden soll, so werden Johann Nicolaus Müller von Hutten wie überhaupt die nach dem Gesetze zu dem Wadi- Iässe des Martin Müller I von hier berufenen Verwandten desselben hiermit auf- geforderi, so gewiß binnen 8 Wochen von Keule an , bei dem unterzeichneten Gerichte Srflärung über die Anerkennung des von gedachtem Martin Müller I. zurückae- I-iffenen Testamentes abzugeben und beziehungsweise dieses Testament anzufechten, als sonsten nach Ablauf dieser Frist das Testament als anerkannt angenommen und iri Gemäßheit desselben der Nachlaß Mül- ! er's den cing> setzten Testamentserben überwiesen werden wird. Gießen, am 9. April 1874. Großhcrzogliches Stadtgericht Gießen. B ötti cher. Bekanntmachung. 1875) Bei der Stadt Gießen ist die Stelle eines F.ldschützen zu besetzen, mit welcher ein Jahresgthalt von <350 st und Vergütung für Diensikleider verbunden ist. Bewerber um dieselbe haben sich in den nLci st en acht Tagen bei uns anzumelden. Gießen, am 14. Aoril 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt. Bclauntmachuug. Die Schulgelder pro I. Quartal 1874 können in den nächsten 8 Tagen an den Zahltagen Dienstag, Donnerstag und Samstag noch ohne Kosten zur hiesigen Sravtkafse bezahlt werden. Gießen, den 14. April 1874. Der Stadt-Rentmeister: (1872) Enders. Bekanntmachun q. 1876) Jin Januar d. I. ist im Gießener Stadtmald eine zur Jagd taugliche Doppelflinte gefunden worden. Auf d.ssalls an uns ergangene Weisung bringen wir dies zur Kcnntnin und be- merfen , daß nach Ablauf von 3 Monaten diese Flinte für verfallen erklärt werden wird, wenn sie hn dahin ber Eigenthümer nicht reclamirt hat Gießen, den 11. April 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogl. Ä e f a n n t m a d) u n q. 100 Thaler Belohnung. Ein Geldfahrvostbeutel, welcher in der Nackt vom 31 Marz zum 1. Avril d. I. in Görlitz Bahnh f zur Uebergabe an das ^i.senbahn-Post-Büreau 20 Kohlfurt Dresden bestimmt war und, soweit -'ns jetzt bekannt, Sendungen im Gesammtwerthe von ta 1500 Thlr enthalten hat: ist in Verlust gerathen. Soweit bis jetzt fefizustellen gewesen ist, baden sich unter den in dem gedachten Beu- iel zur Versendung gelangten Werthsen- bungen befunden: 500 Thlr. in einem Königlich Sächsischen Staatsschuldenscheine zu40gNr. 17,060. ?*0 Tblr. in 7 Banknoten ber Königlich Sächsischen Bank in Dresden, 14=4 Thlr in zwei Rechnungsbüchern, ausgestellt von der Bank des landwirth- schaftl'chen CreditVereins im Königreiche Sachsen in Dresden. flffqemetner <8 nzeiper Weitere Jnhaltsbezeichnungen werden! folgen. Für die Wtederherbeisckaffung der ab-! Händen gekommenen Werthpapiere eoent. für Ermittelung des Diebes wird hiermit eine Belohnung von Ein Hundert Thalern ausgesetzt- Etwaige Anzeigen sind an die nächste Polizeibehörde zu richten. Liegnitz, 6. Avril 1874. Der Kaiserliche Ober-Poftdirector: Rose Werlleiqerunaen. Vkrqcbunq von Bauar- beiten. Montag den 20. l. M, Vorm ittags 10 Uhr, sollen auf dem Ratbhause zu Hungen, die zur Restauration der dortigen Kirche erforderlichen Arbeiten an die Wenigstnehmenden öffentlich versteigert werden: 1. Maurerarbeit, veranschl- zu 685 fl. 44 Er- 2. Steinhauerarbeit „ 3. Zimmerarbeit „ 4. Schreinerarbeit „ 5. Schlosserarbeit „ 6. Eifengußlieferung „ 7. Glaserarbeit r 8. Weißbinderarbeit „ 436 948 1788 234 422 552 681 9. Brechen, Fahren und Aufsetzen von circa 90 Cubmtr. Mauersteine, veranschlagt zu 141 25 14 4 48 30 12 Plan und Kostenanschlag liegen auf dem Bureau der unterfertigten Stelle zur Einsicht der Interessenten offen. Nidda, am 8. April 1874. Grobherzogliches Kreisbauamt Nidda. [1873] Wetter. Mein reichhaltiges Schub - und Stiefellager empfehle bestens. B e st e l l u n g e n nach Maast, sowie Reparaturen, werden besorgt. (1060) Ae l>«cter am Kirchenplatz. 1671) Die Mineralwasser-Handlung von Emil Fischbach, S^Nersweg, empfiehlt nachverzeichnete Sorten in stets frischer Füllung: Adelheidsquelle und Appollinarisbrunnen Carlsbader Mühl- Schloßbrunnen, Emser Kessel- und Krän- chesbrunnen, Fachinger, Friedrichshaller Bitterwasser, Homburger Elifabethen- brunnen. Ludwigsbrunnen, Marienbader Kreuz- brunnen, Salzhausener, Salzschlirfer Bonisacius- brunnen, Schwalbacher Stahl- und Weinbrunnen, Schwalheimer, Selterser (Naffau), Wildunger, Kissinger Rakoczy, Carlsbader Salz, Carlsbader Sprudelseise, Emser Pastillen, Soda- und Selterwasier. (1679) Neustadt. NB. Z örb (1834) Güte verkauft Mehrere Wagen guter Kuhmist sind zu (1594) P h. Schlatter. 1887) 30—60 Zentner Dickwurz zu verkaufen bei [1784] I B ernh ardt. Z Emil Junker, Asterweg 103. 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Nadel-Prügelholz, „ „ Stockholz, Nadel-Wellen, „ Stämme, „ Stangen, 2000 fl. aus der Lö b e r'schen Stiftung auszuleihen. Näheres bei F. Koch [1268 28 70 2450 30 515 Jeilgcbotenes. Glacehandschuhe in bester Qualität bei 1893) Einen Hausen Mist zu verkaufen in Lit. B- 181 Neuenweg. Feinstes SlhMintschmasi Emil Fischbach. 1841i Ein guter schwarzer Nock ist zu verkaufen in Lit. D. 207, Matktstraße. 3000 Thaler gegen gerichtliche Sicherheit auszuleihen. Reflectirerde wollen sich an die Expedition dieses Blattes wenden. [1794] 1840) Ein trächtiges Pferd billig zu verkaufen bei Emil Dörr am Markt Ein Pferd ist zu verkaufen bei Holzversteiqerunq. Donnerstag den 16. April 1874, Morgens 9 Uhr und Samstag den 18. April 1874, Morgens 9 Uhr, soll in bem Groß-Lindener Gerneindewald in der Nähe des Braunfteinbergwerks nach- verzeichneteS Holz öffentlich versteigert werden: Mineralwasser. Bei Beginn ber Saison bringe ich mein Mineralwasserlaoer einem geehrtcnPublikum in empfehlende Erinnerung, mit dem Bemerken , daß sämmtliche Sorten nunmehr in frischen Füllungen eingetroffen sind [1783]Julius Wallach. I Ausverkauf Wegen Geschäftsaufgabe verkaufe von heute ab meine sämmtlichen Waaren zu bedeutend herabgesetzten Preisen; namentlich mache ich auf eine schöne Auswahl von Stöcken und Meerfchaumwaaren aufmerksam. Chr. Hermes, Pavierkragen, -Manschetten und Chemisetten 1515] Ein Confirmandenrock und eine K Weste (gut erhalten) sind zu verkaufen. 12 Näheres Canzletberg B- 73, im Hinterhaus, empfiehlt i e b i s"s St. Antonio Fleisch-Extract, bestes und billigstes Product, empfiehlt 4 in V-, V4, 12 und Vi-Pfd -Töpfen in 1 Gießen L. Kalkhof. H495) Vnmieihunaen Ein möbl'rtes Zimmmer mit Cabinet zu vermiethen bei , [1804] Chrtsttan Frech. ® .KinniTiimqi’ii bei PH. Schlatter. 1849) Ein Pferd zu verkaufen. Posthalter K r a u s ch. 1880) Eine fast neue Malzdarre mit 11 OMeter Heizfläche, von Bleck, ist S8er änberungen halber billig zu verkaufen. Offerten sub Chiffre 346 befördert die Annoncen - General - Agentur von Rudolf Mofse, B. Heidingsfelder hier. 1878' Canarienvögel (Holländer) sind zu verkaufen. C. 134. Ein großer Hofhund, 3Jahre alt (wach sarn), ist mit Hütte, zu verkaufen. Näheres bet der Exp. d. Bl. [1883] 8u vermiethen: Der untere Stock in meinem Hause A- 166, Marburger Straße. [481] Ehnstian G- Eckel. meinem Nebenhaus, im 2. Stock, ein Famili nlogis bestehend ans 5 Zimmern nebst Zubehör und allen Bequemlichkeiten pe- 1. Juni zu vermieden. [920]_____________H- Becker, Anlage. 1860) Neustadt D Nr. 49 ist ein moblntes Zimmer zu verm'etben.__________________ 1857) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. Seltersweg C- 60. Igleichen Strümpfe zum Anstricken sofort besorgt. Von baumwollenen und wollenen Garnen halten wir stets großes Lager, welches wir bestens empfehlen. I. A. B usch Söhne. 1890) Kartoffeln von ausgezeichneter 1869) Ein möblirtes Zimmer >u ver- mielhen. Wallthorstraße 223. _____________Ioh. Müller Wittwe. 1870) Ein möblirtes Zimmer mit Gabi-- net zu oermiethen. Neustadt D. 57.______ 1882) In bester Lage der Stadt ist cir. möblirtes Zimmer an einen ruhigen Herrn zu vermithen.____________________________ 1879) In meinem Hause sind zwei mo blirte Zimmer zu oermiethen. _______________________Louis Lotz. 1977) In bester Lage der hiesigen Stadl ist ein geräumiger Laden mit und ohne Wohnung zu oermiethen. Näheres bei der Exp d. Bl.__ Laden zu oermiethen bei [811]____________ Friedr- B ang. Ein meublirtes Zimmer mit Blick in's Freie zu oermiethen. Wo? sagt d. Exped. d. Bl ____________ [18231 En möblirtes Zimmer zu oermiethen. Wallth orstratze 199._____[1665] Zu vermietheu: 1) der 3. Stock, bestehend aus 5 geräumigen Zimmern mit allen» Zubehör, am 1. Juli'beziehbar 2) eine Mansardenwohnung, bestehend aus 5 Piöcen re-, am 15. Juli beziehbar. [1793]_________________Dr. Dornse iss. 1851) Lit- B- 77 ist ein möblirtes Zimmer mit Eabinet zu vermietben._______________ 1844) Ein fein möblirtes Zimmer ist! zu oermiethen bei Fri tz Fürst. vermischte Anzeigen. ' 1888) Bon den über je 100 fi. unterm 1. Januar 1836 von dem hiesigen Gesellschaftsverein ausgestellten Schuldscheinen, sind bei der heutigen Verloosung die Nummern — 37, 50, 109, 111, 124, 162, 197, 221 — zur Rückzahlung bestimm! worden. Es wird dies mit dem Ansügen bekannt gemacht, daß vom 1. Juli d. I. an, die Verzinsung aufhöit- Gießen, den 1. April 1374. Der Rechner B i el er. Frankfurter Hof. (F. Fränkel.) Mittagstisch (V2i Ubr) per Couv 24 fr. Restauration ä la carle zu jede Tageszeit. Neingehaltene Weine und Aepfclwein. Frankfurter Export-Bier. Hedeäite Asphalt-Kegelbahn- Strohhüte werden zum Waschen und Fa^onntren angenommen und baldigst beiorgt- [765] Louis Gail- Ein schon längere Reihe von Jahren be stehendes Geschäft, welches Oberhessen be- reticn läßt, wünscht eine leistungsfähige Cigarren-Fabrik für Oberhessen zu vertreten. BQte Referenzen stehen zu Diensten, aus V-rlangen auch (Kaution. Off. »• Ch. Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu 336 besorot die Annoncen-General Agentur oermiethen im Hause des Herrn von Rudolf Moffe, B- Hcidingsfel- [1833] Dr. Felsing, Neuenbäuen 'der in Gießen. (1537) 1874) meine Sommer-Coursc in der französischen und englischen Sprache, sowie In der Vorbereitung fiir das Einjährigen-Examen, haben heute wieder begonnen. Eelirer S. May er} Veue Baue. 3044) Durch Beifügung Motzherzogl. Ministeriums des Janein vom 6. Mai a. c. sind die Pfandbriefe des unterzeichnelen Boden. credlt.Jnstituts nunmehr auch zur Anlegung von Gemeinde-, Kirchen, und Stiflungscapitalien im Großherzogihum Hessen zugelaffen. Wir beehren uns bekannt zu geben, daß wir für die Provinz Oberheffcn die: Agentur der Bank für Siiddcutsdiland in Giessen mit dem Verkauf unserer 4 y2 und 4 %ißen Pfandbriefe beauftragt haben München, im Juni 1873 Süddeutsche Bodencredithank. Einem hiesigen und auswärtigen Publikum mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich vom 1. Mai L I. an einen gründlichen Unterricht im Weißzeugnähen und Zuschuciden, sowie auch in allen weiteren Arbeiten der Lingerie ertheile. Durch langjährige Erfahrung in diesen Branchen werde ich mir das Zutrauen meiner geehrten Schülerinnen zu erwerben suchen. Anmeldungen nimmt entgegen in ihrer Wohnung Neuenweg B. 178 (1775)__________________________________Lainlinr Sack._______ Zum ersten Male hier! Grösster Norddeutscher | Vetocipede- C1ircu*. Auf dem Oewaldsgarten zur Belustigung des geehrten Publikums von Mittwoch den 15. bis Mittwoch den 22. d. M. aufgestellt, bequem für Herren, Damen und hindern eingerichtet. Entree für Erwachsene 3 Kr, Kinder 2 Kr. NB Für daS l^ntr^e hat jeder Besucher eine freie Fahri Um recht zahlreichen Zuspruch bittet F. Münstedt, Direktor. Die Wormser yrdiuilidbemic beginnt ibr nächstes Sommersemester m 1. Mai. Programme, Lehrpläne und nähere Auskunft ertbcilt auf Wunsch gerne __________________________________Der Director: l)r. Schneider. Die Thüringer Kunstfarberei in Königsee empfiehlt ihre bis jetzt unübertroffenen neuen und neuesten Warben gleichviel aus welches Gewebe, sowie ihre neu ausgcgebencn gesclimack- vollen Druck-Muster. Aufträge vermitteln unentgcldlich Geschw. Heerz, (^9^)Neuenw eg. CO (Cnnhritftrfr flftJtfrfl Don der Angl»-Swiss-C.oLdensed-Bilk-Comp. in Chai ^UllUUl|lllC JJllini (Schweiz), pr. Büchse kr., empfiehlt Emil Fischback (Eingesandt.) In >er Dienstags-Nummer dieser Zeitung befindet sich ein »Eingesandt«, welckes mich in der That mit gerechtem Erstaunen erfüllte, da der betreffende Einsender jedenfalls irrig berichtigt ist, weßhald ich mich zu nachstehender Erklärung veranlaßt fühle. Ick eröffnete »in Abonnement, in dem es wörtlich hieß: „Auf zwölf Vorstellungen", wonach theils ganze Dutzend, tbeils nur halbe Dutzend gezeichnet wurden. Die Betheiligung war allerdings eine reckt erfreuliche, daß aber dadurch mein ganzes Unternehmen gesickert war wird wohl Keiner, ter meine riesigen Unkosten berechnet, nur im Entferntesten glauben. Ich ließ also auf >12 Vorstellungen abonniren und spielte davon 11, so haß nur noch eine übrig bleibt; waS berechtigt also einen einzelnen Abonnenten, seine Billette an Abonnement »snspendu-Vorstellungen zu ver werthen? Kann ich dafür, wenn em einzelner Abonnent verreist, krank, oder keine Lust hatte, in's Theater zu gehen? Auf dieie Art, wenn es einem einzelnen Abonnenten einfiele, sein Abonnement-Billet so lange zurückzuhalten, könnte ich wobl diS Weihnachten spielen, nur weil noch ein oder mehrere Billette ausstehen Ferner scheint der Einsender in noch größerem Jrr- thum zu schweben, oder die Sache entstellen zu wollen, wenn er behauptet, daß ee den Adon- nenten durch dos fortwährende „suspendu“ unmöglich gemacht wurde, die Billette zu „ver- werthen". Es möge der betreffende Einsender sammtliche Zettel nachsehen und eS wirb hch zeigen, daß bis jetzt in 4 Wochen erst zwei suspendu waren, weichet mir bei meinen bedeutenden Kosten und Anstrengungen, Gutes zu liefern, wohl zu gönnen ist Was ich dem hiesigen Publikum versprach, habe ick, was mir jeder Unpartbeiiscke bezeugen muß, redlich gehalten, was soll ich noch mehr? Ich hoffe, baß brr betreffend Einsender »Einer für Diele", diese Zeilen mit Muße durcklesen und daS Gerechte meiner Sache einsehm, und mir überhaupt das hiesige geehrte Publikum ob meiner Handlungsweise nickt grollen wird. Leopold Puschel. Der Ludwigs-Brunnen fiel Groß - Äarbcn im Großhcrzoglhlim Hessen. Dieser Mineral-Brunnen, eine Eisenbahnstunoe von Frankfurt a. M. und ebensoweit von Bad Nauheim entfernt, liegt */2 Stunde nördlich von der Main-Weser-Eisenbahnstation Groß-Karben. Derselbe, ein? der gasreichsten, cifenfreicn Quellen Deutschlands, seit Jahrhunderten bekannt und gebraucht, liefert das kohlensauerreiche, als erfrischendes angenehmes Getränke beliebte und zugleich als Heilmittel geschätzte Ludwigswaffer, dessen Güte sich durch die im vorigen Jahre unter der Leitung des Herrn Director Ludwig aus Darmstadt vorgenommene gründliche Reinigung und theilweise Neufaffung des Brunnens bedeutend gesteigert hat und deffen Bestandtbeile durch Analyse des Herrn Qbermedicinal-Assessors Dr. Hallwachs aus Darmstadt in umfassender Weise festgestellt worden sind örrwaltunu des Ludwigs-Brunnens bei Groß-Karben. (Eisenbahn-Station und Po]>Erpcdition.) NB. Die Herren E. Fischbach und Jul. Wallach hier (Gießen) halten stets frische Zufuhren in allen Füllungen und sind bei denselben auch neue Analysen des Wassers gratis zu haben. (1467 • | Ein Blatt für Jedermann zugleich Allgemeiner Verloosungs - Anzeiger, I ist diu Finanz-Wochenschrift Der Kapitalist“! Diu Interessen der gesammten Kapitalistenwelt» vom Milllionar bis zum Besitzer eines 10 fl.-Looses, finden in diesem, von keiner Börsenclique abhängigen oder irgendwie ! beeinflussten, mit grösster Umsicht und Genauigkeit redigirten Organ des Privatpublikums energische Vertretung. Utber den gediegenen und reichen Inhalt belehrt ein Blick in die, in jeder Buchhandlung gratin k zu habende erste Nummer des neuen | Quartals. Man abonnire bei der nächsten | Buchhandlung oder P o s t a n s t a 11. | Preis pro Quartal nur 15 S*r. B Verlag von Eduard Hellberger in Stuttgart. i 1725) Eine gute, wenn auch iroeitftillenhr Amme wird zum sofortigen Eintritt geiuck:. ; Wo? sagt die Exved. b. Bl._______________ I 1864) Ein Pferdeknecht wird gegen wöchentlichen Lohn von 3 Thir. und freier Verköstigung in Dienn prfnebt. Nabe e Auskunft ertbeilt die ttxved. d. Bl. Ein Gvninafiast oder Rcallcküler oder junger Kaufmann wird in Kost und Logis gewünscht Bon wem? sagt die Expedition dieses Blatt s.[1855} Mädchen, welche demnächst die Sckulc verlassen, finden schon jetzt stundenweise Beschäftigung (1429) Koch & Pah. | 1867] Ein Mädchen im Flicken und Kleidermachen bewandert, wünscht noch einige Tage in der Woche b'setzt zu haben !Näheres zu erfragen bei Frau Mannberger, Neuenweg. Lehrling-Gesuch. 1437) In ein hiesiges Engros- Geschäft wird ein junger Mann als Lehrling gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bl.____________ Einen Tapezier - und einen Schreiner- Lehrling sucht l 14051 Fritz Für st. Ein Zimmer ist zu vermiethm und ein Hausen Mist zu verkaufen bei [1885]_______________Wittwe Hanttsch. Für eine Stadt in Oberhessen werden mehrere tüchtige Schreiner für Möbclarbeit bei guter Bezahlung und baue nder Stelle gesucht. Rüderes zu erfragen bei der Erp. d. Bl. [1859] Ein Schreiner kann Arbeit erhalten und ein Junge in die Lehre treten [1471]__________________Adolph | .Hausbursche zu alsbaldigem Eintritt gesucht. ____________________________.fr o cfa & Pah. 1769) Ein Junge, welcher das Schuhmachergeschäft erlernen will, kann in die Lehre treten bei Heinrich Wißma n. Ein Dienstmädchen zum sofortigen Eintritt gesucht von [1599]_____________________F ritz Fürst. Ein braves 'JUäbdien wnd für Hausarbeit bald in Dienst gesucht. Näheres bei der Erp d. Bl. [ 1536j 30 Maurer 6t Handlanger finden gegen hehcn Loh« dauernde Be- fchäftigi - Lahnhütt«. [1881] 1889t Ein braves Dienstmädchen sofort Madltheater in Giessen. Mittwoch den 15. April 1874. Abonnement suspendu Zum Benefiz fiir Frl. Friederike Ziegler und Hrn. Negisieur Joseph Baumanv Zum ersten Maler pariser Leben, große Operette in 4 Acten, Musik vo» Offenbach. Donnerstag den 16. April 1874. (Abonnement suspendu.) Zum Benefiz fiir sammtliche Mitglieder. Zum ersten Male: Der Dorsbnrbier, Komische Oper in zwei Aufzügen, Musik gesucht von von Schenk. _________________________I Roth. Hierauf: 1X91) <*in Gymnasiast kann Kost und Mannschaft an Bord, Logis e halten. Näheres b. d. Erp d. Bl. ' d ----—------ Operette m 1 Akt, Musik von Zaitz Citt ftcflcIjllilflC Cassa-Oeffnung 6'/r Uhr, Anfang 7»>, Ubr, stkwchl im Cafe Ebc! (1831) (IS86) Di« Direktion. Redaetion, Druck und Verlag der BrühPsche Univ. Druckerei (Fr. E h r.^P i e t>s ck) in Gießen.