tbef*nnt|eh c!)tlWn nUclie «8ÖW rdf7#f>. Seiten üuit - Ä^°Nd- "U^tr ÄJHC LOL --S.T *=«M .' !» jjen Zeitungen ^gekündigt werden,- gewarnt. Daher -hechte Ausgabe^ tab? von Laurentius ' ™«ettau=8anb mit 60 anatoin. vildungen vet u.!n,t dem Namens- lchers versiegelt ist. ~ Von meinem Buche | llebersetzungen in frem- g vor (der dänischen,8 russischen unb 3 welche glMaÜs durch? zu beziehen sind. L. g ■ M., Abe»dS 8 Uhr, Sem Mr NckW ■tt Vor(ia«tz. euerwehr. ier Jaale des tr, finb bei Herr« (183) ndenplotz 243, )-n Reparatur- , unter Zupcbe- nun^___—- l«d i« ®* »I I* «*«*?,{> Theilnehmer» fur «s:*s-5 ilslch-n>ilgSba"k bi» A -stand str innerhi >; >tt(n viertrl^ahrtg 1 fL 12 fr ri Dringerlohn. Durch dir Post bezogen vierteljährig 1 fi. 29 K. Gießener Anzeiger. Erscheint täglich, Zrtt Hu8* nähme Sonntag-. Expedition: Eanzletbrrg, Lit. B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen. Mr. «2 Donnersing sm 15. Januar 111liIIIMill WEJgWggfEläalHBfffrZS» jj m [ f j ,f) r r T h e i L Polizeiliche Bekanntmachung. Auf dem zwischen dem Hause des Herrn Lehrers Jung und der Wieseck angelegten neuen Wege darf von nun an kein Schutt mehr abgeladen werden bei Vermeidung der gesetzlichen Strafe. Gießen, den 14. Januar 1873. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzialhauptstadt Gießen. Nover. politischer Theis. gewonnenes Spiel. (Fortsetzung folgt.) schwabenheim B. 196, A. 20 St. Im Wahlkreis Worms-Heppenheim ergeben sich nach weiteren Nachrichten Gießen, 14. Januar. (Fortsetzung der Antrittsrede aus Nr. 11 dieses Blattes.) Das drückendste Joch wurde unserer deutschen Kirche auf den Nacken ge-^ legt, und so oft sie es auch wagte, dasselbe abzuwerfen, wurde es ihr nur um so' vester aufgeschnallt. Diese üble Lage machte dem größten Sittenverderbnisse den Eingang. Der verdienstvolle Mann mußte in Armuth seufzen, indcß die reichen Kirchenpfründen das Erbtheil derjenigen Söhne zu werden schienen, welche die Familie zu keinem Amte fähig hielt. Oft wurden sie auch, wie in einer Krambude, an den Meistbietenden verkauft. Miethlinge kamen so in den Rom nicht verlohren giengen. Alle päbstlichen Gesandtschaften an die deutschen Reichsfürsten hatten schon fruchtlos gearbeitet. Die Deutschen schienen ganz unerschütterlich in dem einmahl angenommenen Systeme. Zum Unglücke für Deutschland hatte der Kayser Friederich einen Jtaliäner zum Minister gewählt, den schlauen Aeneas Sylvins Piccolomini, welcher sich immer nach dem Winde richtete. Der Pur- sich ausdrückt, gar nicht, als wenn man sich darüber grämte, daß man keinen anerkanten Pabst habe. Man fühlte seinen Verlust nicht, als nur in dem Falle, daß man freyer athmen konnte, und fast hätte man ihn ganz entbehren gelernt. So dauerte es über acht Jahre. Diese Lage unserer deutschen Kirche wurde demnach für die römische Curie sehr bedenklich. Sie stund unter so einträglichen Rubriken im römischen Zinsbuche eingeschrieben, daß es der Mühe wohl werth war, alles anzuwenden, dieselben nicht caduc werden zu lassep. Die ganze Freyheit der römischen Po- litick mußte jetzt ihr Meisterstück machen, damit Deutschlands fette Weiden für fehl schlugen, nahm er zu dem niederträchtigsten die Zuflucht, bestach damit die Räthe des ersten Churfürsten, und so hatte er und mit ihm die Curie Deutsch fand. Darmstadt, 12. Januar. Im Wahlkreis Bingen-Alzey hat nach der „Mainzer Zeilnng" in Bingen selbst Bamberger 418, Allmann 584 St., in Alzey B. 750, in Wöllstein B. 277. A. 53, in Wörrstadt B. 244, A. 12, in Gaubickelheim B. 127, A. 137, in Wahlheim B. 73, A. 1, in Sauer- Weinberg des Herrn. Kein Wunder also, wenn sie nur Taglöhnersarbeiten verrichteten, wohl gar grössere Verwüstungen daselbst verbreiteten, als mehrere Jahrhunderte wieder verbessern konnten. Die ärgerlichen Sitten der Geistlichkeit machten das Uebel noch größer. Die eifrigen Bischöfe Germaniens konnten ihlten nicht mehr den gehörigen Damm setzen. Vaticansblitze hatten ihre Hände gelähnlt, und so trotzte ungescheut das Laster der verwittibten Tugend. ^-^v.vuu.u, r~, - —, — - — r--- Biedere Deutsche konnten nichts, als seufzen, wenn sie die Geistlichkeit göttlichetpur, der die Belohnung seiner Verwendungen für die Curie werden mußte, und menschliche Gesetze entehren sahen. Rom hatte die Synoden der Bischöfe.^yatte ihn verblendet, und er that alles, um sich nur recht bald mit demselben die Prcvincial- und National-Concilien kraftlos gemacht; denn es fand durch bekleiden zu können. Er hatte das Herz seines Herrn ohnehin In den Händen, dieselbe seinem Ansehen öfters zu mächtige und zu enge Schranken gesetzt. Der und so war es ihm ein leichtes, alle Geschäfte so zu leiten, daß dadurch das von seinem Bischöfe bestrafte Schurke ad Innina sanctorum Apostolorum, höchste Interesse des römischen Hofes erzielt werden mußte. Da alle Mittel brachte von da Bannbullen für seinen Bischof mit, und dieser verlohr dann allen Muth, sich seinen Greueln weiter zu widersetzen. Jndeß stieg das Uebel aufis äusserste. Unsere Kirche glich nun einem völlig verstörten Weinberge. Dieß mußte jeden Deutschen rühren, der nur noch das mindeste Gefühl von Vaterlandsliebe hatte. Es waren deutsche Kraftmänner, welche den Kayser Sigmund bewogen, daß er jein ganzes Kayserliches Ansehen dahin verwand, um ein allgemeines Concilium zu Stande zu bringen, damit dadurch dem gänzlichen Verfalle der Kirchenzncht ein Ende gemacht werde. Constanz ward endlich ausersehen, wo es gehalten werden sollte. Dieß geschah. Ohne mich in die Vorwürfe einzulassen, welche man ihm wegen der Verbrennung dcs Johannes Huß und Hieronymus von Prag verschiedentlich macht, kann man ihm doch das Verdienst^ nicht absprechen, daß es den bchten Willen hatte, alles Mögliche zu thun, um die längst gewünschte Reformation an Haupt und Glie- dern zu erzielen. Demohngeachtet gelang es der römischen Parthey, durch ihrej Im Wahlkreis Worms-Heppenheim ergeben sich nach wetteren Nachrichten bekannte seine politische Weege alles unkräftig zu machen: es blieb demnach j der , Wormser Ztg." 3493 Stimmen für. Bael von Koth und Jo8d ©tmunen beym blosen Wollen, das heißt, beym Alten. Die Auisamenta Constantiensia J für C. W. Heyl. Dasselbe Blatt schreibt: sind ein schwacher Abriß von einer Kirchenfrevheit, die bald wieder verlohren' Diese Majorität zu Gunsten des national - liberalen (innuiciten ip eure gienq. Das Concilium verschlug sich, ohne etwas Reelles für Deutschlands so bedeutende, daß die mit ihren Berichten noch ausstehenden Gemeinden des Kirche gcthan zu haben. Zu Siena wollte man ihr nun volle Hülfe leisten ^Wahlbezirkes das Verhältniß des Resultates der Gesammtab,.lmmung nicht allein auch hier lief alles fruchtlos ab. Das dort gehaltene Concilium ver--mehr wesentlich verrücken können. diente nicht einmahl diesen Nahmen. Der Deutsche mußte indeß immer noch! Aus dem Wahlbezirk Friedberg-BudmgerEilbel, ^0. Januar meldet die seufzen, und der Römer achtete dich nicht. Er setzte seine Bedrückungen fort,!„W. Z :" In Diedersbach gaben von 135 Wahlberechtigten 1 J J und es sch'en, als wenn er Deutschland gewählt hätte, um sich an selbem zu!men für Dr. Schröder ab, Backe (ultramontan) erhielt keme. jn a weiden. Lange schmiegt sich der Deutsche unter ein gewöhntes Joch; allein,'.Nauheim fielen 417 Stimmen auf Dr. >Lchröder, 9 auf Backe. wenn man ihn zu sehr drückt, wirft er dasselbe endlich ganz ab, und setzt sich! Darmstadt, 14. Januar. Der Bürgermeister der Ncsidenz if ) in völlige Freyheit. Scrwas wagte man wirklich auf dem Concilium zu Basel.rdas Kreisamt von der Anerkennung des Bischof Remkens m 9eW Diese Kirchenversammlung behauptete mit einem bcyspiellosen Mnthe ihre Sou-:worden, wozu die Behörde noch Erläuterungen über ye rea)th 0 veränität über den Papst, setzte ihn ab, wählte statt seiner einen andern.'dieser Anerkennung, als da sind: Begründung neuer katholischer W Noch wollten die Deutschen ihren Versügungen nicht beystimmen. Sie thaten?und Ausübung kirchlicher Functionen durch dre dem neuen kathoUjcyen erst alles, was sie thun konnten, trugen ihre Beschwerden dringend vor, Höften'unterstellten Geistlichen, hinzufügte. r noch Abhilfe. Allein Eugen war taub gegen Deutschlands Flehen, trotzte viel-s Friedberg, 10. Januar. Dem „Fr. I. wird teleg 1 si^ri(fiten mehr der Langmuth der lieben Deutschen, setzte zween der ersten Kirchenpräla-jRcichstagswahl erhielt Schröder 6c>3, Backe 43 ^^wmen. < ten ab, und that alles, durch was er seine Sache mit den Deutschen vorder-,von auswärts ist Herrn Schröder eine große Mehrheit gelitycrl. ben konnte. Deutschland nahm nun die Basler Decrete an, durch welche esr Friedberg,14. Januar, soeben wurde da sich von den römischen Ketten befrcyte. In dem Zwiste zwischen dem Conci-^Reichstagsivahl verkündigt. Dr. Schroder erhielt ' ylbMmmenden lium und dem Pabste erklärte es sich neutral, da indeß seine eigene Bischöfe in*men. Also eine sehr große Bethciligung, wenn , dem Besitz der ihnen ursprünglich zukommenden Rechte wieder eingesetzt waren.14,000 von ihrem Recht Gebrauch wachem wurde Alles th-ttm tiefe nun authoritate propria. Die Schattenbilder der Delegat»-. Offenbach. 14. Januar. 2m W-Hlkrefe Offenbach - Dteburg wurde rum Apostolicorum waren verschwunden, die Nuntien, welche Deutschland svjDernburg mit 11,233 Stimyien gegen Racke Mi ö oft durch ihre unerhörte Gclrerpressungen verheerten, durften sich nicht mehr Stimmen. 773 sehen lassen, und über Donner, vom Batican gedroht, lachte man, oder nannte! 10. Januar. Von 0 73ß^^timmen aeaen sie nur, um Kinder damit fürchtend zu machen. Solche Mannheit und Vestig-i Stimmen ab. Glänzende Mazorttat sur Bamberger n > ' keit har^e damahls Deutschsinn, und es schien, wie ein berühmter Gelehrter'34 Stimmen für Allmann, 3 Stimmen gingen verloren. C g chwindende Minorität wurde Bamberger auch in Heppenheim, Köngernheim, Framersheim und Albig gewählt. (Worms. Z.) Sprendlingen, Rheinhessen, 10. Januar. Bei der heute stattgefundenen Wahl eines Abgeordneten für den Reichstag fielen auf Dr. Ludwig Bamberger von Mainz 342 Stimmen und auf H. Allmann, Weinhändler in Bingen, 24 Stimmen. Ein Stimmzettel war ungiltig. Wimpfen, 11. Januar. Bei der gestern dahier stattgehabten Reichslagswahl fielen von abgegebenen Wahlzetteln 17 Stimmen auf Freih. Friedr. von Dael-Köth Wanscheid zu Sörgenloch, 485 Stimmen auf Cornelius Wilh. Heyl in Worms. Wahlberechtigt waren im Ganzen 593. Berlin, 13. Januar. Daß kein Blödsinn dumm genug ist, um von der „Germania" benutzt zu werden, wenn es ihr in den Kram paßt, beweist die heurige Nummer derselben, welchen sie ihren Lesern aus einer Berliner Correspoudenz der „Daily News" das Folgende mittheilt: „Es werde von Vielen als ein unheilverheißendes Vorzeicben betrachtet, daß die Weiße Fran vor Kurzem in dem Schlosse gesehen worden ist. Die Weiße Frau ist innerhalb des letzten Jahres dreimal gesehen worden, im October kurz vor dem Tode des Prinzen Albrecht, im letzten Frühjahre, um den Tod des Prinzen Adalbert anzuküudigcn und zuletzt als die Königin Elisabeth auf dem Sterbebette lag. Doch (sagt der Correspondent) herrschen einige Zweifel über die Bedeutung der letzien Erscheinung. Die Königin-Wittwe nämlich war nicht von Geburt eine Hohenzolleriu, und die Gelehrten sind nicht sicher, ob die Erscheinung der Weißen Frau auf ihren Tod gedeutet werden darf. Wird dies verneint, so muß noch ein anderes Opfer fallen, und der Aberglaube weiß, wohin dies zielt. Die Professoren der Universität sind mit der Lösung dieses schwierigen Problems beschäftigt. Berlin, 13. Janüar. Die „Nordd. Allg. Ztg." erklärt, durch eingehende Nachrichten werde der Glaube an die Aechtheit des von der „Köln. Ztg." veröffentlichten Actenstückes soweit bestätigt, daß sie von der Authenticität überzeugt sei. „Wir hoffen aber bald in der Lage zu sein, volle Bestimmtheit darüber geben zu können." Die „Nordd. Allg. Ztg." macht sich anheischig, an dem Tage, an welchem die „Germania" den Nachweis beibringt, daß die deutsche Gesandtschaft in Rom irgend welche Summe zum Zwecke der Erlangung der päpstlichen Novelle über die Papstwahl an irgend wen gezahlt habe, eine gleich große Summe als Beitrag zum Peters-Pfennig an den Caplan Majunke zu entrichten. — Ferner veröffentlicht die „Nordd. Allg. Ztg." einen Schriftwechsel zwischen dem spanischen Minister Sagasta, der unterm 5. Januar 'die Einsetzung der neuen Negierung anzeigt, und dem deutschen Gesandten in Madrid, welcher unterm 7. Januar zusagt, diese Mittheilung zur Kenntniß der kaiserlichen Negierung zu bringen. Berlin, 14. Januar. In dem 6. hiesigen Wahlbezirke sind nach der nunmehr erfolgten Feststellung 8135 Stimmen abgegeben. Schulze-Delitzsch erhielt 4028 oder 40 Stimmen weniger als die absolute Majorität, kommt also mit Hasenclever, der 2523 Stimmen erhielt, auf die engere Wahl. Berlin, 14. Januar. Der Bundesrath hat ein allgemeines Verbot der österreichischen Ein- und Zwei-Guldenstücke und der niederländischen Guldenstücke beschlossen, sowie demnächst ein Verbot der österreichischen Viertel- Guldeustücke für die Annahme in den öffentlichen Kassen zu erlassen. Der österreichische Vereinsthaler wird vorläufig von keinem Verbote betroffen. Posen, 14. Januar. Erzbischof Ledochowski hat dem Vernehmen nach dem Kreisgerichte angezeigt, er werde der Vorladung auf heute nicht folgen und zu dem anberaumten Termine nicht erscheinen. Posen, 14. Januar. Der Erzbischof Ledochowski ist zu dem heutigen Termine zur Vernehmung vor dem Untersuchungsrichter des kirchlichen Gerichtshofes nicht erschienen. Fulda, 13. Januar. DaZ sreisprechende Urtheil des biesigen Amtsgerichts über die Priester Helferich und Weber ist vom Kreisgericht verworfen worden. München, 13. Januar. Die eingelaufenen Nachrichten aus Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz und Unterfranken lassen kaum einen Zweifel, daß dort in sämmtlichen 25 Wahlkreisen, ausgenommen der erste Münchener, die ultramontaucn Candidaten gesiegt haben. Alsfeld, 14. Jan. Gewählt wurde Professor LZncken mit 8143 Stimmen gegen 1361, die auf Graf SolmS-Laubach fielen. Spamcit Madrid, 12. Januar. Aus dem Lager vor Cartagena meldet der General Lopez Domiuguez eineu wichtigen Erfolg: das Fort Atalayas, an der Westseite der Stadt, zwischen dem Fort Galeras und dem Madrider Thore gelegen, ist gestern erobert worden. Gelingt es den Belagerern, dasselbe gegen; das Feuer der schweren Kanonen von Galeras zu behaupten, so ist ein vorzüglicher und naher Angriffspunkt auf Cartagena gegeben; und der General hat den Vortheil schon in so weit benutzt, daß er unter dem Eindrücke dieses Erfolges an die Stadt die Aufforderung zur Uebergabe gerichtet bat. Das regierungstreue Geschwader ist vor Cartagena angekommen. — lieber Portman vom 8. d. berichtet man, daß der britische Dampfer Ellen Constance, welcher am Tage vorher mit Eisenerz beladen aus dem Hafen von Cartagena ausgelaufen war, von dem spanischen Flaggenschiff beschossen wurde, obwohl er dem Signal gehorchend herankam. Das Flaggenschiff rannte darauf in den Dampfer und bohrte ihn in den Grund, wobei drei Seeleute ertranken. Es ist eine Untersuchung eingeleitet worden. — Einem Gerüchte zufolge hatte sich Don Carlos durch den Jesuiten- Gencral Beck; und andere Priester, so wie durch seine von diesen beeinflußte Mutter dazu bestimmen lasten, seine Kronansprüche auf das Königreich Navarra und die baskischen Provinzen zu beschränken. Es soll ihn hierzu auch die militärische Nücksichl bestimmen, daß die Basken nicht gern außerbalb ihrer heimathlichen Berge kämpfen möge». Der Vatican soll dieser Lösung der Thronfrage günstig gestimmt sein, weil er darin die Möglichkeit einer Vcr standigung der Alfonsisten und der Carlisteu zu finden meint. Es kommt jedoch im Grunde weniger auf die Meinung des Vaticaus und der Jesuiten als auf die madrider Regierung an, und die will von beiden Jesuiten-Candida- ten nichts wissen. Madrid, 13. Januar. Manuel Pastor, 1872 zum Tode verurtheilt wegen Mordversuchs gegen den König Amadeus, ist aus dem Gefängnisse Sa- ladero entwichen. Die Bemühungen, Pastor aufzufinden, sind bis jetzt vergeblich gewesen. Madrid, 13. Januar. Ein Telegramm des Gouverneurs von Murcia von gestern Abend 8 Uhr 33 Min. meldet: Eine Fregatte der Insurgenten, mit der Junta und den Galeerensclaven an Bord, hat Cartagena verlasten. Die Regierungs - Flottille und die Insurgenten - Fregatte „Numancia" sind im Gefecht. Cartagena ist genommen. Madrid, 13. Januar. Eine Proclamation des General - Capitäns Pavia ordnet die Ablieferung der Waffen Seitens der Freiwilligen an und überweist die Zuwiderhandelnden vor das Kriegsgericht. Die Durchsuchung der Häuser nach den Waffen beginnt morgen. Oran, 13. Januar. Die spanische Jnsurgenten-Fregatte „Numancia", mit ungefähr 2500 Flüchtlingen an Bord, hat heute früh 8 Uhr in den Gewässern von Kebbeer Anker geworfen. Dieselbe hat die Blokade von fünf Fregatten vor dem Hafen von Cartagena durchbrochen. Die hiesige Garnison ist in Bereitschaft gestellt und erwartet die weiteren Befehle der französischen Behörden. V^rurischres. — Der Chicago Inter-Ocean enthält eine Correspondenz aus Utah, in welcher Folgendes über eine von Anna Eliza Webb geling, der neunzehnten und letzten Frau Brigham Uoung's, in den östlichen Staaten zu haltenden Reihe von Vorlesungen berichtet wird: Frau Young wurde geboren im Jahre 1844 und war 1> Jahre alt, als sie zuerst'heirathete. Sie lebte mit ihrem Gatten drei Jahre und gebar zwei Kinder. Von diesem Gatten wurde sie mit Hülfe Brigham Uoung's gerichtlich geschieden. Sie wohnte hierauf mit ihrer Mutter in South Cottonwoov und im Laufe einer Versammlung daselbst, welcher Brigham Young präsidirte, geschah cs, daß während der ganzen Andacht er sein Auge auf sie gerichtet hatte. Als die Versammlung aufgehoben war, machte der Heilige ihr den Vorschlag, sie nach Hause zu begleiten. Dort äußerte er den Ihrigen gegenüber den Wunsch, sie zu hcirathen, und um ihre Eltern und Geschwister nicht zu ruiniren, willigte sie ein. Die Ceremonie fand in aller Stille ui einem gewissen Hause Statt, über das Frau Young der Außenwelt gänzlich unbekannte Enthüllungen macht, und es wurde ihr eingeschärft, die Hochzeit geheim zu halten. Nach dreijähriger Ebe wurde sie von Brigham getrennt und die Ihrigen erhielten die erste Nachricht darüber aus den Zeitungen. Ihre Geschichte zeugt von Vernachlässigung, Mißhandlung, Mangel und gemeiner und ruchloser Behandlung von Seiten ihres Gatten. Außer schlechten Nahrungsmitteln erhielt sie nur Kleider für sich und ihre Kinder im Werthe von 30 D. jährlich. Dem Briefe ent nehmen wir noch, daß Brigham Young 19 Frauen und 45 Kinder bat'. Don diesen 19 Frauen sind 15 ihm für diese und die andere Welt, vier nur für diese Welt angetraut. Die letzten vier Frauen gehörten und werden im Jenseits gehören dem heiligen Joseph Smith. Der Prophet steht regelmäßig um 10 Uhr mit seiner Favoritin Amelia Folsom auf, läßt sich von seinem Barbier dann so gut als dies möglich ist zustutzen und frühstückt dann mit ihr, während eine oer älteren Frauen die Bedienung besorgt. Zu Mittag speisen der Heilige, seine Favoritin, die Dichterin Eliza Snow und die Haushälterin des Bienenkorbs zusammen, und zwar von allen nur erdenklichen Dclicatessen. Gleichzeitig speisen in demselben Saale, aber die allcrgewöhnlich- sten Nahrungsmittel, alle übrigen Weiber des großen Heiligen mit deren Familien^ Die Favoritin Amelia Folsom verdanke ihre günstige Stellung ihrem bösen Temperamente, das der Heilige sehr fürchtet. —v Das holländische ultramontane Blatt Huiögezin erzählt seinen Lesern folgende interessante Neuigkeit: „Wie wir aus sicherer Quelle hören, wird der neuerwählte Bischof der deutschen Altkatholiken sich nächstens — verheirathen, und zwar mit einem reichen Mädchen von 21 Jahren. Der jansenistische Bischof in Rotterdam, der ihn zum Bischof geweiht, wird den Trauact vollziehen, dem auch Pater Hyacinthe beiwohnen wird." Ucbcr die a'ltkatlwliiche Kirche in Deutschland faselt das genannte Blatt weiter: „Wenn die Kirchen der Altkatholiken manchmal sehr besucht sind, so kommt dies nur daher, daß die Zuhörer größtentheils Protestanten und Juden sind, welche gemiethet sind und für jeden Kirchenbcsuch einen Silbergroschen erhalten. Man geht damit um, von Reinkens die Erlaubniß zu bekommen, in der Kirche zu raneyen, was bis jetzt jedoch nicht bei ihm durchgesetzt werden konnte." Hochneukirch, 10. Januar. Welch furchtbare Fortschritte, so schreibt die Er. Ztg., die „diocletianische Verfolgung der katholischen Kirche" macht, ist neuerdings wieder durch ein Geschenk Ihrer Majestät der Kaiserin Augusta für eine Verloosung zu Gunsten des Neubaues der hiesigen katholischen Kirche documentirt worden. Nachdem der Herr Pfarrer am Sylvestertage die betreffende Bitte abgesandt hatte, traf schon gestern eine Kiste mit reichen Geschenken hier ein. — Entsetzlich: der Kaiser überweist Kanonen zum Glocken Guß für katholische Kirchen, — die Kaiserin giebt Geschenke für den Neubau katholischer Kirchen.' — Die reine Verfolgung 1!! — Die Rechtsanwälte Martin und Smith in New-York, welche von Jay Gould engagirt wurden, um im November v. I. die Verhandlungen mit der Erie E -B.-Co. Betreffs der von Gould restituirtcn neun Millionen Dollars zu führen, verlangen von ihren Clienten für ihre Bemühungen die Kleinigkeit von 75,000 Doll. Laut der specisicirten Rechnung beliefen sich ihre VaarauSlagen auf Doll. 24.15. Jay Gould fand diese Rechnung etwas zu hoch und wird es auf eine Klage ankommen lassen. Zur gcfl. Btuchtung. Portotcrrise der Kaiser!. Poft mit Angabe sämmtlicher im Umkreis von 10 geographischen Meilen um Gießen bclegenen Postan- ftalten sind in der Erped. d. Bl. ä 6 fr. pr. Stück zu haben._____________________ Börsenberichte. D. Frankfurt a. M., 14. Januar. Die gestern im Mittagsverkehr errungenen Avancen am Speculationsmarkte gingen auf matte Pariser Course im Abendgeschäft wieder verloren und setzte sich die abgeschwächte Tendenz des letzteren an heutiger Mittagsbörse fort. Der Grund der Mattigkeit des Pariser Platzes ist in der nothwendig gewordenen Sclbsterecution eines großen Pariser Börscnspielcrs, (6er, wie man erzählt, mit 7'., Millionen Türken ä la Hausse war) und in ungünstigen, in Paris ausgesprengten, aber ganz unbegründeten Gerüchten über eine Discontoerhöhung in London, zu suchen. Das Geschäft war etwas lebhafter wie aeflern, hauptsächlich am Speeulationsmarkt, an welchem sich Creditactien in der Nähe von 248, Staatßbahnactien von 348Vz bewegten. Lombarden, welche eine Mindereinnahme haben, blieben ohne Animo zu 168l,2. SD eftirr. Bahnen in geringem Verkehr. Galizier, Elisabeth und Nordwest matter. Am Anlagemarkt hingegen entwickelte sich ein ziemlich reges Geschäft. Von Prioritäten waren Ungarische Ostbahn und Kaschau-Oderbcrgcr höher und gefragt. Silberrente etwaS matter. Neue llngariiche Schatzaniveisungen wurden auch heute zu dem festen Course von b?i, 4 in bedeutenden Posten vom Markte genommen. Neueste Ruffen zu 93* 2 im Verkehr. Spanier fest. Von Looseffecten Barr. Prämienloose 3° 0 höher, 1854er sowie Cöln - Mindener und Barletta gesucht. Von amerikanischen Prioritäten Buffalo, California-Oregon und Chicago- South-Western höher. Am Bankenmarkte ging wenig um und unterlagen Course nur unerheblichen Veränderungen. Bergwerkpapiere blieben größtentheils höher. Von Wechseln Wien nach- gebend. bi W tergeb lefuite"’Mibä, 1011 10 p ent« t.LY errung^e" ««< g g!> m's 6011 £.3*55* a$eilben G-- loJabt \h\ 9lefige Garnison sranzössichen aJ> in Wilcher Fol- e&tey Frau Brighmn ; 'erst hemhete. Sie Natten toutbe sie mit ■w Mutter in South Joung präsibirte, m> hatte. Als die Der- h Hause zu begleiten. 1 u>n ihre Eltern und alter Stille in einem bekannte Enthüllungen Nach dreijähriger Ehe lricht darüber aus den Mangel und gemeiner lahrungsmltteln erhielt ich. Dem ©riefe ent- Don diesen 19 Frauen angetraut. Die letzten pH Smith. Der Pro; if, läßt sich von seinem mit ihr, während eine e, seine Favoritin, die , und zwar von allen er die allngewöhnlich- :n Familien. Die Fa- Mpnamentr, das der len Lesern folgende in- rutrirablte Bischof der 1 reichen Mädchen von Hof geweiht, wird den Die aMMichr ^rche er AltkathMen inanch- ößtentheils Protestanten Silbergroschen erhalten. Kirche zu rauchen, was 0 schreibt die Er. Zig., "ings wieder durch ein Gunsten des Neubaues Pfarrer am Silvester- ■mit r-i-h-n ®‘iN™ • 01lj für N-W "*n! - ®“* Mt ton W®* " non ihm «i* irtnt N)*Ä ung etwas zu hoch und Wechsel Oberhessen 77 4 tioldsorten a. kr. Pr. Friedrdor 9 571/z—581,2 Pistolen 9 41-43 60 25 Holl. fl. 10 St. 9 52-54 Ducaten . 5 32-34 147 1864r 20 Frankenst. 9 20%—21% Engi. Sover. 11 48—50 Kuss. Imper. 9 42—44 Dollar in Gold 2 24%—25% Börsennachrlchlen. 14. Januar 1874 Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London k. S. 99% k. 8. 100 k. 8 104% k. 8. 105% k. 8. 93% k. S. 105% k. 8. 105 k. 8. 118 k. 8. — k. S. 93% k. 8. 103% m. 8. 103 I. 8. 103 % Actieu, Frankf. Bank 147 Frankf. Vereins-Kasse 901 . Darmst. Bankact. 395 Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bankactien 1038 Oest. Creditact. 218' 2 Galizien — "jLyon I'Paris Wien ditto ditto Disconto Aclien. 5% östr. F. St. E. B. 348% Lombard. Bahn 169 Ludwigsh. Bexbach 184% Maxbahn 127% Bayer. Ostbahn 115% Rhein-Nahebahn-Act. 30 % Hess. Ludwigsb.-Act. 149 Kurh. 40 Thlr. Loose 694/2 , Nassau 25 fl. 48% Braunschweiger 22% 3% Oldenburg, ä 40Thlr. 37 % 4% bayr. Präm.-Ajil. 116 ’/j 40/0 badische Loose 113% Badische fl. 35 Loose 67% Oestr. fl. 250 v. 1854 92 1858c Prioritätsloose 185 1860c Loose 94 Preuss. 4%% Oblig. — Frankf. 3%% Oblig. 89 Nass. 3»/2° 0 Odl- 92% K urhess. 4° 0 „ 97-/* Gr. Hess. 5% Obi. — n , 40,0 n 100 „ „ 3%°o n 97 Bayer. 5«/o n — „ 4%° 0 1jährige 101% „ 4°o 1jährige 97 Würtemb. 41,/2% Obi. 101 Baden 4%% Obi. e. E. L. 100% Oesterr. Silberrente 65% „ Papierrente 61 % Spanier, neuest. 3% 15% Amerik. Bonds 188lr 102 r „ 1882r 98 „ , 1885r 1007/g „ „ 1887r 101% Prioritäten. 3% östr. Stsb.-Prior. 61% 3% östr s. Lombard 49% 3°/0 Livorneser 32% 5% Toscaner — 5% Elisabeth.-Prior. 93 do, II. Emiss. —_________ Aiileiieißsloose. Darmstädter fl. SOLoose — — Die „Neue Börsenzeitung" in Berlin ertheilt nicht allein unentgeltlichen Rath wie der Kapitalist mit Gewinn zu operiren hat, sie übernimmt auch gegen sehr kleine Provision Aufträge ihrer Abonnenten zu Kauf und Verkauf von Börsenpapieren und erspart dadurch Denjenigen, die ihr Vertrauen schenken, wenigsten- die Hälfte der Spesen. Die Zeitung kostet nur 1 Thlr. 20 Sgr. vierteljährlich. Wer darauf abonnirt, erhält die Verloosungslisten, den Geschäftskalender, die Geschäftsberichte der Aktiengesellschaften gratis und auf briefliche Anfraaen schriftliche Auskunft. W 1 8 Rudolf flösse in Frankfurt a. M, Ferner domicilirt: Berlin, Breslau, Cöln, Halle, Hamburg, Leipzig, München, Nürnberg, Prag, Stuttgart, Strassburg, Wien, Zürich. Bsfirikilkr Agent |ämmtlid)er Zeitungen des In- und Auslandes. ———————————— Alleiniger Inseraten- Pächter des „Kladderadatsch“, der „Fliegenden Blätter“, des „Figaro“ in Wien. Alleinige Annoncen - Regie des „Deutscher Reichsanzeiger“ und „Königlich Preussischer Staats-Anzeiger“, „Berliner Tageblatt", „Deutsche Landes-Zeitung“, „Deutscher Gemeinde-Anzeiger“, „Capitalist“, „Revue financiöro allemande“, „Schweizerische Handelszeitung“, „Züricher Presse“, . „Prager Handelsblatt“, „Feierabend des Landwirths.“ FWBBfflfflawwm’iaiwi—1wwim i r fl H fl em einer flnzeifler. Die Balserische Stiftung, Hospital für Augenkranke, Krebs- und Knochenfraßleidende, wird den 5 Januar 1874 eröffnet und können von dieser Zeit an Kranke ausgenommen werden. — Unbemittelte, nach vorhergegangener Anmeldung unentgeltlich. (58) Gießen, Wilhelmsstraße. Administrator: Arzt: K. D 0 r n s e i f f. vr. W i n t h e r. Nadeb 120 Nadel- 7000 Wellen Buchen-, Eichen- und Nadel- 103 45 440 HolZversteiqerunq 18 403 77 in seinem Porzellan: (1867) 16 180 Tafelservice, Kaffeeservice 50 140 54 435 dein 16 Blumenampeln; in lackirten Blechwaaren: in Glas u. Crystall: Blumenvasen, 760 Fichtenstangen, 7—14 Centimtr. Durchmesser, 5—16 Mir. Länge, meistens Kaffee- und Theebretter, Brodkörbe, Zuckerdosen re. stark, 675 Kiefernstangen, 8—14 Centimtr. Durchmesser, 10—16 Mtr. Länge, besonders zu Grubenholz geeignet; Donnerstag den 22. Januar, Stämme Eichenholz mit 16 Centimtr. mittlerem Durchmesser und 4 bis 10 Meter Länge — 4,5 Cubikmtr. Stämme Kiefern- und Fichten-Bauholz mit 16 bis 48 Centimtr. mittlerem Durchmesser und 4 bis 18 Meter Länge — 208,5 Cubikmtr., darunter ist viel Scheitholz, Fichten - mib Kiefern - Stangen mit 11 bis 14 Centimtr. Durchmesser und stärke, 300dergl. Stangen, Gerüstreit el- und Leiterbaumsstärke, 35 Buchen- und Eichen - Deichseln, 200 Rmtr. Buchen-Scheit, 56 dergl. Astprügrl, 66 dergl. Stammprsügel, 500 dergl. Zopfreis u. 22 Rmtr. E i ch c n - S t a m m p r ü g e l. Das gesammte H'llz lagert eine halbe Stunde von der Main-Weser-Bahnstation Neustadt entfernt, ist sämmtlich von guter Qualität u-befinden sich namentlich unter den Eichen-Abschnitten werthvolle Stämme. Zusammenkunft um 9 Uhr früh an Ort ' und Stelle, Markstrauch Abth%. a, da, wo der Neustädter Weg an das Willingshäuser Feld stößt; wo bei günstiger Witterung der Verkauf, mit dem B ennholz beginnend, bei ungünstiger dagegen, beim Gastwirth Herrn Haase zu Willingshausen abgehalten wird. Willingshausen, 12. Januar 1874. Die Freiherrlich v. Schwertzell'sche Forst-Revierverwaltung. Hücker. Stockholz, Eichen-, Buchen- u. Birken-Reiser, Nadelholz-Reiser. Fischglocken, Figuren, Blumentöpfe 166 Fichten-Stämme von 18—46 Centimtr. Durchmesser und 5—23 Mtr. Länge — 257 Cubikmtr. und 4 Fichten-Stangen, zu Sparren geeignet. Das Stammholz ist ganz gesund und meist von vorzüglicher Qualität. — Das Brennholz wird zu er st versteigert. — Zusammenkunft Morgens 9 Uhr im Holzschlage. Grünberg, den 13. Januar 1874. Großh. Oberförsterei Nieder-Ohmen. Hüte r. Großherzogliche Bürgermeisterei Langsdorf. - (186)Köhler. Ieilgebotenes. 190) Täglich frische Milch bei Philipp Schwan in der Neustadt. Holzversteigerung. 188) Im Licker Gemeindewald, Dtstrict Fichtenkopf und Kronau, kommen zur Versteigerung : Mittwoch den 21. Januar, I. Bau- und Werkholz. 12 Eichenstämme, 10—39 Centimtr. Durchmesser, 6—9 Mtr. Länge, 6 bis 12 Mtr. Länge; 2) Dienstag den 20. d. Mts. wird nach- Frachtbriefe für die Main Weser-Bahn (neues For. mular), Cöln - Mindener und Oberhessische Eisenbahn, sowie sammtliche zollamtlichen Formulare, sind zu haben bei Wilhelm Klee am Markt. Reisholz. Der Anfang ist jedesmal am Vicinalweg von Lich nach Hattenrod, am Pflanz garten,! Morgens 9 Uhr. Lich, den 12. Januar 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. ! I h r i n g. Der Anfang der Versteigerung ist jedesmal Morgens %10 Uhr. Sämmtliches Holz liegt an der Licher Grenze, an dem Weg von Lich nach Nonnen- roth, 20 Minuten von Lich entfernt. Langsdorf, den 13 Januar 1874. Holzverkauf 198) Donner st ag den 22. d M. soll in dem Forstschutz Bezirk Mark des Freiherrlich von Schwertzell'schen Forstreviers Willingshausen nach aufgeführtes Gehölz in den Districten: Markstrauch, Abthg. a u. b, Markhute und Klünzersrain meistbietend öffentlich verkauft werden: 35 Eichen-Abschnitte von 2 bis 8 Mtr. Länge u. 50 bis 130 Ctimtr. mittlerem Durchmesser, 11 Rmtr. Versteigerungen. Holzversteigerung in den Dominialwaldungen der Ober-, försterei Nieder-Ohmen. 200) Mittwoch den 21. d. M. werden im District Burgwald bei Merlan, 20 Minuten von der Eisenbahnstation Mücke, versteigert: Butter- und Käsestützen, Bierkrüge, Wirthschafts - Gläser und Flaschen; in broncirten Thonwaaren: II. Brennholz. Rmtr. Buchen-Scheitholz, „ Buchen-, Eichen- und Prügelholz, „ Buchen-, Eichen - und Stockholz, Rmtr. Buchen -, Eichen Nadel - und Aspen-Scheit- und Prügelholz, „ Buchen-, Eichen-, Nadel- und Aspen - Stockholz, „ Buchen-, Eichen-, Nadel- und Aspen - Reisholz, EichcN'Stäu-me von 18 -48 Centimtr. Durchmesser und 5—14 Mtr. Länge — 13 Cubikmtr., 1) Montag den 19. d- Mts. werden in Gemeindewalde dahier versteigert: Wilhelm Balser, Figuren-, Porzellan-, Glas- u. Crystall-Waaren-Handlung, Lisrdenplatz Lit. A. *??r. 1'12, empfiehlt in reichhaltiger, schöner Auswahl: verzeichnetes Brennholz versteigert: 100 Mtr. Nadelholz-Prügel, Eichen- und Buchen-Prügel, Urne Sendung in V2, Vt und Ve Originalflaschen, in J/2 mit goldgelben, in v/x mit rothen, in 1/8 mit weiß. Stanniolkapseln verschlossen empfingen, empfehlen I. A. Busch Söhne in Gießen. ' (5707) Aecht kölnisches Wnsfer von Jean Maria Farina. Meine Niederlaa- davon in der Expedition des Gietzener ^nwfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl per halbes Dutzend und 45 kr. per Glas gehorsamst Johann Maria Farlna in Köln. Eichen-Werkholz, 54 Buchen-Ab- fchnitte von 4 bis 16 Mtr. Länge und 30 bis 60 Ctmtr. Durchmesser, 11 Aspen- und Birken-Ab schnitte von 6 bis 20 Mtr. Länge u. 20 bis 30 Ctmir. Durchmesser, 9 Esch en - Alisch ni tte von 4 bis 9 Mtr. Länge u. 20 bis35Ctmtr-Durchmesser, 3Ulmen- Abschnitte von 4 bis 10 Mtr. Länge und 24 bis 33 Ctmtr. Durchmesser, 2 Acaci en-Ab schnitte von 12 bis 16 Mtr. Länge u. 30 bis 31 Ctmtr. Durch- ... messer, 12 Lerchen- u. Weimuths- 35 Hainbuchenstämme, kiefern-Abschnitte von 13 bis 19 220 Kiefernstämme, 15—28Centimtr.Durch- Mtr. Länge u. 24 bis 36 Ctmtr. Durch- Messer, 5-16 Mtr. Länge, messer, 10 Lerchen.von Sparren-! 150 Eichen-Wagnerstangen, ~ -t- ■ । in Weiß,^ Kuchen- u. Destert- \ ^ld und! teilet, Aarbia * Waschgarnituren, i decorirt; > Trag-Etzgeschrrre, \ Tassen re. re. ' Punschbowlen, Wasser- und Weinflaschen, - -------- Ordinäres Steingut. — Gartenfiguren und Gartenvaftn. — Zimmerfiguren in Gyps-, Stearin- und Biscuit-Masse. Anfertigung von Thürfchildern und Grabplatten. — Schnelle und billige Besorgung von Bilder- u. Photographie-Ginrahmungen. CiL LA Schirmfabrikaut, Lindenplatz 2^3, W Keller Rt. ?ber me J * I» entfr Urvatters Afttm 1 Jw »or All,» L i 8U I tonnte 51. stand der w; ec k'^rs' nur p.u Jn' wie II, Mit feil OirV’yiHf, b( W d>. "M-ine fn j Dentsu wklch^ torbto?9Srt Lt j, äenei)j ? fer Untier .j Ovü| Jv 2 Brüder mit solchen Bestrebunqen nichts gemein haben. Gießen, den 15. Januar 1874. Emil Orbig. Wilhelm Drbig. August Orbift. /morniTpfßitrrn<>tT ! i99) Seit einiger Zeit ist in hiesiger Stadt das Gerücht iverbreitet, einer dec Unterzeichneten sei als focialdemokratischer 177) Ein möblirtes Zauner zu oer- Parteiführer bei der letzten Reichstagswahl besonders thätig gewesen. ""w" möbUNkZimmer zu °-rm.-lh-n be.Da wir nicht gewillt sind uns mit fremden Federn zu schmücken, (148) Baltb. Euler im Hamm. auch nicht die Absicht haben, durch Hinnahme dieser Complimeute 14) Müourles »Zimmer mit (Subtnct ^en wirklichen Agitator um seine Lorbeeren zu bringen, so sehen wir veranlaßt zu erklären, daß sowohl wir, wie unsere auswärtigen bei Adolph Hillgär tner im Gartfeld ;u veriniethen.________________________________ 201) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen bei Schneidermeister Leineweber, _____________________Lindenplatz._________ 204) Ein Laden ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei Carl Brück auf dem Kreuz. •I. V. Kltsert, ____________Veraoider, Wallkhor 156. 23)' Zcitnngepapicr kauft Meyer Rothenberger, Neuenweg 193. 128) Ein folidcr, fahrkundigcr Bursche kann sogleich chitrctcii bei ' Emil Dörr, am Marktplatz. 164) Drei geräun.ige aneinardergrenzende 207) Einen Hausburschen sucht Zimmer mit Hof - uud Packraum werden L. Keil, Niuenbäuen. für ein hiesiges Fabrikgeschäft möglichst in- . ... mitten der Stadt auf sofort zu miethen «JUlJClßC für Damen. mr Damen, welche das Zuschncidcn und Näheres m der Exped. d. Bl. |9tn fertigen von Tamenklcidern ericrnrn j. «—. »«- '"ÄS?, im Nebenhause des Hrn. M. Heß ) 176) Das Einrahmen von Bildern in am Lindenplatz. «ächt vergoldete Nahmen, sowie in IGoldleisten, besorgt zu billigen Preisen u 9t rt tu c n Für die Landes- Für die Für die A Für ten Verein der Gustav-Adolf- Haukolleet der ein Waisen-Anstalt Mission Z'Z OrtS- kirchen- kasie auf Advent. <-> = ä 5-B Stiftung iur die Kirche in Zusammen B e m e r k u n g e n. Q G e m d e n. auf Neujahr. Büchsen, gelder. auf Epi phanias o <35 C 6 •e 2(4) ;S.5 am mc- fcrin.- Feste. "-Beiträge Hirschhort u. Langen tl?al. sl- fr. fl- fr. fl. fr. fl. fr. fl- fr. fl. fr. fl. fr. fl. fr. fl. i tr. ! fl- lft- fr. fl- fl- 1 kr- 1 üklendorf a. t. Labn 42 2 10 2 10 48 — 30 —. — — 1 30 1 1_________________ 6 6 2 — 16 52 2 Allendorf an der Lumda 3 12 7 17] 8 5 4 31 2 20 1 8 — — 4 35 6 15 1646 — — 54 60 fl. am Mtssionsfest. 3 Alt-Bus' ck . 3 40 3 15 2 20 3 — 1 — — — - — 1 47 2 30 8 15 1 40 33- 4 Deut', n . 1 52 1 40 2 — 1 48 — 48 —1 1 ■ — — — 1 — 1 45 7 36 — — 18 29 5 Gießen . . 14 37* 247 1 26 8J 19 27 15 7) 10 5j — — H 3 2f 18 567 — — 932 22 t 30 fl. am Gusiav-AdolfSfcst u. 64 fl. 33'/, kr. an dems. Fcsie für die Stadtarmcn. 6 Greß Buseck 3 52 8 18 1 50 2 23 1 10 2 12 — 1 45 1 51 12 48 7 — 43 9 — Oppenrod . — 28 _ 51 — 40 — 28 — 31 — 7 — — — 25 — 34 2 — — 6 7 7 Groß Linden 1 12 8 12 3 16 2 12 1 12 — — — — 1 45 2 36 11 3 4 30 36 28 —- Klein Linden 1 24 2 18 1 47 — 48 — 40.« — 40 — — — - 1 30 6 12 — 48 16 7^ 8 Hausen . . 1 25 3 20 11 19 2 —- — 30 — 15 — — 1 10 2 — 4 — 3 — 28 59 9 Heuchelheim 1 25 i 13 55’ 2 17 1 57 1 111 — 49 — — 1 51 2 10 11 15 4 48 40 54 J 3 fl. 55 fr. für die Armen an den h. Festen. 1( Kirchberg . 3 36 17 22 1 30 3 30 1 36 — — — — 1 10 3 — 24 30 5 — 61 14 11 Kirch-GonS . 30 10 16 2 20 3 30 2 30 — — — — 1 45 4 30 19 45 10 — 58 6 12 L, ng-GönS . 6 8 5 40 7 1 6 1 2 30 — — — — 3 10 H 48s 15 — — 57 'Sl 13 LciVg'sTrn . 2 8 10 3 3 3 40 — — — — — — 2 30 3 30 6 3( 15 — 44 23 14 Pohl GönS 1 33 1 40 6 48 2 54 1 1 2 14 — — 1 48 45 । — — 5 35 27 18 15 Het