Ht 9tett: |?}niTSa L's°- ^LLLerber. ft® ?Z-dks «dfi e°&n gesucht. ®9; h und Hausarbeiia ,'rb '"einem fleirfl 1§ gesucht. Wo? Im —— 'en von Handschuhe, Pfohlen F. N i r k a u ib Änochen kaust ' Rothenberger Neuenweg 193. ,e meiner Pensionirr.^ ist geschieden bin, ie- un an hicrselbst c!! in. »efindet sick im Sllfc': euen Anlage. 8 bis 10 Mr M- 4 Uhr Nachmittags. vih, Etabsar,! a. ü frankenherg. i[dic tk^anltült (3701 »itungsschulc. Cursiis 15. Oethf c Prospecle andlungen und die teTechnicuni iberg (Sachsen). Gitljttn r Aiytigtr Mnzeige- und Mmtslilalt für den Areis Hiessen T8L Sonntnl) den 13. September Politischer Th eil. JlllßlGUÖ. die W M* 50?®*' PreNL vierteljährig 1 st. 12 kr. uiir Bringerlohn. Durch die Posi bezogen vierteljährig 1 st. 29 kr. Petersburg, 9. September. Bekanntlich wüthen seit einiger Zeit in Süd - Rußland und Polen ungeheure Brände, die bereits halbe Städte und (EngCanö. London, 9. September. Der durch seine Auffindung Livingstone's bekannt gewordene amerikanische Journalist Stanley, der es übernommen hat, eine neue Expedition nach Central-Afrika zu führen und die unterbrochenen Arbeiten Livingstone's zu vollenden, hat hier nach seinen eigenen Zeichnungen und Angaben sich ein Boot für diese Expedition bauen laffen. Es ist 46 Fuß laug, in der Mitte 2 Fuß 6 Zoll tief, ist mit 14 Rudern, 7 auf jeder Seite, versehen und gebaut, daß es in 5 Abheilungen im Gewichte von je 120 Pfd. zerlegt werden kann. Das Material ist von Cedernholz und das Boot, das 50 Personen fassen kann, hat einen Gehalt von 6 bis 7 Tonnen, und wenn voll geladen, einen Tiefgang von einem Fuß. Das Boot hat einige Probefahrten bereits gut bestanden. London, 11. September Der neue französische Botschafter, Graf Jarnac, hat auf der laudwirthschaftlichcn Ausstellung zu Tipperary in Irland, 0ns**11 dem Ministerium in dem schweren von ihm aufgenommeuen Kampfe treu zur Seite stehen. Niemals, seit langer Zeit, hat sich die Bevölkerung so eins mit der Negierung gefühlt, als bei der Einbringung der Kirchengesetze. Wie sollte da der Sieg zweifelhaft sein!" Darmstadt, 11. September. Der Prinz von Wales ist zu mehrtägigem Aufenthalte bei dem Prinzen Ludwig angekommen und auf dem Jagdschloß Kran ich stein abgestiegen. Friedberg, 11. September. Die Ankunft des Kaisers hierselbft wird heute Abcnd 63/4 Uhr erwartet. Die Stadt ist im höchsten Festschmucke. Alle Häuser ohne Ausnahme sind mit deutschen Fahnen, Blumen und Guirlanden geschmückt. Berlin, 11. September. Der Kaiser ist heute früh 8 Uhr mit großem Gefolge, darunter Feldmarschall Manteuffel, Oberhofmarschall Graf Pückler und der russische General v. Reutern, nach Friedberg abgereist. Frankfurt, 10. September. Prinz Friedrich Karl, Feldmarschall der Armee, traf gestern Abend 10 Uhr 50 Minuten in Friedberg ein, um den großen Truppen-Uebungen beizuwohnen, und nahm sein Absteige Quartier im Großherzoglichen Schlosse daselbst Erwartet werden noch daselbst der Groß Herzog von Baden, sowie Prinz Wilhelm von Baden. Kassel, 11. September. Der Kaiser ist heute Nachmittag 21/2 Uhr per Extrazug hier eiugetroffen, von den Spitzen sämmtlicher Behörden empfangen. Nack) dem Diner im Fürstensaale des hiesigen Bahnhofs setzte derselbe um Zi/z Uhr seine Reise nach Friedberg fort. Eisenach, 10. September. Die Deutsche Kaiserin, welche in der Nacht vom 6. auf 7. d. in Wilhelmsthal anlangte, hat sofort an die Herzogin Marie bon Meiningen folgendes Telegramm gerichtet: „Ich höre mit wahrer Theilnahme das Unglück Deiner und meines Vetters Bernhard alten Residenz stadt und spreche Euch Beiden mein vollstes Mitgefühl aus. Ich werde so gleich dem Bürgermeister ein Geschenk von Eintausend Mark schicken zur Hülfe für die Obdachlosen und bitte Dich, es ihm zu sagen. Gez. Augusta." Ein weiteres Telegramm des Kammerherrn der Kaiserin, Grafen Fürstenstein, zeigt Dörfer in Asche gelegt habe». Es tauchte schon vor einiger Zeit dabei das Gerücht auf, daß die Entstehungs- Ursachen auf politische Jutrlguen zurückzu- führen seien, doch war diesem Gerede, da es aus ziemlich obskurer Quelle her- stammre, wenig Gewicht beizulegeu. Jetzt nun kouunt die mit gewiffen Hofkreisen in Beziehung stehende „Moskauer Zeitung" nut ter auffälligen „Enthüllung," daß bei diesen Brandstiftungen der revolutionäre polnische Adel die Hand im Spiele habe. Die Brandstiftungen sollen systematisch betrieben und bereits eine Anzahl darauf bezüglicher Briefe aufgefunden worden sein, welche seltsamer Weise alle den Poststempel Lemberg tragen und damit auf eine weiter gehende slavische Agitation Hinweisen. Ferner versichert das Moskauer Blatt, noch mehr interessante Details über diesen Gegenstand zu wissen, deren Geheimhaltung aber vorläufig noch geboten sei, damit die Maßregeln der russischen Polizei nicht durch voreilige Aenßerungen durchkreuzt würden. Diese „Enthüllung" klingt etwas stark unwahrscheinlich, man könnte aber, bei der Quelle, aus welcher sie fließt, beinahe annehmen, daß dem polnischen Adel einige von den Ueberraschun- gen bereitet werden sollen, die nicht zu den angenehnien gehören. OänemailL Kopenhagen, 11. September. Die „Nordische Telegraphen - Gesellschaft" meldet aus Shanghai vom 10. d.: Der japanische Gesandte Okuba ist in Peking eiugetroffen, wie verlautet, mit Vorschlägen betreffs Erledigung cer Formosa-Angelegenheit durch ein Schiedsgericht. Es heißt, Amerika oder Italien würde zum Schiedssprüche aufgefordert werden. (fjolTniii).. Haag, 11. September. Der bisherige Commandant der Atschin-Ex- peditiou, General Vanswieten, ist hier eiugetroffen. Schweiz. Bern, 11. September. Zwischen dem deutschen Reichskanzler-Amte und dem hiesigen Bundesrath ist für die in dem deutsch-schweizerischen Auslieferungs-Verträge vorgesehene gegenseitige Mittheilung von Strafurtheils-Auszügen die Annahme der gegenüber Italien gebräuchlichen Formen vereinbart worden. ihre Berathungen am 25. September. — Auf Befehl des Kaisers sind 3 Compaguieen Zweiunddreißiger, vom Manöver für Meiningen beurlaubt, hier angekommen. Frankreich. Paris, 10. September. Der legitimistische „Etoile de Angers" versichert, der Orenoque stehe nicht mehr unter dem Befehl des französischen Botschafters beim Vatican und könne jeden Augenblick vom Marine-Minister abberufen werden; Italien habe in Folge dessen keine Reclamattonen mehr erhoben. — Donneton, Maire von Ussel, ist abgesctzt worden, weil er bei Gelegenheit der Generalrathswahlen ein Ansschrelben erließ, worin er sich offen einen Imperialisten nennt. — Die Polizei hat an der schweizer Grenze eine Broschüre mit dem Titel „Mic Mac" fortgenommen. Der Nouvelliste hat die Erlaubniß zum Wiedererscheinen erhalten und wird nun das Septennium vertheidigcn. Von den Orleans erhielt er das Geld. Er war unterdrückt worden, weil der Prinz Napoleon ihn gekauft hatte. Paris, 11. September. Der Marschall-Präsident Mac Mahon em- psing heute Nachmittag halb 2 Uhr den spanischen Gesandten Vega de Armijo, Letzterer gab der Befriedigung Ausdruck, daß die officiellen Beziehungen zwi- schcn beiden Ländern wieder hergestellt seien und sprach die Hoffnung aus, daß dieses Eiuverständniß dazu beitragen werde, den Krieg zu beendigen, welcher die au Frankreich grenzenden spanischen Provinzen verwüste. Er werde stets erfreut sein, zwischen Frankreich und Spanien daueriide und gute Beziehungen zu entwickeln und zu befestigen. Mac Mahon erwiderte: Sie können von erscheint tttglich, ur.t Ausnahme Expedition: Canzletbere, ®it. B. Rr. 1 , ()1(11 Gardn-W« Sbm IflM__-—— Deutschland. Darmstadt, 10. September. Ueber die dem Landtage des Großhcr zogtbums Hessen vorgelegten Kircheugefetze äußert sich die in Darmstadt ersehet »ende „Main-Zeituiig" : „Unsere Regierung hat lange gezögert, den ernsten Schritt zu thun, der in der Einbringung der Kirchengesetze liegt. Endlich ist der Handschuh anfge- nommeu, welchen Bischof Ketteler im Jahre 1852 dem Staat hinwarf, als er sich durch dessen Gesetze nicht mehr gebunden erklärte. Durch die Kirchengesetze nimmt der Staat wieder Besitz von dem Boden, von welchem ihn offene Auflehnung vertrieben hat. Selbstverständlich wird Ketteler den damals gegen Schwäche und Verrath im Sturm errungenen Boden nicht ohne Kampf aufgeben. Der Briefsteller vom Sedantag ist noch derselbe, wie vor 22 Jahren; aber glücklicher Weise sind die Verhältnisse nicht mehr dieselben. Statt des Ministeriums Dalwigk, das sich mit dem Ultramontanismus gegen das nationale Streben, gegen Freiheit und Verfassung verbündete, sieht Herr v. Ketteler im Ministerium Hofmann heute eine von dem Vertrauen der großen Mehrheit ems iben GMindnch.' auf btn vohluieineiid w >Bürg£!X_- .. „ meinem lebhaften Wunsch überzeugt sein, die ysteii Beziehungen, welche die des Landes getragene Verwaltung sich gegenüber. Und statt Oesterreichs und beiden Länder vereinigen müssen, sich befestigen zu sehen. Ich habe nicht auf- seiner ConcordatSpolitik, die in den fünsziger Jahren befehlend und nöthigen- gehört, die Wünsche für daS Wohlergehen Spaniens zu hegen, welche alle falls drohend auch am Rheine dominirte, stcht jetzt das Reich im Hintergründe, europäischen Mächte, besonders aber Frankreich, hegen. Seien Sie versichert, das dem Ultramontanismus tue Zähne anszuziehen entschlossen ist. Langsam,Sie werden zur Erfüllung Ihrer Mission bei mir stets die wohlwollendste und bedächtig im^Entschluß, wird — so hoffen wir — unsere Regierung nun'Unterstützung finden, auch fest und unerschütterlich in der Ausführung derselben sein. Kein Zweifel,! daß mit dieser Vorlage deS Ministeriums in jeder Beziehung seine Existenz ein | gesetzt hat. Das hessische Volk, daS diese Stellung zu würdigen weiß, wird 'HU*'1 ,erW . n die W dem Oberbürgermeister in Meiningen an, daß die Unterstützung per Bries cnC?iW al|f Ivlgt. — In Meiningen selbst haben einzelne Geschäfte bereits wieder ihre - Lricih Thätigkeit ausgenommen, auch sind schon Photographieen der Brandstätte erschienen. Die Generalversammlung der Werra-Bahn-Gesellschaft wird unbehindert am 24. September im Meininger Schützenhaus tagen. An Unterstützun gen waren beim Comit6 außer Victualien und Kleidungsstücken bis gestern 9690 Gulden eingegangen. — Die Landtags-Wahlen für Neuß j. L. sind auf teil 28. d. Mts. ausgeschrieben. Eisenach, 11. September. Die weimarische Landes-Synode beginnt welcher er präsidirte, in Erwiderung auf eine Adresse Briefe von Derby und Disraeli verl-sen, worin diese ihre Befriedigung über die Ernennung Jarnac's aussprechen. Ter französische Botschafter fugte hinzu, daß er zu seinem Amte durch einen Mann berufen sei, dessen hervorragender Charakter nirgends mehr als in Irland geschätzt werde. Spaniern Madrid, 9. September. Üebcr die Eollision Zwischen den deutschen Kanonenbooten an der spanischen flüflc und den Earliflen hat sich in der auswärtigen Presse bereits eine lebhafte Discussiou erhoben. Die englische Presse läßt sich unter der Leitung ihre- tonangebenden Blattes ungefähr folgender«,aßen darüber vernehmen: Die Earliflen wissen sehr gut, daß ihre Grausamkeit und ihre Hintansetzung iiitcviiationalcT Rechte die Gründe für die Anwesenheit der deutschen Schisse in biscayischen Gewässern sind, und daß eS die Mission dieser Schiffe ist. delitschcs Leben und Eigenthum vor Excessen und Plünderung zu schützen. ES würde völlig übereinstimmend mit der Politik des Carlismus während feiner ganzen tollen (Saniere sein, die grimmige, schweigende Drohung Deutschlands mit einem Schlag in'ü Gesicht zu beantworten. Indessen ist die Verantwortlichkeit für den ersten Angriff in der That eine sehr unbedeutende Sache; von wirklicher Bedeutung ist dagegen die Thatsache, daß eine große Macht in gewaltsame Eollision mit diesem absolutistischen und dentalen Ausstande gerathen ist. Der Zwischenfall würde dem Fürsten Bismarck einen Vorwand gewähren, sollte er einen solchen wünschen, um im Namen Deutschlands allein jene Intervention in spanische Angelegenheiten, zu welcher er vor Kurzem die Großmächte zu verhindern wünschte, energisch zu betreiben. Wenn Deutschland die Züchtigung der Earlisten. als gewissermaßen die gemeinschädlichen Piraten und Briganten, unternimmt, so muß es erst seines Erfolges ganz sicher fein. Aber der Erfolg ist keineswegs so leicht, als man vielleicht glaubt. Ein einziger falscher Schritt, selbst eine scheinbare Schlappe, würde dem militäri schen Rufe Deutschlands verderblicher sein, als für nnö ein Frieden und Rück zug im Atschantilande oder in Abyssinien. Auch können die Deutschen nirgends eine cordiale Mitwirkung, nicht einmal die der Madrider Negierung, für deren Bortheil sie scheinbar den Aufstand aufs Haupt fchlagen würden, erwarten. Nichts würde wahrscheinlich entscheidender dazu dienen, dem EarlismnS neue Lebenskraft eiuznflößen, als der Argwohn, daß die Madrider Regiening ein fremdes Schwert brancht, um ihre politischen Feinde im Jnlande zu übermal tigen. Zum Schluß kommt das englische Blatt mit seinem Unheil daraus hinaus, daß Fürst Bismarck alle diese Gründe erwägend, jedensalls nicht die gebotene Gelegenheit zn einer wirklichen militärischen Intervention Deutschlands in Spanien benntzen wird Diese Schlußsolgernng macht übrigens das ganze vorhergeheiide Raisonnement des Blattes ziemlich überflüssig. Daß delltsche Kriegsschiffe sich nicht ungestrast beschießen lassen werden, ist wohl klar; ebenso klar liegt aber ans der Hand, daß die deutsche Negierung nicht wegen solcher Plänkelei eine große beulsche Armee in Spanien landen wird, um den (San listenaufstand völlig niederzuschlagen. _ TelegraMsche Depeschen. Friedberg, 11. Sept. Kaiser Wilhelm traf um 6 Uhr 35 Min. auf dem hiesigen Bahnhöfe ein, woselbst der Großherzog von Heffen, der deutsche Kronprinz, Pnnz Ludwig und der commandirende General v. Boje den Kaiser erwarteten. Nach herzlicher Begrüßung fuhren der Kaiser nnd die übrigen Herrschaften durch die festlich geschmückte, in den deutschen Fahnen und Bin men Guirlanden prangende Stadt in da- Schloß unter dem Geläute der Glocken, von der überall Spalier bildenden Bevölkerung mit lebhaften Zuruf begrüßt. Im Schloßhofe uahm der Kaiser die Parade der Leibcompagnie des 117. Negiments ab, an deren rechtem Flügel sämmtliche Osficiere der drei Divisioneit, 21., 22. und 23., vom Regiments Kommandeur aufwärts, ausge stellt waren. Der Kaiser ist der Gast deö Großherzogs. Paris, 11. September. Nach dem Empfange durch ben Präsidenten der Republik stattete der spauische Gesandte dem Minister des Aenßeren einen Besuch ab. — Mac Mahon ist Abends 6 Uhr nach Lille, Arras, Bcthnne, Amiens nnd St. CUientin abgereist, um den Manöveru der von den Generalen Cluichant und Moiitaudon befehligten Armee-EorpS beizuwohneu. Derselbe kehrt nächsten Freitag hierher zurück. _________________ Zur Stadtverorduetenwahl. D,c öintbeilung der Stadt Gießen in drei Wahlbezirke kann ihre schlimmen, nicht weniger aber auch ihre guten Folgen bei der Wahl der Stadtverordneten haben. Wir fürchten davon gar nicht-, hoffen vielmehr, daß bei einer vernünftigen Ausübung des Wahlrecht- nur tüchtige, intelligente Manner von den Bezirken und nicht gerade auö den Bezirken gewählt werden Aber auch letzteres kann nicht- schaden, wohl aber recht nützlich werden, wenn in den einzelnen Wahlbezirken die nöthigen Kräfte sich finden. Gerade d,e tfmtbcilung in abgegrenzte Bezirke verhindert die Bildung von Lotcrieen und bedingt eine richtige Vertretung der ganzen Stadt. nicht blos prädomintrender Interessen und Llasien. (56 kommen jetzt alle bisher zu Gunsten gewisser Unternehmungen zurückgedrängten Intereffen zur Vertretung. DaS Ganze einer Gemeinde besteht auS seinen Theilen und diese wie d»c Stadt als Ganzes baden Anspruch auf Berücksichtigung bei Verwendung der städtischen Mittel und folgeweise auf eine gehörige Vertretung in der Stadtverordneten • Versammlung. Damit wird dem Gemetnwobl nicht ge schadet, denn dieses muß überall obenan stehen. Aber da- kann man den Bezirken nicht ver denken, daß sie frei ihre Vertrauensmänner wählen und sich ibn Stadtverordneten von gewissen Persönlichkeiten, die disder eingestandenermaßen ihre besonderen Intereffen mit ihren Abstimmungen in Einklang zu dringen wußten, nickt wollen verschreiben lassen. Die (5inthe,lung e»ner Stadt in Wahlbezirke verhindert außerdem die Majorisirung durck Eoterieen und, manch« nial ganz unberechtigte aus gar sonderbaren Elementen zusammengesetzte, Wäblergruppcn. Wir wollen nur (5ine6 unfern Mitbürgern empfehlen, daß sie überall Stadtverordnete wählen, welche Nickt nur ein Herz für die harmoniscke Entwicklung unserer Stadt nack allen Seiten hin baden, sondern auch im Stande sind, für das Wobl d»6 Ganzen mit Hand und Mund tdätig zu sein Die „Selbstverwaltung" fordert die Träger zur That heraus. M,t einem selbstgefälligen Raisonniren am Unrechten Ort ist es nicktö mehr. Unglück, drei der Kinder en unheilbaren Krankheiten dahinsiechen zu sehen. Der Tod erlöst, sie endlich von ihren Leiben. Diese Krankheiten und Sterbefäll« verursachten große Auslagen so daß Diedt trotz seines guten Verdienstes in Schulden gerieth, dazu kam noch, daß er selbst durch Monate an da» Krankenlager gefesselt wurde. Dienstag kam Diedt von einer Fahrt un vcrmuthet frühzeitig und ganz verstört nach Hause. (5r hatte einen P«r>onenzug nach Böhmisch Trübau geführt, wobei an dem Zuge in der Station Trübau ein Versehen geschah, welches ter dortige Slationschef ihm zur Lost legte Hierüber kam es zwischen ihnen zum Wortrvechsel, welcher mit der sofortigen Suspension Dieot's endete. Mittwoch sollte er zur Protokoll Auf. nähme über diesen Vorfall beim Verkehrschef in Prag erscheinen, er ließ fick jedoch durch ein Unwohlsein entschuldigen. Um 3/41O llbt Vormittags äußerte er zu seiner Gattin, er wolle dennoch nack Prag gehen, und zog seine bester, Kleidung an. Um diese Zeit kam auch der dortige Hausmeister und zugleich Tischler in die Wohnung der Eheleute. um einen Sckuldrest für gelieferte Möbel einzukassiren. Diedt war mit ihm freundlich und lud ihn ein, mit ihnen Fische zu csten, waS der Hausmeister aber ablehnte. (Sine Stunde später brachte ihm jedoch die Frau persönlich ein Stück Backfisch hinab Von diesem Momente an blieb die Familie un sichtbar. Donnerstag um halb 6 llbt früh stürzte plötzlich die Bewobnerin des unterhalb der Wohnung Diedt'S brsindlichen Zimmers mit schreckensbleichem Gesichte auf den Gang und schrie, oben müste ein Unglück geschehen sein, durch den Plafond sickere Blut. Auf dem Pla- fond zeigte sich wirklich ein etwa drei Zoll breiter und sechS Zoll langer ausgezackter blutiger Streifen. Alle Hausbewohner wurden hierdurch allarmirt und konnten nur mit Mühe von dem HauSrncister vor dem gewaltsamen Eindringen in die geheimnißvolle Wohnung abgehalten werden. Die Männer berathschlaaten, was zu thun sei, und es wurde beschlosten, da, wenn ein Unglück geschehen ist, vielleicht noch Hülfe niöglich fei, durch die VerbindungStbür in die Wohnung cinrudrlngen. Die Eintretenken blieben vor dem sich ihnen darbietenden schauder, haften Anblick wie festgewurzelt an der Thür stehen. Vier Leichen lagen im Blute auf dem Fußboden; Kinder, Vater und Mutier waren tobt, erschossen Der Mann lag ausgestreckt auf dem Rücken, die Hände krampfhaft geballt, im Gesichte finstere, verzwciflungsvolle Mienen, die TodeSwunde in der rechten Schläfe, eine zweite leichte Wunde an der Stirne, sein Kopf ruhte an dem seiner Gattin Anna. Diese lag auf der reckten Seite, den Kopf auf die reckte Hand gelegt, mit schreckverzerrtem Gesichte. Sie war durch die linke Sckläfe gesckosten. Die mör derische Kugel mußte sic in dem Momente getroffen haben, all sie mit dem Teller, auf dem sich noch ein Stück Backfisch befand, vom Stuhle aufgestanden war. Der zerbrochene Teller, bat Stück Fisch und daS Tischtuch lag neben ihr. lieber ihre Füße lag das fünfjährige Töchterchen Franziska, ebenfalls durch die linke Schläfe geschoffen, und etwas weiter der fünfzehn Monat, alte Knabe Karl Derselbe hatte drei Schußwunden im Kopfe und lag mit dem Gesichte auf dem Fußboden Alle diese Leichen lagen in bereits getrocknetem Blute. Hilfe war hier nicht mehr zu bringen. Die Leute verließen die UnglückSstätte, die Thür wurde abgesperrt und bas Polizcicommiffariat in Bubentsck von dem gräßlichen Ereigniß in Kenntniß gesetzt. (N.Fr.PrI Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadl Gießen. Evangelische Gemeinde. -r o p u l i r t e. Den 6. September. Johannes Brück, Babnarbeiter dahier, dctz verstorbenen Bürgels und Ackermanns zu Frankenbach, Ludwig Brück, ehelicher Sohn; und Katharina Dörr, des verstorbenen Bürgers in Sichertshausen, Johannes Dörr, ehe liche Tochter- Denselben. Emil Heinrich Müller, Schreiner dahier, des hiesigen Bürgers und Schreiners, Ludwig Karl Müller, ehelicher Sohn; und Katharine Rabenau, des verstorbenen Bürgers und Wirths in Alt-Buseck, Ludwig Rabenau, cbelidie Tochter. Den 8. September. Karl Heinrich Wilhelm Louis Günther, Haupt- Magazins - Verwalter an der Oberdess. Bahn dahier, des Grosiherzoglichcn Kataster» Geometers in Büdingen, Philipp Günther, ehelicher Sohn; und Wilhelmine Dorothea Luise Altguste von Gehren, des verstorbeiten Grostherzoglichen RentamtmannS zu Umstadt, Christian von Gehren, eheliche Tochter. Denselben. Ernst Karl Gustav Wilhelm Drescher, evangelischer Mitprediger nnd Lehrer an der ersten (51 affe der Stadtmädchenschule dahier, des verstorbenen Großherzoglichcn StadtgcrichtsactuarS dahier, Johann Georg Ludwig Ehrhard Drescher, ehelicher Sohn; und Marie Dorothea Friederike Engel, des verstorbenen evangelischen Pfarrers in Haufen, Heinrich Engel, eheliche Tochter. Den 10. September. Ludwig Jakob Karl Hermann Georgi, Bürger und Fabrikant dahier, ein Wittwer; imb Jobanne Friederike Leib, des hiesigen Bürgers und Schneidermeisters, Georg Leib, eheliche Tochter. Getaufte. Dell 6 September. Dem Bürger und Kaufmann, Julius Hahn, ein Sohn, Hugo Julius, geboren den 17. August Denselben Dem Bürger in Kirchen Lamitz in Bayern und Schneider dahier, Peter Weichsel, ein Sohn, Karl Emil, geboren den 6 August. Denselben. Dem Bürger und Lohndicncr, Friedrich Berg, eine Tochter Marie Dorothea, geboren den 21. August. Denselben. Dem Bürger in Londorf und Bahnarbeiter dahier, Balthasar Dapper, ein Sohn, JustuS Martin Karl, geboren den 21. August. Denselben. Dem Bürger in AUendorf an der Lumda und Schreinenneister dahier, Ehristoph Weih, ein Solm, Karl Friedrich Wilbelm, geboren den 3. August. Denselben. Dem Fabrikanten Eugen Kauffmann, eine Tochter, MarieFannv geboren den 1 August. Denselben Dem Weißbinder, Gerhard Klingelböfer, aus Mainzlar, eint Tochter, Katharine Wilhelmine Luise, geboren den 31. Juli Denselben. Dem Cigarrenarbeiter, Wilhenr Körber, aus Alt-Buseck, eir Sohn, Valentin Ludwig, geboren den 14 August. Denselben. Dem Maler, Friedrich Ernst Gebhardt, aus Ncuhauü am Renn weg in Schwarzburg - Rudolstadt, eine Tochter, Anna Karoline Luise, geboren der 10. August Denselben Dem Grohberzoglichen Lehrer an der Realschule dahier, Ehristiar Albach, eine Tochter, Anna Elisabeth Marie, geboren den 14. August. Beerdigte. Den 4. September. Eine uneheliche Tochter von hier, Georgine, alt 2 M 16 T, gestorben den 2. September. Denselben. Marie Auguste Luise Karoline Peppler, des verstorbenen Bürgerl und MühleubesiherS, Franz Peppler, eheliche Tochter, alt 26 I. 4 M. 20 T, gehör bet den 1. September. Den 6. September. Daniel Martin Jtreuter, Bürger und städtischer Arbeite: dahier, alt 54 I. 3 M 5 T-, gestorben den 5. September. D en 7. September. Ein unehelicher Sohn von auswärts, Emil, alt 6 M 21 T-, gestoiben den 6. September. Denselben. Karl Heinrich Ludwig Roll, de4 Bürgers und Ceconomet Heinrich Emil Roll VII., ehelicher Solm, alt 4 M. 18 T, gestorben den 6. September Den 8. September. Johanna Amalie Schlund, des Bürgers und Buck bindermeisters, Heinrich Schlund, eheliche Tochter, alt 30 I. 3 M- 11 T>. geftorbei den 6 September Den 9. September. Dr. Friedrich Kraft, Grohherzoglicher Hofgerichts- Präsident in Darmstadt, alt 67 I 5 M. gestorben zu Darmstadt den 7. September. B e r in t f cb t c Dao jährliche Mislumosell Prag, 3. September. Gleich einem Lauffeuer verbreitete sich heute Vormittag» in 3 TZ -Prag die Nachricht von einem entf etzlicken Famil iendrama, welches sich in einem der ^11 1 fit 11MT drei neugebauten ZinSbäuser der Prager Baubank zwischen Bubna und Holeickowitz zugetragen i XlllU 1(1111 lllilt JHI.ll IIUIIU IITJI Dort bewohnte der vierzig Jahre alte Maschinenführer der Etaatsbadu, Joseph Diedt, mit < i / z i F F seiner Gattin Anna, seiner fünf Jahre alten Tockier und einem erst zwei Jahre alten Sohne im Dekanate Gießen unb Grünbcrg wird Mittwoch den 16. September, Bot* im iieeittn 6toA rin aus Rüit und 3™"" S°9ie- iem mar m feinem um io Uhr, in Lang Göns gefeiert werden. Zn dieser Feier Intel Facke em verläßlicher und geschickter Mann, dabei sparsam und rechtlich. Vor sieben Jahren v v . v ,, J . < beiratheie er nnt SchullehrerStochter, Namen» Anna Severin, mit welcher er in der glücklichsten nnr d^c Freunde der Mission tN der Umgegend htcnntl herzlich CllL <Ühe lebte Diese Ehe wurde durch fünf Kinder gesegnet. Leider hatten die Ehegatten das; Gießen. Landmann, Dekan. J. €*. ■> Bapst. am Markt, Allgemeiner Anzeiger Vogt. 4440) Bekanntmachung das der Gemeinde zustehende Obst be- !vorbezeichneter Weise getrennt, im Wege M 12 18 Versteigerungen. Lsbft-Vcrsteigerung Donnerstag den 17. d. M, von Morgens 9 Uhr an, Flur Rr. */l069 M/lM Allen Kranken Kraft und Gesundheitohne Mcdicin und ohne Kosten „Rtvalesciere Du Barry ton London.“ •Job llahh Voll. Heinrich Schinner, Kduaril Silbereisen, Montag den 14. Sept. d. I-, Nachmittags 2 Uhr, soll das Grummetgras von den der Franz Block Wittwe dahier gehörigen Wiesen meistbietend versteigert werden und wird der Anfang an dem Pfau gemacht. Gießen, den 9. September 1874» S e m m l e r. r, des vecstorbtN sicher Sohn; un: haniies Tön, s hiesigen öörflffi rinc Rabenau, dti eheliche Tochter Günther, Ham rzoglichen Katasta- ilhelmine Torothu amtnianns zu llm> ltschcr Mi'ipredigti des verstorben Warb Dresche men evangelifdß gi, Bürger und Mgen Bürgers 322) Tas Annoncen - Büreau von Rudolph Mosse, vertreten durch B Heidingsfelder, Wallthorstraße 96 in Gießen, ist für die Beförderung von Inseraten jeden Jnbatts, als Empfehlungsanzeigen, Kauf- und Perkausp-suche, Stellengesuche, Familiennachrichtcn u- s. w- als besonders zuverlässig zu empfehlen. Carl Wenzel. find dieselben bereit, Geldbeiträge von denjenigen in I—iftlftr 19 Hofraitbe in der Wetzsteingasse, 238 Acker am Nahrungsberg, 114 Acker auf dem Sand, schehen, der Wahlcommission durch Vorzeigung ihrer Steuerquiltung nachweisen. Gießen, am 11. September 1874. Der Bürgermeister: nwy’J ««"Ei** Die Wahl der Stadtverordneten. 4463) Die Wahl der Stadtverordneten der Stadt ließen findet nicht, wie im Gießener Anzeiger vom 12 d. M. ,ui gegeben, am 21., sondern wie durch die Schelle bekannt gemacht worden ist Dienstag den 22. September l. I-, vormittags von 8 bis 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 6 Ubr in den bereits angegebenen Wahllokalen statt. Gießen, den 12. September 1874. Der Bürgermeister: Vogt. Brtr.: Die Wahl der Stadtverartnieten. Am Dienstag den 22. September d. I., Vormittags von 8 bis Uhr und Nachmittags von 2 bis 6 Uhr, wird die Wahl von Stadtverordneten der Stadt Gießen vorgenommen werden. vi* *0/355 . meistbietend versteigert werden. Gießen, den 12. Septbr. 1874. Grobherzogliches Ortsgericht Gießen. Mülle r. -Men Leidenden Gesundheit durch die vorzügliche Revalesciöre du Barry, welche i i ch ohae Anwendung von Mcdicin und ohne Koste» bei brn nachfolgenden Krankheiten bi wählt: Ningen , Brust-, Lungen , Lcbcr-, Drüsen- , Schleimhaut-, Athem-, Blasen- lii d N-crenl'iden, Tuberculose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdoulichkeit, Ver- >p fung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, 51) windel, Blutauisteigen, Ohrenbrausrn, Uebelkeit und Erbrechen selbst während der I 31, mangel schalt, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleich- ., fj- _ Auszug aus 80,000 Certificaten über Genesungen, bi« an~ w,s<‘r*1 Die Wahl findet statt: . für von ersten Wahlbezirk, welcher umfaßt die sämmtlichen Stimmberechtigten in Bit. A und diejenigen rn Lit. B von Hausnummer 1 bis einschließlich 88, 1M wvaiesciurc viiuluuui < jui v '-'n*• i ~~ ~ er?/? cr„t X 1 Iblr. 27 Sgr.. 120 Tassen 4 Thlr. 20 Sgr., 288 Tassen 9 Thlr. 15 Sgr., 576 Tas- Landmann. ien 18 Thlr. - Zu beziehen durch Barry du Barry & Comp. m Berlin >V., 178,^^ Snriuv* — -------- --------t Waltker. Carl W-nzel. A. Wist-ll. Gg. Wortman». ; Hahn, ein Sohn, D Schneider dahier, )erg, eine Tochter, Wer, MW md W-dE» ■(n beit 3- 8* chter, M-n-KM SOJainjlot,«” lU8 31«=®“’“*' * ,S'J*s «kW«* zust- no* 1 ,onelnily Ätz , ;n,cln/ mit iitf. .brachte ibm ff? ni k""'*1 H “Ä®; *h, Qt letenben >;g ausgestikik! 'Ssvolle Mj„„, Q“f die rechte Alr ^ssen. Die m -teuer, auf dein fij erochkne Teller, k- ^jährige Töchter^ 3n fünszehn Aon.!, mt dem Gesichte er Hilse ivar hier nii: ' abgespent und v* § Bekallutmachlluq. Freitag den 18. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Geschäftszimmer der unterzeichneten 'Verwaltung — Grünberger Chaussee — die zur Einrichtung von 2 Geschirr^Kammern erforderlichen, auf rund 79 Mark veranschlagten Schreinerarbeiten im öffentlichen Submissionswege vergeben werden. Die Bedingungen liegen im diesseitigen Geschäftszimmer zur Einsicht offen. Gießen den 12. September 1874. Großherzogliche Garnison-Verwaltung. Wählbaren zu wählen. , Alle Stimmberechtigten werden daher emgcladen, an dem gedachten Termin sich persönlich einzufinden und ihre Stimmen abrugeben. . Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, daß dresemgen, welche mit der Entrichtung des letzten fälligen Ziels ihrer drrecten tztaats- oder Communalsteuer im Rückstände sind, zur Abstimmung nicht rugelassen werden und daß daher alle Diejenigen, welche i ||um 11. d. M. mit der Entrichtung von Steuer im Rückstände |itmn, nur dann zur Abstimmung zugelassen werden können, wenn ifie den Rückstand noch bis zur Wahl abführen und daß solches ge- (iert i ncat Nr. 73,928. Waldegg, Steiermark, 3. April 1872. Durch Ihre Revalesciöre, die ich — 50 Jahr alter Mann — zwei Jahre un- Mlter brachen genossen habe, bin ich von meinem zehnjährigen Leiden: Lähmung an ni-ib en und Füßen, beinahe vollkommen hergestellt und gehe wieder, wie in den b.steii Zeiten, meiner Beschäftigung nach. Für diese mir erwiesene große Wohlthat ipi-ed) e id) Ihnen die,mit den herzlichsten Dank aus. Br. Srgmo. । (Lcti ficat Nr. 73,268. Trapani, Snilien, 13. April 1870. Meine Frau ein Opfer von schrecklichen nervösen und biliösen Leiden, mit. iurätb arcr Mklchwulst des flonjen Körpers, ^evjtlopfcn, Schlallosipkett und Hvpo-I hmhr inftS im hüfbücn Grade. war von den Aerzten als verloren angesehen, als ich all CD —---; | mch e ntschloß meine Zuflucht zu Du Barry's unbezahlbarer Revalesciöre zu nehmen. Empfang ZU nehmen, die bei der ^Lau»mlttNg etwa «bergan- riefe» köstliche Mittel'lutt, zutu Erstaunen aller Freunde in kurzer Zett j ne furch,- Pbcr nickt 1U Haust angctrvffcn WCtbcit sollten. |5Tcn Ich 'mach/Jhnen bie|e| Jede, auch die kleinste Gabe ist willkommen und ■JJI ittbeilung pflichtgemäß im Interesse aller ähnlich Leidenden und mit inniflfteni deinkenSwertl». O., -öuiDvia» i ..... . Ä r Nobrbaster als Fleisch, erspart die Revalesciöre bei Erwachsenen und Kindern! t 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisew Vaist. Ferdttiand Babst. rosefior »r. Sötrilbgim. In Blechbüchsen von '/, Pfund 18 Sgr., 1 Pfund 1 Thlr. 5 Sgr., 2 P und Diery. Frz. (^Nfiisch. Wtlh. Ferber, Buchhändler^ Carl I rh,r^7Sar. b Pfund l Thlr.20S«r.. OM 9 »272iJun2'&ail. Fr. Habenicht. M. Homber^er. Otto Kempff. IS Thlr — Revalesciöre Biscmlen : Büchsen ä 1 Thlr. 5 Sgr. und 1 Thli- "V f (? ranh QSh ({rr i I ittil WII starrer I Är. Chocölatee für lL Tasten 18 Sgr,. 24 Tassen 1 Thlr. 5^S«r, ^assoi Zmtz Koch. Albert^Kraatz^^ch. Pwrrer Heinr. Schirmer. Cduard Silbereifen. Philipp der Submission verdungen werden. Termin hierzu ist aus Donnerstag den 24. Sevt. d. I., Vormittags 11 Uhr, in dem Geschäftslocale der unterzeichneten Direktion anberaumt. Die bezüglichen Offerten, welche versiegelt und frankirt mit der Aufschrift „Offerte auf Herstellung der rc. Arbeiten für den Polygoual-Locomotiv- schuppen" und das Werkstättengebäude^ auf Bahnhof Marburg versehen, vor dem oben bezeichneten Termine an uns einzureichen sind, werden zu der bestimmten Stunde in Gegenwart der , GeorM. sC- ers .ofgcM bt W _ 7^* werden. Die Zusammenkunft ist am Pfingstweg. Groß-Buseck, am 12. Septbr. 1874. Großh. Bürgermeisterei Groß Buseck. _______Wagner.__ Montag den 26. Octbr., Nachmittags 2 Uhr, sollen die Immobilien des Wilhelm und Hermann Wagner dahier Für die Abgebrannten in Meiningen ist rasche Hülfe _r ein dringendes Gebot. Die Unterzeichneten bitten um frei, miben «,2 des Prinzen Friedrich von Preussen, Sr. Kais. Maj. des Taikuns von Japan, Sr. Kais. Hoh. des Prinzen von Japan, Sr. Maj. des Königs von Baiern, Sr. Kgl Hob. des Fürsten zu Hohenzollern-Sigmaringen, Sr. Kais. Maj. des Süll. Abdul- “ Aziz, Sr. Maj. des Königs Ludwig I. von Portugal, so wie vieler anderen A 5 Kaiserl., König!., Prinz!., Fürst!, etc. etc. Höfe. . Ein Theelöffel voll meines ,,WooneKaMP of Mgag-Vitter" genügt für b ein Glas von C'n kleines möblirtes Mansordw- ztmmcr zn vern'ieth.n. Ncnenbäuen B " 4471) Ein ,, öblirtes Z'mmcr mit 6a- b^.^,vkrm'etl>.n Auch ist daselbst rin rollstcmdtges j ett mit Svrnngfed«' 'JJit "atze zn vsi-kanien. C b r. Horepseck ..44^l . b i,k Wobnnng, bestehend ou4 ö b's 6 Zimmern, irr Küche, Keller, Heh- plah in d oll.n sonstigen BegnemlichkeNrr. ist zu vermietben. Christian Zinßer, Grunbeeaerstraße. in (^fbinheu genommen biUi^a, empfehlkn 2 Ä Buich Flasckcnbier-Ncrfauf^ 4469) 8jcbt i, Gießener Act., t bier. Frark- turter und Wiener B>er be ________0*cori~: Gründe«g,rstraie DeutMeheM Haarfarbe- OS färbt sofort äch: braun uno schwarz (r. Bich ter« eleetroniotorlNrhe Zahl. halHhiindrr um Kindein das Sol r(- ju fTldd)tern, a 10 £flr. Die HaUk's«,, Hühneraugen - "Vftasterctten weltbekar- Dtrtruben schmerzlos die lästigen Hnbncr- äugen, ä Stück I Sgr. l>r. Hevdricks Augrnwnr er biirirrgt eiternde, rc’tt tbramnde. entzünd te Augen Flasche 15 :.b / , Sgr. Niederlage bei Carl Hoffmann meistbietend versteigert werden. Gießen, den 12. September 1874. Grobherzogliches Ortsgericht Gießen. _________Müller.________| Mittwoch den 16 September, 5 Vormittags 10 Uhr, läßt Unterzeichneter in seinem Nebenbause neben dem Telegraphenbureau, von seinem House übriggcbliebene, noch in gutem Zustande erhaltene Gegenstände, als Treppen, Thüren, Fenster Oefen, sowie ein Sopha versteigern. Gießen den 11. September 1874. H. «Hierzu eine Beilage. frtrf °«rr