Preis vierteljährig 1 fl. 12 kr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. Erscheint täglich, mit Ausnahme Montag-. Expedition: Sanzleiberg, ßit B. Nr. 1. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kiessen. Sonntag den 13. Decemücr ÄÄS. 1M4. «ssr Einladung )um Abonnement Brodpreife vom 12. bi» 19. December 187'1, nach eigener Erklärung der Mtfer: g gjro geinif^teg grob g2 fT:l gao geinif^te8 SBrob 11 fr. 3 Kilo Roqqenbrod: erste Sorte 1g kr., 1 Kilo do. 9>/, kr. 2 Kilo bo. zweite^Sorte 16 fr. auf den Gießener Anzeiger. Derselbe erscheint in den Vormittagsstunden täglich, mit Ausnahme Montags, und kostet für die Abonnenten in der Stadt Gießen vierteljährlich nur 2 Mark 20 Pfg., frei in s Haus geliefert. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch im I. Quartal 1875 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen. Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementspreis 2 Mark 90 Pfg. incl. PostaufschlaqS. Dieselben können nur bei der Post oder den Lanvpostboten abonniren. — Die Redaktion. Damit wir nun in den Stand gesetzt stnd, die Auflage des Plattes bestimmen zu können, ersuchen wir Alle, welche auf den Gießener Anzeiger abonniren wollen, dies sofort bei der ihnen zunächst siegelten Postanstalt oder den Landpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen können, vollständige Eremplare zu liefern. ~ Amtlicher S t) e i L an v. Röder. ™._rr v m c m f Gießen, am 8. December 1874 Betreffend: Die Vollziehung des Gesetzes vom 6. Juni 1853, die Versicherung der Gebäude gegen Feuersgefahr und die Vergütung der Brandschäden. Das Grvßherzogliche Kreisamt Gießen die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises, mit Ausnahme derjenigen zu Alt-Buseck, BeuernMberstadt, Heuchelheim, Klein-Linden, Leibgestern, Trohe, Watzenborn und Wieseck. Wir erinnern Sie, alsbald unter Zuziehung des Geineinderaths die vorgeschriebene jährliche Revision der Brandkataster vorzimehmen und das Erqebiiiß binnen 8 Tagen vorzulegen. Po fitischer TheiL Oeutschsaild. AuS dem Großherzogthum Hessen, 9. December. Nachdem die Gemeinderaths-, Bürgermeister- und Beigeordneten-Wahlen im großen Ganzen vollzogen sind, wird allmählig zur Wahl der Mitglieder der Kreistage gesckrit- teil. Der Kreistag besteht nach der Größe der Kreise aus 15 bis 24 Mitgliedern , die zu einem Drilttheil aus den 50 resp. 100 Höchstbesteuerten des Kreises, zu zwei Dritttheilen von Bevollmächtigten der Gemeindevorstände gewählt werden. Der Kreistag ist berufen, den Kreisverband zu vertreten und über eine Reihe theilweise sehr wichtiger Kreisangelegenheiten zu berathen und zu beschließen. Er hat so u. A. das Recht, Schulden zu coutrahiren, die Lehrervoranschläge für die Krciskasse festzustellen, die Grundsätze zu bestimmen, nack welchen die Verwaltung des dem Kreise gehörigen Grund- und Capitalvermö- gens zu erfolgen hat, Steuern für den Kreis bis zu cm Viertel dex directen Steuern auszuschreiben, den Repartitionemodus für die Militäraushebungen festzustellen, die Kreisbeamten anzustellen und ihren Gehalt zu bestimmen, sowie die Mitglieder des Kreisausschuffes und des Provinzialausschuffes zu erwählen. Der Kreistag tritt je nach Bedürfniß, mindestens aber einmal im Mai oder Juni jedes Jahres, in öffentlicher Sitzung zusammen. Ter Kreisausschuß besteht aus dem Kreisrath und aus 6 Mitgliedern, welche mindestens zur Hälfte aus der Mitte des Kreistags zu entnehmen sind. Der Ausschuß ist sowohl der rechtssprechende, als der vollziehende und Aufsichtsbehörde, er entscheidet in Administrativ-Justizsachen und in Gemeinde-Verwaltungssachen; ferne Zustimmung oder auch Gutachten ist zu verschiedenen Administrativmaßregeln erforderlich. Den Vorsitz führt der Kreisrath. Die Mitglieder werden auf 6 Jahre gewählt, von denen alle 3 Jahre die Hälfte ausscheidet. Der Kreistag wählt auch die Mitglieder des Provinzialausschuffes, für je 10,000 Seelen einen Abgeordneten. Diesem Ausschuß competirt die Berathung und Beschluß- faffung über Provinzial-Angelegenheiten. Es ist hiernach dem Volke eine Reihe sehr wichtiger Rechte und Befugnisse eingeräumt und wollen wir nur hoffen, daß die Wünsche und Erwartungen, welche an die directe Theilnahme des Volkes an der Verwaltung geknüpft werden, sich zum Heile des Ganzen rea- listren mögen. (Frkftr. Journ.) Darmstadt, io. December. Die Bestimmung des Volköschulgesetzes, wonach, wenn in einer Gemeinde eine Fortbildungsschule errichtet ist, die aus der Volksschule austretenden Knaben noch 3 Jahre lang zum Besuch der Fortbildungsschule verpflichtet sind, ist vielfach so ausgelegt worden, als solle damit bestimmt werden, daß nur die erst nach dem Inkrafttreten des Volksschulgesetzes aus der Volksschule austretenden Knaben zum Besuche der Fortbildungsschule augehalten werden könnten, und namentlich hatte der Abg. Heidenreich fauf diese Auffassung einen Antrag gestützt, der eine Erweiterung jener Bestim- mung bezweckte. Indessen hat die Regierung jetzt ausdrücklich als nicht aus- 'geschloffen erklärt, daß bei der Errichtung einer Fortbildungsschule auch die -schon vor der Wirksamkeit des Gesetzes, bezw. vor der Errichtung der Fortbil- dungsschule aus der Vorschule ausgetretenen Knaben (fefern selbstverständlich noch keine 3 Jahre seit diesem Austritte verfloffen sind) zum Besuche der Fortbildungsschule für verpflichtet erklärt würden. Ob und inwieweit im einzelnen Falle eine solche Verpflichtung durchzuführen sein werde, sei freilich der Beur- theilung und Beschlußfassung der betreffenden Kreis-Schulcommission zu überlassen Berlin, 11. Dec. (Proceß Arni m.) Die Sitzung wird um 10^ Ubr Vormittags wieder eröffnet. Zur Verlesung kommt zunächst das Antwortschreiben Aruim's vom 11. August 1874 auf den Brief Bülow's vom 5. August 1874. Arnim halt darin die Ansicht aufrecht, daß er trotz §. 119 des Reicks-Beamtengesetzes der Disciplinargewalt des auswärtigen Amtes nach seiner Dispositionsstellung nickt mehr unterstehe. Es folgt die Zeugenvernehmung Geheim-Secretär Scheven crklärt, daß er die erste Kenntniß des Fehlens von Schriftstücken gesprächsweise durch den Secretär Holstein erhielt, welcher nach kirchenpolitischen Actenstücken für Hohenlohe suchte. Vertheidiger Deckhorn bebauptet nack Schluß der Vernehmung: Holstein habe im December 1873 Arnim gegenüber eingebauten, daß er nut der Überwachung und fortlaufenden Berichterstattung über Arnim von Berlin aus beauftragt sei. Der Staatsanwalt beantragt die Vorladung Holsteins, um ihm Gelegenheit zur Verthei- digung zu geben. Der Gerichtshof beschließt Holsteins telegraphische Vorladung. Zeuge Gasperini aus Wien kann sich der einzelnen, Anfangs als gewöhnliche Geschäftssachen belrachtctcn, später politisch wichtig gewordenen Schriftstücke nicht mehr erinnern. Auf die Frage Tockhorn's, ob die Möglichkeit vorliege, daß manche vermißten Schriftstücke unter die in den Botschaftszimmern umherliegenden Zeitungen gerathen und so verschwunden seien, verneint Zeuge. jArnim bemerkt zur dritten Gruppe der Schriftstücke, er habe den Verbleib der 'fehlenden Erlaffe bis auf wenige nachgewiesen, über den Verbleib der Berichte |fönne er keine Auskunft geben. Dem Botschaftspersonal könne er nicht den ^geringsten Vorwurf einer Fahrlässigkeit machen und übernehme persönlich jede ^Verantwortung. Der Staatsanwalt beantragt Vorladung des früheren Vor- istandes des Pariser Prcßbureau's, Graf Linden, was aber der Gerichtshof ?ablehnte, weil es unerheblich sei. Zeuge Lewis deponirt: Graf Arnim habe mit ihm mehrfache Consultationen gehabt darüber, ob er, statt ein gerichtliches Vorgehen des auswärtigen Amtes gegen ihn abzuwarten, nicht selbst mit einer Provocationsklage auf Anerkennung des Eigenthumsrechtes an die Schriftstücke vorgehen solle. Auch über die aus den Gehaltsverhältnissen herzuleitende Ent- schädiguug habe er mit dem Grafen und desien Sohn verhandelt. Dockhorn beantragt Vernehmung Munckel's darüber, ob er gleichfalls dem Grafen gesagt habe, daß wegen der fehlenden Schriftstücke nur ein Civilanspruch an ihn denkbar sei. Der Gerichtshof lehnte den Antrag ab. weil das Zeugniß Lewis' genügend sei. Es folgt die Verlesung der Aktenstücke der Rubrik 3 der Anklage. Die auS Paris anwesenden Zeugen, mit Ausnahme des Grasen WeS- dehlen, werden entlassen, und alsdann die Verhandlung bis 3'/, Uhr ausgesetzt. Berlin, 10. December. Das Münchener Witzblatt des Dr. Sigl, die „Bremse", von welchem der Staatsanwalt in der letzten Schwurgerichts- Sitzung bemerkte, daß jede Nummer desselben dem Reichskanzler Veranlassung zu einem Strafantrag geben könnte, wird mit Ende dieses Monatö zu erscheinen aufbören. Berlin, 11. December. Der Reichstags-Abgeordnete Majunke ist heute Vormittag im Criminalgerichts»Gebäude, wohin er vorgeladen war, verhaftet worden. Gründe sind zur Zeit noch unbekannt. Berlin, 11. December. Der „National-Zeitung" zufolge ist der Regierungs-Präsident von Gumbinnen und Reichstags Abgeordneter des Kreises Lyck, v. Puttkammer, al- Dezirks-Präsident für Lothringen in Aussicht genommen. Berlin, 10. December. Reichstag. Rach Annahme des Gesetzentwurfs über Stcmpelfreiheü der Rechnungen und Quittungen in Elsaß - Lothringen in dritter Verathung folgt die zweite Lesung des Militär-Etats. Die Mehrsor- derung von 1500 Mark Gehalt dcS sächsischen Kriegöministers wird abgesetzt, trotz Widerspruch- des Bundes-Commisiärs v. Rostiz-Wallnitz. Bei Verathung des CommissionS-Anlrages auf Verschmelzung deS Budgets der yreiißischen und sächsischen Armee, wobei besondere Titel für die der sächsischen Armee belassenen Abweichungen von dem preußischen Heerwesen beizubehalten waren, erklärt Fürst Bismarck: der Antrag sei formell und materiell unzulässig, die Besonder^ heilen des sächsischen Armeen Corps beruhen auf vertragsmäßigen Bestimmungen zwischen den Königen von Preußen und von Sachsen. Der Kaiser könne nicht die Zusage brechen, welche er als König von Preußen gemacht habe. Wenn eine Antastung dieser Besonderheiten nicht beabsichtigt sei, so müßten solche in den betheiligten sächsischen Kreisen nur Besorgniß und Mißtrauen erregende Anträge jedenfalls vermieden werden. Aenderungen seien weder nützlich noch noch- wendig, denn die sächsische 8hmee habe bewiesen, wie sehr sie mit den Interessen des Reichs verwachsen sei, sie schlug sich doppelt gut, einmal aus deutschem Patriotismus, dann um dem sächsischen Namen Ehre zu machen. Wer die dem deutschen Soldaten eigenthümliche Anhänglichkeit an seine Fahne und Farbe kenne, müsie die zarte und vorsichtige Berührung dieses Punktes ihm nachsüh- len; er bitte den Antrag abzulehnen. Rach kurzer Debatte wird der Antrag durch itio in partes mit 241 gegen 139 Stimmen angenommen. Posen, 10. December. Der Decan Ponkowski ist auf Verfügung deö ZtreiögerichtS zu Kempen wegen Verweigerung der Zeugen - Aussage über den apostolischen Delegaten verhaftet worden. Gera, 10. December Die Bürgerschaft von Gera wurde neulich Abend, wie man der „Weim. Ztg." berichtet, dadurch überrascht, daß nacheinander drei Compagnieen Militär tm Lausschritt ausmarschirten. Bald nachher erfuhr man, daß unter den Arbeitern der Gera-Weimarer Eisenbahn ein Aufruhr von bedenklichem Umfange autzgebrochen, und zu desien Bewältigung militärische Hülfe aiigerusen worden sei. Die Unzufriedenheit der Arbeiter soll nicht ohne Grund sein. Schon vor einiger Zeit war einer der Bauunternehmer curchge bräunt, ohne seine Leute zu bezahlen, und diesem Beispiel ist angeblich jetzt ein zweiter gefolgt. Viele Arbeiter sollen seit fünf Wochen schon keinen Lohn mehr erhalten und jetzt nun die Geduld verloren haben Sie waren zu Hunderten nach der EUedition des Unternehmers gerückt, um hier nut Gewalt aus Zahlung zu dringen. Der allein noch anwesende Beamte, ein Ingenieur, ist für die Zahlung von der erzürnten Menge verantwortlich gemacht und ge sangen gehalten worden, bis dann später, nachdem das Militär die Ruhr wieder hergcstellt, ein Arrangement mit den Arbeitern dahin getroffen werden konnte, daß einem Jeden derselben durch einen Regierungs-Beamten ab.chläglich drei Thaler ausgezahlt wurden, mit der bestimmten Zusicherung, am 8. d. M. werde die Zahlung für sämmtliche rückständige Forderungen erfolgen. Ob dies inzwischen geschehen, darüber liegen Mittheilungeu noch nicht vor. Dcfleireidj. Wien, 11. December. Aus Prag wird telegraphisch gemeldet, daß in dem KrankheitSzustand deS ehemaligen Kurfürsten von Hessen - Kassel eine Verschlimmerung eingetreten sei; die Schwäche nahm überhand bei wenig Schlaf und Eßlust. — Der „Neuen freien Preffe" zufolge hätte das Ministerium des Innern im Einvernehmen mit den beteiligten Ministerien beschlossen, die staat- licbe Beaufsichtigung der Actien-ErwerbS-Gesellschaften durch landesfürstliche Corn- misiäre wäbrend der Liquidation sortfaüen zu lasten. Pesth, 11. December. Die Indemnitäts-Vorlage des Fiuanzmiuisters ist vom Unterhause In der Specialberathnug unverändert angenommen worden. Hierauf wurde die Verlängerung der bisher bestehenden Steuergesetze debattirt. Frankreich. Pari-, 9. December. Das „Univers" legt eine Lanze gegen den deutschen Reichskanzler ein, von dem es behauptet, was er dem Reichstage über den letzten Krieg gesagt, sei „ein Argument der Polemik, daS außerhalb deö Reichstages als eine unwürdige Farce erscheinen werde; das Beifallklatschen der national-liberalen Claqueurs werde in Europa kein Echo finden." Um Bismarck zu widerlegen, wagt «Univers" die unverschämte Lüge: „Die jesuitischen und ultramontanen Einflüste, die Herr v. Bismarck denuncirr, herrschten nicht am Hose Napoleons III." Die römische Curie, fiigt „Univers" hock' müthig dinzu, hätte keine Ursache zum Kriege gegen Preußen gehabt, „welches damals noch nicht mächtig genug war, um der Kirche Furcht einzustößen." PariS, 9. December. Die dentalen Blätter beschäftigen sich heute mit dem „geistreichen" Windlborst und beben besonders hervor, wie dieser „deutsche Mann" anerkannt habe, daß das fromme und friedliche Frankreich keinen Krieg wolle, und daß, falls ein solcher auSbrechen werte, es die Schuld der Berliner Regierung sein werde. Pari-, 10. December. Heute wurde der Kriegs-Minister Cisiey im Aussckuß für die Armee-Reorganisation vernommen. Die Verathung wird morgen fortgesetzt. Es scheint, daß Regierung und Commission sick nicht einigen können über das Gesetz betreffs der Cadres. Paris, 11. December. Das „Journal osficiel" veröffentlicht eine Verfügung, betr. die Orgamsirung der Unrerosficiers Schulen der Infanterie. Danach sollen nur solche Unterosfictere, welche einen Cursus an der Unterofficiers- Schule absolvirt haben, zu Ofsicieren befördert werden. — Der Großfürst Ale;is machte gestern vor seiner Abreise Mac Mahon einen Besuch m Versailles. Versailles, 10. December. Die Nationalversammlung nahm in zweiter Derathung den Gesetzentwurf an, wonach die in Frankreich geborenen Fremden zum Militärdienst verpflichtet sind. Der Minister des Innern brachte einen Gesetzentwurf ein, betr. die von der Stadt Paris zu contrahirende Anleihe von 220 Millionen. Der Entwurf geht an eine Special. Commission. Das Gerücht, wonach die äußerste Rechte beschlosien hätte, die Regierung über die auswärtige Politik zu interpelllren, wird bementirt. — Nachrichten aus Madrid zufolge ist Marschall Serrano am 4. d., Abends, von Madrid nach dem Norden abgereist, um das Cornrnando der dort operirenden Armee zu übeniehrnen. (Engfanö. London, 10. December. Wie dem „Weekly Register" aus Rom gemeldet wird, empfing der Papst am Dienstag den französischen Botschafter, sowie den Herzog Norfolk und desien Schwestern. Des Papstes Stimme war recht schwach. Erzbischof Manning tritt heute seine Rückreise wieder nach England an. Spanien. Madrid, 10. December. Das Provinzial Bataillon Badajoz ist für die Meuterei, welche es in Madrid vor seiner Abfahrt nach dem Norden versuchte , ziemlich milde bestraft worden. Durchs Loos sind 33 Mann bestimmt weiten, welche in die Colonieen geschickt werden. 3lunuinien. Bukarest, 11. December. Nachdem etn Mitglied der Opposition die Antworts-Adresse auf die Thronrede als einen zu nichts verpflichtenden Act der Höflichkeit bezeichnet hatte, genehmigte der Senat einstimmig und ohne Debatte eine fein Vertrauen in die Regiernng ausjprechende Adresie. flmetilia. New Uork, 10. December. In New-OrleanS droht ein neuer Aufstand der Weißen. New Bork, 11. December. Der Schooner „Eclipse" wurde in den cubanischen Gewässern aufgebracht, jedoch auf die Vorstellungen des britischen Consuls und nachdem die Schiffspapiere in vollkommener Ordnung befunden, wieder (reigegeben. Die Passagiere indeß sind noch in Haft. flfieiL Nangasaki, 9. December. Bei dem Dorübergange der Venus vor der Sonne gelang die Ausnahme vortrefflicher telescepischer Photographieen auf Glas in dem Augenblicke, als die Venus über der Sonnen-Corona stand. Die Deobacktungen in Hiogo glückten nicht minder gut. Indore (Ostindien), 9. December. Die Beobachtungen des Venus durchganges fanden unter den günstigsten Bedingungen nnb Witterungsverhält- nissen statt. Das ganze Phäiwmen dauerte 4 Stunden 37 Min. 32 Lrecundeu; die Zwischenzeit zwischen den beiden inneren Berührungen betrug 3 Stunden 42 Minuten 56 Secundcn. Gin gesandt. Gießen, 12. Dec. — Gestern «denb fand tn dem qefchmackvoll decortrten Saale bei PromcnadebauftS dabier Kappenbanket des CarnevalvereinS Türke, start. Ginsender dieses, der auch Mitglied des früheren Vereins war, kann, soweit sich das aan^e Arrangement beunbcilen läßt, dem jungen Verein nur da« beste Zeugniß geben Unter fröhlichen Scherzen und Gesängen vergingen die Stunden rasch, und aus der rcrchen LiederauSwahl, woraus uns einige alle Bekannte entgegenlachen, sehen wir, daß der Vorstand n l i r t e. Den 10. December. Friedrich Emil Lotz, Bürger und Gastwirtb dabier. des vrrftorbenen Bürgers und Bierbrauers, Theodor Lotz, ehelicher Sohu; und Mathilde Conradinc Sckmwt, des Bürgers und Mrtzgermeisters, Konrad Schmidt, ehel. Tochter. Denselben. Plnlipp Nau, Kaufmann dahier, des verstorbenen Bürgers und Maurermeisters zu Homberu a. d- D , Heinrich Nau, ehelicher Lohn; und Katharine Susanne Haßler, des hiesigen Bürgers und Schuhmachermeisters, Johann Heinrich Haßler, eheliche Tochter- Getaufte. Den 6. December Dem Bürger und Hetzer an der Oberhessischen Eisenbahn, Friedrich Noll, ein Sobn, Karl Friedrich Heinrich Ludwig, geboren den 18 November. Denselben Dem Tiätar an der Main - Weser ■ Badn, Johann WallenselS, eine Tochter, Luiie Aline Elisabeth, geboren den 30. October Denselben. Dem Bürger tn Mroß - Vuscck und Kutscher dabier, Philipp Belloff, eine lochter, Philippine Marie Magdalene, geboren den 5. November. Denselben Dem Bürger m Angersbach und Arbeiter an der Main-Wescr- Bahn, Johann Heinrich Schmidt, ein Sobn, Friedrich Martin, geboren den 16- Oclobcr. Den 11. December Dem Pomecrelär Friedrich Richard VenuS, ein Sohn, Richard Otto, geboren den 18. October Beerdigte. Den 6 December. Eine uneheliche Tochter, alt 1 I. 7 M 23 T-, gestorben ben 4. December Den 8- December. Gustav Stock aus Romrod, alt 27 I., gestorben den 7. December. Den 10 December. Emil Spinck, Bürger und Kousmann dahier, alt 26 I- 10 M 26 T-, gestorben den 9 December Den 11. December. Marie Kroneberg, nachgelaffene Tochter des verstorbenen Bürgers in Heuchelheim und Schneiders dahier, Ernst Kroneberg, alt 11 M, geftorb n ben 9. December. I Ul UUCU vyncutl ll, 44VUIUVJV l ““U .Vtjvvx^vnv<, ... Nr. 79,810. Frau Wiltlve jclemm, Düsseldorf, von langjährigem Kopsweh und Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenb Schwangerschaft, Diabetes, Melu^ Ur. Shoreiaud, Dr Campbell, Professor Dr. Dod6, Dr. Ule, Gräfin Castlestuart, Marquise de Brrhnn und vielen anderen hochgestellten Personen, wird franco au* Berlan- lie, Abmagerung, Nheumatlsmus, Gicht, Bleich- Säugllnge selbst oer Ammenmilch vorzuziehcu. — STr. 80,416 Herr F. W. Bencke, ordentlicher Professor der Mrdicin an der Universität !f‘" : ^Ict werde wußt, daß Kahlden der vorgeschobene Autor des Artikels gewesen, in Wirklichkeit Arnim selbst den Artikel veranlaßt habe. Auf Befragen der Staatsanwaltschaft fügt Bülow hinzu, daß ihm nichts davon bekannt sei, daß der Reichskanzler je politische Erlasse abgesendet habe, bevor dieselben die büreau- maßige, geschäftliche Behandlung erfahren. Ueber die Enthüllungen der Wiener „Presse" werden vernommen: Retcks- tagSabgeordneter Braun und die Redacteure Zelicke und Poff. rt. Braun bekundet, Paul Lindau habe im Mai im Auftrage Arnim'S die Aufnahme eines Artikels erbeten. Zeuge habe dem Angeklagten erfolglos den Ankauf der Spener'schen Zeitung angeboten. Zehlicke wiederholt die bekannten Aussagen. Poffart vermag nichts zu bekunden. Die Zeugen werden vereidigt, trotz deS Einspruches Dockhorn'S gegen die Vereidigung Zehlicke's. Zeuge Landsberg aus Paris gibt zu, die sogenannten Enthüllungen an die Wiener alte „Presse" gesendet zu haben, verweigert aber Zeugnißablegung darüber, ob an dieser Ver- öffentlichiing Arnim irgendwelchen Antheil gehabt. Zeuge motivirt seine Wei- gerung mit dem HmweiS auf die bezügliche Bestimmung der Criminalordnung, wonach ein Zeuge seine Aussage verweigern kann, wenn dieselbe seinem Gewerbe einen unvermeidlichen Schaden zusüge. Die ihm vorgelegten, m der Anklage erwähnten Briefe erkennt Landsberg, als von ihm berrührend, an. Bezüglich des Ankaufs einer Zeitung, namentlich des „Berliner Tageblatts," bestätigt Landsberg, daß Arnim hierüber vielfach brieflich mit ihm verkehrt habe. Zeuge habe aber die Absicht ArninLs niemals ernsthaft, sondern nur für Redensarten gehalten, mit denen Arnim ihm als Journalisten irgend Von allen Kalendern ist für die hessischen Familien ganz besonders her Illuft riete Hessische Volkskalender bei Ferd. Lange hi Darmstadt erschienen, zu empfehlen. Er kostet nur 12 fr. und enthält sehr wohl getroffene Portraits unseres ersten Ministers Hofmann, der verstorbenen Abgeordneten Metz, Karl Joh. Hoffmann und viele Andere. 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Beneke, ordentlicher Professor der Mebicin an der Universität Marburg, Medicinalrath Dr. Angelstcin, Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Me diein und ohne Kosten durch die Heiluahrung: ■■ ’Ä. Seit 28 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen GesundheitSspeise widerstanden und bewährt sich dieselbe bti Erwachsenen und ohne Medicin und ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, windsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichfett, Verstopfung, D'.arrböen, Scblaflosigfei Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, en, Uebelkeit und Erbrechen selbst während der gen euiQifanbt. Adgefürzter Auszug aus 80,000 Eertisicaten. Certisicat des Medicinalraths Dr. Wurzer. Bonn, 10. Huli 1852. Revalesciere Du ßany ersetzt tn vielen Fällen alle Arzneien. Sie wird mit dem größten Nutzen angewandt bei allen Durchfällen und Rühren, in Krankheiten der Urinwege, Nierenkrankheiten ic., bei Steinbeschwerden, entzündlichen oder krankhaften Reizungen der Harnröhre, Verstopfungen, bei krankhaften Zusammenziehungen in den Nieren und in Gr der Blase, Blasen-Hamorrholden ic. — Mit Dem ausgezeichnetsten Erfolge bedient man sich auch diese- wirklich unschätzbaren Mittels nicht bios bei Hals- und Brustkrankheiten, sondern auch bei der Lungen- und Luftröhrenschwindsucht. (L. 8 ylir Ji ö / • n ,ioArtturt a. M., welche durch 2 Leute betrieben, m einer Stunde so viel dreschen soll, alö 3 Drescher in welche angenehme Perspective habe eröffnen wollen. Der Gerichtshof äle^etnem gan8en Tag. - Nicht ein Körnchen soll sie in den Aehren lassen, aber auch keines zer- sich zur Berathung über die Zengniß-Verweigerung Lanosocrgs zurück. Jcacp Ifc^lagcn und nebenbei alle Getreidegattungen gleich gut auSdreschen. Schon Über Fünfzehn seinem Wiedereintritt verkündet der Gerichtshof, daß er von der Vereidigung'Tausend Stück dieser Dreschmaschinen sollen in Betrieb sein, ein gutes Zeugniß für deren Lnbäfiera’Ö über die erste Kraae weaen der Enthüllungen in der „Preffe" Düte. Der Anschaffungspreis sei nur Thlr. 60 bis 66 ftaneo Bahnftacht. Lanovverg s ' o n ö ö .Lj " m.'ttiAWAi Bestellungen können brieflich bet obiger Firma gemacht werden oder deren Agenten, absehe, dagegen beschloffen habe, denselben tm Uebrlgen zu vereidigen. Bulow Noch niemals ifl ein Buch so rasend schnell verkauft worden, wie Dr. Airy's Natur- unb Landsberg werden hierauf vereidigt, die Sitzung sodann (53/4 Ufyr) 2Us-h^Eethode. — Wir empfehlen allen Kranken, sich das berühmte illustrirte Werkchen anzu- morgen vertagt. 'schaffen, es kostet nur 10 Sgr. und ist tn allen größeren Buchhandlungen vorräthig. behandelt werden wolle Die Autorschaft des Art. der „Köln. Ztg." vom 29. Mai 1872 wird vom Angeklagten mit dem Bemerken zugestanden, daß er die Preffe habe beeinfluffen sollen. Ueber die Enthüllungen der ..Wiener Preffe" verweigert der Angeklagte die Auskunft mit Rücksicht auf dritte Personen. Den Brief an Döllinger in der „Spen. Ztg." räumt Arnim ein, geschrieben zu haben. Legatwnsrath Bülow deponirt: er habe keinen Grund gehabt, aus dem Arnim'schen Berichte über den „Echo"Artikel etwas Anderes herausznlesen, als darin stand. C. habe am 22. Sept., als ein Brüsseler Telegramm mit dem „Echo"-Artikel ein- .... ..........ö________ _____ gegangen, daffelbe dem Reichskanzler in Varzin telegraphisch übermittelt. Dieser^urz'er, Medicinalrath unb mehrerer gelehrten GesLUschaft Mlljtlied. habe am 25. Sept, durch Leaationsrarh Holstein telegraphische Anweisung er-^ Nr F x-. -It h_n irnnifA rn bebandeltt und ibn in deutschen Blättern ru ver-' Marburg, sag! in der „Berliner Klinischen Wochenschrift" 8. April 1872: theut, den Artlkel ironffch zu veyanoem uno ryn in oeur^en -olauern zu ver r vergessen, daß ich die Erhaltung eines memei'Kinder der sogenannten „BevaJenta breiten, wenn Arnim damit einverstanden sei. Arnim sei hiermit einverstanden, ^rabjca« fjlcvaleecierej verdanke. Das Kind litt Im 4. Lebensmonale an gänzlicher gewesen. Arnim's bezüglicher Bericht über den „Echo"-Artikel, worin 5kahlden.Zlbvragerung unb fortwährendem Erbrechen, welche Nebel allen Medicamemev trotzten; als Autor des Artikels genannt worden, habe er am 5. October dem Kaiser s die Bevalesciöre hat seine Gesundheit tn sechs Wochen vollkommen hergeftellt." — in Bad.n-Bad.n W M.-dch, •***“ Telegraphische Depeschen. Berlin, 11. Dec. (Proceß Arnim.) Nachmittags-Sitzung. Verhör Arnim'S über die Autorschaft der ihm zugeschriebenen Zeitungsartikel. Betreffs des Artikels im „Echo du Parlement" gesteht Arnim zu, daß er den Journalisten Bcckmann dazu beauftragt habe, dieser sei jedoch zur Reise nach Brüffel nicht ermächtigt gewesen. Arnim, der damals in Berlin auf Urlaub gewesen, sei vom auswärtigen Amte gefragt worden, ob er auch in deittschen Zeitungen die Nachricht verbreitet wiffen wollte, wofür der damalige Staats -Secretär Thile II zeuge. Der Vorsitzende verliest einen Bericht Arnim's über diesen Gegenstand, worin Kahlden als Urheber der Zeitungsartikel angegeben ist, worauf Arnim erklärt, nach seiner Rückkehr nach Paris babe er, um den Artikel im „Echo du Parlement" die Spitze abzubrechen, Kahlden als Verfaffer vorgeschoben. Der Staatsanwalt bemerkt zur Aufklärung, Fürst Bismark habe dem einmal vorhandenen Artikel gegenüber telegraphisch angevrdnet, die Nach- richt solle auch in deutsche Zeitungen ausgenommen werden, wenn Arnim ironisch Erbrechen. Nr. 75,877. Florian Köller, K K- Militärverwalter, Großwardein, von Lungen- unb Luftröhren-Kalarrh, Kopfschwindel unb Brustbeklemmung. Nr. 75,970. Herr Gabriel Teschner, Hörer^ der öffentlichen höheren Handels- Lehranstalt Wien, m einem verzweifelten Grade von Bruftübel und Neri-enzerrüttung. Nr. 65,715. Fräulein de Montlouis von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit und Abmagerung. Nr. 75,928. Baron Stgmo von lOjähriger Lähmung an Händen unb Füßen rc. Die Revaleseiöro ist vier Mal so nahrhaft als Fleisch unb erspart bei Gnoach- senen und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Spttsen Zu beziehen durch Du Barry u. Co. in Berlin,L. 28—29 Passage (Kaiser- Gallerre) uno 163—164 Friedrichstraße, und bei vielen guten Apothekern, Droguen- Specerei- und Delicatessenhändlern im ganzen Lande. In Gießen bei Müller L Schwager. u N. 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Glaser, Bibliothekar. 6030) Ein möblittes Zimmer nebst binet ist zu nermietben in der Stadt Mainz 6000) Eine kleine Wohnung zu ver- miethen und gleich zu beziehen. Lit. D- 56. doner Thee-Firmen empfingen __ ________ wir Lager in unten bezetch- j 5999) Wegen Abreise des Herrn H neten Lorten von äcktem chi-^Oppen Heimer ist datz von demselben chewohnte Logis in metnem Hause anderweit nefifchem Thee, fich auAzeich- vermiethen und alsbald zu beziehen, nend durch feine und kräftige — .... - ' Qualität und äußerst billige 5954) Zwei tüchtige Knechte, die mit Pferden gut umzugehen wissen, werden, gegen hohen Lohn und dauernde Stellung zu miethen gesucht. Eintritt Weihnachten. Näheres bei Elias Meier.________ Italienische Maccaroni, Band- und Federnudeln, la. Tafelreis, ff. Perl- und Eiergraupen, sowie sämmtliche Suppensachen in frischer, schöner Waare bei Heinzerling L Trib us, (6019)________vorm. G E. 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Lmdenplatz. 6020) Feinstes Mohnöl und fein- schmeckenden, stets frffch gebrannten Kaffee empfehlen Heinzerling & Trichus, vorm- G- C. Windecker. 5913) Zu verkaufen Haus mit schönem Garten A. 150, Wallthorftraße. N üb eres bei Franz Plank, Reichensand. ~ 6012) Reines Gänsefett zu verkaufen im E afö EbeL __________(Täglich geheizt.)__________ 6008) Ein Pelzftola (Iltis) ist gestern Abend auf dem Wege von der Anlage in die Alicenstraße verloren gegangen. Bei der Expedition dieses Blattes kann dieselbe gegen gute Belohnung zurückgegeben werden. 6010) Ein Hausbursche wird gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.___________ 6018) Einem mit guten Zeugnissen versehenen jungen Manne kann in einer Colonialwaaren Handlung eine Lehrlingsstelle nachgewiesen werden. Näheres bei der Exved. d. Bltts.________________________ 6009) Ein junges Mädchen vom Lande wird zu miethen gesucht und kann zu Weihnachten eintreten nn __________ Pr omen ad eh aus. 5893) Das seitdcr von Herrn Assessor Wiener bei mir bewohnte Familienlogis ist sogleich zu vermiethen und pr. 1. Februar k. I. zu beziehen, unter Umständen auch 5940) Die Unterzeichneten beehren sich hierdurch ergebenst anzuzeigen, daß sie an hiesigem Platze, ]¥euen-Bäuen B. 85, eine Lilhograpliie und Sleindriickerei errichtet haben und durch Aufstellung einer Sleinre**e in den Stand gesetzt find, alle an fie ergehenden Aufträge auf das Pünktlichste zu effcetuiren. Gießen, im December 1S7&. Luos X* Reineke. 5974) Schuld - Forderungen an Meyer Rothenberger's Erben müssen binnen 8 Tagen bei Unterzeichnetem eingereicht werde». Spätere Forderungen können nicht beiücksicktigt werd.n, da nach Ablauf dieser Zeit die Gemeinschaft ausbört. ___________LouiS Rolhenberger. 5966) Gegen Hoden Lohn wird ein zuverlässiger Fuhrmann, der die Behandlung der Pferde und das Fuhrwesen genau versteht, baldigst zu miethen gesucht- Nähere» bei Louis Kaur hier___ 5903) Einen zuverlässigen Mann bei zwei Pferde sucht Fuhrmann S ch 1c u n i n g. 5b88) Ein Zapsjunge auf sofort %t- sucht in die Restauration .Lahnstein - 5764) Ein Provisionsreifender füw Ei- garren gesucht Näheres bei d- Epp. d- Bl. Wenxel’s Garten (Saalhaii). •MiS vieritljl r.: Vrikizrrl' Post bezöge Ist- 0 c So. £ Sonntag den 13. December: Großes Concerl (ä la Strauss), ansgeführt vom Musik - Eorps des 2. Großherzoglich Hessischen Infanterie-Regiments Nr. 116, unter Leitung semes Kapellmeisters Herrn K r a u ss e. ^Anfang präeiS Ä Uhr. — Entree 12 kr. ä Person^ Die LocalMen sind durchaus geheyt. i 11. Wensel» Georg Morae^ Spengler, empfiehlt alle Arten Blech Spielwaaren für die Puppenküche. Ulineraüwasser-Ilaiidi^uaag von EMIL FISCHBACH empfiehlt nachverzetchnete Sorten in stets frischer Füllung: [2133 Marieubader Kreuzbrunnen, Ofener Bitterwasser (Hunyadi Jinoe), Salzhauser, Lalzschltrfer, Lchwalbacher Stahl- a. IDeiubrunneu, Schwa lheirner, Selterser (Nassau), Wilduuger. Oorlsbader Sala, Emser Pastillen, künstl. Soda- und Selters wasser. Apollinarisbrunnen, (karlsbader Mühl« u. Schloßbrunnen, ILmfer Keffel- und Kränchcubrunnen, Fachtnger, FriedrichShaller Bitterwasser, Homburger Elisabethcnbrunnen, Kissinger Rakoezy, LndwigSbrunnen, PclzwaarenLagcr von Rübsame«, Mällöbiirg D. 3?r. 9, ist wieder auf das Neueste und Reichhaltigste astortirt und empfiehlt sich einem geehrten Publikum bestens. Neue und alte Sachen werden nach Wunsch angc- fertigt resp. umgeändcrt. sowie alle ins Kürschnerfach cinschlagende Artikel stete prompt und billig bergeftellt._______________________________________________(5259 Negenfchirme 5929) Nach Gießen wieder znrückgekebrt empfehle für die bevorstehenden Weihnachten mich im Selbstanfertigen aller Arten Schirme; ebenso das Nepariren nut* Ueberzieben derselben. — Indem ich hierbei bemerke, daß mir von einer bedeutenden Fabrik ein Eomniisstonslaacr in Schirmen, Spitzen, Tüll, Schleiern, schwarzer echter Euipnre rc. übertragen wurde bitte um gütigen Zuspruch. Pauline Frank Wittwe, Mäusburg, im Hause des Herrn D- Hilgardt. Nach Amerika für nur 30 Thlr.! Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-ActleN'Gesellschast. 1634) Direkte Postdampfschifffahrt zwischen HAMBURG L NEW-YORK. Abfahrten jeden Mittwoch früh. Preise: I- Cajüte Thlr. 165, II. Cajüte Thlr. 100, Zwischendeck nur 30 Thlr. tssg Näheres bei: F. J. 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Gan; neu, noch nie i)ietfd>) tn Otefcen Ja, Preußischen K ^lzirks-Comp' Die t Tie 2 ^or eiben vom 1 ort jiigrideilt Gie $etli tung hi Ab. tinjähugeu E ten Antrag < trüber aiify atij ®' E'ifion ebne Cchn) ^ütglichirn M*tnn äSin tiiillinim Inj ®wlii 1 ' llhr«, JlH^nagten f J“» l'erfeh ’oninifn flWiäen tei z ®,rytfponbtni habe m T^Kntung n; b-- bie y; K4 tet h . ' ""m au °" * aber Fernen, f' es ff' 9 Ahü! » C "lcht ei Infi?*" Ä« SA hi,.* »oQte "breg tu N lin„7 '»Ntif *™?nb He ä'^Ifene,