Mts. ienfaufie. Billig, ^"^chlag. atz 5, in: t.3,1 Üinncnftr. 4 ff iBe 58. * 8. nstraße 11. markt. ruf.r 26. 8. iü. 7. el. «traße 384. 18. : 3. stein A. 143. 21. stiaße 54. laße 5. : 9. ife 143. treße 272. ■ F. 122. nstraße 1. e. rahe 3 (nächst iLt^el LäHen itn Pefiünunz Anfang 4 Uhr. »ce« t a< en: ?n ■ lnzeiger, datsch, i wfcitelfifcng 1 |L 11 h »!-*• VrkrznlO-«. Drnch bk V-K ottrtelj&brtfl 1 4- N h Oithentr AnMgtr. schein» tiißlid), ä*A: lu* nahmt Svnnta-t Ärpedition: Lanzlettzer,. La. v 9h. 1 Mnzeige- und Mmtsökaü für den Kreis Hiessen. Nr. »31 Samstag den 13. Juni . Amtlicher Theil. L e k a u 11 t in a ch 11 11 g. Betreffend : Das Departements Ersatz-Geschäft pro 1874* Das Depaiternents-Ersatz-Geschäft für 1874 wird im kreise Gießen M ontag den 15. und Dienstag den 16. Juni d. I. stattfinden. Es haben sich nach Maßgabe der besonders ergebenden Vorladungen an den genannten Tagen vor der!Großh. Departements-Ersatz-Commission im Bezirk der 49. Infanterie-Brigade jedesmal von l]/2 Uhr Vormittags an im Rathhaussaale zn Gießen zu stellen: die von der Kreis-Ersatz-Commission als dauernd unbrauchbar erkannten Militärpflichtigen; die zur Ersatzreserve 11. Classe und zur Ersatz-Reserve I. Classe dcsignirten Militärpflichtigen; die von den Trnppentheilen zur Disposition der Ersatz-Behörden entlassenen Soldaten; die von den Trnppentheilen abgewiesenen einjährig Freiwilligen; die von der Kreis-Ersatz-Commission als brauchbar und einstellungsfähig erkannten Militärpflichtigen, einschließlich der vorzugsweise und primo loco einzustellenden Militärpflichtigen früherer Jahrgänge. Ansprüche auf Zurückstellung sind Montag den 15. Juni d. I. geltend zu machen und haben sich Familienangehörige, auf deren Arbeitsunfähigkeit der Zurückstellungsanspruch gegründet wird, an eben diesem Tage zur ärztlichen Untersuchung einzufindcn. Den Großh. Bürgermeistereien werden besondere Ladungen für die Militärpflichtigen k. H. zugehen, welche den Betreffenden unverzüglich zuzustellen sind. Der Vollzug der Ladungen ist iniierhalb 8 Tagen anzuzeigen. Sollte eine Ladung nicht vollzogen werden können, so ist der Grund hiervon berichtlich mitzutheilen und ist, wenn ein Militärpflichtiger von seinem bisherigen Wohnorte weggezogen ist, zugleich aiiziigeben, wohin derselbe verzogen ist. Die Großh. Bürgermeister haben an dem Tage, an welchem Militärpflichtige ihrer Gemeinde zur Vorstellung kommen, selbst anwesend zu sein und sich darum zu bemühen, daß die Letzteren rechtzeitig zur Stelle sind. Gießen, den 26. Mai 1874. Der Civil-Vorsitzende Großh. Kreis-Ersatz-Commission Gießern I. V.: Gros, Kreisassessor. politischer Theil. Der Territorial-Commissär vertrete die Regierung unb den Soukern ng, welche die Durchführung der Verwaltungsgesetze ermöglichte. Die Regierung habe wichtige Gründe, den Kreis Oppenheim sortbestehen zu lasten. Er bittet, die Zahl von 18 Kreisen nicht zu beanstanden. Buff wünscht, wenn etwa die Aufhebung des Kreises Grünberg beschlossen sei, daß das Kirchspiel Londorf nach Gießen getheilt werde; der Ministerial-Tirector erklärt, daß das krank sei und diese Stelle ganz eingehen könne, was der Regiernpgs Commissär Grund, daß man dort alle Kreise sortbestehen lasse, liege in der dichten Bevöl bestreitet, während Welcker bemerkt, daß eine Reduction des Bcamtenpersonals ‘ nehme wie seither. Werde der Repräsentationsgehalt abgclehnt, so könne man vielleicht die Stelle nicht so besetzen, wie die Negierung es wünsche, und werde geschehen werde. Dernburg wünscht nicht, daß diese in viele locale Interessen scharf einschneidenden Organisationen Gegenstand einer eingehenden Berathung iwürden. Für den Provinzial-Tirector von Mainz als Territorial-Eommiffär wollen vor Allem die Eisenbahnschulden abgetragen haben iind verspricht Mini- sterial-Tirector Schleiermacher, daß die Regierung sich vor Aufstellung des nächsten BiidgttS jedenfalls darüber schlüssig machen werde. Eine 4proccnlige Anleihe würde, wenn man Geld brauche, schwer al pari zu machen sein. Edinger ist derselben Ansicht und will Vorsicht geübt haben. Bei der Anforderung für das Gesummt - Ministerium beantragt Dernburg, die Besoldungen^ für die Ministerial-Secretäre nur für die gegenwärtigen Inhaber zu vcrwilligen/ um den Weg für eine Vereinfachung offen zu halten. Ministerpräsident Hof-s mann bestreitet, daß durch eine Zusammenlegung der Ministerien ein höherer Aufwand entstehe und daß zu viel Sccretäre vorhanden seien. Ministerial- Dircctor v. Starck bemerkt, daß, wenn die Geschäfte rasch und regelmäßig erledigt werden sollten, sei eine Verminderiing der Arbeitskräfte nickt möglich. Der Posten für die Commission der Postangelegenheiten wird von Dernburg beanstandet, Ministerpräsident Hofmann entgegnet, die Stelle sei durch den Postvertrag geschaffen und höre mit Ende des nächsten Jahres auf. Dumont verlanat die Regierung, außer der Besoldung, einen Repräsentationsgehalt von 4257 fl. und 500 fl. für Fourage für zwei Pferde. Der Finanzausschuß beantragt nur 2000 fl. zu verwilligen, da die Stellung der Verwaltungsbeamten in Mainz als Territorial-Eommiffär ganz bedeutungslos geworden fei. Mini- sterial-Tirecior v. Starck tritt für die ganze Bewilligung ein, führt aus, daß die Verhältnisse in Mainz dieselbe nötkig machten, da der dortige oberste politische Beamte mit der Generalität einen geselligen Verkehr unterhalten müsse; dazu könne nicht weniger verwilligt werden, als die Regierung verlange. In den Augen der Mainzer Bevölkerung werde man die Stellung des obersten Beamten als erniedrigt anfeben, wenn er nicht mehr den äußeren Rang eincrst nach einigen Jahren möglich sein würde. Schröder will, trotz der bevor-' stehenden Ausgaben, die überflüssigen Gelder zur Schuldentilgung verwendet haben ui.d man könne ja späier wieder Gelder aufnehmen. Kuhl und Welcker will ebenfalls für diesen überflüssigen Posten keine Gehaltszulage bewilligt vielleicht die Stelle nicht so besetzen, wie die Regierung es wünsche, unb werbe sehen unb wiib berselbe barauf bei bcr Abstimmung abgesetzt. Bei den Anfor- dieser eine peinliche Verlegenheit bereitet. Dumont war früher der Ansicht, es berungen für bas Ministerium bes Innern glaubt Schröder, daß die Ueber-könne hier gespart werden; die Erfahrung hat ihn belehrt, daß er im Jrrthum bürdurig mit Arbeit durch die Vielschreiberei veranlaßt werde. Es sei eine: pemefcn fei. Der Territorial-Commissär vertrete die Regierung und den Sou- Maffe Beamten angestellr, die Besoldungen der Ministerial-Secretäre seien zu verän; derselbe habe die wichtigsten Functionen bei der besonderen Lage der hoch im Verhältniß zu andern Beamten. Dagegen seien die Gehalte der zwei Stadt als Festung, wie näher ansgeführt wird. Als Repräsentant der >Ltaats- technischcn Räthe für das Schulwesen, die neu vorgesehen wären, zu niedrig regiernng müsse dieser Beamte mit den anderen Behörden einen persönlichen gegriffen. Ministerial - Director v. Starck hofft, daß die Vielschreiberei herab-iind geselligen Verkehr unterhalten; dazu werde der von der Regierung ver- gemindert und die durch das Schulwesen demnächst vermehrten Geschäfte des langte Betrag kaum ausreicken. Görtz erklärt sich aus denselben Gründen für Ministeriums mit den jetzigen Kräften bewältigt werden könnten Wenn man die Regierungsforderung, ebenso Oecbsner, der bemerklich niackt, daß bei Ab- für die technischen Rä:he für das Schulwesen nicht mehr verlangt habe, io be- lebnung des Antrags der Bürgermeister von Mainz eine höhere Besoldung ruhe das in dem Bestreben, mit möglichst Wenigem auszukommen. T ieftlben haben werde, als der erste Verwaltungsbeamte. Dernburg ist durch die Auskönnten nicht ganz den Ministerialräthen auch bezüglich des Gehaltes gleich ge- sührung der Regierung und der drei Mainzer Abgeordneten dahin umgestimmt TipHffrfifnnh stellt werden, würden sich die vorgesehenen Gehalte als nicht genügend heraus- DEUllUjIüilO. .stellen, so könne man im nächsten Budget Abhülfe treffen. Bei der Anforde- Darmstadt, 11. Juiii. In der heutigen iLitzililg der zweiten Kammer rung für die Verwaltungsbehörden wird über die Zahl der Kreise eine Debatte werden die Abgg. v. Rabenau, weil er als Mitvorstand der internationalen! eröffnet. Matty spricht für Zutheilnng einiger rheinhessischen Gemeinden zum landwirthschastlichen Aiiestellung nach Bremen abreifen muß, und Becker, der^Kreis Alzey. Welcker bemerkt, daß die Kreisräthe in Rheinheffen sehr wenig unwohl geworden ist, beurlaubt. Tie Kammer tritt darauf in die Specialdis- zu thnn hätten und deshalb die Kreise dort vermindert werden könnten. Hei- cussion des Nachtrag Budgets ein und wurden die Positionen über tie Kameral- denreich erklärt sich sür Fortbestand des Kreises Lindenfels. Ministerial-Director und Forstdomänen genelmigt. Bei dem Posten über Tilgung der Staatsschuld v. Starck erklärt, die Specialeintheilung der Kreise sei zwar Sache der Regie- fragt Schröder an, wie die überschüssigen Staatsgelder verwendet würden, rnng, er wolle jedoch die verschiedenen Desiderien beantworten. Die von Ministerialdirector Schleiermacher entgcgnet, daß diese zur Tilgung von Staats- Matly zur Sprache gebrachten Wünsche einiger rheinhessischen Gemeinden seien schulden bestimmt seien, daß aber verschiedene große Staatsausgaben, z. B. weitergehend und könnten vielleicht bei der neuen Gerichtsorganisation Berück- Fortsetzung der oberheffischen Eisenbahnen, der Odenwaldbahn, Theaterbau k. sichtigung finden. Der Kreis Lii denfels solle nicht vollständig mit Heppenheim in Aussicht ständen, für die Mittel parat gehalten werden müßten. George vereinigt nid den Bewohnern keine andere Verkehrsbewegung zugemuthet wer- bemerkt, daß der Hauptrechner an der Staatsschulden-Tilgungskaffe schon lange den. Tie Kreisräthe in Rheinhessen hätten immerhin Geschäfte genug, der worden, daß er der Anforderung nicht widersprechen will, wenn die Regierung beruhigende Zusage darüber geben «erde, daß die Stellung des ^erntoriab DirecrorS den Verkehr sonstiger Behörden mit dem preußischen Festungs-Gouvernement nicht aushebe. Ministerpräsident Hofmann gibt nähere Aufklärungen über die Verhältnisse des preußischen Gouvernements zu den Großherzoglichen Behörden; es seien eine Reihe der schwierigsten Dinge durch den persönlichen Verkehr zwilchen dem Repräjentanteii der Regierung und den Festungsbehörden geordnet worden. Der btrectc Verkehr der Givilbehörden mit den Festungsbe- hörd.n sei seither nur durch den Territorial-Cornrnisiär gegangen; es beruhe das auf besonderen Bestimmungen; die Regierung sei indessen geneigt, darin Abänderungen eintreten zu lasten. Büchner glaubt, ein Beamter könne auch ohne Repräsentationkgehalt daS erforderliche Ansehen behaupten. Schröder will entweder gar feinen oder den unverkürzten Repräsentationsgehalt verwilligt haben. Die seitherigen Inhaber dieser Stelle seien allerdings nicht von der Beschaffenheit gewesen, um eine Bewilligung angenehm zu machen; die Ber hältniste in Mainz machten aber einen tüchtigen Mann, der seine Stellung ganz ganz ausfülle, dort nöthig Nachdem noch Greim, Königer und Weicker für Bewilligung gesprochen, wird die Regierungsvorlage mit 31 gegen 16 Stimmen angenommen. Eine Reihe weiterer Budzetpositionen in den Geschäftszweigen des Ministeriums des Innern wird ohne Debatte genehmigt. Eine von dem Finanzausschuß gestrichene weitere Astestorenstelle am KreiSamt Darmstadt wird von Goidmann befürwortet, von der Kammer jedoch nicht bewilligt. Ein von dem Ausschuß gemachter Abstrich an den Kosten der Kreisamtsgehülfen veran laßt den Abz. Küchler, eine Darlegung zu geben, was an den Kreisämtern Alles zu thun sei, und sich gegen eine Verkürzung der ohnehin schon kärglichen Summe zu erklären. Goldmann spricht aus eigenen Erfahrungen in demselben Sinne und nachdem sich Mmisterial - Director v. Starck wiederholt für die Regierunzsanforderung ausgesprochen, Dernburz eine von Letzterem vorgebcachte Vergleichung mit den preußischen Verhältnissen als unzutreffend erklärt hat, Edinger, Küchler, Dumont und Schinm für volle Bewilligung gesprochen, erfolgt diese mit großer Mehrheit. Nächste Sitzung morgen den 12. Juni. Berlin, 11. Juni. Der Bundesrath beschloß ans den Antrag des Justiz Ausschustes, dem vom Reichstage beschlostenen Civilehe-Gesetz nicht znzu- stimmen, sondern den Reichskanzler um Aufstellung eines Gesetz-Entwurfs über die Einsührilng der obligatorischen Cioilehe und Beurkuiidu.ig des Personenstandes unter Betheiligung der Bundes-Regierungen und dessen demnächstigen Vorlegung zu ersllchen. Der Bundesrath stimmte ferner Ausschuß-Anträgen zu betreffs Erhöhung der Eisenbahn-Tarife und Einführung eines einheitlichen, dem Colli- und Wagenraum-System sich nähernden Tarif-Systems bis spätestens 1. Januar 1875. Paderborn, 12. Juni. Das „Wests. Volksbl." meldet.' Das hiesige Kreisgericht ist diirch das Appellationsgericht angewiesen worden, das Verfahren gegen den Bischof Martin zu sistiren und von der Verhaftung eiiistweilen abzu- steben. Wie verlautet, ist aus der hiesigen Diöcese ein Gnadengesuch einge- reicht worden, welches dem Appellationsgericht von Berlili aus zur Berichterstattung überwiesen worden ist. Vis zum Abgänge des Berichts und bis zur Entscheidung in Berlin ist das Zwangsverfahren eingestellt worden. JranäretcO. Pari-, 11. Juni, Abends. Aus Anlaß der Rede Gambetta's vom 9. d. Mts. fand Hellie ans bem Bahnhofe der nach Versailles fahrenden Eisenbahn vor dir Abfahrt der Deputirten eine Kundgebung statt. Als ©unbetta erschien, erschallten aus der versammelten Menge Hochrufe auf die Republik und als Ailtwort hieraus Ps.ifen. Auch gab es einigen Wortwechsel und unbedeutende Thätlichkeiteu. Ein rabicaler Deputirter wurde für einen Augenblick arretirt. Bei der Rückkehr der Deputirten von Versailles nach Paris kam es wiederum zu einem Auftritt. Der Deputirte Saiiite Croix schlug mit seinem Stock ilach Gambetta. Der Hieb wurde von dem Deputirten Ordluaire auf gefangen und Sainte Croix verhaftet. Paris, 11. Juni. Nationalversammlung. Der Quästor Baze befragt den Minister des Innern über den am Bahnhof Saint Lazare vorgekomm nen Zwischenfall. Der Minister antwortet, er habe bisher mir sich widersprechende Berichte erhalten, das einzige officiell constatirte Frctnm sei die Verhaftung eines Deputirten, dessen Freilassung aber wieder erfolgt sei. Die Regierung werde tue Untersuchung einleiten. Der Minister fügt hinzu, zwei Sachen seien hierbei zu bebanern, einerseits der Mißbrauch der öffe itlichen Gewalt, andererseits die Auflehnung gegen die braven Leute, die mit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung betraut seien. Baze erklärt sich mit der Erklärung des Ministers znfiiedengestellt und wird die Sitzung aufgehoben. Paris, I I. Juni, Abends. Von der spanischen Grenze wird gemeldet: Zahlreiche^ baskische Bauden haben sich unter dem Ruse: ..es leben die Fueros und der Friede!" gegen Don Carlos erhoben. Don Carlos befahl, die Auf ständischen, wo man sie gefangen nehme, zu fiifihren. Paris, 12 Juni. Außer dem Grafen v. Sainte-Croix, der Gambetta thätlich angriff, sind noch andere Personen wegen Lärmens polizeilich verhafte: worden. Der Graf v Samte Croix erklärte bei seiner Vernehmung, er sei mit der bestimmten Absicht auf den Bahnhof gegangen, um Gambetta zu pro vociren und zu züchtigen. Sainte-Croix biente früher bei den Zuaven der Kaisergarde. Lokal-Notiz. Gtesten, 13. Juni. In einer mit der Darmstädter Zeitung erschienenen Extrabeilage wird um nuide Oabtn zur Gründung und Ortbaltunq zweier Unter stützungskassen für bedürftige Pfleglinge des Gioßberzoglichcn Landesbo'pnals zu Hofhcim und der Großherzogltcken Bandes- Irrenanstalt zu Heppenheim geberen. Die Beamten der beiden Anstalten sind zuiammengetretev, um solche Kassen zu gründen, aus deren Mitteln in erster Linie die vermögenslojcn, aus den Anstalten entlassenen, dann aber auch in geeigneten Fallen die noch in den Anstalten befindlichen Pfleglinge und endlich unter besonderen Umilänoen auch d,e Angebörigcn der Pfleglinge unterstützt werden sollen. Die Aerztc und d»e Rechner der zwei staatlichen Institute richten die herzliche Bitte an alle Menschenfreunde, an Einzelne, wie an Lorporationen, die Kaffen (deren Statuten bereits vom Großberzogllchen Ministerium de» Innern genehmigt find) mit Gaben zu bedenken. Die für die Umerstützungokassen zu Hofb-im bestimmten Gaben möge man an den Rechner Schmierer daselbst und dle den Pfleglingen der Landes Irrenanstalt zu Heppenheim zugedachten Geschenke an den Rechner Schaum ebenda gelangen lassen. — — Geräu'cklos und einfach hat sich der Tag brrangenabt, an dem sich deS LahnthalS Sangcr zu einer fröhlichen Zusammenkunft in unsern Mauern vereinen. Es war im Jahre 1862 da» letzte Mal, daß die Sänger bier zusammentrafen. Ist der Entdusiasmus von da- maligcr Zeit auch beute nicht mcdr vorhanden und hat eine nüchterne Lmckauungswesse Platz genommen, so ziemt es sich dock immerhin, den fröhlichen Gästen ein herzliches W'" kommen zuzurufen, und ihnen den Aufenthalt hierielbst so angenebm als möglich zu machen. Zu dreiem Behufe möchten wir unsere Leser bitten, ihr, Häuser zu beflaggen und den Gasten damit ein Willkommen zu zeigen, das fi« freudig berüvrerr w rb — — Es ist gut, daß wir heute Samstag haben und bu Woche zu Ende gehr, den» wenn es mit den Selbstmorden so fortaehen sollte, wie in dieser Docke, ic kommen wir über Paris und Petersburg, wo sich bekanntlich in neuerer Zeit die Selbstmorde in erschreckender Weise vermehrt haben. Gestern berichteten wir über den Selbstmcrtver'uck eines jungen Mannes, der heute hoffnungslos darnieverliegt. Gestern Mittag um 11 Uvr zog man ans der Lahn, oberhalb der Peppier schen Müble, die Leiche eines Njäbrigm Mädchen» aus hiesiger Sradt das sich ertränkt. Gestern gegen Abend fand man am Rechen der Möser ich. n Müble eine weitere weibliche Leiche, deren Identität b,s jetzt noch nicht sestgestellt ,st. - Bier Selbstmorde in einer Woche ist ein bischen viel für Gießen und ist ein trauriges Zeichen der Zeit. Vermischtes. Darmstadt, 11. Juni. Riesige Straßen - P acute verkündigen soeben u.sserer Residenz, daß vom 1. Juli I I an dabier eine neue täglich er'ckemenbc Zeitung unker dem Zird »Neue Hessische Volksblatter*, herausgegeben wird Bi» zu dem 1 Jul, werden täglich in „zehntau'end Exemplaren-' Probe Nummern gratis vertheilt, dock ist diev nut am Platze ober durch Kscuzdand - Sendungen möglich, indem von der neuen Postverwaltung die früher übliche Loncession, des Vertriebs von Probe Eremolaren auch durch die Post, nickt mebr statuirt wird. — Grund de« Erscheinens ber neuen Zeitung sino tiefgehende D ffrrenien mit ocm öigenthümer der seitherigen „Hessischen Volksbiätter-, Dr Wilk, welcher gestern die Fendt,che Officin verlassen hat, und -agt da- „Rudolf Fendt s Buchoruckerei-unter,„chnete Placat an seinem Schluffe: „DaS geehrte Publikum wird sich überzeugen, daß, b i F stdaltung ver allgemeinen politischen Tendenz des früher m der unterzeich,eten Officn erschienenen Blattes, unter fortdauernder von nun an ungehemmter Mit-virkung ber allen journallsti-chen und technischen Arbeitskräfte, für thunlichste Verdefferunz des Inhalts und der Form ves neuen Organs alle Sorge getragen ist.- Ein eingehender Prospekt soll heute nachfolgen. Als Redacteur fungirt Rudolph Ramipeck und nehmen alle Postanstalten Best.-llun gen für den 1. Juli l I entgegen. — Dem berliner Verein für Leichenverbrennung ist die Nachricht zugeqangen, daß am 3. Juni d. I der von Profeffor Reclnm und Ingenieur Sicmens construirte Perbrennungs. Apparat erprobt worden ist und das gewonnene Resultat nach allen Seiten nickt nur aenügenv, sondern glänzend ausgefallen sei. Zwei Eentnrr Thierleiche verbrannten binnen l>, Siunden mit etwa 1 (ein) Thaler Kosten zu weißer A'che, wobei weder Geruch noch Geräusch bemerkt worden sei. Köln, 11. Juni. Herr Hamm zu Frankenthal, der Gießer der Kais glocke, batte sich bekanntlich der Hoffnung hingegeben, die für un'cren Dom bestimmte g-wa k,ge Rufenn zum Gebete durch vollständige Reinigung und durch Avschleffung auf den von den Auftraqqedrrn bestimmten Ton zu bringen. Nachdem derselbe nun in dieser Beziehung alles Mögliche qethan, hat dieser Tage eine nochmalige Prüfung durch >i< betreffende' Lom ni'sion Statt g-funden. Das Resultat dieser letzten Begutachtung »st aber leider gänzlich zu Ungunst,n ber Glocke aus- gefallen. Der Ton derselben steht noch immer auf Cis anstatt auf C, unv hat dazu nock ver- schievene fr-mdartige Anklange. Aach ist an der Glock- deutlich zu erkennen, daß ver (3 i6 aus drei Theilen besteht. Die Glocke wird demnach wiederum zerstört und von Neuem gegossen werden müssen. Recht erfreulich ist es übrigens, zu erfahren, baß bie Kosten des zweiten Gusses durch bas Eintrittsgeld, welches der Meister für die Besichtigung snnes, wenn auch mißlungenen, doch großartigen Werkes erhoben hatte, nahezu gedeckt sind. — Ueber die Lerstandigungsmittel der Thiere bringt eine engli''che Zeitung folgenden interessanten Fall. Bei einem Krämer stand im Keller ein hohes Faß mtl etwas Käse. Als cs eines Tages revidirt wurde, fand man keinen Käie darin, aber eine ganze Heerde von Ratten, die denselben aufgefressen hatten und nicht wieder herauskonnten Man holte die Hauskatze; diese blickte Hinern und lief weg. Bald kam sie mit einer anderen Kaye wieder. Bride ließen ihre Augen auf das edle Wild funkeln, schnurrten und liefen weg Endlich kam sie mit einer dritten Katze, und ohne Zögern sprangen sie nunmehr in das Faß. Trotzdem hatten sie sich verrechnet. Zwei Katzen wurden todtgebissen, und nur mit Mühe gelang es, die dritte von jenen scheußlichen Bestien zu befreien. — Das Hamburger Postdampfschiff „Pommerania-, (Kapitän Sckwensen , von der Linie der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien - Gesellschaft, trat am 10 Jun, wiederum eine Reise via Hüvre nach Rew-Aork an. — Das Hamburger Postdampfschiff ^Tburingia", (Scpitin Mever, von der Linie der Hamburg Amcrikani'chen Packctfahrl Actien - Gesellschaft, welche- am 27. Mai von Himburg via Hüvre abging, ist nach einer schnellen glücklichen Reise von 10 Tagen - Stunden wohl« behalten in New»Uork angekommen. (G i n g e s a n d t.) Gießen, 12. Juni. Unsere Gemeindeverwaltung wird in Zukunft, wenn die neue Gemeindeordnung in's Leben getreten sein wird, eine andere als jetzt. Ob sie auch eine bessere wirb, das hängt zunächst davon ab, wer im Magistrat sitzen und vorzugswe, t davon, wer Bürgermeister werden wirb Wenn bisher d'r Schwerpunkt unserer stäbN'chen Verwaltung im Gcmeindrrath ruhte und dieser durch seine Ausschüsse regierte, ic wirb in Zukunft dem Bürger« meister unv seinen Bciqeordneten diese Last des Regierens auferlegt werden' Der Bürgermeister wird beioldct, deßhalb muß er auch seine ganze Zeit und Mühe seinem Amt widmen. Sr ist es, ber die Vorlagen für die Gemeinderatbssitzungen vorzubereikrn. sie zu begründen und nach chrer Genehmigung burchzuführen hat. Sein Posten wirb ein sebr verantwortlicher werden IS» liegt also auf der Hand, daß bei der Wahl eines Bürgermeisters, dessen Obliegenbeiren gar vielfältig sein werben, darauf zu sehen ist. daß er nicht nur ein qebileeter, sondern auch daß er ein durchaus arbeitsfähiger Mann sei. Die Wahl desselben liegt in der Hanv des künftigen Gcmeinderaths; allein dieser Gemeinderatb besteht aus Bürgern und Bewohnern der Stadt, und für diese alle wird er gewählt Alle haben also an der Wahl eines tüchtigen Mannes rin gleich lebhaftes Interesse. Darum ist es an der Zeit, daß man fick über die Person des Bürgermeisters schon vor der Wahl des neuen Gemeinderatbs zu verständigen sucht und sich vergewissert, ob ein Mann des allgemrinen Dertrauens die Stelle auch annebmen wird D»e Sache ist für die Stadt von eminenter Wichtigkeit. — In gleicher Wesse wirb man sich über die Übrigen Mitglieder de» MagistrockS und über die 'ünrtuf.n Gememceräkbe \u verständigen haben, denn bei der -'rößcren Selbstständigkeit, weiche den Gememven eingeräuint wirt, ist ein guter Magistrat und em verständiger Gemeinderatb die Grundbekinaung für die richtige Ber« waltung und ILntwickelung der Stadt. Man wirb den Gemeinderath nach Abtheilungen in Quartieren wählen, ohne baß die Gemeinderätbe aus diesen Quartieren entnommen werden müßten. Immerhin wird das Interesse der Bürger dabin führen, daß tbunlickst auf Männer aus den fraglichen Quartieren die Wabl fällt, wenigstens haßen verschiedene Borgän-e der jüngsten Vergangenheit ein solches Interesse nabe gerückt. Somit wäre es wobl geboten, daß bie Wähler einmal in ibren einzelnen Quartieren Vorbeipreckunqen über die Wahlen und die zu Wäblenben hielten, damit sie die tüchtigsten Männer in die Gemeindevertretung bringen, die ebne Rücksicht auf eigeniüchtige Zwecke nur das Wohl der Stadt und der Vesammtoeit im Kirchliche 2l »zeige ter evangelischen Gemeinde z u Gießen. Gottesdienst. Sonntag den 14. Juni. Morgens: Pfarrer Landmann Nachmittags: Pfarrvikar Schlosser (Sonntag den 21. Juni soll das heilige Abendmahl gefeiert werden.) Die Piarrgeschäfte für die Wc'che vom 14. Juni dis 20. Juni besorgt Pfarrer Landmann. Auszug aus brn ÄirchrnbüHern der Stadl Girlrrn. Evangelische Gemeinde. rr o p o t t r t e. * Den 7. Juni. Christian Karl Matthias Schlüter, Burger zu St. FranziSco Hust"»» Al, d« < PtN 1 Ritter < 3 1 k-dn •jrl. h'1"11 x rc-i'l Ben ein«- :tn 9 )uni Beni Aoni-inus, c ilUeu Drn t all ‘20 j- 7 Den » Dcn 1( Tie vor Inten, btt her prüfen , 6*1 EäDindsuärl, cu'flcifltn, 0 kitt, Dtd HvOn sseriinc tzertificat Ri 1'. ein H knle-vivre du d itv mciucs $ fxns wieder sch cn in y pitdiüt, va l;i i4 fühle mthv ssrklüni'. g zu > ga !bckc 291*) prüft Hols- n n w.rden ooflen sich m uns melden Hießen, an ^roßberjogl Am *'“3t eines $ besetzt wei reflftiit nöibioen roo'dcnl ^^"lerze'ch cübtnjen, \ § 4s?"Ä Sli » »M .* tonben ' 'n» nur Qin WHWUh, bi, “JA nicht ?' Wito '"“"'"i'itynit b-> 8*«ltun. C,J tTl’4itnentn 1 l°urnali|liid)in ) der Form 6eg ostaOaltrn Ne. daß am DerbmimgS- t nut gtnbynb, n \'/i Stunden Geräusch bemerkt M, hatte sich üjt Ruferin zum en dlufttWibern Miglichr aethan, Statt gefunden, der Glocke au8» it dazu noch verfaß der Guß au» Reuem gegossen ztveiken Gusic! ruch mißlungenen, citung folgenden twas Käse. Als ende von Ratten, te die Hauskage; -er. Beide ließen kam sie mit einer itm hatten sie sich i, die dritte von 'N, von der Linie ni wiederum eine n der Linie der ai von Hamburg • Stunden rvohl« , wenn die neue ,uch eine btssert zweiie davon, wer tn Verwaltung im kunft dem Bürger- Der Jürgermeisttt t widmen. Er m gründen und nach wörtlicher werden. Obliegenheiten gar ndern auch daß« m° »8 !i«fl * N'n d-' * itiain $»nn<« M ; tit ®«(«n M is« ,irb «nM «™ * 'ft 'S ■«ratV” ir blc nW 6 *il* ® SZ i. H^iic II« h2 It im !r W* ießen- ii btfN Kic^> unb Kaufmann babict, bis ncrftorbenen Sür8mS und Tadaksfabrikantkn i» Osnabrück (tbriftian Wubolf Schlüter, ehelicher Sohn; und Phstlppme Karolme Wilhelmine N b-d Ärg--d und Mch«-rm«st-r^ Fr.-brich M°»l, -d-uchc Zodjttr. Getaufte. Den 6 ^um. Dem Schaffner an der Main-Weser-Bahn dahier, Karl Friedrich ^w.cker auS llützen eine Tochter. Helene Friederike Johanne, geboten den 12. Mai. Den 7 Juni- Tem Bürger zu Battenberg und Diätar an der Oberhe fischen Bahn dahier, Heinrich Frank, ein Sohn, Georg Hermann Chr.st.au Gustav Julius Karl, t^bara cn Dem^ Bürger zu Lauteibach und Schuhinachcrmcister dahier, Karl Andernach, eine Tochter, Maria Margarethe Juliane, geboren ben 22. Mai. Denselben. Dem Bürger zu Sickenhofen und Glalerme.ster bahiei, Balentin £ Ä Ä» «ÄÄS Ä Fuhr, eine Tochter, Lu'" Ärt Äh ÄbMeiben unb Dienstmonn dahier, S«; und L?°tionsaist,.enten anbei Mam-WeiSr-Sadn dahierf G-°r« SH-drich Sauer, eine Tochter, Anna Maria Bai- bara, aedoren den Kaufmann Äourat, Anton Fanam-mn, Zwillinge, zwei Sohnes 7udwi?Äntm. Heinnch Lolf, und Witheim Heinrich Zohmm, geboren h‘" 9 ®enieiben. Dem Bllrger zu Montabaur und Kaufmann dahier, August MontauusS ein Sohn. Karl August Ludwig, geboren den 12. Mai. Äeervlgtc D,N 6 >uni. Friedrich Westernacher, stud. jur., des Großherzoglichcn Kreis- arzies ?u Büdingen, Widieinotrmh vr. Ludwig Westernacher, ehetech lediger «ohn, » fi£S «W SfÄiM. « «s . .» - 2.7 Den 10. Juni. Wilhelmine Fangmann, geborene Fuhr, Chrfraui des’ ^auf' manns jtoiuab Anton Fangmann, alt 36 I 1" M^ >5 T.,^stmben den 9 Jum.^ LlUeu Kranke»» Kraft uub Gesundheit vhue Medici»» uud ohne Koste»». Jlevalesctöre Du Barry von London.“ Die vorLÜoliche Heilnahrung Rcvalescifcre du Barry bewahrt sich bei allen Äranf- Beiten die der Medicin widerstehen; nämlich Magen-, Nerven-, Brust »Lungen-, Leber-, Drüsen Schleimbaut-,A.hem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberculose, Diarrhoen, ^chivindfucht Asthma, Husten, Unveidanlichkeit, Berfiopluug, tfiebti, ^cbnnnoel, -#1^1- 5ust eiaen Ohrenlrausen, Utbelfcit und Erbrechen selbst m der Schwangerschaft Dia^etts,'Melancholie, Abmaaerung, Rheumutlsmus, Gicht, Bleichsucht. Auszug aus 80,00" Cerlificaten über Genesungen, die aller Medlem getrotzt. , 1rtfiq 68 471. Prui.etto (1 ei Ntonoovl), den 26 jjctobei lob«. e - m kann Sie »ersichern, da«, fest rtb oon der rcunberDoUen Rcvaleerir re du Barry -«brauch mache, das heißt seit zwe, Jahren, >ch bie jic|d)iciTli^ BssämMn "X h'l«ÄL.e1^"b0uch? Krankt ich mache^ie'nlich lot.” Re°,enzu Fuß ich fühle llieinen Beistand klar und mein Gedächtnis erfrischt. ^)ch erfuche Sie. diese Erklärung zu oeröffenilichen, wo und wie S-- -d,wumchen.^^^^^ ^lzr ganz ergebener Bach_fes_Theoi. unb Pfarrer zu Prunetlo (Kreis Lviondooiz.i, Kertificat Nr. 73,708. Wien, Praterstrabe 22, im Mai 1871. Ich bin Ihnen Dank schuldig für den Erfolg, den Ihre vorzügliche Rcvalescifere ai. mir ausübte. Ich litt nämlich oft an Magenkrämpfen, Husten und Diarrhöe, von oelchen mich Ihr vorzügliches Heilmittel befreite. L. Groß mann. rhafter als Fleisch, erspart 6‘ic Reval esefere bel Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren . ieis in anderen Mitteln und Speisen. In Blechbüchsen oon '/r Pfund 18 Sgr., 1 Pfund 1 Thlr. 5 Sgr., 2 Pfund 1 Thlr, 27 Sgr., 5 Pfund 4 Thlr 2o Sgr-, 12 Pfund 9 Thlr. 15 Sgr-, 24 Pfund 18 Tblr- — Revalescifcre Biscuilen : Büchsen 4 1 Thlr. 5 Sgr. und 1 Tblr 27 Sgr-, — Hevalescicre Chocolat.e für 12 Tassen 18 Sgr., 24 Tassen 1 Thlr. 5 Sgr-, 48 Tassen 1 Thlr. 27 Sgr-, 120 Tassen 4 Thlr. 20 Sgr, 288 Tassen 9 Thlr- 15 Sgr-, 57b Tassen 18 Iblr. — Zu beziehe,, durch Barry du Barry & Eomp. ir Berlin, 178Friedrichs- ftraße, und in allen Städten bei guten Apothekern, Droguen-, Speccrei- und Delicatessen- bändlern. In Gietzen bei JJ« ü 11 c r * Schwager. (2590) 522• Das Annoncen Büreau von Rudolph Mosse, vertreten durch B. Heidingsfelder, Wallthorstrahe 96 in Gießen, ist für die Beförderung von Inseraten jeden Inhalts, als Empfchlungsanieigen, Kauf- und Verkaufgesuche, Stellengesuche, Familiennachrichten u. f. w als besonders zuverlässig zu empfehlen. Börsennachrltblrii. 12. 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L sollen im Haus- ber Frau Mrnna Keil; in ber Ncustadt, bie rum Nachlaß ber Frau j Stabipfarrer Hesfig Wittwe gehörenden^ Mobilien, bestehend in gut erhaltenen Mö ! beln, woru ster 2 Sopoas, Glasschrank rc-,' seh- gute Betten ui.b Weihzeug Silderge- rathe, Poizedan und sonstiger Hausralh, an den Meistbietenden gegen baarc Zahlung versteigert werden. ließen, den 8. Juni 1874. GroßherzoglichcS Ortsgericht Gießen. L ü d e k i n g.___________________ Mineratwasser-lIaMidiiiiig von E»IL FISCHBACH 40 727,6 --- - • Gießen, den 1. Juni 1874. GroßherzoglichcS Ortsgericht Gießen. Lüdeking. .:==$•&........Lok zur Bremer Ansslclliiiig nur nod) bis bnde dieser Woche bei der (<-rpe- verkauft werden. dition dieses Blattes zu haben. Gießen, den 11. Ium 1874. Der Bahnmeister: ß Depot Genfer Taschennhren einer ber ersten Fabriken. Goldene uud silberne Ancre- und Cylin- der-Uhren, Culinder-Uhren von fl. 11 an (3 Jahre Garantie). Lsotdmaaren.MuMwerke u.SpieChofen Regulateure und Pendulen bester Qualität. 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