vierteljährig 1 st. 12 kr mit Bringerlohn. Durch di« Post bezogen vierteljährig 1 st. 29 kr. Gießmcr Aiycigcr. Lrsibetnt täglich, mit Hui- nähme Sonntags Expedition: Lanzletberg, Lit. B. Rr. 1 Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen. 9ft». 61. Frcitug ocn 13. März Amtlicher Th ei (. Bekanntmachun g. Die Prüfung der Ackerbauschule zu Friedberg soll Mittwoch den 1. AprilZ dieses Jahres, Vormittags 8 Uhr beginnend, im Saale des Hotel Trapp zu Friedberg stattfinden. Wir erlauben uns, die Eltern unserer Schüler, die Mitglieder des landwirthschaftlichen Vereins und alle Freunde der Anstalt zu diesem Act ergcbenst eiuzuladen. Friedberg, am 6. März 1874. Das Curatorium der Ackerbauschule des landw. Provinzialvereins für Oberhessen. Trapp, Lindeck, Haas. N politischer Theis. um denmWgki Vorstand. itr Kenniniß, das »f»ahme in d!i tttyelt) M 1 f Vorstand. lNg. t, daß ich mich >* allen, in diesem K« ennei*. 6. 448. -GaOi-l m« K stanksmt«ß- • Pnblikim j« * ei BetheiligMg f. püschel- ,Tw‘ blt3^ „uni 's Wis @«il WK M-n K sich denken kann, in sehr übler Stimmung darüber, daß ihnen das mit schwerer Politik stellen sie sich doch als Gesetze von welthistorischer, priucipiell entscheidender Bedeutung dar; ihre Sanction durch Fürst und Volk vollzieht den Bruch mit jener Verkirchlichnng des Staatslebens, an welcher das Jahrtausend christlich germanischer Geschichte gekrankt hat. Die Absicht ist die, die Kirche auf ihr natürliches Gebiet des Gewissens zu beschränken, ihre unnatürlichen schaffen wissen will, so wie die gewappnete Pallas Athene einst dem Haupte gierung mit dem eingeschlagcnen Wege, auf welchem es, wie wir oben ausge- des göttlichen Vaters entsprang, mögen die von der österreichischen Negierung führt, kein Zurück, nur ein Vorwärts giebt, wohlüberlegter fester Ernst ist. vorgelegten und jetzt in Wien zur Debatte stehenden Kirchengesetze sich kaum Es heißt in jenen Reden: die Regierung dürfe nickt gestatten, daß die Diener behaupten; ihre Lücken und Mängel sind zu offenbar. Aber in der praktischen Gottes zu Mandataren der staatsrechtlichen Opposition werden; der Kirche müsse es unmöglich gemacht werden, daß sie in das für sie unantastbare Recht und unberechtigten Einwirkungen auf das staatliche Leben zu verurtheilen uub | jedem Mißbrauche der Religion zu politischen Mißbräuchen vorzubeugen. Diese! Absicht ist ganz klar ausgesprochen und wenn die Einzelbcstimmungen zur ftric--1 ten Durchführung nicht ausreichen, so bleibt das von nur nebensächlicher! Bedeutung. Es drängt sich hier fast gewaltsam das Beispiel des Kampfes auf, den wir bei uns zu Hause mit einer übergreifenden Hierarchie geführt und noch führen. Die Maigesetze ließen der bischöflichen Omnipotenz Raum genug, um sch das Wesentliche ihres alten Einflusses auch für die Zukunft zu sickern. Aber, in geistigem oder richtiger geistlichem Hochmuthe unfähig, den aufgestellten Rcchtsstandpunkt zu respectiren, stemmten sie sich trotzig gegen die Gesetzes- mauer, von der sie meinten, daß sie von ihrem Angriffe zusammcnbrechen Deutschland. Berlin, 10. März. Der Artikel des „Journal des Debats" über die Petersburger Entrevuc kommt wirklich, wie die Franzosen etwas derb sagen, als Senf nach dem Diner etwas sehr spät, wobei man einige gegen Deutschland gerichtete unfreundliche Winke, mit welchen sich der Verfasser nicht recht herauswagt, auf sich beruhen lassen kann. Jedenfalls aber ist doch diese Anerkennung Seitens eines französischen Blattes, daß die letzte Kaiser-Begegnung die Allianz der nordischen Mächte im Interesse des Weltfriedens und der Auf- rechthaltung des Besitzstandes im Orient befestigt hat, correcter, offener, wahrheitsliebender als manche Phantasiestücke deutscher Zeitungen. Diese rächen sich jetzt für die Dementis, welche sie von allen Seiten erfahren haben, durch allerlei unwürdige Angriffe gegen die Blätter und deren Mitarbeiter, die jenes Treiben nicht unterstützen wollten. Tie Erfindungen werden dadurch um keine Linie wahrer. Berlin, 10. März. Die Socialdemokraten in Sachsen sind, wie man des Staates übergreife. Und vor Allem, die Negierung werde sich in der Ausführung des Gesetzes nicht lau erweisen, sondern demselben mit Energie Achtung verschaffen. Diese Versicherungen verleihen der Montags-Sitzung des Abgeord» netcuhauses die Hauptbedeutung. Erst in zweiter Linie ist herauszuhebcn, daß in derselben Sitzung bei namentlicher Abstimmung die kirchen-politische Vorlage mit 224 gegen 71 Stimmen, also mit mehr denn Dreiviertel-Majorität angenommen wurden. Das Interesse concentrirt stch nur auf die begonnene Spceial-Discusston des Entwurfes. Die Gefahr liegt hier darin, daß das Haus die in der Generaldebatte angenommene Vorlage im Uebereifer der Art amcndiren werde, daß in dieser Form das Gesetz die kaiserliche Sanction nicht erlangte. Die Angelegenheit bliebe dann bis zu einem noch nicht abzusehenden Zeitpunkte unaus- getragen. Nom aber oder der Papst — dies dem Fürsten Bismarck von dem Ungar Jockai in den Mund gelegte Wort trifft schon zu — ist augenblicklich der ärgste Ruhestörer Europas. müßte. So erst ward die Legislative durch die Bischöfe selber gedrängt, hinter der ersten Mauer eine zweite und dritte anschließende zu errichten, und jetzt sind die Opponenten eben daran, ihre Trotzköpfe an dem festen einheitlichen Walle zu zerschellen. Auf diesem indirectem Wege sind wir denn nun zu einem harmonischen Abschlüsse der einschläglichen Gesetzgebung gelangt, wie wir es von vornherein gar nicht als Regierungsvorlage fordern durften, da die widerstreitenden Einflüsse, wie sie ja auch bei uns unläugbar gar mächtig walten, so scharfes Vorgehen nicht geduldet, d. h. die Reform der kirchen-politischen Gesetzgebung überhaupt unmöglich gemacht hätten. Richt , anders stellt sich die Sache jetzt in Oesterreich. Auch dort handelt es sich zunächst um Vorlageii, welche die ausgesprochene Intention des Gesetzgebers mir in beschränktem Maße verwirklichen. Wenn indessen das Gesetz Rechtskraft erlangt, gleicht es jenem weitmaschigen, aber festem Netze, aus welchem das kleine bescheidene Thierchen leicht entschlüpfen mag, während der aufgeblähte Hochmuth sich selber noch schärfer verstrickt, bis er ganz in die Gewalt des Jägers fällt. In den Bischöfen Oesterreichs lebt derselbe Geist, wie in denen des Deutschen Reiches; sind sie doch alle Kinder Roms. Es ist daher mit ziemlicher Sicherheit anzunehmen, daß die milden Bestimmungen der Ent- v~, .......—, ... .......-........—-------, —u ......-.....- --- würfe seitens der Hierarchie auf eine Mißachtung stoßen, welche einen Conflict Arbeit errungene Reichstags-Mandat für den Landkreis Leipzig wieder erlaßen unausbleiblich machen und die legislatorische Schärfung der ersten Gefetzesbe- worden ist. Der „Volksstaat" macht seinem Aerger in folgender Sckimpserel stimmungen provociren muß. So ist also Alles in Allem wirklich das praktisch Luft, „Der Umstand, daß sich diesmal die national. liberale Partei, nachdem Bedürftige in den Entwürfen geboten. 'ihr Candidat Birnbaum unmöglich geworden, mit den sog. Forlsckrittlern ver- Mehr durfte aber auch von der österreichischen Negierung gar nicht ge-schmolz, d. h. ihre Gesinnungslumperei in die dritte Potenz herab, har vor Denn es darf am Ende doch nicht vergessen werden, daß Nom allen Dingen zum Siege des Dr. Heine beigetragen. Das gesammte ^-abrik- ~ . - . - - « - - <■ i protzen- uud Schlotjunkerthum, das Renten- und Großgrundbesitz-^aullenzerthum, die verknöcherte Bureaukratie, mir einem Worte — das gesammte herrschende Bummlerthum sah sich in seiner Existenz bedroht durch die Wahl eines so entschiedenen Feindes aller Lumperei, wie unser Bracke es ist. Daher das Auf- Die Kirchen§esctze im österreichischen Abqeord- ro" u"b ncd, mür ber SDZinifterpräribcnt n selber, Fürst Carlos Auersperg, haben sich darüber am Montag tm österreichischen nerenyuUse. Abgeordnetenhause auf das Bündigste geäußert; ihre Worte sind schon telegra- Vor Dem, welcher den Jdealstaat der Zukunft mit Einem Schlage ge- phisch signalisirt und lassen keinen Zweifel daran aufkommen, daß es der Re- gebot aller Kräfte." Berlin, 11. März. Eine Zusammenberufung der Bischöfe nach Rom soll in nächster Zeit erfolgen, um über die Mittel zur Erhaltiing der politischen und materiellen Macht der allein seligmachendcn Kirche zu berathen und zu befördert werden. L , . bis zu unseren Tagen gerade an der Donau eine seiner festesten Zwiiigburgen hielt und seine Schildträger in den allereinflußreichsten Kreisen besaß, ja besitzt. Die jetzt zur öffentlichen Berathung gelangten Entwürfe haben das Cabinet des Kaisers Franz Joseph nicht ohne hartnäckigen, wenngleich hinter (für profane Blicke verhangenen) Couliffen ausgefochtenen Kampf verlassen und es bleibt ein außerordentlicher glücklicher Sieg, daß der Widerstand so weit gebrochen werden konnte, als der Inhalt der Regierungsvorlage es zeigt. Ja, noch bis zur letzten Stunde hat man vielfach an dem guten Willen der Wiener Regierung ...., ..........«... ........ ------ ---u , ,, < k ,, r , , c gezweifelt und gemeint, dieselbe werde den ersten Vorwand benutzen, um sich schließen. Wie wir von informirter Seite Horen, bandelt es sich m Bezug auf von bent roibenviUtg nufgenommenen Kampfe gegen bie Ausschreitungen ber Cie materiellen Machtmittel ber römischen Kirche IN erster Ame um die Ler- Hierarchie z,,rückzuziehen. äußermig sämmtlicher geistlicher unb kirchlicher Guter an Privatpersonen. Aller- Diese letztgebachte Besorgniß hat sich indessen glücklicher Welse als eitel blngs würbe in dieser Richtuiig schon Manches gethan, inbem bie >rb>schen Güter des katholischen KleruS den verlangenden Händen Ältlicher Gerichte entzogen worden sind. Aber die Angelegenheit soll in ein System gebracht werden , damit die Oberhirten gleichmäßig zu verfahren im Stande sind, wenn eines Tages ein Decret die Confiscation der Güter ausspricht. Das Martyrium der Geldstrafen, welches abermals ein Bischof angetreten, scheint außerdem im Vatican eine Lösung zu verlangen. Ob die Peterspfennige gezählt werden, um die Strafgelder zu bezahlen, oder ob die katholische Christenheit ausqefordert werden soll, ihr Scherflein bcizutragen, um die beiden preußischen Bischöfe aus dem Gefängnisse zu befreien, darüber verlaiitet liichlö Nähere-. Jedenfalls ist man im ultramontanen Lager dahin gekommen, den deutsche»'. Staatsmann mit Richelieu sagen zu lassen, daß cs nur zwei Möglichkeiten giebt, mit seinen Gegnern fertig zu werden: man müsse sie versöhnen oder vernichten. Tie Klerikalen nehmen den letzteren Fall an und deshalb suchen sie bei Zeiten ihre Güter zu retten. Berlin, 11. März. Der Reichstag beschäftigte sich heute mit Wahl- Prüfungen und Petitionen von geringem Interesse. In der morgen stattfindm- den Sitzung gelangt der Antrag ans Haft-Entlassung Bebel's und Liebknccht's, sowie die Strand-Ordnung, zur Berathung. — Die „Nat.-Ztg." hört, daß der Kaiser heute das Civilche-Gesch vollzogen habe. Berlin, 12. März. Der Reichstag lehnte den Antrag auf Entlassung Liebknecht'- und Bebel's aus der Haft ab, nachdem der Abgeordnete Meyer auf die der Entlassung entgegenstehende Bestimmung der Reichsverfassung hingewiesen hatte. Für den Antrag stimmten die Socialisten und die Abgeordneten Wiggers, Banks und Träger. Ostrowo, 11. März. Das Posener Appellationsgericht hat das wiederholte Gesuch des Erzbischofs Ledochowski nm Genehmigung der Zulassung eines Dieners zur Assistenz des Caplans bei der Messe abgelehnt. Braunsberg, 11. März. Der Secretär des Bischofs Dr. Weitzen miller war heute vor den Untersuchungsrichter geladen worden, um über die Ernennungs - Decrete widerrechtlich angestellter Geistlichen Auskunft zu geben. Derselbe verweigerte die Auskunft und wurde wegen Zcugniß- Verweigerung verhaftet. Constanz, 12. März. Das Schwurgericht hat den Oberamtsrichter Beck von Heidelberg und vier Mitangeklagte Zeitungs-Verleger von der Anklage wegen Herabwürdigung der katholischen Kirche, begangen in dem sogenannten „Scheuerpurzcl-Artikel", freigesprochen. üeslerreich. Wien, 11. März. Das Abgeordnetenhaus setzte heute die Specialdebatte über den Gesetzentwurf, betr. die Regelung der äußern Rechtsverhältnisse der katholischen Kirche, fort. Ein Amendement auf Vereidigung der Bischöfe bei ihrem Amts-Antritte wurde abgelehnt, nachdem der Cultusininister dagegen gesprochen hatte. Pesth, 11. März. Der Kaiser hat heute Franz Deak im Hotel „Zur Königin von England" einen Besuch abgestattel. öchmelz. Bern, 12. März. Die Versteigerung der Ligue d'Jt ilie ist auf den 16. März anberaumt worden. Jcan&reicö. Bayonne,Hl2 März. General Morioncs ist seines Coininandos ent- Die einst so furchtbar hock, O Herr, befrei' un8 doch! Don Pa nies, Points und Corners, Don Acticn-Wässern'n, Don Tief Schell 8 Garantien Und gleichen Sauerei n, Don Sage’s St. Paul common. Und von der Cliquen Joch Und andren Wall Street Fancies, O Herr, befrei' uns doch! — Aus L e Mans schreibt man: Unsere sonst so rubige Stadt wurde diese Woch« plötzlich NacktS aus dem Scklafe geweckt. Die Carmeliterinnen lauteren nämlich Sturm. Der ganze Stadttheil war in Aufregung, und der Klostergärtner und dre Pförtnerin bebaupteten, sie hätten vier oder fünf Männer auf den Tackern gesehen. Bei genauer Unlerfucbung fand man, daß der ganze Lärm von etlichen Katern hrrrübrte, die sich um die Gunst ter Älcitcrfage bewarben. Nachdem die erste Aufregung gelegt war, brachte diese Geschichte in und außerhalb des Klosters die größte Heiterkeit hervor Ter Pförtnerin jedoch wurde anempfohlen, bei fünf? tiger Katzen brautschau das Sturmläuten bleiben zu lassen. Hamburg, 1. März. Das Berl. Fremdbl. berichtet: „Ter hier bestehende Verein für Leichenverbrennung wirb demnächst eine große Volksversammlung veranstalten. Daß die Idee immer mehr Nachahmung gewinnt, mag aus dem Umstande erhellen, daß aus den verschiedensten Orten Zustimmungs-Adressen anlangen und die Bildung ähnlicher Vereine im Anschluß an Hamburg beabsichtigt wirb; nämlich von Köln, Hainichen, Bonn, Breslau, Nordhausen, Schleswig, Dresden, Frankfurt a. M., Eger, Sheffield, Rheda, Kolberg, Zürich und Franklin (im Staate Missouri) ’o wie auch London. Die Anzeichen beuten darauf hin, baß sich das religiöse Gefühl den sanitären Bestrebungen unterorbnen werde." — Am 26. Februar trat Theodor Wachtel »n Stettin als Gast in der Rolle des peitsckenknallcnven Postillons von Lonjnmeau auf. Es war daS 840fte Mal, daß er überdaupt den Chapelou sang. Dabei ereignete sich aber Folgendes. Als der Sänger zu der Hoboho-Arie die Peitsche in die Hand nahm, fand er bieselbe mit einigen festen Ertra knoten versehen und zu den bekannten Knalleffectcn unbrauchbar gemacht. Große theatraliiche Kunstpause. Der Postillon trat in die Coulisie und knüpfte eine tadellose Reiervescknur an den Peitschenstiel, trat dann wieder vor, hielt an das vcrehrungswürdigc Publikum eine kleine Rede, welche die Unterbrechung als einen ihm gespielten Schabernack kennzeichnete, und vollbrachte nun fein Paradestück. Brausender Beifall und mehrmaliger Hervorruf war sein Lohn. Das überraschte Publikum hatte keine Ahnung, daß der „Unfall" durchaus keine „böswillige Mampulauon böswilliger Hände", sondern ein auch schon anderswo in Seene gesetzter theatralischer Knaileffect war. Dom Taunus. Der Caplan K. zu K. trug neulich den Schulkindern im Communi- eanten-Unterricht vor: „Wenn Bismarck auch so schlecht wäre wie der Teufel, so fei er doch nicht so mächtig wie derselbe. Würden auch Bischöfe und Priester von jenem eingeiperrt, so bestehe die katholische Kirche dennoch fort" re. Ten Kindern aber wurde sofort die Verwarnung erlheilt, den Eltern hiervon etwas zu sagen. — Derselbe Caplan laS jüngst verickiedene Artikel der „Germania" zur Erbauung der Gläubigen in der Kirche vor. Hierbei äußerte er unter Anderem: „Wenn ein Jude in Rumänien sich beleidigt glaube, so schreie die ganze liberale Presse; die unbarmherzige Verfolgung der Katholiken werde aber von derselben gebilligt." — Der Pfarrer B. in T. trug seinen Pfarrkindern auf der Kanzel vor: „Die Liberalen erkennen keine zehn Gebote mehr an, bloß das siebente Gebot: Du sollst nicht stehlen, weil sie nämlich nicht bestohlen sein wollen. Alle Leute, welche mit den Liberalen geben, haben entweder Geld von denselben bekommen oder wollen noch Geld haben. Ich muß mich in Acht nehmen, es könnte in meiner Gemeinde ein Judas sein; es giebt einen Paragraphen, wonach der Geistliche nichts predigen darf als vom Leiden Christi." In der Schule erzählte dieser Geistliche den Kindern: „Die Regierung wolle alle Leute evangelisch machen, in vier Jahren sei er nicht mehr da, dann bekämen sie auch keinen anderen Pfarrer mehr." Einen Bürger von S fragte jener Pfarrer am letzten Wahltage: „Wißt Ihr auch, wer der Teufel ist? Ei, d.r Lehrer!" (De: Lehrerstand hat hier überhaupt bei den letzten Wahlen an vielen Orten gegen die Wühlereim der Geistlichen Front gemacht.) (Rh. K.) Marvejols (Lozere), 8. März. Es war Diebmarkt und zugleich einer der bedeutendsten des ganzen Jahres. Plötzlich bemächtigte sich, in demselben Augenblicke, als eine große Taubens^aar über den Marktplatz flog, der Ochsen, Rinder, Kühe und Kälber eine Panik unb stob das Vieh in allen Richtungen auseinander. Durch das Geschrei der Menge wurden fit wie toll und rasten durch die ganze Stadt, überall Tod und Verwundungen bringend. Zwölf Schwerverwundete wurden in daS Spital gebracht, mehrere Frauenspersonen gaben kein LebenS Zeichen mehr von sich Die Zahl der in Privathäusern untergebrachten Personen ist sehr groß, konnte aber noch nicht festgesiellt werden. Der Anblick der Straßen war schrecklich anzustben. Männer, Weiber, Kinder flüchteten sich nack allen Seiten, in wilder Hast sich überstürzend, ivährcnd das Dich wüthend gemacht, sogar sich selbst untereinander angriff und verwundete. hoben worben. Auf feiner Durchreise und) Madrid traf derselbe Moutaq in Santander ein. Marschall Serrano hat den Befehl und die Leitnng der Operationen übernommen, die indessen bnrd) schlechtes Wetter noch verzögert werden. Don Carlos hat Tolosa am Samstag verlassen, um nach Biscaya znrückznkeyren. 3(afieiL Nom, 11. März. Der Papst ernannte den Cardinal Monaco La Valetta zum Pläfektcn der Congrcgalion „Propaganda" und den Monsignore Jacobini zum Nuntius in Wien an Stelle des Monsignore Falcinelli-Antoniacci. B v r s e n b c r i ch t e. Frankfurt a. M., 12. März. Unter dem Einflüsse der Nachrichten, welche über die Bilanz ter Kreditanstalt verlauten, verkehrte die heutige Börse für Creditaelien in matterer Tendenz als gestern und wurde letztere von Berlin, wie von Wien durch gleichfalls niedrigere Course seeundirt. Creditaelien büßten wiederum mehr alS 3 fl. gegen ihren gestrigen Cours ein, indem sic mit 246berheto«!n 78'/, Xrnerik. Boiidt« 18h lr 9 34—36 irt#*7r •3U u Oldenburg, h 10 1 hlr. 38» 113' . O'-ytr. 1*60r I8f»1r i raiikf. liunk 147 *,4 । rftuk i. Veroins-Ka. se b2 . atuisI. Baukact 364 Rheinische Hyp.-Bank — 103 98' 101 102 Don Don Don Und Don ien Banka«: tu n 1017 Uet>L Creililact. 246' , fUaUzien — Prioritäten. Öt»tr. S'sb. Prior. 62 östr ä. Lombard 49’ Livorne»er 33' , ToM-aner — KliMbetb.-Prior. 92 Börsemiafbricbl n. 12. März 1874 ----—|Brauiib«-hweiger 22 ’/j 4° bayr. I’i mh. mehr ober iveniger offerirt. Württ. Dercinsbauk und Nürnberger Dereinsbank höher. Do« Loosen waren Triester 50-fl. Loose zu 71 gesucht. Meininger Prämien-Pfandbriefe fest. 1*'ö4n matter. Von Wechseln Amsterdam und London schwächer, Wien gesucht. Chnpman's Iron Mountain, Atlantic Pacific preferr’d, Boston, Hartford und Eric was dazu gehört, Jay Gould s A"orthwest common, Friichdäcker j u G ; c j; c n. Soni.tug den 15 Mä rz. '^corg Werdg u>n Lindenplatz, Ehrisiian Laupus i auf dem Seltern weg und Heinrich Roll in der Neusladr. 3% 3IJu 3% 5% L o k a l r 9t o t i z. Gicsicn, 13. März. Wie wir au8 guter Quelle vernommen, werden seit gestern Vormittag zwei Schüler einer hiesigen Schule vermißt. Die Uriacke des Verschwindens ist noch nicht aufgeklärt. Wir möchten die Behörden der umliegenden Orte hierauf gefälligst aufmerksam machen. Kurh. 40 I dir. I 25 0. 46 1 , badieebe Looeo 114 Badische tL 35 Loos« 70’ fi. 250 v. 1854 93 Priorität«!«* 193 l^o'ise 95’/j 15K feeterr. äilberrente 66Vs p Papit-rreüle 623 4 Spanier, ueu«iet. 3•_0 18 z Preuße«. 4*,2u o Oblig. — . rankf. 3«,^ 0 Oblig. 90/4 Nass. 31 o Obi. — Kurheea. 4‘-* 0 „ 987 b tir. liest». 5"(j Obi. - . ■ „ 100 n 3-?i0 „ 97t (■ohhorten fl. kr. Pr. Eriedr'Iur — — Der Pastor Hesselbarth. .. „ ~ ötn neuer Ehoral! An der Aekimbörse in New:York ist wenig zu thun und Die Provisionen der Makler lasten viel zu wünschen übrig. Wahrscheinlich um den Zorn des e s ^Esanfttgen, wurde kürzlich von den versammelten Maklern trotz dcS heiligen Pro Vorsitzenden ein fromme« Lied mit großer Andacht abgesuugen. Der Tert des Liedes, bovt allgemein bekannten Choral „Don Grönland'S eis'gen Bergen» ent nommen ist, lautet in Deutscher Übersetzung: 5ü t, öötr. F. bl. E. H. 337 Loml)Är , Hrüsael k. 8. Hamburg k. 8. 105« h Leipzig k. S. 105 i »undon k. S. 118% Lyon k. 8. — .Paria k. S. 94«h \\\ ien k. 8. 105 7, 1 ditto m. S — 1 ditto 1. s — blecontn 4 % am (J- i n: -d«Ä f'dUl6!1hetr p.ifli d't den S aßdnM- ■ [1:65] Hi'l im Oß Siontüfl POK $ iC_ in btm l^1 bt'rf^rntnial et iß, - K6 §id)Un^ mettr x Dieter i 739 Cuditen- fit Zuiarn V:.ibad)er titr Kcgtn oorfc st.dluligsslist stellet Gießen, am i»toß-erjogli< gifeiiiPii Dienstag im toi uitik-Geralhi^ E:üicii, Cchi; ichlann, etn kr. u dgl- oti W] hi der Lb MiW fcl ;n dem K c»i;rnwali öreni roerbti iHmtr. 9i 71*) Wellen j Hl Mb 3 kutchme mit — jufammcnl ff» Ucbcraa faMn ubc “■ebtricb O*-tRin, den ^‘.FkjOßlid Die, Hol ittmo, N B/tbm in Mi -' o-rnil,ch oers 1 Vuhbu ^"enses JO Rohrs laaer, 1 > Gunb tonst twT'bi' 2^ 45 34 ' Eit 4h " a Ai! eS*1 1 »«t fl('(gemeiner Anzeiger. Ludwigsbrunnen und Fachingcr waffer, briinnen, im 82 7 finden Beschäftigung bei I. Alker. (1146) Weber- 1166] Stotternde HolzversteigKung Alle Sorten künstliche Ntine Scheilh. Prügelh. Stockh. 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Eichenstämme zu 35,61 Festmtr-, Lindenstämme zu 0,77 „ 2. District Mühlberg 2. Theil a. Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen in [ D- 8, Mäusburg.[991] Versteigerungen. Holzverstelgerung Gießener Stadtwalde. 1671) Die Mineralwaffer-Handlung von Emil Fifichbach, Seltersweg, empfiehlt nachverzeichnete Sorten in stets frischer Füllung: Marienbader Kreuz- brunnen, Salzhausener, Salzschlirfer Bonifacius- brunnen, Schwalbacher Stahl- und Weinbrnnnen, Schwalheimer, Selterser (Nassau), Wildunger, Pesondere Bekanntmachung Die am 10. und 11. d. M- im hiesigen Gemeindewalde, District Dorfwiese und Unter abgehaltene Bau-, Werkholz und Brennholz Versteigerung ist genehmigt, und können die betr. Abfuhrscheine bei bem meinde-Einnehmer dahier, Dienstags und Donnerstags in Empfang genommen werden. Gioh-Buskck, am 12 März 1874. Srohherzogl. Bürg rmcifterei Groß-Buseck. [1165] Wagner. Adelheidsquelle, Appollinarisbrunnen, Carlsbader Mühl- Schlofibrunnen, Holzverstelgerung. Montag den 23. Marz l. I., Vormittags 10 Uhr anfangend, Rmtr. Nadel-Prügelholz, „ Otadel-Stockholz, Wellen Nadel Neisholz, Nadel-Slangeuholz von 2—11 Cmtr. Durchmesser und 4—8 Mtr. Länge mit — 2,75 Fstmtr. (meist Bohnen- iä sipe und auswärtige Zeitungen, Cours- bücher etc. besorgt zu Ori^inalprea- 84*81 und ohne Porto - und Spesen - Be- soglcich zu beziehen. (1173]H. M. Jugbardt. Holzversteigerung in der Oberförsterei Schiffenberg. 200 56 7190 74t 1068) In den Distrikten Hohler Kellersberg soll nachverzeichnetes Holz teigert werden: 1. Montag den 16 März: tonimt im Staatsforst Hörre, District Mühlberg, Gemarkung und Schuhbezirk Sinn, nachverzeichnetes Stammholz öffentlichen Versteigerung: 2. Dienstag den 17. März r 111 Fichten- und Kiefernstämme von 15 bis 38 Cmtr Durchmesser, bis zu 24 Meter Länge, mit 78,81 Cubik- 14 Eichenstämme zu 44,08 Festmtr. Für die Steiglustigen wird bemerkt, daß das Stammholz bei guter Abfahrt nur i \ Stunde von der Bahnstation Sinn langen Btinyno. je./. ,ntn gaben hin ton?- Prchnen ist ich M „ schrecklich an* t Hast sick übnstücM :iÜ unb Bertountete. gert. Die Herren Bürgermeister werden gefällige ortsübliche Bekanntmachung sucht. Herborn, den 10. März 1874. Königliche Oberförsterei. soll im Londorfer Gemeindewald, Dfftric- ten Jungholz und Effelsberg nachbenann- - tes Holz öffentlich melstbretend versteigert ^xzedrichShaller Bltter- werden, als: _ (1131) sucht in der Fürstlichen Oberförsterei ralwafser aus der Anstalt des Lich staagen). Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr, an dem Ucbergang der Main-Weser-Ei- srnbahn über den Groß-Lindener- Viehtricb Gießen, den 9. Marz 1874. Gnßherzogliche Oberförsterer Schlffenberg. [1069] Georgi. Diejenigen Herrschaften, welche Zimmer an Mitglieder des Theaters ablassen wollen, belieben ihre Adressen im Cafr Leib abzugeben.__[1000] 403) Lumpen - und Knochen-, sowie Metall-Ankauf bei Louis R othen berger, Neuenweg 193 „ „ Prügelholz, „ „ Stockholz, „ „ Neisholz, „ Eichen-Scheidholz, „ „ Prügelholz, „ „ Stockholz, Wellen Eichen-Reisholz, Rmtr. Nadel-Stockholz, Wellen Nadel Reisholz, rechnung die Awionren-Expedition von Th. Dietrich Co. C’ftSSel, untere Königsstrasse 54. 30 Rmtr. Buchen- und Etchen-Lchetdholz, - - h Prügelholz, Homburger Elifabethen- „ „ „ „ Stockholz, Wellen Buchen-, Eichen- und Nadel- i,richten, welche M- MCDitacticn in mültm ,rch alcichfallß wW 1 n ihren gestrige» 6® r Haltung hingeg^ ■ Lombauen lagen t- rckaehenLs niedriger t- Sn si-h alt-^ ^ordbabn und N’- 5 in , beliebt- SB»«™* .«.in* Psaiidbri.s. ffi*- zur Versteigerung. Lich, am 6. März 1874. Wim men au er, Forstrath. Lehrlings-Stelle. Ein junger Mann mit guten Schulkennt- M- 2taui b<« een im z, 3M um grantln l,f ‘W, d-tz m w (’l* <« kn S!,II, bli a1' d-i> ir 1 $u der Hohoho-Am oten, versehen und» * Der Postill!, Achtel, trat dann W die Unleibrechun, u Paradestiick. ©rau- Publikum batte n böswilliger Hände" et war. ifinbein im CommG Teufel, so sei er bot jenem eingejperrt, sc lffort die PerwariMj igst verscbicrcnc Artist! rbci äußerte n unln hreie die ganze liberal! derselben gebilligt," - Die Liberalen erkennt: edlen, weil sie nämlii , haben entweder Oeft ch in Acht nehmen, li wonach der Geistliit c dieser Geistliche tir ihren sei er nicht »ch , c von 6. fragte jeira ii, da Lehrer!^ (?n n acaen die Wüblerei^ (Rh. 5) ich einer der bebcuta: Micke, als eine gch Kälber eine Panik :er Wenge wurden p ' Milchverkauf, täglich frisch, von Morgens 7 Uhr an, bei [1075] Dienstmann Müller, Löimngasse. "In Winnerod ist noch Waizcufpreu billig abzugeben. , [1179] Verwalter Deichner. 6 Fichtenstämme von 2,43 Cub -Mtr., 22 Fichtenstangen von 1,83 Cub.-Mtr. Der Anfang ist Morgens um 9 Uhr in der Hegheck in der Holzschneiße. Steinbach, den 12. März 1874. Großherzoglicke Bürgermeisterei Stembach. [1164] Ni colaus, Beigeordneter. Holzversteigerung. Donnerstag den 19. März 1874, Vormittags von 9 Uhr an, Ein unmöblirtes Zimmer wird von einem einzelnen Herrn zu miethen gesucht. Nähe- res in der Exp. d. Bl.__(1053) Ein braves Mädchen, welches kochen kann, wird bei gutem Lohn alsbald zu miet en gesucht von 1114] Siegmund Heichelheim, Neue Anlage 32. Lehrling gesucht Ein hiesiges Fabrikgcschäft sucht einen mit guten Schulkenntnissen versehenen jungen Mann als Lehrling. Eintritt Ostern. Näheres bei der Exp. d. B-__________(1122 Schreinergcfelle» k. s. - k. S.94V« k. 8. M | m. S- " Ieilgebotenes ____________________ Durchmch°r?4-w Mtr- LSn^'glÄ! ßraitßcn und Citronen, em= j pfiehlt • 1 |(1147) Gg. Willi. Weidig. (1180) rie|lr',or 34—-36 en : o 45 » |,l3t5 3: 1 en ' Q 22 ' /; ‘ h 50 -5(2. S"ver‘ q Z9-ü w\41fr-16 X io Ö0* Seefische, Frische Cablia»en, empfehlen ________I. A- Busch Söhne. Bauplätze. Von meiner Besitzung beabsichtige mehrere Bauplätze zu billigem Preise abzugeben F- I u tz i, [1093] frühere Katzenstein'sche Besitzung. und Photographien wird prompt TsÄlt 'unt> billigst ausgeführt. Ein möblirtes Zimmer zu vermiethcn^ Neustadt D- 49-___(1174) Ein Zimmer mit Cabinet, gut möblirt zu vermiethen und Anfangs April zu beziehen. H- Werner, (1169) Kaplansgcffse 227. Mittwoch den 18 L M soll in dem Domanialwald - District Franzcnwald, nachverzeichnelcs Holz versteig en werden: Meter; 59 Eichenitämme mit 14,62 Cub.-Meter; 8 Buchenstämme mit 9,94 Cub -Meter 1 Eschenstamm mit 1,27 Cub.-Meter; > 74 Eichenstangen mit 5,92 Cub -Meter; ! 3187 Fichtenstangen mit 9,95 Cub.-Meter! q Inhalt, darunter ca. 30V0 Bohnen-, v .. Ein junger Mann mu guren -scyuleeilnt- stangen U. dgk; - 1 groper Stau, Jtemtfe UNO wissen kann aus Ostern in einem hiesigen 12 Raummeter Elchen - Prügelholz von ®utfcf)erftltbe nebst großem Engros und vetoil r Geschäft als Lehrling ZusammmL Mm°l Morgens » geräumigem Boden. Wo^? -inu-t-n. Bei wem? lagt die Expedition Uhr auf derHauptschneiße im Hohler, nn- faßt die Cxp. d. Dl. s N7> 2----------—------—----- weit der Stentbacher Grenze, ca. Vr Stunde Der den Fr. Berg's Erben gehörige Garten, hinter den Eichen, ist zu verpachten- 2 [909]___________________Carl Berg. Eine Familienwohnung zu vermiethen bei Car l 9iet t er, (1101)Löwengasse. - Montag den 16. März 1874, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Schutz- bezirkFernewald, District Bannwald, nach- velzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: 408 Fichtcn-Stämme von 5 bis 30 Centi- meter Durchmesser und 8,4 bis 10,6 Meter Länge, mit 150,69 Cbmtr., 739 Fichten-Stangen mit 75,89 Cbmtr-, Die Zusammenkunft ist auf der alten Laubacher Straße. Ocgen vorfchristsmäßtge Burglchaft wird Zahlungsfrist bis 1- October 1874 ge stattet- Gießen, am 10. März 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen- (1132)___________Bogt-________________ Eisenwaarenverfteiqerung. Dienstag den 24- März L I-, Nachmittags 1 Uhr, sollen im Promcnadcnhauö dahier, Oeko- nomie-Gerälhschaften, bestehend in: Ketten, Spaten, Schippen, Egaeirbelchläge, Pflug schaaren, Strohinesser, Schnitzmesser, Sensen ii- dgl. versteigert werden. In Auftrag: Ein Garten am Riegelpfad ist zu ver- b- pachten. Näheres bei der Exp. d. Bl. (1103 . '-V- TX4 ™ Pfeiler-, Sopha- & ovale Spiegel, Aermllaste Mnzergen. Consoltiscbe mit Marmor- Tüchtige Schreinergesellen werden gegen glatten, Mit guim Lohn gesucht. ^Ebr. Kohler, und ohne Verzierungen fertigt zu Für einen neuartigen gangbaren Artikel billigen ]■ werden Agenten gegen hohe Provifion » • 1WISC1 gesucht Gefl Franco-Offerten §ub. 1. Vergolder, Wallthor 156. 800 postoresUmte Stolberg b. Aachen. (1168 —----------—---------Das Emrahmen von Bildern tSÄ k S.M k. 8. k. 8. IO-', । k s. 105 k.S. Reisholz, | Kissinger Rakoczy, Eichen.Stämme, von 20-60 Cntmtr. karlsbader Salz, Carlsbader Sprudelfetfe, Emser mittl-r^ Du^m-ss-r ^b,z zu Pastillen, Svi>a: und Selterwasser. Kiefern-Stämme, von 15—34 Cntmtr. -------------— 1 — ----------—~ Durchmesser und bis zu 15 Mtr. gin gutes Billard billig zu verkaufen, 1 UtlHCrilC) CllClt Länge — 2,53 Festmtr-, bei A- Jo utz, -vP __ , Eichen-Stangen, (1170)__Butzbach. s" Buchen-Stangen, Dienstag den 17. März, Nachmittags 2 Uhr, Verden in meinem Wohnhaus am Lindenplatz dahier, nachfolgende Gegenstände öffentlich versteigert: 1 Luftdruckapparat, 8 Marmorttsche, mehrere große Holztische, 12 eiserne Garteusessel, 12 hölzerne Gartensessel, 40 Rohrstühle, 12 Blumenkübel, 1 Faßlager, 1 Marquise, 1 Kmderbettlädchen und sonstige Gegenstände. Gießen, den 12. März 1874. [1167] C- Ro loff. Holzversteigerung. ittwoch den 18. März d- I-, Vormittags 9 Uhr, soll in dem Steinbacher Gemeindewald, Listricten Hegheck und Todtenzipfen, nach- verzeichnetec, Holz versteigert werden: 140 Rmtr. Buchen-Scheidholz, werden in kurzer Zeit in meiner Anstalt gekeilt. Prospectus,, Attest-Auszug gratis. /- 1 x lu a f t a tt h D i m p r B u r g st e bn surt tn ilLestsalen. Herrn Dr. A. ettent)eimer (I1 4341 } R t eiirttp. ro empfehlen en gros & en detail Mädchen, welches per- __I. A Busck «ohne. fod)en kann und sich Ein Akrenregal, 1 großer eichener Klei auch der Hausarbeit Mlter- I Vorläufige Anzcige. | A Hierdurch erlaube mir einem hiesigen und auswärtigen geehrten Publicum die ergebene Mitthci- H W lung machen, daß am 15. d. M. im neuerbauten Hause des Herrn H. C. Vogt, Markt- und w D Schulstraßen Ecke ein I fertiges Herren- und Knaben-Garderobe- verbunden mit einem Anmatz Geschäft H 6 crofflle. D W Indem ein geehrtes Publicum höflichst ersuche, mir ihre gütigen Aufträge aufbewabreu zu wollen,^ M zeichne achtlingsvoll I 1 MAX LÄUFER aus Köln, l Amerikanische Glanz-Wascherei von •Je Wart. OcliN. Frankfurt a. M. 413) Hrasen und iTIan- NChdten für Herren und Damen, sowie Herrenhemden, werden wie neu hergestellt. Muster sind bei der^Annahmestelle in Giessen: 11. Iliihsamriu M ä u s b u r g 9, einzusehen — Bemerkt wird noch, dass Sendungen, welche Montags einge— liefert werden, am folgenden Sonntag zur Ablieferung gelangen. § Ertra-Dlatt. Tfc Fabrik M thrinifdx n Trauben* Birst HonifS in D> ainz macht durch eit in Pr rspect, n riet er unter heutigen 9hnü‘ mrr, mit Ar srolme bet jinipen Cxemplore, treldbc durch die Poft rcrfoi bt werben, bei- g'Iegt rst, nut die neue Verpackung der Flaschen hres Fobrikottz aufmcrfiam Tas Verkoufs-Tepot bieles vielfach auS» eeze chneten Brust Coit.tz befindet fid) iür diesen bei b«n Herren I. A Bufd» Söhne; Butzbach bet Herrn B Kimbel Mein Unterricht in der franz, und enpL . Sprache beginnt Sonntag den 15. d M-, Morgens 8 Uhr. ‘(1152) Lehrer V. Plaut- pWS8MWSNWWS8SWsSWS«WMWSWSVMWSW«W8-F j Todesanzeige. Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, kl daß unsere liebe Tochter Marie AleHer, geb. Burkhardt, o. Mts. an einem Herzschlag in Bad-Nauheim ist. Li stille Theilnabme bitten Ä Die trauernden Hinterbliebenen. M Wam 11. «gestorben « Um Cafe I,eib. Samstag den 14. Marz 1874: Eonccrt, Pserdemarkt zu Frankfurt a. M. 0111 27., 28. und 29. April 1873. 1177) Die vollständig für 400 Pferde hergerichteten neuen prachtvollen Stallungen, umgeben mit schönen Musterplätzen, welche noch durch eine große bedeckte Reitbahn vermehrt wurden, sind zur Ausstellung feinerer Pferde bestimmt. Störst tlitir 11 Uet am 2?- ^vril nebst Verth ei lung von Ehrenpreisen “••Illi UUl| an die Besitzer der besten zu Markt gebrachten Pferde, am 29. April, öffentlich vor Notar und Zeugen von J < V V v llUtj (>O der schönsten Reit und Wagenpferde, 10 voll- Uändlgen vier , zwei- und einspännigen Gguipagcn, nebst completeu Geschirren, sowie lonttigen Reit- und Fahr - Requisiten im Werth von ca. fi. 70,000, wenn 40,000 Loose vergriffen sind. Anfragen und Bestellungen auf Stallungen, sowie auf Loose, Letztere ä Thlr. 1 (fi. 1. 45) per Stück, beliebe man franco an den Secretair des unterzeichneten Vereins, Herrn (£. Kappel, zu richten, wo auch Uebernehmer einer größeren Anzahl von Loosen die näl)