Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen Mittwoch den 12. August 1874 en, J ,llen unsere Gesell- Schotte«, den 7. August 1874. u Elberfeld. iah zu ElberMi der M^-W°scr-Bahu von der Berl.n-Coble.izer Bahn mi.bennht, da dieselbe un- der Untla^ de7^eut!s^n^T n^L n^ Adt ^r dZM aefabr die Lauvtricktuna bei üiohpn b rprtpn 9 nip hnf sen schreienden Nott Wendigkeiten adzuhelfen? — Das Schuhmacher vecker'schc Haus auf'm Seltcrsweg, sowie das Marguth sche ,etzt Knoll ichc Hau» unc ebenso rer Loos sche Garten waren damals billig zu l>ab nicht ganz steuerfreien Mann, auch noch 60 Proeent Kosten erwachsen Der Gemeinderatb merkt nickt« davon, wenn dem auf gelingen Verdienst angewiesenen mit Nabrungsiorgen kam pfenden Steuerpflichtigen, die Pfander weggenommen und in Sicherheit gebracht werden um die Steuer auf diesem leider! nicht UNgewÜhnÄchm Wege beizubringen. — Wer sciiher den land' ständischen Verhandlungen gefolgt ist, nuc sich überzeugt haben, >otc sich von den Abgeordneten gegenseitig in Vorschlägen Überboten wurde um Ersparungen zu erzielen! — Welche Nachweis wüßten wohl herbeigebracht, welche gründliche Motivirungen würden verlangt werden welche Zeit würden tic Verhandlungen erfordern, wenn die Regierung eines schönen Mo, die Stände mit einer Steuererhöhung von 60 Procent überraicht hätte < Bet unserer fetatt« Verwaltung ist man weniger scrupulö SD >u halten, die Steuer, verzehrt jedes Jahr den Betriebsfond und greift, wenn alles nid e sckicken will, nach den Ueberschüsten, welche mit 22 bis 21000 fi jährlich noch neben dem Budget ^erlaufen und verspeist werden, so daß fine Beuriheiluna unterer Sartre,, waltung nack dem Budget, schlechterdings unmöglich ist- Wahrend > Jahren kernigen t Ucberschüsse über 100000 fl. — Budget und Rechnung haben in Bezug auf Die vvrgeiehenen und in Wirklickkeit verausgabten Summen keinerlei Aehnlichkcit mit einander. — Wir bestreit.n dem Gcmeinberath das Recht unbedingt ehe und bevor der Betricbsfond auf mindestens 30,000 fl. und der für jede solide Verwaltung nöthig« Reservefond auf die Hohe von 4j t« 50000 fl. gebracht sind, die Ueberschüste dis auf den letzten Kreuzer zu verwenden und diese Fons« sich jedes Jahr durch AuSsckiag zu beschaffen. Dieses Verfahren verstoßt gegen lebet gesunde Budgetverwaltungsprincip. Der in einem Verwaltungsjahr gemachte Gewinn kann und darf nicht verzebrt werden, ist vielmehr dem Reservcfond zu überweisen. Dieser ist der Regulator für alle bei der Va- waltung vorkommenden Verlegenheiten, die absolut nicht adgewtcsen werden können; auch.mar derselbe die Verwaltung gleichzeitig in den Stand setzen, Kapitalabtragungen auS , stclliqen zu lasten. Wo ein umgekehrte« Verwaltungsprincip verfolgt und der Ersatz 1tctfc t" den Tascken der Steuerpflichtigen gesucht wird, da kommen Anschauungen zum AuStrag, weicht WilhelmSstraße zu verbinden. , , , , .. Wie rechtfertigt sich diese« Verfahren, wenn man den immer noch bescketdenen Umfang Gicsiens mit einet Anlage in Uebereinstimmung zu bringen sucht, di« so groß ist, daß die ganze Stadt hierauf Platz finden könnte und so enorme Kosten für Herstellung und Unterhaltung verursacht daß, wenn in gleicher Weise zu operiren fortgefabrcn werden sollte, wir dem Ab arunde entacaen eilen würden! - Zu dem Erstaunen dieser Beschlüsie kommt die Befremdung durch daS Verhalten der Minorität! Warum bat diese bei der Kreöbehürde nickt gegen Be- („j.i.-.n, torotfftivt welche die Fortentwicklung Gießen« auf eine lange Reihe von Jahren hinaus unmöglich machen wird? Wir sind fest überzeugt, daß bi« K"isamtSb«hörde auf Gründ . ... (SV.,..... nd(b welchen der Obervermund die Nützlichkeit und Ratblichkeit vor «rtbeilter Ge itebmtauna'xu prüfen bat, zum Zwecke der Ankäufe der überall streitig gemacht werdenden Gelände^ wobei die Stadt aus den Protesten, Die überall zu ihrem Nacktheile entschieden werden, gar nickt heraus kommt, ihr« Verinittlung nicht verweigert und hierdurch der willkührttchen Berlan- acruna der Ludwigsstraßc und somit einer uneingeschränkten Verfügung über Die Stadtkaste ein ffiM babcn würde Zu der an der Wenzel ,cken Gartenmauer herunter führenden und Ä«/ ?saae Vi^r Häufe? gegenüber stebenden Straße mußte das Gelände tbeilweise von ä» ÄÄh: üä Ä-T3T i» H Kicken 11. August.' In der gestern Abend sehr stark besuchten Generalversammlung der GewerbeL ging e/sehr lebhaft he? und zeigte dieser Besuch die rege Theilnahme, welche bic Mitglieder an unserer Volksbank nehmen. Wir haben gestern schon mitgetheilt^ daß Herr , H Wagner als Controleur mit immenser Majorität gewählt und lassen nun nachstehend die , Warnen der übrigen Herren folgen, welche in den Ausschuß gewählt wurden - s W. Buff (169 Stimmen); Aktuar Schmitt (169 St.); K Schopbach (^9 St.), Julus Hoch (!67St.V, Fr. Winter (163 St.); Emil Stemberger (163 St ), Justus Kreiling (127 St.), . o. Hanstein (124 St ) ; Ehr Leo j!23St.); Carl Loos (119 St.); Ferd. Hoffmann (118St.), . Friedr.Habenicht illv Sd); Wilhelm Balser (117 St.); Carl Wenzel (112 St.); Phil. Uhl , (109 ©t) - Es ist zu wünschen, daß für die ferneren Versammlungeni der /Gewerbebank eln , ebenso zahlreicher Besuch stattfindc und kann dieses nur zum Wohle und Gedeihen^ beitragen. < (Qiciicii 11- August (Ei ngesandt) Von der weisen Einsicht geleitet, daß die , Stadt-Gememden bei einer über .'.0 Jahre auf gesetzliche Bestimmungen geübten Praxis, ]cbav , fall« so weit vorangegangen sind, daß sie ihre Verwaltungen selbstständig zu fuhren vermögen, bat unfttt hoh^Slaatsregierung aus ^eigenem Antriebe mit den Landstanden Gesetze vereinbart, . welche hierin dem Geiste der Zeit im vollsten Umfange Rechnung tragen und von einem ehren, vollen Vertrauen in die Bevölkerung Zeugniß ablegen- Die Klafienwahlcn sind nunmehr auf. gehoben und^die Stimmen der gering Besteuerten wiegen wie vor 22 Jahren glUch^dencn der bückst Besteuerten. Die Rechtfertigung dieses Vertrauens und die Verwaltung m dem Sinne der Gesetze liegt nun vor allen Dingen in den Händen der Wähler. Wenn sich die Burger der Sladt Gemeinden an den Wahlen recht lebhaft betheiltgen Wumt oocr Ungunst, das Ziel fortwährend im Auge haltend: das, Privatriicbfichtcn auS dem Spiele Reiben müssen, wird es überall gelingen, die Manner ^ra"«zufindcn, wclckc das in sie gesetzte Vertrauen zu würdigen wissen und so handeln werden, wie es die unab incitxbaren Interessen der Gesammtheit erfordern. » „ \n Didei sehr bedeutungsvollen Ucbergangszeit erscheint e« wohl nicht unangcmeffen einen Rückblick auf die Vergangenheit zu werfen und au« dieser, Belehrung für Zukunft zu schöpfen - Wir thun es in Folgendem: um unserer Bürgerpflicht zu genügen, aus Liebe zur Sacke und ohne die Absicht irgend einer Persönlichkeit zu nahe zu ^ten.- Mit einigem Widerstreben sprechen wir unser Gcsammturtheil dahin aus, daß unser resp. Stadtvorstand zur Selbstherrlichkeit geneigt und gegen Widerspruch empfindlich, nur gerne das Gegentheil von dem thut was die Bürgerschaft in ihrer Mehrheit als ihren Interessen entsprechend gethan zu ehen wünscht, daß er gegen seine Beschlüsie erhobener ganz entschieden ausgesprochener Reclamationen obncrachtct eben jo unbekümmert und so wenig geneigt ist, den Wünschen der Bürgerschaft ent. a acn xu kommen als diejenigen es thun würden, welche ihre eignen Sachen verwalten und nach dem^Urthetle^'anderer absolut nichts zu fragen brauchen. Diese W.llkühr g ebt sich nach drei Seiten bin zu erkennen: l) in der Anlage der Stephansmark bezw. Ausdehnimg derselben zur Heß'schen Brauerei hinauf, 2) in der Anlage unD Lichtanlage von Straßen und 3) Nachd?m"der G^emUnd'cmch einen in aller Form Rechtens gefaßten Beschluß - die Aula auf dem »on 6n (5intoo6ntr|d)aft gro£in[d)ttn Rayon N-u-nweg.WaMhor - aus,ustellen rimgr Taue nachbcr in ber unmittelbar darauf folgenden Sitzung aus Veranlaffung eine« bet der ftatil «eicblufifofluna nicht zugegen gewesene» «emeinderaths-MitgliedS umgeworfen und ohne, wie eb tik" Wichtigkeit der Lache erfordert hätte, eine entsprechende sebriftuche Motidirung, durch einen neuen Beschlug die StephanSmark |um Bauplatz au-ersehen wurde, sprach sich die Büro erschuft auf einer MfaUS anberaumten und sehr betuchten Versammlung gegen dieses Verfahren sehr entschieden aus und protestirte noch sehr rückhaltslo« gegen die Verlängerung der mit der Liadt nuiu einmal in direetn Verbindung stehenden aus - , Stunde Sn f«MM« neben ihr Verlauf euren yudwigsstratze M zum obersten Riegelpfad, wovon der Bemenderath durch eure üingabe an ihn Kennt,ich erhielt. Der Gemeinderatb nahm hiervon nieiit die geringste Notiz, verlängerte vielmehr, neben der Herstellung einer Seitengasie nach dem Bruch bin, unbeirrt tie Strohe bis zum obersten Riegelpsad und laßt als Antwort hiergegen auf d,e in Maste erhobenen Reeiamationen Und zur allgemeinen Entrüstung der Bürgerschaft eine «ortsitzung derselben sotgei,. welche auf dem flachen Felde abschlleßt und on einer Stelle aui. münbet, die es möglich macht, diese »ach 100 bis 150 Jahren durch eine Häuserreihe mit der der Voc «Ü «tf(, Neapel 10. August. Bei mehreren Beamten der südilalienischen und römischen (sisenbahneu haben Haussuchungen stattgefimden. Zwei Beamie der Südbahn wurden verhaftet und aufrührerische Schriftstücke ui Beschlag Telegraphische Depeschen. Paris, 10. Aug. Die Journale melden, daß Vazainc ans seiner Hast auf St. Marguerite in der Nacht vom Sonntag auf den Montag entflohen ei Bestimmte Einzelheiten fehlen noch. Es heißt, Bazaine habe das Fori mittelst einer Strickleiter verlassen. Man vermuthet, daß er ein nach Jtalie.-. gehendes Schiff erreicht habe. ' BZien 10. Aug. Die „Tages Preffe" meldet, daß das Circular-^chreibei'. der deutschen Regierung, welches die Anerkennung der Regierung des MarschaL Serrativ befürivortete, am Samstag, den 8. d. M., in '2bien angekoniineii sei, das Circular-Schreiben beschranke sich darauf, den europäischen Eabinetten zia Erwägung nahezulegen, ob die Aiierkennung der spaiiischen Regierung nubl opportun sei. Paris, H- Aug. Eine Zuschrift des ZustlzmtNtsters an die „Repu- blique francaise" stellt die Nachricht in Abrede, daß die Untersuchung geger. das Comitü vom „Appel au peuple“ eingestellt sei und fügt buuu, die Unter snchung werde fortgesetzt und der Gerechtigkeit freien Lauf gclaffen. — ®iu Rote im „Journal officiell" bestätigt die Flucht Bazaine'S. Schweinfurt, 11. Aug Das hiesige „Dazblatt" meldet: Auf Aw ordnung des UntersnchltngsrlchterS wurde Kullmann's Waffe durch zwei Lacb 'erständige genau untersucht und Schießproben damit an^estellt. Hierdurch constatirt worden: Die Waffe ist eine ganz vorzügliche Schießwaffe, ein starke Terzcrol mit weiter Mündung, und war beim letzten Gebrauche scharf gelabcst Vermischtes. 9 Auaull Die ^rancais" sagt, es sei falsch, daß die itn CfT Proceß nach der eorhtgtnttn Urkunb« zu gewinnen rucht Mknjch u. möglich fei“ nicht ■ r " Dr^nOQUC verlangt habe. „La Presie" in Einklang zu bringen. Drrfr 3b Jahr« alle Urkunb« mit so binctnctt Kraft, daß ta» liemsche Regierung die Abberufung des ^r q Nom Reclamationen wegen Obj.ct, um w«iche» «s sich hand.u, zum 3t«n Mai in ander. Hände ubtigtgangtn ist, heute behauptet, daß weder der französische Botschafter in Rom .ileciamarionei g i $BtIttnlofiung gcben fann ln Proeeffe verwickelt zu wmen, scheint uns unglaublich und des Or^noaue erhalten, noch Rigra solche gemacht habe. Zn viplomattscheii to-Tt Cteje Urkunde kennen zu lernen von großem Jnteresie Es würde dies ein höchst jonder- llniPTTPhiinapn sei nickt davon die Rede und der Ministerrath Nicht damit beschas- tzare« Licht auf bie Umsicht der damaligen Verwaltung werfen) Unterredungen sei 1 icyr Berichtigung darf man • Die Bismarckstraße muß als eine unbedingt uderflürngc bezeichnet werden, weil sie tigt gewesen. Die „Presse tUrft pill^ . llub nitbk die Miübilli- mit der Stadt nicht IN direkter Verbindung steht und auyercem unmittelbar neben der Staat«, nichts Anderes sehen, als die Herstellung der -^/lhrdeit und Nicht tz l J hnläuft. Wenn man die Herstellung der eben erwähnten Straße und die in großem auna einer Abberufung des IDrünoque. Frankreich hat einen T^orn im tZUtzk. mQ^ab vorgenommcnen Verichönerungen, für weicht letztere Niemand <\n Vedürfniß gefühlt P CYn.irnAf bo Claris kündigt zwar die Abberufung an und sagt, man hat, weil gerade diese Parthi« eine der Schönsten gewesen tst, weiche Gießen vor leinen Thoren Ed-ihn hsrausrLn. Wir vernein«, dies. Aber wir iäugnen eben nicht, " ' ------—- ------------------ - bafi die Anwesenheit des Or^noque in den Gewafsern von Cwtta L'ecchia ein Dorn ist, der uns in einem gegebenen Augenblick einige Perleqenheit bereiten kann." So d.e osstciösc „Preste." „France", die m.t der Uaiien,scheu Ge,and- schasl in Verbindung steht, behauptet dagegen, daß,der Name des Orönoque mebr als einmal in Unterredungen zwischen DecazeS und Nigra ausgr,prochcn worden sei. In Wirklichkeit »erhält sich die Sache so, daß die italienische Regierung die Abberufung des Oränoque verlangte, daß Decazes dieselbe verbrochen hat, aber die Bedingung stellte, daß der Schritt als em freiwilliger Act der französischen Negierung erscheine. Aus Italien ,md im Einklänge nut dieser Bedingung anch schon osficiöse Scheindementis gegen die Nachrichten über die Verhandlungen in die Weit gesandt worden. Der Orönoque wird aus denselben Gründen auch nicht direct zurückbernfen werden. sondern (vielleicht schon im l'aufe dieser Woche) eine Mission erhalten und Civita Vecchia verlassen, um nicht mehr dorthin zurückzukehren. If Allgemeiner Anzeiger zu vei kaufen. A u g. Nauheimer. 3914) E m i l F i s ch b a ch. (2456) (3420) meistbietend versteigert werden: 8 V427® 400 die auf [2133 Carlsbader Salz, Emser Pastillen, künstl. Soda- und Selterswasser. em- Expedition dieses Blattes. (3826 Mein reichhaltiges Schuh - und um in 1075 1350 1700 2000 2550 Stiefellager pfehle bestens Jeilgebotenes. Spiegel^ Bestellungen nach Maaß, sowie Reparaturen, werden besorgt. (3350) 600 411 44 124 252 A, !>®cter am Kirchenplatz 1 Pferd 2 Pferde 4 „ 6 „ 8 „ 10 „ Ch 8 CO soll c dieser Woche auf der Erpedilion di- ses Blattes zu haben _________________________________ Consoltische mit Marmorplatten, Vorhangstangen nut unv ohne^Verzierungen fertigt zu billigen Preisen 3963) Packheu kaufen Kauffmann & C omp , Alicenstraße. lDKlftr. 14 , Rechten Weinessig zum Einmachen empfiehlt 1. FmujmiuiH, am Kirchenplatz. bitte-zu beachten. KB. Bei Posten an Händler extra Nabatt. * Ludwig Langs Ma>ktfiraße Wetterqaffe) Nr. 25 werden. Wieseck, den 10. August 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. L n jifl. ApollinariSbrunnen, Garlsdader Muhl- u. Schloßbrunnen, Gmser Kessel- und Kränchenbrunnen, ^achinger, Fritdrichshaller Bitterwasser, Homburger Elisabethenbrunnen, Kissinger Rakoczy, LudwigSbrunnen, 3,/29 32/116 40 204 41/25 500 st. liegen gegen hypothekarische Sicherheit zum Ausleihen bereit. Bei Wem? sagt die Mein Tuch- und Bukskin - Lager bestens fortirt, Dringe in empft!>lei>de Erinnerung, und den Ausverkauf der zurückgesetzten Waaren, 80 Procent unter den Preisen, gegen Baarzahlung, Mineralwasser-ülaiKlliiiig von vermischte Anzeigen. 3956) Ein eleganter seidener Damen- Regenichirm befindet sich schon seit längerer Zeit in meinem Besitz, und konnte dessen Eigenthümerin bis jetzt nicht aufgefunden werden. Zu erfragen in der Exp d. Bl. Exportbier-Ilandlung von L\ Schirmer unterhält stets großes Lager in Frankfurter, Crlanger und Wiener Bier in Faß zu den Originalpreisen der Brauerei. Auf Flaschen gezogene Biere als Melier 5 (wiessciicr Actienbier, Frankfurter, Erlanger und Wie- lier Bier werden in jedem Quantum stets frei in’d Haus ge- 53/< „ Heu und 3Vz ee Stroh, hiesiger Bürgermeisterei nersteigert Pfeiler-, Sopha-& ovale Spiegel, s Lanz'sche Dreschmaschinen für Hand- und Göpelbetrieb, wegen ibres leichten Ganges, ihrer vorzüglichen Leistungen und Solidität anerkannt, können ungeachtet der großen Nachfrage noch sofort geliefert werden. Monatliche Versendung von 1300 Masckinen. — Kataloge werden franco zugesendet. Fabrik landwirthschaftl Maschinen und Eisengießerei: Heinrich fiin) in Mannheim. Von obigen Maschinen Balten Lager und liefern zu Fabrikpreisen Flick <$? Kröll» 39641 Ein Portemonnaie mit Geld und Schlüssel ist gesunden worben: abzuholen gegen Erstattung der Jnseratgebübren bei Maurermeister Hartmann, Wallthorstr. Besondere Bekanntmachung! Bekanntmachung. ^Jm Firmen-Register des unterzeichneten Ger:chts sind heute folgende Einträge voll- rogen worden: c , 1. Friedrich Decker und Friedrich Seibel zu Gießen betreiben daselbst unter der Firma Decker LSeibel" ein Handelsgeschäft Jeder non ihnen Hal das Recht die Gesellschaft zu vertreten und die Firma zu zeichnen 2. Theodor Wehner von Marburg, jetzt zu Gießen wohnhaft, beticibt dahier seit 1. Juni v. I ein Handelsgeschäft unter der Firma „Theodor Wehner." Sodann wird bemerkt, daß Friedrich Flimm und Rudolph Göbel ihr Handelsgeschäft unter der Firma: „Flimm & Göbel" führen. Gießen, den 8 August 1874. Grobherzogliches Stadtgericht Gießen. B ö t t i ck e r EMIL FISCHBACH empfiehlt nachverzeichnete Sorten in stets frischer Füllung: Gießen, den 14. Juli 1874. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. In Auftrag: Müller. „5 Nachmittags 2 Uhr, sollen die Immobilien des Georg Daniel Vogt auf dahiesigem Rathhaus Magenarzt Dr. Auerbach (H 8393a) nichts «laKCKCn! 3937) Magenstärkenden Kraft-Llqueur versendet franko gegen Einiendung von 2 Mark per Flasche die Waarcnagcntur, Brcitengolsse Nr. 340 in Nürnberg. 3936) Eme Quantität Weipbindcrrohr mit Kessel fertig zum Gebrauch. ' — ' 950 fl., liefert. NB. Bestellungen auf Crlangcr Bier erbitte mir, prompt bedienen zu können, 3 Tage vorher, weil ich dasselbe ganzen Waggonladungen mit Eisverpackung erhalte. f I a sch en ö ier = 3TieÖ er fag e bei Conrad Weidig, Seltersweg vis ä vis dem „Prinz Carl", woselbst auch Bestellungen abgegeben werden können. (3885 Eine Dame in ges. Alter, welche in der englischen Sprache gründlichen Unterricht ertbeilen kann, Musik und ein wenig Französisch versteht, auch die Hausirau so viel wie möglich unterstützen wird, suchf Stelle, unter angenehmen Verhältnissen auch ohne Salair. Gest. Franco-Offerten sub Chiffre E. 13<*8 befördert die Annoncen-Expedition von Rudolf Hlo88e in jFrrenfs- furt e Verhalts M Schuhmache« unt) ebenjo , °us lag in seinen !■ em Zustande, der 't've für die Ler- 1 von ihrer lang: ? was hiermit zu- [ othwendigkeill vorgesehene Ver- - 1 in bei jüngsten j mein der Stadt, ! widmen nicht i iüe Uebügtn, nut gegenüber ngebtn, ! oben. Diese Bet' machen und W ! den, bei bet eigen- • enben höchst unan- | baß der Gemeinde it kein Vttständnis , t mit den Ansichle: lverwaltung' erreg: eben um den gtfej mit Umsicht üufgt rwaltung im bett len gejucht Herder Rechnung getrager ihm genau an. da; ach diese petantischl Lleuererhöhung bet jedoch immer nech Der Gemeinderatl ahrungsforgen käm- acht werden um dii kr seither den lon> । den Abgeordniiir , Welche Nachweis« ; langt werden urfe schönen MorgenL 1 lei unserer Stadt' ■ chweis für nöldig wenn alles nichrL : noch neben deck unserer Siablrer mhren betrugen ii* j nf die WMenet . _ Wir bestreue r i fond aus minbcste-rt ! it W I ttnuntWg gtgt” idci für zum Austtagi CO ■ H«. 3939) ( FrätikeL) (5244) Verkäufer (3958 Giessener Aclienbler im Glas einen M Tas Brandunglück trifft ausschließlich den ärmeren Tbeil dcr Dcvölkeru^ tunb die deshalb nicht versichert ist, da die Gesellschaft ter Strohbedachun ktnti'ß, l wegen die Versicherungen ablehnten. — Diesen Armen ist fast Alles verbräm J1 R-d^kivn. Dmrf und Verleg ber «rLbl 'sckengUm» Di ucker-i (Rr. L hr. P ,, tsch > tn Sießen. ersuche Diejenigen, welche mir ihre Offerten alsbald cr- tan Gesetz Wahl des richchtigui - E -2 vamstag den 13. d. Mts Auf keinen Fall länger. Der Verkauf der billigen Fch...... Schulstraßc, im Hause des Herrn Alexander Atay et dauert nur noch bis Stroh, sowie Tannen-Scheidholz, und wähnte Gegenstände abzugeben haben, gehen zu lassen. Gießen, den 9. August 1874. 3969; (Hegen hypothekarische Versiche- (3594) runq sind 6 bis 7o0 Jbakr auszuleihen 1 Rtuerrichletes (Safe 'Jfcftaurfltion. Zu ertragen bei der Exp d. Bl ZJKä* 8 Billards "Br ItiMkunft, KoNlenvoraiiMChlHKe und ZeilunRMcntnSoice auf Verliuigen xralh und franco. eir Srnt; t-ß be Nachdem mir die königl. Intendantur zu Cassel die Lieferung für Fourage und Bivouaks-Bedürfnisse der 22. Division während des Herbstmanövers übertragen hat, bin ich Käufer für Hafer, Heu, iUittdgslifd) l/,1 Ubr 24 kr, 1 Ubr 36h. Nestnuralion ä la e »rl,- zu jeder Tageszeit. Reingehaltene Woinc und Kcpfcltotin. Frankfurter Export-liier. gedeckte Fsphatt-Kegetbahn Wärter. 3856) Für das acaderpische ^ofpiltl dahier wirb ein Wärter zum fojorti?ci (Eintritt gesucht. D i e 3? o f p f t a I d e r ro a 11 u ng. 3971) Ein tüchtiger Schreiner wird gegen l'muL findgkr lllfcl* hohen Vobn gesucht. Andr. Euler- " 1 11 o l 6 e r ff, am Klrclienplatz. » Hiilfe thut bringend noth! M i ^6 ergebt daher an edle Menschenfreunde die dringende Ditte, dur^ M Geldspenden die Noth der armen Abgebrannten zu lindern. Tie Unterzeichnete M lU'.d bereit, dieselben in Empfang zu nehmen. « Berleburg, den 24. Juli 1874. M von Scbröttcr. l>r. Winckcl. Barth. Pfeifer. Harth. A,Wahl. A. Rotbcrg. Costers. Trainer, Fran; Althaus Ferner domicilirt in: Basel, Berlin, Bern, Biel Breslau Chemnitz, Chur, Dresden Crsurt i.S., St. Gallen Gens, Halle, Hamburg, Hannover Kassel. Kölv, Lausanne. Weiizel’s Garden Freitag den in. August, Nachmittags 2 Uhr, titelt.1 knbm. ( 0 i f über t fr*«»«» S“ni9ft a SW«««, 6.** > 15 Mi4t »cn K'Ü 1111 Ü4 tt."? SU“' hircliweililtel zu IleuMelin, Sonntag den 1(>. und Montag den 17. August. Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. Zu zahlreichem Besuche laden ergebens! ein 1 Sämmtliche Wirthe. In der Nackt vom 21. zum 22. d M. ist dcr größte Theil unser-, jUnterstadt, in welchem sich namentlich fast alle Scheunen der Stadt und te ^Wohnungen der ärmeren Volksclasse befanden, durch Feuer total zerstört trej I,‘ten. Im Ganzen liegen 110 Gebäude in Asäe und nut ihnen fast alle darf ^'befindlichen Mobilier, namentlich aber die gesammte diesjährige Heuernte. $ci ä der letzteren und den Mobilien war nur äußerst wenig versichert. ( Die Beerdigung findet Mittwoch, Nachmittags 6 Uhr, vom Sterbehause, L. Busch Witlwe, Seltersweg, statt. U Gießen, den 11. August 1874. L Dir trauernden Hinterbliebenen. Tai ten in ter kr, Heinze i Ncrefie, । bnn eben beißt dort: Sammer, ; m eine G 1877 ab i cchlachlviel im daff, ( buchten a Aussicht au bttnyi Eläntrn t Mg;iir verständlitl iolt erwäh unb @rl/n MMung schließlich b Inner bie z N. und Montag den 17. August: .Kirdjiueiljfrfi au Üüeseck. Während dieser beiden Lage Conccrt unb Tany,belns(i<^mi in meiner Gartenwirthsch.sst, Musik von einem '' Jägermusik. Hierzu labet freundlichst ein 3870) Einen Hausburschen sucht __________________Carl Hensel 3799) Ein Zapsjunge gesucht m der Re ftauration mm „Labnsteiv." werben bie in ber Fefthalle ganz neu benutzten 50—60 Dutzenb Mester unb Gabeln, Oefen, Kochgeschirre, Löffel, Fenster, Thuren, Weinkisten, Champagner- körbe rc. gegen Baarzahlung im Garten versteigert._____________________ 3839) Ich empfehle mein reich assortirtes Lager in: Caclicmii^ rein wollene KleiilcrMofTe in den brillantesten Farben, HriiNt- einsätze^ Hirlcflehh l^einen^ Neiden- u. ■liinm- woll-Sammete9 Kips u. CaelieniirdeekenCafe- deeken von reinem Leinen, Keltdeeken von den billigsten bis zu ben feinsten rc. rc. IuliuS Bingcl in Heidelberg, 3ab'ik von (Sdiubmoaien mit Holzsohlen 2445) ^uni Waschen von Handschuhen halte mich bestens empfohlen K- F. Riekau. 3451) Junge Leute im Alter von 1ZI biö IN Jab ren finden dauernde Arbeit üt der Lampenfabrik vou Kaiifl'inaiiii 4' Comp. Alicenstraste, (Ziesten. 3770) Schrclnergescllen gesucht von j__________________________(5. S tückrath 3820) Lumpen unb Knochen kauft Louis Rothenberger, Reuenwea 193. -M *«.*.^<.1 acierimn. — x. iqcn Firmen ijr sau AU es veroraur o, «unb die Rotb tn Allem, insbesondere an Kleider u. s. w., sebr groß, wesbal auch solche Gaben gern entgegen genommen werden, wozu sich die Expeditiol Higel,,"" »nd, diefcs Blattes sowie Herr Chr. Wallenfels am Markt erbieten.