Gießener Anzeiger -- Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kiessen Nr. 133 otitischer Theis. 8 fi Wieder- 0 tu, ein: Seite 8 und 9 Unter w; u teerten en. Die Festlichkeit 1) die in ccm Berichte des Finanzausschuffcs Beilage No. 327, 1 — 4 gestellten Anträge ablehnen, dagegen 2) unter Wiederholung aller Vorbehalte des Beschlusses vom dächtigung seiner Absichten, die er zurückweisen muß. Er Hobe seinen Antrag nur im Interesse des Landes gestellt. Er verliest eine Zusammenstellung, wonach im nächsten Budget rin unge-- becktis Deficit von 3 Millionen Gulden entstehen werde, und zwar durch die Enenbohngarantie, durch die Erhöhung der Matrikular - Beiträge und verschiedene Ausfälle an Zöllen und Eisenbahnen. Mit dem höchsten Widerstreben dürfe man auf neue finanzielle Verbindlichkeiten ein-- gehen. Er führt eine Aeußerung von Metz an, wonach derselbe ganz von denselben Beweggründen gekifft worden sei wie die jetzigen Antragsteller; die Kammer dürfe tbre Position nicht aufgeben. Ministerpräsident Hofmann erklärt, daß die Negierung die Ablehnung des Buff- Rabenau'ichen Antrags dringend wünsche. Bezüglich der Reorgani otion befinde sich die Negierung in Uebercinstimmung mit der Kammer; die Negierung befinde sich aber eonrreten Vcrhalt- nisien gegenüber und habe die Staatsintcresfcn, welche eine tüchtige Manneskraft verlangten, vor Allem in's Auge zu fassen. Er glaubt, die Negierung werde das Nichfige treffen, wenn sie die Geschäfts-Departements mit verantwortlichen Chefs beibehalte; die Aufhebung der Mittel- behörden sei dagegen beabsichtigt, inwieweit sie möglich sei, müffe eingehender Prüfung vorbe- haitcn bleiben. Dem jetzigen Ministerium hätten, da sich die frühere Regierung in diesen Dingen ablebnend verhalten hätte, keine Vorarbeiten vorgelegen, und liege, wenn man prüfe, was bereits geschehen, kein Grund vor, über Verschleppung zu klagen. Der Antrag Sckaub's ÄttTfeliibdi 1 13 h. ■rii Durch di, bizogen vierteljährig 1 ff. n fr. eine Gesetzesvorlage über die Beweiskraft von Schuldscheinen u. s. w., svwir Dnjwuicnc neue, Eingaben und Petitionen verlesen und begann darauf die Verhandlung über das Nachtragbwdget.s Abgeordnete Schaub bringt einen Antrag ein, wonach die Kammer nur unter der Voraussetzung,> daß noch in diesem Jahre ein Neorganisatronsplan den Kammern vorgelegt werde, in die Be- rathung des Budgets eintreten soll. Buff erkennt die Verantwortlichkeit an, die er durch Stellung seines Antrages, auf nur prvvosorische Bewilligungen der Gehaltszulagen, dem Lande, den Beamten und der Regierung gegenüber übernehme. Die Regierung sei auf die langjährigen Bemühungen der Stände um Vereinfachung der Staatsverwaltung zwar eingegangen, die Sacke sei aber in's Stocken gekommen, die Regierung höbe den Finanzausschuß von Position zu Po sition gedrängt. Die einzige Handhabe für die Stande, eine Reorganisation durchzusetzen, sei daö Budget, vergebe man sich diese, so werde die Kammer die Rolle der bezähmten Widerspenstigen spielen, und das Ende sei viel Lärm um Nichts. Sein Antrag beabsichtigte kein Mißtrauensvotum gegen das Ministerium, derselbe solle im Geg'enthcil eine Stütze desselben sein gegen die Büreaukratje. Er wünsche eine Organisation etwa wie in dem ehemaligen Herzogthum Nassau. Nicht um kleine Ersparnisse handele es sich, es sei eine allgemeine, durchgreifende Reorganisation nöthig, und diese könne nur von der Negierung selbst ausgcben. Er rechtfertigt seinen Antrag in seinen speciellen Theilen und glaubt, daß das Ministertum bis Sckluß dieses Jahres die Grundzügc einer neuen Organisation vorlegen könne. Schaub rechtfertigt seinen Antrag auf Berathung des Budgets unter gewissen Voraussetzungen. Tie Ablehnung der Anträge Buff-Rabenau's werde von der Negierung als ein Vertrauensvotum betrachtet; die Kammer und das Land wünschten nicht schon wieder einen Wechsel der Negierung, die Mehrheit der Kammer müsse daher von anderen Gesichtspunkten als den bles finanziell» n ausgehen; sie lege die Verantwortlichkeit auf die Schultern der Regierung und trete ein in die Berathung deö Budgets unter der Bedingung der Beschleunigung der Reorganisation und Vorlage einer Ueber- sicht über unsere finanzielle Lage. v. Rabenau findet in den Aeußerungen Schaub's eine Der Freitag den 12. Jnni Darmstadt, 10. Juni. Dem gestrigen Festmahl im Saalbau zu Ehren des Allerböchsteu Geburtsfestes Sr. König!. Hoheit des Großherzogs wohnten die Civilstaatsbeamten, die Mitglieder des Gemeinderaths und eine sebr große Anzahl hiesiger Bürger bei, so daß der große Saal vollständig beseht war. Ten Festloast brachte Se. Excellenz Minister Hofmann, Präsident des Gesammtministeriums, ungefähr in folgenden Worten aus: „Verehrte Festversammlung! Die Feier des Geburtstages Sr. König!. Hoheit des Großherzogs bietet eine, uns Allen willkommene Gelegenheit, den Gefühlen treuer Liebe und Anhänglichkeit an den Großherzog und das Groß- dcs seitherigen Gehalts für die Jahre 1874 und 75 zur Verfügung stellen, jedoch ohne jedes Präjudiz für die Zukunft, 3) die Großh. Regierung ersuchen, vor Ablauf dieser Finanzperiode ein in den Personal- unb Beioldungsetats wesentlich vereinfachtes Budget für 1876 — 78 vorzulegen, 4) sofort aber (und noch vor Feststellung der neuen Etats) den Ständen die finanziellen Vorlagen zu machen, welche zur unmittelbaren Einführung der Gesetzentwürfe, betr. das „Volksschulwesen" und die „innere Verwallung der Kreise" erforderlich sind, oder sonstige unoufschieb- licke Reorganisationen bezwecken, wie z. B. diejenigen der Gymnasien und Realschulen, die Aufbefferung der Gendarmen u. s. w. scheint täglich, mit lu* nahm« Sonntags »Ipfbttton: E a nz leider, LU. v Nr. 1. spreche nur aus, was selbstverständlich sei. Eine Uebersicht über die finanzielle Lage werde gegenwärtig ausgearbeitet; damit hänge aber die Frage der Gehaltszulagen nicht zusammen, deren Notdwendigkeit die Herren Buff und Rabenau ja selbst anerkannt hätten. Schröder, Wadsack, Stephan Osthofen und Mulberger bringen nachstehenden Antrag Die Kammer wolle und Acpftlwtiv. xport-Ble|1* r Hof. ikei.) W P« Couv ■ ,, i carte ju J». nb# L rau(ö auü »J och beimirn^wlC m. itio Koch« 19. Deeember v. I. Großh. Staatsregierung als Zulage für die Beamtcngehalte, auch über 2000 fl, ein Sechstheil es gewiß nicht rathsam, ein Definitivum zu schaffen. Die Verzögerung der neuen Gesetze könne der Kammer nicht zur Last gelegt werden, weil letztere gern die Forderungen der Regierung in dieser Hinsicht genehmigt haben würde. Dernburg führt aus, daß die Necrganisationsfroge so alt sei, als das constitutionelle Leben unseres Landes. Unser jetziges Ministerium sei das erste, welches in dieser Hinsicht auf die Wünsche des Landes cingehe. Er habe sich Ende 1873 gegen die provisorische Gehaltszulage bewahrt, Buff selbst aber sei es gewesen, der damals den Antrag für Bewilligung gestellt hätte. Er fDernburg) müsse sich entschieden gegen die Fortführung eines Provisoriums erklären, da dieses unserem Staate nur schaden könne. Man halte dadurch auch das Pensionsgesetz auf und lahme unser ganzes Staatswesen, dessen Halt und Knochengerüst der Beamtenstand sei. Entweder gänzliches Ablehnen des Nacktragbudgets oder Annahme der Anträge des Finanzausschuffes, nur keine weiteren provisorischen Zustände. Bei der Zusammen- ' setzung des Ministeriums und den Reorganisationsanfängen, die bereits vorhanden seien, sei auf herzogliche Hans einen lauten Ullb warmen Ausdruck zu gehen. AVer wie das ein günstiges Resultat zu hoffen. Durch die Beschränkung der Bewilligung der Gebalte bean Wohl des Landeshern nicht;V0N dem Wohl des Landes getrennt werden kann, Ibanbctcr Stellen auf dl- gegenwärtigen J"h"b-r; habe die Kammer eine Sicherheit für die sg f6nncn aud, nicht umhin, an diesem Tag unseren Blick auf die Lage Durchführung der Reorganisation erlangt. Der Widerstand der Bureaukratie gegen jede Reor- . erv^r k £ c . crxt ganisation müsse gebrochen werden, er berührt die einer Reorganisa.ion besonders bedürftiger Vaterlandes und anf die öffentlichen ^nter ssen hlnzuwenden, zu deren For- Behörden. Er findet in den Anträgen Buff's, Rabenau s und Schröver's nichts, was unserem derung wir Alle, ein Jeder nach der Stellung, die er im Leven einnimmt, be- Tloii4rrfifnnA i Stowte nützen könne. Die Last für die Beamtenzulage sei einmal übernommen, ob sie provisorich UtUljUjinilU« ' oder definitiv weiter bewilligt werde, ändere an unserer finanziellen Lage nichts. Er befürwortet Darmstadt, 10. Juni. In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer wurden znnäckst untc?‘ *fn. vorliegenden schwierigen Verhältnissen die Anträge des Finanzausschusses. Frank be- ‘ L " '■ ~ ' " ' • .. sowie verschiedene neue bcr Antrag Schaubs ohne praetischen Werth sei. Ter Antrag Buff-Nabenau habe i in leinet Tendenz etwas Gutes; es müßten den steigenden Ausgaben gegenüber Ersparungen er« ' zielt werden. Ohne Provisorium werde man nichts erlangen; die Eröffnungen der Öigicrung seien noch keineswegs befr iedigend, insbesondere was Ersparnisse bi treffe. ‘ Es siien in dem Buff-Rabenau scheu Anträge aber verschiedene bedenkliche Punkte, namentlich in dem Unterschied, der zwischen den durch die neuen Gesetze angestellten Beamten und den seitherigen gemacht wurde. Er wünscht dahin gihenbe Aenberungen des Antrags, damit er ihm zustimmen könne. Ministerialdireetor Schluermacher widerlegt einige Aufgaben Franks, wonach Ersparnisse durch die neuen Vorlagen nicht erzielt werden können. Dumont btmerkt, daß er sich früher schon gegen Berathung des Budgets vor Vorlage des neuen Etats erklärt habe. Wir arbeiteten unter einem Deficit, sehen schlimmen finanziellen Zuständen und einer Steuererhöhung entgegen. Die Regierung könne sich noch immer von dem fixen Etats nickt lossagen, obwohl sie ganz hinfällig geworden seien. Er finde in dem Nachtragsbudget noch alle die alten Mittelbehviden, deren Aufhebung die Kammer längst verlange; an der Vielsckreiberci, diesem Krebsschaden unserer Verwaltung, sei auch nichts geändert. Er bedauert, daß die Regierung nicht mit der l öthiaen Energie vorgegangen sei und daß der Finanzausschuß seiner Angabe nicht genügend entsprochen habe. Derselbe hätte präeise Anträge bezüglich der einzelnen Stellen und Behörden der Kammer vorlegen müssen. Das sei nicht geckehen und nun komme der Antrag Duff-Rabenau, dessen Idee eine sehr berechtigte sei, da sie die einzige Handhabe biete, die Regierung zur Reorganisation zu zwingen. Die Einwände gegen denselben müßten von dem Standpunkt der höheren Staatsinteressen zurücktreten. Er wünscht von der Regierung eine bestimmte Erklärung, daß die seitherigen fixen Etats nicht mehr als rechtsverbindlich betrachtet würden. Er erkennt die Thä- tigkeit des Ministeriums bezüglich seiner Verwaltung an, er will diesem kein Mißtrauensvokum geben und wurde in dem Falle, daß die erwähnte Erklärung gegeben werde, der Berathung des Budgets zustimmen. Ministerpräsident Hofmann bemerkt, es sei besser tadeln als macken. ' Die Ausdrücke vom „kühnen Griff" oder vom „kühnen Schnitt" seien sehr sckön und energisch, er vermisse aber jeden aceeptablen Vorscklag einer Acnderung. Die Frage der fixen Etats sei eine äußerst schwierige, so lange eine neue Vereinbarung mit der Regierung und der Kammer über die Etats nickt getroffen sei, könne der Fortbestand der alten Etats nicht beanstandet werden. Es sei dieses indessen nur eine theoretische Frage, in der Praxis sei die Regierung von derselben abgegangen und werde bei dir Reorganisation von anderen Grundlagen ausgehen. In anderen deuten Staaten habe man die Beamtenzulage bew'illigt, ohne sie als Pressionsmittel gegen die Regierung zu benutzen, die Regierung glaube dasselbe Vertrauen beansprucken zu dürfen. Sckaum^ glaubt, der jetzigen Kammer würden so viele Bewilligungen zugemuthet, daß sie vieb- leickt später in ähnlicher Weise wie die frühere Beamtenkammer bezeicknet würde. Dir vorliegenden ccncrctrn Fragen der Besoldungszulagen gegenüber bemerkt er, sei eine Erhöhung der bircctcn Steuer unvermeidlich, das sei bei unserer ganz fehlerhaften Steuergesetzgebung um so bedenklicher. Nur der Tod von Metz sei daran schuld, laß die letzten Regierungsvorlagen nickt früher gekommen seien. In Folge dieser Erklärungen wird er indessen gegen den Bufs-Nabenau scken Antrag stimmen, da zu demselben keine genügenden Gründe mehr vorhanden seien und man der Negier' ng den guten Willen zur Reorganisation zutrauen dürfe, selbstverständlill' in der Erwartung, daß sie ihre Versprechungen dieses Mal erfüllen wird. — Regierungs-Eommissär Schleiermacker bestreitet, daß die Regierung in widerstrebender Weise auf die Recrganisationsfrage eingehe. Wadsack erklärt sich gegen definitive Vcrwtlligungcn. Heinzerling widerspricht der Ansicht Schaum s , daß durch den Tod des Abg. Metz die Arbeiten des Finanz Ausschusses ins Stocken gerathen wären, wogegen Sckaum replieirt. Schaub bestreitet, daß er die Motive des Herrn v. Rabenau verdächtigt habe, er wendet sich gegen die Bemerkungen Frank s und Du, mont's ; er hält die Absicht seines Antrags durch die Erklärung des Ministeriums als vollkommen erreicht und ziel t ihn deshalb zurück. Sckröder erklärt sich nochmals für das Provisorium, durch welches der Regierung durchaus kein Mißtrauen erzeugt werde. Die Beamtengehalte nehmen 1 4 der Staatseinnahmen in Anspruch, man möge darum mit definitiven Verwilligungen bis zu einem gewissen Abschluß warten. Buff ist gegen den Antrag Sckröder's; die neue Ju- fiizorganisation werde für das ganze Reick höhere Gehalte schaffen und uns neue Besoldungser- l öhungen bringen Er will greifbare Reformvorschlage und bis dahin Fortdauer des Provisoriums. Er präeisirt seinen Antrag näher. Ministerialdireetor Kempff bemerkt, daß eine künftige Erhöhung der Gehalte der Justizbeamten kein Grund sein könne, ihnen jetzt die Gehaltszulagen zu verweigern. Einer Bemerkung des Abg. Dernburg gegenüber nimmt er die Justizverwaltung in Sckuy. v. Rabenau will die finanzielle Frage mehr betont haben und fragt, ob es richtig stehe, das; in der nächsten Periode ein Deficit von 3 Millionen vorhanden sein werde. Minist?- rial-Tircctor Schleiermacher erklärt, man könne durchaus keine derartige bestimmte Auskunft Küchler vertheidigt die Anträge des Finanzausschusses als die einzig sachgemäßen undi^ben,^ehe man wisse, welche Ausgaben bevorständen, die Ermittelungen über die finanzielle Lage haltbaren. Er hätte eine Beschleunigung der Reorganisation gewünscht, die Regierung liabe ober; 'ftcn J:™1 Abschluß nabe. Minister Präsident Hofmann bestreitet, daß die neuen Organisationen jetzt Vorlagen gemacht. Die Schwäche des Buff-Rabenau'scken Antrages sei das Provisorium,!^?^. iehrbelastung des Landes zur Folge haben werden. Dumont will wiederholt von dem darunter leide der Beamtenstand, die Pensionrrungen würden erschwc'rt und eine ungleiche Be- Ministerium w,||en, ob noch auf diesem Landtag ein Organisationsgesetz vorgelegt würde. Mi- Handlung der Beamten hervorgerufen. Schröder macht darauf aufmerksam, daß die Regierung > n?^^^^^''bent Hofmann bemerkt, daß an Stelle der fixen Etats eine neue Vereinbarung treten veränderlich sei und auch die Kammer einer anderen Zusammensetzung unterworfen sei; es sei g1?/ ?xc k(tT- ^rl(19fn würden jedenfalls so frühzeitig an den Landtag gelangen, daß sie 1876 also keine Sicherheit für die Reorganisation vorhanden. Tie Schilderung unserer finanziellen Leben treten können Komger, als Vorsitzender des Finanzausschusses, verweist auf den Be- Lage, wie sie Herr v. Rabenau gemacht habe, sei nicht verlockend; sei eine bessere Besoldung ter.^'1 ^Olklben, auf die Zulagen des Ministeriums, bittet den Antrag Buff-Nabenau abzulehnen, Beamten nct ig, so müssen dagegen die Stellen vermindert inerten. Die finanzielle Kraft des dagegen die ckn trage bc8 SluSfdjufjeg anzunebmen. Bei namentlicher Abstimmung wird ter An- Landes dürfe nicht erschüttert, daher müßten die Steuerpflichtigen geschont werden, die Justiz- *La? Buy-Rabenau mit 43 gegen 6, der des Abgeordneten Schröder ebenfalls mit 43 gegen 6 Verfassung sei bevorstehend, die Steuerreform-Gesetzgebung in der Schwede, die neuen Reorgani- Stimmen^ abgelchnt. .Mackste Sitzung morgen den 11. Juni. iationen, welche die Regierung vorschlüge, würden Zeit erfordern, unter diesen Verhältnissen sei ~ Berlin, 9. Juni. Die in der Nähe von Berlin bei Straßen- und Spanten Amerika. in Frankreich. den D Cberfoi Son in btr tretungen des Gesetzes sind mit Geldbußen von 500 D- zu Gunsten des Verletzten, Geldstrasen bis zu 1000 D- und Gefängnißstrafen bis zu einem Jahre zu ahnden. Wie man sieht, wird mit Annahme dieses Gesetzes die Emancipation eigentlich erst zur Wirklichkeit. Aber ganz angenommen ist es freilich noch nicht. Das Repräsentantenhaus kann es noch verwerfen. Wie consequent die Verleihung der Bürgerrechte an die Neger auch erschien, so sind doch unüberwindliche sociale Schwierigkeiten geblieben, welche den praktischen Erfolg sehr in Frage stelleii. Weiße Kinder können vorläufig nicht dazu gebracht werden, mit schwarzen aus derselben Schulbank zu sitzen, und die Folge des Gesetze- muß sein, daß, da die Neger mit ihrem Bildungsdrange von dem Rechte, die öffeiitlichcn Schulen zti benutzen, häufigen Gebrauch machen werden, die Weißen ihre Kinder aus den Schulen nehmen werden Zweifellos wird die neue Ord- derung der angemeldetcn Mannschaften und Geräthe mir tem nächsten fahrplanmäßigen Courier», ct\ Schnell Perionen- oder Güterzuge erfolgen, vorausgesrhl, Laß durch tie Verladung und den TranSport eine Ueber'chrellung der fahrplanmäßigen Fahrzeiten nicht herbeigeführt wird, an die betreffende Betriebs-Inspektion zu richten Vermischtes. — Feuerwehr-Transport auf Eisenbahnen. — Der preußische Handel-Minister bat auf den Antrag von Feuerwehrverbänden die Eiienbahn - Directionen ermächtigt, für d»e zu au 8» wärtigen Bränden requirirren Feuerwehr-Mannschaften und deren Lösebzeräthe erhebliche Trans» portbegünstigungen zu gewähren. Auf das von der betreffenden Gemeinde oder von deren Feuerwehr-Vorstände an den Stations Vorsteher schriftlich zu richtende Aniuchen soll die Deför» MM Ocffentl 2872) Fori cn den Philipp S bmiitn 14 Xo berücksichtitzun hi unltrzcickr Giehm, am ©rofcberAOO Pötti Etadtri — Der Papst empfing die amelikauischen Pilger. Lagsand. Rew-Nork, 31. Mai. Was der hochherzige Surnner mit all seiner Beredsamkeit und all seinem Eifer vom Senat nicht hatte erzwingen können, das hat er gewonnen mit den in den letzten Athemzügen zu seinem Freunde ausgehauchten Worten: „Laß mein Bürgerrechtsgesetz nicht durchsallen." Nach einer^zwanzigstündigen Debatte hat neulich der Senat von Surnner die Session auf Session eingebrachke Vorlage, welche den Negern gleiche Rechte mit den Weißen verleiht, endlich, mit 29 gegen 16 Stimmen, aiigenommcn. Zwei Republikaner, Vorernan und Carpenter, stimmten mit den Demokraten gegen die Bill. So weit ein Gesetz sie zu sichern im Stande ist, herrscht jetzt vollstän- . Sie wieder auf der Tribüne erscheinen Rouher a • -T erhärt,^die ^2orte Gambetta's verdienten nur Verachtung. Tie Sitzung wird Berlin, 10. Juni. Bei den Führern der hiesigen Social - Demokratie Lantander, 10. Juni. Eine aus 25 Bataillonen bestehende, 12 Ge» fanden vorgestern früh polizeiliche Haussuchungen in ausgedehntem Maße statt, schütze führende Haupt-Truppenabtheilung der Carlisten ist auf der Linie von Wie wir erfahren, war der Führer der social-demokratischen Partei, Herr Estella concentrirt. Die Regierungs-Truppen marschiren auf Tafalla zu. General Hasselmairn, auf die Polizei zu näherer Vernehmung citirt, da man in seiner Concha ist voir einem leichten Unwohlsein wieder hergestellt. Wohnung Briefe von Louiö Blanc und anderen hervorragenden Führern der Londviier Social Demokratie vorgesnnden hatte. Als Resultat der Haussuchungen erglebt sich, daß der hiesige „Allgemeine deutsche Arbeiter-Verein", abge sehen davon, daß er nicht ein einheitlicher, zu Berlin domicilirender Verein ist, vielmehr als Central-Ausschuß für Zweig-Vereine in fast allen Städten Deutschlands gilt und ganz directe Verbindungen mit den auswärtigen Häuptern der Social-Dcmokratie unterhält. Man ist somit hinter eine Verbindung gekom men, die unmittelbar gegen das ausdrückliche Verbot des Vereinsgejetzes verstößt und die zur Folge haben dürfte, daß nicht nur der obengenannte socialdemokratische Verein, sondern auch sämmtliche social-demokratischen Vereine, die! mit ihm in Verbindung standen, aufgelöst werden dürften. — Das reiche Ma-s , ............ terial der Haussuchungen ist sofort den Händen des Staatsanwalts Tesiendors.dige Gleichheit, sociale wie politische, zwischen den Weißen mit)' De/vor weni- übergeben worden. ,'gen Jahren noch gemißhandelten Negern. Die Farbigen dürfen nunmehr Theater, Paderborn, 10. Juni. Bischof Martin ist gestern Abend durch ein 'Eoncerte, öffentliche Bälle, Vorlesungen besuchen, Gasthöfe und Bahnen ohne Schreiben des hiesigen Kreisgerichts vom 6 Juni aufgesordert worden, zur Unterschied benutzen; sie dürfen und sollen wie Weiße Geschwornendienste lei- Verbüßung der gegen ihn ivegen gesetzwidriger Besetzung der Pfarrstelle Alme steu ; sie dürfen öffentliche Schulen und Hospitäler benutzen; auch auf den Klrch- erkannten 6wöchenllichen Gcsängnißhast bei Vermeidung zwangsweiser Vorfüh-'Höfen, wo selbst der Tod noch nach der Aufhebung der Sclaverei keine Gleich- rung im hiesigen Jnquisitoriat binnen spätestens acht Tagen sich einzufinden. heit zwischen der weißen und schwarzen Race herzustellen vermochte, sollen (KmS, 11. Juni. Zu einem eintägigen Besuche des Kaisers von Ruß- nunmehr Kaukasier und Afrikaner friedlich nebeneinander ruhen dürfen, lieber» land trafen Hierselbst von Wiesbaden der Prinz und bie Prinzessin Karl von ‘ Preußen, sowie zwei Töchter deö Prinzen Friedrich Karl ein. Dieselben wurden von dem Kaiser auf bem Bahnhöfe empfangen. Kol», 10. Juni. Tie „Kölner Ztg." erfährt aus London, zwischen der französischen und der englischen Regierung hätte betreffs Rochefort's und anderer entflohener Doportirler cm Schriftwechsel stattgefunden und sei die englische Regierung angeblich bereit, die Flüchtlinge im Falle einer Landung aus- zuliefern. Die Kron-Juristen hätten die Ansicht, daß Verbrechen vorlägen, welche die Auslieferung begrüiideten. ? Haiti; "Men , . . , ., -----r.......- London, 9. Juni. Die Kohlengrnben-Arbeiter haben die nach der ur* Eisenbahnbauten be,chafttgten polnischen Arbeiter werden nachgerade zu einer sprünglich vorgeschlagenen Lohn-Herabsetzung von 12st,ger Ärbeit und in der - Es heißt, der Herzog Larochefoucauld, jetzt Botschafter in London Uebung sittlicher Zucht. Auf diesem $eloe liegt die nationale Aufgabe der ein iverde den Geiieral Leflü in Petersburg ersetzen zelnen Staaten, welche die Volkskraft zu pflegen haben, in der die Macht des Reiches wurzelt. — In wenig Tagen werden Die Reformgesetze, welche zwischen JlQU6fL der Regierung nnd den Ständen des Großherzogthums vereinbart sind, wenn Rom, 8. Juni. Die „Jtal. Nachr." bringen folgende zur Heiterkeit nicht etwa ganz besondere, unerwartete Ereignisse dazwischen treten, zur Publi anregende Mittheilungen: „In der Regel wohlunterrichtete Personen erzählen cativn gelangen. Alsdann wird sich für Jeden von uns — er mag Bürger Der Papst habe die sehr fromme Prinzessin - Wittwe Thurn und Tiiis ersucht' oder Beamter fein — Gelegenheit ergeben, seinen nationalen Sinn dadurch zu allen ihren Einfluß anfiu.venden, um den Professor Döllinger znr Anerkennuna bethätigen, daß er an den Instituten der Selbstoerwaltung mit Eifer und Um des Unfehlbarkeits - Dogmas zu bewegen. Die Fürstin versprach ihre auten sicht Thctl nimmt. Wenn aber diese Gesetze, wie wir zuversichtlich hoffen, Dienste und hat noch während ihres hiesigen Aufenthalts alles Mögliche ge. reichen ^egen für unser Land und damit mittelbar auch für das Deutsche Reich than, Döllinger vermittelst hier lebender Freunde von ihm zur Unterwerfung bringen, dann gebührt der Dank Dem, der mit sicherer Hand gerecht und unter den Vatican zu bringen. Aber alle Versuche sind bis j-tzt fruchtlos weise die Zugel der Regierung führt. Gott erhalte uns noch lange unseren geblieben." theuren Landesherrn. Seine Königliche Hoheit der Großherzog lebe hoch!" Rom, 9. Juni. Der Professor der Universität Neapel, Mariano Sem- .-verlin, v. Juni. Die >Lpandauer haben jetzt ihre 40 Millionen - mola, ist mit der Vertretung Italiens bei der Wiener Quarantaine-Conferenr leider nur zum Ausbewahren — erhalten. Am Mittwoch sind die ersten 20 betraut. 8 Millionen des im Juliusthurm nunmehr niedergelegten Kriegsschatzes mittels Traincolonnen daselbst angekommen und am Freitag trafen die anderen 20 Millionen auf der dortigen Citadclle ein. Paris, 9. Juni. In der National'Versammlung wird der Antrag der äußersteii Linken, daß eine Commission, gebildet aus dem Maire und zwei Gemeinderathen, über die Ausnahme oder Löschung in den Wählerlisten zu ent- scheiden habe, mit 357 Stimmen gegen 332 verworfen. Girerd, von den Radi- calen, interpellirte über einen Bries vom 2. Mai, veröffentlicht in der Republique von Nevers. Dieser Brief, ausgehend von dem Central-Comitü der Berufung ans Volk, ladet die pensionirten Osficiere unter vielen Versprechungen ein, tue 21'01)1 Bourgoing s zu unterstützen. Girerd klagt aus Bestand eines geheimen Vereins und fragt die Minister des Innern und der Justiz, ob sie denselben dulden werden. Der Jiistizminister antwortet, die Regierung werde keine geheimen permanenten Coniit^s dulden, und verspricht Wachsamkeit. Rouher erklärt, er kenne fein Central-Comiiv der Berufung ans Volk. Er tadelt den in der „Rvpublique Franyaije" veröffentlichten Brief, dankt Herrn Girerd, daß dieser ihm die Gelegenheit verschafft habe, solche Manöver zu ersticken, glaubt ober, daß der gefälschte Brief zum Gegenstand einer strengen Untersiichnng ge- uiacht werden müsse, damit die Wahrheit klargestellt werde. Der Minister des Innern erklärt, wenn es einen Central-Ausschuß der Bemfung ans Volk gebe, so werde derselbe verfolgt werden. Gambetta greift den Kriegs- und' Den Finanzminister an, weil dieselben Spießgesellen der Bonapartisten seien. C Kri-gSminist-r weist diese Anklage zurück. Herrn Rouher aiitwortcnb, bemerkt ä,|uÄ7um eteflüng'm,8'tiüra.u.«'“fino tsambetta: Es gibt eine Classe von Menschen, denen ich das Recht abspreche, und werden ^unliebft berücksichtigt werden, em Uitheil über den 4. September zu fällen. Das sind die Elenden, welche Berlin. Im Parauet eine» unserer Theater, so erzähu die ^Brl. Brg. Zta.", saß uns vom 2. December nach Sedan aefübrt haben. Der Präsident fordert reichende Dame, welche durck aufgedonnerten Putz und Gambetta auf bipf,- b'io,oi & . durch eine thurmhohe Frisur, auf deren Svipe nn federngeschmückies und schleierumwalltes , s t eldlgende Jeufjerung zurnckzunehmen. Gambetta erwi- Hütchen sich wiegte, die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich lenkte, während der extravagante Nä* I nung in den ersten Jahren ui Folge der eingefleischten Vorurtbeile den Weißen etwas unlieb sein, aber eben so zweifellos ist es, daß Die Weißen bis auf die Kinder sich an die neue Lage der Dinge gewöhnen werden. lokale Rotiz. Gießen, 12. Juni. Die Liebe, ja die Liebe, hat ihn so weit q,bracht. Jedenfalls in Folge obigen Gefühls versuchte sich gestern Abend 10 Uhr ein junger Mann von hier, gcgenwärttg Soldat im hiesigen Regiment, mit einer Pistole zu erschießen. Die btab« sikbtigte Tödtung erfolgte aber nicht, denn sckwerverwundel wurde der Unglückliche In das Militärlazareth gebracht. Der Ort der That soll hinter dem Wenzel'schen Garten gewesen sein, von wo sich der Verwundete bis zum Engelbach'schen Haufe schleppte und da liegen blieb. i'V'Mif» ju r Bonbon, tUr Heiterkeit Lnen. erzählen, *3® "lucht, [ Wtnnuiift ^^re ^ten ’NWy. Unternjerfunft W fruchtlos ^uriuuo Tein- u'ne-Couserenz ie nach ber ur. inen proponirte ben-Befftzer von anzuzeigen, baß ^ßregel betrifft chenbe, \2 Ge- l ber Linie von Hfl zu. General : mit all seiner mnzen können, seinem Freunde hsallen." Nach ner die Session Rechte mit den onuneii. Zmek aten gegen die c jetzt vollste ben vor wem» mrnehr Theater, b Bahnen ohne ornenbienffe lei- j) aus den Kirch- rei keine Gleich- dürsen. lieber5 jn|len des 'Bei5 zu einem Jahre ie Emancipation 4 freilich »och . consequent die !b doch unnber- hen Asolg W -eblch i.f des L ■w, d'-WA > die «nie O" eile ben ®«K iß-n bi- «f b,‘ if fletra*1 we,‘ Ln von i jflf Ije beab- "irfLss. »N« && HA Stil«11""!, wirt' bcrb-'lUuri»»* i(l W'ti i»1 ID K...S* Fri sch b äcker ?u Greben. affljemetner Anzeiger. ferner um die Verdoppelung de« Basses, wenn derselbe in Oetaven hinabgeschritten war und dann wegen des kurzen alten Ülaviers vom Contra F ab nur einfach geführt werden konnte. Ferner giebt diese Ausgabe Auskunft über die Ausführung der Verzierungszeichen, Vorschläge, Doppelschläge re., welche theilweis anders gemeint sind, als wir sie heute verstehen; sie giebt u. A. Anweisung, wie man das Oktavengliffando, welches bei dem tiefsten Tastenfalle der heutigen Instrumente kaum mehr zu spielen ist, auf beide Hände vertheilt, sie lehrt, wie die, vielen Pianisten unausführbaren Trilleraufgaben gelöst werden können, bezeichnet das Zeitmaß und giebt denen, die ohne Lebrer üben, einen dankenswerthen Fingersatz. Eine Ausgabe wie obige, welche noch ganz besonderes Interesse durch Zusammenstellung der verschiedenen Lesarten gewährt, war längst Bedürfniß geworden und wird gewiß jedem Klavierbeflisienen zur höchsten Freude gereichen. — Papier und Druck (groß Hochformat, deutlicher Stich) sind zu loben, der verlassen. sie offenbar intendirt hatte, aber bei den beschränkten Instrumenten seiner Zeit nicht notiren — Der Schottener Anzeiger enthält folgende Annonee, die wir unseren Lesern doch nicht konnte. Bülow und Tausig haben die Berechtigung solcher Aenderungen bereits früher anerkannt vorenthalten wollen: Gesuch. Da meine Frau von mir weggegangen ist, so suche ich eine unfc ,n j^ren Coneerten selbst ausgeführl. Es handelt sich bei denselben allerdings nur Aochin, welche in diesem Fache gründlich geübt ist. Lusttragende wollen sich recht bald bei mir um einzelne Stellen, wie z. D. um die Fortführung einer Figur über das hohe f hinaus, wo melden. Iaeob Schröder in Eichelsachsen. , Beethoven abbrechen und sie in einer untern Oetave wiederholen mußte, anstatt sie fortzusetzen, Marburg. Da« soeben ausgegebene Verzeichniß des Personals und der Studirenden unserer Hochfckule von diesem Semester weist eine Frequenz derselben nach, wie sie diefelbe in fcitiem J-h.hundnI nod. nicht gchabt h«bt. Di- Zahl ber immatriculirten Studenten betrugt 430. Da/u kommen n°ch 10 nicht immatrieulirte Zuhörer s° daß an den Vorle,ungen 440 Personen The« nehmen. Theologie studiren hiervon 47, JuriSpruoenz 67 und Mediem 132. Der philosophischen Faeultät gehören 184 Studenten an. nnniaa den 14. Juni. Chr. Noll Wittwe in der Neustadt, H- Röder v ........ in der Wallthorstratze, Zülch Wittwe auf dem Seltersweg. IPreis für die ganze Ausgabe in zwei Banden beträgt nur 3 Thlr. 10 Sgr. Kopspub einen dahinter sitzenden Herrn geradezu zur Verzweiflung brachte, weil er bei der Literarische«. Beweglichkeit der Dame nicht« ^kiter zu sehen bekam, alö die ^^lsche ^reimgung von * Literarische Notizen. Särnrntlicke Sonaten, Sonatinen und kleine Klavierstücke Haaren, Tüll, Federn, Blumen k. Resignirt ertrug der jeber anderen Ju«fi*t ©eraubte toa^ ^n Beethoven sind in einer neuen Ausgabe von Tust. Damm bei I. G. Mittler in renb de« ersten Akte« fein Geschick; wahrend be« jteeiten aber riß ihm die G duld. Plötzlich { erschienen, welche den Anspruch erhebt, eine Musterausgabe zu sein Sie gründet aufspringend reicht er der Undurchsichtigen em Geldstuck mit den Worten hm. denselben nickt nur auf den Vorzug der äußeren Ausstattung, welche man dem Werke vor Fräulein, möchten Sie ihre Haare nicht lieber in der (Sarberobe a ge en, hi r s andern Editionen zugestehen muß, sondern vorzüglich darauf, daß sie, auf die Autorität eine« robegclo!" Diese bei offener Scene laut ausgesprochene Aufforderung wur e Bülow, Czerny, Hiller re. gestutzt, die mancherlei kleinen Fehler ausmerzt, welche sich „wie eine Publikums mit Gelächter und lauten Bravo» ausgenommen, so daß die besag e a flL. ewige Krankheit" bei allen früheren Abdrücken fortgeerbt hatten, ferner aber darauf, daß sie rathen fand, sich von ihrem Platze zu erheben, um das Theater auf Nimmer t ] , 8 viele Stellen in den Sonaten Vern jetzigen Umfange der Klaviere gemäß so giebt, wie Beethoven Besondere Bekanntmachung Oeffentliche Aufforderung. 2872) Forderungen und Ansprüche aller Art an den überschuldeten Nachlaß des Philipp Seipp von Lang-Göns sind binnen 14 Tagen bei Meldung der Nichtberücksichtigung bei Ordnung des Nachlasses bei unterzeichnetem Gerichte anzumelden. Gießen, am 6 Juni 1874. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Bötticher, Scriba, Stadtrichter. Stadtger-Assessor. Kersietgerungm. Holzversteigerung in den Domanialwaldungen der Oberförsterei Rieder-Ohmen. Mittwoch den 17., Freitag den 19. und Samstag den 20. d. M., werden in den Districten Heiligenbcrg, Buchwaldskopf , Wickelrain und Tränkkopf bei Lumda versteigert: 21 Eichenstämme von 16 bis 62 Cmtr. Durchmesser mit 4—10 Mtr. Länge — 12 Cubmtr., 512 Kiefern- und Fichtenstämme von 15 bis 26 Cmtr. Durchmesser mit 6—18 Meter Länge = 181 Cubmtr., 1 Birken-, 1 Linden-, 6 Aspenstämme; 26 Eichen-, 1 Elsbeer-, Wagnerftan gen und 1627 Kiefern- und Fichten- siangen, zu Sparren, Leiterbäumen, Gerüststangen, Latten re. geeignet. Am Mittwoch kommen in den Districten Heiligenberg, Buchwaldskopf, Wickelrain und Tränkkopf 17 Eichcnftämme (dar- unt er 6 starke, für Glaser geeignete) 12 Fichten-, 1 Birken-, 6 Aspenstämme, die Eichen- (und Elsbeer-lStangen und 1388 Fichten-Stangen; am Freitag und Samstag im District Tränkkopf: 4 Eichen-, 1 Birken , 500 Kiefern-Stämrne und 239 Kie- fern-Stangen (jeden Tag etwa die Hälfte) zur Verw.rthung. Zusammenkunft jeden Tag, Morgens 812 Uhr, am Mittwoch im District Heiligenberg an den Wiesen, am Freitag und Samstag im District Tränkkopf auf der alten Gießener Straße. Grünberg, am 7. Juni 1874. Großh. Oberförsterei Nieder-Ohmen. (2879) Hüter. Heu- und GrummetgraS- Versteigerungen. 2880] Die diesjährige Heu- und Grurn- metgraserndte von dem zum Gräflichen Wctterscldcr Hofgute gehörigen Wiesen soll Donnerstag den 18. d. M. und die von dem zum Gräflichen Flen- sunger Hofgut gehörigen Wiesen Freitag den 19. d M., jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, öffentlich an Ort und Stelle versteigert werden. Laubach, am 6. Juni 1874. Gräfliche Rentkammer. Weber. Main-Weser-Bahn. Z Samstag den 13. Juni, ” des Nachmittags um 6 Uhr, sollen im Main-Weser-Bahnhof dahier am südlichen Uebergange einige Haufen alter ausrangirter Bahnschwellen meistbietend verkauft werden. Gießen, den 11. Juni 1874. Der Bahnmeister: Gerhard. | Bekanntmachung. Freitag den 19. Juni c. lsoll im Geschäftszimmer der Garnison-Verwaltung, Grünberger Chaussee: i 1. Die Anfuhr der während der Feuerungs-Periode 1874/75 erforderlichen Steinkohlen von circa 5600 Centner vom hiesigen Bahnhofe, Vormittags 9 Uhr, 2. die Lieferung des pro 1875 erforderlichen Zündholzes von 96 Cubmtr., Vormitt ags 9l/z Uhr, !im öffentlichen Submissionswege vergeben werden. Die bezüglichen Bedingungen liegen im Geschäftszimmer zur Einsicht offen. Gießen, den 12 Juni 1874. Großherzogliche Garnison-Verwaltung. Holzversteiqenmq im Gießener Stavtwalde. £ Montag den 15. Juni 1874, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Forstwartei Fernewald, in den Districten Bannwald u. Steinerwald nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: A. Brennholz: Scheith. Prügelh. Stock. Reish R-M. R M. R-M. Wellen. Buchen 2 1 — — Aspen 8 25 10 250 Eichen — 102,6 42 1720 Nadel — 14,8 6,8 970 » Bau-, Werk- und Nutzholz: 165 Eichen-Stämme von 15 bis 35 Cmtr. Durchmesser und 4 bis 11 Meter Länge mit 36,15 Cub -Mtr., 4 Nadel-Stämme von 22 bis 30 Cmtr. Durchmesser und 6,2 bis 12,4 Mir Länge mit 1,83 Cub.-Mtr. 9 Birken-Stäm ne von 15 bis 24 Cmtr. Durchmesser und 5 bis 9,4 Meter Länge mit 1,87 Cub.-Mtr., 165 Eichen-Stangen mit 8,77 Cub.-Mtr., 203 Birken- und Nadel-Stangen mit 8,75 Cub.-Mtr. Die Zusammenkunft ist in Annerod. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1 December 1874 gestattet. Gießen, am 9. Juni 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen, Vogt. ß Heugrasversteigerung. Das diesjährige Heugras von den Freiherrlich von Nab en au'scheu Wiesen und Gärten soll Montag den 13. Juni L I. in Abtheilungen an Ort und Stelle versteigert werden: a) Morgens um 9 Uhr von I Vr Morgen in der Aemarkung Groß Buseck, b) Vormittags 11 Uhr von 15 Morgen in der Gemarkung Alt-Buseck und c) Nachmittags 1 Uhr in der Gemarkung Trohe von 21/2 Morgen. Rabenau, am 6. Juni 1874. Der Rentmeister: Schmid t. Z Mittwoch den 17. Juni, A Nachmittags V-2 Uhr, wird mit der Mobilienversteigerung in dem Hause des verstorbenenWirthes Heinrich Lampus dahier fortgefahren und sollen Möbeln aller Art, Bettwerk und sonstiges Hausgeräthe versteigert werden Aeiigebotenes. Iß Schleifen 2885] Eine 131 Cmtr. lange Kinder- in seidenem Bande und allen möglichen bettladc, 6 Holrftühle, 1 Bücherbank Farben , mit metallenen Abzeichen für und 1 Schaukelpferd sind billig zu ver- Krieger-, Sänger- und Turner-Vereine in kaufen. Lit. A. 172. Collection von mehreren Hundert Mustern Zur gefl. Beachtung! Baumwollene Damen - und liefert schon von IVr Sgr das Stück an JL. Meyer, Wiesbaden, (3605) Filiale der Bonner Fahnenfabrik. 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Loose zur Bremer Ausstellung sind nur noch bis Cnde dieser Woche bei der Expe- dition dieses Blattes zu haben. Moskau. 1872. Fabrikmarke. Wien. 1873. Buschentlial's Fleiscliextract. General-Depot Leipzig. Untersuchungscontrolle: JIanpt-Depdt: (30) M. Andreae, Frankfurt a/M. Aecht kölnisches Wasser von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expeditton des Gießener Anzeigers empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 fl. per halbes Dutzend und 45 fr. ver Glas gehorsamst ____________________________________Johann Maria Zsarina in Köln. Sernulckie Anzeigen. 2878) Gegen Vergütung kann Schutt jeder Zeit an meinem Hause, verlängert Reichensandstraße, abgeladen werden. Wi lh. Krämer. 2858) Tüchtige Mobelschreiner finden gegen hohen Lohn Beschäftigung bei Nidda. A-Rin a h ause n, Kunstmöbelfabrik. Dermiethungen. 2873) In meinem neu erbauten Hause ist der mittlere und der obere Stock auf den 1. Juli zu vermietben. _________________G. Noll, Gärtner. 2865) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen bei H. Keck, Kaplansgasse. 2894] Ein Zimmer mit Bett ist an einen Arbeiter zu vermiethen. A. 108, Asterweg. Programm 6. L BUHE it Co zum Conoerl des lalinlliiil-Säiigeiliiiiiiles im Welyel'schen Garten 8. K r a u s s e. L a ch n e r. 2. 9. 3. Otto. 10. Bettler. Heim. 4. Kalltwoda. Abt. 5. 12. Kreutzer. Schulz. Abt. 13. 21 b am. im Hoffmann. Leutner. 6. HarrnonieGießen: „Lied der Liederlichen" von . 7. Ouvertüre zur Oper: „Die Königin für einen Tag" von ..... aoldnem Scheine' von 14. Fest-Ouoerture von „Das deutsche Lied" von 11. Bauer'scher Gesangver- Sammlliche Vereine: „Das deutsche Lied" von Sämmtliche Vereine: „Gott schirme dich mein Vaterland" von. . . Liederkranz Gießen: „Das deutsche Lied" von Liederverein Marburg: „Morgengruß" von bei seiner Sangerfahrt am 14 Juni 1874, Amsterdam, Nieuwendijk 1, 328. 2lntwerpkll, Courle rue neuve 2. Augsburg, Thüle 153,0. Ajchafsendurg, Dalbergstraße A. 6. Ansbach, Eudreßstraße T. 23. Berlin, Friedrichsstraße 131 B. Breslau, Blücherplatz 6 7. Bremen, Langestraße 115. Braunschweig, Sock 24. Barmen, Heibterslraße 20. Bonn, Moxslraße 1. Brombcrg, Schwedenstraße 4. Bochum, Hochstraße 22. Bayreuth, neben dem Nalhhause. Bamberg, grüner Markt Ebcmnitz, Annenßraße 441. Eoburg, Badergasse 8. Eobleuz, Entenpsuhl 16. (srcseld, Elisabethstraße 19 a. Ereuznack), Neustadt 489. Colmar, Kaufmannsstraße 2. Dresden, Breitcstraße 21 I. Danzig, Langgassc 74. Darmstadt, Elisabethstraße 30. Döbeln, Niedermarkt 315. (Erfurt, Anger 17. Frantfurt a. O., Promenaheftraße 1. Freiburg i. B., Bertboldstraße 28. Oiriinma, Langegasse 171. Gießen, in den neuen Bauen B 81. Hannover, Hildeshkimerstraße 55. Hildesheim, Schubüraße 1316. Halle a. S., Bariüßerstraße 6 vcidelberg, Hirschgasse 7. Hanau, Altgasse 8. Lchw. Hall, Neuestraße. ein Gießen: „Die schönste Liebe" von . . GesangvereinGrünberg: „Was klingt dort in froher Lust" von . . Mannergesangv.Wetzlar: Wenn der Mond mit Saale des Herrn Wenzel. Bei ungünstiger Witterung findet auch das Concert im nunmehr sehr geräumigen Saale statt. zu Gieße«, unter Mitwirkung des Musikcorps des 2. Grosch> Hess. Inf.-Reg., unter Leitung seines Kapellmeisters Herrn ftraiiffe. Dirigent der Gesammtchöre: Herr Kauf«,an«. DaS Concert beginnt 3 Uhr Nachmittags. — Generalprobe 12 Uhr Vormittags. — Abends von S Uhr an Bankett * 2. Abthcilung Die 3 Gießener Vereine: „Bundeslied" von . . ! Liedertafel Marburg: „Das treue deutsche Herz" von.....i Harmonie Butzbach: 1. Abthcilung 1. Festmarsch von . . . i Hamburg, Natbhausmarkt 3 4 Königsberg i. Pr., Prinzesfinnenstr. 4 E. Kassel, Untere Königsstratze 58. Köln, Rmkenpfuhl 2. Miel, am Hafen Karlsruhe, Langestraße 18. Kaiserslautern, Eisenbahnstraße 11. Leipzig, Nicola,siraße 51. Löbau, Bahnhofstraße. Limburg a d. Lahn, Neumarkt. Ludwigshafen, am Markt. Magdeburg, Knocher>haueruf', iuttur- JWn. sn te«! Kl