M Beförbert ei*ate ngen des lSlnalpeisev. vtetttl‘6^rtg 1 fL 11 h eu yrwzerkhir. Dorch bi» tM Vijegcn vterteliL-rig i jl n h. GießtMAn)elgtr. Erscheint tflfllid», mit lut nahmt Sonntags ExpevMon Lanzletberg, Lit. v. «r. 1 Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen. 'blllibtg I, ?en, imiu ii n. ung. i?: • Büchner. cg: !che ■ Otto. >l>: >on Heim. ur- Die • - Abt. erg.' in ■ - Schulz. dar: mit M Hoffmani - Leutner- Neneralprob: t Bankett in nunmehr sehr 18 fr. 30 fr. 48 fr. 1 sl. 10 h- 1 ft 30 fr. 9 fr. lbendS bei Hut« 8 tolle. Dagegen iii. oir. Nr. 132 Tonnrrstag ocu 11. Juni Politischer Theis gen. Der Abg. Ternburg spricht für Bewillignng des Nachtrag-Budgets. deshalb, hoher Kammer die neuesten Resultate der Verhandlungen über die Revision der Etats, wie sie dem Finanzausschüsse bereits mitgetheilt worden sind, ebenfalls vorzutragen. Bei den Behörden im Ressort des Ministerinms des Innern ist bereits das Resultat der Revision, abgesehen von der Organisation der Medicinalbe- Hörden, worüber Vorberathungeu noch im Gange sind, definitiv abgeschlossen. Es wird dies auch von Seiten des Ansschusses und — wenn ich nicht irre — auch von Seiten der Herren Abgeordneten Bnff und von Rabenau anerkannt. In dem Ressort des Justizministeriums steht bekanntlich eine neue Organisation durch die zu erwartende Reichsgesetzgebnng bevor; es ist also hier gänzlich unthunlich, jetzt neue Etats vorzulegen, ehe man weiß, inwieweit in die künftige Organisation durch die Reichsgesetzgebnng eiugegnffen wird. Es bleiben also i och die Veränderungen im Ressort des Ministeriums der Finanzen, ans welche von Seiten des Finanzausschusses Werth gelegt worden ist, und es sind hier hauptsächlich zwei Punkte. Es ist einmal die Organisation der Forst- und Domänenverwaltnng. Was die Organisation der Baubehörden betrifft, so hängt die Frage damit zusammen, wie es in Zukunft mit dem Gemeinde-, Kirchen- und Stiftungsbauwesen gehalten werden soll. Ob insbesondere die Militärbehörde, die Oberbaiidircction, wird entbehrt werden Es liege im Interesse der liberalen Partei, aus den ewigen Provisorien herauszukommen nnd das Ministerinm in die Lage zu versetzen, regieren zu können, bann werde man (eben, wie das Ministerinm sein Programm ausführe. Minister Hofmann erklärt, ans ein Provisorium nicht eingehen zu können. Die Regierung glaube, das Mißtrauen, welches hierin liege, nicht verdient zu haben. Darmstadt, 10. Jnni. Abgeordnetenkammer. Auf Befragen Dumont's erklärt Ministerpräsident Hofmann, daß die Regiernng das Budget für die nächste Periode nebst den erforderlich scheinenden Organisationsänderungen noch zeitig genug vorlegen werde, daß sie am 1. Januar 1876 in Kraft treten könnten. Ter Antrag Schröders wird nut sehr großer Majorität abgelehnt, wodurch das Rachtragsbudget genehmigt ist. Vertin, 9. Juni. Von verschiedenen Seiten sollen an das Reichs- kanzleramt Wünsche gelangt sein, welche die Ausprägung von Zwei Markstücken verlangen, tifc bekanntlich nach dem Beschluß des Reichstages in das Münz- gejetz ausgenommen worden sind, ohne daß jedoch ein Zwang zur Ausprägung einer'bestimmten Quantität ausgesprochen wurde, obgleich aus den Verhandlungen sich die geringe Neigung der Negierung für dieses Geldstück erkennen ließ. Besonders soll nun aber das Bedürfniß nach Zwei-Markstücken in Süddeutschland, wo man einen Ersatz für die allmählig verschwindenden Gulden ,Er hoffe, daß die starke und milde Hand Ludwigs HI. ferner in diesem Sinne DCUuCQianO. | fortwirke. Darmstadt, 8. Juni. Die in der heutigen Kammersitzung abgegebene Darmstadt, 10. Juni. Bei der heutigen Verathung des Nachtrag- Erklärung des Herrn Minister-Präsidenten Hoffmann lautet: jBudgets in der Abgeordneten-Kammer erklärte Minister Hofmann: die Negie- Es kann der Regierung nur erwünscht fein, wenn vor Eintritt der ver- rung wünsche dringend die Bewilligung des Nachtrag-Budgets. Sie wolle ehrlichen Kammer in die Verathung des Nachtrags-Budgets sämnnliche Mitglie-'keine überflüssigen Stellen, allein sie müsse mit concreten Verhältnissen rechnen, der der Kammer in die Lage gesetzt werden, sich davon zu überzeugen, wie die l und wenn sie auch die Mittelbehörden entbehren wolle, so sei es ihr doch jetzt Regierung ihr Bestreben, Vereinfachnngen in den Verwaltungen herbeizuführen, nicht möglich, die Frage vollständig zu erledigen. Der Abg. Schröder bean- erst dann beurtherlen, wenn der Geschäslskreis dieser Behörde in Beziehung und reichliche Prägung von Zwei-Markstücken Ersatz geschaffen wird, gar nicht auf das Gemeinde-, Kirchen- und Snstungsbauwesen definitiv geregelt ist, oder unmöglich sei, daß sich in jenen Gegenden trotz des Dijagios das österreichische baner der Oberbandirection und den etwaigen Ersatz derselben Vorlage zu Durch eine Eingabe des dem jüdischen Glauben angehörenden Gerichtsmachen. Es wird sich also bei dem nächsten Budget G-legenheit finden, daß^assessors a. D., Dr. jur. N. zu N , welcher sich an der dortigen juristischen die Stände darüber mit der Regierung sich vereinbaren. — Es bleibt sonach Fakultät als Privatdocent zu habilitiren wünjcht, ist meine Aufmerksamkeit übrig die Organisation der Forst- und Domäi enverwaltung Hierüber war daraus gelenkt worden, daß im $ 33 Al. 2 des Reglements der Fakultät vom bekanntlich eine Eommission niedergesetzt worden, und zur Zeil, als das Nachtrags-^ 13 September 1840 unter den Erfordernissen für die Zulassung der Habili- Budget vorgelegt wurde, auch zur Zeit, als der Fmanzaueschußbericht seinem tatiou als Privatdocent unter Anderem auch die christliche Consession des Be- Dericht erstattete, waren die Verhandlungen dieser Commission noch nicht so Werbers aufgeführt ist. Gegenüber dem Art. 12 der Verfassungs-Urkunde vom weit gediehen, daß die Regierung bereits ein Resultat vorzulegen im Stande 31. Januar 1850 und dem Bundesgesetz vom 3. Jule 1869 kann ich Die län- gewesen wäre. Inzwischen haben diese Erörterungen einen Abschluß insoweit gere Aufrechterhaltung der fraglichen Vorschrift nicht für statthaft erachten und gefunden, daß es der Regierung möglich ist, heute mit Genehmigung Seiner! will daher den § 32 Al. 2 des Fakultäts-Reglements, so weit er dieselbe ent- König!. Hoheit des Großherzogs, die Grundzüge der neuen Organisation dir hält, hiermit ausdrücklich ausheben. Ew. Hochwohlgeboren ersuche ich ergebenst, Cameral- und Forstverwaltung vorzulegen. Ich erlaube mir, diese Grundzüge, ter juristischen Fakultät, sowie dem Herrn Rector und dem Senat der dortigen die auch heute bereits dem Finanzausschuß mitgetheilt worden sind, der verehr- Universität diesen meinen Erlaß zur Kenntniß zu bringen. "" * ' Die Schl Pr., der wir diese Notiz entnehmen, meint, sie habe Bezug fortgesetzt hat und wie es ihr gelungen ist, auch in Bezug auf einige Punkte, tragtc hierauf, für dieses Jahr das Budget zu bewilligen, für das nächste die bei Vorlage des Nachtrags-Budgets noch nicht znm Abschluß gekommen Jahr aber die Vorlage eines unifafjeuteii Reorganisations-Entwurfs zu verlan- n-aren, in der Zwischenzeit einen Abschluß herbeizuführen. Ich erlaube mir gen. Der Abg. Ternburg spricht für Bewilligung des Nachtrag - Budgets. diesem Bauwesen mitzuwirken haben werden. Diese Frage ist zur Zeit noch _ ,, w . nicht zum Abschluß reif und wir können uns deshalb nur Vorbehalten, bei dem Zulossuitg zur Habilitation als Privatdocent unterlag, hat der Enltusminister nächsten Budget auch über die Entschließung der Negierung bezüglich der Fort- untenn 24. März d I. folgende Entscheidung getroffen: Durch eine Eingabe des dem jüdischen Glauben angehörenden Gerichtswenn man übersehen kann, wie weit überhaupt noch staatliche Behörden bei Guldenstück wieder heimisch macht. Berlin, 9. Juni. Betreffs einer religiösen Beschränkung, welcher die verlangt, herantreten, und Personen, welche mit den dortigen Verkehrsverhält- köunen, ob und welche Einichtungen an ihre Stelle treten können, läßt sich eben nisten vertraut sind, sprechen sich dahin aus, daß es, wenn nicht durch schnelle lichen Kammer vorzulesen. Meine Herren! Wir geben uns der Hoffnung hin, daß die Kammer in auf die juristische Fakultät der Breslauer Universität. der Erklärung, die ich zu verlesen die Ehre hatte, einen neuen Beweis davon — Tie „Wcser-Ztg." macht folgende „wirthschaftliche Beobachtungen" : finde, daß es der Regierung wirklich und ehrlich Ernst mit der Frage der „Im neuesten Heft des „Arbeiterfreundes" (12. Jahrg., 1. Hft) von Böhmert Reorganisation ist, daß die Regierung aber allerdings dabei nicht leichtfertig und Gneist befindet sich eine Aufstellung, aus welcher hervorgeht, daß in zu Werke geht, sondern sich ihrer Pflicht bewußt ist, nur so weit zu gehen, einer englischen Baumwollspinnerei 202 Arbeiter pro Woche von 60 Arbeits- als eben das Jntereste des öffentlichen Tienstes es zuläßt, daß sie es' nicht stunden 42,000 Pfund Garn erzeugen; dazu werden folgende Bemerkungen ge- Übernehmen kann, Schritte zu thun, von denen sie sich selber sagen müßte, daß macht: Eine deutsche Spinnerei von ter gleichen neuen Einrichtung würde zur dadurch die Verwaltung desorganisirt würde. Ich glaube, verehrliche Kammer Production desselben Quantums Garn bei einer Arbeitszeit von 71 stunden hat allen Grund, zu der Regierung, nach deren bisherigem Verfahren das Ver- wöchentlich ungefähr die doppelte Arbeiterzahl brauchen. Andererseits ist der trauen zu hegen, daß sie mit Ernst und eifrigem, gutem Willen die Reorgani- Arbeitslohn in England theils fast doppelt, theils mehr als doppelt fo hoch, sation anstrebt, und sie kann der Regierung, wie ich glaube, nur dankbar fein, wie in Deutschland. Aus diesen kurzen Notizen ist ersichtlich, daß Die engli- wenn dieselbe dabei gewistenhaft zu Werke geht. Ischen Spinnerei-Arbeiter doppelt jo viel verdienen, wie die Deutschen, weil sie Es ist die Hoffnung der Regierung, daß durch diese Erklärung etwaige doppelt so viel produciren. Mit Freuden würde der deutsche Fabrikant gleich Bedenken, die in dieser Kammer noch gegen die Bewilligung des Nachtrags- hohe Löhne wie der englische für gleich hohe Leistungen, bei welchen ja Die Budgets vorhanden fein könnten, beseitigt sein werden. ! Fabrikanlagen viel vortheilhafter auszunutzen sind, bezahlen; was er aver nicht Darmstadt, 9 Juni. Gelegentlich der heutigen Feier des Geburtstages kann, das ist, für das Pfund Garn mehr Arbeitslohn aufwenden, als )em Sr. König!. Hoh. des Großherzogs erklärte der Minister Hofmann, das Wohl des englischer Concnrrent, da er zu gleichem Preise wie dieser verkaufen muß ; er Landesherrn könne nicht von den öffentlichen, mit dem deutschen Reiche innig ver- würde anderenfalls mit Verlust produciren und 2^ 'ctn „ wachsenen Interessen getrennt werden. Man dürfe die Opfer nicht vergeffen, welche aufzehren, in welchem Falle auch seine Arbeiter belchaftigungslos sein wurden, zur Begründung des Reiches gebracht seien. Strenge Arbeit fei noch die Auf- denn nur wo Capital vorhanden ist. gibt es lohnende Arbeit. gäbe der Einzelnen. Die Reformgesetze würden nächster Tage in Heffen ver- Berlin, 10. Juni. Die „Provinzial - Correspondenz' hebt ui einem kündigt werden, was zum Wohle Hessens und des Reiches beitragen werde- Artikel „Die neuen Mai-Gesetze und die Bischöfe hervor, daß der bisherige des dortigen Consistoriums und des geistlichen Kuryer Poznanski" meldet, das Gnesener Domkapitel auf der „Parthia" nach Ong] Oberheesen 77 91 do. 11. Ernis«. — 9 3M-40 Holl. fl. 10 3t. 9 45-47 Du raten . 5 32 -34 meldet: * Auf den Recurs Presse", Dohn und Neu- am ferneren Aufenthalte lK60r lH64r Livomeeer 36 Tocraner 58’/» Elisabeth.-Prior 100 100 104- . 105' Moni; llnübtrtrofftr Ir VäsLe, em 1.134) Je IRoM btn 30'o 3Ü o 30 o 5o q 50 o Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg l^eipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Dlscunto A Beschlagnahme der Kassen Seminars. Pofen, 10. Juni, des erzbischöflichen Stuhles papieren mit Arrest belegt. Posen, 10. Juni. , eoujr unb D lähmendste Itrt’iJ (harten : ** Zeugnisse f Wilder Kaffee in Lalifornien. Der Lmador Ledder beuchtet über wtlden Kaffee b*T -Die er Strauch kommt in unserer Gegend »ehr fl. 250 v. 1954 96'.; Priori Ui talo-»se — Ixiose l(X)’/8 158', Bei der gestrigen Beschlagnahme des Vermögens wurden 123,000 Thlr. in Baarem und Werth- Frankt. Vereins-Kasse 80' 4 1 farmst. Bankact. 362 Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bankaeiien 102.9 (fest. Creditaot. 226' , Galizien — Pr. Friedrdor ।' i k. S. 94»/4 k. 8. 105'/, k. S. 105 k 8. IW« k. 8. - k 8. 94' t k. s. 1054/4 tu. 8 105'/ I. 8. 105’ Gohhorlen fl. kr. k 8. k 8. k. 3. k 8. der polizeilich ausgewicsenen Ncdacteure der „Dresd. mann, hat die Kreisdirection entschieden, daß Beide in Dresden nicht behindert werden sollen. /Imcrifta. New - Nork, 8. Juni. Nochefort hat sich Europa eiugeschifft. 20 Franke tut. 9 25'/,—26' , Engi. Sover. 11 51 53 Rum. Im per. 9 42 — 44 Dollar in Geld 2 25'/,- 26' , Sein ■'«'»cf, flfieit Kalkutta, 8. Juni. Die erste Brücke über den Ganges ist dem öffentlichen Verkehr zur Benutzung übergeben worden. Zur gefl. Beachtung. Portotnrife der Kaiserl. Post mit Angabe sämmtlicher im Umkreis von 10 geographischen Meilen um Gießen belogenen Postanstalten sind in der Erepd. d. Bl. A 6 kr. pr. Stack zn haben. ' <167^1 ifg ^"kkische un| JPtfHpaitei, ^unellen, ^meclandS, Birnen, rmvfiebl r Ventil billig -- völlig hoffnungslosen Machtstrebens willen sich der inneren Zerrüttung der Kirche schuldig machen wollen. — Daffelbe Blatt bestätigt, daß der Kaiser die Enlser Reise vielleicht schon Sonntag anzutreten und vor der Gasteiner Reise noch das russische Kaiserpaar in Jugenheim zu besuchen gedenke. Königsberg, 8 Juni. Die „K. H. Ztg." schreibt: „Im vorigen Jahre wurde bekanntlich dem verstorbenen Altkatholiken Müller die Begräbniß- stätte in geweihter Erde vom Probst Dinder verweigert und die Beerdigung in der vom Probste angewiesenen ungeweihten Erde auf Anordnung des damals durch teil Polizeirath Möbius vertretenen königlichen Polizei-Präsidiums vollstreckt. Die hinterlassene Ehefrau Müller's hat sich dabei nicht beruhigt und auf dem Beschwerdewege jetzt eine vom 27. Mal danrte Verfügung des Cultus- ministers und des Ministers des Innern erhielt, in welcher die Beschwerde für begründet erachtet wird, „indem nach dem Resultate der inzwischen zum Abschluß gebrachten Ermittelungen für sestgestellt anzunehmen ist, daß die Grabstelle auf dem ungeweihten Theile des Kirchhofes belegen und ein auf diesem ungeweihten Platze gewährtes Begrabniß als ein ehrliches im Sinne des Landrechts nicht angesehen werden kann." Von dieser Auffaffunz sind die betr. Behörden in Kenutniß gesetzt. Eine weitere Remedur eintreten zu lassen, sehen! sich die Minister indeß nach Lage der Sache außer Stande. Insbesondere kann die beantragte Genehmigung zur Umbettung der Leiche nicht ertheilt werden, da der Ausgrabung der Leiche des an der Cholera Verstorbenen sanitäts- polizeilichc Bedenken eutgegenstehen. Auch kann dem Anträge, dem Probst Dinder oder, wenn dieser es nicht thue, dem altkatholischen Pfarrer (Storniert auszugeben, „den ungeweihten Theil des katholischen Kirchhofes oder wenigstens das Grab einzuwcihen", nicht stattgegeben werden, weil es den staatlichen Behörden nicht zusteht, einem Geistlichen einen derartigen Auftrag zu ertheilen.' Posen, 9 Juni. Der „Kuryer Poznanski" meldet aus Gnesen die Prioritäten, östr. Stab. Prior. 63 > b öslr s. Lombard 49* , A iileliciiMiooMC. Darmstädter fl. 50Lon«e — — kurh. 10 Thlr. Lo.»*e 72'/, Nassau 25 fl. 45' , BrauiLic^riger 22V, 3' y Oldenburg, a 40 I’hir. 377/, 4U y bayr. Pram.-AnL — 4U y badische Lnose — Badische fl. 35 I^oose 70 5721 V. "Jtlipp ? an\ ” Äölt" jtibtri« Vermischtes. Tießcn, 11. Juni. Auf einem Personenzuge der Cöln- Gießener- Bahn wurden dieser Lage die Insassen eines Coupö's durch eine höchst unangenehme Beschcerung überrascht. Urplötzlich nämlick summten Hunderte von Bienen in dem engen Raume umher und umschwärmten die Köpfe der erschrockenen Passagiere in bedrohlicher Weise. Als man sich näher nach der Ursache diejer räthselhasten Erscheinung umschaute, erblickte man unter einem der Sitze einen großen Bienenkorb, dessen Flugloch, wie sich spater ergab, zwar verschlossen gewesen, fick aber durch das Rütteln des Zuges geöffnet hatte. Aus diesem strönUen die kleinen Stachel- träger im dichten Schwarm heraus. Schleunigst ergriff ein Herr den Korb und warf ihn zum 6oupüfenfter hinaus. Damit war aber der Besitzer der „italienischen Bienen" nicht zufrieden, vielmehr drohte er mit einer Klage wegen Schadenersatzes. Einer der Mitreisenden aber meinte, da8 solle er nur thun, c8 liege hier freilich eine Beschädigung fremden Eigenthums vor, allein der betreffende Herr habe sie im Stande der Rothwehr ausgeführt. — Was »st denn draußen in der Welt los? fragte»» die Leute in Herne ärgerlich. Herne ist ein betriebsames Städtchen, bann es viele Geschäftsleute, Liebesleute und besorgte Eltern flieht. Die Kaufleute erwarteten vergeblich Antwort auf die dringendsten Geschäftsbriefe, die Bräute fragten verzweifelt: Bist untreu, Wilhelm, oder tobt? und sogar bie Herren Eltern bekäme»» keine Studentenbriefe, nicht einmal um Geld Die Post wurde mit Klagen überlaufen, ba$ gehe nicht mit rechten Dingen zu, und endlich fürchtete sie's selbst und ließ bei einem Brief tnifler Haussuchung thun. Da fanden sich in einer Kiste nicht weniger als 1035 Briefe, 206 Postkarten, zahlreiche Pakete, Waarenproben und Drucksachen aller Art, die meisten noch gar nickt geöffnet. Dem Briefträger wars nur zu unbequem gewesen, all das Zeug auszutragen. Er ist dieser Tage vom Kreisgericht z»» Bochum wegen Unterschlagung zu einem Jahr Gefänaniß verurtheilt worden. — Eine wichtige Erfindung wurde in Amerika gemacht. Es »st das nämlich eine so kleine Damvfmasckine, daß man mit diesem Motor Nähmaschinen in Verbindung setzen und treiben kann. Bekanntlich greift das Treten der Maschine die Gesundheit der Näherinnen in ber verberblicksten Weise an und viele junge Frauen siechen langsam bei dieser Beschäftigung dabin. Mit dieser Miniaturdampfmasckine, welche billig berzustellen ist, wird die Nähmaschine erst vervollständigt, und wir dürfen die neue Erfindung mit Freuden begrüßen. In Amerika ist die Masckine seit Kurzem im Gange. Die Erfinder sollen 200,00" Dollars an dieselbe gewendet haben, ehe sie zu der jetzigen Dollkommenheit gekommen ist. Auch an jeder alten Maschine kann mit Leichtigkeit bie kleine Dampfmaschine angelegt werben. Für Nordbeutschland haben die Erfinber ein Patent erworben. sei gestern ebenfalls aufgefordert worden, einen Bisthums-Verweser an Stelle des feines Amtes entsetzten Grafen Ledochowski innerhalb 10 Tagen zu wählen. Dresden, 9. Juni. Das „Dresd. Journ." fllld» in tn ter W it> fltbilitn, bent biln, w.'ru'ter Stirer dtbt, PorMi [jng ocrsttigerl o'llßcn, den ■ Idlogberzozli Bayer. 5" y r — - .° o 1jährige 1017 . „ 4° 0 1jährige 97’ «. Würtemb 4*/t° y Ob!. 101' . Baden 4'/,» „ ObL e. E. L. 101 Oesterr. Silberrente 67 , „ Papierrente 63 Spanier, neuest. 3 » 17' , Amerik. Bonds 18**1r 1033/9 . 1882r 99 ’ . lMM5r 102 . , 1887r 1O2'/a 5% östr. F. SU E. B. 332';,; Lomhard. Bahn 146' 2 Ludwignh. Bexbach 179 , Max bahn 119' s Bayer. Ostbahn 109 llbein-Nabebahn-AcL — Hess. Ludwigsb -Art. 130' , i?n E. 2chit I)»breii erbaut Kbe, 3120 'Bit ei' betrubsiil r ! Ißitivoi Hell, cca. 80 |uiov sich angeknüpft habe, die anzustellenden Geistlichen den resp. OberpräsicentenISknommen und bie legte Depesche von Keokuk bestand »m pnesteriicken Segen für die Neu- namhaft zu machen- Diese Forderung werte in andern Staaten ohne Wei- vmnat?lten“ h . • y—n - —------ ÖM-Mvtn wii». Wenn diese Pflanze ivirklich ber echte «affeebaum wäre ,o konnten d.e ganzen Hügel-Ländereien LaUkorn.ens in unqeheure e .. A „4 , ■ ■ w J ?, Plantagen umgewandelt werden und unsere trockenen Hügel, welche zu bewänern eine dlgkeit betretenen Bahn irgendwie zu erwarten oder auch nur möglich sei.,Unmvgllchkeit ist, würden ebenso werthvoll werden als bewäfferte Ländereien ES freut uns Um so einfacher liegt jetzt die unausweichliche Frage, ob sie um eines nun^*, oiele u?,mr Bürger den Strauch in ihre Gärten verpflanzen und seiner Euitivliuna ihre ----- - - - - — - - »ufmeniamnit zuwenden wollen.- ° ’ Hftrsrnnarbrlcbh'iL 10. Juni 1874 PrensN 4* 2° 0 Oblig. 101 '/t I rankf 3'/,» y Oblig. 90' , Nas«. 3'/,v 0 Obi. 93' , Kurhe.-s. 4® u „ 983 4 ■rr. Hew. 5- n ' »bl . . 40 0 „ 100'/6 , S'/i^o . 97'4 m,fh„ 2? der Hauptstadt Mexiko 18. Ma. dat.rter Bericht des Rew-Rork Herald * 5°?^' ^7 Bürgermeister von Jacobo ,m Staate Sinaloa, Dem Prafecten seines amt, ^ lN'kgetheilt hat, oag er den Jose Mana Bonilla und iem Weib verhaftet gerichtlich verhört und lebendigen Leibe» wegen verübter Hererei verbrannt habe Das cfficielle „Diario" bestätigt diese Schandthat und fügt bei, daß Der Scharfrichter unteren aenetbiat muroe, ern anderes alte» Weib und ihren Sohn wegen des gleichen Lergehen» zu verbrennen. — n eigenthümliches Leichenbegängniß wurde (wie man der Pos. Ztg schreibt» am -8. Mai von ber jüdischen Gemeinde in Wrescken veranstaltet. Bei den Erdardeiten Behufs Leguna des Fundaments der neu zu erbauenden Synagoge stießen die Arbeiter auf zwei men ch- llL,®dd>e,l hefige, etwa zehnzöll.ge Nägel steckten. Bei der darauf folgenden Bloßlegung ber Skelette fanb man dieselben m einem fast noch ganz erhaltenen Sarge lieaenc, und zwar erkannte man das eine als ein männliches, bas andere als em weibliches Skelett. 'Lr ■ te&cn ?’e vollständig und tadellos erhaltenen Zähne auf Die Jugend der hier Getöteten icplieHen. Längst schon erzählten alte Leute, baß auf dem Snnagagenplatze brei jübi'che Mar- tnrer begraben lagen, und zwar ein Rabbiner ber Gemeinde von W reich en und em Brautpaar "^che in ber schrecklichen Judenverfolgung des Jahres 1656 nebst vielen anderen Gemeinde» Mitgliedern umgebracht worden waren. Man erzählte sich, baß früher auf jenen Gräbern mehrere Male im Jahre Gebete verrichtet wurden, doch war die genaue Bezeichnung der Stelle im Laufe der Zeiten theilweüe in Vergessenheit gerathen Denn bie vier Pfähle, welche bis heute zur Umzäunung jener Gräber bienen sollten, waren, bas wußte man, nach und nach von ihrer stelle gerückt. Am 28. Mai nun fanb bie Beerdigung ber roieber ans Lickt geförderten Gebeine unter Theilnahrne fast der ganzen Gemeinde Statt, welche tief ergriffen der bei Dieier Gelegenheit gehaltenen Rede des Rabbiners lauschte. — Die Verbrecher-Statistik für Rom zeigt, daß seit einiger Zeit bie Anzahl ber Verbrecken sich bajelbft bedeutend vermindert. Es Dürfte von Interesse sein, festzust llen, ob die Verbesserung einer Vermehrung deS Personals Der Polizei zu verdanken sei, oder aber einer neugeichaffenen Organisation. Die Untersuchun», welche zu diesem «eyufe angestellt wurde, ergab folgendes Resultat- Das päpstliche Rom besaß ein Normaloersonal für Oie öffentliche ^cherheit von 1001 Beamten, wovon 769 Gendarmen, 100 Wachen und 132 Reiter. Die italienische Regierung hingegen weist ein Polizei-Personal von nur 510 Carabinieri und L-icherheitswachen auf. Dabei hat sich Rom, »eit es Hauptstadt des Königreiches geworden, um Vieles vergrößert und natürlich auch mit ber Vermehrung seiner Einwohncnchaft Jndivi Duen in seine Mauern gelockt, bie ganz besonderer Ueberwachung bedürfen Da nun ohne Zweifel jetzt ber öffentlichen Aufsicht weniger Verbrechen entgehen als früher, so ist dieses günstige Verwaltungsresultat sowohl bei» besser geschulten Beamten al« Der zw.ckmäßiaeren E'nrichtuna beizumessen, unb es läßt sich von da auf bie anderen VerwaltungSzweige Der Rück« 'chluß ziehen, baß mit bem Einwurzeln eines freiem VerwaltungSgeiste« ber Fortschritt nach unb nach überall unverkennbar sein wird. (Deutsche BI.) Marburg, 2. Juni. Ein entsetzliches Verbrechen ward in Mauerbuch, einer Ortschaft im Gerichtsbezirk Marburg, in ber Nacht vorn 30. auf den 31. Mai verübt. Um 11 Uhr flanb das Wohn- unb Wirtschaftsgebäude bes Gastwirths Huber, an ber rnarburger Chaussee ganj isolirt stehenb, von mehreren Seiten zugleich angezündet, in vollen Flammen. Die Bewohner des Hauses burck bas Geprassel aufgeschreckt, eilten zum Hausthor, um ihr nacktes Leben zu retten; allein wer beschreibt ihr Entsetzen, als sie beide Thore — straßen und hof* feitig — von außen verrammelt fanben. Da Die Fenster mit bicken Eisengittern versehen sind, gestatteten auch diese keinen Ausgang. Herbeieilende Bewohner der ziemlich weit entfernten Ortschaft überblickten schnell Die furchtbare Lage Zu den Thoren konnte man nickt mehr gelangen, da die Flammen bereits an denselben leckten. Einige herzhafte Männer machten sich an ein Fenster, unD es gelang ihnen mit harter Mühe, ein Gitter zu lockern, so daß sie Raum zum Durchschlüpfen einer Person schufen. Halbtobt vor Schrecken und vom Rauche betäubt, zog man die Opfer eines scheußlichen Verbrechens aus der Oeffnuna. Markerschütternd war das Brüllen der Kühe und Schweine, Die leiDer nicht mehr zu retten waren unb in ben Flam men ihren Tob fanden. Man flieht ber Verrnuthung Raum, daß ein Gast, mit welchem der Wirth an demselben Tage wegen einer Zechschuld von 30 Kreuzern in Streit gerathen, aus Rache Feuer gelegt hat. ___________________________________________ 322 > DaS Annoncen Büreau von R u 0 o I p h IM o f | e, vertreten durch -v. Heidingsfelder, Wallihorstraße 96 in G letzen, ist für bie Beförderung von Inseraten jeden Inhalts, als EmpfehlungSanieigen, Kauf- und Verkaufgesuche. Stellenaefuche, ^ainiliennncbrichten n. s n' ;i$ hcifinD.rq »unerlöffia iu emvfeblen. 8er«n9 erfüllt und sei so eben noch ,n bem kothol,scheu Oesterreich, gleichfalls «n den «»hängen ter e.ena« wie f.lgt: ollau, ,cmm, u„,„„ ohne vorherige Vereinbarung nut Rom, lediglich aus Grund der Louveranetat zahlreich vor und trägt sehr rnckuch. Er kann leicht cultiv.rt werden, da er fast k.»ne Bewäs der staatlichen Gefctzgebung festgestellt. Ter Artikel schließt: Die Führer der [tTUnfl verlangt, was daraus hervorgeht, daß er sehr oft auf hohen Hügelrücken. seh? leiten kalbe lisch en Bewegung könne» sich jetzt der Täuchunz nicht mehr ^ngeben, Ä, r daß em Zuruckweichen der staatlichen Machte von ber nach innerer Rothiven- flffflemetner Snzeiger CH HANDLUNG IN Australisches preferoirles .fleifdj. KiiHlernielil 2865) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen bei £> Keck, Kaplansgasse. 4 Emil 2854) Es wird Jemand zum Wecktragen gesucht. I Blocke Äofo/arle, Julienne. Emmenthaler-Käse. Aad-, Zenker- & Aferdeschwämme. PUNSCHESSENZE. DIVERSE LIQUEURE. MvMrtnLe Kheindttim von Gebr. UoevI in NIEDERLAGE NATUERL. MINERALBRUNNEN. Nidda. Mnekan. 10 gco Fabrikmarke. ■e Die soeben erschienene Nr. 36 2-A enthält: 9 General-Depot Leipzig. Skizze von Georg Hiltl. Mit Abbildung von I. Gilbert. Jugenderinnerungen. Oelfarbe, fertig zum Anstrich, rasch und (1304) Das grüne Thor. Roman von Ernst Wichert (Fortsetzung) — Ein Minister« rath bei Frau von Maintenon. Historische A- R i n g h ause n, Kunstmöbelfabrik. 2791) Eine stille Familie sucht ein kleines Logis, 3 Zimmer mit Zugehör, wo möglich im Freien- Auskunft giebt die Exp. d. Bl 2747) Ein gut beleumundeter Arbeiter, der sofort eintreten kann, gesucht. Näheres Kanzleiberg B- 68, ebener Erde. 2858) Tüchtige Möbelschreiner finden gegen hohen Lohn Beschäftigung bei ♦ E Christian Fatz, Brandgasse. «5. 2875) Leere Kisten zu verkaufen bei Ge br. Stamm- 2845) Drei unmöblirte Zimmer zu miethen gesucht. Näheres bei I. Blitz. 2839) Einen guten Arbeiter sucht Friedrich Magnus, Schuhmacher, Teufelsluftgärtchen. 2873) In meinem neu erbauten Hause ist der mittlere und der obere Stock auf den 1. Juli zu oermiethen G. Noll, Gärtner. (Erd&cccen, loEannis&ccreii, hiMßEEKEN, APRiCOSEN, Aepfel« Birnen, Mirabellen. Oocofade, Eacoigna, Vanille, Thee, Zimmt, Urrac, Aum, tzogna MALAGA, MADEIRA, Slierry, Portwein. Triissetn, (Champignons, Agar Agar, Gelatine. Takelinandcln, Takelroünen, Tafelfeigen, llal. Baselaüssi. 2818) Für ein Frankfurter Weißwaaren- Geschäft wird ein junges Mädchen zum sofortigen Eintritt gesucht, welches mit den vorkommenden Arbeiten einigermaßen vertraut ist. Kost und Logis im Hause. Näheres bei I. Rothenberger, Lindenplatz. Eingemachte Fruchte, als: Annunus, Mrkrche, 2767) In der Nähe des Lindenplatzes wird eine Scheuer oder sonst ein größerer Raum, der sich zu einem Magazin eignet, zu miethen gesucht. Offerten abzugeben bei der Exped- d. Bl. oi'te"' fl. kr St: 5 2869) Am unterzeichneten Orte soll die Stelle eines Fürstlichen Brunnenmeisters neu besetzt werden- Alle, welche auf diese Stelle reflectiren und die zu ihrer Besorgung nöthigen Kenntnisse zu haben glauben , wollen sich innerhalb 4 Wochen bei dem Unterzeichneten melden. Büdingen, den 6. Juni 1874. Klingelhoffer, Fürstlicher Baurath. 2824) Alte Sandstcinplatten oder ähnliches Material wird zu kaufen ffesucht- Offerten beliebe man in der Exped. d. Bl. abzugeben. Caviar, Sardines ä l’huile, rass. Sardinen, Sardellen, Iltemmer in Bosen, Cervelatwurst. Tafclrosinen, Tafclmandeln, Tafelfeigcn, Orangen, Jtal Haselnüsse, (1306) empfiehlt Emil Fischbach. Türkische PfTaumen, Bamberger Zwetschen, Brünellen, KirHchen, Apfelspalten, 2874) Ein Eisenbahnbillct II. Elaste von Cassel bis Berlin, gültig bis zum 22. Juni, wird billig abgegeben. Näheres im Cafe Ebel. Von einem süddeutschen Freunde des Daheim. II. Buch Die Knabenzeit. (Fortsetzung.) — Die socialistischen Parteien der Gegenwart. (Schlup.) VI. Die Socialkon- servatioen- Von Rudolf Meyer. Mit 6 Portraits. — Am Familientische: Naturwissenschaftliche Umschau. Von Er. Otto Dammer X Zu Bestellungen empfehlen sich: die Ferber'sche Univ.-Buchhandlung, E- Heine mann, I. Ricker_______ Eröscn -, 43ofincn -, ßinfenmeftf. Vermischte Unzeigen. 2866) Eine Frau, welche im Weißzeugnähen und Ausbessern gründlich erfahren ist, nimmt im Hause Beschäftigung an. Wo? sagt die Exp. d. Bl. besondere Bekanntmachung Ocffentliche Aufforderung. 2872) Ford Zungen unö Ansprüche aller Art an den überschuldeten Nachlaß des Philipp Seipp von Lang-Göns sind binn.m 14 Tagen bei Meidung der Nlcht- berücksichtigung bei Ordnung deö Nachlasses bei unterzeichnetem Gerichte anzn.nelden. Gießen, am 6 Juni 1874. Gcoßherzo.ft'ches Stadtgericht Gießen. Bötticher, Scriba, Stadtrichter. Stadtger -Assessor. I*üsse, ?.c:r.c ß Aepfelwein vorzügliche Qualität im „Frankfurter Hof' (Fr. Fränkel.) Mörberuw von $erfauißdud)i. m empfebjen.__ 2876) Ein starkes Zugpferd ist zu verkaufen auf der Müble von Franz Peppler & Comp. 2878) Gegen Vergütung kann Schutt jeder Zeit an meinem Hause, verlängerte Neicheniandftraße, abgeladen werden. Wilh. Kramer. in GIUNNKV Herren-Wäsche, als: weiße und bunte Hemden, Kragen, Manschetten, Chemisetten, sowie Shlipse und Cravatten, Kragen- und Manschetten-Knöpfe, Älace-, Wildleder- u. Sommer-Handschuhe, Hosenträger, Socken, Unterhosenu.-Jacken, wollene Hemden, empfiehlt in reicher Auswahl billigen Preisen. s SS. Buhssunen, Aecht kölnisches Wnster von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle ich zu 8 fl. per Dutzend, 4 ft. per halbes Dutzend und 45 kr. per Glas gehorsamst Iobann Maria Marina in Köln. Biisdienllial's Fleiscliextract "Aermiethungen. 2871) Zwei Familienwohnungen zu ver- miethen und bis 1. August beziehbar bei C. Plank, Wolkengasse. Loose zur Bremer Ausstellung hart trocknend, VJ LoEL" Jn»r-diei!E'- »um An- find nur nock bis Ende dieser Woche bei der Expe- streichen und Wichsim der Fußboden empfiehlt I , . . » 7^. = r (1304) Emil Fischbach, dttron dreses Blattes ;u haben. Fußboden-Anstrich Fußbodenlack, sofort trocknend, öeinölficcatif, zum Einölen, n üov IUt dn 91eu. -tz fr ^klich Su,ln,,t««e Ijrl T ‘"Mw, k,re »fficiiüe ®*uen gtnötbiqt \ Wttibt) am at.be^n Drhufz M mtn-d): ?! Wn LSä m «Mrt Skelett. ?ltr ®ciö6teten jüdische Mar- ' ©wutpoar, veren Gemeinde! jknen Gräbern nung der Stelle welche bis h und nach von W qesorderten tn dn bei dieser Anzahl der Ver- N-tten, ob die i oder aber einer angeiiellt_nmde, die öffentliche !32 Reiter. Die Carabinieri und reiches geworden, Mschaft Jndivi- ■ Da nun ohne ier, so ist diese- r zivelkmäßizcren izweige der Rück- ' Forljchrilt nach (Deutsche Bi.) , einer Ortschaft bt. Um 11 Uhr arburger Chaussee Minen. Die Be- r, um ihr mM straßen- und Hofern versehen sind, h weit entfernten man nicht mehr wer machten fiel) o daß sie iVaum Rauche betäubt, erschütternd war nd in den Pam: mit welchem der it tzerathen, auS Condensirte Milch. | Liebig’s Fleischexrract. Milchverkauf Süße Milch und Dickmilch ist täglich zu haben bei (2870) Louis Möser. fipel* k. 6- 100 k 8. 100 k S. 10^ k's. A k 8.94V, k s. IO5?’ ttA VS* fi tÖD1/* Siipiioil-Orcliliank von E. Schieß in Düstcldorf, vor 4 Jahren erbaut, 210 Millimeter Spitzenhöhe, 3120 Millimeter Banklänge, complet und betriebsfähig, zum Schraudenschneiden nach Witworth's Scala, mit gekröpftem Bett, cca> 30 Centner Gewicht, billig abzugeben Frankfurt a. M- 2858)C. IVolfff. Teorlor. Aersietgerungen. Montag den 15. d. M. und d.e folgenden £ Tage, A Nachmittags 2 Uh.", sollen in Hause der Frau Minna Kerl in der Neustadt, die ,um Nachlaß der Frau Stadtpfarrer Hessig Wittwe gehörenden Mobilien, beftebenb in gut erhaltenen Möbeln, warn'ter 2 Sopbas, Glasschrank rc-, sehr gute Betten und Weißzeug Silberge- räthe, Porzellan und sonstiger Hausrath, an den Mei lbietenden gegen baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 8. Juni 1874. Großherzogliches Ortsgecicht Gießen. Lüd ek in g. Für Gartenbesitzer empfehlen wir unsere von Autoritäten seit Jahren als leistungsfähigst erprobten, ahrbaren (2868) Girtengiessniaschine t, Saug- und Druckwerke, a Thaler 53. Rühmendste Anerkennung in „Br. 9leu= bert'S Gartenmagazin 1864." Cataloge und Zeugnisse franco. EsclliaaLt Spaeth,sD?aft6tiienfalnir, H. 61678) Aalen (Württemberg.)______ AechteHapolit. Maccaroni, Eicrgemuscnudcln, Türkische und Bamberger Zwetschen, Apfclspalten, Brünellcn, ReineclandS, Birnen, 1305) empfiehlt Emil Fischbach. 2748) Ein Treppengeländer 73 Stäbe Gußeisen billig zu verkaufen. I. Rothenberger, Lindenplatz. Äcilgebotenes. Königs Ncisstärke Unübertroffenes Fabrikat zum Stärken der Wäsche, empfiehlt (2134) E m il Fischbach. Aechie Aeap. Waccaroni, Vermicellis, Suppenteige, Sicrgcmüfc- & Eierluppennudrln. Paniermehl. 1873. Wien. i. 1872. Wettemuer 1 Loos 36 fr 1 Loos 36 fr Friedberg, im März 1874. 1 f (2093) L Landwirthschaftliche Maschinen und Geräthe. Im Ganzen 400 Treffer. Verloosungö-Plan. Mit der im Spätsommer d. I. dahier stattfindenden Wetterauer Industrie-Ausstellung ist auch eine Verloosung verbunden. Es werden 10,000 Loose ausgegeben und darauf 400 Preise gezogen, wecke größtentheils von den ausgestellten Gegenständen angekauft werden sollen. Die Ausloosung findet öffentlich in Gegenwart zweier amtlichen Personen in einem noch zu bestimmenden Locale in Verbindung mit einer Festlichkeit am Ende der Ausstellung statt. Die Gewinnliste wird nach stattgehabter Ziehung veröffentliä t. Bestellungen auf Loose wolle man gefälligst franco an das „Verloosungs-ComitS der Wetterauer Industrie-Ausstellung" richten. Wieder« Verkäufer erhalten Rabatt. Zur Verloosung kommen unter Anderem namentlich: Pttiiiiiw, S Nähmaschinen, 1 Sopha mit 6 Stühlen, Scffcl, Nähtische, Waschtische, Eommoden, 2 Regulatoren, sowie sonstige Möbel, Industrie-Ausstellung !» /ricbbcrij im Spätsommer 1 8 7 41. Preis eines Looses: 36 Kreuzer. DaS AuSstellungS-Comit^ pyi jrv Q c Kr. V Tatmi mt einjäten und P lUKtüiW Sd.’ tii‘ ncd) in die taiiang dri $ e.'r. Zimmermann, Geb. Hofgericktsrath. Mndclsoerem. Einlösung der Landesgoldmünzen und Prenf;. Friedrichsd or bebetreffend : Laut Bestimmung Großh. Ministeriums der Finanzen (d. d. 23 Mai a. c. Reg.-Bl. Nr. 26) können bis zum 30. d. Mts. die Annoncen für den (^iefiener Anzeiger, Kladderadatsch, fliegende Blatter, Berliner Tageblatts (24,000 Abonnenten), '■t-Witfcn a ^8 m Uiimii etamüba t:t 81lfm m’l tu ^ict-ästS,!; fei bfll Wkn bleiben. Ew-un al'ltfant; bereits gri, Mttdf nut aus artig quJ ’Xctbtrtnt ke„«h, $>e Kam . J) dir in 1 “ 4 StlMitr Zu unserer Jahresfeier am 17. Juni in Groß-Linden, bei welcher Vor-§ mittags Herr Professor Kübel aus Herborn und Nachmittags Herr Psarr^ vicar Schlosser aus Gießen predigen wird, laden wir unsererseits und zu-^ gleich im Auftrage des evang. Kirchenvorstandes zu Groß-Linden alle Vereins- । Mitglieder und alle Freunde, die sich von dem guten und weithin gesegneten.sowie alle anderen Zeitunaen Deutsch- Werke des Vereins überzeugen wollen, recht herzlich ein und sprechen dabei lands und des Auslandes befördert täglich den wohlgemeinten Wunsch ans, daß die Feier in Groß-Linden auf die so ‘i initin^uucn freundliche Einladung der Gemeinde eine recht zahlreiche Bctheiligniig aus her1 ytllpÜlt’ VJlVlICf bezw. nach Feststellung deg Metallwei lheS, durch diejenige Emlosungs' lasse, bei welcher die Stücke eingeliefert worden sind. (2848)] Der Vorstand. 28771 Restauration Husch. Heute Abend S Ubr: /i, V2 Königl. Preust FriedrichSd'or bei hiesiger Obereiuneh » .t 2> unter ®IC$b- E'aatsn yjri,l>niaeh ( 1helet'i ’üt bu Unr g.3) dir Q Un6 ^«Itunge 4) '°ior tef * I Vt -? «» f(r 6 ■'T,n- (fr v ?•'?"* In 1 ltil '""Site ÄK rat »tiin (( ' :k trttri llt1h f üi öidje i «.V v hnt