Gießener Anzeiger "A, Mnzeige- und Mmtsblati für den Kreis Hiessen rsität. Mittwoch den 11. März Rr. SV IWi tonürofitäten; teilten Gebühr dahin geändert: und der i« ung ei dem Präfideck Botffaitb« *ten Lohn Sättigung Zusammenhang stehende und vom nationalen Standpunkts wie im 1) für jeden Grundbuchs - Auszug ist eine feste Gebühr von 7 fr. nach Eintritt der Reichswährung eine solche von 20 Pfennigen, 2) für jede Parcelle eine Zusatzgebühr von 3 fr., nach Eintritt Neichswährung eine solche von 10 Pfennigen entrichten." Motivirt wird diese Abänderung wie folgt: virrteljihrtg 1 fl. 12 kr mti Vrinzerlohn. Durch bk tziost bezogen vtrrleljLhrtg 1 fl. 29 kr. im Sinne des Strafgesetzes. Zur Anwendung desselben sei nicht crsordcrlich, daß zu alsbaldigen Gewaltthätigfciten direct aufgefordert werde, sondern es genüge eine „Anreizung zu Gewaltthätigfeiten in einer den öffentlichen Frieden gefährdenden Weise, also eine Einwirkung, welche geeignet sei, eine Mißstimmung gegen eine Volksklaffe hervorzurufen, die zu einem gewaltthätigen Bruche des öffentlichen Friedens führen könne. Das Dbertribunal trat dieser Auffassung bei und verwarf daher die von dem Vcrnrtheilten erhobene Nichtigkeitsbeschwerde. Cs geht nun aus diesen richterlichen Erkcnntniffen eben für Ififittfr Meres bd der Pt? schaftspolitik haben das Uebergewicht des Capitols auf Kosten der Landwirth- schaft, welche dadurch verarmt, geschaffen, und ebenso die Socialdemofratie groß gezogen. Nur vollständige Umkehr kann uns vor Unglück, Commune und gänzlichem Ruin bewahreu. Freihandel, Gewerbefreiheit, Freizügigkeit und alle anderen Institutionen zu Gunsten des wucherischen Capitols müssen wieder beseitigt werden, wenn ■— die Landwirtschaft nicht zu Grunde gehen und der Staat nicht aus Rand und Band kommen soll." Berlin, 7. März. Bor Kurzem ist in Betreff der socialdemokratischen Agitation eine richterliche Entscheidung erfolgt, die von allgemeinem Interesse ist. Ein Agitator des Allgemeinen deutschen Arbeitervereins hatte in öffentlichen Vorträgen, welche er in verschiedenen Provinzialstädten gehalten, wiederholt gegen die Bourgeoisie aufgereizt und zum Kampfe gegen dieselbe gehetzt. In allen drei Instanzen ist derselbe verurtheilt worden, und zwar wegen Verletzung des §130 des Strafgesetzbuchs. Tie Bourgeoisie, heißt es in dem Erkenntnisse des Appellatiousgerichts, bilde nach dem üblichen Begriffe, wie ihn der Angeklagte selber dcfinirt habe, unzweifelhaft eine Klasse der Bevölkerung Erscheint tügltch, »it Mitnahme Sonntag- Expedition: Lanzletberß, 8ü. SB. Rr 1 „Die im Jahre 1830, also vor mehr als 43 Jahren erfolgte Festsetzung der Gebühr für die Ertheilung von Grundbuchs-Auszugen auf den Betrag von 2 fr. für jede Parcelle entspricht an sich schon dem heute so sehr verminderten Wcnhe des Geldes nicht mehr. Dieselbe genügt aber auch aus dem Grunde in Zukunft nicht mehr, weil nach der durchschnittlich fast dreißigjährigen Fort- sührung der Grundbücher die Ertheilung eines Auszuges in Folge des nothweu- digen Rachschlagens in Haupt- und Supplement-Bänden eine gegen früher außerordentlich vermehrte Arbeit verursacht, die sich noch steigert, wenn das Aussuchen der Nebenläger, welche in der Provinz Rheinhessen in den Auszügen anzugeben sind, das Nachschlagen der Original- und Supplement-Karten noth- wendig macht. Die vielfachen Beschwerden, welche in dieser Hinsicht vorgebracht worden sind und nach Vorstehendem als begründet erscheinen, dürften die vorgeschlagene Erhöhung der Gebühr genügend rechtfertigen. Da die Fixi- rnng derselben in einem Gesetze erfolgt ist, so kann auch eine Aenderung nur auf dem Wege des Gesetzes erfolgen. (Hess- Volksbl.) Darmstadt, 9. März. Während bisher die Ansicht verbreitet war, iW c$ werde der neue Justiz-Palast erst in der ersten Hälfte des Aprils bezogen —— werden, ist gutem Vernehmen nach in den letzten Tagen von dem Justizmini- T" suckt liber, SchuhnW-f hegen durfte. Ob übrigens jetzt, nachdem die Civilehefrage durch die Reichs- DClltfcfiCnnl). tags-Abgeordneten Völk und Hinschius wiederholt in das Gesetzgebungsgebiet des Reichs gegeben worden ist, die hessischen Stände überhaupt noch zur Durch- Darmstadt, 7. März. Der den Ständen vorgelegte Gesetzentwurf, berathung einer desfallsigen particularen Gesetzesvorlage gelangen werden, mag die für Ertheilung von Grundbuchs-Auszügen zu entrichtenden Gebühren betr., dahin gestellt bleiben. (N. Frkftr. Pr.) bestimmt im Wesentlichen: „Ter Absatz 2 des Art. 9 des Gesetzes zur Siche-i Berlin, Anfang März. Professor Birnbaum, Mitglied des letzten ning des Grundeigenthums und des Hypothekenwesens vom 29. October 1830 landwirtschaftlichen Congresses, faßt den Inhalt der darin vorgetragenen wird in Anschui g der für die Ertheilung von Grundbuchs-Auszügen zu entrich-'K lagelieder der Agrarpolitiker in folgenden Worten zusammen: „Der langen ! Reden kurzer Sinn ist der: Der Zollverein und die gesammte neuere Wirth- schehen. sä-'S, &.»'**■* ^Spedition & i» ikanische , M il'ascliereijjj gen ■■ Mäu$hU 8„h D t)ocr, . ^stshiel mit bt- lnisurt a/U ir Publibm zu bti Beteiligung 'uschel« ittutit-Mnltr- [) Dr. Engel tung. Stiftung »crd" - i fl. an 10 -«L au§ ©tejen IjgJ* hia wm 20' ®“'! bnn iriflen leibet jlciium an das hiesige Hofgericht und Bezirks-Strafgericht die Weisung ergan-j hervor, daß die veideibtichen Hetzereien mit Aufreizungen gegen die Arbeitgeber, md SBtOmari» gen, den Umzug so zu beschleunigen, daß derselbe bis zu Ende t. Mts. voll-jgegen die besitzenden Klassen, die Bourgeoisie, die Capitalistcu u. f. ir., wie sie - ■ iflungbei zogen ist und die öffentlichen Berhandlnngen des Bezirks-Strafgerichts Bem'in der Presse und in öffentlichen Versammlungen nur zu häufig Vorkommen, jl. <8 Ium en ML näd)ften Monat ab in den Räumen stattfinden können. Ebenso werden danach keineswegs erlaubt und straflos, sondern das Diejenigen, welche fick solcher die am 13. k. Mts. beginnenden Schwurgerichts-Verhandlungen schon dorlselbst Aussäreitungen schuldig machen, dem Strafgesetze verfallen sind. Der Minister abgehalteu. Der ganze Justiz-Palast mit den verschiedenen Bediensteten ist dem des Innern hat deshalb den Proviuzialbehörden von den roreiwähnten Erkeunt- hiesigen Kiofqericht unterstellt. Da das bisherige Local des Schwurgerichts nisten durch eine Circularverfügung Mittheilung gemacht und dieselben auge- unb Bezirks-Strafgerichts von dem neuen Gebäude weit entfernt ist, wird das wiesen, den Polizcivcrwaltungen einzuschärfcn, auf das strengste darüber zu Publikum zweckmäßig von der Verlegung rechtzeitig Notiz zu nehmen haben, wachen, daß die aufreizenden Agitationen in öffentlichen Versammlungen, sobald Das Justizministerium hat sich die förmliche Ueberweisung der für die einzelnen sie Verletzungen des Strafgesetzes, insbesondere des § 130 des Strafgesetzbuches Morten bestimmten Räume ausdrücklich Vorbehalten. (Frkftr. Journ.) enthalten, nicht ungeahndet bleiben. Redner, welche sich derartige Verletzungen Aus Hessen, 8. März. Wenn es bikher einigermaßen gerechtfertigt zu Schulden kommen lasten, seien, besonders wenn sie nicht bekannt oder nicht irar wie sich unsere erste Kammer zu dem bekannten Landmann'schen Antrag ortsangehörig, sofort in Haft zu nehmen und der Staatsanwaltschaft vorzu- -nf'Einführung der obligatorischen Civilebe und der Civilstandsbnchführung führen, gleichzeitig sei der Beweis des begangenen Delictes mit Sorgfalt und durch Civilstandsbeamte in den ' rcchterheinischeu Provinzen unseres engeren Umsicht sicher zu stellen. Aaterlaubes stellen werte, so sind wir der Lösung dieser Zweifel jetzt etwas, — Der Kaiser hat die versuchsweise Eiufuhrung einer einzigen Patron- näher qeiückt insofern nämlich der Ausschußbcricht der eisten Kammer über taiche mit 40 Schliß genehmigt und sind den Corpscommaudos bereits eut- ienen Antrag nunmehr gedruckt vorliegt. Bekanntlich hat die hessische Regie- sprechende Probestücke zngcsendet worden. Bis jetzt führt der Infanterist je rung sich zur Vorlage eines entsprechenden Gesetzes-Entwurfs bereit erklärt, so- zwei Patroutaschen auf beiden Seiten des Koppclfchloffes zu je 20 Schuß und halb entschieden sei baß die Frage nicht im Wege bei Reichsgesetzgebung außerdem in zwei Taschen am Tornister noch zu 20, also im Ganzen 80 Schuß, erledigt, sondern der Landesgesetzgebung überlasten werden solle, und hierbei Die Einführung der Metallpatronen und des entsprechend kleinen Kalibers des weiter bemerkt daß im letzteren Falle, die Gesetzesvorlage gleichzeitig mit dem neuen Jnsanteriegewehres gegenüber der früheren volnminösen Pappspiegel- dcn Ständen znge agten Gesetzesentwurse, die Feststellung der rechtlichen Der- fübrui g und dem großen Kaliber deS Zündnadelgewehrs ndncirt den zur Auf- bältiiisse der Kirchen ui d kirchlichen Vereine im Staate betr., erfolgen solle.'nähme erfordcrlieben Raum nahezu auf die Hälfie. Ob die Tornistertaschen Die zweite Kammer erachtete die Angclcgenbcit indessen so dringend, daß sie'enger gemacht oder das in ihnen zu verpackende Munitionsquantum noch mehr durch de« Landmann'schen Antrag keineswegs für erledigt erachtete, sondern erhöht werden soll, ist noch nicht definitiv festgestellt. nahezu einstimmig die Regierung ersuchte, die betr. Gesetzesvorlage wegen Ein-, Trter, 7. Marz Die Trter.sche Volks-Ztg. schreib t: „Gestern Nach- sührunq der Civilehe nnverzüglich und jedenfalls noch den dermalen versammel- mittag gegen 53/a Uhr wurde der hochwurdigste Bischof von Trier yerr ten Ständen zur Verhaudluug und Entscheidung vorzulegen, und gleichzeitig Matthias Eberhaid, Doetor der Theologie, verhaftet und in die hiesige Ltras- rts Ersuchen aussprach, mit der betr. Gesetzesvorlage auch das in einigem anstatt, sog. Dominicaner, abgeführt, nm die ihm wegen Urteitretung oei Zusammenhang stehende und vom nationalen Standpunkt, wie im Interesse Maigesetze zudictirte, subsidiariAe Gefängnisstrafe von zwei.Jahren und°ret des Großherzogthnrns ohne di- größten Nachtheile nicht länger verschiebbare, Monaten abzusitzen, da er den Rest der anerkannten Geldstrafe euch längst versprochene Kirchengesetz den dermalen versammelten Ständen vor- zu zahlen sich weigerte. Herr Landrath Spangenberg begab sich unter Äsitsienz jiilegen. Wie 'wir nun aus dem Bericht des Gesetzgebnugs - Ausschusses der der beiden hiesigen Polizei-Conimistare ins bischöfliche Palms und lund te dem ersten Kammer entnehmen, so erscheint dem Ausschuß die Angelegenheit der hochw. Herrn st,ne Verhaftung an, 1Woran^ber ßerr MW «Harte, er »erte Civilehe und des Kirchengksttzes keineswegs in diesem Maße dringend, er er- nur der Gewalt weichen; als "'betz der Laubrath erwidert, er sti auch mtt echtet es vielmehr für genügend, daß die Regierung znr Vorlage jener Gesetze dieser ausgestattet, leistete der hohe H»r F-lg° "d b^ab sich dann. m sich bereit erklärt hat, und beantragt deshalb, unter Ablehnung der Vota zwe,-Begleitung seiner beiden Bruder, namlich des g'st1'»™ K gens des stuhern ter Kammer, den Landmann'schen Antrag für erledigt zn erklären. So wenig Semmars und des Lehrers am hiesige,,^vwn°sium. so Ww -mtg-r anderen man wie die Sachen eben liegen, mit diesem Votum einverstanden sein kann, Herren Geistlichen zu Fuß nach dem Gefangiuß. ZuMlig oder nicht ist es doch immerhin bemerkenswerth, daß der Ausschuß der obligatorischen war die Fastenpredigt m der Domkrche eben aus aW bet fien an Civilehe nicht principiell Opposition macht, sondern deren Einführung impliette derselben voibe,geführt wurde. T-e Pol z« Perrt die Straße °b- ab-r gutheißt, ein Umstand, au welchem man bis vor Kurzem noch gerechten Zweifel man öffnete eine SettentHure des Tomes und nun strömte die Masse in allen Fällen biS zum Aeußersten vertheidi- gen wird Obi. — Oberhessen 79»/ •■). II. Emiss. — die Landbürger für den Staatsrath. Letzterer wird wohl Recht behalten. (EiiqCuiiö. lM64r 15K»/, Uottyc Bordeauxweine: Champagner: St. Cmillion 1868t if Estephe 1869t 4 48 n u 3 24 n Aechter srsn^öllfcher Cognac: WtiQc Dordeaurweiue: bir. Sgr. Cognac Vieux Chan bois 1 27 — 25 | Petit Champagne 2 42 1 12 1 16 1 1 1 2 12 2 30 Cerons Sauternes 1 1 1 2 lasche. hlr. Sgr- 1 1 1 1 1 2 2 2 vr Flasche. fl. fr. Lhlr. Sar- 12 20 23 23 27 5 12 22 die Vincent Beychcvelle Giscours Ranzau l'nfitte 13 14 15 16 17 18 20 21 25 1 5 28 pr. Flasche fl fr. Thlr. Sar. Priodiälen. östr. Stsb.-Prior. 631 östr s. Lombard 497 Livorneser 33'/, Toscaner 54 Elisabeth.-Prior. 91 Chan n Konstantinopel, 9. Grafen Arnim zum deutschen cret unterzeichnet, welches die gen" enthält. London, 7. Berichterstatters des Nass. 3»/zO,o ■ Kurhess. 4U 0 pr- Fl fl. fr. II 2 30 2 54 3 6 3 6 3 20 3 48 — 45 — 48 — 52 — 56 1 — 1 3 1 9 Türkei. März. Der Sultan hat ein die Ernennung de- Botschastcr in Konstantinopel genehmigendes De' sonst nicht üblichen Worte mit „großem Vergnü» Sillery, 1. Dualität Carte Moire „ Blauche — Das Gerücht, das wegen Vorschustes von 130,000 Pfd. Sterl. ob» geschlossene Geschäft sei von der Pforte annullirt worden, ist als völlig unrich. tig zu bezeichnen. In Körben ab Reims stellen sich Preise billiger. DcHerreicQ. Pesth, 9. März. Während der gestern Nacht in Neu-Pesth stattgebab ten Unruhen wurde das Gemeindehaus von zahlreich herbeigezogenem arbeits losen Gesindel angczündet und die Feuerwehr von dem wüthenden Pöbel mit Steinwürfen zurückgetrieben. Erst nach Mitternacht gelang es, den Brand zu löschen, nachdem Militär eingetroffen war und die Lösch-Anstalten schützte. ScfjiDeij. 15 27 48 3 5% östr. F. St. E. ß. 336 Lombard. Bahn 160' 2 Ludwigeh. Efexbaeb 180 5 Max bahn 119% Bayer. Ostbahn 111 Rhrein-N'ahebalm-Act. — Hess. Ludwigsb.-Aot. 138»/, 3uo 3% 5°/o n 9d7/8 Obi. - Vern, 8. März. In Gens ist die Braunschweiger Erbschaft zum Eris- Apfel zwischen den Staats- und Stadtbehörden geworden. Elftere verlangen 2,400,000 Franken Erbsteuer, während letztere dafür einige Staatsbauten, wie Collegien, Töchter - Erziehung- - Astalten rc., errichten wollen. Dieser in der letzten Genfer Großraths Sitzung bis jetzt nur als Jncidenzfall vorgekommene Constict ist bereits in die Bevölkerung übergegangen. Die Stadtbürger sind für den Stadtrath, die Landbürger für den Staatsrath. Letzterer wird wohl Tuplcssiö 1869t Pauillac Camenjac 1868t preiscourant von Champagnerr und Bordeaux-Weinen der •/. A. Busch Söhne, Gießen, Vertreter der vereinigten Weingutsbesitzer in Bordeaux und des Hauses Herta Gustavs Gibert in Reims, Champagne. Actien« Frankf. Bank 146% Frankf. Vereins-Kasse 82% l »nrmst. Bankact. 365*/2 Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bankactien 1018 Oest. Creditact. 248 Galizien — InlcIiciiNlooKe. I Darmstädter fl. 50Loose 2Z0'/2 „ n 25 „ 55 Kurh. 40 Thlr. Lo .se 71% Nassau 25 fl. 45»/, Braunschweiger 22 ’/g 3° q Oldenburg, h 40Thlr. 386/6 lu o bayr. Priim.-Anl. 113*,4 4% badische Loose 114»/, Badische fl. 35 Loose 70*/, Oestr. fl. 250 v. 1854 93»/8 18jKr Prioritätsloose 193 , 1^60r Loose 95’ - 322) Das Annoncen - Bmeau von Rudolph Mosse, vertreten durch B. Hctdlngsfeldcr, Wallihorstrabe 96 in Gießen, ist für die Beförderung von Inseraten jeben Inhalts, als Empsehlungsanzeigen, Kauf- und Bcrfaufgesuche, Ltellengesuche, Familiennachrichten u. s w. als besonders zuverlässig zu empfehlen Im Allgemeinen hielt sich das Volk ziemlich ruhig und wurden keinerlei Demonstrationen hervorgerufen. Auch heute, am 7., ist Alles ruhig und geht seinen gewohnten Gang, und wenn auch über das Vorkommuiß gesprochen wird, so denkt Niemand daran,, einen Scandal hervorzurnfen." Trier, 9. März. Die' „Trier'sche Ztg." meldet über die Vorgänge bei Schließung der Priester-Seminare: Von 9 Uhr Morgens sammelte sich eine Volksmenge vor dem Seminar-Gebäude, welches die Profefforen Mittags verließen, um das Mittagsmahl einzunehmen, dessen Einbringen in das Seminar die Polizei-Wache verhinderte. Die Profefforen kehrten um 2 Uhr zurück, indem die Volksmenge ihnen den Eingang erzwang, sie folgten indeffen Nachmittags der amtlichen Aufforderung, das Seminar zu verlaffen. Daffelbe wurde besetzt und Militär säuberte die Straßen, wobei nirgends Widerstand geleistet wurde, auch keine Verletzung stattfand. Die Stadt ist ruhig. Posen, W. März. Das hiesige Appellationsgericht verurtheilte den Weihbischof Ianiszewski wegen des an den Religionslehrer Schrötter gerichteten Schreibens, in welchem Letzterer mit Excommunication bedroht wird, nach § 47 des Strafgesetzbuches, wegen Theilnahmc an einer strafbaren Handlung, zu 300 Thlrn. Geldstrafe, event. 2 Monaten Gcfängniß. Die erste Instanz sprach bekanntlich den Weihbischof frei, da derselbe nur als Bevollmächtigter des Bischofs gehandelt hätte. München, 9. März. Das Schwurgericht verurtheilte den früheren nominellen Redacteur dcS „Volksfreund", Toman, wegen Beleidigung des Deutschen Kaisers in contumaciam zu 2 Monaten und 8 Tagen Festungshaft, ferner den nominellen Redacteur des „Vaterland", Miedauer, wegen Beleidigung des Deutschen Kaisers unb des Landesherrn, sowie der Metzer Lazareth- Verwaltnng, zu 7 Monaten Gcfängniß. München, 10. März. Die Commission zur Begutachtung der Anerkennungs-Frage des altkatholischen Bischofs Reiiikens war gestern Abend zu einer dreistündigen Sitzung versammelt und wird heute nochmals zusammcn- treten. Jndeß ist es schon jetzt sicher, daß die Coinmission dem Anträge des Referenten vollständig beistimmen wird. dort her dem Bischof ei/gegen, meist Weiber und Kinder. Dieselben warfen'nichts für Bilbao, das sich sich nieder und empfingen unter Weinen und Heulen den Segen des hoch-'---- würdigsten Herrn. Im Gefängnißgebäude wurden ihm drei Wohnräume, mit den nöthigen Möbeln auSgestattet und freundlich und wohnlich hergerichtet, überwiesen, in welchen er, wie uns versichert wird, seine Strafzeit absitzen soll. MärF Der Herzog und die Herzogin von Edinburgh sind diesen Nnchn.It, ng UNI I Ubr hier angrkommen »nd von der Höniqin und allen Mitglieder., der königlichen Familie empfangen ivorbtit An dem Bahn- hofe und auf der nach dem Schlosse führe den Straße begiüßtc eine ungeheure Menge d,e Ankömmlinge; Lckloß und Stadt waren glänzend gcsäimnckl - Abends in Windsor unb Eton große Illumination. Gr. Hess. 5% März. Vou der Goldküste liegt ein kurzer Brief eines „Daily Telegraph" vor, der einiges Nähere über den Einzug in Cumassi mittheilt. Nach dem Treffen bei Amoaful hatten, ivic der Correspondent erzählt, die Engländer ihren Weg durch eine Reihe von Hinter halten zn brechen nnb einen heftigen Kampf am 4. Februar bei Adasn, 12 Kil. südlich von Cumassi, zu bestehen, wo die Aschantis in mächtigen Schaaren den Uebergaug über den Dah streitig machten. Von halb 8 Uhr Morgens bis Mittags dauerte das Gefecht. Dauu kamen die Aschantis zum Weichen, uud der König wie die Häuptlinge ließen ihre Haufen im Stich und flohen. Die Königin-Mutter sandte alsbald Boten an den englischen General und bat um Frieden. Obschon die Truppen sehr ermüdet waren, wurde doch sofort der Marsch fortgesetzt und gegen Abend zog die kleine Expedition in Cu massigem. Lieutenant Lord Giffard, der verwundet worden war, wurde an der Spitze seines Trupps getragen, der auf dem ganzen Wege die Vorhut hatte. jLann kam das 42. Regiment, welches arg gelichtet war, aber in trefflicher «Stimmungmit einem gewaltigen Siegesgeschrei einrückte. Dahinter kamen die 23. Füsiliere, die Schützen und die Flottenmannschaften. Der Ober- Befehlshaber sorgte, daß nichts beschädigt oder entwendet wurde; während der 9 r » V0lc den eingebornen Alllirteu hier und da geplündert, und einzelne KoffuS wurden zur Strafe gehängt. OZraveSend, 7. März. Der Herzog und die Herzogin von Edinburgh sind hier um 11 angekommen und wurden unter Artilleriesalven von dem Jubel einer großen Menge begrüßt. Prinz Arthur erwartete sie. Um 12 Uhr reisten sie nach Windsor weiter. pr. Flasche, fl fr. Thlr. Syr. 1 3 — 18 l 8i)iuiini f(611n ®i,,cr Mcldnng b« Regierung zufolge ist M.ir- cinaetwffen $n-ar", in Somorrostro mit zahlreichen Verstärkungen nnnn ^^deransnabme der Operationen steht bevor. Die Stlm- 9 U lt blc Dlscipliu der Truppen sind vortrefflich. Die Regierung fürchtet , 40,ä n 100 n n 3 Wo „ 97'/. Bayer. 5% „ — „ 4' ,0,0 1jährige 1023z| n 4° o ljahrige 983/} Würtemb. 4'/2° o Obi. 101'/, Baden 4'/^'-' (J ObL c. E. L. 101 (lesterr. Siiberrente 66 4 n Papierreme 62' 4 Spanier, neuesl. 3% 18"V6 \merik. Bonds 18Klr 103 „ w 1KH2r 985 b n „ 188jr 101' i » n 1887c 102',, Lokal» Notiz. ließen, 11. März. Wie wir bereit- in diesem Blatte flelesen, hatte der hier abg» baltene Sängertag dcS LabnthalrSänger Bundes am 14. Deecmber v. I. eine Sängersahrt i, Wenzel's Larten, verbunden mit großem Loncert und Bankett proje.tirt. Der Tag ist nun auf den 14. Juni l. I. bestimmt unv kommen außer den Special-Liedern der einzelnen Verein« drei große Chöre: „Das deutsche Lied" von Schneider, „Gott schirme dich mein Vaterland" von Zedtler, und, von den hiesigen Vereinen gesungen, „Bundeslied" von Lachner, zur Aufführung. Die technische Leitung dieser Chöre hat Herr Registrator Kaufmann, Director det Gesangvereins Licderkranz, übernommen. Möchten alle hiesigen Vereine bei Festsetzung ihrer Vergnügungen darauf bedacht sein, daß sie auf Sonntag den 14. Juni keine Unterhaltungen, Parthieen x. legen, damit die Dr- theiligung des Publikums an dieser Festlichkeit des Sängerbundes eine allgemeine sein kann. --Verflossenen Sonntag trank ein hiesiger Dienstmann einen über den Durst. I, Folge dcffen wurde er etwas schwankend und auf der Wieseckbrücke fiel thm die rothe Müu in's Waper. Bei dem Versuche dieselbe wieder herauszufischen fiel der gute Hannes in die Wicscck, blieb darin liegen und wäre sckließltch elendiglich ertrunken, wenn ihn nicht ein junger Mann aus Königsberg berauSgeholt hätte. --Seit einigen Tagen munkelt man hier von dem Verschwinden eine- hiesigen jungen Mannes, welcher sich zum Einjährigen - üramen nach Darmstadt begeben und biS jent noch nicht wieder hier etngetroffen ist, trotzdem seine College» schon längst wieder in loco sind. <*ol/i Oxhoft ab Bordeaux genommen werden vierteljährig von uns ausgegeben uub liegen bei uns zur Einsicht jeder Zeit offen. Christoly „ Moulis Dry Vcrzcnay (herb) Favori Grand Cröinant Rose „ „ du Roi 4 12 i „ Imperial । Börsenuachricbteii. 10 . März 1874 PreubS. 4 * 0 Oblig. — Frankf. 3'/^°, o Oblig. 90 We CilNCie Arnnterdam k. S. 99'/< Augsburg k. 8. 100 Berlin k S 104’L Bremen k. S. 105' , Brüssel k. 8. 937/a Hamburg k. 8. 105' s .Leipzig k. 8. 105 London k. 8. 118'/, [Lyon k. 8. — Paris k. 8. 94 W ien k. 8. 1057g ditto m. 8. 105>/, ditto 1. 8. 105'/, I'isconto 4 % im DOH ' sill in dem 1 V Zernrii rrrzciämtlcs. tw, alb: 408 Siebtel mdtr Witter 739 Fichlei <£u Zusai hubodjtr S (Atgen vor ksadlungsftif Mttel Sichen, on Sroßherzogl (113-2) tfriinberfl-1 m« r-E firccler Ver Sirkicn-Fral £it ^reffenben Gießen, i (1110) scllcn auf d< beinrich \ vüterslülke ü ‘,r 5! % 34 a/.< 3A eit7M 7 17«,$ i 1KM ! "/in ‘■/in i i ! 33 Im 3/ sm 3- »n ; i»” 1( m 5 D '. 3,4 ,1M 1 "‘ibm * ®«ta, b6 Die Dlrection. (H10) er, im Wechsele 344 394 7 »4 Acker am obersten Weiher, Acker daselbst, 552 7S/6 127 Jahre meistbietend verpachtet tat [1129] 254 aAit (ffit* srdam )urg 331 31 54/ 1661 577 en el »urg ■g >n OKlstr. 591 Acker am untersten Weiher, Acker daselbst, Acker hinter dem Steinbrunnen, auf den totunv pfenweg, Acker an dem Weiher, Acker vor dem Weiher, an der Chaussee, Acker auf der Weißerde, Acker am Gleberg, am Lcihgesterner Weg, Acker auf der Erdkaut, an der Grenze auf den Fluth- graben, auf sechs werden. Gießen, k> to mto J ’ ätc?.CT hin n bet einzelnen Bna, Donnerstag den 12. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhaus die den Heinrich Baum's Erben gehörigen Jm- den 11. März 1874. In Auftrag: Ju g Hard. to/139.7 ^/l38,5 N/46/4 ,3/176/3 174/5 180,5 179 !3/181 2V183 23/184 «/185 “/zss ^/Z63,6 ^,235 Acker am Leufertsröder Weg, Acker am halben Zehnten, rechts am Schützgesdrun - ner Weg, Acker am Schlangenzahl, auf den Aulweg, Versteigerungen. Holzvcrstkiqerung Gießener Stadtwalde. h. »■ "i 212 Pesondere Bekanntmachung Oberhessische Eisenbahnen. Dom 15. d. M. ab tritt zwischen den diesseitigen Stationen Lauterbach, Alsfeld,' Grünberg, Lich und Hungen und der Station Darmstadt der Main-Neckar-Bahn ein direkter Personen- und Gepäckoerkehr via GießewFrankfurt in Kraft. Die desfaUsigen Fahrpreise sind auf den betreffenden Stationen zu erfahren. Gießen, im März 1874. k. S. W/j k. 8. 100 k S 104'v k. 8. 105« ; k. 8. 93% k. 8. 105'. k. 8. 105 k. 8. 118'/, k. 8. - k. 8.94 k. S. 105% m. 8.105'/, 1. 8.105% _ gerung ersucht. Gießen, den 7. März 1874. «/« “/n Für Nr. ®/ö7 s, 23/60 71, 70 921 1331 186 62 62 61 183 44 331 340 ■t MiS«' >"6) 320 - . Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 230 * |S (1113)________________SB 0 g t-______________________ -Minen nb des & igiif. fmanti, Sittetot V. "darauf bedacht fo ',.le9en, damit die? W* sein kann. ' m ubn den Durst. N die rotht SDijn icr 9utc HanneS in t enn >hn nicht ein lunp schwinden eines hith i begeben und bis j« ngst wieder in loco fic ie vertreten burd) $ die Befördere - und L-rkmiB rliffig i« empf* ioldsortcn. fl. kr. 'riedrdor — — en . . 9 34-36 fl. 10 St. 9 45-4f ten ■ • 2 31-33 ■ rankenet. 9 22'-,-23',; . Soven 11 49-51 . Imper. 9 39-41 , ir in Gold 2 25—26 230 Samstag den 14. März 1874, von Morgens 11 Uhr an, werden auf dem Platze bei dem Rathhause folgende Obstbäumchen versteigert: 100 Aepfel-, 100 Birn- und 70 Reineclauden- und Mirabellenstämmchen. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien werden um Bekanntmachung dieser Berstei- 3,498} Acker am Grüninger Pfad, 187 । jj Oer Verkauf von Obst- । i baumchen bei der Stadt 2 Gießen. 155 156 Montag den 16. März 1874, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadwalde, Schuh- bezirk Fernewal?, District Bannwald, nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als: 408 Fichten-Stämme von 5 bis 30 Centi- meter Durchmesser und 8,4 bis 10,6 Meter Länge, mit 150,69 Cbmtr. 739 Fichten-Stangen mit 75,89 Cbmtr, Die Zusammenkunft ist auf der alten Laubacher Straße. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Octobcr 1874 gestattet. Gießen, am 10. März 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. (1132)__________Vogt._______________ Freitag den 13. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Nathhaus die dem Heinrich Lampus dahier gehörigen Güterstücke als: k’e Kennung k enHnbt”S "Hem V,rz,i :° Rd. S,„,; 1 ® ^üig i* Affgemeincr Anzeiger. mobilien nochmals öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen, den 6. März 1874 Grobherzogliches Ortsgericht Gießen. I. E. d. V: (1034]________I ugh ard.____________ Versteigerungs-Anzeige. Donnerstag den 12. März 1874, Nachmittags 2 Uhr, läßt die Gesellschaft „Bürger-Club" das auf dem Lahnstein befindliche Wirthschafts- Jnventar, bestehend in: 32 Tischen, 80 geflochtenen Stühlen und einer Anzahl Gartenstühle, 1 Küchenschrank, 1 Sopha, 2 großen Spiegeln, 1 Uhr (Regulator), Tischtüchern und Servietten, Löffeln, Gabeln und Kaffeelöffeln (in Chri- stophle) Marquisen und Vorhängen, 1 Eiskiste mit 1 Eiskühler, 1 Bierapparat, Leisten und Kleiderhaken, sowie diverse Wirthschaftsutensilien, gegen baare Zahlung versteigern. (1048) Der Vorstand. Holzversteigcrung. Dienstag den 17. März l. I-, sollen in dem Stadtwald zu Hungen indem District Buchwald, an der Straße von Hungen nach Villingen, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: 502 Rmtr. Buchen-Scheidholz, 246 „ Buchen-Prügelholz, 192 „ Buchen-Stockholz, 468 „ Buchen-Reisholz. Die Zusammenkunft tst Morgens 9Uhr j im District Buchwald. Hungen, den 9. März 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen. I. E. d. V-: [1112] Bender, Beigeordneter. Holzversteigcrung. In dem Gemeindewald der Gemeinde Soedel kommt folgendes Holz zur Versteigerung : Dienstag den 17. d. M., Vormittags 9 Uhr: 50 Eichen-Stämme von 65—75 Cntmtr. Durchmesser und von 10—17 Meter Länge, im Ganzen 150,08 Festmtr. enthaltend und welche sich zu Schiffsbauholz, Wellbäumen und ähnlichen Zwecken eignet. 24 Buchen-Stämme von 40—90 Cntmtr. Durchmesser und von 9—15 Meter Länge, im Ganzen 51,43 Festmtr. enthaltend, 140 Eichen-Stämme mit 50,95 Festmtr. Inhalt, 39 Nadelholz-Stämme mit 24,44 Festmtr. Inhalt. Mittwoch den 18. d. M-, Vormittags 9 Uhr: 245 Rmtr. Buchen-Scheidholz I. (51., 86 „ Buchen-Prügelholz, 55 „ Buchen-Stockholz, 3484 Wellen Buchen-Reisholz, 43 Naummtr. Eichen-Scheid-Werkholz I. Classe, 26 Rmtr. Eichen-Prügelholz, 42 „ Eichen-Stockholz, 1641 Wellen Eichen-Reishvlz. Soedel, am 9. März 1874. Großherzogliche Bürgermeisterei Soedel. [1111] Reitz. Gauholz-Vcrsteigcrung im Fürstlichen Schutzbezirk Herrngarten bei Villingen. Mittwoch, den 18. d. M., Morgens 10 Uhr, sollen im obigen Schutzbezirk: 150 Stück Eichen-Stammholz — 130 Fest- meter, darunter 60 Stück sehr schöne schwere Stämme, ferner 34 Eichen-Stangen — 1,80 Festmtr., 1 Buchen-Stamm — 0,66 Festmtr- und 3 gemischte Stämme 0,71 Festmtr. In» halt, öffentlich verkauft werden. Zusammenkunft am Villinger-Ulfaer Vicinalweg. Hungen, den 9. März 1874. Fürstliches Rentamt. (1108) Demme. Holzversteigerungen. In der Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms soll nachverzeichnetes Gehölz an Ort and Stelle versteigert werden: 1. Montag den 16. d. M-, Morgens 9 Uhr, anfangend, im District „Scheuernwald" zunächst Hohensolms. 103 Rmtr. Buchen-Scheidholz, 126 „ Buchen» und Eichen-Prügelholz, 132 „ bergt Stockholz, 3440 Wellen bergt Reisholz, 133 Eichen-Stämme von 15 bis 49 Centi- meter Durchmesser und 5 bis 16 Mir. Länge = 69,63 Festmtr., 4 starke Buchen-Stämme bis zu 65 Cmtr. Durchmesser — 4,15 Festmtr., 103 Stück Eichen-Wagnerstangen — 7,11 Festmtr. II. Dienstag den 17. d. M-, Morgens 9 Uhr anfangend, in District „Gr. Kreutzheege" zunächst Bellersdorf. 5 Rmtr. Eichen-Prügelholz, 4000 Buchen- und Eichen-StockschlagSwel- len I. Classe, 8 starke Eichenstämme bis zu 75 Cmtr. Durchmesser = 23,02 Festmtr. III. An demselben Tage, Mittags 1 Uhr anfangend, m District „Junkerwald". zunächst Ober- emp: 5500 Wellen Buchen-Forstreiser. Hohensolms, am 7. März 1874. Fürstliche Oberförsterei Hoh nsolms. [1107] Dö rmer, Revicrförster. Jeikgebotenes. Dampfdreschmafchineir ivon 4, 6 und 8 Pferdekrästen, mit selbst- gebauten Locomobilen nnd cngl. Dreschmaschinen empfiehlt unter einjähriger 'Garantie die Maschinenfabrik & Eisengießerei, I. <$. Ostheim (1OO5) in Marburg. (H. 6696) Frische Sämereien ■ (1009) bei Friederike Weicker. Prima-Pfälzer, sowie ewige Kleefaat, empfehlen ;(1126)_______Flimm & Göbel. 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I. an bis auf Weiteres bei Aufnahme in den Verein von den ordentlichen Mitgliedern ein Eintrittsgeld von 1 fi. zu erlegen ist. Ein junger Monn mit guten Schulkennt- niffen kann auf Ostern in einen hiesigen Encros und Deu.il 5 Geschäft als Lehrling etntreten. Bei wem? sagt die Exped tion d. Bl. (1102) r 1 ^unge kann in die Lehre treten bei!. [783] H. Keck, Glasermeister, kochen kanil und sich --'auch der Hausarbeit unter- Vorläufige Anzeige. 1021) Am 1«. d. M eröffne ich ein Gesammt - Gastspiel mit Operetten- und Poffen-Gesellschaft des II. Theaters in Frankfurt a/M. Saale des Cafv Leib dahier, und lade ein hochgeehrtes Publikum zu bereits circulircnden Abonnements-Liste, zu recht zahlreicher Betheiligimg ergebenst ein. eröffne. M Indem ein geehrtes Publienm höflichst ersuche, mir ihre gütigen Aufträge aufbewahren zu wollen M zeichne achtungsvoll ü MAX hA I FIllt «et* Köln, I feife, Waschpulver, uuvermischten '— Toda und feinstes Nürnberger bei B §iugelblau, empfehlen [1120].Gail 'sche Wollenspinnrrei. 10 Wagen Kuh - Mist und rin: Ein kleines Familienlogis zu oermietben, ' .......... [1099) Freitag, den 13. März, präciö ‘/i® Uhr: General-Versammlung bei Karl Fuhr. Tagesordnung: Berichterstattung über die Vorbereitungen zum demnachstigen mittelrheinischen Turnfest. Vorlage der Rechnung von 1873. Allgemeine Vereinöangelegeuheiten. Der Vorstand. ,1t 8^' r-ii hh* Wrläuftgt Anzeige. Hierdurch erlaube mir einem hiesigen nnb answärtigen geehrten Publienm die ergebene Mitthei- lunq zu machen, daß am 15. d. M. im neuerbauten Hause des Herrn H. C. Vogt, Markt- und an auf kürzere Zeit. Nähere- bei derErv. ^. . . _ , b. Bl. fin?] Diejenigen Herrschaften, welche Zimmer --an Mitylreder des Theaters ab lassen wollen, belieben ihre Adresstn im (?afe Leib abzugeben. [1000} Einem hohen Adel und verehrlichen Publikum diene hiermit zur Nachricht, daß ich Strohhüte zum Waschen, Umändern und Färben in eine seit 36 Jahren in Darmstadt mit dem größten Erfolg betrie- öene Strobhutwascherei besorge, und bitte unter Zusicherung billigster und rcelster Bedienung um gefl. Zuspruch. Hochachtungsvoll Emma Frank, (1020) Neuenweg B 187 parterre. tfi £'itcl $■ Vv klßkttllst till; Vor T ithüffcil wiffc I td göttlicher wrgdfßten i khniptcn; i Politik stelle! I stvder Bidi Lruch mit [ 6nftlid) gen ruf ihr ii6t md unbcrech i tttm Mißbi Wclsi ist g, im Durchs!! Bibeutung. bs dr srir bei uns nibrer. ich tag We Mer, in gf| Rkchtssta Bauer, von DÜBtf. Lo kn ersten N Hh die Lrlie zu jf Haimo toi eotnl Scheck,ni i« ((tat1 "l'ch M mir " Aufraft "'schm t« !t’11 '7^n L in ?"* >°nd< / *< j,n konnte , Sjfs Qv ,0*11 4Jie|e । vvii o.. 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