u--rd- wesentlich erschwert, wenn di- Kamn,-r den Anschauungen der R-gi-runq, w-,ch-n «eranlaßte Frank ,m Namen der K-rch- und Dumont m Namen d-r - UnteniÄt«««1», » Ausschuß °nq° chlossen hab-, ibr° Zustimmunq u-rs° -. H-in,«rI>ng w-nd-t sich gegen g g-n zu sprechen. Schroder, Oncken und Schaub wt- °n nach, w,° damit -in S ud nzwans Aussührung von F^ank und Wolz, rechtfertigt di- Borla-,- und -mpfi-blt ihre Annabme" d°- »ch gemeint sei, sondern nur die Erlangung -m-r allgem°,nen v.ldung, w,e felbP: bej] „aS Zustandekommen des Gesetzes neck't gefährdet werde Tie Hammer nimmt daran den kürzlich verstorbene Pater A. Themer vor der bischöflichen Sernrnarbildung als einer „Dressur",^. . _ 1 p ' 2J.Z ~ . .. . , — - . ■ gewarnt habe und wurde betont, daß andere Staaten, z. B. Württemberg, im unbestrittenen Besitz einer von den katholischen Theologen auch besuchten Facultät an der Universität Tübingen ! seien. Daß und wie die katholisch-theologische Facultät zu Gießen 1851 wider eine bestehende Großh. Verordnung „trocken gelegt", nicht verboten worden wäre, wurde dabei ebenso hervor- , gehoben, als das nachweisbar die Jesuiten schon lange wacker auf den Ruin der Facultät hin- gearbeitet haben. Christlich-katholische Theologen wie Staudenmeier, L. Schmid, Lutterbeck und selbst ein Kuhn waren diesen „Abgefallene." Frank blieb gleich Sbylock bei seinem „Scheine", den ihm der bestehende illegale Zustand an die Hand giebt. Zu Art. 3 (Einziehung der Knaben - Seminarien und strenge Controle der Seminarien für die schließliche praktische Vorbildung der Theologen) zeichnete Landmann den sittlichen und geistigen Scandal, welcher in der Fortbenutzung der Gurry'schen Moraltheologie in dem Mainzer Seminar unzweifelhaft liegt, an erschreckenden Auszügen daraus und fragte Dumont, ob er auch diese Dinge nur mit geistigen Mitteln bekämpfen zu können uno zu dürfen glaube, ferner, ob die Regierung hier nicht einzuschreiten gedenke'-? Ministerialdireetor v. Starck erklärte, dies werde geschehen, sobald die in Berathung stehenden Vorlagen Gesetze geworden seien. Art. 3 wurde mit allen Stimmen gegen diejenigen der 3 Ultramontanen und Dumont's angenommen. Oechsner war gestern und heute nicht erschienen. Art. 11 und 12 der Vorlage gestehen dem Patron resp. den katholischen Kirchengemcinden das Recht zu, im Falle einer Vacanz sich „bis eine dauernde Wicderbcsetzung durch die zuständige kirchliche Behörde in einer den Bestimmungen dieses Gesetzes entsprechenden Weise erfolgt ist" einen Pfarrer oder Pfarrverweser zu wählen. Unter dem Widerspruch von Frank und Dumont vertheidigte Minister Hofmann dieses wenigstens historisch begründete Gemeinderecht. — Morgen wird das Gesetz über die Orden und über das kirchliche Besteuerungsrecht bcrathen und in nächster Woche die zweite Lesung der hier und da durch Kammerbeschluß veränderten Kirchengesctzvorlagen vorgenommen. In Kürze soll auch die viel beregte bleiben könne. u Die Kammer ging darauf auf Berathung des Gesetzes über die rehgu)|cn Orden und ordensähnlichen Congregationen über. Abg. Frank führt aus, daß^die geistlichen Orden Institutionen der katholischen Kirche seien und ihre Aufhebung ein Eingriff in die Rechte der letzteren seien- Er sucht die in den Motiven des Gesetzes aufgeführten Einwendungen gegen die Orden zu widerlegen. Der Antrag des Ausschuffcs, den 1. October als Termin festzusetzen, nach welchem keine neuen Mitglieder mehr in Orden ausgenommen werden dürften, würde eine gesetzgeberische Abnormität sein, jda die Wirkung des Gesetzes dann seiner Annahme Vorgriffe. ^Hein- zcrling, als Berichterstatter, vertheidigt die Vorlage und die Ausschuß-Anträge; die römisch- katholische Kirche stebe unserer Regierung feindlich gegenüber, man dürfe daher nicht (Zentren dieser ausländischen Macht in unserem Lande dulden. Der Art. 1, welcher neue Niederlasiungen von religiösen Orden verbietet und den bestehenden Anstalten die Aufnahme neuer Mitglieder untersagt, wird darauf mit allen gegen drei Stimmen (Frank, Wolz, Allmann) angenommen. Bei Art. 2, der den bestehenden weiblichen Orden, welche sich dem Unterrichte widmen und Prr- vatunternchtsanstalten besitzen, die Aufnahme neuer Mitglieder gestattet, soweit dies zur ErhaU tung der Lehrkräfte dieser Anstalten nöthig ist, veranlaßt Schaub zu beantragen, diese Erlaubnis; auf die englischen Fräulein zu beschränken. Schröder macht darauf aufmerksam, wie sehr in andern Ländern die Congregationen zugenommen haben, die sich wesentlich practische Ziele gesetzt hatten. Er verliest die Regeln der englischen Fräulein in Fulda, wornach diese zum blinden Gehorsam verpflichtet sind und jedes eigene Urtheil unterdrücken müssen. Da die Oberen dieser Institute mkistens im Auslande sind, habe dieser blinde Gehorsam auch in nationaler Hinsicht eine gefährliche Seite, zumal die Mitglieder solcher weiblichen Orden jene Verbindung mit ihren Angehörigen aufgeben müssen und jede Dispositton über ihr Vermögen verlieren. Er sieht indem Geiste uni) in der Erziehung solcher geistlichen Unterrichts-Anstalten eine große Gefahr für die weibliche Bildung, welche auch durch die neuen Schulgesetze nicht beseitigt würde. Er wird zwar für den Artikel stimmen, aber mit Bedauern, daß ein Theil unserer weiblichen Jugend auch ferner im römischen Geiste erzogen werde, v. Wedekind (H.) spricht gegen die Zulassung aller weiblichen Orden. Wolz hebt hervor, daß die Orden leuchtende Beispiele der Sittcnreinheit seien oen revolutionären und materiellen Störungen der Zeit gegenüber. Warum studire man nicht die geheimen Satzungen einer gewißen, der katholischen Kirche^fcindlichen Gesellschaft?^ Da ^werde Präsidenten am Schluß mit folgendem memento mori zu schrecken sucht: „Alles Unrecht rächt sich in der Ewigkeit und oft schon in diesem Leben 1 Erst die jüngsten Tage haben in dem Geschicke des Grafen Arnim vielen Staatsmännern eine bedeutungsvolle Warnung zugerufen! Mehr, wie viele Andere, bat er als preußischer Gesandter in Rom die göttlichen Rechte der Kirche verkannt ! Sein Verhalten während des Concils, die Rolle, die er am 20. September bei der Occupation Roms und in den nachfolgenden Jahren in der Haarsträubenderes herauskommen, als bei den katholischen Orden. In der Türkei herrlche mehr ewigen ^Ltadt gespielt, scheint ihn t>cr göttlichen . «.emesis würdig gemacht zu Toleranz als bei uns. Schaub weist aus historischen Dokumenten nach, wie weit die katholische.sieben, und es liegt eine wahrhaft göttliche Ironie darin, daß gerade diejenigen, Kirche und die Päpste von jeder Tolerenz entfernt seien. Matty the'lt mit, wie man m »W fcenen er gedient, nun seine Verfolger geworden sind! Graf Arnim, den man »er wenigen Tagen aus seinen Prunkgemächern in di- St-dtn°gie. von Berlin luna der Kammer unterliegen. Sei man aber der Ansicht, die Klöster und Orden entsprachen abgefuhrt, Mag nun vielleicht darüber nachdenten, daß man Nicht Alles, was überhaupt nicht mehr den heutigen staatlichen Verhältnissen, so solle man ihre Aufhebung aus- man V1>r Berlin und den Nationalliberalen verantworten kann, auch vor Gott, sprechen. Er habe früher schon für Beibehaltung der für Unterricht und Krankenpflege thangcn Ewigkeit und seinem Gewissen verantworten kann! Wir aber können s SÄ S'SÄSÄ... »«.Ich..' MS,,-ich, -M«, MllisviWs M Mich« nclip ; WM ■ aufgehoben ist mit der an Lun- ist ersten Seite: Frankreich. dende» Talon Theodoli vorgestern in Frisuldi bei Frosinone von Briganten Dieselben verlangen 150,000 Frcs. Lösegeld. Gensd'armerie rer ist. Oberhessischen Loncesfionirt von Sr. König!. Hoheit dem Großberzog von Hessen und bei Rhein. der Ersenbahn-Gesellschaft. Orrenlirt mit 3i/i Proc. jährlich laut 6 oncessionSurkunde vom 4. April 1868. aii Jherrn von Treitschke in französischer Sprache gerichtet und soeben bei Hirzel in Leipzig herausgegeben hat. Der Brief drückt eine lebhafte Bewunderung für den beredten Prosesior aus, unternimmt aber den Beweis, daß Treitschke mit Unrecht die russische Kirche als einen Cäsaropapismus aufgefaßt habe. Die Broschüre bietet Interesse, wenn sie auch nicht Jedermann ohne Weiteres über- der Ausruf geknüpft: Inmitten der Gewissensangst, der tiefen Trauer und Trübsal, welche diese Gesetze über Tausende und Abertausende katholischer Unterthanen unseres Landes bringen werden, müßten wir uns immer von Neuem wieder sagen: „Das Alles müssen wir dulden und leiden und das Alles muffen wir über uns ergehen lassen, damit die Bewohner der hessischen Residenz ein brillantes Theater haben und an den Sprüngen einer üppigen Ballettänzerin ihre Augen weiden und an den Tönen und Trillern einer weichlichen Coloratursängerin ihre Ohren ergötzen!" Nachdem die Verleumdung ihre Wirkung gethan, kommt freilich nachträglich die heuchlerische Versicherung: man könne das Alles nicht glauben, die hessische Negierung sei dessen nicht fähig :c. Berlin, 7. October. Wie verlautet, wird das Erscheinen Bismarck's im Proceß Kullmann für nothwendig gehalten. Ein desinitiver Entschluß ist jedoch hierüber noch nicht erfolgt. — Die Haft des Grafen Arnim ist eine äußerst strenge. Die wenigen Besuche der nächsten Verwandten fanden im Beisein des Untersuchungsrichters Land und suchen die Neger einzuschüchtern. Washington, 7. October. Ein Regiment Infanterie ist nach den Südstaaten abgegangen. Buenos-AyreS, 7. October. Die Regierung hat bei der Kammer einen Credit von 10 Mill. FrcS. zur Bestreitung der Kriegskosten beantragt. Zwischen den Truppen und den Insurgenten ist ein leichter Zusammenstoß vor Der Stadt erfolgt. Die Regierungs-Truppen mußten sich zurückziehen. Dem Vernehmen nach unterhandeln die Chefs beider Parteien wegen gütlicher Bei legung der Streitigkeiten. Actie Nr der Oberhefsischen Eisenbahn-Gesellschaft über 350 fl. oder 200 Thaler, von der Großherzoglich Hessischen Regierung garantirt mit 3*/i°/o Pr- anno- Dieser Actie liegen biS einschließlich >tl Betriebsjahres 1878 die Zink resp. die Divi- und Superdividendecoupons bei, welche nach Ablauf dieser Zeit gegen Auslieferung des erneuert werden müssen. Auf der zweiten Seite: ämerifia. New-Uork, 8. October. Osficiellen Mittheilungen zufolge Weißen in Alabama entschlossen, die Neger an der Beteiligung bei kam nicht ein einziger septennalistischer Caudidat durch. Freilich waren dieselben dünn gesät und die hauptsächlichsten Gegner der republikanischen Candidaten waren Bonapartisten oder Legitimisten. Zu Mans, dem Hauptorte des Departements der Sarthe, hatten die Bürger sich über die Abberufung ihres allgemein geachteten Maires zu beklagen. Schweiz. Bern, 7. October. Der Delegirte Frankreichs bei dem Post-Congreß erklärte heute, daß Frankreich der Post-Union nicht sofort beitrete, ohne jedoch den Beitritt gänzlich aufzugeben. Bern, 8. October Die General-Abstimmung über den Post-UnionS- Vertrag ergab einstimmige Annahme, ausgenommen Frankreich, welches vor der Unterzeichnung die Sauction^, der souveränen National-Versammlung eniho- len muß. (ßiigfanö. London, 8. October. Die gestern in Glasgow gehaltene Volksversammlung zur Wahrung religiöser und bürgerlicher Freiheit ist ganz dem Programme gemäß verlaufen. Einstimmig wurde der deutschen Regierung im Kampfe mit Rom volle Sympathie ausgedrückt und beschlossen, die Nesolutio nen dem deutschen Botschafter Grafen Münster zur Uebennittlung an den Kaiser Wilhelm zu überreichen. London, 8. October. Einem Telegramm der „Times" aus Wien von gestern zufolge bestreitet die österreichische der türkischen Regierung die Be- fugniß, den österreichisch-türkischen Handelsvertrag vor dem Jahre 1890 aufzuheben. Glasgow, 7. October. Das Protestanten-Meeting hat unter zahlreicher Beteiligung stattgefunden. Der Vorsitzende, Oberst Macdonald, eröff- Verfolgung der Räuber beschäftigt. Spanien. Madrid, 7. October. Der carlistische General Tristany genschwindsucht gestorben. tungen nicht fremd bleiben möchten! Justitia domini slal in aelernum! Haben ments, welche jüngst mit dem Besuche des Marschall-Präsidenten beehrt war- ‘ ** Ä «xu-ia— —*ben. Die Minister werden sich daraus, wenn wieder eine ähnliche Rundreise in Vorschlag kommen sollte, eine nicht zu verachtende Lehre ziehen können. In Mans, Brest, Lorient, Nantes, Rennes, Lille, Amiens und Saint-Quentto OltifteiL Rom, 8. October. Die „Liberia" meldet, daß der päpstliche Kämme Der Inhaber dieser Actie hat nach Verhältniß deren Betrages von Dreihundertfünfzig Gulden oder Zweihundert Thaler sind die den Abstimmungen zu verhindern, außer wenn sie den Weisungen der Liga der Weißen gemäß stimmen wollen. Bewaffnete Schaaren von Weißen durchziehen das zeugen wird. t , Berlin, 7. October. Der „Telegraph" meldet Meuterei im Lager des Don Carlos und dessen schwere Verwundung. Es ist wie der Anfang des wohlverdienren Endes. Die spanischen Angelegenheiten gehen ohnehin allem Anscheine nach einer Wendung entgegen, die der Regierung Serrano's eine größere Festigkeit gewähren würde. Auch Rußlands Anerkennung würde dann ohne Zweifel nicht mehr allzu lange auf sich warten lasten. Es stellt sich immer deutlicher heraus, daß Rußland mit seiner vorläufigen Zurückhaltung nur einer Tradition seines Hofes folgte, die ja auch seiner Zeit dem von vielen anderen Regierungen anerkannten Dom Miguel trotz besten nichts wenige, als liberalen Regiments wegen seines aus einem Staatsstreiche hervorgegangencn Anfanges die Anerkennung verweigert hat. Diese Tradition dürste Rußlands Haltung in dem gegenwärtigen Falle noch mehr bestimmt haben, als das von russischen Diplomaten äußerlich angegebene Motiv, die Anerkennung eines Chefs der Exccutivgcwalt mit Umgehung der Regierungsform sei eine jener Neuerungen im Völkerrecht, welche eine vorsichtige Regierung nicht ohne Weiteres begünstigen könne. Rußlands Heraustreten aus seiner Reserve wird mit der Befestigung der spanischen Regierung ohne allen Zweifel gleichen Schritt Stettin, 7. October. Sicherem Vernehmen nach ist bei der Direc- tion des hiesigen Kreisgerichts gestern ein Schreiben des Chefs des Berliner Stadtgerichts eingegangen, in welchem die Berhastung des Grafen Arnim ttn Bezirk des hiesigen Gericht«, ohne vorherige Benachrichtigung deffelben, mit der Wichtigkeit und Eile, die diese Angelegenheit erheischt, entschuldigt wird. (Osts.-Ztg.) Stuttgart, 8. October. Justlzminister v. Mit,nacht reist morgen nach Berlin ab, um den Sitzungen des Bundesraths beizuwohnen. Derselbe steigt in dein von der württembergischen Regierung für die württernbergischen Mitglieder des Bundesrathes angetauften Hause in der Voßstraße ab. München, 7. October. Der hiesige „Volksfreund" meldet: Die Königin-Mutter weilt seit niedreren Wochen in Elbmger-Alp bei Reutti. Von dem dortigen Vicar erhielt sie den letzten Unterricht in der katholischen Religion, lind heute dürfte die Ablegung des katholischen Glaubensbekenntnifles bereits erfolgt sein, nachdem die Königin schon vor 8 Tagen dem hiesigen lutherischen Consistorium den Austtitt aus der Protestanten-Gemeindc erklärt hat. Das Sakrament der Firmung wird der Königin-Mutter vom Bischof von Augsburg, in besten Diöcese Hohenschwangau liegt, gespendet werden. üesterreich. Wien, 8. October. Die amtliche „Wiener Ztg." meldet, daß der Kaiser den Grafen Wrbna auf sein Ansuchen von der Leitung der General- ^nteudanz des HostheaterS unter Verleihung des Großkreuzes des Leopolds- Ordens enthoben lind den Hofrath Edler v. Salzmaim-Bienenseld provisorisch mit der Leitung der General-Intendanz betraut habe. Wien, 8. October. Gutem Vernehme» nach wird sich die Börsen- Kammer morgen mit der Festsetzung jener Bestimmungen befasten, welche für die hiesige Börse in Folge der Umwandlung der bisherigen deutschen Währungen in die Mark-Währung nothwendig sind. Pesth 8 October. Die „Pesther Correspondeuz" erklärt sämmtliche Gerüchte über Differenzen zwischen den Mitgliedern des Cabinets als völlig grundlos. Sie daher immer den Muth, gerecht zu fein, Herr Minister, und Sie werden die Gerechtigkeit nie zu bereuen Ursache haben! Jeder Act der Gerechtigkeit! tragt vielmehr hier auf Erden schon einen überaus edlen und schönen Lohn in sich, und zwar einen um so schöneren und edleren, je größer der Muth und die Charakterstärke ist, mit welchen der Act der Gerechtigkeit geübt wird. Auch das Märchen wird den Lesern des frommen Blattes ausgetischt, die Kirchengesetze seien der Preis für den Theaterbau in Darmstadt! Und daran Paris, 6. October. Eines der bezeichnendsten Merkmale der stattge- habten Generalraths-Wahlen ist die vollständige Niederlage der septennalistischen —T---- oder monarchischen Candidaten gerade im ganzen Umkreise derjenigen Departe- AntheU an dem Gesammt-Sigenthum, dem Gewinn und Verlust der Oberhesfischen Eisenbahn, Actie Rr Pescatore statt. Berlin, 7. October. Da der Geheime Ralh v.. Windscheidt, welcher im Begriff steht, von Heidelberg nach Leipzig überzusiedeln, Mitglied der Commission zur Entwerfung eines deutschen bürgerlichen Gesetzbuches ist, so hat sich das Gerücht verbreitet, er würde im nächsten Semester seine akademische Tbä- tigkeit in Leipzig einstellen. Aus sicherster Quelle erfahren wir, daß das Gerücht unbegründet ist und der berühmte Rechtsgelehrte in Leipzig alle angekün- . .. . .. bitten Vorlesungen haten wird. nete die Versammlung durch eine Rede, worin er Disraeli wegen seiner prote- — Unter Heinrich von Treitschke's Zuhörern in Heidelberg im Winter- stantischen Gesinnungen seine Anerkennung ausdrückte und hervorhob, daß die Semester 1873—1874 befand sich auch ein Russe, der jetzt einen offenen Bries jetzige Regierung stark genug sei, um unabhängig von der Unterstützung der au VSerrn von Treitschke in französischer Sprache gerichtet und soeben bei Hirzel inländischen Ultramontanen handeln zu können. Afrika. Kairo, 7. October, Morgens. Der Nil ist in dieser Nacht gefallen. Die Nachrichten aus dem Innern lauten fortwährend gut. Gießen, 8. Oct. In der 72. Sitzung der Kammer der Stände drS Großherzogthum Hessen, d. d. Montag, 5. Oct. 1874, ist die m der neueren Zeit häufig ventiliere Frage, ob die Garantie der Großherzogl. Regierung für ein 3>/zprocenliges Ertragniß der oberhess. Eisen- bahnactien, welche auf einen Nennwerth von 350 Gulden oder 200 Thaler au-gestellt find, eine unbedingte oder eine nur bedingte sei, gleichfalls zur Verhandlung gekommen und dabei vom Ministerttsche aus nach Inhalt der Darmstadter Zeitung vom 8. Oct., erste- Blatt, erklärt worden, es seien nur 994,000 fl. garantirt und es würden nur sa lange, alS die Betriebseinnahmen die Ausgaben deckten, 3>/, Proc. Zinsen gewährt. Deckten die Grnnahmeu die Ausgaben nicht mehr, so würde das Deficit aus dem Etaatszuschuß gedeckt und die Actionä« erhielten weniger Zinsen. In Nachstehendem folgt der Wortlaut einer Oberhefsischen Sisenbahnactie, auf d« to ih°»,TW' “ Alt? öi 3*6° A.-L't Nnnl’ * ' Dn v SW «ne 1« a -M, dir n1 IM list lill tzonttsstt vad ihr knit-r fi- -7j< jt rralti!'ch zur1 Pai lothringisch' Angelegenhi ererben Gla Egendes j clbe hob h jhfdp 3nl ii'.scbm gre Mi« M Es tibübnt, soii Eu ion Giehi wc:tbtn wnd tu Cfferlr rt der Äussch ■ Mb a 6H |um Lul id der untt iiu granffurl nud) die Ktostmanschlc "ronnuiare ii ' annm. »ranffuit König! ■lie Arbeit Diens Nc aus bab wnden ■ ^“frrarb, »giirterar: ®W«t, her ®to64tt|0g| *««>c 'Nittn Tien ^Ukn in her g nb? meiftb ^kigm tot A Nohx ländisch, H zu Uhren xchlilter 5 :nb die XQa leJ°!gen Ä: 'rare . tn Mn Fs ^Cl1 Sanbibata "ö n 4 !etP°^®Onn rtte- ohne jeboi ,eu H-Uniont . welches vor bei Qtnmll*n9 einho. Eene Volks»er- l ganz bem Pro- Regierung im ' Resolutio- m9 an den Aaj- " auL Wien von egierxng bie Be- «n Jahre 1890 hat unter zahl- )?Qcbonalb| erG :gen (einer prO vorhob, baß dir Unterstützung bei päpstliche KäuiM anten ausgehobu nerie ist mit bei stanh ist an to er glatt ge^ jufolge finb ng bei ben A bmch^iehen bae erie ist nach t bei bei Kaum skosten beantragt. , QujammenW WI ■gen züUchn «° Ngl, 0 L.u tit 8^ l*#*' "! «ft •a*4*«* gegtn Jl#» «iS“ j»S< Allgemeiner Anzeiger. Der Derwaltungörath: (Namen zweier Verwaltungsraths. Mitglieder.) Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 11. bis 17. October besorgt Pfarrvicar Schlosser. sind ihm erworben. Gießen, den 16. Wat 1868. Contrasignirt durch den Großherzoglichen Regierungs-Commisiär: (Namen:) Fri sch b ä cker ? u Gießen. Sonntag den 11. October. H. Noll in der Neustadt, H. Spies in der Wallihorstrahe, L- Kämmerer auf dem Seltersweg. Kirchlicke Anzeige der ciinugclifdicn Gcmrindc jn Gicßc». Gottesdienst. Am Aernte-Dankfest den 11. October. Morgens: Pfarrvicar Schlosser. Nachmittags: Schulinspector Vigelius. Der Wortlaut deS DividendemCoupon ist folgender: Dividende-Coupon für das Betrikbssahr ... zahlbar am 15. Mai .... Actte Nr....... Fol. . . ■ Inhaber dieses Scheins erhält gegen dessen Rückgabe aus der Gesellschaftscasie als vom Staate garantirte 3‘/2° o Dividende den Betrag von fl. 12. 15 ft. oder 7 Thaler. Gießen, den 16. Mat 1868. 9 Der Vcrwaltungsrath: (folgen die Unterschriften zweier Mitglieder.) Di. Statuten derselben sind für ihn verbindlich und die statutenmäßigen Rechte Frage stellen würde. Der Krieg von 1870 habe unzweifelhaft auf die ($> ' ■ ' * drückung des Protest antismus in Deutschland und seiner stärksten con- tinentalen Veste abgezielt. Nach dem Siege Deutschlands beabsichtige der Vatikan jetzt die Wiederherstellung seiner Machtstellung und werde die Wiederaufrichtung der päpstlichen Souveränetät durch Waffengewalt versuchen, sobald die Monarchie in Frankreich und vielleicht in Spanien errichtet sei. Die voraussichtliche Bekämpfung des Versuchs durch Deutschland und Italien würde einen europäischen Krieg herbciführen. Redner schloß mit der Aufforderung, die Schotten und Engländer möchten vereint der römischen Invasion entgegentretcn. Newdegate, die zweite Resolution begründend, sprach seine Bewunderung für die Weisheit des deutschen Kaisers und die Talente Bismarck's und Moltke's (des „Fürsten der Strategen") aus und forderte die Schotten und Engländer auf, das Parlement im Jntereffe der britischen Unabhängigkeit zum praktischen Ausdruck der Sympathie mit Deutschland gegenüber dem Ültramontanismus zu verlaßen, Einhelligkeit in die Politik der beiden große Reiche zu bringen. (Beifallssturm.) Die übrigen Redner sprachen in ähnlichem Sinne. Wir möchten nun fragen: Ist der Erwerber einer solchen vom Großberzogl. RegierungS- Commissär contr.signtrten Actte nicht vollständig berechtigt, anzunehmen, ^hm 'chltmmsten galls eine iäbrlicbe Dividende von 3’/2 Proc. auszubezahlcn sei, und wenn je., was wir nicht wissen, die nirgends veröffentlichten Eonceisionsbcdtngungen ®Qr^t.lcn^d)Jrla/nf^9 feilten, „war es denn correct und vollständig, nur zu sagen: „Garanttrt mit 3 /2 Vroc. jährlich lout Concessionsurkunde vom 4. April 1868" statt etwa: „Garantirt mit 3/z Proc. lahrltch laut ConcessionSurkunde vom 1. April 1868 mit den tn derselben enthaltenen Modisicationcn ? «um guten Glücke wird die Frage der unbedingten °^er nur bedingten Garantie nie praktisch werden, da bekanntlich die Ausgaben von den Einnahmen überschritten werden, obwohl der Verkehr sich noch lange nicht vollständig entwickelt hat; wir mochten aber g auben daß falls sie je praktisch werden sollte, es keinem Rechtsanwälte schwer werden wurde, das Recht der Aktionäre zur vollen Geltung zu bringen. iEcfi’Qrnpl)ifcf)e Depeschen. Paris, 8. Oct. Die Convention, bcrreffend die Abgrenzung der elsaß-. lothringischen Bischofs-Diocesen, ist gestern im Ministerium der auswärtigen, Angelegenheiten durch die französischen und deutsche» Cvmmistare unterzeichnet Glasaow, 8. Oct. Ucbcr daS gestrige Protestanten-Mcctiug ist noch Folgendes zu melden: Die erste Resolution wurde von Begg begründet. Der- selbe hob hervor, daß die Durchführung des ultramontanen Priucips alle po^ Mischen Jnteresien der römischen Kirche unterordnen, die Zerstörung aller po-, litischen Freiheiten berbeiführen und die Errnngenschaften der Reformationen Aeitgebotenes. Main-Weser-Bahn. ] 4893) Es sollen die sämmtltchen Bau-! 4637) Eine Partbie sehr gut erhaltene -beiten zur Herstellung einer offenen Koh- Fensterläden ist billig abzugeben bei Jean Weber, »Stadt Cassel. 4 o io 0 1 6 arbeiten zur Herstellung einer offenen Koh lenbühne, sowie eines Holzschuppens auf Sta'ion Gies,en, in öffentlicher Submission empfehlen Gebrüder Mayer. Das Garnlager -er I. A. Busch Söhne empfiehlt in großer Auswahl Strickgarne in bekannter (Sitte zu billigen Preisen. vergeben werden. r . .. Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: „Submission auf Erbauung einer Kolllenbübne und eines Kohlenschuppens auf Station Gießen" bis zum Submissions-Termin am 16. d. 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Trost, Hilfe allen Denen. die sich durch gcl|cimc3ngcnbinnb£!i im Zcugnugs- u. Nervensystem geschwächt, durch da> bereits in <4 Aussagen (220,000 Erpk.) verbreitete vortrcsfllche Buch______________ Dr. Retau’s Selbstbewahrung MU 27 patholog.-anaioin. Abbilbimgcn verwechsle man jedoch dieses Buch nicht mit Broickiiren ähnlichen Titels, die nur die Ausbeutung dcrstranken bezwecken u elende Nachahmungen unires Buches sind, sondern verlange mir das in G Pouickes Lchuwuchbandlung in L e i p z i g erschienene Buch, tvcl - chcS auch dircct von der Verlags- Handlung gegen Francoeiii- fendung von 1 Thlr. Ngr. m beziehen lst. zeichnen achtungsvoll Geschwister Rotbenberger, ________________Lindenplatz A. 243._______ 4942) Kleine Kartoffeln kauft Emil Noll, Löwengasie. 4948) Mein Garten auf dem Nahrungs: berg ist zu verkaufen. ________________Dr. Hanstetn 's Wtttwe- 4947) Zwei Wagen Mi ft sind abzu- geben. Schloßgasse A. 259.______________ Weine in vorzüglicher Qualität, als: Niersteiner per Liter 48 fr., Wachenheimer „ „ 36 „ Deidesheimer „ „ 36 „ Mumenheimcr w r 28 „ empfiehlt W. Hofmann, 4939)____________Gasthaus zum Löwen. 4887) Eine gut erhaltene Eivildiener: Uniform ist im Ganzen ober Einzelnen zu ver: kaufen. Zu erfragen bei der Exp. b. Bl- 4906) 3m Herbert-schm fiaufe am! 3390) Ein schön möblirte« Zimmer Mtt Nabrungsberg, v.s-ä-™ bem W-n,eI s Cabinri >u oermirtben. Nmmwea 134. Garten, tst der zwette Stock zu vermiethen — - ■ ■ ■■ - . - — unb 1. November beziehbar. I • er / 4806) Ein möblirtes Zimmer zu oerJ |U)IC mietben. sJceuftabt D- 27.__________________ 4958) Schöne Weinflaschen per Stück 4112) Die Mansarbe meines Hauses 3 kr, anbere Flaschen per Stück 2 fr. ver aus 5 Zimmern, 2 Cabineten rc. bestehend kauft________Heinem ann H erni a n n. ist zu vermiethen unb alsbalb zu beziehen 4959) Ein Laufmabchen ober Frau flf Earl Jugbarbt, Kanzleiberg. sucht in Lit. D. Nr. 18. 4921) Ein freunbliche- möblirtes Ztvv mer ist an einen Slubenten oder Kaufmann , zu vermiethen. Kost gegeben i im 3. Stock. Auf Verlangen fann auch werben. V 32 am Markt.