10 "»k-hl. ich 6el ",,b i 5- *8, 20 fr. U'^ H * ‘g* hl: M büs Stück 50 fr. ? 55 Centn,, an. ’er' das Dutzend äf cken, billig bogen, ä 15 h Warzen Alpacas, lejeniflfn, welche eiiva^ poten, cksuche ich hiermit, igen binnen 8 Lagen eit Juli 1874. is Magen, Scribent. Naiirer en Lohn dauernde BeW lahnhütte. Bauführer tgater daselbst litben Heirl ju seiner tn24. Wieaeuseste ein hon ßuri 4 (Marli. MmC. e von 800 Wmplmn! » , ßkts een gut® k Zell- 1 ®gr-, )e M'rechenKo W« kJebacM_- ■verein. U« von Lchuma"" ", M. ß-" lintl B(t' i>erLorstan^, ttilu’bii* le N Ihr' -»L « Sr«llfft' [3351 fr. /...... ffe#' Preis vierteljährig 1 ft. 12 kr. mir Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. Githmrr Anzeiger. Erscheint täglich, mit AuS- nähme MontagS Expedition: Canzletberg, Lit. B. Nr. 1. Wnzeige- und Mmtsblait für den Areis Liessen. ä«W. ^rcitast den 10. Juli 1^74. po tltisch er Theit. Rollte gleichsam die gefammte geistliche Gelahrtheit und weltliche Weisheit, die ihnen in Deutschland zur Verfügung stand, behusS Lösung der großen Aufgabe aufgeboten werden. Von den vielen bedeutenden Männern, die außer Hontheim Theil nahmen, seien hier wenigstens einige genannt; der Weihbischof von Mainz, Heimel, der Knrtrier'sche Gesandte am Wiener Hof, Graf Metternich, der Salzbnrgische Consistorialrath Böuike, der Kurkölnische Geheimerath v. Taulpbäus, der Trier'sche Dechant, nachmalige Bischof von Sedan, v. Pidoll. Vier Jahre lang daiierteii die Untersuchungen, die Erörterungen, die Verhandlungen. Dann war man über alle Punkte mit sich und den Andern einig. Das Ergebniß n ar den Ansprüchen der Curie sehr uiigi nstig; aber man hatte den Muth, es offen vor aller Welt zu bekennen, und war entschlossen, dem Worte auch die That folgen zu lassen. Gestützt auf die Autoritär der heiligen Schrift, der Kirchenväter, der Concilien und der Concordate hoffte man Positionen wieder- zugewtnnen, die R-om nur vermittelst der falschen Tecretalien Jsidor's erobert harte. In dieser Hoffnung kamen die Bevollmächtigten der Erzbischöfe im September 1769 zu Eoblenz zusammen, um jene berühmte Verernigungsurkunde zu unterzeichnen, welche in der Kirchengeschichte unter dem Namen der Coblenzer Artikel bekannt ist. also den dogmatischen Rechtstitel für seine absolute Gewalt in Anspruch nimmt. Oder sollten die deutschen Bischöfe wirklich und für immer darauf verzichten, in irgend einem Stück, selbst in reinen Verwaltungs- und äußeren Verfassungs- fragen, Rom gegenüber einen eigenen Willen zu haben? Dann freilich wäre ein Friede mit ihnen überhaupt unmöglich. Diejenige Partei in der katholischen Kirche, welche den Streit schürt, liebt cs, den Gedanken einer Opposition der deutschen Bischöfe gegen den Papst als etwas ganz Unerhörtes imb Niedagewesenes zu behandeln. Wenn mau ihr glaubt, so hat, mindestens seit dem Tridentinum, der Papst immer besohlen und der deutsche Episcopat immer einfach gehorcht. Sie weiß wohl, warum sie eö thut. Schon vor 50 Jahren hat ein Hauptvertreter der ultramoutanen Dichtung, Kardinal Pacca, in seinen Denkwürdigkeiten den Nutzen solcher Taktik angezeigt. „Bei allen Nationen", sagt er, „hauptsächlich aber bei den deutschen, ist es ein Argument von sehr großer Krast für das Volk, wenn man ihm sagt: So ist es immer gewesen; so hat man von jeher es gehalten." Aber eben darum müssen wir unsererseits dem Volke stets von Neuem sagen: Nein, so war es vordem nicht. Einst hatten die deutschen Bischöfe Deutsche Bischöfe von ehedem. die geeigneten Wege zu einer friedlichen und gesetzlichen Abstellung derselben? In einem kirchenpolitischen Artikel („Kann Rom nachgebcn?") sprach die Ties waren die vornehmsten Fragen, auf deren Beantwortung es ankam. Zwar „Post" den Wunsch aus, daß unsere Bischöfe, falls sie im Ernst, wie wir an- hatte soeben ^erst der ebenso freimüthige wie tiefgelehrte v. Hontheim, Weih- uekmen, das Vedürdniß nach Frieden mit dem Staate fühlen, es in der- bisHof von Trier, in seinem Buche „Febronius, de slatu ccclesiae“ den jeuigen Weise in Rom geltend machen möchten, die allein dort Eindruck zu Gegenstand gründlich erörtert und aus den echteu Urkunden der Geschichte das machen pflegt, nämlich durch Nachweis der Nothwendigüit und durch die An- wahre Verhältniß des Papstes zur katholischen Kirche und die Falschheit der zeige, daß man, wenn nicht mit, dann ohne die Genehmigung der Curie Frie- don den Jesniten vorgetragenen Lehre über den römischen Primat unzweifelhaft den schließen werde. Muthen wir den Bischöfen etwas zu, was wider den nachgewiesen. Aber diese eine Stimme genügte den Erzbischöfen noch nicht; es Glauben oder die guten Sitten ist? und doch sind es, selbst nach dem Dogma ' von 1870, nur diese beiden Gebiete, auf denen der Papst die Unfehlbarkeit, auch gegen Rom den Muth der eigenen Meinung; einst — und eö sind faum hundert Jahr? her — sah man die obersten deutschen Kirchenfürsten mannhaft sich erheben gegen römische Anmaßung und ohne Abfall von der Einheit und Deutschtanü. Katholieität daö nationale Interesse vertheidigen gegen das welsche. Aus dem Grotzherzogthum Hessen. Welche Bedeutung für Eö waren die Thaten Friedrichs deö Großen, welche, wie sie den deut- unser Land der bevorstehende Erlaß einer gemeinsamen Gesetzgebung für das scheu Namen rlberhaupt wieder zu Ehren brachten in der Welt, so auch in Deutsche Reich haben wird, erhellt aus Folgendem: Tie zum Großherzogthum einem großen Theile des katholischen Clerus unseres Vaterlandes daö National-Hessen gehörigen Landestheile bildeten vor der französischen Revolution 45 klei- gefühl von Neuem belebten und begeisterten. Niemalö hat es unter der deut nere Territorien geistlicher und weltlicher Herren mit den verschiedenartigsten schen Prälatur so viele Helle Köpfe und warme Herzen gegeben, als in der Rechten. Eine Folge hiervon war die, daß in Hess en nur in der Provinz Zeit vom Hubntoburger Frieden bis zum Tode des großen Königs; nie war Rheinhessen ein einheitliches Recht, die französische Gesetzgebung gilt, wäh- in ihr die Teutschheit kräftiger, der ultramontane Hang schwächer. Rings rcnd in den beiden übrigen Provinzen mit 1146yi00 Quadrat-Meilen neben war, dem Beispiele Frankreichs folgend, Alles im Kampf mit Veraltetem, mit dem gemeinen Rechte und einer Masse hessischer Specialgesetze jener Wust von Mißbrauch und Aberglauben begriffen; die deutschen Erzbischöfe und BischöfeiLaudrechten'noch Anwendung findet, wie er auö dem heiligen Reiche auf uns wollten nicht zurückbleibeu hinter der großen Zeit; ihrer viele und gerade dieiüberging. So gilt in den althessischen Landestheilen (102 Gemeinden) das höchststehendeu legten mir Hand an's Werk. Sie hielten es für ihre Aufgabe, Katzenellenbogener Landrecht, in den früher kurpfälzischen und kurmainzer Ge- bie katholische Kirche, ohne deren Wesen zu verletzen, mit den religiösen Be- bieten das Pfälzer und Mainzer Landrecht, für 38 Ortschaften des Gebietes dürsnissen des deutschen Volkes und der fortschreitenden geistigen Entwickelung der Grafschaft Büdingen haben die sog. Asenburger Verordnungen von 1769 in Einklang zu bringen; sie hielten es für ihre Pflicht, ohne der alten, echten noch Anwendung zu finden, während in 120 Gemeinden Oberhessens noch das Hierarchie Eintrag zu thun, alle unrechtmäßiAeu, das deutsche Nationalgesühl Solmser Landrecht besteht. Ailß^rdem gilt noch in einem Theile des Odeu- unD die Selbstständigkeit der deutschen Nation hemmenden oder zerstörenden waldes das Erbacher Landrecht und an einzelnen Orten noch besondere Stadt- Uebergriffe der römischen Curie zu beseitigen. Nicht abschaffeu wollten sie den reckte und Grundgebräuche, so daß es kaum einem Juristeumöglich ist, sich durch Primat des römischen Stuhles, aber zurückführen auf das, was er nach dem dieses Labyrinth von Rechten hindurch zu winden. Als Cnriosum sei noch er- alten, unverfälschten Rechte gewesen war. Diese Bestrebuiigen haben sie zwau- wähnt, daß einzelne Gemeinden getheilt sind; so galt z. B. in dem kaum 300 zig Jahre lang einmüthig und ausdauernd fortgesetzt; schlecht unterstützt von Seelen zählenden Orte Hintelsklingen auf der früher Mainzischeu Seite das Kaiser und Reich, Übel gewürdigt von der Masse des Volkes und darum in Mainzer Landrecht und auf der früher Gräflich Erbachischeu Seite das Erbacher der Hauptsache ohne Erfolg; aber ihr Streben ist dennoch kein verlorenes ge- Landrecht. Es läßt sich leicht begreifen, daß diese Menge der verschiedensten wesen, es hat einen Trost und eine Mahnung hinterlassen, einen Trost für Rechtssysteme eine wahre Plage für manche Gegenden ist. Möge dem Reichs- ben Patrioten, der an dem Dentschthnm der heutigen Prälatenschaft verzwei- tage bald der Entwurf eines gemeinsamen deutschen Civil-Gejetzbuches vorgelegt fein möchte, eine Mahnung für den wohlgesinnten Theil unseres Clerus, der werden, damit die Rechts-Unsicherheit, wie sie auf vielen Gegenden lastet, ihrem heute an Kaiser und Reich und an der öffentlichen Meinung den Rückhalt fin- Ende naht. den kann, der damals fehlte. _ \ . Darmstadt, 7. Juli. Der erste Ausschuß der ersten Kammer der Bald nach dem siebenjährigen Kriege, um's Jahr 1765, geschah es , daß Stände hitt am Samstag dem 11. Juli, Vormittags 9 Uhr, zu einer Sitzung die drei Erzbischöfe von Mainz, Trier und Köln mit anderen deutschen Bischöfen zusammen. Gegenstände der Verathung sind: 1) Die Vorlage des Großh. den Plan faßten, das Verhältniß der katholischen Kirche Deutschlands zu dem Ministeriums der Finanzen, den Nachtrag zu dem Hauptvoranschlag der Staatsrömischen Stuhle einer Reform zu unterziehen. Die leitende Idee war, es Einnahmen und Ausgaben des Großherzogthums *für die Jahre 1873, 1874 sollte die dem Papste gebührende Hochachtung und die ihm gesetzlich zustehende und 1875 und die weitere Erhöhung der Beamtengehalte betr. 2C., 2) verschie- Jurisdiction über, tie ganze Kirche bestehen bleiben, aber was Rom sich darüber dene andere Gegenstände. Am Montag den 20. Juli tritt wahrscheinlich die hinaus mißbräuchlicher und widerrechtlicher Weise angemaßt, das sollte er- erste Kammer wieder zusammen, um ihre Rückstände zu erledigen. mittelt und fortan abgelehnt werden. Zu diesem Zwecke wurden von den ge- Berlin, 8. Juli. Tie „Nordd. Allg. Ztg." meldet die am 6. Juli nannten geistlichen Fürsten die gründlichsten Kenner der Kirchengeschichte und durch die Rathskammer des hiesigen Stadtgerichts erfolgte vorläufige Schließung des Kirchenrechts, die ausgezeichnetsten Theologen, die scharfsinnigsten Juristen, des AUgem-inen deutschen Maurer- und Steinhauervereins, der nächst dem be- bie erfahrensten Staatsmänner des katholischen Deutschlands zu Rathe gezogen reits geschlossenen Allgemeinen deutschen Arbeiterverein der zahlreichste und mit und mit der Abgabe von Gutachten über bestimmte Punkte beauftragt. Wei- Letzterem und den in den Provinzen weitverbreiteten Mitgliedschaften in fort» ches sind die wahren Rechte der Bischöfe und des Papstes? Was ist im Kir- laufender Verbindung gewesen sei. chenregiment und insbesondere in den Beziehungen der Curie zu den einzelnen Fulda, 7. Juli. Noch ein Gegenstand ist es, der auf der Tag-'sord- deutschen Kirchen als mißbräuchlich zu betrachten? Wie sind bw römischen nung der letzten Bischofs-Conferenz gestanden hat, aber bis jetzt noch von kei- Mißbräuche und Widerrechtlichkeiten im Einzelnen entstanden ? Welches sind nem Blatte erwähnt worden ist: Die Excommunicationsfrage. Wie wir hierüber Vermischtes. der Zinsgarantie für die Bahnen Altenglan - Obermoschel - Alsenz und Kaisers- 2W Musikalisches. Bad Nauheim, 9. Juli. Am 14 findet hier ein Eoncert von Frl. Wal Belenr den ans schriftlichem Wege bekannt gegeben werden sollen. München, 8. Juli. Die Neichsraths Kammer nahm heute den Gesetzentwurf über die pfälzischen Bahnen an, lehnte jedoch die Linie Kaiserslautern-' statt. Wir glauben, die Kunstfreunde auf den ihnen in Aussicht stehenden Genuß aufmerkfan machen zu müssen. Frl. Wal Belena gilt al« ausgezeichnete Sopransängerin und lobt der Mustkreferenl der berliner Zeitung «die Post" in Nr. 135 hauptsächlich den schönen, jugend- friicben Schmelz der Stimme, die reine Intonation, die tiefe Empfindung im Vorträge. ör stellt der jungen Tome das Prognostiken, eine Sängerin ersten Ranges zu werden, ftnr Kammermusikus Ebrli ck ist ein sehr guter Seiger, besten Renomme Haupt Schlich von der Mit- Wirkung bei den Rebizek'scden Quartettsoiröen in Wiesbaden herrührt; wir sind gespannt, ihn alS Solisten kennen zu lernen. c-°c n ^l .e sich denselben in Erwartung ch es Dahinscheiden« vor Jahren anqejckafft. I Ur Zustand verbesierte sich jedoch im letzten Frühling und seine Erwartungen wurden getäuj-dt. Den Kummer des armen Menschen, a!« ich ihn bat, m.r den Grabstein zu überlassen werde ich me vergesien Nehmt ihn, Skinner, rief er unter Schluchzen, und mögt Ihr nie erfahren, Waes heißt, solche bittere Enttäuschungen erleben zu müssen; und dabei brach er in tinen Strem von Thronen aus. Sein Geist war gebrochen — gänzlich gkbrochcn. Ick ließ folgendes (jpi tapb nur den Grabstein letzen: Zum Gedächtniß an Tabitha, Weib von MoseS Skinner Gentleman Nedacteur der „Trombone" (Posaune). Abonnement 3 Dollars pro Iabr versteht sich Vorausbezahlung. Eine gütige Mutter und ein exemplarisches Weib Geschäfts- ^cal über Eolcman s Specerciwaarenhandlung über 2 Treppen. Man bittet, laut zu klopfen. Wir werden dich vermstsen, Mutter, wir werden dick vermissen! Druck,achen werden bcso.ai man bittet um Kundschaft^ Wie Rahel we.nte über ihre Kmder, so schreit mein zerichundmcr' Geist m der Agonie des Schmerzes. Em Lichtstrahl drang jedoch in die verzweifelte Seele; der Sarghandler und Leichenbesorgcr gingen auf Gegenrechnung ein und der Leichenqräber idjul bete mir langst eine Kleinigkeit, die ich auf andere Weste sicher nicht erhalten hätte. Warum lollten nstr trauern über die gehetmnißvollen Wege der Vorsehung und ihrer Umgebung?- Mainz, 2. Juli. Gestern Abend fand im Brauhause zum „Pflug" eine Versammlu.^ von Biertrinkern statt, m welcher der von der hiesigen Actienbrauerei angekündigtc Aufschlag t<8 ?AU.r rSprad)C, ^kbracht wurde. Die Zusammengekommenen, größtentbeils Arbeiter, fanir- ten Beichluß, von heute an nur s.lcke B.erwirthschaften zu besuchen, in denen der Schoppen zu 4(?CIeU.^Cr toCTjapft Nächste Woche soll wegen des Bieraufschlags eine Volksversammlunc abgehalten werden. Gestern Vormittag gegen 10 Uhr fiel ein etwa ttjähriger Knabe, der am User des Rhcm» iptelte, in den Strom. Ein Mann, welcher in der Nähe arbeitete, sprang in das Master unt ""etc den Jungen mit eigner Lebensgefahr, da er selbst nicht schwimmen kann. Die Tb-: verdient d.e höchste Anerkennung. Dem Retter des Knaben gelang e« auch vor mehreren Iahiee zwei Kinder, die in den Fluß gefallen waren, zu retten. «N. Mzr. Anz Frankfurt a. M., 2. Juli. ^Kinderkrankheit.) Nachdem unter den Kindern hier seit längerer Zett viele Erkrankungen an den Masern vorgekommen sind, ist seit zwei Tagen Dn Typhus hier derart außgebrochen, daß man ihn in einem Stadttheile geradezu epidemisch ‘neunen tflTf. Hauptsächlich zeigt sich diese Krankheit in der TöngeSgasse, der Schärscnaaste, Graudeu gaffe, sowie auch in den anliegenden Straßen. AlS Ursache bezeichnet man allgemein cai )dUed)te Trmkwasser der Privatbrunnen., Der hiesige ärztliche Verein wird am Montag sich ii - einer außerordentlichen Sitzung der Behörde gegenüber bezüglich jener KrankheitSerscheinung uni ter Ursachen derselben rc. aussprechen. Die Selectenschule (tiefe der Sckärfengaste und cd Holzgrabens) wurde heute Morgen um 9 Uhr geschlossen; ungefähr ein Viertel der SchÜIn war erkrankt. — M dem Bahnhofe zu Bad Rag atz suchte kürzlich ein Fremder, der die Bäder tti Crtä zu besuchen kam, nach einer Fahrgelegenheit, um nach einem Hotel zu gelangen. ES war bereits ein bejahrter Herr, schlicht, ja von ungewöhnlicher Einfachheit in seiner Kleidung tit: Rclscplaid trug er über dem Arm, sein Gepäck war nicht übermäßig qroß. Man hatte ihn tem Hotel^„Hof Ragatz" gewiesen, dock war e« Zerstreutheit, er stieg in den Omnibus tei Hotels „Oucllcnhof" und fuhr nach diesem. Der Portier musterte den Ankommenden nii Kennerblicken und man wies ihm dann eine Wohnung im „dritten Stock" an Nicht lange bei Zimmerkellner meldete sich bei dem Gaste, um ihm das Fremdenbuch vorzulegen. Der c!!? Herr -eicknete seinen Namen ein und gab darauf da« Buch zurück. Der Kellner las, sah ter . ®aft zuerst erstaunt, dann bald zweifelhaft an und kam darauf schleunigst mit dem'Buche y. tem Herrn des Hotels. Kaum halte dieser den Namen feine« Gastes erblickt, so eilte et tV Treppen empor; mit einer tief devoten Verbeugung trat er in das Zimmer, stammelte Mt Verwechselung und erklärte schließlich.dem Gaste, die Salon« de« gejammten ersten Glo-M standen zu der Verfügung deffelben. „Ich danke Ihnen, lieber Freund," entgegnete der Frem:e „Ich befinde mich hier ganz wohl und zudem wohne ick — billiger " Der Wirth ging, tfi Angekommene, der im 3. Stocke wohnen blieb, war Niemand Geringeres als — General'Fe!» marschall Graf Moltke. iU Dienj . Mot : ;;'n dem ,^yiinete ?-jrerarbeh, ’ L^eckerarbc r3rnnerarbei Mitarbeit. "'Mahren u /"Njagt ju -nnflopfen, ' 3(n' den 8. lautern-Bieberrnühle abgelehnt. Italien. Nom, 4. Juli. Der Minister-Präsident, Herr Minghetti, ist letzten Mittwoch, von Tegernsee kommend, in Bologna angekommen und hat am folgenden Tage seine Reise bis Florenz fortgesetzt, wo er einige Tage verweilen wird, um sich mit einigen höheren Beamten des Finanz-Ministeriums zu besprechen. — Der Bischof von Straßburg hat dem Papste 65,000 Franken Peters- pfennig geschickt, und ein Straßburger Kloster hat noch 4000 Franken extra gesandt. — Der Papst hat den Generalen der verschiedenen Orden eingeschärst, den jetzt zerstreut lebenden Mitgliedern ihrer Orden immer in's Gedächtniß zurückzurufen, daß sie sich stets bereit halten müssen, in beffern Zeiten in ihre Klosterzellen zurückzukehren. — In der „Gazeta" von Messina wird bekannt gemacht, daß die Regierung Jedem, welcher ihr zur Verhaftung jedes der berüchtigten Banditen Leone, Pasquale Rocca, Rinaldi und Capraro verhilft, obne Unterschied der ZeitHUnd Personen, 25,000 Franken auezahlen läßt. Der Minister des Innern hat besohlen, der betreffenden Bekanntmachung die größtmögliche Verbreitung zu geben und sie auf allen öffentlichen Plätzen der Insel Sicilien anschlagen zu lasten. von glaubwürdiger Seite vernehmen, sind Vereinbarungen getroste» worden, München, 9. Juli. Tie Abgeordnetenkammer bci-bloü den SffiuniA dahin gehend, daß nothwendig werdende Ausschließungen aus der Kirche fortab, bezüglich ter baulichen Abänderungen M Frankenthaler Rbei>S oem amtlichen Material geschöpften Erläuterungen und einem vollständigen Sachregisterj 3355) Zwei starke ArbeitS Pferde nebst Lederzeug, ein 2spänniger 4zölliger und ein Ispänniger Wagen stehen zum Verkauf bei Adam Henrich, Wetzlar. Die werden. Die Reue Matjes-Häringe uib eingetrosfen bei I A. Busch Sohne. S 308, sind die Pfandbriefe für die Anlegung von Mün delgeldern geeignet. ünq beziehenden Buches ist nur 1 Mark. Kein Geschäftsmann sollte die kleine Ausgabe Antwort ,, O , r» . f. .. A utu.ri u<«l4or IlHf.Mttmib! Sinn scheuen, die »hm s ------ , oder Nichtbeachtung der geltenden Bestimmungen berbelgeführt wird. nochoerzeichnete Bauarbeiten liche Verweigerung in Accord den, als: 1. Maurerarbeit, veranschlagt 2 Dachdeckerarbeit, „ 3 Schreinerarbeit, „ 4. Chaussirarbeit, „ 5. Steinfahren und Aufsetzen, veranschlagt zu...... 8. Steinklopfen, veranschlagt zu 7. Grabenarbeiten, „ „ Gießen, den 8. Juli 1874. I A : ten Buchwald, Hubbach und Wellheu, nachverzeichnetes Bau- und Werkholz, welches von dem Steigerer nicht übernommen wurde, nochmals versteigert werden: 8 Buchenftämme 7,90 Festmeter, 3 Haiilbuchenstämme 1,01 Festuteter, 30 Eichenstämme 29,13 Festmeter. Der Anfang ist Morgens 9 Uhr i»n Di- strict Buchwald, an der Straße von Hungen nach Villmgen Hungen, dm 8. Juli 1874. Großherzogliche Bürgenneistc.ei Hungen. I E d. St.: Bender, Beigeordneter. 1. October 1876 an werden die Pfandbriefe innerhalb 36 Jahren durch Ver- loosung amortisirt. Die Pfandbriefe sind mit halbjährlichen am 1. April und 1. October zahlbaren Zins-Coupons versehen. Die Zahlung der Zinsen und der verloosten Pfandbriefe erfolgt bei allen Pertriebsstellen, insbesondere aber in Mannheim, Carlsruhe, Freiburg i. B., Constanz, Frankfurt a. M, Stuttgart und Basel (zum Tagescourse der Gulden.) Zur Vertriebsstelle haben wir die Gewerbe-Bank in Gießen wieder vorräthig. | Main-Weser-Hütte bei Lollar. der Rheinischen Hypatheßen-Bank p» Mannheim. Ein Vr Morgen großer frisch gedüngter Garten, nicht weit von der projektirten Straße am Rahrunzsberg, ist thetlungs- -halber mit Erndte und Häuschen für nur 350 fl. zu verkaufen. Näheres bei I- Blitz. Sinfonie-L ^us dem Buseckerthal. Bekanntlich ist Burkhardsfelden und Reiskirchen eine . .!.»!.E??karr«, wird durch Einen «e»stl,chen verwaltet. Nun fragt man, wie kommt es, daß sich in io . . -- - v , v und dagegen in Reiskirchen, unter den 1 Laten, nicht ein einziger? ' Die Gemeinde Reiskirchen verwirft die neue evangelische Kirchenverfassung nicht, sondern begrüßt ste vielmehr, und freut sich unendlich, wenn ihr im recht evangelischen Geiste GotteSwort verkündigt würde. st 40 86 57 266 1 Alle Maschincntheile in Messingguß, »vie Lager-, Flanschen-, Pumpenventile, Krahnen 2c. liefert zu sehr mäßigen Preisen I. K. Ernst in Herborn Aechte Neapolit. Maccaroni, Eiergemüsenudeln, Türkische und Bamberger Zwetschen, Apfelspalten, Brünellen, ReineclaudS, Birnen, 1305) emvfiedlt Emil Fischbach. Pfandbriefe zerfallen in Stücke von Äblr. 1000, Tblr. 500, Thlr. 200, Thlr. 100. Sie sind bis zum 1. Oktober 1876 uukül dbar. Vom a((gemeiner flnje1 fler Nach Erlaß des Eroßh. Badisct eu Ministeriums des Großh. Hauses der Justiz und des Auswärtiqcn d. d. 1. August 1872, G. Bl. Nr. XXXII. - — - 8chnhroletten, X <*ft . unpfehle besonders den Herren Schuhmacher zu Original-Fabrikpreisen. | A. Doder, am Kirchenplatz in Gießen. 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Berichten bei seinem jedesmaligen Auftreten bewiesen, daß er seines genialen Meister« würdiger^ Schüler ist, sein Bortrag der ungarischen Rl^piodie von Lißt erregte in einem Sinfonie-!^, WH|tM ytun cvncert ju Wiesbaden geradezu Aufsehen. - Wir sehen dem Concerte mit Spannung entgegen^ Burkhardsfelden eine große Anzahl Frömmler befindet, und wünschen den Künstlern in jeder Beziehung besten Erfolg. «Laien, nicht ein einziger? 3eW9^,,i*b« qeroibmei ww :ion von gtäWW iM - denn »n i4 | ’S 'Ä-Ä lit be« Körner, Bezirksbauaufseher. l S Montag ben 13 b. M, I r. von Morgens 9 Uhr an, sollen die bem Großh. Bürgermeister Vogt gehörigen Aecker in ber Gemarkung Gießen, sowie bie Erndte auf benselben an Ort unb Stelle versteigert werben. Zunächst wirb bie Versteigerung ber Trnbte vorgenommen unb alsbann werben bie Grundstücke zum Verkauf ausgeboten. Die Verkaufsbebingungen werben im Dermin bekannt gemacht, bemerkt wirb aber, baß ber Kaufpreis für bie Ernbte erst Martini b. I. zu bezahlen ist. Der Anfang wirb am Harbtweg zunächst ber Textor'schen Brauerei gemacht Gießen, ben 7. Juli 1874. In Auftrag: Müller. Die 1) o h I) ii n ii (ii n y von Friedrich IIolTiiiaiiib ßmitcrbrtd), Oberbessische Bahn, liefert sttts Cichen, Buchen, Fichten, Kiefern, sowohl roh wie geschnittent ferner Brennhol;, namentlich Buchenscheit- holj, zu billigen Preisen [3362 Nachdem Großh. Hofg'ribt ber Provinz Oberbessea über bas unbebeatende, jeboch mit 928 fl. 33 fr überschuldete V rmögen des Uhrm tchers Karl ChristianFried- rich Ludwig Eich von Lich ben formellen Concursproceß erkannt hat. warben hierdurch alle Diejenigen, welche Forderungen , oder Ansprüche sonstiger Art an die Masse bilden zn können vermeinen, auf- gefordert, solche sogewiß im Dermin Donnerstag den 27. August b. I., Morgens 9 Uhr, entweder in Zeloitperson, oder durch gehörig Bewllmäch'igte dahier anzumelden und unter Angabe her Vorzugsrechte zu begründen, als sie sonst damit stillschwei- gends oo ■ der Masse ausgeschlossen werden würden. Zuzlelch soll in diesem Termin ein Arrangement versucht und eventuell ein Glau- bigerausschuß und Missecurator gewählt werden, wobei alle nicht eritiienenen, oder nicht gehörig vertretenen Gläubiger als den Beschlüssen der Mehrzahl der erschienenen beigetreten ange>ehen werden sollen. Lich, ben 11. Juni 1874. Großherzogliches Lanbgericht Lich. Weyer, Dr. K och , ßanbrichter.Lanbg -Assessor, 40 isowie alle sonstigen Jngrebienzien zum An- streichen unb Wichsen ber Fußdöben empfiehlt ES alterirt darum diese Gemeinde nicht wenig, al« man sie in öffentlichen Blättern b«. schuldigt, sie wolle aus der Landeskirche treten. Es ist wahrhaft zu bedauern, daß in Aner Pfarrei noch eine solche Verwirrung statt findet. Die Nacktheile, welche daraus entstehen sind leicht zu erkennen. Man wünscht darum sehnlichst, daß diesem Unwesen, von der höchsten kirchlichen Behörde bald ein Ende gemacht werde. oem amuiiyvii muuuui yrlw|IIn «um.Hu.utjM. **.- ö— -—Einsender dieses fragte unlängst einen Mann aus Burkhardsfelden: Wodurch zeichnen für den praktischen Gebrauch des Handclsstandes enthält. Der Preis des von jeder Buchhand- sich diese Frommen in Bezug ihrer Sittlichkeit vor den andern Leuten aus, und erhielt zur ' n Buches ist nur 1 Mark. Kein Geschäftsmann sollte die kleine Ausgabe. Antwort-. „Ich habe einen Acker, welcher zwischen einem Frommen und Freisinnigen liegt so manchen Zeit- und Geldverlust erspart, welcher durch die Unkenntniß Von der Seite des Frommen werden mir stets Steine auf meinen Acker geworfen: daaeaen '— ...»—v«- inirh. ! von der andern Seite habe ich darüber keine Klage." Fußbodenlack, 241 Letnölficcatif, Dienstag ben 14. Juli, m .. - Morgens um 9 Uhr 9cCllC wU. Pü llMMIlic sollen auf bem Rathhaus zu Lang-Gons « ^777 "VU* ; - '• burch öffent-jempnehlt Emtl Ftschbach. gegeben rocr: ■ Rlieinisfhe Ilypollieken-Bank« Mrolemn-elioch-, neuester und verbesserler Coustructton und zu billigeren Preisen empfiehlt g Wi9heim Orbiy, am Markt. Versteigerungen, ß Arbeitsversteigermlg. Samstag ben 11. Juli, Vormittags 10 Ihr, soll auf ber Bür terme.sterei zu Langsdorf o e Anfertigung einer Dachkanbel an bie Kirche baselbst öffentlich versteigert werben. Villinqen, am 7. Juli 1874. H e i n eck. Befirk-bauaufseber._______ ß Arbeitsverstetgernag zu Lang-Gons. Lmlnig Orlli. Photograph. iCiirlians zu IIall Nauheim Dienstag den 14t. Juli, Abends S Uhr: c Emil Fischbach- (2134) Emil Fischbach. geblieben. und und Robert Ehrlich, Koniql. vreuß. KanMlermuflkuS iVioline). tSO Maurer CM a>lch drei au te Arbeit« r 3363) Zwei ich Wolkenqasse 94. wird das Inhdiiiirs «Pern \ Phil. Schaum CO in io KaklerL 3 tvclchc btd <> IIbr Abends bei uns n cx> lX.Mittelrheinisches Turnfest Tlirilfest-Lomitf. Hierzu laden, unter Zisichernnq guter Speisen und Ge tränte, höflichst ein 3347) Ein braves Dienstmädchen für eine kleine Familie zum fofortipen Eintritt gesucht- Nähere Auskunft erthci.lt I. Balser, Sandgasse 158. ___________ xrrik ell Vn-Ztri' 0» 3143) Mehrere Gärten am Nabrunas» berg zu verkaufen durch I- Blitz. von Fräulein Wal Helena (Sopran) be« Herren lleriuaiiii Ziiiiincr (Piano j Eintrittspreise: . Fauteuils 1 fl. 45 fr. 1. Rang 1 fl. 2 Rang 30 fr. Billots sind zu haben in der Expedition der Kur: liste und an der Kasse des Kurhauses. Germiethungen. 3267) Eine schöne Parterre-Wohnung, bestehend auS 5 Zimmern, 2 Kammern und sonstigem Zubehör, ist in der Nähe des Seltersberges zu vermiethen. Näheres bei der Exp. d. Bl. ___________________ Versammlung auf dem f.aluisleiii. Freitag den 10. Juli, V29 Uhr: Tagesordnung: I) Wirthschaftsangelegenhelten. 2) Quartier. Um möglichst zahlreiche Bethciligung ersucht Der engere Ausschuß. Geschäfts-Verlegung. Mein photographisches Geschäft bennbet sich von heute an in bem von mir erkauften, seither Herrn E. Fath gehörigen Atelier. Leltersweg Lit. C. Nr. 72. Gießen, ben 5. Juli 1874. tpjr (X . choneu brtcacbcn sind, finden iweb Aufnabme in dem des nächsten Tages H ' nie Expedition. Morgens erscheinenden Anzeiger. _ " " HrtacHon, Druck und «erlag de, Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr Pietsch) in Sießen. (3366)_______________________ Sonntag den 12 nnd Montag den 13. Juli, des KufccftertOfltSänflcrfiunÖes, verbunden mit Fadnenweib- deö Grosi-Busecker firiegervrremS zu Grost Bnseck abaehalten werden. Der 8,'flplay befindet sich in unmittelbarer Nähe deö -Ltations- hauseö in reizender paqe, wazu freundlichst einladet * * 8 l»«s Ffslcmmtf. Anfans S'/2 Uhr. »l< r im Glas. Sonntag den 12. und Montag den 13. Juli, wozu erftebenst eiuladel Der Vorstand. "'"'"'i thltl B i vorstehender Festlichkeit halte ich mich mit AUleii Speise» und Getränken besirns empfohlen. ®iir. *4 T'9. hi m h du '"" ÖOI «,,?• ?>», GeschäftSempfehlung. Dem geehrten Publikum zeige hiermit ergebenst an, daß ich mich als Schuhmacher dahier etablirt habe. Durch dauerhafte Arbeit und solide Preise werde mir das Vertrauen zu erwerben und zu erhalten suchen. Lafelrofinin, Tafelmandeln, Tafelfeigen, Orangen, Ital Haselnüsse, (1M6) empfiehlt Emil Fischbach. ß Gesucht bei gutem Lohn ein gewandter Schreiner zur Äiftenanfertiflung von Decker & Löber, Neuenwegerthor. 3324) Zum sofortigen Eintritt wird ein Kindermädchen gesucht. Bei wcm? sagt die Exp d. Bl Darms :tl j® »m Uli ;u. «Nichte bei ’&rh ,g W* ^crcn Mrs I u Berlin, pi i tcr niif ter -al iiniiniehr wbt unt den Ziehung glei S der Bant !