ie höhere Mäbchen- spätesteils nächsten Mimen lassen. Bei a genauen Angabe unb Standes dcs Heins eiforberlid). weil die mit dem Einrichtungen ledig' werden können. Schulvorstands: lius, ulinspector, ;e Nr. 28. erein. llllfl ze. gorstand t 12 22 12 20 23 23 27 320 348 1 1 1 1 2 2 2 2 54 3 6 Weinen ließen, ; des Hauses Hem ne. dneW” y, a v Lchole y CÖDl* *"'L, ---1 6*1 8 pt. N-s»-. f[ fr. rhlr.S? 230 1 ws ftttten schb" W' 'eit 91oi 41 448 GießenerAnzeiger Nr. 38. Dienstag vcn 10. März 18^ Gießen, 8. März 1874. Gießen, den 9. März 1874. Deulschsand Für den Vorstand: v. Röder. viert«ljShrtg 1 fL 12 fr. «it Bi-ingerlohn. Durch bk Post bezogen vierteljährig 1 fl. 29 fr. Die Generalversammlung der Mathilden-Stiftung der Provinz Oberhessen wird den Statuten gemäß Samstag den 14, März, Vormittags 11 Ühr, in dem Negierungsgebäude dahier stattfinden, wozu sämmtliche Mitglieder hierdurch ergebeust eingeladen werden. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provinzial-Hauptstadt Gießen. Nover. Mainz, 6. März. In der vorgestrigen Sitzung des Gemeinderathes brachte Bürgermeister Wallau die angenehme Mitthcilung, daß gemäß Entschließung Großh. Ministeriums des Innern vom 20. Februar Herr Provinzial- Tirector Goldniann den Auftrag erhielt, in Bezug auf das Eisenbahngesetz vom 14. August 1867 zwischen den Gemeinden, welche diesem Gesetze gemäß Beiträge zum Eisenbahnbau zu leisten verpflichtet sind, und zwischen dem Ver- waltungsrathe der Hessischen Ludwigsbahn eine gütliche Verständigung über eine angemessene Verständigung zu vermitteln. Als Muster soll hierzu der Vertrag bei den Oberhessifchen Bahnen gelten, demzufolge, wie der Herr Bürgermeister beifügt, ein Drittel der begehrten Summe zu leisten sein würde. Berlin, 9. März. Reichstagssitzung. Anträge des Reichs-Kanzlers auf gerichtliche Verfolgung des Advocaten Fischer II. (Hannover), der Münchener „Volks-Ztg." und des Passauer „Tagblatts" wegen Beleidigung des Reichs- tages gehen an die Geschäfts-Commission. Windthorst beschwert sich über die Ein neuer „Märtyrer." Von Neuem hat Cer Staat seine eiserne Hand auf einen der „Oberhir- tcn" des katholischen Volkes gelegt — der Bischof von Trier ist verhaftet. Ohne viel Pomp, ein Landrath, ein paar Gensd'armen haben genügt, um den .Bischof Eberhard aus seiner Residenz in's Gefängniß zu führen." Im Osten hat der Kampf angefangen, hat er sein erstes Opfer gefordert, sein zweites findet er im Westen, wo die Mosel ihren schlängelnden Lauf nimmt, wo der Katholicismus seinen uralten, anderthalbtausendjährigen Sitz hat, in der ältesten Bischofsstadt Deutschlands, in einer der ältesten der christlichen Welt, in der Stadt, die „römisch" war von ihrer Gründung an, in der alten Colonie der weltbeherrschenden Roma, in der Augusta Treviro- rem Cäsar's — in Trier. Und sie ist fast wichtiger, diese Verhaftung, als die erste. Wenn wir eine Zuspitzung des kirchlich-staatlichen Conflicts irgendwo zu suchen haben, eine Verschärfung die vielleicht nicht immer die Grenzen des heutigen Kampfes bewahrt — nicht im Osten, an der Grenze Polens, wo sich der Fanatismus cheilt zwischen Nationalität und Religion — wenn überhaupt, so ist er im , Westen zu erwarten, wo unbeschränkter als irgendwo Kreuz und Krummstab, - Weihwedel und Beichtstuhl die Gemüther beherrscht, wo leichteres Blut leichter zu rascher That hinreißt, wo von Alters her noch das Blut der Gallier in ben Adern seinen Spuk treibt — zur Rechten und Linken des Rheins, den schon Maximilian, der Kaiser, „eine lange Pfaffengasse" zu nennen wußte. Und unter all' den Bisthümern, deren Krummstab diesen schönsten Strich beß deutschen Vaterlandes beherrschen, ist das der alt-gallischen Trevirer Hauptstadt das älteste. Seit des Kaisers Constantin Zeiten, seit Agricius von Antiochien vor fast 151/2 Jahrhunderten einzog mit Krummstab und Mitra im Jahre 328 — seit diesen grauen Zeiten ist es unerhört, daß Hand gelegt morden wäre an einen Bischof von Trier, daß der Machtspruch eines staatlichen Oberherrn, ihn, den Hirten der Geister von seinem Bischofssitze in die vier Wände — eines Gefängnisses geführt hätte Und doch ist es geschehen und hier wie dort hat sich keine Hand gerührt, ein paar Weiber werden geschluchzt, ein Dutzend Priester ihn demonstrativ begleitet haben und er selbst? Er hat dem getreuen Volke seinen Segen er- theilt, er bat zur Ruhe gemahnt und seiner Mahnung hätte es nicht bedurft, beim so treu das katholische Volk seinen Bischöfen anhängt, — es weiß ganz genau, daß der Staat nicht mit sich scherzen läßt und daß der Aufruhr- und Widerstands-Paragraph kein leerer Wahn, und wenn es davon nichts gewußt hätte, die Procession grünröckiger Gensd'armen, des Bischofs Ehrenwache, hätte Erscheint täglich, atii Hu* nähme Sonntags. Expedition: Eanzletbera, Ltt. B. Rr. 1. Polizeiliche Bekanntmachung. Vor einigen Tagen wurde vor dem Schalter der Cöln-Mindener Bahn ein 25 -Thlr-Schein gefunden und an den Herrn Cassier Röder dabier ab- gegeben. Der Eigenthümer wolle sich baldigst melden. Nr. 7 des Neichsgesehblattes, ausgegeben den 27. Februar 1874, enthält: (jRr. 990.) Gesetz, betreffend die Gewährung von nachträglichen Vergütungen für Kriegsleistungen der Gemeinden. Vom 23. Februar 1874. Gießen, den 6. März 1874. Großherzogliches Kreisamt Gießen, o Röder. rs ihm zur Genüge gelehrt. Die Organe der Ultramontanen werden sagen: „Seht ihr, welch friedfertige, sanftmüthige, taubenartige Nation wir Katholiken sind? Man raubt ... -........,,— ------ . , • - nns unsere Oberhirten und wir, wir empfangen demüthig seinen Segen, wir Vcrtheilung einer Broschüre gegen das allgemeine unbeschrankte Stimmrecht schicken ein Dutzend Paternoster und Aves zum" Himmel, wir thun einen schmerz- als eines Schriftstückes des Hauses, worin eine Jnvective gegen das Centrum lichen Seufzer'— und dann gehen wir nach Hause und von Rebellion, von enthalten sei. Der Präsident erklärt, nicht er, sondern das Bureau ordne die Widerstand, von Auflehnung keine Spur. Friedfertig sind wir, wie die Taube" Vertheilung der Broschüren an. Windthorst wünscht, daß durch Erhebung - — — aber daß sie klug sind, wie die Schlange, den Nachsatz ver- constatirt werde, wer die Vertheilung angeordnet h-.be. Hierauf wird auf Men sie. Windthorst's Antrag das bisherige Präsidium per LPclamatton wieder gewählt. Er ist klug dieser passive Widerstand, denn weitn die Katholiken ihre Sodann wurde die zweite Lesung des Impfzwang-Gesetzes vollendet, § 14 nach Bischöfe im Gefängniß, ihre Hirtenstäbe in den Ecken lehnen, den Hochaltarder Regierungs-Vorlage, die^ übrigen Paragraphen nach der ihnen von der ohne den pomphaft geschmückten Pontifex sehen werden — die Erbitterung, freien Commission gegebenen Fassung angenommen Ebenso wurden der Las- wächst und nimmt zu und vermehrt sich mehr, als wenn hier sieb ein Beutel öffnete und dort und hier des Grimmes und des Hasses ein Theit sich entlüde und dort einer. lind doch, wir sind überzeugt, einen kleinen improvisirten Widerstand, etwas ^!nt, etwas Verwundung, etwas aufregende Gerichtsverhandlung hätten die Führer nicht ungern gesehen, aber aus eigener Initiative bat das Volk keine Hand rühren mögen — still und ruhig sah es der Abführung zu; es war nicht dressirt, eine kleine Revolte zu insceniren. Und doch kann die „Germania" nicht constatiren, daß, weil Trier eine „Judenstadt", wie sie Posen nannte, das Volk den Bischof ruhig abführen ließ. Giebt es doch keine „Katholikenstadt" von reinerem Wasser, als Teier. Unter seinen 22,000 Einwohnern zählt ^s kaum 1500 Protestanten — aber, das erklärt mehr — zweitausend Soldaten. Von dem Mann, den ein Landrath — seinen Namen nennt uns der Mund der Zeitgeschichte, das Wolfffsche Telegraphen-Bureau nicht einmal — zum neuesten Märtyrer gemacht, läßt sich eigentlich nicht wenig berichten. Der Dr. Eberhard hat seit einer Reihe von Jahren seinen Bischofssitz inne. Er hat wenig von sich reden gemacht, und trotzdem er mit der Ersten einer ist, die das Gesetz trifft, war er doch keiner der Eifrigsten in der Renitenz. Den Beschlüssen des letzten Concils hat sich der Dr. Eberhard voll und ganz unterworfen ; im Uebrigen war er in dem bisherigen Streit so ziemlich indifferent. Die altersgrauen Römerbauten von Trier, die porta nigra und die Ba- silica, die uralte Domkirche der heiligen Helene — sie mögen sich gewundert haben über das unerhörte Schauspiel eines verhafteten Bischofs von Trier. drei 2 (Frkstr. Journ.) Mit! (1108) k. k. 8. II»'/, k. 8. — o 9 34—36 Holt fl. 10 8t 9 45-47 33 F 6 lH64r 1571 , 30 3» in Uebereinstimmung mit dem bei der französischen Gesandt- Das Ausbleiben nencr Nach- des Nückmarscheo) beunruhigt k. 8. k. 8. k 8 k. 8. k. 8. 6. 105«, 8. 105 '9'/. 100 1047/, 105% 937/, folen im oi 15) Stück EI mcttr, d idjiDtrt 6 34 Eicht» L ! Ä»cht»-L \ 3 gkin ichte hall. ifimtlid) vkck julammtuti dnilroeß Hungm, de Pr. Friedrdor Phiolen . . Augsburg Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto Dhoonto i *armst. BankaoU 375% Rheinische Hyp.-Bank — Wien Bunkactien 1021 < test. Creditact. 253' , I «alizien — 1 Mitti auf k. 8. 94 k. 8. 106 m. 8. — I. 8. 105«/, % A Hirn. 'rankf. Bank 146% rankf. Vereins-Ka^o M3' Ließen, t Grohhcr 1(03] ker'jche Antrag, für die Verfügung zur zwangsweisen Nachholung der Impfung eine Geldstrafe eintretcn zu lassen, und eine Resolution betreffs beschleunigter Einrichtung eineS ReichS-Gesundheitsamtes zur Ueberwachung des Impfwesens, angenommen. Nächste Sitzung Mittwoch. Berlin, 9. März. Der „Reichs-Anzeiger" macht die Mittheilung, daß der Kaiser heute zum erstenmale wieder eine Ausfahrt in geschloffenem Wagen machen konnte. Trier, 9. März. Heute wurden die Profefforen aus dem Priester- Seminare auSgewiejen und das Gebäude polizeilich geschloffen. Frankfurt, 9. März. In Bezug auf die schleswig-holsteinische freiwillige Anleihe von 1864 theilt man uns Folgendes mit: Die im Jahre 1864 durch daS jchleSwig holsteinische Finanz-Departement ausgegcbenen Schuldscheine (in Abschnitten von 50, fO und 5 Thalern) werden schon seit einigen Monaten in Hamburg zurückbezahlt. Viele Derjenigen, welche sich für die schleswig- holsteinische Sache interessirtcn, haben damals dergleichen Scheine erworben, und zwar hauptsächlich durch die Vermittelung der zu jener Zeit bestehenden schleswig-holsteinischen ConütoS, die sich mit der Ausgabe dieser Schuldscheine befaßten. Das hiesige Comitv hat zwar durch eines seiner Mitglieder die ihm bekannten Bezieher von der Rückzahlung unterrichten lassen, in vielen Fällen, und namentlich in denen, bei welchen eö sich um ganz kleine Beträge handelt, sind die Namen aber nicht notirt. Wir machen daher die Besitzer solcher Schuldscheine darauf aufmerksam, bemerken aber ausdrücklich, daß dieselben nur in Hamburg bezahlt werden. DcHcureidj. Der Präfekt der Hautc-Vienne hat eine Verordnung erlassen, der zufolge auf den Kirchhöfen ohne besondere polizeiliche Erlaubniß'keine Leichenreden mehr gehalten werden dürfen. Die Maßregel wurde ergriffen, weil die Civil- Leichcnbegängnisse in diesem Departement zunehmen und die Geistlichkeit deshalb auf das Ergreifen von Maßregeln drang. — Aus Ajaccio den 4. März wird gemeldet: „Unser Maire, ?»err For- ciuli Eonti, ist mit seiner Gattin nach Chiselhurst abgereist. Andere angesehene Einwohner der Stadt und der Insel werden ihnen folgen." Paris, 8. März. Gutem Vernehmen nach hat der Minister der auswärtigen Angelegenheiten, Herzog v. Decazes, ' " "" Kriegsminister beschlossen, einen Militär-Attachü schäft in Bern zu ernennen. solltN - NlaB x inb lWini Wgcdol n ßch an den fl. kr. Pesth, 9. März. Gestern fanden in Neu»Pesth gelegentlich der Beerdigung eines Metzgers, der sich im Gefangniß selbst entleibt hatte, tumultuöse Scencn statt, veranlaßt durch ein Gerücht, wonach der Selbstmord in Folge von Mißhandlungen Seitens der Stadt-Panduren geschehen sein sollte. Eine große Menschenmenge schleppte die Leiche vor das Gemeindehaus und bewarf dasselbe mit Steinen. Auf dem Friedhöfe wiederholten sich ähnliche Scencn. Einschreitende Panduren wurden mit Steinwürfen verjagt. Abends belagerte die Volksmasse das Gemeindehaus und erbrach die Thüren und Fenster. Die Polizei * Soldaten gaben schließlich Feuer und wurden 4 Menschen getödtct, mehrere schwer verwundet. Nachts wurde Militär requirirt. JranfuctcO. Pari-, 7. März. Aus Foix, 4. März, wird gemeldet: „Unser sonst so ruhiges und trautes Städtchen ist seit gestern der Schauplatz einer großen Aufregung. Der neuernannte Maire hatte in hiesiger Stadt noch kein volles Jahr sein politisches Domicil. Einige Gcmcinderäthe verlangten die Wahllisten einzuschen und sanden, daß der Name des neuen Maires fälschlich eingetragen war. Die ehemalige Municipalitär zwang den Polizei-Eommiffär, ein Proto koll darüber anfzunehmen, und die Sache wurde sofort dem öffentlichen Ministerium angezeigt." - Die „Preffe" gratulirt den Engländern zur Einnahme von Cumassi, und knüpft daran einen Artikel, der seiner ganzen Länge nach nur aus übereinstimmenden Freundschaftsversichernngen für England besteht. — Das „Journ. de Paris" hat herausgefuuden, daß die Deutschen sich über das Projcct, in Paris im Jahre 1875 eine Ausstellung zu eröffnen, lebhaft ärgern. Warum? „Weil sie nun nicht mehr im Stande sind, zu behaupten, daß wir den Krieg wollen." ES muß auch solche Käuze geben I Paris, 7. März. Gestern hat ein Beamter des Ministeriums des Innern die Redactionen sämmtlicher Pariser Zeitungen besucht, um sie zu ersuchen, in ihren Artikeln über Deutschland sich in jeder Hinsicht sehr gemäßigt zu halten. o Öetr. Stob. Prior. 63' 4 o ÖHtr s. Lombard 49% Livorneaer 33’/- 20 FrankensL 9 22' ,—23% Fog). Soven 11 49—51 Bu.m. Impcr. 9 39 — 41 Dollar in Hold 2 25—26 ÄCÜCIl. 5% östr. F. St. E. B. Lombard. Bahn 161 % Ludwigsh. Bexbach — Max bahn 119 •/, Bayer. Ostbahu 1111, fi England. London, 7. März, 12 Uhr Mittags, richttn von bcr Goldküstc (übet den Verlaus Preffe und Publiknm. btr Für M toll nüd «ü Stelle ver L M Morgk iaiDistrict.T s-lris. 1'3 Rmlr. 3 M>0 Wrllcn 1L Wkn-Z Dieter T V5nflt - 4 stärkt t . > T 1 r eturf Ftsimlr. 11. Di. Marge n.T'stnct ockttsdorj. u.? Rintr. fi v' «ud>tn, b stärkt ( Durllm 111 ... D/'tti * Distria. cnp; *' Wi’" Sein,, ">u/o Toscaner 53>/„ ü°/0 Elisabeth.-Prior. 92«/4 do. II. Emin«. — A ii I cIiciikIoonc. Darmstädter fl. 50Lnose — . 25 „ — Kurh. 40 Thlr. lx>ose 71 \*bsau 25 fl. 45’ , Braunschweiger 22'/, 3° q Oldenburg, k 40 I hlr. 38% 4° o bayr. Präm.-Anl. — 4° o badische Loose 1137/4 Badische fl. 35 l^oose 70 Oe»tr. fl. 250 v. 185« — 1H58r PrioritätsJoos* 193 l860r Loose 95' , I 336 '/,| Amsterdam geschehm. Schrecklich war der Tobeskampf bei Ti ters. Zwei Stunden rang er mit dem Tode, ©(haum vor dem Munve, die Augen stier, den schönen Körper von Krämpfen geschüttelt, dai Aeftcht verzerrt — litt er die wüthendsten Schmerzen, (rr brüllte nicht, er stöhnre nur. Bald fletfqte er toilb die Zähne, bald sprang er auf, bäumte sich, rüttelte an den Eisenstangen, bald lag er röchelnd auf der Urb« — es war ein trauervoller Anblick, und um ihn dem ißublifum -u entziehen, wurde sein Käfig mit Tüchern verhängt Die Wärter, die sich um ihn be- WfgUn, waren fast in der Stimmung wie an dem Sterbebette eines Menschen. Anfanas glaubte man den Tiger retten zu können; doch, wie mehr und mehr der Schaum ihm vor ven Mund trat, wie die Bewegungen und Verzerrungen immer stärker wurden, die Agonie unverkennbar war, gab man auch diese Hoffnung auf. Rach zwei Stunden waren mit einem langen Röcheln seine Leiden zu Ende. - Zn den Kadavern der vergifteten Tbiere ist, wie bestimmt behauptet Wb, wever «rsemk noch Phosphor vorgefunden worden, bleiben sind überhaupt nickt durch ein mineralisches G.st, sondern durch ein vegetabilisches getobtet, welches bi8 jetzt nicht festgestellt worden und auch wohl schwerlich festzustellen sein wird. . . . .77,, doch noch naive Seelen auf der Welt und wenn e>n „Dichter" sich diese göttliche Naivität bewahrt hat ist er gewiß berufen, das Höchste zu leisten in der Kunst. Herr Karl Schäfer in Darmstadt übersendet uns unter Kreuzband vier gebruckie Gedickte mit folgcnben Titeln: „Ostern", „Der Frühling naht", „Zum Geburtstag des Deutschen , "Dle gob nc Zett (soll wohl heißen galbne Zeit) ist wieder da.- Aus der Ruckicite ist Folgende« zu kfen: Sehr geehrte Redaktion! Ienieitige Gedichte erlaubte ich mir Ihnen -ur Benutzung für Ihr geschätztes Blatt zu offeriren, mit der Bitte, mir für den Abdruck eineS derselben 1 Thlr. — Sgr., " » » zwei „ 1 „ 15 „ London, 7. März, 2 Uhr Nachrn. Depcschcu Wolselcy's vom 7. und 9. Fcbruar melden die Einuabrne und Einäscherunsz von Eumassi, die Flucht bt« fiiiiflü, ben Rückmarsch bcr Engländer nach bcr Küste; bic Depesche vom nTi r r , die in's Lager gekommen, bitten um Frieden. Ich bleibe mit den eingeborenen Truppen im Norden der Adansi-.flöhen bis zum 14., um Zeit zu U terhandlungen zu laffcn. Der Feind hat nicht versucht, den Rückmarsch der Truppen nach der Küste zu Verbindern. H n „ vier „ 2 „ 10 „ prunumeranbo gefälligst übersenden zu wollen. Sollten Sie von dieser Offerte keinen Gebrauch machen wollen, so bitte Ich, dieselbe nickt retour au senden, sondern einfach zurück- zulegen. - Solche patriotische Poesie mit Preiscourant ist doch vortrefflich. „Der Frühling naht zum Geburtstage des Deutschen Kaisers", würoe also Panacho nur 1', Tbaler Der Frühling naht", „Ostern zum Geburtstage rc. rc." würde sich nur auf 2 Thalcr stellen "Wir wollen nun anderen journalistischen Collegen nicht die Ehre rauben, diese gottgeweihten Dtchtunaen zuerst veröffentlichen zu können. Aber wir wollen unsern Lesern doch das Vergnügen maäwn Einzelnes aus diesen begeisterten Seelen kennen zu lernen. „Die god ne Feit ist wieder da" Lttophen?n^^tUn9 bc8 Deutschen Maaß-, Münz- und Gewichtsystems in folgenden classischen ..Wie haben wir e- so bequem Doch gegen früh're Tage, Ein Deutsches Maaß, ein Münzsystem Und eine Deutsche Waage. Papier ist nicht mehr unser Geld, Wen freut nicht diese Kunde? Nein, fürderhin durch alle Welt Macht blankes Golo die Runde. Auf jedem Mark- und Pfennigstück Sicht „Deutsches Reich" geschrieben. Ein einig Volk! Fürwahr dies Glück Ist mehr als Gold zu lieben."’ k. m. wäre es, wenn die verehrlichcn gleichgestimmten Nedactionen Herrn Karl Schäfer die Nlmeffe für seine eventuell benutzten Lieder (wobei wir nur „zum Abdruck" benutzte meinen) in ..diesem Gluck", daS „mehr als Gold zu lieben ist", machten? Vielleicht dürfen wir auch einige von den harmonücken Ausklängen der Sckäffcrschen Seele, wir meinen bk Reime biefeS D'cht"s, vcrrathen. Neu, gewaltig und gigantisch wie Alles an diesem eckten Dichter. Wer hatte schon jemals Reime gehört, wie „Iubeltönen" und „Versöhnen", „Sonne" und „Wonne" „Lüften" und „Kluften". Herr Schäffer ist übrigens ein kernfester Mann. In seinem Gcburts- tagslied an den Deutschen Kaiser (das nach der Versicherung deö PreiScourauts in Musik gesetzt ift und auch am GeburtStage des Kaisers von der Leibgrenadterkapelle geblasen werden wird) versichert er: ' ..Dann schnaubt umsonst bas rothc, Umsonst das sck)warze Heer. Wir fürchten nicht Revolten Und nicht den Bannstrahl mehr." London, 3 März. Einen grauenhaften Vorfall berichtet die „China Mail- au8 Japan. Eine ^u, die zum Morde ihreS Manne- Hand geleistet und den Mörder gebeirathet batte ist zur Strafe durch angespannte Ochsen in Stücke qeriffen worden. Dem Mörder Bruder des Gemordeten, stand ein kaum weniger qualvoller Tod bevor; erst Kreuzigung und am Kreuze Tortur Li» zum Tode mit spitzen Echeeren. Weiter kündigt dasieibe Blatt die Einäscherung des Sckibatempeltz zu Yeddo an. Das Gebäude hatte 270 Jahre lang gestanden und war eine der wesentlichsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. SBee8toto, 1. März Stil einigen Tagen bemertte der Förster Stempel von Schwär,, weide bei feinem (Sange durch da« R-«i.r frisch, fein. Stieselspuren in der Oi.dUun» von Müllrose nach dem Schwarzberg In desien Nahe -in verdächkiaer Rauch sich bemerkbar mach!-. Hiedurch stutzig geworden, beschloß der Forster mit seinem Hüijsbeamten Müller di- G-g-nd iu unteriuchen. Di- Mühe Beider wurde mit Erfolg gekrönt, denn in -in-r Schlucht d-s Schwär?- b-rg-r fanden s,e eine versteckte Fallthür, au« dnen Ritzen Rauch aufwirbelte. «l« st- di-i-ld, gewaltsam au,brachen, fiel ein Schuß au» dem Innern, Lrotzb-m drangen sie ein und .» a-lan- tbren vereint,n Kräften, d-n Schütz,n zu überwältig,n, Di, Höbt, Lar sehr romsortab.l ein. gerichtet und nut einigen Betten v-rseh-n. Ferner waren Brod, Fleisch, Wein uno Branntwein Hü^ ^rhanden, a»ch zwei alte R-itnpistolen, und vo, allen Dingen eine Ledert-,che mit 500 Thalern waren da» Ergebniß ihrer Nachforschung, Der wio-rspänstig- Höhlenbkwohnn wurde von den wack-r-n Forstbeamten nach Be-ökow gebracht, und es hat sich h-rau»aest-llt. daß -»der Mörder Karl Ernst Mschan au» Lhossenblatt ist, weicher bei Di-n«°°-f kürzlich den 5tned)t Kruger erschaffen haben soll. 0 Di'tn stllen im lltttipArast tjiairn, <54 Ijjarcii, Ltt fd u. dzl. di {W]___ Äachi in zülstlilh> Ä •^onne wirt’"1 •et'fr , fr L'k ■'M«. »L°"'iii, S *artm ,J|"i I * »4 Duckten . . 5 31 Khein-Nabebahn-AoU — H«sa. Ludwigsb.-Acl. 137’/t Oberheasen w 79«/, VrloiHiilen. Vermischte S. Von Augenzeugen geht dem Börsen-Eouricr eine Sckilderung über die Art l ut Fehl q» hn Zoologischen Garten gestorben sind, Mc - darüber herrscht .Jr, ’nd,T ~ b,r Hand eines rucklosen BösewicktS zum Opfer fiehn Die Löwen in ihrem ^Scknu^?^ unwohl. Mißtrauisch, wie man bereits geworben war, nickte man^schon wa^7i..Luupfm Symptome einer Vergiftung Man batte Unrecht; ene Erscheinungen Lob nicht hna^ duT f Als die Vergifu.ng aber wirklich einqetrelen , ließ ter Feberleens tcr ux< Dosis llrienif ebne viel' unb waten tob L.Still und ebn, Kampf legten sich die beiden Löwen auf die Seite -I b .r, fl,‘ fiarben bie meisten anderen Tbiere. Die Dosio beS GifteS lvar lcr%L in seinem K'In^ um'^""^ f°f0Tl überwältigte Mik plumpen «nsickeren Schritten ging nachbenkt ^ dann eiL ALL "" Betrunkener, bcr über irgenb ein tiefes Geheim..." Schwanken, er brach zusammen und um ben braven Petz war es' Burscniiäcbrit htcii. 9. März 1874. Preus«. 4> ,0 0 O’ulig. — l rankf 3*/au, 0 Dblig. 90-1,c Mm. 3*/a°,'o "di. - Ixurhese. 4' g n 98'< # Gr. Hess. 5" 0 Obi. - n , 40,0 „ 993,4 n n 3«/,“ 0 n 97 Bayer. 5o/0 w — „ 4* o 1jährige 102 n 4° 0 ljiihrigu 98'/. Würtemb. 41/,0 0 Obi. 101 Baden 4*/a0 0 Obi. 0. E. L. 1011/» Oesterr. Silberrente 66'/, B Papier reute — Spanier, neuert. 8u,q 18'/, Amcrik. Bunds l8Mlr 103 9 ’ 8 „ w 1885r 101/4 w , 18H7r 102'k zCtl Eijenst.^ Bald n Ihn Langen, fcQlb ®'"* fta £'[ k->»°n ®eitM4 11 'S" ^'r Thaler, %! 1 ^aler stellen. "$[jlt S^ht°n Dichtungen !? ?#tn machen. ,ne 3«t ist wiedn ba" ln >°lge"den clGchtn n Herrn Karl Schäfer )ruck" benutzte meinen) lleicht dürfen Um auch reinen bit Reime diesii a echten Dichter. Wer Sonne" uns „Wonne", n. Zn feinem Geburt mrants in Musik gesetzt geblasen werden wirr) >rg dam irg t „China Mail' aus den Mörder gebkirachn vorden. Dem Meirn, erst Kreuzigung unb igt dasselbe Blatt tit ) Jahre lang gesiandui Stempel von Schwer in der Richtung w sich bemerkbar machte Müller die Gegenb j« Schlucht des SchE tbdie. «p- dW n sie ein und eSM ir sehr komfortabel w Wein unv BranntM ,m line L,dM- ^ Diensdorf kürzlich d« 1 k. s.- k S. 94 iS. 106 tlü* edrd°r 34^-36 JO St. 9 ^33 , ° ' 9 22' i"?31 «ke0,Ltl 49'5( jover- 1 gg^4i V99^ «'‘fÄ k. S. 100 k 8 104'/« k 8. 105% k S. 93'/« k. 6. E k 8. 105 ?: 8. US'/' flffgemetner Anzeiger Acilgebotenes Ewigen u. rothen Kleesnamen dem '5 Jughard. [1034] Oberförsterei Altenberg Wäldchen, Oberförsterei 1033] Uhr (Regulator), 1 (1097] 1096] So eben erschien: Die Philosophie 1109) Menge l. als l'K ÄÄ4 oHigntoriftfi« Gegcnftmd in oll der Schulamtsprüfung sollen: (1108) Emil Pistor H e rp el- [759] und -m (785) 8671) Die Mineralwaffer-Handlunq von Emil Fischbach, S?llersweg, empfiehlt nachverzeichnete Sorten in stets frischer Füllung: Adelheidsquelle und 904] 126 132 60 380 In Auftrag: Semmler. 1 1 Buchen-und Eichen-Prügelholz, dergl. Stockholz, Appollinarisbrunnen Karlsbader Mühl- Sa>losibru«nen, Loh-Versteigerung. Mittwoch den 18. d. M-, Wittwe gehörigen Immobilien zum dritten und letztenmal mit dem Bemerken, daß kein Rachgebot mehr angenommen wird, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen, den 6 März 1874. Großherzoglichcs Ortsgcricht Gießen. I E- d. V.: Jughard. Holzverfteiqerunq der Oberförsterei Homberg. Versteigerungen. Mittwoch den 11. März 1874, Nachmittags 2 Uhr, Inifer Kessel- und Krän- chesbrunnen, ^achinger, Friedrichshaller Bitterwasser, Homburger Clisabethen- brunnen, Erlen-Stockholz, 1600 Rmtr. Blichen-, Eichen-, Fichten- Erlen-Reisholz, Fürstliches Rentamt. D e in m e. 400 Ctr. District Koppe, 80 Ctr. District Du Tils Holzversteigerungen. In der Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms soll nachrerzeichnetes Gehölz an Ort nid Stelle versteigert werden: 1. Montag den 16. d. M-, Morgens 9 Uhr, anfangend, iin District „Scheuernwald" zunächst Hohensolms. 103 Rmtr. Buchen-Scheidholz, 3410 Wellen dergl. Reisholz, 133 Eichen-Stäm ne von 15 bis 49 Centi- meter Durchmesser und 5 bis 16Mtr. Länge — 69,63 FH mtr., 4 starke Buchen Siämme bis zu 65 Cmtr. Durchmesser — 4,15 Festmtr., 103 Stück Eichen Wagnerstangen = 7,11 stophle) Marquisen und Vorhängen, Eiskiste mit 1 Eiskühler, Bierapparat, Leisten und Kleiderhaken, sowie diverse Wirthschaftsutensilien, Gräfliche Rentkammer. Weber. Altenberg 100 Ctr., District Fuchsheck, Oberförsterei Braunfels 120 Ctr., District Scheid, Oberförsterei Kraftsolms 120 Ctr-, zusammen 820 Ctr., öffentlich meistbietend versteigert. Proben können vorher in dem Büreau des unterzeichneten Rentamts, sowie auch im Versteigerungstermine eingesehen werden. Kaufliedhaber können auch ihre Gebote verschlossen und versiegelt mit der Aufschrift: Offerte für Lohrinde bis zum Versteig erungslermine, in welchen! dieselben eröffnet werden sollen, hierher einsenden. Die Bedingungen liegen in dem Büreau des unterfertigten Rentamts zur Einsicht offen. Das Schäl-.n der Lobrinde erfolgt auf Kosten der fürstlichen Kasse. Ehringshausen, den 8. März 1874. Fürstliches Rentamt Greifenstein. Neuer Blumenkohl, Neue Bratbückinge, sind eingetroffen. I. A. Busch Söhne. nett Stelle. Friedberg, den 21. Februar 1874. Großherzogliches Forstamt Friedberg. Lkllersdorf. 5 Rmtr. Eichen-Prügelholz, 4000 Buchen- und Eichen-Stockschlagswel- len I Classe, 8 starke Eichenstämme bis zu 75 Cmtr. Durchmesser — 23,02 Festmtr. III An demselben Tage, Mittags 1 Uhr anfangend, ■m District „Junkerwald", zunächst Oberlemp: 5500 Wellen Buchen-Forstreiser. Hohensolms, am 7. März 1874. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. [1107] Dörmer, Revicrsörster. (Sifentoiiarcnucrfteiqening. Dienstag den 24. März l. I., Nachmittags 1 Uhr, sollen im PromcnadenhauS dahier, Oeko- nomie-Geräthschaften, bestehend in: Ketten, Spaten, Schoppen, Eggenbefchläge, Pflug schaarcn, Strohmesser, Schnitzmesser, Sensen u. dgl. versteigert werden- 22 FichtenStämme von 15 bis 30 Cmtr. Durchmesser und bis 15 Mtr. Länge, 2114 Fichlen-Stangen von 5—14 Cntmtr. Durchmesser, zu Sparren, Gerüststangen. Leiterbäumen, Latten rc. tauglich. Anfang jedesmal Morgens 9 Uhr: am Samstag den 14. d. M. auf dem Wege von Höingen nach Homberg am Höinger Felde, am Montag und Dienstag auf dem Wege von Höingen nach Mddingshausen in der Nähe von Höingen. An beiden letzten Tagen kommt jedesmal ungefähr die Hälfte der im District Rothebach zu versteigernden Holziortimentc zum Ausgebot. Homberg a. O-, den 6. März 1874. Großherzogliche Oberförsterstei Homberg. (1105) Land ma nn. Wallthorstraße Nr. 96. Bitte genau auf Firma zu achten. Ludwigsbrunnen, Marienbader Kreuzbrunnen, Salzhausener, Salzschlirfer Bonifacius- brnnnen, Schwalbacher Stahl- und Weinbrunnen, Schwalheimer, Selterser (Nassau), Wildunger, Von Dr. Ernst Bratuscheck, ordcntl. Professor der Philosophie an der -Universität Gießen. In Commission bei W Ferber. 36 Seiten, Preis 9 fr. Festmtr. II. Dienstag den 17. d. M, Morgens 9 Uhr anfangend, District „Gr. Kreutzheege" zunächst Die Annoncen - Expedition von TA. DielricA $ Co. in bassel übernimmt die prompteste und billigste Besorgung von Annoncen in sammtliche Zeitungen des In - und Auslandes. Mobiliar-Versteigerung tm Saalhof. Montag, den 16 d. M, Nachmittags 2 Uhr anfangend, werden verzugshalber die dem Herrn Gastwirth Müller Hierselbst gehörende Mobilien und Wirthschaftsgeräthe, bestehend in: Tischen, Stühlen, Bänken, Bettstellen, Nachttischen, Bettung, Weißzeug, So- phas, Kommoden, Kleider- und Weißzeug-Schränke, Spiegel, Uhren, Bilder, Vorhänge, Porzellan, Glaswerk, 2 Violinen und ein doppelter Violinkastcn, 1 Violincello, 1 Guittarre, Musikalien, 1 Bierpumpe, 1 Wirthstheke, 2 Gläser- regalcn, Cigarren, rothe und weiße Weine in Flaschen und Gebinden, Selterswasser, Brandweine, eingemachte Gurken, Sauerkraut, Bohnen, Fässer, Waschbütten, eine ^Parthie Stangen und Pfähle, Holz, ^-tein- und Braunkohlen, Kocberbsen, eine Parthie Korn- und Waizen Stroh, ein Haufen Dünger, 1 Schwein, 1 trächtiges ostfriesi- fches Schaaf, 6 Hühner, und allerlei sonstige Haus- und Küchengeräthe gegen Baarzahlung öffentlich freiwillig versteigert. Wetzlar, den 6. März 1874. (1106) Wilhelm Brau nie ck,( Commissionär. ,-ZZ Donnerstag den 12. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhaus die den Heinrich Baum's Erben gehörigen Immobilien nochmals öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen, den 6. März 1874 Grobherzogliches Ortsgericht Gießen. I. E. d. V-: gegen fcaare Zahlung versteigern. (1048) Der Vorstand. Versteigerungs-Anzeige. Donnerstag den 12. März 1874, Nachmittags 2 Uhr, läßt die Gesellschaft „Bürger-Club" das auf dem Lahnstein befindliche Wirthschafts- Jnventar, bestehend in: 32 Tischen, 80 geflochtenen Stühlen und einer Anzahl Gartenstühle, 1 Küchenschrank, 1 Sovha, 2 großen Spiegeln, sollen auf hiesigem Rathhaus die zu Nachlaß des Christian Jughard Ausverkauf. Wegen Aufgabe meines Ladengeschäfts verkaufe ich meine vorräthigen Schreibmaterialien, Portefeuille- und Galanteriewaaren zu herabgesetzten Preisen. Um möglichst schnell damit zu räumen bewillige ich bei Abnahme von 5 fl. einen Rabatt von 15 fr. NB. Die Buchbinderei besteht fort und werde ich das mir seit, her geschenkte Vertrauen durch gute und solide Arbeit zu erhalten und vermehren suchen. Zu zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein Valentin Wio*me», Versteigerung. Donnerstag den 19. März, von Vormit ags 9 Uhr an, soll dahier das lebende und todte Inventar hiesiger Gutsverwaltung unter alsdann bekannt zu gebenden Bedingungen versteigert «erden, als: Pferde, Fohlen, Fasselochscn, Ahe, Jungvieh, fette Ochsen, Fahrochsen, Eber, 236 Härnmel, Oeconomiewägen, Wge, Engen, Maschinen, Ketten, Ge- ichrre, Fässer, eine Schäferhütte, Schafraufen mit Krippen, Pferchhorden, Kartoffeln, Heu und Stroh in Parthien rc. — Kartoffeln, Dickwurz, Heu, Grummet Md Stroh kann schon vorher aus derHand abgegeben werden. gemerkt wird, daß gegen genügende Bürgschaft den Steigern Zahlungsfrist bis Weihnachten l. I. gewährt werden kann. Laubach, den 27. Februar 1874. § Wichtig für Ohrenlcidende! Die Heilkraft des von Dr. I. Nobinson in London erfundenen Gehör-Oels gegen unangeborene Taubheit, Schwerhörigkeit, rheumatische Schmerzen und Sausen, Ohrenauslauf rc. bezeugen in schriftlichen Urtheilen ärztliche Autoritäten und Geheilte. Zu beziehen durch die Handlung von I. Axer, Soest in Westfalen. Dunggyps bei [1055] Gauholz-Versteigerung im Fürstlichen Schutzbezirk Herrngarten bei Villingen. Mittwoch, den 18. d. M., Morgens 10 Uhr, sollen im obigen Schatzbezirk: 150 Stück Eichen-Stammholz — 130 Festmeter, darunter 60 Stück sehr schöne schwere Stämme, ferner 34 EichemStangen — 1,80 Festmtr., 1 Buchen-Lttamm — 0,66 Festmtr. und 3 gern ichte Stämme 0,71 Festmtr. In» halt, öffentlich verkauft werden. Zusammenkunft am Villinger-Ulfaer Vicinalweg Hungen, den 9. März 1874. Kissinger Rakoczy, Carlsbader Salz, Carlsbader Sprudelseife, Emser Pastille«, Soda- und Selterwasser. Tischtüchern und Servietten, Löffeln, Gabeln und Kaffeelöffeln (in Chri- Mittwoch den 25. März 1874, Vormittags 11 Uhr, zu Friedberg (in Trapp'schen Gasthofe, j öffentlich versteigert werden. i Verschiedene Sorten (tränen und Das Schälen, Trocknen und Aufbinden febn?(Uten $bee nfferimi frei nnfpr der Rinden wird auf Kosten der Wald-J üet 9uter eigenthümer besorgt. -Qualität zu billlgen Gleisen Nähere Auskunft ertheilt die unterzeich- Hefcizerlin^ <$• Tribue« (1029) vormals G. C. Windecker. Samstag den 14. d. M., im Districte Gebrannter-Wald bei. - —.....- Höingen versteigert werden: aus Domanial-, Gemeinde- und Privat- 182 Rmtr. Buchen-, Eichen- und Aspen- \ gBaibungen, welche särnrntlich in der Nähe Scheid- und Prügelholz, jvon Friedberg, meist auf dem Taunus und Rmtr Eichen- und Fichten-Stockholz, theilweise auch in der Wetterau liegen, „ Buchen-, Eichen, und Fichten- - Nachmittags 1 Uhr, <____i,__ wird bei Gastwirth Kalt wasser in Wetz- empfehlen lar die 1874. Lohrinde aus folgenden Fürst-! lichen Waldungen: llcilizerling <$• Tribue. District Doberg, Oberförsterei Heisterbergs(l089) vormals G- C. Windecker. Reisholz, 12 Fichten-Stämmc von 15—33 Cntmtr. Durchmesser und bis 19 Mir- Länge, 19 Buchen-Stämme von 26—52 Cntmtr. Durckmesser, 1652 Fichten-Stangcn von 7—14 Cntmtr. Durchmesser und bis 20 Mtr. Länge, zu Sparren, Gerüststangen, Leiterbäumen rc. geeignet. Montag den 16. und Dienstag den 17. d, M^, in dem Districte Roihebach: 336 Rmtr. Buchen-, Eichen-, Fichten- und Erlen-Sche'.d- und Prügelholz, 202 Rmtr. Buchen-, Eichen-, Fichten- und DunggypS bei [1079]______________I. G. D- Bapft. Feinsten Düsseldorfer Senf bei Helnzcrliiig < Tribus, (1030) vormals G. (5. Windecker. Ein Haufen Mist zu verkaufen bei [987] Bäcker Kuhn. Säulen, Träger, Patentherdc,Rcgulir- füllöfen, Wormscrofcn, AbtrittSrohre, .^raminschieber, Rohrfuttcr, Feucr- gcstelle, Roste, Cement, gebrannten GypS, sowie Baugegeifftände verschiedener Art, zu den billigsten Preisen empfiehlt [10d0] I. G. D. Bapft. (847) Ausverkauf wegen Laden Veränderung. Fercii zu verkaufen. [iujj Teusilsiustgärtchen C. 168. bringe ich meinen Bei kauf bil-' ltger . Ücker m e'"v'ei ende Erinnerung rinco1 Heinrich Bourgeois, flOSo] Buchbinder. dermiethungen. Ein kleines Familienlogis zu vermieihcn Wetzsteinaasse A. 48.[1099) Eine Familienwohnnng zu vermiethen bei Carl Netter, (1101)______________________Löwengasse. Ein Garten am Riegelpsad ist zu ver- pachten. RäbereS bei der Exp d.Bl (l!03 Zwei Wohnungen (je 7 Zimmern und Zubehör), eo mit Stallung und Garten zu vermiethen. Näheres bei Herrn Clir. Vlx nm Neuenweger Thor.(1091) Ein großer Keller zu vermiethen. [919)______________H Becker, Anlage. In meinem Nebenhaus, im 2. Stock, ein Familienlogis bestehend aus 5 Zimmern nebst Zubehör und allen Bequemlichkeiten per 1. Juni zu vermiethen. [920]_______________H. Bccker, Anlage. Zwei iueinandergchendc möblirte Zimmer für 1. April zu vermiethen. Wo? sagt die Erp, d Bl.[1001 Der den Fr. Berg'S Erben gehörige Garten, hinter den Eichen, ist zu verpachten. [909]__________________Carl Berg. Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen in D. 8, Mäusburg.__________________[991] Eine Familienwohnnng ist zu vermiethen und alsbald zu bezrchcn. D. 54, Neustadt._________________________________(1008) Zwei Logis, jedes bestehend aus 6 heizbaren Zimmern und sonstigen Räumlichkeiten, sind in meinem neu erbauten Hause in der Alic nstraße zu vermiethen und kön- neir bi? zum 1. Mai bezogen werden. Rädere Auskunft ertheilt der Unterzeichnete oder auch Herr Weißbinder Hoch dabi r. (1012)________________Dr, Th. Tasche. Laden zu vermiethen bei [811] Friedr. B ang. s Die tibcrljcllifdjc (6cl'cllli1|dft für Uatur- und Heilkunde. versammelt sich Mittwoch den 11. März, AbendS 7 Uhr, in der kleinen Aula der Universität. Angekündigte Vortrage: Dr. Buchner: lieber Haarmenschen; Dr. Kehrer: lieber die Entstehung von Monstrositäten; Dr. Haupt: lieber Scheintod. Vorläufige Anzeige. 1021) Am 18. d. M eröffne ich ein Gesummt - Gastspiel mit der Operetten - und Posten-Gesellschaft des 11. Theaters in Frankfurt a/M. im Saale des Cafs Leib dahier, und lade ein hochgeehrtes Ptiblikum zu der bereits circulirendcn Abonnements-Liste, zu recht zahlreicher Bctheiligung ganz ergebenst ein. Leopold Puschel. Krankkn-llnIkchühnnflS-, StrrlirKasse und Withuen-Knter- stützungs-Vrrrin. Montag ben 23. März, Abends V28 Uhr: General Nersmmlung im Locale des Herrn Friedrich Führer. Tagesordnung: 1) Rechnungsabhör, 2) Vorstandswahl. Die Rechnung liegt vom 16. d. M. 8 Tage lang bei dem Präsidenten Herrn Ferd. Hoffmann zur Einsicht der Mitglieder auf. (1090)___________________________Der Vorstand« Diejenigen Herrschaften, welche Zimmer Zwei gute Arbeite sucht an Mitglieder des Theaters ablassen mol- (1081) Th. Schneider, Schuhmacher. len, belieben ihre Adress-n im Cnf^ Leib abzugeben.[1000]. Ein unmöblirtes Zimmer wird von einem einzelnen Herrn zu mielhen gesucht- Näbe- res in der Exp- d. Bl.(1053) In einer Kreisstadt (Provinz Hessen- Nassau) ist ein rentabeles Eisenwaaren- Geschäft unter sehr günstigen Bedingungen zu ü ernehmen. Näheres in der Exp. d. Bl.__________________________________[1065] s Spiegel9 Pfeiler-, Sopha- & ovale Spiegel, Consoltifebe mit Marmorplatten, Vorhangstangen mit und ohne Verzierungen fertigt zu billigen Preisen J. 1\ Ritsert, Vergolder, Wallthor 156. i Das Einrahmen von Bildern und Photographien wird prompt und billigst ausgeführt. Arbeitsburschcn gesucht von l 1074)____________Georg Völckn er. Stcinhauer, Maurer und Taglöhner können Beschäftiung erhalten bei (1084)________________Cbr. Haubach. Lehrlings-Stelle. Ein junger Mann mit guten Sckulkennt- nisscn kann aus Ostern in einem hiesigen Engros und Ot'tail' Geschäft als Lehrling eintreten. Bei wem? sagt die Exped lion d. Bl.(1102) Fuhrleute können beschäftigt werden 1085) durch__________C b r. H a u b a ch. Ein Heizer und mehrere Arbeiter sucht (1095)_______________Andr. Euler Ein Stubentevplch wurde gesunken und kann vom Eigenthümer in der Kaplans- gasse Nr. 203 in Empfang genommen wer-1 den.(1098) Verloren ein Elfenbein - Manschettenknopf erhaben gravirt 0. J. K. Wiederbringer 30 fr. Belohnung in der Exp. d. Bl. (1083) Zum höchsten Lohn werden 6 Fabrikmädcken für leichte Beschäftigung gesucht. Näheres bei der Ero d. Bl. (1086) Schneider tüchtige Rock, Hosen- und Westenarbeiter finden dauernde Beschäftigung bei 1094]_____________S- A. Blumenfeld. Kirchenrath Dr. Engel- Stiftung. Die Zinsen dieser Stiftung werden am 24. März mit je 10 st. an 10 arme und würdige Familien aus Gießen nertbeilt. Meldungen müssen bis zum 20. März bei den evang. Pfarrern, dem Großh. Bürgermeister, oder den übrigen Mitgliedern bei Kirchenvorftandcs geschehen. Gießen, den 4. März 1374. Der ev Kirchcnvorstand: G. Land mann, Pfarrer», niioiiceii in MÜmmtlichr hiesige und auswärtige Zeitungen, Cour»* B bücher etc. besorgt m Originalprel' | Nrn und ohne Porto - und Spesen - Berechnung die Anuoncen-Expedition 2 von Th. Dietrich d Co., CaMMel, untere Königsstrasse 54. Amerikanische Glanz-Wascherei von .Hart. Ochs. Frankfurt a. M. 413) Kragen und SClietieii für Herren und Damen, sowie Herrenhemden^ werden wie neu hergestellt. Muster sind bei der Annahmestelle in Giessen: II. Kiibsamen, Mäusburg 9, einzusehen. — Bemerkt wird noch, dasi Sendungen, welche Montags einge- lieferl w erden, am folgenden Sonntag zur Ablieferung gelangen. | Ein zuverlässiger, fahrkundigcr Bursche kann sogleich cintrcttn bei [890] Emil Dörr, am Marktplatz- Aedaeüon, Drtick und Verlag der Brühllsche Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. l|L Q c rum t:r für M‘ Mhnnnt im Bit in Anft tnltn Glbü! 1) für nach 2) für Rrii ju entrichten. Motivi „Die i der Gebühr 2 fr. für jed Lerihe des in Zukunft n iüüung der ( tuen ')tachsä flUBtroitdiilu Äuffucbm tei anjiipcben sw »endig mach! stacht trorbe He vorgejchlc rtitß berselbc iuf dem We Tarn tf ttnbt der rr^rden, ist, ßerinm an b P. ben Ur Mi ist nii Men Mv! b'-e am 13. llzebalren. h'lslgrn Hosc "ld Pejirks-! Mlilum zw k°« 3nPt.ni Echörden bcs Aus (•!?., Äannji. ft** M f"n 4,? lu'd) tn ( *i?hu 'inft. >„ &W(, / '^lllkllhg tlr, ttie (j M Cinsühr -'ch toi, ”ctetlünbt6 'ih't fit'.üc »nttc S» i* '«1 fliff^i ™l,bl8t, fei bemti 7? CtSudn