r r 3citungenr ' unb en. i a «>*«!-.£ I tfrert vierteljährig 1 ft 12 fr. mit Brtngerlohn. Durch die Bost bezogen vierteljährig 1 fl. 29 fr. Gic^ncr Aiytigcr. Erscheint täglich, mit «ul» nah-- Montag-. 6$pfbUiOk.. Lanzletberg, «. Nr. 1 Anzeige- und Ainlsölait für den Kreis Hiessen. tönfirien $r»jf,n i LZ-Ltz j**' Sofa” veil." ^i daß ich untern. um11 Mm»» ndelsleuten he. 8 Uhr: In«! Freitag den 9. Octobcr 1874. —■ rTL*~TiraiiTrTTmwnirr —t iFiiiiJiBTirwmiMTiniiirn-rrwrniiiTmMBi i im m ~ i n>■■■»■ ii ~r—■ in in■!■!■■——ii um fl m t (t dj c r Theis. Bekanntmachung. Durch Allerhöchstes Dekret vom 11. September l. I. ist der evang. Pfarrer zu Horrweiler, im Kreise Bingen, Friedrich Büchner zumKrcis- schulinspector bei der Kreisschul-Commission zu Gießen mit Wirkung vom 1. December d. I. an ernannt worden. Gießen, den 8. October 1874. Großherzogliche Kreis-Schul-Commisston Gießen. v. Röder. Winter - Ackerlmuschule des landw. Vereins für die Provinz Starkenlmrg betreffend. Der Unterricht an der Winter-Ackerbauschule in Darmstadt beginnt das nächste Winterhalbjahr in beiden Cursen am 2. November. — Derselbe erstreckt sich auf die Fortbildungsfächer, die verschiedenen Zweige der Naturkunde und Lanowirthschastslehre, und wird durch Excursionen und Demonstrationen unterstützt. — Neu Aufzunehmende treten, sofern sie nicht durch eine vorherige Prüfung oder durch Vorlage von Zeugniffen anderer Lehranstalten außer der Volksschule, den Besitz der Kenntnisie nachweisen, welche in der oberen Abtheilung verlangt werden, in den unteren Cursus ein. Diejenigen Schüler, welche diesen bereits mit Erfolg besuchten, rücken in dem zweiten Winterhalbjahr in den oberen Cursus auf. — Die Anstalt ist mit Lehrhilfsmitteln reichlich ausgestattet. — Die Schüler nehmen Wohnung und Kost in den Privathäusern zu Darmstadt. — Das Verhalten in und außer der Schule wird strenge überwacht. Das Schulgeld beträgt für den Besuch der Anstalt im Winterhalbjahr 25 fl. im zweiten 15 fl. und ist beim Eintritte in die Anstalt an die Vereinskaffe zu entrichten. — Anmeldungen zur Aufnahme nimmt das Bureau des landw. Vereins entgegen, durch welches auch auf Verlangen desfallsige nähere Auskunft ertheilt wird. Darmstadt, am 10. September 1874. Der Präsident des landw. Vereins für die Provinz Starkenburg: K ü ch l e r. f f ■!!» || || | M\W 1F Illi 11 "'J r"1 qenheiteiL Muß. acn, . 6 - W tonen feM $ort«, röienn Sluftrajw berg. ft. = 12'.! ®l« it. -12'/, ®«t. broli" 'd 24 fr. ^otiNscher Theit. Kammerthätigkeit hervorgehe. (N. Frkftr. Pr.) Berlin, 6. October. Jeder andauernde Kampf bringt es mit sich, daß Die Trockenlegung der katholischen Fakultät in Gießen sei daher nur durch eine unbegreiflich» Schwäche der früheren Negierung möglich geworden. Gießen habe den Anfang machen muffen, einen lange vorbereiteten Plan auszuführen. Die Curie habe das bestimmte Streben, die Ausbildung der Geistlichen allein in der Hand zu haben. Wenn die in den letzten zwanzig Jahren in Mainz gebildeten Geistlichen Logik und Geschichte der Philosophie gelehrt worden wären, so würden wir heutzutage Manches nicht erleben. Er bemerkt, daß die reformirten Einwohner der Pfalz das Recht auf Stipendien in Utrecht hätten und fragt, ob die Regierung keinen Anstand erheben würde, daß dort das theologische Studium stattfändc. Ministerialdirector v. Starck bestätigt, daß die Regierung eine solche Erlaubniß erthetlen werde. Matty zieht im Hinblick auf die Bestimmungen dcr.Kirchengesetze seinen früheren Antrag auf Wiederherstellung der katho- wissenschaftliche Vorbildung nach den späteren Vorschriften des Gesetzes dargethan hat und nicht von der Regierung als in bürgerlicher oder politischer Beziehung mißfällig erklärt worden ist, wird vom Äbg. Frank bestritten, da er dem Staat ein Recht verleihe, welches nur der Kirche zustehe und daher in die Selbstständigkeit derselben tief eingreife. Goldmann fragt, ob ein Geistlicher, der Nicht-Hesse sei, den VerfasiungSeid leisten müsie. Schaub beantragt, in dem ten, daß während der Zeit seines gesegneten Wirkens Friede und Eintracht herrschten, sowohl bei den Katholiken unter sich, als auch Andersgläubigen und dem Staate gegenüber. Es ist ihnen bewußt, daß damals im Wesentlichen derselbe Zustand in Geltung war, wie er durch die neuen Kirchengesetze wieder hergestellt werden soll. Sie haben aber auch die Erfahrung gemacht, daß die Verleihung von Rechten an Priester, welche durch die religiösen Bedürfnisse nicht geboten erscheinen, nur zu Uebergriffen aus das staatliche Gebiet und zur Gewinnung und Ausdehnung politischer Gewalt mißbraucht wird, die Religion selbst weder dienlich noch förderlich ist. Die ehrerbietigst unterzeichneten Katho- liken fühlen sich daher zu der Erklärung gedrungen, daß sie die neuen Kirchen- gesehe weder als ihren Glauben schädigend, noch als ihr Gewissen belastend Darmstadt, 6. October. Der von dem Bischof von Mainz bei der zweiten Kammer übergebene Protest gegen die Kirchengesetze, in welchem behauptet ist, daß die ganze katholische Bevölkerung der Diöcese Mainz hinter ihm stehe, wurde dadurch sofort in äußerst wirksamer Weise widerlegt, daß unmittelbar nach jenem Proteste zwei Adressen vieler katholischer Bürger von Bensheim und Heppenheim gegen die bekannten Sätze der Mainzer Katholiken- Versammlung zur Verlesung kamen folgenden Inhalts: „Diese Sätze entsprechen durchaus nicht den Ansichten aller Katholiken Hessens, sondern enthalten nur die Ansichten einer herrschsüchrigen Priesterpartei. Hohe Kammer! Das Andenken an den hochverehrten Bischof Kaiser ist noch viel zu lebendig im Großherzogthum, als daß nicht viele Katholiken die dankbare Erinnerung heg- Deutschland. Darmstadt, 7. Oct. (Kammersitzung.) In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer wurden einige Eingaben gegen die Kirchengesetze verlesen und dann die Derathung des Gesetzes wegen Mißbrauch der geistlichen Amtsgewalt fortgesetzt. Einige auf das Verfahren vor dem geistlichen Gerichtshof bezügliche Artikel werden ohne erhebliche Debatte angenommen. Ein Antrag des Abg. Dumont gegen den eventuellen Ausschluß der Oeffentlichkeit bei dem geistlichen Gerichtshof erhielt mit 21 gegen 16 Stimmen die Zustimmung des Hauses. Bei Art. 21 erklärte sich derselbe Abgeordnete lebhaft gegen die Bestimmung, daß der Gerichtshof nicht an positive Beweisregeln gebunden fein, sondern nach freier Ueberzeugung entscheiden soll. Gold- . .... . r .. _ - - mann und H-Inznltng v-tdnl-gm di- - Ansicht und «Kd d-r Artikel daranf angenommen, ebenlo l"ch-n Fakultät 'n Gießen zurück. Onken glaubt die Herren Frank und Walz kannten dem die nach übrigen Artikel des Entwurfes, nachdem Ellenberger für eine Appellation der Geist- Ar->» fusttrnmen da dte «.setze >a d,e Wirkung haben würden, den Frieden herzustellen. Dl- iichen gegen Urtheiie geistlicher Oberen gesprochen, der Präsident aber bemerkt bat, daß es sich ®eM wissenschaftlichen Facher kann en doch lerne Storung des gutkatho^chen bei diesem Artikel darum nicht handele und Dumont bezüglich des Contumarialoirfahrens die Bewußtseins Herborrufen. Die Nation und die Kirche konnten auf dte Dauer d,e zwe, Spra- Bestimmungen der bestehenden Strafproeeßordnung In Anwendung zu bringen beantragt nnb die ch-" nicht vertragen die gegeuwarttg gesprochen würden. Nur in Württemberg seien befttedi- Karnrncr diesem Antrag zugestimmt hat. Die Perhandiung gebt darauf auf de» Gesetzentwurf «^e Zustande ,w«chen Staa und Kirche weil dort der ka.holi che Klerus die erfordert che über die „Vorbildung und Anstellung der Geistlichen" über. Art. 1, welcher bestimmt daß ein Bildung »halte. Dumont will da« Recht der K'rche, ihre Geistlichen selbst zu bilden Nicht Kirchenamt nur einem Geistlichen übertragen werden kann, der ein Deutscher ist und seine »"getastet sehen; er fei immer gegen den UmversttatSzwang gewesen wie au« seiner früheren Artikel die politische Mißfälltgkeit zu streichen; die Kammer von 1*63 habe ebenfalls eine solche Bestimmung gestrichen und habe sich namentlich der damalige Abgeordnete, jetzige Mini- stcrialrath Finger, für die Beseitigung der politischen Mißfälligkeil ausgesprochen. Ministcrial» director v. Starck erklärt, daß jeder in Hessen angestellte Geistliche den VerfasiungSeid leisten müsie. Die Angaben des Abgeordneten Frank beruhten auf Uebertreibungen; der Staat habe keineswegs die Anstellung der' Geistlichen an sich gezogen, cs sei unrichtig, daß ein Geistlicher ohne Angabe eines Grundes für mißfällig erklärt werden könne. Die katholische Kirche sei bestrebt, als souveräne Macht dem Staat gegenüber zu stehen, die vorgelegten Gesetze seien daher nothwendig zum Schutz der Staatsordnung. Er wünscht Beibehaltung der Bestimmung, daß die politische Mißfälligkeit von Bekleidung eines geistlichen Amtes ausschließe. Küchler führt auS, daß der Staat'die Bedingungen stellen müsie, unter denen die sehr erhebliche öffentliche Wirksamkeit der Geistlichen ausgeübl werde. Dumont will statt politischer, staatsbürgerliche Mißfälligkeit als Grund des Ausschlusies von einem geistlichen Amt gesetzt haben. Im übrigen glaubt er dte Vorlage der Negierung werde einen modus vivendi zwischen Kirche und Staat ermöglichen, v. Starck bemerkt, daß er staatsbürgerlich und politisch für ziemlich gleichbedeutend halte und die Regierung auch die erstere Bezeichnung annehmen könne. Matty spricht auf Grund eigner Lebenserfahrungen für den Art. 1; Schröder für Strich der politischen Mißfälligkeit. Frank glaubt, der Ministerialdirector v. Starck habe ihn in wenig parlamentarischer Weise zurechtgewiesen, wahrscheinlich, weil, wenn man sachlich nichts zu erwidern.wisse, auf ' das persönliche Feld übergehe. Es sei unbestreitbar, daß nach Art. 1 der Staat förmlich dte Anstellung der Geistlichen vollziehe. Goldmann bemerkt, da erst das dreijährige Jndigenat das Staatsbürgerrecht zur Folge habe, so müsie verlangt werden, daß ein auswärtiger Geistlicher bei seiner Anstellung in Hessen alsbald den Derfassungseid leiste und stellt einen förmlichen Antrag in diesem Sinne. Ministerialdirector v. Starck erklärt die Behauptung Frank's, der Sroß'iv-.->- v- -. Herzog habe nach der Verordnung von 1830 einen ihm präsentirten Geistlichen nicht zurückweisen. ansehen , daß sie bereu Znslebenlreten sehnllchst wünschen, davon Die Rückkehr können, als unrichtig. Dumont beantragt die Verweisung des Goldmann'schen Antrags an den > zu fneblichen religiösen Zustänben erwarten, unb baß sie als getreue Unter- Ausschuß. v. Wedekind (Darmstadt), als Berichterstatter, vertheidigt die Vorlage, widerspricht’^aneu m,r |e^n. ;fne @e|ehe freubig befolgen, fonbern auch, soviel an WÄTßfc “t- .dazu beitragen werden, den von anderer Seite angedrohten Wi- lichen anzunehmen Die Kammer nimmt darauf den Art. 1 mit den vorgeschlagenen Abände-^Derstano beseitigen zu helfen. rungen mit allen gegen 3 Stimmen an. Art. 2 enthält die näheren Bestimmungen über diej m • c 70 HnfPnpirfsnern der Bensheimer befinden sick die intelliaente- wissenschaftliche Vorbildung der Geistlichen. Frank will die Theologen keiner Staatsprüfung! ^ei Den ""^rzeilynern oer ^ensyklmer vquivcn üie inieuigenie unterworfen haben, man müsie den Geistlichen überlasten, ihre Bildung zu erwerben, wo sic sien Bewohner von Bensheim; beispielsweise fass sammtllche Lehrer bes GhM- solche fänden , es sei kein Universitätsbesuch nöthig , die Ausbildung der katholischen Theologen^ nasiums, darunter ein katholischer Geistlicher. Aehnlick) verhält es sich mit bet In Seminarien könne nicht untersagt werden, der Staat ernenne die Profestoren an den Unb 1 tion ^01 Katholiken unterzeichneten Abreffe von Heppenheim. »er ft täten und sei keine Gewährleistung da, daß dort die wahren Lehren der Kirche gelehrt — -- — ~ - - - - - - - würden. Schröder führt aus, daß die Verordnung von 1n30 bestimme, daß die Bildung der < e c ' ci-ca katholischen Geistlichen an Fakultäten, dte mit Universitäten verbunden seien, geschehen müste. unter dem Schwall der zahlreichen Zwischenfälle, im Gebränge ber unablässig der Einberufung und den Modus der Eröffnung feien für Mitte dieses Mo» schreibt, anderweitige -- gehen unsere Lrauben mit Riesenschritt,n ihrer Reife entgegn, und dürfte der »Herbst- ganz icher in etwa 3 Wochen zu erwarten sein. Unser sehnlichster Wun'ck ist der, daß doch vor der ' * - f .... ai .. ... CTDfivka äA Hamfndl A I.WAfV M b Alf ^ritb Ml ft < 11. 10 werden! AuS dem Kreise Oppenheim, 1. Oktober. Bei dem anhaltend schonen Wetter DtafieiL Nom, 7. October. Der „Orönoqne" ist in Bereitschaft gefetzt, um Abends von hier abzusahren. Die Schiffsbemannung darf nicht mehr nach Nom gehen. sitzer v. Niegolewski, Patron der Kirche von Wlociewskt, wegen feiner Weigerung, Kirchengelder und Kirchenbücher auszuliefern, durch den Landrath des betr. Kreises verhaftet worden. Königsberg, 7. October. Der NegierungS-Präfident v. Änerswald ist zum Regierungs-Präsident von Köslin designirr. /ranRrrid^ Paris, 6. October. Die Verhaftung des Grafen Arnim hat in den ofsiciellen Streifen eine gewisse Unruhe erweckt, da Gras Arnim beim Sturze des Herrn Thiers die Hauptrolle spielte und man daher befürchtet, daß bei den Haussuchungen, die stattsanden, Papiere aufgefunden sein konnten, welche aus den 24. Mai 1873 zu helles Licht werfen. Tie hiesigen Blatter geben fast alle ihre Sympathie für den Ex Botschafter kund, den sie, da er „Feind Bismarck's und des Deutschen Reiches", sehr hoch halten. Die Meisten drücken sich jedoch sehr gemäßigt aus- Bayonne, 6. October. Die französische Regierung hat die Departe ments-Behörden aufgesordert, aus der französischen Seite der Pyrenäen keine Führer des carlistischen Ausstandes mehr zu dulden. Zwei hervorragende Häup- ter der Carlisten reisen in Folge deffen heute aus dem Departement der Ga- ronnc ab. England. London, 6. October. Die Morning-Post versichert auf zuverlässige Verbürgung, die Wirkung der Anerkennung Serrano's sei in Spanien fühlba- rer als auswärts, und vermuthet, bei bcn Carlisten sei unheilbarer Geldman» gel eingetreten. Das Ende des Krieges sei näher, als man bisher angenom men habe London, 7. October. Merewether, der in Northampton gewählte Can didat der Conservativen, erhielt 2671 , Fowler, der Candidat der Liberalen, 1836, Bradlough (Radikaler) 1766 Stimmen. In Folge des Wahlresultates brachen große Unordnungen in der Stadt aus. Die Radikalen griffen Wohnungen an und mißhandelten und verwundeten viele Personen. Die Polizei war ohnmächtig, so daß militärischer Schntz erbeten werden mußte. Spanien. Madrid, 7. October. Hier eingegangenen Nachrichten zufolge feute Don Carlos vorgestern den General Dorregaray ab, worüber unter den Car listen große Unzufriedenheit herrscht. — Die Carlisten haben 30 Bataillone und Id Geschütze bei Laguardta concentrirt. — Eine carlisttsche Abtheilung unter Befehl Madrazo's wurde vom General Reina geschlagen und zerstreut. Santander, 6. October, lieber die Verwundung des Prätendenten ist keine weitere Nachricht eingetroffen. Es heißt, daß ein belgisches Schiff mit KriegScontrebande für die Carlisten demnächst aus einem englischen Hasen an der biskayischen Küste eintreffen soll. Schweiz. Bern, 6. October. Der Wclt>P°st Congreß hat heute die Redaction de« Reglements für die Ausführung des Unions > Vertrag« definitiv festgestcllt und genehmigt. gefaßt. r — Die „Prov. Corresp." bestätigt, daß der Kaiser nats einen Besuch in Schwerin beabsichtige. . Berlin, 7. October. Die „Nordd. Allg. Ztg." Meldungen von Blattern berichtigend: Bei dem gegen den Grasen Ariiim schwebenden Gerichtsverfahren handle es sich nicht um Briese, sondern um amtliche Aktenstücke, deren Zahl ursprünglich etwa hundert betrug, von welchen ein Thcil znrückgegeben ist. Ob übrigens außer der Ängelegenbeit der ver- ~ _ schwuudenen Dokumente nicht noch andere Punkte gegen den Grafen VknhnlL^ ejntretcn möge. Würde es Regen, namentlich länger andauernden, geben, io vorliegen, entziehe sich für jetzt der öffentlichen Besprechung. n?ütbe btt Fäulniß der schönen'Trauben beginnen und ein sebr rasches, der Qualität des Wein! Posen, 7. October. Der „Posen. Ztg." zufolge ist der Rittergutsbe fäußerst nachtheiliges Herbsten nöthig werden Handel in Wein findet nicht statt , kein Mensch auftauchenden neuen Einzelfragen, die ursprünglichen Principien verdunkelt, ja unwillkürlich verlaffen oder wenigstens modificirt werden. Auch die Wissenschaft liche Bekämpfung des modernen Socialismus ist, wie das Auftreten der sog. Katheder-Socialtsten beweist, vor diesem Schicksal nicht bewahrt geblieben. Unter diesen Umständen ist es em hervorragendes Verdienst Heinrich v- Treitsch- ke's, in einer Abhandlung über „den SocialismuS und seine Gönners welche im Septemberheft der „Preußischen Jahrbücher" zu Ende geführt ist, die unabänderlichen Naturgesetze der Gesellschaft in seiner geistvollen, knappen und überzeugenden Weise aus's Neue in Erinnerung gebracht zu haben. Gegenüber dem Grunddogma alle- Socialismns von der „ursprünglichen Gleichheit aller Menschen" zeigte er an der Hand der Geschichte, wie der natürliche Zustand der menschlichen Gesellschaft die Ungleichheit ist. Entgegen der Theorie, welche die wirthschastliche Claffenbildung gewiffcrmaßeu als eine Erbsünde betrachtet, vermittelst einer Art Sündenfaüs, hervorgegangen aus einem vollkommenen Zustande des menschlichen Zusammenlebens, stellt Treitschke die Frage auf: „Wie hat der große Gedanke der Gleichheit seinen Weg gefunden inmitten der natürlichen Ungleichheit des Menschengeschlechts? und welche Schranken sind diesem Gedanken gesetzt durch die Natur der Gesellschaft?" Durch Zurück gehen auf die ersten Anfänge der Gesellschaft wird dargethan, wie mit der Ehe und dem Eigenthum bereits die Gliederung der Gesellschaft gegeben ist und es ergiebt sich der Satz: „Die bürgerliche Gesellschaft eines reifen Volkes ist immer eine Aristokratie, auch unter demokratischer Staatsverfassimg. Oder, um ein sehr verhaßtes, aber wahres Wort trocken auszusprechen — die Clas- jenherrschast, richtiger: die Classenordnung, ergiebt sich ebenso nothwendig ans der Natur der Gesellschaft, wie der Gegensatz von Negiereiiden und Regierten aus der Natur des Staates." Es ist nicht anders möglich: „Die Millionen müssen ackern nnd schinieden, damit einige Tausend forschen, malen und regle ien können" — das ist die Vorbedingung unserer ganzen Cultur. „Es ist, sagt der Verfasser, keineswegs die Aufgabe der Gesellschaft, alle Menschen zum Genuß aller Güter der Cultur heranzuziehen . . . „Jedem daS Seine" ist Menschenrecht, „Jedem dasselbe" gilt im Haushalt der Thiere." Aber weit davon entfernt, einer cynischen Menschenverachtung das Wort zu reden, betont Treitschke mit ganz besonderer Kraft die Ehrenhaftigkeit und den sittlichen Werth jeglicher Arbeit. „Genießend, sagt er, empfangen wir von der Natur, arbeitend beherrschen wir sie. Darum ist jede redliche Arbeit ehrenvoll, daS treue. Schaffen auch für die niedersten Bedürfnisse kann die fleißigsten Menschen niemals den ewigen Zwecken seines Lebens entfremden. Wer zum Meister ward in einem bescheidenen Berufe, steht sittlich höher, als wer ein Stümper blieb in der edelsten der Künste. Der Arme wie der Vornehme darf sich das stolze Bewußtsein erobern, daß er alS ein Halm dastehe in dem großen Aehrenselde der Gesellschaft, daß er an seiner Stelle unentbehrlich sei." Unter solchem Gesichtspunkte erscheint jene traurige Lehre, welche die Arbeit als ein Unglück betrachtet, das man so viel wie möglich einschränken müsse, geradezu als eine Gotteslästerung. Die Arbeit ist Selbstzweck — darin liegt ihr sittlicher Werth ; daher auch die Freude am Arbeiten, die jedem sittlich gesunden Volke eigen ist. So wenig können die im engeren Sinne als „arbeitende Claffen" bezeichneten Volksschichten „unglücklich" genannt werden, daß sie vielmehr in dem, was das wahre Glück des Lebens ausmacht, im Gemüth unter normalen Verhältnissen erfahrungsgemäß stets glücklicher sind, als die höheren Stände. — Die sociale Ungleichheit ist von der Natur gegeben, lieber den Gegensätzen aber steht schützend und wahrend, alö der sittliche Gesammtwille, als die unparteiische Macht der Staat. Und die Ausbildung des Staatsgedankens einerseits, wie andererseits das steigende Selbstgefühl der niederen und die reifende mensch liche Bildiing der höheren Stände führen allmählig unter schweren Kämpfen die Idee der Gleichheit in die Gesellschaft ein. Diese Gleichheit aber ist ein Postulat nur für die höchsten und allgemeinen Güter, welche den Menschen zum Menschen machen. „Die vernünftige Gleichheit, sagte Treischke, fordert nur ein fünffaches Recht: daß jeder Mensch als Rechtssubject anerkannt werde, ah rechtssähig mit dem Anspruch auf gleichen Rechtsschutz; daß ihm als einem Ebenbilde Gottes znstehe, frei zu denken und zu glauben; daß er die Gaben des Leibes und der Seele frei gebrauchen dürfe, um innerhalb der gegebenen Gesellschaftsordnung so hoch zu steigen, ah ihm ftxaft und Glück erlauben. Damit hängt zusammen die Pflicht der Gesellschaft, jedem ihrer Glieder den Erwerb jenes Maßes von Bildung zu ermöglichen, als nach dem Stande der allgemeinen Gesittmig nneiitbehrlich ist, um die persönliche Begabung zu betätigen ; endlich die Pflicht der Gemeinschaft, in Fällen äußersten Elends, wo die persönliche Kraft völlig gebrochen ist, Unterstützung zu gewähren." Dies der Inhalt, aber and) die Grenze der Gleichheit. Ans die Beleuchtung der ein geluen Forderungen des Socialismus vom Standpunkt dieser Gesellschaftsan- jchanung kommen wir besonders zurück. (llßefcr 3tg.) Berlin, 6. October. Wie ans Potsdam gemeldet wird, befand sick) die Kronprinzessin am Donnerstag in Lebensgefahr. Als die hohe Fran gegen 5 Uhr mit der jüngsten Prinzessin durck) die neuen Aiilagen fuhr, brach die Hintere Wagenackse; die scheu gewordenen Pferde wurden durch den Kutscher glücklicher Weise zum Stehen gebracht. Die Kronprinzessin setzte den Weg zu Fuß nach Bornstädt fort, während der Lakai die kleine Prinzessin aus dem Arme trug. Berlin, 6. October. Der Universität Königsberg ist es auf Antrag chrer juristischen Facultät nun auch gestattet worden, Israeliten und Dissidenten zu Doctoren beider Rechte zu promoviren. Hier in Berlin ist dies schon seit 1848 der Fall. Berlin, 7. October. Die „Prov.-Corresp." schreibt: Da die Absicht vorliege, dem Reichstage bei seinem Zusammentritt den größten Thcil der für die nächste Session bestimmten Vorlagen alsbald zu unterbreiten, werde feine Berufung frühestens Ende dieses Monats erfolgen können, lieber den Tag mm l. d ......- r'i noch keine Beschlüsse Von der Ahr. Tie LreScenz von 74 ist jo vorzüglich, daß eine der besten Wetnlejen in AuSficht stehl. Besonders von Ahrweiler auswärts herrscht eine Fülle der Trauben, wie sie lange nicht dagewejen ist. Bei dem in diesem Jahre nicht gerade starken BiattwuchS an den Stöcken kann schon der auf der Chaussee vrüberfahrenbe Tourist den ungemeinen Reicktbum gtwahr werden. Die Winzer find natürlich sehr zufrieden und in bester Stimmung, wab nach der trübseligen Kopfhängerei der lepien Jahre doppelt erfreulich ist. Man schätzt den Ürirag. den die heurige Lese liefern dürste, im Abrthal aus mehr all 20,000 Obm; die Lrelcem von 1872 brachte kaum eintausend Ohm. Be, dem NI setzt so herrlichen Herbstwelter »st auch auf eine sehr gute Qualität mit ziemlicher Sicherheit zu zähen, wenn auch Ne Trauben noch auf 14 Tage der Sonnenwärme bebürfen. Möge deßhalb nicht zu früh mit der Lese begonnen Telegraphische Depeschen. Berlin, 7. Oct. Der „Post" zufolge zerfallen die Acteustücke, um die es sick) in der Angelegenheit des Grafen Arnim handelt, in drei Kategorien Erstens solche, welche sich auf die Anstellung Arnim'S als Botschafter und die GehaltSverhäliniffe beziehen und seine Vermögens Verhältniffe betreffen. Die- fclbcu waren von der Haussuchung anSgeschloffeu. Zweitens solche, welche Graf Arnim behufs perfönlicher Rechtserttgung zu behalten wünschte und, ob gleich er im Besitze derselben ist, nicht ausliefern will- Die dritte Kategorie, und zwar die umfänglichste, bilden solche Acteustücke diScreter Natur, welche in der Pariser Botschaft bei dem Amts-Antritt deS Fürsten Hohenlohe vermißt wurden und über deren Verbleib Graf Arnim keine Auskunft geben zu können erklärte. Sälnmtliche Acteustücke sind mit laufenden Nummern versehen. Bei der ganzen Angelegenheit haben die Gerichte in voller und verfassungsmäßiger Selbständigkeit gehandelt. Das Staatsministerium ist mit der ganzen Ange legenhcit nicht befaßt. Breslau, 7. Oct. Die Kaiserin von Rußland in Begleitung ihres Sohneö des Großfürsten Cäjorowitsch imb hohen Gefolges trifft am Dienstag Abend mittelst Separatznges hier ein. Dieselbe reist nach London zur Herzogin von Edinburgh. Hendaye, 7. Oct. Suratcl Real" bestätigt in seiner gestrigen Aus gäbe, daß Don Carlos sich wohl befindet und an der Spitze seiner Armee steht. Derselbe hat dem General Dorrcgarav zur Wiederherstellung seiner Gesundheit einen Urlaub bewilligt. ?tcwyork, 7. Oct. Die Unruhen in Alabama haben einen ernsteren Character angenommen, nachdem die bewaffnete Liga der Weißen sick organisirt hat. Politische Attentate fommen fast täglich vor. Vermischtes. JrttentiUto Jeter1 a(g Ui?n Lnn M ■ - 21. 6fPtB ”p:1WTf jrf- M QTi'Ol । 1 " Joitn, ।8aüani(T ; j vjtb vrric - > Dir'« gnürt »aTtn ter Hrn Gts-Hlt- H" IHelM'fnC Qä fitiwi 4 ,iii( m Kö in: ein 01 einem flu' betonte Jirmei -cn'chts wur pgn: 1 bte F ^itßen lmber 2. am 6- > Firma „ an dem Lilhel (Biefeen unter be ein Ptflfl panbel । -ießen, den Aoßherzosil Ä Ofrkuf, ll*ine i0 V| ^'«rfteine Wnhtj ? Ülittroi 1 rnienbflutn b '-rmögen, des! s. hidj enperätb# ^jahlun Eießm, ben ^loßherzo- S Tienj T „ Na Mm in ber 2£ tidifolgnibe (i mriQbff ^»che« uert) 1 Kahgai ländische i frei, )uqi fltiabrm, wagen, 1 unb yhg nomtewa haften ; ^usgerö l''auen,, den ' -ir-n L I ™ b„ ” b-M ^tet| dch b j °""hn, Mfe ®ta« geb,, J « „Seinb Nenbrüie, “* btt Dkpmte- Nnta feinc ttment be[ @äi e btt SRebaction iiltip fchgestM , nur ist es etwas stark geschwärzt. Auch andere Baumsorten bat man gefunden, deren Holz aber nickt mehr brauchbar ist. Düsseldorf, 1. Oct. Die D- Z. erzählt: „Gestern Abend hatte sich ein Gauner in die Wohnung eines alten Herrn geschlichen und war eben mit Einpacken beschäftigt, als dieser eintrat. Der Dieb rannte auf die Thür zu, um zu entfliehen, aber der Alte hielt ihn mit starker Hand fest, schloß die Thür ab und lud den Dieb freundlich ein, sich zu setzen, stellte eine Flascke Wein auf den Tisch und trank dem Gauner zu. Dieser war sehr verblüfft über diese Gastfreundschaft, konnte aber doch, trotz der freundlichen Einladung seines Wirthcs, dem Wein keinen rechten Geschmack abgewinnen. Bald kam ein Zimmernachbar des freundlichen alten Herrn zurück, worauf dieser nur gewartet zu haben schien, denn nach einer kurzen geheimntß- »ollen Unterredung wurde der arme Sünder unbarmherzig durchgeprügelt, sodann unter der Wasserleitung abgekühlt und in Gnaden entlasten." Karlsruhe, 30. Sept. Bei der heutigen Gewinnziehung der badiscken 35-fl.'Loose fielen 35,000 fl. auf Nr. 209537 , 10,000 fi. auf Nr. 375123, 5000 fl. auf Nr. 398677, c 2000 fl. auf Nr. 184996, Nr. 71538, Nr. 107667, Nr. 398696 und Nr. 283814, je 1000 fl. auf Nr. 184969, Nr. 105172, Nr. 70788, Nr. 111030, Nr. 278260, Nr. 209545, Nr. 36360, Nr. 375128, Nr. 297266, Nr. 382374, Nr. 107668 und Nr. 6670. begeht den 73er. Es ist nicht abzusehcn, wohin die „Zuckner und Sckmterer" mit den Masten nun die Spritze in Thätiakeit gesetzt werden; aber die Schrauben fehlen: wo sind diese? End- ihrer Brühe hinkommen wollen, die noch in den Kellern lagert. Diese Brühe lange aufzuheben, lich besinnt man sich, daß sie einem Burschen zum Hintragen gegeben sind; wo ist der böse wirv nicht möglich sein, da sie sich nicht lange hält, und so wird denn am Ende „die ganze Zunge? Man geht ibn suchen und findet den Burschen denn auch sitzend sich auSruhen, weil Stunde iu trinken" nur 6 fr., dazu aber einen verdorbenen Magen und einen wüsten Kopf ihm der Sack zu schwer zu tragen geworden »st. Bel derartigen Zuständen kann eS denn nicht kosten. Die neuervin-S stattgehablen Wahlen mit ihrem „Hoffnungs-, Vertrauens-, Angst- und Wunder nehmen, wenn ein unbedertender Brand, der mit wenigen Eimer Master Anfangs zu ftreubentrtnfen" haben indeß viel des Stoffes absorbirt. Auch der 1874 wird keinen hohen löschen gewesen, solche Ausdehnung gewann." Breis bekommen, die geringeren Bauern werdey a lout prix losschlagen müssen, um baares! Rogowo, 1. Oct. Auf einer dem Herrn Korytowski Hierselbst gehörigen Torfwiese Gelb iu erhalten, da der böse NamcnStag I)r. Martin Luthers herannaht, an dem so viele ist vor etwa 6 Wochen bei Gelegenheit der Anlegung eineß neuen Torfstich« ein interessanter Gütertermine, »ächte k. zu zahlen und die Deutel leer sind. iW. «in versunkener Wald, entdeckt worden. In einer Tiefe von 20 Fuß stieß man mit der Petersburg. Bei der obuchowschcn Brücke an der Fontanka Nr. 95 befindet sich in Torfmaschine auf einen harten Gegenstand, cs wurde danach gegraben und man fand einen einem langen einstöckigen Gebäude ein südlicher Betsaal. Derselbe wird vorzugsweise von Holzblock, der etwa 60 Fuß lang war. Eine nähere Untersuchung ergab, daß derselbe von ärmeren Juden besucht, die sich zu den Andachten meist überaus zahlreich einzufinden tfkgen.|einem Eichenstamm herrührte. Nunmehr wurden weitere Nachgrabungen veranlaßt und eine «m 21 September Abends war die Zabl der Andächtigen des Iom-Kipurfestes wegen ganz große Menge versunkener Stamme entdeckt. Dis je$t sind 1^1 Eickenstammc ans Tageslicht besonders groß. Während der Andacht brach plötzlich der Fußboden ein und viele der Anwe-Ibefördert worden; einige derselben sind über 80 Fuß lang und haben einen Durchmesser von senden stürzten mit den Trümmern in Den Keller binab , wobei glücklicher Weise nur drei Per- 3 bis 4 Fuß. Da« Holz hat sich gut erhallen, cnen erheblich verletzt wurden; Die übrigen kamen mit unbedeutenden Contusionen davon. hnf mnn n,fi,nh,n. beren fmh aber nickt mehr brauchbar ift. Posen, 26. Sept. Einen seltenen Anblick bietet jetzt unierc Wilbelmstraße, indem die schöne Kastanienallee derselben, nachdem sie in Folge der großen Sommerhitze schon sehr zeitig das Laub verloren hatte, jetzt zum zweiten Male in diesem Jahre in frischem Grün und vollem Blüthenschmuck prangt; nur wenige Bäume sind davon ausgenommen. — In Mölln, wo Eulenspiegel begraben liegt, ist kürzlich eine große FeuerSbrunst gewesen. Dieselbe wäre gewiß Im Keim erstickt worden, wenn das städtische Feuerwesen nicht so gar schlecht gewesen wäre. Der Hamburger Corr, berichtet darüber: „Nicht nur beide Bürgermeister waren (zum laucnburgischen Landtage in Natzeburg) abwesend, sondern zufällig war auch der Herr aus dem Rathe, Der dem Löschwesen vorsteht, zum Manöver des IX. Armeecorps gefahren. Nun waren Anfangs die Schlüssel zum Spritzenhause nicht zu finden. Als dem Uobelftanbe endlich nach geraumer Zeit abgeholfen und das Spritzenhaus geöffnet war, beeilten sich auch freiwillige löschbereite Bürger, denn eine geordnete Löschanstalt, eine Feuerwehr, giebt es nicht in Mölln, die Spritze nach der Brandstätte zu schaffen, andere trugen die Schläuche, und ein Sack mit den Schrauben, um die Schläuche an einander zu setzen und zu vereiniaen, ward einem Burscken aufgepackt, um sie hinzutraacn. Auf der Brandstätte angekommen, jsoll allgemeiner anjetger Holzkrahnen ei Besondere Bekanntmachung a> schäft eignet, ist unter günstigen Bedingun-1 gen zu verkaufen. Näheres bei I. Blitz, | (1495 L. Kalkhof. 4913) Niersteiner General-Agent für die Provinz Oberbeffen und Nassau. 4534) von Gebrüder Man er empfehlen im Löwen. 4951) m gewählte Caw ;t der Liberalen, ! Wahlrejultates en griffen Wehen. Die Polizei Wacheuheimer „ Deidesheimer „ 36 28 o und CQ verkaufen Versteigerungen. Mittwoch den 14. Octbr-, Nachmittags 2 Uhr z s 4948) Mein Garten auf dem Nahrungsberg ist zu verkaufen. Ur. Han st ein's Wittwe. wf zuverlässige Spanien sühlba- Ibarer Gelbman- biöher angenom- 4887) Eine gut erhaltene Civildiener- Uniform ist im Ganzen oder Einzelnen zu Der 5 kaufen. Zu erfragen bei der Exp- d. Bl. gelcht, um licht mehr nach unter den i 30 BataillM i$e Mtyil’R mb {erfreut englischen haffil 4875) Eine auf dem Seltersweg gelegene Hofraithe, welche sich zu jedem Ge- Liebigs St Antonio Fleisch-Extract, bestes und billigstes Product, empfiehlt in V«, lz4, V« und Vi-Pfd.-Töpfen in Hand-Drcscb-Masckinen neuester, verbesserter Construction, unter einjähriger Garantie und franco jeder Eisenbahnstation, hierzu papende liegende und stehende Göpel, sowie Strohschüttler in Auswahl vorräthtg in der Handlung von 4829) A. Buch in Hungen. Wenzels Garten. Salon mit Cabinet und möblirte Zimmer zu ver- miethen. (4910 lutcrrichtsa »zeige für Dame». 4831) Montag den 12. d. M- beginnt wieder ein Cursus im Zuschneiden und Anfertigen von Damenkleidern. Theil- nehmerinnen wollen sich gefälligst bis dahin melden. A. Rothenberger, Lindenplatz. Apfelwein 46467 Eine größere Parthie weingrüne Halbstück-Faß, sowie circa 80 frisch entleerte Oxhoft werden billig abgegeben bei Z i nßer d« drei Rategoncn Os» unb « betreffen. 5> i solch-, >°-lch Moschte ""d, » dritte ikateg« t ülatui, >ncl« geben)«®* (II Di*',.® , VA* tiaiuen ^”3 Jermiethungen. I Verpacht imgsanzeige. Unterzeichneter will sein Gut, bestehend in circa 70 Morgen Acker und Wiesen mit schönen Oeconomie-Geböuden auf 12 Jahre für billigen Preis wegen Kränklichkeit verpachten, und wollen sich Liebhaber recht bald melden. Büßfeld b.Homberg a./Ohm., 3. Oct. 1874. Job. D. Host. !tf(W " . ,n * «ES Nelken oder Grasblumen werden abgegeben. Sämlinge sehr stark zum Auspflanzen in's freie Land von bestem sclbstgezogenem Saamen, sicher weitz gefüllt, blühend. Ableger oder Senker von den schönsten Sorten^für deren Gesülltsein garantirt wird. Sämlinge per Dutzend 36 Kreuzer. Ableger oder Senker ver Dutzend 1 fl. Wo? sagt die Exp. d. Bl. (4889 die folgenden Tage wird in der Wohnung des Musiklehrers Fe Ising in den Ncuenbäuen dessen hinterlassenes Mobiliar- rermogen, bestehend in Möbeln, Bett- und Weißzeug, sowie sonstigem Haus- und Mchengeräthe, öffentlich meistbietend gegen baarc Zahlung versteigert. Gießen, den 7- Octbr- 1874. Großherzogliches Ortsgericht Gießen- L ü d e k i ng._____________ Mumenheimer „ empfiehlt W- .vofmann, 4939)Gasthaus zum Löwen. The Singer Manufacturing Co.. New-York, größte Nähmaschinen-Fabrik der Welt, verkaufte im vorigen Jabre 232,Nähmaschinen oder 113,254 Stück mehr als irgend eine andere Fabrik und erhielt auf der internationalen Ausstellung zu Bremen allein von allen Nähmasckmen-Ausstellern die goldene Medaille für ausgezeichnete Nähmaschinen zu den verschiedensten Zwecken. Diese neue Auszeichnung, sowie der enorme Umsatz, welcher weit über ein Drittel der Gesammtfabrikation Amerikas beträgt, geben nicht allein wieder das glänzendste Zengniß für die Güte der Original-Singer-Mafckinen, sondern beweisen "auch, daß diese, gegenüber andern Systemen und Nachahmungen ein wirklicher Bedarfsartikel fowobl für den Haushalt, als für alle gewerblichen Zwecke geworden sind. F. Fichenberg in Giessen, 187£er Traubenmost Putz S» Modewaarenhandlung per Liter 48 fr-, 36 „ Im Firmen-Register des unterzeichneten Gerichts wurden folgende Einträge vollzogen : 1. die Firma „I oh. Muller zu Gießen wurde gelöscht am 30. September I- I.; 2- am 6- Octover L I. desgleichen die Firma „26 t l h e l m L ö b e r" daselbst; 3. an demselben Tage: W ilhel m Hein rich Loder von Gießen betreibt daselbst seit heute unter der Firma: „W- H- Löb er" ein Cigarren Fabrikationsgeschäft mit Handel on gros. Gießen, den 6. Octbr. 1874- Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Bötticher- 4919) Em möblirtes Zimmer zu ver- miethen bei__________Chr. Horeyseck. 4927) Eine Mansarden-Wohnung in der Alicenstraße ist on eine ruhige Familie zu vermiethen. Näheres Anlage C. 25. 5 Dienstag den 13. d. M-, ? Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung der Th. Lotz Wwe. nachfolgende Gegenstände erbvertbeilungs- balber meistbietend gegen baarc Zahlung versteigert werden: 1 Goßgang, 2 dunkelbraune ostsnes- ländische Stuten, 5 Jahre alt, fehlerfrei, zugfest, ein- und zweispänmg gefahren, 1 Bicioriawagen, 1 Korbwagen, 1 Schlitten, mehrere Wagen- und Chaisengeschirre, mehrere Oeco- uomiewagcn, Oeconomiegeräth- schaften und sonstiges vmchiedenes Hausgeräthe, sowie eine Anzahl Pfauen, Hübner unb Tauben. Gießen, den 7. Octbr. 1874. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. __________ L ü d e k i n g. Aeügeöotenes. Weine in vorzüglicher Qualität. als: 3934) Ein kupferner Braukessel, 3* Ohm 53 Maos haltend, steht aus freier. Hand zu verkaufen bei Carl S chli erdach , Wirth in Rodheim. 4947) Zwei 2Lagen Mist sind ab;u geben. Schloßgasse'A- 259.__ 4637) Eine Parthie sehr gut erhaltene icnfterläbcn ist billig abzugebm bei Jean Weber, »Stadt Cassel." 4906) Im H erbe rt'schen Hause am Nahrungsberg, vis-ä-vis dem Wenzel's ©orten, ist der -weite Stock zu vermiethen und 1. November beziehbar. 4873) Ein möblirtes Zimmer zu oer* mietben und sofort zu beziehen. Bei wem? sagt die Exp. d. Bl. 4806) Ein möblirtes Zimmer zu oer- miethen. Neustadt D- 27. 4714) Auf dem Selterc-berg Lit. E. Nr. 81 sind an einen ledigen Herrn zwei ineinandergehende geräumige und elegant möblirte Zimmer sofort zu vermiethen. 4914) Ter untere oder obere Stock meines neuen Hauses zu vermiethen. (Stall und Remise auf Wunsch). L. Kauf. 4915) Ein oder zwei Zimmer mit oder ohne Möbel sind zu vermiethen. _________________________L- Kauf. 4924 > Ein Zimmer mit Cabinet, mit ober ohne Möbel an einen einzelnen Herrn zu vermiethen. Näheres in der Engel- apotheke.___________________________ 3935] Ein Familienlogis auf dem Seltersberg , Lit. E« 34, ist anderweit zu vermiethen unb bis zu r. 1. October zu beziehen. vermischte Anzeigen. Lehrling gesucht. 4350) In einem hiesigen Fabrikgeschäft ist für einen mit guten Vorkenntnissen versehenen jungen Mann eine LchrlingSstclle offen Näheres bei ber Exp b- Bl.______ 4942) Kleine Kartoffeln kauft ____________Em i l Noll, Löwengasse. 4944) In ber Gemarkung Heuchelheim ist ein weißer Hammel aufgefangen worden. Der Eigenthümer kann denselben gegen Bezahlung der JnseratgebÜhren und Futtergeld bei Karl Gernanbt in Heuchelheim in Empfang nehmen._____________________ Süfier Apfelwein Wenzel’s Garten (Saallian). Eröffnung her TOji[nter=Saifon. Sonntag den 11 October: .'■Bä $ 15® : •x. 1 1 ausgeführt vom ganzen MM-Corps des 2. Großherzoglich Hessischen Infanterie-Regiments Nr. 116, unter Leitung seines Kapellmeisters Herrn Kransse. Anfana präcis Uhr. — Gtttr^c 12 fr. ä Person. I IF. Wense!» ff 45 11 fjOitifi <*e- Univ, äderet I^t. C br JUeti-t) m Steten Nahmaschinen aller Systeu e werden schnell und gutrepa-! Ukt b f'C. ,rirl- Bcstellungen beliebe man bei Herrn Don is bis 21 fr., in und außer da* Meine Stimm die ficb in Frankfurt a. M. schon lange Jahre (5ich-nb.rg, Neustadt, abzugeben. Hause, empfiehlt w« «'«'"»■ **•<*•* S? i*Ä Ä’ÄITÄ’* T Annonce. : - 4830) Mädchen oder Frauen, die willig Pistolen Doppelte . . zur Arbeit sind, erhalten lohnende Beschäf- Pistolen...... tiauna in der Gallischen Wollenivinnerei. Holländische fl- 10-Stücke 9 ------- Ducaten....... 5 : . . -i 9. Gasthaus zum „Löwen " 4891) Ich bringe hiermit zur Kenntuiß des Publikums, daß ich unter' Heutigen das - j Gasthaus zum „Löwen" pachtweise übernommen habe. Sämmtliche Logis- und große Stall Nauml'l ketten, stiben insbesondere an Markttagen den Herren Handelsleuten Verfügung, und wird dabei jede Bequemlichkeit gewährt. Gießen, den 1. Oktober 1874. Heller Ine Hof imune. G ast w i r t h. Mcy, : Miinchtn, | Neuchatel, ■ Nürubeq Pest, Prag, eolotbuxu.8 Stettin, ; Straßburg.1 Wien, \ Zürich, g ■ in der Schuhfabrik, _ Crrcnbacb a. M. n 62761 Nenesoesen werden per ütet i4*>9! . 9 49—51 . 91 40—42 1 J 49-51 /4937) Ginc der ältesten u. bedeutendste« Cigarren- und Tabaksfabrikcn Mit teldcutschlauds sucht für Rheinland, Westphalen und Norddeutschland einen durchaus tüchtigen Reifenden, der besonders auch die kleinere Detaileur - Kund: schast ganz genau kennt. N r durchaus qualificirte Reflcctanten wollen ihre Offerten unter Chiffre JL I44S a\\l$udol/‘.TIosx<* in Frankfurt a. M. gelangen laffen. Lüfter Apfelwein *4953) bei a r I H eil, Schloßgasse. qesuckt von res hi/ rüber mitget heilt wird. ( 4.9 »7 6* ^4 i <•> 2 )(S COr(| 29’ 29,/,—Afl 56-58 spielt der Komiker Schwab das letzte Mal in der »Stadt Mainz *_______ 4941 Anzeige fnrDnmen 4943) Hiermit den geehrten Danken zur Nachricht, daß mir von heute an jedes zur Damengarderobe gehörige Kleidnnosstück nach Maaß auf's Neueste und Passendste anfertigen. Unter Zusicherung reeller Bedienung zeichnen achtungsvoll Geschwister Rothenberger, Lindenplah A. 243. 78) Alte 4?crrcitbiitc werten w Damenhüten nad) o^üdle UUSktliueusleppt'rlNNkN ^“jX^StMe den neuesten Formen umqeände'k. nnden d uernbe und lohnende Beschäftigung do Muster liegen zur Ansicht bereit. in der Schuhfabrik, Domftraße -M, Englische Souv r ertdel‘rtel 8rtfl8(I 148 ttW SH tin Di ipdln iu Gu W«' Dan knblldung I tlüolSuniverf manlafit Fr jepen zu fpni «meint iijlKt vrrstoi fftrarnt bebe 8 Gemeinde silutrunflsrcä Dealer-Baul Dari tlr ned) übi '-Amtlich mj| 2'wripiklltn 2 Kirch 'tziglich ttT ment e öu| < »cnach könnt. 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