’ Spott? n,J'd)0h. to rb 19Nt *Tr-— M ^uer sucht @1« 2°-°b Gii?!; 7—Echelhel^ Wixtet s " «e|ud)l bti* ^euftQbt2|(, ,r fragen b Botz, " 'chonerHandW !?.. alsbaldig Werten sind bei bi - ü,enbe Amine aus fc 'n der tzxp. b. u c. Mensch wird al Näheres bei bi Urei» vierteljährig 1 ft 12 kr. int« Bringerlohn. Durch die Lolt bezogen vierteljährig 1 fl. 29 kr. Gießener Anzeiger. Ericheinr tc.flHcfr,, m- Air-- nähme Montags. «L^pediiion: Cünzletberg. *t. B. Nr. 1 Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hiessen. Ml» «EkÄ. Mittwoch den 9. September ~~ 1874. Amtlicher Thei l. G e f u n d e n e G e g e n st ä n b e: Zwei Henkelkörbchen, mehrere Schlüssel, 1 Notizbuch, ein goldner Ning, gez. E. 11, 1 Säbeltroddel, 1 Portemonnaie mit 5 kr., 1 Regenschirm sauf dem Gleiberg stehen geblieben), 1 goldene Broche Die Eigenthümer werden aufgefordert, sich binnen 3 Wochen bei uns zu melden, widrigenfalls diese Gegenstände auf Verlangen an die Finder zurückgegeben oder später zu Gunsten der A> renkasse werden versteigert werden- Gichen, den 8. Septbr. 1874 Grobherzogliche Polizei - Verwaltung der Provinzial - Hauptstadt Gießen. Nove r. politischer Theil. Mädchen für M per 25. Sept, gesch Marktstrahe D. N erkauf von p,etragm >d sonstigen gebmj Rothenberger Neuenweg 193. )gler a. M.etc, Floßgasse 258, e r Sritiuißtn, , unb Cb. I«a- Pariser r ersten Roog^ ilatt) u. m. A. für it, ■ und ReisEtf n tarisirtcn che ohne Bettchm^ Verhältnisse, W« canco. N-chn-'""" urige Deulschtaud. Dnrmstndt, 6. September. Daß die hessische Gesetzgebung in Betreff des Mißbrauche der geistlichen Amrs-Gewalt sich den preußischen Gesetzen anschließen würde, war voranszusehen. In der Thal ist das nach dem neuen Entwurf der Fall. Danach ist der Grundsatz festgehalten, daß die Kiichcn- zncht sich auf dae Gebiet des kirchlichen Lebens beschränken müsse mib nicht in die Kreise des bürgerlichen Lebens hinübergreifen dürfe. Die Vorschriften über die geistliche Discipliuar-Gewalt und die, wonach die au sich zulässigen kirchlichen Straf-Mittel nicht zur Anwendung kommen dürfen, um die Staats-Au- gehörigen von der Erfüllung bürgerlicher Pflichten oder von der Ausübung gewisser bürgerlicher Rechte abznhalten, sind im Einklang mit den preußischen Normen. Als ein Mißbrauch geistlicher Amis-Gewalt wird es (wie m Vaden) angesehen, wenn der Geistliche seine Autorltät anwendet, um auf politische Wahlen im Interesse einer bestimmten Partei-Richtung Einfluß zu üben. Art und Höhe der Strafen sind wesentlich wie im preußischen Gesetz, ebenso die über Einleitung des Verfahrens, über die Voruntersuchung und ihre Folgen, über das Verfahren vor dem Gerichtshof für kirchliche Angelegenheiten, scwie über die Bildung und Einrichtung dieses Gerichtshofs. Nur in sofern wurde ab gewichen , als es durch die Verschiedenheit der Organisation geboten war, oder zur Gewinnung bestimmterer Normen räthlich erschien. Der kirchliche Gerichtshof besteht aus 7 Mitgliedern, worunter 4 decretmäßig angestellte Züchter sich befinden müssen. Friedberg, 6. September. Heute Mittag um 2 Uhr fand im Groß- herzoglichen Schlosse dahier eine Hoftafel statt, wozu Se. Königl. Hoheit der Großherzog von Sachsen-Weimar, der Eommendeur des 11. Armeecorps, General der Infanterie v Bose und die Officiere des, der Herbstmanöver halber, hier anwesenden Stabes des 11. Armeecorps eingeladen waren. — Gestern Vormittag um halb 11 Uhr besuchten Se. König!. Hoheit der Großherzog die Wetterauer Jndustrie-Ausstelluug in der ehemaligen Burgkaserne dahier. Atler- höchstdieselben nahmen von allen ausgestellten Gegenständen, von welchen namentlich verschiedene landwirthschaftliche Maschinen in Thätigkeit gesetzt waren, mit dem größten Interesse Kenntniß, unterhielten sich mit den anwesenden Ausstellern in huldvoller Weise und geruhten schließlich dem Ausstellungs-Comitd in schmeichelhaften Ausdrücken Ihre Allerhöchste Zufriedenheit über die vielseitige und gelungene Ausstellung, sowie über das Streben der Wetterauer Industrie auszusprechen. Nach fünfviertelstündigem Aufenthalt verließen Aller höchdiesclben das Local, Mainz, 4. September. Die Theilnahme des katholischen Geistlichen, des Schulinspectors Herrn Metzger, an der Sedanfeier preßt dem „Mainzer Journal" folgenden Schmerzensschrei aus: „Mit ganz besonderem Eifer ließ es sich namentlich Herr Schnlinspector Metzger angelegen sein, den gemeinderäthlicheu Wünschen gerecht zu werden; er selbst begab sich persönlich zu den Lehrern, nicht nur der höheren, sondern auch der mittleren Classen, um sie zu überreden, doch sa an der Feier den regsten Antheil zu nehmen und sich insbesondere an dem projectirten Festzug zu betheiligen, Was brauchte denn auch Herr Metzger als katholischer Priester auf ein bischöfliches Ausschreiben irgend welche Rücksicht zu nehmen! — Kindereien l Die Lehrer sahen sich auf solche Weise gewissermaßen mora djhink i braucht er die Kinder unbemittelter Eltern zu Partei- und Demonstrations- lisch gezwungen, bon gr6 mal gre, den inspectorlichen Anordnungen nachzukommen." Ueber das Jugendfest in der Neuen Anlage macht das bischöfliche Blatt Gloffen, die den Aerger der ultramontanen Clique über ihr Fiasco an, 2. September nur zu deutlich vcrrathen. Es schreibt: „Betrunken hin und her taumelnd, gemeine Lieder singend, Lieder, deren Melodie selbst in den anständigen Carnevalvereincn zu singen verboten war, zog ein großer Theil der „jungen Herren" truppweise Arm in Arm des Abends . Selbst ruhig ihres Weges dahin gehende Damen waren vor einer»' nach der Stadt. Selbst ruhig ihres Weges dahin gehende Damen waren vor -r i»^ . siäscl)^'der völligen Ausgelassenheit dieser Rangen nicht sicher. Wo bleibt da die inlid velk^ Moral, wo die Disciplin, auf die Herr Schnlinspector Metzger so viel hält, i ld daß er in ihrem Interesse vor einigen Jahren den Lehrern selbst ihr Namens- AusBl" sest zu feiern untersagte? So feiert ein nationalliberaler Gemeinderath patriotische Feste, so miß- zwecken, so wird hier die „Cnltur" gefördert |imb die Bildung. Wahrlich, !es ist Zeit, daß der ganzen.....das Steuerruder je eher je besser aus den Händen gerissen und daß die Mainzer Bürger von einer solchen Vertretung sich emancipiren. Die Wahlen stehen vorder Thür: llic Rhodus, hie salla !u Berlin, 7. September. Die „Post" berichtigt die frühere Meldung, daß die Reise des Kaisers an den italienischen Hof niemals beabsichtigt gewesen sei und schreibt, die Reise sei im Gegenthe«! wahrscheinlich. Tie Entschließung hänge aber von dem Gutachten ab, welches die Aerzle nach Beendigung der Herbstmanöver abgcben werte». Berlin, 7. September. Am 22. August waren im Deutschen Reiche geprägt: an Goldmünzen 1,062,983,780 Mark; an Silbermünzen 30,734,724 Mark 20 Pfennige; an Nickelmünzen 3,911,536 Mark 20 Pfennige; an Kupfermünzen 1,043,392 Mark 57 Pfennige. Honnover 6. September. Heute Mittag um 1 Uhr 15 Minuten sind der Kaiser und die Kaiferiu hier eingetioffen, von der zahlreich versammelten Bevölkerung enthusiastisch begrüßr; die Straßen sind festlich geschmückt. Me.iningen, 6. September. Zwei Fünftel unserer Stadt fint ein Raub der Flammen geworden, 220 Hauser und 200 Seiten- und NebcmGe- bäude, darunter das Lartdschafts- und Rathhans, Gymnasirim und Druckerei deS „Tageblattes" ; aus ersterem sind Kasse und Acten gerettet. Ganz abgebrannt sind: die Schlundgasse, die nördliche Seite des Marktes, die drei Metzengassen, die Schuh-, kleine Bernshäuser-, Büchsen-, Del-, Salzmanns- gasse und der Zwinger, daun die östliche Hälfte der unteren Langgasse, die größere Hälfte der Marktstraße und die halbe lraplaneigasse; wohl 500 Familien mit wenigstens 4000 Personen sind obdachlos und haben den größten Theil ihrer Habe verloren. Das Dach der Stadtkirche fing um 8 Uhr zu brennen an, die Hildburghäuser Feuerwehr löschte und deckte auch sofort wieder, so daß Oie obere Stadl gerettet ivurde. Das Elend ist groß; der Herzog hat die öffentlichen Gebäude zu Wohnungen für Abgebrannte bestimmt. Kaiserslautern, 7. September. Ter Kronprinz des Deutschen Rei- ',ches fuhr gestern über Heidelberg kommend durch Neustadt und Kaiserslautern -nach Homburg, um den dort stattfindenden Manöver« beizuwohnen. In Neustadt und Kaiserslautern wurde derselbe von den städtischeii Behörden unb Krieger Vereinen, auf allen Stationen von zahlreichen jubelnden Menschenmengen begrüßt. In Homburg traf der Kronprinz Abends 8 Uhr ein. Die Stadt war '.lluminirt und wurde dem Prinzen ein Fackelzug gebracht. Heule Vormittag findet das Brigade-Manöver bei Homburg statt; Nachmittags ist ein Besuch der Burg Sickmgen bei Landstuhl, Eigenthum des Reichstags-Abgeordneten Stumm von Neunkirchen, in Aussicht genommen. Morgen soll Zweibrücken besucht werden, übermorgen findet da ein Divisions-Manöver statt. Frankreich. Paris, 6. September. Bei Gelegenheit des Gedenktages vom 4. September fanden m Meze bei Montpellier Unruhen statt. Tie Gensd'armerie bediente sich der Waffen. 19 Menschen wurden verwundet, einer getödtet. Auch Truppen rückten an. In Lyon sind mehrere Verhaftungen vorgenommen worden. Paris, 6. September. Der 4. September ist fast ohne Ruhestörung vorübergegaugen, nur in einigen Ortschaften kamen Unordnungen vor. In Perigueux trieben die Gensd'armen einen Volkshaufen auseinander, der Hochrufe auf Cie Republik ausbrachte In Bordeaux wurde der letzte Freihcitsbaum umgehauen, weil Blumenkränze an demselben niedergelegt worden waren. In Prodes nahmen Gensd'armen die von einer Bande in den Straßen herumge- tragene Statue ö^r Republik weg und in drei kleinen Ortschaften kam es zu Schlägereien zwischen den Gensd'armen und der Bevölkerung. Sonst blieb Alles ruhig. — „Temps" meldet: Die Belagerung von Puycerda ist aufgehoben. Sie dauene 14 Tage. 750 Kugeln wurden in die Stadt geschleudert. ~ Der erzroyalistische Deputate Marquis Franclieu hat vom Grafen Chambord ein Schreiben erhalten, worin dieser seinen Anhängern verbietet, sich mit dem unabänderlichen Septennat zu verbinden und ihneii befiehlt, sich für jede Eventualität bereit zu halten. Paris, 6. September. Großfürst Constantin besuchte gestern, begleitet Gerücht Holland. über die Un- Lerviers wechsel irgend welche directe Folgen nach sich ziehen wird. (Köln. Ztg.) Ul bewährt zu haben, denn btC weigerten die Erlaubnis; zur Feier einer öffentlichen Messe bei Gelegenheit für morgen von der Geistlichkeit in's Werk gesetzten großen Wallfahrt. ver- der Da die Internationalen gleichzeitig eine Gegen-Demonstration durch Arbeiter-Gesellschaften mit Musik und Fahnen angekündigt haben, so erwägt die Stadtbehörde, ob nicht beides, die Wallfahrt und der Auszug der Internationalisten, zu verbieten sei. haben. Der General Lopez Dominguez wurde bei seinem Einzug in die end. lich befreite tapfere Stadt mit Begeisterung empfangen. Vier Tausend und Fünf HundcrtHand-Dreschmaschtncn und ein- und zweipferdigt Göpcldrcsch Maschinell abgesetzt. Der Preis fei nur Tblr 60—66. — Franco Bahnstation. Wettere Anfrage* beliebe man direct an obige Firma zu wenden I Ph. Mayfarth Eomp in Frankfurt a M., gul bewährt zu haben, denn be Besitzer dieser Maickiam sprechen sich nur lobend hierüber aus. Die rasche und große Verbreitung liefett Übrigens schon das beste Zeugnitz fti deren (^üte und Nützlichkeit, denn wie wir hören Hot obige Firma im Jahre 1873 üb derttausenden hier durchaekommenen Truppen die übliche, durch freiwillige Leistungen in Stand gesetzte Erfrischung an Wein und kalten Speisen zu Theil. Der Bischof v. Ketteler, welcher von der Ankunft des Regiments wußte, war in dem Wartesaal zweiter Elasse erschienen, um einen ihm befreundeten Officier des Regiments zu sprechen. Diesen suchend, trat er aus dem Wartesaal auf den Perron, wo ihm eine Gruppe von fünf oder sechs singenden Dragonern den Weg versperrte und die er mit „Guten Tag, Leute, Ihr seid auS Oberschlesien 7" anredeie Auf die bejahende Eonsonnanz der kräftigen Kehlen fuhr er dann fort: „Dort habe ich auct einen Bekannten — Euren Fürstbischof, den ich gut kenne — und gewiß seid Ihr Alle auch gute Katholiken?" die letzten Worte besonders betonend. Von der ihm zunächststehenden Hünen« gestalt eines Untcrofficiers erhielt er unter Accompagnemcnt der Uebrigen nun die Anlwon „Hoho, lieber Herr, es sind auch Protestanten unter uns; protestantisch oder katholisch — das ist man Allens Schnuppe! Wir alle sind gute Kamaraden und Brüder, deutsche Brüder- Damit verließen sie lachend den verblüfften Herrn Bischof, der sich nun auf den mehr gegen die Außenseite des Bahnhofes in einer Güterhalle eingerichteten Verbandplatz begab, wo er ernt Anzahl gerade dort rastender verwundeter französischer Soldaten (Zuaven und Linie) anredete und mit kleinen Medaillen beichenkte, welche die Soldaten jedoch zurückließen oder wegwarfen. Die Mitglieder deö Sanitätscorps fanden solche später. ES war dieses in der Zeit des Krieges daS einzige Mal (außer bei der Abreise des Königs mit dem Hauptquartier) ,* daß der Bischof im Bahnhof erschienen war. Für Seelsorge oder sonstige Wahrung de- sich übrigens selten einstellenden religiösen BcdürfniffeS der Truppen oder Verwundeten war der l äufige Besuche eines Mitgliedes deS Domcapitcls mehr als ausreichend. Unter dem Titel „Uebung der Menschlichkeit" ist schon damals gar Manches mitunterlaufen, was, wie die offenbaren Demonstrationen für die französischen Kriegsgefangenen und die Mithilfe zum Durchbrennen derselben, gerade nicht immer von lauterem Humanttatsgefühl dictirt war. ES geht auch ganz natürlich zu, wenn man Leute angesichts der kindischen Wutb der Ultramontanen gegen tie j Feier deS 2. September (der bekanntlich keine-wegS ein „Schlachttag" war, an dem kein Schuß fiel, vielmehr die (Kapitulation vollzogen und Napoleon nach WilhelmShöhe gebracht wurde) daran erinnert wird, waS ein bei dem Herrn Bischof sehr gut angeschriebener eifriger Herr zu dem Dor-Sedan deS Feldzuges, der Schlacht bei Wörth, und diesem Sieg der deutschen ] Truppen meinte. „Ich gäbe" , sagte dieser Römling, „einen Finger drum, wenn'- umgekehrt wäre." Solche Leute sind freilich um AbhaltungSgründe «n den Ehrentagen deS deutschen Volkes nicht verlegen. (Köln. Z ) Meiningen, 6. September. Eine gestern Nachmittag entstandene FeuerSbrunst batte biS gegen Mitternacht über 250 Wohnhäuser vernichtet. 4000 Menschen, die zur Hälfte arm, sind obdachsloS. — Das „Bayerische Vaterland" leitet die Mittheilung des Ketteler schen Schreibens mit folgenden, zum Inhalte deffelben allerdings vortrefflich paffenden Worten ein: „Zur Sedanfeier, welche die Preußen, Dettelpreußen, Freimaurer, Juden und diverse „liberale" Mo-.d- kälber gern arrangiren möchten, hat der hochwürdigste Herr Bischof Ketteler von Mainz u. s. n u. s. w." Das „Mainzer Journal" aber erfrecht sich, daS Nationalfest auf jede möglich« Weise zu verhöhnen; eS treibt seinen Spott mit den edelsten Empfindungen, mit dem Vater. landSgefühle des deutschen Volkes, und nennt daS SedanSfest daS „Satans-Fest." — Wie der Pungolo von Neapel berichtet, hat der Deutsche Kaiser der Bibliothe? von Pompeji das in Deutschland veröffentlichte großartige Werk über die ägyptischen Alter tbümcT geschenkt, 12 Bände in großem Format und elegant gebunden, im Werthe von 20,000 Franken. London, 31. August. Dieser Tage starb Herr William Henn, West Betty, der ir seinen Iugendjahren zu Anfang diescS IahrbundertS großes Aufsehen in England gemacht fcatu Er wurde 1791 zu Lisburn in Irland als der Sohn eineS bedeutenden Arztes geborer. Noch nicht zwölf Jahre alt, trat er als OSman in der Tragödie „Zara" auf. Schon in Jahre 1805 , also im Alter von 14 Jahren, erhielt der „Knabe Rcseius", wie er genanr wurde, 100 Pfd. St. per Nacht Im Alter von 32 Jahren gab er seine letzte Vorstellunt und ist nunmehr im Alter von 83 Jahren gestorben. Offenbach, 5. September. Der hiesige Verein für Feld- und GaNenbau wird an 20, 21. und 22. d. M. eine Herbst-Ausstellung in den Räumen der deutsch-katholischer Kirche nebst einer Verloosung vnconflalten, bei welcher jedoch nur Vorzügliches in Pflanzen un: Pflanzen - Gruppen , Bouquets , abgeschmttenen Blumen, Obst , Gemüse und Feldfrüchten zu- Schau kommen soll. Die Preisvertheilung findet am 20. d, Vormittags 11 Uhr, statt un> die Verloosung am 23. d. Die Namen der Prämilrten sowie das Resultat der Verloosun^ werden in der „Offenbacher Ztg." bekannt gemacht. Die Eintritt-« Preise betragen am erste? j Tage 30 kr-, am yvciten 12 kr und am dritten 6 kr )22> Latz Zlnnonceii Büreau von 9t udo 1p h Mo sse, vkNrelen durchs Heidingtzfclbcr, Wallthorslrahe 96 in Gießen, ift für die Beförderung vor Inseraten jeden Inhalts, als Eu:pfehlungsan;eigen, Kauf« und VerkausgesuchL 2 MJenactLcbe, Aüiniliauicd ndmu u 1 w- oic lw'^ndtrs mvcrlässia in emvsedlen. werde darin bestehen, die Freundschaft und moralische Unterstützung Europas ‘ zu suchen, werde aber eine Einmischung, welche das spanische Unabhängigkeits- zum Botschafter m Bern ernannt werden, gesühl verletzen könnte, nicht annehmen. Eine Reserve von 60,000 Neuausge- m a flabc fämmtlid)cr im Umkreis von 10 geo- Paris, 7.™t. Das „Uuwers- 4ruemb- btici frtnkforler do. do. WieiiiKhe H] do ßiyeniche Os ßef^-h-Mark |!Hi Ludirb do. do. i do MU. Ludwb. de. do. ßüjche Hord di. Mn ikri 4382) fdutcrbac rt un glüh L: öffentli .1 ächreiiie B. 2d)[ofiei l ■ Glaserar E. LÜncher- l>. Wastera jeidwu kr 19. d D eiuges A bis \\ dnslt-clt, m ^zeben wr Gegenwart Llsfel Grummet 7 Freitag ■- von •’nen an L •aden. Zusamt Almdorf a. Ter ( Wtag r ^ormltt Cbn8tn Kts»y vI°- öen 7 dreit Oft Preussen iCons. Obligationen 4 '/2 Obligationen 18P 17’/,G 3 Ausl. Schuld . Berner Staatsobi. 4>/2 99P 983/4G Badea Toscanische Central 4 Geld-Porten. 101» 8pi,'2G 4 in Fr. do. Allgemeiner An-e»ger Vergebung von Bauarbciten. "rc,,ner 4382) Folgende zur Vollendung des Kreisamtsgebaudes zu r ■■ Sonnenstrasse. Lauterbach erforderlichen Arbeiten, welche im nächsten Winter vorbereitet ______— —— --------— —— und im Frühjahr und Sommer t875 vollführt werden müssen, sollen mi Wege Z g AlHIOHCC« Mill iiias rill um Schreinerarbeit in Schlosserarbeit veranschlagt zu C. L). können vom Der Anfang ist zur bestimmten Stunde Erbach bei der Gemeinde-Weidwiese. a tieldcourse des Wechselmakler-Syndicats zn Frankfurt a. M., vom V. September 1874. do. do. do. do. do. fl. fl. fl. fl. fl. 13 fl 30 fl- 27 fl. 12 fl. 37 fl. 57 4 5 4 4 A. 13. 4 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 6 5 3 3 5 1526 1571 1274 1017 2181 375 4 3 5 5 5 9 9 9 5 9 Frankfurt Nassau 200 200 200 200 104P3‘/2G 1073/4bG 141G 87*/2bG 507/VbG 51bG 98-AP98G 47—49 40—42 48-50 37-39 30-31 Kurjicsscn Oldenburg Bayern Wörltenil). 1882 6 1885 6 1887 6 1888 6 1904 5 Genfer Staalsobl. 5 Bds. rücke. 1881 6 do III. Serie 1882 6 85'4bG 88P 853/4b 903 4b 90i/4PVbG 93V6bG 935/hbG 983/ibG 96' 2P 95*/,G 89'/4bG 74V Böhmische West fl. 300 Elisabeth I. Emission . . Hiermit zur ergebensten Anzeige, daß ich dem Herrn LL ]fgar9in Weiner (Herrenfleidermacher) in Gießen W den comm'ssionsweisen Verkauf meiner Nähmaschinen für Gießen und Umgegend übertragen habe. 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I :tn war der häuh r dem Titel „fc I, wie die osfenbam | e zum DurchbitM I Es geht auch tp l amontancn gegm 11 [ , an dem kein 1 söhc gebracht wurde) I euer eifriger Hm jt r Sieg der deutichie | 11, rcenn’S umgekeiii k tagen des deutsche V Mn. 3 ) | fftuerS&rnnll batte I >ie zur Qilflt am, j n'fchm bchnibenr I Worden ein: „3UI I lse,Maate" I 1M Mainz u.j. w. I •ft auf jede mögliae I gen, mit dem Daler- I I ÄSS* h M W,1"11 Stigklb fwt' * *1 N|1J* z-i-" «“!■ " | jtuie * $1*c ) Gartenbau wi'^ I S,8 in »*■: j(e betragen am ^|l rtjuS*' W-it-re »M ',2 129' ,G 1 21106sbbG |l20bG 120bG - 723,4b - 2<> tb - 215b - 58 72G - 76b - ;4h72bG , 102bG - 97tb I 42*/ Zmmer vermiethet Eu g e n Kau ff man , Alicenstraße. b. Guitz Sn beiUe^ ,^ann Verlöre-, ,u9 in die enb Livorn. Lit. C, D u. D 2 Fr.i3 5 Mitleid. Creditb. Thlr. 10" Oest. Nationalbank . . „ Credit. fl. 160 ö. W. n Unionbank fl. 200 Rhein. Creditbank fl. 350 Süddeutsche Bank fl 250 Coln-Mind.St. L.A.Thlr.200 1 jährig 472 do. 4 C. Glaserarbeit, „ „ - - ' ' ' ' E. Tüncher- und Weißbinderarbeit, veranschlagt zu . . . Pflasterarbeit, veranschlagt zu . - - - • • • • ^eichnunaen, Voranschläge und Submffsionsbedmgungen bis 19 d M auf dem Baubureau bei dem neuen Kreisamtsgebaude zu Lau- terbad/ oiugesehrn werden. Die Anerbietungen zur Uebernahme der Arbeiten Ein möblirtes Zimmer ,u vermiethen und gleich zu beziehen in Lit C. 160- C4291 3961) Ein gut möblirtes Zimmer au sogleich zu vermiethen. Wallthorstraße 199^ s Spiegel^ Pfeiler-, Sopha-& ovale Spiegel, Consoltische mit Marmorplatten, Vorhangstangen mit und ohne Verzierungen fertigt zu billigen Preisen Je Pe Ritserta, Vergolder, Wallthor 156. Das Einrahmen von Bildern und Photographien wird prompt und billigst ausgeführt.___________ ^eujalirs-Gratulations-Karten für Israeliten in reicher und schöner Auswahl empfiehlt billigst 4368) Wilhelm Klee. Liqroine u. Liqroine-Lampen empfiehlt I- Wallach. (4320 Neue holländische Vollhäringe, Prima Kronenbrand, em- vfehlen I. 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September 1874. __Winheim.__ § Freitag den 11 Septbr^ A Nachmittags 2 Uhr. sollen auf hiesigem Rathhause die zum Nachlaß der Georg Melchior Henkel Ww- gehörenden Immobilien: 4046) Circa 120,000 gut gebrannte Russensteine verkauft H- I- Köhler, _________________________im Gartfeld. 4375) Ganz neue ArbeitShosen sind billig zu haben bei K. Grünebaum. Eine Hofraithe auf dem Seltersberg mit Vorder- und Hinterhaus ist billig zu verkaufen. Näheres bei I. Blitz. Bayerische Hypolhekcnb. do. Jeilgebotenes. 4390) Eine Kaufmannstheke, sowie verschiedene andere Möbel, sind billig zu ver- kaufen bei H e i n e m a n n H er m a n n- 4393) Vorzügliche Aepfel zu Kuchen per i/2 Meste 22 fr., zum Kochen per Gescheid 7 fr_, hei__L Hartmann, Schanz- Neue und alte Betten, 1 Bettlade nebst Sprungfedermatratzen, sind ru verkaufen bei Emm a Löw entha l, 4392)___Wettergasse D- 25- 4378) Zimmerspane werden täglich zwischen 3 und 5 Uhr auf meinem Lagerplatz abgegeben. . v __________S- Katzenstetn. 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Hessen Obligationen . .14 99'/4bG (Finnland _ do. . 37, 971/.G Schweden 100 P Luxcmb. do. . J4 n 9O‘/4bG do. • -4 Spanien 99’ 2G Oesterr. Silberrente . . 41/5 691/,b Schweiz 9 4G Papierrente • .4'/, 6672P%G X 993/4G Ungarn Eisenhahnan . . S. 3 76»/4bG 99‘/;G 1017bb Belgien Italien Obligationen . .|4«/2 Tabakeobligat. .,6 103i/4P23/4 993/4P5/8G Nordamer. Rente . .5 — n 105« .P 5G Venetianer . . .5 — n 1013/4bG Russland ObligaLv.l 862 Lst. [ 5 99b n Cons. Oblig. 1870 5 100P99’/8G w 105b do. 1871 5 99'/ b n 101' 2b do. 1872 5 98' .P T) 98«/,bG Finnland Oblig. Thlr. ä 105 6 1 ■■ml 1063/4G Hriorlti Iten. Agent in Gießen. Am lllam imnioBic-i rl zwcücntsprcchtildftti! den angezeigten Zweck wirksamsten 9. Mehrere Milbürgei Druckt- und Mcblpreise in verflossener Wocke von uacbbenaonten Orten und Fruchtmarkten. Kartoffeln Fruchtmärkte. M. 1 50 Redaktion, 7>rucf und SRerlaa der N r ü bl fchen Univ-Druckerei s^r Chr. 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M. entschlief zu Bendorf unser Söhnchen i Zürich itb? ei"em | “"Hingt M 33} und des vor- Anzeige ver- Alter von 3 Monaten. Monsheim, den 8. September 1874. Dr. med. Decker und frau Profpecte können gratis bezogen werden bei den unterzeichneten 'Vertretern Gesellschaft, welche zu mündlicher Ertheilung jeder wünschbaren Anskunfr Vergnügen bereit sind. 18. K8eibftteht. General-Agent in Frankfurt a. M., Steinweg 3, IZ Todes-Anzeige Unser innigst geliebter Gatte, Vater, Bruder, Schwiegervater und Großvater, der Grossh. Ilofger.-Präsident Dr. Friedrich Kraft, ist heute früh gegen 8 Uhr nach kurzem Leiden sanft entschlafen, wovon wir auswärtige Verwandte und Freunde tiefbetrübt hierdurch in Kenntniß setzen. weil man der Correspondenz mit den einzelnen ÖCflllClllHCn» Zeitungen überhoben ist, auch nur eines Manu- .........scrrptes bedarf, und fli Hin ff CH weil man Porto, Postvorschuß-, Nachweis- und ßdülcr Lrbens-Urrflch.-KrsrllschdN s in Dalel. Grundkapital Reichsmark 8,000,000 Versichcrnngsbestand ultimo Juni 1874 : 12752 Policen über Reiche mark 52219 Capital und Reichsmark 51050 Rente. Neue Anträge in den Monaten Juli und August: 400 Anträge über Reichsmark 1,526,748 Capital und Reichsmark 880 Rente Hriedb > llbi, hier i Nv; ivtileiiben ■:t mit l .'Vern der abneh r. vriiij mit l. ^us-Wum yt bkdentkndst iitiutenbe Zu g ^Tischlermeister Carl Seipp auf der neuen Anlage, der sich durch Ul- | und seine Tbatkraft so sehr emporgeschwungen hat. W-aen Feiertagen bleibt mein (Geschäft von Frei- -uxd) ffinc Reden gab er seine praktischen Ansschten unk 5^ulkv taa den il. d. M., Abends <» Uhr bis Lvnntag gungc" ;um Fortschritt ;u oft kund, we-balb wir kiese Größe »tr. Kleines 6*rbcn können noch acht Tage lang ohne Kosten an Herrn Hofgerilchts - Adv. Batst erfolgen. Gießen, den 8. Sept. 1874 4389 Ein Siegelring mit braunem Stein wurde am Mittwoch den 2. Septbr, Abends, vom Philosophevwald nach dem Seltersberg ' verlort:. Dem Finder eine LUte Belphnutzg bei der Er.P- d. Bl. 4352) Ein Diensimädcken sucht auf Michaeli Frau Prof. Schäfer, Wilhelmsstr. 4224] Eine zwei«stillende Amme auf so- fort gesucht. Stäheres in der Exp. d- Bl 4340) Ein guter Schuhmacher gesucht von _____________________W- Euler 4346) Ein ftausmarn in gesetztem Alter sucht zur Ausfüllung freier Stunden Beschäftigung in Führung von Büchern Näheres Wallthorstroße A- 148. 2445) ZumWafchenvonHandschuhen halte n-ich bestens eurpfohlen ft. F. Riekau. 3820) Lumpen und Knochen kauft Louis Rothenberger, ___________________Neuenweg 193._______ 4328) Da ich in Folge meiner Pensionirung aus dem Militärdienst geschieden bin, beabsichtige ick, von nun an bierselbst als Cioilarzt thätig zu sein. Meine Wohnung befindet sich im Alker'- schen Hause an der neuen Anlage. Sprechstunden von 8 bis 10 Uhr Morgens und von 2 bis 4 Uhr Nachmittags. Dr ft lewitz, Stabsarzt a. D Wcifi« mebl. E C T G s Tb 1 fLjft. sl 1 1 1 1 1 J - -1- — Waizen. Korn Gcrfte. Spcl Hafer. Erbsen. Linsen. Wicken. Auf dem Auf dem Auf dem MD Auf dem Mit- Auf bem Mit. Aus dem Mit. Auf dem Mit. Aus Dem Sept. Markt preis Markt preis Markt preis Markt preis Markt preis Markt preis Markt pre's Markt preis ' — ~ - - —■■■ ■ aus- gef- verk st.^kr- auf- ges. verk fLjfr. auf gef. verk R.jrr. -PS -jnv verk f-. fr. auf: ge • perl fl» fr. 1 auf flef. B fl. fr. lauf: flef. verk fl. fr. auf: tut JL fl. kr. M. M- M. M. M. M. M. M. M. M. M. M- M. M M. M- 5- 5- 5. 4. 1 1 1 1 1 -■ ^r'ZLL! 11 HO 11 56 10 53 12 42 1^223 1 1 1 1 1 8 35 9 22 9 48 10 42 1 1 1 1 1 ■ 20 1094 -91 8 10 8 19 7 46 - _ — 1 I I l I l ILLLlI II II 1 1 1 1 1 1 77 494 4 105 4 5 5 ,? 30 41 20| h ! MHI 1 lj 2 8 10 10 36 1 NI . —______ i 1 1 1 1 1. 1 1 1 1 1 1 > Mill — 1 1 1 III