Gichtmr Alytigtr Anzeige- und für den Kreis Kiessen IN5I. Wo. IM Sonntag den 9. Angnft ist nur das von der bet Wxv ftau, Meisterverein, 3. der Gesellcnverein, 4. der Jünglingsverein, 5. der Kindheits- IN 6. der Bonifaciusvcrem, 7. der Borromäusverein, 8. der Lincentius- vercin, 9. der Paramentenvcrein, 10. der Dienstbotenverein, 11. der katholische «Id» einen Staat im Staate, eine Macht gegen den Staat zu bilden. Niemals irrrt, Schweiz. ui SegelSWn I n Besöckelunz I platz. (1475» | Preis vierteljährtg 1 fi 12 kr. w': Bringerlohn. Durch die bezogen vierteljährig 1 st. 29 kr. L y n ck e r, Großherzogl. Rentamtmann. 'i®** 3räm'e- ,16ei n und 6QnL “««Jli suchen, auf denen die Regelung der Grenzen zwischen der geistlichen und der weltlichen Gewalt, deren wir im Interesse unseres inneren Friedens bedürfen, in der schonendsten und konfessionell am Wenigsten verstimmenden Weise gefunden werden kann!" Hier finden sich die Aufgaben der Staatsgewalt eben so klar ausgesprochen, wie die Rücksichtnahme und Mäßigung ihres Verfahrens. Auf diesem Wege ist die Regierung vorgegangen und wird sie ohne Schwanken weiter vorschreltcu müssen, bis es ihr gelungen ist, der geistlichen Anmaßung unübcrsteigbare Schranken zu sitzen. Die Regierung vertritt die Gewisscnbastig- „Germania ist es der Staatsgewalt in den Sinn gekommen, das kirchliche Leben lahm zu legen oder über das religiöse Gefühl Herrschaftsrechte ausziiüben. Der Staat seinerseits führt keinen Krieg, weder gegen die Religion, deren Einfluß für die sittliche Erziehung und Veredlung der Völker schwer iu's Gewicht fällt, noch gegen irgend eine Kirche, die lediglich den Aufgaben der Religion dient. Auch ist von einer Ticnstbarmachunq oder Unterordnung der Kirche weder grundsätzlich noch thatsäcklich die Rede gewesen. Eine Gleichberechtigung zwischen Staat und Kirche ist insoweit rückhaltslos zugestanden, als die Kirche auf dem ihr angewiesenen Gebiete des Glaubens und der Gottesverehrung keinerlei Zwang rkaufg ctien, toofen, blt ßcb ikind t a Main. zu erdulden hat. Wenn aber die Regierung sich gewissenhaft jedes Eingriffes in den Kreis innerer religiöser Angelegenheiten enthält, so hat sie mit unbeugsamer Festigkeit darüber zu wachen, daß in weltlichen Dingen die Achtung vor Gesetz und Obrigkeit gegen alle Anfechtung gesichert werde. Bei einer Unge- wißheit über die Grenzen des beiderseitigen Machtgebietes kann nur die weltliche Gesetzgebung, bei welcher die Gesammtinteressen des Volkes zur Geltung kommen, die Grundlagen geordneter Zustände schaffen. Gegen die Berechtigung dieser Grundsätze ist früher auch von den Stimmführern der ultramontanen Partei kein Einspruch erhoben worden. Dieselben haben, freilich mit der Ab- ürscheint täglich, mit Ausnahme Montags. Expedition: Canzleiberg, *it. B. Nr. 1. Der Unterzeichnete bringt hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß während seines Urlaubs von drei Wochen sein erster Gehülfe A. Laub er ansGrüu- berg ermächtigt ist, für die Rentamtökaffe Gelder zu empfangen, Auszahlung zu leisten unb für ihn gültig zu quittiren. Gießen, den 8. Angust 1874 Gesetze." Berlin, 7. August. Eine officielle Depesche aus Atchin vom 3. d. meldet, daß die holländische Flagge zu Teloksemawe anfgepflanzt sei und daß Moesapi (östlich von der Mündung des Atchinflusses), sowie Kampong von den Holländern genommen seien. Dieselben hatten bei den Kämpfen 6 Todte und 27 Verwundete, während die Atchinesen 73 Tobte verloren. Der Gesundheitszustand der holländischen Truppen ist wenig befriedigend. Fulda, 7. August. Einen Beweis, welche Dimensionen bas katholische Vereinswesen anzunchmen vermag, liefert das Ergebniß der dcßfallsigen poli- Deutschland. Gießen, 8. August. Unter der Ueberschrift: „Zur Abweisung ultra- montaner Anklagen und Forderlingen" bringt die „Prov.-Corresp. folgenden Artikel: „Da die Haltung der römischen Geistlichkeit und der unter ihrem Einfluß stehenden Blätter keinen Zweifel darüber läßt, daß die nltrumontaiie Partei entschlossen ist, den Kampf gegen die weltliche Macht und gegen die nationale Politik bis zum Aeußersten zu treiben, so ist eS auch nur als ein eiteles, von falschen Vorstellungen ailsgeheudes Gerede zu betrachten, wenn li. 3347 H 2 21. die Bruderschaft von der unbefleckten Empfäugniß, 22. die Mariamsche Liebesversammlung, 23. die Passionsbruderschaft, 24. die Aloysiusbrnderschaft, 25. die Francisclisbrnderschaft, 26. der Verein der Tertiarierinnen. — Roch ein anderes Curiosnm ift wohl das, daß der ausgewiesene katholische Pfarrer Helfrich von Dipperz vor Kurzem wieder zu seiner Parochie zurückgekehrt ist und wieder sämmtliche geistliche Amtshandlungen verrichtet, als ob ihm ein wohlerworbenes Recht darauf zustände München, 6. August. Wie man von hier meldet, soll unter den adeligen Damen Westfalens, welche kürzlich wegen Beleidiguitg des Gerichts in Durgsteinfurt vernrtheilt worden sind, ein sehr trostreiches Schreiben des Papstes circuliren, worin ihnen Segen und Dank ausgesprochen wird für ihre bewundernswürdige Opsirfreudigkeit. Die hochadeligen Damen haben nämlich sofort nach der Verkündigung des Urtheils ein Telegramm an den Papst gesandt, in welchem sie ibn ihrer treuen Ergebenheit versichern und uni seinen Segen bitten. sucht. I ’erb- Echnitzlri, heben •Ät ,keit und die höchsten Rechte des deutschen Volkes. Sie kamt sich weder von Rom, Stimmen aus jenem Lager gelegentlich von Bedingungen sprechen, unter denen, noch von den katholischen Bischöfen sog. Friedensbedingungen vorschreiben lassen, ein Friedensschluß zwischen Staat und Kirche möglich wäre. Beachtenswert^ Die Friedensbedingnügen sind durch die Natur der Tinge vorgezeichnet: Ach- abgelegte G^ständniß, daß der Widerstand tung vor dem Hoheitsrecht des Staates und Gehorsam gegen die Landes- Genf, 7. August Leyson (P. Hyacinthe) hat dem Genfer Staatsrath sicht mißbräuchlicher Nutzanwendung, den Bestimmungen der preußischen 23er seine Entlassung als Pfarrer der Genfer Kirche eingereicht. Der katholische fassung über die Kirchenverhältniffe volle Anerkennung gezollt und sogar die!Oberkirchenrath ist außerordentlich etnberufcn worden. Aufnahme derselben in die Reichsverfaffnng befürwortet. Tie damals nicht! Jrnnfirpirfi angefochtene Oberhoheit der staatlichen Gesetgebung kann doch wohl deshalb^ . dlUlmltliy* nicht hinfällig werden, weil die Voraussetzungen und Hoffnungen der Ultramon- Paris, 6. August. Der „Cour, de Bayonne" bestätigt, daß ein fremdes tanen sich irrig erwiesen haben! Ueber die Stellung und das Verfabren der Dampfboot an der spanischen Küste Waffen gelandet. Das Sckiff brachte 600 Staatsgewalt haben die leitenden Staatsmänner sich in parlamentarischen Reden Remington-Gewehre. Die Bayonner Polizei saisirte eine Anzahl Gewehrläufe deutlich genug ausgesprochen. Der Cultusmimster Dr. Falk erklärte, daß und zwei Kisten ungefüllter Patronen. Staat und Kirche zwar auf sittlichem Gebiete gleichberechtigt seien, daß aber — Dem ^Journal dn Havre" ist der Straßenverkauf wegen eines Arti- G do. Em. v. 1871 „ Oegt.Fr. Staatsb. in 8 fl. 200 11 54—56 9 46—48 2 21VbG 2 251/2—261/, 99> zG 956 4 14G 99V2? 891/266 941/2?'/»G 943/tzbG 98i 4p 951/26 dieselben in diesem Blatte in nächster Zeit achtzehn Männer Vorschlägen werden, von denen sie mit Zuversicht glauben, daß sie eine solche Aufgabe, wie sie oben angegeben, zu lösen befähigt unb gewillt sind Man hat durchaus nicht die Absicht Stadtverordnete aufoctroircn zu wollen, sondern die Vorschläge werden nur im reinen Interesse unserer Vaterstadt gemacht, und wer sich die Mühe nehmen will, die Personen, welche in Vorschlag kommen, genau zu prüfen, der wird finden, da», nur gute und weise Absichten dabei zu Grunde gelegen haben. Die Vorschläge fonnen um deßwillen vorerst noch nia t bekannt gegeben werden, weil erst das höchstbesteuerte Drittheil der Wählbaren, aus welchem nach Artikel 11 der Städteordnung die Hälfte der Stadtverordneten gewählt werden müßen, zur Oeffentlichkeit gelangt sein muß 105i 2bG IO8V4PIO86 134’,b? 11O3/4P 1391/4P9G Holz mit Ende August abläuft. Steigerer, welche denselben überschreiten, werden beim Forstgericht zur Anzeige gebracht- Die Herren Bürgermeister der umliegenden Ortschaften werden ersucht,hieß im Interesse Ihrer Gemeinde-Angehörigen durch die Schelle bekannt machen zu lassen. Lich, den 7. August 1874. üb Station^- . Monn R. Jnsamrik.' irine Georgine 89P887/%6 731/466 r-Bahn dahitr, n; u. Karoline in Bislirchkn, 876 493 46G 493/4P5 b6 97’/2P3/k6 P vertagt. Würben in genommen, ausgelöst. rS Gerüchtes, hin insomirl Gierung des 200 5 200 4 Nur auf diese Weise kann der in vielfacher Beziehung äußerst wichtige und wohlthätige Zweck des Stadtgrabens erfüllt und zugleich vermieden werden, daß daraus eine Quelle verheerender Krankheiten entsteht. Indem der Stadtvorstand vertrauensvoll erwartet, daß seine Aufforderung nicht unbeachtet bleiben wird, kann er gleichwohl nicht umhin, zu bemerken, daß er keinen Anstand nehmen wird, die Namen derjenigen öffentlich zu nennen, welche zum polizeilichen Einschreiten in dieser, das allgemeine Interesse so sehr berührenden^ Angelegenheit Anlaß geben und damit beweisen, daß sie jede Pflicht gegen sich selbst und die gestimmte Bevölkerung der Stadt vergessen haben. Gießen, am 7. August 1874. 37i/2P-i/6G 616 1471/6 385?84i/r6 1O45/8?i/2G 10486 2556 51/266 30015 . .15 5 200 5 200 5 |4V» Eingesandt. • Gin letztes Wort noch als Erwiderung eines Artikels im Gießener Anzeiger Nr. 182 on besten ausgezeichnetem Gehalt man ungefähr berechnen kann, wie viel Mühe unb Aulorkosten man in den acht Taqen nicht gespart hat,' und macht Einsenderin ein verehrtes Publikum nochmals barouf aufmcrk am, erlaubt sich aber noch Einiges zu berichten, bas bie hochgeehrten Herren Einsenber im Eifer veraessen haben. — Daß cs nämlich Menschen giebt, bie mit bem Titel, Hcrr ober Dame beglückt, ihre Bilbung bei den Kleiderhänblern kaufen, aber keine Jbee toben, was eigentlich eine feinfühlende Dame ist, und wäre es traurig, wenn im Heutigen Jahrhundert, einer Dame, bie weder bie Zierde eines Schnurr- noch Backenbartes besitzt, ein einfacher Aufsatz, über die liebenswürdige Aufmerksamkeit eines Damen-Eomites, nickt zuzu- m(|jen ^i. — Ferner ist eine offene Kritik, ob von einem Herrn oder von einer Dame kommend, fleid) sckätzenßwcrth, und ohne den Namen der Unweiblichkeit aufzunehmen, hat bie Ehre zu zeicknen, eine 19jährige $llte Fest-Dame. Versteigerungen. 3919) Montag den 24. Aug. 1874, soll auf dahiesigem Nathhaus die Hofraithe des Mayer Rothenberger Flur-Nr. mKlftr. 1/589 17 auf dem Neuenweg, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 8. August 1874. Grotzherzogliches Ortsgericht Gießen. L ü d e k i n g. do. do. llbeinische do Bayerische Namens des Stadtvorstandes: Der Großhenogltche Bürgermeister: V 0 g t. Auszug aus 80,000 Genesungen an Magen-, Nerven-, Unterleibs-, Brust-. Lungen, Hals-, Stimm-, Athem-, Drüsen-, Nieren- und Blasenleidm — wovon auf Verlangen Kopien gratis und franco gesendet werden. Erettficat Nr. 61,210. , Neapel, 17. April 1862. Mein Herr! In Folge einer Leberkrankheit war ich seit sieben Jahren in einem furchtbaren Zustande von Abmagerung und Leiden aller Art. Ich war auper Stande zu lesen oder zu schreiben, hatte ein Zittern aller Nerven im ganzen Körper, schlechte Verdauung, fortwährende Schlaflosigkeit und war in einer steten Neroenausrcgrmg, die mich hin und her trieb und mir keinen Augenblick der Ruhe ließ, dabei im höchsten Grade melancholisch. Viele Aerste halten ihre Kunst erschöpft, ohne Linderung meiner Leiden In völliger Verzweiflung bade ich Ihre Revalesciere versucht und jetzt tage ich dem lieben Gott Dank. Die Revalesciere verdient das höchste Lob, sie hat mir die Gesundheit völlig hergestcllt und mich in den Stand gesetzt, meine gesellschaftliche Stellung wieder einzunehmen. Mit innigster Dankbarkeit unb vollkommener Hochachtung Marquise d e Bretz an. (S'rctificat Nr 64,810 Neufchateau (Vogesen), 28. Deceinbcr 1862. Meine Tochter, 17 Jahre alt, litt durch Ausbleiben ihrer Regel an der furchtbarsten aller Nervenzerrütterungen, genannt St. Vitus Tanz, tin höchsten Grade unb alle Aerzte zweifelten an der Möglichkeit irgend einer Hülse. Senbem habe ich sie, auf Anrathen eines Freundes, mit Revalescterc genährt, und dieses köstliche Nahrungsmittel hat sie zum Erstaunen Aller, die die Leidende kennen, gänzlich hergestellt; sie.ist vollkommen gesund. Diese Genesung hat viel Aussehen hier gemacht und viele Aerzte, die alle dieses liebel als unh eilbar erklärt, sind jetzt erstaunt, mein jtinb stark, frisch unb voller Gesunbtzeit zu sehen Martin, Officicr Comptahle en retraile. Nahrhafter als Fleisch, erspart bie Revalesciere bei Erwachsenen und Ktnbern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. In Blechbüchsen von '/2 Pfund 18 Sgr , 1 Pfund 1 Thlr. 5 Sgr., 2 Pfund 1 Thlr. 27 Sgr . 5 Pfund 4 Thlr. 20 Sgr., 12 Pfunds Thlr. 15 Sgr., 24 Pfund 18 Thlr. — Revalesciere Biscuiten : Büchskit ä 1 Thlr. 5 Sgr. und 1 Thlr. 27 Sgr. — Revalesciere Chocolatce für 12 Tassen 18 Sgr, 24 Tassen 1 Thlr. 5 Sgr., 48 Tassen 1 Thlr. 27 Sgr., 120 Tassen 4 Thlr. 20 Sgr., 288 Tassen 9 Thlr. 15 Sgr, 576 Tassen 18 Thlr. — Zu beziehen durch Barry L Comp. in Berlin W., 178 Friedrichs- straße, und in allen Städten bei vielen guten Apothekern, Droguen-, Specerei- und Delicatessenhändlern. In Giesien bei Müller & Schwager. 3 5 do. Em. v. 1862 do. Em. v. 1872 do. Em. v. 1873 Franz-Joseph do. v. 1873 do. B. „ Hess. Ludwigsbahn „ Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Mediein und ohne Kosten „Revalesciere Du Barry von Loudon.“ Bei allen Krankheiten bewährt sich ohne Mediein unb ohne Kosten bie oorzüg-I licke Gesunbheilsspeise Revalesciere du Barry von Lonbon, bie bei Erwachsenen unb Kintern ihre Kosten 50sach in onbern Mitteln unb Speisen erspart. 4Vr 4 .41/2 .141.2 do. do. Pfälzische Nord . do. Max Gal.Karl-Lud.v.1863 fl. 300 do 11. Em. v. 1867 fl. 300 do.111. Em. v. 1871 fl. 300 Oesterr. Nordwestb. fl. 2'0 do. Lit. B. fl. 200 Oest. Süd-Lomb.-Bs. 1874 do. Süd St. Lomb.Pr.in Silb. Bekanntmachung. Der zeitweise Mangel an Wasser in dem die Stadt durchfließenden^Bach ist schon häufig Gegenstand öffentlicher Rüge, nicht minder aber auch der Sorge des Stadtvorstandes gewesen. Eine wiederholt vorgenommene eingehende Nachforschung nach den Ursachen des ungenügenden Wasserdurchflnsses hat indessen He schon früher gemachte Wahrnehmung bestätigt, daß solche vorzugsweise in tem Verhalten eines großen Theils der Anwohner des Baches selbst zu suchen Iftub. Namentlich an wenig zugänglichen Stellen haben sich Haufen von Kehricht, zerbrochenen Gefäßen, Abfällen aller Art angesammelt; an anderen Stellen (irb Vertiefungen vorgenommen, Steine eingelegt, Pfähle eingeschlagen worden, um das Wasser theils zu häuslichen, theils gewerblichen, dasselbe oft verunreinigenden Zwecken, bequemer benutzen zu können. Von der hohen Bedeutung des regelmäßigen ungestörten Durchflusses des Wassers, sowohl in sanitätlicher wie feuerpolizeilicher Hinsicht, vollkommen durchdrungen, hat der Stadtvorstand sofortige Räumung des Grabens, Beseitigung der Mißstände veranlaßt und wird dahin zu wirken suchen, daß Maß- regeln gegen Wiederkehr solcher Ungehörigkeiten getroffen werden«; derselbe ist sich aber auch bewußt, daß solche Maßregeln nur von durchgreifender Wirkung sein können, wenn er in seinen, den Gesundheitsstand der Stadt im Allgemeinen fördernden Bemühungen durch die'Einwohner selbst kräftig unterstützt wird. Der Stadtvorstand richtet deshalb an sämmtliche Familienvorsteher in hiesiger Stadt, insbesondere die Anwohner des sog. Bachgrabens, die dringende Aufforderung, sich nicht nur selbst jeder Handlung, welche das Wasser verunreinigt, oder in deren Folge der Fluß desselben gehemmt wird, zu enthalten, sowie ihre Angehörigen, Dienstboten u. s. w., demgemäß zu instruiren und strengstens zu überwachen, sondern auch das Anfsichtspersonal auf wahrge lionnnene Verunreinigungen, Versperrungen n. s. w. des Baches aufmerksam zu Aachen, beziehungsweise denselben bei Ausfindigmachung der Thäter nach Kräf- h behülflich zu sein. 41/2 98? 4 — Stiatt ift in M Di- ,en beim Er, *n Granat Böhmische West fl. Elisabeth I. Emission 45—47 38-40 46-48 33-35 29-30 Bergisch-Märkische VH. .15 I — liess. Ludwb. Thlr. ä 105 5 104*/2b do. do. 4'/r 1005 8b Ludwigsh. Bexb. fl. 500 4 Rhein-Nahcbahn Thlr. 200|— rftäl j doch sehr mW Stadt zu iliae Wabl ist 6nW°r ikb-t iiia®8 Ä ortetlii; "b klung. v-l- 1 i-> k* “ üSit«181 tt t vft‘ er des Bürgns r, Georg Fne- n des Bürgers , gestorben den Viltioe des vn- 1.2 SR-1 "‘tunen ot(; ’^'uen Uhb >et,Dri,niina unb leiste? inneren a„, : vnöffech 111 des beut, Der um 20 M "eiben foate.' i Bekanntmachung. Im Firmen - Register bes unterzeichneten Gerichts sinb heute folgenbe Einträge vollzogen worben: 1) Isaac Rosenbaum von Robheim, jetzt zu Gießen wohnhaft, betreibt zu Gießen unter ber Firma: „Isaac Rosenbaum" seit 1 November 1871 ein Hanbelsgeschäft. 2) Herz Schulhof von Allenbors an ber Lumba, jetzt zu Gießen wohnhaft, betreibt seit 8. Juni l I. zu Gießen unter ber Firma „H. Schulhof" em Hanbelsgeschäft. Gießen, den 6. August 1874. Großherzogliches Stabtgericht Gießen. Ä ö 1 t i ch e r. „ Credit. ff. 160 ö. W. „ Unionbank fl. 200 Rhein. Credilbank fl. 350 Süddeutsche Bank fl. 250 Rheinische St. do. Lit. B. do. 4’/2| 1005 fib in Gulden 4*/2 104 95',.P /2G Frankfurter do. 5 102?l'/46 Preuss. Prämien Anleihe Thlr 100 31/2 — Köln-Minden Prämien 100 31/2 — Bayerische Prämien-Loosc „ 100 4 116'/8P6G Badische Präimen-Loose 10014 — Badische Loose 11. 35 — 73 V4b Braunschweiger Thlr. 20 — 233/tzb Gross. Hess. Loose fl. 50 — 237P35G do. . . fl. 25 — — Kurhessische . . Thlr. 40 — 727/86G Nassauer...... fl. 25 — — Meinn. Pram.-Pfandbriefe Thlr. 100 4 98V2?3/8G Meinninger Loose . . . fl. 7 — — Oldenburger .... Thlr. 40 3 411/46 Oeslcrreicher von 1839 fl. 250 — — do. „ 1854 fl. 250 4 1023/,6 do. „ 1860 fl. 500 5 1043/J) do. „ 1864 fl. 100 — IbDi 64b do. „ 1858 Cred. fl. 100 — 1936 Ungarische Staats-Looso 11. 100 — 95'/26 Finnländische .... Thlr. 10 — ll‘/2?3/b6 Schwedische .... n 10 — 15' 26 Preussen iCons. Obligationen 41... 105'/26 Gr. Hessen Luxemh. Obligationen do. do. . .14 - 3i/, . .4 99’/,? 976 956 Finnland Schweden Oblig. Ihlr. ä 11)5 do. do. do. Lst ä 11.12 4' 2 11 2 4 Vz 98 l/2 b n Obligationen . do. . . 4-/2 4 Frankfurt do. . . 31 2 9066 >, do. • • 4 956 Spanien Ausl. Schuld . . 3 18P173/4G Kassau do. 1 99'^6 Oesterr. Silberrente - .4's 687/ti 3/46G Schweiz Berner Staatsobi. jl/2 9966 do. 3‘/2 946 Papierrente - -41/5 651/2?3/86 do. von 1874 41 /i 98' .6 Kurhessen do. . . 4 993/bl Ungarn Eisenbahnanl . . S. 5 757 8?>,6 do. von 1861 4 Oldenburg Bayern do. 4 99' 26 Belgien Obligationen - .|4i/2 103i/.P23/4 Genfer Staatsobi. 5 — do. Ijährig do. do. 4V2 4 1017/6 Italien Tabaksobligat. . 6 Rente . . . .5 _ Nordamer. Bds. rückz. 18^1 do. III. Serie 1882 6 6 W43/8 i/zl 98i .66 Wurttemb. do. . . 5 105*,s?56 Vcnetianer . . .5 — yy do IV. Serie 1882 6 98i/2P‘/46 do. 4*/2 1013/8b6 Russland Obligat v.1862 Lst.|5 995/,?' 2g y) Bds. rückz. 1885 6 — do. 4 98? Cons. Oblig. 1870 5 101- 2?100 yy do. 1887 6 — Baden do. 5 1O47/8?3 6 do. 1871'5 — yy do. 1888 6 — n do. . . do. . . 41 2 4 1011 2?3/8G 98i/466 Finnland do. Oblig. Thlr. 1872 5 ä 105 6 995/,? i/26 107? do. 1904 5 995/,?i/26 Fermiethungen. 3925) A Doclor. zu 3923) Professor Zöllner. 3911) Emil Fischbach. ! Diana! - toder zu beziehen. K Bergmann. Verkäufer (5214) So. 1 (3co vii) ^ronffurt a. 9)t Krz Aeilgeöotene Hedeäite Fspljatt-Kegetbahn Gewerbe-B «t»»/, 4tjen.' Baumweg 9fr durchai pfiehlt sich Gießen (6nilc=,)ltnfdjiiu’n Preiscourantc und Mähmaschinen für Gras, Klee und (»ctreibf, selbstoblegend und für Harp bei halliger Auswahl Die Waffen Fabrik und En-KroM-JynnMunfl van (2456) geführte Restauration ..Zill* Havaria“ schlieft, seither mir geschenkten Zuspruch bcstcno tankend, (in* Dei trma'chk Gi 3913) Zwei möblirte Zimmer sind vermtethen. Neuenweg B- 195. 3910) E>n fast neuer kuoferner Waschkessel stehl zu verkaufen- Bei wem? sagt die Exv d. Bl- Zimmer sofort zu vermielhen. Näheres in oei Oxp d Bl. 389b) Ein mövlirles Zimmer 311 oe> mie- then und gleich zu beziehen. Näheres Lu. 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Die Expedition des Giepcner Anzeigers. hierzu eine Beilage. 3503) Mein Nebenhaus, Niarburger- Das (^inrahmen von Bildern stratze A. 177, ift oon^ i Oktober ab zu ver-__________________ und Photographien wird prompt ----^^e^onoin a y n c r. : -ve ■ p g || |> . . c..< . 3696) Em großes unmoblirtes Parterre-' leUllHl lirtCF HOL und btutgft ausaefuhrt. 3899; Mehrere Familienlogis und vadcn zu vermielhen bei E b r t st i a n Frech r 3887) Zwei schone ineinandcrgehende Zimmer vermiethet EugenKauffmann ____________________________Alicenstratze._______ 3882) In meinem neuerbauten Hause vor dem Neuenweger Thor ift der 2. Stock zu vermielhen und sogleich zu beziehen. ___________Georg Noll, Gärtner. 3879) Ein mÖjItrLd Zimmer zu oer- mlethen, auch fann auf Verlangen Kost ge- geben werden Zu erfragen Chausseehaus | Iuimobilien-Verkauf in der Gemarkung Lich. Flur-Nr. DKlitt- 1/191 96/10 Zweistöckiges Wohnhaus, Eck der Braugasse, Vll78 187/10 Tuchbleich an der Welter, H/747/7