ft f°r Ad. "«Jfn lernen ^blegenhch r paffend '°'' 10 bis In ^^'ehung Ul. >9 W: inffuiter Serif stüttfirdevde en bahA. and. 1 ß. 11 kr. all »Zn«geri»hu. Durch »i< VoK i<3»gen vterteljLhrig 1 fl. tt kr. Eießemr Anzeiger. scheint taglicd, «*h Än* nd^ir. Sonntags E^pevitton: Lanzletderß. CiL » «r 1 Mnzeige- und Mmtsßlati für den Kreis Hiessen. Nr. 13(K Dicnstlig sen 9. Juni fl m t H^er® Q e i L bew aii5i fajfrtat rate izen des WahM poil lisch er LH eil. Deutschtand. Staatsregierring die Anfrage, ob, — unb wann, zu gebend — an dieselbe gestellt worden ist ben worden ist, — resp. in r Kreiskassen ist unstatthaft. näherer Darlegung der Verhältnisse; er , ein System aufzustellen und einen Plan vorzulegen, wie das höhere Vorher aber könne man solche einzelne Bewilligun- Zeit dahin gehe, das ganze Schulwesen zur Landes zu machen. Die Realschule in y-y Groß-Umstadt um Umwandlung der dortigen Realschule in eine Ltaatsarrstalt. Abg. Kuhl befürwortete den Antrag, man müsse den kleinen Städten zur Hulse kommen; Umstadt habe so viel Recht als andere Orte, deren Realschulen aus der Staatskasse unterstützt würden. Die Verweisung auf die zu gründenden Polizeiliche Bekanntmachung. Betreffend: Störung des Gottesdienstes in der evangelischen Kirche. Wiederholte Störungen des Gottesdienstes in der evangelischen Kirche veranlassen uns, Folgendes bekannt zu machen: 1) Ohne dringende Roth dürfen an Sonn- und Festtagen, bei Trauungen und andern religiösen Handlungen sowie außer den Markttagen keine Oeconomie- oder Fracht fuhrwerke und keine Karren auf ben Kirchenplatz gestellt werden. Fuhrwerke der einkehrenden Fremden, die nicht in den Höfen der Gasthäuser eingestellt werden können, müssen in die Schulstraße, auf beiden Seiten der Wagengasse, aufgestellt werden. Wer diese Vorschriften nicht befolgt, wird nach Art. 111 des Polizei-Strafgesetzbuches mit 35 fr. bis 3 fl. bestraft. 2) Die Bierverkäufer haben während des Gottesdienstes mit dem Hernmfahren und nut dem geräuschvollen Aus- und Abladen der Zaster einzuhalten. Befolgen sie diese Warnung nicht, so haben sie zu gewärtigen, daß das Herumfahren von Bier an Sonn- und Festtagen gänzlich verboten wird. „ c, „ „ , c f r , 3) Die Droschkenführer und Fuhrleute jeder Art sollen während des Gottesdienstes m der Rahe der Kirche lang,am fahren. 4j Die Eltern werden ersucht, dahin zu wirken, daß ihre Kinder während des Gottesdienstes auf dem Kirchenplatze nicht schreien oder spielen. Gießen, den 5. Juni 1874. Großherzogliche Polizei-Verwaltung der Provmzial-Hauptstadt Gießen. R o v e r. «ihre Leistungen seien anerkannt gut und bitte er, die vielen Opfer, welche die 'Gemeinde schon gebracht habe, nicht durch eine Verweigerung vielleicht nutzlos Darmstadt, 5. Juni. In dem letzten Bericht über die Verhandlungen^zu machen. Ministerialrath Knorr erklärt sich gegen den Antrag, cs beständen der zweiten Kammer ist zu berichtigen, daß bezüglich der Aushebung des Oetrois bei uns eine genügende Anzahl von Realschulen, genehmige man den (Ltaats- ,Mt der Schaub'sche Antrag, sondern der Ausschußantrag angenommen wurde, zuschnß, so würden sicher Ansorderungen anderer Orte nachkommen. Man solle wonach die Regierung eine Gesetzesvorlage machen soll, durch welche dasOctroidie Entwickelung des städtischen Schulwesens abwarten. Hetnzerlntg erinnert bis zum 1. Januar 1876 aufgehoben werden soll. Eine vom Abg. Hcinzerling daran, die Kammer vor Kurzem erst eine ähnliche Petition aus Oppenheim aestellte Anfrage über die Gehaltsverhältnisie der Beamten der Main-Neckar-mir großer Mehrheit abgelehut habe. Man müsse mit gleichem Matze messen, bahn wurde von Ministerial- Director Schleiermacher in befriedigendem Sinne Er macht auf die weitgehenden Consequenzen, welche eine Genehmigung beantwortet. mit sich führen werde, aufmerksam. In Preußen feien die Realschulen weitaus Tie von dem Abg. v. Rabenau gestellte Juteipellation lautet wörtlich:.rein communale Anstalten. Ellenbergcr ist für den Antrag, weil er die Ver- Sicherem Vernehmen nach hatten die Staatsregierungen von Sachsen-Weimar breitung von Bildung mit allen Mitteln gefordert haben will. Die Verhalt- und Sachsen-Meiningen die Erbauung der Eisenbahn Fulda-Meiningeu in die niffe Oppenheims und Umstadts seren sehr verschieden. Welck^ vertheidigt den ^and genommen. Die Finanzirnng dieses Unternehmens soll gesichert sem, ablehnenden Antrag des Finanzausschusses.^ Wolle man die Gründung solcher wenii von den bett. Regierungen und Interessenten 1/00,000 Thaler Stamm- Schulen nicht den Kreistagen überlassen, so möge man die Regierung veran- actien übernommen werden. Sachsen-Weimar hat sich bereit erklärt. 270,000 lasse». --- — —" » Bo6“e Tbaler Meininqcn 830,000 Thaler in Stammaktien zu übernehmen. Mit dem Per- Schulwesen zu ordnen sei. -------- . , . - waltunasratb der Werra Eisenbahn, — welche den Betrieb und die Stellung gen nicht machen. Küchler erklärt, durch die Ablehnung des Antrags vernichte der Betriebsmittel eventuell übernehmen wird, — sind von den genannten man die Anstalt; die Gemeinde Umstadt könne die steigenden Opfer nicht brni- Reaierunaen Unter!,andlungen cingeleiict worden wegen ebenmäßiger Uebcrnahmelgcn. Ter Kreis werde nach den vorliegenden Verhaltmffeu schwerlich etwas von 230,C00 Thaler in Stammactien. — Tie Herzogi. Staatsregicrung von für die Schule thun. Welker und Grcim stellten den Antrag, die Regierung Sachlen-Meininqen soll sich an die Großh. Hess. Staatsregierniig mit der An- zur Aufstellung von ileormativbestimmungeu über das Realschulwesen autiufci« fraa? gewendet haben ob dieselbe, - als dabei wegen den oberhessischen Eisen- dern und br- dahin die Petition abznlehnen. Matty spricht für letztere aus bahnen besonders intcreffirt, — geneigt sei, den noch restireuden Betrag von allgemeinen Gründen; mit der sog. Consequenz werde ost großer Mißbrauch circa 270 000 Tbaler m Stammactien zu übernehmen. Ich stelle an Großh.!getrieben. Schröder macht darauf aufmerksam, daß die bestehenden höheren - ui-v ivuiu., — eine derartige Anfrage! Schulen durch das Streben nach Einjahrigenberechtigung überfüllt und nber^ rr eventuell, — welche Antwort gege-J lastet würden, und es daher loüujchenswerth sei, wenn mehr Schulen, welche welchem Sinne man beabsichtigt, diese Antwort jene Berechtigung ertbeilen könnten, gegründet würden. Heydenreich bemerkt, ' 'daß man alle Ausgaben für Landorte den Kreisen, diejenigen für die L-tadte " " q• der heutia en Sitzuua zeigte der zweite Präsident George an, daß aber dem Staate cufiegcn wolle- Schanb ist gegen die Bewilligung, und will der Abcu Görtz vom Großherzog zum'Präsidenten der Kammer ernannt worden,vor Allem größere Mittel flir die Volksschule und die bessere Ausbildung der in Der neue Präsident trat fein Amt mit der Bitte an, feine parlamenta- Lehrer verwendet haben. Ministerialrath Knorr bestreitet, daß für das Land rische Unerfahrenheit zn entschuldigen, und der Zusichcriing strenger Unparlei-!zu wenig gesorgt würde. Büchner hofft dnrch Unterstützung der kleinereni Aw lickkeit fid> versichert >u halten Er gedachte mit ehrenden Worten des verstorbenen stalten eine Entlastung der städtischen höheren schulen zu erzielen, v. Rabenau Präsidenten^ Hoffmann und der Abgg" Dietz >nid Gebhard, und erhob sich die will wissen, wie der Staat es fertig bringen soll^ mehr anszugeben s emzu- Kain,ner als Ausdruck des ehrenden Andenkens jener Männer. Eine Eingabe der nehmen. Für die mittleren landwirthschaftlichen schulen thue der Staat gar Gebaltsauibefferuna sowie eimae weitere Eingaben wurden verlesen. Buchner iLckuleu. l^s sei allerdings richtig, daß man Alles für die Städte tyue, oa ft-gt, wie es mit seinem Antrag auf Erhöhung der Einquartierungsgelder stehe, durch werde eine materiell e und geistige Verarmung d«S stachen ^b«- Der Referent Scr.ba bemerkt, daß noch kein- Aeutzer.ing der Regierung vor- geführt. Dernburg glaubt nicht, daß man d,-stn c°n-ret-n Gegenstand z liege. Erster Gegenstand der Tagesordnung ist eine von den Abgg^. Kon.ger, Herbe.fuhrn.ig von Prnmpwn benutzen und den Gegensatzzwrsch rad c^ost und Küchler zu ihrem Antrag erhobene Petition des stadtvorstandes zu Land hervorhcben und scharfen solle. Pfannstiel macht darauf auflnerlsani, oatz ho? dnrtmen Realschule in eine Staatsaustalt. in Homberg eine ähnliche Schule gegründet worden ,el und d ese ben An,prl ch erbeben könne. Bei den großen Anforderungen, die dem setzlgen vanbtag ge- macht wurden, sei er gegen jede weitere Verwilliguugen, die schließlich den mrden. M)ie ^erweijung un| wit öu Steuerzahlern zur Last fielen, v. Rabenau glaubt, ^rnburg babe ihm den Köniaer unterstützt ebenfalls den Antrag unter Vorwurf des Eitesbrucks gemackt, denn er babe geschworen, daö Beste des - - hebt hervor, daß die Strömung der Landes zu fördern, während ihm Dernburg unterstellt habe, er wolle ^-tadt T zur Angelegenheit des Reiches oder und Land gegeneinander Hetzen. Der Präsident kaliu diesen Vorwurf dev Gid- Umstadt diene der ganzen Umgegend, bruchs in den Worten Deruburg's nicht finden. Greim ist gegen die Verwilli- kchmeiz. /ranäretd). consessionellen Einrichtungen ihnen das Recht der Selbstbestimmung einzuräumen. Dernburg glaubt, daß diese Sache erst bei den bevorstehenden Kirchen- gesetzen vollkommen geordnet werden könne, er bitte, vorerst die Ausschußanträge, welche die Regierung zur auderweitigen Regelung der israelitischen Vorstands- „L appcl au peuple“ verboten. Die Provinzial - Behörden, die ohnehin zum großen Theil bonapartistijch sind, wollen, da die Rückkehr des „Empire" wieder inöglich scheint, ihre Zukunft nicht compromittiren und schreiten daher nur ______ _______: „Vive FEni- Dieselben werden auf den Jahrmärkten unter den Angen der Geusd'armen, der Maires imb der übrigen Beamten ganz offen gratis vcr- Äen ,,Mvlare t- Ionl»l ttn! W in. (. gbtr^uje wrlaljen- ■ buche", w irüldtn- 1 haM. ZU reu tdii G läujiz entla! 8t|onbtrt Mai m279j) Die Ibadiibubfn, [ erjgrdcrlichen ^llswe»tt Dtrfl inmin im ^bs-gnspkcli! Äoitenc I I1( die lieber Wanntun ! m). können > j N" kn Empsa : n •tn* tbtnbait icnnint ab-ua frinfiurt fl. Äünlgfid gung, der etaat übernehme dadurch große Lasten, namentlich auch für Pen- Nationen übergegangen, in großem Maßstabe auch an Deutschen sionen. Aus eigener Erfahrung weiß er, wie sehr sich die Anforderungen für den sein, wenn Deutichland von der Invasion fran-ösisch« Truvv«. solche Schulen steigerten. Dernburg glaubt nicht, daß es von Herr.i v. Rabenau worden wäre. J 1 sranzösifcher Truppen heungesucht en. den ehemaligen > , <>;. f m * zu nennen, und daß sie ihm einfachen Titel „Gras Ledochowski" beilegen. Cfntö, 8. Juni Heute Vormittag traf König Älbtrt von Sachsen hier Derselbe wurde von dem Kaiser von Rußland auf dem Bahnhöfe empfan- und nach dem „Englischen Hofe" geleitet. Lrü rlvistTa"' w. iowi nun Parts, 6. Juni. Das der Theilnahme an der Commune angeklagte Mitglied der National-Versammlung, Melvil Bloncourt, wurde heute vom Kriegsgericht in contumaciam zum Tode verurtheilt. Derselbe hatte eine Stelle angenommen, als die Commune Herrin von Paris war. Nachdem dieselbe be- siegt war, erhielt er die Nachricht, daß Guadeloupe ihn zum Deputinen er "ahm in der National-Bersammlung seinen Siß ein; seine :Vl jporwn »attn, rmittrlt öortci - (Boi ^«Mubinde |ol; .Ei« 2B Zwei ' j6ü|t ihre Sch KTjtabtn sei- ihnen die Äeflei * Hilfe bin n tu 'Stmerlu: |nriid®icä, btg< ngieifl die Piji feinmtn nun m frmt. Zn den he all verkleid, tinder kamen d sie N'cklagen in - (Stu fi.mt Ibut nich Samen sehr ä ( ke uch einer fa Held unitKX Ä nebmeten Bonn einen Streich, dn ^ctalanpigi Adrei c sich bei Criynalen teil ßavlijche Publi Qm pjjntetn i. ffcOtt tr I im l-k"» tl( geschmackvoll gewesen fei. die Frage des Eidbruchs herbei,uzichen. Derselbe - Der Posener Korrespondent des Krakauer Eins» „fährt .... , hab- die Vertreter d-r Städte als die prwelegirter (Staffen bezeichnet; er (Dem- Duelle, daß di- Gerichtsbehörden m Ostrowo ausaebön hab * bürg) fei tn einem Landwahlbezirk gewählt nnd stimme sur tu Realfchule in Erzbischof von Posen und Gnesen Eribiickof" Umstadt, also für das Land. Nachdem zwischen den Abgg. Heinzerling, Köni- den --------- * * * - " - - - ' aer, Dernburg, Theobald und Greim eine die formelle Behandlung der Sache betreffende Debatte stattgesunden, wurde die Petition der Stadt Umstadt mit em. 29 gegen 14 Stimmen angenommen. Eine Regierungsvorlage über Verwen- gen düng von Denunciations-Gebühren und Strafantheilcn wurde angenommen, eine Beschwerde des Kaufmanns Keller in Gießen wegen verweigerter Bauer- laubniß abgelehnt. Eine Vorstellung der israelttischen Religions-Gemeinde in Wahlen und Einführung der direkten Wahlen auffordern, anzunehmcn. Küchler beantragt eine Erweiterung der Ausschußanträge und werden diese nach Befürwortung seitens des Berichterstatters Heinzerling mit dem Zusatz Küchler'S angenommen. Die Petition eines Locomotivführers um 'Entschädigung wurde ge , v , .............vs/uuvtivu t t um "ehmigt, eine Eisenbahn-Pelition ahgelehnt, eine Petition der evang. Geistlich- ernannt hatteer nahm in de^SUtional-Verfammluna' seüiöi^S^ eü?’“feüie feit wegen Pfarrbesoldnngs - Angelegenheiten auf spätere Verhandlung vertagt B-theiligung an der Commune kam erst vor etwa einem halben Yib’re uir mbr..C,nK1®CLUd2 bx H10”- ®!nM« "« der Taubstummen-Anstalt in Friedberg, Sprache, als der Knegsmintster um du Eimächtigimz einkam, den Deputirten Gebhardt dadurch als erledigt erklärt, daß die Negierung eine definitive An- verfolgen z>, dürfen, der aber die Bewilligung des Gesiiches nicht abwartete stellung ablehnt, eine Aufbesserung ,eines Gehalts aber bereits erfolgt fei. — und sich im Auslände in Sicherheit brachte. Nächste Sitzung Montag den 8. Juni. — Heute Morgen wurde ein wegen der Ermordung des Polizei-Agenten Darmstadt, 6. Juni. Mit Allerhöchster Genehmigung Sr. Kömzl. Vincenzini (derselbe wurde bekanntlich im Monat März vor dem Ausbruch der Hoheit des Großherzogs ist den Standeii ein Gesetzesentwurf zur ErgSnzung Commune auf dem Bastillenplatz von einem wüthenden Bolkshaufen festaenom- des Gesetzes vom 10. Oktober 1871, den Uebergaiig ju dem Strafgesetzbuch men und dann in der Seine ertränkt) verurtheiltes Individuum erschossen Die für das demsche Reich, insbesondere bezüglich der Polizeistrafgesetzgebmig bet., Exeention fand in Vincennes statt. Der Veruriheilte — fein Name war Bon- vorgelegt worde.i. narb - zeigte bis zum letzten Augenblick Festigkeit und starb mit den Worten: Der Gesetzesentwurf bestimmt, daß, wenn Forst- und Feldfrevel von „Es lebe Frankreich!" Kindern unter 12 Jahren oder solchen begangen werden, welche zwar das 12., Paris, 6. Juni. Das mehrerwähnte Gesetz über die Vervollständigung aber noch nicht d>as 18. Lebensfahr vollendet haben und noch nicht die zur Er- der Befestigimgen an der Ostgrenze, das gestern in der National-Versammlung kenntniß der Strafbarkeit der That erforderliche Einsicht besitzen, die Eltern, niedergelegt wurde, enthält den Vorschlag der Negierung, neue Werke um die Vormünder oder Pflegeeltern, bei welchen die Kinder wohnen, oder diejenigen, Plätze Verdun, Toni, Spinal, im Thale der oberen Mosel um Belfort Be- deren Pflege und Aufsicht sich dieselben befinden, als Thäter zu behandeln fanden, Langres, Lyon, Grenoble, im Thale der Jsore, in Alberville und unb i» bestrafen sind. , n t Chamousset und um Brianyon zu bauen. Von der Gesammtausgabe. die auf Darmstadt, 6 Ium. ^.as Gesamintnunlsterium ist heute in die Ve- 78 Millionen Frcs. veranschlagt wird, verlangt der Krieasministcr 26 Mill rathung der Kuchengesetze eingetreten. für dieses Jahr. Darmstadt, 8 Ium. Zur Beseitigung ter innerhalb der Kammer Paris, 6. Juni. Die bonapartistische Propaganda wird auf dem platten gegen das Nachtrags-Budget bestehenden Bedenken theilte Minister Hofmann Lande nut größtem Eifer fortbetrieben, ohne daß die dortigen Behörden dersel- m der heutigen Kammersitzung die Grundzüge der für die nächste Budget- ben hindernd in den Weg traten. Außer den Schriften zu Gunsten des Üa.ser- Penode in Aussicht genommenen Neu-Organisationen in der Verwaltung mit, reich- vertheilt man jetzt auch zahllose Photographieen des kaiserlichen Prinzen, woraus die Berathiuig des Nachtrags Budgets auf Mittwoch vertagt wnrde. Dabei b-theiligen sich auch Deputirte, wie Haentjen«, der eine Uniahl . ' 61. 3llnl- 2« München wird, Telegrammen zufolge, der Abg. derselben in sein Departement (Sarthe) sandte unb sie mit folgendem Briefe Herz das Ministerium über dessen Stellung zu dem Neichsgesetz wegen der begleitete: Eiv'lche interpelliren und die Regierung will die Interpellation in einigen Tagen Mein Herr ! Wenn man auch die Dienste anerkennt, welche der Mar- beauhrorten. ES ist ein öffentliches Gehetmniß, baß Bayern einem R-ichSgesetz schall Mac Mahon dem Lande leistet, fo ist doch Jedermann der Ansicht daß princtptell nicht entgegen ist. _Cb es wahr ist, daß am Münchener Hofe in als endgültige Regiermig das Kaiserreich uns allein retten kann. Ich sende dieser Beziehmig verschiedene Strömungen herrschen oder geherrscht haben, mag Ihnen einige Exemplare der Portraits dessen, der eines Tages Napoleon IV. Mingeftellt bleiben, lieber Bayerns voraussichtliche Stellung zu der Frage sein wird. Geben Sie dieselben in meinem Namen Ihren Freunden, und wenn des Reichsgesetzes wird man nun jedenfalls bald zur Klarheit gelangen. Unter Sie andere wollen, so können Sie deren von mir verlangen den Bevollmächtigten, die in der letzten Bundesrathssitzung ohne Instructionen A. 5>aentiens Deputirter. waren und die Vertagung des Beschlusses veranlaßt haben, befand sich aller- Eine andere Art von Propaganda wird mit den für Kinder bestimmten dings auch Bayern, iiiid seine Zurückhaltung wirkte auf einige andere Staaten kleinen Fahnen betrieben, auf welchen sich die Worte besinden • zurück und erklärt deren Reserve. Die erwartete Antwort der bayerischen pcrcoi-!“ D" ' " Negierung auf die erwähnte Interpellation wird hoffentlich rechtfertigen, daß Gensd'armen, U. ______ ..... ... VWUHlll HUIl, V||ril wrailv vn man Bayerns schließliche Zustimmung zu dem Neichsgesetz, das ja doch nicht theilt. In der Somme wurde die Vertbeilung eines Liedes mit dem Titel mehr lauge zu umgehen ist, erwarte. »'-----> ■ - < ■ —• - v ö - Berlin, 6. Juni. Der General-Postdirector hat unterm 27. Mai die ^en ®orrc^°"be‘lten von jetzt ab Versuchs .......ö._ ......... ..... WOTira va.cr nur .^brden soll, gewöhnliche selten gigen die Bonapartlsten ein. In den Departements, wo Ersatzwahlen srankirte Briefe alsbald nach Ankunft der Eisenbahnzuge unter gewlsien Bedin- stattfinden sollen, sind die Bonapartisten besonders rührig. Der Herzog von gungen u. Empfang zu nehmen. . Padua hat sich bereits nach der Sei>»e-et Oise (er war dort lange'Zeit Prä- Berlin, 8. Mm. Dem am 27. Juli d. I. zu Bruffel zusammentre fett) begeben, nm für seine Caudidatur zu wirken. tenden internationalen Congreffe für das Kriegs-Völkerrecht, an welchem sich auch daü deutsche Reich betheiligen wird, ist bekanntlich in erster Linie die Auf oDÜlUni gäbe gestellt, gememsame Grundsätze für die Behandltmg her Kriegsgefangenen Madrid, 7. Juni. Die Carlisten jleben sich in Navarra zusammen, auszustellen. Die ^.hatfache, daß im letzten Kriege so häufig deutsche Postilloue, Concha verfolgt sie. Fuhrleute und andere Privatpersonen in Fraiikreich „auf meuchelmörderische — Ein französischer Dampfer, der Bilbao ohne Beobachtung der herge- Weise um s ^ebeu gebracht wurden, hat, wie der „Voss. Ztg." berichtet wird, brachlen Formalitäten verlaffen harte, ist angehalten worden. " ^'^^ ^ngreffes angeregt Tie Regiernngen fast sämmrlicher Groß- Madrid, 8. Juni. Die „Gaceka" veröffentlicht ein Circular des Mi- machte, Vieniffifche und deutsche obenan, halten eS für eine unabweisbare nisterS des Auswärtigen, worin derselbe sagt, die Regierung werde bestrebt Nothwendigkeit und Pflicht der Humanität, daß gegen solches bestialische Tret- jun, die Ordnung wieder berzustellen, werde bei den auswärtigen Mächten die den, gegen solche Anomalien der Knegssührung, welche im schneidendsten Wi- Situation ohne Prätention darlegen, boffe aber auch, die Mächte wurden die derspruche nut selbst den nietngsten Graden der Humanität und des Billigkeits Anstrengungen zur Unterdrückung der Anarchie und des Absolutismus zu schätzen gesuhls stehen, sur die Zukunft ein internationaler Schutz geschaffen, und daß 'viffen. Sei die jetzige exceptionelle Situation überwunden, so würden die besonders die Bestimmungen vcrfchledeucr Armee-Gesetze, mit welchen man der- Spanier ihrem souveränen Willen unbeeinflußt Ausdruck geben. artige Grausainkeiten zu rechtfertigen in Versuchung konunen könnte, auf Grund Santander, 7. Juni. General Loma bat von San Sebastian aus gegenseitiger Ubkommeil für alle Zelten ausgehoben werden. Das unter Napo- Hernani besucht, in deffen Umgegend sich viele Carlisten befinden. In dem be- leon 1. emamite, noch jetzt m Ztrast stehende französische Kriegsgesetz bestimmt kanntlich von den Carlisten besetzten Tolosa ist ein enistlicher Aufstand unter z. B. für jeden ergriffenen „Brigand , d. b. nicht uniformirren Gefangenen, die den guipuzcoanischen Bataillonen ausgebrochen. Digel, wie auch jeder Gefangene, der sich zu „ranzioniren" versucht hat , oder zum zweitenmale ergriffen wird, und jeder Einwobncr eines occupirten Landes! flllierifttL ge9en den auch nur der geringste Verdacht vorliegt, feindliches Eigentbum vn-'1 ?rew-?jork, 1. Jnni. Der Gouvernei.r Moses von Sud - Carolina, orgen und gerettet oder einem Gefangenen rur Flucht verholfen zu baden, cr cin Demagoge ter schlimmsten AN, zur Zeit des Bürgerkrieges em wüthender ft wfstn werden )ell In allen franzoflfchen Kriegen seit dem Jahre lbO6 ist Rebell und seit Wicderberstellung des Friedens einer der radicalsten Politiker . ^^^"""A.^u^dige Blutgesetz zur Anwendung gekommen. Man werfe des Südens, und der Ex-Staatsschatzmeister Humbert sind wegen Dertrauens- 1H1v lct auf franzöffsche Knegssührung in Spanien, Algier bruchs und Tikbstabls in Änk.agezustand versetzt worden. Der Staats-Schatz- n h.r INI , unb benfe voUenbö an bte gefangenen russischen Bauern (IM2), meister bat auf 'Heranlafjung beo Gouverneurs 6000 Doll, collectirter Steuern "t .bürg unb an bte aufständischen Hannoveraner (1813.) benutzt, um Privatschulben des Letzteren zu bezahlen. Gouverneur Moses wi- our i a- grausame verfahren bieses Gesetzes, welches auch auf andere bersetzte sich anfänglich ber Verhaftung durch den Sheriff und rief zwei Com- Bodenheim) betr. Einführung directer Vorstandsivahlen, wird vom Abg. G- ers olgtra°ltob' bei ^«=^01"^^tyottov"fli™ 5Rubo?f' »• Wedekind befürwortet. Schaub beantragt, ben Israeliten bezüglich ihrer selbe war am 4. März l»01 geboren unb Präsident bes fckw OeöiL. S conseisionellen Einrichtuaaeii ihnen das Recht der <»nntirÄii= staiitischen kirchlicheii Hülss-Percins ril,ch Stadtpfarrer Hessig Wittwe gehörenden!ist brllrg abzugeben. Llt. E. 10- - (Bon einem ungarischen „Richter ") Ein ungarisches Blatt erzählt folgende ebenso haarsträubende als unglaublich klingende Räubergeschichte, die sich in Palaezka zugetragen haben soll - Die Wirthsfrau ein Rande ves Walves lag im Wochenbette, ihr Mann war nicht zu Hause. "Zwei Bauern mit Masken stürzen in's Z.mmcr unv verlangen Geld; die Wirthm toüht ihre Schwäche vor und sagt ihnen, sie könne das Geld nickt hergeben, da es im Keller vergraben sei. Die Bauern gehen in Den Keller, die Wirthm rafft sich auf und sperrt hinter ihnen Die Kellerthür ab; ihre zwei Kinder aber schickt sie zum Richter ins Dorf und laßt um rasche Hilfe bitten. Der Richter erscheint mit einer Hacke, dock ohne Begleitung, und indem er die Bemerkung der Frau, daß er gegen zwei Räuber zu schwach sei, mit groben Worten »urückwies, begann er die Kellerthür mit seiner Hacke aufzusprengen. Die Wirthm ahnt Bo,es, erareift die Pistole ihres Mannes und zielt nach dem Richter, Der leblos zusammensturz. Es kommen nun mehrere Leute herbei, sie öffnen Die Thür und finden im Keller beide Räuber er- bänat. Zn den Leichen werden die Hebeamme Der Wirthin und Die Frau des Richters erkannt, die als verkleidete Bauern Den Raub ausführen wollten. Die in das Dorf geschickten beiden Kinder kamen dis zum späten Abend nicht zurück, und als sie eifrig gesucht wurden, fand man sie erschlagen in der Wohnung des Dorfrichters." . — sStndentenllreich.) Zn einer kleinen ziemlich philisterhaften Universitätsstadt, der,... ‘ Warne tbut mckts zur Sache hatte ein lustiger Bruder Studio mit einem bekannten klangvollen Geschenk des Brautvaters bestand m 10,000 D. Cast KLThrrnnUP coeur feine ersten Semester rubrinqen müssen, da der Herr Vormund den'von eompetenten Beurtheilennnen als „prachtvoll und fast über alle Beschreibung" geschildert. Scy faib?onQbieren Universität mcht zugeben wollte Seit wenigen Wochen ist der > Der Ausstellung folgte ein Frühstück „en fainille“, dessen Küchenzettel auf weißem Atlas gedruckt L d m Güchich^e 'malvrenn und bcfchloß^Lm ^Schwerpunkt feine- Seins nach dem °°r- war Um 1.1» P ffl. trug „der Pullman Palaee Car" -in.« Extra,nges das Neupermahl e Bann >u perlenen Von feiner bisherigen alma Maler »cr-bfchi-d-te er sich durch, Paar, in Begleitung einiger näheren Freunde der Familie, nach N-Y-N°rk, pdn wo es heute nehmeren Bonn zu v r g - , ) wird. Kürzlich brachce nach Europa abiegeln wird. Am Nachmittag feierte das Glockenspiel der Metropolitan-Kirche v^9,Elan»^iae^des^Universitätsstädtchens eine Annonee, daß der Herr Studiosus X. vor seiner dieses junge Ehebündnrß, dessen Vollziehung sich durch „republikanische Einfachheit" ausze,chnete^ »brei^ 5Z c 2 S * der Stadt und Umgegend feine an Fräulein Nellie Grant war, wie di. Geichichte verzeichne, ha. die drU.e Brau, welche aus OUainalen rüch W-mald-gallerie zur unmtgel.lichen B-llchtigung einige Tag- zu offnen. Das dem „Weißen Haufe» j« den heiligen Ehestand -mtrat, indem ihr eine Tochter des Prastdenten Ä ch- Pub Uum mochte wohl einiges Mißtrauen in die G-mäldegall-ri- feßen. Wohl aber Monroe und etne des Prastdenten Thlrr darin vorangegangen s,nd. Die vorzüglichen Chocoladen aus der Fabrik von Franz 3tülinierrk, Hoflieferant- Köln, Hocbüraße bewähren ihren gesickerten und in steter Zunahme begriffenen Weltruf urch die Bereitung aus ferner Eacao und Zucker, ohne^ >edwede ^rnere Bennuchung. — Verkaufsstellen in Gieffen bei I- A- Buick ^ohne C- W- Dietz, £outs ^rnhnbäufer Ebr Krämer am Bahnhof; Ällendvrf bei Apotheker t H^arb; F ri ebb er g bei Wilhelm Fertsch, Hofapotheke Wittwe Sturmfels; Lick bei H. C- Bingmann. (/WZ) zu haben.____________________ 2833] Mehrere Bauplätze sind noch zu verkaufen bei > (Katzenstein'scke Besitzung). , . K. gnnffn„ ah,f f.incr Advocateti sprachen die meisten Gutsbesitzer auk der Umgegend in ihren Galaequipagen bei Dem zungen pagiüeen farbiger Milizen unter die Waffen. Auf den Na y 1 Kunstmäeen vor. Derselbe empfing seine Gaste in gewähltester Geselljchaftstoilette, ließ dieselben wollte er sich später an die Behörden ausliefern, änderte aber seinen^ tsnticylntz jn fetnem Wohnzimmer so lange verziehen, bis sich alle Besucher gesammelt hatten, damit, wie ftn ipbtPH sihmpnblirfp (5r erwirkte einen Verhaftsbesehl gegen den Sheriff auf er mit höflichsten Worten der Entichuldigung geltend machte, er die unerläßliche Interpretation ? mPTflirh t ni haben den Staats-Gouverneur in unge- der GemälDe nur einmal zu geben brauchte. Als die Gesellschaft vollzählig zu sein schien, die Anklage, den Besuch gemacht ZN yao^l, ven viaaw kJtuvc bereits führte sie Bruder Studio in daS anstoßende Zimmer, welches er von oben bis unten - mit setzlicher Weise verhaften zu wollen, der Sheriff hatte ote ^Dlaor fcovch ,tcn bekannten Ruppiner Bilderbogen becorirt hatte. Die Entrüstung der Gesellschaft war verlassen Auf Anfrage des General-Anwalts des Staates, welche MatzregclN Natürlich sehr groß, doch legte sich ein jovialer alter Herr ins Mittel und gab zu bedenken, daß hnr fS prirkfflhnt rrareiten würde . um den Widerstand des Gouverneurs zu «der Scherz ja'eigentlich recht hübsch sei, und daß derselbe sich wirksamer gestalten würde, wenn oec ^eri^lvyvf B w 6 -■ A.ireleaenbeit in Grwäauna ziehen man über das Vorgefallene Den MunD halten und im Gcgentheil allen liehen Nachbarn verbrechen, antworteten die .ttichter, daß sie die u g g 9 P fünDen würDe, daß ein Besuch Der von L.'ichen Sammlung äußerst lohnenD sei, er selbst wolle würden. Den letzten ))iachrichten zufolge war der Gouverneur noa) nnp ^jjn Das Wochenblättchen eine - derartige Kundgebung einrücken lasten. Der lustige Studio war haftet doch soll er sich bereit erklärt haben, den Prozeß Über sich ergehen ^Ewiß mit diesem Vorschläge einverstanden, da die Ausführung destelben den Eelat des lustigen InN-n (nie fnbfprpn und braven schwarzen Milizen wurden, nachdem sie Streiches erhöht und ihn selbsteinigermaßen außer Verantwortung brachte. Das betreffende zu l aff Ui. Die tapferen und bewirtbet worden, vor- Inserat erschien, welches Den Bewohner des Städtchens Die X.'sche „Gemäldegallerie" anpries, von dem Gouverneur Mit Champagner und Gigar y / unb dtr Zulauf am nächsten Tage war so groß, daß der Studio aus Furcht vor Lynchjustiz Oberhessische Eisenbahnen. Bekanntmachuiiq. 2838) Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntmß, datz das neue, durch das Centtalblatt für das deutsche Reich bereits publicirte, Betriebsreglement für die Eisen- babncn Deutscklands, vom l.Juli 1874 an, auf unseren Bahnen in Kraft tritt- Exemplare desselben sind pro Stück zu 14 fr. durck unsere sämmtlichen Güterexpeditionen, sowie bei unserer Drucksachenverwaltung dahier zu beziehen. Gießen, den 4. Juni 1874. __Die Directton. I Bekanntmachung. ^Wir bringen hiermit zur Kcnntniß des Publicums, daß Martin Kröcker als Feldschütz der Stadt Gießen bestätigt worden ist. Gießen, am 6. Juni 1874. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen/' Vogt. lung versteigert werden- Gießen, den 8. Juni 1874. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. __Lüd eking._____________ Donnerstag den 11 Juni, Nackmittags 2 Uhr, werden im Major Gräff'scheu Hause in der Unioersitätsstraße dahier, nachstehend verzeichnete, sehr gut erhaltene Mobilien gegen Baarzahlung öffentlich versteigert: 1 Sopha, 1 Comode, 1 Schrank, 1 Schreidsecretär, Tische, Stühle, Spiegeln , 8 seine Damastgedecke, 1 Bettlade mit vollständigem Bcttwerk, 1 Kaffeeservice, Damenkleider, 1 Nähmaschine und sonstige Hausgeräthschaften, Gold- und Silbersachen, 1 Mille feine Cigarren, Am Versteigerungstag können diese Gegenstände Vormittags von 9 bis 11 Uhr ein-; gesehen werden. Gießen, oen 8- Juni 1874. ________M- Pilger. Z Mittwoch den 10. Juni d. I., Nachmittags VA Uhr, wird mit der Mobilienversteigerung in dem Hause des verstorbenen Wirthes Heinrich Lampus dahier fortgefahren und sollen Möbeln aller Art, Bettzeug von 10 Betten, Weißzeug, Kleidungsstücke, neue Korb- roaaren und sonstiges Hausgeräthe meistbietend versteigert werden. Gießen, den 5 Juni 1874. Ausverkauf IX. Mittelrheinisches Turnfest. wegen Aufgabe des Ladengeschäfts. 1923) Mache hiermit auf folgende Artikel besonders aufmerksam (Holdleiflen, Photographie-Nahmen, Notizbücher, Portemonnaies, Brieftaschen, Scbreibmappeu, Schrilranzen und -Mappen, Spielkarten, Packlack, Tiegellack, Tchreib- und Conceptpapier, Copirtinte u. s. w., von heute ab zu äußerst billigen Preisen. Achtungsvoll F. Wurme*) Wallthorstraße Nr. 96. Mein Tuch- und Bukskin ■ Lager bestens fortirt, bringe in empfehlende Eunneruna, und den Ausverkauf der zuruckgesetzten Waaren, 80 Proceut unter den Preisen, gegen Baarzahlung, bitte zu beachten. KB. Bei Poften an Händler extra Rabatt. Lurfirig Lang, (2456) _________________Wa^tlirane i Wetter, affc) Rc 25. Frankfurter Hof. 2815) Bienenhonig, befter Qualität, empfiehlt Carl Hoffmann. 2812) Eine kleine (fomode, ein Kücken schrank mit Gla^aufsatz, ein kleines Köfferchen, stehen zu verkaufen bei _________H Werner, Kaplansgasse 227. ß Oleander, zwei sehr schöne große mit Kübeln, sind umzugshalber zu verkaufen. Wo? sagt die, Erv- b. Bl. ( F* Franke f.) Mittagstisch (V21 Uhr) per Couv 24 kr. Nestauralion ä la carle zu jede Tageszeit. Rcingehaltene Weine und Acpfelwcin« Frankfurter Export-Bier. Hedecüle Asphalt-Kegelbahn. Annoncen für den Gießener Anzeiger, Kladderadatsch, fliegende Blätter, Berliner Tageblatt, (24,000 Abonnenten), sowie alle anderen Zeilunaen Deutschlands und des Auslandes befördert täglich prompt und zu billigsten Preisen Rudolf Mosse, Frankfurt a. VI. Vertreter für Gießen: 1774) (B. Heidingsfelder.) ß Aepfclwein vorzügliche Qualität im „Frankfurter Hof" (Fr. Fränkel.) ß Schleifen in seidenem Bande und allen möglichen Farben , mit metallenen Abzeichen für Krieger-, Sänger- und Turner-Vereine in Collection von niedreren Hundert Mustern liefert schon von 1* 2 Sgr. das Stück an li. Meyer, Wiesbaden, (3605) Filiale dei Bonner Fahncvfobrik i Dickmilch 1 ei Oeconom Wagner, Walltbor- 2748) Ein Treppengeländer 73 Stäbe Gußeisen billig zu verkaufen. I. Rothenberger, Lindenplatz. § Gebrauchte Möbel als: 1 Copha, 1 Schreibtisch, 1 Comode, 1 Bett mit Bettlade, Stühle rc. werden zu An die Bewohner Giessens! Als an den diesigen Turnverein die Aufforderung erging, das diesjährige Turnfest des M ttelrl'einkreises in unserer Stadt zu feiern, da war sich derselbe sehr wobl der Schwierigkeiten bewußt, welche mit einem solchen Unternehmen verbunden sind. Allein dennoch glaubte man das Anerbieten nicht kurzer Hand ablehnen zu dürfen, da man der Ueberzengung war, daß es für eine Stadt immerbin ebrenvoll und für eine große Anzahl ihrer Bürger und ganzer Stände sehr vortheilhaft sei, Tausende von sremden Gästen mehrere Tage lang in ihren Mauern zu einem Feste vereinigt zu sehen, wie das vom Jahr 1862 gewiß noch in angenehmer Erinnerung aller diesigen Bewobner lebt. Vertrauend aus die ^Pserwckigkeit der Einwohner Gießens erließ das unterzeichnete Cemile am 8. Mai d. I. einen Aufruf und bat um Unterstützung durch freiwillige Beiträge und Gewäbrung von Quartieren für die fremden Gäste. Heute sind wir geuölbigt, unsere Bitte dringend zu wiederholen, denn je weiter wir mit den Vorbereitungen zum Feste vorwärts schreiten, je mehr seben wir, wie die Schwierigkeiten wachsen und wie insbesondere Geldmittel erforderlich sind, die unserm Turnverein, einer verbältnißmäßig kleinen Corporation, !nicht zur Verfügung stehen. Wir haben ab.r das feste Vertrauen zu unseren Mitbürgern und namentlich auch zu denen, die vorzugsweise Vortheile an einem solchen Feste zu boffen haben, daß sie unser Unternehmen kräftig unterstützen werden. Zum Zwecke der Erhebung freiwilliger Beiträge werden in diesen Tagen Mitglieder deö Comitüs die einzelnen Quartiere der Stadl besnckun und bitten wrr die hiesigen Eir-wobner dringend, das Crgebuiß dieser Sammlungen ein für unser Fest recht segensreiches werden zu lasten. Auch der geringste Beitrag ist willkommen, und sollte Jemand bei den Sammlungen übergangen werden, so sind die Herren Buchbäudler W. Ferber, Kirchenplatz, Kaufmann Ferd. Hoffmann, Seltersweg und Kaufmann Ä. Lony & Conip., Neuenweg, bei welchen Listen offen liegen, gern bereit, freiwillige Fest ^ermietßunflen. 2847) Die zweite Etage unseres Wohnhauses , 6 Zimmer rc. enthaltend, ist zu vermicthen. Kauffmann & Comp ______________________ Alicenstraße._______ 2840) Ein freundlich gelegenes kleines Wohnhaus in einem Garten, bestehend aus 5 Zimmern mit Zubehör, ist zu verkaufen ober auf einige Jahre zu vcrmi.then. Das Nähere bei Oekono.u PeterS, wohnhaft bei Gärtner S cb a u m.___________________ 2832) Für eine rub'ge kinderlose Familie ein freundliches kleines Logis (Parterre) im Garten bei F. Jutzi zuvermietben- Vermischte Anzeigen. 2835) Ein gutes Zimmermädchen gesucht von Frau von Dülken in Bad Nauheim. 2839) Einen guten Arbeiter sucht Friedrich Magnus, Schuhmacher, ________________Teufelslustoärtchcn._______ 2818) Für ein Frankfurter Weißwaaren- Geschäft wird ein junges Mädchen -um sofortigen Eintritt gestickt, welches mit den vorkommenden Arbeiten eiviaermoßen vertraut ist. Kost und Logis Hause Naßeres bei I- Rotbenberger, Lindenplatz. 2817) Hw-i Arbeiter sucht P d i l i P p W acker, Sckubmachcr- 2813) Ein Mädchen vom Lande wird zu micthen gesucht und kann sogleich eintreten im Promenadebaus-___________________ 2747) Ein gut beleumundeter ^Irbcitcr, der sofort eintreten kann, gesucht. Näheres Kanzleiberg B- 68, ebener E'bc.__________ 2790) Ein braves Dienstmädchen sucht 1 _______________ Uln macker Sckmidt- 2767) In der Nabe des Lindenvlatzes wird eine Sck«ucr oder sonst ein größerer Raum, der sich zu einem Magazin eignet, zu miethen gestickt. Offerten abzugeben bei der Exped. b. Bl kaufen gesucht. Offerten s. Ch. 397 durch die Annon- cen-G neral-Agentur von Nudolf Mosse, B- Heidingsfelder in Gießen. 2791) Eine stille Familie sucht ein kleines Logis, 3 Zimmer mit Zugehör, wo möglich im Frrren. Auskunft giebt die Exp. d. Bl._________ 2816) Em männlicher kleiner Dachshund, gelb mit dunklen Streifen, verlaufen. Gegen gute Belohnung abzugeben Gießen, Schulstraße B. 18: 2824) Alte Saudfteinplatten oder ähnliches Material wird zu kaufen gesucht. Offerten beliebe mau in der Exped. d. Bl- abzugeben.__ 2845) Drei unmöblirte Zimmer zu nrietben gesucht- Näheres bei I. Blitz___________ 2834) Unfer Oomptoir benndet sich Wetzsteingasse 57. Brach L Ro lo ff, ________________________Cigarrenfabrik. 2**43) Zum Eintritt in /i Wocbeu wird ein ordentlicher, fleissiger Mann, der mit Pferden urnzugelren weiss, gesucht. Wo? jagt die (5rp. d. Bi. 2827) Am Samstig Abend ist ein Svazstrstock verloren worden. Der redliche Finder wir> gebeten, denselben an Alexander Hiebentdal abmgeben.___________________ 2848) Um Mißverständnissen vorzubeugen, erlaube ich mir mitzu theilen, daß wenn H rc N aut en ft rauch auck nicht wehr aut der früher E b elst'chen Bleiche Wäicke au fiep en läßt, doch bei mir nach wie vor gebleicht werden kann Katharina Äocb. Für die notbleidenden Israeliten in Palästina ist in der iSr- Gem.'nde zu Wieseck die Summe von 18 fl. 30 kr. gesammelt worden, welcher Betrag beute an den Rabb. Dr. Lehmann zu Mainz abgeschickt wurde.. Der Dorfland. beiträge mit Tank entgrgenzunehmen. Gießen, den 8. Juni 1874. | !> "Nm?8 “li- h!